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GehaltsvorstellungSteigerung

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

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WiWi Gast

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

Hey, ich habe diese Woche ein abschließendes Vorstellungsgespräch plus Gehaltsverhandlung. Da es kein tarifgebundenes Unternehmen ist, möchte ich gleich Steigerungen für die nächsten 2 Jahre vereinbaren.

Welchen Prozentsatz findet ihr zurzeit im Rahmen?

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WiWi Gast

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

WiWi Gast schrieb am 27.06.2022:

Hey, ich habe diese Woche ein abschließendes Vorstellungsgespräch plus Gehaltsverhandlung. Da es kein tarifgebundenes Unternehmen ist, möchte ich gleich Steigerungen für die nächsten 2 Jahre vereinbaren.

Welchen Prozentsatz findet ihr zurzeit im Rahmen?

Also wenn der Arbeitgeber überhaupt damit einverstanden ist?

Mich würde generell interessieren, wie Angestellte in nicht tarifgebundenen Unternehmen das handhaben. Ich kenne Leute, die jahrelang keinen Cent mehr bekommen, weil sich an der Arbeit nichts ändert und sie damit kein Argument haben. Das kann es doch nicht sein?
Mit welchen Argumenten geht ihr in die Verhandlung

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WiWi Gast

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Hey, ich habe diese Woche ein abschließendes Vorstellungsgespräch plus Gehaltsverhandlung. Da es kein tarifgebundenes Unternehmen ist, möchte ich gleich Steigerungen für die nächsten 2 Jahre vereinbaren.

Welchen Prozentsatz findet ihr zurzeit im Rahmen?

Also wenn der Arbeitgeber überhaupt damit einverstanden ist?

Mich würde generell interessieren, wie Angestellte in nicht tarifgebundenen Unternehmen das handhaben. Ich kenne Leute, die jahrelang keinen Cent mehr bekommen, weil sich an der Arbeit nichts ändert und sie damit kein Argument haben. Das kann es doch nicht sein?
Mit welchen Argumenten geht ihr in die Verhandlung

Zum TE: Wie wärs wenn du erstmal 1 Jahr bei deinem AG arbeitest, Leistung bringst und dir damit eine Verhandlungsposition aufbaust? Wenn ich dein AG wäre würde ich dir ganz sicher nicht automatische Gehaltssteigerungen in den Vertrag schreiben, ich weiß ja noch nicht mal ob du was taugst.

Zum VP: ein Argument könnte die Inflation sein, ein weiteres Argument gestiegene Expertise und somit Mehrwert für den AG, schnelleres/saubereres arbeiten...

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WiWi Gast

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Hey, ich habe diese Woche ein abschließendes Vorstellungsgespräch plus Gehaltsverhandlung. Da es kein tarifgebundenes Unternehmen ist, möchte ich gleich Steigerungen für die nächsten 2 Jahre vereinbaren.

Welchen Prozentsatz findet ihr zurzeit im Rahmen?

Also wenn der Arbeitgeber überhaupt damit einverstanden ist?

Mich würde generell interessieren, wie Angestellte in nicht tarifgebundenen Unternehmen das handhaben. Ich kenne Leute, die jahrelang keinen Cent mehr bekommen, weil sich an der Arbeit nichts ändert und sie damit kein Argument haben. Das kann es doch nicht sein?
Mit welchen Argumenten geht ihr in die Verhandlung

Zum TE: Wie wärs wenn du erstmal 1 Jahr bei deinem AG arbeitest, Leistung bringst und dir damit eine Verhandlungsposition aufbaust? Wenn ich dein AG wäre würde ich dir ganz sicher nicht automatische Gehaltssteigerungen in den Vertrag schreiben, ich weiß ja noch nicht mal ob du was taugst.

Zum VP: ein Argument könnte die Inflation sein, ein weiteres Argument gestiegene Expertise und somit Mehrwert für den AG, schnelleres/saubereres arbeiten...

