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Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Hi,

ich würde gern ein paar Erfahungsberichte von Personen hören, die beide Institutionen von innen gesehen haben.
Der Ruf der FOM ist ja leider nicht so gut, besonders hier.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Bruder, das wurde schon tausend mal ausdiskutiert.
Das hängt davon ab wo du bist und was du erreichen willst.

Wenn du nach dem Bachelor in einem DAX30 Konzern angefangen hast wo du relevante (!) Berufserfahrung machst aber für deine Beförderung/Wechsel oder aus Signaling Gründen einen Master in deinem CV oder auf der Visitenkarte brauchst, machst du den nebenbei an FOM, EuroFH etc.

Selbiges falls du als Azubi eingestiegen bist, in dem Bereich bleiben möchtest, aber den Bachelor "brauchst".

Für sowas ist die FOM gemacht.

Wenn du als ausgelernter Bankazubi am Schalter der Sparkasse Buxtehude stehst und nebenbei an der FOM den Bachelor machst damit du dich bei Goldman/McKinsey oder selbst bei Daimler im Controlling etc bewerben willst, dann bringt es dir 0.

Denn selbst Daimler zieht dann den FH Bachelor mit KMU Controlling Pflichtpraktikum vor. Der hat nämlich relevante Arbeitserfahrung.
Über IB/UB brauchen wir in der Verbindung mit FOM aber gar nicht sprechen.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Hi,

ich würde gern ein paar Erfahungsberichte von Personen hören, die beide Institutionen von innen gesehen haben.
Der Ruf der FOM ist ja leider nicht so gut, besonders hier.

Ich hab dual den Bachelor an der FOM gemacht.
Ich hatte auch mal den Master Vollzeit an einer Uni angefangen, allerdings dann zugunsten eines berufsbegleitenden Modells aufgegeben.

Die FOM wird im Internet gerne zerrissen. Beim Vergleich mit staatlichen Unis wird aber gerne vergessen, dass die FOM eigentlich gar nicht mit diesen konkurriert. Die FOM ist auf berufsbegleitende Studiengänge und duale Studiengänge spezialisiert. Beides Lücken im Bildungssystem, die die staatlichen Unis eher langsam füllen (und eigentlich gar nicht füllen wollen).
Wenn du also neben dem Beruf studieren willst oder dual studieren willst, spricht eigentlich nichts gegen die FOM. Es ist auch ein Gerücht, dass nur 0815 KMUs ihre Studenten zur FOM schicken. Die Liste der Unternehmen, die mit der FOM kooperieren ist lang und es stehen viele namhafte Unternehmen drin.
Ich würde mich auch nicht von irgendwelchen Berichten abschrecken lassen, dass nur "Low-Performer" dual studieren. Ich hab noch nicht erlebt, dass FOM Studenten oder allgemein duale Studenten irgendwo unter der Brücke schlafen müssen. Linkedin zeigt eher, dass auch die ihren Weg machen.

Wenn man halt Lust auf das typische Studentenleben hat, pure Theorie keine Abschreckung für einen ist und sich 3 Jahre Vollzeitstudium leisten kann, dann sollte man an eine klassisch staatliche Uni gehen.
Treffen oben genannte Punkte nicht zu, dann kann man auch dual oder berufsbegleitend studieren gehen. In diesen Fällen kommt man um die FOM oder die DHBW in 90% der Fälle nicht drum herum.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Also ganz so schlimm wie die Vorrednerin sehe ich das nicht. Aber eine Kaderschmiede ist die FOM sicherlich nicht. Mit guten Connections oder enorm viel Glück kannst du mit dem Abschluss auch bei DAX 30 einsteigen. Manche fahren auch die Strategie, dass sie an der FOM studieren und parallel eine Werkstudententätigkeit in einem Konzern ausüben. Die FOM wertet das dann trotzdem als Berufsbegleitend und Connections hättest du danach im entsprechenden Unternehmen definitiv. Allerdings ist das wegen den FOM Gebühren deutlich teurer als ein normales Studium an der Uni und auch deutlich weniger angesehen.

Persönliche Erfahrungen an der FOM habe ich keine. Drei meiner Kumpels haben allerdings an der FOM studiert. Zwei davon waren nebenbei Werkstudenten bei wechselnden KMUs und kleineren Banken (meistens deutsche Niederlassungen von bekannten ausländischen Konzernen). Sie sind allerdings vorher an der Uni gewesen und fanden es nach 2 Semestern zu schwer. Einer hats neben seinem Ausbildungsjob in einem kleinen Unternehmen gemacht.
Das Resultat: Einer arbeitet jetzt für 60k oder so in einem Telekommunikationskonzern. Der andere in einer spezialisierten ausländischen Softwarebude. Beides keine T1 Jobs, aber alles andere als Schlecht. Der dritte ist weiterhin in dem kleinen Unternehmen wo er auch vorher war. Alle drei sind overall glücklich. Für sie war es auch immer wichtig Heimatnah zu bleiben.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Kann man nur zustimmen. IB/UB sind sowieso nicht erstrebenswert

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Bruder, das wurde schon tausend mal ausdiskutiert.
Das hängt davon ab wo du bist und was du erreichen willst.

