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Aktien & GeldanlageInflation

Was ist der beste Inflationsschutz

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Salve,

Einfache Frage, steht im Titel.
Was ist der aktuell der beste Schutz vor der gallopierenden Inflation: Aktien, Immobilien, Rohstoffe, Schweizer Franken, alles andere???

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 03.04.2022:

Salve,

Einfache Frage, steht im Titel.
Was ist der aktuell der beste Schutz vor der gallopierenden Inflation: Aktien, Immobilien..

Bitcoin

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Rohstoffe und CHF meiner Meinung nach, Problem bei Rohstoffen ist halt wie immer den Aussteig zu finden

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Immobilien

Was schon immer so.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Ich vermute, dass Aktien am besten performen werden. Kurzfristig vll Gold.

Immobilien sind einfach zu hoch bewertet. Bitcoin schwankt halt sehr stark.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Ich bin derzeit sogut wie All-In in Aktien, ganz wenig in BTC.

Tagesgeld kaum noch Kohle drauf, da letztes Jahr "neues" Auto geholt

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 03.04.2022:

Salve,

Einfache Frage, steht im Titel.
Was ist der aktuell der beste Schutz vor der gallopierenden Inflation: Aktien, Immobilien, Rohstoffe, Schweizer Franken, alles andere???

Zumindest würde ich aktuell Euro Bestände gering halten. Ich baue jetzt alles bis auf eine kleine Reserve (15k€) ab und stecke es in Aktien und vermeintlich einigermassen werterhaltende Güter, in meinem Fall wird die Uhrensammlung ausgebaut.

Anfang des Jahres noch ein Auto bestellt und für mich untypisch finanziert. Die Auto Rücklagen ebenfalls in Aktien und Uhren gesteckt. Wenn die Inflation nicht galoppiert, habe ich wenigstens mal richtig uramerikanisch konsumiert.

Wenn sich die Situation nicht zusehends beruhigt, werde ich auch keine Rücklagen mehr aufbauen sondern maximal nur noch für größeren Konsum wie den nächsten Urlaub ansparen der Rest wird sofort investiert oder ausgegeben.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

MSCI World und Immobilien

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Schulden

WiWi Gast schrieb am 03.04.2022:

Salve,

Einfache Frage, steht im Titel.
Was ist der aktuell der beste Schutz vor der gallopierenden Inflation: Aktien, Immobilien, Rohstoffe, Schweizer Franken, alles andere???

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Schulden

Salve,

Einfache Frage, steht im Titel.
Was ist der aktuell der beste Schutz vor der gallopierenden Inflation: Aktien, Immobilien, Rohstoffe, Schweizer Franken, alles andere???

Einer hats verstanden!

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Ganz falsch.

Laut Goldman Sachs: Öl und andere Rohstoffe.
Immobilien sind kein Inflationsschutz, weil die Inflation mit steigenden Zinsen einhergeht und Immos eine sehr lange Duration haben und damit zinssensitiv sind.

Ansonsten natürlich Aktien aus dem Energie- und Rohstoffsektor, aber auch Unternehmen mit Preismacht wie im Luxussektor.

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Immobilien

Was schon immer so.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

ich hoffe es kommt eine starke inflation, dann sind meine schulden weniger

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Schulden

Salve,

Einfache Frage, steht im Titel.
Was ist der aktuell der beste Schutz vor der gallopierenden Inflation: Aktien, Immobilien, Rohstoffe, Schweizer Franken, alles andere???

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Schulden

This - solange es Investment- und nicht Konsumschulden sind. Daher sind Leute mit Immobilien und der entsprechenden Finanzierung gut raus.

Alternativ werden die meisten Aktien und BTC vermutlich mit der Inflation Schritt halten.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Autsch, schon wieder diese Erstsemester die mit VWL 101 glauben die Welt erklären zu können.
5min Google Scholar Recherche liefern die X wissenschaftliche Veröffentlichungen die empirisch genau das Gegenteil bestätigen, z.B.
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/0304405X77900149
https://ideas.repec.org/a/eee/jrpoli/v66y2020ics0301420719302697.html

Ich könnte seitenlang weitermachen. You get the point....

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Ganz falsch.

Laut Goldman Sachs: Öl und andere Rohstoffe.
Immobilien sind kein Inflationsschutz, weil die Inflation mit steigenden Zinsen einhergeht und Immos eine sehr lange Duration haben und damit zinssensitiv sind.

Ansonsten natürlich Aktien aus dem Energie- und Rohstoffsektor, aber auch Unternehmen mit Preismacht wie im Luxussektor.

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Immobilien

Was schon immer so.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Schulden

This - solange es Investment- und nicht Konsumschulden sind. Daher sind Leute mit Immobilien und der entsprechenden Finanzierung gut raus.

Immobilien halten bei höheren Inflationsraten nur leider nicht mit, von daher sind Immobilien als Inflationsschutz problematisch. Es gibt sogar Studien, die eine negative Korrelation bescheinigen. Ist im Grunde auch logisch, denn während einer Inflation entwickeln sich zwei Dinge für Immobilien negativ, die aber entscheidend für die Nachfrage sind (Zins + verfügbares EK).

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Immobilien sind einfach zu hoch bewertet. Bitcoin schwankt halt sehr stark.

Noch, das stabilisiert sich zunehmend

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Immobilien

Was schon immer so.

Hat nur noch nie funktioniert.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Bringt die aber nur was wenn dein Einkommen mind (!!!) um die Inflation steigt, sonst bekommst eher grössere Probleme.

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

ich hoffe es kommt eine starke inflation, dann sind meine schulden weniger

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Schulden

Salve,

Einfache Frage, steht im Titel.
Was ist der aktuell der beste Schutz vor der gallopierenden Inflation: Aktien, Immobilien, Rohstoffe, Schweizer Franken, alles andere???

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Bitcoin ist ganz eindeutig der beste Inflationsschutz.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Bitcoin, ist ganz eindeutig nicht der beste Inflationsschutz. Aufgrund der volatility als Spekulationsvehikel geeignet aber ganz sicher kein Inflationsschutz.

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Bitcoin ist ganz eindeutig der beste Inflationsschutz.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Inflationsindexierte Anleihen (ETF)

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Short 20y Treasuries

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Bringt die aber nur was wenn dein Einkommen mind (!!!) um die Inflation steigt, sonst bekommst eher grössere Probleme.

ich hoffe es kommt eine starke inflation, dann sind meine schulden weniger

Schulden

Salve,

Einfache Frage, steht im Titel.
Was ist der aktuell der beste Schutz vor der gallopierenden Inflation: Aktien, Immobilien, Rohstoffe, Schweizer Franken, alles andere???

kann man so pauschal doch gar nicht sagen.. wenn man hoch verschuldet ist (z.B: 1 Mio mit 1% Zinsen und 2% Tilgung) und dann statt 10% Inflation nur 8 oder 9% Gehaltssteigerung hat, dann verdient man real zwar etwas weniger, aber die Belastung durch den Kredit wird sprübar geringer und auch die Restschuld am Ende der Laufzeit wird (abhängig von der Restlaufzeit) im Verhältnis zum steigenden Gehalt deutlich geringer.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Scheint als hätte deine Studie keine Zinsen betrachtet. Außerdem steht selbst klar drin "time varying".

Goldman hingegen hat den Effekt von steigenden Zinsen bei steigender Inflation betrachtet. Du scheinst eben nicht aus der Finanzindustrie zu sein.

Den Zinshebel negieren nur ökonomische Analphabeten.

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Autsch, schon wieder diese Erstsemester die mit VWL 101 glauben die Welt erklären zu können.
5min Google Scholar Recherche liefern die X wissenschaftliche Veröffentlichungen die empirisch genau das Gegenteil bestätigen, z.B.
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/0304405X77900149
https://ideas.repec.org/a/eee/jrpoli/v66y2020ics0301420719302697.html

Ich könnte seitenlang weitermachen. You get the point....

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 06.04.2022:

kann man so pauschal doch gar nicht sagen.. wenn man hoch verschuldet ist (z.B: 1 Mio mit 1% Zinsen und 2% Tilgung) und dann statt 10% Inflation nur 8 oder 9% Gehaltssteigerung hat, dann verdient man real zwar etwas weniger, aber die Belastung durch den Kredit wird sprübar geringer und auch die Restschuld am Ende der Laufzeit wird (abhängig von der Restlaufzeit) im Verhältnis zum steigenden Gehalt deutlich geringer.

Vor allem verstärkt um den Faktor, dass hier ja alle 100.000,- verdienen:
Wenn ich von 5.000,- im Monat 2.000.- verkonsumiere, habe ich in deinem Fall anschließend (8% mehr Gehalt, 10% Inflation) 5.400,- Gehalt und 2.200,- Ausgaben... diesen Faktor unterschätzen bei Gutverdienern sehr viele.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

kann man so pauschal doch gar nicht sagen.. wenn man hoch verschuldet ist (z.B: 1 Mio mit 1% Zinsen und 2% Tilgung) und dann statt 10% Inflation nur 8 oder 9% Gehaltssteigerung hat, dann verdient man real zwar etwas weniger, aber die Belastung durch den Kredit wird sprübar geringer und auch die Restschuld am Ende der Laufzeit wird (abhängig von der Restlaufzeit) im Verhältnis zum steigenden Gehalt deutlich geringer.

