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Football Money League 2016: FC Bayern international auf Platz fünf

Der deutsche Rekordmeister FC Bayern München ist mit einem Umsatz von 474 Millionen Euro international auf Platz fünf in der Football Money League 2016. Mit Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 – beide mit neuen Rekorderlösen – sind weiterhin drei Bundesligisten im Top-20-Ranking der umsatzstärksten Fussball-Clubs vertreten. Der BVB setzte 280 Millionen Euro um, die Schalker kamen auf 220 Millionen. Real Madrid führt das Ranking weiterhin mit einem Umsatz von 577,0 Millionen Euro an.

Football-Money-League 2016 FC-Bayern

Football Money League 2016:  FC Bayern international auf Platz fünf
München, 26.02.2016 (dsbg) - Die dritte deutsche Meisterschaft in Folge konnte dem FC Bayern München in der Saison 2014/15 keinen neuen Rekordumsatz bescheren. Laut 19. Ausgabe der „Football Money League“ von Deloitte gingen die Umsätze des deutschen Rekordmeisters leicht auf 474,0 Millionen Euro (ohne Transfererlöse) zurück. Die Münchner müssen sich in diesem Jahr mit Platz fünf unter den umsatzstärksten Fußballclubs der Welt begnügen. Dennoch können sie auf den zweithöchsten Gesamtumsatz in ihrer Clubgeschichte zurückblicken.

Real Madrid führt das Ranking weiterhin mit einem Umsatz von 577,0 Millionen Euro an, blieb dabei aber mit einem Umsatzanstieg von 5 Prozent leicht hinter dem Niveau des Vorjahres (+6%) zurück. Der FC Barcelona konnte aus dem Sieg in der Champions League Kapital schlagen und dicht zu den Königlichen aufrücken. Durch den Umsatzanstieg um 16 Prozent haben die Katalanen erstmals die Grenze von 500 Millionen Euro überschritten und Manchester United mit einem Umsatz von 519,5 Millionen Euro auf den dritten Rang verdrängt. Damit erreichten erstmalig alle Top-3-Clubs jeweils die Umsatzmarke von einer halben Milliarde Euro. Borussia Dortmund und der FC Schalke 04 – beide mit neuen Rekorderlösen – komplettieren die deutschen Vertreter im Top-20-Ranking: Der BVB setzte 280,6 Millionen Euro um, die Schalker kamen auf 219,7 Millionen Euro.

„Der leichte Umsatzrückgang – bei gleichzeitigem Rekordgewinn – des FC Bayern München lässt sich auf den Wegfall des UEFA Supercups und der FIFA Club-Weltmeisterschaft im Vergleich zur Vorsaison zurückführen. Wachstumstreiber der deutschen Clubs bleiben weiterhin die traditionell starken kommerziellen Erlöse, auch wenn die Clubs der anderen „Big Five“-Ligen in diesem Bereich zum Teil aufholen konnten. Damit die Bundesliga für erstklassige Spieler ist und bleibt die Teilnahme an der Champions League ein wesentlicher Faktor“, sagt Karsten Hollasch, Partner und Leiter der Sport Business Gruppe bei Deloitte.

Position

(Vorjahr)

Club

Umsatz 2014/15* in Mio. €

(2013/14)

1 (1)

Real Madrid

577,0 (549,5)

2 (4)

FC Barcelona

560,8 (484,8)

3 (2)

Manchester United

519,5 (518,0)

4 (5)

Paris Saint-Germain

480,8 (471,3)

5 (3)

FC Bayern München

474,0 (487,5)

6 (6)

Manchester City

463,5 (416,5)

7 (8)

Arsenal

435,5 (359,3)

8 (7)

Chelsea

420,0 (387,9)

9 (9)

Liverpool

391,8 (305,9)

10 (10)

Juventus Turin

323,9 (279,0)

11 (11)

Borussia Dortmund

280,6 (261,5)

12 (13)

Tottenham Hotspur

257,5 (215,5)

13 (14)

FC Schalke 04

219,7 (214,0)

14 (12)

AC Mailand

199,1 (249,7)

15 (15)

Atlético Madrid

187,1 (169,9)

16 (neu)

AS Rom

180,4 (127,4)

17 (19)

Newcastle United

169,3 (155,1)

18 (20)

Everton

165,1 (144,1)

19 (17)

Inter Mailand

164,8 (162,8)

20 (neu)

West Ham United

160,9 (139,3)

*exklusive Transfererlöse


In der englischen Premier League konnten insbesondere die Clubs außerhalb der Top-10-Positionen gewinnen. Hier ist allerdings der Einfluss des gestiegenen Wechselkurses zu berücksichtigen, der zu einer etwa 10-Prozentigen Aufwertung zugunsten der englischen Clubs geführt hat. Zudem ist mit West Ham United ein neuer Vertreter hinzugekommen, sodass die englische Liga nun mit neun Vereinen (im Gegensatz zu acht im Vorjahr) am stärksten vertreten ist.

Dagegen ist Paris Saint-Germain auf Platz vier der einzige französische Vertreter in den Top 20, welcher besonders von seinen starken Werbeerlösen profitiert. Für die italienische Serie A war die Saison trotz der Champions-League-Erfolge von Juventus Turin und des Sprungs des AS Rom vom 24. auf den 16. Platz enttäuschend. Zwar ist die italienische Liga weiterhin mit vier Clubs vertreten, jedoch rutschen sowohl AC Mailand als auch Inter Mailand um zwei Plätze nach hinten. Letzterer wäre dabei fast aus den Top 20 gefallen. Dies ergab sich für Galatasaray, dem im Vorjahr einzigen türkischen Verein, sodass sich ausschließlich Vertreter der „Big Five“-Ligen platzieren konnten.

Die 20 europäischen Top-Clubs steigerten ihre kumulierten Umsätze in der abgelaufenen Saison um etwa 8 Prozent und erreichten mit 6,6 Milliarden Euro eine weitere Rekordmarke. „Trotz des weiterhin enttäuschenden Abschneidens der englischen Clubs in den europäischen Clubwettbewerben dominieren diese auch weiterhin das Umsatz-Ranking. In Anbetracht der neuen TV-Deals der Premier League wird dies auch auf absehbare Zeit so bleiben“, so Hollasch.
 

Football Money League 2016 - Die Top 20 im Überblick

 

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