Wenn du nach dem Bachelor in einem DAX30 Konzern angefangen hast wo du relevante (!) Berufserfahrung machst aber für deine Beförderung/Wechsel oder aus Signaling Gründen einen Master in deinem CV oder auf der Visitenkarte brauchst, machst du den nebenbei an FOM, EuroFH etc.

Selbiges falls du als Azubi eingestiegen bist, in dem Bereich bleiben möchtest, aber den Bachelor "brauchst".

Für sowas ist die FOM gemacht.

Wenn du als ausgelernter Bankazubi am Schalter der Sparkasse Buxtehude stehst und nebenbei an der FOM den Bachelor machst damit du dich bei Goldman/McKinsey oder selbst bei Daimler im Controlling etc bewerben willst, dann bringt es dir 0.

Denn selbst Daimler zieht dann den FH Bachelor mit KMU Controlling Pflichtpraktikum vor. Der hat nämlich relevante Arbeitserfahrung.
Über IB/UB brauchen wir in der Verbindung mit FOM aber gar nicht sprechen.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Habe dual an der FOM studiert und danach meinen Master an der WWU gemacht. Klar, der Anspruch der FOM ist vergleichen mit einer Universität wesentlich geringer und kaum wissenschaftlich. Dennoch lernt man die BWL-Basics und praxisrelevante Dinge (in meinem Fall im Bankbereich). Diesen Praxisbezug gab es im Uni-Studium eher weniger. Dafür hat man eher abstraktere und fundamentale Dinge gelernt (Mathe, Statistik, VWL).
In Verbindung mit der Ausbildung im Unternehmen habe ich viel gelernt und es war sehr abwechslungsreich. Innerhalb von 3 Jahren kommt man so an einen Bachelorabschluss und ca. 18 Monate Praxiserfahrung im In- und Ausland bei konstantem Einkommen. Trotzdem hat mich die Uni nach dem Abschluss gereizt, weil ich es doch wissen wollte wie es im Vergleich ist. Auf meine berufliche Entwicklung hatte das letztlich aber kaum einen Einfluss, da die Praxiserfahrung immer vorrangig angesprochen wurde. Die meisten meiner Kommilitonen von der FOM sind in ihrem Ausbildungsunternehmen geblieben und haben alle gute Karrieren. Es gibt sogar einige, die nach einem Target-Master noch im Investment Banking gelandet sind.
Die FOM ist sicher eine Uni in der Light-Version, man muss sie aber auch immer in Verbindung mit der Praxiserfahrung sehen, die man nebenbei sammelt.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Ich finde es wirklich ziemlich lächerlich, immer das Gleiche Märchen in Foren zu lesen, dass die Fernhochschulen doch alle so "schlecht" sind. Es gibt zahlreiche staatliche Hochschulen, da bekommt fast jeder seinen Bachelor. Dazu gehört z.B. die Uni Kassel. 2 frühere Arbeitskollegen haben dort studiert. Der hat von der Uni Marburg zur Uni Kassel gewechselt, mit der Begründung, die Uni Kassel gehört zu den schlechtesten in Deutschland ( hat vorher mehrfach die Module an der Uni Marburg nicht geschaft ). Ein anderer ist gleich zur Uni Kassel gegangen, weil er wusste, dass er das BWL Studium an der Uni Marburg nicht schaffen würde.

Aber auch die Uni Duisburg-Essen ist für mich eine einzige Lachnummer. Ich kenne mehrere die dort studiert haben.

Um es mal kurz und knapp zu sagen, NIEMAND kann beurteilen, ob eine Fernhochschule gut oder schlecht ist, weil es schon alleine am fehlenden Vergleich mangelt. Aber eines ist wohl sicher, und zwar dass es viele staatliche Hochschulen gibt, deren Abschlüsse das Papier nicht wert sind.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Mag alles sein, aber Hochschulnamen haben bei manchen Entscheidern einen gewissen "Brand" Wert oder Marketingwert. Die Brand FOM ist halt nicht so start wie z.B. Köln. Sonst kriegt man dort ebenfalls einen anerkannt Abschluss und bei Jobsuche kommt es hauptsächlich auf Erfahrungen an (z.B. Praktika).

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

mag sein dass einige personalern das egal ist ob du an einer uni oder fom studiert hast (weil viele personaler SELBST an einer fom/fh studiert haben). ABER: die meisten deiner arbeitskollegen die auf der uni waren, werden dich nicht ernstnehmen mit deinem gekaufen abschluss. da respektieren sie leute mit einer normalen ausbildung mehr

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

WiWi Gast schrieb am 22.12.2018:

mag sein dass einige personalern das egal ist ob du an einer uni oder fom studiert hast (weil viele personaler SELBST an einer fom/fh studiert haben). ABER: die meisten deiner arbeitskollegen die auf der uni waren, werden dich nicht ernstnehmen mit deinem gekaufen abschluss. da respektieren sie leute mit einer normalen ausbildung mehr

Wer in einer solchen Firma arbeiten will... Toxische Kollegen die sich einen auf ihren Abschluss einbilden.