Das kommt ganz drauf an wie viel der Kredit von deinem Einkommen ausmacht.

100 Euro und 50 Euro Kredit, 50 fürs Leben bei deinen Zahlen ---> 108 Euro und 50 Kredit 55 fürs leben. (finanziert aber keine Bank)

Selbes mit 20 Eur Kredit --> 108 Euro Einnahmen, 50 Kredit 88 Leben.

Funktioniert also nur wenn der Kredit einen grossen Anteil deiner Einnahmen ausmacht, dazu scheinen die aktuellen Tarifabschlüsse eher auf 8% Inflation und rund 3-4% Gehaltserhöhung raus zu laufen. (Da haben beide oben langsam ein Problem)

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 06.04.2022:

kann man so pauschal doch gar nicht sagen.. wenn man hoch verschuldet ist (z.B: 1 Mio mit 1% Zinsen und 2% Tilgung) und dann statt 10% Inflation nur 8 oder 9% Gehaltssteigerung hat, dann verdient man real zwar etwas weniger, aber die Belastung durch den Kredit wird sprübar geringer und auch die Restschuld am Ende der Laufzeit wird (abhängig von der Restlaufzeit) im Verhältnis zum steigenden Gehalt deutlich geringer.

Das kommt ganz drauf an wie viel der Kredit von deinem Einkommen ausmacht.

100 Euro und 50 Euro Kredit, 50 fürs Leben bei deinen Zahlen ---> 108 Euro und 50 Kredit 55 fürs leben. (finanziert aber keine Bank)

Selbes mit 20 Eur Kredit --> 108 Euro Einnahmen, 50 Kredit 88 Leben.

Funktioniert also nur wenn der Kredit einen grossen Anteil deiner Einnahmen ausmacht, dazu scheinen die aktuellen Tarifabschlüsse eher auf 8% Inflation und rund 3-4% Gehaltserhöhung raus zu laufen. (Da haben beide oben langsam ein Problem)

Ich wollte ja nur darstellen, dass es eben nicht pauschal sagbar ist und das bestätigst du ja. Wie die Tarifabschlüsse ausgehen wissen wir erst wenn sie tatsächlich abgeschlossen sind. Alles andere ist wilde Spekulation. Viele Arbeitgeber haben auch Vereinbarungen, dass sie mindestens die Inflation decken müssen (mal von Rezessionsjahren mit extremer Unsicherheit a la 2020 abgesehen) und entsprechend sind viele da ausgesprochen entspannt. Wenn wir die nächsten 10 Jahre eine moderate bis hohe Inflation von 5-8% haben freu ich mich wie ein Schneekönig. Ich habe garantierte Gehaltssteigerungen in Höhe der Inflation + Karrierestufen und allgemeine Steigerungen sowie einen Kredit mit 0,9% Zinsen und noch über 10 Jahren Laufzeit..

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Bitcoin ist ganz eindeutig der beste Inflationsschutz.

Beim Blackout bist du arm und kannst erstmal hungern.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 06.04.2022:

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Bitcoin ist ganz eindeutig der beste Inflationsschutz.

Beim Blackout bist du arm und kannst erstmal hungern.

Ist jeder andere dann auch.

Bei einem echten langanhaltenden Blackout könnte man wenn überhaupt noch mit Bargeld bezahlen. Aber auch das wird in der modernen Welt mit elektronischen Kassensystemen schwierig.
Außerdem sind dann die Supermärkte ohnehin innerhalb weniger Stunden leer. Es kommt keine neue Ware, Kühlungssysteme fallen aus und ggf. wird einfach geplündert. Wurde schon oft in Ländern beobachtet, wo sowas vorkam.

Insofern ist das eigene Vermögen wohl die geringste Sorge bei einem Blackout.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Sind vier von der Diskussion zum besten Inflationsschutz jetzt tatsächlich dazu gekommen über Bitcoin und einen möglichen Black-out zu diskutieren? Für mich eines der und wahrscheinlichsten Szenarien.

Historisch waren immer Sachwerte gut also Aktien Immobilien und Rohstoffe. Ich denke diesmal wird es nicht viel anders laufen als die letzten 100 Jahre. Wer kann sollte so viel wie möglich Kredit aufnehmen und in einen breit gestreuten Indexfonds schütten.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Selten so einen Unsinn gelesen. Bei 7% Inflation gibt es nirgends die Garantie auf Ausgleich. Dagegen können immer betriebliche Gründe sprechen.

WiWi Gast schrieb am 06.04.2022:

Ich wollte ja nur darstellen, dass es eben nicht pauschal sagbar ist und das bestätigst du ja. Wie die Tarifabschlüsse ausgehen wissen wir erst wenn sie tatsächlich abgeschlossen sind. Alles andere ist wilde Spekulation. Viele Arbeitgeber haben auch Vereinbarungen, dass sie mindestens die Inflation decken müssen (mal von Rezessionsjahren mit extremer Unsicherheit a la 2020 abgesehen) und entsprechend sind viele da ausgesprochen entspannt. Wenn wir die nächsten 10 Jahre eine moderate bis hohe Inflation von 5-8% haben freu ich mich wie ein Schneekönig. Ich habe garantierte Gehaltssteigerungen in Höhe der Inflation + Karrierestufen und allgemeine Steigerungen sowie einen Kredit mit 0,9% Zinsen und noch über 10 Jahren Laufzeit..

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Joar aber mach das mal 10 Jahre am Stück...natürlich ist die Ausgabenbasis geringer aber mit der Zeit kann sich das schnell ändern.

WiWi Gast schrieb am 06.04.2022:

Vor allem verstärkt um den Faktor, dass hier ja alle 100.000,- verdienen:
Wenn ich von 5.000,- im Monat 2.000.- verkonsumiere, habe ich in deinem Fall anschließend (8% mehr Gehalt, 10% Inflation) 5.400,- Gehalt und 2.200,- Ausgaben... diesen Faktor unterschätzen bei Gutverdienern sehr viele.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Historisch waren immer Sachwerte gut also Aktien Immobilien und Rohstoffe. Ich denke diesmal wird es nicht viel anders laufen als die letzten 100 Jahre. Wer kann sollte so viel wie möglich Kredit aufnehmen und in einen breit gestreuten Indexfonds schütten.

Hab ziemlich viel Kapital zum investieren 7 Stellig. ABER muss sagen, bin als ehemaliger Wiwi-Stundent mit der Marktsituation überfordert. Die Aussage ist grundsätzlich richtig. ABER die Frage ist so einwenig, ist jetzt wirklich ein guter Zeitpunkt in Immobilien zu investieren wo die Zinsen langsam steigen? Wie schaut es mit dem Aktienmarkt aus?

Ich meine vor allem die Aktien neigen dazu gern zu fallen wenn die Zentralbanken die Zinsen erhöhen (falls die es je tun werden). Werde wohl in Aktien einfach monatlich investieren um einen möglichen Crash abzumildern. Bei Immobilien bin ich mir echt unsicher.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Wenn die Baukosten und die Löhne steigen, werden die Mieten und die Immobilienpreise auch steigen, zumindest langfristig und das auch noch steuerfrei. Vorausgesetzt die Nachfrage bricht nicht zusammen, was im Hochpreissegment natürlich passieren kann.

Guckt euch die Preise in Ländern mit hoher Inflation an. Aktuell Türkei, früher Ungarn.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Geld weltweit streuen. Sowohl die Währungen, wie auch Arten von Anlagen. Es ist wie bei Aktien, es kann sein, dass es bei vielen Berg ab geht, aber nur selten absolut überall.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Langfristig lag die reale Rendite von Aktien immer deutlich höher als von Immobilien.

WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

Hab ziemlich viel Kapital zum investieren 7 Stellig. ABER muss sagen, bin als ehemaliger Wiwi-Stundent mit der Marktsituation überfordert. Die Aussage ist grundsätzlich richtig. ABER die Frage ist so einwenig, ist jetzt wirklich ein guter Zeitpunkt in Immobilien zu investieren wo die Zinsen langsam steigen? Wie schaut es mit dem Aktienmarkt aus?

Ich meine vor allem die Aktien neigen dazu gern zu fallen wenn die Zentralbanken die Zinsen erhöhen (falls die es je tun werden). Werde wohl in Aktien einfach monatlich investieren um einen möglichen Crash abzumildern. Bei Immobilien bin ich mir echt unsicher.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Türkei? Die Türkei hat die Zinsen rapide gesenkt mein Freund, kein Wunder dass dort die Immobilien weiter rasant angestiegen sind. Das heißt aber nicht dass sie real mithalten können!

Die Türkei liegt jetzt bei 61% Inflation und es das wird der Immobilienmarkt mittelfristig sicher nicht durchhalten.

