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Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

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erdxmm

DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

Wenn man ein DH Studium bei DAX Unternehmen wie Daimler oder Porsche bekommt kann man sich da dann gut hocharbeiten im Unternehmen oder neigen die auch eher dazu Leute zu nehmen die an einer Top Uni waren mit nem master ? Und was würdet ihr besser finden eine hohe Position bei einem DAX Unternehmen oder lieber im IB/UB tätig sein ? Achten die Unternehmen auch auf den Abischnitt wenn man schon den Master hat ?

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

erdxmm schrieb am 15.11.2017:

Wenn man ein DH Studium bei DAX Unternehmen wie Daimler oder Porsche bekommt kann man sich da dann gut hocharbeiten im Unternehmen oder neigen die auch eher dazu Leute zu nehmen die an einer Top Uni waren mit nem master ? Und was würdet ihr besser finden eine hohe Position bei einem DAX Unternehmen oder lieber im IB/UB tätig sein ? Achten die Unternehmen auch auf den Abischnitt wenn man schon den Master hat ?

Studium an einer Target-Uni > Studium an einer normalen Uni >>
Studium an ner FH > Duales Studium

IB > UB >> Dax30
Gehalt und Prestige.

Abitur wichtig?
Dax30/IB eher nicht, aber es gibt bei 2,5/2,6 dann schon kritische Fragen.
UB auf jeden Fall.
2,X Abitur geht nur, wenn du dann im Studium Top-Leistungen erbringst und dein restliches Profil fantastisch ist..

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erdxmm

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

WiWi Gast schrieb am 15.11.2017:

erdxmm schrieb am 15.11.2017:

Wenn man ein DH Studium bei DAX Unternehmen wie Daimler oder Porsche bekommt kann man sich da dann gut hocharbeiten im Unternehmen oder neigen die auch eher dazu Leute zu nehmen die an einer Top Uni waren mit nem master ? Und was würdet ihr besser finden eine hohe Position bei einem DAX Unternehmen oder lieber im IB/UB tätig sein ? Achten die Unternehmen auch auf den Abischnitt wenn man schon den Master hat ?

Studium an einer Target-Uni > Studium an einer normalen Uni >>
Studium an ner FH > Duales Studium

IB > UB >> Dax30
Gehalt und Prestige.

Abitur wichtig?
Dax30/IB eher nicht, aber es gibt bei 2,5/2,6 dann schon kritische Fragen.
UB auf jeden Fall.
2,X Abitur geht nur, wenn du dann im Studium Top-Leistungen erbringst und dein restliches Profil fantastisch ist..

Also schauen die bei UB aufjedenfall auf meinen Abischnitt außer ich hab im Studium Topleistungen? Und verdient einer bei Porsche wirklich weniger als bei IB oder UB ? Mal abgesehen von dual oder target uni, ich dachte bei porsche verdienen ingenieure voll gut und. was für aufstiegschancen hat man bei daimler oder porsche nach einem dh oder studium mit master ?

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erdxmm

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

was für aufstiegschancen hat man bei daimler oder porsche mit dh studium oder target uni und master ? Und wenn man dann aufsteigt vedient man dann gleich wie bei IB und UB ? weil beide branchen interessieren mich und wenn das gehalt einen großen unterschied hat entscheide ich mich lieber für das andere.

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

WiWi Gast schrieb am 15.11.2017:

erdxmm schrieb am 15.11.2017:

Wenn man ein DH Studium bei DAX Unternehmen wie Daimler oder Porsche bekommt kann man sich da dann gut hocharbeiten im Unternehmen oder neigen die auch eher dazu Leute zu nehmen die an einer Top Uni waren mit nem master ? Und was würdet ihr besser finden eine hohe Position bei einem DAX Unternehmen oder lieber im IB/UB tätig sein ? Achten die Unternehmen auch auf den Abischnitt wenn man schon den Master hat ?

Studium an einer Target-Uni > Studium an einer normalen Uni >>
Studium an ner FH > Duales Studium

IB > UB >> Dax30
Gehalt und Prestige.

Abitur wichtig?
Dax30/IB eher nicht, aber es gibt bei 2,5/2,6 dann schon kritische Fragen.
UB auf jeden Fall.
2,X Abitur geht nur, wenn du dann im Studium Top-Leistungen erbringst und dein restliches Profil fantastisch ist..

Ich kenne locker 5 Leute, die mit ihrem dualen Studium zahlreiche WHU‘ler und Goethe Studenten sowas von auseinandergenommen haben.

4 davon sind bei Tier 1 Investmentbanken in ganz Europa verteilt und einer in der Unternehmensberatung.

3 Stück haben schlechteres Abi als 2,7 und kein Mensch interessiert sich jemals wieder dafür.

Einfach nur peinlich wie sich hier irgendwelche Vollzeitstudenten brüsten müssen, wobei sie einfach kein Bock haben zu arbeiten. Die haben einfach keine Eier. Im Internet große Schnauze, aber dann im AC von einem ach so dummen dualen Studenten rasiert werden.

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

Und?
Du kennst 5 Leute?
Arbeiten nur 5 Leute im IB?
Im Verhältnis zu den Top-Unis ist ein duales Studium einfach mit Abstand schlechter.

P.S. Deine Ausdrucksweise zeugt auch nicht von hoher Performance.

Mit freundlichen Grüßen

Ein nicht auseinander genommener
Goethe Alumni, der bei einer BB arbeitet und keinen FHler kennt.

WiWi Gast schrieb am 15.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 15.11.2017:

erdxmm schrieb am 15.11.2017:

Wenn man ein DH Studium bei DAX Unternehmen wie Daimler oder Porsche bekommt kann man sich da dann gut hocharbeiten im Unternehmen oder neigen die auch eher dazu Leute zu nehmen die an einer Top Uni waren mit nem master ? Und was würdet ihr besser finden eine hohe Position bei einem DAX Unternehmen oder lieber im IB/UB tätig sein ? Achten die Unternehmen auch auf den Abischnitt wenn man schon den Master hat ?

Studium an einer Target-Uni > Studium an einer normalen Uni >>
Studium an ner FH > Duales Studium

IB > UB >> Dax30
Gehalt und Prestige.

Abitur wichtig?
Dax30/IB eher nicht, aber es gibt bei 2,5/2,6 dann schon kritische Fragen.
UB auf jeden Fall.
2,X Abitur geht nur, wenn du dann im Studium Top-Leistungen erbringst und dein restliches Profil fantastisch ist..

Ich kenne locker 5 Leute, die mit ihrem dualen Studium zahlreiche WHU‘ler und Goethe Studenten sowas von auseinandergenommen haben.

4 davon sind bei Tier 1 Investmentbanken in ganz Europa verteilt und einer in der Unternehmensberatung.

3 Stück haben schlechteres Abi als 2,7 und kein Mensch interessiert sich jemals wieder dafür.

Einfach nur peinlich wie sich hier irgendwelche Vollzeitstudenten brüsten müssen, wobei sie einfach kein Bock haben zu arbeiten. Die haben einfach keine Eier. Im Internet große Schnauze, aber dann im AC von einem ach so dummen dualen Studenten rasiert werden.

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

Ein bezeichnender Beitrag. So sind sie, die dualen Auszubildenden, die lieber im warmen Nest der Familie wohnen bleiben und dann im Netz halbstarkes Gehabe absondern, um die intrinsische Frustriertheit ihres Versagens zu kompensieren.

WiWi Gast schrieb am 15.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 15.11.2017:

erdxmm schrieb am 15.11.2017:

Wenn man ein DH Studium bei DAX Unternehmen wie Daimler oder Porsche bekommt kann man sich da dann gut hocharbeiten im Unternehmen oder neigen die auch eher dazu Leute zu nehmen die an einer Top Uni waren mit nem master ? Und was würdet ihr besser finden eine hohe Position bei einem DAX Unternehmen oder lieber im IB/UB tätig sein ? Achten die Unternehmen auch auf den Abischnitt wenn man schon den Master hat ?

Studium an einer Target-Uni > Studium an einer normalen Uni >>
Studium an ner FH > Duales Studium

IB > UB >> Dax30
Gehalt und Prestige.

Abitur wichtig?
Dax30/IB eher nicht, aber es gibt bei 2,5/2,6 dann schon kritische Fragen.
UB auf jeden Fall.
2,X Abitur geht nur, wenn du dann im Studium Top-Leistungen erbringst und dein restliches Profil fantastisch ist..

Ich kenne locker 5 Leute, die mit ihrem dualen Studium zahlreiche WHU‘ler und Goethe Studenten sowas von auseinandergenommen haben.

4 davon sind bei Tier 1 Investmentbanken in ganz Europa verteilt und einer in der Unternehmensberatung.

3 Stück haben schlechteres Abi als 2,7 und kein Mensch interessiert sich jemals wieder dafür.

Einfach nur peinlich wie sich hier irgendwelche Vollzeitstudenten brüsten müssen, wobei sie einfach kein Bock haben zu arbeiten. Die haben einfach keine Eier. Im Internet große Schnauze, aber dann im AC von einem ach so dummen dualen Studenten rasiert werden.

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

Wenn du zu Daimler oder Porsche kannst dann mach das. 95% der BWLer werden dich um den Job den du danach bekommst beneiden.

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

Man merkt, dass Statistik an der DH etwas zu kurz kommt. Nur weil man 1 bis 10 Gegenbeispiele kennt bestätigt das nicht die Regel. Bei der T1 Beratung bei der ich war ist im letzten Jahr ein DHler eingestiegen, der aber danach noch Master in Mannheim gemacht hat. Wenn du in ne geilen Master kommst ist alles drin, aber der direkte Weg führt über Mannheim, WHU, St. Gallen, England oder die besseren TU 9.

Gast schrieb am 15.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 15.11.2017:

erdxmm schrieb am 15.11.2017:

Wenn man ein DH Studium bei DAX Unternehmen wie Daimler oder Porsche bekommt kann man sich da dann gut hocharbeiten im Unternehmen oder neigen die auch eher dazu Leute zu nehmen die an einer Top Uni waren mit nem master ? Und was würdet ihr besser finden eine hohe Position bei einem DAX Unternehmen oder lieber im IB/UB tätig sein ? Achten die Unternehmen auch auf den Abischnitt wenn man schon den Master hat ?

