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AuslandsstudiumStudierenden im Ausland

HIS-Studie zu internationaler Mobilität deutscher Studierender

Im Erststudium ziehen 42 Prozent der deutschen Studierenden einen Auslandsaufenthalt während des Studiums in Erwägung.

DAAD Fachkonferenz

HIS-Studie zu internationaler Mobilität deutscher Studierender
Bonn, 16.05.2007 (daad) - Im Erststudium ziehen 42 Prozent der deutschen Studierenden einen Auslandsaufenthalt während des Studiums in Erwägung, 35 Prozent lehnen aus verschiedenen Gründen einen derartigen Einschnitt im Studienverlauf ab, 9 Prozent versuchten es, haben dann aber aufgegeben. Von allen Studierenden im Wintersemester 2006/2007 waren 23 Prozent im Ausland, sei es zu Studienzwecken, für ein Praktikum, in Form einer Studienreise oder mit einem Sprachkurs - davon 8 Prozent sogar mehrfach. Das sind einige Resultate einer Studie, die HIS - Hochschul-Informations-System GmbH (Hannover) im Auftrag des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) durchgeführt hat. Die Studie, die Antworten von 5.000 Studierenden auswertet, ist repräsentativ und zeigt, dass bei den Studierenden noch erhebliches Mobilitätspotenzial besteht. Der Projektbericht wurde am 10. Mai 2007 in Berlin auf einer Fachkonferenz zur internationalen Mobilität deutscher Studierender vorgestellt.

Die durchschnittliche Dauer aller studienbezogenen Aufenthalte eines Studierenden im Ausland mit gegebenenfalls mehrfachen Auslandsaufenthalten betrug sechs Monate. Bei vier Monaten liegt im Mittel die Dauer eines einzelnen Auslandsaufenthalts, nur rund ein Fünftel währte über ein halbes Jahr. Mit großem Abstand ist Westeuropa mit rund zwei Dritteln der Aufenthalte die bevorzugte Gastregion für Auslandsaufenthalte der deutschen Studierenden. In der Liste der westeuropäischen Gastländer stehen dabei Frankreich und Großbritannien gleichauf an der Spitze, gefolgt von Spanien, Italien, Schweden, Schweiz und Irland. In den USA haben sich 11 Prozent und in den Ländern Osteuropas 10 Prozent aufgehalten.

Die Untersuchung Internationale Mobilität im Studium beschäftigt sich mit den Interessen, Motiven und Erfahrungen deutscher Studierender hinsichtlich studienbezogener Auslandsaufenthalte. Die Befragung erfolgte im Rahmen der vom Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) und vom DAAD initiierten Kampagne go out! studieren weltweit, die Studierende zu einem Studienaufenthalt im Ausland - auch über die klassischen Zielländer hinaus - motivieren möchte.Der DAAD hat das Auslandsstudium von 21.000 deutschen Studierenden in 2006 gefördert.

Download Kurzfassung Internationale Mobilität im Studium
http://www.go-out.de/downloads/HIS-Bericht_final.pdf

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