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ImmobilienImmobilienpreise

Aktuelle Immobilienpreise

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 02.12.2023:

Flossbach und Storch konstatiert, dass die Nachfrage nach privaten Immobilien komplett eingebrochen ist und empfiehlt immer 20-30 Prozent weniger zu bieten

Wenn man keine ernstgemeinte Kaufabsicht hat, dann kann man das so machen.

Das ist Quatsch. 20% sind aktuell locker drin. Manchmal wird bei so einem Abschlag nicht Mal verhandelt sondern direkt akzeptiert. Makler rechnen auch damit. Basis: persönliche Erfahrung. Auch wenn der Abschlag zu groß ist, gibt es vom Makler oft auch ein Gegenangebot.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ist doch in Ordnung, der Preis wird doch meist sowieso 10-20% über dem Wunschpreis angesetzt.

Man kann denke ich sicher davon ausgehen: Wird das Angebot sofort angenommen, dann liegt das einfach daran, dass der Wunschpreis (fast) erzielt wurde.

WiWi Gast schrieb am 02.12.2023:

Flossbach und Storch konstatiert, dass die Nachfrage nach privaten Immobilien komplett eingebrochen ist und empfiehlt immer 20-30 Prozent weniger zu bieten

Wenn man keine ernstgemeinte Kaufabsicht hat, dann kann man das so machen.

Das ist Quatsch. 20% sind aktuell locker drin. Manchmal wird bei so einem Abschlag nicht Mal verhandelt sondern direkt akzeptiert. Makler rechnen auch damit. Basis: persönliche Erfahrung. Auch wenn der Abschlag zu groß ist, gibt es vom Makler oft auch ein Gegenangebot.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 02.12.2023:

Flossbach und Storch konstatiert, dass die Nachfrage nach privaten Immobilien komplett eingebrochen ist und empfiehlt immer 20-30 Prozent weniger zu bieten

Wenn man keine ernstgemeinte Kaufabsicht hat, dann kann man das so machen.

Das ist Quatsch. 20% sind aktuell locker drin. Manchmal wird bei so einem Abschlag nicht Mal verhandelt sondern direkt akzeptiert. Makler rechnen auch damit. Basis: persönliche Erfahrung. Auch wenn der Abschlag zu groß ist, gibt es vom Makler oft auch ein Gegenangebot.

Es kommt auf den Einzelfall an. Es hängen hier alte Pre-ENEV-Gebäude für Monate beim Immoscout im Netz drin. Tlw. gehen die auch über die Zeit mit dem Preis runter (von 990k auf 800k lt. Immoscout in einem Fall). Vlt. dann noch weiterer Verhandlungsspielraum möglich.

Dann gab es hier ein gerade 12 Jahre altes EFH mit 120 qm und Fußbodenheizung und Gasheizung, aber prinzipiell durch Fußbodenheizung eben gut geeignet für Wärmepumpe. Das Ding war paar Tage drin, dann war es raus aus Immoscout. Trotz der Winzgröße, trotz eines m.E. exorbitanten Preises. Ist mittlerweile wieder bewohnt (die Verkäufer sind wohl schon vorher raus, daher war es kurzzeitig leer d.h. kein Auto im Carport, keine Gardinen, keine Spielgeräte im Garten usw.). Bin mir ziemlich sicher, dass der Verkäufer sich da nicht in 3-4 Tagen um 20% runterhandeln lassen hat.

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WiWi Gast

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Weil man dann vermutlich 600.000€ aufnehmen muss.

WiWi Gast schrieb am 02.12.2023:

Die Bauzinsen sollten sich um die 3% bewegen. Dann hätte man wieder einen halbwegs gesunden Markt, wo sich auch nur Leute ein Haus kaufen können, die es sich tatsächlich auch leisten können.

Wenn die Zinsen im Euro Raum in 2024 tatsächlich beginnen sollten in kleinen 0,25% Schritten zu fallen, dann werden die Leute in dieser Phase vermutlich trotzdem noch nicht kaufen, weil sie auf weiter sinkende Zinsen spekulieren werden. Warum 500.000 Euro Kredit für 3,5% aufnehmen, wenn es evtl. ein Jahr später auch für 2,5% gehen könnte?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 02.12.2023:

Flossbach und Storch konstatiert, dass die Nachfrage nach privaten Immobilien komplett eingebrochen ist und empfiehlt immer 20-30 Prozent weniger zu bieten

Wenn man keine ernstgemeinte Kaufabsicht hat, dann kann man das so machen.

Das ist Quatsch. 20% sind aktuell locker drin. Manchmal wird bei so einem Abschlag nicht Mal verhandelt sondern direkt akzeptiert. Makler rechnen auch damit. Basis: persönliche Erfahrung. Auch wenn der Abschlag zu groß ist, gibt es vom Makler oft auch ein Gegenangebot.

20% sind nur drin, wenn der Verkäufer diese 20% in seinem Verkaufsangebot eingepreist hat. Niemand verkauft zu einem Preis, zu dem er nicht bereit ist, zu verkaufen. (Notverkäufe ausgenommen - aber diese sind eher rar.) Die Verkäuferseite wird derzeit regelrecht gezwungen, diese 20% Verhandlungsspielraum draufzuschlagen, da dieser Abschlag von der Käuferseite eingefordert wird.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Also als wir unser Haus ( bj. 1978) vor 4 Monaten verkauft habe, hatte ich ohne Makler den Preis 25% über dem Preis den ich haben wollte angeboten. Dadurch konnte ich dem Verkäufer nach und nach 20% entgegenkommen und habe das Haus am Ende sogar 5% über dem Preis den ich haben wollte verkauft.
Ist ne ganz einfache psychologische Strategie die viele anwenden. Deshalb verstehe ich das ganze kommentieren hier nicht. Natürlich werden momentan um die 20% nachgelassen weil die vorher aufgeschlagen wurden.
Ich glaub nur die Immobilien ab 2000 Baujahr brauchen das nicht zu machen. Die bekommen alle ihren Verkaufspreis.

WiWi Gast schrieb am 03.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 02.12.2023:

Flossbach und Storch konstatiert, dass die Nachfrage nach privaten Immobilien komplett eingebrochen ist und empfiehlt immer 20-30 Prozent weniger zu bieten

Wenn man keine ernstgemeinte Kaufabsicht hat, dann kann man das so machen.

Das ist Quatsch. 20% sind aktuell locker drin. Manchmal wird bei so einem Abschlag nicht Mal verhandelt sondern direkt akzeptiert. Makler rechnen auch damit. Basis: persönliche Erfahrung. Auch wenn der Abschlag zu groß ist, gibt es vom Makler oft auch ein Gegenangebot.

20% sind nur drin, wenn der Verkäufer diese 20% in seinem Verkaufsangebot eingepreist hat. Niemand verkauft zu einem Preis, zu dem er nicht bereit ist, zu verkaufen. (Notverkäufe ausgenommen - aber diese sind eher rar.) Die Verkäuferseite wird derzeit regelrecht gezwungen, diese 20% Verhandlungsspielraum draufzuschlagen, da dieser Abschlag von der Käuferseite eingefordert wird.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 03.12.2023:

Flossbach und Storch konstatiert, dass die Nachfrage nach privaten Immobilien komplett eingebrochen ist und empfiehlt immer 20-30 Prozent weniger zu bieten

Wenn man keine ernstgemeinte Kaufabsicht hat, dann kann man das so machen.

Das ist Quatsch. 20% sind aktuell locker drin. Manchmal wird bei so einem Abschlag nicht Mal verhandelt sondern direkt akzeptiert. Makler rechnen auch damit. Basis: persönliche Erfahrung. Auch wenn der Abschlag zu groß ist, gibt es vom Makler oft auch ein Gegenangebot.

20% sind nur drin, wenn der Verkäufer diese 20% in seinem Verkaufsangebot eingepreist hat. Niemand verkauft zu einem Preis, zu dem er nicht bereit ist, zu verkaufen. (Notverkäufe ausgenommen - aber diese sind eher rar.) Die Verkäuferseite wird derzeit regelrecht gezwungen, diese 20% Verhandlungsspielraum draufzuschlagen, da dieser Abschlag von der Käuferseite eingefordert wird.

Das würde bedeuten, dass die Angebotspreise nochmal 20% nach oben wären, was aber nicht der Fall ist.

Warum saugen sich hier so viele irgendwas aus den Fingern?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 03.12.2023:

Flossbach und Storch konstatiert, dass die Nachfrage nach privaten Immobilien komplett eingebrochen ist und empfiehlt immer 20-30 Prozent weniger zu bieten

Wenn man keine ernstgemeinte Kaufabsicht hat, dann kann man das so machen.

Das ist Quatsch. 20% sind aktuell locker drin. Manchmal wird bei so einem Abschlag nicht Mal verhandelt sondern direkt akzeptiert. Makler rechnen auch damit. Basis: persönliche Erfahrung. Auch wenn der Abschlag zu groß ist, gibt es vom Makler oft auch ein Gegenangebot.

20% sind nur drin, wenn der Verkäufer diese 20% in seinem Verkaufsangebot eingepreist hat. Niemand verkauft zu einem Preis, zu dem er nicht bereit ist, zu verkaufen. (Notverkäufe ausgenommen - aber diese sind eher rar.) Die Verkäuferseite wird derzeit regelrecht gezwungen, diese 20% Verhandlungsspielraum draufzuschlagen, da dieser Abschlag von der Käuferseite eingefordert wird.

Auch das ist nicht ganz korrekt. Es gibt verkäufer die den Preis ansetzen und keinen tieferen Preis akzeptieren. Nach und nach senken diese aber den Preis bei Immoscout. Am Ende, wenn die verkaufen müssen, gibt es oft den Abschlag. Klar pauschal kann man das so nicht sagen, aber es nicht so, dass dier Verkäufer einfach Mal 20% draufhauen, sondern eher man probiert eben teurer zu verkaufen und merkt dann, dass der Markt es nicht hergibt. Denke keiner der Verkäufer, hat absichtlich den Verkauf über ein Jahr hingezogen um später doch noch den 20% Rabatt oder mehr zu gewähren...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 02.12.2023:

Wenn die Zinsen im Euro Raum in 2024 tatsächlich beginnen sollten in kleinen 0,25% Schritten zu fallen, dann werden die Leute in dieser Phase vermutlich trotzdem noch nicht kaufen, weil sie auf weiter sinkende Zinsen spekulieren werden. Warum 500.000 Euro Kredit für 3,5% aufnehmen, wenn es evtl. ein Jahr später auch für 2,5% gehen könnte?

Weil man dann für 5 Jahre finanziert und max 5% mehr für Zinsen bezahlt hat - dafür aber vermutlich 10-15% weniger Kaufpreis bezahlt hat.

Das würde nur gelten, wenn die Immobilienpreise tatsächlich wieder steigen. Warum sollten sie das schon bei kleinen Zinssenkungen tun? Das Bewertungsniveau ist immer noch sehr hoch.

Die entscheiden Frage ist eher, was der Markt an langfristigen Zinsen z.B. in 5 Jahren erwartet und das ist unbekannt.

Der aktuell stagnierende Markt hat für Käufer auch Reise. Endlich kann man in Ruhe überlegen, besichtigen und auswählen und es gibt überhaupt erstmal ein Angebot.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 30.11.2023:

Experten können ja selber nicht viel "vorhersagen". Letzendlich ist doch folgendes Fakt:

  • Wir haben aktuell Bauzinsen von ca 4% (Tendenz fallend)
  • Lohnsteigerungen von vermutlich 10% (seit 2022)

Die Frage ist wie hoch müssten die Bauzinsen sein, damit sich der Markt stabilisiert? Was meint Ihr sind es 2% oder 3%?