Mit 95% aller Kollegen die ich im Arbeitsleben getroffen habe, habe ich noch nie über Abschlüsse, Unis oder ähnliches geredet. Da ist die Quote der Kollegen, mit denen ich über das (in D immer noch sehr verschwiegene) Thema Gehalt gesprochen habe, deutlich höher.
Mag aber auch sein, dass ich einfach in einer Branche arbeite, wo es nach Leistung und Können und nicht nach Abschlüssen geht.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

This.

WiWi Gast schrieb am 22.12.2018:

mag sein dass einige personalern das egal ist ob du an einer uni oder fom studiert hast (weil viele personaler SELBST an einer fom/fh studiert haben). ABER: die meisten deiner arbeitskollegen die auf der uni waren, werden dich nicht ernstnehmen mit deinem gekaufen abschluss. da respektieren sie leute mit einer normalen ausbildung mehr

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Habe selbst meinen Bachelor an der FOM gemacht und ein Praktikum bei Allianz Global Investors absolviert (6Monate).

Einstieg ist auch gelungen...studiere da wo es dir am besten passt, wie Vorredner schon erwähnt hatten zählt die Praxis deutlich mehr!

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Umfragen zeigen, dass Personaler im Großen und Ganzen keinen Unterschied zwischen Uni/FH bzw. Fernhochschule machen. Es gibt nur extrem wenige Ausnahmen, wo Firmen nur Leute von der Uni einstellen, und das bezieht sich dann auch nur auf extrem wenige Jobs ( max. 2 % ). Häufig werden Bewerber von Fernhochschulen, Bewerbern von Uni´s bevorzugt, weil diese schon umfangreiche Praxiserfahrung mitbringen, die Uni Absolventen nicht haben. Außerdem wird es von fast allen Arbeitgebern extrem positiv gesehen, dass an einer Fernhochschule nicht so viel Theorie gemacht wird, wie an einer Uni. Daher hat es viele Vorteile an einer Fernhochschule zu studieren. Und die Vorteile sind weit größer als die Nachteile.

Um es mal kurz und knapp zu sagen. Es kommt eigentlich nicht darauf an wo Du studierst, sondern es kommt darauf an, ob Deine erworbenen Qualifikationen zu Deinem Berufswunsch passen. Hast Du die Qualifikationen zu Deinem Berufswunsch, spielt es in 98 % der Fälle keine Rolle, wo Du studiert hast. Sei denn man ist jetzt so ein Witzbold und vergleicht die FOM mit der Uni Mannheim, wenn man BWL studieren will. So was machen einige hier.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Ich finde es wirklich ziemlich lächerlich, immer das Gleiche Märchen in Foren zu lesen, dass die Fernhochschulen doch alle so "schlecht" sind. Es gibt zahlreiche staatliche Hochschulen, da bekommt fast jeder seinen Bachelor. Dazu gehört z.B. die Uni Kassel. 2 frühere Arbeitskollegen haben dort studiert. Der hat von der Uni Marburg zur Uni Kassel gewechselt, mit der Begründung, die Uni Kassel gehört zu den schlechtesten in Deutschland ( hat vorher mehrfach die Module an der Uni Marburg nicht geschaft ). Ein anderer ist gleich zur Uni Kassel gegangen, weil er wusste, dass er das BWL Studium an der Uni Marburg nicht schaffen würde.

Aber auch die Uni Duisburg-Essen ist für mich eine einzige Lachnummer. Ich kenne mehrere die dort studiert haben.

Um es mal kurz und knapp zu sagen, NIEMAND kann beurteilen, ob eine Fernhochschule gut oder schlecht ist, weil es schon alleine am fehlenden Vergleich mangelt. Aber eines ist wohl sicher, und zwar dass es viele staatliche Hochschulen gibt, deren Abschlüsse das Papier nicht wert sind.

Dass man als Vergleich solche Universitäten heranzieht zeugt schon davon was man selbst von der FOM und Fernunis halten muss...

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

WiWi Gast schrieb am 14.06.2019:

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Ich finde es wirklich ziemlich lächerlich, immer das Gleiche Märchen in Foren zu lesen, dass die Fernhochschulen doch alle so "schlecht" sind. Es gibt zahlreiche staatliche Hochschulen, da bekommt fast jeder seinen Bachelor. Dazu gehört z.B. die Uni Kassel. 2 frühere Arbeitskollegen haben dort studiert. Der hat von der Uni Marburg zur Uni Kassel gewechselt, mit der Begründung, die Uni Kassel gehört zu den schlechtesten in Deutschland ( hat vorher mehrfach die Module an der Uni Marburg nicht geschaft ). Ein anderer ist gleich zur Uni Kassel gegangen, weil er wusste, dass er das BWL Studium an der Uni Marburg nicht schaffen würde.

Aber auch die Uni Duisburg-Essen ist für mich eine einzige Lachnummer. Ich kenne mehrere die dort studiert haben.

