DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Consulting & AdvisoryZEB

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Autor
Beitrag
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Aus gegebenem Anlass meines Angebotes für eine Consultant Stelle im S&O Bereich: Hat jemand Insights der aktuellen Entwicklung und Projektlage? Welche Projekte im S&O Bereich sind in den letzten 6 Monaten so gestartet worden?

Im Interview wurde mir von 25 % Umsatzwachstum trotz Covid und ausgezeichneter Projektlage berichtet. Besonders Projekte im Bereich Digital (sowohl Back Office Prozessoptimierung als auch zb Marketingstrategie für Onlinebanking wurde hier als bsp. genannt).

Ich fürchte jedoch die tlw sehr negativen Berichte auf Kununu, alle aus dem jahr 2019/early 2020 wo berichtet wurde, das man aus jedem Bereich zwangsweise auf Regulatorik Projekte gestafft wurde da so eine Not am Mann war, und dadurch viele junge Berater gegangen sind. Auf Basel III Projekte hätte ich absolut keine Lust, und habe das auch so ausgesprochen.

Hoffe jemand kann hier ein paar objektive Insights geben.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Gute Frage, möchte mich auch bald dort bewerben!

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Kann man jetzt als negativ sehen, hat aber doch auch was positives oder nicht? IT & F&R sind Projekte die immer einigermaßen regelmäßig gekommen sind und man kann so ggf ein Loch in S&O auffangen. Alternative wäre auf der Bank zu sitzen. Dann geh ich lieber für 6M in Basel III ...

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Kann man jetzt als negativ sehen, hat aber doch auch was positives oder nicht? IT & F&R sind Projekte die immer einigermaßen regelmäßig gekommen sind und man kann so ggf ein Loch in S&O auffangen. Alternative wäre auf der Bank zu sitzen. Dann geh ich lieber für 6M in Basel III ...

Naja alternative bei mir wäre halt einfach ein anderes Angebot annehmen, wo es genügend Arbeit in meinem Bereich gibt und ich nicht zwangweise auf Projekte gestafft werde die mich nicht interessieren. Natürlich ist es besser als nichts, aber noch besser ist es genügend S&O Projekte zu haben und in einer Beratung zu arbeiten, die nicht durch Umsatzrückgang Löcher in ihren PGs hat.

antworten

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Kann man jetzt als negativ sehen, hat aber doch auch was positives oder nicht? IT & F&R sind Projekte die immer einigermaßen regelmäßig gekommen sind und man kann so ggf ein Loch in S&O auffangen. Alternative wäre auf der Bank zu sitzen. Dann geh ich lieber für 6M in Basel III ...

Leider beliebt es dann oft nicht nur bei den 6 Monaten...

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Eine aus dem Executive_Search schrieb am 05.02.2021:

Kann man jetzt als negativ sehen, hat aber doch auch was positives oder nicht? IT & F&R sind Projekte die immer einigermaßen regelmäßig gekommen sind und man kann so ggf ein Loch in S&O auffangen. Alternative wäre auf der Bank zu sitzen. Dann geh ich lieber für 6M in Basel III ...

Leider beliebt es dann oft nicht nur bei den 6 Monaten...

bin immer wieder beeindruckt, wo du überall Einblicke hast

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Und wer garantiert denn dass es bei deiner Alternative immer Strategie Projekte gibt? Bzw dass es auch wirklich Strategie ist und nicht Pmo etc.?
Unabhängig davon: geh doch einfach dieses “Risiko” ein und schau dir Zeb an. Sobald dir die Projekte nicht mehr taugen gehst halt wieder. Wenn du jetzt ein lukratives Angebot bekommen hast wirst du mit etwas Berufserfahrung ja keine schlechteren Chancen haben. Alternativ nimmst einfach direkt dein anderes Angebot an.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Nur Strategieprojekte gibt es eigentlich nirgends, außer bei kleinen Boutiquen. Ein anderes Thema ist wie es der Beratung grundsätzlich geht und wie sie aufgestellt ist. Es macht einfach kein Spaß wenn die Stimmung nicht passt und die Perspektive auch nicht rosig ist. Wie es aktuell genau bei Zeb aussieht kann ich nicht sagen, aber die Jahre 2018 und 2019 waren nicht doll.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Hi,

also das Projektportfolio ist momentan sehr gut gefüllt. Auch im S&O Bereich. In meinem Umfeld sind viele C/SC sogar auch auf zwei Projekte gestaffed, da teilweise echt Not am Mann ist. Ist aber natürlich nicht die Regel. Fairerweise muss man zudem sagen, dass 2019 für Bankenberatung einfach ein mäßiges Jahr war, wenn man die Finance&Risk Projekte (die halt wie bereits erwähnt immer gehen) außen vor lässt. Da saßen in allen Beratungen die Leute rum. Sowohl bei uns als auch Leute von den Big4 über Berger bis hin zu McKinsey. Die Auslastung war mies. Bei uns war 2020 da schon besser, trotz corona gab es genügend Projekte, dazu unten nochmal mehr.

Ich habe persönlich bisher auch nur von Einzelfällen gehört, die auf Regulatorik Projekte gestaffed werden obwohl sie im S&O ist. Das ist auch nicht zielführend, da man im S&O aufgrund der höheren Tagessätze bisschen mehr verdient. Länger als 6 Monate kann zudem überall passieren. Gibt nun einmal die Projekte, wo noch bisschen Umsetzung mitverkauft wird.

Zum Thema Strategie: selbst bei den MBB und T2 gibt es nicht mehr nur überwiegend Strategie. Auch die Kollegen machen fleißig PMO und Implementierung mit. Der StrategieMarkt wächst nicht mehr. Das weiß auch jeder und sieht man im Berateralltag daran; dass man gegen MBB auch auf Transformationsprojekten pitcht. Zumal solltest du dir bewusst sein, dass du als Consultant selten alleinige Themenverantwortlichkeit für irgendwas übernimmst, schon gar nicht für strategische Fragestellungen. Da geht es eher um Slides bauen, mal ne Excel aufsetzen und bisschen rechnen oder halt PMO.

Gesamthausstrategieprojekte für Großbanken oder Asset Manager gibt es bei uns selten, da gehts eher um strategische Teilaspekte: in Preis- und Vertriebsstrategie sind wir zum Beispiel tatsächlich sehr stark, genau wie in strategischen operating Model Themen oder Cost Cutting. Ansonsten machen wir auch die klassischen Themen mit.

Am Ende ist zeb aber nun einmal sehr stark in der Beratung von Mittelständischen Banken und da war 2020 top, über alle Projektarten hinweg. Auch 2021 ist top angelaufen. Bei Sparkassen und VR machen wir wirklich alles; Gesamthausstrategie, M&A, Change, Pricing, Process, OM, Restructuring, Digitalisierung allgemein. Da sind die „echten“ Strategieprojekte dabei (Gesamthausstrategie, Zielbilder in 202X/30, Vertriebsstrategie). Ebenfalls kann man positiv hervorheben, dass dieser Effekt auf die Verbände und Zentralinstitute ausstrahlt und wir auf diesen Ebenen ebenfalls einige Themen machen (BVR, DSGV, Landesbanken).

Klingt jetzt alles wie ein bisschen viel Werbung, ich weiß. Insgesamt ist der Laden aber echt top. Klar, bei T2 und MBB gibts deutlich mehr Geld. Dafür kann man bei uns aber sagen, dass die Leute im Schnitt ganz cool drauf sind. Was nicht mit entspannt gleichzusetzen ist, 55-60h Wochen sind immer noch mehr Regel als Ausnahme. Zudem hat man natürlich auch innerhalb unserer Struktur die ein oder andere Gruppe, wo der Ton etwas rauer ist. Denn auch wir haben für manche Themen hier und da eingekauft, inkl entsprechender Kultur.

Trotzdem kann man insgesamt sagen, dass unsere kollegiale Kultur neben dem FS Fokus schon unser Aushängeschild ist. :-)

PS: Ich denke auf Kununu fängt man immer nur einen Teil der Stimmung ein, das gilt auch für andere Unternehmen. Denn die unzufriedenen berichten leider eher als die zufriedenen.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Es ist generell ein Irrglaube, dass man bei strategieberatern (auch MBB) immer hoch strategische Projekte haben wird. Vor allem die MBBs (insbesondere BCG) haben in den letzten Jahren in alle Gebiete der beratung expandiert. Keinen Partner juckt es seine Mannschaft auf ein Projekt zu staffen das denen evtl nicht strategisch genug ist.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Gutes Marketing. Dann warten wir doch mal die Zahlen für 2020 ab und schauen ob die Zahlen dein Posting auch inhaltlich unterfüttern. Bin gespannt wie sich Umsatz und Mitarbeiterzahl von 2019 auf 2020 bei Zeb entwickelt haben. Das Posting macht neugierig. Mal schauen ob die Trendwende im Jahr 2020 wirklich geschafft wurde.

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Hi,

also das Projektportfolio ist momentan sehr gut gefüllt. Auch im S&O Bereich. In meinem Umfeld sind viele C/SC sogar auch auf zwei Projekte gestaffed, da teilweise echt Not am Mann ist. Ist aber natürlich nicht die Regel. Fairerweise muss man zudem sagen, dass 2019 für Bankenberatung einfach ein mäßiges Jahr war, wenn man die Finance&Risk Projekte (die halt wie bereits erwähnt immer gehen) außen vor lässt. Da saßen in allen Beratungen die Leute rum. Sowohl bei uns als auch Leute von den Big4 über Berger bis hin zu McKinsey. Die Auslastung war mies. Bei uns war 2020 da schon besser, trotz corona gab es genügend Projekte, dazu unten nochmal mehr.

Ich habe persönlich bisher auch nur von Einzelfällen gehört, die auf Regulatorik Projekte gestaffed werden obwohl sie im S&O ist. Das ist auch nicht zielführend, da man im S&O aufgrund der höheren Tagessätze bisschen mehr verdient. Länger als 6 Monate kann zudem überall passieren. Gibt nun einmal die Projekte, wo noch bisschen Umsetzung mitverkauft wird.

Zum Thema Strategie: selbst bei den MBB und T2 gibt es nicht mehr nur überwiegend Strategie. Auch die Kollegen machen fleißig PMO und Implementierung mit. Der StrategieMarkt wächst nicht mehr. Das weiß auch jeder und sieht man im Berateralltag daran; dass man gegen MBB auch auf Transformationsprojekten pitcht. Zumal solltest du dir bewusst sein, dass du als Consultant selten alleinige Themenverantwortlichkeit für irgendwas übernimmst, schon gar nicht für strategische Fragestellungen. Da geht es eher um Slides bauen, mal ne Excel aufsetzen und bisschen rechnen oder halt PMO.

Gesamthausstrategieprojekte für Großbanken oder Asset Manager gibt es bei uns selten, da gehts eher um strategische Teilaspekte: in Preis- und Vertriebsstrategie sind wir zum Beispiel tatsächlich sehr stark, genau wie in strategischen operating Model Themen oder Cost Cutting. Ansonsten machen wir auch die klassischen Themen mit.

Am Ende ist zeb aber nun einmal sehr stark in der Beratung von Mittelständischen Banken und da war 2020 top, über alle Projektarten hinweg. Auch 2021 ist top angelaufen. Bei Sparkassen und VR machen wir wirklich alles; Gesamthausstrategie, M&A, Change, Pricing, Process, OM, Restructuring, Digitalisierung allgemein. Da sind die „echten“ Strategieprojekte dabei (Gesamthausstrategie, Zielbilder in 202X/30, Vertriebsstrategie). Ebenfalls kann man positiv hervorheben, dass dieser Effekt auf die Verbände und Zentralinstitute ausstrahlt und wir auf diesen Ebenen ebenfalls einige Themen machen (BVR, DSGV, Landesbanken).

Klingt jetzt alles wie ein bisschen viel Werbung, ich weiß. Insgesamt ist der Laden aber echt top. Klar, bei T2 und MBB gibts deutlich mehr Geld. Dafür kann man bei uns aber sagen, dass die Leute im Schnitt ganz cool drauf sind. Was nicht mit entspannt gleichzusetzen ist, 55-60h Wochen sind immer noch mehr Regel als Ausnahme. Zudem hat man natürlich auch innerhalb unserer Struktur die ein oder andere Gruppe, wo der Ton etwas rauer ist. Denn auch wir haben für manche Themen hier und da eingekauft, inkl entsprechender Kultur.

Trotzdem kann man insgesamt sagen, dass unsere kollegiale Kultur neben dem FS Fokus schon unser Aushängeschild ist. :-)

PS: Ich denke auf Kununu fängt man immer nur einen Teil der Stimmung ein, das gilt auch für andere Unternehmen. Denn die unzufriedenen berichten leider eher als die zufriedenen.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Absolut richtig. Mit was der Umsatz gemacht wird ist Partnern (Egal ob MBB, T2, T3 oder Big4) ziemlich egal. Das Projektportfolio bei MBB im Bereich Financial Services besteht auch zu über 70 Prozent nicht aus Strategieprojekten, sondern eher aus Transformationsprojekten und PMO. Auch wenn das höherwertiger ist als bei T3 und Co. Es gibt halt nur wenig Bedarf an strategischer Beratung bei Banken und Versicherungen. Es mangelt in den Häusern ja nicht unbedingt am strategischen Einsicht/Verständnis, sondern daran die notwendigen Veränderungen umzusetzen.

WiWi Gast schrieb am 06.02.2021:

Es ist generell ein Irrglaube, dass man bei strategieberatern (auch MBB) immer hoch strategische Projekte haben wird. Vor allem die MBBs (insbesondere BCG) haben in den letzten Jahren in alle Gebiete der beratung expandiert. Keinen Partner juckt es seine Mannschaft auf ein Projekt zu staffen das denen evtl nicht strategisch genug ist.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Vielen Dank für die negative Konnotation. Mir zu unterstellen, dass ich hier Marketing mache und damit implizit übertreibe, finde ich übrigens typisch für dieses Forum und sehr schade. Ich bin auch nur Mitarbeiter und nicht allwissend. Das unten sind meine Erfahrungen und ich fand es in diesem Kontext fair, diese zu teilen und wollte einfach ein authentisches Bild vermitteln. Sprich ich berichte nur aus meinem S&O Umfeld bei zeb und da läuft es nun einmal top. Insbesondere das Geschäft mit den mittelständischen Banken, da war 2020 eines der besten Jahre überhaupt.

