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Sachbearbeiter nach Studium - wieso?

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WiWi Gast

Sachbearbeiter nach Studium - wieso?

Ich werde immer darauf angesprochen, wie ich denn auf die gloreiche Idee kommen konnte eine "einfache" Sachbearbeiter Stelle anzunehmen. Das Studium( NC 1,x) war dann ja für nix, das Auslandsjahr war auch für nix, die erste "Prestige" (Interner sieht das natürlich anders als ein Externer, der nur nach dem Namen beurteilt) Stelle danach auch für nix. Ich sehe das irgendwie ganz und gar nicht so.
IB, UB fand ich mal ganz cool aber um ehrlich zu sein fehlt mir dafür der "Spirit", jetzt musste ich shcmunzeln. Ich bin auch einfach nicht der Typ Zielgehalt 80k mit Anfang 30. Finde es aber immer beeindruckend wenn Leute diesen Weg gehen. Oftmals ist es doch so, dass steigendes Gehalt = 40h+,50h+ beinhaltet. Irgendwann kann ich mir das aber schon vorstellen, mit 40 vielleicht. Damit meine ich 50h+ für 70-80k und nicht UB, IB...der Zug ist schon im Abi abgefahren. Tatsache.

Wie ist eure Ansicht dazu?

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WiWi Gast

Sachbearbeiter nach Studium - wieso?

Zuerst einmal, Du solltest nicht alles glauben was im Internet steht. Wenn man sich die Retorik vieler hier im Forum ansieht, dann arbeitet wohl so ziemlich jeder BWLer im IB / UB. Andere Berufe scheint es so gut wie nicht zu geben.

Doch Tatsache ist, dass die Anzahl der Beschäftigen im IB / UB nur ein winzig kleiner Anteil der Gesamtbeschäftigten darstellt. Und Tatsache ist auch, dass das eher Wunschdenken vieler BWLer ist, im IB / UB zu arbeiten. Ebenso ist es Tatsache, dass sehr viele BWLer nur einfache Sachbearbeiter Jobs haben. Du bist also bei Weitem nicht der einzige.

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WiWi Gast

Sachbearbeiter nach Studium - wieso?

WiWi Gast schrieb am 21.03.2019:

Ich werde immer darauf angesprochen, wie ich denn auf die gloreiche Idee kommen konnte eine "einfache" Sachbearbeiter Stelle anzunehmen. Das Studium( NC 1,x) war dann ja für nix, das Auslandsjahr war auch für nix, die erste "Prestige" (Interner sieht das natürlich anders als ein Externer, der nur nach dem Namen beurteilt) Stelle danach auch für nix. Ich sehe das irgendwie ganz und gar nicht so.
IB, UB fand ich mal ganz cool aber um ehrlich zu sein fehlt mir dafür der "Spirit", jetzt musste ich shcmunzeln. Ich bin auch einfach nicht der Typ Zielgehalt 80k mit Anfang 30. Finde es aber immer beeindruckend wenn Leute diesen Weg gehen. Oftmals ist es doch so, dass steigendes Gehalt = 40h+,50h+ beinhaltet. Irgendwann kann ich mir das aber schon vorstellen, mit 40 vielleicht. Damit meine ich 50h+ für 70-80k und nicht UB, IB...der Zug ist schon im Abi abgefahren. Tatsache.

Wie ist eure Ansicht dazu?

In einem größeren Unternehmen ist jeder Sachbearbeiter, der keine Führungskraft ist. Also mind. 99%. Und daher auch viele mit Bachelor, Master und teilweise sogar Promotion.
Der Begriff ist leider sehr ungenau. Viele assozieren damit einfache wiederholende Arbeiten wie z.B. am Band. Der Controller ist aber per Definition in einem Konzern auch "nur" Sachbearbeiter.

Von daher, solch dämliche Kommentare einfach ignorieren.

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WiWi Gast

Sachbearbeiter nach Studium - wieso?

Ich bin Analyst im IB und bin auch nur "Sachbearbeiter" (wenn auch hochbezahlter).
Habe weder Führungs-,Projekt- noch Budgetverantwortung. Das selbe mit Consultants, sei es bei MBB oder den Big4.

