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Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Hi,

ich würde gern ein paar Erfahungsberichte von Personen hören, die beide Institutionen von innen gesehen haben.
Der Ruf der FOM ist ja leider nicht so gut, besonders hier.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Bruder, das wurde schon tausend mal ausdiskutiert.
Das hängt davon ab wo du bist und was du erreichen willst.

Wenn du nach dem Bachelor in einem DAX30 Konzern angefangen hast wo du relevante (!) Berufserfahrung machst aber für deine Beförderung/Wechsel oder aus Signaling Gründen einen Master in deinem CV oder auf der Visitenkarte brauchst, machst du den nebenbei an FOM, EuroFH etc.

Selbiges falls du als Azubi eingestiegen bist, in dem Bereich bleiben möchtest, aber den Bachelor "brauchst".

Für sowas ist die FOM gemacht.

Wenn du als ausgelernter Bankazubi am Schalter der Sparkasse Buxtehude stehst und nebenbei an der FOM den Bachelor machst damit du dich bei Goldman/McKinsey oder selbst bei Daimler im Controlling etc bewerben willst, dann bringt es dir 0.

Denn selbst Daimler zieht dann den FH Bachelor mit KMU Controlling Pflichtpraktikum vor. Der hat nämlich relevante Arbeitserfahrung.
Über IB/UB brauchen wir in der Verbindung mit FOM aber gar nicht sprechen.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Hi,

ich würde gern ein paar Erfahungsberichte von Personen hören, die beide Institutionen von innen gesehen haben.
Der Ruf der FOM ist ja leider nicht so gut, besonders hier.

Ich hab dual den Bachelor an der FOM gemacht.
Ich hatte auch mal den Master Vollzeit an einer Uni angefangen, allerdings dann zugunsten eines berufsbegleitenden Modells aufgegeben.

Die FOM wird im Internet gerne zerrissen. Beim Vergleich mit staatlichen Unis wird aber gerne vergessen, dass die FOM eigentlich gar nicht mit diesen konkurriert. Die FOM ist auf berufsbegleitende Studiengänge und duale Studiengänge spezialisiert. Beides Lücken im Bildungssystem, die die staatlichen Unis eher langsam füllen (und eigentlich gar nicht füllen wollen).
Wenn du also neben dem Beruf studieren willst oder dual studieren willst, spricht eigentlich nichts gegen die FOM. Es ist auch ein Gerücht, dass nur 0815 KMUs ihre Studenten zur FOM schicken. Die Liste der Unternehmen, die mit der FOM kooperieren ist lang und es stehen viele namhafte Unternehmen drin.
Ich würde mich auch nicht von irgendwelchen Berichten abschrecken lassen, dass nur "Low-Performer" dual studieren. Ich hab noch nicht erlebt, dass FOM Studenten oder allgemein duale Studenten irgendwo unter der Brücke schlafen müssen. Linkedin zeigt eher, dass auch die ihren Weg machen.

Wenn man halt Lust auf das typische Studentenleben hat, pure Theorie keine Abschreckung für einen ist und sich 3 Jahre Vollzeitstudium leisten kann, dann sollte man an eine klassisch staatliche Uni gehen.
Treffen oben genannte Punkte nicht zu, dann kann man auch dual oder berufsbegleitend studieren gehen. In diesen Fällen kommt man um die FOM oder die DHBW in 90% der Fälle nicht drum herum.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Also ganz so schlimm wie die Vorrednerin sehe ich das nicht. Aber eine Kaderschmiede ist die FOM sicherlich nicht. Mit guten Connections oder enorm viel Glück kannst du mit dem Abschluss auch bei DAX 30 einsteigen. Manche fahren auch die Strategie, dass sie an der FOM studieren und parallel eine Werkstudententätigkeit in einem Konzern ausüben. Die FOM wertet das dann trotzdem als Berufsbegleitend und Connections hättest du danach im entsprechenden Unternehmen definitiv. Allerdings ist das wegen den FOM Gebühren deutlich teurer als ein normales Studium an der Uni und auch deutlich weniger angesehen.

