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Fachdiskussion VWLVWL-Studium

Was soll an VWL schwer sein?

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WiWi Gast

Was soll an VWL schwer sein?

Die (zugegebenermaßen etwas provokative) Frage steht bereits im Titel.

Ich höre immer wieder, dass VWL sehr quantitativ sein soll. Jetzt bin ich zwar nicht an einer sogenannten Target-Uni und habe auch erst drei Semester studiert, aber in meinem WiWi-Studium mit bis jetzt 22 ECTS VWL-Vorlesungen war der mathematische Anspruch recht überschaubar. Lagrange-Multiplikatoren und Substitution war im Prinzip das Einzige, was man machen musste. Weit ging es also nicht über das Ableiten einer Lagrange-Funktion hinaus.

Meine Frage: Was kommt da noch, was so viel schwerer ist?

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WiWi Gast

Was soll an VWL schwer sein?

Musst das halt im Verhältnis zu BWL sehen (Folien auswendig lernen in Marketing, einfache Addition und Subtraktion in Accounting etc.).

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WiWi Gast

Was soll an VWL schwer sein?

WiWi Gast schrieb am 23.03.2018:

in meinem WiWi-Studium mit bis jetzt 22 ECTS VWL-Vorlesungen war der mathematische Anspruch recht überschaubar. Lagrange-Multiplikatoren und Substitution war im Prinzip das Einzige, was man machen musste. Weit ging es also nicht über das Ableiten einer Lagrange-Funktion hinaus.

Damit sind 90% der BWLer bereits überfordert.

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WiWi Gast

Was soll an VWL schwer sein?

Advanced Econometrics wird schon deutlich härter...

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WiWi Gast

Was soll an VWL schwer sein?

Das überrascht mich dann doch sehr, dass das (vorerst) in den Bachelor-Modulen alles sein soll. Die Schwierigkeit kann ich da noch nicht so ganz erkennen.

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WiWi Gast

Was soll an VWL schwer sein?

Zeitreihenanalyse auf MasterNiveau ist dann schon noch mal eine andere Hausnummer..

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WiWi Gast

Was soll an VWL schwer sein?

Naja ein par Modelle aus der Makroökonomie können schon sehr kompliziert werden. Wenn du das alles so leicht findest dann freu dich über deine scheinbar sehr gute Auffassungsgabe. Ich als BWLer fand immer die VWL-Klausuren schwerer und kann mich inhaltlich auch leider an kaum noch was erinnern.

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WiWi Gast

Was soll an VWL schwer sein?

Ich würde mich da nicht weit aus dem Fenster lehnen. Es ist wirklich sonderbar, dass du nach 22 ECTS VWL nicht weiter als Lagrange gekommen bist. Das ist wirklich nichts sorry. Ich frag mich wirklich was ihr sonst in VWL die ganze Zeit gemacht habt? Unser VWL (non target) war bereits in den ersten 2 Semester relativ anspruchsvoll...lagrange haben wir nicht mal gemacht, zu easy.

WiWi Gast schrieb am 23.03.2018:

Die (zugegebenermaßen etwas provokative) Frage steht bereits im Titel.

Ich höre immer wieder, dass VWL sehr quantitativ sein soll. Jetzt bin ich zwar nicht an einer sogenannten Target-Uni und habe auch erst drei Semester studiert, aber in meinem WiWi-Studium mit bis jetzt 22 ECTS VWL-Vorlesungen war der mathematische Anspruch recht überschaubar. Lagrange-Multiplikatoren und Substitution war im Prinzip das Einzige, was man machen musste. Weit ging es also nicht über das Ableiten einer Lagrange-Funktion hinaus.

Meine Frage: Was kommt da noch, was so viel schwerer ist?

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WiWi Gast

Was soll an VWL schwer sein?

WiWi Gast schrieb am 23.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 23.03.2018:

in meinem WiWi-Studium mit bis jetzt 22 ECTS VWL-Vorlesungen war der mathematische Anspruch recht überschaubar. Lagrange-Multiplikatoren und Substitution war im Prinzip das Einzige, was man machen musste. Weit ging es also nicht über das Ableiten einer Lagrange-Funktion hinaus.

Damit sind 90% der BWLer bereits überfordert.

Offensichtlich nicht, sonst hätten sie ja keinen Abschluss. Das müssen auch die BWLer machen.

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WiWi Gast

Was soll an VWL schwer sein?

WiWi Gast schrieb am 23.03.2018:

Ich würde mich da nicht weit aus dem Fenster lehnen. Es ist wirklich sonderbar, dass du nach 22 ECTS VWL nicht weiter als Lagrange gekommen bist. Das ist wirklich nichts sorry. Ich frag mich wirklich was ihr sonst in VWL die ganze Zeit gemacht habt? Unser VWL (non target) war bereits in den ersten 2 Semester relativ anspruchsvoll...lagrange haben wir nicht mal gemacht, zu easy.

Bitter erzähl doch keinen Unfug..ein VWL Studium ohne Lagrange ist unmöglich.

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WiWi Gast

Was soll an VWL schwer sein?

Habe ich mir auch bei dem schwachsinnigen Post gedacht...

WiWi Gast schrieb am 23.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 23.03.2018:

Ich würde mich da nicht weit aus dem Fenster lehnen. Es ist wirklich sonderbar, dass du nach 22 ECTS VWL nicht weiter als Lagrange gekommen bist. Das ist wirklich nichts sorry. Ich frag mich wirklich was ihr sonst in VWL die ganze Zeit gemacht habt? Unser VWL (non target) war bereits in den ersten 2 Semester relativ anspruchsvoll...lagrange haben wir nicht mal gemacht, zu easy.