Immobilien sind relativ wertstabil bei solch extremer Inflation, das ist schon richtig, aber es ist bei Weitem nicht die beste Rendite.

WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

Wenn die Baukosten und die Löhne steigen, werden die Mieten und die Immobilienpreise auch steigen, zumindest langfristig und das auch noch steuerfrei. Vorausgesetzt die Nachfrage bricht nicht zusammen, was im Hochpreissegment natürlich passieren kann.

Guckt euch die Preise in Ländern mit hoher Inflation an. Aktuell Türkei, früher Ungarn.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Leitzins in der Türkei: 14%, Schuldenquote: ca. 40% des BIP
Leitzins der EZB: 0%, Schuldenquote Italien: ca. 150% des BIP, Griechenland: ca. 210% des BIP, etc.

Es sieht nicht so aus, als ob die EZB vorhätte, den Leitzins bald auf ein Niveau oberhalb der Inflationsrate (also 8-10%) zu erhöhen. Das wäre dann das vorzeitige Ende vom Euro dank der massiven Verschuldung einzelner Eurostaaten - allein Italien muss im Jahr 2022 etwa 351 Milliarden Euro (ca. 18% des BIP) umschulden und das wäre bei stark steigenden Zinsen kaum tragbar.

Real mithalten muss der Immobilienwert gar nicht unbedingt, wenn die Immobilienschulden durch Inflation so massiv entwertet werden.

WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

Türkei? Die Türkei hat die Zinsen rapide gesenkt mein Freund, kein Wunder dass dort die Immobilien weiter rasant angestiegen sind. Das heißt aber nicht dass sie real mithalten können!

Die Türkei liegt jetzt bei 61% Inflation und es das wird der Immobilienmarkt mittelfristig sicher nicht durchhalten.

Immobilien sind relativ wertstabil bei solch extremer Inflation, das ist schon richtig, aber es ist bei Weitem nicht die beste Rendite.

WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

Wenn die Baukosten und die Löhne steigen, werden die Mieten und die Immobilienpreise auch steigen, zumindest langfristig und das auch noch steuerfrei. Vorausgesetzt die Nachfrage bricht nicht zusammen, was im Hochpreissegment natürlich passieren kann.

Guckt euch die Preise in Ländern mit hoher Inflation an. Aktuell Türkei, früher Ungarn.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

Langfristig lag die reale Rendite von Aktien immer deutlich höher als von Immobilien.

Das wird zwar immer und immer wieder behauptet, macht es aber nicht richtiger. Das Gegenteil ist der Fall.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Richtig!
Es hat auch noch nie ein Immobiliengegner auch nur eine Quelle für diese Behauptung gebracht.

WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

Langfristig lag die reale Rendite von Aktien immer deutlich höher als von Immobilien.

Das wird zwar immer und immer wieder behauptet, macht es aber nicht richtiger. Das Gegenteil ist der Fall.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

Langfristig lag die reale Rendite von Aktien immer deutlich höher als von Immobilien.

Das wird zwar immer und immer wieder behauptet, macht es aber nicht richtiger. Das Gegenteil ist der Fall.

Absolut richtig. Man kann es nicht oft genug wiederholen. Die richtigen und in jedem Fall fremdfinanzierten Immobilien bringen mehr als jedes Depot, ETF,...vor allem 110%-finanzierte. Selbst wenn du 6, 7 oder 8 stelliges EK hast ändert das nichts daran. Viele trauen sich nicht an Immos und fühlen sich mit ihrem Online Depot einfach wohler und "sicherer". Das ändert jedoch nichts an den Rendite- und Hebelmöglichkeiten welche hervorragend sind + die staatlichen "Geschenke" wie Wegfall der Spekulatuonssteuer nach 10 Jahren. So etwas gibt es nirgends und es bleibt für.mich der Turbo des Vermögensaufbaus. So viel wie meine Immos bzw. Mieter (für mich) tilgen könnte ich niemals selbst in einem Depot aufbauen. Gut, ich habe nicht gerade das höchste Einkommen aus Angestellter Tätigkeit, dennoch kann ich immerhin gut 3k monatlich ins Depot stecken. Bleibt aber im Vergleich zu den Immos bei mir der kleiner Spar-Anteil, welchen ich am Rande bemerkt auch selbst hart erarbeiten muss wie jeder Arbeitnehmer. Damit baust du aber kein Vermögen auf bzw. es ist verdammt hart wenn du das 30 Jahre durchziehst....Immos sind kostenfreier, steuerlich begünstigter Vermögensaufbau. Die wenigsten verstehen es leider so richtig. Ich schlafe mit der aktuellen Inflation total gut. Freue mich sogar ein wenig darüber als Vermieter. Als Konsument natürlich nicht aber wir müssen halt alle solidarisch sein.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Ist das wirklich so? Glaube es kaum wenn man ein Zeitraum von über 30 Jahren nimmt. Lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen. Im Falle wo beides ohne Kredit erworben wurde.

WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

Langfristig lag die reale Rendite von Aktien immer deutlich höher als von Immobilien.

Das wird zwar immer und immer wieder behauptet, macht es aber nicht richtiger. Das Gegenteil ist der Fall.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

Langfristig lag die reale Rendite von Aktien immer deutlich höher als von Immobilien.

Das wird zwar immer und immer wieder behauptet, macht es aber nicht richtiger. Das Gegenteil ist der Fall.

Die vergleichen halt Mietrendite von Immobilien mit EK Rendite von Aktien. Der Vergleich setzt aber voraus, dass Immobilien 100% mit EK finanziert wird. Das tun Investoren aber eigentlich nicht.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

Langfristig lag die reale Rendite von Aktien immer deutlich höher als von Immobilien.

Das wird zwar immer und immer wieder behauptet, macht es aber nicht richtiger. Das Gegenteil ist der Fall.

Zeig doch mal eine Statistik, die das untermauert.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Nein, da wird die reale Wertsteigerung betrachtet.

Irgendwie wollen Leute hier immer wieder gerne die Kosten einer Immobilie weglassen!
Die kostet nämlich teures Eigenkapital und die schmälert auch die EK-Rendite gigantisch auf lange Zeit.

Insofern sind die einfachen Rechnungen mit FK-Hebel mit Vorsicht zu genießen.

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Die vergleichen halt Mietrendite von Immobilien mit EK Rendite von Aktien. Der Vergleich setzt aber voraus, dass Immobilien 100% mit EK finanziert wird. Das tun Investoren aber eigentlich nicht.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Oh Gott wieder ein ökonomischer Analphabet.

Verwechsle bitte nicht monatliche Inflationsraten mit der jährlichen Inflationsrate.
Der Leitzins musste übrigens noch NIE über der Inflationsrate liegen.

Außerdem lässt du völlig außer Acht WER die Schulden hält: die EZB hält mehr als ein Drittel aller Schulden. Die Zinslast der Staatshaushalte ist extrem niedrig, auf historischem Tiefstand. Italien bezahlt die Zinsen an die eigenen Notenbank welche die Staatsanleihen hält, diese wiederum schüttet an den Staat aus. Die Kosten für Italien sind hier also NULL.

Und auch für dich: die Zinsen steigen bereits ohne das die EZB irgendwas am Leitzins macht. Hört bitte endlich auf mit diesen ewigen Leitzinsgeschichten. Die sind völlig unerheblich wenn der Kapitalmarkt andere Zinsen einpreist.

Die EZB wird spätestens im Herbst aber auch deinen geliebten Leitzins erhöhen, weil sonst gerade deswegen der Euro zerbricht. Natürlich wird es nicht auf alte Niveaus steigen, aber 2% sind problemlos möglich. Der Hypothekenzins steigt auch so demnächst über 3% und das sind selbstverständlich riesige Probleme für den "Inflationsschutz" Immobilien.

Weißt du wer von steigenden Zinsen wirklich profitiert? Bankaktien. Punkt.

WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

Leitzins in der Türkei: 14%, Schuldenquote: ca. 40% des BIP
Leitzins der EZB: 0%, Schuldenquote Italien: ca. 150% des BIP, Griechenland: ca. 210% des BIP, etc.

Es sieht nicht so aus, als ob die EZB vorhätte, den Leitzins bald auf ein Niveau oberhalb der Inflationsrate (also 8-10%) zu erhöhen. Das wäre dann das vorzeitige Ende vom Euro dank der massiven Verschuldung einzelner Eurostaaten - allein Italien muss im Jahr 2022 etwa 351 Milliarden Euro (ca. 18% des BIP) umschulden und das wäre bei stark steigenden Zinsen kaum tragbar.

Real mithalten muss der Immobilienwert gar nicht unbedingt, wenn die Immobilienschulden durch Inflation so massiv entwertet werden.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Inflationsbereinigte Renditen von sechs Anlageklassen für die Zeiträume 1900 bis 2020 und für das vergangene Jahrzehnt. Alle Renditen inflationsbereinigt in US-Dollar, ohne Kosten und Steuern.

