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Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

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gargano

Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Nun kommen wieder die Nobelpreise. So auch der für "Wirtschaftswissenschaften". Er ist schon länger umstritten. Ich habe VWL und BWl studiert und bin zu dem Schluss gekommen beides sind keine Wissenschaften. Es beruht alles nur auf "try and error". Da ist keine Relativitätstheorie dabei. Zwischen Adam Smith und John M. Keynes liegen Welten. Selbst der WiWi Nobelpreisträger von 1969 Friedrich August von Hayek hat bei der Empfangnahme des Preises die Rechtfertigung als Wissenschaftspreis bestritten. Wie seht ihr das?

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WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

BWL vllt. nicht, aber VWL würde ich als Wissenschaft bezeichen!
Allerdings bin ich der Meinung das die Basis unseres VWL verständnisses in Frage gestellt werden muss.
Der Zinseszins beispielsweise... Die Globalisierung führt langfristig zu einem Kahlschlag des Planeten...
Unsere Generation ist mehr als alle Generationen zuvor von einem Krieg der die bisherigen Weltkriege geradezu lächerlich wirken lässt bedroht!

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WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Was hast du denn geraucht? Aber hallo sind die Wirtschaftswissenschaften und insbesondere VWL eine Wissenschaft!

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WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Definiere Wissenschaft.

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WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOHhhhhhhhhh neiiiiin!!!

Ich sehe in meiner Glaskugel wieder eine Gebashe-Diskussion mit

den Zitaten "BWL und VWL eine Wissenschaft? Nein, nur Mathe, Physik

etc."

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WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Mathematik befasst sich mit selbst erfundenen Strukturen. Das könnte man auch als Spielwiese für Zahleninteressierte ansehen statt als Wissenschaft.

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WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Bei Fächern wie BWL oder Jura muss ich auch stark zweifeln, aber VWL ist eine Wissenschaft, die darin interessiert ist, wie sich Menschen verhalten. Einfach die Angebots- und Nachfragelinie zu kreuzen ist sicher ein stark vereinfachtes Modell, aber so hat die Physik mit dem Newton'schen Gravitationsmodell auch mal angefangen.
Gerade z.B. im Bereich der Verhaltensökonomie, Neuen Institutionsökonomik oder der Handelstheorie hat man sehr belastbare Modelle entwickelt, welche sich in ihrer Präzision und Voraussagekraft positiv von den anderen Sozialwissenschaft (socio, polsci) abheben. Natürlich ist die VWL noch lange nicht so entwickelt, wie etwa Naturwissenschaften und vllt. wird das auch niemals passieren, da sozialwissenschaftliche Forschung immer schwerer ist als naturwissenschaftliche Forschung - jedenfalls wenn man den gleichen Anspruch an wissenschaftliche Qualität stellt.

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WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Natürlich sind es Wissenschaften, weil in ihnen wissenschaftlich gearbeitet wird.

Wer sagt denn, dass Wissenschaften immer "richtige", "schöne" oder "komplizierte" Ergebnisse bringen müssen?

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WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Warum heisst es denn Betriebswirtschafts"lehre"
Volksiwrtschafts"lehre"
nicht -wissenschaft?
Sind die BWLer die dummeren VWLer?
Es sollten sich die VWLer mal einen Blick auf die Fächer
der BWLer genehmigen.
Es sind beide keine Wissenschaften. Da gebe Gargano recht.
Es sind nur Ansätze vorhanden. Die jetzige Krise hätte doch
locker erkannt werden können, wäre es eine Wissenschaft.
Noch immer machen die"Institute" unterschiedliche Aussagen.
Immer falsch vorneweg der Herr Sinn. Dazu noch arrogant.
Nee, nee Wissenschaft geht anders.

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WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

du bisset Jung!

weißt du was z.B. "Biologie" heißt? "Die LEHRE vom Leben"

ist das jetzt auch keine wissenschaft für dich?

und wo ist bei physik oder mathematik die wissenschaft im namen? sind das jetzt auch keine wissenschaften mehr?

selten so einen schwachsinn gelesen!

