DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Finance, IB, M&A PE

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Diese Aussage strotzt nur vor Unwissenheit.

WiWi Gast schrieb am 31.01.2019:

Nach 10 Jahren sind 500 k drin

WiWi Gast schrieb am 31.01.2019:

Bin nach dem Studium bei einem Lower-MM PE eingestiegen. AMA.

Was für ein all-in Gehalt ist deiner Meinung nach, langfristig machbar? Nach 5 Jahren? Nach 10 Jahren?

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Ardian offer annehmen oder nicht?

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 31.01.2019:

Wie kamst du in den Laden?
Rekrutieren die Analysten oder hattest du großes Glück? IB (BB/EB) Vorerfahrung?
Würdest du den PE Direkteinstieg wieder machen?

Danke für die Antworten!

Hier PE Guy. Den Typen mit 10 Jahren --> 500k ignorieren.

  1. Praktikum absolviert
  2. Glück + können :D, vorher Praktikum IB, kein EB/BB.
  3. Definitiv. Cooles team, viel Exposure. Man darf echt viel alleine machen.
antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 31.01.2019:

Profil will ich nicht posten, dann weiß man direkt wer ich bin und wo ich arbeite ;)

Gehalt: First year all in 85k
Arbeitszeiten: Je nach Projekt 50 bis 70 std. Woche, ab & zu auch WE
Carry: Ab Jahr 2 (Investment direkt möglich)

so spezifisch musst du doch nicht sein? praktika bei bb/eb oder nur pe? staatliche target oder private? in deutschland oder im ausland studiert?

Deutschland. Bachelor staatlich (non-target), Master (target/privat).
Praktika: TAS, Trading, Business Dev., IB (keine BB/EB, aber gute MM Boutique) und dann PE Praktikum bei dem Unternehmen wo ich angefangen habe.

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 31.01.2019:

Nach 10 Jahren sind 500 k drin

WiWi Gast schrieb am 31.01.2019:

Bin nach dem Studium bei einem Lower-MM PE eingestiegen. AMA.

Was für ein all-in Gehalt ist deiner Meinung nach, langfristig machbar? Nach 5 Jahren? Nach 10 Jahren?

Schwierig zu sagen. Ich glaube bei uns (lower MM) werden keie extreme Gehälter gezahlt. Ich schätze mal nach 5 Jahren sca. EUR120k liegen. (10% Anstieg pro Jahr sollte realistisch sein inkl. Boni). Geld wird dann halt über Carry gemacht. Schauen wir wie es kommt.

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Nach 10 Jahren sind 500 k drin

Bin nach dem Studium bei einem Lower-MM PE eingestiegen. AMA.

Was für ein all-in Gehalt ist deiner Meinung nach, langfristig machbar? Nach 5 Jahren? Nach 10 Jahren?

Schwierig zu sagen. Ich glaube bei uns (lower MM) werden keie extreme Gehälter gezahlt. Ich schätze mal nach 5 Jahren sca. EUR120k liegen. (10% Anstieg pro Jahr sollte realistisch sein inkl. Boni). Geld wird dann halt über Carry gemacht. Schauen wir wie es kommt.

und wie viel geld wird mit dem carry gemacht?

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Nach 10 Jahren sind 500 k drin

Bin nach dem Studium bei einem Lower-MM PE eingestiegen. AMA.

Was für ein all-in Gehalt ist deiner Meinung nach, langfristig machbar? Nach 5 Jahren? Nach 10 Jahren?

Schwierig zu sagen. Ich glaube bei uns (lower MM) werden keie extreme Gehälter gezahlt. Ich schätze mal nach 5 Jahren sca. EUR120k liegen. (10% Anstieg pro Jahr sollte realistisch sein inkl. Boni). Geld wird dann halt über Carry gemacht. Schauen wir wie es kommt.

und wie viel geld wird mit dem carry gemacht?

Kann ich dir nicht sagen. Noch keine Erfahrung mit dem Carry gemacht. Hoffen wir mal viel Geld ;).
Kann man pauschal auch gar nicht sagen. Kommt auf die Fond Performance an & ob die Carry hurdle in der Performance überstiegen wird.

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Bist Du über Praktika reingekommen und hast dann Glück gehabt dass die gesucht haben oder wie lief es denn?
Wie sind die Arbeitszeiten? bist Du zufrieden?

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

und wie viel geld wird mit dem carry gemacht?

schau mal in das BB to PE AMA hier auf wiwi-treff, da hat der PE assoc eine beispielrechnung gezeigt

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Bist Du über Praktika reingekommen und hast dann Glück gehabt dass die gesucht haben oder wie lief es denn?
Wie sind die Arbeitszeiten? bist Du zufrieden?

Haben nicht gesucht, aber die Möglichkeit bei entsprechender Performance einzusteigen gab es jedoch. Hab daher erstmal mit einem Praktikum angefangen & nach 3m dann Offer erhalten.

Arbeitszeiten sind super, WE Arbeit nur wenn live Deal & kurz vor Signing/Closing. Wie schon beschrieben, Range: 50 bis 70 std.

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

EIN TRAUM IST DAS!
Glückwunsch auf alle Fälle dass Du converten konntest!

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Bist Du über Praktika reingekommen und hast dann Glück gehabt dass die gesucht haben oder wie lief es denn?
Wie sind die Arbeitszeiten? bist Du zufrieden?

Haben nicht gesucht, aber die Möglichkeit bei entsprechender Performance einzusteigen gab es jedoch. Hab daher erstmal mit einem Praktikum angefangen & nach 3m dann Offer erhalten.

Arbeitszeiten sind super, WE Arbeit nur wenn live Deal & kurz vor Signing/Closing. Wie schon beschrieben, Range: 50 bis 70 std.

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Ardian offer annehmen oder nicht?

Glückwunsch, würde ich auf jeden Fall machen.

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

EIN TRAUM IST DAS!
Glückwunsch auf alle Fälle dass Du converten konntest!

Danke dir!

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Würde ich nicht machen.

PE Analyst ist nur Research. Modelling und der ganze Spaß geht jedoch erst ab Assoc Ebene los

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Ardian offer annehmen oder nicht?

Was sind denn deine Alternativen?

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Würde ich nicht machen.

PE Analyst ist nur Research. Modelling und der ganze Spaß geht jedoch erst ab Assoc Ebene los

Hier PE Analyst (der AMA ngeboten hat)
Reserach ist vlt. 10% der Tätigkeit. Modeling auch nur 10% der Zeit, aber wird bei uns von Analysten erledigt. Man darf eigentlich alles machen, selbst mit Banken & Beratern sprechen.

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Habt ihr mehrere Analysten die als Absolventen eingestellt wurden oder war das eine Ausnahme bei dir?

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Ich wüsste echt gerne wo Du untergekommen bist. Kann man dich evtl. Privat erreichen? Bin jetzt nicht der mit Ardian offer aber würde mal gerne mehr von Deinem Einstieg, Meinung zum Markt und generell Deiner Erfahrung hören

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Würde ich nicht machen.

PE Analyst ist nur Research. Modelling und der ganze Spaß geht jedoch erst ab Assoc Ebene los

Hier PE Analyst (der AMA ngeboten hat)
Reserach ist vlt. 10% der Tätigkeit. Modeling auch nur 10% der Zeit, aber wird bei uns von Analysten erledigt. Man darf eigentlich alles machen, selbst mit Banken & Beratern sprechen.

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Ich wüsste echt gerne wo Du untergekommen bist. Kann man dich evtl. Privat erreichen? Bin jetzt nicht der mit Ardian offer aber würde mal gerne mehr von Deinem Einstieg, Meinung zum Markt und generell Deiner Erfahrung hören

Ich melde mich später (warscheinlich morgen) hier an, kannst dann eine PM droppen. (Das geht hier oder?)

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Habt ihr mehrere Analysten die als Absolventen eingestellt wurden oder war das eine Ausnahme bei dir?

Ausnahme. Haben noch einen anderen (Analysten), der hat aber eigentlich schon Berufserfahrung.

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Sehr nett! Danke Dir!
Ja das geht, mache einige so!

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Ich wüsste echt gerne wo Du untergekommen bist. Kann man dich evtl. Privat erreichen? Bin jetzt nicht der mit Ardian offer aber würde mal gerne mehr von Deinem Einstieg, Meinung zum Markt und generell Deiner Erfahrung hören

Ich melde mich später (warscheinlich morgen) hier an, kannst dann eine PM droppen. (Das geht hier oder?)

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Würde ich nicht machen.

PE Analyst ist nur Research. Modelling und der ganze Spaß geht jedoch erst ab Assoc Ebene los

Hier PE Analyst (der AMA ngeboten hat)
Reserach ist vlt. 10% der Tätigkeit. Modeling auch nur 10% der Zeit, aber wird bei uns von Analysten erledigt. Man darf eigentlich alles machen, selbst mit Banken & Beratern sprechen.

Was wird dann die restlichen 80% gemacht?

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Ardian offer annehmen oder nicht?

Was sind denn deine Alternativen?

JPM M&A

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Ardian offer annehmen oder nicht?

Was sind denn deine Alternativen?

JPM M&A

Dann würde ich JPM machen

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Ardian offer annehmen oder nicht?

Was sind denn deine Alternativen?

JPM M&A

Dann würde ich JPM machen

Lieber zu goetzpartners!

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Ardian offer annehmen oder nicht?

Was sind denn deine Alternativen?

JPM M&A

Dann würde ich JPM machen

mit welcher Begründung?

antworten
0815Guy

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Sehr nett! Danke Dir!
Ja das geht, mache einige so!

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Ich wüsste echt gerne wo Du untergekommen bist. Kann man dich evtl. Privat erreichen? Bin jetzt nicht der mit Ardian offer aber würde mal gerne mehr von Deinem Einstieg, Meinung zum Markt und generell Deiner Erfahrung hören

Ich melde mich später (warscheinlich morgen) hier an, kannst dann eine PM droppen. (Das geht hier oder?)

Schick mir eine PM

antworten
0815Guy

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Würde ich nicht machen.

PE Analyst ist nur Research. Modelling und der ganze Spaß geht jedoch erst ab Assoc Ebene los

Hier PE Analyst (der AMA ngeboten hat)
Reserach ist vlt. 10% der Tätigkeit. Modeling auch nur 10% der Zeit, aber wird bei uns von Analysten erledigt. Man darf eigentlich alles machen, selbst mit Banken & Beratern sprechen.

Was wird dann die restlichen 80% gemacht?

Sehr unterschiedlich. Bei live Deal den DR verantworten & die Berater koordinieren.
Nach Signing viel Organisation bzw. Closing Actions mit begleiten. Kann auch sein das eine Woche der Research Anteil bei 70% liegt, aber sehr sehr selten.

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 02.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Ardian offer annehmen oder nicht?

Was sind denn deine Alternativen?

JPM M&A

Dann würde ich JPM machen

mit welcher Begründung?

Beides FT oder Internship?

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Ardian offer annehmen oder nicht?

Was sind denn deine Alternativen?

JPM M&A

Dann würde ich JPM machen

Lieber zu goetzpartners!

+1

antworten
pe_enthusiast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Habe ich gemacht, danke Dir vielmals!

0815Guy schrieb am 02.02.2019:

Sehr nett! Danke Dir!
Ja das geht, mache einige so!

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Ich wüsste echt gerne wo Du untergekommen bist. Kann man dich evtl. Privat erreichen? Bin jetzt nicht der mit Ardian offer aber würde mal gerne mehr von Deinem Einstieg, Meinung zum Markt und generell Deiner Erfahrung hören

Ich melde mich später (warscheinlich morgen) hier an, kannst dann eine PM droppen. (Das geht hier oder?)

Schick mir eine PM

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 02.02.2019:

Ardian offer annehmen oder nicht?

Was sind denn deine Alternativen?

JPM M&A

Dann würde ich JPM machen

mit welcher Begründung?

Beides FT oder Internship?

internship

antworten
pe_enthusiast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Danke Dir, habe ich gemacht!

0815Guy schrieb am 02.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Sehr nett! Danke Dir!
Ja das geht, mache einige so!

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Ich wüsste echt gerne wo Du untergekommen bist. Kann man dich evtl. Privat erreichen? Bin jetzt nicht der mit Ardian offer aber würde mal gerne mehr von Deinem Einstieg, Meinung zum Markt und generell Deiner Erfahrung hören

Ich melde mich später (warscheinlich morgen) hier an, kannst dann eine PM droppen. (Das geht hier oder?)

Schick mir eine PM

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

nach 10 Jahren in PE sind 500k unrealistisch? Ernsthaft? Und das soll der heilige Gral im Finance sein? Nach 10 Jahren IBD bist du im besten Fall MD, was dich in London bei ner BB schonmal auf 1-1.5 Millionen inkl. Bonus bringen kann

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 17.02.2019:

nach 10 Jahren in PE sind 500k unrealistisch? Ernsthaft? Und das soll der heilige Gral im Finance sein? Nach 10 Jahren IBD bist du im besten Fall MD, was dich in London bei ner BB schonmal auf 1-1.5 Millionen inkl. Bonus bringen kann

Schaffen die wenigsten und definitiv nicht nach 10 Jahren

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 17.02.2019:

nach 10 Jahren in PE sind 500k unrealistisch? Ernsthaft? Und das soll der heilige Gral im Finance sein? Nach 10 Jahren IBD bist du im besten Fall MD, was dich in London bei ner BB schonmal auf 1-1.5 Millionen inkl. Bonus bringen kann

Schaffen die wenigsten und definitiv nicht nach 10 Jahren

so what? noch weniger schaffen es im PE zum Partner und dann sollen 500k nicht drin sein? Lächerlich

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 17.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.02.2019:

nach 10 Jahren in PE sind 500k unrealistisch? Ernsthaft? Und das soll der heilige Gral im Finance sein? Nach 10 Jahren IBD bist du im besten Fall MD, was dich in London bei ner BB schonmal auf 1-1.5 Millionen inkl. Bonus bringen kann

Schaffen die wenigsten und definitiv nicht nach 10 Jahren

so what? noch weniger schaffen es im PE zum Partner und dann sollen 500k nicht drin sein? Lächerlich

+1
Für mich müssen es nicht mal die 1.000.000 sein oder der Rang MD.
400k Gehalt reichen mit 29/30 (8-9 Jahre BE) schon aus und dann bald was neues im Finance-Bereich starten mit WLB für Familie :))))
Ach wird das schön

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 17.02.2019:

nach 10 Jahren in PE sind 500k unrealistisch? Ernsthaft? Und das soll der heilige Gral im Finance sein? Nach 10 Jahren IBD bist du im besten Fall MD, was dich in London bei ner BB schonmal auf 1-1.5 Millionen inkl. Bonus bringen kann

Schaffen die wenigsten und definitiv nicht nach 10 Jahren

so what? noch weniger schaffen es im PE zum Partner und dann sollen 500k nicht drin sein? Lächerlich

+1
Für mich müssen es nicht mal die 1.000.000 sein oder der Rang MD.
400k Gehalt reichen mit 29/30 (8-9 Jahre BE) schon aus und dann bald was neues im Finance-Bereich starten mit WLB für Familie :))))
Ach wird das schön

Typischer WiWi Student mit keiner Ahnung vom Leben. Ach ist das schön!