WiWi Gast schrieb am 06.02.2021:

Gutes Marketing. Dann warten wir doch mal die Zahlen für 2020 ab und schauen ob die Zahlen dein Posting auch inhaltlich unterfüttern. Bin gespannt wie sich Umsatz und Mitarbeiterzahl von 2019 auf 2020 bei Zeb entwickelt haben. Das Posting macht neugierig. Mal schauen ob die Trendwende im Jahr 2020 wirklich geschafft wurde.

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Hi,

also das Projektportfolio ist momentan sehr gut gefüllt. Auch im S&O Bereich. In meinem Umfeld sind viele C/SC sogar auch auf zwei Projekte gestaffed, da teilweise echt Not am Mann ist. Ist aber natürlich nicht die Regel. Fairerweise muss man zudem sagen, dass 2019 für Bankenberatung einfach ein mäßiges Jahr war, wenn man die Finance&Risk Projekte (die halt wie bereits erwähnt immer gehen) außen vor lässt. Da saßen in allen Beratungen die Leute rum. Sowohl bei uns als auch Leute von den Big4 über Berger bis hin zu McKinsey. Die Auslastung war mies. Bei uns war 2020 da schon besser, trotz corona gab es genügend Projekte, dazu unten nochmal mehr.

Ich habe persönlich bisher auch nur von Einzelfällen gehört, die auf Regulatorik Projekte gestaffed werden obwohl sie im S&O ist. Das ist auch nicht zielführend, da man im S&O aufgrund der höheren Tagessätze bisschen mehr verdient. Länger als 6 Monate kann zudem überall passieren. Gibt nun einmal die Projekte, wo noch bisschen Umsetzung mitverkauft wird.

Zum Thema Strategie: selbst bei den MBB und T2 gibt es nicht mehr nur überwiegend Strategie. Auch die Kollegen machen fleißig PMO und Implementierung mit. Der StrategieMarkt wächst nicht mehr. Das weiß auch jeder und sieht man im Berateralltag daran; dass man gegen MBB auch auf Transformationsprojekten pitcht. Zumal solltest du dir bewusst sein, dass du als Consultant selten alleinige Themenverantwortlichkeit für irgendwas übernimmst, schon gar nicht für strategische Fragestellungen. Da geht es eher um Slides bauen, mal ne Excel aufsetzen und bisschen rechnen oder halt PMO.

Gesamthausstrategieprojekte für Großbanken oder Asset Manager gibt es bei uns selten, da gehts eher um strategische Teilaspekte: in Preis- und Vertriebsstrategie sind wir zum Beispiel tatsächlich sehr stark, genau wie in strategischen operating Model Themen oder Cost Cutting. Ansonsten machen wir auch die klassischen Themen mit.

Am Ende ist zeb aber nun einmal sehr stark in der Beratung von Mittelständischen Banken und da war 2020 top, über alle Projektarten hinweg. Auch 2021 ist top angelaufen. Bei Sparkassen und VR machen wir wirklich alles; Gesamthausstrategie, M&A, Change, Pricing, Process, OM, Restructuring, Digitalisierung allgemein. Da sind die „echten“ Strategieprojekte dabei (Gesamthausstrategie, Zielbilder in 202X/30, Vertriebsstrategie). Ebenfalls kann man positiv hervorheben, dass dieser Effekt auf die Verbände und Zentralinstitute ausstrahlt und wir auf diesen Ebenen ebenfalls einige Themen machen (BVR, DSGV, Landesbanken).

Klingt jetzt alles wie ein bisschen viel Werbung, ich weiß. Insgesamt ist der Laden aber echt top. Klar, bei T2 und MBB gibts deutlich mehr Geld. Dafür kann man bei uns aber sagen, dass die Leute im Schnitt ganz cool drauf sind. Was nicht mit entspannt gleichzusetzen ist, 55-60h Wochen sind immer noch mehr Regel als Ausnahme. Zudem hat man natürlich auch innerhalb unserer Struktur die ein oder andere Gruppe, wo der Ton etwas rauer ist. Denn auch wir haben für manche Themen hier und da eingekauft, inkl entsprechender Kultur.

Trotzdem kann man insgesamt sagen, dass unsere kollegiale Kultur neben dem FS Fokus schon unser Aushängeschild ist. :-)

PS: Ich denke auf Kununu fängt man immer nur einen Teil der Stimmung ein, das gilt auch für andere Unternehmen. Denn die unzufriedenen berichten leider eher als die zufriedenen.

antworten
Voice of Reason

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Aus meinem alten Team bei KPMG sind in den letzten Monaten 4 Leute zu zeb gegangen... muss ein ordentlicher Bedarf herrschen

WiWi Gast schrieb am 06.02.2021:

Gutes Marketing. Dann warten wir doch mal die Zahlen für 2020 ab und schauen ob die Zahlen dein Posting auch inhaltlich unterfüttern. Bin gespannt wie sich Umsatz und Mitarbeiterzahl von 2019 auf 2020 bei Zeb entwickelt haben. Das Posting macht neugierig. Mal schauen ob die Trendwende im Jahr 2020 wirklich geschafft wurde.

WiWi Gast schrieb am 05.02.2021:

Hi,

also das Projektportfolio ist momentan sehr gut gefüllt. Auch im S&O Bereich. In meinem Umfeld sind viele C/SC sogar auch auf zwei Projekte gestaffed, da teilweise echt Not am Mann ist. Ist aber natürlich nicht die Regel. Fairerweise muss man zudem sagen, dass 2019 für Bankenberatung einfach ein mäßiges Jahr war, wenn man die Finance&Risk Projekte (die halt wie bereits erwähnt immer gehen) außen vor lässt. Da saßen in allen Beratungen die Leute rum. Sowohl bei uns als auch Leute von den Big4 über Berger bis hin zu McKinsey. Die Auslastung war mies. Bei uns war 2020 da schon besser, trotz corona gab es genügend Projekte, dazu unten nochmal mehr.

Ich habe persönlich bisher auch nur von Einzelfällen gehört, die auf Regulatorik Projekte gestaffed werden obwohl sie im S&O ist. Das ist auch nicht zielführend, da man im S&O aufgrund der höheren Tagessätze bisschen mehr verdient. Länger als 6 Monate kann zudem überall passieren. Gibt nun einmal die Projekte, wo noch bisschen Umsetzung mitverkauft wird.

Zum Thema Strategie: selbst bei den MBB und T2 gibt es nicht mehr nur überwiegend Strategie. Auch die Kollegen machen fleißig PMO und Implementierung mit. Der StrategieMarkt wächst nicht mehr. Das weiß auch jeder und sieht man im Berateralltag daran; dass man gegen MBB auch auf Transformationsprojekten pitcht. Zumal solltest du dir bewusst sein, dass du als Consultant selten alleinige Themenverantwortlichkeit für irgendwas übernimmst, schon gar nicht für strategische Fragestellungen. Da geht es eher um Slides bauen, mal ne Excel aufsetzen und bisschen rechnen oder halt PMO.

Gesamthausstrategieprojekte für Großbanken oder Asset Manager gibt es bei uns selten, da gehts eher um strategische Teilaspekte: in Preis- und Vertriebsstrategie sind wir zum Beispiel tatsächlich sehr stark, genau wie in strategischen operating Model Themen oder Cost Cutting. Ansonsten machen wir auch die klassischen Themen mit.

Am Ende ist zeb aber nun einmal sehr stark in der Beratung von Mittelständischen Banken und da war 2020 top, über alle Projektarten hinweg. Auch 2021 ist top angelaufen. Bei Sparkassen und VR machen wir wirklich alles; Gesamthausstrategie, M&A, Change, Pricing, Process, OM, Restructuring, Digitalisierung allgemein. Da sind die „echten“ Strategieprojekte dabei (Gesamthausstrategie, Zielbilder in 202X/30, Vertriebsstrategie). Ebenfalls kann man positiv hervorheben, dass dieser Effekt auf die Verbände und Zentralinstitute ausstrahlt und wir auf diesen Ebenen ebenfalls einige Themen machen (BVR, DSGV, Landesbanken).

Klingt jetzt alles wie ein bisschen viel Werbung, ich weiß. Insgesamt ist der Laden aber echt top. Klar, bei T2 und MBB gibts deutlich mehr Geld. Dafür kann man bei uns aber sagen, dass die Leute im Schnitt ganz cool drauf sind. Was nicht mit entspannt gleichzusetzen ist, 55-60h Wochen sind immer noch mehr Regel als Ausnahme. Zudem hat man natürlich auch innerhalb unserer Struktur die ein oder andere Gruppe, wo der Ton etwas rauer ist. Denn auch wir haben für manche Themen hier und da eingekauft, inkl entsprechender Kultur.

Trotzdem kann man insgesamt sagen, dass unsere kollegiale Kultur neben dem FS Fokus schon unser Aushängeschild ist. :-)

PS: Ich denke auf Kununu fängt man immer nur einen Teil der Stimmung ein, das gilt auch für andere Unternehmen. Denn die unzufriedenen berichten leider eher als die zufriedenen.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Also Marketing muss ja jetzt nichts negatives sein. Ich denke hier treffen zwei unterschiedliche Sichtweisen aufeinander. Ich finde es sehr schade, dass in diesem Forum oft einfach nur subjektive Eindrücke geteilt werden die mit wenig bis gar keinen Fakten untermauert werden und/oder kritisch reflektiert wurden. Bspw. bei den ganzen Infos zu Kerney hier im Forum. Wie oft da in den letzten Jahren von einer guten Entwicklung die Rede war und dann als die Zahlen da waren: Überraschung, wieder kein gutes Jahr. Nicht falsch verstehen subjektive Einschätzungen gehören dazu, aber es spricht doch nichts dagegen diese auch mit Fakten zu untermauern und kritisch zu reflektieren. Ich schreibe ja auch ganz bewusst, dass die Zahlen zeigen werden, ob Zeb die Trendwende gelungen ist und behaupte hier nicht einfach das Gegenteil (auch wenn es dafür Anzeichen gibt, Xing/LinkedIn-Auswertung, Anzahl der Stellenanzeigen im Jahr 2020 etc.). Warten wir es doch einfach ab. Ich denke wir sind uns alle in diesem Forum einig, dass die Zahlen die Realität immer am besten beschreiben und wie sich Mitarbeiterzahl, Umsatz pro Mitarbeiter und Gesamtumsatz entwickelt haben finden wir ja bald heraus.

An den ehemaligen KPMG‘ler: Nicht nur die 4 Abgänge zu Zeb waren in letzter Zeit bei deinem ehemaligen Team zu sehen. Das ganze Jahr über war doch einiges an Abgängen (durchaus gute Qualität) zu beobachten. Wundert mich etwas, war über die letzten Jahre auch schon mal konstanter. Ist das deiner Meinung nach eine Folge daraus, dass KPMG im Management Consulting das Thema Insurance aktuell stärker priorisiert und die Perspektive für viele dadurch im Banking/Payments etc. etwas fehlt?

antworten
Voice of Reason

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Ich hoffe mal, mein Abgang zählt ebenfalls zu denen mit „durchaus guter Qualität“ :)

Ja, es gab sehr viele Abgänge und es wird auch noch viele mehr geben. Das Team hat momentan leider ein Leadershipproblem, was wirklich ärgerlich ist. Die Themen sind klasse, die Leute sind super, aber alles ist recht kopflos und unsystematisch.
Ist leider die Konsequenz davon, dass in 14 Jahren nicht ein einziger Partner aus den eigenen Reihen gemacht wurde, dafür aber 7 eingestellt wurden und 6 davon nach 2-3 Jahren wieder wegen Erfolgslosigkeit rausgeschmissen wurden.
Ist wirklich schade.

In MC Insurance ist es anders, das Team wurde quasi am Stück von Deloitte gekauft und hat ein klares Bild was es will.

WiWi Gast schrieb am 06.02.2021:

Also Marketing muss ja jetzt nichts negatives sein. Ich denke hier treffen zwei unterschiedliche Sichtweisen aufeinander. Ich finde es sehr schade, dass in diesem Forum oft einfach nur subjektive Eindrücke geteilt werden die mit wenig bis gar keinen Fakten untermauert werden und/oder kritisch reflektiert wurden. Bspw. bei den ganzen Infos zu Kerney hier im Forum. Wie oft da in den letzten Jahren von einer guten Entwicklung die Rede war und dann als die Zahlen da waren: Überraschung, wieder kein gutes Jahr. Nicht falsch verstehen subjektive Einschätzungen gehören dazu, aber es spricht doch nichts dagegen diese auch mit Fakten zu untermauern und kritisch zu reflektieren. Ich schreibe ja auch ganz bewusst, dass die Zahlen zeigen werden, ob Zeb die Trendwende gelungen ist und behaupte hier nicht einfach das Gegenteil (auch wenn es dafür Anzeichen gibt, Xing/LinkedIn-Auswertung, Anzahl der Stellenanzeigen im Jahr 2020 etc.). Warten wir es doch einfach ab. Ich denke wir sind uns alle in diesem Forum einig, dass die Zahlen die Realität immer am besten beschreiben und wie sich Mitarbeiterzahl, Umsatz pro Mitarbeiter und Gesamtumsatz entwickelt haben finden wir ja bald heraus.

An den ehemaligen KPMG‘ler: Nicht nur die 4 Abgänge zu Zeb waren in letzter Zeit bei deinem ehemaligen Team zu sehen. Das ganze Jahr über war doch einiges an Abgängen (durchaus gute Qualität) zu beobachten. Wundert mich etwas, war über die letzten Jahre auch schon mal konstanter. Ist das deiner Meinung nach eine Folge daraus, dass KPMG im Management Consulting das Thema Insurance aktuell stärker priorisiert und die Perspektive für viele dadurch im Banking/Payments etc. etwas fehlt?

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Voice of Reason schrieb am 06.02.2021:

Ist leider die Konsequenz davon, dass in 14 Jahren nicht ein einziger Partner aus den eigenen Reihen gemacht wurde, dafür aber 7 eingestellt wurden und 6 davon nach 2-3 Jahren wieder wegen Erfolgslosigkeit rausgeschmissen wurden.
Ist wirklich schade.