Persönliche Erfahrungen an der FOM habe ich keine. Drei meiner Kumpels haben allerdings an der FOM studiert. Zwei davon waren nebenbei Werkstudenten bei wechselnden KMUs und kleineren Banken (meistens deutsche Niederlassungen von bekannten ausländischen Konzernen). Sie sind allerdings vorher an der Uni gewesen und fanden es nach 2 Semestern zu schwer. Einer hats neben seinem Ausbildungsjob in einem kleinen Unternehmen gemacht.
Das Resultat: Einer arbeitet jetzt für 60k oder so in einem Telekommunikationskonzern. Der andere in einer spezialisierten ausländischen Softwarebude. Beides keine T1 Jobs, aber alles andere als Schlecht. Der dritte ist weiterhin in dem kleinen Unternehmen wo er auch vorher war. Alle drei sind overall glücklich. Für sie war es auch immer wichtig Heimatnah zu bleiben.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Kann man nur zustimmen. IB/UB sind sowieso nicht erstrebenswert

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Bruder, das wurde schon tausend mal ausdiskutiert.
Das hängt davon ab wo du bist und was du erreichen willst.

Wenn du nach dem Bachelor in einem DAX30 Konzern angefangen hast wo du relevante (!) Berufserfahrung machst aber für deine Beförderung/Wechsel oder aus Signaling Gründen einen Master in deinem CV oder auf der Visitenkarte brauchst, machst du den nebenbei an FOM, EuroFH etc.

Selbiges falls du als Azubi eingestiegen bist, in dem Bereich bleiben möchtest, aber den Bachelor "brauchst".

Für sowas ist die FOM gemacht.

Wenn du als ausgelernter Bankazubi am Schalter der Sparkasse Buxtehude stehst und nebenbei an der FOM den Bachelor machst damit du dich bei Goldman/McKinsey oder selbst bei Daimler im Controlling etc bewerben willst, dann bringt es dir 0.

Denn selbst Daimler zieht dann den FH Bachelor mit KMU Controlling Pflichtpraktikum vor. Der hat nämlich relevante Arbeitserfahrung.
Über IB/UB brauchen wir in der Verbindung mit FOM aber gar nicht sprechen.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Habe dual an der FOM studiert und danach meinen Master an der WWU gemacht. Klar, der Anspruch der FOM ist vergleichen mit einer Universität wesentlich geringer und kaum wissenschaftlich. Dennoch lernt man die BWL-Basics und praxisrelevante Dinge (in meinem Fall im Bankbereich). Diesen Praxisbezug gab es im Uni-Studium eher weniger. Dafür hat man eher abstraktere und fundamentale Dinge gelernt (Mathe, Statistik, VWL).
In Verbindung mit der Ausbildung im Unternehmen habe ich viel gelernt und es war sehr abwechslungsreich. Innerhalb von 3 Jahren kommt man so an einen Bachelorabschluss und ca. 18 Monate Praxiserfahrung im In- und Ausland bei konstantem Einkommen. Trotzdem hat mich die Uni nach dem Abschluss gereizt, weil ich es doch wissen wollte wie es im Vergleich ist. Auf meine berufliche Entwicklung hatte das letztlich aber kaum einen Einfluss, da die Praxiserfahrung immer vorrangig angesprochen wurde. Die meisten meiner Kommilitonen von der FOM sind in ihrem Ausbildungsunternehmen geblieben und haben alle gute Karrieren. Es gibt sogar einige, die nach einem Target-Master noch im Investment Banking gelandet sind.
Die FOM ist sicher eine Uni in der Light-Version, man muss sie aber auch immer in Verbindung mit der Praxiserfahrung sehen, die man nebenbei sammelt.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Ich finde es wirklich ziemlich lächerlich, immer das Gleiche Märchen in Foren zu lesen, dass die Fernhochschulen doch alle so "schlecht" sind. Es gibt zahlreiche staatliche Hochschulen, da bekommt fast jeder seinen Bachelor. Dazu gehört z.B. die Uni Kassel. 2 frühere Arbeitskollegen haben dort studiert. Der hat von der Uni Marburg zur Uni Kassel gewechselt, mit der Begründung, die Uni Kassel gehört zu den schlechtesten in Deutschland ( hat vorher mehrfach die Module an der Uni Marburg nicht geschaft ). Ein anderer ist gleich zur Uni Kassel gegangen, weil er wusste, dass er das BWL Studium an der Uni Marburg nicht schaffen würde.