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WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

ein impfstoff kann auch erst entwickelt werden wenn der virus ausgebrochen ist oder?

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WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

ein impfstoff kann auch erst enwickelt werden wenn der virus ausgebrochen ist oder?

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WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Also du willst mir jetzt erzählen, dass Politikwissenschaft eine Wissenschaft ist, weil sie Politik"wissenschaft" heisst, BWL aber nicht weil "lehre" enthalten ist?

Wie bewerten wir jetzt Jura, Chemie, Mathematik, Physik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Soziologie, Psychologie oder Informatik?

Naja, wenigstens wissen wir jetzt, welche Fächer wirklich Wissenschaften sind:
Sportwissenschaft
Staats- und Sozialwissenschaft
Wirtschaftswissenschaft (nicht zu verwechseln mit der BetriebswirtschaftsLEHRE)
Ernährungswissenschaft
...

Leute gibts

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WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Hey, sag mal was hat der dt. Name damit zu tun, ob es eine Wissenschaft ist !? :D

Volkswirtschaftslehre - In Deutschland eine Lehre und..
Economics - In den USA/UK eine Wissenschaft?

Mathematik hat auch kein "-wissenschaft" in sich. Mathematische Wissenschaft? Ökonomische Wissenschaft? Wirtschaftswissenschaft? Öhhhm...

Der linguistische Ansatz ist selten dämlich, sorry! :D

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WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

"Warum heisst es denn Betriebswirtschafts"lehre"
Volksiwrtschafts"lehre"
nicht -wissenschaft?"

Was für ein quatsch! Weisst du was z.B. Biologie heisst? "Die 'LEHRE' vom Leben". Ist Biologie jetzt etwa keine wissenschaft mehr für dich? Und wo tragen eigentlich die Mathematik oder die Physik die Wissenschaft im Namen? Merkst du was?!?

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WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Schon mal was von Wirtschaftswissenschaften gehört? Aber der Name macht es nicht zur Wissenschaft oder Lehre.
Außerdem gab es genug Wiwis, die vor der Krise gewarnt haben, das Wissen ist also da. Wie Politik gestaltet wird ist allerdings ein anderer Stiefel.
Das Problem an der VWL ist, dass man im Gegensatz zu Physik keine Situation nachstellen kann und daher keine genauen Zahlen für die Berechnung hat. Wenn du in Physik eine 1000°C heiße Flamme brauchst, dann machst du halt ne 1000°C heiße Flamme. Wenn du ein Vakuum brauchst, dann schaffst du halt ein Vakuum.
Wenn du in VWL die Auswirkungen der Schwarzarbeit untersuchen willst, musst du halt basierend auf Schätzungen arbeiten. Jeder kann physikalische Phänomene wie die Schwerkraft beobachten. Wiwi-Größen wie das BIP kannst du aber nicht einfach beobachten.

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WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Nie eine Wissenschaft!!!!! Vor allem VWL nicht!!

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WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

http://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaft
bedenklich, dass man in einem wiwi forum so unfundierte und inhaltslose aussagen findet. mehr wissen, weniger meinen heißt da die devise, die ich euch nur auf den weg mitgeben kann.

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WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Mal richtig lesen könnte auch helfen. Bevor man vorsichtshalber den Taxi-Schein macht:
Es geht um den Nobelpreis!
Es gibt keinen Preis für Sport, Jura, Maschinenbau und Soziales etc.
Erst mal richtig lesen - dann schreiben.