Ich behaupte Mal, hätten wir wieder Corona Zinsen von 1% würde es wieder abgehen und die Preise würde alle Allzeithochs brechen, da es die Lohnsteigerungen gab und auch Neubau teurer geworden ist. Bin mir unsicher war bei 3% oder so passiert, da es immer noch sehr teuer ist. Glaube persönlich, dass der Wert nicht unterhalb von 2.5% in 2024 geht.

Man wird es sehen, ob 3% den Markt wieder beleben oder 2%. Ich denke, es wird bei selbst bewohnten Immobilien eher bei 3% herum passieren und bei fremdvermieteten bei niedrigeren Zinsen, aber das ist auch nur ein Bauchgefühl.

Die Löhne mögen teils gestiegen sein, das Eigenkapital der meisten dürfte aber in 2022-2023 an den Aktien- und Anleihemärkten nicht in diesem Maße mitgewachsen sein.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 03.12.2023:

Das würde nur gelten, wenn die Immobilienpreise tatsächlich wieder steigen. Warum sollten sie das schon bei kleinen Zinssenkungen tun?

Die Immobilienpreise werden auch bei stagnierenden Zinsen jetzt langsam wieder steigen. An den Fundamentaldaten hat sich nichts geändert - im Gegenteil. Der Wohnraummangel in Ballungsgebieten wird jedes Jahr stärker.

Auch wenn mancher in München jetzt schon 4-5 köpfige Familien in 2-Raum-Wohnungen großzieht (1x Kinderzimmer und Eltern schlafen im Wohnzimmer), mangelt es nach wie vor und in noch größerem Maße als schon bisher an Wohnraum.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 03.12.2023:

Wenn die Zinsen im Euro Raum in 2024 tatsächlich beginnen sollten in kleinen 0,25% Schritten zu fallen, dann werden die Leute in dieser Phase vermutlich trotzdem noch nicht kaufen, weil sie auf weiter sinkende Zinsen spekulieren werden. Warum 500.000 Euro Kredit für 3,5% aufnehmen, wenn es evtl. ein Jahr später auch für 2,5% gehen könnte?

Weil man dann für 5 Jahre finanziert und max 5% mehr für Zinsen bezahlt hat - dafür aber vermutlich 10-15% weniger Kaufpreis bezahlt hat.

Wer auf sinkende Zinsen "spekuliert", sollte sich im Klaren sein, dass man damit zwangsweise auf steigende Preise "spekuliert". Umgekehrt gilt das gleiche. Das eine bedingt das andere. Darum geht es doch hier nahezu ausnahmslos.

Das würde nur gelten, wenn die Immobilienpreise tatsächlich wieder steigen. Warum sollten sie das schon bei kleinen Zinssenkungen tun? Das Bewertungsniveau ist immer noch sehr hoch.

Die entscheiden Frage ist eher, was der Markt an langfristigen Zinsen z.B. in 5 Jahren erwartet und das ist unbekannt.

Der aktuell stagnierende Markt hat für Käufer auch Reise. Endlich kann man in Ruhe überlegen, besichtigen und auswählen und es gibt überhaupt erstmal ein Angebot.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 03.12.2023:

Wenn die Zinsen im Euro Raum in 2024 tatsächlich beginnen sollten in kleinen 0,25% Schritten zu fallen, dann werden die Leute in dieser Phase vermutlich trotzdem noch nicht kaufen, weil sie auf weiter sinkende Zinsen spekulieren werden. Warum 500.000 Euro Kredit für 3,5% aufnehmen, wenn es evtl. ein Jahr später auch für 2,5% gehen könnte?

Weil man dann für 5 Jahre finanziert und max 5% mehr für Zinsen bezahlt hat - dafür aber vermutlich 10-15% weniger Kaufpreis bezahlt hat.

Wer auf sinkende Zinsen "spekuliert", sollte sich im Klaren sein, dass man damit zwangsweise auf steigende Preise "spekuliert". Umgekehrt gilt das gleiche. Das eine bedingt das andere. Darum geht es doch hier nahezu ausnahmslos.

Das würde nur gelten, wenn die Immobilienpreise tatsächlich wieder steigen. Warum sollten sie das schon bei kleinen Zinssenkungen tun? Das Bewertungsniveau ist immer noch sehr hoch.

Die entscheiden Frage ist eher, was der Markt an langfristigen Zinsen z.B. in 5 Jahren erwartet und das ist unbekannt.

Der aktuell stagnierende Markt hat für Käufer auch Reise. Endlich kann man in Ruhe überlegen, besichtigen und auswählen und es gibt überhaupt erstmal ein Angebot.

Mag langfristig so sein, kurzfristig werden sich bei einer Zinsreduktion die Preise nicht unmittelbar nach oben bewegen. Die Verkäufer schauen nicht täglich auf dir Zinsen und adaptieren ihre Preise. Die meisten haben einfach den Anker im Kopf, der vor 2-3 Jahren erzielbar gewesen wäre und der bleibt auch trotzdem Inflation und Co bestehen. Der 0815 Verkäufer weiß nämlich gar nichts mit Zins und Inflation anzufangen, etwas überspitzt formuliert, aber die mangelnden wirtschaftlichen/mathematischen Kenntnisse der breiten Masse sind teilweise echt erschreckend.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 03.12.2023:

Wer auf sinkende Zinsen "spekuliert", sollte sich im Klaren sein, dass man damit zwangsweise auf steigende Preise "spekuliert". Umgekehrt gilt das gleiche. Das eine bedingt das andere. Darum geht es doch hier nahezu ausnahmslos.

Schöner Kommentar, einfach formuliert. Vielleicht verstehen es jetzt auch die letzten noch ;-)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Hier in diesen Thread schauen alle zukünftigen Immobilieneigentümer gefrustet rein.

Den jetzigen Eigentümern sind die Immobilienpreise egal....die nutzen das Haus oder die Wohnung die nächsten 30 Jahre oder vermieten die Wohnung teuer. Nur Scheidungshäuser sind jetzt kritisch.

Nur für Investoren ist es jetzt spannend.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Da würde ich gar nicht mal widersprechen, aber private Käufer und Verkäufer machen tatsächlich nur einen sehr kleinen Teil aus.

Vor allem Bauträger (aktuell mit massiver Anzahl an unverkauften Objekten) und Immogesellschaften mit großen Immobilienbestand haben Probleme und sind stark getroffen und bestimmen alleine aufgrund der Größe auch die Preise.

Des Weiteren ist es sehr spannend für Banken, da die Immobilienwerte eigentlich immer in die Kreditvergabe einfließen. Entweder als ernsthaftes "No Go" für eine Anschlussfinanzierung oder für einen Risikoaufschlag beim Zins.

Und Refinanzierungen dürften ab 2024/2025 die Leute mit sehr kurzer Laufzeit (5 Jahre) und dann anschließend die weiteren Profiteure der Niedrigzinsphase treffen. Für einige wird das finanziell ein böses Erwachen. Wie viele es treffen wird, wird man mit der Zeit sehen

WiWi Gast schrieb am 04.12.2023:

Hier in diesen Thread schauen alle zukünftigen Immobilieneigentümer gefrustet rein.

Den jetzigen Eigentümern sind die Immobilienpreise egal....die nutzen das Haus oder die Wohnung die nächsten 30 Jahre oder vermieten die Wohnung teuer. Nur Scheidungshäuser sind jetzt kritisch.

Nur für Investoren ist es jetzt spannend.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Zinsen spiegeln sich nicht sofort im Preis wider. Weder nach oben noch nach unten. Sollte doch mittlerweile wirklich jeder verstanden haben.

Es wäre ja auch möglich erstmal nur ein Grundstück zu kaufen, das du dann erst in 1-3 Jahren anfängst zu bebauen. Sinken die Zinsen bis dahin, kannst du zumindest den Hausbau deutlich günstiger finanzieren.

WiWi Gast schrieb am 03.12.2023:

Wer auf sinkende Zinsen "spekuliert", sollte sich im Klaren sein, dass man damit zwangsweise auf steigende Preise "spekuliert". Umgekehrt gilt das gleiche. Das eine bedingt das andere. Darum geht es doch hier nahezu ausnahmslos.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 04.12.2023:

Zinsen spiegeln sich nicht sofort im Preis wider. Weder nach oben noch nach unten. Sollte doch mittlerweile wirklich jeder verstanden haben.

Es wäre ja auch möglich erstmal nur ein Grundstück zu kaufen, das du dann erst in 1-3 Jahren anfängst zu bebauen. Sinken die Zinsen bis dahin, kannst du zumindest den Hausbau deutlich günstiger finanzieren.

Wer auf sinkende Zinsen "spekuliert", sollte sich im Klaren sein, dass man damit zwangsweise auf steigende Preise "spekuliert". Umgekehrt gilt das gleiche. Das eine bedingt das andere. Darum geht es doch hier nahezu ausnahmslos.

Richtig! Genau meine Strategie. Jetzt in Ruhe das Grundstück erwerben und dann zu den Baufirmen. Die wollen ja dann mit mir bauen und nicht mehr andersrum.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 04.12.2023:

Vor allem Bauträger (aktuell mit massiver Anzahl an unverkauften Objekten)

Wir sind mittlerweile bald im Jahr 2024. Der Zinsschock kam im Frühjahr 2022. Bei uns wurde schon 2022 abverkauft, 2023 kam noch ein wenig nach. Tlw. ging es dann tatsächlich auch in die Vermietung, was früher wahrscheinlich eher in den Verkauf gegangen wäre.

Für 2024 sind nahezu keine, d.h. im Vergleich zu vorher vielleicht 10%, Projekte der Entwickler angekündigt. Kleine Projekte, wenige Wohneinheiten. Das heißt, bei uns haben die Entwickler definitiv Mitte 2022 schon die Wende eingeleitet und neue Projekte auf Eis gelegt. Als Projektentwickler hast du kaum Fixkosten. Die Mitarbeiterkosten kannst du über Kurzarbeit decken.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 04.12.2023:

Und Refinanzierungen dürften ab 2024/2025 die Leute mit sehr kurzer Laufzeit (5 Jahre) und dann anschließend die weiteren Profiteure der Niedrigzinsphase treffen. Für einige wird das finanziell ein böses Erwachen. Wie viele es treffen wird, wird man mit der Zeit sehen

Sicher nicht. Vor dem Ukrainekrieg dürfte kaum jemand nur auf 5 Jahre finanziert haben. Erst ab da irgendwann, kam vielleicht mal jemand auf die Idee zu hoffen der Krieg und andere Ereignisse seien schnell genug vorbei, daß es wieder runtergeht. Also vor 2027 würde ich keine notleidenden Refinanzierungen erwarten. Frühere Käufer dürften schon einiges getilgt haben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Zumindest die Interhyp Statistiken sagen etwas anderes. Die durchschnittliche Länge einer Finanzierung seit 2018 lag bei 9.25 Jahren. Da auch immer einige Leute über 15 Jahre finanzieren, gibt es offenbar gar nicht so wenige mit Laufzeit unter 10 Jahren

WiWi Gast schrieb am 05.12.2023:

Und Refinanzierungen dürften ab 2024/2025 die Leute mit sehr kurzer Laufzeit (5 Jahre) und dann anschließend die weiteren Profiteure der Niedrigzinsphase treffen. Für einige wird das finanziell ein böses Erwachen. Wie viele es treffen wird, wird man mit der Zeit sehen

Sicher nicht. Vor dem Ukrainekrieg dürfte kaum jemand nur auf 5 Jahre finanziert haben. Erst ab da irgendwann, kam vielleicht mal jemand auf die Idee zu hoffen der Krieg und andere Ereignisse seien schnell genug vorbei, daß es wieder runtergeht. Also vor 2027 würde ich keine notleidenden Refinanzierungen erwarten. Frühere Käufer dürften schon einiges getilgt haben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber hier in München haben Bauträger noch sehr viele unverkaufte Wohnungen im Bestand.

