DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
VolkswirtschaftslehreEliteunis

Elite-Uni = mehr Workload und härtere Notenvergabe? (Economics)

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Elite-Uni = mehr Workload und härtere Notenvergabe? (Economics)

Hallo zusammen,

gibt es hier Studierende von Elite-Unis bzw. sehr renommierten Unis, die mir eine Einschätzung geben können, ob ein guter Ruf der Uni auch mit mehr Stress/Workload und härterer Notenvergabe einhergeht? Z.B. bei relativ teuren Programmen, zahlt man bei manchen vllt auch für ein entspannteres Studium? Ich möchte einen Economics-Master machen und habe denke ich auch Chancen auf ein Elite-Programm.

Vielen Dank euch!

antworten
WiWi Gast

Elite-Uni = mehr Workload und härtere Notenvergabe? (Economics)

Also ich habe in Cambridge studiert, nicht Econ, aber hatte paar Freunde und ja, Cambridge (&Oxford) sind durchaus nicht nur selektiv, sondern auch sehr anspruchsvoll, geschenkt wird einem dort isbs. notentechnisch nichts. In den Staaten variiert der tatsächliche Anspruch - Harvard, Yale, Columbia haben alle Noteninflation wie sonst was und *eher* entspannte Leistungsabnahmen - MIT & Princeton sind dagegen knallhart.

antworten
WiWi Gast

Elite-Uni = mehr Workload und härtere Notenvergabe? (Economics)

Stimmt alles, ist aber für die Leistungselite kein Problem.

antworten
WiWi Gast

Elite-Uni = mehr Workload und härtere Notenvergabe? (Economics)

Was ist eine Elite-Uni. In Deutschland gibt es keine.

antworten
WiWi Gast

Elite-Uni = mehr Workload und härtere Notenvergabe? (Economics)

Bitte merken: Man hält immer seine Uni für Elite und natürlich geht man immer den härtesten Weg von allen.

antworten
WiWi Gast

Elite-Uni = mehr Workload und härtere Notenvergabe? (Economics)

Bzgl. Econ Master LMU, Bonn, Mannheim kann ich dir sagen, dass dir da nichts geschenkt wird. Insbesondere die Klausuren in Bonn/Mannheim waren anspruchsvoll und da haben sich die ambitionierten Studenten praktisch ab Semesterbeginn bereits auf die Prüfungen vorbereitet. Ich nehme an, dass Oxbridge/LSE vom Anspruch mindestens genauso anstrengend sind. Papers musst du jedenfalls überall lesen, sonst versteht man einiges nicht. Ebenso Vor/Nachbereitung.
Bocconi war etwas leichter, jedenfalls in den Qualitativen/Semiqualitativen Fächern. Bzgl. den Quantfächern kann ich nichts sagen.

antworten
WiWi Gast

Elite-Uni = mehr Workload und härtere Notenvergabe? (Economics)

WiWi Gast schrieb am 13.09.2021:

Bzgl. Econ Master LMU, Bonn, Mannheim kann ich dir sagen, dass dir da nichts geschenkt wird. Insbesondere die Klausuren in Bonn/Mannheim waren anspruchsvoll und da haben sich die ambitionierten Studenten praktisch ab Semesterbeginn bereits auf die Prüfungen vorbereitet. Ich nehme an, dass Oxbridge/LSE vom Anspruch mindestens genauso anstrengend sind. Papers musst du jedenfalls überall lesen, sonst versteht man einiges nicht. Ebenso Vor/Nachbereitung.
Bocconi war etwas leichter, jedenfalls in den Qualitativen/Semiqualitativen Fächern. Bzgl. den Quantfächern kann ich nichts sagen.

Erstmal sind deine deutschen Target Unis a la LMU, Mannheim keine Elite Unis. Elite Unis ist die Ivy League in den USA und Oxford, Cambridge. Google einfach mal Top 20. Da gibts keine deutschen. Nicht mal welche aus dem Dach-Raum außer der ETH in Zürich.

Trotzdem ist die Notenvergabe an NC starken Unis natürlich härter. Mannheim, LMU, Göthe sind alle schwerer, weil deine Noten an den anderen Studenten gemessen werden. Dementsprechend sitzen da die ganzen Streber mit >1.5 Abi und lernen 8 Stunden am Tag. Das ist dann der Durchschnitt.