Da Lob ich mir andere Beratungen, welche per se das "Einkaufen" von Partnern ausschließen.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 06.02.2021:

Voice of Reason schrieb am 06.02.2021:

Ist leider die Konsequenz davon, dass in 14 Jahren nicht ein einziger Partner aus den eigenen Reihen gemacht wurde, dafür aber 7 eingestellt wurden und 6 davon nach 2-3 Jahren wieder wegen Erfolgslosigkeit rausgeschmissen wurden.
Ist wirklich schade.

Da Lob ich mir andere Beratungen, welche per se das "Einkaufen" von Partnern ausschließen.

Wer soll das sein?

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 06.02.2021:

Voice of Reason schrieb am 06.02.2021:

Ist leider die Konsequenz davon, dass in 14 Jahren nicht ein einziger Partner aus den eigenen Reihen gemacht wurde, dafür aber 7 eingestellt wurden und 6 davon nach 2-3 Jahren wieder wegen Erfolgslosigkeit rausgeschmissen wurden.
Ist wirklich schade.

Da Lob ich mir andere Beratungen, welche per se das "Einkaufen" von Partnern ausschließen.

Tut aber quasi keine. Selbst MBB hat direkt Elects.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Glaube fast bis auf die meckies kauft jede Beratung Partner ein, wenn sie entsprechendes Geschäft mitbringen. Selbst bei den Kollegen habe ich es schon gehört.

WiWi Gast schrieb am 06.02.2021:

Voice of Reason schrieb am 06.02.2021:

Ist leider die Konsequenz davon, dass in 14 Jahren nicht ein einziger Partner aus den eigenen Reihen gemacht wurde, dafür aber 7 eingestellt wurden und 6 davon nach 2-3 Jahren wieder wegen Erfolgslosigkeit rausgeschmissen wurden.
Ist wirklich schade.

Da Lob ich mir andere Beratungen, welche per se das "Einkaufen" von Partnern ausschließen.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 06.02.2021:

Voice of Reason schrieb am 06.02.2021:

Ist leider die Konsequenz davon, dass in 14 Jahren nicht ein einziger Partner aus den eigenen Reihen gemacht wurde, dafür aber 7 eingestellt wurden und 6 davon nach 2-3 Jahren wieder wegen Erfolgslosigkeit rausgeschmissen wurden.
Ist wirklich schade.

Da Lob ich mir andere Beratungen, welche per se das "Einkaufen" von Partnern ausschließen.

Wer soll das sein?

z.B. Horvath. Da steigen Externe maximal als Principal ein. Wer sich als Principal ein paar Jahre bewährt, kann anschließend auch Partner werden.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Voice of Reason schrieb am 06.02.2021:

Ich hoffe mal, mein Abgang zählt ebenfalls zu denen mit „durchaus guter Qualität“ :)

Ja, es gab sehr viele Abgänge und es wird auch noch viele mehr geben. Das Team hat momentan leider ein Leadershipproblem, was wirklich ärgerlich ist. Die Themen sind klasse, die Leute sind super, aber alles ist recht kopflos und unsystematisch.
Ist leider die Konsequenz davon, dass in 14 Jahren nicht ein einziger Partner aus den eigenen Reihen gemacht wurde, dafür aber 7 eingestellt wurden und 6 davon nach 2-3 Jahren wieder wegen Erfolgslosigkeit rausgeschmissen wurden.
Ist wirklich schade.

In MC Insurance ist es anders, das Team wurde quasi am Stück von Deloitte gekauft und hat ein klares Bild was es will.

WiWi Gast schrieb am 06.02.2021:

Also Marketing muss ja jetzt nichts negatives sein. Ich denke hier treffen zwei unterschiedliche Sichtweisen aufeinander. Ich finde es sehr schade, dass in diesem Forum oft einfach nur subjektive Eindrücke geteilt werden die mit wenig bis gar keinen Fakten untermauert werden und/oder kritisch reflektiert wurden. Bspw. bei den ganzen Infos zu Kerney hier im Forum. Wie oft da in den letzten Jahren von einer guten Entwicklung die Rede war und dann als die Zahlen da waren: Überraschung, wieder kein gutes Jahr. Nicht falsch verstehen subjektive Einschätzungen gehören dazu, aber es spricht doch nichts dagegen diese auch mit Fakten zu untermauern und kritisch zu reflektieren. Ich schreibe ja auch ganz bewusst, dass die Zahlen zeigen werden, ob Zeb die Trendwende gelungen ist und behaupte hier nicht einfach das Gegenteil (auch wenn es dafür Anzeichen gibt, Xing/LinkedIn-Auswertung, Anzahl der Stellenanzeigen im Jahr 2020 etc.). Warten wir es doch einfach ab. Ich denke wir sind uns alle in diesem Forum einig, dass die Zahlen die Realität immer am besten beschreiben und wie sich Mitarbeiterzahl, Umsatz pro Mitarbeiter und Gesamtumsatz entwickelt haben finden wir ja bald heraus.

An den ehemaligen KPMG‘ler: Nicht nur die 4 Abgänge zu Zeb waren in letzter Zeit bei deinem ehemaligen Team zu sehen. Das ganze Jahr über war doch einiges an Abgängen (durchaus gute Qualität) zu beobachten. Wundert mich etwas, war über die letzten Jahre auch schon mal konstanter. Ist das deiner Meinung nach eine Folge daraus, dass KPMG im Management Consulting das Thema Insurance aktuell stärker priorisiert und die Perspektive für viele dadurch im Banking/Payments etc. etwas fehlt?

An den ehemaligen KPMGler. Würdest du denn einen Einstieg aktuell einem Absolventen empfehlen? Überlege mich dort zu bewerben wenn ich fertig bin und ich habe das Team als äußerst stark empfunden von außen. Abgänge und Wechsel die sich mal häufen sind ja tendenziell auch in der Beratung normal oder ist in dem Bereich viel Unruhe? Oder ist das für die unteren Ebenen gar nicht so entscheidend?

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

zeb hat eine gute Kultur aber Gehalts work Balance stimmt spätestens ab Manager nicht mehr. Gehalt ist dann wie bei Manager Big 4 aber Arbeitsbelastung wie bei MBB...

antworten
Voice of Reason

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Ja, tue ich.
Für Absolventen ist es weiterhin ein super Arbeitgeber und ein super Team.
Die Projekte sind klasse, der Zusammenhalt auf den Leveln ist super und die Kombination aus Themen, Kollegen, Lernkurve, WLB und Geld ist absolut empfehlenswert.
Auch die Zusammenarbeit von Managern/Senior Managern und fachlichen Mitarbeitern ist sehr gut und Spaß.

Die Probleme fangen erst oberhalb der SMs an.

WiWi Gast schrieb am 06.02.2021:

Voice of Reason schrieb am 06.02.2021:

Ich hoffe mal, mein Abgang zählt ebenfalls zu denen mit „durchaus guter Qualität“ :)

Ja, es gab sehr viele Abgänge und es wird auch noch viele mehr geben. Das Team hat momentan leider ein Leadershipproblem, was wirklich ärgerlich ist. Die Themen sind klasse, die Leute sind super, aber alles ist recht kopflos und unsystematisch.
Ist leider die Konsequenz davon, dass in 14 Jahren nicht ein einziger Partner aus den eigenen Reihen gemacht wurde, dafür aber 7 eingestellt wurden und 6 davon nach 2-3 Jahren wieder wegen Erfolgslosigkeit rausgeschmissen wurden.
Ist wirklich schade.

In MC Insurance ist es anders, das Team wurde quasi am Stück von Deloitte gekauft und hat ein klares Bild was es will.

WiWi Gast schrieb am 06.02.2021:

Also Marketing muss ja jetzt nichts negatives sein. Ich denke hier treffen zwei unterschiedliche Sichtweisen aufeinander. Ich finde es sehr schade, dass in diesem Forum oft einfach nur subjektive Eindrücke geteilt werden die mit wenig bis gar keinen Fakten untermauert werden und/oder kritisch reflektiert wurden. Bspw. bei den ganzen Infos zu Kerney hier im Forum. Wie oft da in den letzten Jahren von einer guten Entwicklung die Rede war und dann als die Zahlen da waren: Überraschung, wieder kein gutes Jahr. Nicht falsch verstehen subjektive Einschätzungen gehören dazu, aber es spricht doch nichts dagegen diese auch mit Fakten zu untermauern und kritisch zu reflektieren. Ich schreibe ja auch ganz bewusst, dass die Zahlen zeigen werden, ob Zeb die Trendwende gelungen ist und behaupte hier nicht einfach das Gegenteil (auch wenn es dafür Anzeichen gibt, Xing/LinkedIn-Auswertung, Anzahl der Stellenanzeigen im Jahr 2020 etc.). Warten wir es doch einfach ab. Ich denke wir sind uns alle in diesem Forum einig, dass die Zahlen die Realität immer am besten beschreiben und wie sich Mitarbeiterzahl, Umsatz pro Mitarbeiter und Gesamtumsatz entwickelt haben finden wir ja bald heraus.

An den ehemaligen KPMG‘ler: Nicht nur die 4 Abgänge zu Zeb waren in letzter Zeit bei deinem ehemaligen Team zu sehen. Das ganze Jahr über war doch einiges an Abgängen (durchaus gute Qualität) zu beobachten. Wundert mich etwas, war über die letzten Jahre auch schon mal konstanter. Ist das deiner Meinung nach eine Folge daraus, dass KPMG im Management Consulting das Thema Insurance aktuell stärker priorisiert und die Perspektive für viele dadurch im Banking/Payments etc. etwas fehlt?

An den ehemaligen KPMGler. Würdest du denn einen Einstieg aktuell einem Absolventen empfehlen? Überlege mich dort zu bewerben wenn ich fertig bin und ich habe das Team als äußerst stark empfunden von außen. Abgänge und Wechsel die sich mal häufen sind ja tendenziell auch in der Beratung normal oder ist in dem Bereich viel Unruhe? Oder ist das für die unteren Ebenen gar nicht so entscheidend?

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

OP Here: Danke erstmal für die Einblicke inkl. dem langen Post des zeb Mitarbeiters oben!

Spannend ist die Aussagen bzgl Gehalt: Kann hier jemand etwas in Detail gehen? Ich frage deshalb, weil zeb mir mit Abstand das beste Angebot gemacht hat. Mein Vergleich ist zwar nicht MBB und auch keine T2, aber einige T3 und Boutiquen. zeb hat mir 75k all-in zum Einstieg geboten, und mit der Beförderung zum SC würde das auf 85-95k steigen. Ich empfinde das durchaus als recht kompetitive Gehälter, wenn man bedenkt, dass Roland Berger zb. auch "nur" 70k all-in + car deal zahlt soweit ich weiß.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Steigerung ist im zeb halt eher so im Bereich 5-8% pro Jahr ohne Beförderung, da siehts halt in anderen Beratungen etwas anders aus. Fürs S&O würd ich aber schon behaupten dass man als Manager noch über den Big4 liegt. Im Vergleich zu Boutiquen aber auch manchen T3 ist man aber schon eher am unteren Ende. Als SM dann sowieso

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

75k allin ist schon ein fortgeschrittenes C Gehalt, Einstieg liegt idr bei 70. Ich habe als SC intern auch nicht viel mehr als du gerade, 85k in der ersten SC Stufe zu viel. Eher 77-80. 85k musst du zu den top 5% bei der evaulierung gehören, denk ich.

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

OP Here: Danke erstmal für die Einblicke inkl. dem langen Post des zeb Mitarbeiters oben!

Spannend ist die Aussagen bzgl Gehalt: Kann hier jemand etwas in Detail gehen? Ich frage deshalb, weil zeb mir mit Abstand das beste Angebot gemacht hat. Mein Vergleich ist zwar nicht MBB und auch keine T2, aber einige T3 und Boutiquen. zeb hat mir 75k all-in zum Einstieg geboten, und mit der Beförderung zum SC würde das auf 85-95k steigen. Ich empfinde das durchaus als recht kompetitive Gehälter, wenn man bedenkt, dass Roland Berger zb. auch "nur" 70k all-in + car deal zahlt soweit ich weiß.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

@OP: Wurde dir das Gehalt so angeboten oder hast du gut verhandelt? Das würde heissen dass zeb die Gehälter angepasst hat, da bisher eig 72k immer das max. waren

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

@OP: Wurde dir das Gehalt so angeboten oder hast du gut verhandelt? Das würde heissen dass zeb die Gehälter angepasst hat, da bisher eig 72k immer das max. waren

Nicht der OP, aber im F&R wurden die Gehälter auf jeden Fall angepasst, wahrscheinlich dann auch unternehmensweit. Ich habe zumindest mehr bekommen als das was hier im Forum so gehandelt wird.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 07.02.2021:

@OP: Wurde dir das Gehalt so angeboten oder hast du gut verhandelt? Das würde heissen dass zeb die Gehälter angepasst hat, da bisher eig 72k immer das max. waren

Ich habe recht frech gesagt, mein Vergleichsangebot ist von <insert T2 UB here> und dass zeb wohl vermutlich weiß, in welcher Höhe dieses liegt. Die 75k all-in (62k Fix + 13k Zielbonus) wurden mir dann aber ohne weitere Verhandlungsrunde geboten. Ich muss aber dazusagen, dass ich bereits ein ganzes Gap-Year lang in je 2x 6 monatigen Praktika gearbeitet habe, zusätzlich zu 2 Sommerpraktika, alle in typischen UB oder UB nahen Jobs. Man hat mir von vorne herein eingeboten mich mit 1 Jahr Erfahrung einzustellen und demnach nach 12-15 Monaten die Beförderung zum SC anzusetzen, bei entsprechender Performance.

Dh. Ich würde nach der Beförderung vermutlich maximal auf 80k Steigen, also nur 5k dazu? Das ist in der Tat mager, eine andere T3 bietet den Einstieg zwar mit nur 62K all-in, jedoch Sprünge in den ersten 4 Jahren auf: 1. 68k 2. 73k (-> Senior Consultant) 3. 80k 4. 88k.
Demnach wäre ich nach 4 Jahren dort bereits höher, trotz 13k Startbonus? Merkwürdig niedrige Progression, die zeb hier fährt meiner Meinung nach.

Was ist denn die Meinung/Erfahrung hier zum Thema lateral Move zu einer anderen T3 oder sogar T2/T1 nach 2-4 Jahren, also entweder kurz nach der Beförderung zum SC oder zum PM?