Die einzigen die ich kenne, die nach dem Studium direkt als Führungskraft und nicht als Sachbearbeiter eingestiegen sind, waren die Leute die zu Discountern (Aldi/Lidl) bzw in die Logistik (DHL/Amazon) gegangen sind.
Und ob es jetzt so toll ist als Mitte zwanzigjähriger bei Aldi der Chef von doppelt so alten Kassierern und bei Amazon von 9,19 Euro/h Leiharbeitern zu sein muss jeder für sich selbst entscheiden...

Verstehe daher nicht ganz dein "Problem"!

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WiWi Gast

Sachbearbeiter nach Studium - wieso?

Ganz ehrlich? Ich stehe kurz vor meinem Masterabschluss und hätte eigentlich ganz gerne einen Sachbearbeiter Job, sofern ich mit dem Gehalt zufrieden bin. Mir würde es auf die Nerven gehen, mich beispielsweise wöchentlich in ein neues Projekt/einen neuen Sachverhalt einarbeiten zu müssen. Ich brauch Routine und finde es von daher okay, wenn man beispielsweise täglich von 09-12 Uhr die selbe Tagesaufgabe hat. Dennoch sollten die Aufgaben natürlich auch mal abwechslungsreicher sein, aber solang es sich im Wesentlichen um die selben Kernaufgaben bzw. Tätigkeiten handelt, fände ich das total in Ordnung.

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WiWi Gast

Sachbearbeiter nach Studium - wieso?

Unter Sachbearbeiter versteht man umgangssprachlich aber keinen Controller.

Unter Sachbearbeiter versteht man umgangssprachlich eine einfache kaufmännische Tätigkeit, für die man nur eine Ausbildung benötigt.

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WiWi Gast

Sachbearbeiter nach Studium - wieso?

Nennt es halt nicht Sachbearbeiter, sondern Business Analyst, und schon ist das Problem gelöst :D

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WiWi Gast

Sachbearbeiter nach Studium - wieso?

Ich behaupte mal das 99% der Absolventen Sachbearbeiter Jobs machen. Daher ist die Vorstellung das abwerten zu wollen, ziemlicher Blödsinn.

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WiWi Gast

Sachbearbeiter nach Studium - wieso?

Diese studierten Sachbearbeiter werden in der Regel "Manager" einer Tätigkeit.
Nach einer Ausbildung wird man in der Regel Sachbearbeiter.

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WiWi Gast

Sachbearbeiter nach Studium - wieso?

WiWi Gast schrieb am 21.03.2019:

Ich behaupte mal das 99% der Absolventen Sachbearbeiter Jobs machen. Daher ist die Vorstellung das abwerten zu wollen, ziemlicher Blödsinn.

Das ist keine "Abwertung", sondern es handelt sich um eine berufliche Abgrenzung verschiedener Tätigkeiten, damit auch außenstehenden aber auch Kollegen klar wird, welche Funktion man in einem Unternehmen hat.

Sonst konnte man genauso gut einen CEO als einen Sachbearbeiter bezeichnen.

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WiWi Gast

Sachbearbeiter nach Studium - wieso?

WiWi Gast schrieb am 21.03.2019:

Diese studierten Sachbearbeiter werden in der Regel "Manager" einer Tätigkeit.
Nach einer Ausbildung wird man in der Regel Sachbearbeiter.

Es gibts keine "regel" fälle.
Schau dir mal viele Dax chefs an und deren Hintergrund, viele haben was anderes studiert als bwl oder wiwi, eben sind die ing., Juristen, oder ganz was anderes.

  • Zb. Winterkorn hat informatik studiert,
  • Stefan Oschmann hat tiermedizin studiert,
  • frank apple hat biologie und neurobiologie studiert.

Auch viele haben keine Auslandssemester gemacht, da ist die frage, was ein bwler ausmacht und was nicht.

Jetzt müssen viele für den karriere Sprungbrett nicht nur noten und einrichtung vorweisen sondern auch auslandssemester, praktika usw. Um eine Arbeitsstelle zu bekommen, dannach interessiert es sowieso keinen und dann zählt berufserfahrung in die oder der position.

Zur frage von threadstarter
Es ist so, dass viele studieren für ein angestellten Verhältnis, ein studienabsolvent ist kein gott und soll auch keiner sein.

Schon dass ein akademikerüberschuss in den falschen bereichen ist, wird nur die folge haben, dass höher qualifizierte stellen an Leute mit Arbeitsleistung bzw. Erfahrung bevorzugt werden als ein absolvent.
Dagegen hat man als absolvent bei einer der mangelnden berufe schon freie auswahl und kommt leichter auf höhere positionen.

