DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
WiWi-NewsAußenhandel

Deutscher Außenhandel 2007: Ausfuhr plus 8,5 Prozent

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im Jahr 2007 von Deutschland Waren im Wert von 969,1 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 770,4 Milliarden Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im Jahr 2007 um 8,5% und die Einfuhren um 5,0% höher als im Jahr 2006.

Deutscher Außenhandel 2007: Ausfuhr plus 8,5 Prozent
Wiesbaden, 13.02.2008 (destatis) - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im Jahr 2007 von Deutschland Waren im Wert von 969,1 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 770,4 Milliarden Euro eingeführt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im Jahr 2007 um 8,5% und die Einfuhren um 5,0% höher als im Jahr 2006. Die Außenhandelsbilanz schloss im Jahr 2007 mit einem Überschuss von 198,8 Milliarden Euro ab. Im Jahr 2006 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 159,0 Milliarden Euro betragen.

Zusammen mit den Salden für Dienstleistungen (- 20,5 Milliarden Euro), Erwerbs- und Vermögenseinkommen (+ 24,6 Milliarden Euro), laufende Übertragungen (- 30,1 Milliarden Euro) sowie Ergänzungen zum Außenhandel (- 10,8 Milliarden Euro) schloss - nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank - die Leistungsbilanz im Jahr 2007 mit einem Überschuss von 162,0 Milliarden Euro ab. Im Jahr 2006 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 114,1 Milliarden Euro ausgewiesen.

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union wurden im Jahr 2007 Waren im Wert von 627,6 Milliarden Euro versandt und Waren im Wert von 502,6 Milliarden Euro von dort bezogen. Gegenüber dem Jahr 2006 stiegen die Versendungen in die EU-Länder um 11,1% und die Eingänge aus diesen Ländern um 8,4%. In die Länder der Eurozone wurden im Jahr 2007 Waren im Wert von 415,0 Milliarden Euro (+ 10,2%) geliefert und Waren im Wert von 347,8 Milliarden Euro (+ 7,7%) aus diesen Ländern bezogen. In die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im Jahr 2007 Waren im Wert von 212,7 Milliarden Euro (+ 12,9%) geliefert und Waren im Wert von 154,8 Milliarden Euro (+ 10,1%) von dort bezogen.
 
In die Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) wurden im Jahr 2007 Waren im Wert von 341,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 267,8 Milliarden Euro aus diesen Ländern importiert. Gegenüber dem Jahr 2006 stiegen die Exporte in die Drittländer um 4,1% und die Importe von dort sanken um 1,0%. Im Monat Dezember 2007 wurden von Deutschland Waren im Wert von 73,4 Milliarden Euro (+ 0,0% gegenüber Dezember 2006) ausgeführt und Waren im Wert von 62,7 Milliarden Euro (+ 0,1%) eingeführt. Im Vormonatsvergleich verlief die Entwicklung von Aus- und Einfuhren kalender- und saisonbereinigt gegenläufig: Während die Ausfuhren gegenüber November 2007 um 1,2% sanken, nahmen die Einfuhren um 5,3% zu.
 
Die Monatsergebnisse für 2007 wurden einfuhrseitig leicht revidiert. Die revidierten Ergebnisse von Januar bis November 2007 können der beiliegenden Tabelle entnommen werden.





  

Im Forum zu Außenhandel

1 Kommentare

Analyse des Außenhandels in der Automobilindustrie auf Basis eines geeigneten ökonomischen Modells

OljaP

Hallo zusammen, ich habe folgende Aufgabe bekommen und komme leider echt nicht weiter: „Analyse des Außenhandels in der Automobilindustrie auf Basis eines geeigneten ökonomischen Modells“ Kan ...

7 Kommentare

Einstieg Außenwirtschaftsförderung - Erfahrungen?

WiWi Gast

Habe mehrere Jahre bei einem kleinen privaten Anbieter für Delegationsreisen und Geschäftsanbahnungen gearbeitet. Ich habe zwar sehr viel gelernt, bin jedoch komplett verheizt worden. Unter 10-12 Stu ...