Du weißt doch überhaupt nicht mit welchem Gehalt der TE anfängt, wie gefragt er ist und welche Gehaltserhöhung sich der TE vorstellt. Das sind für mich zuviele unbekannte für eine Beurteilung.

Falls es dir um moderate Gehaltserhöhungen (so 1-3% pro Jahr) geht, die werden sich vertraglich sicherlich festlegen lassen. Falls du auch eine Leistungssteigerung bei dir siehst und eine hohe Gehaltserhöhung festschreiben willst (>5%) wird es schon schwieriger.

Für mehr fehlt mir der Input.

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WiWi Gast

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Mich würde generell interessieren, wie Angestellte in nicht tarifgebundenen Unternehmen das handhaben. Ich kenne Leute, die jahrelang keinen Cent mehr bekommen, weil sich an der Arbeit nichts ändert und sie damit kein Argument haben. Das kann es doch nicht sein?
Mit welchen Argumenten geht ihr in die Verhandlung

Bei uns:
Es gibt ein festes Budget für Gehaltserhöhungen, meist irgendwas im Rahmen der Inflationsrate. Der Chef kann das dann auf seine Mitarbeiter verteilen. Langgediente bekommen dann evtl. mal nichts, der Neue, der sich gut macht deutlich mehr. Alte, teure Mitarbeiter fallen weg, günstige junge kommen nach, entsprechend auch mehr Spielraum.
Das ist dann quasi der Teil, den der Chef so verteilt, wie er es fair und richtig hält. Das ist unabhängig von neuen Aufgaben.

Dazu gibt es zusätzlich Erhöhungen, wenn man neue Aufgaben übernimmt, die sind dann quasi frei verhandelbar. Beispiel bei mir: Letztes Jahr die Verantwortung für ein zusätzliches Sachthema übernommen, 7k p.a. mehr raushandeln können.

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WiWi Gast

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

Mein Argument ist ganz einfach und simple Makroökonomie. Das Angebot an Arbeitskräften wird bei relativ konstanter Nachfrage knapper und dadurch teurer. Wer also weiterhin dieses Gut haben möchte - in diesem Fall mich - zahlt marktgerecht (jährlich mehr u.a. auch dank des Generationenwandels). Ansonsten sage ich auf Wiedersehen und langfristig wird der Markt für eine Bereinigung sorgen.

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WiWi Gast

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Mein Argument ist ganz einfach und simple Makroökonomie. Das Angebot an Arbeitskräften wird bei relativ konstanter Nachfrage knapper und dadurch teurer. Wer also weiterhin dieses Gut haben möchte - in diesem Fall mich - zahlt marktgerecht (jährlich mehr u.a. auch dank des Generationenwandels). Ansonsten sage ich auf Wiedersehen und langfristig wird der Markt für eine Bereinigung sorgen.

Ich bin mir sicher das 19/20 Chefs bei dieser Begründung im Vorstellungsgespräch, bevor du nur eine Sekunde für das Unternehmen gearbeitet hast, dir gar nicht erst einen Vertrag geben. Mich inklusive. Am besten bist du noch ein Berufseinsteiger. Dein Spruch ist wirklich massiv arrogant und ich würde dir ganz schnell den Weg zur Tür zeigen.

Meiner Meinung nach kann man sich sowas wie du beschreibst nur dann leisten, wenn man ein absoluter Spezialist auf seinem Gebiet ist und es wirklich nur ganz wenige andere, fähige Leute gibt. Aber ich gehe davon aus du bist eher jemand, der frisch von der Uni kommt. Dein Chef wird dem Verlust deiner Arbeitskraft sicher lang hinterher trauern.

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WiWi Gast

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Mein Argument ist ganz einfach und simple Makroökonomie. Das Angebot an Arbeitskräften wird bei relativ konstanter Nachfrage knapper und dadurch teurer. Wer also weiterhin dieses Gut haben möchte - in diesem Fall mich - zahlt marktgerecht (jährlich mehr u.a. auch dank des Generationenwandels). Ansonsten sage ich auf Wiedersehen und langfristig wird der Markt für eine Bereinigung sorgen.