Wenn du nicht BWL studierst, würde ich empfehlen an eine NC schwache Uni zu gehen (gilt vor allem für Mint) und dort dann die 1,x zu holen. Das ist um ein vielfaches einfacherer als an Bwl oder Mint Target Unis (TU9) die sehr gut zu holen. Da musst du schon ein ziemlicher Crack sein.

Und der Ruf der Unis wird überschätzt. Wenn du da nur Durchschnitt bist, dann stellt dich keiner ein, nur weil du auf der TUM, Mannheim warst. Hingegen der 1,4 von XY Uni nimmt man gerne, wenn die Praktika stimmen.
Noch mal: Ihr überschätzt alle den Ruf der deutschen Unis. Sowieso ein Phänomen, dass die deutschen immer noch glauben der King zu sein. Die kennt im Ausland keiner und kein Arbeitgeber verweigert euch etwas, wenn ihr ein sehr starkes Profil habt und von einer normalen Uni kommt. Der Bonus wirkt nur, wenn ihr an einer Target Uni auch ein starkes Profil habt.

antworten
WiWi Gast

Elite-Uni = mehr Workload und härtere Notenvergabe? (Economics)

WiWi Gast schrieb am 13.09.2021:

Bzgl. Econ Master LMU, Bonn, Mannheim kann ich dir sagen, dass dir da nichts geschenkt wird. Insbesondere die Klausuren in Bonn/Mannheim waren anspruchsvoll und da haben sich die ambitionierten Studenten praktisch ab Semesterbeginn bereits auf die Prüfungen vorbereitet. Ich nehme an, dass Oxbridge/LSE vom Anspruch mindestens genauso anstrengend sind. Papers musst du jedenfalls überall lesen, sonst versteht man einiges nicht. Ebenso Vor/Nachbereitung.
Bocconi war etwas leichter, jedenfalls in den Qualitativen/Semiqualitativen Fächern. Bzgl. den Quantfächern kann ich nichts sagen.

Erstmal sind deine deutschen Target Unis a la LMU, Mannheim keine Elite Unis. Elite Unis ist die Ivy League in den USA und Oxford, Cambridge. Google einfach mal Top 20. Da gibts keine deutschen. Nicht mal welche aus dem Dach-Raum außer der ETH in Zürich.

Trotzdem ist die Notenvergabe an NC starken Unis natürlich härter. Mannheim, LMU, Göthe sind alle schwerer, weil deine Noten an den anderen Studenten gemessen werden. Dementsprechend sitzen da die ganzen Streber mit >1.5 Abi und lernen 8 Stunden am Tag. Das ist dann der Durchschnitt.

Wenn du nicht BWL studierst, würde ich empfehlen an eine NC schwache Uni zu gehen (gilt vor allem für Mint) und dort dann die 1,x zu holen. Das ist um ein vielfaches einfacherer als an Bwl oder Mint Target Unis (TU9) die sehr gut zu holen. Da musst du schon ein ziemlicher Crack sein.

Und der Ruf der Unis wird überschätzt. Wenn du da nur Durchschnitt bist, dann stellt dich keiner ein, nur weil du auf der TUM, Mannheim warst. Hingegen der 1,4 von XY Uni nimmt man gerne, wenn die Praktika stimmen.
Noch mal: Ihr überschätzt alle den Ruf der deutschen Unis. Sowieso ein Phänomen, dass die deutschen immer noch glauben der King zu sein. Die kennt im Ausland keiner und kein Arbeitgeber verweigert euch etwas, wenn ihr ein sehr starkes Profil habt und von einer normalen Uni kommt. Der Bonus wirkt nur, wenn ihr an einer Target Uni auch ein starkes Profil habt.

Göthe. Aha.
Oh je. Also die ersten 20 sind die Elite und nicht die ersten 10. oder 30. oder 40. Alles klar.

Das ist ungefähr eine so nutzlose Aussage wie: „Ins IBD von Goldman Sachs London kommt man nur, wenn man an einer der Top20 Unis studiert hat.“

Was VWL in Deutschland angeht, sind die genannten Unis durchaus Elite, insbesondere die Research Tracks. Und wenn du dort einen Top Abschluss machst hast du genauso gute Chancen bei BIZ, IWF und EZB unterzukommen wie jmd. von der Bocconi, Oxford oder LSE. Deren Teams sind auch sehr heterogen was die Unis angeht.

antworten
WiWi Gast

Elite-Uni = mehr Workload und härtere Notenvergabe? (Economics)

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

Bzgl. Econ Master LMU, Bonn, Mannheim kann ich dir sagen, dass dir da nichts geschenkt wird. Insbesondere die Klausuren in Bonn/Mannheim waren anspruchsvoll und da haben sich die ambitionierten Studenten praktisch ab Semesterbeginn bereits auf die Prüfungen vorbereitet. Ich nehme an, dass Oxbridge/LSE vom Anspruch mindestens genauso anstrengend sind. Papers musst du jedenfalls überall lesen, sonst versteht man einiges nicht. Ebenso Vor/Nachbereitung.
Bocconi war etwas leichter, jedenfalls in den Qualitativen/Semiqualitativen Fächern. Bzgl. den Quantfächern kann ich nichts sagen.