Um es mal kurz und knapp zu sagen, NIEMAND kann beurteilen, ob eine Fernhochschule gut oder schlecht ist, weil es schon alleine am fehlenden Vergleich mangelt. Aber eines ist wohl sicher, und zwar dass es viele staatliche Hochschulen gibt, deren Abschlüsse das Papier nicht wert sind.

Dass man als Vergleich solche Universitäten heranzieht zeugt schon davon was man selbst von der FOM und Fernunis halten muss...

scheinst ziemlich wenig ahnung zu haben. gerade die Uni Duisburg-Essen ist im bereich technische logistik richtig gut. Die absolventen sind bei den "logistik masters" immer vorne dabei.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Habe dual an der FOM studiert und danach meinen Master an der WWU gemacht. Klar, der Anspruch der FOM ist vergleichen mit einer Universität wesentlich geringer und kaum wissenschaftlich. Dennoch lernt man die BWL-Basics und praxisrelevante Dinge (in meinem Fall im Bankbereich). Diesen Praxisbezug gab es im Uni-Studium eher weniger. Dafür hat man eher abstraktere und fundamentale Dinge gelernt (Mathe, Statistik, VWL).
In Verbindung mit der Ausbildung im Unternehmen habe ich viel gelernt und es war sehr abwechslungsreich. Innerhalb von 3 Jahren kommt man so an einen Bachelorabschluss und ca. 18 Monate Praxiserfahrung im In- und Ausland bei konstantem Einkommen. Trotzdem hat mich die Uni nach dem Abschluss gereizt, weil ich es doch wissen wollte wie es im Vergleich ist. Auf meine berufliche Entwicklung hatte das letztlich aber kaum einen Einfluss, da die Praxiserfahrung immer vorrangig angesprochen wurde. Die meisten meiner Kommilitonen von der FOM sind in ihrem Ausbildungsunternehmen geblieben und haben alle gute Karrieren. Es gibt sogar einige, die nach einem Target-Master noch im Investment Banking gelandet sind.
Die FOM ist sicher eine Uni in der Light-Version, man muss sie aber auch immer in Verbindung mit der Praxiserfahrung sehen, die man nebenbei sammelt.

Ist jetzt schon etwas her, vielleicht antwortest du ja trotzdem noch. War es schwer mit dem FOM-Bachelor an der WWU für den Master reinzukommen? Hast du die Vorgaben bezüglich der ECTS erfüllen können oder bist du über die besten 10% reingekommen? Und was hast du genau an der FOM studiert und welchen Master hast du dann an der WWU gemacht?

Würde mich über eine Antwort sehr freuen! Viele Grüße.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Bin trotzdem noch hier unterwegs ;)

Bachelor Banking & Finance und Master Major Finance
Habe im Master sogar mehrere FOM-Absolventen getroffen, aber keine hätte die ECTS-Vorgaben erfüllt. Wir sind alle über die 10%-Regelung reingekommen. Ohne diese wäre es vermutlich auch nicht möglich gewesen, da die FOM bei den Profs an der WWU nicht sehr beliebt ist.

WiWi Gast schrieb am 01.10.2019:

Habe dual an der FOM studiert und danach meinen Master an der WWU gemacht. Klar, der Anspruch der FOM ist vergleichen mit einer Universität wesentlich geringer und kaum wissenschaftlich. Dennoch lernt man die BWL-Basics und praxisrelevante Dinge (in meinem Fall im Bankbereich). Diesen Praxisbezug gab es im Uni-Studium eher weniger. Dafür hat man eher abstraktere und fundamentale Dinge gelernt (Mathe, Statistik, VWL).
In Verbindung mit der Ausbildung im Unternehmen habe ich viel gelernt und es war sehr abwechslungsreich. Innerhalb von 3 Jahren kommt man so an einen Bachelorabschluss und ca. 18 Monate Praxiserfahrung im In- und Ausland bei konstantem Einkommen. Trotzdem hat mich die Uni nach dem Abschluss gereizt, weil ich es doch wissen wollte wie es im Vergleich ist. Auf meine berufliche Entwicklung hatte das letztlich aber kaum einen Einfluss, da die Praxiserfahrung immer vorrangig angesprochen wurde. Die meisten meiner Kommilitonen von der FOM sind in ihrem Ausbildungsunternehmen geblieben und haben alle gute Karrieren. Es gibt sogar einige, die nach einem Target-Master noch im Investment Banking gelandet sind.
Die FOM ist sicher eine Uni in der Light-Version, man muss sie aber auch immer in Verbindung mit der Praxiserfahrung sehen, die man nebenbei sammelt.

Ist jetzt schon etwas her, vielleicht antwortest du ja trotzdem noch. War es schwer mit dem FOM-Bachelor an der WWU für den Master reinzukommen? Hast du die Vorgaben bezüglich der ECTS erfüllen können oder bist du über die besten 10% reingekommen? Und was hast du genau an der FOM studiert und welchen Master hast du dann an der WWU gemacht?