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 21.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.02.2019:

nach 10 Jahren in PE sind 500k unrealistisch? Ernsthaft? Und das soll der heilige Gral im Finance sein? Nach 10 Jahren IBD bist du im besten Fall MD, was dich in London bei ner BB schonmal auf 1-1.5 Millionen inkl. Bonus bringen kann

Schaffen die wenigsten und definitiv nicht nach 10 Jahren

so what? noch weniger schaffen es im PE zum Partner und dann sollen 500k nicht drin sein? Lächerlich

+1
Für mich müssen es nicht mal die 1.000.000 sein oder der Rang MD.
400k Gehalt reichen mit 29/30 (8-9 Jahre BE) schon aus und dann bald was neues im Finance-Bereich starten mit WLB für Familie :))))
Ach wird das schön

Typischer WiWi Student mit keiner Ahnung vom Leben. Ach ist das schön!

ist jetzt nicht so unrealistisch, nach 8-9 ist man VP und da sind schon 250-350k drin, bei entsprechenden Bonus eventuell mehr.

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Was ist jetzt der work-life & pay heaven PE fund in Deutschland?

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

push

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

EQT
Q
T

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 07.05.2019:

EQT
Q
T

Warum? Quelle? Habe genau das Gegenteil gehört..

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 31.01.2019:

Profil will ich nicht posten, dann weiß man direkt wer ich bin und wo ich arbeite ;)

Gehalt: First year all in 85k
Arbeitszeiten: Je nach Projekt 50 bis 70 std. Woche, ab & zu auch WE
Carry: Ab Jahr 2 (Investment direkt möglich)

HAHA ok ohne Zweifel Auctus. You're welcome

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Möchte das Thema gerne auf UK erweitern, habt ihr von 60-70h PEs in London schonmal gehört?

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Nordholding, ist definitiv beste WLB für pay und nicht ohne grund selektiver als peer

WiWi Gast schrieb am 13.03.2019:

Was ist jetzt der work-life & pay heaven PE fund in Deutschland?

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 05.12.2019:

Nordholding, ist definitiv beste WLB für pay und nicht ohne grund selektiver als peer

Kannst du das genauer ausführen?

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Solider pay, cooles team, hohe PP, gute hours

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Was kann man denn bei Nord Holding an pay erwarten auf associate level? Und wie sind die durchschnittlichen hours?

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 07.12.2019:

Was kann man denn bei Nord Holding an pay erwarten auf associate level? Und wie sind die durchschnittlichen hours?

~250k-400k
~50-70 h

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

...und dann bist du aufgewacht.

WiWi Gast schrieb am 07.12.2019:

Was kann man denn bei Nord Holding an pay erwarten auf associate level? Und wie sind die durchschnittlichen hours?

~250k-400k
~50-70 h

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 07.12.2019:

...und dann bist du aufgewacht.

Was kann man denn bei Nord Holding an pay erwarten auf associate level? Und wie sind die durchschnittlichen hours?

~250k-400k
~50-70 h

In LDN definitiv
NYC noch mehr

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Nord Holding in London... merkste selber oder

WiWi Gast schrieb am 07.12.2019:

...und dann bist du aufgewacht.

Was kann man denn bei Nord Holding an pay erwarten auf associate level? Und wie sind die durchschnittlichen hours?

~250k-400k
~50-70 h

In LDN definitiv
NYC noch mehr

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

In Hannover nochmal Premium on top

WiWi Gast schrieb am 07.12.2019:

...und dann bist du aufgewacht.

Was kann man denn bei Nord Holding an pay erwarten auf associate level? Und wie sind die durchschnittlichen hours?

~250k-400k
~50-70 h

In LDN definitiv
NYC noch mehr

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

push

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Welcher PE mit Analyst-Programmen hat noch ähnliche Zeiten wie DBAG (laut diesem Forum)?

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 23.01.2019:

PE hat genauso hässliche Zeiten wie M&A wenn nicht gar schlimmer.
MFs genauso lange wie die größten IB sweatshops, SmallCap Funds genauso lange wie MM Läden. Schenkt sich nix.

Wegen den Arbeitszeiten geht keiner zu den PEs.

Doch, genau deswegen. Rein finanziell halten sich die Vorteile sonst teilweise sehr in Grenzen oder sind gar nicht vorhanden. Im PE kommst du dafür immerhin halbwegs regelmäßig früher raus, kannst zur Not von zuhuase arbeiten und bist vor allem eigenverantwortlich. Auch das Wochenende ist besser planbar.

Trotzdem ist PE nicht unbedingt das einzig Wahre, da bin ich bei dir. Wenn du bei der richtigen Bank bist, kann der Karriereverlauf dort attraktiver sein.

Welche Bank denn zum Beispiel?

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

15 Jahre DZ, UniCredit, CoBa und du lachst über PEs

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 23.01.2019:

PE hat genauso hässliche Zeiten wie M&A wenn nicht gar schlimmer.
MFs genauso lange wie die größten IB sweatshops, SmallCap Funds genauso lange wie MM Läden. Schenkt sich nix.

Wegen den Arbeitszeiten geht keiner zu den PEs.

Doch, genau deswegen. Rein finanziell halten sich die Vorteile sonst teilweise sehr in Grenzen oder sind gar nicht vorhanden. Im PE kommst du dafür immerhin halbwegs regelmäßig früher raus, kannst zur Not von zuhuase arbeiten und bist vor allem eigenverantwortlich. Auch das Wochenende ist besser planbar.

Trotzdem ist PE nicht unbedingt das einzig Wahre, da bin ich bei dir. Wenn du bei der richtigen Bank bist, kann der Karriereverlauf dort attraktiver sein.

Welche Bank denn zum Beispiel?

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Gibt es denn Banken, die attraktiver für eine langfristige Karriere sind, als PE?

WiWi Gast schrieb am 13.01.2020:

15 Jahre DZ, UniCredit, CoBa und du lachst über PEs

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 14.01.2020:

Gibt es denn Banken, die attraktiver für eine langfristige Karriere sind, als PE?

15 Jahre DZ, UniCredit, CoBa und du lachst über PEs

Die Privatbanken zum Beispiel. Bei Berenberg gibt es einige Seniors denen es ziemlich gut geht bei entspannten Hours.

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Ich würde sagen, dass die nicht ganz so angesehenen Banken was den M&A Bereich betrifft, wie z.B. DZ, CoBa, UniCredit oder HSBC langfristig gesehen sehr attraktiv sein können. Die Tätigkeit bleibt die gleiche (M&A), aber die Arbeitszeiten sind human. Natürlich geringeres Gehalt, aber immer noch überdurchschnittlich.

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Bei welchen PE's kann man direkt als Absolvent theoretisch einsteigen?

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 17.02.2019:

nach 10 Jahren in PE sind 500k unrealistisch? Ernsthaft? Und das soll der heilige Gral im Finance sein? Nach 10 Jahren IBD bist du im besten Fall MD, was dich in London bei ner BB schonmal auf 1-1.5 Millionen inkl. Bonus bringen kann

Schaffen die wenigsten und definitiv nicht nach 10 Jahren

so what? noch weniger schaffen es im PE zum Partner und dann sollen 500k nicht drin sein? Lächerlich

+1
Für mich müssen es nicht mal die 1.000.000 sein oder der Rang MD.
400k Gehalt reichen mit 29/30 (8-9 Jahre BE) schon aus und dann bald was neues im Finance-Bereich starten mit WLB für Familie :))))
Ach wird das schön

400k kriegst du mit 40, nicht mit 29/30 ;)

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 13.09.2020:

Bei welchen PE's kann man direkt als Absolvent theoretisch einsteigen?

Im Direct Bereich gibt es Aurelius, Auctus, LGT, Blackstone Partners Group, 3i, Waterland, Rothschild Merchant Banking, etc.
Im FoF Bereich gibt es verschiedene DAX Pensionsfonds oder Versicherungen bzw. deren Asset Manager (AGP, MEAG, etc) die vereinzelt Analysts auch direkt im PE anstellen, ansonsten auch Fonds wie SwanCap die bei Bedarf direkt Analysts einstellen.

Gibt sicherlich noch einige mehr, aber das sind die ersten die mir einfallen. Da muss man auch einfach selber mal ein bisschen Research machen und sich die Webseiten von Fonds anschauen die einen interessieren.
Man muss natürlich bedenken, dass man das entsprechende Profil haben muss.

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Warum gibt es trotzdem genug Leute, die IB bis zum MD durchziehen und nicht ins PE gehen? Wenn man es bis zum MD schafft, hätte man doch auch locker ins PE wechseln können. Ist IB langfristig doch finanziell attraktiver?

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.07.2021:

Warum gibt es trotzdem genug Leute, die IB bis zum MD durchziehen und nicht ins PE gehen? Wenn man es bis zum MD schafft, hätte man doch auch locker ins PE wechseln können. Ist IB langfristig doch finanziell attraktiver?

Weil nicht jeder stumpf nach dem Gehalt geht und es Leute mit persönlichen Interessen an Ihrem Job gibt?
Ich würde sagen alle die MD werden (zumindest BB/EB T2 Niveau) leben dafür.

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.07.2021:

Warum gibt es trotzdem genug Leute, die IB bis zum MD durchziehen und nicht ins PE gehen? Wenn man es bis zum MD schafft, hätte man doch auch locker ins PE wechseln können. Ist IB langfristig doch finanziell attraktiver?

Weil nicht jeder stumpf nach dem Gehalt geht und es Leute mit persönlichen Interessen an Ihrem Job gibt?
Ich würde sagen alle die MD werden (zumindest BB/EB T2 Niveau) leben dafür.

Naja.. man muss das alles relativ sehen.
Als SVP/D/MD bei einer BB/EB verdienst hoch sechsstellig und besser als 99% der Bevölkerung.
Da kommt’s auf die K bei PE auch nicht mehr so an…

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

99,7% der Bevölkerung...;)

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 01.07.2021:

Warum gibt es trotzdem genug Leute, die IB bis zum MD durchziehen und nicht ins PE gehen? Wenn man es bis zum MD schafft, hätte man doch auch locker ins PE wechseln können. Ist IB langfristig doch finanziell attraktiver?

MD bei BB/EB ist finanziell attraktiver als MidCap-/SmallCap-PE

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Stimmt nicht. Stichwort Carry.

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Warum gibt es trotzdem genug Leute, die IB bis zum MD durchziehen und nicht ins PE gehen? Wenn man es bis zum MD schafft, hätte man doch auch locker ins PE wechseln können. Ist IB langfristig doch finanziell attraktiver?

MD bei BB/EB ist finanziell attraktiver als MidCap-/SmallCap-PE

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Stimmt nicht. Stichwort Carry.

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Warum gibt es trotzdem genug Leute, die IB bis zum MD durchziehen und nicht ins PE gehen? Wenn man es bis zum MD schafft, hätte man doch auch locker ins PE wechseln können. Ist IB langfristig doch finanziell attraktiver?

MD bei BB/EB ist finanziell attraktiver als MidCap-/SmallCap-PE

Besonders in kleinen Fonds ist der Carry gar nicht so viel. Leute in diesem Forum werfen das immer so um sich als würde das heißen, dass man automatisch Hunderttausende pro Jahr bekommt. Der Anteil am Carry für Managing Partner liegt meist bei ca 5-15%. Wenn so ein durchschnittlicher Fond mit einer Größe von 100m ein 2x Multiple schafft, sind das insgesamt ca. 20m für den Fond von denen dan aufs Jahr gerechnet an einen Managing Partner 100-300k gehen. Ist wirklich nicht die krasse Goldgrube wie viele hier denken

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Push, andere Meinungen dazu?

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Stimmt nicht. Stichwort Carry.

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Warum gibt es trotzdem genug Leute, die IB bis zum MD durchziehen und nicht ins PE gehen? Wenn man es bis zum MD schafft, hätte man doch auch locker ins PE wechseln können. Ist IB langfristig doch finanziell attraktiver?

MD bei BB/EB ist finanziell attraktiver als MidCap-/SmallCap-PE

Besonders in kleinen Fonds ist der Carry gar nicht so viel. Leute in diesem Forum werfen das immer so um sich als würde das heißen, dass man automatisch Hunderttausende pro Jahr bekommt. Der Anteil am Carry für Managing Partner liegt meist bei ca 5-15%. Wenn so ein durchschnittlicher Fond mit einer Größe von 100m ein 2x Multiple schafft, sind das insgesamt ca. 20m für den Fond von denen dan aufs Jahr gerechnet an einen Managing Partner 100-300k gehen. Ist wirklich nicht die krasse Goldgrube wie viele hier denken

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 23.07.2021:

Push, andere Meinungen dazu?