Des Weiteren laufen auch die bereits begonnenen Projekte mit ordentlich baufortschrirtt weiter und werden schon jetzt mit Nachlass beworben

WiWi Gast schrieb am 04.12.2023:

Vor allem Bauträger (aktuell mit massiver Anzahl an unverkauften Objekten)

Wir sind mittlerweile bald im Jahr 2024. Der Zinsschock kam im Frühjahr 2022. Bei uns wurde schon 2022 abverkauft, 2023 kam noch ein wenig nach. Tlw. ging es dann tatsächlich auch in die Vermietung, was früher wahrscheinlich eher in den Verkauf gegangen wäre.

Für 2024 sind nahezu keine, d.h. im Vergleich zu vorher vielleicht 10%, Projekte der Entwickler angekündigt. Kleine Projekte, wenige Wohneinheiten. Das heißt, bei uns haben die Entwickler definitiv Mitte 2022 schon die Wende eingeleitet und neue Projekte auf Eis gelegt. Als Projektentwickler hast du kaum Fixkosten. Die Mitarbeiterkosten kannst du über Kurzarbeit decken.

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WiWi Gast

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Man hat natürlich noch einen Schwung an Leuten die 2014 zu 2% Zinsen für 10J finanziert haben und jetzt zu vll 4% den Rest neu finanzieren müssen. Aber ich denke dieser Impact wird sich in Grenzen halten. Da vermutlich schon ein bisschen was getulgt wurde und natürlich die Preise 2014 noch deutlich geringer waren.

WiWi Gast schrieb am 05.12.2023:

Und Refinanzierungen dürften ab 2024/2025 die Leute mit sehr kurzer Laufzeit (5 Jahre) und dann anschließend die weiteren Profiteure der Niedrigzinsphase treffen. Für einige wird das finanziell ein böses Erwachen. Wie viele es treffen wird, wird man mit der Zeit sehen

Sicher nicht. Vor dem Ukrainekrieg dürfte kaum jemand nur auf 5 Jahre finanziert haben. Erst ab da irgendwann, kam vielleicht mal jemand auf die Idee zu hoffen der Krieg und andere Ereignisse seien schnell genug vorbei, daß es wieder runtergeht. Also vor 2027 würde ich keine notleidenden Refinanzierungen erwarten. Frühere Käufer dürften schon einiges getilgt haben.

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WiWi Gast

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Stimmt! Als mit Kriegsbeginn die Zinsen langsam hoch gingen glaubten viele, dass sich die Zinsen nach dem nahen Kriegsende schnell zurück entwickeln würden.
In dieser Phase galten schon 2% als hohe Zinsen. Von wegen Verdopplung in kurzer Zeit ...

WiWi Gast schrieb am 05.12.2023:

Und Refinanzierungen dürften ab 2024/2025 die Leute mit sehr kurzer Laufzeit (5 Jahre) und dann anschließend die weiteren Profiteure der Niedrigzinsphase treffen. Für einige wird das finanziell ein böses Erwachen. Wie viele es treffen wird, wird man mit der Zeit sehen

Sicher nicht. Vor dem Ukrainekrieg dürfte kaum jemand nur auf 5 Jahre finanziert haben. Erst ab da irgendwann, kam vielleicht mal jemand auf die Idee zu hoffen der Krieg und andere Ereignisse seien schnell genug vorbei, daß es wieder runtergeht. Also vor 2027 würde ich keine notleidenden Refinanzierungen erwarten. Frühere Käufer dürften schon einiges getilgt haben.

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WiWi Gast

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Scheint wohl wieder der Münchner Sonderfall zu sein. Dann kann ich nur sagen: Zuschlagen! Wenn die tatsächlich noch in 2023 Projekte begonnen haben, sind hier (für Münchner Verhältnisse) Schnäppchen möglich.

Im Rest der Republik sind die Projektentwickler großteils schon im Schlafmodus. Tlw. wird noch geplant, aber 2023 wurde praktisch nichts neues angefangen.

WiWi Gast schrieb am 05.12.2023:

Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber hier in München haben Bauträger noch sehr viele unverkaufte Wohnungen im Bestand.

Des Weiteren laufen auch die bereits begonnenen Projekte mit ordentlich baufortschrirtt weiter und werden schon jetzt mit Nachlass beworben

WiWi Gast schrieb am 04.12.2023:

Vor allem Bauträger (aktuell mit massiver Anzahl an unverkauften Objekten)

Wir sind mittlerweile bald im Jahr 2024. Der Zinsschock kam im Frühjahr 2022. Bei uns wurde schon 2022 abverkauft, 2023 kam noch ein wenig nach. Tlw. ging es dann tatsächlich auch in die Vermietung, was früher wahrscheinlich eher in den Verkauf gegangen wäre.

Für 2024 sind nahezu keine, d.h. im Vergleich zu vorher vielleicht 10%, Projekte der Entwickler angekündigt. Kleine Projekte, wenige Wohneinheiten. Das heißt, bei uns haben die Entwickler definitiv Mitte 2022 schon die Wende eingeleitet und neue Projekte auf Eis gelegt. Als Projektentwickler hast du kaum Fixkosten. Die Mitarbeiterkosten kannst du über Kurzarbeit decken.

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WiWi Gast

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Wo liest du denn, dass noch Projekte in 2023 begonnen wurden? Es geht um Objekte, die 2021 und 2022 gestartet wurden und eben Ende 2023 bzw. bis Mitte 2024 fertiggestellt werden. Diese Projekte nicht zu Ende zu bringen, wäre finanziell gar nicht möglich für die Bauträger.

Hab übrigens mal zum Spaß andere Großstädte bei Google gesucht. Das Bild im Raum Frankfurt, Stuttgart und Hamburg war identisch. Aktive Rabatte von fertigen bzw. bald fertigen Objekten

WiWi Gast schrieb am 05.12.2023:

Scheint wohl wieder der Münchner Sonderfall zu sein. Dann kann ich nur sagen: Zuschlagen! Wenn die tatsächlich noch in 2023 Projekte begonnen haben, sind hier (für Münchner Verhältnisse) Schnäppchen möglich.

Im Rest der Republik sind die Projektentwickler großteils schon im Schlafmodus. Tlw. wird noch geplant, aber 2023 wurde praktisch nichts neues angefangen.

WiWi Gast schrieb am 05.12.2023:

Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber hier in München haben Bauträger noch sehr viele unverkaufte Wohnungen im Bestand.

Des Weiteren laufen auch die bereits begonnenen Projekte mit ordentlich baufortschrirtt weiter und werden schon jetzt mit Nachlass beworben

WiWi Gast schrieb am 04.12.2023:

Vor allem Bauträger (aktuell mit massiver Anzahl an unverkauften Objekten)

Wir sind mittlerweile bald im Jahr 2024. Der Zinsschock kam im Frühjahr 2022. Bei uns wurde schon 2022 abverkauft, 2023 kam noch ein wenig nach. Tlw. ging es dann tatsächlich auch in die Vermietung, was früher wahrscheinlich eher in den Verkauf gegangen wäre.

Für 2024 sind nahezu keine, d.h. im Vergleich zu vorher vielleicht 10%, Projekte der Entwickler angekündigt. Kleine Projekte, wenige Wohneinheiten. Das heißt, bei uns haben die Entwickler definitiv Mitte 2022 schon die Wende eingeleitet und neue Projekte auf Eis gelegt. Als Projektentwickler hast du kaum Fixkosten. Die Mitarbeiterkosten kannst du über Kurzarbeit decken.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Eine Analyse vom DGB über Baulandpreise, die auch hier schon als wahrer Kostentreiber diskutiert wurden:
"DGB sieht „Kostentreiber Nummer eins“ bei Bauland – und fordert neue Schritte.

Demnach sind die Baulandpreise in den vergangenen zehn Jahren um 83 Prozent gestiegen und damit stärker als die Baupreise, die im selben Zeitraum um 60 Prozent zulegten.

DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell hielt fest: „Das teure Bauland ist Kostentreiber Nummer eins für den Wohnungsbau.“ In Großstädten samt Umland könne aufgrund der hohen Baulandpreise nicht mehr preisgünstig gebaut werden. „Die Politik muss sich dem Thema Bodenpreise stärker zuwenden“, forderte Körzell.

Demnach legten die Baulandpreise in den Metropolen in den vergangenen zehn Jahren enorm zu: in München um 276 Prozent, in Berlin um 270 Prozent, in Hamburg um 189 Prozent, in Köln um 165 Prozent, in Frankfurt um 178 Prozent und in Stuttgart um 136 Prozent.

Das ist nicht nur eine Folge der stetig fallenden Zinsen, sondern auch aufgrund der Baulandverknappung durch den demografischen Flaschenhals (der sich erst jetzt mittelfristig mehr löst) und die zu geringe Ausweisung von neuem Bauland.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Es wird bald eine Baulandoffensive geben, wenn die Ampel gescheitert ist und das ist nur richtig so

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 05.12.2023:

Es wird bald eine Baulandoffensive geben, wenn die Ampel gescheitert ist und das ist nur richtig so

Das hat doch nichts mit der Ampel zu tun. Wir hatten 16 Jahre Zeit für eine Baulandoffensive unter der alten Regierung.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.12.2023:

Zumindest die Interhyp Statistiken sagen etwas anderes. Die durchschnittliche Länge einer Finanzierung seit 2018 lag bei 9.25 Jahren. Da auch immer einige Leute über 15 Jahre finanzieren, gibt es offenbar gar nicht so wenige mit Laufzeit unter 10 Jahren

naja kommt halt auf die Finanzierungsstruktur an, ich hab z.b. auch einen Teil nur auf 5 Jahre finanziert, da aber dann ein Bausparer zuteilungsreif ist und der der mit 1,8% durchläuft bis zur finalen Tilgung hat das keinen großen Sinn gemacht hier länger zu finanzieren

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WiWi Gast

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Da ist was dran. Man hätte bei diesen Niedeigzinsen noch ganz andere Dinge anschieben müssen. In Schulen und Infrastruktur investieren, Wohnungsbau und Bauland. Die Bahn modernisieren etc etc

Aber auch die große Koalition war zu dumm diese Chance zu sehen....
Ample auch ne Katastrophe...

WiWi Gast schrieb am 06.12.2023:

Es wird bald eine Baulandoffensive geben, wenn die Ampel gescheitert ist und das ist nur richtig so

Das hat doch nichts mit der Ampel zu tun. Wir hatten 16 Jahre Zeit für eine Baulandoffensive unter der alten Regierung.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Baulandoffensiven wird es nie wieder geben:

  • Die bisherigen Eigentümer möchten nicht, dass ihre Grundstücke/Häuser an Wert verlieren
  • Große Teile der Politik (insb. im linken/grünen Spektrum) sind aus Umwelt- und Sozialaspekten gegen Einfamilienhäuser o.ä. und möchten lieber große MFH-Siedlungen bauen wie in den 50ern und (in besonders hässlich) 70ern
  • Die Bevölkerungsprognosen gehen alle langfristig von einer sinkenden Bevölkerung aus (auch wenn die Migration gerade komplett gegensätzlich wirkt und die Verteilung Menschen zu Wohnraum immer dysfunktionaler wird)

Durch Migrations- und Wirtschaft- und Zinssentwicklung wird es sicherlich immer mal Phasen geben, wo es schwieriger oder leichter wird, eine Immobilie bzw. ein Grundstück zu erwerben. Aber flächendeckend neues Bauland könnt ihr euch wohl in Deutschland für immer abschminken.

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WiWi Gast

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Klar, die Fälle mag es geben.