Studium an einer Target-Uni > Studium an einer normalen Uni >>
Studium an ner FH > Duales Studium

IB > UB >> Dax30
Gehalt und Prestige.

Abitur wichtig?
Dax30/IB eher nicht, aber es gibt bei 2,5/2,6 dann schon kritische Fragen.
UB auf jeden Fall.
2,X Abitur geht nur, wenn du dann im Studium Top-Leistungen erbringst und dein restliches Profil fantastisch ist..

Ich kenne locker 5 Leute, die mit ihrem dualen Studium zahlreiche WHU‘ler und Goethe Studenten sowas von auseinandergenommen haben.

4 davon sind bei Tier 1 Investmentbanken in ganz Europa verteilt und einer in der Unternehmensberatung.

3 Stück haben schlechteres Abi als 2,7 und kein Mensch interessiert sich jemals wieder dafür.

Einfach nur peinlich wie sich hier irgendwelche Vollzeitstudenten brüsten müssen, wobei sie einfach kein Bock haben zu arbeiten. Die haben einfach keine Eier. Im Internet große Schnauze, aber dann im AC von einem ach so dummen dualen Studenten rasiert werden.

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

Hier jemand einer s.g. Target Uni.

Wenn du bei so einem Konzern (Audi, Daimler, Porsche etc) ins duale Programm reinkommen kannst, dann mach es! Kannst danach immer noch an eine richtige Uni für den Master.

antworten
WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

Tatsache. Bin von der Uni und kenne einen der dual beim Daimler ist. Versuch mal von der Uni aus eine Stelle beim Daimler zu bekommen. Klappt zu 99 % nicht und meist über Leihfirmen. Die Doktoranden haben nichtmals eine Einstellungsgarantie, was mMn dumm vom Daimler ist. Die dualen dafür schon. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich sofort dual bei einem OEM studiert.

WiWi Gast schrieb am 17.11.2017:

Hier jemand einer s.g. Target Uni.

Wenn du bei so einem Konzern (Audi, Daimler, Porsche etc) ins duale Programm reinkommen kannst, dann mach es! Kannst danach immer noch an eine richtige Uni für den Master.

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

UB und IB sind ausgeschlossen mit dualer Hochschule. Und alle Top-Karrieristen und Wissenschaftler haben nun einmal an Unis und nicht an DHs studiert. Das ist, als würde man Gymnasium und Realschule+Lehre vergleichen.

antworten
WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

WiWi Gast schrieb am 27.11.2017:

UB und IB sind ausgeschlossen mit dualer Hochschule. Und alle Top-Karrieristen und Wissenschaftler haben nun einmal an Unis und nicht an DHs studiert. Das ist, als würde man Gymnasium und Realschule+Lehre vergleichen.

Das stimmt nicht. Kenne genug Duale (allein 2 vom dualen Part der FH LU), die jetzt im UB Tier-1 rumspringen.

Ich muss sagen: DHBW + Top-Arbeitgeber > Uni Köln (um mal meine Uni zu nennen, damit es kein Geheule gibt). Die Leute, die an der Dualen Hochschule waren und schon damals bei BASF, SAP, etc. waren sind deutlich besser weggekommen als meine Uni Köln Kollegen (nicht alle). SAP, BASF oder HDCEMENT hat denen nach dem DH-BA einfach einen 0815-Master an der IBA Heidelberg oder anderen spendiert und jetzt verdienen die locker ihre 60 bis 80k. (jaja, ich weiß im IB verdient man viel vil mehr, aber meine Kollege arbeiten 8h/Tag).

Ich bin selbst in einem der drei o.g. DAX.Konzerne und ich muss sagen, dass der Stress an der Uni Köln eigentlich für den Arsch war. Würde ich heute nochmal studieren würde ich an die DH + TopArbeitgeber. Man verdient direkt und macht wirklich kein schweres Studium. Wenn ich überlege, was das für ein Stress im Nachhinein war: 5 Jahre richtige K.O.-Klausuren, zickige Profs, dann der ganze Bewerbungskram.... Für? Den Namen: LMU, Goethe oder Universität zu Köln im Lebenslauf?

In meinen Augen sind diese Unis nur zielführend, wenn man wirklich ins IB oder UB will, für alles andere reicht ne 0815-Klitsche aus und da ist die DHBW halt der beste Weg.

PS: Ja, für´s Top-Management kann es mit der DH vielleicht eng werden... das sollte man noch dazu sagen, wobei ich daran nicht glaube

antworten
WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 27.11.2017:

UB und IB sind ausgeschlossen mit dualer Hochschule. Und alle Top-Karrieristen und Wissenschaftler haben nun einmal an Unis und nicht an DHs studiert. Das ist, als würde man Gymnasium und Realschule+Lehre vergleichen.

Das stimmt nicht. Kenne genug Duale (allein 2 vom dualen Part der FH LU), die jetzt im UB Tier-1 rumspringen.

Ich muss sagen: DHBW + Top-Arbeitgeber > Uni Köln (um mal meine Uni zu nennen, damit es kein Geheule gibt). Die Leute, die an der Dualen Hochschule waren und schon damals bei BASF, SAP, etc. waren sind deutlich besser weggekommen als meine Uni Köln Kollegen (nicht alle). SAP, BASF oder HDCEMENT hat denen nach dem DH-BA einfach einen 0815-Master an der IBA Heidelberg oder anderen spendiert und jetzt verdienen die locker ihre 60 bis 80k. (jaja, ich weiß im IB verdient man viel vil mehr, aber meine Kollege arbeiten 8h/Tag).

Ich bin selbst in einem der drei o.g. DAX.Konzerne und ich muss sagen, dass der Stress an der Uni Köln eigentlich für den Arsch war. Würde ich heute nochmal studieren würde ich an die DH + TopArbeitgeber. Man verdient direkt und macht wirklich kein schweres Studium. Wenn ich überlege, was das für ein Stress im Nachhinein war: 5 Jahre richtige K.O.-Klausuren, zickige Profs, dann der ganze Bewerbungskram.... Für? Den Namen: LMU, Goethe oder Universität zu Köln im Lebenslauf?

In meinen Augen sind diese Unis nur zielführend, wenn man wirklich ins IB oder UB will, für alles andere reicht ne 0815-Klitsche aus und da ist die DHBW halt der beste Weg.

PS: Ja, für´s Top-Management kann es mit der DH vielleicht eng werden... das sollte man noch dazu sagen, wobei ich daran nicht glaube

Und genau deine angesprochen Punkte finde ich traurig. Es kenne auch ein paar duale Studenten und diese haben wirklich alle ohne Müh und Not einen 1,x Schnitt hingelegt. Keinen quantitativen Anspruch gehabt, nicht wissenschaftlich gearbeitet, sich nicht gegen andere ambitionierte Studenten behaupten müssen.

Im Studium sollte man, mMn beißen und ein wenig leiden müssen. Das ist gut für die Persönlichkeitsentwicklung und lernen einer selbstständigen Arbeitsweise.

antworten
WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

Wieviel Prozent der Absolventen von Traget-Unis landen denn nachher in Top IB/UB? Das ist doch auch nur ein geringer Anteil. Meine Meinung: Wer was drauf hat, wird immer etwas erreichen (egal ob Uni/FH/DH/...)

antworten
WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

Wieviel Prozent der Absolventen von Traget-Unis landen denn nachher in Top IB/UB? Das ist doch auch nur ein geringer Anteil. Meine Meinung: Wer was drauf hat, wird immer etwas erreichen (egal ob Uni/FH/DH/...)

FS >50%

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

Bin selber an so ner Target-Uni.
Mein Gott macht was ihr wollt.
Falls ihr Top Noten, eine sehr gute Persönlichkeit und das gewisse Etwas habt, könnt ihr viel erreichen..

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 27.11.2017:

UB und IB sind ausgeschlossen mit dualer Hochschule. Und alle Top-Karrieristen und Wissenschaftler haben nun einmal an Unis und nicht an DHs studiert. Das ist, als würde man Gymnasium und Realschule+Lehre vergleichen.

Das stimmt nicht. Kenne genug Duale (allein 2 vom dualen Part der FH LU), die jetzt im UB Tier-1 rumspringen.

Ich muss sagen: DHBW + Top-Arbeitgeber > Uni Köln (um mal meine Uni zu nennen, damit es kein Geheule gibt). Die Leute, die an der Dualen Hochschule waren und schon damals bei BASF, SAP, etc. waren sind deutlich besser weggekommen als meine Uni Köln Kollegen (nicht alle). SAP, BASF oder HDCEMENT hat denen nach dem DH-BA einfach einen 0815-Master an der IBA Heidelberg oder anderen spendiert und jetzt verdienen die locker ihre 60 bis 80k. (jaja, ich weiß im IB verdient man viel vil mehr, aber meine Kollege arbeiten 8h/Tag).

Ich bin selbst in einem der drei o.g. DAX.Konzerne und ich muss sagen, dass der Stress an der Uni Köln eigentlich für den Arsch war. Würde ich heute nochmal studieren würde ich an die DH + TopArbeitgeber. Man verdient direkt und macht wirklich kein schweres Studium. Wenn ich überlege, was das für ein Stress im Nachhinein war: 5 Jahre richtige K.O.-Klausuren, zickige Profs, dann der ganze Bewerbungskram.... Für? Den Namen: LMU, Goethe oder Universität zu Köln im Lebenslauf?

In meinen Augen sind diese Unis nur zielführend, wenn man wirklich ins IB oder UB will, für alles andere reicht ne 0815-Klitsche aus und da ist die DHBW halt der beste Weg.

PS: Ja, für´s Top-Management kann es mit der DH vielleicht eng werden... das sollte man noch dazu sagen, wobei ich daran nicht glaube

Und genau deine angesprochen Punkte finde ich traurig. Es kenne auch ein paar duale Studenten und diese haben wirklich alle ohne Müh und Not einen 1,x Schnitt hingelegt. Keinen quantitativen Anspruch gehabt, nicht wissenschaftlich gearbeitet, sich nicht gegen andere ambitionierte Studenten behaupten müssen.