Aber auch die Uni Duisburg-Essen ist für mich eine einzige Lachnummer. Ich kenne mehrere die dort studiert haben.

Um es mal kurz und knapp zu sagen, NIEMAND kann beurteilen, ob eine Fernhochschule gut oder schlecht ist, weil es schon alleine am fehlenden Vergleich mangelt. Aber eines ist wohl sicher, und zwar dass es viele staatliche Hochschulen gibt, deren Abschlüsse das Papier nicht wert sind.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Mag alles sein, aber Hochschulnamen haben bei manchen Entscheidern einen gewissen "Brand" Wert oder Marketingwert. Die Brand FOM ist halt nicht so start wie z.B. Köln. Sonst kriegt man dort ebenfalls einen anerkannt Abschluss und bei Jobsuche kommt es hauptsächlich auf Erfahrungen an (z.B. Praktika).

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

mag sein dass einige personalern das egal ist ob du an einer uni oder fom studiert hast (weil viele personaler SELBST an einer fom/fh studiert haben). ABER: die meisten deiner arbeitskollegen die auf der uni waren, werden dich nicht ernstnehmen mit deinem gekaufen abschluss. da respektieren sie leute mit einer normalen ausbildung mehr

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

WiWi Gast schrieb am 22.12.2018:

mag sein dass einige personalern das egal ist ob du an einer uni oder fom studiert hast (weil viele personaler SELBST an einer fom/fh studiert haben). ABER: die meisten deiner arbeitskollegen die auf der uni waren, werden dich nicht ernstnehmen mit deinem gekaufen abschluss. da respektieren sie leute mit einer normalen ausbildung mehr

Wer in einer solchen Firma arbeiten will... Toxische Kollegen die sich einen auf ihren Abschluss einbilden.

Mit 95% aller Kollegen die ich im Arbeitsleben getroffen habe, habe ich noch nie über Abschlüsse, Unis oder ähnliches geredet. Da ist die Quote der Kollegen, mit denen ich über das (in D immer noch sehr verschwiegene) Thema Gehalt gesprochen habe, deutlich höher.
Mag aber auch sein, dass ich einfach in einer Branche arbeite, wo es nach Leistung und Können und nicht nach Abschlüssen geht.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

This.

WiWi Gast schrieb am 22.12.2018:

mag sein dass einige personalern das egal ist ob du an einer uni oder fom studiert hast (weil viele personaler SELBST an einer fom/fh studiert haben). ABER: die meisten deiner arbeitskollegen die auf der uni waren, werden dich nicht ernstnehmen mit deinem gekaufen abschluss. da respektieren sie leute mit einer normalen ausbildung mehr

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Habe selbst meinen Bachelor an der FOM gemacht und ein Praktikum bei Allianz Global Investors absolviert (6Monate).

Einstieg ist auch gelungen...studiere da wo es dir am besten passt, wie Vorredner schon erwähnt hatten zählt die Praxis deutlich mehr!

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Umfragen zeigen, dass Personaler im Großen und Ganzen keinen Unterschied zwischen Uni/FH bzw. Fernhochschule machen. Es gibt nur extrem wenige Ausnahmen, wo Firmen nur Leute von der Uni einstellen, und das bezieht sich dann auch nur auf extrem wenige Jobs ( max. 2 % ). Häufig werden Bewerber von Fernhochschulen, Bewerbern von Uni´s bevorzugt, weil diese schon umfangreiche Praxiserfahrung mitbringen, die Uni Absolventen nicht haben. Außerdem wird es von fast allen Arbeitgebern extrem positiv gesehen, dass an einer Fernhochschule nicht so viel Theorie gemacht wird, wie an einer Uni. Daher hat es viele Vorteile an einer Fernhochschule zu studieren. Und die Vorteile sind weit größer als die Nachteile.