Stimmt nicht. Stichwort Carry.

Warum gibt es trotzdem genug Leute, die IB bis zum MD durchziehen und nicht ins PE gehen? Wenn man es bis zum MD schafft, hätte man doch auch locker ins PE wechseln können. Ist IB langfristig doch finanziell attraktiver?

MD bei BB/EB ist finanziell attraktiver als MidCap-/SmallCap-PE

Besonders in kleinen Fonds ist der Carry gar nicht so viel. Leute in diesem Forum werfen das immer so um sich als würde das heißen, dass man automatisch Hunderttausende pro Jahr bekommt. Der Anteil am Carry für Managing Partner liegt meist bei ca 5-15%. Wenn so ein durchschnittlicher Fond mit einer Größe von 100m ein 2x Multiple schafft, sind das insgesamt ca. 20m für den Fond von denen dan aufs Jahr gerechnet an einen Managing Partner 100-300k gehen. Ist wirklich nicht die krasse Goldgrube wie viele hier denken

Ein seriöser 100m Fund (schon eher MicroCap als SmallCap) hat 2, maximal 3 (Managing Partner) => die werden eher 25%+ Carry mitnehmen, sind bei 2x dann 5m+ pro Partner. Dazu kommt noch das die meisten Seniors im PE in mehr als einem Fund gleichzeitig Carry halten => es wird ja alle 3-5 Jahre ein neuer Fund geraised, der 10-15 Jahre Laufzeit hat, also beziehen sie Carry aus 2-3 Funds. Da kann dann selbst bei einem SmallCap Fund gerne 1m+ Carry pro Jahr im Durchschnitt rauskommen.

Davon abgesehen ist es recht Müßig einen Small-/MidCap PE Partner mit einem BB/EB MD zu vergleichen, da sie ein ganz anders Skillset benötigen (und aus meiner Erfahrung auch auf der persönlichen Ebende ein ganz anderer Typ Mensch sind). Schau dir doch mal die Seniors bei den Funds mit >1bn Fundsize (oder AuM wenn du eher das SmallCap Picture sehen willst) an. Davon haben sehr viele eben keinen klassichen IB Hintergrund, da hier andere Fähigkeiten gebraucht werden.

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 23.07.2021:

Push, andere Meinungen dazu?

Stimmt nicht. Stichwort Carry.

Warum gibt es trotzdem genug Leute, die IB bis zum MD durchziehen und nicht ins PE gehen? Wenn man es bis zum MD schafft, hätte man doch auch locker ins PE wechseln können. Ist IB langfristig doch finanziell attraktiver?

MD bei BB/EB ist finanziell attraktiver als MidCap-/SmallCap-PE

Besonders in kleinen Fonds ist der Carry gar nicht so viel. Leute in diesem Forum werfen das immer so um sich als würde das heißen, dass man automatisch Hunderttausende pro Jahr bekommt. Der Anteil am Carry für Managing Partner liegt meist bei ca 5-15%. Wenn so ein durchschnittlicher Fond mit einer Größe von 100m ein 2x Multiple schafft, sind das insgesamt ca. 20m für den Fond von denen dan aufs Jahr gerechnet an einen Managing Partner 100-300k gehen. Ist wirklich nicht die krasse Goldgrube wie viele hier denken

Ein seriöser 100m Fund (schon eher MicroCap als SmallCap) hat 2, maximal 3 (Managing Partner) => die werden eher 25%+ Carry mitnehmen, sind bei 2x dann 5m+ pro Partner. Dazu kommt noch das die meisten Seniors im PE in mehr als einem Fund gleichzeitig Carry halten => es wird ja alle 3-5 Jahre ein neuer Fund geraised, der 10-15 Jahre Laufzeit hat, also beziehen sie Carry aus 2-3 Funds. Da kann dann selbst bei einem SmallCap Fund gerne 1m+ Carry pro Jahr im Durchschnitt rauskommen.

Davon abgesehen ist es recht Müßig einen Small-/MidCap PE Partner mit einem BB/EB MD zu vergleichen, da sie ein ganz anders Skillset benötigen (und aus meiner Erfahrung auch auf der persönlichen Ebende ein ganz anderer Typ Mensch sind). Schau dir doch mal die Seniors bei den Funds mit >1bn Fundsize (oder AuM wenn du eher das SmallCap Picture sehen willst) an. Davon haben sehr viele eben keinen klassichen IB Hintergrund, da hier andere Fähigkeiten gebraucht werden.

Als jemand der in einem FoF arbeitet - Unsinn was du da schreibst.
100m ist durchaus noch ein normaler Smallcap Fond. Ist ja nicht AuM (AuM ist völlig irrelevant in PE). 25% und mehr Carry kannst du vergessen. Die wenigsten Fonds geben Carry an Einzelpersonen über 20%, die meisten liegen weit darunter (Stichworte: Key Person und Incentivisation). LPs sehen das nämlich nicht sehr gerne wenn der Carry sehr ungleich verteilt ist.
Die wenigsten SC/MC Fonds raisen so oft neue Fonds. Normalerweise liegt dort die Zeit zwischen neuen Fonds bei 8-10 Jahren. Eher bei UMM findet man Zeiten um ~5 Jahren und <5 eher bei LC/MFs. Kein Smallcap Fond wird innerhalb von 3-5 Jahren einen neuen Fond raisen.
Und was redest du von "keinem klassischen IB Hintergrund"? Bei Smallcap gibts wenige Ausnahmen, aber bei Midcap Fonds sind klassische IB Profile der Standard. Oder beziehst du hier das Operating Team mit ein, das Smallcap Fonds oft nicht haben? Klar, das sind dann primär MBBler, aber im Investment Team sind fast exklusiv klassische Standard Lebensläufe aus dem IB. Je größer der Fond, desto geringer die Varianz in den Profilen. Ausnahmen hat man dann vielleicht noch in Special Sits/Distressed Funds, die dann oft einen größeren Anteil an Big4 FDDlern haben, aber ansonsten Standard IB.
Auch ein bisschen unsinnig zu behaupten, IB MDs und PE Partner seien sehr verschieden. Hab mit beiden Gruppen konstant zu tun im Rahmen meiner Arbeit und vom Typ Mensch her im Prinzip austauschbar. Natürlich machen die unterschiedliche Sachen, aber signifikante Unterschiede im Skillset und Typus? Nein

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 23.07.2021:

Push, andere Meinungen dazu?

Stimmt nicht. Stichwort Carry.

Warum gibt es trotzdem genug Leute, die IB bis zum MD durchziehen und nicht ins PE gehen? Wenn man es bis zum MD schafft, hätte man doch auch locker ins PE wechseln können. Ist IB langfristig doch finanziell attraktiver?

MD bei BB/EB ist finanziell attraktiver als MidCap-/SmallCap-PE

Besonders in kleinen Fonds ist der Carry gar nicht so viel. Leute in diesem Forum werfen das immer so um sich als würde das heißen, dass man automatisch Hunderttausende pro Jahr bekommt. Der Anteil am Carry für Managing Partner liegt meist bei ca 5-15%. Wenn so ein durchschnittlicher Fond mit einer Größe von 100m ein 2x Multiple schafft, sind das insgesamt ca. 20m für den Fond von denen dan aufs Jahr gerechnet an einen Managing Partner 100-300k gehen. Ist wirklich nicht die krasse Goldgrube wie viele hier denken

Ein seriöser 100m Fund (schon eher MicroCap als SmallCap) hat 2, maximal 3 (Managing Partner) => die werden eher 25%+ Carry mitnehmen, sind bei 2x dann 5m+ pro Partner. Dazu kommt noch das die meisten Seniors im PE in mehr als einem Fund gleichzeitig Carry halten => es wird ja alle 3-5 Jahre ein neuer Fund geraised, der 10-15 Jahre Laufzeit hat, also beziehen sie Carry aus 2-3 Funds. Da kann dann selbst bei einem SmallCap Fund gerne 1m+ Carry pro Jahr im Durchschnitt rauskommen.

Davon abgesehen ist es recht Müßig einen Small-/MidCap PE Partner mit einem BB/EB MD zu vergleichen, da sie ein ganz anders Skillset benötigen (und aus meiner Erfahrung auch auf der persönlichen Ebende ein ganz anderer Typ Mensch sind). Schau dir doch mal die Seniors bei den Funds mit >1bn Fundsize (oder AuM wenn du eher das SmallCap Picture sehen willst) an. Davon haben sehr viele eben keinen klassichen IB Hintergrund, da hier andere Fähigkeiten gebraucht werden.

Als jemand der in einem FoF arbeitet - Unsinn was du da schreibst.
100m ist durchaus noch ein normaler Smallcap Fond. Ist ja nicht AuM (AuM ist völlig irrelevant in PE). 25% und mehr Carry kannst du vergessen. Die wenigsten Fonds geben Carry an Einzelpersonen über 20%, die meisten liegen weit darunter (Stichworte: Key Person und Incentivisation). LPs sehen das nämlich nicht sehr gerne wenn der Carry sehr ungleich verteilt ist.
Die wenigsten SC/MC Fonds raisen so oft neue Fonds. Normalerweise liegt dort die Zeit zwischen neuen Fonds bei 8-10 Jahren. Eher bei UMM findet man Zeiten um ~5 Jahren und <5 eher bei LC/MFs. Kein Smallcap Fond wird innerhalb von 3-5 Jahren einen neuen Fond raisen.
Und was redest du von "keinem klassischen IB Hintergrund"? Bei Smallcap gibts wenige Ausnahmen, aber bei Midcap Fonds sind klassische IB Profile der Standard. Oder beziehst du hier das Operating Team mit ein, das Smallcap Fonds oft nicht haben? Klar, das sind dann primär MBBler, aber im Investment Team sind fast exklusiv klassische Standard Lebensläufe aus dem IB. Je größer der Fond, desto geringer die Varianz in den Profilen. Ausnahmen hat man dann vielleicht noch in Special Sits/Distressed Funds, die dann oft einen größeren Anteil an Big4 FDDlern haben, aber ansonsten Standard IB.
Auch ein bisschen unsinnig zu behaupten, IB MDs und PE Partner seien sehr verschieden. Hab mit beiden Gruppen konstant zu tun im Rahmen meiner Arbeit und vom Typ Mensch her im Prinzip austauschbar. Natürlich machen die unterschiedliche Sachen, aber signifikante Unterschiede im Skillset und Typus? Nein

Genau, einen Börsengang / Public Merger / Divestitures von Unternehmenssparten zu begleiten oder einfach über seinen Balance Sheet (bei BBs) Fees für das Financing von solchen zu generieren (und die Mandate da oft gegen x andere Banken in endlosen Pitchrunden zu gewinnen), Ist das selbe wie Jahrelang Vertrauen zu Eigentümerfamilien aufbauen und Nachfolgelösungen zu entwickeln bzw. schön die Fachmessen/Kongresse von Verpackungsmaschienenherstellern zu Besuchen um Leads fürDeals in 5 Jahren zu Sourcen.

Grüße aus einem LMM PE Fund (bei dem die Partner alle jeweils >20% des Carrys halten ;))

Aber wir leben halt einfach in unterschiedlichen Welten

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 23.07.2021:

Push, andere Meinungen dazu?

Stimmt nicht. Stichwort Carry.

Warum gibt es trotzdem genug Leute, die IB bis zum MD durchziehen und nicht ins PE gehen? Wenn man es bis zum MD schafft, hätte man doch auch locker ins PE wechseln können. Ist IB langfristig doch finanziell attraktiver?

MD bei BB/EB ist finanziell attraktiver als MidCap-/SmallCap-PE

Besonders in kleinen Fonds ist der Carry gar nicht so viel. Leute in diesem Forum werfen das immer so um sich als würde das heißen, dass man automatisch Hunderttausende pro Jahr bekommt. Der Anteil am Carry für Managing Partner liegt meist bei ca 5-15%. Wenn so ein durchschnittlicher Fond mit einer Größe von 100m ein 2x Multiple schafft, sind das insgesamt ca. 20m für den Fond von denen dan aufs Jahr gerechnet an einen Managing Partner 100-300k gehen. Ist wirklich nicht die krasse Goldgrube wie viele hier denken

Ein seriöser 100m Fund (schon eher MicroCap als SmallCap) hat 2, maximal 3 (Managing Partner) => die werden eher 25%+ Carry mitnehmen, sind bei 2x dann 5m+ pro Partner. Dazu kommt noch das die meisten Seniors im PE in mehr als einem Fund gleichzeitig Carry halten => es wird ja alle 3-5 Jahre ein neuer Fund geraised, der 10-15 Jahre Laufzeit hat, also beziehen sie Carry aus 2-3 Funds. Da kann dann selbst bei einem SmallCap Fund gerne 1m+ Carry pro Jahr im Durchschnitt rauskommen.

Davon abgesehen ist es recht Müßig einen Small-/MidCap PE Partner mit einem BB/EB MD zu vergleichen, da sie ein ganz anders Skillset benötigen (und aus meiner Erfahrung auch auf der persönlichen Ebende ein ganz anderer Typ Mensch sind). Schau dir doch mal die Seniors bei den Funds mit >1bn Fundsize (oder AuM wenn du eher das SmallCap Picture sehen willst) an. Davon haben sehr viele eben keinen klassichen IB Hintergrund, da hier andere Fähigkeiten gebraucht werden.