Erstmal sind deine deutschen Target Unis a la LMU, Mannheim keine Elite Unis. Elite Unis ist die Ivy League in den USA und Oxford, Cambridge. Google einfach mal Top 20. Da gibts keine deutschen. Nicht mal welche aus dem Dach-Raum außer der ETH in Zürich.

Trotzdem ist die Notenvergabe an NC starken Unis natürlich härter. Mannheim, LMU, Göthe sind alle schwerer, weil deine Noten an den anderen Studenten gemessen werden. Dementsprechend sitzen da die ganzen Streber mit >1.5 Abi und lernen 8 Stunden am Tag. Das ist dann der Durchschnitt.

Wenn du nicht BWL studierst, würde ich empfehlen an eine NC schwache Uni zu gehen (gilt vor allem für Mint) und dort dann die 1,x zu holen. Das ist um ein vielfaches einfacherer als an Bwl oder Mint Target Unis (TU9) die sehr gut zu holen. Da musst du schon ein ziemlicher Crack sein.

Und der Ruf der Unis wird überschätzt. Wenn du da nur Durchschnitt bist, dann stellt dich keiner ein, nur weil du auf der TUM, Mannheim warst. Hingegen der 1,4 von XY Uni nimmt man gerne, wenn die Praktika stimmen.
Noch mal: Ihr überschätzt alle den Ruf der deutschen Unis. Sowieso ein Phänomen, dass die deutschen immer noch glauben der King zu sein. Die kennt im Ausland keiner und kein Arbeitgeber verweigert euch etwas, wenn ihr ein sehr starkes Profil habt und von einer normalen Uni kommt. Der Bonus wirkt nur, wenn ihr an einer Target Uni auch ein starkes Profil habt.

Göthe. Aha.
Oh je. Also die ersten 20 sind die Elite und nicht die ersten 10. oder 30. oder 40. Alles klar.

Das ist ungefähr eine so nutzlose Aussage wie: „Ins IBD von Goldman Sachs London kommt man nur, wenn man an einer der Top20 Unis studiert hat.“

Was VWL in Deutschland angeht, sind die genannten Unis durchaus Elite, insbesondere die Research Tracks. Und wenn du dort einen Top Abschluss machst hast du genauso gute Chancen bei BIZ, IWF und EZB unterzukommen wie jmd. von der Bocconi, Oxford oder LSE. Deren Teams sind auch sehr heterogen was die Unis angeht.

Äh ja, nur misst sich "Elite" gemeinhin nicht an VWL, sondern entweder an den Naturwissenschaften, oder, wenn überhaupt, an den "puren" Geisteswissenschaften. Eine Uni, die in STEM nicht mit der Weltspitze mithalten kann, spielt heutzutage nicht mehr in den Top10 mit. Siehe z.B. Yale.

antworten
WiWi Gast

Elite-Uni = mehr Workload und härtere Notenvergabe? (Economics)

Zur eigentlichen Frage: Ja, wenn du an einer Universität wie Bonn oder Mannheim VWL studierst, ist der Anspruch sicher höher und somit ist es an diesen Unis auch schwerer gute Noten zu schreiben.

Zur Frage Deutscher Eliteuniversitäten: Es gibt Deutsche Eliteuniversitäten. Nicht zwangsweise für die Privatwirtschaft aber doch zumindest was einzelne Forschungsfelder anbelangt. Nur ist es in Deutschland so, dass die Forschung nicht immer zwangsweise der Universität zugerechnet wird, sondern oft auch anderen Institutionen, die aber der jeweiligen Universität nahe stehen. In Economics kommst du demnach kaum um Bonn herum aufgrund der geographischen also auch personellen Nähe zum IZA und zum Max-Planck-Institut. Das weiß man in der freien Wirtschaft kaum, deswegen gilt dieser Elitegrundsatz eher in der Forschung. Ähnlich sieht es übrigens mit der LMU und dem Ifo Institut aus. Da hat man die gleiche personelle Nähe und in der Forschung weiß das auch jeder. Nur wird das eben nicht in Ranking eingearbeitet.