Um es mal kurz und knapp zu sagen. Es kommt eigentlich nicht darauf an wo Du studierst, sondern es kommt darauf an, ob Deine erworbenen Qualifikationen zu Deinem Berufswunsch passen. Hast Du die Qualifikationen zu Deinem Berufswunsch, spielt es in 98 % der Fälle keine Rolle, wo Du studiert hast. Sei denn man ist jetzt so ein Witzbold und vergleicht die FOM mit der Uni Mannheim, wenn man BWL studieren will. So was machen einige hier.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Ich finde es wirklich ziemlich lächerlich, immer das Gleiche Märchen in Foren zu lesen, dass die Fernhochschulen doch alle so "schlecht" sind. Es gibt zahlreiche staatliche Hochschulen, da bekommt fast jeder seinen Bachelor. Dazu gehört z.B. die Uni Kassel. 2 frühere Arbeitskollegen haben dort studiert. Der hat von der Uni Marburg zur Uni Kassel gewechselt, mit der Begründung, die Uni Kassel gehört zu den schlechtesten in Deutschland ( hat vorher mehrfach die Module an der Uni Marburg nicht geschaft ). Ein anderer ist gleich zur Uni Kassel gegangen, weil er wusste, dass er das BWL Studium an der Uni Marburg nicht schaffen würde.

Aber auch die Uni Duisburg-Essen ist für mich eine einzige Lachnummer. Ich kenne mehrere die dort studiert haben.

Um es mal kurz und knapp zu sagen, NIEMAND kann beurteilen, ob eine Fernhochschule gut oder schlecht ist, weil es schon alleine am fehlenden Vergleich mangelt. Aber eines ist wohl sicher, und zwar dass es viele staatliche Hochschulen gibt, deren Abschlüsse das Papier nicht wert sind.

Dass man als Vergleich solche Universitäten heranzieht zeugt schon davon was man selbst von der FOM und Fernunis halten muss...

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

WiWi Gast schrieb am 14.06.2019:

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Ich finde es wirklich ziemlich lächerlich, immer das Gleiche Märchen in Foren zu lesen, dass die Fernhochschulen doch alle so "schlecht" sind. Es gibt zahlreiche staatliche Hochschulen, da bekommt fast jeder seinen Bachelor. Dazu gehört z.B. die Uni Kassel. 2 frühere Arbeitskollegen haben dort studiert. Der hat von der Uni Marburg zur Uni Kassel gewechselt, mit der Begründung, die Uni Kassel gehört zu den schlechtesten in Deutschland ( hat vorher mehrfach die Module an der Uni Marburg nicht geschaft ). Ein anderer ist gleich zur Uni Kassel gegangen, weil er wusste, dass er das BWL Studium an der Uni Marburg nicht schaffen würde.

Aber auch die Uni Duisburg-Essen ist für mich eine einzige Lachnummer. Ich kenne mehrere die dort studiert haben.

Um es mal kurz und knapp zu sagen, NIEMAND kann beurteilen, ob eine Fernhochschule gut oder schlecht ist, weil es schon alleine am fehlenden Vergleich mangelt. Aber eines ist wohl sicher, und zwar dass es viele staatliche Hochschulen gibt, deren Abschlüsse das Papier nicht wert sind.

Dass man als Vergleich solche Universitäten heranzieht zeugt schon davon was man selbst von der FOM und Fernunis halten muss...

scheinst ziemlich wenig ahnung zu haben. gerade die Uni Duisburg-Essen ist im bereich technische logistik richtig gut. Die absolventen sind bei den "logistik masters" immer vorne dabei.

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