Angebot und Nachfrage halt.

Mfg
MW

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WiWi Gast

Sachbearbeiter nach Studium - wieso?

WiWi Gast schrieb am 21.03.2019:

Zuerst einmal, Du solltest nicht alles glauben was im Internet steht. Wenn man sich die Retorik vieler hier im Forum ansieht, dann arbeitet wohl so ziemlich jeder BWLer im IB / UB. Andere Berufe scheint es so gut wie nicht zu geben.

Doch Tatsache ist, dass die Anzahl der Beschäftigen im IB / UB nur ein winzig kleiner Anteil der Gesamtbeschäftigten darstellt. Und Tatsache ist auch, dass das eher Wunschdenken vieler BWLer ist, im IB / UB zu arbeiten. Ebenso ist es Tatsache, dass sehr viele BWLer nur einfache Sachbearbeiter Jobs haben. Du bist also bei Weitem nicht der einzige.

+1

Habe während meines BWL-Studiums weder in Vorlesungen, von Profs oder Kommilitonen dieses ganze IB/UB-"Geschwätz" gehört. Zugegeben, jemand der dort rein will, wird mit Sicherheit auch eher WiWi studieren. Und bitte nicht falsch verstehen, das sind hohe Einstiegshürden und harte Jobs, insofern meinen Respekt für diejenigen, die diesen Weg gehen. Aber ich kann nur zustimmen, dass man das Forum hier kritisch und nicht zu lange am Tag nutzen sollte. Sonst stammelt man noch im Schlaf von "IB/UB"...

Zu der eigentlichen Frage: Wenn dein Jobtitel "Sachbearbeiter XY" lautet, würde ich mir wirklich Gedanken machen. Denn 90% dieser Jobs kann man mit Sicherheit auch mit mittlerer Reife und Ausbildung machen. Wenn du meinst, dass du tagtäglich das gleiche machst, dann bist du vielleicht einfach nur in der falschen Abteilung oder im falschen Unternehmen.

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WiWi Gast

Sachbearbeiter nach Studium - wieso?

WiWi Gast schrieb am 02.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 21.03.2019:

Diese studierten Sachbearbeiter werden in der Regel "Manager" einer Tätigkeit.
Nach einer Ausbildung wird man in der Regel Sachbearbeiter.

Es gibts keine "regel" fälle.
Schau dir mal viele Dax chefs an und deren Hintergrund, viele haben was anderes studiert als bwl oder wiwi, eben sind die ing., Juristen, oder ganz was anderes.

  • Zb. Winterkorn hat informatik studiert,
  • Stefan Oschmann hat tiermedizin studiert,
  • frank apple hat biologie und neurobiologie studiert.

Auch viele haben keine Auslandssemester gemacht, da ist die frage, was ein bwler ausmacht und was nicht.

Jetzt müssen viele für den karriere Sprungbrett nicht nur noten und einrichtung vorweisen sondern auch auslandssemester, praktika usw. Um eine Arbeitsstelle zu bekommen, dannach interessiert es sowieso keinen und dann zählt berufserfahrung in die oder der position.

Zur frage von threadstarter
Es ist so, dass viele studieren für ein angestellten Verhältnis, ein studienabsolvent ist kein gott und soll auch keiner sein.

Schon dass ein akademikerüberschuss in den falschen bereichen ist, wird nur die folge haben, dass höher qualifizierte stellen an Leute mit Arbeitsleistung bzw. Erfahrung bevorzugt werden als ein absolvent.
Dagegen hat man als absolvent bei einer der mangelnden berufe schon freie auswahl und kommt leichter auf höhere positionen.

Angebot und Nachfrage halt.