Würde mich über eine Antwort sehr freuen! Viele Grüße.

antworten
WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Es ist schon lustig hier im Forum. Halten wir mal fest:

  • HRler kennen keinen Unterschied
  • DAX-Konzerne kennen keinen Unterschied
  • Studenten erkennen den Unterschied nicht

Wenn dem so wäre, frage ich mich eins. Warum sind die Goethe, die LMU, die Uni Mannheim (ja daher kommen die 22 ECTS Ausland), die Uni Köln damals so auf die barrikaden als die FH/DH-Studenten kamen.
Richtig, das niveau wurde schlechter. Aber hey, das haben sich die Profs da sicher alle eingeredet.

antworten
WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

WiWi Gast schrieb am 02.10.2019:

Es ist schon lustig hier im Forum. Halten wir mal fest:

  • HRler kennen keinen Unterschied
  • DAX-Konzerne kennen keinen Unterschied
  • Studenten erkennen den Unterschied nicht

Wenn dem so wäre, frage ich mich eins. Warum sind die Goethe, die LMU, die Uni Mannheim (ja daher kommen die 22 ECTS Ausland), die Uni Köln damals so auf die barrikaden als die FH/DH-Studenten kamen.
Richtig, das niveau wurde schlechter. Aber hey, das haben sich die Profs da sicher alle eingeredet.

Viele Profs an deutschen Unis sind auch einfach arrogant und eingebildet. Die Ausbildung an den altehrwüdigen staatlichen Unis geht einfach an den praktischen Anforderungen vorbei. Natürlich hat ein FH-Absolvent es im Master schwieriger, da die Uni in jahrzentealten Theorien festhängt. Die Korrelation zu schlechten Leistungen in der Praxis sehe ich da aber nicht unbedingt.

antworten
WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

WiWi Gast schrieb am 02.10.2019:

Es ist schon lustig hier im Forum. Halten wir mal fest:

  • HRler kennen keinen Unterschied
  • DAX-Konzerne kennen keinen Unterschied
  • Studenten erkennen den Unterschied nicht

Wenn dem so wäre, frage ich mich eins. Warum sind die Goethe, die LMU, die Uni Mannheim (ja daher kommen die 22 ECTS Ausland), die Uni Köln damals so auf die barrikaden als die FH/DH-Studenten kamen.
Richtig, das niveau wurde schlechter. Aber hey, das haben sich die Profs da sicher alle eingeredet.

ich glaube, dass wurde empirisch nie belegt. Natürlich wollen die ihr Pseudo-Elite-Image bewahren. Ist doch alles Marketing. aufwand und Nutzen des gelernten Stoffes steht in keinem Verhältnis. Gestalten wir die Scripte extra umständlich, dass keiner Sie versteht und verkaufen wir es als Studium mit Anspruch. Außerdem was interessiert es, was die Profs denken? Mir wäre wichtiger was die Hand, die mich zukünftig füttert, darüber denkt.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

So ein Quatsch was viele da schreiben. Ein Studium an staatlichen Unis ist doch eh Zeitverschwendung, da lernt man nix außer irgendeine realitätsferne Theorie die man im Beruf niemals mehr braucht. Habe Elektrotechnik studiert und wusste zum Ende hin nicht einmal wie die Bauteile aussehen über die ich tausende Dinge lernen musste (ja wie die Diode funktioniert und wie man mit Formeln rechnet alles klar, aber wie sieht sowas denn in echt aus, in welchen praktischen Anwedungen wird sowas genutzt? Ja das wissen wohl die Profs selbst nicht.....). Und als "tolle" Bachelorarbeit die bei mir als praxisorientiertes "Ingenieursprojekt" betittelt wurde, musste ich wie viele andere auch die ich kenne die Drecksarbeit der Doktoranden machen und diese haben dadurch kostenlos Ergebnisse für ihre Forschung bekommen weil sie meine Programme/gebauten Dinge weiterverwenden konnten.

Wirklich klasse wie staatliche Unis sich alles so zurechtlegen und praxisorientiert nennen, ja echt lustig wie manche hier das auch noch verteidigen. Ich zumindest habe nach meinem Bachelor nicht mehr mit dem Master weitergemacht und mache nun an der Fom weiter, diesen Quatsch an staatlichen Unis gebe ich mir nicht mir, Durchfallquoten von 70% so wie ich sie erlebt habe habe ich nicht mehr nötig.....

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

letztendlich ist doch alles hier rein subjektives.

Der geilste Abschluss bringt dir schon nichts, wenn du dich selbst und deine Fähigkeiten nicht verkaufen und promoten kannst. Arbeite im Risikomanagement einer Versicherung und habe schon den einen oder anderen Kollegen kennengelernt der auch einfach nur einen geilen Betriebswirt hatte. Das waren dann Menschen die mit Anschreiben und Gespräch so überzeugt haben, dass die hier thematisierten Inhalte total nebensächlich waren.

Und wenn man aufgrund solcher oberflächlichen Dinge keine Einladung oder Chance erhält, sollte man sich gut überlegen ob dies dann auch das richitge Unternehmen für einen gewesen wäre.