Im Studium sollte man, mMn beißen und ein wenig leiden müssen. Das ist gut für die Persönlichkeitsentwicklung und lernen einer selbstständigen Arbeitsweise.

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

So einfach ist ein DHBW Studium nun auch nicht.

Ich kanns zumindest einigermaßen beurteilen, weil ich erst an ner Uni war (Mathe), nach 4 Semestern abgebrochen habe und dann BWL per DHBW studiert habe.

Ja natürlich ist der wissenschaftliche Anspruch an der DH geringer. Das steht komplett außer Frage. Das heißt aber nicht, dass man nicht die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens lernt und die reichen doch in der Praxis vollkommen aus. Sofern man keine wissenschaftliche Kariere anstrebt natürlich.

Auch der Grad an Selbstorganisation ist sicherlich niedriger. Das Studium ist deutlich verschulter als an der Uni. Wahlmodule gab es kaum. Einfach mal selbst entscheiden, dass man nen Semester länger studiert ist kaum möglich usw. Die Uni ist aber nicht der einzige Ort an dem man Selbstorganisation lernen kann. Das lernt man auch im Beruf.

Das Volumen an der DHBW ist halt enorm. Die Vorlesungsstunden pro Woche sind deutlich höher als ich das an der Uni hatte (Liegt aber zumindest zum Teil sicher auch an den beiden Fächern) und man hat keine Semesterferien sondern nur seine 30 Urlaubstage. In denen (oder Abends nach der Arbeit) schreibt man aber seine Hausarbeiten. Die werden im Allgemeinen nämlich auf die Praxisphasen gelegt. Das Volumen macht primär den Schwierigkeitsgrad an der DHBW aus.

Wenn man natürlich stets in den Semesterferien Vollzeit-Praktika macht während des Unistudiums dann hat man genau so viel zu tun. Aber wer hat denn nach dem Bachelor in Regelstudienzeit sechs 3-monatige Praktika?

Ein guter Freund von mir hat parallel mit mir BWL an der Uni Innsbruck studiert. Wir haben regelmäßig zusammen gelernt und Unterlagen abgeglichen. Große Unterschiede gabs da nicht. Wählt man natürlich stark quantitative Wahlmodule an der Uni, dann ist der quantitative Anspruch sicherlich heftiger, ist ja logisch.

Ich merke, dass mein Post nicht sehr strukturiert ist und ich einfach runter geschrieben habe, was mir so zum Thema eingefallen ist. Sorry dafür! Als kurzes Fazit einfach noch meine persönliche Meinung:

  • Uni ist schwerer vom intellektuellen Anspruch, der Unterschied ist aber nicht gigantisch.
  • DHBW ist schwerer vom zu bewältigenden Volumen, hängt aber stark davon ab was du neben der Uni arbeitest bzw. an Praktika machst.
  • DHBW ist in der Industrie sehr angesehen und das nicht nur (wie hier oft behauptet wird) für einfache Sachbearbeiter-Stellen.
  • Bist du von vornerein auf IB/UB festgelegt dann mach Uni weil dann der Master optional ist, nach DHBW wäre er Pflicht. Außerdem kannst du keine Praktika in diese Richtung absolvieren während des Bachelors.
  • Wenn du einen Top-Arbeitgeber für den Studium ergattern kannst dann mach DHBW.
  • Ein Auslandssemester ist an der DHBW schwerer zu ermöglich als an der Uni aber nicht unmöglich. Ich habe keines gemacht und es bereut (Weil ich an der Zulassung für den Master in Mannheim knapp gescheitert bin und mit Ausland ganz locker drin gewesen wäre). Ich empfehle daher eines zu machen.
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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

So so, DHBW und Uni Innsbruck. Na du und dein Kumpel seid mir ja ein paar Highperformer...
Und zum Thema Praxisphasen: Die sind i.d.R. vom Anspruch der Tätigkeiten nicht annähernd mit einem Praktikum vergleichbar.

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

So einfach ist ein DHBW Studium nun auch nicht.

Ich kanns zumindest einigermaßen beurteilen, weil ich erst an ner Uni war (Mathe), nach 4 Semestern abgebrochen habe und dann BWL per DHBW studiert habe.

Ja natürlich ist der wissenschaftliche Anspruch an der DH geringer. Das steht komplett außer Frage. Das heißt aber nicht, dass man nicht die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens lernt und die reichen doch in der Praxis vollkommen aus. Sofern man keine wissenschaftliche Kariere anstrebt natürlich.

Auch der Grad an Selbstorganisation ist sicherlich niedriger. Das Studium ist deutlich verschulter als an der Uni. Wahlmodule gab es kaum. Einfach mal selbst entscheiden, dass man nen Semester länger studiert ist kaum möglich usw. Die Uni ist aber nicht der einzige Ort an dem man Selbstorganisation lernen kann. Das lernt man auch im Beruf.

Das Volumen an der DHBW ist halt enorm. Die Vorlesungsstunden pro Woche sind deutlich höher als ich das an der Uni hatte (Liegt aber zumindest zum Teil sicher auch an den beiden Fächern) und man hat keine Semesterferien sondern nur seine 30 Urlaubstage. In denen (oder Abends nach der Arbeit) schreibt man aber seine Hausarbeiten. Die werden im Allgemeinen nämlich auf die Praxisphasen gelegt. Das Volumen macht primär den Schwierigkeitsgrad an der DHBW aus.

Wenn man natürlich stets in den Semesterferien Vollzeit-Praktika macht während des Unistudiums dann hat man genau so viel zu tun. Aber wer hat denn nach dem Bachelor in Regelstudienzeit sechs 3-monatige Praktika?

Ein guter Freund von mir hat parallel mit mir BWL an der Uni Innsbruck studiert. Wir haben regelmäßig zusammen gelernt und Unterlagen abgeglichen. Große Unterschiede gabs da nicht. Wählt man natürlich stark quantitative Wahlmodule an der Uni, dann ist der quantitative Anspruch sicherlich heftiger, ist ja logisch.

Ich merke, dass mein Post nicht sehr strukturiert ist und ich einfach runter geschrieben habe, was mir so zum Thema eingefallen ist. Sorry dafür! Als kurzes Fazit einfach noch meine persönliche Meinung:

  • Uni ist schwerer vom intellektuellen Anspruch, der Unterschied ist aber nicht gigantisch.
  • DHBW ist schwerer vom zu bewältigenden Volumen, hängt aber stark davon ab was du neben der Uni arbeitest bzw. an Praktika machst.
  • DHBW ist in der Industrie sehr angesehen und das nicht nur (wie hier oft behauptet wird) für einfache Sachbearbeiter-Stellen.
  • Bist du von vornerein auf IB/UB festgelegt dann mach Uni weil dann der Master optional ist, nach DHBW wäre er Pflicht. Außerdem kannst du keine Praktika in diese Richtung absolvieren während des Bachelors.
  • Wenn du einen Top-Arbeitgeber für den Studium ergattern kannst dann mach DHBW.
  • Ein Auslandssemester ist an der DHBW schwerer zu ermöglich als an der Uni aber nicht unmöglich. Ich habe keines gemacht und es bereut (Weil ich an der Zulassung für den Master in Mannheim knapp gescheitert bin und mit Ausland ganz locker drin gewesen wäre). Ich empfehle daher eines zu machen.
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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

Ich versteh immer nicht wieso alle Ihren eigenen weg verteidigen.
Mein Ziel war es einfach bei guter Work/Life Balance 100k+ zu verdienen.
Ich bin jetzt mit 22 für 65k bei Dax30 eingestiegen und war auf einer privat FH (only bachelor).

Wissenschaftliches Arbeiten verpassen? Juckt keine sau.
Prestige? Juckt mich auch nicht.

Es kommt immer darauf an was man will. UB sind die Chancen westentlich geringer mal einen richtig gut bezahlten Job zu ergattern.
95% der Leute werden bei 0815 Buden als Sachbearbeiter enden und der Rest vllt bei BZG, Bain etc.

Der Weg als W.Ing/Bwler direkt dual, oder sehr praxisorientiert (viele Praktika + FH) in einen Dax30 zu kommen lassen die Chancen auf gut Asche höher steigen als UB tryhards.

My2Cents

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

So einfach ist ein DHBW Studium nun auch nicht.

Ich kanns zumindest einigermaßen beurteilen, weil ich erst an ner Uni war (Mathe), nach 4 Semestern abgebrochen habe und dann BWL per DHBW studiert habe.

Ja natürlich ist der wissenschaftliche Anspruch an der DH geringer. Das steht komplett außer Frage. Das heißt aber nicht, dass man nicht die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens lernt und die reichen doch in der Praxis vollkommen aus. Sofern man keine wissenschaftliche Kariere anstrebt natürlich.

Auch der Grad an Selbstorganisation ist sicherlich niedriger. Das Studium ist deutlich verschulter als an der Uni. Wahlmodule gab es kaum. Einfach mal selbst entscheiden, dass man nen Semester länger studiert ist kaum möglich usw. Die Uni ist aber nicht der einzige Ort an dem man Selbstorganisation lernen kann. Das lernt man auch im Beruf.

Das Volumen an der DHBW ist halt enorm. Die Vorlesungsstunden pro Woche sind deutlich höher als ich das an der Uni hatte (Liegt aber zumindest zum Teil sicher auch an den beiden Fächern) und man hat keine Semesterferien sondern nur seine 30 Urlaubstage. In denen (oder Abends nach der Arbeit) schreibt man aber seine Hausarbeiten. Die werden im Allgemeinen nämlich auf die Praxisphasen gelegt. Das Volumen macht primär den Schwierigkeitsgrad an der DHBW aus.

Wenn man natürlich stets in den Semesterferien Vollzeit-Praktika macht während des Unistudiums dann hat man genau so viel zu tun. Aber wer hat denn nach dem Bachelor in Regelstudienzeit sechs 3-monatige Praktika?