Mfg
MW

Stimmt. Vor wenigen Jahren in der Schule im Wirtschaft-Kurs musste jeder von uns den Lebenslauf eines "DAX-Chefs" präsentieren. BWLer oder generell Wirtschaftswissenschaftler gab es da kaum welche, wie du sagst waren das oder sind das Informatiker, Ingenieure etc. Was aber bei nahezu allen Lebensläufen auffällig war: Da ist niemand im selben Unternehmen vom "Sachbearbeiter" (wo wir gerade beim Thema sind, um nicht ganz davon abzulenken" zum CEO aufgestiegen. Die allermeisten haben einige Wechsel zwischen großen Unternehmen (oft in der selben Branche) hinter sich und sind dabei immer wieder eine Stufe höher auf der Karriere-Leiter gekommen. Fand ich damals schon interessant. Wobei ich bei einem ehemaligen Arbeitgeber (Aktiengesellschaft mit knapp 20.000 Mitarbeitern) gesehen habe, dass es auch anders geht: 2 von 7 Vorstandsmitgliedern haben "nur" eine Ausbildung (Bürokauffrau und der andere Kaufmann im Groß- und Außenhandel) und haben sich innerhalb des Unternehmens in den Vorstand hochgearbeitet. Ist aber auch trotz der relativ hohen Mitarbeiterzahl ein sehr familiäres Unternehmen, das auch denjenigen Chancen gibt, welche woanders keine Chancen haben.

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WiWi Gast

Sachbearbeiter nach Studium - wieso?

WiWi Gast schrieb am 03.04.2019:

Vor wenigen Jahren in der Schule im Wirtschaft-Kurs musste jeder von uns den Lebenslauf eines "DAX-Chefs" präsentieren. BWLer oder generell Wirtschaftswissenschaftler gab es da kaum welche, wie du sagst waren das oder sind das Informatiker, Ingenieure etc.

Ich frage mich, woher immer diese Meinung kommt? Die stimmt schlicht und ergreifend nicht, auch nicht vor ein paar Jahren.

Aktuell haben 13 der DAX-CEOs ein wirtschaftliches Studium, weitere 3 ein wirtschaftliches Misch-Studium wie WInfo oder WIng. Damit sind wirtschaftliche Studiengänge mit Abstand am meisten vertreten.

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WiWi Gast

Sachbearbeiter nach Studium - wieso?

WiWi Gast schrieb am 03.04.2019:

Stimmt. Vor wenigen Jahren in der Schule im Wirtschaft-Kurs musste jeder von uns den Lebenslauf eines "DAX-Chefs" präsentieren. BWLer oder generell Wirtschaftswissenschaftler gab es da kaum welche

Absoluter Quatsch. Welche Note hast du auf deinen Vortrag bekommen?
Etwa 50% der DAX Vorstände sind WiWis.
https://www.wiwi-treff.de/Fuehrung-and-Strategie/Karrierewege/Fast-jeder-zweite-DAX-Chef-ist-Wirtschaftswissenschaftler/Artikel-15610

Vorstandsmitglieder in DAX-Unternehmen sind fast ausnahmslos Akademiker.

  • Mehr als die Hälfte der obersten Führungskräfte hat Wirtschaftswissenschaften studiert.
  • Dieser Anteil ist über die betrachteten Jahre von 48 Prozent auf 57 Prozent gestiegen und unterstreicht die Relevanz eines wirtschaftsorientierten Studiums für die späteren Kompetenzen eines Vorstands.
  • Unter den Vorstandsmitgliedern, die in 2018 neu in die DAX-Gremien eingetreten sind, beträgt der Anteil der Wirtschaftswissenschaftler sogar 63 Prozent.

Dagegen haben Ingenieurwesen und Jura stark an Bedeutung verloren. Informatiker spielen unter den 190 Vorstandsmitgliedern überhaupt keine Rolle. (S. 19)
https://www.odgersberndtson.com/media/6963/7-dax-vorstands-report-2018.pdf

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WiWi Gast

Sachbearbeiter nach Studium - wieso?

WiWi Gast schrieb am 03.04.2019:

Vor wenigen Jahren in der Schule im Wirtschaft-Kurs musste jeder von uns den Lebenslauf eines "DAX-Chefs" präsentieren. BWLer oder generell Wirtschaftswissenschaftler gab es da kaum welche, wie du sagst waren das oder sind das Informatiker, Ingenieure etc.

Ich frage mich, woher immer diese Meinung kommt? Die stimmt schlicht und ergreifend nicht, auch nicht vor ein paar Jahren.

Aktuell haben 13 der DAX-CEOs ein wirtschaftliches Studium, weitere 3 ein wirtschaftliches Misch-Studium wie WInfo oder WIng. Damit sind wirtschaftliche Studiengänge mit Abstand am meisten vertreten.

Genau so ist es. Eine kurze Internetrecherche reicht aus, um das zu bestätigen. Sogar Juristen gibt es kaum noch.