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

@OP: Wurde dir das Gehalt so angeboten oder hast du gut verhandelt? Das würde heissen dass zeb die Gehälter angepasst hat, da bisher eig 72k immer das max. waren

Ich habe recht frech gesagt, mein Vergleichsangebot ist von <insert T2 UB here> und dass zeb wohl vermutlich weiß, in welcher Höhe dieses liegt. Die 75k all-in (62k Fix + 13k Zielbonus) wurden mir dann aber ohne weitere Verhandlungsrunde geboten. Ich muss aber dazusagen, dass ich bereits ein ganzes Gap-Year lang in je 2x 6 monatigen Praktika gearbeitet habe, zusätzlich zu 2 Sommerpraktika, alle in typischen UB oder UB nahen Jobs. Man hat mir von vorne herein eingeboten mich mit 1 Jahr Erfahrung einzustellen und demnach nach 12-15 Monaten die Beförderung zum SC anzusetzen, bei entsprechender Performance.

Dh. Ich würde nach der Beförderung vermutlich maximal auf 80k Steigen, also nur 5k dazu? Das ist in der Tat mager, eine andere T3 bietet den Einstieg zwar mit nur 62K all-in, jedoch Sprünge in den ersten 4 Jahren auf: 1. 68k 2. 73k (-> Senior Consultant) 3. 80k 4. 88k.
Demnach wäre ich nach 4 Jahren dort bereits höher, trotz 13k Startbonus? Merkwürdig niedrige Progression, die zeb hier fährt meiner Meinung nach.

Was ist denn die Meinung/Erfahrung hier zum Thema lateral Move zu einer anderen T3 oder sogar T2/T1 nach 2-4 Jahren, also entweder kurz nach der Beförderung zum SC oder zum PM?

Ich kann als Ex-zebler zu beiden Punkten etwas aus Erfahrung sagen:

  1. Die Gehälter gleichen sich mit der Zeit tendenziell an, d.h. bei einem sehr hohen Einstieg fallen die Steigerungen etwas schwächer aus. Ein extern eingestiegener Manager verdient dann i.d.R. zunächst auch wieder etwas mehr als ein intern frisch beförderter.
  2. Es gibt doch einige (Ex-)Kollegen, die zu anderen Beratungen wechseln. Ich weiß von diversen (d.h. 5+) Abgängen zu BCG, dazu kenne ich auch jeweils mind. 1-2 Leute bei Bain, Strategy& und Roland Berger plus natürlich eine Vielzahl anderer Beratungen (Horvath, Big 4, Accenture etc.). Die Leute waren bei zeb eigentlich alle entweder Senior Consultant oder (meist relativ junge) Manager, Einstieg bei den Strategieberatungen ist dann i.d.R. die Stufe unter Projektleiter (ist finanziell dann aber auch nicht weniger lukrativ als Manager bei zeb).
antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

@OP: Wurde dir das Gehalt so angeboten oder hast du gut verhandelt? Das würde heissen dass zeb die Gehälter angepasst hat, da bisher eig 72k immer das max. waren

Nicht der OP, aber im F&R wurden die Gehälter auf jeden Fall angepasst, wahrscheinlich dann auch unternehmensweit. Ich habe zumindest mehr bekommen als das was hier im Forum so gehandelt wird.

Was wurde dir denn in F&R geboten (Fix+Variable) und zu welchem Einstiegsdatum? Wäre sehr spannend für mich :)

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Meinst Du zufällig das alte team von "Dem KPMGler"?
Darauf würden Deine Aussagen jedenfalls zu 100% passen...

Voice of Reason schrieb am 06.02.2021:

Ich hoffe mal, mein Abgang zählt ebenfalls zu denen mit „durchaus guter Qualität“ :)

Ja, es gab sehr viele Abgänge und es wird auch noch viele mehr geben. Das Team hat momentan leider ein Leadershipproblem, was wirklich ärgerlich ist. Die Themen sind klasse, die Leute sind super, aber alles ist recht kopflos und unsystematisch.
Ist leider die Konsequenz davon, dass in 14 Jahren nicht ein einziger Partner aus den eigenen Reihen gemacht wurde, dafür aber 7 eingestellt wurden und 6 davon nach 2-3 Jahren wieder wegen Erfolgslosigkeit rausgeschmissen wurden.
Ist wirklich schade.

antworten
Voice of Reason

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Ja klar, meine ich das Team, weil ich "der KPMGler" bin - nur halt jetzt mit einem anderen User.

Das wurde ja aber in einem anderem Thread hinreichend diskutiert und bestätigt :)

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Meinst Du zufällig das alte team von "Dem KPMGler"?
Darauf würden Deine Aussagen jedenfalls zu 100% passen...

Voice of Reason schrieb am 06.02.2021:

Ich hoffe mal, mein Abgang zählt ebenfalls zu denen mit „durchaus guter Qualität“ :)

Ja, es gab sehr viele Abgänge und es wird auch noch viele mehr geben. Das Team hat momentan leider ein Leadershipproblem, was wirklich ärgerlich ist. Die Themen sind klasse, die Leute sind super, aber alles ist recht kopflos und unsystematisch.
Ist leider die Konsequenz davon, dass in 14 Jahren nicht ein einziger Partner aus den eigenen Reihen gemacht wurde, dafür aber 7 eingestellt wurden und 6 davon nach 2-3 Jahren wieder wegen Erfolgslosigkeit rausgeschmissen wurden.
Ist wirklich schade.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Wechsel vom zeb zu T1-3 ist relativ gut möglich. Sind ja "Experten" im Fachgebiet Banking, daher hat man schon gute Chancen in die entsprechenden Service Lines der Konkurrenz zu wechseln. Nach 2 Jahren ist das etwas früh, da startest du dann bei T1 wieder ganz unten (vom Geld her egal, von der Verantwortung aber nicht). Tendenziell sieht man Wechsel eher auf Manager-Ebene nach ca. 5 Jahren

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Und dann mit 5 Jahren BE als Junior Consultant z.B. zu BCG (Ist ne Zwischenstufe vor dem Consultant Level). Das ist ein realistischer Wechsel, jedenfalls dann wenn T1/T2 sehr stark wachsen und entsprechend externe einstellen müssen. So wie in den Jahren 2018/19. Letztes Jahr und insbesondere dieses Jahr wird das aber eher nichts. Was dann die Zukunft bringt wird sich zeigen, hat eh keiner von uns in der Hand.

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Wechsel vom zeb zu T1-3 ist relativ gut möglich. Sind ja "Experten" im Fachgebiet Banking, daher hat man schon gute Chancen in die entsprechenden Service Lines der Konkurrenz zu wechseln. Nach 2 Jahren ist das etwas früh, da startest du dann bei T1 wieder ganz unten (vom Geld her egal, von der Verantwortung aber nicht). Tendenziell sieht man Wechsel eher auf Manager-Ebene nach ca. 5 Jahren

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

OK, dann habe ich wohl was verpasst.... wieder was gelernt :-)

Voice of Reason schrieb am 08.02.2021:

Ja klar, meine ich das Team, weil ich "der KPMGler" bin - nur halt jetzt mit einem anderen User.

Das wurde ja aber in einem anderem Thread hinreichend diskutiert und bestätigt :)

Meinst Du zufällig das alte team von "Dem KPMGler"?
Darauf würden Deine Aussagen jedenfalls zu 100% passen...

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Die Kollegen von mir, die zu MBB gewechselt sind, sind mit 5 Jahren BE alle eine Stufe unterhalb PM eingestiegen, ein Manager hat sein Grade sogar behalten.

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Und dann mit 5 Jahren BE als Junior Consultant z.B. zu BCG (Ist ne Zwischenstufe vor dem Consultant Level). Das ist ein realistischer Wechsel, jedenfalls dann wenn T1/T2 sehr stark wachsen und entsprechend externe einstellen müssen. So wie in den Jahren 2018/19. Letztes Jahr und insbesondere dieses Jahr wird das aber eher nichts. Was dann die Zukunft bringt wird sich zeigen, hat eh keiner von uns in der Hand.

WiWi Gast schrieb am 08.02.2021:

Wechsel vom zeb zu T1-3 ist relativ gut möglich. Sind ja "Experten" im Fachgebiet Banking, daher hat man schon gute Chancen in die entsprechenden Service Lines der Konkurrenz zu wechseln. Nach 2 Jahren ist das etwas früh, da startest du dann bei T1 wieder ganz unten (vom Geld her egal, von der Verantwortung aber nicht). Tendenziell sieht man Wechsel eher auf Manager-Ebene nach ca. 5 Jahren

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Wie siehts mit den Exits zu Banken/Versicherungen aus? zeb macht zwar auch Großbanken, tendenziell aber auch überproportional viel Spk. und Genos. Ich unterstelle jetzt mal dass ein Exit zu letzteren aufgrund der Themen/Ort/Pay nicht so interessant ist (kann natürlich im Einzelfall anders sein). Wieoft sieht man denn Wechsel zu den Großbanken? Alternativ auch große Versicherer

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Klassische Exits sind Landesbanken, Spitzeninstitute wie DZ etc. Bei int. Großbanken eher aus Finance & Risk in die entsprechenden Abteilungen. Selbiges gilt für die großen Versicherer.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Wir sind ja nicht bei Wünsch dir was... Schau dir mal die Exits von Zeb bei LinkedIn/Xing an und dann sag mir nochmal dass der Hauptteil zu Spitzeninstituten geht... Größtenteils sind das Wechsel zu Spezialbanken, mittelgroßen Banken und mittelgroßen Versicherern. Wenig Start Up, wenig Großbanken, wenig große Versicherungen, wenig international.

WiWi Gast schrieb am 09.02.2021:

Klassische Exits sind Landesbanken, Spitzeninstitute wie DZ etc. Bei int. Großbanken eher aus Finance & Risk in die entsprechenden Abteilungen. Selbiges gilt für die großen Versicherer.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Durchaus viele Wechsel zu BCG. Viele Exits zu Spezialbanken, Landesbanken und auch durchaus viele Sparkassen. Im Versicherungsbereich viel Allianz, sonst eher die kleineren/mittelgroßen Versicherer. Selten zu Großbanken oder internationalen Banken. Kaum internationale Vermögensverwalter. So gut wie nie zu Start-Ups, PE oder VC.

WiWi Gast schrieb am 09.02.2021:

Wie siehts mit den Exits zu Banken/Versicherungen aus? zeb macht zwar auch Großbanken, tendenziell aber auch überproportional viel Spk. und Genos. Ich unterstelle jetzt mal dass ein Exit zu letzteren aufgrund der Themen/Ort/Pay nicht so interessant ist (kann natürlich im Einzelfall anders sein). Wieoft sieht man denn Wechsel zu den Großbanken? Alternativ auch große Versicherer

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

das war mir auch neu! Ich würde aber noch 2 Punkte zu dem Team des KPMGLers ergänzen:

  1. Projekte sind spannend, ja. Und teilweise auch echte Strategieprojekte. Der KPMGler hat ja auch oft darauf hingewiesen, dass gegen T1-3 gepitcht und gewonnen wird. Das stimmt. Eine negative Folge davon ist aber: Man arbeitet plötzlich so viel wie in T1/T2 zu dem Gehalt von Big4. Klar gibt es ÜS etc. aber es gab auch einige Projekte, wo über Monate nicht vor 22 Uhr Feierabend war und da ist das Gehalt schlichtweg zu niedrig

  2. Ich würde das Problem mit dem Leadership nicht nur auf sein Cluster beziehen. In Teilen der Partnerschaft bei FS herrscht da für mich ein toxisches Klima aus Machtgehabe, Misssgunst und Ellenbogenkultur. Allerdings weiß ich nicht, ob das bei irgendeiner Beratung der Welt anders ist :-)

Voice of Reason schrieb am 08.02.2021:

Ja klar, meine ich das Team, weil ich "der KPMGler" bin - nur halt jetzt mit einem anderen User.

antworten
Voice of Reason

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Ja, den ersten Punkte kenne ich nur zu gut.
Insbesondere im Bankgründungsumfeld ist es sehr häufig echt sehr brutal.
Das ist schade, weil die Themen unglaublich spannend sind...

Wünsche euch weiterhin viel Erfolg.

WiWi Gast schrieb am 10.02.2021:

das war mir auch neu! Ich würde aber noch 2 Punkte zu dem Team des KPMGLers ergänzen:

  1. Projekte sind spannend, ja. Und teilweise auch echte Strategieprojekte. Der KPMGler hat ja auch oft darauf hingewiesen, dass gegen T1-3 gepitcht und gewonnen wird. Das stimmt. Eine negative Folge davon ist aber: Man arbeitet plötzlich so viel wie in T1/T2 zu dem Gehalt von Big4. Klar gibt es ÜS etc. aber es gab auch einige Projekte, wo über Monate nicht vor 22 Uhr Feierabend war und da ist das Gehalt schlichtweg zu niedrig

  2. Ich würde das Problem mit dem Leadership nicht nur auf sein Cluster beziehen. In Teilen der Partnerschaft bei FS herrscht da für mich ein toxisches Klima aus Machtgehabe, Misssgunst und Ellenbogenkultur. Allerdings weiß ich nicht, ob das bei irgendeiner Beratung der Welt anders ist :-)

Voice of Reason schrieb am 08.02.2021:

Ja klar, meine ich das Team, weil ich "der KPMGler" bin - nur halt jetzt mit einem anderen User.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Hier ebenfalls ein ehemaliger KPMGler:

Man sollte fairerweise ergänzen, dass das Team des ehemaligen KPGMler zwar viele spannende Themen hatte, „echte“ Strategieprojekte waren allerdings so gut wie nie dabei. Mini-Tickets bei irgendwelchen kleinen Banken würde ich auch nicht dazu zählen. Es gab mal 1-2 Projekte, die strategische Teile beinhaltet haben und bei Bankengründungen mal den Business Case schreiben könnte man auch unter strategisch einordnen.

Das ist allerdings alles immer noch sehr weit von echten Strategieprojekten entfernt. 98% der gewonnenen Themen sind TOM, Implementierungs- und Prozessmanagementprojekte. Die Kollegen werden zwar zu einigen Pitches eingeladen, aber gewinnen diese nicht. Zudem wurden - wie oben bereits erwähnt - die gekauften Partner massakriert, da sie eben keine strategischen Themen gewinnen konnten.