Als jemand der in einem FoF arbeitet - Unsinn was du da schreibst.
100m ist durchaus noch ein normaler Smallcap Fond. Ist ja nicht AuM (AuM ist völlig irrelevant in PE). 25% und mehr Carry kannst du vergessen. Die wenigsten Fonds geben Carry an Einzelpersonen über 20%, die meisten liegen weit darunter (Stichworte: Key Person und Incentivisation). LPs sehen das nämlich nicht sehr gerne wenn der Carry sehr ungleich verteilt ist.
Die wenigsten SC/MC Fonds raisen so oft neue Fonds. Normalerweise liegt dort die Zeit zwischen neuen Fonds bei 8-10 Jahren. Eher bei UMM findet man Zeiten um ~5 Jahren und <5 eher bei LC/MFs. Kein Smallcap Fond wird innerhalb von 3-5 Jahren einen neuen Fond raisen.
Und was redest du von "keinem klassischen IB Hintergrund"? Bei Smallcap gibts wenige Ausnahmen, aber bei Midcap Fonds sind klassische IB Profile der Standard. Oder beziehst du hier das Operating Team mit ein, das Smallcap Fonds oft nicht haben? Klar, das sind dann primär MBBler, aber im Investment Team sind fast exklusiv klassische Standard Lebensläufe aus dem IB. Je größer der Fond, desto geringer die Varianz in den Profilen. Ausnahmen hat man dann vielleicht noch in Special Sits/Distressed Funds, die dann oft einen größeren Anteil an Big4 FDDlern haben, aber ansonsten Standard IB.
Auch ein bisschen unsinnig zu behaupten, IB MDs und PE Partner seien sehr verschieden. Hab mit beiden Gruppen konstant zu tun im Rahmen meiner Arbeit und vom Typ Mensch her im Prinzip austauschbar. Natürlich machen die unterschiedliche Sachen, aber signifikante Unterschiede im Skillset und Typus? Nein

Genau, einen Börsengang / Public Merger / Divestitures von Unternehmenssparten zu begleiten oder einfach über seinen Balance Sheet (bei BBs) Fees für das Financing von solchen zu generieren (und die Mandate da oft gegen x andere Banken in endlosen Pitchrunden zu gewinnen), Ist das selbe wie Jahrelang Vertrauen zu Eigentümerfamilien aufbauen und Nachfolgelösungen zu entwickeln bzw. schön die Fachmessen/Kongresse von Verpackungsmaschienenherstellern zu Besuchen um Leads fürDeals in 5 Jahren zu Sourcen.

Grüße aus einem LMM PE Fund (bei dem die Partner alle jeweils >20% des Carrys halten ;))

Aber wir leben halt einfach in unterschiedlichen Welten

Stimmt. In meiner Welt kennt man den Unterschied zwischen "Skills" und "Aufgaben" und auch zwischen "meistens" und "immer". Vielleicht lernst du das ja auch noch während du hier weiter Unsinn erzählst. LMM mit allen Partnern >20%, genau. Entweder ist der Fond weit davon entfernt LMM zu sein oder dir hat jemand Unsinn bezüglich des Carrys erzählt.
Aber was weiß ich ja schon, ich seh ja jedes Jahr nur >100 Fonds und ihre Carrystruktur. Da weiß du als Praktikant in einem "LMM" Fond natürlich mehr :)

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 23.07.2021:

Push, andere Meinungen dazu?

Stimmt nicht. Stichwort Carry.

Warum gibt es trotzdem genug Leute, die IB bis zum MD durchziehen und nicht ins PE gehen? Wenn man es bis zum MD schafft, hätte man doch auch locker ins PE wechseln können. Ist IB langfristig doch finanziell attraktiver?

MD bei BB/EB ist finanziell attraktiver als MidCap-/SmallCap-PE

Besonders in kleinen Fonds ist der Carry gar nicht so viel. Leute in diesem Forum werfen das immer so um sich als würde das heißen, dass man automatisch Hunderttausende pro Jahr bekommt. Der Anteil am Carry für Managing Partner liegt meist bei ca 5-15%. Wenn so ein durchschnittlicher Fond mit einer Größe von 100m ein 2x Multiple schafft, sind das insgesamt ca. 20m für den Fond von denen dan aufs Jahr gerechnet an einen Managing Partner 100-300k gehen. Ist wirklich nicht die krasse Goldgrube wie viele hier denken

Ein seriöser 100m Fund (schon eher MicroCap als SmallCap) hat 2, maximal 3 (Managing Partner) => die werden eher 25%+ Carry mitnehmen, sind bei 2x dann 5m+ pro Partner. Dazu kommt noch das die meisten Seniors im PE in mehr als einem Fund gleichzeitig Carry halten => es wird ja alle 3-5 Jahre ein neuer Fund geraised, der 10-15 Jahre Laufzeit hat, also beziehen sie Carry aus 2-3 Funds. Da kann dann selbst bei einem SmallCap Fund gerne 1m+ Carry pro Jahr im Durchschnitt rauskommen.

Davon abgesehen ist es recht Müßig einen Small-/MidCap PE Partner mit einem BB/EB MD zu vergleichen, da sie ein ganz anders Skillset benötigen (und aus meiner Erfahrung auch auf der persönlichen Ebende ein ganz anderer Typ Mensch sind). Schau dir doch mal die Seniors bei den Funds mit >1bn Fundsize (oder AuM wenn du eher das SmallCap Picture sehen willst) an. Davon haben sehr viele eben keinen klassichen IB Hintergrund, da hier andere Fähigkeiten gebraucht werden.

Als jemand der in einem FoF arbeitet - Unsinn was du da schreibst.
100m ist durchaus noch ein normaler Smallcap Fond. Ist ja nicht AuM (AuM ist völlig irrelevant in PE). 25% und mehr Carry kannst du vergessen. Die wenigsten Fonds geben Carry an Einzelpersonen über 20%, die meisten liegen weit darunter (Stichworte: Key Person und Incentivisation). LPs sehen das nämlich nicht sehr gerne wenn der Carry sehr ungleich verteilt ist.
Die wenigsten SC/MC Fonds raisen so oft neue Fonds. Normalerweise liegt dort die Zeit zwischen neuen Fonds bei 8-10 Jahren. Eher bei UMM findet man Zeiten um ~5 Jahren und <5 eher bei LC/MFs. Kein Smallcap Fond wird innerhalb von 3-5 Jahren einen neuen Fond raisen.
Und was redest du von "keinem klassischen IB Hintergrund"? Bei Smallcap gibts wenige Ausnahmen, aber bei Midcap Fonds sind klassische IB Profile der Standard. Oder beziehst du hier das Operating Team mit ein, das Smallcap Fonds oft nicht haben? Klar, das sind dann primär MBBler, aber im Investment Team sind fast exklusiv klassische Standard Lebensläufe aus dem IB. Je größer der Fond, desto geringer die Varianz in den Profilen. Ausnahmen hat man dann vielleicht noch in Special Sits/Distressed Funds, die dann oft einen größeren Anteil an Big4 FDDlern haben, aber ansonsten Standard IB.
Auch ein bisschen unsinnig zu behaupten, IB MDs und PE Partner seien sehr verschieden. Hab mit beiden Gruppen konstant zu tun im Rahmen meiner Arbeit und vom Typ Mensch her im Prinzip austauschbar. Natürlich machen die unterschiedliche Sachen, aber signifikante Unterschiede im Skillset und Typus? Nein

Genau, einen Börsengang / Public Merger / Divestitures von Unternehmenssparten zu begleiten oder einfach über seinen Balance Sheet (bei BBs) Fees für das Financing von solchen zu generieren (und die Mandate da oft gegen x andere Banken in endlosen Pitchrunden zu gewinnen), Ist das selbe wie Jahrelang Vertrauen zu Eigentümerfamilien aufbauen und Nachfolgelösungen zu entwickeln bzw. schön die Fachmessen/Kongresse von Verpackungsmaschienenherstellern zu Besuchen um Leads fürDeals in 5 Jahren zu Sourcen.

Grüße aus einem LMM PE Fund (bei dem die Partner alle jeweils >20% des Carrys halten ;))

Aber wir leben halt einfach in unterschiedlichen Welten

Da muss ich mich jetzt auch mal einmischen. Jeder Partner hat >20% bei einem LMM Fond? Welcher LMM Fond hat bitte <=4 Partner? Das wäre dann ja eine Teamgröße wie Micro- bis Smallcap.

antworten
ATeamBuddy

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 23.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 23.07.2021:

Push, andere Meinungen dazu?

Stimmt nicht. Stichwort Carry.

Warum gibt es trotzdem genug Leute, die IB bis zum MD durchziehen und nicht ins PE gehen? Wenn man es bis zum MD schafft, hätte man doch auch locker ins PE wechseln können. Ist IB langfristig doch finanziell attraktiver?

MD bei BB/EB ist finanziell attraktiver als MidCap-/SmallCap-PE

Besonders in kleinen Fonds ist der Carry gar nicht so viel. Leute in diesem Forum werfen das immer so um sich als würde das heißen, dass man automatisch Hunderttausende pro Jahr bekommt. Der Anteil am Carry für Managing Partner liegt meist bei ca 5-15%. Wenn so ein durchschnittlicher Fond mit einer Größe von 100m ein 2x Multiple schafft, sind das insgesamt ca. 20m für den Fond von denen dan aufs Jahr gerechnet an einen Managing Partner 100-300k gehen. Ist wirklich nicht die krasse Goldgrube wie viele hier denken

Ein seriöser 100m Fund (schon eher MicroCap als SmallCap) hat 2, maximal 3 (Managing Partner) => die werden eher 25%+ Carry mitnehmen, sind bei 2x dann 5m+ pro Partner. Dazu kommt noch das die meisten Seniors im PE in mehr als einem Fund gleichzeitig Carry halten => es wird ja alle 3-5 Jahre ein neuer Fund geraised, der 10-15 Jahre Laufzeit hat, also beziehen sie Carry aus 2-3 Funds. Da kann dann selbst bei einem SmallCap Fund gerne 1m+ Carry pro Jahr im Durchschnitt rauskommen.

Davon abgesehen ist es recht Müßig einen Small-/MidCap PE Partner mit einem BB/EB MD zu vergleichen, da sie ein ganz anders Skillset benötigen (und aus meiner Erfahrung auch auf der persönlichen Ebende ein ganz anderer Typ Mensch sind). Schau dir doch mal die Seniors bei den Funds mit >1bn Fundsize (oder AuM wenn du eher das SmallCap Picture sehen willst) an. Davon haben sehr viele eben keinen klassichen IB Hintergrund, da hier andere Fähigkeiten gebraucht werden.

Als jemand der in einem FoF arbeitet - Unsinn was du da schreibst.
100m ist durchaus noch ein normaler Smallcap Fond. Ist ja nicht AuM (AuM ist völlig irrelevant in PE). 25% und mehr Carry kannst du vergessen. Die wenigsten Fonds geben Carry an Einzelpersonen über 20%, die meisten liegen weit darunter (Stichworte: Key Person und Incentivisation). LPs sehen das nämlich nicht sehr gerne wenn der Carry sehr ungleich verteilt ist.
Die wenigsten SC/MC Fonds raisen so oft neue Fonds. Normalerweise liegt dort die Zeit zwischen neuen Fonds bei 8-10 Jahren. Eher bei UMM findet man Zeiten um ~5 Jahren und <5 eher bei LC/MFs. Kein Smallcap Fond wird innerhalb von 3-5 Jahren einen neuen Fond raisen.
Und was redest du von "keinem klassischen IB Hintergrund"? Bei Smallcap gibts wenige Ausnahmen, aber bei Midcap Fonds sind klassische IB Profile der Standard. Oder beziehst du hier das Operating Team mit ein, das Smallcap Fonds oft nicht haben? Klar, das sind dann primär MBBler, aber im Investment Team sind fast exklusiv klassische Standard Lebensläufe aus dem IB. Je größer der Fond, desto geringer die Varianz in den Profilen. Ausnahmen hat man dann vielleicht noch in Special Sits/Distressed Funds, die dann oft einen größeren Anteil an Big4 FDDlern haben, aber ansonsten Standard IB.
Auch ein bisschen unsinnig zu behaupten, IB MDs und PE Partner seien sehr verschieden. Hab mit beiden Gruppen konstant zu tun im Rahmen meiner Arbeit und vom Typ Mensch her im Prinzip austauschbar. Natürlich machen die unterschiedliche Sachen, aber signifikante Unterschiede im Skillset und Typus? Nein

Genau, einen Börsengang / Public Merger / Divestitures von Unternehmenssparten zu begleiten oder einfach über seinen Balance Sheet (bei BBs) Fees für das Financing von solchen zu generieren (und die Mandate da oft gegen x andere Banken in endlosen Pitchrunden zu gewinnen), Ist das selbe wie Jahrelang Vertrauen zu Eigentümerfamilien aufbauen und Nachfolgelösungen zu entwickeln bzw. schön die Fachmessen/Kongresse von Verpackungsmaschienenherstellern zu Besuchen um Leads fürDeals in 5 Jahren zu Sourcen.

Grüße aus einem LMM PE Fund (bei dem die Partner alle jeweils >20% des Carrys halten ;))

Aber wir leben halt einfach in unterschiedlichen Welten

Da muss ich mich jetzt auch mal einmischen. Jeder Partner hat >20% bei einem LMM Fond? Welcher LMM Fond hat bitte <=4 Partner? Das wäre dann ja eine Teamgröße wie Micro- bis Smallcap.

Also auctus, Orlando, DPE (bis vor ca. 2 Jahren) haben zb weniger als 5 Partner bei AuM über 500 mio.
Ob all diese zu LMM gehören beurteile ich nicht

Zu den vorherigen Posts: 25 % Carry ist bei LMM zu hoch das stimmt, aber bei einem 100 mio Fund schon wieder eher möglich, dort gibt es ja auch welche wo es nur 2 Partner gibt.
Die 5-15% scheinen mir eher für MM realistisch, da hier viele Fonds zwischen 4 und 10 Partner haben.

Aber die MM haben ja dann nicht 100 mio.,Sondern deutlich mehr…
Ergo ist der Carry für einen Partner dort sicherlich im Bereich von über 500K pro jahr
(Natürlich vorausgesetzt es läuft gut usw.)

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Carry kann bei einem Mrd. Fonds auch gern mal über eine Fondlaufzeit (ca. 10 Jahre) bei 50 Mio. liegen. Rechnung: Aus 1 Mrd. werden 2 gemacht. Also 1 Mrd. Gewinn. Davon erhält der GP 20% Carry, also 200 Mio. Die restlichen 800 Mio. gehen an die LPs. Annahme: Partner hält 25% am Carry-Topf, also 50 Mio. für ihn/sie. Solche Ergebnisse sind aktuell eher die Regel als die Ausnahme.