Ein guter Freund von mir hat parallel mit mir BWL an der Uni Innsbruck studiert. Wir haben regelmäßig zusammen gelernt und Unterlagen abgeglichen. Große Unterschiede gabs da nicht. Wählt man natürlich stark quantitative Wahlmodule an der Uni, dann ist der quantitative Anspruch sicherlich heftiger, ist ja logisch.

Ich merke, dass mein Post nicht sehr strukturiert ist und ich einfach runter geschrieben habe, was mir so zum Thema eingefallen ist. Sorry dafür! Als kurzes Fazit einfach noch meine persönliche Meinung:

  • Uni ist schwerer vom intellektuellen Anspruch, der Unterschied ist aber nicht gigantisch.
  • DHBW ist schwerer vom zu bewältigenden Volumen, hängt aber stark davon ab was du neben der Uni arbeitest bzw. an Praktika machst.
  • DHBW ist in der Industrie sehr angesehen und das nicht nur (wie hier oft behauptet wird) für einfache Sachbearbeiter-Stellen.
  • Bist du von vornerein auf IB/UB festgelegt dann mach Uni weil dann der Master optional ist, nach DHBW wäre er Pflicht. Außerdem kannst du keine Praktika in diese Richtung absolvieren während des Bachelors.
  • Wenn du einen Top-Arbeitgeber für den Studium ergattern kannst dann mach DHBW.
  • Ein Auslandssemester ist an der DHBW schwerer zu ermöglich als an der Uni aber nicht unmöglich. Ich habe keines gemacht und es bereut (Weil ich an der Zulassung für den Master in Mannheim knapp gescheitert bin und mit Ausland ganz locker drin gewesen wäre). Ich empfehle daher eines zu machen.

Danke für die ausführliche Einschätzung. Schön, dass nicht jeder in diesem Forum ist, wie der Poster nach dir.

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

So sieht es aus. Für den Großteil der Leute ist der Weg duales Studium über gutes Unternehmen perfekt. Einfacher kommt ihr nie wieder rein. Ihr habt nen Platz im Unternehmen sicher, verdient Geld und habt nen lässiges Studium. Danach könnt ihr immer noch euren Master machen.

Habe "leider" den Uni weg genommen. Bin relativ durchschnittlich und komme daher extrem unwahrscheinlich in die top Unternehmen rein. Im Gegensatz zu meinem Bekanntenkreis, die sich für ein duales Studium entschieden haben und im Gegensatz zu mir ein völlig entspanntes Leben hatten/haben. Und glaubt mir, so geht es den meisten der Absolventen an den ach so tollen Unis.

Für die Top 10% ist das eh alles egal, die können machen was sie wollen.

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 27.11.2017:

UB und IB sind ausgeschlossen mit dualer Hochschule. Und alle Top-Karrieristen und Wissenschaftler haben nun einmal an Unis und nicht an DHs studiert. Das ist, als würde man Gymnasium und Realschule+Lehre vergleichen.

Das stimmt nicht. Kenne genug Duale (allein 2 vom dualen Part der FH LU), die jetzt im UB Tier-1 rumspringen.

Ich muss sagen: DHBW + Top-Arbeitgeber > Uni Köln (um mal meine Uni zu nennen, damit es kein Geheule gibt). Die Leute, die an der Dualen Hochschule waren und schon damals bei BASF, SAP, etc. waren sind deutlich besser weggekommen als meine Uni Köln Kollegen (nicht alle). SAP, BASF oder HDCEMENT hat denen nach dem DH-BA einfach einen 0815-Master an der IBA Heidelberg oder anderen spendiert und jetzt verdienen die locker ihre 60 bis 80k. (jaja, ich weiß im IB verdient man viel vil mehr, aber meine Kollege arbeiten 8h/Tag).

Ich bin selbst in einem der drei o.g. DAX.Konzerne und ich muss sagen, dass der Stress an der Uni Köln eigentlich für den Arsch war. Würde ich heute nochmal studieren würde ich an die DH + TopArbeitgeber. Man verdient direkt und macht wirklich kein schweres Studium. Wenn ich überlege, was das für ein Stress im Nachhinein war: 5 Jahre richtige K.O.-Klausuren, zickige Profs, dann der ganze Bewerbungskram.... Für? Den Namen: LMU, Goethe oder Universität zu Köln im Lebenslauf?

In meinen Augen sind diese Unis nur zielführend, wenn man wirklich ins IB oder UB will, für alles andere reicht ne 0815-Klitsche aus und da ist die DHBW halt der beste Weg.

PS: Ja, für´s Top-Management kann es mit der DH vielleicht eng werden... das sollte man noch dazu sagen, wobei ich daran nicht glaube

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

WiWi Gast schrieb am 27.11.2017:

UB und IB sind ausgeschlossen mit dualer Hochschule. Und alle Top-Karrieristen und Wissenschaftler haben nun einmal an Unis und nicht an DHs studiert. Das ist, als würde man Gymnasium und Realschule+Lehre vergleichen.

HAHAHA, witzig. An der DHBW in Stuttgart unterrichten sogar einige Dozenten, die für die DB im Debt Capital Market arbeiten. Ist doch lächerlich zu behaupten, dass man mit DHBW nicht ins IB kommt. Natürlich geht das. Die Dozenten dort unterstreichen auch, dass sie UNINIVEAU haben. Die DHBW hat keinen Freifahrtsschein, sondern deren Niveau wird mehrmals im Jahr von externen geprüft.

Es mag sein, dass eine Uni wie in Mannheim, Köln, Goethe, LMU, St. Gallen oder solche Kaliber, der DHBW echt überlegen sind, aber eine stink normale Uni ist der DHBW bei weitem nicht mehr überlegen. Es ist 1:1, glaubs doch einfach.

Es ist sowieso Fakt, dass die ganzen Hater hier, alles andere als High Performer sind. Es sind eher die, die an der Uni grad durchrutschen und breit machen müssen. Nahezu jeder DHBWler ist besser wie ein durchschnittlicher Uniabsolvent. Es sei denn, man kommt tatsächlich von Mannheim. Und dann ist man auch nichts besonderes mehr.

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

HAHAHA, witzig. An der DHBW in Stuttgart unterrichten sogar einige Dozenten, die für die DB im Debt Capital Market arbeiten. Ist doch lächerlich zu behaupten, dass man mit DHBW nicht ins IB kommt. Natürlich geht das. Die Dozenten dort unterstreichen auch, dass sie UNINIVEAU haben. Die DHBW hat keinen Freifahrtsschein, sondern deren Niveau wird mehrmals im Jahr von externen geprüft.

Es mag sein, dass eine Uni wie in Mannheim, Köln, Goethe, LMU, St. Gallen oder solche Kaliber, der DHBW echt überlegen sind, aber eine stink normale Uni ist der DHBW bei weitem nicht mehr überlegen. Es ist 1:1, glaubs doch einfach.

Es ist sowieso Fakt, dass die ganzen Hater hier, alles andere als High Performer sind. Es sind eher die, die an der Uni grad durchrutschen und breit machen müssen. Nahezu jeder DHBWler ist besser wie ein durchschnittlicher Uniabsolvent. Es sei denn, man kommt tatsächlich von Mannheim. Und dann ist man auch nichts besonderes mehr.

Diese Argumentation :D Denkst du wirklich, dass die Dozenten, dir ihr scheinbar aus dem Banking zu haben scheint, selbst an der DHBW studiert haben? Für die Kollegen seid ihr nur eine passive Einnahmequelle, sonst nichts. Dazu ist es auch nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal, wenn Praktiker ganze Vorlesungen halten. Ein klassischer Fall, wo sich ein DHBWler mit seinen Rechtfertigungen ins eigene Bein schießt.

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

DHBW, die Kaderschmiede - ja ne ist klar :-D

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 27.11.2017:

UB und IB sind ausgeschlossen mit dualer Hochschule. Und alle Top-Karrieristen und Wissenschaftler haben nun einmal an Unis und nicht an DHs studiert. Das ist, als würde man Gymnasium und Realschule+Lehre vergleichen.

HAHAHA, witzig. An der DHBW in Stuttgart unterrichten sogar einige Dozenten, die für die DB im Debt Capital Market arbeiten. Ist doch lächerlich zu behaupten, dass man mit DHBW nicht ins IB kommt. Natürlich geht das. Die Dozenten dort unterstreichen auch, dass sie UNINIVEAU haben. Die DHBW hat keinen Freifahrtsschein, sondern deren Niveau wird mehrmals im Jahr von externen geprüft.

Es mag sein, dass eine Uni wie in Mannheim, Köln, Goethe, LMU, St. Gallen oder solche Kaliber, der DHBW echt überlegen sind, aber eine stink normale Uni ist der DHBW bei weitem nicht mehr überlegen. Es ist 1:1, glaubs doch einfach.

Es ist sowieso Fakt, dass die ganzen Hater hier, alles andere als High Performer sind. Es sind eher die, die an der Uni grad durchrutschen und breit machen müssen. Nahezu jeder DHBWler ist besser wie ein durchschnittlicher Uniabsolvent. Es sei denn, man kommt tatsächlich von Mannheim. Und dann ist man auch nichts besonderes mehr.

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

HAHAHA, witzig. An der DHBW in Stuttgart unterrichten sogar einige Dozenten, die für die DB im Debt Capital Market arbeiten. Ist doch lächerlich zu behaupten, dass man mit DHBW nicht ins IB kommt. Natürlich geht das. Die Dozenten dort unterstreichen auch, dass sie UNINIVEAU haben. Die DHBW hat keinen Freifahrtsschein, sondern deren Niveau wird mehrmals im Jahr von externen geprüft.

Es mag sein, dass eine Uni wie in Mannheim, Köln, Goethe, LMU, St. Gallen oder solche Kaliber, der DHBW echt überlegen sind, aber eine stink normale Uni ist der DHBW bei weitem nicht mehr überlegen. Es ist 1:1, glaubs doch einfach.

Es ist sowieso Fakt, dass die ganzen Hater hier, alles andere als High Performer sind. Es sind eher die, die an der Uni grad durchrutschen und breit machen müssen. Nahezu jeder DHBWler ist besser wie ein durchschnittlicher Uniabsolvent. Es sei denn, man kommt tatsächlich von Mannheim. Und dann ist man auch nichts besonderes mehr.