Momentan legt das Cluster laut Hörensagen seinen Fokus auf alles andere aber nicht auf Strategie. Das Team ist trotzdem sehr gut und für diejenigen, die es immer noch nicht begriffen haben: Gegen T1-3 zu pitchen bedeutet nicht automatisch, dass man strategische Themen macht. Es sollte doch nun auch dem letzten hier klar sein, dass auch die T1-3 Buden nicht nur Strategieprojekte machen.

Wenn man bei KPMG strategische Themen machen oder den Flair einer klassischen T1-3 Bude haben möchte, dann muss man in die Strategy Group. Die machen zwar alles außer FS, dafür aber auch mal strategischere Projekte. Dort sind die Profile auch nochmal deutlich besser und die interdisziplinäre Zusammensetzung erinnert ebenfalls mehr an eine Strategieberatung. Zudem zählen die Kollegen dort zu Deal advisory und haben damit nochmal andere Gehaltsmöglichkeiten als in FS Consulting. Manager sind dort teilweise im 1. Jahr bereits sechsstellig.

Voice of Reason schrieb am 10.02.2021:

Ja, den ersten Punkte kenne ich nur zu gut.
Insbesondere im Bankgründungsumfeld ist es sehr häufig echt sehr brutal.
Das ist schade, weil die Themen unglaublich spannend sind...

Wünsche euch weiterhin viel Erfolg.

WiWi Gast schrieb am 10.02.2021:

das war mir auch neu! Ich würde aber noch 2 Punkte zu dem Team des KPMGLers ergänzen:

  1. Projekte sind spannend, ja. Und teilweise auch echte Strategieprojekte. Der KPMGler hat ja auch oft darauf hingewiesen, dass gegen T1-3 gepitcht und gewonnen wird. Das stimmt. Eine negative Folge davon ist aber: Man arbeitet plötzlich so viel wie in T1/T2 zu dem Gehalt von Big4. Klar gibt es ÜS etc. aber es gab auch einige Projekte, wo über Monate nicht vor 22 Uhr Feierabend war und da ist das Gehalt schlichtweg zu niedrig

  2. Ich würde das Problem mit dem Leadership nicht nur auf sein Cluster beziehen. In Teilen der Partnerschaft bei FS herrscht da für mich ein toxisches Klima aus Machtgehabe, Misssgunst und Ellenbogenkultur. Allerdings weiß ich nicht, ob das bei irgendeiner Beratung der Welt anders ist :-)

Voice of Reason schrieb am 08.02.2021:

Ja klar, meine ich das Team, weil ich "der KPMGler" bin - nur halt jetzt mit einem anderen User.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 10.02.2021:

Wenn man bei KPMG strategische Themen machen oder den Flair einer klassischen T1-3 Bude haben möchte, dann muss man in die Strategy Group. Die machen zwar alles außer FS, dafür aber auch mal strategischere Projekte.

Ich habe gehört, dort gibt es viele CDDs. Ist da was dran?

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 11.02.2021:

Wenn man bei KPMG strategische Themen machen oder den Flair einer klassischen T1-3 Bude haben möchte, dann muss man in die Strategy Group. Die machen zwar alles außer FS, dafür aber auch mal strategischere Projekte.

Ich habe gehört, dort gibt es viele CDDs. Ist da was dran?

Natürlich, die hängen ja nicht ohne Grund unter Deal Advisory

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 11.02.2021:

Wenn man bei KPMG strategische Themen machen oder den Flair einer klassischen T1-3 Bude haben möchte, dann muss man in die Strategy Group. Die machen zwar alles außer FS, dafür aber auch mal strategischere Projekte.

Ich habe gehört, dort gibt es viele CDDs. Ist da was dran?

Natürlich, die hängen ja nicht ohne Grund unter Deal Advisory

Sollten potenzielle Bewerber halt wissen. CDDs sind alles andere als angenehm oder spannend.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Angenehm sind sie nicht, spannend schon. Wer mal auf einer CDD war, der weiß, dass man eigentlich nirgendwo so viel mitnimmt wie bei einer CDD. Zumal auch die strategische Komponente hoch ist. Allerdings sehr intensiv, meist 8-22/0.

In der Strategy Group gibt es aber nur einen ausgewählten Teil, der immer wieder CDDs macht. Dort gab es dafür auch Abgänge zu Small & Mid-Cap PEs.

WiWi Gast schrieb am 11.02.2021:

Wenn man bei KPMG strategische Themen machen oder den Flair einer klassischen T1-3 Bude haben möchte, dann muss man in die Strategy Group. Die machen zwar alles außer FS, dafür aber auch mal strategischere Projekte.

Ich habe gehört, dort gibt es viele CDDs. Ist da was dran?

Natürlich, die hängen ja nicht ohne Grund unter Deal Advisory

Sollten potenzielle Bewerber halt wissen. CDDs sind alles andere als angenehm oder spannend.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Das würde ich wiederum so nicht unterschreiben!
Unangenehm? Ja kann sein
Umspannend? Auf keinen Fall! das ist Strategieberatung in seiner reinsten Form.. Du schaust Dir innerhalb kürzester Zeit einen kompletten Markt an, Markttrends, Werttreiber, Bewegungen im Markt und dann das konkrete Unternehmen: Kann es gewinnen oder verlieren? Wo ist es stark? Wo ist es schwach? und zuletzt den Fit mit dem Käufer... also was noch spannenderes kann ich mir da kaum vorstellen ehrlichgesagt

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Voice of Reason schrieb am 10.02.2021:

Ja, den ersten Punkte kenne ich nur zu gut.
Insbesondere im Bankgründungsumfeld ist es sehr häufig echt sehr brutal.
Das ist schade, weil die Themen unglaublich spannend sind...

Wünsche euch weiterhin viel Erfolg.

WiWi Gast schrieb am 10.02.2021:

das war mir auch neu! Ich würde aber noch 2 Punkte zu dem Team des KPMGLers ergänzen:

  1. Projekte sind spannend, ja. Und teilweise auch echte Strategieprojekte. Der KPMGler hat ja auch oft darauf hingewiesen, dass gegen T1-3 gepitcht und gewonnen wird. Das stimmt. Eine negative Folge davon ist aber: Man arbeitet plötzlich so viel wie in T1/T2 zu dem Gehalt von Big4. Klar gibt es ÜS etc. aber es gab auch einige Projekte, wo über Monate nicht vor 22 Uhr Feierabend war und da ist das Gehalt schlichtweg zu niedrig

  2. Ich würde das Problem mit dem Leadership nicht nur auf sein Cluster beziehen. In Teilen der Partnerschaft bei FS herrscht da für mich ein toxisches Klima aus Machtgehabe, Misssgunst und Ellenbogenkultur. Allerdings weiß ich nicht, ob das bei irgendeiner Beratung der Welt anders ist :-)

Voice of Reason schrieb am 08.02.2021:

Ja klar, meine ich das Team, weil ich "der KPMGler" bin - nur halt jetzt mit einem anderen User.

@ehemaliger KPMGler, wie lief das denn letztes Jahr im Home-Office mit den Arbeitszeiten. Ging es auch oft bis 22 Uhr und wurden alle Überstunden aufgeschrieben oder nur die maximalen 10 Pro Tag?

Für mich persönlich sind die Arbeitszeiten an sich nicht abschreckend, wenn im Gegenzug die überwiegende Mehrheit der Stunden in Freizeit oder Geld umgewandelt werden kann. Wie läuft das bei Projekten mit solchen Zeiten ohne Anreise und Abreise drauf rechnen zu können und rätst du einem Anfänger auch wirklich die Überstunden alle aufzuschreiben (wird sowas bei der Leistungsbewertung berücksichtigt?)?

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Um hier noch die Perspektive eines aktuellen Mitarbeiters aus dem Bereich wiederzugeben:

Im Kern stimmen die angesprochenen Punkte vom Vorposter, die Projekte setzen sich aus einem Mix an strategienahen Themen zusammen. Dies beinhaltet sehr wohl auch dedizierte Strategieentwicklung (aktuell Bankgründungen für FinTechs oder Mittelständler, in denen auf Managementebne über die Vor- /Nachteile eines Captives diskutiert wird oder die Neuausrichtung von Spezialinstituten) aber auch mehrheitlich die Umsetzung von Maßnahmen aus existierenden Strategieentscheidungen.

Letzteres stellt wieder eine thematische Spannbreite dar, von der Konzeption ganzer Organisationseinheiten (TOM) bis- leider - hin zur verlängerten Werkbank auf IT-Implementierungsthemen. Natürlich sind die Langläufer, Implementierungsthemen bei den Kollegen absolut unbeliebt, aber das Leadership freut sich über die gute Planbarkeit und hohen Budgets. Ich verstehe die Kollegen und frage mich ebenso warum diese Themen nicht durch die darauf spezialisierten Cluster abgedeckt werden.

Meine Hoffnung ist, dass sich in den nächsten Monaten eine klare eigene Strategie gegeben wird und eine thematische Abgrenzung zu anderen KPMG-Solutions erfolgt. Sollte das Cluster weiter verwässert werden, durch Projekte und Hires dann werden noch mehr Kollegen wechseln. Besonders optimistisch bin ich jedoch nicht, da die neue Clusterleitung seit Mitte letzten Jahres ganz klar die verlängerte Werkbank bevorzugt und die eingekauften Kollegen zwar nett sind, jedoch bei ihrem vorherigen AG keinerlei Erfahrung in der Managementberatung mitbringen.

WiWi Gast schrieb am 10.02.2021:

Hier ebenfalls ein ehemaliger KPMGler:

Man sollte fairerweise ergänzen, dass das Team des ehemaligen KPGMler zwar viele spannende Themen hatte, „echte“ Strategieprojekte waren allerdings so gut wie nie dabei. Mini-Tickets bei irgendwelchen kleinen Banken würde ich auch nicht dazu zählen. Es gab mal 1-2 Projekte, die strategische Teile beinhaltet haben und bei Bankengründungen mal den Business Case schreiben könnte man auch unter strategisch einordnen.

Das ist allerdings alles immer noch sehr weit von echten Strategieprojekten entfernt. 98% der gewonnenen Themen sind TOM, Implementierungs- und Prozessmanagementprojekte. Die Kollegen werden zwar zu einigen Pitches eingeladen, aber gewinnen diese nicht. Zudem wurden - wie oben bereits erwähnt - die gekauften Partner massakriert, da sie eben keine strategischen Themen gewinnen konnten.

Momentan legt das Cluster laut Hörensagen seinen Fokus auf alles andere aber nicht auf Strategie. Das Team ist trotzdem sehr gut und für diejenigen, die es immer noch nicht begriffen haben: Gegen T1-3 zu pitchen bedeutet nicht automatisch, dass man strategische Themen macht. Es sollte doch nun auch dem letzten hier klar sein, dass auch die T1-3 Buden nicht nur Strategieprojekte machen.

Wenn man bei KPMG strategische Themen machen oder den Flair einer klassischen T1-3 Bude haben möchte, dann muss man in die Strategy Group. Die machen zwar alles außer FS, dafür aber auch mal strategischere Projekte. Dort sind die Profile auch nochmal deutlich besser und die interdisziplinäre Zusammensetzung erinnert ebenfalls mehr an eine Strategieberatung. Zudem zählen die Kollegen dort zu Deal advisory und haben damit nochmal andere Gehaltsmöglichkeiten als in FS Consulting. Manager sind dort teilweise im 1. Jahr bereits sechsstellig.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 11.02.2021:

Um hier noch die Perspektive eines aktuellen Mitarbeiters aus dem Bereich wiederzugeben:

Im Kern stimmen die angesprochenen Punkte vom Vorposter, die Projekte setzen sich aus einem Mix an strategienahen Themen zusammen. Dies beinhaltet sehr wohl auch dedizierte Strategieentwicklung (aktuell Bankgründungen für FinTechs oder Mittelständler, in denen auf Managementebne über die Vor- /Nachteile eines Captives diskutiert wird oder die Neuausrichtung von Spezialinstituten) aber auch mehrheitlich die Umsetzung von Maßnahmen aus existierenden Strategieentscheidungen.

Letzteres stellt wieder eine thematische Spannbreite dar, von der Konzeption ganzer Organisationseinheiten (TOM) bis- leider - hin zur verlängerten Werkbank auf IT-Implementierungsthemen. Natürlich sind die Langläufer, Implementierungsthemen bei den Kollegen absolut unbeliebt, aber das Leadership freut sich über die gute Planbarkeit und hohen Budgets. Ich verstehe die Kollegen und frage mich ebenso warum diese Themen nicht durch die darauf spezialisierten Cluster abgedeckt werden.

Meine Hoffnung ist, dass sich in den nächsten Monaten eine klare eigene Strategie gegeben wird und eine thematische Abgrenzung zu anderen KPMG-Solutions erfolgt. Sollte das Cluster weiter verwässert werden, durch Projekte und Hires dann werden noch mehr Kollegen wechseln. Besonders optimistisch bin ich jedoch nicht, da die neue Clusterleitung seit Mitte letzten Jahres ganz klar die verlängerte Werkbank bevorzugt und die eingekauften Kollegen zwar nett sind, jedoch bei ihrem vorherigen AG keinerlei Erfahrung in der Managementberatung mitbringen.

Hier ebenfalls ein ehemaliger KPMGler:

Man sollte fairerweise ergänzen, dass das Team des ehemaligen KPGMler zwar viele spannende Themen hatte, „echte“ Strategieprojekte waren allerdings so gut wie nie dabei. Mini-Tickets bei irgendwelchen kleinen Banken würde ich auch nicht dazu zählen. Es gab mal 1-2 Projekte, die strategische Teile beinhaltet haben und bei Bankengründungen mal den Business Case schreiben könnte man auch unter strategisch einordnen.

Das ist allerdings alles immer noch sehr weit von echten Strategieprojekten entfernt. 98% der gewonnenen Themen sind TOM, Implementierungs- und Prozessmanagementprojekte. Die Kollegen werden zwar zu einigen Pitches eingeladen, aber gewinnen diese nicht. Zudem wurden - wie oben bereits erwähnt - die gekauften Partner massakriert, da sie eben keine strategischen Themen gewinnen konnten.