  • Aktien, global = 5,3 Prozent pro Jahr = 8,6 Prozent pro Jahr
  • Wohnimmobilien, global = 2,5 Prozent pro Jahr = 4,0 Prozent pro Jahr
  • Langfristige Staatsanleihen, global = 2,1 Prozent pro Jahr = 4,3 Prozent pro Jahr
  • Sparbuch = 0,8 Prozent pro Jahr = -1,2 Prozent pro Jahr
  • Gold = 0,8 Prozent pro Jahr = 1,2 Prozent pro Jahr
  • Rohstoffe = 0,8 Prozent pro Jahr = -6,1 Prozent pro Jahr

Quelle: datawrapper

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Langfristig lag die reale Rendite von Aktien immer deutlich höher als von Immobilien.

Das wird zwar immer und immer wieder behauptet, macht es aber nicht richtiger. Das Gegenteil ist der Fall.

Zeig doch mal eine Statistik, die das untermauert.

Tabelle: Inflationsbereinigte Renditen von sechs Haupt-Anlageklassen für die Zeiträume 1900 bis 2020 (121 Jahre) und für das vergangene Jahrzehnt

Alle Renditen inflationsbereinigt in US-Dollar, ohne Kosten und Steuern.
Immobilienrenditen ohne Kredithebeleffekt.
1900 bis 2020 (121 Jahre) 2011 bis 2020 (10 Jahre)
Aktien, global 5,3 Prozent p.a. 8,6 Prozent pro Jahr
Wohnimmobilien, global 2,5 Prozent pro Jahr 4,0 Prozent pro Jahr

Alle Renditen inflationsbereinigt in US-Dollar, ohne Kosten und Steuern.
Immobilienrenditen ohne Kredithebeleffekt.

Der Kredithebeleffekt macht es aus. Wenn man beispielsweise nur 10% EK eingesetzt hat, dann steigt die Rendite um den Faktor 10. und aus 4% werden 40% Rendite bei der Immo vs. 8,6% bei Aktien.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Das ist die Sache mit dem Glaube... ab in die Kirche.

Realität? Ab in die Recherche: Es gibt sämtliche Möglichkeiten sich Themen schön zu rechnen, wenn du aber in deiner Prämisse verlangst, den wichtigsten Hebel der Immobilieninvestition auszuhebeln (nämlich das Fremdkapital), dann macht eine weitere Diskussion überhaupt keinen Sinn.

Ich erläutere einmal mein bisher bestes Investment, das ich zeitnah abschließe:

  • Kaufwert glatt 73.000,- (zwei Zimmer, TG-Stellplatz, Balkon, Dresden Pieschen)
  • Mieteinnahme ca. 5.000,- (1,1% Zins, 2 Prozent Tilgung)
  • damit ein Überschuss monatlich von 25,- netto
  • bei ca. 4.000,- eingesetztem EK.

Jetzt nach 10 Jahren werde ich steuerfrei verkaufen, Zielpreis 140.000,- bei 55.000,- Restschuld.

Wie viele Aktien haben sich seit 2012 analog verhalten, was die EK-Rendite angeht?

Klar, wenn ich mit EK gekauft hätte, würde es anders aussehen, aber das tut kein Investor. Es gibt beim Immobilieninvestment neben der Mietrendite ebenso die EK-Rendite, Steuergeschenke, aber auch Skaleneffekte durch Mieterhöhungen und Kaufpreissteigerungen... Wer all das außer Acht lässt, bewertet hier diese Art des Investments unsinnig. Klar, das Immobilieninvestment ist Arbeit und bietet diverse Risiken, aber es hat schon einen Grund, warum Immobilien bei "den Reichen" so beliebt sind...

WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

Ist das wirklich so? Glaube es kaum wenn man ein Zeitraum von über 30 Jahren nimmt. Lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen. Im Falle wo beides ohne Kredit erworben wurde.

WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

Langfristig lag die reale Rendite von Aktien immer deutlich höher als von Immobilien.

Das wird zwar immer und immer wieder behauptet, macht es aber nicht richtiger. Das Gegenteil ist der Fall.

antworten
WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Inflationsbereinigte Renditen von sechs Anlageklassen für die Zeiträume 1900 bis 2020 und für das vergangene Jahrzehnt. Alle Renditen inflationsbereinigt in US-Dollar, ohne Kosten und Steuern.

  • Aktien, global = 5,3 Prozent pro Jahr = 8,6 Prozent pro Jahr
  • Wohnimmobilien, global = 2,5 Prozent pro Jahr = 4,0 Prozent pro Jahr
  • Langfristige Staatsanleihen, global = 2,1 Prozent pro Jahr = 4,3 Prozent pro Jahr
  • Sparbuch = 0,8 Prozent pro Jahr = -1,2 Prozent pro Jahr
  • Gold = 0,8 Prozent pro Jahr = 1,2 Prozent pro Jahr
  • Rohstoffe = 0,8 Prozent pro Jahr = -6,1 Prozent pro Jahr

Quelle: datawrapper

Der Link betrachtet vermutlich die GK-Rendite. Die wenigsten Immobilieninvestoren setzen jedoch viel eigenes Kapital dafür ein. Somit sind die Zahlen mit Vorsicht zu genießen. Bei 100 - 110% Finanzierungen komme ich auf EK-Renditen um die 50-60%.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Inflationsbereinigte Renditen von sechs Anlageklassen für die Zeiträume 1900 bis 2020 und für das vergangene Jahrzehnt. Alle Renditen inflationsbereinigt in US-Dollar, ohne Kosten und Steuern.

  • Aktien, global = 5,3 Prozent pro Jahr = 8,6 Prozent pro Jahr
  • Wohnimmobilien, global = 2,5 Prozent pro Jahr = 4,0 Prozent pro Jahr
  • Langfristige Staatsanleihen, global = 2,1 Prozent pro Jahr = 4,3 Prozent pro Jahr
  • Sparbuch = 0,8 Prozent pro Jahr = -1,2 Prozent pro Jahr
  • Gold = 0,8 Prozent pro Jahr = 1,2 Prozent pro Jahr
  • Rohstoffe = 0,8 Prozent pro Jahr = -6,1 Prozent pro Jahr

Quelle: datawrapper

Der Link betrachtet vermutlich die GK-Rendite. Die wenigsten Immobilieninvestoren setzen jedoch viel eigenes Kapital dafür ein. Somit sind die Zahlen mit Vorsicht zu genießen. Bei 100 - 110% Finanzierungen komme ich auf EK-Renditen um die 50-60%.

So ist es:
Alle Renditen inflationsbereinigt in US-Dollar, ohne Kosten und Steuern.
Immobilienrenditen ohne Kredithebeleffekt.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Zum "Leitzins": auf Bundesanleihen haben wir jetzt einen Zinsanstieg von rund 1% in den letzten 3 Monaten.

Der Geldmarkt preist die offiziellen Zinserhöhungen bereits ab Herbst ein.
Die Bundesanleihen sollten angesichts der Inflation locker nochmal 1% höher rentieren.

Das ist ein saftiger Zinsanstieg in kürzester Zeit, der sich überproportional bereits in den Hypothekenzinsen und anderen derivativen Krediten zeigt.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Inflationsbereinigte Renditen von sechs Anlageklassen für die Zeiträume 1900 bis 2020 und für das vergangene Jahrzehnt. Alle Renditen inflationsbereinigt in US-Dollar, ohne Kosten und Steuern.

  • Aktien, global = 5,3 Prozent pro Jahr = 8,6 Prozent pro Jahr
  • Wohnimmobilien, global = 2,5 Prozent pro Jahr = 4,0 Prozent pro Jahr
  • Langfristige Staatsanleihen, global = 2,1 Prozent pro Jahr = 4,3 Prozent pro Jahr
  • Sparbuch = 0,8 Prozent pro Jahr = -1,2 Prozent pro Jahr
  • Gold = 0,8 Prozent pro Jahr = 1,2 Prozent pro Jahr
  • Rohstoffe = 0,8 Prozent pro Jahr = -6,1 Prozent pro Jahr

Quelle: datawrapper

Der Link betrachtet vermutlich die GK-Rendite. Die wenigsten Immobilieninvestoren setzen jedoch viel eigenes Kapital dafür ein. Somit sind die Zahlen mit Vorsicht zu genießen. Bei 100 - 110% Finanzierungen komme ich auf EK-Renditen um die 50-60%.

Rendite ist zwar höher als die 4%, da niemand 100% EK einsetzt. 50-60% ist aber auch nicht realistisch. Ich weiß wie du auf die Zahl kommst. Da vergleichst du aber auch Äpfel mit Birnen. Rendite im 1. Jahr mag zwar vllt so hoch sein. Auf 10-20 Jahren relativiert sich die Rendite wieder, da immer mehr EK genutzt werden muss um die gleiche Rendite zu erzielen. Bei Immobilien sind Rendite von +- 20% pro Jahr innerhalb von 10 Jahren realistisch. Ich komme bei mir selbst auf so 16% pro Jahr innerhalb von 10 Jahren. Innerhalb von 20 Jahren komme ich auf 12%. Höher als mit Aktien, aber auch mit deutlich mehr Arbeit und ein bissl mehr Risiko verbunden.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Das ist großer Blödsinn, denn für Immobilien gibt es keinen Börsenpreis.
Gute gebrauchte Objekte günstig gekauft und gut entwickelt bringen einen gute Rendite.