Zumindest aus meinem Umfeld sehe ich anderes. Daher bin ich sehr gespannt, wie stark die Auswirkungen sein werden.

Ich möchte zumindest persönlich nicht in der Situation sein, in den nächsten ca. zwei Jahren refinanzieren zu müssen. Ich würde trotz höherer Zinsen auch immer direkt auf 15 oder 20 Jahre Zinsbindung gehen

WiWi Gast schrieb am 06.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 05.12.2023:

Zumindest die Interhyp Statistiken sagen etwas anderes. Die durchschnittliche Länge einer Finanzierung seit 2018 lag bei 9.25 Jahren. Da auch immer einige Leute über 15 Jahre finanzieren, gibt es offenbar gar nicht so wenige mit Laufzeit unter 10 Jahren

naja kommt halt auf die Finanzierungsstruktur an, ich hab z.b. auch einen Teil nur auf 5 Jahre finanziert, da aber dann ein Bausparer zuteilungsreif ist und der der mit 1,8% durchläuft bis zur finalen Tilgung hat das keinen großen Sinn gemacht hier länger zu finanzieren

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 06.12.2023:

Baulandoffensiven wird es nie wieder geben:

  • Die bisherigen Eigentümer möchten nicht, dass ihre Grundstücke/Häuser an Wert verlieren
    ich wüsste nicht wo die mitentscheiden, eher in der Verschwörungskiste gekramt

  • Große Teile der Politik (insb. im linken/grünen Spektrum) sind aus Umwelt- und Sozialaspekten gegen Einfamilienhäuser o.ä. und möchten lieber große MFH-Siedlungen bauen wie in den 50ern und (in besonders hässlich) 70ern

Das ist so, wobei man fairerweise zugeben muss aus Ressourcengründen (und auch Boden ist ein endliche Ressource) ist ein freihstehendes EFH so ziemlich das schlechteste was es gibt. Abgesehen davon waren das freihstehende EFH auch in der Vergangenheit eher die Ausnahme in der Dt. Bevölkerung (was sich auch in der hohen Mieterquote wiederspiegelt)

  • Die Bevölkerungsprognosen gehen alle langfristig von einer sinkenden Bevölkerung aus (auch wenn die Migration gerade komplett gegensätzlich wirkt und die Verteilung Menschen zu Wohnraum immer dysfunktionaler wird)

Wohnraum wäre grds. vorhanden nur zum einen an den "falschen" Orten und zum anderen auf Grund der geänderten Anforderungen / Bedürfnisse wird als nicht mehr angemessen gesehen.

Durch Migrations- und Wirtschaft- und Zinssentwicklung wird es sicherlich immer mal Phasen geben, wo es schwieriger oder leichter wird, eine Immobilie bzw. ein Grundstück zu erwerben. Aber flächendeckend neues Bauland könnt ihr euch wohl in Deutschland für immer abschminken.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das war Olalf Scholz, unser Finanzexperte.
Deutschland konnte 30-jährige Anleihen zu Negativzins begeben. Ein absolute No Brainer zu diesen Finanzierungskosten deutlich die Investitionen zu steigern. Aber man hat sich an den Nullzins gewöhnt und dachte anscheinend, dass würde nie enden.

WiWi Gast schrieb am 06.12.2023:

Da ist was dran. Man hätte bei diesen Niedeigzinsen noch ganz andere Dinge anschieben müssen. In Schulen und Infrastruktur investieren, Wohnungsbau und Bauland. Die Bahn modernisieren etc etc

Aber auch die große Koalition war zu dumm diese Chance zu sehen....
Ample auch ne Katastrophe...

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WiWi Gast

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Eine Regierung, die sich nicht darum kümmert wird abgewählt. Fertig.
Außerdem ist es ja nicht so, dass viele Ältere nicht selbst Kinder haben und wollen dass der Nachwuchs selbst bauen kann. Die wissen alle sehr genau was das Problem heutzutage ist.
Scheinbar gehst du nur von kinderlosen Rentnern aus, aber die Realität ist eine andere.

Was manche Eigentümer möchten, spielt keine Rolle. Mehr und günstigere Grundstücke bieten auch Investitionsmöglichkeiten, woran vor allem große Player wie Vonovia sehr interessiert sind. Denn aktuell lohnt es sich nichtmal für solche Konzerne zu bauen.

Selbst Olaf Scholz hat bereits von massiver Baulandausweitung gesprochen. Das ist nur eine Frage der Zeit. Ansonsten bricht unsere Gesellschaft auseinander, das garantiere ich dir.

WiWi Gast schrieb am 06.12.2023:

Baulandoffensiven wird es nie wieder geben:

  • Die bisherigen Eigentümer möchten nicht, dass ihre Grundstücke/Häuser an Wert verlieren
  • Große Teile der Politik (insb. im linken/grünen Spektrum) sind aus Umwelt- und Sozialaspekten gegen Einfamilienhäuser o.ä. und möchten lieber große MFH-Siedlungen bauen wie in den 50ern und (in besonders hässlich) 70ern
  • Die Bevölkerungsprognosen gehen alle langfristig von einer sinkenden Bevölkerung aus (auch wenn die Migration gerade komplett gegensätzlich wirkt und die Verteilung Menschen zu Wohnraum immer dysfunktionaler wird)

Durch Migrations- und Wirtschaft- und Zinssentwicklung wird es sicherlich immer mal Phasen geben, wo es schwieriger oder leichter wird, eine Immobilie bzw. ein Grundstück zu erwerben. Aber flächendeckend neues Bauland könnt ihr euch wohl in Deutschland für immer abschminken.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 06.12.2023:

Da ist was dran. Man hätte bei diesen Niedeigzinsen noch ganz andere Dinge anschieben müssen. In Schulen und Infrastruktur investieren, Wohnungsbau und Bauland. Die Bahn modernisieren etc etc

Aber auch die große Koalition war zu dumm diese Chance zu sehen....
Ample auch ne Katastrophe...

Die Union hat die letzten 16 Jahre auf Kosten der Zukunftsfähigkeit die Staatsfinanzen "saniert", damit man sich als großer Retter vor die schwarze Null stellen kann und gegenüber den anderen europäischen Ländern den Zeigefinger bei der Staatsverschuldung heben kann.

Die Ampel hingegen verschwendet das Geld jetzt lieber im Sozialstaat und sinnlosem Klimaaktivismus. Beides ideologisch getrieben, nicht rational erklärbar und ohne ROI für die Gesellschaft und den Staat.
4 Jahre Ampel werden uns den Wohlstand von 15-20 Jahre Arbeit kosten.

Ich hoffe inständig, dass bei der nächsten Wahl alle 3 beteiligten Parteien hart abgestraft werden. Sonst muss ich wirklich konkret übers Auswandern nachdenken.
Die FDP mit ihrer Bückerei werde ich wohl definitiv nie wieder wählen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 06.12.2023:

Baulandoffensiven wird es nie wieder geben:

  • Die bisherigen Eigentümer möchten nicht, dass ihre Grundstücke/Häuser an Wert verlieren
  • Große Teile der Politik (insb. im linken/grünen Spektrum) sind aus Umwelt- und Sozialaspekten gegen Einfamilienhäuser o.ä. und möchten lieber große MFH-Siedlungen bauen wie in den 50ern und (in besonders hässlich) 70ern
  • Die Bevölkerungsprognosen gehen alle langfristig von einer sinkenden Bevölkerung aus (auch wenn die Migration gerade komplett gegensätzlich wirkt und die Verteilung Menschen zu Wohnraum immer dysfunktionaler wird)

Durch Migrations- und Wirtschaft- und Zinssentwicklung wird es sicherlich immer mal Phasen geben, wo es schwieriger oder leichter wird, eine Immobilie bzw. ein Grundstück zu erwerben. Aber flächendeckend neues Bauland könnt ihr euch wohl in Deutschland für immer abschminken.

Wenn Wohnfläche politisch beschränkt wird, dann muss die verfügbare Fläche aber auch gerecht verteilt werden. Aktuell ist es eher so, dass die Alten satt sind und die Jungen jetzt halt Pech haben. Egal ob Eigentum oder Miete via Altmietverträge. Die miserable Nutzung der Fläche, insbesondere Alte in ihrem großen Häusern/Wohnungen, ist das größte Problem.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.12.2023:

Wo liest du denn, dass noch Projekte in 2023 begonnen wurden? Es geht um Objekte, die 2021 und 2022 gestartet wurden und eben Ende 2023 bzw. bis Mitte 2024 fertiggestellt werden. Diese Projekte nicht zu Ende zu bringen, wäre finanziell gar nicht möglich für die Bauträger.

2021 Baubeginn? 2024 fertig? Arbeitet da einer alleine in Eigenleistung? Normalerweise wird im Frühjahr begonnen (ok, tlw. im Herbst) und das Projekt ist dann Herbst/Frühwinter fertig. Alles, was 2024 fertig wird, sollte Baubeginn Herbst 2023 oder später sein.

Hab übrigens mal zum Spaß andere Großstädte bei Google gesucht. Das Bild im Raum Frankfurt, Stuttgart und Hamburg war identisch. Aktive Rabatte von fertigen bzw. bald fertigen Objekten

Ja, aber das Angebot ist halt 10% von dem, was es früher gab. Hier mal konkret Frankfurt, jeweils 1. Jahreshälfte:

2015: 1.149 Wohnungen verkauft
2022: 220 Wohnungen verkauft
2023: 38 Wohnungen verkauft

Nun gibt es auch nicht tausende sofort bezugsfertige Neubauwohnungen zur Auswahl. Nein, die Bautätigkeit ist um 90-95% zurückgegangen im Vergleich zur Niedrigzinsphase.

Scheint wohl wieder der Münchner Sonderfall zu sein. Dann kann ich nur sagen: Zuschlagen! Wenn die tatsächlich noch in 2023 Projekte begonnen haben, sind hier (für Münchner Verhältnisse) Schnäppchen möglich.

Im Rest der Republik sind die Projektentwickler großteils schon im Schlafmodus. Tlw. wird noch geplant, aber 2023 wurde praktisch nichts neues angefangen.

Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber hier in München haben Bauträger noch sehr viele unverkaufte Wohnungen im Bestand.

Des Weiteren laufen auch die bereits begonnenen Projekte mit ordentlich baufortschrirtt weiter und werden schon jetzt mit Nachlass beworben

WiWi Gast schrieb am 04.12.2023:

Vor allem Bauträger (aktuell mit massiver Anzahl an unverkauften Objekten)

Wir sind mittlerweile bald im Jahr 2024. Der Zinsschock kam im Frühjahr 2022. Bei uns wurde schon 2022 abverkauft, 2023 kam noch ein wenig nach. Tlw. ging es dann tatsächlich auch in die Vermietung, was früher wahrscheinlich eher in den Verkauf gegangen wäre.

Für 2024 sind nahezu keine, d.h. im Vergleich zu vorher vielleicht 10%, Projekte der Entwickler angekündigt. Kleine Projekte, wenige Wohneinheiten. Das heißt, bei uns haben die Entwickler definitiv Mitte 2022 schon die Wende eingeleitet und neue Projekte auf Eis gelegt. Als Projektentwickler hast du kaum Fixkosten. Die Mitarbeiterkosten kannst du über Kurzarbeit decken.

antworten
WiWi Gast

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Wenn Wohnfläche politisch beschränkt wird, dann muss die verfügbare Fläche aber auch gerecht verteilt werden. Aktuell ist es eher so, dass die Alten satt sind und die Jungen jetzt halt Pech haben. Egal ob Eigentum oder Miete via Altmietverträge. Die miserable Nutzung der Fläche, insbesondere Alte in ihrem großen Häusern/Wohnungen, ist das größte Problem.