antworten
WiWi Gast

Elite-Uni = mehr Workload und härtere Notenvergabe? (Economics)

gilt das nur für Vwl oder auch Bwl ?

antworten
WiWi Gast

Elite-Uni = mehr Workload und härtere Notenvergabe? (Economics)

Deutsche "Elite"-universitäten mit weltweit exzellenten ruf gibt es nicht. Im DACH-Raum und Europa können sie mithalten, aber du kannst es nicht mit UK/USA vergleichen. Ich studiere z.B. an der HSG und diese Uni kennt ausserhalb von Europa auch niemand. Die ETH kennt man da schon eher, obwohl auch diese nicht ganz so bekannt ist. Unterschiede zwischen deutschen Unis kennt sowieso niemand.

antworten
WiWi Gast

Elite-Uni = mehr Workload und härtere Notenvergabe? (Economics)

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Bzgl. Econ Master LMU, Bonn, Mannheim kann ich dir sagen, dass dir da nichts geschenkt wird. Insbesondere die Klausuren in Bonn/Mannheim waren anspruchsvoll und da haben sich die ambitionierten Studenten praktisch ab Semesterbeginn bereits auf die Prüfungen vorbereitet. Ich nehme an, dass Oxbridge/LSE vom Anspruch mindestens genauso anstrengend sind. Papers musst du jedenfalls überall lesen, sonst versteht man einiges nicht. Ebenso Vor/Nachbereitung.
Bocconi war etwas leichter, jedenfalls in den Qualitativen/Semiqualitativen Fächern. Bzgl. den Quantfächern kann ich nichts sagen.

Erstmal sind deine deutschen Target Unis a la LMU, Mannheim keine Elite Unis. Elite Unis ist die Ivy League in den USA und Oxford, Cambridge. Google einfach mal Top 20. Da gibts keine deutschen. Nicht mal welche aus dem Dach-Raum außer der ETH in Zürich.

Trotzdem ist die Notenvergabe an NC starken Unis natürlich härter. Mannheim, LMU, Göthe sind alle schwerer, weil deine Noten an den anderen Studenten gemessen werden. Dementsprechend sitzen da die ganzen Streber mit >1.5 Abi und lernen 8 Stunden am Tag. Das ist dann der Durchschnitt.

Wenn du nicht BWL studierst, würde ich empfehlen an eine NC schwache Uni zu gehen (gilt vor allem für Mint) und dort dann die 1,x zu holen. Das ist um ein vielfaches einfacherer als an Bwl oder Mint Target Unis (TU9) die sehr gut zu holen. Da musst du schon ein ziemlicher Crack sein.

Und der Ruf der Unis wird überschätzt. Wenn du da nur Durchschnitt bist, dann stellt dich keiner ein, nur weil du auf der TUM, Mannheim warst. Hingegen der 1,4 von XY Uni nimmt man gerne, wenn die Praktika stimmen.
Noch mal: Ihr überschätzt alle den Ruf der deutschen Unis. Sowieso ein Phänomen, dass die deutschen immer noch glauben der King zu sein. Die kennt im Ausland keiner und kein Arbeitgeber verweigert euch etwas, wenn ihr ein sehr starkes Profil habt und von einer normalen Uni kommt. Der Bonus wirkt nur, wenn ihr an einer Target Uni auch ein starkes Profil habt.

Göthe. Aha.
Oh je. Also die ersten 20 sind die Elite und nicht die ersten 10. oder 30. oder 40. Alles klar.

Das ist ungefähr eine so nutzlose Aussage wie: „Ins IBD von Goldman Sachs London kommt man nur, wenn man an einer der Top20 Unis studiert hat.“

Was VWL in Deutschland angeht, sind die genannten Unis durchaus Elite, insbesondere die Research Tracks. Und wenn du dort einen Top Abschluss machst hast du genauso gute Chancen bei BIZ, IWF und EZB unterzukommen wie jmd. von der Bocconi, Oxford oder LSE. Deren Teams sind auch sehr heterogen was die Unis angeht.

Äh ja, nur misst sich "Elite" gemeinhin nicht an VWL, sondern entweder an den Naturwissenschaften, oder, wenn überhaupt, an den "puren" Geisteswissenschaften. Eine Uni, die in STEM nicht mit der Weltspitze mithalten kann, spielt heutzutage nicht mehr in den Top10 mit. Siehe z.B. Yale.