ATeamBuddy schrieb am 25.07.2021:

Push, andere Meinungen dazu?

Stimmt nicht. Stichwort Carry.

Warum gibt es trotzdem genug Leute, die IB bis zum MD durchziehen und nicht ins PE gehen? Wenn man es bis zum MD schafft, hätte man doch auch locker ins PE wechseln können. Ist IB langfristig doch finanziell attraktiver?

MD bei BB/EB ist finanziell attraktiver als MidCap-/SmallCap-PE

Besonders in kleinen Fonds ist der Carry gar nicht so viel. Leute in diesem Forum werfen das immer so um sich als würde das heißen, dass man automatisch Hunderttausende pro Jahr bekommt. Der Anteil am Carry für Managing Partner liegt meist bei ca 5-15%. Wenn so ein durchschnittlicher Fond mit einer Größe von 100m ein 2x Multiple schafft, sind das insgesamt ca. 20m für den Fond von denen dan aufs Jahr gerechnet an einen Managing Partner 100-300k gehen. Ist wirklich nicht die krasse Goldgrube wie viele hier denken

Ein seriöser 100m Fund (schon eher MicroCap als SmallCap) hat 2, maximal 3 (Managing Partner) => die werden eher 25%+ Carry mitnehmen, sind bei 2x dann 5m+ pro Partner. Dazu kommt noch das die meisten Seniors im PE in mehr als einem Fund gleichzeitig Carry halten => es wird ja alle 3-5 Jahre ein neuer Fund geraised, der 10-15 Jahre Laufzeit hat, also beziehen sie Carry aus 2-3 Funds. Da kann dann selbst bei einem SmallCap Fund gerne 1m+ Carry pro Jahr im Durchschnitt rauskommen.

Davon abgesehen ist es recht Müßig einen Small-/MidCap PE Partner mit einem BB/EB MD zu vergleichen, da sie ein ganz anders Skillset benötigen (und aus meiner Erfahrung auch auf der persönlichen Ebende ein ganz anderer Typ Mensch sind). Schau dir doch mal die Seniors bei den Funds mit >1bn Fundsize (oder AuM wenn du eher das SmallCap Picture sehen willst) an. Davon haben sehr viele eben keinen klassichen IB Hintergrund, da hier andere Fähigkeiten gebraucht werden.

Als jemand der in einem FoF arbeitet - Unsinn was du da schreibst.
100m ist durchaus noch ein normaler Smallcap Fond. Ist ja nicht AuM (AuM ist völlig irrelevant in PE). 25% und mehr Carry kannst du vergessen. Die wenigsten Fonds geben Carry an Einzelpersonen über 20%, die meisten liegen weit darunter (Stichworte: Key Person und Incentivisation). LPs sehen das nämlich nicht sehr gerne wenn der Carry sehr ungleich verteilt ist.
Die wenigsten SC/MC Fonds raisen so oft neue Fonds. Normalerweise liegt dort die Zeit zwischen neuen Fonds bei 8-10 Jahren. Eher bei UMM findet man Zeiten um ~5 Jahren und <5 eher bei LC/MFs. Kein Smallcap Fond wird innerhalb von 3-5 Jahren einen neuen Fond raisen.
Und was redest du von "keinem klassischen IB Hintergrund"? Bei Smallcap gibts wenige Ausnahmen, aber bei Midcap Fonds sind klassische IB Profile der Standard. Oder beziehst du hier das Operating Team mit ein, das Smallcap Fonds oft nicht haben? Klar, das sind dann primär MBBler, aber im Investment Team sind fast exklusiv klassische Standard Lebensläufe aus dem IB. Je größer der Fond, desto geringer die Varianz in den Profilen. Ausnahmen hat man dann vielleicht noch in Special Sits/Distressed Funds, die dann oft einen größeren Anteil an Big4 FDDlern haben, aber ansonsten Standard IB.
Auch ein bisschen unsinnig zu behaupten, IB MDs und PE Partner seien sehr verschieden. Hab mit beiden Gruppen konstant zu tun im Rahmen meiner Arbeit und vom Typ Mensch her im Prinzip austauschbar. Natürlich machen die unterschiedliche Sachen, aber signifikante Unterschiede im Skillset und Typus? Nein

Genau, einen Börsengang / Public Merger / Divestitures von Unternehmenssparten zu begleiten oder einfach über seinen Balance Sheet (bei BBs) Fees für das Financing von solchen zu generieren (und die Mandate da oft gegen x andere Banken in endlosen Pitchrunden zu gewinnen), Ist das selbe wie Jahrelang Vertrauen zu Eigentümerfamilien aufbauen und Nachfolgelösungen zu entwickeln bzw. schön die Fachmessen/Kongresse von Verpackungsmaschienenherstellern zu Besuchen um Leads fürDeals in 5 Jahren zu Sourcen.

Grüße aus einem LMM PE Fund (bei dem die Partner alle jeweils >20% des Carrys halten ;))

Aber wir leben halt einfach in unterschiedlichen Welten

Da muss ich mich jetzt auch mal einmischen. Jeder Partner hat >20% bei einem LMM Fond? Welcher LMM Fond hat bitte <=4 Partner? Das wäre dann ja eine Teamgröße wie Micro- bis Smallcap.

Also auctus, Orlando, DPE (bis vor ca. 2 Jahren) haben zb weniger als 5 Partner bei AuM über 500 mio.
Ob all diese zu LMM gehören beurteile ich nicht

Zu den vorherigen Posts: 25 % Carry ist bei LMM zu hoch das stimmt, aber bei einem 100 mio Fund schon wieder eher möglich, dort gibt es ja auch welche wo es nur 2 Partner gibt.
Die 5-15% scheinen mir eher für MM realistisch, da hier viele Fonds zwischen 4 und 10 Partner haben.

Aber die MM haben ja dann nicht 100 mio.,Sondern deutlich mehr…
Ergo ist der Carry für einen Partner dort sicherlich im Bereich von über 500K pro jahr
(Natürlich vorausgesetzt es läuft gut usw.)

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

Carry kann bei einem Mrd. Fonds auch gern mal über eine Fondlaufzeit (ca. 10 Jahre) bei 50 Mio. liegen. Rechnung: Aus 1 Mrd. werden 2 gemacht. Also 1 Mrd. Gewinn. Davon erhält der GP 20% Carry, also 200 Mio. Die restlichen 800 Mio. gehen an die LPs. Annahme: Partner hält 25% am Carry-Topf, also 50 Mio. für ihn/sie. Solche Ergebnisse sind aktuell eher die Regel als die Ausnahme.

ATeamBuddy schrieb am 25.07.2021:

Push, andere Meinungen dazu?

Stimmt nicht. Stichwort Carry.

Warum gibt es trotzdem genug Leute, die IB bis zum MD durchziehen und nicht ins PE gehen? Wenn man es bis zum MD schafft, hätte man doch auch locker ins PE wechseln können. Ist IB langfristig doch finanziell attraktiver?

MD bei BB/EB ist finanziell attraktiver als MidCap-/SmallCap-PE

Besonders in kleinen Fonds ist der Carry gar nicht so viel. Leute in diesem Forum werfen das immer so um sich als würde das heißen, dass man automatisch Hunderttausende pro Jahr bekommt. Der Anteil am Carry für Managing Partner liegt meist bei ca 5-15%. Wenn so ein durchschnittlicher Fond mit einer Größe von 100m ein 2x Multiple schafft, sind das insgesamt ca. 20m für den Fond von denen dan aufs Jahr gerechnet an einen Managing Partner 100-300k gehen. Ist wirklich nicht die krasse Goldgrube wie viele hier denken

Ein seriöser 100m Fund (schon eher MicroCap als SmallCap) hat 2, maximal 3 (Managing Partner) => die werden eher 25%+ Carry mitnehmen, sind bei 2x dann 5m+ pro Partner. Dazu kommt noch das die meisten Seniors im PE in mehr als einem Fund gleichzeitig Carry halten => es wird ja alle 3-5 Jahre ein neuer Fund geraised, der 10-15 Jahre Laufzeit hat, also beziehen sie Carry aus 2-3 Funds. Da kann dann selbst bei einem SmallCap Fund gerne 1m+ Carry pro Jahr im Durchschnitt rauskommen.

Davon abgesehen ist es recht Müßig einen Small-/MidCap PE Partner mit einem BB/EB MD zu vergleichen, da sie ein ganz anders Skillset benötigen (und aus meiner Erfahrung auch auf der persönlichen Ebende ein ganz anderer Typ Mensch sind). Schau dir doch mal die Seniors bei den Funds mit >1bn Fundsize (oder AuM wenn du eher das SmallCap Picture sehen willst) an. Davon haben sehr viele eben keinen klassichen IB Hintergrund, da hier andere Fähigkeiten gebraucht werden.

Als jemand der in einem FoF arbeitet - Unsinn was du da schreibst.
100m ist durchaus noch ein normaler Smallcap Fond. Ist ja nicht AuM (AuM ist völlig irrelevant in PE). 25% und mehr Carry kannst du vergessen. Die wenigsten Fonds geben Carry an Einzelpersonen über 20%, die meisten liegen weit darunter (Stichworte: Key Person und Incentivisation). LPs sehen das nämlich nicht sehr gerne wenn der Carry sehr ungleich verteilt ist.
Die wenigsten SC/MC Fonds raisen so oft neue Fonds. Normalerweise liegt dort die Zeit zwischen neuen Fonds bei 8-10 Jahren. Eher bei UMM findet man Zeiten um ~5 Jahren und <5 eher bei LC/MFs. Kein Smallcap Fond wird innerhalb von 3-5 Jahren einen neuen Fond raisen.
Und was redest du von "keinem klassischen IB Hintergrund"? Bei Smallcap gibts wenige Ausnahmen, aber bei Midcap Fonds sind klassische IB Profile der Standard. Oder beziehst du hier das Operating Team mit ein, das Smallcap Fonds oft nicht haben? Klar, das sind dann primär MBBler, aber im Investment Team sind fast exklusiv klassische Standard Lebensläufe aus dem IB. Je größer der Fond, desto geringer die Varianz in den Profilen. Ausnahmen hat man dann vielleicht noch in Special Sits/Distressed Funds, die dann oft einen größeren Anteil an Big4 FDDlern haben, aber ansonsten Standard IB.
Auch ein bisschen unsinnig zu behaupten, IB MDs und PE Partner seien sehr verschieden. Hab mit beiden Gruppen konstant zu tun im Rahmen meiner Arbeit und vom Typ Mensch her im Prinzip austauschbar. Natürlich machen die unterschiedliche Sachen, aber signifikante Unterschiede im Skillset und Typus? Nein

Genau, einen Börsengang / Public Merger / Divestitures von Unternehmenssparten zu begleiten oder einfach über seinen Balance Sheet (bei BBs) Fees für das Financing von solchen zu generieren (und die Mandate da oft gegen x andere Banken in endlosen Pitchrunden zu gewinnen), Ist das selbe wie Jahrelang Vertrauen zu Eigentümerfamilien aufbauen und Nachfolgelösungen zu entwickeln bzw. schön die Fachmessen/Kongresse von Verpackungsmaschienenherstellern zu Besuchen um Leads fürDeals in 5 Jahren zu Sourcen.

Grüße aus einem LMM PE Fund (bei dem die Partner alle jeweils >20% des Carrys halten ;))

Aber wir leben halt einfach in unterschiedlichen Welten

Da muss ich mich jetzt auch mal einmischen. Jeder Partner hat >20% bei einem LMM Fond? Welcher LMM Fond hat bitte <=4 Partner? Das wäre dann ja eine Teamgröße wie Micro- bis Smallcap.

Also auctus, Orlando, DPE (bis vor ca. 2 Jahren) haben zb weniger als 5 Partner bei AuM über 500 mio.
Ob all diese zu LMM gehören beurteile ich nicht

Zu den vorherigen Posts: 25 % Carry ist bei LMM zu hoch das stimmt, aber bei einem 100 mio Fund schon wieder eher möglich, dort gibt es ja auch welche wo es nur 2 Partner gibt.
Die 5-15% scheinen mir eher für MM realistisch, da hier viele Fonds zwischen 4 und 10 Partner haben.

Aber die MM haben ja dann nicht 100 mio.,Sondern deutlich mehr…
Ergo ist der Carry für einen Partner dort sicherlich im Bereich von über 500K pro jahr
(Natürlich vorausgesetzt es läuft gut usw.)

PE Fonds mit 1Mrd Fonds in Deutschland kann man an zwei Händen abzählen...
Die meisten liegen <500m

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Deutschland ist für eine PE-Karriere der falsche Ansatz.

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

Carry kann bei einem Mrd. Fonds auch gern mal über eine Fondlaufzeit (ca. 10 Jahre) bei 50 Mio. liegen. Rechnung: Aus 1 Mrd. werden 2 gemacht. Also 1 Mrd. Gewinn. Davon erhält der GP 20% Carry, also 200 Mio. Die restlichen 800 Mio. gehen an die LPs. Annahme: Partner hält 25% am Carry-Topf, also 50 Mio. für ihn/sie. Solche Ergebnisse sind aktuell eher die Regel als die Ausnahme.

ATeamBuddy schrieb am 25.07.2021:

Push, andere Meinungen dazu?

Stimmt nicht. Stichwort Carry.

Warum gibt es trotzdem genug Leute, die IB bis zum MD durchziehen und nicht ins PE gehen? Wenn man es bis zum MD schafft, hätte man doch auch locker ins PE wechseln können. Ist IB langfristig doch finanziell attraktiver?

