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Führung & StrategieJobzufriedenheit

Deutsche Chefs sind gerne Führungskraft

Gespräche mit Mitarbeitern stehen im Mittelpunkt der Arbeit. Die Akademie für Führungskräfte befragte 547 Managerinnen und Manager.

Kiter, die auf einer Wiese stehen und sich gegen die Kraft des Drachens lehnen.

Deutsche Chefs sind gerne Führungskraft
Überlingen/Bad Harzburg, 14.10.2009 (ots) - Deutsche Chefs lieben ihren Job. 96 Prozent von 547 Führungskräften sagen: »Ja, meine Führungsrolle macht mir Spaß«. Das ist das Ergebnis der Akademie-Studie 2009 »Führungsrollen - Beruf und Berufung deutscher Manager«, die die Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft (Überlingen / Bad Harzburg) im September 2009 veröffentlicht hat.

Die Hälfte (50,7 Prozent) der Befragten sieht in der Übernahme der Führungsaufgabe »eine Berufung«. 31,8 Prozent dagegen geben zu Protokoll, dass die Aufgaben einer Führungskraft ein »Job wie jeder andere auch« seien. Tendenziell fühlen sich männliche Führungskräfte eher berufen als Frauen: Bei den Männern bezeichnen 53,6 Prozent ihre Rolle als Berufung, bei den Frauen sind es mit 42,9 Prozent gut zehn Prozent weniger. Auf die Frage, was ihnen innerhalb ihrer Arbeit als Führungskraft Spaß macht, antworten die meisten (52,9 Prozent): »Menschen anleiten und fördern« - gefolgt von der »Übernahme von Verantwortung«.

59,3 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sie im Privatleben kein »anderer Mensch« sind als im Berufsleben. So verwundert es auch nicht, dass sie davon ausgehen, dass man sich das Rüstzeug, das man benötigt, um der Rolle als Führungsraft gerecht zu werden, auch außerhalb der Büroräume aneignen kann. Knapp die Hälfte, 49,7 Prozent, geben an, dass sie durch Lern- und Lebenserfahrung außerhalb des Unternehmens auf ihre jetzige Führungsrolle vorbereitet worden sind - also in ihren Rollen als Mütter, Väter, Kinder, Vereinspräsidenten, Mannschaftskapitäne, Musiker oder Hobbyschauspieler.

 

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