Das ist doch völliger Blödsinn und es ist auch einfach nur peinlich wenn man sich ein x-beliebiges Ranking raussucht, deren Berechnungen auch meistens intransparent sind, und dann lediglich mit dem Finger auf Ivy und Oxbridge zeigt. Auf der Welt gibt es etwa 9000 Unis. Wenn nur 1 % davon als Elite gelten, haben wir schon etwa 90 Unis beisammen.

Abgesehen davon: Ich entscheide mich doch nicht primär aufgrund der Reputation anderer Fakultäten für meinen präferierten Studiengang. Beispiel Bonn: Was BWL angeht ist die Uni praktisch no-name, in Mathe und VWL sind sie aber extrem stark. Als VWLer interessiert mich nicht, ob die BWL Fakultät gut placed oder nicht. Oder Mannheim: In BWL/VWL stark, in Mathe/Versicherungswirtschaft lediglich Durchschnitt. Juckt mich auch nicht, wenn ich BWL studiere.

Und wenn ich einen MBA and der Harvard Business School mache, dann interessiert es mich gleich drei mal nicht wie die Philosophische oder Medizinische Fakultät placed.
TE hat von elite bzw. renommierten Unis gesprochen. Harvard, SSE, Bocconi, Mannheim, HSG... sie sind alle in ihren Ländern renommiert bzw. haben einen elitären Charakter und tauchen in allen Rankings unter den Topunis auf.

antworten
WiWi Gast

Elite-Uni = mehr Workload und härtere Notenvergabe? (Economics)

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Bzgl. Econ Master LMU, Bonn, Mannheim kann ich dir sagen, dass dir da nichts geschenkt wird. Insbesondere die Klausuren in Bonn/Mannheim waren anspruchsvoll und da haben sich die ambitionierten Studenten praktisch ab Semesterbeginn bereits auf die Prüfungen vorbereitet. Ich nehme an, dass Oxbridge/LSE vom Anspruch mindestens genauso anstrengend sind. Papers musst du jedenfalls überall lesen, sonst versteht man einiges nicht. Ebenso Vor/Nachbereitung.
Bocconi war etwas leichter, jedenfalls in den Qualitativen/Semiqualitativen Fächern. Bzgl. den Quantfächern kann ich nichts sagen.

Erstmal sind deine deutschen Target Unis a la LMU, Mannheim keine Elite Unis. Elite Unis ist die Ivy League in den USA und Oxford, Cambridge. Google einfach mal Top 20. Da gibts keine deutschen. Nicht mal welche aus dem Dach-Raum außer der ETH in Zürich.

Trotzdem ist die Notenvergabe an NC starken Unis natürlich härter. Mannheim, LMU, Göthe sind alle schwerer, weil deine Noten an den anderen Studenten gemessen werden. Dementsprechend sitzen da die ganzen Streber mit >1.5 Abi und lernen 8 Stunden am Tag. Das ist dann der Durchschnitt.

Wenn du nicht BWL studierst, würde ich empfehlen an eine NC schwache Uni zu gehen (gilt vor allem für Mint) und dort dann die 1,x zu holen. Das ist um ein vielfaches einfacherer als an Bwl oder Mint Target Unis (TU9) die sehr gut zu holen. Da musst du schon ein ziemlicher Crack sein.

Und der Ruf der Unis wird überschätzt. Wenn du da nur Durchschnitt bist, dann stellt dich keiner ein, nur weil du auf der TUM, Mannheim warst. Hingegen der 1,4 von XY Uni nimmt man gerne, wenn die Praktika stimmen.
Noch mal: Ihr überschätzt alle den Ruf der deutschen Unis. Sowieso ein Phänomen, dass die deutschen immer noch glauben der King zu sein. Die kennt im Ausland keiner und kein Arbeitgeber verweigert euch etwas, wenn ihr ein sehr starkes Profil habt und von einer normalen Uni kommt. Der Bonus wirkt nur, wenn ihr an einer Target Uni auch ein starkes Profil habt.

Göthe. Aha.
Oh je. Also die ersten 20 sind die Elite und nicht die ersten 10. oder 30. oder 40. Alles klar.