MD bei BB/EB ist finanziell attraktiver als MidCap-/SmallCap-PE

Besonders in kleinen Fonds ist der Carry gar nicht so viel. Leute in diesem Forum werfen das immer so um sich als würde das heißen, dass man automatisch Hunderttausende pro Jahr bekommt. Der Anteil am Carry für Managing Partner liegt meist bei ca 5-15%. Wenn so ein durchschnittlicher Fond mit einer Größe von 100m ein 2x Multiple schafft, sind das insgesamt ca. 20m für den Fond von denen dan aufs Jahr gerechnet an einen Managing Partner 100-300k gehen. Ist wirklich nicht die krasse Goldgrube wie viele hier denken

Ein seriöser 100m Fund (schon eher MicroCap als SmallCap) hat 2, maximal 3 (Managing Partner) => die werden eher 25%+ Carry mitnehmen, sind bei 2x dann 5m+ pro Partner. Dazu kommt noch das die meisten Seniors im PE in mehr als einem Fund gleichzeitig Carry halten => es wird ja alle 3-5 Jahre ein neuer Fund geraised, der 10-15 Jahre Laufzeit hat, also beziehen sie Carry aus 2-3 Funds. Da kann dann selbst bei einem SmallCap Fund gerne 1m+ Carry pro Jahr im Durchschnitt rauskommen.

Davon abgesehen ist es recht Müßig einen Small-/MidCap PE Partner mit einem BB/EB MD zu vergleichen, da sie ein ganz anders Skillset benötigen (und aus meiner Erfahrung auch auf der persönlichen Ebende ein ganz anderer Typ Mensch sind). Schau dir doch mal die Seniors bei den Funds mit >1bn Fundsize (oder AuM wenn du eher das SmallCap Picture sehen willst) an. Davon haben sehr viele eben keinen klassichen IB Hintergrund, da hier andere Fähigkeiten gebraucht werden.

Als jemand der in einem FoF arbeitet - Unsinn was du da schreibst.
100m ist durchaus noch ein normaler Smallcap Fond. Ist ja nicht AuM (AuM ist völlig irrelevant in PE). 25% und mehr Carry kannst du vergessen. Die wenigsten Fonds geben Carry an Einzelpersonen über 20%, die meisten liegen weit darunter (Stichworte: Key Person und Incentivisation). LPs sehen das nämlich nicht sehr gerne wenn der Carry sehr ungleich verteilt ist.
Die wenigsten SC/MC Fonds raisen so oft neue Fonds. Normalerweise liegt dort die Zeit zwischen neuen Fonds bei 8-10 Jahren. Eher bei UMM findet man Zeiten um ~5 Jahren und <5 eher bei LC/MFs. Kein Smallcap Fond wird innerhalb von 3-5 Jahren einen neuen Fond raisen.
Und was redest du von "keinem klassischen IB Hintergrund"? Bei Smallcap gibts wenige Ausnahmen, aber bei Midcap Fonds sind klassische IB Profile der Standard. Oder beziehst du hier das Operating Team mit ein, das Smallcap Fonds oft nicht haben? Klar, das sind dann primär MBBler, aber im Investment Team sind fast exklusiv klassische Standard Lebensläufe aus dem IB. Je größer der Fond, desto geringer die Varianz in den Profilen. Ausnahmen hat man dann vielleicht noch in Special Sits/Distressed Funds, die dann oft einen größeren Anteil an Big4 FDDlern haben, aber ansonsten Standard IB.
Auch ein bisschen unsinnig zu behaupten, IB MDs und PE Partner seien sehr verschieden. Hab mit beiden Gruppen konstant zu tun im Rahmen meiner Arbeit und vom Typ Mensch her im Prinzip austauschbar. Natürlich machen die unterschiedliche Sachen, aber signifikante Unterschiede im Skillset und Typus? Nein

Genau, einen Börsengang / Public Merger / Divestitures von Unternehmenssparten zu begleiten oder einfach über seinen Balance Sheet (bei BBs) Fees für das Financing von solchen zu generieren (und die Mandate da oft gegen x andere Banken in endlosen Pitchrunden zu gewinnen), Ist das selbe wie Jahrelang Vertrauen zu Eigentümerfamilien aufbauen und Nachfolgelösungen zu entwickeln bzw. schön die Fachmessen/Kongresse von Verpackungsmaschienenherstellern zu Besuchen um Leads fürDeals in 5 Jahren zu Sourcen.

Grüße aus einem LMM PE Fund (bei dem die Partner alle jeweils >20% des Carrys halten ;))

Aber wir leben halt einfach in unterschiedlichen Welten

Da muss ich mich jetzt auch mal einmischen. Jeder Partner hat >20% bei einem LMM Fond? Welcher LMM Fond hat bitte <=4 Partner? Das wäre dann ja eine Teamgröße wie Micro- bis Smallcap.

Also auctus, Orlando, DPE (bis vor ca. 2 Jahren) haben zb weniger als 5 Partner bei AuM über 500 mio.
Ob all diese zu LMM gehören beurteile ich nicht

Zu den vorherigen Posts: 25 % Carry ist bei LMM zu hoch das stimmt, aber bei einem 100 mio Fund schon wieder eher möglich, dort gibt es ja auch welche wo es nur 2 Partner gibt.
Die 5-15% scheinen mir eher für MM realistisch, da hier viele Fonds zwischen 4 und 10 Partner haben.

Aber die MM haben ja dann nicht 100 mio.,Sondern deutlich mehr…
Ergo ist der Carry für einen Partner dort sicherlich im Bereich von über 500K pro jahr
(Natürlich vorausgesetzt es läuft gut usw.)

PE Fonds mit 1Mrd Fonds in Deutschland kann man an zwei Händen abzählen...
Die meisten liegen <500m

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 23.01.2019:

geh ich TAS, haste als Director/MD 200k< und gemütliche Arbeitszeiten, für was 300-500k wenn du kurz vorm Herzinfarkt stehst?

Zeig mir einen ED/Partner bei Big4 TAS der gemütliche Arbeitszeiten hat :D
Leute, ihr zeigt zu offensichtlich, dass ihr noch in den ersten Semestern seid

er hat auch von Director & MD geredet nicht von ED/Partner

haha

Fangt erst mal an zu studieren. Mein Manager ist nie vor 21:00 raus gegangen. Wenn man halt irgendwo in ner Zweigniederlassung ist wo null dealflow ist dann hat man gechillt Arbeitszeiten

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

Deutschland ist für eine PE-Karriere der falsche Ansatz.

Du meinst, es gibt einen sinnvolleren Karrierestart als bei Deutschlands führender Beteiligungsgesellschaft? :O

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Main Capital Partners stellt auf Analystenebene ein. Zu den Arbeitszeiten kann ich nichts sagen.

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Ohje, die Mär vom romantischen PE-Partner welcher sich als Sparringspartner des deutschen Mittelstandes versteht

WiWi Gast schrieb am 23.07.2021:

Push, andere Meinungen dazu?

Stimmt nicht. Stichwort Carry.

Warum gibt es trotzdem genug Leute, die IB bis zum MD durchziehen und nicht ins PE gehen? Wenn man es bis zum MD schafft, hätte man doch auch locker ins PE wechseln können. Ist IB langfristig doch finanziell attraktiver?

MD bei BB/EB ist finanziell attraktiver als MidCap-/SmallCap-PE

Besonders in kleinen Fonds ist der Carry gar nicht so viel. Leute in diesem Forum werfen das immer so um sich als würde das heißen, dass man automatisch Hunderttausende pro Jahr bekommt. Der Anteil am Carry für Managing Partner liegt meist bei ca 5-15%. Wenn so ein durchschnittlicher Fond mit einer Größe von 100m ein 2x Multiple schafft, sind das insgesamt ca. 20m für den Fond von denen dan aufs Jahr gerechnet an einen Managing Partner 100-300k gehen. Ist wirklich nicht die krasse Goldgrube wie viele hier denken

Ein seriöser 100m Fund (schon eher MicroCap als SmallCap) hat 2, maximal 3 (Managing Partner) => die werden eher 25%+ Carry mitnehmen, sind bei 2x dann 5m+ pro Partner. Dazu kommt noch das die meisten Seniors im PE in mehr als einem Fund gleichzeitig Carry halten => es wird ja alle 3-5 Jahre ein neuer Fund geraised, der 10-15 Jahre Laufzeit hat, also beziehen sie Carry aus 2-3 Funds. Da kann dann selbst bei einem SmallCap Fund gerne 1m+ Carry pro Jahr im Durchschnitt rauskommen.

Davon abgesehen ist es recht Müßig einen Small-/MidCap PE Partner mit einem BB/EB MD zu vergleichen, da sie ein ganz anders Skillset benötigen (und aus meiner Erfahrung auch auf der persönlichen Ebende ein ganz anderer Typ Mensch sind). Schau dir doch mal die Seniors bei den Funds mit >1bn Fundsize (oder AuM wenn du eher das SmallCap Picture sehen willst) an. Davon haben sehr viele eben keinen klassichen IB Hintergrund, da hier andere Fähigkeiten gebraucht werden.

Als jemand der in einem FoF arbeitet - Unsinn was du da schreibst.
100m ist durchaus noch ein normaler Smallcap Fond. Ist ja nicht AuM (AuM ist völlig irrelevant in PE). 25% und mehr Carry kannst du vergessen. Die wenigsten Fonds geben Carry an Einzelpersonen über 20%, die meisten liegen weit darunter (Stichworte: Key Person und Incentivisation). LPs sehen das nämlich nicht sehr gerne wenn der Carry sehr ungleich verteilt ist.
Die wenigsten SC/MC Fonds raisen so oft neue Fonds. Normalerweise liegt dort die Zeit zwischen neuen Fonds bei 8-10 Jahren. Eher bei UMM findet man Zeiten um ~5 Jahren und <5 eher bei LC/MFs. Kein Smallcap Fond wird innerhalb von 3-5 Jahren einen neuen Fond raisen.
Und was redest du von "keinem klassischen IB Hintergrund"? Bei Smallcap gibts wenige Ausnahmen, aber bei Midcap Fonds sind klassische IB Profile der Standard. Oder beziehst du hier das Operating Team mit ein, das Smallcap Fonds oft nicht haben? Klar, das sind dann primär MBBler, aber im Investment Team sind fast exklusiv klassische Standard Lebensläufe aus dem IB. Je größer der Fond, desto geringer die Varianz in den Profilen. Ausnahmen hat man dann vielleicht noch in Special Sits/Distressed Funds, die dann oft einen größeren Anteil an Big4 FDDlern haben, aber ansonsten Standard IB.
Auch ein bisschen unsinnig zu behaupten, IB MDs und PE Partner seien sehr verschieden. Hab mit beiden Gruppen konstant zu tun im Rahmen meiner Arbeit und vom Typ Mensch her im Prinzip austauschbar. Natürlich machen die unterschiedliche Sachen, aber signifikante Unterschiede im Skillset und Typus? Nein

Genau, einen Börsengang / Public Merger / Divestitures von Unternehmenssparten zu begleiten oder einfach über seinen Balance Sheet (bei BBs) Fees für das Financing von solchen zu generieren (und die Mandate da oft gegen x andere Banken in endlosen Pitchrunden zu gewinnen), Ist das selbe wie Jahrelang Vertrauen zu Eigentümerfamilien aufbauen und Nachfolgelösungen zu entwickeln bzw. schön die Fachmessen/Kongresse von Verpackungsmaschienenherstellern zu Besuchen um Leads fürDeals in 5 Jahren zu Sourcen.

Grüße aus einem LMM PE Fund (bei dem die Partner alle jeweils >20% des Carrys halten ;))

Aber wir leben halt einfach in unterschiedlichen Welten

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Falls du noch mitliest - 3.5 Jahre später: wie liefs?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Nach 10 Jahren sind 500 k drin

Bin nach dem Studium bei einem Lower-MM PE eingestiegen. AMA.

Was für ein all-in Gehalt ist deiner Meinung nach, langfristig machbar? Nach 5 Jahren? Nach 10 Jahren?

Schwierig zu sagen. Ich glaube bei uns (lower MM) werden keie extreme Gehälter gezahlt. Ich schätze mal nach 5 Jahren sca. EUR120k liegen. (10% Anstieg pro Jahr sollte realistisch sein inkl. Boni). Geld wird dann halt über Carry gemacht. Schauen wir wie es kommt.

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

So einfach ist das nicht. Im smallcap/LMM Bereich hast du immer preferred return von 8% und besonders bei den kleineren funds ohne catchup. Wenn man das simplifiziert und eine konstante investment rate in der investment periode und gleichermaßen eine konstante divestment rate (bzgl. divested cost) annimmt, dann sind das ~400m preferred return. Es bleiben also 600m als Basis für carry übrig, was dann 120m Carry ergibt.

Bei einem 1Mrd Fund wirst du kaum einen finden, bei dem ein Partner 25% bekommt. Meistens geht 20-30% ans entsprechende Deal Team, 50-80% general carry und bis zu 10% dann auch noch für Funktionen wie IR, fundraising, etc.
Bei einem Fond der Größe hat man dann auch insgesamt so 4-6 Partner und selbst wen die wenig Carry abgeben und ganze 75% behalten, dann sind das vielleicht 10-15% carry.
Das macht dann 12-18m, und das bei großzügigen Annahmen, wahrscheinlicher ist dass der Carry für einen Partner zwischen 5-10% des Gesamtcarrys liegt, also eher 6-12m.
Das lässt sich natürlich auch schon sehen, aber ist doch sehr weit entfernt von den übertriebenen 50m, die absolut nicht die Regel sind

Wichtig ist aber auch nicht zu vergessen, dass es auch noch den GP commit gibt, wo die meisten GPs (sprich Partner und potenziell andere Angestellte, denen das oft auch angeboten wird) 2-3% des Fonds selber beisteuern und dort entsprechend 100% der Returns (oft auch noch ohne Management Fees) bekommen. Hier wäre das pro Partner ca. 3-4m, worauf dann natürlich 3-4m Return kommen würden

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

Carry kann bei einem Mrd. Fonds auch gern mal über eine Fondlaufzeit (ca. 10 Jahre) bei 50 Mio. liegen. Rechnung: Aus 1 Mrd. werden 2 gemacht. Also 1 Mrd. Gewinn. Davon erhält der GP 20% Carry, also 200 Mio. Die restlichen 800 Mio. gehen an die LPs. Annahme: Partner hält 25% am Carry-Topf, also 50 Mio. für ihn/sie. Solche Ergebnisse sind aktuell eher die Regel als die Ausnahme.