Ich bin mir sicher das 19/20 Chefs bei dieser Begründung im Vorstellungsgespräch, bevor du nur eine Sekunde für das Unternehmen gearbeitet hast, dir gar nicht erst einen Vertrag geben. Mich inklusive. Am besten bist du noch ein Berufseinsteiger. Dein Spruch ist wirklich massiv arrogant und ich würde dir ganz schnell den Weg zur Tür zeigen.

Meiner Meinung nach kann man sich sowas wie du beschreibst nur dann leisten, wenn man ein absoluter Spezialist auf seinem Gebiet ist und es wirklich nur ganz wenige andere, fähige Leute gibt. Aber ich gehe davon aus du bist eher jemand, der frisch von der Uni kommt. Dein Chef wird dem Verlust deiner Arbeitskraft sicher lang hinterher trauern.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Diese Erkenntnis kommt bei manchen „Chefs“ wohl leider zu spät ist und gestaltet sich wohl schmerzhaft.
Und nein, ich bin berufserfahren mit sehr gutem Feedback (Top 5%). Bei 0/8/15-Performern mag ich dir allerdings noch irgendwo Recht geben.

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WiWi Gast

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Diese Erkenntnis kommt bei manchen „Chefs“ wohl leider zu spät ist und gestaltet sich wohl schmerzhaft.
Und nein, ich bin berufserfahren mit sehr gutem Feedback (Top 5%). Bei 0/8/15-Performern mag ich dir allerdings noch irgendwo Recht geben.

90% gehören aber in die Kategorie 08/15.
Und es ist ja nun auch nicht so, dass das Angebot weniger wird, im Gegenteil, die Absolventenzahlen steigen ja. Zurück geht das Angebot in anderen Bereichen (Handwerk, Pflege, etc.)

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WiWi Gast

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Mein Argument ist ganz einfach und simple Makroökonomie. Das Angebot an Arbeitskräften wird bei relativ konstanter Nachfrage knapper und dadurch teurer. Wer also weiterhin dieses Gut haben möchte - in diesem Fall mich - zahlt marktgerecht (jährlich mehr u.a. auch dank des Generationenwandels). Ansonsten sage ich auf Wiedersehen und langfristig wird der Markt für eine Bereinigung sorgen.

Ich bin mir sicher das 19/20 Chefs bei dieser Begründung im Vorstellungsgespräch, bevor du nur eine Sekunde für das Unternehmen gearbeitet hast, dir gar nicht erst einen Vertrag geben. Mich inklusive. Am besten bist du noch ein Berufseinsteiger. Dein Spruch ist wirklich massiv arrogant und ich würde dir ganz schnell den Weg zur Tür zeigen.

Meiner Meinung nach kann man sich sowas wie du beschreibst nur dann leisten, wenn man ein absoluter Spezialist auf seinem Gebiet ist und es wirklich nur ganz wenige andere, fähige Leute gibt. Aber ich gehe davon aus du bist eher jemand, der frisch von der Uni kommt. Dein Chef wird dem Verlust deiner Arbeitskraft sicher lang hinterher trauern.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Diese Erkenntnis kommt bei manchen „Chefs“ wohl leider zu spät ist und gestaltet sich wohl schmerzhaft.
Und nein, ich bin berufserfahren mit sehr gutem Feedback (Top 5%). Bei 0/8/15-Performern mag ich dir allerdings noch irgendwo Recht geben.

(keiner der Vorposter)
Am Ende solltest du dennoch mit deiner eigenen Leistung argumentieren und punkten und nicht mit Makroökonomik. Sonst müsste jeder die von dir angestrebte Gehaltserhöhung bekommen und das ist vermutlich völlig unrealistisch.

