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Berufseinstieg: Wo & WieUB

Warum tu ich mir das an?

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Hintergrund: Gute Noten, TU9 Wing, Praktika in DAX und Strategieberatung. Jetzt Jobeinstieg geplant.

Stehe vor der Wahl UB oder Konzerneinstieg und komme immer mehr zu der Frage, warum ich mir das eigentlich antue.

In der UB 65h-70h ackern und dafür 70k, bzw. 40 Netto zu bekommen oder mir auf IGM für 38 und 62k (45 Netto) einen faulen Lenz machen. Man ist nur einmal jung, und die paar müden Mark machen es doch nicht wett, oder? Bereut ihr eure Zeit in der UB? Die Zeiten krasser Exits sind ja auch vorbei, mit 2,5 Jahren Berufserfahrung landet man heute ja auch nicht mehr auf Teamleiterposten. Wie ist eure Meinung dazu?

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Bei Dax verdienst du mittlerweile 70k zum Einstieg auf 40h

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Zeit>>>>>Geld

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Auf keinen Fall bereue ich meine UB Zeit. Sicherlich hatte ich währenddessen kein Privatleben mehr bzw. nur noch ein Minimum um die Frau an meiner Seite nicht zu verlieren, aber die beruflichen Erfahrungen nimmt mir keiner mehr und sind ein deutlicher Vorteil gegenüber Nicht-exBeratern. Jetzt nach 8 Jahren UB im Konzern profitiere ich ständig vom zuvor Gelernten, muss mir aber erst wieder Hobbies etc. suchen, damit ich vor und nach der Arbeit nicht nur auf der Couch sitze. Habe UB aber auch nie vorrangig wegen des Gehaltes gemacht.

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

Hintergrund: Gute Noten, TU9 Wing, Praktika in DAX und Strategieberatung. Jetzt Jobeinstieg geplant.

Stehe vor der Wahl UB oder Konzerneinstieg und komme immer mehr zu der Frage, warum ich mir das eigentlich antue.

Kannst du deine Brutte/Netto Rechnung bitte näher aufschlüsseln.

In der UB 65h-70h ackern und dafür 70k, bzw. 40 Netto zu bekommen oder mir auf IGM für 38 und 62k (45 Netto) einen faulen Lenz machen. Man ist nur einmal jung, und die paar müden Mark machen es doch nicht wett, oder? Bereut ihr eure Zeit in der UB? Die Zeiten krasser Exits sind ja auch vorbei, mit 2,5 Jahren Berufserfahrung landet man heute ja auch nicht mehr auf Teamleiterposten. Wie ist eure Meinung dazu?

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

Hintergrund: Gute Noten, TU9 Wing, Praktika in DAX und Strategieberatung. Jetzt Jobeinstieg geplant.

Stehe vor der Wahl UB oder Konzerneinstieg und komme immer mehr zu der Frage, warum ich mir das eigentlich antue.

In der UB 65h-70h ackern und dafür 70k, bzw. 40 Netto zu bekommen oder mir auf IGM für 38 und 62k (45 Netto) einen faulen Lenz machen. Man ist nur einmal jung, und die paar müden Mark machen es doch nicht wett, oder? Bereut ihr eure Zeit in der UB? Die Zeiten krasser Exits sind ja auch vorbei, mit 2,5 Jahren Berufserfahrung landet man heute ja auch nicht mehr auf Teamleiterposten. Wie ist eure Meinung dazu?

In welcher UB verdient man denn zum Einstieg nur 70k und wo ist das Vergleich zu einem DAX? Hatte All In 110k bekommen.

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Sorry, ich hab mich vertippt ich meinte natürlich "35k" Netto. Es sind sogar etwas mehr:

SK1, BW, 70K Brutto, keine Kirche, sind 40,5k Netto
SK1, BW, 62K Brutto, keine Kirche, sind 36,6k Netto

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Verdient man in allen Dax wirklich mehr als IGM?

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Nimm Konzern. Wie du selber sagst, man ist nur einmal jung. Chill das Leben, reise viel, versuche vielleicht, irgendetwas nebenbei aufzubauen. Die wenigsten schaffen einen guten Exit aus der UB, haben dafür aber fast nur gearbeitet.

Außer du hast Bock auf den UB-Lifestyle (warum auch immer)

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Außer bei SSCO gibts doch nirgends 110 zum Einstieg, erzähl doch keinen Mist. MCK zahlt 70 und mittlerer Bonus sind dann nochmal 10% oder so. 110 in der UB sind entry-level eine absolute Seltenheit.

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

Hintergrund: Gute Noten, TU9 Wing, Praktika in DAX und Strategieberatung. Jetzt Jobeinstieg geplant.

Stehe vor der Wahl UB oder Konzerneinstieg und komme immer mehr zu der Frage, warum ich mir das eigentlich antue.