Was heißt gerecht? Meinst du die alten Leute aus ihren Häusern rauszuschmeißen?

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WiWi Gast

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Ich weiß nicht, von welchen Projekten oder Wohnungen du redest, aber unter 1.5 Jahren geht gar nichts ab Spatenstich geht bei klassischen Bauträgerobjekten gar nichts.

Ich habe selbst zuletzt privat gebaut und da waren wir mit 9 Monaten Bauzeit "schnell". Und das für ein EFH ohne spezielle Anforderungen, Aufzüge, Fluchtwege, etc.

Ich sage auch an keiner Stelle, dass es momentan ein höheres Angebot gibt, als damals. Lediglich dass verfügbare Bauträgerobjekte aktuell mit deutlichen Abschlag zu bekommen sind. Und offenbar scheint sich selbst für das (laut deiner Aussage) so niedrige Angebot kein Abnehmer zu finden. Nicht umsonst stehen reihenweise Einheiten leer, obwohl diese bezugsfertig sind

WiWi Gast schrieb am 06.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 05.12.2023:

Wo liest du denn, dass noch Projekte in 2023 begonnen wurden? Es geht um Objekte, die 2021 und 2022 gestartet wurden und eben Ende 2023 bzw. bis Mitte 2024 fertiggestellt werden. Diese Projekte nicht zu Ende zu bringen, wäre finanziell gar nicht möglich für die Bauträger.

2021 Baubeginn? 2024 fertig? Arbeitet da einer alleine in Eigenleistung? Normalerweise wird im Frühjahr begonnen (ok, tlw. im Herbst) und das Projekt ist dann Herbst/Frühwinter fertig. Alles, was 2024 fertig wird, sollte Baubeginn Herbst 2023 oder später sein.

Hab übrigens mal zum Spaß andere Großstädte bei Google gesucht. Das Bild im Raum Frankfurt, Stuttgart und Hamburg war identisch. Aktive Rabatte von fertigen bzw. bald fertigen Objekten

Ja, aber das Angebot ist halt 10% von dem, was es früher gab. Hier mal konkret Frankfurt, jeweils 1. Jahreshälfte:

2015: 1.149 Wohnungen verkauft
2022: 220 Wohnungen verkauft
2023: 38 Wohnungen verkauft

Nun gibt es auch nicht tausende sofort bezugsfertige Neubauwohnungen zur Auswahl. Nein, die Bautätigkeit ist um 90-95% zurückgegangen im Vergleich zur Niedrigzinsphase.

Scheint wohl wieder der Münchner Sonderfall zu sein. Dann kann ich nur sagen: Zuschlagen! Wenn die tatsächlich noch in 2023 Projekte begonnen haben, sind hier (für Münchner Verhältnisse) Schnäppchen möglich.

Im Rest der Republik sind die Projektentwickler großteils schon im Schlafmodus. Tlw. wird noch geplant, aber 2023 wurde praktisch nichts neues angefangen.

Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber hier in München haben Bauträger noch sehr viele unverkaufte Wohnungen im Bestand.

Des Weiteren laufen auch die bereits begonnenen Projekte mit ordentlich baufortschrirtt weiter und werden schon jetzt mit Nachlass beworben

WiWi Gast schrieb am 04.12.2023:

Vor allem Bauträger (aktuell mit massiver Anzahl an unverkauften Objekten)

Wir sind mittlerweile bald im Jahr 2024. Der Zinsschock kam im Frühjahr 2022. Bei uns wurde schon 2022 abverkauft, 2023 kam noch ein wenig nach. Tlw. ging es dann tatsächlich auch in die Vermietung, was früher wahrscheinlich eher in den Verkauf gegangen wäre.

Für 2024 sind nahezu keine, d.h. im Vergleich zu vorher vielleicht 10%, Projekte der Entwickler angekündigt. Kleine Projekte, wenige Wohneinheiten. Das heißt, bei uns haben die Entwickler definitiv Mitte 2022 schon die Wende eingeleitet und neue Projekte auf Eis gelegt. Als Projektentwickler hast du kaum Fixkosten. Die Mitarbeiterkosten kannst du über Kurzarbeit decken.

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WiWi Gast

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Da wirfst du jetzt bisschen viel durcheinander.

EFHs und Mieterquote haben keine wirkliche Gemeinsamkeit. Deutschland hat eine hohe Mieterquote weil Mieten jahrzehntelang wirklich günstig war. Für viele Einkommensschichten bestand gar kein Anlass etwas zu kaufen, man konnte ja superbillig bis zum Lebensende mieten.

Im ländlichen Raum ist das EFH der abolute Normalfall, weil dort eben der Platz vorhanden ist. Da mittlerweile 70-80% der Bürger in Städten wohnen, ist platzbedingt klar, dass nur die Minderheit davon dort in einem EFH leben kann.

Das EFH ist selbstverständlich auch das Zeichen einer Wohlstandsgesellschaft. Wer kann, leistet es sich. Ich gönne es dem Hinchirurgen in einem Haus zu leben und nicht in einer Wohnkaserne.
Welchen Grund haben Leistungsträger denn Leistung zu bringen, wenn sie sich davon nichts mehr leisten dürfen? Das ist doch absurd mittlerweile in Deutschland. Hier wird nur noch Mittelmäßigkeit beklatscht und auch noch für gut befunden. Scheinbar darf nur noch das Establishment ein angenehmes Leben führen.

Bevor wir also das EFH versuchen zu verbieten, geben erst mal ALLE Politiker ihre EFHs ab. Aus Solidarität natürlich.

WiWi Gast schrieb am 06.12.2023:

Das ist so, wobei man fairerweise zugeben muss aus Ressourcengründen (und auch Boden ist ein endliche Ressource) ist ein freihstehendes EFH so ziemlich das schlechteste was es gibt. Abgesehen davon waren das freihstehende EFH auch in der Vergangenheit eher die Ausnahme in der Dt. Bevölkerung (was sich auch in der hohen Mieterquote wiederspiegelt)

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 06.12.2023:

Wenn Wohnfläche politisch beschränkt wird, dann muss die verfügbare Fläche aber auch gerecht verteilt werden. Aktuell ist es eher so, dass die Alten satt sind und die Jungen jetzt halt Pech haben. Egal ob Eigentum oder Miete via Altmietverträge. Die miserable Nutzung der Fläche, insbesondere Alte in ihrem großen Häusern/Wohnungen, ist das größte Problem.

Was heißt gerecht? Meinst du die alten Leute aus ihren Häusern rauszuschmeißen?

Ist es gerecht sich alles einzuverleiben und dann den jungen nichts mehr zu gönnen/ermöglichen? Natürlich sollen die Leute nicht rausgeworfen werden, aber dann muss es Jungen auch möglich sein.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 06.12.2023:

Da wirfst du jetzt bisschen viel durcheinander.

EFHs und Mieterquote haben keine wirkliche Gemeinsamkeit. Deutschland hat eine hohe Mieterquote weil Mieten jahrzehntelang wirklich günstig war. Für viele Einkommensschichten bestand gar kein Anlass etwas zu kaufen, man konnte ja superbillig bis zum Lebensende mieten.

Im ländlichen Raum ist das EFH der abolute Normalfall, weil dort eben der Platz vorhanden ist. Da mittlerweile 70-80% der Bürger in Städten wohnen, ist platzbedingt klar, dass nur die Minderheit davon dort in einem EFH leben kann.

Das EFH ist selbstverständlich auch das Zeichen einer Wohlstandsgesellschaft. Wer kann, leistet es sich. Ich gönne es dem Hinchirurgen in einem Haus zu leben und nicht in einer Wohnkaserne.
Welchen Grund haben Leistungsträger denn Leistung zu bringen, wenn sie sich davon nichts mehr leisten dürfen? Das ist doch absurd mittlerweile in Deutschland. Hier wird nur noch Mittelmäßigkeit beklatscht und auch noch für gut befunden. Scheinbar darf nur noch das Establishment ein angenehmes Leben führen.

Bevor wir also das EFH versuchen zu verbieten, geben erst mal ALLE Politiker ihre EFHs ab. Aus Solidarität natürlich.

WiWi Gast schrieb am 06.12.2023:

Das ist so, wobei man fairerweise zugeben muss aus Ressourcengründen (und auch Boden ist ein endliche Ressource) ist ein freihstehendes EFH so ziemlich das schlechteste was es gibt. Abgesehen davon waren das freihstehende EFH auch in der Vergangenheit eher die Ausnahme in der Dt. Bevölkerung (was sich auch in der hohen Mieterquote wiederspiegelt)

Gebe ich dir recht. Leistung muss sich lohnen. Wohin soll das noch führen? Steuerlast in Deutschland schon enorm hoch und jetzt wird über Steuererhöhungen nachgedacht? Als junge Person, die trotz sehr guter Ausbildung vermutlich frühestens mit 40/50 über ein Eigenheim nachdenken kann (sollten die Gehaltssprünge passieren), ist das eine äußerst demotivierende Situation. Und dabei habe ich noch das Glück, vermutlich etwas zu erben. Aber ohne Erbe, vermutlich unvorstellbar. Dann wohl doch lieber das Geld in Luxusartikel versenken, um wenigstens für einen Moment das Gefühl zu haben, mir was leisten zu können. Weiß nicht ob das perspektivisch zu so einer tollen Arbeitsmoral führt...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 06.12.2023:

Wenn Wohnfläche politisch beschränkt wird, dann muss die verfügbare Fläche aber auch gerecht verteilt werden. Aktuell ist es eher so, dass die Alten satt sind und die Jungen jetzt halt Pech haben. Egal ob Eigentum oder Miete via Altmietverträge. Die miserable Nutzung der Fläche, insbesondere Alte in ihrem großen Häusern/Wohnungen, ist das größte Problem.

Was heißt gerecht? Meinst du die alten Leute aus ihren Häusern rauszuschmeißen?

Ist es gerecht sich alles einzuverleiben und dann den jungen nichts mehr zu gönnen/ermöglichen? Natürlich sollen die Leute nicht rausgeworfen werden, aber dann muss es Jungen auch möglich sein.

Auch die "Jungen" dürfen sich gerne alles einverleiben. Aber bitte nicht auf Kosten der Alten, sondern auf Kosten der Lebensqualität. Bitte den Lebensstandard genauso runterfahren, wie zu Zeiten der Alten. Keine Urlaubsreisen, kein Lifestyle, 45 Std Woche/ 6 Tage Woche, kein Homeoffice, 20 Urlaubstage p.a., maximal einen gebrauchten Dacia usw.
Und schon klappt das mit dem "Einverleiben". Das wäre sogar super gerecht. So haben es die Alten nämlich i,d.R. gemacht.
Die großen Häuser haben dann max. 95 qm und werden mit 4-6 Personen bewohnt. Der Garten sollte im wesentlichen zur Selbstversorgung genutzt werden. Elternzeit müsste übrigens auch wieder abgeschafft werden, da sonst ungerecht.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Wenn Wohnfläche politisch beschränkt wird, dann muss die verfügbare Fläche aber auch gerecht verteilt werden. Aktuell ist es eher so, dass die Alten satt sind und die Jungen jetzt halt Pech haben. Egal ob Eigentum oder Miete via Altmietverträge. Die miserable Nutzung der Fläche, insbesondere Alte in ihrem großen Häusern/Wohnungen, ist das größte Problem.

Was heißt gerecht? Meinst du die alten Leute aus ihren Häusern rauszuschmeißen?

Ist es gerecht sich alles einzuverleiben und dann den jungen nichts mehr zu gönnen/ermöglichen? Natürlich sollen die Leute nicht rausgeworfen werden, aber dann muss es Jungen auch möglich sein.