Bildung hat noch nie geschadet, wie man das Thema angeht, ist doch völlig schnuppe. Hauptsache man macht etwas und auch die FOM hat ihre Berechtigung und wird im Retailbanking aber auch in der Versicherungswirtschaft sehr gut angenommen und auch akzeptiert.

Sucht euch keine Jobs / Hochschulen aus Prestigegründen aus, sondern ob sie zu euch und eurer Lebenssituation passen.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Die FOM braucht sich meiner Erfahrung nach überhaupt nicht verstecken. Warum? Ganz einfach:

  1. Wichtiger, als wo du lernst, ist von wem du lernst.
    Die FOM hat erstens viele Professoren und allgemein Dozenten, die selbst an einer Universität gelernt, promoviert, habilitiert, usw. haben. Sie sind also fachlich nicht weniger versiert, als die Kollegen an der Universität. Eben nur der Herausforderung ausgesetzt, den Stoff deutlich komprimierter zu lehren. Und das zu "unchristlichen" Zeiten, siehe Abendstudium von 18:00 Uhr bis 21:15 Uhr. Der Stoff wird einem damit mundgerecht zugeführt, aber kauen und schlucken muss man eben noch selber. Hier besteht ein kleiner Vorteil für Studenten der Universitäten. Man hat mehr Zeit sich mit der theoretischen Materie auseinanderzusetzen. Nachteil ist aber dabei, dass tiefe Materie kaum ein Unternehmen der Wirtschaft interessiert. Sogar ganz im Gegenteil. 2016 wurden Unternehmen in NRW danach befragt, wie zufrieden sie mit den Mitarbeitern wären, die von der Universität kommen. Knapp über 60% waren sehr unzufrieden. Die Mitarbeiter würden über theoretisches Wissen verfügen, welches so keine Anwendung in der Praxis fände (allerdings Vorsicht: Oft wäre es gut, wenn in Unternehmen mehr Wissenschaft Platz fände. Beispielsweise im Personal und vergleiche hierzu Studien von Prof. Dr. Uwe Kanning von der Hochschule Osnabrück. Das theoretische Wissen ist demnach nicht schlecht. Aber eben in der Form scheinbar in nordrhein-westfälischen Unternehmen überwiegend nicht nützlich.). Das ist der Vorteil der FOM. Die Theorie ist stark konzentriert und parallel um Berufsleben umsetzbar. Hierzu kann ich ein Beispiel aus der eigenen Praxis liefern: Ich konnte Inhalte der Module Statistik und Psychologische Diagnostik in unserem Unternehmen integrieren. Und zwar nicht erst nach einem Pfad von zehn Jahren über Bachelor, Master und Promotion. Sondern sofort. Resultat für die Firma? Höheres Betriebsergebnis und deutlich geeigneteres Personal. Resultat für mich? Höheres Gehalt, höhere Position in der Firma. Hier hat die FOM also die Nase vorn (meiner Meinung nach).

  2. Eigene Erfahrung im "Kräftemessen" mit staatlichen- und Elite-Universitäten
    Ich habe viele Freunde, die an staatlichen Universitäten oder der renommiertesten Universität Deutschlands studieren. Was den Ruf angeht, bieten ebendiese Bildungseinrichtungen einen Vorteil. Denn das Bild der fachlich weiter fortgeschrittenen Studenten, wenn diese an den o.g. Einrichtungen studiert haben, haftet scheinbar noch in den Köpfen vieler Leute. Das kann ich verstehen. Schließlich bleibt mehr Zeit für die Theorie und Studieren ist deren Vollzeitbeschäftigung. Meine Erfahrung sagt aber etwas ganz anderes. Einerseits ähnelt man sich in einem Punkt: Das Lernen. Man lernt zwei bis drei Wochen vor der Klausur intensiv, schreibt sie und in spätestens dem gleichen Zeitraum hat sich das Wissen nach und nach wieder aufgelöst. Wie sollte man sich auch alles ewig merken? Die nächsten Klausuren folgen nämlich und das Gehirn hat in der Regel einer nur knappe Kapazität im Vergleich zu dem, was man alles wissen soll. Ein Unterschied hat sich aber aufgetan: Dadurch, dass ich mein Wissen konzentrierter gelehrt bekommen und es dann auch gelernt habe, sind markante Punkte dessen deutlich besser in Erinnerung geblieben. Somit stand den Freunden (von Universität zu Köln, Münster, WHU, usw.) in nichts nach. Im Gegenteil. Die Dichte an fachlichen Argumenten wirkte deutlich höher, also von diesen Freunden. Vielleicht haben die sich so tief in die Materie gegraben, dass kein Licht mehr auf den Grund des Bodens scheint? Man weiß es nicht. Das war ja keine Studie, sondern nur eine persönliche Erfahrung. Und die bezieht sich auch nur auf ca. 20 Freunde und 5 Universitäten sowie einer Fachhochschule. Aber auch hier, die FOM musste sich nicht verstecken.