In der UB 65h-70h ackern und dafür 70k, bzw. 40 Netto zu bekommen oder mir auf IGM für 38 und 62k (45 Netto) einen faulen Lenz machen. Man ist nur einmal jung, und die paar müden Mark machen es doch nicht wett, oder? Bereut ihr eure Zeit in der UB? Die Zeiten krasser Exits sind ja auch vorbei, mit 2,5 Jahren Berufserfahrung landet man heute ja auch nicht mehr auf Teamleiterposten. Wie ist eure Meinung dazu?

In welcher UB verdient man denn zum Einstieg nur 70k und wo ist das Vergleich zu einem DAX? Hatte All In 110k bekommen.

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DeliYurek

Warum tu ich mir das an?

Ihr redet von DAX < IGM aber wie siehts denn bei der Telekom aus? Die sind zwar in DAX30, zahlen aber anscheinend eher weniger?

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Du hast Dir doch die Frage schon beantwortet! Für mich wäre die Entscheidung klar Dax30.

Zeit >>> Geld und Geld hast du mit mehr als 3.000 netto im Monat auch keine Sorgen mehr. ;)-

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

Hintergrund: Gute Noten, TU9 Wing, Praktika in DAX und Strategieberatung. Jetzt Jobeinstieg geplant.

Stehe vor der Wahl UB oder Konzerneinstieg und komme immer mehr zu der Frage, warum ich mir das eigentlich antue.

In der UB 65h-70h ackern und dafür 70k, bzw. 40 Netto zu bekommen oder mir auf IGM für 38 und 62k (45 Netto) einen faulen Lenz machen. Man ist nur einmal jung, und die paar müden Mark machen es doch nicht wett, oder? Bereut ihr eure Zeit in der UB? Die Zeiten krasser Exits sind ja auch vorbei, mit 2,5 Jahren Berufserfahrung landet man heute ja auch nicht mehr auf Teamleiterposten. Wie ist eure Meinung dazu?

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Ich habe einen ähnlichen Hintergrund wie du und stand exakt vor derselben Entscheidung. Letzlich habe ich mich gegen die Beratung und für den (in meinem Falle) IG BCE Konzern entschieden.

Während meines Studiums konnte ich mir u.A. durch meine Praktika ein relativ gutes Netzwerk, bestehend auch aus diversen Unternehmensberatern aus T1-T3 Beratungen und DAX-Führungskräften, aufbauen.
Die Quintessenz aus allen persönlichen und mir mitgeteilen Erfahrungen ist: Die wirklich interessanten Exitmöglichkeiten sind im Vergleich zu früher deutlich weniger vorhanden bzw. nur sehr wenigen Spitzenberatern vorbehalten. Die Konzerne haben einfach keine Lust mehr sich externe Leute für teuer Geld in die Bude zu holen. Es werden immer öfter leistungsstarke interne Mitarbeiter gefördert. Die MBBs plazieren ihre Leute noch ganz gut, aber ab T2 wird es dann schon ganz schön eng. Wenn man die Absicht hat, Karriere in einem Konzern zu machen, sollte man sich am Besten direkt bei dem Unternehmen bewerben - idealerweise für eine Traineeposition. Wenn man nicht gerade McKinsey im CV stehen hat, wird es nämlich gar nicht mal so einfach, bei einem DAX30 Unternehmen in ensprechender Position anzuheuern.

Top-Tier Beratung ist schon was feines. Man arbeitet mit den besten Leuten zusammen und lernt in kurzer Zeit sehr viel, wenn man sich darauf einlässt. Umgekehrt ist es die reinste Qual, wenn man nur mit dem Ziel Exit in die Beratung einsteigt und einem die Arbeit als Berater eigentlich nicht zusagt.
Meine Beratungpraktika haben mir allesamt keinen Spaß gemacht. Es ist halt einfach irgendwann nicht mehr schön, wenn man zum dritten Mal in der Woche nach dem Abendessen noch bis zwei Uhr morgens Anpassungen an Slides vornehmen muss. Wenn man nach zwölf Stunden Arbeit noch einmal vier Stunden an einer Excel basteln darf, die am nächsten Tag raus muss.
Das wollte ich mir nach dem Studium nicht antun. Natürlich reicht es auch im Konzern nicht seine 37,5 h/Wo. abzusitzen, wenn man voran kommen möchte. Trotzdem gehen in einem Konzern die Uhren einfach immer noch deutlich langsamer als im Beratungsgeschäft. Wenn man die Karriereleiter im Konzern erklimmen möchte, kann man dies auch ganz gut ohne zwei Jahre Beratungshölle erreichen. Gerade für sogenannte "High Performer", die das Potenzial für MBB gehabt hätten, ist es möglich im Konzern mit vergleichsweise überschaubarem Input, relativ viel Output zu generieren. Im Konzern haben halt viele Leute nicht den Drive vorwärts zu kommen. Da geht man nach Feierabend, der auch wirklich ein Feierabend ist, gemütlich in den Biergarten und schiebt auch sonst ne ruhige Kugel. Daher sind Leute, die bereit sind etwas mehr zu investieren gerne gesehen und werden auch gezielt gefördert. Hierzu muss man sich natürlich auch konzernintern ein gewisses Netzwerk aufbauen usw.