Und was soll das global da? Ich kaufe lokal.

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Inflationsbereinigte Renditen von sechs Anlageklassen für die Zeiträume 1900 bis 2020 und für das vergangene Jahrzehnt. Alle Renditen inflationsbereinigt in US-Dollar, ohne Kosten und Steuern.

  • Aktien, global = 5,3 Prozent pro Jahr = 8,6 Prozent pro Jahr
  • Wohnimmobilien, global = 2,5 Prozent pro Jahr = 4,0 Prozent pro Jahr
  • Langfristige Staatsanleihen, global = 2,1 Prozent pro Jahr = 4,3 Prozent pro Jahr
  • Sparbuch = 0,8 Prozent pro Jahr = -1,2 Prozent pro Jahr
  • Gold = 0,8 Prozent pro Jahr = 1,2 Prozent pro Jahr
  • Rohstoffe = 0,8 Prozent pro Jahr = -6,1 Prozent pro Jahr

Quelle: datawrapper

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Letzendlich ist wohl ein gesunder Mix aus Immobilien und Aktien sinnvoll.

Vielleicht noch ein Hinweis auf den Punkt der Rendite: Klar erhöht diese sich wenn man wenig EK einsetzt. ABER genauso ist es mit Aktien oder nicht? Kann man nicht auf TQQQ setzen und eben drauf spekulieren, dass die Rendite gehebelt wird. Muss zugeben, blicke da nicht 100% durch - klar bei TQQQ ist nicht ganz offensichtlich wie der Hebel zustande kommt, aber man kann wohl davon ausgehen, dass dort ebenfalls relativ niedrigen Zinssätze verwendet werden.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Bei Immobilienkauf fallen erstmal locker 6-7% Kaufkosten gleich zu Beginn an.
Das schmälert die Rendite deutlich und wird auch hier nur zu gerne unterschlagen.
Außerdem schaut man absichtlich nur auf die letzten 10 Jahre und extrapoliert diese Renditen in die Zukunft.
Über Jahrzehnte vorher hat der deutsche Immobilienmarkt aber eben wenig gebracht, ein leichtes Plus und nicht mehr. Auch mit FK-Hebel nach all den Instandhaltungskosten keine Konkurrenz zu Aktien. Das müssen sie aber auch nicht sein, denn im Normalfall sind sie eben wertstabiler.

Zum TQQQ: der Fonds nutzt Swaps. Da wird kein FK eingesetzt um die Rendite zu hebeln. Du solltest mal lesen was Swaps sind und was Swap-ETFs bedeuten.

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Letzendlich ist wohl ein gesunder Mix aus Immobilien und Aktien sinnvoll.

Vielleicht noch ein Hinweis auf den Punkt der Rendite: Klar erhöht diese sich wenn man wenig EK einsetzt. ABER genauso ist es mit Aktien oder nicht? Kann man nicht auf TQQQ setzen und eben drauf spekulieren, dass die Rendite gehebelt wird. Muss zugeben, blicke da nicht 100% durch - klar bei TQQQ ist nicht ganz offensichtlich wie der Hebel zustande kommt, aber man kann wohl davon ausgehen, dass dort ebenfalls relativ niedrigen Zinssätze verwendet werden.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

ABER genauso ist es mit Aktien oder nicht? Kann man nicht auf TQQQ setzen und eben drauf spekulieren, dass die Rendite gehebelt wird.

Erstens das und zweitens spielt der FK-Hebel für die privaten Häuslebauer eine viel geringere Rolle, als viele wahrhaben wollen. Einfach mal den internen Zinsfuß einer Immobilieninvestition mit Tilgung durchrechnen. Da hat man die maximale Rendite etwa zwischen 5-10 Jahren, sprich, man müsste die Immobilie nach dieser Zeit wieder verkaufen, auch wenn bei weitem noch nicht abbezahlt. Das macht aber logischerweise keiner der zur Selbstnutzung eine Immobilie kauft. Danach nähert sich das ganze immer mehr der Gesamtrendite an, bis es irgendwann kaum mehr einen nennenswerten Unterschied macht. Wer irgendwann mal mit 80 in seinem Häuschen sitzt und denkt, geil, da hab ich super die Rendite gehebelt, nein, hat man nicht, zu diesem Zeitpunkt gibt es diesen Vorteil de facto nicht mehr bzw. er ist auf die gesamte Laufzeit gerechnet vernachlässigbar gering.

Etwas anders sieht es bei reinen Investments aus. Dort gilt dann, man muss den FK-Anteil konstant halten, um den Hebel dauerhaft zu haben.

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Letzendlich ist wohl ein gesunder Mix aus Immobilien und Aktien sinnvoll.

Vielleicht noch ein Hinweis auf den Punkt der Rendite: Klar erhöht diese sich wenn man wenig EK einsetzt. ABER genauso ist es mit Aktien oder nicht? Kann man nicht auf TQQQ setzen und eben drauf spekulieren, dass die Rendite gehebelt wird. Muss zugeben, blicke da nicht 100% durch - klar bei TQQQ ist nicht ganz offensichtlich wie der Hebel zustande kommt, aber man kann wohl davon ausgehen, dass dort ebenfalls relativ niedrigen Zinssätze verwendet werden.

Wenn man die Vola aushält und sich entsprechend um den Hedge kümmert sicher ein gutes Mittel.

HFEA für die interessierten (glaube rund 20% CAGR seit 1986)

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Fragt sich wer hier der ökonomische Analphabet ist. Kennst du nur die "whatever it takes"-Geldpolitikmentalität seit 2008? Vergleiche mal Leitzins und Inflationsrate in den Jahrzehnten davor, vielleicht fällt dir etwas auf. Als die Inflationsrate zuletzt in den 90ern ähnlich hoch wie heute lag, war der Leitzins bei über 8%, d.h. Sparer wurden nicht wie heute enteignet.

Ja, komischerweise wollen andere Investoren v.a. italienische Staatsanleihen nicht kaufen - die EZB ist da fast der alleinige Käufer. D.h. du kannst hier nicht von Marktzinsen ausgehen. Die ergäben sich nur dann, wenn die EZB die Anleihenkäufe einstellen würde und Anleihen in großem Stil verkaufen würde (was sie nicht tun wird) und Italien sich wirklich am Kapitalmarkt refinanzieren müsste.

Wenn also die EZB weder in der Lage ist den Leitzins deutlich zu erhöhen, noch, die Staatsanleihen loszuwerden um die Geldmenge zu reduzieren, hat sie kaum Möglichkeiten, die Inflation zu dämmen. Immobilieneigentümer sind dann klar im Vorteil, und zu deiner Information: man kann sich die Zinsen auf 15, 20, 30 Jahre festschreiben lassen und allgemeine Zinssteigerungen interessieren während der Zinsbindung nicht. Im jetzigen Tempo bei der Inflationsentwicklung sind Immobilien locker in 20 Jahren abbezahlt. Schon eine jährliche Inflationsrate von 7% bedeutet eine mittlere Verdoppelung der Preise innerhalb von 10 Jahren, d.h. der Geldwert halbiert sich in diesem Zeitraum. In diesem Zeitraum steigen voraussichtlich auch Löhne, Mieten etc nominal um die 100% und die fixe Kreditrate lässt sich mit jedem Jahr leichter bedienen.

Aber bei 7% Inflation wird es angesichts der erwähnten fehlenden Inflationsbremse der EZB nicht bleiben.
Bei bald über 10% Inflation ist ein Kredit mit 3% Zins geschenktes Geld, aber das verstehst du wohl nicht.

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Oh Gott wieder ein ökonomischer Analphabet.

Verwechsle bitte nicht monatliche Inflationsraten mit der jährlichen Inflationsrate.
Der Leitzins musste übrigens noch NIE über der Inflationsrate liegen.

Außerdem lässt du völlig außer Acht WER die Schulden hält: die EZB hält mehr als ein Drittel aller Schulden. Die Zinslast der Staatshaushalte ist extrem niedrig, auf historischem Tiefstand. Italien bezahlt die Zinsen an die eigenen Notenbank welche die Staatsanleihen hält, diese wiederum schüttet an den Staat aus. Die Kosten für Italien sind hier also NULL.

Und auch für dich: die Zinsen steigen bereits ohne das die EZB irgendwas am Leitzins macht. Hört bitte endlich auf mit diesen ewigen Leitzinsgeschichten. Die sind völlig unerheblich wenn der Kapitalmarkt andere Zinsen einpreist.

Die EZB wird spätestens im Herbst aber auch deinen geliebten Leitzins erhöhen, weil sonst gerade deswegen der Euro zerbricht. Natürlich wird es nicht auf alte Niveaus steigen, aber 2% sind problemlos möglich. Der Hypothekenzins steigt auch so demnächst über 3% und das sind selbstverständlich riesige Probleme für den "Inflationsschutz" Immobilien.