Das ist ungefähr eine so nutzlose Aussage wie: „Ins IBD von Goldman Sachs London kommt man nur, wenn man an einer der Top20 Unis studiert hat.“

Was VWL in Deutschland angeht, sind die genannten Unis durchaus Elite, insbesondere die Research Tracks. Und wenn du dort einen Top Abschluss machst hast du genauso gute Chancen bei BIZ, IWF und EZB unterzukommen wie jmd. von der Bocconi, Oxford oder LSE. Deren Teams sind auch sehr heterogen was die Unis angeht.

Äh ja, nur misst sich "Elite" gemeinhin nicht an VWL, sondern entweder an den Naturwissenschaften, oder, wenn überhaupt, an den "puren" Geisteswissenschaften. Eine Uni, die in STEM nicht mit der Weltspitze mithalten kann, spielt heutzutage nicht mehr in den Top10 mit. Siehe z.B. Yale.

Das ist doch völliger Blödsinn und es ist auch einfach nur peinlich wenn man sich ein x-beliebiges Ranking raussucht, deren Berechnungen auch meistens intransparent sind, und dann lediglich mit dem Finger auf Ivy und Oxbridge zeigt. Auf der Welt gibt es etwa 9000 Unis. Wenn nur 1 % davon als Elite gelten, haben wir schon etwa 90 Unis beisammen.

Abgesehen davon: Ich entscheide mich doch nicht primär aufgrund der Reputation anderer Fakultäten für meinen präferierten Studiengang. Beispiel Bonn: Was BWL angeht ist die Uni praktisch no-name, in Mathe und VWL sind sie aber extrem stark. Als VWLer interessiert mich nicht, ob die BWL Fakultät gut placed oder nicht. Oder Mannheim: In BWL/VWL stark, in Mathe/Versicherungswirtschaft lediglich Durchschnitt. Juckt mich auch nicht, wenn ich BWL studiere.

Und wenn ich einen MBA and der Harvard Business School mache, dann interessiert es mich gleich drei mal nicht wie die Philosophische oder Medizinische Fakultät placed.
TE hat von elite bzw. renommierten Unis gesprochen. Harvard, SSE, Bocconi, Mannheim, HSG... sie sind alle in ihren Ländern renommiert bzw. haben einen elitären Charakter und tauchen in allen Rankings unter den Topunis auf.

Wer Harvard und Mannheim in einen Satz packt, hat sie nicht mehr alle. Hier geht es um Workload und Notenvergabe, und die haben weniger damit zu tun, ob jetzt eine einzelne Fakultät an einer Uni renommiert ist, weil vielleicht ein zwei Profs dort sind, die ordentlich veröffentlichen. Sondern eher mit der Hochschulkultur des jeweiligen Landes, und u.U. komplett eigenen Notensystemen (z.B Cambridge Tripos System).

antworten
WiWi Gast

Elite-Uni = mehr Workload und härtere Notenvergabe? (Economics)

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Das ist doch völliger Blödsinn und es ist auch einfach nur peinlich wenn man sich ein x-beliebiges Ranking raussucht, deren Berechnungen auch meistens intransparent sind, und dann lediglich mit dem Finger auf Ivy und Oxbridge zeigt. Auf der Welt gibt es etwa 9000 Unis. Wenn nur 1 % davon als Elite gelten, haben wir schon etwa 90 Unis beisammen.

Was heißt x-beliebiges Ranking, alle Rankings, ob jetzt US (USNews)- UK (THE, QS)- China (Shanghai ARWU)- MiddleEast (CWUR) sehen die Top 10 ungefähr gleich und basieren alle auf sehr genau detaillierten Methodologies. Da könnte man ja fast annehmen, dass da was dran ist.

Es ist völliger Schwachsinn, ein Perzentil aus allen Unis weltweit zu nehmen, weil das auf der Annahme basiert, dass die statistische Verteilung von akademischer Qualität in irgendeiner Weise regulär verläuft. Tatsächlich haben aber die Top20 einen proportional deutlich höheren Anteil an Nobelpreisen/A+ Publications als die darauffolgenden 20. Brand-technisch hat THE vor einigen Jahren mal 6 "Superbrands" (Oxbridge, Harvard, Stanford, MIT, Berkeley) identifiziert, die alle Unis dahinter in Sachen akademischer Präsenz deutlich in den Schatten stellen.

Aber das ist wieder mal so typisch Deutsch, sich die eigene Unilandschaft krampfhaft schönzureden.

antworten

Artikel zu Eliteunis

Eliten aus Elitehochschulen auch in Deutschland?