antworten
WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Nun kommt mal runter von eurem hohen Ross. Ich habe vor einiger Zeit VWL studiert und habe jetzt einen guten Job. Da gehörte auch Glück dazu, nicht nur der gute Abschluss. Ich lese hier im Forum hin und wieder rum und finde ein elitäres Verhalten
der VWLern gegenüber den BWLern vor. Vorsicht liebe VWLer ihr
steht in den meisten Bereichen in direkter Konkurrenz zu den BWlern. Die haben i.d.R. eine Menge Vorteile. Viele haben vorher
eine kaufmännische Lehre gemacht und dann studiert. Sie sind viel
praxisorientierter. Das musste ich neidvoll zugestehn. Da siehst du machmal alt aus. Bei Banken, Versicherungen oder der Wirtschaftsberatung auch im öffentlichen Dienst sind die BWLer im Vorteil. Jetzt seid mal ehrlich mit euch. Wo sollen Tausende Absolventen der VWL im Jahr, in Zeiten der Krise, einen Job finden? (Evtl. können hier nachvollziehbar Absolventen dieses Jahres ehrlich etwas dazu sagen.)
Bei BWlern ist es vielleicht ein wenig einfacher. Vielleicht. Ich möchte euch euer Studium und die Freude daran nicht ausreden. Aber, gerade die, die in den ersten drei Semestern sind sollten sich das noch mal überlegen. (Natürlich nur wenn keine großen Nachteile wie Bafög oder Studiengebühren alles beherrschen.)
Das meine ich sehr ernst. Für die nächsten Jahre sind wegen der Krise genug Bewerber da. Überreichlich.
Ihr mögt lachen wenn ich ein Studium zum Lehrer empfehle. Handelslehrer sind gesucht. Oder überhaupt auf ein Lehramt.
Ein sicherer Job und ein paar Urlaubstage mehr.
Bei mir stapeln sich die "Mal so" Bewerbungen. Ich kann nur Absagen schreiben, weil ich keinen einstellen kann.
Diese traurige Zeit wird noch länger dauern. Leider. Wenn es besser wird, sind die Unternehmen sozial verpflichtet. die vorher
"freigestellten" Mitarbeiter wieder einzustellen.
Ich bin mir sicher. Einige Leser haben sehr gelacht über meine Meinung. Und ich bin mir auch sicher, dass sie sich in ein, zwei, drei Jahren noch an mein "lustiges" Statement erinnern.
Übrigens: Es gibt noch ganz andere Studiengänge oder Berufswege.

antworten
WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

als ich angefangen habe zu arbeiten, war ich der einzige VWLer zusammen mit zig BWLern, Wirtschaftsinformatikern und Wirtschaftsing. Nun, nach 10 Jahren bin ich in der kaufm. Leitung/mittleres Mng. eines Dax Konzerns und treffe recht häufig auf VWLer. Je höher der Posten im Laufe der Zeit, desto höher wird die Rate der VWLer.

Könnte man auch mal drüber nachdenken.

Und zum Thema Wissenschaft: Ja es ist eine Wissenschaft. Beschäftige Dich einfach mal mit dem Bereich Spielthorie. Und zwar nicht nur oberflächlich, sondern bspw. mit Evolutionärer Spieltheorie.
So wie die Wirtschaftswissenschaften kritisiert werden, kann dann jede kritisiert werden: Pharma: Auch nur reine Versucherei. Medizin: Handwerk. etc.

antworten
WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Niemand bestreitet, dass BWLer es deutlich einfacher haben, einen Job zu finden als VWLer. Praxisrelevanter und blabla - stimmt ja alles.

Aber wenn es das Studium im Hinblick auf den ursprünglichen Sinn Vergleiche, also Bildung und nicht nur Ausbildung, sowie eine wissenschaftliche Arbeitsweise und kein Auswendiglernen von praxisrelevantem Wissen, dann ist VWL eine Wissenschaft und BWL eine Hochschulausbildung.