1 Kommentare

Außenwirtschaftsberatung - guter Einstieg?

WiWi Gast

Hallo, Ich würde trotz aktueller Coronakrise gern in die Außenwirtschaftsberatung gehen. Habe ein Praktikum an einer AHK absolviert und das hat mir gut gefallen. Es gibt neben den öffentlichen AGs w ...

9 Kommentare

Aktien im Handelskrieg kaufen ?

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 24.08.2019: Eigentlich recht simpel: du gehst davon aus dass es wieder „normalisiert“ - also schau was am meisten fällt (Export orientierte Titel) bzw. werte mit hohem A ...

2 Kommentare

Zolltarif der die Zolleinnahmen maximiert

Elodin

studi-vwler schrieb am 22.05.2019: Du hast eine Nachfragekurve zu dem Gut in deinem Heimatsmarkt. Der Schnittpunkt mit der heimischen Angebotskurve liefert dir einen Preis über dem kein Auslän ...

4 Kommentare

Fachliche Hilfe benötigt

WiWi Gast

Was verstehst du denn im Detail an der Formel nicht? Also an welcher Logik hapert es?

11 Kommentare

Thema für die Diplomarbeit

WiWi Gast

Haha. Ne Teil meines Jobs hat mit Exporten zu tun, da ist das immer Thema. Und auf abstrakten Niveau geht es bei Handleskriegen um solche Themen - auch wenn trump nur mit Zöllen von sichReden macht, s ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Außenhandel

Weltweite Handelsströme 2013

Weltweite Handelsströme 2013

Seit Juli 2013 verhandelt die EU mit den USA über das größte Handelsabkommen »TTIP« der Geschichte, welches 850 Millionen Menschen betreffen wird. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat die wichtigsten weltweiten Handelsströme 2013 in einer interaktiven Grafik animiert dargestellt.

alter Pferdeaufgang

IW-Konjunkturumfrage 2013 - Langsam aufwärts, neue Jobs in Sicht

Die Konjunktur in Deutschland nimmt wieder Fahrt auf, so lautet das Ergebnis der Frühjahrsumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln unter rund 3.000 Unternehmen. Das reale Bruttoinlandsprodukt wird daher 2013 nur um 0,75 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen. Für das kommende Jahr wird ein Plus von gut 1,5 Prozent erwartet - nicht zuletzt, weil der Außenhandel und die Investitionen wieder expandieren.

Weiteres zum Thema WiWi-News

Jahreswirtschaftsbericht 2017 - Bruttoinlandsprodukt wächst um 1,4 Prozent

Nach dem Verzicht auf seine Kanzlerkandidatur stellte Sigmar Gabriel den aktuellen Jahresbericht 2017 vor. Aus dem Bericht mit dem Titel „Für inklusives Wachstum in Deutschland und Europa“ geht hervor, dass das Bundeskabinett eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 1,4 Prozent erwartet. Grund für den Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 1,7 auf 1,4 Prozent ist die geringere Anzahl von Arbeitstagen.

Wirtschaftsweisen - Der Sachverständigenrat für Wirtschaft zur wissenschaftlichen Politikberatung.

Wirtschaftsweisen legen Jahresgutachten 2016/17 »Zeit für Reformen« vor

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat sein Jahresgutachten 2016/17 vorgelegt. Das Jahresgutachten trägt den Titel »Zeit für Reformen«. Das neue Jahresgutachten hat drei Schwerpunktthemen: die Bewältigung der Flüchtlingsmigration, die Stärkung der Architektur der Europäischen Währungsunion und die Schaffung von Voraussetzungen für mehr Wachstum in Deutschland.

Ein Fenster mit einem Aufkleber: Made in Germany.

Herbstprojektion 2016 der Bundesregierung - Deutsche Wirtschaft wächst solide

In der aktuellen Herbstprojektion erwartet die Bundesregierung einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von preisbereinigt 1,8 Prozent im Jahr 2016, im Jahr 2017 um 1,4 Prozent und im Jahr 2018 um 1,6 Prozent. Die deutsche Wirtschaft wächst solide weiter, etwas weniger, als noch im Frühjahr angenommen. Der niedrige Ölpreis, der Wechselkurs und die Anstrengungen zur Bewältigung des Flüchtlingszustroms haben dazu beigetragen.