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WiWi Gast

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

WiWi Gast schrieb am 30.06.2022:

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Mein Argument ist ganz einfach und simple Makroökonomie. Das Angebot an Arbeitskräften wird bei relativ konstanter Nachfrage knapper und dadurch teurer. Wer also weiterhin dieses Gut haben möchte - in diesem Fall mich - zahlt marktgerecht (jährlich mehr u.a. auch dank des Generationenwandels). Ansonsten sage ich auf Wiedersehen und langfristig wird der Markt für eine Bereinigung sorgen.

Ich bin mir sicher das 19/20 Chefs bei dieser Begründung im Vorstellungsgespräch, bevor du nur eine Sekunde für das Unternehmen gearbeitet hast, dir gar nicht erst einen Vertrag geben. Mich inklusive. Am besten bist du noch ein Berufseinsteiger. Dein Spruch ist wirklich massiv arrogant und ich würde dir ganz schnell den Weg zur Tür zeigen.

Meiner Meinung nach kann man sich sowas wie du beschreibst nur dann leisten, wenn man ein absoluter Spezialist auf seinem Gebiet ist und es wirklich nur ganz wenige andere, fähige Leute gibt. Aber ich gehe davon aus du bist eher jemand, der frisch von der Uni kommt. Dein Chef wird dem Verlust deiner Arbeitskraft sicher lang hinterher trauern.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Diese Erkenntnis kommt bei manchen „Chefs“ wohl leider zu spät ist und gestaltet sich wohl schmerzhaft.
Und nein, ich bin berufserfahren mit sehr gutem Feedback (Top 5%). Bei 0/8/15-Performern mag ich dir allerdings noch irgendwo Recht geben.

Wie willst du ein "top 5%" feedback haben bei einem neuen AG? Der kennt dich doch gar nicht. Wenn du so ein high performer bist, sollte es ja kein Ding sein bei deinem neuen AG 1 Jahr top 5% zu bringen und dann nach einer Erhöhung zu fragen. Dann hast du mMn auch echte Argumente auf deiner Seite und nicht theoretische Makroökonomie ;)

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WiWi Gast

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

Hab bei meinem letzten Wechsel auch so etwas verhandelt. Da war es aber eher der Punkt das meine Gehaltsforderung nicht voll erfüllt werden konnte und man dann sagte: OK, erstmal etwas weniger und wird automatisch erhöht.

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WiWi Gast

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

Also ich wurde in meinem letzten Vorstellungsgespräch auch runtergehandelt, was damit begründet wurde, dass ich 1. relativ jung bin (Anfang 30) und ich selbst mit dem angebotenen der Bestverdiener in der Abteilung wäre (kleine Abteilung). Hatte knapp über 100 verlangt und es wurden dann 94k angeboten. Durch Benefits, wie AG-bAv (Wert knapp 2.500) und Überstunden-Regelung (abfeiern oder auszahlen) würde ich trotzdem auf mein Wunschgehalt kommen. Somit war es für mich fein und habe angenommen.

Was ich in der Vergangenheit gemacht habe wer eher potentiellen Bonus zu fixieren. D.h. im ersten Jahr 100% Zielerreichung fix. Oder halt einen sicheren Bonusbetrag fürs erste Jahre raushandeln. Von 20.000 sind 10.000 im ersten Jahr fix und Rest muss erarbeitet werden etc.

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WiWi Gast

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

Mich würde ja mal interessieren, wo man solche Klauseln 2022 unterhalb der gehobenen Management-Ebene (Director und höher) in den Vertrag „hineinverhandeln“ kann. Meine Erfahrung (Industrie, MDAX, DAX) spricht eher dafür, dass man dort auf sehr steife Strukturen (einschließlich Boni, jährlicher Steigerungen etc.) trifft. Alle Beteiligten wissen, dass die Gehälter bereits sehr gut sind. Wenn Du da nicht wirklich „one of a kind“ bist, lässt sich da gar nichts verhandeln, was nichts bereits strukturell vorgesehen ist.