Aber ja, wenn es um das schnöde Geld geht und darum, einen gutbezahlten Job zu bekommen, ohne sich geistig zu überanstrengen, dann ist ein BWL-Studium genau die richtige Wahl. Solche Gehälter und Karriereaussichten gibt es sonst nur bei den Ingenieuren und Informatikern, wobei selbst diese oft in schlechter bezahlten Fachpositionen festhängen als BWLer, welche es deutlich leichter haben, besser bezahlte Positionen mit Personalverantwortung zu bekommen. Nicht zu vergessen, dass ein Studium in Maschinenbau, Informatik oder Elektrotechnik 1-2 Jahre länger dauert.

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WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

ganz kurz... von Hayek hat den Nobelpreis 1974 erhalten...

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WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Die 3 Jahre sind jetzt rum. Und er hatte recht gehabt, die Lage ist nicht besser geworden. Viele Bewerber, wenige Stellen.

Lounge Gast schrieb:

Nun kommt mal runter von eurem hohen Ross. Ich habe vor
einiger Zeit VWL studiert und habe jetzt einen guten Job. Da
gehörte auch Glück dazu, nicht nur der gute Abschluss. Ich
lese hier im Forum hin und wieder rum und finde ein elitäres
Verhalten
der VWLern gegenüber den BWLern vor. Vorsicht liebe VWLer ihr
steht in den meisten Bereichen in direkter Konkurrenz zu den
BWlern. Die haben i.d.R. eine Menge Vorteile. Viele haben
vorher
eine kaufmännische Lehre gemacht und dann studiert. Sie sind
viel
praxisorientierter. Das musste ich neidvoll zugestehn. Da
siehst du machmal alt aus. Bei Banken, Versicherungen oder
der Wirtschaftsberatung auch im öffentlichen Dienst sind die
BWLer im Vorteil. Jetzt seid mal ehrlich mit euch. Wo sollen
Tausende Absolventen der VWL im Jahr, in Zeiten der Krise,
einen Job finden? (Evtl. können hier nachvollziehbar
Absolventen dieses Jahres ehrlich etwas dazu sagen.)
Bei BWlern ist es vielleicht ein wenig einfacher. Vielleicht.
Ich möchte euch euer Studium und die Freude daran nicht
ausreden. Aber, gerade die, die in den ersten drei Semestern
sind sollten sich das noch mal überlegen. (Natürlich nur wenn
keine großen Nachteile wie Bafög oder Studiengebühren alles
beherrschen.)
Das meine ich sehr ernst. Für die nächsten Jahre sind wegen
der Krise genug Bewerber da. Überreichlich.
Ihr mögt lachen wenn ich ein Studium zum Lehrer empfehle.
Handelslehrer sind gesucht. Oder überhaupt auf ein Lehramt.
Ein sicherer Job und ein paar Urlaubstage mehr.
Bei mir stapeln sich die "Mal so" Bewerbungen. Ich kann nur
Absagen schreiben, weil ich keinen einstellen kann.
Diese traurige Zeit wird noch länger dauern. Leider. Wenn es
besser wird, sind die Unternehmen sozial verpflichtet. die
vorher
"freigestellten" Mitarbeiter wieder einzustellen.
Ich bin mir sicher. Einige Leser haben sehr gelacht über
meine Meinung. Und ich bin mir auch sicher, dass sie sich in
ein, zwei, drei Jahren noch an mein "lustiges" Statement
erinnern.
Übrigens: Es gibt noch ganz andere Studiengänge oder
Berufswege.

antworten
WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Ich habe noch einen Bachelor und Elektrotechnik gemacht neben meinem BWL-Diplom.
Schon in meiner Diplom-Arbeit wollte mir nicht richtig in den Kopf, was denn an dieser Arbeit "Forschung" sein soll. Ich habe einfach existierende Methoden auf ein Problem angewandt und dann das evaluiert. Nicht neues und nicht weltbewegendes. Im Technik-Bereich habe ich aber echt neue Methoden entwickelt, die es so davor noch nicht gab (Algorithmus zur Markierung von EKG-Signalen)...
Im Endeffekt bin ich trotzdem froh, dass ich kaufmännischen Bereich arbeite, weil das eher das ich ist, was ich machen will. Aber bleiben wir doch realistisch. Da kommt es viel auf Erfahrung an und Wissen über das was man macht. Aber Forschung und Wissenschaft... Na ja...

