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Vermögensentwicklung: Reale Nettovermögen der Privathaushalte in Deutschland sind geschrumpft

Ein Haus mit zwei identischen Wohnhälften.

DIW-Verteilungsforscher haben die Vermögensentwicklung unter Berücksichtigung der Inflation untersucht. Die Privathaushalte haben in den Jahren 2003 bis 2013 fast 15 Prozent ihrer Nettovermögen verloren – das entspricht im Durchschnitt gut 20.000 Euro. Das Anlageverhalten der Deutschen ist einer der wesentlichen Faktoren für sinkende Realvermögen.

Inflations­rate steigt 2014 um 0,9 Prozent gegen­über dem Vor­jahr

Ein goldenes Sparschwein steht auf einem Fliesenboden.

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen am Verbraucherpreisindex – beträgt im Jahresdurchschnitt 2014 gegenüber dem Vor­jahr 0,9 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, ist die Jahresteuerungsrate somit seit 2011 rückläufig und betrug im Dezember 2014 lediglich 0,2 Prozent. Eine niedrigere Inflationsrate wurde zuletzt im Oktober 2009 mit 0,0 Prozent gemessen.

Aktien kaufen für Anfänger – Darauf sollte geachtet werden

Ein spanischer Stier aus Metall steht für Konjunktur und den Ifo-Geschäftsklimaindex.

Wir befinden uns in einer Zeit, in der das Sparen unprofitabler denn je geworden ist. Obwohl wir uns bereits in einer Phase der Niedrigzinsen befinden, meint die Mehrheit der Deutschen dennoch, dass es sinnvoller ist, sein Geld dem schlechten Zinssätzen der Sparbücher auszusetzen, anstatt es intelligent zu investieren. Es scheint so, als wäre den meisten Sparern nicht bewusst, dass ihr Geld monatlich an Wert verliert, da die Zinssätze kaum mehr in der Lage sind, den Wertverlust aufgrund der Inflation aufzunehmen.

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