Alles in Allem konnte ich in nur drei Jahren eine wirklich sehr gute Position in unserem Betrieb erreichen, die ich wohl so nicht hätte ergattern können, wenn ich damals das Angebot von Berger angenommen hätte. Eine gewisse Leistungsbereitschaft und Feingefühl reichen vollkommen, um eine bestimmte Stufe der Karriereleiter im Konzern zu erreichen. Danach kommt der Faktor Glück hinzu.

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

Außer bei SSCO gibts doch nirgends 110 zum Einstieg, erzähl doch keinen Mist. MCK zahlt 70 und mittlerer Bonus sind dann nochmal 10% oder so. 110 in der UB sind entry-level eine absolute Seltenheit.

Hintergrund: Gute Noten, TU9 Wing, Praktika in DAX und Strategieberatung. Jetzt Jobeinstieg geplant.

Stehe vor der Wahl UB oder Konzerneinstieg und komme immer mehr zu der Frage, warum ich mir das eigentlich antue.

In der UB 65h-70h ackern und dafür 70k, bzw. 40 Netto zu bekommen oder mir auf IGM für 38 und 62k (45 Netto) einen faulen Lenz machen. Man ist nur einmal jung, und die paar müden Mark machen es doch nicht wett, oder? Bereut ihr eure Zeit in der UB? Die Zeiten krasser Exits sind ja auch vorbei, mit 2,5 Jahren Berufserfahrung landet man heute ja auch nicht mehr auf Teamleiterposten. Wie ist eure Meinung dazu?

In welcher UB verdient man denn zum Einstieg nur 70k und wo ist das Vergleich zu einem DAX? Hatte All In 110k bekommen.

SSCO zahlt nur bei Top-Bonus von 35% die 110 K.
Da zahlt BB/EB trotzdem mehr.

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Den möglichen Exit würde ich nicht überbewerten.
Zumal der auch kein Zuckerschlecken ist ohne das passende Netzwerk im neuen Unternehmen.

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

DeliYurek schrieb am 08.06.2019:

Ihr redet von DAX < IGM aber wie siehts denn bei der Telekom aus? Die sind zwar in DAX30, zahlen aber anscheinend eher weniger?

Junge, hau mal ab mit der Telekom. Klär das in einem anderen Thread.

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Hier der TE: Ich möchte mich bei allen bedanken, die zum Thema beigetragen haben (und werden). Wirklich tolle Insights, die mich in meiner Wahrnehmung bestärken. Ich sehe Job zunehmend als Mittel zum Zweck und habe die gleiche Erfahrung wie der User mit dem "2-Uhr-Slides-Basteln"-Beitrag gemacht. Das ist für mich nicht, was ich die nächsten 2-5 Jahre machen möchte. Man lebt nur einmal, da ist mir mein Leben abseits des Büros mehr wert, als Prestige unter den Rimowa-Jungs zu sammeln. Danke euch!

Telekom- und Gehaltsdiskussionen von Bude xyz übrigens bitte an anderer Stelle fortführen. Als Input möchte ich außerdem noch die Netflixdoku "Minimalism" empfehlen, die hier schon mehrfach an anderer Stelle erwähnt wurde.

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DeliYurek

Warum tu ich mir das an?

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

DeliYurek schrieb am 08.06.2019:

Ihr redet von DAX < IGM aber wie siehts denn bei der Telekom aus? Die sind zwar in DAX30, zahlen aber anscheinend eher weniger?

Junge, hau mal ab mit der Telekom. Klär das in einem anderen Thread.

Halt mal bitte den Rand. Hier redet ihr von DAX < IGM aber das trifft halt nicht auf alle DAX zu, sei es Vonovia, Telekom oder die Post

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

TE hier. Bitte keine Telekom-, Vonovia- und Wirecard-Diskussionen hier. Es interessiert mich nicht und darum geht's hier kein Stück. Der Kern der Diskussion ist ein anderer. Danke dir für dein Verständnis.

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Guter Beitrag. Konnte mich zum Teil wiedererkennen.

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

Ich habe einen ähnlichen Hintergrund wie du und stand exakt vor derselben Entscheidung. Letzlich habe ich mich gegen die Beratung und für den (in meinem Falle) IG BCE Konzern entschieden.