Bitter erzähl doch keinen Unfug..ein VWL Studium ohne Lagrange ist unmöglich.

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WiWi Gast

Was soll an VWL schwer sein?

WiWi Gast schrieb am 23.03.2018:

Bitter erzähl doch keinen Unfug..ein VWL Studium ohne Lagrange ist unmöglich.

Don't feed the troll. ;)

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WiWi Gast

Was soll an VWL schwer sein?

Meiner Meinung nach wird es nicht Anspruchsvoller. Ich gehe mal davon aus, dass du WiWi studierst da dein VWL Anteil zu niedrig für ein reines VWL Studium, aber zu hoch für reine BWL wäre. Also bei uns sind die Anspruchsvollsten Module Mikro 2 und Makro 2. Es wird weit mehr als die in der Vorlesung gemachten Annahmen abgefragt und man muss sehr viel Transfer leisten können. Die Rechnungen an sich können auch extrem anspruchsvoll werden, aber es geht eher darum, das Zeitlich hinzukriegen. Bei meiner letzten Klausur mussten wir eine relativ schwere Produktionsfunktion nutzen um die Kostenfunktion auszurechnen. In der Übung haben wir 45 Minuten für eine leichtere Funktion gebraucht und in der Klausur waren nur 5 Minuten angesetzt, was nahezu unmöglich ist, da man sein Ergebnis meistens noch stark umformen musste, um das richtige Ergebnis ankreuzen zu können. Die Durchfallquote lag demnach auch bei über 90%. Aber wenn ihr nur triviale Cobb-Douglas Funktionen rechnet, sei doch froh drum.

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WiWi Gast

Was soll an VWL schwer sein?

Dann lernt ihr echt nix in VWL. Bitter.

WiWi Gast schrieb am 23.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 23.03.2018:

Ich würde mich da nicht weit aus dem Fenster lehnen. Es ist wirklich sonderbar, dass du nach 22 ECTS VWL nicht weiter als Lagrange gekommen bist. Das ist wirklich nichts sorry. Ich frag mich wirklich was ihr sonst in VWL die ganze Zeit gemacht habt? Unser VWL (non target) war bereits in den ersten 2 Semester relativ anspruchsvoll...lagrange haben wir nicht mal gemacht, zu easy.

Bitter erzähl doch keinen Unfug..ein VWL Studium ohne Lagrange ist unmöglich.

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WiWi Gast

Was soll an VWL schwer sein?

Im Bachelor gehts wirklich noch von der Mathematik, im Master wirds dann nochmal etwas knackiger. Time Series Econometrics, Probabillity Theory, Stochastic Processes, Black-Scholes-Modell, etc.

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WiWi Gast

Was soll an VWL schwer sein?

Und ja, ein VWL Studium ohne den Lagrange ist wirklich kein richtiges VWL Studium (schon allein wegen der netten Interpretationsmöglichkeit von Lambda). Und ansonsten kamen bei mir jedenfalls auch im Bachelor schon (kleinere) Beweise vor. Letztendlich ist die Mathe in VWL ja auch nur Mittel zum Zweck um die dahinterliegenden Ideen formal darzustellen. Wenn dir das zu wenig ist, kannst du ja ein paar Mathematikermodule belegen.

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WiWi Gast

Was soll an VWL schwer sein?

WiWi Gast schrieb am 24.03.2018:

Und ja, ein VWL Studium ohne den Lagrange ist wirklich kein richtiges VWL Studium (schon allein wegen der netten Interpretationsmöglichkeit von Lambda). Und ansonsten kamen bei mir jedenfalls auch im Bachelor schon (kleinere) Beweise vor. Letztendlich ist die Mathe in VWL ja auch nur Mittel zum Zweck um die dahinterliegenden Ideen formal darzustellen. Wenn dir das zu wenig ist, kannst du ja ein paar Mathematikermodule belegen.

"Lambda kann als Grenzkosten interpretiert werden." Stimmt diese Aussage so in der VWL in Hinblick auf Mikro 2, bin da letztes drüber gestolpert!

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WiWi Gast

Was soll an VWL schwer sein?

Die Veränderung des Nutzenwertes bei der Veränderung des Einkommens um einen Euro (dU/dI).

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WiWi Gast

Was soll an VWL schwer sein?

WiWi Gast schrieb am 24.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 24.03.2018:

Und ja, ein VWL Studium ohne den Lagrange ist wirklich kein richtiges VWL Studium (schon allein wegen der netten Interpretationsmöglichkeit von Lambda). Und ansonsten kamen bei mir jedenfalls auch im Bachelor schon (kleinere) Beweise vor. Letztendlich ist die Mathe in VWL ja auch nur Mittel zum Zweck um die dahinterliegenden Ideen formal darzustellen. Wenn dir das zu wenig ist, kannst du ja ein paar Mathematikermodule belegen.

"Lambda kann als Grenzkosten interpretiert werden." Stimmt diese Aussage so in der VWL in Hinblick auf Mikro 2, bin da letztes drüber gestolpert!

Wahr oder Falsch Antwort!

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WiWi Gast

Was soll an VWL schwer sein?

Das oben angesprochene Transferwissen ist das wichtigste in VWL. Hinzu kommt analytisches Denken. Damit tun sich nunmal viele schwer (auch vielleicht weil es sie nicht interessiert).
Die Mathematik ist keine große Kunst, auch wenn es natürlich knackige Teilbereiche wie Ökonometrie gibt.

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