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Bildungsmonitor 2016 – Stillstand statt Fortschritte

Keine Fortschritte zeigen die 16 Bundesländer in der Verbesserung ihrer Bildungssysteme im Vergleich zum Vorjahr. Sachsen, Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg sind im Gesamtvergleich am leistungsfähigsten. Neue Herausforderungen durch die Bildungsintegration der Flüchtlinge erfordert einen deutlichen Handlungsbedarf dennoch in allen deutschen Bundesländern. Zu diesen Ergebnissen kommt der Bildungsmonitor 2016 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Bildungsmonitor 2016 – Stillstand statt Fortschritte
Zum ersten Mal erreichen die Bundesländer beim Bildungsmonitor im Vergleich zum Vorjahr keine Fortschritte im Gesamtbild der zwölf Handlungsfelder. Vor allem bei den Bildungsabschlüssen ausländischer Schüler waren bereits vor der jüngsten Flüchtlingswelle sogar Rückschritte zu beobachten. Für die Bildungsintegration der Flüchtlinge – die zentrale Herausforderung der kommenden Jahre – besteht folglich dringender Handlungsbedarf. Hierfür sollten die jährlichen öffentlichen Bildungsausgaben um 3,5 Mrd. Euro erhöht werden. Zu diesen Ergebnissen kommt der Bildungsmonitor 2016. Die Vergleichsstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) untersucht, inwieweit die Bundesländer Bildungsarmut reduzieren, zur Fachkräftesicherung beitragen und Wachstum fördern. Der Bildungsmonitor wird in diesem Jahr zum 13. Mal veröffentlicht und misst und bewertet seit 2004 den bildungspolitischen Fortschritt in Deutschland.

Fortschritte in den Handlungsfeldern gegenüber dem Bildungsmonitor im Vorjahr und im Jahr 2014

"Zum ersten Mal in 13 Jahren Bildungsmonitor haben die Länder im Durchschnitt keine Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr erreicht. Vor allem bei der Integration ausländischer Schüler gibt es sogar Rückschritte – so ist die Schulabbrecherquote unter Ausländern innerhalb eines Jahres von 10,7 auf 11,9 Prozent gestiegen. Dies gibt Anlass zur Sorge, denn mit der Bildungsintegration der Flüchtlinge steht die Bildungspolitik vor einer neuen, riesengroßen Herausforderung", so Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM. Pellengahr weiter: "Der Bildungsmonitor zeigt, dass die Länder im Sinne des föderalen Wettbewerbs voneinander lernen könnten und müssten. Leider findet dieser Wettbewerb nur sehr eingeschränkt statt".

Die leistungsfähigsten Bildungssysteme haben Sachsen, Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg. Trotz einer Reihe an Stärken zeigt sich auch in diesen Bundesländern weiterhin deutlicher Handlungsbedarf. So erreicht Sachsen Spitzenplätze bei der Forschungsorientierung, der Förderinfrastruktur und der Schulqualität, hat aber seit einigen Jahren einen Zuwachs an ausländischen Schulabbrechern. In Thüringen sind die Bildungsausgaben je Schüler hoch, zudem sind die Betreuungsbedingungen sehr gut. Gleichwohl hat Thüringen jedoch einen sehr hohen Anteil an älteren Lehrern, die in den kommenden Jahren nur schwer ersetzt werden können. Bayern ist an der Spitze bei der beruflichen Bildung, bei der Vermeidung von Bildungsarmut und dem effizienten Mitteleinsatz im Bildungssystem, hat aber ebenso wie Baden-Württemberg weiterhin Nachholbedarf beim Ausbau von Ganztagsplätzen. Hamburg ist führend bei der internationalen Ausrichtung des Bildungssystems, ein hoher Anteil der Schüler erreicht aber nicht die Mindestanforderungen im Lesen oder der Mathematik.

Studienleiter Prof. Dr. Axel Plünnecke erklärt: "Die Länder müssen der Bildung in den öffentlichen Haushalten einen höheren Stellenwert einräumen. Im Jahr 2017 werden allein rund 98.500 zusätzliche KiTa-Plätze für die Flüchtlingskinder benötigt. Dazu braucht es Lehrkräfte für rund 200.000 zusätzliche Schulkinder und ein Ausbau der Berufsvorbereitung. Im Jahr 2017 bedeutet dies zusätzliche Bildungsausgaben des Staates in Höhe von 3,5 Mrd. Euro". Plünnecke weiter: "Aus humanitärer Sicht sind diese Ausgaben für eine bessere Bildungsintegration dringend geboten. Und auch fiskalisch können sie sich langfristig über eine bessere Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge rechnen."