Während meines Studiums konnte ich mir u.A. durch meine Praktika ein relativ gutes Netzwerk, bestehend auch aus diversen Unternehmensberatern aus T1-T3 Beratungen und DAX-Führungskräften, aufbauen.
Die Quintessenz aus allen persönlichen und mir mitgeteilen Erfahrungen ist: Die wirklich interessanten Exitmöglichkeiten sind im Vergleich zu früher deutlich weniger vorhanden bzw. nur sehr wenigen Spitzenberatern vorbehalten. Die Konzerne haben einfach keine Lust mehr sich externe Leute für teuer Geld in die Bude zu holen. Es werden immer öfter leistungsstarke interne Mitarbeiter gefördert. Die MBBs plazieren ihre Leute noch ganz gut, aber ab T2 wird es dann schon ganz schön eng. Wenn man die Absicht hat, Karriere in einem Konzern zu machen, sollte man sich am Besten direkt bei dem Unternehmen bewerben - idealerweise für eine Traineeposition. Wenn man nicht gerade McKinsey im CV stehen hat, wird es nämlich gar nicht mal so einfach, bei einem DAX30 Unternehmen in ensprechender Position anzuheuern.

Top-Tier Beratung ist schon was feines. Man arbeitet mit den besten Leuten zusammen und lernt in kurzer Zeit sehr viel, wenn man sich darauf einlässt. Umgekehrt ist es die reinste Qual, wenn man nur mit dem Ziel Exit in die Beratung einsteigt und einem die Arbeit als Berater eigentlich nicht zusagt.
Meine Beratungpraktika haben mir allesamt keinen Spaß gemacht. Es ist halt einfach irgendwann nicht mehr schön, wenn man zum dritten Mal in der Woche nach dem Abendessen noch bis zwei Uhr morgens Anpassungen an Slides vornehmen muss. Wenn man nach zwölf Stunden Arbeit noch einmal vier Stunden an einer Excel basteln darf, die am nächsten Tag raus muss.
Das wollte ich mir nach dem Studium nicht antun. Natürlich reicht es auch im Konzern nicht seine 37,5 h/Wo. abzusitzen, wenn man voran kommen möchte. Trotzdem gehen in einem Konzern die Uhren einfach immer noch deutlich langsamer als im Beratungsgeschäft. Wenn man die Karriereleiter im Konzern erklimmen möchte, kann man dies auch ganz gut ohne zwei Jahre Beratungshölle erreichen. Gerade für sogenannte "High Performer", die das Potenzial für MBB gehabt hätten, ist es möglich im Konzern mit vergleichsweise überschaubarem Input, relativ viel Output zu generieren. Im Konzern haben halt viele Leute nicht den Drive vorwärts zu kommen. Da geht man nach Feierabend, der auch wirklich ein Feierabend ist, gemütlich in den Biergarten und schiebt auch sonst ne ruhige Kugel. Daher sind Leute, die bereit sind etwas mehr zu investieren gerne gesehen und werden auch gezielt gefördert. Hierzu muss man sich natürlich auch konzernintern ein gewisses Netzwerk aufbauen usw.

Alles in Allem konnte ich in nur drei Jahren eine wirklich sehr gute Position in unserem Betrieb erreichen, die ich wohl so nicht hätte ergattern können, wenn ich damals das Angebot von Berger angenommen hätte. Eine gewisse Leistungsbereitschaft und Feingefühl reichen vollkommen, um eine bestimmte Stufe der Karriereleiter im Konzern zu erreichen. Danach kommt der Faktor Glück hinzu.

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

DeliYurek schrieb am 08.06.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

DeliYurek schrieb am 08.06.2019:

Ihr redet von DAX < IGM aber wie siehts denn bei der Telekom aus? Die sind zwar in DAX30, zahlen aber anscheinend eher weniger?

Junge, hau mal ab mit der Telekom. Klär das in einem anderen Thread.

Halt mal bitte den Rand. Hier redet ihr von DAX < IGM aber das trifft halt nicht auf alle DAX zu, sei es Vonovia, Telekom oder die Post

Das größer Zeichen geht übrigens andersrum.

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

Außer bei SSCO gibts doch nirgends 110 zum Einstieg, erzähl doch keinen Mist. MCK zahlt 70 und mittlerer Bonus sind dann nochmal 10% oder so. 110 in der UB sind entry-level eine absolute Seltenheit.

Hintergrund: Gute Noten, TU9 Wing, Praktika in DAX und Strategieberatung. Jetzt Jobeinstieg geplant.

Stehe vor der Wahl UB oder Konzerneinstieg und komme immer mehr zu der Frage, warum ich mir das eigentlich antue.