gargano schrieb:

Nun kommen wieder die Nobelpreise. So auch der für
"Wirtschaftswissenschaften". Er ist schon länger umstritten.
Ich habe VWL und BWl studiert und bin zu dem Schluss gekommen
beides sind keine Wissenschaften. Es beruht alles nur auf
"try and error". Da ist keine Relativitätstheorie dabei.
Zwischen Adam Smith und John M. Keynes liegen Welten. Selbst
der WiWi Nobelpreisträger von 1969 Friedrich August von Hayek
hat bei der Empfangnahme des Preises die Rechtfertigung als
Wissenschaftspreis bestritten. Wie seht ihr das?

antworten
WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

WiWi Gast schrieb am 09.12.2012:

Ich habe noch einen Bachelor und Elektrotechnik gemacht neben meinem BWL-Diplom.
Schon in meiner Diplom-Arbeit wollte mir nicht richtig in den Kopf, was denn an dieser Arbeit "Forschung" sein soll. Ich habe einfach existierende Methoden auf ein Problem angewandt und dann das evaluiert. Nicht neues und nicht weltbewegendes. Im Technik-Bereich habe ich aber echt neue Methoden entwickelt, die es so davor noch nicht gab (Algorithmus zur Markierung von EKG-Signalen)...
Im Endeffekt bin ich trotzdem froh, dass ich kaufmännischen Bereich arbeite, weil das eher das ich ist, was ich machen will. Aber bleiben wir doch realistisch. Da kommt es viel auf Erfahrung an und Wissen über das was man macht. Aber Forschung und Wissenschaft... Na ja...

gargano schrieb:

Nun kommen wieder die Nobelpreise. So auch der für
"Wirtschaftswissenschaften". Er ist schon länger umstritten.
Ich habe VWL und BWl studiert und bin zu dem Schluss gekommen
beides sind keine Wissenschaften. Es beruht alles nur auf
"try and error". Da ist keine Relativitätstheorie dabei.
Zwischen Adam Smith und John M. Keynes liegen Welten. Selbst
der WiWi Nobelpreisträger von 1969 Friedrich August von Hayek
hat bei der Empfangnahme des Preises die Rechtfertigung als
Wissenschaftspreis bestritten. Wie seht ihr das?

Hast du es jetzt? Mr undercover maschinenbauer...

antworten
WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Nach heutigem Kenntnissstand ist lediglich die Quantenphysik eine Wissenschaft, quasi der Ursprung von allem.

antworten
WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Nunja es kommt natürlich darauf an wie man nun den Begriff "Wissenschaft" definieren will. BWL und VWL sind sicherlich keine Naturwissenschaften, dennoch kann man in beiden Bereichen wissenschaftlich arbeiten.
Die Spieltheorie ist zB ein Modell über menschliches Verhalten und hat in vielen Verhandlungssituationen auch praktische Relevanz.

In meiner Masterarbeit habe ich mich mit nicht-linearen Korrelationen von verschiedenen Vermögenswerten befasst und zur Untersuchung meiner Daten komplexe stochastische Modelle angewendet und angepasst. Das war jetzt nicht viel anders als eine naturwissenschaftliche Arbeit, nur kamen meine Daten eben nicht aus dem Labor, sondern aus einem Bloomberg Terminal...

antworten
WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

WiWi Gast schrieb am 09.07.2018:

Nach heutigem Kenntnissstand ist lediglich die Quantenphysik eine Wissenschaft, quasi der Ursprung von allem.

Selbstverständlich sind wiwis Wissenschaften. Davon merkt man vielleicht als Masterstudent nicht viel aber wer in wiwi promoviert, merkt schnell, dass es sich um Forschung und Wissenschaft handelt.

antworten
WiWi Gast

Re: Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Ich wüsste nicht, warum VWL keine Wissenschaft sein sollte.