Momentan legt das Cluster laut Hörensagen seinen Fokus auf alles andere aber nicht auf Strategie. Das Team ist trotzdem sehr gut und für diejenigen, die es immer noch nicht begriffen haben: Gegen T1-3 zu pitchen bedeutet nicht automatisch, dass man strategische Themen macht. Es sollte doch nun auch dem letzten hier klar sein, dass auch die T1-3 Buden nicht nur Strategieprojekte machen.

Wenn man bei KPMG strategische Themen machen oder den Flair einer klassischen T1-3 Bude haben möchte, dann muss man in die Strategy Group. Die machen zwar alles außer FS, dafür aber auch mal strategischere Projekte. Dort sind die Profile auch nochmal deutlich besser und die interdisziplinäre Zusammensetzung erinnert ebenfalls mehr an eine Strategieberatung. Zudem zählen die Kollegen dort zu Deal advisory und haben damit nochmal andere Gehaltsmöglichkeiten als in FS Consulting. Manager sind dort teilweise im 1. Jahr bereits sechsstellig.

Also in meinem Kontakt zu dem Team von dir und dem ehemaligen KPMGler hatte ich als Bachelor-Absolvent und bald Masterstudent ein sehr positives Bild. Das Team wär für mich im Big4 Vergleich sehr überdurchschnittlich von den Profilen und Themen. Wenn man das hier so liest klingt es aber so als würde es bergab gehen. Ist dem wirklich so und sollte ich meine Bewerbung am Ende meines Masters überdenken?

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Klares nein, bewirb dich nach deinem Master und lass dich nicht von den Kommentaren abschrecken. Wie bereits mehrfach erwähnt gibt es weiterhin spannende Market-entry/Restru/TOM-Projekte und tolle Kollegen. Versuche dich einfach so schnell wie möglich an die richtigen Partner zu hängen, dann wirst du evtl. nie in die angesprochenen IT-Implementierungsprojekte abrutschen. Die Leadership Themen sind für dich in den ersten Jahren überhaupt nicht relevant, sondern eher ab M / SM Level.

Schau dir einfach die LinkedIn Profile der KPMGler weiterhin an, daran lässt sich doch recht gut erkennen, dass es sich um gute Profile und interessante Projekte handelt!

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Im Vergleich zu anderen Big 4 (EY, PwC) ist der Bereich sehr gut aufgestellt. EY und PwC haben ja noch nicht mal ein echtes Offering im Management Consulting für Banken. Deloitte ist in dem Bereich aber auch ganz gut unterwegs. Wer da von beiden vorne ist, ist schwer von außen auszumachen. Würde dir aber immer raten einen Blick zu die T3 zuwerfen, die sehe ich ein Stück vor den beiden.

WiWi Gast schrieb am 11.02.2021:

Klares nein, bewirb dich nach deinem Master und lass dich nicht von den Kommentaren abschrecken. Wie bereits mehrfach erwähnt gibt es weiterhin spannende Market-entry/Restru/TOM-Projekte und tolle Kollegen. Versuche dich einfach so schnell wie möglich an die richtigen Partner zu hängen, dann wirst du evtl. nie in die angesprochenen IT-Implementierungsprojekte abrutschen. Die Leadership Themen sind für dich in den ersten Jahren überhaupt nicht relevant, sondern eher ab M / SM Level.

Schau dir einfach die LinkedIn Profile der KPMGler weiterhin an, daran lässt sich doch recht gut erkennen, dass es sich um gute Profile und interessante Projekte handelt!

antworten
Voice of Reason

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

...und interessante Exits...
Das interessiert euch ja auch immer.

Da finde ich die aus meinem ehemaligen Team schon überdurchschnittlich und interessant.
Klar, gerade aktuell sehr viele Wechsel zu zeb, einer zu PwC, aber auch viele spannendere Themen.

WiWi Gast schrieb am 11.02.2021:

Klares nein, bewirb dich nach deinem Master und lass dich nicht von den Kommentaren abschrecken. Wie bereits mehrfach erwähnt gibt es weiterhin spannende Market-entry/Restru/TOM-Projekte und tolle Kollegen. Versuche dich einfach so schnell wie möglich an die richtigen Partner zu hängen, dann wirst du evtl. nie in die angesprochenen IT-Implementierungsprojekte abrutschen. Die Leadership Themen sind für dich in den ersten Jahren überhaupt nicht relevant, sondern eher ab M / SM Level.

Schau dir einfach die LinkedIn Profile der KPMGler weiterhin an, daran lässt sich doch recht gut erkennen, dass es sich um gute Profile und interessante Projekte handelt!

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Was sind CDD?

antworten
Voice of Reason

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Commercial Due Dilligence

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Hier scheinen ja einige zeb'ler unterwegs zu sein.

Budder bei die Fische:
Wo liegen Manager S&O in ihrem 1. Jahr gehaltlich? Kann man sagen, dass 100k im Durchschnitt drin sind?

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 11.02.2021:

Was sind CDD?

Customer Due Diligence

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2021:

Hier scheinen ja einige zeb'ler unterwegs zu sein.

Budder bei die Fische:
Wo liegen Manager S&O in ihrem 1. Jahr gehaltlich? Kann man sagen, dass 100k im Durchschnitt drin sind?

Nein

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2021:

Hier scheinen ja einige zeb'ler unterwegs zu sein.

Budder bei die Fische:
Wo liegen Manager S&O in ihrem 1. Jahr gehaltlich? Kann man sagen, dass 100k im Durchschnitt drin sind?

Ja (Quelle: ich mit 105 allin first year und nicht lower aber auch nicht upper end)

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Wechsel oder intern? Wie viel hast du als SC gehabt?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2021:

Hier scheinen ja einige zeb'ler unterwegs zu sein.

Budder bei die Fische:
Wo liegen Manager S&O in ihrem 1. Jahr gehaltlich? Kann man sagen, dass 100k im Durchschnitt drin sind?

Ja (Quelle: ich mit 105 allin first year und nicht lower aber auch nicht upper end)

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2021:

Wechsel oder intern? Wie viel hast du als SC gehabt?

Senior ca. 80

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

An die zebler:

Ist demnach diese Progression machbar, wenn man in der besseren Hälfte liegt?

C1 72k
C2 75k
SC1 80k
SC2 85-90K
PM1 100K
PM2 ~110K
PM3 ~110-120K
SPM1 ~130-150K

Ab Partner ist natürlich nochmal was anderes, was wir hier nicht diskutieren müssen.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Die Zahlen gelten nur für den S&O Bereich bei uns. Wenn du da zu den Top 25/20 Prozent gehörst, dann passen die Zahlen so. Wer nur zur bessern Hälfte (also Top 50%) gehört, bei dem ist es weniger. In den anderen Bereiche (FRC und IT) sind die Gehälter signifikant darunter. Der Einstieg als C1 (72k) ist nur als Masterabsolvent möglich. Eine Beförderung von SC zu M und von M zu SM ist nicht garantiert, dass ist ja aber logisch und bei jeder Beratung gleich.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2021:

An die zebler:

Ist demnach diese Progression machbar, wenn man in der besseren Hälfte liegt?

C1 72k
C2 75k
SC1 80k
SC2 85-90K
PM1 100K
PM2 ~110K
PM3 ~110-120K
SPM1 ~130-150K

Ab Partner ist natürlich nochmal was anderes, was wir hier nicht diskutieren müssen.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Ja, ist so machbar

WiWi Gast schrieb am 15.02.2021:

An die zebler:

Ist demnach diese Progression machbar, wenn man in der besseren Hälfte liegt?

C1 72k
C2 75k
SC1 80k
SC2 85-90K
PM1 100K
PM2 ~110K
PM3 ~110-120K
SPM1 ~130-150K

Ab Partner ist natürlich nochmal was anderes, was wir hier nicht diskutieren müssen.

antworten
Voice of Reason

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Das sind All-in Werte?
Ist interessant zu sehen, wie viel mehr auf Junior-Level bezahlt wird verglichen mit den B4, aber spätestens ab 2. oder 3. Jahr Manager ist man B4 mindestens gleich gut dran...

WiWi Gast schrieb am 15.02.2021:

Ja, ist so machbar

An die zebler:

Ist demnach diese Progression machbar, wenn man in der besseren Hälfte liegt?

C1 72k
C2 75k
SC1 80k
SC2 85-90K
PM1 100K
PM2 ~110K
PM3 ~110-120K
SPM1 ~130-150K

Ab Partner ist natürlich nochmal was anderes, was wir hier nicht diskutieren müssen.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Voice of Reason schrieb am 15.02.2021:

Das sind All-in Werte?
Ist interessant zu sehen, wie viel mehr auf Junior-Level bezahlt wird verglichen mit den B4, aber spätestens ab 2. oder 3. Jahr Manager ist man B4 mindestens gleich gut dran...

Ja, ist so machbar

An die zebler:

Ist demnach diese Progression machbar, wenn man in der besseren Hälfte liegt?

C1 72k
C2 75k
SC1 80k
SC2 85-90K
PM1 100K
PM2 ~110K
PM3 ~110-120K
SPM1 ~130-150K

Ab Partner ist natürlich nochmal was anderes, was wir hier nicht diskutieren müssen.

Finde es ebenfalls spannend. Im Umkehrschluss heißt es ja, dass zeb für den Einstieg gut ist, aber um weiterhin größere Gehaltsschritte mitzunehmen, ein Wechsel her muss.

Birgt die Differenzierung zwischen S&O und dem Rest eigentlich für großen Unmut? Bei gemeinsam gestafften Projekten muss das doch auf die Moral gehen

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Als derjenige, der die Progression abgefragt hat: Ja, ich habe es als Brutto Jahreszielgehalt gesehen (inkl. Durchschnittlicher Bonus)

dh. es wäre gehaltstechnisch sinnvoll bzw möglich, die ersten ~4-5 Jahre bei zeb zu verbringen und sich dann von Big4 "einkaufen" zu lassen als PM, idealerweise mit Gehalt am oberen Ende des Bandes, um die hohen Gehälter am Ende der Big4 Karriereleiter mitzunehmen und die vermutlich besseren Partnerchancen zu haben, wenn man länger als 4-5 Jahre Berater bleiben will? Guter Plan? Was ist da deine Erfahrung zu so einem Werdegang lieber ex-KPMGler?

Voice of Reason schrieb am 15.02.2021:

Das sind All-in Werte?
Ist interessant zu sehen, wie viel mehr auf Junior-Level bezahlt wird verglichen mit den B4, aber spätestens ab 2. oder 3. Jahr Manager ist man B4 mindestens gleich gut dran...

Ja, ist so machbar

An die zebler:

Ist demnach diese Progression machbar, wenn man in der besseren Hälfte liegt?

C1 72k
C2 75k
SC1 80k
SC2 85-90K
PM1 100K
PM2 ~110K
PM3 ~110-120K
SPM1 ~130-150K

Ab Partner ist natürlich nochmal was anderes, was wir hier nicht diskutieren müssen.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Wie sehen denn dann die Zahlen für Finance&Risk aus?

WiWi Gast schrieb am 15.02.2021:

Die Zahlen gelten nur für den S&O Bereich bei uns. Wenn du da zu den Top 25/20 Prozent gehörst, dann passen die Zahlen so. Wer nur zur bessern Hälfte (also Top 50%) gehört, bei dem ist es weniger. In den anderen Bereiche (FRC und IT) sind die Gehälter signifikant darunter. Der Einstieg als C1 (72k) ist nur als Masterabsolvent möglich. Eine Beförderung von SC zu M und von M zu SM ist nicht garantiert, dass ist ja aber logisch und bei jeder Beratung gleich.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2021:

An die zebler:

Ist demnach diese Progression machbar, wenn man in der besseren Hälfte liegt?

C1 72k
C2 75k
SC1 80k
SC2 85-90K
PM1 100K
PM2 ~110K
PM3 ~110-120K
SPM1 ~130-150K

Ab Partner ist natürlich nochmal was anderes, was wir hier nicht diskutieren müssen.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019

Bin auch bei zeb und die Gehälter passen so aber wie eine Vorposterin bereits sagte: man muss im Top Bucket sein und manchmal reichen auch da nicht die top25. Der durchschnittliche SC bei uns hat im 2. Jahr eher 82-85 und nicht die obere Spanne.

Ab 3. Jahr Manager/SM werden die Big4 zudem wirklich wieder kompetitiv. Kenne da einige Bereiche (u.a. den des KPMGlers) wo der Pay absolut in Ordnung ist und auf diesen Leveln echt gute Exits zu beobachten sind. In meinen Augen haben wir da nur den Vorteil bei s Finanz- und VR Gruppe. Ansonsten wechseln die Kollegen nicht viel anders im Exit als die Big4.

Fairerweise beobachte ich bei uns aber auch, dass viele M & SM auch gerne bei zeb bleiben oder zurückkommen. Auf dem Level ist man wirklich eng mit der Kultur verbunden und unser Modell sieht kein klassisches up or our vor, sodass man auf einer gewissen Stufe auch gerne bleiben darf, was wirklich viele Kolleginnen und Kollegen in Anspruch nehmen.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 15.02.2021:

Voice of Reason schrieb am 15.02.2021:

Das sind All-in Werte?
Ist interessant zu sehen, wie viel mehr auf Junior-Level bezahlt wird verglichen mit den B4, aber spätestens ab 2. oder 3. Jahr Manager ist man B4 mindestens gleich gut dran...

Ja, ist so machbar

An die zebler:

Ist demnach diese Progression machbar, wenn man in der besseren Hälfte liegt?

C1 72k
C2 75k
SC1 80k
SC2 85-90K
PM1 100K
PM2 ~110K
PM3 ~110-120K
SPM1 ~130-150K

Ab Partner ist natürlich nochmal was anderes, was wir hier nicht diskutieren müssen.

Finde es ebenfalls spannend. Im Umkehrschluss heißt es ja, dass zeb für den Einstieg gut ist, aber um weiterhin größere Gehaltsschritte mitzunehmen, ein Wechsel her muss.

Birgt die Differenzierung zwischen S&O und dem Rest eigentlich für großen Unmut? Bei gemeinsam gestafften Projekten muss das doch auf die Moral gehen

Richtig. Ist eine recht smarte Strategie von zeb weil viele Wechseln dann am Ende doch nicht (und sogar wenn, so ist nunmal das business model).