  3. Art und Weise der Vorlesung
    Hier sind die Vorteile der FOM relativ eindeutig. Die Gruppen an Studenten zu Vorlesungen sind deutlich kompakter und man kann Inhalte deutlich intensiver besprechen. Hier denke ich an eine Vorlesung Internes / Externes Rechnungswesen. Wir haben eine Aufgabe besprochen, die sowohl an der Universität als auch an der FOM behandelt wurde (hier auch ein Vorteil der FOM: Viele Dozenten der FOM lehren auch an staatlichen Universitäten. Ergebnis: Gleiches Wissen, nur kompakter vermittelt. So zumindest die Aussage dieser Dozenten.). Bei der Besprechung merkte der Dozent an, dass er es als sehr angenehm enpfinden würde, dass man die Aufgabe so intensiv besprechen und erklären könne. An der staatlichen Universität, an der er parallel auch lehrte, würde das Ergbnis per Code an die Wand projeziert und weitere Fragen seien nicht möglich (einfach, weil es zu viele Studenten waren; in unserem Fall waren es knapp über 20 Studenten und an der Uni über 140 Studenten). Wieder ein Vorteil der FOM.

Mein Erfahrungsbericht fällt jetzt natürlich mit mehr Vorteilen für die FOM aus. Ich möchte hier aber nicht berichten, dass die FOM besser ist, als staatliche Universitäten. Das kann ich auch gar nicht bewerten. Was eher zum Ziel führt, hängt von den Zielen selber, der jeweiligen Bildungseinrichtung, teilweise auch von den Klischees und sehr vielen weiteren Faktoren ab. Was ich hiermit berichten möchte ist, dass sich die FOM eben überhaupt nicht verstecken braucht. Und er glaubt, sie "zerreißen" zu müssen, der hat glaube ich weniger ein Problem mit der FOM, als mit anderen Dingen. Zumal oft keine wirklich aussagekräftige Erfahrung dahinter steckt. Man sollte also ruhig für beide Wege offen bleiben. Sei es als Student, oder eben als Unternehmen. Im Endeffekt darf man nicht vergessen, dass eher Faktoren, wie die Intelligenz, Gewissenhaftigkeit, usw. gute Vorhersager für künftigen Erfolg sind (Schmidt & Hunter, 1993). Intelligenz ist eine biologische Größe, die ohnehin als normalverteilt gilt und etwas wie Gewissenhaftigkeit ist zudem sowieso schon ausgeprägt, wenn man anfängt zu studieren - egal wo. Ein entsprechendes Studium kann das natürlich noch einmal entwickeln. Und weder Universitäten noch FOM testen die Intelligenz, um zu entscheiden, ob ein Student aufgenommen wird. Manche Universitäten haben einen NC. Aber der ergibt sich aus den Abiturnoten. Ob man intelligenz sein muss, um eine eins vor dem Komme der Abiturnote zu bekommen, lasse ich an dieser Stelle zumindest offen.

Hoffentlich sind das ein paar hilfreiche Anregungen.

antworten
WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

"Wichtiger, als wo du lernst, ist von wem du lernst."

FOM: irgendwelche Praxis-Menschen
Uni : Dozenten, die deutschlandweit bekannt sind. Thonemann, Homburg, etc

"Art und Weise der Vorlesung"
Genau DAS ist aber der Punkt. An der Uni mit 800 Studenten wirst du gezwungen selständig zu werden. Daher sind uni absolventen auch später mal erfolgreich. Weil man eben nicht wegen jedem Furz zum Betreuer geht.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

Die FOM placed besser als jede Wald und Wiesen FH. Würde die immer vorziehen, da sie halbwegs bekannt ist durch ihre größe.
Habe zwei Kollegen die an der FOM waren und die haben durch das Studienmodell gute Praktika/Werkstudentenstellen machen können und haben sich stabile Profile aufgebaut.

Wenn ich das mit Kommilitonen bei mir (Goethe) vergleiche, die im bachelor vllt. 1-2 Praktika machen, dann ziehen die FOMer an denen locker vorbei. Das ist halt der riesen Vorteil der FOM, da die nur zwei mal die Woche Vorlesung haben. Der eine Freund von mir hat während dem Bachelor 3 Praktika und 2 oder 3 mal als Werkstudent gearbeitet (Big4, Dax30, und BB sogar). Man geht halt nicht in die Vorlesung während dem Praktikum.

Danach ein Uni-Master wenns sein muss und alles passt. Kommt mal in der Realität an, die meisten Unternehmen juckt es überhaupt nicht WO ihr studiert. Höchstens UB und IB (Dort nichtmal alle). So lächerlich wie ihr hier festhaltet an eurer Target-Blase. Ich würde den einfachen Weg auch jedesmal präferieren. Wenn FOM so einfach ist, dann geht doch dahin, macht 5 Praktika und macht ein 1.0 Abschluss. Denkt ihr dann echt, jemand mit schlechterem Uni schnitt wird euch im Bewerbungsprozess schlagen?

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

"Wichtiger, als wo du lernst, ist von wem du lernst."