Diese Argumentation :D Denkst du wirklich, dass die Dozenten, dir ihr scheinbar aus dem Banking zu haben scheint, selbst an der DHBW studiert haben? Für die Kollegen seid ihr nur eine passive Einnahmequelle, sonst nichts. Dazu ist es auch nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal, wenn Praktiker ganze Vorlesungen halten. Ein klassischer Fall, wo sich ein DHBWler mit seinen Rechtfertigungen ins eigene Bein schießt.

Ja natürlich hat er selbst dort studiert, wo denn sonst. Dort gibt es auch einen der DB, der ist Vice President im IB. Aber ne klar, mit DHBW kommt man ja gar nicht ins IB. WiWi-Forum hat sowieso kein Niveau.

Ich verdiene lieber 50k bei 40stunden als 75k bei 75 Stunden Woche. Hahaha eigentlich ist es total dumm ins IB oder UB zu gehen, man wird ausgebeutet ohne Ende und ist sowieso nur die Hilfskraft a la Präsentationen aufarbeiten. Das kann jeder Abiturient, dazu muss man nicht viel können. Schon garnicht einen guten Bachelor. Die IB und UB sind die letzten der Nahrungskette ( von unten natürlich ), fühlen sich aber wie der oberste. Bis man im IB und UB wirklich jemand ist, ist man 40. das schaffst du in der freien Wirtschaft in einem Drittel der Zeit. Du verdienst ähnlich viel und arbeitest die Hälfte der Zeit. Und du hast über die Dauer nicht nach Geld gegeiert. Die ganzen Leute gehen ja nur wegen des Geldes dorthin. Das sie einen Stundenlohn unter 20€ haben, wenn’s hart kommt, raffen sie nicht. Aber klar, man gehört ja „zur Elite“. Zum Totlachen !

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

Die letzten in der Nahrungskette von unten, soso. Es ist gar nicht so leicht dir zu folgen, weil man sich permanent fragen muss, ob man selbst was verpasst hat oder du dir einfach wirklich laufend selbst widersprichst.

Aber kannst ja mal ein paar Profile/Namen raushauen von den ganzen IB VPs von der DHBW, würde die echt gern mal kennenlernen.

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

Analog deiner Argumentation: An der FOM dozieren auch gute Professoren von Universitäten. Das ist nur trotzdem nicht vergleichbar mit einem Unistudium. Oder würdest du nun auch behaupten, dass an der FOM, wo neben der Arbeit die Leute ihren Bachelor machen in der gleichen Regelstudienzeit, das gleiche Anforderungsniveau herrscht?

In meinen Augen hast du eigentlich keinen validen Punkt genannt, der deine Aussage, dass DHBW Niveau = Uni Niveau, unterstreicht.

Ich kenne persönlich niemanden, der an der DHBW ist, dafür aber sämtliche andere von FHs und privaten Hochschulen, teilweise duale Studenten. Ich würde behaupten, dass DHBW in der gleichen Liga spielt. Mein Eindruck ist folgender:

  • Duale Studenten haben in der Regel ein (sehr) gutes Abitur und stehen vom Leistungsniveau dem der Mannheimer und Co. in nichts nach
  • Duale Studenten haben natürlich auch nochmal einen anderen Druck/Motivation durch ihr Unternehmen
  • Kann es sich eine Duale Hochschule überhaupt erlauben, groß rauszuprüfen und ihre Geldgeber abzusägen? Ist in meinen Augen ein kritischer Punkt, wie eben bei privaten Hochschulen
  • Die Betreuung an Fhs ist wesentlich besser: Macht es den Studierenden einfacher, gute Leistungen zu erbringen
  • Die Organisation an Fhs ist wesentlich besser: Macht es den Studierenden einfacher, gute Leistungen zu erbringen
  • Durch Nachhilfe von Studenten von drei unterschiedlichen Fhs habe ich Einblicke in deren Anforderungen: Sorry, aber das war wirklich weit unter Uni-Niveau.
  • Diejenigen Studenten, die nach dem Bachelor an einer Fh auf eine Uni gegangen sind berichten eigentlich immer von härteren Bedingungen. Während die Uni Bacheloranden den Master entspannter finden.
  • Diejenigen Studenten, die ich kenne, die im Bachelor abgebrochen haben, kommen plötzlich an Fhs super klar und gehören zu den Besten. Zufall?
  • An den Fhs fangen tendenziell die schwächeren Schüler an. Kenne viele, die ihr Abi über Umwege nachholen mussten, gar kein Abi haben, sondern nur die Fachhochschulreife.
  • Der Unterricht an der Fh ist praktischer und wird von Profs mit Industriehintergrund gehalten. Das ist wahrscheinlich auch etwas angenehmer als das Theoriegeplänkel an der Uni.
  • Ich habe erlebt, dass man an Fhs Leistungen aus der Ausbildung oder Schule anrechen lassen kann. Fassen konnte ich es nicht, aber es war wirklich wahr.

Grundsätzlich gilt natürlich, dass nicht alle Unis und nicht alle Fhs gleich sind, Ausreißer gibt es immer und überall. Dennoch gilt in meinen Augen die große Tendenz, was das Anforderungsniveau betrifft:
Uni > Fh/DH/privat Fh

Aber wieso regst du dich überhaupt auf? Du hast in meinen Augen alles richtig gemacht. Du hast deinen Bachelor, nen angenehmes Studentenleben und bist im Unternehmen.

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 27.11.2017:

UB und IB sind ausgeschlossen mit dualer Hochschule. Und alle Top-Karrieristen und Wissenschaftler haben nun einmal an Unis und nicht an DHs studiert. Das ist, als würde man Gymnasium und Realschule+Lehre vergleichen.

HAHAHA, witzig. An der DHBW in Stuttgart unterrichten sogar einige Dozenten, die für die DB im Debt Capital Market arbeiten. Ist doch lächerlich zu behaupten, dass man mit DHBW nicht ins IB kommt. Natürlich geht das. Die Dozenten dort unterstreichen auch, dass sie UNINIVEAU haben. Die DHBW hat keinen Freifahrtsschein, sondern deren Niveau wird mehrmals im Jahr von externen geprüft.

Es mag sein, dass eine Uni wie in Mannheim, Köln, Goethe, LMU, St. Gallen oder solche Kaliber, der DHBW echt überlegen sind, aber eine stink normale Uni ist der DHBW bei weitem nicht mehr überlegen. Es ist 1:1, glaubs doch einfach.

Es ist sowieso Fakt, dass die ganzen Hater hier, alles andere als High Performer sind. Es sind eher die, die an der Uni grad durchrutschen und breit machen müssen. Nahezu jeder DHBWler ist besser wie ein durchschnittlicher Uniabsolvent. Es sei denn, man kommt tatsächlich von Mannheim. Und dann ist man auch nichts besonderes mehr.

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

So einfach ist ein DHBW Studium nun auch nicht.

Sei mir nicht böse, aber "so leicht ist es auch nicht" - aus meinem Abi-jahrgang sind 25 Personen an die DHBW, aus dem Jahrgang danach sogar 27 - abgebrochen hat kein einziger! Zuletzt hat ne Abi-Kollegin, die in Konstanz Jura, in Gießen BWL und dann Chemie in Heidelberg abgebrochen hat ihren Bachelor an der Dualen Hochschule bekommen. Meine Ex (3,7 Abi mit 2 Nachprüfungen) hat letzte Woche ihr Zeugnis (2,2) an der DH bekommen, zudem sehe ich hier Woche für Woche was die DHler bei uns im Konzern leisten müssen...

Die DHBW hat irgendwo ihren Sinn. Ich kann aber an der DH schwierigkeitsmässig einfach nur herunterschauen. Mir können jetzt hier 100 Leute erzählen, dass es da Abbrecher gibt oder dass man durch Arbeitgeber gepuscht wird oder oder... aber meine persönliche Erfahrung sagt mir, dass das Niveau weit unter dem meiner Uni ist.

Es ist auch völlig klar. Eine DH kann nicht so exmatrikulieren wie Köln, Münster oder die Goethe. Das geht einfach nicht, weil die Unternehmen sonst ihre Leute dort nicht mehr hinschicken.

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

Während meines Praktikums bei Porsche war ein ehemaliger DH´ler mein Chef (nur Bachelor). Er war 29, ist Abteilungsleiter, hat somit Führungsverantwortung und ein Fix-Gehalt über 115.000€! Als er mir das erzählt hat, habe ich (Top-Uni, Auslandssemester, Praktika) erst einmal geschluckt. Der Unterschied war, er hatte zu dem Zeitpunkt quasi 11 Jahre Arbeitserfahrung, in jedem DAX Unternehmen wächst da das Gehalt automatisch. Ich würde jedoch behaupten, dass seine Studienzeit nicht halb so cool war wie meine. Dementsprechend muss jeder wissen was er will, zu behaupten das es gehaltstechnisch riesige Einbußen sind, ist aber kompletter Quatsch. Ich glaube auch nicht, dass er auf viele UB`ler eifersüchtig ist, andersherum sind gibt es aber sicherlich viele UB´ler, die gerne den Job von 8-19 Uhr für das Gehalt hätten.

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

Sei mir nicht böse, aber "so leicht ist es auch nicht" - aus meinem Abi-jahrgang sind 25 Personen an die DHBW, aus dem Jahrgang danach sogar 27 - abgebrochen hat kein einziger! Zuletzt hat ne Abi-Kollegin, die in Konstanz Jura, in Gießen BWL und dann Chemie in Heidelberg abgebrochen hat ihren Bachelor an der Dualen Hochschule bekommen. Meine Ex (3,7 Abi mit 2 Nachprüfungen) hat letzte Woche ihr Zeugnis (2,2) an der DH bekommen, zudem sehe ich hier Woche für Woche was die DHler bei uns im Konzern leisten müssen...

Die DHBW hat irgendwo ihren Sinn. Ich kann aber an der DH schwierigkeitsmässig einfach nur herunterschauen. Mir können jetzt hier 100 Leute erzählen, dass es da Abbrecher gibt oder dass man durch Arbeitgeber gepuscht wird oder oder... aber meine persönliche Erfahrung sagt mir, dass das Niveau weit unter dem meiner Uni ist.