Gemischte Projekte gab es während meine Zeit dort nur sehr selten

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Was sind denn das für Fragen? Mach doch erstmal ein Jahr irgendwo. Wie kann man bitte so verbissen sein, seinen beruflichen Werdegang für die nächsten 8-10 Jahre zu planen. Unglaublich, diese Junge...

antworten

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Würde auch sagen, dass man zu den Top 15/10 Prozent gehören muss, um die die Gehälter, die hier für S&O angegeben sind, zu erreichen. Ich sehe nicht, wie Top 25/20 Prozent reichen sollte.

Es ist ja bekannt, dass Zeb im Verhältnis auf unteren Leveln besser zahlt und auf oberen Leveln eher schlechter bezahlt. Wer meint, seine Karriere ausschließlich nach dem Gehalt ausrichten zu müssen, dem steht es frei den Weg zu gehen und ab Manager/Senior Manager Level zu anderen T3 oder Big 4 zu wechseln. Ich für mich schätze die Zeb Kultur nach den Jahren so sehr, dass ich für ein paar TK nicht wechseln würde.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Birgt die Differenzierung zwischen S&O und dem Rest eigentlich für großen Unmut? Bei gemeinsam gestafften Projekten muss das doch auf die Moral gehen

Die Differenzierung wurde bereits aufgehoben, S&O, F&R und IT somit zusammengelegt. Es wird zwar noch dauern bis die dahinterliegenden Strukturen sich auflösen aber faktisch gibt es die Unterteilung nicht mehr. Eine der Gründe ist dass mittlerweile fast jedes Projekt im Finanzsektor IT oder Finance Bezug hat. Langfristig kann man also erwarten dass die Gehaltsdifferenzen weniger werden, lässt sich bei den aktuellen Neueinstellungen schon beobachten

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Eine aus dem Executive_Search schrieb am 16.02.2021:

Ich für mich schätze die Zeb Kultur nach den Jahren so sehr, dass ich für ein paar TK nicht wechseln würde.

Da hat wohl jemand vergessen sich auszuloggen. ;-)
Oder seid wann ist zeb eine "Executive Search" Company?

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Wie sähen denn die Zahlen außerhab von S&O, insb. im FRC aus?

Eine aus dem Executive_Search schrieb am 16.02.2021:

Würde auch sagen, dass man zu den Top 15/10 Prozent gehören muss, um die die Gehälter, die hier für S&O angegeben sind, zu erreichen. Ich sehe nicht, wie Top 25/20 Prozent reichen sollte.

Es ist ja bekannt, dass Zeb im Verhältnis auf unteren Leveln besser zahlt und auf oberen Leveln eher schlechter bezahlt. Wer meint, seine Karriere ausschließlich nach dem Gehalt ausrichten zu müssen, dem steht es frei den Weg zu gehen und ab Manager/Senior Manager Level zu anderen T3 oder Big 4 zu wechseln. Ich für mich schätze die Zeb Kultur nach den Jahren so sehr, dass ich für ein paar TK nicht wechseln würde.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Du bist also bei zeb? Oder hast du einfach vergessen, dich auszuloggen? :D

Eine aus dem Executive_Search schrieb am 16.02.2021:

Würde auch sagen, dass man zu den Top 15/10 Prozent gehören muss, um die die Gehälter, die hier für S&O angegeben sind, zu erreichen. Ich sehe nicht, wie Top 25/20 Prozent reichen sollte.

Es ist ja bekannt, dass Zeb im Verhältnis auf unteren Leveln besser zahlt und auf oberen Leveln eher schlechter bezahlt. Wer meint, seine Karriere ausschließlich nach dem Gehalt ausrichten zu müssen, dem steht es frei den Weg zu gehen und ab Manager/Senior Manager Level zu anderen T3 oder Big 4 zu wechseln. Ich für mich schätze die Zeb Kultur nach den Jahren so sehr, dass ich für ein paar TK nicht wechseln würde.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 16.02.2021:

Wie sähen denn die Zahlen außerhab von S&O, insb. im FRC aus?

Eine aus dem Executive_Search schrieb am 16.02.2021:

Würde auch sagen, dass man zu den Top 15/10 Prozent gehören muss, um die die Gehälter, die hier für S&O angegeben sind, zu erreichen. Ich sehe nicht, wie Top 25/20 Prozent reichen sollte.

Es ist ja bekannt, dass Zeb im Verhältnis auf unteren Leveln besser zahlt und auf oberen Leveln eher schlechter bezahlt. Wer meint, seine Karriere ausschließlich nach dem Gehalt ausrichten zu müssen, dem steht es frei den Weg zu gehen und ab Manager/Senior Manager Level zu anderen T3 oder Big 4 zu wechseln. Ich für mich schätze die Zeb Kultur nach den Jahren so sehr, dass ich für ein paar TK nicht wechseln würde.

F&R (Einstieg entspricht C0 hier):

  • C0 62k
  • C1 66k
  • C2 70k
  • SC1 75k
  • SC2 80k
  • SC3 85k
  • M1 90k

Zu beachten hier, dass F&R wenige Leute vor 2 Jahren befördert werden, sprich hier meist bereits 2 Gehaltsrunden gedreht wurden. Man kann aber im Sommer befördert werden, wobei dann die Gehaltsrunde kleiner ausfällt. 85k oberes Ende für F&R SCs ist "Hören-Sagen"

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Passt doch gut, oberes Ende laut hören-sagen ist für S&O SC auch nur 5k mehr und da sprechen wir entweder von top Performern oder den externen Wechseln mit langer Berufserfahrung/ top Beratungshintergrund.

Macht auch Sinn, dass sich die C/SC Gehälter mit der Zeit etwas angleichen..

WiWi Gast schrieb am 16.02.2021:

Wie sähen denn die Zahlen außerhab von S&O, insb. im FRC aus?

Eine aus dem Executive_Search schrieb am 16.02.2021:

Würde auch sagen, dass man zu den Top 15/10 Prozent gehören muss, um die die Gehälter, die hier für S&O angegeben sind, zu erreichen. Ich sehe nicht, wie Top 25/20 Prozent reichen sollte.

Es ist ja bekannt, dass Zeb im Verhältnis auf unteren Leveln besser zahlt und auf oberen Leveln eher schlechter bezahlt. Wer meint, seine Karriere ausschließlich nach dem Gehalt ausrichten zu müssen, dem steht es frei den Weg zu gehen und ab Manager/Senior Manager Level zu anderen T3 oder Big 4 zu wechseln. Ich für mich schätze die Zeb Kultur nach den Jahren so sehr, dass ich für ein paar TK nicht wechseln würde.

F&R (Einstieg entspricht C0 hier):

  • C0 62k
  • C1 66k
  • C2 70k
  • SC1 75k
  • SC2 80k
  • SC3 85k
  • M1 90k

Zu beachten hier, dass F&R wenige Leute vor 2 Jahren befördert werden, sprich hier meist bereits 2 Gehaltsrunden gedreht wurden. Man kann aber im Sommer befördert werden, wobei dann die Gehaltsrunde kleiner ausfällt. 85k oberes Ende für F&R SCs ist "Hören-Sagen"

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 16.02.2021:

Passt doch gut, oberes Ende laut hören-sagen ist für S&O SC auch nur 5k mehr und da sprechen wir entweder von top Performern oder den externen Wechseln mit langer Berufserfahrung/ top Beratungshintergrund.

Macht auch Sinn, dass sich die C/SC Gehälter mit der Zeit etwas angleichen..

Wie sähen denn die Zahlen außerhab von S&O, insb. im FRC aus?

Eine aus dem Executive_Search schrieb am 16.02.2021:

Würde auch sagen, dass man zu den Top 15/10 Prozent gehören muss, um die die Gehälter, die hier für S&O angegeben sind, zu erreichen. Ich sehe nicht, wie Top 25/20 Prozent reichen sollte.

Es ist ja bekannt, dass Zeb im Verhältnis auf unteren Leveln besser zahlt und auf oberen Leveln eher schlechter bezahlt. Wer meint, seine Karriere ausschließlich nach dem Gehalt ausrichten zu müssen, dem steht es frei den Weg zu gehen und ab Manager/Senior Manager Level zu anderen T3 oder Big 4 zu wechseln. Ich für mich schätze die Zeb Kultur nach den Jahren so sehr, dass ich für ein paar TK nicht wechseln würde.

F&R (Einstieg entspricht C0 hier):

  • C0 62k
  • C1 66k
  • C2 70k
  • SC1 75k
  • SC2 80k
  • SC3 85k
  • M1 90k

Zu beachten hier, dass F&R wenige Leute vor 2 Jahren befördert werden, sprich hier meist bereits 2 Gehaltsrunden gedreht wurden. Man kann aber im Sommer befördert werden, wobei dann die Gehaltsrunde kleiner ausfällt. 85k oberes Ende für F&R SCs ist "Hören-Sagen"

Grundsätzlich richtig - aber gibt durchaus auch IT und F&R SCs, die unter oder gerade 70k all-in kriegen - das ist dann ca. das S&O Einstiegsgehalt als C, man hat aber schon 2 Jahre gearbeitet. Eine durchschnittliche Angleichung ist vermutlich erst ab mittlerem Manager drin, würde ich schätzen. Und dann braucht man außerhalb von S&O auch meist ~2 Jahre länger dort hin zu kommen.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Bist halt bei MBB wenn du Altersvorsorge mit reinzählst schon bei der Stufe unter dem Project Leader / Engagement Manager auf dem Niveau von zeb SPM1...

WiWi Gast schrieb am 15.02.2021:

An die zebler:

Ist demnach diese Progression machbar, wenn man in der besseren Hälfte liegt?

C1 72k
C2 75k
SC1 80k
SC2 85-90K
PM1 100K
PM2 ~110K
PM3 ~110-120K
SPM1 ~130-150K

Ab Partner ist natürlich nochmal was anderes, was wir hier nicht diskutieren müssen.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

MBB ist ja auch nicht mit Zeb zu vergleichen.
Zeb ist eine T3 Beratung (Gehalt, Prestige, Exit), die gegenüber anderen T3 Beratungen zum Einstieg überproportional gut bezahlt und ab dem Level Manager unterdurchschnittlich bezahlt.

WiWi Gast schrieb am 02.03.2021:

Bist halt bei MBB wenn du Altersvorsorge mit reinzählst schon bei der Stufe unter dem Project Leader / Engagement Manager auf dem Niveau von zeb SPM1...

An die zebler:

Ist demnach diese Progression machbar, wenn man in der besseren Hälfte liegt?

C1 72k
C2 75k
SC1 80k
SC2 85-90K
PM1 100K
PM2 ~110K
PM3 ~110-120K
SPM1 ~130-150K

Ab Partner ist natürlich nochmal was anderes, was wir hier nicht diskutieren müssen.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Info aus erster Hand: Wir hired derzeit wie wild auf quasi jedem Level, tlw. mit Zeit zwischen Bewerbung bis Berufseinstieg von weniger als 4 Wochen wenn Kandidaten flexibel genug sind. Mastereinstiege ohne Berufserfahrung durchwegs über 70K, Senior Consultant mit 1,5-3J BE (je nach Art der Vorerfahrung) mit Einstieg durchweg über 80K, tlw. an 90K kratzend. Projektlage auch derzeit sehr gut, viele S&O sowie Produktbezogene Projekte und zunehmend mehr Projekte im Bereich Analytics und AI.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Sind das S&O Gehälter oder auch F&R?

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Info aus erster Hand: Wir hired derzeit wie wild auf quasi jedem Level, tlw. mit Zeit zwischen Bewerbung bis Berufseinstieg von weniger als 4 Wochen wenn Kandidaten flexibel genug sind. Mastereinstiege ohne Berufserfahrung durchwegs über 70K, Senior Consultant mit 1,5-3J BE (je nach Art der Vorerfahrung) mit Einstieg durchweg über 80K, tlw. an 90K kratzend. Projektlage auch derzeit sehr gut, viele S&O sowie Produktbezogene Projekte und zunehmend mehr Projekte im Bereich Analytics und AI.

Es wird schwer mit dem Gehalt wettbewerbsfähige Profile zu bekommen. Da bleiben ja eigentlich nur die Big 4. Im Vergleich zu meiner T3 wäre es spätestens nach 2 Jahren BE ein Gehaltsabstieg.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Sind das S&O Gehälter oder auch F&R?

Push - wie siehts mit IT aus?

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Info aus erster Hand: Wir hired derzeit wie wild auf quasi jedem Level, tlw. mit Zeit zwischen Bewerbung bis Berufseinstieg von weniger als 4 Wochen wenn Kandidaten flexibel genug sind. Mastereinstiege ohne Berufserfahrung durchwegs über 70K, Senior Consultant mit 1,5-3J BE (je nach Art der Vorerfahrung) mit Einstieg durchweg über 80K, tlw. an 90K kratzend. Projektlage auch derzeit sehr gut, viele S&O sowie Produktbezogene Projekte und zunehmend mehr Projekte im Bereich Analytics und AI.

Es wird schwer mit dem Gehalt wettbewerbsfähige Profile zu bekommen. Da bleiben ja eigentlich nur die Big 4. Im Vergleich zu meiner T3 wäre es spätestens nach 2 Jahren BE ein Gehaltsabstieg.

Genauso wie bei uns. Hier bei Parthenon bekommen wir als Senior Consultants im ersten Jahr etwa 110k all-in.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Info aus erster Hand: Wir hired derzeit wie wild auf quasi jedem Level, tlw. mit Zeit zwischen Bewerbung bis Berufseinstieg von weniger als 4 Wochen wenn Kandidaten flexibel genug sind. Mastereinstiege ohne Berufserfahrung durchwegs über 70K, Senior Consultant mit 1,5-3J BE (je nach Art der Vorerfahrung) mit Einstieg durchweg über 80K, tlw. an 90K kratzend. Projektlage auch derzeit sehr gut, viele S&O sowie Produktbezogene Projekte und zunehmend mehr Projekte im Bereich Analytics und AI.

Es wird schwer mit dem Gehalt wettbewerbsfähige Profile zu bekommen. Da bleiben ja eigentlich nur die Big 4. Im Vergleich zu meiner T3 wäre es spätestens nach 2 Jahren BE ein Gehaltsabstieg.

An den Kollegen drüber: F&R gibt es so nicht mehr, ist nun alles unter SMC subsummiert und bildet ein Gehaltsband ab. Nur IT ist (noch) seperat - ob das sinnvoll ist können wir an anderer Stelle besprechen.