Weißt du wer von steigenden Zinsen wirklich profitiert? Bankaktien. Punkt.

WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

Leitzins in der Türkei: 14%, Schuldenquote: ca. 40% des BIP
Leitzins der EZB: 0%, Schuldenquote Italien: ca. 150% des BIP, Griechenland: ca. 210% des BIP, etc.

Es sieht nicht so aus, als ob die EZB vorhätte, den Leitzins bald auf ein Niveau oberhalb der Inflationsrate (also 8-10%) zu erhöhen. Das wäre dann das vorzeitige Ende vom Euro dank der massiven Verschuldung einzelner Eurostaaten - allein Italien muss im Jahr 2022 etwa 351 Milliarden Euro (ca. 18% des BIP) umschulden und das wäre bei stark steigenden Zinsen kaum tragbar.

Real mithalten muss der Immobilienwert gar nicht unbedingt, wenn die Immobilienschulden durch Inflation so massiv entwertet werden.

antworten
WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Ich denke auf lange Frist dürftest du recht haben. Wie du sagtest, macht das ganze Geschäft eher wegen dem Kredit Sinn. Das heißt wenn Realzins negativ ist, ist es ein gutes Geschäft.

Vielleicht noch zwei Hinweise:

  • a) Unklar ob es eine gute Strategie ist für jemanden der kein Kredit aufnehmen muss. Evtl. sollte er sich dann verschulden, Geld in Aktien investieren und ein Kredit aufnehmen.
  • b) Da die EZB trotzdem irgendwie schwach reagieren muss werden zum Teil die Zinsen steigen und kurzfristig wird man sich durch die höhere Zinslast weniger teuere Wohnungen leisten können => Preise reagieren kurzfristig negativ. Anschließend gibt es die Lohnanpassungen und man kann sich wieder eine evtl. noch teuerere Wohnung leisten.

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Fragt sich wer hier der ökonomische Analphabet ist. Kennst du nur die "whatever it takes"-Geldpolitikmentalität seit 2008? Vergleiche mal Leitzins und Inflationsrate in den Jahrzehnten davor, vielleicht fällt dir etwas auf. Als die Inflationsrate zuletzt in den 90ern ähnlich hoch wie heute lag, war der Leitzins bei über 8%, d.h. Sparer wurden nicht wie heute enteignet.

Ja, komischerweise wollen andere Investoren v.a. italienische Staatsanleihen nicht kaufen - die EZB ist da fast der alleinige Käufer. D.h. du kannst hier nicht von Marktzinsen ausgehen. Die ergäben sich nur dann, wenn die EZB die Anleihenkäufe einstellen würde und Anleihen in großem Stil verkaufen würde (was sie nicht tun wird) und Italien sich wirklich am Kapitalmarkt refinanzieren müsste.

Wenn also die EZB weder in der Lage ist den Leitzins deutlich zu erhöhen, noch, die Staatsanleihen loszuwerden um die Geldmenge zu reduzieren, hat sie kaum Möglichkeiten, die Inflation zu dämmen. Immobilieneigentümer sind dann klar im Vorteil, und zu deiner Information: man kann sich die Zinsen auf 15, 20, 30 Jahre festschreiben lassen und allgemeine Zinssteigerungen interessieren während der Zinsbindung nicht. Im jetzigen Tempo bei der Inflationsentwicklung sind Immobilien locker in 20 Jahren abbezahlt. Schon eine jährliche Inflationsrate von 7% bedeutet eine mittlere Verdoppelung der Preise innerhalb von 10 Jahren, d.h. der Geldwert halbiert sich in diesem Zeitraum. In diesem Zeitraum steigen voraussichtlich auch Löhne, Mieten etc nominal um die 100% und die fixe Kreditrate lässt sich mit jedem Jahr leichter bedienen.

Aber bei 7% Inflation wird es angesichts der erwähnten fehlenden Inflationsbremse der EZB nicht bleiben.
Bei bald über 10% Inflation ist ein Kredit mit 3% Zins geschenktes Geld, aber das verstehst du wohl nicht.

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Oh Gott wieder ein ökonomischer Analphabet.

Verwechsle bitte nicht monatliche Inflationsraten mit der jährlichen Inflationsrate.
Der Leitzins musste übrigens noch NIE über der Inflationsrate liegen.

Außerdem lässt du völlig außer Acht WER die Schulden hält: die EZB hält mehr als ein Drittel aller Schulden. Die Zinslast der Staatshaushalte ist extrem niedrig, auf historischem Tiefstand. Italien bezahlt die Zinsen an die eigenen Notenbank welche die Staatsanleihen hält, diese wiederum schüttet an den Staat aus. Die Kosten für Italien sind hier also NULL.

Und auch für dich: die Zinsen steigen bereits ohne das die EZB irgendwas am Leitzins macht. Hört bitte endlich auf mit diesen ewigen Leitzinsgeschichten. Die sind völlig unerheblich wenn der Kapitalmarkt andere Zinsen einpreist.

Die EZB wird spätestens im Herbst aber auch deinen geliebten Leitzins erhöhen, weil sonst gerade deswegen der Euro zerbricht. Natürlich wird es nicht auf alte Niveaus steigen, aber 2% sind problemlos möglich. Der Hypothekenzins steigt auch so demnächst über 3% und das sind selbstverständlich riesige Probleme für den "Inflationsschutz" Immobilien.

Weißt du wer von steigenden Zinsen wirklich profitiert? Bankaktien. Punkt.

WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

Leitzins in der Türkei: 14%, Schuldenquote: ca. 40% des BIP
Leitzins der EZB: 0%, Schuldenquote Italien: ca. 150% des BIP, Griechenland: ca. 210% des BIP, etc.

Es sieht nicht so aus, als ob die EZB vorhätte, den Leitzins bald auf ein Niveau oberhalb der Inflationsrate (also 8-10%) zu erhöhen. Das wäre dann das vorzeitige Ende vom Euro dank der massiven Verschuldung einzelner Eurostaaten - allein Italien muss im Jahr 2022 etwa 351 Milliarden Euro (ca. 18% des BIP) umschulden und das wäre bei stark steigenden Zinsen kaum tragbar.

Real mithalten muss der Immobilienwert gar nicht unbedingt, wenn die Immobilienschulden durch Inflation so massiv entwertet werden.

antworten
WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Gestern hat die EZB verkündet den Leitzins auf 0% belassen zu wollen. Im März hatten wir in Deutschland eine Inflation in Deutschland in Höhe von 7.5%. Seit April erwartet kein ernstzunehmendes Wirtschaftsinstitut in Deutschland mehr eine 2022 Inflation von unter 5% nach 3.1% im letzten Jahr. In anderen Eurostaaten wie beispielsweise im Baltikum ist die Situation mit teilweise über 17% noch viel schlimmer. Angesichts einer Arbeitslosenquote von nur 5.4% müssen und werden die Löhne nachziehen. Teilweise tun sie es auch schon. Der Wert des Euros rauscht in der Zwischenzeit in den Keller. Vergleicht mal dazu die Wechselkursentwicklung zu USD, CHF, SGD, AUD, CAD, etc. aus den letzten 12 Monaten.

Mit anderen Worten, wer jetzt nicht mehr zugreift, dem ist nicht mehr zu helfen. Wir haben trotz des kürzlichen Zinsanstiegs immer noch einen Spread zwischen Zinsen und Inflation von 5%. Wer kann sollte sich soweit es geht in Euro verschulden. Das ist geschenktes Geld!!

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Ich denke auf lange Frist dürftest du recht haben. Wie du sagtest, macht das ganze Geschäft eher wegen dem Kredit Sinn. Das heißt wenn Realzins negativ ist, ist es ein gutes Geschäft.

Vielleicht noch zwei Hinweise:

  • a) Unklar ob es eine gute Strategie ist für jemanden der kein Kredit aufnehmen muss. Evtl. sollte er sich dann verschulden, Geld in Aktien investieren und ein Kredit aufnehmen.
  • b) Da die EZB trotzdem irgendwie schwach reagieren muss werden zum Teil die Zinsen steigen und kurzfristig wird man sich durch die höhere Zinslast weniger teuere Wohnungen leisten können => Preise reagieren kurzfristig negativ. Anschließend gibt es die Lohnanpassungen und man kann sich wieder eine evtl. noch teuerere Wohnung leisten.
antworten
OliviaWater

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 03.04.2022:

Salve,

Einfache Frage, steht im Titel.
Was ist der aktuell der beste Schutz vor der gallopierenden Inflation: Aktien, Immobilien, Rohstoffe, Schweizer Franken, alles andere???

Immobilien und Aktien?

antworten
WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Rendite ist zwar höher als die 4%, da niemand 100% EK einsetzt. 50-60% ist aber auch nicht realistisch. Ich weiß wie du auf die Zahl kommst. Da vergleichst du aber auch Äpfel mit Birnen. Rendite im 1. Jahr mag zwar vllt so hoch sein. Auf 10-20 Jahren relativiert sich die Rendite wieder, da immer mehr EK genutzt werden muss um die gleiche Rendite zu erzielen. Bei Immobilien sind Rendite von +- 20% pro Jahr innerhalb von 10 Jahren realistisch. Ich komme bei mir selbst auf so 16% pro Jahr innerhalb von 10 Jahren. Innerhalb von 20 Jahren komme ich auf 12%. Höher als mit Aktien, aber auch mit deutlich mehr Arbeit und ein bissl mehr Risiko verbunden.