Mit wissenschaftlicher Methodik

  • Experimente, Ökonometrie,
  • statistische Datenanalyse,
  • Modellbildung usw.

werden Sachverhalte untersucht und ihre Ursachen versucht zu ergründen.

Bei der BWL wird das vermutlich ähnlich sein. Ich wüsste nicht, was dieses Vorgehen die Wirtschaftswissenschaften weniger wissenschaftlich macht als andere Sozialwissenschaften.

antworten
WiWi Gast

Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

gargano schrieb am 07.10.2009:

Nun kommen wieder die Nobelpreise. So auch der für "Wirtschaftswissenschaften". Er ist schon länger umstritten. Ich habe VWL und BWl studiert und bin zu dem Schluss gekommen beides sind keine Wissenschaften. Es beruht alles nur auf "try and error". Da ist keine Relativitätstheorie dabei. Zwischen Adam Smith und John M. Keynes liegen Welten. Selbst der WiWi Nobelpreisträger von 1969 Friedrich August von Hayek hat bei der Empfangnahme des Preises die Rechtfertigung als Wissenschaftspreis bestritten. Wie seht ihr das?

Gute Frage. Man kann ja aus allem eine "Wissenschaft" machen, durch theoretische Konzepte aufwerten usw. Je leichter zu messen und zu beweisen, desto mehr "Wissenschaft"? Wobei das dann ja auch für Theologie und Jura gelten müsste.

BWL sehe ich als "Kaufmannslehre" und damit komme ich prima zurecht. Ich bin Praktiker und im Berufsalltag geht es nunmal anders zu. Dennoch finde ich theoretische Konzepte der Unternehmensführung interessant.

antworten
WiWi Gast

Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Rechtswissenschaften? Jura sehe ich als Wissenschaft an. Theologie bin ich mir unsicher, evtl.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2018:

gargano schrieb am 07.10.2009:

Nun kommen wieder die Nobelpreise. So auch der für "Wirtschaftswissenschaften". Er ist schon länger umstritten. Ich habe VWL und BWl studiert und bin zu dem Schluss gekommen beides sind keine Wissenschaften. Es beruht alles nur auf "try and error". Da ist keine Relativitätstheorie dabei. Zwischen Adam Smith und John M. Keynes liegen Welten. Selbst der WiWi Nobelpreisträger von 1969 Friedrich August von Hayek hat bei der Empfangnahme des Preises die Rechtfertigung als Wissenschaftspreis bestritten. Wie seht ihr das?

Gute Frage. Man kann ja aus allem eine "Wissenschaft" machen, durch theoretische Konzepte aufwerten usw. Je leichter zu messen und zu beweisen, desto mehr "Wissenschaft"? Wobei das dann ja auch für Theologie und Jura gelten müsste.

BWL sehe ich als "Kaufmannslehre" und damit komme ich prima zurecht. Ich bin Praktiker und im Berufsalltag geht es nunmal anders zu. Dennoch finde ich theoretische Konzepte der Unternehmensführung interessant.

antworten
WiWi Gast

Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Ich bin stark in humanistischen Kreisen involviert: dort wird hinlänglich argumentiert, dass die konfessionsgebunden Theologiestudiengänge per Definition nicht wissenschaftlich sind, da der Kern der Betrachtung selbst nicht durch wissenschaftliche Methoden infrage gestellt werden kann - da er eben dogmatisch begründet angenommen wird.

Religionswissenschaft hingegen -- mit gesellschaftlichen Betrachtungen und historisch-kritischen Auseinandersetzungen (Exegese zB) -- sind natürlich wissenschaftlich, denn dort werden wissenschaftliche Methoden auf viele Einflussgebiete der Religion auf unsere Gesellschaft beleuchtet.

