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Studierende nutzen vermehrt psychologische und soziale Beratung der Studentenwerke

Studierende suchen vermehrt die psychologische Beratung der Studentenwerke auf. 26.000 Studierende haben sich 2011 in Einzelgesprächen beraten lassen, 2015 waren es bereits 32.000. Hauptprobleme der Studenten sind Prüfungsängste, Schwierigkeiten beim Studienabschluss und Arbeitsstörungen. Auch die Sozialberatung verzeichnet einen starken Anstieg: Fast 75.000 Einzelgespräche in den Sozialberatungsstellen der Studentenwerke wurden zu den Themen Studienfinanzierung, Jobben, Unterhaltsrecht, Krankenversicherung, Wohngeld und Rundfunkgebührenbefreiung geführt.

Psychologische Beratung und Sozialberatung der Studentenwerke sind stark nachgefragt
Hannover/Berlin, 20.03.2017 (dsw) - Die Zahl der Studierenden, die das psychologische Beratungsangebot der Studentenwerke nutzen, steigt kontinuierlich an. Sie hat sich innerhalb von fünf Jahren um fast 25 Prozent erhöht: rund 32.000 Studierende nahmen die Angebote im Jahr 2016 in Anspruch; im Jahr 20110 waren es 26.000. Fast 75.000 Studierende nahmen 2015 die Sozialberatung der Studentenwerke in Anspruch. Weitere rund 44.000 besuchten Informationsveranstaltungen der Sozialberatungsstellen. Das berichtet das Deutsche Studentenwerk (DSW), der Dachverband der 58 Studentenwerke, zum Auftakt seiner Fachtagung „Beratung“ in Hannover.

Diesen Anstieg begründet DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: „Bei einer stetig wachsenden Zahl von Studierenden auf inzwischen 2,8 Millionen erhöht sich natürlich auch die Zahl derer, die psychologische Unterstützung in Anspruch nehmen. Außerdem hat sich die Hemmschwelle bei Studierenden verringert, professionelle Beratung aufzusuchen. Eingespannt in enge Zeit- und Prüfungsstrukturen, die ein Studium bestimmen, brauchen sie oft schnelle und exakt auf ihre Problemlagen zugeschnittene Beratung – genau das bieten die Studentenwerke.“

Die Psychologischen Berater/innen sind auf die Probleme Studierender spezialisiert: Prüfungsängste, Schwierigkeiten beim Studienabschluss und Arbeitsstörungen. Auch bei Selbstzweifeln sowie Identitätskrisen bieten die Studentenwerke Unterstützung.

„Die Psychologischen Beratungsangebote der Studentenwerke wollen Studierende so früh wie möglich bei der Bewältigung von Problemen unterstützen, bei denen sie selbst nicht weiterwissen. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Prävention schwerwiegender Probleme und ungewollter Studienabbrüche“ sagt der Generalssekretär des Deutschen Studentenwerks.

Die Sozialberatungsstellen der Studentenwerke bieten umfassende Unterstützung zu den Themen Studienfinanzierung, Krankenversicherung, Jobben neben dem Studium, Unterhalt, Wohngeld und Rundfunkgebührenbefreiung. Insbesondere für Studierende in besonderen Lebenslagen – mit Familienaufgaben, mit Behinderung und chronischer Erkrankung, mit Migrationshintergrund, die sogenannten First-Generation-Studierenden und natürlich internationale Studierende – bieten sie eine unverzichtbare Unterstützung.

„Damit leistet die Sozialberatung der Studentenwerke einen wichtigen Beitrag zur Vielfalt der Studierenden. Nicht selten hilft ihr Fachwissen, soziale Notlagen zu verhindert oder sogar ungewollte Studienabbrüche zu verhindert“, so Meyer auf der Heyde weiter.

Von den 58 Studentenwerken betreiben 46 psychologische Beratungsstellen. Von diesen kooperieren 23 mit den örtlichen Hochschulen und 32 mit Einrichtungen außerhalb der Hochschule. Die Angebote sind in der Regel kostenfrei, niedrigschwellig und auf die studentische Lebensrealität ausgerichtet. Sozialberatungen haben 47 der bundesweit 58 Studentenwerke. Viele der Einrichtungen kooperieren mit den regionalen Hochschulen oder mit außeruniversitären Einrichtungen der Städte und Kommunen.

 

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