Auch die "Jungen" dürfen sich gerne alles einverleiben. Aber bitte nicht auf Kosten der Alten, sondern auf Kosten der Lebensqualität. Bitte den Lebensstandard genauso runterfahren, wie zu Zeiten der Alten. Keine Urlaubsreisen, kein Lifestyle, 45 Std Woche/ 6 Tage Woche, kein Homeoffice, 20 Urlaubstage p.a., maximal einen gebrauchten Dacia usw.
Und schon klappt das mit dem "Einverleiben". Das wäre sogar super gerecht. So haben es die Alten nämlich i,d.R. gemacht.
Die großen Häuser haben dann max. 95 qm und werden mit 4-6 Personen bewohnt. Der Garten sollte im wesentlichen zur Selbstversorgung genutzt werden. Elternzeit müsste übrigens auch wieder abgeschafft werden, da sonst ungerecht.

Oha, wieder Boomer Märchenstunde. Als jemand, der 2007 ins Arbeitsleben gestartet ist kann ich berichten, dass in den 45h und sechs Tagen, die in früher „geschuftet“ wurden, nicht einmal die Leistung erbracht wurde, die heute in zwei Tagen abgerufen werden muss. Zumindest in Bürojobs. Neulich war Elternabend in der Schule meiner Kinder. Es ging um Unterrichtsausfälle. Wortlaut der Rektorin: „Früher hatte ich soviele (Lehrerdeputats-)Stunden, ich wusste gar nicht wohin damit. Heute muss ich jede einzelne Stunde zusammensuchen). Rate mal, wer die Kinder dann im Home Office betreut wenn Corona ist oder der Unterricht sonstwie ausfällt. Früher Gabs komischerweise auch Grundstücke 300-400qm in stadtnaher Lage. Heute 150-200qm, wenn überhaupt. Zumindest bei mir Südwesten. Neue Nauplätze in extrem schlechten Lagen, neben sehr lauten Strasden oder dergleichen. Früher konnte man ohne jegliche englischkenntnisse Außenminister werden (Westerwelle) oder MP in BW (Oettinger). Heute kannst ohne Business English nicht mal einen gescheiten Sachbearbeiterjob bekommen. Aber ja, früher war es schon extrem schwer, dieses Leben. Heute ist alles nur noch Hängematte…

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Wenn Wohnfläche politisch beschränkt wird, dann muss die verfügbare Fläche aber auch gerecht verteilt werden. Aktuell ist es eher so, dass die Alten satt sind und die Jungen jetzt halt Pech haben. Egal ob Eigentum oder Miete via Altmietverträge. Die miserable Nutzung der Fläche, insbesondere Alte in ihrem großen Häusern/Wohnungen, ist das größte Problem.

Was heißt gerecht? Meinst du die alten Leute aus ihren Häusern rauszuschmeißen?

Ist es gerecht sich alles einzuverleiben und dann den jungen nichts mehr zu gönnen/ermöglichen? Natürlich sollen die Leute nicht rausgeworfen werden, aber dann muss es Jungen auch möglich sein.

Auch die "Jungen" dürfen sich gerne alles einverleiben. Aber bitte nicht auf Kosten der Alten, sondern auf Kosten der Lebensqualität. Bitte den Lebensstandard genauso runterfahren, wie zu Zeiten der Alten. Keine Urlaubsreisen, kein Lifestyle, 45 Std Woche/ 6 Tage Woche, kein Homeoffice, 20 Urlaubstage p.a., maximal einen gebrauchten Dacia usw.
Und schon klappt das mit dem "Einverleiben". Das wäre sogar super gerecht. So haben es die Alten nämlich i,d.R. gemacht.
Die großen Häuser haben dann max. 95 qm und werden mit 4-6 Personen bewohnt. Der Garten sollte im wesentlichen zur Selbstversorgung genutzt werden. Elternzeit müsste übrigens auch wieder abgeschafft werden, da sonst ungerecht.

Oha, wieder Boomer Märchenstunde. Als jemand, der 2007 ins Arbeitsleben gestartet ist kann ich berichten, dass in den 45h und sechs Tagen, die in früher „geschuftet“ wurden, nicht einmal die Leistung erbracht wurde, die heute in zwei Tagen abgerufen werden muss. Zumindest in Bürojobs. Neulich war Elternabend in der Schule meiner Kinder. Es ging um Unterrichtsausfälle. Wortlaut der Rektorin: „Früher hatte ich soviele (Lehrerdeputats-)Stunden, ich wusste gar nicht wohin damit. Heute muss ich jede einzelne Stunde zusammensuchen). Rate mal, wer die Kinder dann im Home Office betreut wenn Corona ist oder der Unterricht sonstwie ausfällt. Früher Gans komischerweise auch Grundstücke 300-400qm in stadtnaher Lage. Heute 150-200qm, wenn überhaupt. Zumindest bei mir Südwesten. Neue Nauplätze in extrem schlechten Lagen, neben sehr lauten Strasden oder dergleichen. Früher konnte man ohne jegliche englischkenntnisse Außenminister werden (Westerwelle) oder MP in BW (Oettinger). Heute kannst ohne Business English nicht mal einen gescheiten Sachbearbeiterjob bekommen. Aber ja, früher war es schon extrem schwer, dieses Leben. Heute ist alles nur noch Hängematte…

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WiWi Gast

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Baulandausweitung wird kommen, aber für Mehrfamilienhäuser.

Eine Regierung wird nicht abgewählt werden, wenn sie sich nicht für die Interessen der wenigen EFH-Verrückten stark macht.

WiWi Gast schrieb am 06.12.2023:

Eine Regierung, die sich nicht darum kümmert wird abgewählt. Fertig.
Außerdem ist es ja nicht so, dass viele Ältere nicht selbst Kinder haben und wollen dass der Nachwuchs selbst bauen kann. Die wissen alle sehr genau was das Problem heutzutage ist.
Scheinbar gehst du nur von kinderlosen Rentnern aus, aber die Realität ist eine andere.

Was manche Eigentümer möchten, spielt keine Rolle. Mehr und günstigere Grundstücke bieten auch Investitionsmöglichkeiten, woran vor allem große Player wie Vonovia sehr interessiert sind. Denn aktuell lohnt es sich nichtmal für solche Konzerne zu bauen.

Selbst Olaf Scholz hat bereits von massiver Baulandausweitung gesprochen. Das ist nur eine Frage der Zeit. Ansonsten bricht unsere Gesellschaft auseinander, das garantiere ich dir.

WiWi Gast schrieb am 06.12.2023:

Baulandoffensiven wird es nie wieder geben:

  • Die bisherigen Eigentümer möchten nicht, dass ihre Grundstücke/Häuser an Wert verlieren
  • Große Teile der Politik (insb. im linken/grünen Spektrum) sind aus Umwelt- und Sozialaspekten gegen Einfamilienhäuser o.ä. und möchten lieber große MFH-Siedlungen bauen wie in den 50ern und (in besonders hässlich) 70ern
  • Die Bevölkerungsprognosen gehen alle langfristig von einer sinkenden Bevölkerung aus (auch wenn die Migration gerade komplett gegensätzlich wirkt und die Verteilung Menschen zu Wohnraum immer dysfunktionaler wird)

Durch Migrations- und Wirtschaft- und Zinssentwicklung wird es sicherlich immer mal Phasen geben, wo es schwieriger oder leichter wird, eine Immobilie bzw. ein Grundstück zu erwerben. Aber flächendeckend neues Bauland könnt ihr euch wohl in Deutschland für immer abschminken.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Ist es gerecht sich alles einzuverleiben und dann den jungen nichts mehr zu gönnen/ermöglichen? Natürlich sollen die Leute nicht rausgeworfen werden, aber dann muss es Jungen auch möglich sein.

Auch die "Jungen" dürfen sich gerne alles einverleiben. Aber bitte nicht auf Kosten der Alten, sondern auf Kosten der Lebensqualität. Bitte den Lebensstandard genauso runterfahren, wie zu Zeiten der Alten. Keine Urlaubsreisen, kein Lifestyle, 45 Std Woche/ 6 Tage Woche, kein Homeoffice, 20 Urlaubstage p.a., maximal einen gebrauchten Dacia usw.
Und schon klappt das mit dem "Einverleiben". Das wäre sogar super gerecht. So haben es die Alten nämlich i,d.R. gemacht.

Tatsache ist, die Alten brauchen die Jungen mehr als umgekehrt.

Wenn die Politik mit ihrer Lobbyarbeit für Rentner und Co. so weitermacht, dann bricht früher oder später das Sozialsystem zusammen.
Es ist jetzt schon ein Problem, dass zunehmend junge gut qualifizierte Menschen ins Ausland abhauen oder das andere Extrem, wenig bis gar nicht arbeiten.
Guckt euch mal die Quote der NEETs (auf deutsch: junge Menschen die weder Arbeiten noch eine Ausbildung/Studium machen) an.

Mathematische Tatsache ist aber leider, wir brauchen theoretisch jeden jungen Menschen um diesen maximal zu Qualifizieren und in einen möglichst produktiven Job zu bringen, wenn die ganze Party die nächsten 30 Jahre irgendwie bezahlbar sein soll.

Zu viele Rentner (und deren Politiker) begreifen leider gar nicht, dass ihre Lebensleistung und ihre "wohlverdiente Rente" nirgendwo liegt. Das Geld ist schon weg. Und je stärker man jetzt die Jungen mit steigenden Steuern und Sozialabgaben auspresst, desto unattraktiver macht man Arbeit und Leistung.
Und ich persönlich sehe uns da schon gefährlich nahe an einem Kipppunkt.
Wer geht schon Arbeiten und bringt Leistung, wenn er mittelfristig 60-70% beim Staat abgeben muss (und darauf läuft es mathematisch hinaus)?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Ist es gerecht sich alles einzuverleiben und dann den jungen nichts mehr zu gönnen/ermöglichen? Natürlich sollen die Leute nicht rausgeworfen werden, aber dann muss es Jungen auch möglich sein.

Auch die "Jungen" dürfen sich gerne alles einverleiben. Aber bitte nicht auf Kosten der Alten, sondern auf Kosten der Lebensqualität. Bitte den Lebensstandard genauso runterfahren, wie zu Zeiten der Alten. Keine Urlaubsreisen, kein Lifestyle, 45 Std Woche/ 6 Tage Woche, kein Homeoffice, 20 Urlaubstage p.a., maximal einen gebrauchten Dacia usw.
Und schon klappt das mit dem "Einverleiben". Das wäre sogar super gerecht. So haben es die Alten nämlich i,d.R. gemacht.

Tatsache ist, die Alten brauchen die Jungen mehr als umgekehrt.

Wenn die Politik mit ihrer Lobbyarbeit für Rentner und Co. so weitermacht, dann bricht früher oder später das Sozialsystem zusammen.
Es ist jetzt schon ein Problem, dass zunehmend junge gut qualifizierte Menschen ins Ausland abhauen oder das andere Extrem, wenig bis gar nicht arbeiten.
Guckt euch mal die Quote der NEETs (auf deutsch: junge Menschen die weder Arbeiten noch eine Ausbildung/Studium machen) an.

Mathematische Tatsache ist aber leider, wir brauchen theoretisch jeden jungen Menschen um diesen maximal zu Qualifizieren und in einen möglichst produktiven Job zu bringen, wenn die ganze Party die nächsten 30 Jahre irgendwie bezahlbar sein soll.

Zu viele Rentner (und deren Politiker) begreifen leider gar nicht, dass ihre Lebensleistung und ihre "wohlverdiente Rente" nirgendwo liegt. Das Geld ist schon weg. Und je stärker man jetzt die Jungen mit steigenden Steuern und Sozialabgaben auspresst, desto unattraktiver macht man Arbeit und Leistung.
Und ich persönlich sehe uns da schon gefährlich nahe an einem Kipppunkt.
Wer geht schon Arbeiten und bringt Leistung, wenn er mittelfristig 60-70% beim Staat abgeben muss (und darauf läuft es mathematisch hinaus)?