Darüber hinaus fragwürdig, dass konfessionsgetriebene Studiengänge auf Staatskosten angeboten werden, im Prinzip sollte sowas an privaten Bekenntnisschulen unterrichtet werden. Aber wir bezahlen ja auch Religionsunterricht und in den Landesverfassungen wird noch auf Gott geschworen, also wissen wir ja welche Relikte es hier noch gibt (inkl. Blasphemieparagraph + Abtreibungsinformationsverbot).

WiWi Gast schrieb am 20.07.2018:

Rechtswissenschaften? Jura sehe ich als Wissenschaft an. Theologie bin ich mir unsicher, evtl.

WiWi Gast schrieb am 10.07.2018:

gargano schrieb am 07.10.2009:

Nun kommen wieder die Nobelpreise. So auch der für "Wirtschaftswissenschaften". Er ist schon länger umstritten. Ich habe VWL und BWl studiert und bin zu dem Schluss gekommen beides sind keine Wissenschaften. Es beruht alles nur auf "try and error". Da ist keine Relativitätstheorie dabei. Zwischen Adam Smith und John M. Keynes liegen Welten. Selbst der WiWi Nobelpreisträger von 1969 Friedrich August von Hayek hat bei der Empfangnahme des Preises die Rechtfertigung als Wissenschaftspreis bestritten. Wie seht ihr das?

Gute Frage. Man kann ja aus allem eine "Wissenschaft" machen, durch theoretische Konzepte aufwerten usw. Je leichter zu messen und zu beweisen, desto mehr "Wissenschaft"? Wobei das dann ja auch für Theologie und Jura gelten müsste.

BWL sehe ich als "Kaufmannslehre" und damit komme ich prima zurecht. Ich bin Praktiker und im Berufsalltag geht es nunmal anders zu. Dennoch finde ich theoretische Konzepte der Unternehmensführung interessant.

antworten
WiWi Gast

Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Ich habe Marketing an einer FH studiert und nenne mich auch Wissenschaftler. Ich habe Wissen an einer Hochschule gelernt. Da ist jeder Absolvent ein Wissenschaftler. Basta.

antworten
WiWi Gast

Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Aber wie kann man sich als FH Absolvent Wissenschaftler nennen, wenn sich dort das wissenschaftliche Arbeiten auf ein absolutes Minimum beschränkt, sofern es überhaupt stattfindet,

WiWi Gast schrieb am 15.08.2018:

Ich habe Marketing an einer FH studiert und nenne mich auch Wissenschaftler. Ich habe Wissen an einer Hochschule gelernt. Da ist jeder Absolvent ein Wissenschaftler. Basta.

antworten
WiWi Gast

Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Mit Bachelor oder Master weiß man zwar theoretisch wie wissenschaftliches Arbeiten geht, hat es aber noch nie gemacht.

Alles unterhalb einer Promotion hat noch nie eigenständig geforscht, ist also Akademiker und kein Wissenschaftler.

antworten
WiWi Gast

Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Ich bin an einer 08/15 FH und hier wird wissenschaftliches Arbeiten gefühlt ernster genommen als bei meinen Kumpels an der hiesigen Universität. Unsere Anforderungen und Auflagen bzgl. der Bachelorarbeit sind deutlich strenger!

antworten
WiWi Gast

Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

WiWi Gast schrieb am 15.08.2018:

Aber wie kann man sich als FH Absolvent Wissenschaftler nennen, wenn sich dort das wissenschaftliche Arbeiten auf ein absolutes Minimum beschränkt, sofern es überhaupt stattfindet,

Dass da wieder jemand getrollt hat, um euch Target-Uni-Snowflakes zu triggern hast du schon mitbekommen?

antworten
WiWi Gast

Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

WiWi Gast schrieb am 15.08.2018:

Aber wie kann man sich als FH Absolvent Wissenschaftler nennen, wenn sich dort das wissenschaftliche Arbeiten auf ein absolutes Minimum beschränkt, sofern es überhaupt stattfindet,

WiWi Gast schrieb am 15.08.2018:

Ich habe Marketing an einer FH studiert und nenne mich auch Wissenschaftler. Ich habe Wissen an einer Hochschule gelernt. Da ist jeder Absolvent ein Wissenschaftler. Basta.