In der UB 65h-70h ackern und dafür 70k, bzw. 40 Netto zu bekommen oder mir auf IGM für 38 und 62k (45 Netto) einen faulen Lenz machen. Man ist nur einmal jung, und die paar müden Mark machen es doch nicht wett, oder? Bereut ihr eure Zeit in der UB? Die Zeiten krasser Exits sind ja auch vorbei, mit 2,5 Jahren Berufserfahrung landet man heute ja auch nicht mehr auf Teamleiterposten. Wie ist eure Meinung dazu?

In welcher UB verdient man denn zum Einstieg nur 70k und wo ist das Vergleich zu einem DAX? Hatte All In 110k bekommen.

SSCO zahlt nur bei Top-Bonus von 35% die 110 K.
Da zahlt BB/EB trotzdem mehr.

Ich erinnere mich an die 50k GBP in London und 75k EUR in FFM - du erwartest also einen 45k+ EUR Bonus? Kann ich mir nicht vorstellen.

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Wenn wir schon SSCO haben, vergleichen wir es mal mit paar Boutiquen und EBs.
Da kenne ich einige, die rund 120K + zahlen und bessere Exits und Gehaltsverläufe haben.
IB schlägt UB immer.

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

Außer bei SSCO gibts doch nirgends 110 zum Einstieg, erzähl doch keinen Mist. MCK zahlt 70 und mittlerer Bonus sind dann nochmal 10% oder so. 110 in der UB sind entry-level eine absolute Seltenheit.

Hintergrund: Gute Noten, TU9 Wing, Praktika in DAX und Strategieberatung. Jetzt Jobeinstieg geplant.

Stehe vor der Wahl UB oder Konzerneinstieg und komme immer mehr zu der Frage, warum ich mir das eigentlich antue.

In der UB 65h-70h ackern und dafür 70k, bzw. 40 Netto zu bekommen oder mir auf IGM für 38 und 62k (45 Netto) einen faulen Lenz machen. Man ist nur einmal jung, und die paar müden Mark machen es doch nicht wett, oder? Bereut ihr eure Zeit in der UB? Die Zeiten krasser Exits sind ja auch vorbei, mit 2,5 Jahren Berufserfahrung landet man heute ja auch nicht mehr auf Teamleiterposten. Wie ist eure Meinung dazu?

In welcher UB verdient man denn zum Einstieg nur 70k und wo ist das Vergleich zu einem DAX? Hatte All In 110k bekommen.

SSCO zahlt nur bei Top-Bonus von 35% die 110 K.
Da zahlt BB/EB trotzdem mehr.

Ich erinnere mich an die 50k GBP in London und 75k EUR in FFM - du erwartest also einen 45k+ EUR Bonus? Kann ich mir nicht vorstellen.

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Magst du die Boutiquen mal namentlich nennen?

Deine Behauptung ist so noch nicht tragbar.

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

TE: Bitte spart euch doch die Diskussion zu IB, EB oder verlagert die an eine andere Stelle. Darum geht es hier Nullkommanull. Mich interessiert auch nicht, wieviel ihr bei Lazard und Rothschild pro Minute netto verdient und wo ihr in fünf Jahren eueren Exit macht. Topic ist Industrie vs. UB zum Karrierestart und welche Abstriche man dafür jeweils bei Karriere und Leben machen muss!

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WiWi Gast
WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Für mich klar Entscheidung pro Industrie.

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

Hier der TE: Ich möchte mich bei allen bedanken, die zum Thema beigetragen haben (und werden). Wirklich tolle Insights, die mich in meiner Wahrnehmung bestärken. Ich sehe Job zunehmend als Mittel zum Zweck und habe die gleiche Erfahrung wie der User mit dem "2-Uhr-Slides-Basteln"-Beitrag gemacht. Das ist für mich nicht, was ich die nächsten 2-5 Jahre machen möchte. Man lebt nur einmal, da ist mir mein Leben abseits des Büros mehr wert, als Prestige unter den Rimowa-Jungs zu sammeln. Danke euch!

Telekom- und Gehaltsdiskussionen von Bude xyz übrigens bitte an anderer Stelle fortführen. Als Input möchte ich außerdem noch die Netflixdoku "Minimalism" empfehlen, die hier schon mehrfach an anderer Stelle erwähnt wurde.