Ich musste feststellen, dass wir uns hier nicht mehr als eine Mietwohnung leisten können, ich verdiene gut, aber eben nicht gut genug für Eigentum. Alternative, Arbeitszeitreduktion, ich arbeite nur noch 30h und habe gerade meine zweijährige Pause eingereicht. Leistung lohnt nicht, also fokussiere ich mich auf andere Dinge die sich lohnen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 06.12.2023:

Klar, die Fälle mag es geben.

Zumindest aus meinem Umfeld sehe ich anderes. Daher bin ich sehr gespannt, wie stark die Auswirkungen sein werden.

Ich möchte zumindest persönlich nicht in der Situation sein, in den nächsten ca. zwei Jahren refinanzieren zu müssen. Ich würde trotz höherer Zinsen auch immer direkt auf 15 oder 20 Jahre Zinsbindung gehen

Der Punkt war, man schließt immer von seiner eigenen "Bubbel" auf alles, was hier falsch ist, ob und in welchem Umfang die Anschlussfinanzierung wirklich ein Thema wir für den MArkt, das man es spürbar merkt ist fraglich,

Zum anderen ist die Aussage immer auf 15 oder 20 Jahre zu finanzieren auch falsch, weil es eine pauschale Aussage ist, die so keinen sinn macht

Zumindest die Interhyp Statistiken sagen etwas anderes. Die durchschnittliche Länge einer Finanzierung seit 2018 lag bei 9.25 Jahren. Da auch immer einige Leute über 15 Jahre finanzieren, gibt es offenbar gar nicht so wenige mit Laufzeit unter 10 Jahren

naja kommt halt auf die Finanzierungsstruktur an, ich hab z.b. auch einen Teil nur auf 5 Jahre finanziert, da aber dann ein Bausparer zuteilungsreif ist und der der mit 1,8% durchläuft bis zur finalen Tilgung hat das keinen großen Sinn gemacht hier länger zu finanzieren

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 06.12.2023:

Da wirfst du jetzt bisschen viel durcheinander.

EFHs und Mieterquote haben keine wirkliche Gemeinsamkeit. Deutschland hat eine hohe Mieterquote weil Mieten jahrzehntelang wirklich günstig war. Für viele Einkommensschichten bestand gar kein Anlass etwas zu kaufen, man konnte ja superbillig bis zum Lebensende mieten.

Es gibt keinen wirklichen Markt für vermietet EFH, das sind absolute Ausnahmen - EFH sind zum absolut überweigenden Teil selbstgenutzter Wohnraum.

Im ländlichen Raum ist das EFH der abolute Normalfall, weil dort eben der Platz vorhanden ist. Da mittlerweile 70-80% der Bürger in Städten wohnen, ist platzbedingt klar, dass nur die Minderheit davon dort in einem EFH leben kann.

bezogen au fden ländlichen Raum ist auch das falsch, fahr mal in jede Größere Kreisstadt am Land mit 20-30k Einwohner, dort ist eben nicht das EFH der Normalfall

Das EFH ist selbstverständlich auch das Zeichen einer Wohlstandsgesellschaft. Wer kann, leistet es sich. Ich gönne es dem Hinchirurgen in einem Haus zu leben und nicht in einer Wohnkaserne.

Welchen Grund haben Leistungsträger denn Leistung zu bringen, wenn sie sich davon nichts mehr leisten dürfen? Das ist doch absurd mittlerweile in Deutschland. Hier wird nur noch Mittelmäßigkeit beklatscht und auch noch für gut befunden. Scheinbar darf nur noch das Establishment ein angenehmes Leben führen.

Bevor wir also das EFH versuchen zu verbieten, geben erst mal ALLE Politiker ihre EFHs ab. Aus Solidarität natürlich.

Du hast den Punkt nicht verstanden (ich wohne übrigens selbst in einem EFH) - ein EFH benötigt für den Wohnraum der geschaffen wird im Verhältnis sehr viel Platz, Baugrund ist aber nunmal endlich und kann nicht beliebig neu ausgewiesen werden (vor allem wieder in den hier beliebten und als angemessen erachteten Regionen). Damit steigen die Preise nun mal bzw. ist es ökonomisch sinnvoller MFH zu errichten um auf dem verfügbaren Platz das Maximum rauszuholen. EFH werden zunächst einfach nur teurer, aber das ist nun mal der Markt.

WiWi Gast schrieb am 06.12.2023:

Das ist so, wobei man fairerweise zugeben muss aus Ressourcengründen (und auch Boden ist ein endliche Ressource) ist ein freihstehendes EFH so ziemlich das schlechteste was es gibt. Abgesehen davon waren das freihstehende EFH auch in der Vergangenheit eher die Ausnahme in der Dt. Bevölkerung (was sich auch in der hohen Mieterquote wiederspiegelt)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wenn man das hier liest dann kommt es mir so vor das ich super privilegiert bin ein Haus (Doppelhaushälfte) zu besitzen.
Ist es wirklich sooooo schlimm ? Kann ich mir gar nicht vorstellen.

Ich wohne in einer Großstadt im Norden und konnte mir vor einigen Jahren mit einem normalen Haushaltseinkommen von 5500 € Netto mit Frau und 2 Kindern das locker leisten.

Bin echt überrascht das so viele Probleme haben ein Haus zu kaufen aber auf der anderen Seite soooo viel Geld sparen bzw. horten oder auch für unnützes Zeug ihr Geld ausgeben.

Irgendwas passt da für mich nicht zusammen um ehrlich zu sein.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Bauland ist Bauland. Das in München dann MFHs gebaut werden ist doch klar.
Trotzdem hat das einen Effekt auf die allgemeinen Grundstückspreise.
Und auf dem Land kannst du dir sicher sein, dass dort Bauland für EFHs ausgewiesen wird.

Hinzu kommen dann noch die Grundstücke mit alten Häusern, die demografisch mittelfristig sowieso immer mehr frei werden. Da kommt eine ganz massive Welle an bebaubaren Grundstücken auf uns zu.

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Baulandausweitung wird kommen, aber für Mehrfamilienhäuser.

Eine Regierung wird nicht abgewählt werden, wenn sie sich nicht für die Interessen der wenigen EFH-Verrückten stark macht.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Im Norden geht es vll. Alles außer Hamburg ist ja relativ günstig und die einzigen Großstädte wären da ja sonst nur noch Hannover oder Bremen.

Naja da ging das vermutlich und da konnte man vll für ~400-500k (meine Annahme) was finden was dann bei ~1% Zinsen (meine Annahme) auch mit einem relativ bescheidenem HH Einkommen von 5.5k zu machen war. Aber keine Ahnung, wie es bei dir mit 4% ausgesehen hätte? Das ist ja derzeit die Realität und im Süden kann man dann vermutlich nochmal 20%++ auf den Preis draufschlagen:)

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Wenn man das hier liest dann kommt es mir so vor das ich super privilegiert bin ein Haus (Doppelhaushälfte) zu besitzen.
Ist es wirklich sooooo schlimm ? Kann ich mir gar nicht vorstellen.

Ich wohne in einer Großstadt im Norden und konnte mir vor einigen Jahren mit einem normalen Haushaltseinkommen von 5500 € Netto mit Frau und 2 Kindern das locker leisten.

Bin echt überrascht das so viele Probleme haben ein Haus zu kaufen aber auf der anderen Seite soooo viel Geld sparen bzw. horten oder auch für unnützes Zeug ihr Geld ausgeben.

Irgendwas passt da für mich nicht zusammen um ehrlich zu sein.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Ist es gerecht sich alles einzuverleiben und dann den jungen nichts mehr zu gönnen/ermöglichen? Natürlich sollen die Leute nicht rausgeworfen werden, aber dann muss es Jungen auch möglich sein.

Auch die "Jungen" dürfen sich gerne alles einverleiben. Aber bitte nicht auf Kosten der Alten, sondern auf Kosten der Lebensqualität. Bitte den Lebensstandard genauso runterfahren, wie zu Zeiten der Alten. Keine Urlaubsreisen, kein Lifestyle, 45 Std Woche/ 6 Tage Woche, kein Homeoffice, 20 Urlaubstage p.a., maximal einen gebrauchten Dacia usw.
Und schon klappt das mit dem "Einverleiben". Das wäre sogar super gerecht. So haben es die Alten nämlich i,d.R. gemacht.

Tatsache ist, die Alten brauchen die Jungen mehr als umgekehrt.

Wenn die Politik mit ihrer Lobbyarbeit für Rentner und Co. so weitermacht, dann bricht früher oder später das Sozialsystem zusammen.
Es ist jetzt schon ein Problem, dass zunehmend junge gut qualifizierte Menschen ins Ausland abhauen oder das andere Extrem, wenig bis gar nicht arbeiten.
Guckt euch mal die Quote der NEETs (auf deutsch: junge Menschen die weder Arbeiten noch eine Ausbildung/Studium machen) an.

Mathematische Tatsache ist aber leider, wir brauchen theoretisch jeden jungen Menschen um diesen maximal zu Qualifizieren und in einen möglichst produktiven Job zu bringen, wenn die ganze Party die nächsten 30 Jahre irgendwie bezahlbar sein soll.

Zu viele Rentner (und deren Politiker) begreifen leider gar nicht, dass ihre Lebensleistung und ihre "wohlverdiente Rente" nirgendwo liegt. Das Geld ist schon weg. Und je stärker man jetzt die Jungen mit steigenden Steuern und Sozialabgaben auspresst, desto unattraktiver macht man Arbeit und Leistung.
Und ich persönlich sehe uns da schon gefährlich nahe an einem Kipppunkt.
Wer geht schon Arbeiten und bringt Leistung, wenn er mittelfristig 60-70% beim Staat abgeben muss (und darauf läuft es mathematisch hinaus)?

Wir liegen heute beim rechnerischen Median Deutschen mit allen Abgaben schon bei 53% Abgaben an den Staat in welcher Form auch immer.

Ich denke das wird so weiter gehen, Rentenbeiträge werden sich auf 25% annähern, Krankenkasse hoch, irgendeine Art Soli für die Umwelt, Umsatzsteuer auf 20-25% ...

Die Belastungen dürften dann in 30-40 Jahren abnehmen, wenn die Rentner langsam in die Unterzahl geraten und dann rechne ich mit massiven Einschnitten für diese künftigen Rentner.

Oder andersrum. die heute 20-40 jährigen hatten einfach vom Timing her Pech.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Ich wohne in einer Großstadt im Norden und konnte mir vor einigen Jahren mit einem normalen Haushaltseinkommen von 5500 € Netto mit Frau und 2 Kindern das locker leisten.

Bin echt überrascht das so viele Probleme haben ein Haus zu kaufen aber auf der anderen Seite soooo viel Geld sparen bzw. horten oder auch für unnützes Zeug ihr Geld ausgeben.

Irgendwas passt da für mich nicht zusammen um ehrlich zu sein.

Das Stichwort heißt "vor einigen Jahren".
Vor 5 Jahren konnte sich theoretisch jedes Doppelverdienerpaar mit halbwegs solidem Einkommen ein Haus leisten. Deswegen sind die Preise auch so explodiert.

Vor 5 Jahren lagen die Preise noch 30-50% niedriger und die Zinsen waren um den Faktor 3-4 niedriger.

Beispiel 2018 (Zinsen 1%, 500k Kredit): 1600 Euro Rate auf 30 Jahre.
Beispiel 2023 (Zinsen 4%, 700k Kredit): 3300 Euro Rate auf 30 Jahre.