Es ist auch völlig klar. Eine DH kann nicht so exmatrikulieren wie Köln, Münster oder die Goethe. Das geht einfach nicht, weil die Unternehmen sonst ihre Leute dort nicht mehr hinschicken.

2 Sekunden Googeln und schon findet man die Abbrecherquote. Die liegt mit 15% ohne Zweifel weit unter der durchschnittlichen Quote an Universitäten aber hier so zu tun als würde niemals jemand abbrechen ist Unfug.

Und natürlich wird auch an der DHBW nach einem gescheiterten Drittversuch exmatrikuliert wie an jeder Universität auch. Die Hochschule wird nicht von den Unternehmen finanziert. Sie ist keine private Einrichtung. Das die Abbrecherquote niedriger ist, lässt sich auch unter der Annahme des gleichen Niveaus problemlos erklären (Durchschnittliches Abitur ist besser an der dhbw, die nötige Selbstorganisation ist geringer und damit entfällt ein Kriterium an dem viele scheitern, die Unternehmen pushen die Studenten, die Notwendigkeit eines Nebenjobs ist nicht vorhanden...).

Ganz davon abgesehen, ist eine hohe Abbrecherquote kein Qualitätskriterium. Eher das Gegenteil ist doch wohl der Fall. Der Sinn eines Studiums ist nicht, die Studenten vor maximal schwere Aufgaben zu stellen, um nur die absolute Elite durch zu lassen. In Harvard liegt die Abbrecherquote laut deren Website für undergrads bei 2,4% - ist Harvard nun lächerlich leicht und sollte nicht ernstgenommen werden?

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

An meine Target-Uni Kollegen, ich habe auch den Blick von beiden Seiten, BWL Bachelor DHBW, Mathe B.Sc. und Target M.Sc. Finance :

  1. Bestätigt bitte nicht immer jedes Klischee. Inhaltslose Phrasen kaschiert man nicht mit Wortgewandheit und mit Arroganz kommt niemand weiter.

  2. Es ist und bleibt vermessen zu behaupten, dass ein duales Studium leicht wäre und weniger wert ist. Meinen besten Abschlussschnitt habe ich auch nach Umrechnung vom Master in Mathe mit 1,2. Ich saß teilweise echt bis spät nachts an Beweisen aber wenn es durch war, habe ich alles Verstanden und ich hatte Freizeit. Im DHBW Studium (1,5) musste ich gefühlt mehr für meine Noten tun. Der intellektuelle Anspruch war nicht auf der gleichen wissenschaftlich abstrakten Ebene und damit „geringer“, aber die 1,5 habe ich nicht geschenkt bekommen. Ich musste dafür schon lernen. Der Stoff war umfangreich.

  3. Fähigkeiten, die man für eine Tätigkeit im IB/UB braucht, schult man nicht mehr durch die Universität. Analytisches Denkvermögen, eine Strukturierte und konzeptionelle Fähigkeiten bekam ich schon durch das duale Studium. Auf diese 3 Fähigkeiten kommt es primär in den o.g. Feldern an. Die Inhalte sind intellektuell gesehen so anspruchslos, dass man sie sich durch Fleiß schnell aneignen kann. Kurz vor meinem M.Sc. habe ich ein Praktikum in London absolviert (IB M&A plus nochmal ein Einsatz im Bereich ECM) bei einer Bulge bracket. Das Praktika war ziemlich böse und ich bin wegen dem Pensum nachts um 2 wirklich fast in meinem verschwitzten Anzug ertrunken aber es war inhaltlich zu bewältigen. Mein größtes Problem waren eher Assocs. mit beschissenem Dialekt. Fazit: Für das Studium habe ich weder intellektuelle Fähigkeiten wie im Mathe B.Sc noch die folgenden Inhalte des Finance M.Sc. gebraucht. Excel und strukturiertes, effizientes Vorgehen bei Accounting- und oberflächliche Cap. Market Kentnisse hätten gereicht. Es ist auch naiv zu glauben, dass man durch ein uni Studium besser aufs Arbeitsleben vorbereitet ist, weil der methodische und wissenschaftliche Anspruch höher ist. Das stimmt nicht und ergibt wenig Sinn. die wichtigsten Fähigkeiten stehen oben und dafür braucht man kein Unistudium.

  4. In der DHBW Zeit habe ich neben Bankern auch Leute von Daimler, Siemens etc kennengelernt. Diejenigen, von denen ich immer mal was höre oder die LinkedIn Updates sehe, haben tolle Jobs als Referenten oder gute Master aufgesetzt. Jeder von denen scheint gefühlt gut untergekommen zu sein. Vergleicht man das mit dem durchschnittlichen Uni Absolventen, dann steht ein duales Studium im Schnitt klar besser da und ist auch mehr wert. Weil die Leute sich in ihrem Konzern die Türen offen halten und einen guten Praxisbezug. Bei einer Uni muss das Mittelfeld erstmal was bei Arbeitgebern mit einigermaßen vergleichbarer Reputation finden.

5.bezüglich Uni Absolventen/Studenten müssen sich durchsetzen und duale nicht: Das stimmt so einfach nicht und ist Unsinn. Erstens musste ich ,um überhaupt einen Platz fürs duale bei meinem ehemaligen AG zu bekommen, durch einen online Test, ein AC und ein Interview. Dort haben sich pro stelle damals fast 200 Leute beworben. Und das trotz gutem Abi (1,4, hätte wohl für Mannheim gereicht ;)). Meine Kommilitonen Hatten alle Schnitte zwischen 1,0-3,0 (manche wohl durch Vitamin B reingekommen). Neben dem Einstellungsverfahren kommt noch der Druck, sich im Unternehmen durchzusetzen. Man muss sich in unterschiedlichen Abteilungen (ich habe 8 durchlaufen) beweisen und sich für seine Noten dauernd doppelt rechtfertigen. Der Druck ist an sich also genau genommen höher als an der Uni. Ich habe auf 2-3 ziemlich coole Projekte mitbearbeitet, wo klarer Ergebnisdruck geherrscht und auch gewollt war.

  1. Der Konventionelle weg ändert sich. Mein Vater musste für seine Diplom Arbeit den doppelt bis dreifachen Aufwand betreiben wie ich für meine Abschlussarbeit. Informationen sind schneller zugänglich und für die Praxis ist ein Studium in der Art und weise eines klassischen Uni Studiums nicht mehr notwendig. Aufgrund der akademisierung verwässert zudem nach und nach der elitäre Anspruch. In FFM wurde in den 90ern jeder Student von den Banken eingekauft, weil es studieren elitär war. Trotzdem sitzen in den Jahrgängen gleichsam verteilt Leute in Führungspositionen, auch mit Ausbildung etc. Der Vergleich hinkt jetzt leicht aber worauf ich hinaus möchte: in 20 Jahren werden es zum gleichen Teil Uni Absolventen wie duale und fhler sein.

  2. was sind high Performer? Lloyd blankfein oder dibelius? Für mich sind es auch mitte-Ende 30er, die GF vom Mittelständler sind oder Bereichsleiter/Divisionsleiter/Direktoren/ Managing directors von Abteilungen in großen Unternehmen. Dort kommen bereits die wenigsten hin und was ich bisher gesehen habe zeigt mir, dass gerade in D das Feld bunt gemischt ist (Ausbildung, VWA, FH, Bankbetriebswirte, Uni). DAX 30 Vorstände mal außen vor, aber das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit niemals einer von hier.

  3. anknüpfend an 7. : Viele verwechseln die Zielstellungen. Es gibt nicht nur schwarz/weiß IB/UB. Für eine gute Karriere wappnet auch ein duales Studium. Das ist Fakt und die Behauptungen von der wahrscheinlich sehr homogenen und am Ende doch relativ kleinen Stichprobe an Studenten, die sich hier wiederspiegeln, sind einfach falsch.

  4. Es gibt leider eine Sache, der ich zustimmen muss: Für IB eignet sich das duale Studium weniger. Das liegt daran, dass man mit dem DHBW/dualen Studium FH Bachelor während des Studiums nicht/ nur sehr kurz ins IB kann. Während bei der UB der Exzellenz-Anspruch vor allem auf Studienleistungen liegt bzw. größer als im IB ist, kann man bei IB fehlende akademische Exzellenz bis zu einem gewissen Grad durch frühe Planung wettmachen. Praktische Erfahrungen sind dort extrem wichtig. Habe genug Leute kennengelernt, die ziemlich Durchschnitt waren aber einfach gute Start- Praktika oder Netzwerke hatten und sich so ihr intern offer sichern konnten. Hier muss ich auch sagen, dass trotz der mittlerweile immer höheren Akzeptanz des dualen Studiums das Umdenken noch dauern wird. Wobei ich mir auch vorstellen kann, dass es irgendwann sicherlich einen dualen Studiengang für die Bereiche der IBD gibt. Für UB sehe ich den Nachteil schon geringer, da man trotz des hohen Reputationsanspruchs mit einem Master und den entsprechenden Praktika immer noch gute Chancen hat.

  5. zu mir: ich bin nach meinem Finance Master dann ins AM gegangen. Habe mich trotz Angebot gegen IB entschieden. Fühle mich sehr wohl und die W/L-Balance ist ok, mache viel im Modeling und habe Spaß am Beruf. Ich verdiene mittlerweile schon weit über 100k und verfolge das Forum seit Studienstart. Ich möchte ehrlich sein: Reputation ist wichtig und mein Finance Master hat mir erst den Job ermöglicht, aber die Branche ist nun mal althierarchisch geprägt. Leider empfinde ich eine immer höhere Arroganz in vielen Kommentaren und habe auch das Gefühl, dass hier imme dieselben schreiben und die Nutzermenge daher kleiner ist, als vermutet. Oft wird immer nur aus anderen Threads rezitiert und andere Wege als der klassische denunziert. Auch scheint die Oberflächlichkeit gestiegen zu sein?