FOM: irgendwelche Praxis-Menschen
Uni : Dozenten, die deutschlandweit bekannt sind. Thonemann, Homburg, etc

"Art und Weise der Vorlesung"
Genau DAS ist aber der Punkt. An der Uni mit 800 Studenten wirst du gezwungen selständig zu werden. Daher sind uni absolventen auch später mal erfolgreich. Weil man eben nicht wegen jedem Furz zum Betreuer geht.

irgendwelche Praxis-Menschen?

Nurmal so nebenbei:
Auf der FOM in Frankfurt z.B lehren viele Goethe-Profs (Statistik-, Mathe-, Rechnungswesen-Profs, fallen mir da spontan ein, will ungerne Namen jetzt droppen) denkt ihr auf der FOM lehren irgendwelche Schwachmaten? Das sind ganz normale Professoren... :D An anderen Standorten ist es bestimmt ähnlich.
wie lächerlich ihr versucht immer die FOM tot zureden.

Mein Vorposter hat komplett recht.

antworten
WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

"Wichtiger, als wo du lernst, ist von wem du lernst."

FOM: irgendwelche Praxis-Menschen
Uni : Dozenten, die deutschlandweit bekannt sind. Thonemann, Homburg, etc

"Art und Weise der Vorlesung"
Genau DAS ist aber der Punkt. An der Uni mit 800 Studenten wirst du gezwungen selständig zu werden. Daher sind uni absolventen auch später mal erfolgreich. Weil man eben nicht wegen jedem Furz zum Betreuer geht.

irgendwelche Praxis-Menschen?

Nurmal so nebenbei:
Auf der FOM in Frankfurt z.B lehren viele Goethe-Profs (Statistik-, Mathe-, Rechnungswesen-Profs, fallen mir da spontan ein, will ungerne Namen jetzt droppen) denkt ihr auf der FOM lehren irgendwelche Schwachmaten? Das sind ganz normale Professoren... :D An anderen Standorten ist es bestimmt ähnlich.
wie lächerlich ihr versucht immer die FOM tot zureden.

Mein Vorposter hat komplett recht.

Ist an anderen Standorten oft ähnlich. In München war in der Anfangsphase die Uni Augsburg gut vertreten da der erste Rektor dort studiert hat. Bedingt dadurch dass zu Anfang die Räume der FH München intensiv mitgenutzt wurden hat sich dann die FH München als 2. Pool etabliert. Die letzten Jahre kamen auch einige Dozenten von der LMU dazu, was wiederum an einem ehemaligen FOM Studenten lag der es irgendwie geschafft hat dort als Doktorrand unterzukommen und mittlerweile auch dort unterrichtet.

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

"Uni vs. FOM" ist einfach schwachsinnig, beide haben eine andere Zielgruppe. An die Uni/FH gehen "normale" Studenten, sprich Vollzeitstudenten. An die Fom gehen Berufstätige, die nebenbei studieren wollen. Soweit ich weiß bietet die FOM keine Studienplätze für Vollzeitstudenten und die normalen Unis keine Plätze für nebenberufliches Studieren (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Akademisch / "interlektuell" sind die Unis selbstverständlich auf einem anderen Niveau, was daran liegt dass man den Menschen die 35-45h Die Woche im Vollzeitjob arbeiten keine weiteren 40-50h Unizeitinvestment zumuten will/kann, dementsprechend sind die FOM Studiengänge auch deutlich spezieller auf die jeweilige Branche ausgelegt (aber auch SEHR SEHR oberflächlich).

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WiWi Gast

Vergleich: staatl. Uni vs. FOM

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

"Uni vs. FOM" ist einfach schwachsinnig, beide haben eine andere Zielgruppe. An die Uni/FH gehen "normale" Studenten, sprich Vollzeitstudenten. An die Fom gehen Berufstätige, die nebenbei studieren wollen. Soweit ich weiß bietet die FOM keine Studienplätze für Vollzeitstudenten und die normalen Unis keine Plätze für nebenberufliches Studieren (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Akademisch / "interlektuell" sind die Unis selbstverständlich auf einem anderen Niveau, was daran liegt dass man den Menschen die 35-45h Die Woche im Vollzeitjob arbeiten keine weiteren 40-50h Unizeitinvestment zumuten will/kann, dementsprechend sind die FOM Studiengänge auch deutlich spezieller auf die jeweilige Branche ausgelegt (aber auch SEHR SEHR oberflächlich).

Würde ich nicht unterschreiben, hier gibts ein Thread wo Uni Skripte mit FH/FOM-Skripte etc. verglichen worden sind. Auch dort steht die Unterschiede sind marginal. Ich (goethe) hab die skripte mit FOM Skripten verglichen, waren kaum unterschiede. Die Themen die behandelt werden sind überall gleich. BWL ist überall gleich, findet euch damit ab.

Der Unterschied ist lediglich in der Schwierigkeit der Klausuren. Aber warum schwer machen wenns auch einfach geht? Wer eh nicht in die UB will tut sich mit einer "schweren" Uni keinen gefallen.

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