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WiWi Gast

Sachbearbeiter nach Studium - wieso?

WiWi Gast schrieb am 03.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 03.04.2019:

Vor wenigen Jahren in der Schule im Wirtschaft-Kurs musste jeder von uns den Lebenslauf eines "DAX-Chefs" präsentieren. BWLer oder generell Wirtschaftswissenschaftler gab es da kaum welche, wie du sagst waren das oder sind das Informatiker, Ingenieure etc.

Ich frage mich, woher immer diese Meinung kommt? Die stimmt schlicht und ergreifend nicht, auch nicht vor ein paar Jahren.

Aktuell haben 13 der DAX-CEOs ein wirtschaftliches Studium, weitere 3 ein wirtschaftliches Misch-Studium wie WInfo oder WIng. Damit sind wirtschaftliche Studiengänge mit Abstand am meisten vertreten.

Genau so ist es. Eine kurze Internetrecherche reicht aus, um das zu bestätigen. Sogar Juristen gibt es kaum noch.

Pro Jahr gibt es ca. 470.000 Absolventen davon gut 250.000 im Bereich Wirtschaft. Und ihr schwadroniert hier ernsthaft über ein paar dutzend Vorstandsposten?

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WiWi Gast

Sachbearbeiter nach Studium - wieso?

WiWi Gast schrieb am 03.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 03.04.2019:

Stimmt. Vor wenigen Jahren in der Schule im Wirtschaft-Kurs musste jeder von uns den Lebenslauf eines "DAX-Chefs" präsentieren. BWLer oder generell Wirtschaftswissenschaftler gab es da kaum welche

Absoluter Quatsch. Welche Note hast du auf deinen Vortrag bekommen?
Etwa 50% der DAX Vorstände sind WiWis.
https://www.wiwi-treff.de/Fuehrung-and-Strategie/Karrierewege/Fast-jeder-zweite-DAX-Chef-ist-Wirtschaftswissenschaftler/Artikel-15610

Vorstandsmitglieder in DAX-Unternehmen sind fast ausnahmslos Akademiker.

  • Mehr als die Hälfte der obersten Führungskräfte hat Wirtschaftswissenschaften studiert.
  • Dieser Anteil ist über die betrachteten Jahre von 48 Prozent auf 57 Prozent gestiegen und unterstreicht die Relevanz eines wirtschaftsorientierten Studiums für die späteren Kompetenzen eines Vorstands.
  • Unter den Vorstandsmitgliedern, die in 2018 neu in die DAX-Gremien eingetreten sind, beträgt der Anteil der Wirtschaftswissenschaftler sogar 63 Prozent.

Dagegen haben Ingenieurwesen und Jura stark an Bedeutung verloren. Informatiker spielen unter den 190 Vorstandsmitgliedern überhaupt keine Rolle. (S. 19)
https://www.odgersberndtson.com/media/6963/7-dax-vorstands-report-2018.pdf

Ist ja gut, ich entschuldige mich ja schon für die Verbreitung meiner Fake-News.
Da hab ich wohl nicht richtig aufgepasst (gab keine Noten), vielleicht sah es damals aber tatsächlich anders aus (2014 waren es aber scheinbar sogar glatt 50% WiWis) oder ich habe es falsch in Erinnerung. Wie auch immer: Sorry für meine falschen Aussagen und danke, dass du dir die Mühe machst, mich und alle anderen Leser mit fundierten Belegen vom Gegenteil zu beweisen, statt einfach eine Gegenbehauptung ohne Verweis in den Raum zu werfen. So soll ein Forum doch laufen, da hab ich schon wieder was gelernt.

Was aber im von dir verlinkten Beitrag dennoch sehr interessant ist: Ein Drittel der DAX-CEOs kommt aus dem Ingenieurwesen. Und ich hoffe, ich haue nicht schon wieder was Falsches raus wenn ich sage, dass Ingenieure nicht unbedingt zu Führungskräften, sondern eher zu "Technikern" ausgebildet werden. Was nicht heißen soll, dass sie keine guten Führungskräfte wären (die Zahlen sagen da ja eindeutig was anderes), aber sie mit Sicherheit im Studium nicht die gleichen führungsrelevanten Vorlesungen besuchen, wie es ein Wirtschaftswissenschaftler tut. So, hoffentlich bin ich nicht ins nächste Fettnäpfchen getreten.

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