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WiWi Gast

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Mein Argument ist ganz einfach und simple Makroökonomie. Das Angebot an Arbeitskräften wird bei relativ konstanter Nachfrage knapper und dadurch teurer. Wer also weiterhin dieses Gut haben möchte - in diesem Fall mich - zahlt marktgerecht (jährlich mehr u.a. auch dank des Generationenwandels). Ansonsten sage ich auf Wiedersehen und langfristig wird der Markt für eine Bereinigung sorgen.

Ich bin mir sicher das 19/20 Chefs bei dieser Begründung im Vorstellungsgespräch, bevor du nur eine Sekunde für das Unternehmen gearbeitet hast, dir gar nicht erst einen Vertrag geben. Mich inklusive. Am besten bist du noch ein Berufseinsteiger. Dein Spruch ist wirklich massiv arrogant und ich würde dir ganz schnell den Weg zur Tür zeigen.

Meiner Meinung nach kann man sich sowas wie du beschreibst nur dann leisten, wenn man ein absoluter Spezialist auf seinem Gebiet ist und es wirklich nur ganz wenige andere, fähige Leute gibt. Aber ich gehe davon aus du bist eher jemand, der frisch von der Uni kommt. Dein Chef wird dem Verlust deiner Arbeitskraft sicher lang hinterher trauern.

Ganz und garnicht. Gerade als Generalist wird deutlich mehr leverage erzeugt (Annahme: Managementrolle) und da finde ich ein Vertragspaket inkl Steigerung (moderat:~ 5 %/a.) überhaupt nicht vermessen. Das Argument, das erst Leistung erbracht werden muss und dann die Entlohnung folgt ist übrigens auch nicht folgerichtig, denn a) ist es immer so, dass man einen CV und eine erwartetet mehr Entwicklung einkauft und nie direkt 1:1 erst die Arbeitsleistung und dann eine Rechnung erhält (so ist das vielleicht beim Friseur). Gerade wenn es kein Tarif gibt, konkurriert das Unternehmen ja mit anderen Unternehmen, die eben genau die Gehaltsperspektive mit in die Waagschale legen und b) es eine Probezeit gibt und ihm oder ihr auch bei erwartbarer Nichterfüllung der Leistung ja auch wieder gekündigt werden kann.
M.E. ist genau diese alte Denke der Grund, warum der Mittelstand so unattraktiv ist und über die Jahre abstinkt.

Unter der Aussage: „gleiche Rolle gleiches Gehalt“ steckt übrigens auch die Annahme, dass sich die Mitarbeiter, die sich in diese Rolle bewerben, nicht entwickeln.

Ein Abgleich am Markt hilft: jedes Jahr BE wird sich Ceretis paribus direkt im Gehalt bemerkbar machen (ich spreche von anspruchsvollen CVs Richtung Management, dass ein Sachbearbeiter mit 12 Jahren Logistikrechnung prüfen nicht mehr wert ist als der selbe mit 10 Jahren ist klar).

Ich würde ein Unternehmen ohne Tarif + ohne klare progressive Gehaltsentwicklung von vornherein in die zweite Wahl legen - Ausnahme: sehr gutes Startpaket mit dem ich auch in 3 Jahren noch zufrieden sein werde

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WiWi Gast

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

WiWi Gast schrieb am 16.10.2022:

Mich würde ja mal interessieren, wo man solche Klauseln 2022 unterhalb der gehobenen Management-Ebene (Director und höher) in den Vertrag „hineinverhandeln“ kann. Meine Erfahrung (Industrie, MDAX, DAX) spricht eher dafür, dass man dort auf sehr steife Strukturen (einschließlich Boni, jährlicher Steigerungen etc.) trifft. Alle Beteiligten wissen, dass die Gehälter bereits sehr gut sind. Wenn Du da nicht wirklich „one of a kind“ bist, lässt sich da gar nichts verhandeln, was nichts bereits strukturell vorgesehen ist.