Was machst du denn Abseits des Büros, was die Bedeutung von "Leben" trifft? Netflix schauen und im Sommer im Biergarten saufen - ist das ein erfülltes Leben? Mit 9-5 kommt locker noch in Summe ne Stunde fahrt hinzu, einfach gesprochen 9-6. Was machst du von 6-12? Lebst du da so richtig? Urlaub haste übrigens auch in der UB, da kannste also auch freizeitlich reisen. Im übrigen würdest du glaube ich nicht in der UB immer nur hoffen dass der Tag endlich rum ist und mit einem Schmoll-gesicht rumlaufen weil dir der Job keinen Spaß macht. Aber wenn dir die Zeit zwischen 6-12 so viel wert ist, why not. Quality Time halt

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Was machst du denn Abseits des Büros, was die Bedeutung von "Leben" trifft? Netflix schauen und im Sommer im Biergarten saufen - ist das ein erfülltes Leben? Mit 9-5 kommt locker noch in Summe ne Stunde fahrt hinzu, einfach gesprochen 9-6. Was machst du von 6-12? Lebst du da so richtig? Urlaub haste übrigens auch in der UB, da kannste also auch freizeitlich reisen. Im übrigen würdest du glaube ich nicht in der UB immer nur hoffen dass der Tag endlich rum ist und mit einem Schmoll-gesicht rumlaufen weil dir der Job keinen Spaß macht. Aber wenn dir die Zeit zwischen 6-12 so viel wert ist, why not. Quality Time halt

Ins Fitnessstudio? Mal selbst kochen? Ausschlafen?
Brauchst dich nicht wundern wenn du mit 40 ein Herzinfakt bekommst

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

Hier der TE: Ich möchte mich bei allen bedanken, die zum Thema beigetragen haben (und werden). Wirklich tolle Insights, die mich in meiner Wahrnehmung bestärken. Ich sehe Job zunehmend als Mittel zum Zweck und habe die gleiche Erfahrung wie der User mit dem "2-Uhr-Slides-Basteln"-Beitrag gemacht. Das ist für mich nicht, was ich die nächsten 2-5 Jahre machen möchte. Man lebt nur einmal, da ist mir mein Leben abseits des Büros mehr wert, als Prestige unter den Rimowa-Jungs zu sammeln. Danke euch!

Telekom- und Gehaltsdiskussionen von Bude xyz übrigens bitte an anderer Stelle fortführen. Als Input möchte ich außerdem noch die Netflixdoku "Minimalism" empfehlen, die hier schon mehrfach an anderer Stelle erwähnt wurde.

Was machst du denn Abseits des Büros, was die Bedeutung von "Leben" trifft? Netflix schauen und im Sommer im Biergarten saufen - ist das ein erfülltes Leben? Mit 9-5 kommt locker noch in Summe ne Stunde fahrt hinzu, einfach gesprochen 9-6. Was machst du von 6-12? Lebst du da so richtig? Urlaub haste übrigens auch in der UB, da kannste also auch freizeitlich reisen. Im übrigen würdest du glaube ich nicht in der UB immer nur hoffen dass der Tag endlich rum ist und mit einem Schmoll-gesicht rumlaufen weil dir der Job keinen Spaß macht. Aber wenn dir die Zeit zwischen 6-12 so viel wert ist, why not. Quality Time halt

Ich nehme lieber die 5*6h unter der Woche, statt 0h in den der UB. Wenn dir nichts besseres einfällt abseits des Büros als Netflix und Saufen, tut es mir echt Leid für dich.
Ich kann wertvolle Zeit meinem Sohn und meiner Frau verbringen, mein Hobby (Segelfliegen) pflegen, regelmäßig zum Sport gehen, täglich mehrere Stunden in Ruhe lesen, gute Freunde treffen oder einfach mal bewusst nichts machen.
Das Wochenende kann ich voll auskosten, statt den Schlafmangel und Stress unter der Woche zu kompensieren.

Der Exit aus der Beratung war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Im Nachhinein betrachtet, bereue ich nicht schon früher den Schlussstrich gezogen zu haben.

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

Ich nehme lieber die 5*6h unter der Woche, statt 0h in den der UB. Wenn dir nichts besseres einfällt abseits des Büros als Netflix und Saufen, tut es mir echt Leid für dich.
Ich kann wertvolle Zeit meinem Sohn und meiner Frau verbringen, mein Hobby (Segelfliegen) pflegen, regelmäßig zum Sport gehen, täglich mehrere Stunden in Ruhe lesen, gute Freunde treffen oder einfach mal bewusst nichts machen.
Das Wochenende kann ich voll auskosten, statt den Schlafmangel und Stress unter der Woche zu kompensieren.

Der Exit aus der Beratung war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Im Nachhinein betrachtet, bereue ich nicht schon früher den Schlussstrich gezogen zu haben.

Das ist wirklich schön für dich, genieß es.

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

Hier der TE: Ich möchte mich bei allen bedanken, die zum Thema beigetragen haben (und werden). Wirklich tolle Insights, die mich in meiner Wahrnehmung bestärken. Ich sehe Job zunehmend als Mittel zum Zweck und habe die gleiche Erfahrung wie der User mit dem "2-Uhr-Slides-Basteln"-Beitrag gemacht. Das ist für mich nicht, was ich die nächsten 2-5 Jahre machen möchte. Man lebt nur einmal, da ist mir mein Leben abseits des Büros mehr wert, als Prestige unter den Rimowa-Jungs zu sammeln. Danke euch!