Ein weißes London-Taxi mit einer britischen Fahne auf der Motorhaube.

Brexit-Folgen für Deutschland: Ökonomen-Kommentare und Studien

Nach dem Brexit-Votum der Briten werden die wirtschaftlichen Folgen eines EU-Austritts für Deutschland unter Ökonomen heiß diskutiert. Millionen britische Brexit-Gegner protestieren derweil gegen das Brexit-Votum vom 23. Juni 2016. In einer Online-Petition fordern sie eine zweite Volksabstimmung und hoffen auf einen Regrexit, den Exit vom Brexit.

Ein Baugerüst mit einem alten Bild in schwarz weiß mit Arbeitern von früher.

DIHK-Konjunkturumfrage Frühsommer 2016: Wachstum profitiert von Bau und Konsum

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) rechnet für 2016 mit einem Wachstum von 1,5 Prozent, nachdem er zu Jahresbeginn noch einen Zuwachs von 1,3 Prozent prognostiziert hatte. Nach der jüngsten Konjunkturumfrage zieht das Wachstum an und die Erwartung der Unternehmen verbessert sich leicht.

Screenshot

Preis-Kaleidoskop

Das Preis-Kaleidoskop bietet einerseits einen schnellen Überblick über die Bedeutung von Gütergruppen und über deren Preisentwicklungen.

Screenshot Homepage w-wie-wachstum.de

w-wie-wachstum.de - Portal zum Thema Wirtschaftswachstum

Das Bruttoinlandsprodukt ist in Deutschland seit 1991 zwar langsamer gestiegen als im Schnitt der Industrieländer. Doch in mancherlei Hinsicht war und ist das deutsche Wachstum nachhaltiger - zum Beispiel, weil viel Geld in die Forschung fließt. Zu den Schwachstellen zählen die eher niedrige Investitionsquote und der hohe Energieverbrauch. Fakten, Analysen, Grafiken und Videos zum Thema Wachstum bietet ein neues Portal des Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Beliebtes zum Thema News

Das Foto zeigt Péter Horváth, den Gründer der Managementberatung Horváth & Partner

Horváth trauert um Controlling-Papst und Firmengründer Péter Horváth

Péter Horváth, der Controlling-Pionier und Firmengründer der Unternehmensberatung Horváth, ist am 4. Juni 2022 im Alter von 85 Jahren gestorben. Die über 1.000 Mitarbeitenden der international tätigen Managementberatung Horváth trauern um ihren Aufsichtsrat. 1973 baute Péter Horváth an der TU Darmstadt den ersten Lehrstuhl für Controlling in Deutschland auf. Sein Standardwerk „Controlling“ ist inzwischen in der 14. Auflage erschienen und gilt unter Wirtschaftsstudierenden als Controlling-Bibel.

Macht ein Hidden Champion aus NRW das Consulting von morgen?

Noch ist die viadee Unternehmensberatung AG unter IT-Talenten ein echter Geheimtipp. Sie vereint Beratung und Softwareentwicklung und berät regionale Unternehmen in NRW. In den Mittelpunkt stellt sie dabei ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der individuellen Förderung loben diese flache Hierarchien, ein familiäres Arbeitsumfeld und eine außergewöhnliche Work-Life-Balance. Dafür wurde die viadee bei „Bester Arbeitgeber Deutschland 2022“ gerade mit Platz 6 und in NRW mit Platz 2 ausgezeichnet.

Exit-Schilder des deutschen Bundestages symbolisieren das gescheiterte Gesetz zur Corona-Impflicht.