Kenn ich auch so. Die wirklich guten Konzerne haben unzählige Bewerber, wenn du dort meinst irgendwelche Sonderwünsche zu haben wird halt der nächste genommen..

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WiWi Gast

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

Also ich verhandele immer nur 1-2 Jahresverträge. Sprich ganz bewusst keine unbefristete Anstellung.
Ich verhandele nun meinen 4 neuen Vertrag. Ich habe im Schnitt pro Unterschrift 21% mehr bekommen (29% wenn ich den Bonus einrechne).
Es ist halt extrem leistungsbasiert. Die Firma hat die Chance keinen neuen Vertrag zu geben und ich kann das Selbige tun.
Ich hatte einmal einen 2 Jahresvertrag (sonst immer nur 1 Jahr) dort habe ich mir 12% Gehaltssteigerung + x% je nach Performance für das zweite Jahr reinschreiben lassen.

Ich bin Experte in einem technischen Bereich der seit einigen Jahren sehr gefragt ist.
Hatte mit 130k begonnen jetzt bei ~290k all in.
Am Anfang habe ich alles selber gemacht mittlerweile ist viel Overseeing, Teaching und Project Execution dabei.
Es kann funktionieren, ist aber ungewöhnlich ganz klar

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Dante

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

WiWi Gast schrieb am 16.10.2022:

Also ich verhandele immer nur 1-2 Jahresverträge. Sprich ganz bewusst keine unbefristete Anstellung.
Ich verhandele nun meinen 4 neuen Vertrag. Ich habe im Schnitt pro Unterschrift 21% mehr bekommen (29% wenn ich den Bonus einrechne).
Es ist halt extrem leistungsbasiert. Die Firma hat die Chance keinen neuen Vertrag zu geben und ich kann das Selbige tun.
Ich hatte einmal einen 2 Jahresvertrag (sonst immer nur 1 Jahr) dort habe ich mir 12% Gehaltssteigerung + x% je nach Performance für das zweite Jahr reinschreiben lassen.

Ich bin Experte in einem technischen Bereich der seit einigen Jahren sehr gefragt ist.
Hatte mit 130k begonnen jetzt bei ~290k all in.
Am Anfang habe ich alles selber gemacht mittlerweile ist viel Overseeing, Teaching und Project Execution dabei.
Es kann funktionieren, ist aber ungewöhnlich ganz klar

😂 Klassiker

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WiWi Gast

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

WiWi Gast schrieb am 16.10.2022:

Also ich verhandele immer nur 1-2 Jahresverträge. Sprich ganz bewusst keine unbefristete Anstellung.
Ich verhandele nun meinen 4 neuen Vertrag. Ich habe im Schnitt pro Unterschrift 21% mehr bekommen (29% wenn ich den Bonus einrechne).
Es ist halt extrem leistungsbasiert. Die Firma hat die Chance keinen neuen Vertrag zu geben und ich kann das Selbige tun.
Ich hatte einmal einen 2 Jahresvertrag (sonst immer nur 1 Jahr) dort habe ich mir 12% Gehaltssteigerung + x% je nach Performance für das zweite Jahr reinschreiben lassen.

Ich bin Experte in einem technischen Bereich der seit einigen Jahren sehr gefragt ist.
Hatte mit 130k begonnen jetzt bei ~290k all in.
Am Anfang habe ich alles selber gemacht mittlerweile ist viel Overseeing, Teaching und Project Execution dabei.
Es kann funktionieren, ist aber ungewöhnlich ganz klar

Das ist halt ein ganz normaler Beratervertrag in irgendeiner Technische und sollte für sehr viele AN nicht praktikabel sein.