Telekom- und Gehaltsdiskussionen von Bude xyz übrigens bitte an anderer Stelle fortführen. Als Input möchte ich außerdem noch die Netflixdoku "Minimalism" empfehlen, die hier schon mehrfach an anderer Stelle erwähnt wurde.

Was machst du denn Abseits des Büros, was die Bedeutung von "Leben" trifft? Netflix schauen und im Sommer im Biergarten saufen - ist das ein erfülltes Leben? Mit 9-5 kommt locker noch in Summe ne Stunde fahrt hinzu, einfach gesprochen 9-6. Was machst du von 6-12? Lebst du da so richtig? Urlaub haste übrigens auch in der UB, da kannste also auch freizeitlich reisen. Im übrigen würdest du glaube ich nicht in der UB immer nur hoffen dass der Tag endlich rum ist und mit einem Schmoll-gesicht rumlaufen weil dir der Job keinen Spaß macht. Aber wenn dir die Zeit zwischen 6-12 so viel wert ist, why not. Quality Time halt

Ich nehme lieber die 5*6h unter der Woche, statt 0h in den der UB. Wenn dir nichts besseres einfällt abseits des Büros als Netflix und Saufen, tut es mir echt Leid für dich.
Ich kann wertvolle Zeit meinem Sohn und meiner Frau verbringen, mein Hobby (Segelfliegen) pflegen, regelmäßig zum Sport gehen, täglich mehrere Stunden in Ruhe lesen, gute Freunde treffen oder einfach mal bewusst nichts machen.
Das Wochenende kann ich voll auskosten, statt den Schlafmangel und Stress unter der Woche zu kompensieren.

Der Exit aus der Beratung war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Im Nachhinein betrachtet, bereue ich nicht schon früher den Schlussstrich gezogen zu haben.

Wenn Segelfliegen, lesen, um Frau und Kind kümmern und das alles zwischen 18-24 Uhr dir Spaß macht und das Gefühl gibt ein erfülltes Leben zu führen - dann ist das super. Was du noch nicht verstanden ist, dass das bei jedem anders ist.

Immerhin hast du für dich, auch wenn sehr spät, gemerkt, dass Arbeit nicht alles in deinem Leben ist und sein soll. Als nächstes kommt dann die Frage, ob der Job, für den du 8 von 24h verbrauchst, das Wahre ist. Oder ob nicht weniger Geld aber eine erfüllenderer Arbeit, die mehr Spaß macht, besser wäre.Hoffentlich bist du aber noch nicht wegen Frau, Kind, (Haus?) so gebunden, dass du schon eine Pfadabhängigkeit im Leben hast, die dich zu keinem erfüllendem Leben führt - von dem man Nachts heimlich träumt.

Anyway, @TE: Was suchst du? Suchst du Bestätigung von anderen, dass die Entscheidung Konzern statt UB zu wählen die richtige ist? Dass du kein Loser bist und nicht umsonst gelernt hast, kein Talent wegwirfst? Oder soll dir jemand Hoffnung machen, dass du trotzdem noch Karriere machen kannst, damit dein Gewissen ruhe gibt? Dein Thread-Name zeigt nämlich schon, dass du dich längst für den Konzern entschieden hast.

antworten
WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Ich stehe momentan vor der selben Frage. Ich habe ein Angebot für BCG und bin bald mit meinem Master fertig. Langfristig ist mein Ziel in die Industrie (Mobilität oder Energie). Mir hat die Arbeit zwar Spaß gemacht, jedoch hinterfrage auch ich, ob es mir die langen Arbeitszeiten wert ist. Ich hatte recht viel Glück und hatte super Teams, weshalb ich es nicht als so schlimm empfunden habe unter der Woche so viel zu arbeiten. Aber das war schließlich nur ein Praktikum. Meint ihr bei MBB lohnt es sich noch im Vergleich zu T2?

Ich habe einige Hobbys (Fußball, Klavier spielen), die ich dann nicht mehr unter der Woche ausüben könnte. Es ist vor allem schwierig, weil meine Zweifel erst nach dem Praktikum aufkamen, währenddessen hatte ich super viel Spaß und hatte das Gefühl es ist das richtige. Aber jetzt Zweifel ich doch an dem ganzen Konzept...

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Denkt auch einmal daran, dass die ersten 3-5 Jahre auch durchaus wichtig für die Perönlichkeitsentwicklung sind.

Es kann schon Sinn machen in eine gute Beratung zu gehen, eine steile Lernkurve mitzunehmen, früh Verantwortung zu übernehmen und generell in einem dynamischen Arbeitsumfeld tätig zu sein.