Mit 70K Einstieg und 85-90K nach 2 Jahren ist zeb definitiv wettbewerbsfähig, wenn man mit den Gehaltsbändern von Horvath und Simon Kucher bspw. vergleicht. Letztere zahlen evtl. nach 2 Jahren ~5K mehr. Über ADL und Capgemini sind wird damit soweit ich weiß auch. Würde mich interessieren, von welcher T3 du sprichst?

Ungeachtet dessen stimmt es aber, dass wohl ca 1/4 der Hires auf SC Level von Big4 Consulting kommen.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Info aus erster Hand: Wir hired derzeit wie wild auf quasi jedem Level, tlw. mit Zeit zwischen Bewerbung bis Berufseinstieg von weniger als 4 Wochen wenn Kandidaten flexibel genug sind. Mastereinstiege ohne Berufserfahrung durchwegs über 70K, Senior Consultant mit 1,5-3J BE (je nach Art der Vorerfahrung) mit Einstieg durchweg über 80K, tlw. an 90K kratzend. Projektlage auch derzeit sehr gut, viele S&O sowie Produktbezogene Projekte und zunehmend mehr Projekte im Bereich Analytics und AI.

Es wird schwer mit dem Gehalt wettbewerbsfähige Profile zu bekommen. Da bleiben ja eigentlich nur die Big 4. Im Vergleich zu meiner T3 wäre es spätestens nach 2 Jahren BE ein Gehaltsabstieg.

Genauso wie bei uns. Hier bei Parthenon bekommen wir als Senior Consultants im ersten Jahr etwa 110k all-in.

... Nur dass Parthenon halt keine T3 ist sondern ein Teil der Big4 die für jeden Hire überbezahlen muss, um das nach Wirecard angeschlagene EY Image zu kompensieren - würde ich niemals auf ein Level mit Horvath, zeb, Simon Kucher oder Capgemini stellen.

antworten
WiWi Gast

zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

WiWi Gast schrieb am 05.05.2021:

Info aus erster Hand: Wir hired derzeit wie wild auf quasi jedem Level, tlw. mit Zeit zwischen Bewerbung bis Berufseinstieg von weniger als 4 Wochen wenn Kandidaten flexibel genug sind. Mastereinstiege ohne Berufserfahrung durchwegs über 70K, Senior Consultant mit 1,5-3J BE (je nach Art der Vorerfahrung) mit Einstieg durchweg über 80K, tlw. an 90K kratzend. Projektlage auch derzeit sehr gut, viele S&O sowie Produktbezogene Projekte und zunehmend mehr Projekte im Bereich Analytics und AI.

Es wird schwer mit dem Gehalt wettbewerbsfähige Profile zu bekommen. Da bleiben ja eigentlich nur die Big 4. Im Vergleich zu meiner T3 wäre es spätestens nach 2 Jahren BE ein Gehaltsabstieg.

Genauso wie bei uns. Hier bei Parthenon bekommen wir als Senior Consultants im ersten Jahr etwa 110k all-in.

... Nur dass Parthenon halt keine T3 ist sondern ein Teil der Big4 die für jeden Hire überbezahlen muss, um das nach Wirecard angeschlagene EY Image zu kompensieren - würde ich niemals auf ein Level mit Horvath, zeb, Simon Kucher oder Capgemini stellen.

Es ist der Strategiearm von EY (wenn auch noch sehr klein). Mit Big4 (wie bei PwC oder KPMG) hat das weniger zu tun. S& ist aber auch (noch) eine andere Liga! Sehe Horvath, Zeb und SKP aber vom Image auch (noch) darüber im Pay aber darunter. Capgemini Invent ist weit unter dieser Peer Group und auch deutlich unter EY Parthenon. Capgemini Invent passt aktuell (noch) weder vom Pay noch vom Image zur Klasse der T3 Beratungen. Dafür müssten die Gehälter deutlich (20 Prozent +) steigen. Projekte sind teilweise aber ganz interessant. Wird spannend zu sehen sein, ob Capgemini sich irgendwann mal traut die Rahmenbedingungen an T3 Beratungen anzupassen. Bisher ist das eher eine Alternative für T3 Kandidaten die bei ihrem aktuellen AG keine Beförderung bekommen und dann bei Invent direkt ein Level höher eingestellt werden. Nachhaltig ist die Strategie aber noch nicht. Vlt. gibt es bei Invent ja auch irgendwann das Modell von Accenture mit 3 Vertragsarten (Strategy, Management oder Technology). Bisher ist es jedoch so, dass auch Accenture von Pay, Image und Qualität der Leute oberhalb von Capgemin zu sehen ist.

PS: Ich habe mit jeder dieser Beratungen im Executive Search bereits zusammengearbeitet und kenne daher auch die Beratungen von innen sehr gut. Auch wenn hier immer viele Leute ihre Beratung pushen wollen (oft gar nicht böse gemeint, weil sie die anderen Beratungen einfach nicht kennen bzw. die Einblicke fehlen) empfehle ich jedem vorher mal bei Glassdoor zu schauen. Gehälter bzw. die Gehaltsstrukturen geben im Consulting heute mehr Aufschluss über das Standing und Entwicklung der Beratung als vieles andere. Wenn man das Ganze dann in den Kontext setzt (wie bei Parthenon) ist es einfacher Beratungen zu bewerten und man kann sich etwas aus der eigenen Blase/seinen eigenen Emotionen befreien.

antworten

Artikel zu ZEB

Bankenberatung zeb besetzt 300 Beraterjobs in 2018

zeb-Tower der Firmenzentrale in Münster bei Nacht.

Die Unternehmensberatung zeb plant für das Jahr 2018 die Einstellung von 300 Hochschulabsolventen und Professionals in Europa. Über 30 Prozent der Beraterstellen werden im Ausland besetzt. Anlass der intensiven Aktivitäten im Recruiting ist die anhaltende Nachfrage nach Beratungsdienstleistungen der zeb, die in den letzten Jahren international kontinuierlich gestiegen ist.

zeb-Gründer Prof. Dr. Bernd Rolfes für Lebenswerk geehrt

zeb-Gründer Professor Dr. Bernd Rolfes

Prof. Dr. Bernd Rolfes erhält in diesem Jahr den Lünendonk-Business-to-Business-Service-Award (B2B) in der Kategorie Lebenswerk. Eine Jury aus 15 Medienvertretern votierte mehrheitlich für den Gründer der Unternehmensberatung zeb.rolfes.schierenbeck.associates, Münster. Der Personaldienstleister Franz & Wach wird in der Kategorie Innovation für sein auf Vertrauen basierendes Führungsmodell ausgezeichnet. Das Bau- und Dienstleistungs-Unternehmen Goldbeck erhält den Leistungspreis für starkes Wachstum im Gebäudemanagement.

Die Unternehmensberatung

Cover: Die Unternehmensberatung: Von der strategischen Konzeption zur praktischen Umsetzung

Der Beratungsbranche boomt durch die Digitalisierung. Welche Anforderungen stellt die Digitalisierung an die Beratungsbranche? Was fasziniert so viele Absolventen der Wirtschaftswissenschaften an der Unternehmensberatung? Berater-Flüsterer Dirk Lippold zeigt in der neu erschienen dritten Auflage seines Consulting-Klassikers »Die Unternehmensberatung«, wie sich die Beratung zukünftig verändern wird.

Accenture übernimmt Ingenieurberatung umlaut

Wirtschaftsingenieur

Accenture wächst mit der Übernahme von umlaut im Kerngeschäft der Digitalisierungsberatung weiter. Das internationale Beratungsunternehmen reagiert damit auf die zunehmende Digitalisierung der industriellen Fertigung und der steigenden Nachfrage nach Beratungsleistungen dabei. Die Ingenieurberatung umlaut ist die jüngste zahlreicher Akquisitionen. Vor einigen Wochen erst hatte Accenture die deutsche Strategieberatung Homburg & Partner und die deutsche Technologieberatung SALT Solutions übernommen.

Accenture übernimmt Strategieberatung Homburg & Partner

Ein Messbecher mit einer roten Flüssigkeit.

Accenture übernimmt die deutsche Strategieberatung Homburg & Partner mit Kunden aus dem Gesundheitssektor, der Industriegüter- und Chemieindustrie. Die internationale Managementberatung Accenture verstärkt sich mit dem 73-köpfigen Team vor allem in den Bereichen Marktstrategie, Vertrieb und Preismanagement.

Macht ein Hidden Champion aus NRW das Consulting von morgen?

Noch ist die viadee Unternehmensberatung AG unter IT-Talenten ein echter Geheimtipp. Sie vereint Beratung und Softwareentwicklung und berät regionale Unternehmen in NRW. In den Mittelpunkt stellt sie dabei ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der individuellen Förderung loben diese flache Hierarchien, ein familiäres Arbeitsumfeld und eine außergewöhnliche Work-Life-Balance. Dafür wurde die viadee als „Bester Arbeitgeber in NRW 2020“ ausgezeichnet.

Horvath mit neuem Markenauftritt auf Wachstumskurs

horvath-Logo-Rebranding

Horváth & Partners feiert den 40. Geburtstag mit einem Rebranding. Im Zentrum des neuen Markenauftritts steht die Verkürzung des Markennamens auf Horváth. Der Namensteil „& Partners“ entfällt. Die Doppelraute als Signet kennzeichnet künftig das Logo. Inhaltlich spielt insbesondere das stark wachsenden Geschäft der Transformationsberatung eine tragende Rolle.

Consultingbranche 2019: Beratertalente bleiben umkämpft

BDU-Studie Consultingbranche 2019: Ein Unternhemensberater liest eine Wirtschaftszeitung.

In der Consultingbranche ist der Branchenumsatz 2018 um 7,3 Prozent auf 33,8 Milliarden Euro gestiegen. Auch für 2019 sind die deutschen Unternehmensberater lautet der Branchenstudie „Facts & Figures zum Beratermarkt“ des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU) zuversichtlich. Die Jobaussichten für Beratertalente sind erneut entsprechend gut. 90 Prozent der großen und Dreiviertel der mittelgroßen Beratungen planen, in 2019 zusätzliche Juniorberater und Seniorberater einzustellen.

Managementberatung AT Kearney mit Rebranding

Die Worte AT und raus stehen für die Kürzung des Firmennamens der Beratung AT Kearney um die Buchstaben A und T.

Die aus den USA stammende globale Managementberatung AT Kearney hat ein umfassendes Rebranding angekündigt. Die neue Marke "Kearney" soll die Menschlichkeit unterstreichen, die Kunden, Kollegen und Alumni nach eigenen Angaben der Firma am meisten schätzen.

Bain übernimmt die dänische Beratung Qvartz

Übernahme der dänischen Beratung Qvartz durch Bain.

Die internationale Unternehmensberatung Bain & Company übernimmt das dänische Beratungsunternehmen Qvartz. Bain stärkt mit der Übernahme seine Führungsposition in den nordischen Ländern. Die beiden Consulting-Unternehmen arbeiten aktuell an den Einzelheiten der vereinbarten Transaktion.

Berufseinstieg im Consulting bei innogy

Das Bild zeigt den Berater Björn Selzer von innogy Consulting bei einer Präsentation.

Wie sieht ein Berufseinstieg im Consulting in der Energiewirtschaft aus? Björn Selzer ist Berater bei innogy Consulting. Er gibt Einblicke in seine ersten 100 Tage im Job bei der Beratung mit Onboarding, Bootcamp, Projekt-Hospitation und berichtet von seinem ersten Projekt.

FTI Consulting übernimmt Andersch AG

Akquisition: FTI Consulting übernimmt die deutsche Restrukturierungsberatung Andersch AG

FTI Consulting übernimmt die deutsche Restrukturierungsberatung Andersch AG. Mit der Akquisition will FTI Consulting im Segment Corporate Finance & Restructuring in Deutschland Fuß fassen.

Beraterleben: Einblicke in die Energiewirtschaft von morgen

Das Bild zeigt die Senior Beraterin bei innogy Consulting Janina Köhler bei einer Präsentation.

Janina Köhler ist Senior Beraterin bei innogy Consulting. Die Wirtschaftsingenieurin gibt Einblicke in ihr Beraterleben. In ihren Projekten erlebt sie täglich, wie Industrien durch die Energiewende verschmelzen. Smart City Konzepte gelingen beispielweise nur im Zusammenspiel von Autoindustrie und Medien, berichtet sie. In weniger als zwei Jahren hat die Wirtschaftsingenieurin bereits die Karrierestufe zum Senior Consultant erreicht. Sie spricht von einem Berufsstart und einer Beraterkarriere mit perfekter Balance.

Bain sucht weit über 200 Beratertalente für Expansion

Das Portrait-Bild zeigt den neuen Deutschland-Chef der Strategieberatung Bain Walter Sinn.

Neues Jahr, neue Herausforderung? In 2019 will Bain & Company mit weit über 200 neuen Beraterinnen und Beratern in Deutschland und der Schweiz expandieren. Daher werden ganzjährig herausragende Beratungstalente aller Fachrichtungen gesucht.

Die Strategen mit „viel Energie“

innogy Consulting: Händer halten eine Seifenblase, in der ein Stromnetz bei Sonnenaufgang zu sehen ist.

Die Energiewende ist da. Die Elektromobilität kommt. Die Energienetze werden wachsen. Sie arbeiten mit „viel Energie“ - die Strategieberater von innogy Consulting. Vor allem im eigenen Hause bei innogy und RWE gestalten sie die Energiewirtschaft von morgen. Aber auch extern beraten sie Unternehmen in wichtigen Energiefragen. Mit etwa 170 Consultants an 10 Standorten weltweit zählt innogy Consulting zu den größten deutschen Inhouse Beratungen.

Antworten auf zeb quo vadis 2021? Projektlage, Perspektive, Wachstum nach dem Einbruch 2019?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 92 Beiträge

Diskussionen zu ZEB

8 Kommentare

IT-Consulting ZEB

WiWi Gast

Ergänzend zum Vorposter noch folgende Anmerkung: Die Entwicklung der zeb-eigenen Software läuft vom Office in Münster aus. Als IT- ...

41 Kommentare

zeb nur noch T4?

WiWi Gast

Einstiegsgehalt zeb > BIG 4 (in S&O), gleicht sich aber auf Manager Level an. Gehaltssteigerungen bei zeb ab Senior Consultant sta ...

Weitere Themen aus Consulting & Advisory