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Führung: Meetingkultur als Erfolgsfaktor

Ein Drittel ihrer Arbeitszeit verbringen Führungskräfte im Durchschnitt in Meetings. Oft schaffen diese Besprechungen jedoch wenig Mehrwert und verlaufen im Sande. Fehlende Vorbereitung, mangelnde Einhaltung von Meetingregeln und zu viele Teilnehmer verhindern sinnvolle Ergebnisse und haben so einen negativen Einfluss auf den Unternehmenserfolg. High Performer zeichnen sich durch eine ergebnisorientiertere Meetingkultur aus. Dies zeigt die Befragung "Unternehmenssteuerung 2016" der Unternehmensberatung Kampmann, Berg & Partner unter 250 Führungskräften.

Raum für Besprechungen und Meetings.

Führung: Meetingkultur als Erfolgsfaktor
Hamburg, 14.12.2016 (blc) - Ein Drittel ihrer Arbeitszeit verbringen Führungskräfte im Durchschnitt in Besprechungen. Oft schaffen diese Besprechungen jedoch wenig Mehrwert und verlaufen im Sande. So haben sie einen negativen Einfluss auf die Performance des gesamten Unternehmens. Dies zeigt die Befragung "Unternehmenssteuerung 2016" der Unternehmensberatung Kampmann, Berg & Partner unter 250 Führungskräften bis hin zur CEO-Ebene von September 2016.

Sinnvolle Ergebnisse von Meetings verhindern vor allem

Hohe Unzufriedenheit mit Meetings
Angesichts des hohen Zeitanteils von Führungskräften, der in Besprechungen eingesetzt wird, ist die Unzufriedenheit mit der Meetingkultur und Meetingeffizienz erstaunlich hoch.

Eine fehlerhafte Besetzung ist nicht nur bei Besprechungen, sondern auch bei Entscheidungsgremien ein Problem.

Kriterien der Meeting-Analysen
Für die Untersuchung hat die Unternehmensberatung den KB&P-Performance Score entwickelt, bei dem die teilnehmenden Unternehmen bewertet und vergleichbar gemacht wurden nach Kriterien wie

Vergleicht man das am besten bewertete Viertel der Teilnehmer mit dem schwächsten, so zeigen sich teilweise deutliche Unterschiede. Bei High Performern werden in Abstimmungsschleifen und Besprechungen in der Regel nur Personen einbezogen, für deren Arbeit das zu entscheidende Thema tatsächlich relevant ist. Nur 16 Prozent des besten Viertels beklagen, dass Unbeteiligte in wichtigen Gremien sitzen. Bei schwach performenden Unternehmen bemängelt dagegen nahezu jeder zweite Befragte, dass Personen unnötig in Entscheidungen eingebunden werden.

Ergebnisorientierte Meetings bei Spitzenfirmen
High Performer zeichnen sich zudem durch eine ergebnisorientiertere Meetingkultur aus. Zwar wird auch bei 35 Prozent der starken Unternehmen die fehlende Vorbereitung als häufiges Problem genannt - immer noch ein hoher Wert. Bei den schwachen sind es jedoch 56 Prozent. Noch deutlicher fällt die Differenz bei Fragen der Gesprächsführung aus: Drei Viertel der Top Performer bestätigen, dass in ihrem Unternehmen Meetingregeln, die zu einer ergebnisorientierten Diskussion führen sollen, eingehalten werden. Demgegenüber sehen mehr als die Hälfte der Low Performer Defizite in deren Einhaltung.

"Meetingkultur ist nicht nur eine Frage der Höflichkeit und des Anstands, sondern ein wesentlicher Treiber der Performance des gesamten Unternehmens", so Dr. Torsten Lund, Managing Partner bei Kampmann, Berg & Partner.

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