Fazit von meinem geistigen Ausbruch: wenn ihr die Wahl zwischen einer Uni, Fh und einem dualen Studium habt, überlegt euch wo ihr hinwollt und macht das von der Wahl abhängig. Für eine gute Karriere im Konzern, eventuell Konzerneinstieg nach Bachelor empfehle ich einen dualen Bachelor. Bei IB Ambitionen und Einstieg nach Bachelor würde ich aufgrund der Praktikamöglichkeiten selbst ein FH Studium vorziehen. Wenn man sich nicht sicher ist, was man genau machen möchte und für den Lifestyle, würde ich Uni empfehlen. Zwischen einer Target und einem dualen Studium bei einem Konzern wäre ich im Bachelor immer indifferent, aber empfehle für Leute in gleicher Position auch hier das duale Studium. Wer unbedingt in die UB will, der kann denke ich mit den entsprechenden Leistungen über beide Wege dahin gelangen, man muss eh meistens für die consultant/ associate stellen über einen Master gehen. Hier würde ich aber mehr zur Uni neigen. Einfach aufgrund der Praktikamöglichkeiten und der (noch) höheren Reputation sowie direkten Möglichkeiten als Analyst auch nach Bachelor einzusteigen.

Wer Leistungsfähigkeit hat aber sich allgemein nicht sicher ist, wo er hin möchte, sollte bei entsprechenden angeboten doch nach Bauch entscheiden. Falsch machen wird er sowohl mit einem dualen Studium noch einer sehr guten Uni nichts. Was ich hier aber Hinten sehe, ist die FH.

Am Ende kann man mit allen Wegen zu den high Performern gehören. High Performance ist nicht nur IB/UB.

Euch allen viel Erfolg für den Berufseinstieg und in der Zukunft. Versucht weniger, andere zu diskreditieren und immer den nur den eigenen Weg als Horizont zu betrachten. Ach: Und studiert nur Mathe, wenn ihr euch dreifach sicher seid. ;-) Das bisschen Interesse an Stochastik ist die Qual der Beweisführung nicht wert.

Schönen Abend!

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

HAHAHA, witzig. An der DHBW in Stuttgart unterrichten sogar einige Dozenten, die für die DB im Debt Capital Market arbeiten. Ist doch lächerlich zu behaupten, dass man mit DHBW nicht ins IB kommt. Natürlich geht das. Die Dozenten dort unterstreichen auch, dass sie UNINIVEAU haben. Die DHBW hat keinen Freifahrtsschein, sondern deren Niveau wird mehrmals im Jahr von externen geprüft.

Es mag sein, dass eine Uni wie in Mannheim, Köln, Goethe, LMU, St. Gallen oder solche Kaliber, der DHBW echt überlegen sind, aber eine stink normale Uni ist der DHBW bei weitem nicht mehr überlegen. Es ist 1:1, glaubs doch einfach.

Es ist sowieso Fakt, dass die ganzen Hater hier, alles andere als High Performer sind. Es sind eher die, die an der Uni grad durchrutschen und breit machen müssen. Nahezu jeder DHBWler ist besser wie ein durchschnittlicher Uniabsolvent. Es sei denn, man kommt tatsächlich von Mannheim. Und dann ist man auch nichts besonderes mehr.

Diese Argumentation :D Denkst du wirklich, dass die Dozenten, dir ihr scheinbar aus dem Banking zu haben scheint, selbst an der DHBW studiert haben? Für die Kollegen seid ihr nur eine passive Einnahmequelle, sonst nichts. Dazu ist es auch nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal, wenn Praktiker ganze Vorlesungen halten. Ein klassischer Fall, wo sich ein DHBWler mit seinen Rechtfertigungen ins eigene Bein schießt.

Ja natürlich hat er selbst dort studiert, wo denn sonst. Dort gibt es auch einen der DB, der ist Vice President im IB. Aber ne klar, mit DHBW kommt man ja gar nicht ins IB. WiWi-Forum hat sowieso kein Niveau.

Ich verdiene lieber 50k bei 40stunden als 75k bei 75 Stunden Woche. Hahaha eigentlich ist es total dumm ins IB oder UB zu gehen, man wird ausgebeutet ohne Ende und ist sowieso nur die Hilfskraft a la Präsentationen aufarbeiten. Das kann jeder Abiturient, dazu muss man nicht viel können. Schon garnicht einen guten Bachelor. Die IB und UB sind die letzten der Nahrungskette ( von unten natürlich ), fühlen sich aber wie der oberste. Bis man im IB und UB wirklich jemand ist, ist man 40. das schaffst du in der freien Wirtschaft in einem Drittel der Zeit. Du verdienst ähnlich viel und arbeitest die Hälfte der Zeit. Und du hast über die Dauer nicht nach Geld gegeiert. Die ganzen Leute gehen ja nur wegen des Geldes dorthin. Das sie einen Stundenlohn unter 20€ haben, wenn’s hart kommt, raffen sie nicht. Aber klar, man gehört ja „zur Elite“. Zum Totlachen !

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

Schöner Beitrag.
Trotzdem für die IB-Karriere zu einer FH tendieren, ist kompletter Schwachsinn..

WiWi Gast schrieb am 30.11.2017:

An meine Target-Uni Kollegen, ich habe auch den Blick von beiden Seiten, BWL Bachelor DHBW, Mathe B.Sc. und Target M.Sc. Finance :

  1. Bestätigt bitte nicht immer jedes Klischee. Inhaltslose Phrasen kaschiert man nicht mit Wortgewandheit und mit Arroganz kommt niemand weiter.

  2. Es ist und bleibt vermessen zu behaupten, dass ein duales Studium leicht wäre und weniger wert ist. Meinen besten Abschlussschnitt habe ich auch nach Umrechnung vom Master in Mathe mit 1,2. Ich saß teilweise echt bis spät nachts an Beweisen aber wenn es durch war, habe ich alles Verstanden und ich hatte Freizeit. Im DHBW Studium (1,5) musste ich gefühlt mehr für meine Noten tun. Der intellektuelle Anspruch war nicht auf der gleichen wissenschaftlich abstrakten Ebene und damit „geringer“, aber die 1,5 habe ich nicht geschenkt bekommen. Ich musste dafür schon lernen. Der Stoff war umfangreich.

  3. Fähigkeiten, die man für eine Tätigkeit im IB/UB braucht, schult man nicht mehr durch die Universität. Analytisches Denkvermögen, eine Strukturierte und konzeptionelle Fähigkeiten bekam ich schon durch das duale Studium. Auf diese 3 Fähigkeiten kommt es primär in den o.g. Feldern an. Die Inhalte sind intellektuell gesehen so anspruchslos, dass man sie sich durch Fleiß schnell aneignen kann. Kurz vor meinem M.Sc. habe ich ein Praktikum in London absolviert (IB M&A plus nochmal ein Einsatz im Bereich ECM) bei einer Bulge bracket. Das Praktika war ziemlich böse und ich bin wegen dem Pensum nachts um 2 wirklich fast in meinem verschwitzten Anzug ertrunken aber es war inhaltlich zu bewältigen. Mein größtes Problem waren eher Assocs. mit beschissenem Dialekt. Fazit: Für das Studium habe ich weder intellektuelle Fähigkeiten wie im Mathe B.Sc noch die folgenden Inhalte des Finance M.Sc. gebraucht. Excel und strukturiertes, effizientes Vorgehen bei Accounting- und oberflächliche Cap. Market Kentnisse hätten gereicht. Es ist auch naiv zu glauben, dass man durch ein uni Studium besser aufs Arbeitsleben vorbereitet ist, weil der methodische und wissenschaftliche Anspruch höher ist. Das stimmt nicht und ergibt wenig Sinn. die wichtigsten Fähigkeiten stehen oben und dafür braucht man kein Unistudium.

  4. In der DHBW Zeit habe ich neben Bankern auch Leute von Daimler, Siemens etc kennengelernt. Diejenigen, von denen ich immer mal was höre oder die LinkedIn Updates sehe, haben tolle Jobs als Referenten oder gute Master aufgesetzt. Jeder von denen scheint gefühlt gut untergekommen zu sein. Vergleicht man das mit dem durchschnittlichen Uni Absolventen, dann steht ein duales Studium im Schnitt klar besser da und ist auch mehr wert. Weil die Leute sich in ihrem Konzern die Türen offen halten und einen guten Praxisbezug. Bei einer Uni muss das Mittelfeld erstmal was bei Arbeitgebern mit einigermaßen vergleichbarer Reputation finden.

5.bezüglich Uni Absolventen/Studenten müssen sich durchsetzen und duale nicht: Das stimmt so einfach nicht und ist Unsinn. Erstens musste ich ,um überhaupt einen Platz fürs duale bei meinem ehemaligen AG zu bekommen, durch einen online Test, ein AC und ein Interview. Dort haben sich pro stelle damals fast 200 Leute beworben. Und das trotz gutem Abi (1,4, hätte wohl für Mannheim gereicht ;)). Meine Kommilitonen Hatten alle Schnitte zwischen 1,0-3,0 (manche wohl durch Vitamin B reingekommen). Neben dem Einstellungsverfahren kommt noch der Druck, sich im Unternehmen durchzusetzen. Man muss sich in unterschiedlichen Abteilungen (ich habe 8 durchlaufen) beweisen und sich für seine Noten dauernd doppelt rechtfertigen. Der Druck ist an sich also genau genommen höher als an der Uni. Ich habe auf 2-3 ziemlich coole Projekte mitbearbeitet, wo klarer Ergebnisdruck geherrscht und auch gewollt war.

  1. Der Konventionelle weg ändert sich. Mein Vater musste für seine Diplom Arbeit den doppelt bis dreifachen Aufwand betreiben wie ich für meine Abschlussarbeit. Informationen sind schneller zugänglich und für die Praxis ist ein Studium in der Art und weise eines klassischen Uni Studiums nicht mehr notwendig. Aufgrund der akademisierung verwässert zudem nach und nach der elitäre Anspruch. In FFM wurde in den 90ern jeder Student von den Banken eingekauft, weil es studieren elitär war. Trotzdem sitzen in den Jahrgängen gleichsam verteilt Leute in Führungspositionen, auch mit Ausbildung etc. Der Vergleich hinkt jetzt leicht aber worauf ich hinaus möchte: in 20 Jahren werden es zum gleichen Teil Uni Absolventen wie duale und fhler sein.