Das sind wertvolle Erfahrungen die euch in euren 35+ Jahren Berufsleben das noch vor euch liegt u.U. mehr bringt als 3-5 Jahre die perfekte WLB zu haben.

antworten
WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

Anyway, @TE: Was suchst du? Suchst du Bestätigung von anderen, dass die Entscheidung Konzern statt UB zu wählen die richtige ist? Dass du kein Loser bist und nicht umsonst gelernt hast, kein Talent wegwirfst? Oder soll dir jemand Hoffnung machen, dass du trotzdem noch Karriere machen kannst, damit dein Gewissen ruhe gibt? Dein Thread-Name zeigt nämlich schon, dass du dich längst für den Konzern entschieden hast.

TE hier: Wahrscheinlich hab ich mich schon entschieden und ich such hier von allem ein bisschen was. Genau weiß ich es selbst nicht, mein früherer "Traum" Beratung UB hat sich halt für mich als glanzlos(er) entpuppt. Ich will hier keinen Ärger heraufbeschwören oder irgendjemand die eigene Entscheidung madig reden. Vielleicht nur einen zweiten Blick, ob ich irgendwas übersehe oder mir was einrede. Ich freue mich für jeden, der in UB/IB/EB seine Leidenschaft gefunden hat und dort glücklich wird.

Ich werd mir das die nächsten Wochen nochmal überlegen und mich dann entscheiden.

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Es kann gut sein, einmal durch das Feuer (Druck) zu gehen um mehr zu erreichen.

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

WiWi Gast schrieb am 08.06.2019:

Hier der TE: Ich möchte mich bei allen bedanken, die zum Thema beigetragen haben (und werden). Wirklich tolle Insights, die mich in meiner Wahrnehmung bestärken. Ich sehe Job zunehmend als Mittel zum Zweck und habe die gleiche Erfahrung wie der User mit dem "2-Uhr-Slides-Basteln"-Beitrag gemacht. Das ist für mich nicht, was ich die nächsten 2-5 Jahre machen möchte. Man lebt nur einmal, da ist mir mein Leben abseits des Büros mehr wert, als Prestige unter den Rimowa-Jungs zu sammeln. Danke euch!

Telekom- und Gehaltsdiskussionen von Bude xyz übrigens bitte an anderer Stelle fortführen. Als Input möchte ich außerdem noch die Netflixdoku "Minimalism" empfehlen, die hier schon mehrfach an anderer Stelle erwähnt wurde.

Was machst du denn Abseits des Büros, was die Bedeutung von "Leben" trifft? Netflix schauen und im Sommer im Biergarten saufen - ist das ein erfülltes Leben? Mit 9-5 kommt locker noch in Summe ne Stunde fahrt hinzu, einfach gesprochen 9-6. Was machst du von 6-12? Lebst du da so richtig? Urlaub haste übrigens auch in der UB, da kannste also auch freizeitlich reisen. Im übrigen würdest du glaube ich nicht in der UB immer nur hoffen dass der Tag endlich rum ist und mit einem Schmoll-gesicht rumlaufen weil dir der Job keinen Spaß macht. Aber wenn dir die Zeit zwischen 6-12 so viel wert ist, why not. Quality Time halt

Ich nehme lieber die 5*6h unter der Woche, statt 0h in den der UB. Wenn dir nichts besseres einfällt abseits des Büros als Netflix und Saufen, tut es mir echt Leid für dich.
Ich kann wertvolle Zeit meinem Sohn und meiner Frau verbringen, mein Hobby (Segelfliegen) pflegen, regelmäßig zum Sport gehen, täglich mehrere Stunden in Ruhe lesen, gute Freunde treffen oder einfach mal bewusst nichts machen.
Das Wochenende kann ich voll auskosten, statt den Schlafmangel und Stress unter der Woche zu kompensieren.

Der Exit aus der Beratung war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Im Nachhinein betrachtet, bereue ich nicht schon früher den Schlussstrich gezogen zu haben.

So schaut's aus. Es ist ein Riesenunterschied, ob man um 18 Uhr oder erst um 21 Uhr zu Hause ist. Zumindest wenn man neben der Arbeit noch weitere Interessen hat.

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WiWi Gast

Warum tu ich mir das an?

Was hier viele nicht erwähnen: die freie Zeit kann man dafür verwenden, um sich nebenbei irgendwas selbst aufzubauen. In der UB hat man dafür keine Zeit.

Go 4 Konzern. Wie du selbst sagst, man ist nur einmal jung. Auch schaffen die wenigsten einen guten Exit.

Außer du hast richtig Lust auf den Berater-Lifestyle. Gute Karriere kannst du aber auch im Konzern machen

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