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 03.08.2022:

So einfach ist das nicht. Im smallcap/LMM Bereich hast du immer preferred return von 8% und besonders bei den kleineren funds ohne catchup. Wenn man das simplifiziert und eine konstante investment rate in der investment periode und gleichermaßen eine konstante divestment rate (bzgl. divested cost) annimmt, dann sind das ~400m preferred return. Es bleiben also 600m als Basis für carry übrig, was dann 120m Carry ergibt.

Bei einem 1Mrd Fund wirst du kaum einen finden, bei dem ein Partner 25% bekommt. Meistens geht 20-30% ans entsprechende Deal Team, 50-80% general carry und bis zu 10% dann auch noch für Funktionen wie IR, fundraising, etc.
Bei einem Fond der Größe hat man dann auch insgesamt so 4-6 Partner und selbst wen die wenig Carry abgeben und ganze 75% behalten, dann sind das vielleicht 10-15% carry.
Das macht dann 12-18m, und das bei großzügigen Annahmen, wahrscheinlicher ist dass der Carry für einen Partner zwischen 5-10% des Gesamtcarrys liegt, also eher 6-12m.
Das lässt sich natürlich auch schon sehen, aber ist doch sehr weit entfernt von den übertriebenen 50m, die absolut nicht die Regel sind

Wichtig ist aber auch nicht zu vergessen, dass es auch noch den GP commit gibt, wo die meisten GPs (sprich Partner und potenziell andere Angestellte, denen das oft auch angeboten wird) 2-3% des Fonds selber beisteuern und dort entsprechend 100% der Returns (oft auch noch ohne Management Fees) bekommen. Hier wäre das pro Partner ca. 3-4m, worauf dann natürlich 3-4m Return kommen würden

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

Carry kann bei einem Mrd. Fonds auch gern mal über eine Fondlaufzeit (ca. 10 Jahre) bei 50 Mio. liegen. Rechnung: Aus 1 Mrd. werden 2 gemacht. Also 1 Mrd. Gewinn. Davon erhält der GP 20% Carry, also 200 Mio. Die restlichen 800 Mio. gehen an die LPs. Annahme: Partner hält 25% am Carry-Topf, also 50 Mio. für ihn/sie. Solche Ergebnisse sind aktuell eher die Regel als die Ausnahme.

Woher hast du das mit dem prefered Return? Habe ich noch nie gehört bei PE und würde für die fund Initiatoren auch wenig Sinn machen

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 04.08.2022:

So einfach ist das nicht. Im smallcap/LMM Bereich hast du immer preferred return von 8% und besonders bei den kleineren funds ohne catchup. Wenn man das simplifiziert und eine konstante investment rate in der investment periode und gleichermaßen eine konstante divestment rate (bzgl. divested cost) annimmt, dann sind das ~400m preferred return. Es bleiben also 600m als Basis für carry übrig, was dann 120m Carry ergibt.

Bei einem 1Mrd Fund wirst du kaum einen finden, bei dem ein Partner 25% bekommt. Meistens geht 20-30% ans entsprechende Deal Team, 50-80% general carry und bis zu 10% dann auch noch für Funktionen wie IR, fundraising, etc.
Bei einem Fond der Größe hat man dann auch insgesamt so 4-6 Partner und selbst wen die wenig Carry abgeben und ganze 75% behalten, dann sind das vielleicht 10-15% carry.
Das macht dann 12-18m, und das bei großzügigen Annahmen, wahrscheinlicher ist dass der Carry für einen Partner zwischen 5-10% des Gesamtcarrys liegt, also eher 6-12m.
Das lässt sich natürlich auch schon sehen, aber ist doch sehr weit entfernt von den übertriebenen 50m, die absolut nicht die Regel sind

Wichtig ist aber auch nicht zu vergessen, dass es auch noch den GP commit gibt, wo die meisten GPs (sprich Partner und potenziell andere Angestellte, denen das oft auch angeboten wird) 2-3% des Fonds selber beisteuern und dort entsprechend 100% der Returns (oft auch noch ohne Management Fees) bekommen. Hier wäre das pro Partner ca. 3-4m, worauf dann natürlich 3-4m Return kommen würden

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

Carry kann bei einem Mrd. Fonds auch gern mal über eine Fondlaufzeit (ca. 10 Jahre) bei 50 Mio. liegen. Rechnung: Aus 1 Mrd. werden 2 gemacht. Also 1 Mrd. Gewinn. Davon erhält der GP 20% Carry, also 200 Mio. Die restlichen 800 Mio. gehen an die LPs. Annahme: Partner hält 25% am Carry-Topf, also 50 Mio. für ihn/sie. Solche Ergebnisse sind aktuell eher die Regel als die Ausnahme.

Woher hast du das mit dem prefered Return? Habe ich noch nie gehört bei PE und würde für die fund Initiatoren auch wenig Sinn machen

Wenn du von preferred return noch nichts gehört hast, dann hast du 0,0 Ahnung von PE. Im Übrigen, wenn es einen Begriff gibt, den man nicht kennt, das nächste Mal einfach googlen. Nur weil du, als jemand der offensichtlich keine Erfahrung in dem Bereich hat, einen Begriff nicht kennst, heißt es nicht, dass es den so nicht gibt.
Und warum soll das für den GP keinen Sinn machen wenn er einen preferred return anbieten soll? Das ist eine unlogische Schlussfolgerung. Ist genauso wie das 2/20 Model ein Industriestandard und ist in so gut wie jedem LPA zu finden. Der Sinn des preferred return ist einerseits eine Risikoreduktion für LPs und gleichzeitig eine Incentive für den GP. Emerging Manager bieten manchmal sogar höhere preferred returns als die 8% an um an Kapital zu kommen. Du scheinst ja irgendwie zu glauben als wäre das ein lockeres Ding mal eben ein paar hundert Mios einzusammeln. Besonders kleine und junge Funds sind auf LP-freundliche LPAs angewiesen um überhaupt Geld einsammeln zu können. Und wie du der Rechnung oben entnehmen kannst, lohnt sich das durchaus noch, vor allem kommen ja noch Management Fees on top, die sind bei einem 1Mrd Fund dann je nach Jahr bei 4-20Mio, dann laufen auch noch meist 2-3 Vehikel parallel, also kann man locker von 10-30 Mio zusätzlich pro Jahr ausgehen, da bleibt auch nach dem Decken der laufenden Kosten noch gut was übrig. Kleines Beispiel, ist nicht selten so: Fund T-2 ist im letzten Jahr, hat noch ein paar Investments die noch nicht divestet sind und ist noch nicht am Ende der 10 Jahre, hat vielleicht noch 150 cost invested -> Mgmt Fee von 3m; Fund T-1 ist voll invested mit 900m, noch komplett unrealised -> Mgmt Fee von 18m; Fund T wurde geraised und ist am Ende des Jahres schon mit 250 investiert -> Mgmt Fee von 5m; gesamt sind das dann 26m Management Fees um die laufenden Kosten zu decken und Gehälter zu zahlen.
Die Fund Economics in PE sind pervers gut und stark auf GPs ausgerichtet. Was glaubst du warum es regelmäßig Theater bei den großen Pension Funds gibt wegen der hohen Kosten für PE Investments? Sicher nicht weil die 8% preferred return den GPs wehtun

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 04.08.2022:

So einfach ist das nicht. Im smallcap/LMM Bereich hast du immer preferred return von 8% und besonders bei den kleineren funds ohne catchup. Wenn man das simplifiziert und eine konstante investment rate in der investment periode und gleichermaßen eine konstante divestment rate (bzgl. divested cost) annimmt, dann sind das ~400m preferred return. Es bleiben also 600m als Basis für carry übrig, was dann 120m Carry ergibt.

Bei einem 1Mrd Fund wirst du kaum einen finden, bei dem ein Partner 25% bekommt. Meistens geht 20-30% ans entsprechende Deal Team, 50-80% general carry und bis zu 10% dann auch noch für Funktionen wie IR, fundraising, etc.
Bei einem Fond der Größe hat man dann auch insgesamt so 4-6 Partner und selbst wen die wenig Carry abgeben und ganze 75% behalten, dann sind das vielleicht 10-15% carry.
Das macht dann 12-18m, und das bei großzügigen Annahmen, wahrscheinlicher ist dass der Carry für einen Partner zwischen 5-10% des Gesamtcarrys liegt, also eher 6-12m.
Das lässt sich natürlich auch schon sehen, aber ist doch sehr weit entfernt von den übertriebenen 50m, die absolut nicht die Regel sind

Wichtig ist aber auch nicht zu vergessen, dass es auch noch den GP commit gibt, wo die meisten GPs (sprich Partner und potenziell andere Angestellte, denen das oft auch angeboten wird) 2-3% des Fonds selber beisteuern und dort entsprechend 100% der Returns (oft auch noch ohne Management Fees) bekommen. Hier wäre das pro Partner ca. 3-4m, worauf dann natürlich 3-4m Return kommen würden

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

Carry kann bei einem Mrd. Fonds auch gern mal über eine Fondlaufzeit (ca. 10 Jahre) bei 50 Mio. liegen. Rechnung: Aus 1 Mrd. werden 2 gemacht. Also 1 Mrd. Gewinn. Davon erhält der GP 20% Carry, also 200 Mio. Die restlichen 800 Mio. gehen an die LPs. Annahme: Partner hält 25% am Carry-Topf, also 50 Mio. für ihn/sie. Solche Ergebnisse sind aktuell eher die Regel als die Ausnahme.

Woher hast du das mit dem prefered Return? Habe ich noch nie gehört bei PE und würde für die fund Initiatoren auch wenig Sinn machen

Wenn du von preferred return noch nichts gehört hast, dann hast du 0,0 Ahnung von PE. Im Übrigen, wenn es einen Begriff gibt, den man nicht kennt, das nächste Mal einfach googlen. Nur weil du, als jemand der offensichtlich keine Erfahrung in dem Bereich hat, einen Begriff nicht kennst, heißt es nicht, dass es den so nicht gibt.
Und warum soll das für den GP keinen Sinn machen wenn er einen preferred return anbieten soll? Das ist eine unlogische Schlussfolgerung. Ist genauso wie das 2/20 Model ein Industriestandard und ist in so gut wie jedem LPA zu finden. Der Sinn des preferred return ist einerseits eine Risikoreduktion für LPs und gleichzeitig eine Incentive für den GP. Emerging Manager bieten manchmal sogar höhere preferred returns als die 8% an um an Kapital zu kommen. Du scheinst ja irgendwie zu glauben als wäre das ein lockeres Ding mal eben ein paar hundert Mios einzusammeln. Besonders kleine und junge Funds sind auf LP-freundliche LPAs angewiesen um überhaupt Geld einsammeln zu können. Und wie du der Rechnung oben entnehmen kannst, lohnt sich das durchaus noch, vor allem kommen ja noch Management Fees on top, die sind bei einem 1Mrd Fund dann je nach Jahr bei 4-20Mio, dann laufen auch noch meist 2-3 Vehikel parallel, also kann man locker von 10-30 Mio zusätzlich pro Jahr ausgehen, da bleibt auch nach dem Decken der laufenden Kosten noch gut was übrig. Kleines Beispiel, ist nicht selten so: Fund T-2 ist im letzten Jahr, hat noch ein paar Investments die noch nicht divestet sind und ist noch nicht am Ende der 10 Jahre, hat vielleicht noch 150 cost invested -> Mgmt Fee von 3m; Fund T-1 ist voll invested mit 900m, noch komplett unrealised -> Mgmt Fee von 18m; Fund T wurde geraised und ist am Ende des Jahres schon mit 250 investiert -> Mgmt Fee von 5m; gesamt sind das dann 26m Management Fees um die laufenden Kosten zu decken und Gehälter zu zahlen.
Die Fund Economics in PE sind pervers gut und stark auf GPs ausgerichtet. Was glaubst du warum es regelmäßig Theater bei den großen Pension Funds gibt wegen der hohen Kosten für PE Investments? Sicher nicht weil die 8% preferred return den GPs wehtun

Der PE Markt hat doch aktuell eher die Situation dass sie zu viel Geld einsammeln (könnten), mehr als sie investieren können
Warum sollen die dann aktuell einen prefered Return von 8% akzeptieren wenn sie drüber hinaus nur 20% erhalten? Den Begriff kenne ich (gibts im immo Bereich ja auch, aber hier ist über dem prefered Return öfters auch mal 50/50 Aufteilung)
PE soll doch die Alternative Anlage mit den höchsten Kosten sein (mit HF)
Der Carry wäre in dem 1 mrd Fund Beispiel ja nicht so hoch wenn zb nur 10% IRR erwirtschaftet werden

antworten
WiWi Gast

Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

WiWi Gast schrieb am 06.08.2022:

WiWi Gast schrieb am 04.08.2022:

So einfach ist das nicht. Im smallcap/LMM Bereich hast du immer preferred return von 8% und besonders bei den kleineren funds ohne catchup. Wenn man das simplifiziert und eine konstante investment rate in der investment periode und gleichermaßen eine konstante divestment rate (bzgl. divested cost) annimmt, dann sind das ~400m preferred return. Es bleiben also 600m als Basis für carry übrig, was dann 120m Carry ergibt.