  2. was sind high Performer? Lloyd blankfein oder dibelius? Für mich sind es auch mitte-Ende 30er, die GF vom Mittelständler sind oder Bereichsleiter/Divisionsleiter/Direktoren/ Managing directors von Abteilungen in großen Unternehmen. Dort kommen bereits die wenigsten hin und was ich bisher gesehen habe zeigt mir, dass gerade in D das Feld bunt gemischt ist (Ausbildung, VWA, FH, Bankbetriebswirte, Uni). DAX 30 Vorstände mal außen vor, aber das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit niemals einer von hier.

  3. anknüpfend an 7. : Viele verwechseln die Zielstellungen. Es gibt nicht nur schwarz/weiß IB/UB. Für eine gute Karriere wappnet auch ein duales Studium. Das ist Fakt und die Behauptungen von der wahrscheinlich sehr homogenen und am Ende doch relativ kleinen Stichprobe an Studenten, die sich hier wiederspiegeln, sind einfach falsch.

  4. Es gibt leider eine Sache, der ich zustimmen muss: Für IB eignet sich das duale Studium weniger. Das liegt daran, dass man mit dem DHBW/dualen Studium FH Bachelor während des Studiums nicht/ nur sehr kurz ins IB kann. Während bei der UB der Exzellenz-Anspruch vor allem auf Studienleistungen liegt bzw. größer als im IB ist, kann man bei IB fehlende akademische Exzellenz bis zu einem gewissen Grad durch frühe Planung wettmachen. Praktische Erfahrungen sind dort extrem wichtig. Habe genug Leute kennengelernt, die ziemlich Durchschnitt waren aber einfach gute Start- Praktika oder Netzwerke hatten und sich so ihr intern offer sichern konnten. Hier muss ich auch sagen, dass trotz der mittlerweile immer höheren Akzeptanz des dualen Studiums das Umdenken noch dauern wird. Wobei ich mir auch vorstellen kann, dass es irgendwann sicherlich einen dualen Studiengang für die Bereiche der IBD gibt. Für UB sehe ich den Nachteil schon geringer, da man trotz des hohen Reputationsanspruchs mit einem Master und den entsprechenden Praktika immer noch gute Chancen hat.

  5. zu mir: ich bin nach meinem Finance Master dann ins AM gegangen. Habe mich trotz Angebot gegen IB entschieden. Fühle mich sehr wohl und die W/L-Balance ist ok, mache viel im Modeling und habe Spaß am Beruf. Ich verdiene mittlerweile schon weit über 100k und verfolge das Forum seit Studienstart. Ich möchte ehrlich sein: Reputation ist wichtig und mein Finance Master hat mir erst den Job ermöglicht, aber die Branche ist nun mal althierarchisch geprägt. Leider empfinde ich eine immer höhere Arroganz in vielen Kommentaren und habe auch das Gefühl, dass hier imme dieselben schreiben und die Nutzermenge daher kleiner ist, als vermutet. Oft wird immer nur aus anderen Threads rezitiert und andere Wege als der klassische denunziert. Auch scheint die Oberflächlichkeit gestiegen zu sein?

Fazit von meinem geistigen Ausbruch: wenn ihr die Wahl zwischen einer Uni, Fh und einem dualen Studium habt, überlegt euch wo ihr hinwollt und macht das von der Wahl abhängig. Für eine gute Karriere im Konzern, eventuell Konzerneinstieg nach Bachelor empfehle ich einen dualen Bachelor. Bei IB Ambitionen und Einstieg nach Bachelor würde ich aufgrund der Praktikamöglichkeiten selbst ein FH Studium vorziehen. Wenn man sich nicht sicher ist, was man genau machen möchte und für den Lifestyle, würde ich Uni empfehlen. Zwischen einer Target und einem dualen Studium bei einem Konzern wäre ich im Bachelor immer indifferent, aber empfehle für Leute in gleicher Position auch hier das duale Studium. Wer unbedingt in die UB will, der kann denke ich mit den entsprechenden Leistungen über beide Wege dahin gelangen, man muss eh meistens für die consultant/ associate stellen über einen Master gehen. Hier würde ich aber mehr zur Uni neigen. Einfach aufgrund der Praktikamöglichkeiten und der (noch) höheren Reputation sowie direkten Möglichkeiten als Analyst auch nach Bachelor einzusteigen.

Wer Leistungsfähigkeit hat aber sich allgemein nicht sicher ist, wo er hin möchte, sollte bei entsprechenden angeboten doch nach Bauch entscheiden. Falsch machen wird er sowohl mit einem dualen Studium noch einer sehr guten Uni nichts. Was ich hier aber Hinten sehe, ist die FH.

Am Ende kann man mit allen Wegen zu den high Performern gehören. High Performance ist nicht nur IB/UB.

Euch allen viel Erfolg für den Berufseinstieg und in der Zukunft. Versucht weniger, andere zu diskreditieren und immer den nur den eigenen Weg als Horizont zu betrachten. Ach: Und studiert nur Mathe, wenn ihr euch dreifach sicher seid. ;-) Das bisschen Interesse an Stochastik ist die Qual der Beweisführung nicht wert.

Schönen Abend!

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

WiWi Gast schrieb am 29.11.2017:

HAHAHA, witzig. An der DHBW in Stuttgart unterrichten sogar einige Dozenten, die für die DB im Debt Capital Market arbeiten. Ist doch lächerlich zu behaupten, dass man mit DHBW nicht ins IB kommt. Natürlich geht das. Die Dozenten dort unterstreichen auch, dass sie UNINIVEAU haben. Die DHBW hat keinen Freifahrtsschein, sondern deren Niveau wird mehrmals im Jahr von externen geprüft.

Es mag sein, dass eine Uni wie in Mannheim, Köln, Goethe, LMU, St. Gallen oder solche Kaliber, der DHBW echt überlegen sind, aber eine stink normale Uni ist der DHBW bei weitem nicht mehr überlegen. Es ist 1:1, glaubs doch einfach.

Es ist sowieso Fakt, dass die ganzen Hater hier, alles andere als High Performer sind. Es sind eher die, die an der Uni grad durchrutschen und breit machen müssen. Nahezu jeder DHBWler ist besser wie ein durchschnittlicher Uniabsolvent. Es sei denn, man kommt tatsächlich von Mannheim. Und dann ist man auch nichts besonderes mehr.

Diese Argumentation :D Denkst du wirklich, dass die Dozenten, dir ihr scheinbar aus dem Banking zu haben scheint, selbst an der DHBW studiert haben? Für die Kollegen seid ihr nur eine passive Einnahmequelle, sonst nichts. Dazu ist es auch nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal, wenn Praktiker ganze Vorlesungen halten. Ein klassischer Fall, wo sich ein DHBWler mit seinen Rechtfertigungen ins eigene Bein schießt.

Ja natürlich hat er selbst dort studiert, wo denn sonst. Dort gibt es auch einen der DB, der ist Vice President im IB. Aber ne klar, mit DHBW kommt man ja gar nicht ins IB. WiWi-Forum hat sowieso kein Niveau.

Ich verdiene lieber 50k bei 40stunden als 75k bei 75 Stunden Woche. Hahaha eigentlich ist es total dumm ins IB oder UB zu gehen, man wird ausgebeutet ohne Ende und ist sowieso nur die Hilfskraft a la Präsentationen aufarbeiten. Das kann jeder Abiturient, dazu muss man nicht viel können. Schon garnicht einen guten Bachelor. Die IB und UB sind die letzten der Nahrungskette ( von unten natürlich ), fühlen sich aber wie der oberste. Bis man im IB und UB wirklich jemand ist, ist man 40. das schaffst du in der freien Wirtschaft in einem Drittel der Zeit. Du verdienst ähnlich viel und arbeitest die Hälfte der Zeit. Und du hast über die Dauer nicht nach Geld gegeiert. Die ganzen Leute gehen ja nur wegen des Geldes dorthin. Das sie einen Stundenlohn unter 20€ haben, wenn’s hart kommt, raffen sie nicht. Aber klar, man gehört ja „zur Elite“. Zum Totlachen !

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WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

Wenn man in ein Dax30-Unternhemen möchte, dann geht es meist nur dual. Selbst mit Top-Noten kommt man häufig ohne Vitamin B nicht rein, da es keine Stellen gibt oder intern vergeben wird. Von der Uni zum Konzern ist wahnsinnig schwierig und man benötigt viel Glück, da man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein muss. Bildet euch was auf euer wissenschaftliches Studium ein, zum Konzern kommt ihr dennoch nur sehr schwer rein. Ich weiß wovon ich reden. Hab Master an der Uni, Arbeit beim OEM geschrieben, Auslandssemester, Werkstudent für mehrere Jahre. Ohne Vitamin B geht nichts! Der Arbeitsmarkt ist im Arsch, tolles Deutschland, es geht alles nur noch über Leihfirmen oder durch ganz viel Glück.

Damals war ich dumm. Hinterher ist man schlauer. Wenn ich nach dem Abi das Wissen von heute hätte, würde ich sofort dual bei Dax30 studieren. Ist zwar schwer rein zu kommen, aber einfacher als direkt nach der Uni.

antworten
WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

Nein, ich würde nur FH dem dualem Studium vorziehen, aufgrund der Möglichkeit zur freien Wahl der Praktika. An sich ist Uni natürlich vor FH in der Hinsicht IB. Habe ich aber auch geschrieben.

antworten
WiWi Gast

Re: DH Studium bei Daimler/Porsche oder Top Uni und Master

WiWi Gast schrieb am 30.11.2017:

Nein, ich würde nur FH dem dualem Studium vorziehen, aufgrund der Möglichkeit zur freien Wahl der Praktika. An sich ist Uni natürlich vor FH in der Hinsicht IB. Habe ich aber auch geschrieben.

Tut mir leid für das Missverständnis.
Schönen Abend noch und Respekt für den sehr informativen Beitrag.

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