Langfristig nähert sich die EK-Rendite der GK-Rendite an. Wenn man über 25 Jahre finanziert, dann spielt dieser Hebel z.B. nach 50 Jahren, wenn evtl. vererbt wird, keine nennenswerte Rolle mehr (etwa 0,1-0,2% Renditeplus).
Auch wird dieser Hebel zum Start durch die Kaufnebenkosten geschmälert. Diese beiden Effekte sind der Grund, warum die EK-Rendite von Immobilien etwa zwischen 5-10 Jahren Haltedauer am höchsten ist und man dann verkaufen sollte. Macht natürlich keiner, sei es wegen Steuer oder weil man es als Eigennutzer eh nicht macht.
Von daher ist diese ganze Hebeldiskussion für Privatleute eher theoretischer Natur, solange sie das FK nicht konstant halten, wie es Immobiliengesellschaften tun, kürzen sie sich den Hebel ja sowieso jeden Monat und schießen dagegen teures EK nach.

antworten
WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

OliviaWater schrieb am 13.05.2022:

Salve,

Einfache Frage, steht im Titel.
Was ist der aktuell der beste Schutz vor der gallopierenden Inflation: Aktien, Immobilien, Rohstoffe, Schweizer Franken, alles andere???

Immobilien und Aktien?

Am besten (Wohn-)immobilienaktien. Die haben sich YTD ja schon sehr gut entwickelt ;)

antworten
WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Immobilen sind die einzige Möglichkeit für die Privatpersonen einen Hebel anzuwenden und dabei große Summen zu investieren. Bei einer Tilgung von 3% hat man in 10 Jahren auch nur ca. 35% getilgt und der Hebel bleibt wesentlich, wenn auch stark gesunken.

ME machen die Aktien nur für die Haushalte Sinn, die relativ viel Überschuss haben (50% von Einkommen), den Sie anlegen können. Wenn man allerdings 10-20% überschüssig hat kann kein relativ zum Lebensniveau relevantes Vermögen in Aktien aufgebaut werden, in Immobilien aber schon wohl.

WiWi Gast schrieb am 13.05.2022:

Rendite ist zwar höher als die 4%, da niemand 100% EK einsetzt. 50-60% ist aber auch nicht realistisch. Ich weiß wie du auf die Zahl kommst. Da vergleichst du aber auch Äpfel mit Birnen. Rendite im 1. Jahr mag zwar vllt so hoch sein. Auf 10-20 Jahren relativiert sich die Rendite wieder, da immer mehr EK genutzt werden muss um die gleiche Rendite zu erzielen. Bei Immobilien sind Rendite von +- 20% pro Jahr innerhalb von 10 Jahren realistisch. Ich komme bei mir selbst auf so 16% pro Jahr innerhalb von 10 Jahren. Innerhalb von 20 Jahren komme ich auf 12%. Höher als mit Aktien, aber auch mit deutlich mehr Arbeit und ein bissl mehr Risiko verbunden.

Langfristig nähert sich die EK-Rendite der GK-Rendite an. Wenn man über 25 Jahre finanziert, dann spielt dieser Hebel z.B. nach 50 Jahren, wenn evtl. vererbt wird, keine nennenswerte Rolle mehr (etwa 0,1-0,2% Renditeplus).
Auch wird dieser Hebel zum Start durch die Kaufnebenkosten geschmälert. Diese beiden Effekte sind der Grund, warum die EK-Rendite von Immobilien etwa zwischen 5-10 Jahren Haltedauer am höchsten ist und man dann verkaufen sollte. Macht natürlich keiner, sei es wegen Steuer oder weil man es als Eigennutzer eh nicht macht.
Von daher ist diese ganze Hebeldiskussion für Privatleute eher theoretischer Natur, solange sie das FK nicht konstant halten, wie es Immobiliengesellschaften tun, kürzen sie sich den Hebel ja sowieso jeden Monat und schießen dagegen teures EK nach.

antworten
WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

WiWi Gast schrieb am 13.05.2022:

ME machen die Aktien nur für die Haushalte Sinn, die relativ viel Überschuss haben (50% von Einkommen), den Sie anlegen können. Wenn man allerdings 10-20% überschüssig hat kann kein relativ zum Lebensniveau relevantes Vermögen in Aktien aufgebaut werden, in Immobilien aber schon wohl.

Meinungen sind das eine Fakten das andere. Rechne es dir doch einfach mal durch. Der Hebel spielt nach 50 Jahre keine Rolle mehr. Die EK-Rendite ist nach diesem Zeitraum nahezu identisch, egal ob man ordentlich gehebelt hat oder zu 100% EK gekauft.

antworten
WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

JA, aber die Immobilie auf Pump ist auch eine andere Risikoklasse als das Aktienpaket. Im Prinzip müsste man dann eher ein Aktienpaket als Vergleich heranziehen, dass zu 20-25 % mit einem Kredit finanziert ist.

WiWi Gast schrieb am 13.05.2022:

Immobilen sind die einzige Möglichkeit für die Privatpersonen einen Hebel anzuwenden und dabei große Summen zu investieren. Bei einer Tilgung von 3% hat man in 10 Jahren auch nur ca. 35% getilgt und der Hebel bleibt wesentlich, wenn auch stark gesunken.

ME machen die Aktien nur für die Haushalte Sinn, die relativ viel Überschuss haben (50% von Einkommen), den Sie anlegen können. Wenn man allerdings 10-20% überschüssig hat kann kein relativ zum Lebensniveau relevantes Vermögen in Aktien aufgebaut werden, in Immobilien aber schon wohl.

WiWi Gast schrieb am 13.05.2022:

Rendite ist zwar höher als die 4%, da niemand 100% EK einsetzt. 50-60% ist aber auch nicht realistisch. Ich weiß wie du auf die Zahl kommst. Da vergleichst du aber auch Äpfel mit Birnen. Rendite im 1. Jahr mag zwar vllt so hoch sein. Auf 10-20 Jahren relativiert sich die Rendite wieder, da immer mehr EK genutzt werden muss um die gleiche Rendite zu erzielen. Bei Immobilien sind Rendite von +- 20% pro Jahr innerhalb von 10 Jahren realistisch. Ich komme bei mir selbst auf so 16% pro Jahr innerhalb von 10 Jahren. Innerhalb von 20 Jahren komme ich auf 12%. Höher als mit Aktien, aber auch mit deutlich mehr Arbeit und ein bissl mehr Risiko verbunden.

Langfristig nähert sich die EK-Rendite der GK-Rendite an. Wenn man über 25 Jahre finanziert, dann spielt dieser Hebel z.B. nach 50 Jahren, wenn evtl. vererbt wird, keine nennenswerte Rolle mehr (etwa 0,1-0,2% Renditeplus).
Auch wird dieser Hebel zum Start durch die Kaufnebenkosten geschmälert. Diese beiden Effekte sind der Grund, warum die EK-Rendite von Immobilien etwa zwischen 5-10 Jahren Haltedauer am höchsten ist und man dann verkaufen sollte. Macht natürlich keiner, sei es wegen Steuer oder weil man es als Eigennutzer eh nicht macht.
Von daher ist diese ganze Hebeldiskussion für Privatleute eher theoretischer Natur, solange sie das FK nicht konstant halten, wie es Immobiliengesellschaften tun, kürzen sie sich den Hebel ja sowieso jeden Monat und schießen dagegen teures EK nach.

antworten
WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Bitcoin hedged gerade nicht so gut....

WiWi Gast schrieb am 04.04.2022:

Salve,

Einfache Frage, steht im Titel.
Was ist der aktuell der beste Schutz vor der gallopierenden Inflation: Aktien, Immobilien..

Bitcoin

antworten
WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Ich habe keine Ahnung von Finanzen und Co. Aber für mich ist der beste Inflationsschutz ist die eigene Ausbildung.

In meinem Bereich (Informationssicherheit) stecke ich Geld in bestimmte Zertifizierungen, Weiterbildungen, evtl. ein weiteres Studium oder ein Doktorat - whatever. Alles, was mir in 5 Jahren einen Vorteil bringt und die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass ich auch da noch einen guten Job habe oder mich selbständig machen kann.

Und ein dickes Auto oder eine fette Hütte brauche ich eh nicht :)

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WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

Tja dein Beitrag ist nicht gut gealtert, nachdem die Immobilienpreise nominal (!) im zweiten Quartal bereits gesunken sind.
Real eine richtig heftige negative Rendite.

Allein die Aussage das Zinssteigerungen während der Laufzeit nicht interessieren, zeigt deine völlige Unkenntnis des Immobilienmarkts.