Bei einem 1Mrd Fund wirst du kaum einen finden, bei dem ein Partner 25% bekommt. Meistens geht 20-30% ans entsprechende Deal Team, 50-80% general carry und bis zu 10% dann auch noch für Funktionen wie IR, fundraising, etc.
Bei einem Fond der Größe hat man dann auch insgesamt so 4-6 Partner und selbst wen die wenig Carry abgeben und ganze 75% behalten, dann sind das vielleicht 10-15% carry.
Das macht dann 12-18m, und das bei großzügigen Annahmen, wahrscheinlicher ist dass der Carry für einen Partner zwischen 5-10% des Gesamtcarrys liegt, also eher 6-12m.
Das lässt sich natürlich auch schon sehen, aber ist doch sehr weit entfernt von den übertriebenen 50m, die absolut nicht die Regel sind

Wichtig ist aber auch nicht zu vergessen, dass es auch noch den GP commit gibt, wo die meisten GPs (sprich Partner und potenziell andere Angestellte, denen das oft auch angeboten wird) 2-3% des Fonds selber beisteuern und dort entsprechend 100% der Returns (oft auch noch ohne Management Fees) bekommen. Hier wäre das pro Partner ca. 3-4m, worauf dann natürlich 3-4m Return kommen würden

WiWi Gast schrieb am 26.08.2021:

Carry kann bei einem Mrd. Fonds auch gern mal über eine Fondlaufzeit (ca. 10 Jahre) bei 50 Mio. liegen. Rechnung: Aus 1 Mrd. werden 2 gemacht. Also 1 Mrd. Gewinn. Davon erhält der GP 20% Carry, also 200 Mio. Die restlichen 800 Mio. gehen an die LPs. Annahme: Partner hält 25% am Carry-Topf, also 50 Mio. für ihn/sie. Solche Ergebnisse sind aktuell eher die Regel als die Ausnahme.

Woher hast du das mit dem prefered Return? Habe ich noch nie gehört bei PE und würde für die fund Initiatoren auch wenig Sinn machen

Wenn du von preferred return noch nichts gehört hast, dann hast du 0,0 Ahnung von PE. Im Übrigen, wenn es einen Begriff gibt, den man nicht kennt, das nächste Mal einfach googlen. Nur weil du, als jemand der offensichtlich keine Erfahrung in dem Bereich hat, einen Begriff nicht kennst, heißt es nicht, dass es den so nicht gibt.
Und warum soll das für den GP keinen Sinn machen wenn er einen preferred return anbieten soll? Das ist eine unlogische Schlussfolgerung. Ist genauso wie das 2/20 Model ein Industriestandard und ist in so gut wie jedem LPA zu finden. Der Sinn des preferred return ist einerseits eine Risikoreduktion für LPs und gleichzeitig eine Incentive für den GP. Emerging Manager bieten manchmal sogar höhere preferred returns als die 8% an um an Kapital zu kommen. Du scheinst ja irgendwie zu glauben als wäre das ein lockeres Ding mal eben ein paar hundert Mios einzusammeln. Besonders kleine und junge Funds sind auf LP-freundliche LPAs angewiesen um überhaupt Geld einsammeln zu können. Und wie du der Rechnung oben entnehmen kannst, lohnt sich das durchaus noch, vor allem kommen ja noch Management Fees on top, die sind bei einem 1Mrd Fund dann je nach Jahr bei 4-20Mio, dann laufen auch noch meist 2-3 Vehikel parallel, also kann man locker von 10-30 Mio zusätzlich pro Jahr ausgehen, da bleibt auch nach dem Decken der laufenden Kosten noch gut was übrig. Kleines Beispiel, ist nicht selten so: Fund T-2 ist im letzten Jahr, hat noch ein paar Investments die noch nicht divestet sind und ist noch nicht am Ende der 10 Jahre, hat vielleicht noch 150 cost invested -> Mgmt Fee von 3m; Fund T-1 ist voll invested mit 900m, noch komplett unrealised -> Mgmt Fee von 18m; Fund T wurde geraised und ist am Ende des Jahres schon mit 250 investiert -> Mgmt Fee von 5m; gesamt sind das dann 26m Management Fees um die laufenden Kosten zu decken und Gehälter zu zahlen.
Die Fund Economics in PE sind pervers gut und stark auf GPs ausgerichtet. Was glaubst du warum es regelmäßig Theater bei den großen Pension Funds gibt wegen der hohen Kosten für PE Investments? Sicher nicht weil die 8% preferred return den GPs wehtun

Der PE Markt hat doch aktuell eher die Situation dass sie zu viel Geld einsammeln (könnten), mehr als sie investieren können
Warum sollen die dann aktuell einen prefered Return von 8% akzeptieren wenn sie drüber hinaus nur 20% erhalten? Den Begriff kenne ich (gibts im immo Bereich ja auch, aber hier ist über dem prefered Return öfters auch mal 50/50 Aufteilung)
PE soll doch die Alternative Anlage mit den höchsten Kosten sein (mit HF)
Der Carry wäre in dem 1 mrd Fund Beispiel ja nicht so hoch wenn zb nur 10% IRR erwirtschaftet werden

Dem unterliegt die falsche Annahme, dass der "PE Markt" Kapital homogen einsammelt. Das ist aber nicht der Fall, der Großteil geht an MF/LC (diese haben teilweise auch GP-freundlichere Terms, wie Advent ohne preferred return oder andere mit höherem Carry)

Im MM Bereich und drunter kommt von der Kapitalschwemme nicht viel an. So langsam wird das allerdings auch bei den großen Funds weniger. Manche, die bei der letzten Fundgeneration noch ein one-and-done closing in 3-6 Monaten gemacht haben, ziehen es jetzt über mehrere Closing Rounds über ein ganzes Jahr und die oversubscription rates werden auch bei den gefragten Funds niedriger.

Und auch wenn viel Kapital in PE als Assetklasse fließt - die Standard LPA-Terms ändern sich deswegen nicht schlagartig. Generell ist sowieso die Tendenz, LP-freundlichere Terms zu haben, da große institutionelle Investoren wie Versicherer und große Pensionfunds, insbesondere aus den USA, Druck machen. Deswegen verlangen viele von den großen Funds mittlerweile nicht mal mehr 2% Management Fees, sondern 1.75% oder sogar nur 1.5%.

Und ja, mit 10% IRR wäre der Carry sehr niedrig - damit ist man allerdings auch schon im bottom quartile was die Performance anbelangt. Normal ist schon IRR >20% und manche Funds schaffen sogar >40% über mehrere Generationen hinweg. Hier kommt auch wieder der Incentive Faktor des preferred returns ins Spiel - gerade weil bei niedriger Performance der GP stärker leidet als die LPs und auch das nächste Fundraising erschwert, schafft das zusätzlichen Druck die Performance über diese hurdle rate zu bringen.

antworten

Artikel zu PE

Campus for Finance – WHU Private Equity Conference 2022

WHU Private-Equity-Conference: A New Era of Private Equity – Creating Long-Term Value Through Impact Investing

Vom 10.-11. März 2022 findet die 17. Campus for Finance – WHU Private Equity Conference unter dem Thema “A New Era of Private Equity – Creating Long-Term Value Through Impact Investing“ in Vallendar bei Koblenz statt. Sie wird von der studentischen Initiative "Campus for Finance" der WHU – Otto Beisheim School of Management veranstaltet. Über WiWi-TReFF erhalten Wirtschaftsstudierende 25 Prozent Ermäßigung für die Konferenz. Die Bewerbungsfrist endet am 3. März 2022.

Dr. Momtaz mit erster Professur für Private Equity in Deutschland

Dr. Paul P. Momtaz übernimmt die neue Professur für Private Equity

Es ist ein Novum in der deutschen Hochschullandschaft. Seit September existiert an der Goethe-Universität die erste deutsche Professur, die explizit "Private Equity" im Namen führt. Berufen wurde der Ökonom und Mathematiker Dr. Paul P. Momtaz. Gestiftet hat die zunächst auf sechs Jahre befristete Professur das Frankfurter Ehepaar Martin und Sabine Huth.

»Heuschrecken« besser als ihr Ruf

Eine Heuschrecke blickt in die Kamera.

Finanzinvestoren sind deutlich besser als ihr Ruf. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universitäten Bonn und Aberdeen sowie der TU München in einer aktuellen Studie.

Arbeitsblatt »Hedgefonds und Private Equity«

Eine Kuchenrolle mit heller und dunkler Füllung.

Das Lernmaterial-Arbeitsblatt über Hedgefonds und Private-Equity von Jugend und Bildung informiert über deren Rolle als Kapitalgeber für deutsche Unternehmen.

BVK-Studie: Private Equity sorgt für erfolgreichen Börsennachschub

Börse, Chart, Trading, Aktien, Kurse, Analyse, Kerzenchart, Trader, Broker,

Unternehmen aus den Portfolios von Private Equity-Gesellschaften sind wichtige Impulsgeber für den Aufschwung im deutschen Aktienemissionsmarkt.

LMU Private Equity Conference in München

Die von der Studierendeninitiative TEG (The Entrepreneurial Group) veranstaltete LMU Private Equity Conference findet am 8. November in München statt.

Roboter bis 2020 weltweit verdoppelt

Gewerbefinanzierung: Das Bild zeigt einen Produktionsroboter der Firma Kuka

Mehr als 3 Millionen Industrie-Roboter werden laut Prognose der International Federation of Robotics bis 2020 in den Fabriken der Welt im Einsatz sein. Damit dürfte sich der operative Bestand von 2014 bis 2020 innerhalb von sieben Jahren mehr als verdoppeln.

IW-Verbandsumfrage 2018: Wirtschaftsverbände optimistisch

Die Wirtschaftsverbände sehen die deutsche Wirtschaft zum Jahreswechsel größtenteils in bester Verfassung. Das zeigt die neue Verbandsumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft, für die das IW 48 Branchenverbände zu ihrer aktuellen Lage und zu ihren Erwartungen für 2018 befragt hat. Allerdings werden fehlende Fachkräfte immer häufiger zum Problem.

Stifel übernimmt ACXIT Capital Partners

Zwei zusammenführende Brücke symbolisieren die Übernahme von Acxit durch Stifel.

Die Stifel Financial Corp. übernimmt ACXIT Capital Partners. ACXIT zählt zu den führenden Beratungshäusern für Corporate Finance und M&A in Deutschland, Österreich und der Schweiz und soll die europäische Präsenz von Stifel verstärken.

DATEV überspringt erstmals Umsatzmilliarde

DATEV Umsatzzahlen der Jahre 2014-2018

Durch die Digitalisierung betriebswirtschaftlicher Prozesse hat die DATEV eG im Geschäftsjahr 2018 erstmals einen Umsatz von über einer Milliarde Euro erreicht. Damit stieg der Umsatz beim genossenschaftlichen Unternehmen von 978 Millionen Euro im Vorjahr auf 1,034 Milliarden Euro. Dies entspricht dem stärksten absoluten Wachstum der DATEV eG der vergangenen zehn Jahre.

Houlihan Lokey schließt Integration von GCA ab und stärkt führende Marktposition

Der Blick hoch an einem Wolkenkratzer zum Thema Unternehmenstransaktionen (M&A).

Die internationale Investmentbank Houlihan Lokey hat die Übernahme von GCA Altium (GCA) erfolgreich abgeschlossen. Mit der Übernahme der ausstehenden Aktien von GCA im November operieren die beiden Unternehmen in Europa und den USA unter der Marke Houlihan Lokey. In Asien wird der Markenwechsel voraussichtlich Anfang 2022 erfolgen. Nach Integration ist Houlihan Lokey mit 225 Finanzexperten der weltweit aktivste Technologie-M&A-Berater, M&A- und PE-Berater.

Modularisierung des Wirtschaftsprüfer-Examens

WP-Examen: Wirtschaftsprüfungsexamen

Verordnung zur Änderung der Prüfungsverordnung für Wirtschaftsprüfer nach §§ 14 und 131I der Wirtschaftsprüferordnung: Nur jeder Fünfte besteht als Vollprüfung das Wirtschaftsprüferexamen. Daher gilt das Wirtschaftsprüferexamen als eines der schwierigsten Examen. Zum Examenszeitpunkt wird in nur einer Blockprüfung eine riesen Stoffmenge geprüft. Dieser Prüfungsmodus ist nicht mehr zeitgemäß, denn Umfang und Komplexität des Stoffes nehmen laufen zu. Daher soll künftig ein modularisiertes Prüfungsverfahren die Blockprüfung ersetzen.

CEO-Wechsel: Enrique Lores wird neuer HP-Chef

Das Bild zeigt Enrique Lores, den neuen CEO von Hewlett Packard (HP Inc.)

Der aktuelle CEO des Computerherstellers HP Inc. Dion Weisler tritt aus familiären Gründen überraschend zurück. Neuer HP-Chef wird Enrique Lores. Weisler bleibt jedoch weiter Vorstandsmitglied des Unternehmens und wird mit Lores zusammenarbeiten, um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten.

Elektromobilität: China baut Vorsprung aus, Millionenabsatz erreicht

McKinsey-Studie Elektromobilität 2018: Electric Vehicle Index

Laut dem McKinsey Electric Vehicle Index wurden im Jahr 2017 über 600.000 E-Autos in China verkauft. Der weltweite Markt für Elektroautos überspringt erstmals die Millionengrenze. Deutschland ist mit 58.000 verkaufen Elektroautos nach Norwegen der zweitwichtigste Absatzmarkt in Europa.

Falkensteg erweitert Leistungsangebot um Debt Advisory

Falkensteg: Profilbild Jens von Loos

Das Beratungsunternehmen Falkensteg baut zu Jahresbeginn 2020 sein Dienstleistungsangebot strategisch um den Bereich Debt Advisory aus. Die Leitung übernimmt Jens von Loos, der von der KPMG zu Falkensteg wechselte.

Antworten auf Private Equity Laden mit humane Arbeitszeiten

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 191 Beiträge

Diskussionen zu PE

30 Kommentare

Small Cap PE - Liste

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 03.03.2022: Und welche small cap pe würdest DU bzw der Vorposter, den du zitierst, empfehlen? ...

2 Kommentare

PE Exit EB

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 20.04.2021: Nicht anders als sonst wo. Da es in Deutschland sowieso fast ausschließlich mid cap und d ...

Weitere Themen aus Finance, IB, M&A