Gesamtranking der Bildungssysteme der Bundesländer im Vergleich 2016

Neue Herausforderungen schafft die Bildungsintegration von Flüchtlingen
Das Bildungssystem hat vielfältige Aufgaben wie die Persönlichkeitsentwicklung, Teilhabe, Kultur und viele weitere. Schwerpunkt des Bildungsmonitors ist es, bildungsökonomische Ziele des Bildungssystems zu betrachten und den Beitrag des Bildungssystems zur Fachkräftesicherung zu beschreiben. Der Zusammenhang zwischen Fachkräfteverfügbarkeit, Innovationskraft und Wirtschaftswachstum ist auf Ebene der Volkswirtschaft und einzelner Regionen in einer Reihe an Studien gut belegt. Im Bildungsmonitor wird folglich eine ökonomische Sichtweise eingenommen. Die Ergebnisse der Studie sind vor diesem Hintergrund zu interpretieren und einzuordnen. Im Jahr 2016 wird zudem ein besonderes Augenmerk auf die Bildungsintegration von Flüchtlingen gelegt, die zu einem zusätzlichen Bedarf an Bildungsinvestitionen führt.

Reale Bildungsausgaben sind deutlich gestiegen
Auch wenn der Indikator Bildungsausgaben gemessen am BIP häufig als Indikator für Ländervergleiche oder die Entwicklung der Bildungsausgaben verwendet wird, weist er doch erhebliche Mängel auf: Die demografische Entwicklung einer Bevölkerung wird durch diese Messzahl nicht berücksichtigt. Daher ist es sinnvoll, die realen öffentlichen Bildungsausgaben pro Einwohner im Alter von unter 30 Jahren zu betrachten. Diese sind von 2.907 Euro im Jahr 1995 auf 4.206 Euro im Jahr 2010 und 4.620 Euro im Jahr 2014 deutlich gestiegen. Die Zunahme der realen Bildungsausgaben je Einwohner im Alter von unter 30 Jahren ist sowohl auf höhere Ausgaben je Bildungsteilnehmer als auch auf gestiegene Teilnahmequoten vor allem in der frühkindlichen Bildung sowie in der Hochschulausbildung zurückzuführen.

Steigende Studierendenquote für zu erhöhten Bildungsausgaben im Hochschulbereich
Auch im Hochschulbereich sind steigende Bildungsausgaben zu verzeichnen, die hauptsächlich auf eine steigende Studierendenquote zurückzuführen sind. In den Jahren 2000 bis 2002 erreichten 50,4 Prozent der Personen aus Akademikerhaushalten einen Hochschulabschluss. In den Jahren 2012 und 2013 waren es bereits 64,4 Prozent. Damit zeigt sich, dass die Bildungsaufstiege vieler Elternhäuser aus den 70er Jahren nachhaltig gesichert werden konnten. Von der steigenden Studierendenquote profitierten aber nicht nur die Kinder aus Akademikerhaushalten, auch der Anteil junger Menschen aus Nichtakademikerhaushalten, die einen Hochschulabschluss absolviert haben bzw. dies noch tun werden, hat zugenommen. In den Jahren 2000 bis 2002 erzielten im Durchschnitt 18,6 Prozent der Personen aus Nichtakademikerhaushalten einen Hochschulabschluss und im Durchschnitt der Jahre 2012 und 2013 waren es schon fast 23 Prozent.

Download Bildungsmonitor 2016 [PDF, 237 Seiten - 2,7 MB]
http://www.insm-bildungsmonitor.de/pdf/Forschungsbericht_BM_Langfassung.pdf


Zur Studie Bildungsmonitor
In die Studie Bildungsmonitor 2016 werden 93 Indikatoren einbezogen. Darunter Indikatoren zur Beschreibung der Infrastruktur, beispielsweise die Verfügbarkeit von Ganztagsschulen und Ganztagsbetreuungsmöglichkeiten sowie die Betreuungsrelationen an Schulen. Des Weiteren sind es Indikatoren, die den Zugang zu Bildung beschreiben, wie Schulabbrecherquoten, Abbrecherquoten von Ausländern und der Anteil der Schüler, die von Bildungsarmut betroffen sind. Außerdem werden Indikatoren einbezogen, welche die Qualität der schulischen Leistung und den Zugang zu höheren Bildungsabschlüssen abbilden. Damit messen die Indikatoren sowohl Aspekte der Bildungsgerechtigkeit, als auch Impulse des Bildungssystems zur Stärkung der Qualifikationsbasis der Volkswirtschaft. Die zu Grunde liegenden Daten beziehen sich zumeist auf das Jahr 2014 oder 2015: zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine aktuelleren statistischen Daten in Deutschland vor. Neben einer Bestandsaufnahme zur Leistungsfähigkeit des Bildungssystems werden die Ergebnisse des Bildungsmonitors 2016 auch mit dem Vorjahr verglichen. So gibt die Studie auch darüber Auskunft, welches Bundesland die größten Verbesserungen in seinem Bildungssystem erreicht hat. Im Bildungsmonitor 2016 wurde als Sonderkapitel die Bildungsintegration von Flüchtlingen näher betrachtet.


Weitere Informationen
http://www.insm-bildungsmonitor.de/

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WiWi Gast schrieb am 16.08.2018: doch, gute Wahl.

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