Als "normaler" Arbeitnehmer geht das nicht, da der AG spätestens nach 2 Jahren oder zweimaligen Befristung dir einen unbefristeten Vertrag anbieten muss. Falls er einen dann "als Berater" einstellen will, obwohl man eigentlich betrieblich eingegliedert ist, ist man schnell in der Scheinselbstständigkeit.

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WiWi Gast

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

WiWi Gast schrieb am 28.06.2022:

Mein Argument ist ganz einfach und simple Makroökonomie. Das Angebot an Arbeitskräften wird bei relativ konstanter Nachfrage knapper und dadurch teurer. Wer also weiterhin dieses Gut haben möchte - in diesem Fall mich - zahlt marktgerecht (jährlich mehr u.a. auch dank des Generationenwandels). Ansonsten sage ich auf Wiedersehen und langfristig wird der Markt für eine Bereinigung sorgen.

Ich bin mir sicher das 19/20 Chefs bei dieser Begründung im Vorstellungsgespräch, bevor du nur eine Sekunde für das Unternehmen gearbeitet hast, dir gar nicht erst einen Vertrag geben. Mich inklusive. Am besten bist du noch ein Berufseinsteiger. Dein Spruch ist wirklich massiv arrogant und ich würde dir ganz schnell den Weg zur Tür zeigen.

Meiner Meinung nach kann man sich sowas wie du beschreibst nur dann leisten, wenn man ein absoluter Spezialist auf seinem Gebiet ist und es wirklich nur ganz wenige andere, fähige Leute gibt. Aber ich gehe davon aus du bist eher jemand, der frisch von der Uni kommt. Dein Chef wird dem Verlust deiner Arbeitskraft sicher lang hinterher trauern.

Er hat doch Recht. Aber nein, lieber Buckeln und den **** dem cheff ablecken damit er ja bloß nicht wütend wird.

In mein UN herrscht auch akuter MA Mangel, die sind auch noch so frech und wollten keine Gehaltserhöhung mir geben. Nachdem ich die Schnauze voll hatte und eh schon den Entschluss gefasst habe zu kündigen, hat sich mein Verhalten zu einem arroganten a**hole umgewandelt. Jetzt werden Führungskräfte gemobbt, das letzte Mal pünktlich war ich vor 7 Monaten im Büro und auch sonst verhalte ich mich extrem unkooperativ.

Und was ist die Konsequenz davon ?
Mir werden extrem komfortable Aufgaben zugeteilt, keiner nervt mich , alle sind extrem hilfreich und darauf bedacht mich nicht zu ärgern.

Die wissen halt , wenn ich kündige bin ich zwar ersetzbar wie jeder andere , aber bei eh schon akuten MA Mangel noch 6 Monate das ganze verschärfen, das möchte keiner.

Also that's the way Postersteller. Lass dir nix einreden von diesen "Cheffs" die meinen für 3k Brutto sollte man für die Arbeit leben

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WiWi Gast

Steigerung für die nächsten 2 Jahre

WiWi Gast schrieb am 16.10.2022:

Also ich verhandele immer nur 1-2 Jahresverträge. Sprich ganz bewusst keine unbefristete Anstellung.
Ich verhandele nun meinen 4 neuen Vertrag. Ich habe im Schnitt pro Unterschrift 21% mehr bekommen (29% wenn ich den Bonus einrechne).
Es ist halt extrem leistungsbasiert. Die Firma hat die Chance keinen neuen Vertrag zu geben und ich kann das Selbige tun.
Ich hatte einmal einen 2 Jahresvertrag (sonst immer nur 1 Jahr) dort habe ich mir 12% Gehaltssteigerung + x% je nach Performance für das zweite Jahr reinschreiben lassen.

Ich bin Experte in einem technischen Bereich der seit einigen Jahren sehr gefragt ist.
Hatte mit 130k begonnen jetzt bei ~290k all in.
Am Anfang habe ich alles selber gemacht mittlerweile ist viel Overseeing, Teaching und Project Execution dabei.
Es kann funktionieren, ist aber ungewöhnlich ganz klar

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