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Fragt sich wer hier der ökonomische Analphabet ist. Kennst du nur die "whatever it takes"-Geldpolitikmentalität seit 2008? Vergleiche mal Leitzins und Inflationsrate in den Jahrzehnten davor, vielleicht fällt dir etwas auf. Als die Inflationsrate zuletzt in den 90ern ähnlich hoch wie heute lag, war der Leitzins bei über 8%, d.h. Sparer wurden nicht wie heute enteignet.

Ja, komischerweise wollen andere Investoren v.a. italienische Staatsanleihen nicht kaufen - die EZB ist da fast der alleinige Käufer. D.h. du kannst hier nicht von Marktzinsen ausgehen. Die ergäben sich nur dann, wenn die EZB die Anleihenkäufe einstellen würde und Anleihen in großem Stil verkaufen würde (was sie nicht tun wird) und Italien sich wirklich am Kapitalmarkt refinanzieren müsste.

Wenn also die EZB weder in der Lage ist den Leitzins deutlich zu erhöhen, noch, die Staatsanleihen loszuwerden um die Geldmenge zu reduzieren, hat sie kaum Möglichkeiten, die Inflation zu dämmen. Immobilieneigentümer sind dann klar im Vorteil, und zu deiner Information: man kann sich die Zinsen auf 15, 20, 30 Jahre festschreiben lassen und allgemeine Zinssteigerungen interessieren während der Zinsbindung nicht. Im jetzigen Tempo bei der Inflationsentwicklung sind Immobilien locker in 20 Jahren abbezahlt. Schon eine jährliche Inflationsrate von 7% bedeutet eine mittlere Verdoppelung der Preise innerhalb von 10 Jahren, d.h. der Geldwert halbiert sich in diesem Zeitraum. In diesem Zeitraum steigen voraussichtlich auch Löhne, Mieten etc nominal um die 100% und die fixe Kreditrate lässt sich mit jedem Jahr leichter bedienen.

Aber bei 7% Inflation wird es angesichts der erwähnten fehlenden Inflationsbremse der EZB nicht bleiben.
Bei bald über 10% Inflation ist ein Kredit mit 3% Zins geschenktes Geld, aber das verstehst du wohl nicht.

antworten
WiWi Gast

Was ist der beste Inflationsschutz

ich schließe mich dem Vorvorposter an.

Natürlich spielt der Hebel eine Rolle, nach 50 Jahren wird das Fremdkapital in Eigenkapital umgewandelt. Rechne mal eine EK-Rendite für die Totalperiode aus auf 1 EUR Einsatz in Aktien mit 4 % pa Rentabilität und 2%pa Immobilien mit EK-Einsatz von 15%.

WiWi Gast schrieb am 13.05.2022:

ME machen die Aktien nur für die Haushalte Sinn, die relativ viel Überschuss haben (50% von Einkommen), den Sie anlegen können. Wenn man allerdings 10-20% überschüssig hat kann kein relativ zum Lebensniveau relevantes Vermögen in Aktien aufgebaut werden, in Immobilien aber schon wohl.

Meinungen sind das eine Fakten das andere. Rechne es dir doch einfach mal durch. Der Hebel spielt nach 50 Jahre keine Rolle mehr. Die EK-Rendite ist nach diesem Zeitraum nahezu identisch, egal ob man ordentlich gehebelt hat oder zu 100% EK gekauft.

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Persönlicher Inflationsrechner mit Ausgabenanteilsregler

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Wer vergleichen will, wie stark seine persönliche Teuerungsrate von der amtlichen Inflation abweicht, kann im »Persönlichen Inflationsrechner« des Statistischen Bundesamts seine Ausgabenanteile für die Güter des Warenkorbs nach seinen eigenen Verbrauchsgewohnheiten gewichten.

Arbeitsblatt: Was sind Inflation und Deflation?

Ein roter Drache aus Lego hält eien zwei Euromünze in den Klauen.

Zwei Begriffe sorgen für Unbehagen, wenn es um den Wert unseres Geldes geht: Inflation und Deflation. Gerät das Preisniveau deutlich aus den Fugen, kann es eine Volkswirtschaft schwer belasten und einen Wohlstandsverlust mit weitreichenden wirtschaftlichen, sozialen und auch politischen Konsequenzen nach sich ziehen.

Statistik: Preisniveau 2013 - Deutschland knapp über dem EU-Durchschnitt

Die europäische und spanische Flagge.

Das Preisniveau für die privaten Konsumausgaben in Deutschland lag im Jahr 2013 um 1,5 Prozent über dem Durchschnitt der 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU). Am teuerstem war es innerhalb der EU in Dänemark und am günstigsten in Bulgarien. Dort lag das Preisniveau bei weniger als der Hälfte aller EU-Mitgliedstaaten.

Inflations­rate steigt 2014 um 0,9 Prozent gegen­über dem Vor­jahr

Ein goldenes Sparschwein steht auf einem Fliesenboden.

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen am Verbraucherpreisindex – beträgt im Jahresdurchschnitt 2014 gegenüber dem Vor­jahr 0,9 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, ist die Jahresteuerungsrate somit seit 2011 rückläufig und betrug im Dezember 2014 lediglich 0,2 Prozent. Eine niedrigere Inflationsrate wurde zuletzt im Oktober 2009 mit 0,0 Prozent gemessen.

Statistik: Kaufkraftparitäten

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Kaufkraftparitäten sind Preisrelationen, die angeben, wie viele Einheiten inländischer Währung erforderlich sind, um die gleiche Menge an einem Gut oder an einem Bündel von Gütern zu erwerben, die für eine Einheit einer bestimmten ausländischen Währung erhältlich ist.

Inflation bleibt bei zwei Prozent

Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Oktober 2012 um 2,0 Prozent höher als im Oktober 2011. Die Inflationsrate wurde weiterhin deutlich durch die Preisentwicklung bei Energie bestimmt. Energie verteuerte sich im Oktober 2012 insgesamt um 5,5 Prozent gegenüber Oktober 2011.

Arbeitsblatt: Die Kalte Progression

Arbeitsblatt Kalte Progression

Das Arbeitsblatt im Medienpaket „Finanzen & Steuern“ beschreibt das Phänomen der kalten Progression, indem der Zusammenhang mit unserem linear-progressiven Steuersystem aufgedeckt und die Auswirkungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erläutert werden.

Inflationsrate im Januar knapp über zwei Prozent

Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im Januar 2012 um 2,1 Prozent höher als im Januar 2011. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, verharrt damit die Inflationsrate – gemessen am Verbraucherpreisindex – knapp über 2 Prozent.

Inflation bleibt deutlich über der Zwei-Prozent-Marke

Ein Berg mit Centstücken auf dem zwei Büroklammermännchen in weiß stehen, die die Buchstaben -W- und -I- für Wirtschaftsinformatik tragen.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland im Oktober 2011 gegenüber Oktober 2010 um 2,5 Prozent gestiegen. Im September lag die Teuerungsrate etwas höher bei plus 2,6 Prozent. Die Inflationsrate wurde erneut maßgeblich von der Preisentwicklung bei Haushaltsenergie und Kraftstoffen bestimmt.

Statistik: Broschüre »Preise auf einen Blick 2011«

Preise beeinflussen nahezu alle Bereich unseres Lebens. Sie bieten Orientierung, setzen Anreize und Grenzen für Kaufentscheidungen. Die neue destatis Broschüre "Preise auf einen Blick" zeigt die wichtigsten Ergebnisse der Preisstatistik.

Arbeitsblatt: Inflation

Das Hoch-im-Kurs Arbeitsblatt „Inflation – Ein Schreckgespenst mit vielen Gesichtern“ klärt den Begriff der Inflation und beschäftigt sich mit den verschiedenen Formen von Inflation, deren Merkmalen und den Folgen.

Online-Wirtschaftssimulation »Inflation Island«

Im Spiel „Inflation Island“ kann man spielerisch sein Wissen über die Vorteile von Preisstabilität vertiefen und lernen, welche negativen Effekte Deflation, eine hohe Inflation und Hyperinflation auf Einzelpersonen und die Gesellschaft insgesamt haben können.

Niedrige Inflation ist kein Gift für den Arbeitsmarkt

Zwei giftige Pilze.

Einige namhafte Ökonomen warnten wiederholt davor, dass eine niedrige Inflationsrate unter Umständen zu höherer Arbeitslosigkeit führt. Eine am Montag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt jedoch, dass der Effekt zu vernachlässigen ist.

Arbeitsblatt »Inflation - Deflation«

Arbeitsblatt Inflation Deflation

Das Arbeitsblatt befasst sich mit den Ursachen für Inflation, Deflation und Hyperinflation. Dabei steht das Thema Preisstabilität als oberstes wirtschaftspolitisches Ziel im Fokus.

Inflationsrate erstmals seit Wiedervereinigung bei null

Ein Holzsetskasten mit Buchstabenwürfeln, die die Worte: Vier und Null ergeben..

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wird sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im Mai 2009 - nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern - gegenüber Mai 2008 voraussichtlich nicht verändern (April 2009: + 0,7%).

Antworten auf Was ist der beste Inflationsschutz

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