Über der Tür einer französischen Eliteschule steht "Grande Ecole".

Elitenforscher Michael Hartmann vergleicht soziale Rekrutierung von Eliten in den USA, Frankreich und Deutschland. In den USA und Frankreich sind Elitehochschulen die Schlüssel-Institutionen für Karrieren in Wirtschaft und Politik. Auch in Deutschland zeigt sich ein Trend zu einer höheren sozialen Exklusivität, schreibt Hartmann in seinem aktuellen Beitrag „Von Chancengleichheit keine Rede“ im DSW-Journal des Deutschen Studentenwerks.

Wirtschaftsnobelpreis 2016: Oliver Hart und Bengt Holmström für Vertragstheorie geehrt

Wirtschaftsnobelpreis 2016

Der Wirtschaftsnobelpreis 2016 geht an den Briten Oliver Hart und den Finnen Bengt Holmström. Die beiden Wirtschaftswissenschaftler werden für ihre Kontrakttheorie ausgezeichnet, die sich mit den Funktionsweisen von Verträgen in vielen Themen unterschiedlicher Bereiche befasst. Der mit rund 830.000 Euro dotierte Wirtschaftsnobelpreis wird am 10. Dezember 2016 gemeinsam mit den anderen Nobelpreisen verliehen.

Weltwirtschaftlicher Preis 2016 für Mario Monti, Friede Springer und Oliver E. Williamson

Weltwirtschaftlicher Preis 2014

Das Institut für Weltwirtschaft Kiel hat die Preisträger des zwölften Weltwirtschaftlichen Preises 2016 bekannt gegeben. Der italienische Wirtschaftswissenschaftler und Ministerpräsident Mario Monti, die deutsche Verlegerin Friede Springer und der amerikanische Wirtschaftsnobelpreisträger Oliver E. Williamson werden als Vordenker einer weltoffenen, marktwirtschaftlichen und sozialen Gesellschaft mit dem Weltwirtschaftlichen Preises 2016 geehrt.

Nobelpreisträger für Wirtschaft 2015 ist der britische Ökonom Angus Deaton

Nobelpreisträger Wirtschaft 2015

Um eine Wirtschaftspolitik zu entwickeln, welche die Wohlfahrt fördert und die Armut reduziert, müssen zuerst individuelle Konsumentscheidungen verstanden werden. Die Forschungen des aktuellen Wirtschaftsnobelpreisträgers Angus Deaton waren dazu wegweisend. Durch die Zusammenführung detaillierter individueller Entscheidungen zu aggregierten Ergebnissen hat seine Forschung die Felder der Mikroökonomie, Makroökonomie und Entwicklungsökonomie wesentlich geprägt.

Schweizer Ökonom Stefano Carattini erhält Heinz König Young Scholar Award 2015

Heinz König Young Scholar Award 2015: Bei der Preisverleihung des Heinz König Young Scholar Award 2015 (v.l.): ZEW-Geschäftsführer Thomas Kohl, Dagmar Steiner von Fuchs Petrolub SE, Preisträger Stefano Carattini und ZEW-Präsident Prof. Dr. Clemens Fuest

Der Heinz König Young Scholar Award des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim geht im Jahr 2015 an Stefano Carattini von der Haute Ecole de Gestion de Genève, Schweiz. Das ZEW würdigt mit dieser Auszeichnung die Untersuchungen des Doktoranden zu den Auswirkungen einer Besteuerung des Abfalls privater Haushalte.

Weltwirtschaftlicher Preis 2015 für Gorbatschow, Immelt, Tompkins und Pissarides

Weltwirtschaftlicher Preis 2015: Gruppenbild der Preisträger Gorbatschow, Immelt, Tompkins und Pissarides

Das Institut für Weltwirtschaft Kiel hat den elften Weltwirtschaftlichen Preis 2015 verliehen. Die Preisträger sind der frühere sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow, GE-Vorstandschef Jeffrey Immelt, das Unternehmerehepaar Kristine und Douglas Tompkins sowie der Ökonom Sir Christopher A. Pissarides.

Markt statt Plan: IZA-Preis 2015 geht an den tschechischen Ökonomen Jan Svejnar

IZA-Preis 2015 geht an den tschechischen Ökonomen Jan Svejnar

Der mit 50.000 Euro dotierte IZA Prize in Labor Economics wird in diesem Jahr an den Wirtschaftswissenschaftler Jan Svejnar verliehen. Der US-amerikanisch, tschechische Ökonom hat mit seinen Analysen des Übergangs sozialistischer Planwirtschaften zu marktwirtschaftlichen Strukturen die Forschung geprägt und der Politik wertvolle Handlungshinweise gegeben.