Corona-Impflicht: Verfassungsrechtliche Irrfahrt gestoppt

Die Corona-Impfpflicht ist am 7. April 2022 im Bundestag gescheitert. Lediglich 296 von 683 Abgeordneten stimmten für den Gesetzentwurf einer Impfpflicht gegen COVID-19. Eine klare Mehrheit von 378 Abgeordneten stimmte bei 9 Enthaltungen dagegen. Bereits im Vorfeld hatten zahlreiche Mediziner und Juristen vor der Impfpflicht und einem deutschen Sonderweg gewarnt. Kritisiert wurden die steigenden Verdachtsfälle schwerer Impfnebenwirkungen und Todesfälle, der fehlende Fremd- und Selbstschutz, die bedingte Zulassung der Impfstoffe und die mangelnde Verhältnismäßigkeit einer Impfpflicht.

Eine junge Frau leidet unter Nebenwirkungen der Corona-Impfung.

Corona-Impfung: Zahl der Nebenwirkungen laut BKK alamierend

Die BKK ProVita warnt in einem Brief vor einer alamierenden Zahl von Impfnebenwirkungen nach der Corona-Impfung. Anhand der Abrechnungsdaten von Ärzten lagen ihr 216.695 codierte Impfnebenwirkungen nach Corona-Impfungen und 7665 zu anderen Impfungen vor. Für die Corona-Impfung wurden demnach 28 Mal mehr Nebenwirkungen gemeldet. Die Betriebskrankenkasse hat Daten von etwa 11 Millionen Versicherten von Januar bis August 2021 ausgewertet. Auf das Gesamtjahr und die Bevölkerung hochgerechnet "sind vermutlich 2,5-3 Millionen Menschen in Deutschland wegen Impfnebenwirkungen nach Corona Impfung in ärztlicher Behandlung gewesen", schätzt die BKK ProVita. Das seinen circa 4-5 Prozent der geimpften Menschen.

Ein rotes Stoppschild symbolisiert das Ende der Covid-19 Impfpflicht in Tschechien.

Tschechien stoppt Impfpflicht

Nach massiven Protesten und drohender Kündigungen aus dem Gesundheitswesen, der Pflege sowie tausender Staatsbediensteten aus Armee, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst nimmt Tschechien die Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen und Personen über 60 Jahre zurück. Der tschechische Premierminister Petr Fiala erklärte in einer Pressekonferenz: "Die Impfung gegen Covid-19 wird nicht verpflichtend sein." "Wir finden keine Gründe für eine Impfpflicht und wir wollen die Gräben in der Gesellschaft nicht vertiefen.", erläuterte Fiala die Position der Regierung zur Impfpflicht.

Großbritannien beendet Corona-Maßnahmen

Großbritannien beendet Maskenpflicht und Impfkontrollen

Premierminister Boris Johnson erklärt die Corona-Pandemie für überwunden. "Unsere Wissenschaftler halten es für wahrscheinlich, dass die Omicron-Welle jetzt landesweit ihren Höhepunkt erreicht hat.", sagte er am 19. Januar 2022 vor dem Unterhaus. Die britische Regierung hebt die Maskenpflicht und die Impfnachweiskontrollen auf und will die Zeit des Home-Office beenden. Ebenfalls geplant ist die Aufhebung der Quarantänepflicht, denn diese gäbe es bei einer Grippe auch nicht, erläuterte der Premierminister. Im Gegensatz dazu hat Deutschland weiterhin die härtesten Corona-Maßnahmen der Welt und diskutiert zudem erhebliche Verschärfungen.

Das Reichstagsgebäude des Bundestags in Berlin.

Deutschland mit Corona-Maßnahmen in Paralleluniversum

"Deutschland kann sich nicht weiter auf einem Paralleluniversum bewegen, auch was die Maßnahmen betrifft", sagte Prof. Klaus Stöhr dem Nachrichtensender WELT in einem Interview am Sonntag. Der Virologe und Epidemiologe Stöhr verwies auf Länder wie Dänemark, Irland und England, welche viele ihrer Corona-Maßnahmen bereits fallengelassen haben. Zuvor hatte der ehemalige Pandemiebeauftragte der WHO im Interview bereits Bedenken gegenüber der Impfpflicht geäußert.