Es ist leider so das jemand der an einer FH studiert hat, per se schon kein Wissenschaftler sein kann bzw nicht ist. Die Ausnahmen sind hier natürlich die Profs etc aber die haben ja auch an Unis promoviert. Fächer wie soziale Arbeit, Maschinenbau, Ingenieurwesen Allgemein, Soziologie, Religionswissenschaften gelten nicht als wissenschaftlich. Schon alleine aufgrund der Tatsache das dort nicht wissenschaftlich gearbeitet wird. Wenn du nun BWL an einer FH studiert hast, kannst du leider kein Teil der Wissenschaftselite sein.

antworten
WiWi Gast

Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

Wissenschaftler sind für mich Menschen die auch in der Wissenschaft arbeiten und aktiv dazu beitragen neues Wissen anzuhäufen. Wissen an einer Uni / Hochschule / FH / TH abzusaugen macht einen Menschen nicht automatisch zum Wissenschaftler. Das Wort das hier gesucht wird ist Akademiker.

antworten
WiWi Gast

Sind BWL, VWL Wissenschaften? Ich meine nein!

WiWi Gast schrieb am 15.08.2018:

Wissenschaftler sind für mich Menschen die auch in der Wissenschaft arbeiten und aktiv dazu beitragen neues Wissen anzuhäufen. Wissen an einer Uni / Hochschule / FH / TH abzusaugen macht einen Menschen nicht automatisch zum Wissenschaftler. Das Wort das hier gesucht wird ist Akademiker.

Das mag sein aber eine Grundvoraussetzung um sich später Wissenschaftler nennen zu dürfen, welcher auch in der Wissenschaft arbeitet, ist ein wissenschaftliches Studium. Deshalb fliegt jemand mit einem FH Abschluss schon aus dieser Definition raus.

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Rekordhoch von 2,7 Millionen Studie­renden im Winter­semester 2014/2015

Blick aus der letzten Reihe in einen leeren Hörsaal der älteren Generation mit Kreidetafeln.

Im Wintersemester 2014/2015 sind mit rund 2 698 000 Studierenden so viele Studenten wie noch nie eingeschrieben. Damit erhöhte sich die Zahl der Studierenden im Vergleich zum Wintersemester 2013/2014 um weitere 81 500 und 3,1 Prozent. Die Zahl der Studienanfänger ist gegenüber dem Vorjahr jedoch um 1,9 Prozent auf 498 900 gesunken.

Hochschul-Barometer 2013: Hochschulen profitieren von Kooperationen mit Wirtschaft

Cover Hochschulbarometer 2013

Hochschulen profitieren wissenschaftlich und finanziell von Forschungskooperationen mit der Wirtschaft. 93 Prozent der Rektoren und Präsidenten deutscher Hochschulen wollen deshalb ihre Zusammenarbeit mit Unternehmen ausbauen. So das Ergebnis des neuen Hochschul-Barometers des Stifterverbandes.

Studien- und Arbeitsalltag am Bildschirm? Bewährte Tipps für die Augen

Die Silouette eines asiatischen Mannes mit einem Kampfschwert.

Schon während des Studiums verbringt man viel Zeit vor dem Computerbildschirm – beispielsweise für Recherchen oder das Anfertigen von Haus- oder Abschlussarbeiten. Auch später im Berufsalltag sind Tätigkeiten am Computerbildschirm, kaum zu umgehen. Damit die Augen langfristig keinen Schaden nehmen, sollten ein paar grundlegende Dinge beachtet werden – von Blendschutz am Fenster bis hin zu Augenentspannungsübungen.

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