Deutsche Bank Prize in Financial Economics 2015 geht an Stephen A. Ross

Deutsche Bank Prize in Financial Economics 2015 für Stephen A. Ross

Professor Stephen A. Ross erhält den vom Stiftungsfonds Deutsche Bank geförderten und mit 50.000 Euro dotierten Preis für seine grundlegenden und prägenden Beiträge zur analytischen Entwicklung der Finanzökonomie. Er entwickelte die Arbitragepreistheorie, heute ein Eckpfeiler der Asset Pricing Theorie und hat die Basis für die Prinzipal-Agenten-Theorie geschaffen.

Arbeit statt Armut: IZA-Preis 2014 geht an US-Ökonom Gary S. Fields

IZA-Preis 2014: US-Ökonom Gary Fields erhält

Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Gary S. Fields erhält den diesjährigen „IZA Prize in Labor Economics“ des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis gilt als die international wichtigste Auszeichnungen auf dem Gebiet der Arbeitsmarktforschung. Die Preisverleihung findet am 4. Januar 2015 in Boston statt.

Ökonomin Helene Rey mit Carl-Menger-Preis 2014 ausgezeichnet

Preisverleihung Carl-Menger-Preis 2014 Helene Rey

Die Hélène Rey erhielt als erste Preisträgerin den mit 20.000 Euro dotierten Carl-Menger-Preis. Die Ökonomieprofessorin der London Business School wurde für ihre Forschung zu aktuellen Fragen der Geldpolitik in der Krise ausgezeichnet.

Weltwirtschaftlicher Preis 2014 für Johnson-Sirleaf, Mazumdar-Shaw und Thaler

Weltwirtschaftlicher Preis 2014 verliehen an Ellen Johnson Sirleaf, Kiran Mazumdar-Shaw und Richard Thaler

Die Staatspräsidentin Liberias und Friedensnobelpreisträgerin Ellen Johnson Sirleaf, die indische Biotechnologie-Unternehmerin Kiran Mazumdar-Shaw und der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Richard Thaler sind die Preisträger des Weltwirtschaftlichen Preises 2014.

ZEW vergibt Heinz König Young Scholar Award 2014 an US-Wissenschaftlerin

Heinz König Young Scholar Award 2014: Bei der Preisverleihung des Heinz König Young Scholar Award 2015 (v.l.): ZEW-Geschäftsführer Thomas Kohl, Dagmar Steiner von Fuchs Petrolub SE, Preisträger Stefano Carattini und ZEW-Präsident Prof. Dr. Clemens Fuest

Der Heinz König Young Scholar Award des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim geht in diesem Jahr an Olga Malkova von der Universität Michigan, USA. Das ZEW würdigt mit dieser Auszeichnung die Untersuchungen der Doktorandin zu den Auswirkungen eines Elterngeldes auf die Geburtenrate.

IZA-Preis 2013 geht an US-Ökonom Daniel Hamermesh

IZA-Preis 2013 geht an US-Ökonom Daniel Hamermesh

Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Daniel S. Hamermesh erhält den diesjährigen „IZA Prize in Labor Economics“ des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis zählt zu den bedeutendsten internationalen Auszeichnungen in den Wirtschaftswissenschaften. Die Preisverleihung findet am 18. November in Washington statt.

Ökonom Patrick Hürtgen erhält Heinz König Young Scholar Award 2013

Der Heinz König Young Scholar Award des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim geht in diesem Jahr an Patrick Hürtgen von der Universität Bonn. Das ZEW würdigt damit Hürtgens Untersuchungen zum Zusammenhang von Leistungsbilanz- und Haushaltsdefiziten.

Klaus F. Zimmermann erhält Forschungspreis der Europäischen Investitionsbank

Forschungspreis der Europäischen-Investitionsbank

Der Bonner Wirtschaftsprofessor und Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), Klaus F. Zimmermann, erhält den in diesem Jahr erstmals ausgelobten Preis der Europäischen Investitionsbank (EIB) für besondere Leistungen in der Wirtschafts- und Sozialforschung und ihre Verbreitung.

Antworten auf Elite-Uni = mehr Workload und härtere Notenvergabe? (Economics)

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 15 Beiträge

Diskussionen zu Eliteunis

Weitere Themen aus Volkswirtschaftslehre