Und bevor jetzt Leute kommen mit Inflation und Lohnerhöhungen etc.
Zeigt mir bitte wo die Breite Masse der Bevölkerung ihr Nettoeinkommen in den letzten 5 Jahren verdoppeln konnte.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Verstehe. In dem Fall hatten wir einfach Glück am richtigen Ort zur richtigen Zeit dagewesen zu sein.
Denn 3300 € Abtrag wären wirklich nicht drin. Echt Glück gehabt sonst würden wir heute in einem Mehrfamilienhaus zur Miete leben ein Leben lang, aber vermutlich wäre ich da mit Depression eingewiesen worden da ich echt Platz brauche und es hasse über, unter und neben mir eingekesselt zu sein und dazu nicht einen Garten zu haben in dem ich einfach mal durchatmen kann. Einfach Glück gehabt !

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Ich wohne in einer Großstadt im Norden und konnte mir vor einigen Jahren mit einem normalen Haushaltseinkommen von 5500 € Netto mit Frau und 2 Kindern das locker leisten.

Bin echt überrascht das so viele Probleme haben ein Haus zu kaufen aber auf der anderen Seite soooo viel Geld sparen bzw. horten oder auch für unnützes Zeug ihr Geld ausgeben.

Irgendwas passt da für mich nicht zusammen um ehrlich zu sein.

Das Stichwort heißt "vor einigen Jahren".
Vor 5 Jahren konnte sich theoretisch jedes Doppelverdienerpaar mit halbwegs solidem Einkommen ein Haus leisten. Deswegen sind die Preise auch so explodiert.

Vor 5 Jahren lagen die Preise noch 30-50% niedriger und die Zinsen waren um den Faktor 3-4 niedriger.

Beispiel 2018 (Zinsen 1%, 500k Kredit): 1600 Euro Rate auf 30 Jahre.
Beispiel 2023 (Zinsen 4%, 700k Kredit): 3300 Euro Rate auf 30 Jahre.

Und bevor jetzt Leute kommen mit Inflation und Lohnerhöhungen etc.
Zeigt mir bitte wo die Breite Masse der Bevölkerung ihr Nettoeinkommen in den letzten 5 Jahren verdoppeln konnte.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Moin,

Die Boomer, die ich kenne (u.a. Eltern, Schwiegereltern, Arbeitskollegen usw.) sagen unisono freimütig, dass sie es früher "leichter" hatten. Sowohl was das Arbeitspensum bzw. die Arbeitsverdichtung und Geschwindigkeit angeht als auch bzgl. Erwerb von Eigentum. In den Urlaub sind die trotzdem jährlich gefahren und zwei Autos (ein Familienkombi und ein Kleinwagen) waren auch eher Standart als die Ausnahme. Ich will das gar nicht kritisieren aber nach meiner Wahrnehmung in meiner Bubble (keine Highperformer sondern solider Mittelstand) ist das Thema Eigentum und hierbei klassisch EFH schon schwieriger zu realisieren bei gleichem Lebensstandart und ähnlichen beruflichen Werdegängen.

Vielleicht muss man sich von diesen Vergleichen aber auch lösen & einfach akzeptieren, dass die Welt heute ist wie sie ist und die Welt der Boomer eben eine andere war. Am Ende muss man das Beste draus machen. Und ich glaube, dass das Thema EFH sich über die Demografie ohnehin alleine regeln wird. Meine Generation (ich bin jetzt 37 mit Frau und zwei Kindern) wird davon vielleicht nicht mehr so groß profitieren aber meine Kinder schon. Für die sparen wir fleißig in ihre Depots, sodass sie dann zeitnah nach Ausbildung oder Studium Eigentum erwerben können. Wenn die groß sind, werden die meisten Alten froh sein, wenn sie ihre Riesenhütten losbekonmen.

Gruß

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Wenn Wohnfläche politisch beschränkt wird, dann muss die verfügbare Fläche aber auch gerecht verteilt werden. Aktuell ist es eher so, dass die Alten satt sind und die Jungen jetzt halt Pech haben. Egal ob Eigentum oder Miete via Altmietverträge. Die miserable Nutzung der Fläche, insbesondere Alte in ihrem großen Häusern/Wohnungen, ist das größte Problem.

Was heißt gerecht? Meinst du die alten Leute aus ihren Häusern rauszuschmeißen?

Ist es gerecht sich alles einzuverleiben und dann den jungen nichts mehr zu gönnen/ermöglichen? Natürlich sollen die Leute nicht rausgeworfen werden, aber dann muss es Jungen auch möglich sein.

Auch die "Jungen" dürfen sich gerne alles einverleiben. Aber bitte nicht auf Kosten der Alten, sondern auf Kosten der Lebensqualität. Bitte den Lebensstandard genauso runterfahren, wie zu Zeiten der Alten. Keine Urlaubsreisen, kein Lifestyle, 45 Std Woche/ 6 Tage Woche, kein Homeoffice, 20 Urlaubstage p.a., maximal einen gebrauchten Dacia usw.
Und schon klappt das mit dem "Einverleiben". Das wäre sogar super gerecht. So haben es die Alten nämlich i,d.R. gemacht.
Die großen Häuser haben dann max. 95 qm und werden mit 4-6 Personen bewohnt. Der Garten sollte im wesentlichen zur Selbstversorgung genutzt werden. Elternzeit müsste übrigens auch wieder abgeschafft werden, da sonst ungerecht.

Die Generation unserer Eltern hat sich nicht so frugalistisch kaputt gespart wie hier behauptet wird. Die Erschwinglichkeit hat sich fuer die heutige Generation einfach massiv verschlechtert.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Wenn man das hier liest dann kommt es mir so vor das ich super privilegiert bin ein Haus (Doppelhaushälfte) zu besitzen.
Ist es wirklich sooooo schlimm ? Kann ich mir gar nicht vorstellen.

Ich wohne in einer Großstadt im Norden und konnte mir vor einigen Jahren mit einem normalen Haushaltseinkommen von 5500 € Netto mit Frau und 2 Kindern das locker leisten.

Bin echt überrascht das so viele Probleme haben ein Haus zu kaufen aber auf der anderen Seite soooo viel Geld sparen bzw. horten oder auch für unnützes Zeug ihr Geld ausgeben.

Irgendwas passt da für mich nicht zusammen um ehrlich zu sein.

Hast Du mal die Preise von sagen wir Oldenburg/Osnabrück im Norden und sagen wir Heidelberg/Freiburg im Süden verglichen? Das könnte helfen zu verstehen, warum 5500€ Netto hier locker für ein Haus reichen, und dort halt eben nicht.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Kommt ganz darauf an, wo Deine Bubble wohnhaft war bzw. ist.

Ich bin auch Boomer. Ingenieur von einer heute-TU9. Hier im Bereich unserer Großstadt konnte man sich auch damals kein EFH leisten. Irgendwann hat es dann mal für eine ETW aus dem Bestand gereicht. Die habe ich auch. Gebäude aus den 1960er Jahren in schöner Wohnlage. Bodenrichtwert jetzt bei € 1.800

Akademiker gab es damals nur sehr wenige. Irgendwas um 10% eines Jahrgangs. Trotzdem war der Mangel an Arbeitsplätzen ein Problem. Viele haben komplett berufsfremd angefangen, wenn sie überhaupt eine Stelle bekommen haben. Heute herrscht eher ein Mangel an Arbeitskräften.

Auch damals gab es Boomer, die ein EFH bauen konnten. Meistens mit Hilfe der Familie. Aber diese Häuser liegen i.d.R. weit außerhalb der Städte. So was will man heute eher nicht haben.

Auf die Demografie brauchst Du nicht zu hoffen. Die Bevölkerung wird auch in den nächsten Jahren ansteigen. Warte mal ab was passieren wird, wenn die Männer aus der Ukraine raus dürfen. In den teuren Großstädten ist sowohl bei Vermietung als auch bei Verkauf auch jetzt schon fast immer irgendein Migrationshintergrund mit dabei. Auch im gehobenen Preissegment. Im ländlichen Bereich zunehmend auch. Wenn Du einen privaten Kontakt zu einem Makler oder Notar hast kannst Du die mal fragen.

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Moin,

Die Boomer, die ich kenne (u.a. Eltern, Schwiegereltern, Arbeitskollegen usw.) sagen unisono freimütig, dass sie es früher "leichter" hatten. Sowohl was das Arbeitspensum bzw. die Arbeitsverdichtung und Geschwindigkeit angeht als auch bzgl. Erwerb von Eigentum. In den Urlaub sind die trotzdem jährlich gefahren und zwei Autos (ein Familienkombi und ein Kleinwagen) waren auch eher Standart als die Ausnahme. Ich will das gar nicht kritisieren aber nach meiner Wahrnehmung in meiner Bubble (keine Highperformer sondern solider Mittelstand) ist das Thema Eigentum und hierbei klassisch EFH schon schwieriger zu realisieren bei gleichem Lebensstandart und ähnlichen beruflichen Werdegängen.

Vielleicht muss man sich von diesen Vergleichen aber auch lösen & einfach akzeptieren, dass die Welt heute ist wie sie ist und die Welt der Boomer eben eine andere war. Am Ende muss man das Beste draus machen. Und ich glaube, dass das Thema EFH sich über die Demografie ohnehin alleine regeln wird. Meine Generation (ich bin jetzt 37 mit Frau und zwei Kindern) wird davon vielleicht nicht mehr so groß profitieren aber meine Kinder schon. Für die sparen wir fleißig in ihre Depots, sodass sie dann zeitnah nach Ausbildung oder Studium Eigentum erwerben können. Wenn die groß sind, werden die meisten Alten froh sein, wenn sie ihre Riesenhütten losbekonmen.

Gruß

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Ich wohne in einer Großstadt im Norden und konnte mir vor einigen Jahren mit einem normalen Haushaltseinkommen von 5500 € Netto mit Frau und 2 Kindern das locker leisten.

Bin echt überrascht das so viele Probleme haben ein Haus zu kaufen aber auf der anderen Seite soooo viel Geld sparen bzw. horten oder auch für unnützes Zeug ihr Geld ausgeben.

Irgendwas passt da für mich nicht zusammen um ehrlich zu sein.

Das Stichwort heißt "vor einigen Jahren".
Vor 5 Jahren konnte sich theoretisch jedes Doppelverdienerpaar mit halbwegs solidem Einkommen ein Haus leisten. Deswegen sind die Preise auch so explodiert.

Vor 5 Jahren lagen die Preise noch 30-50% niedriger und die Zinsen waren um den Faktor 3-4 niedriger.

Beispiel 2018 (Zinsen 1%, 500k Kredit): 1600 Euro Rate auf 30 Jahre.
Beispiel 2023 (Zinsen 4%, 700k Kredit): 3300 Euro Rate auf 30 Jahre.

Und bevor jetzt Leute kommen mit Inflation und Lohnerhöhungen etc.
Zeigt mir bitte wo die Breite Masse der Bevölkerung ihr Nettoeinkommen in den letzten 5 Jahren verdoppeln konnte.

Beide Aussagen sind falsch. Die Zinsen lagen 2018 über 1% und die Preise waren nicht 30-50% günstiger. PS: Mit 5.500 Netto kann man auch heute noch eine Immobilie kaufen. Wer dafür 700K Kredit benötigt, hat zu wenig Eigenkapital angespart oder zu hohe Ansprüche oder möchte in einer sehr teuren Region kaufen. Das geht fast schon in Richtung Realitätsverlust.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Für 700.000-750.000 Euro bekommt man bei uns einen Neubau mit ca. 150-160qm, 600 qm Grundstück in einem 600 Einwohnerdorf, 85 km entfernt von Stuttgart. Brauche dazu natürlich noch 30-40k für Küche, Schränke, Bett, Lampen , Treppengeländer etc. Sind das die zu hohen Ansprüche von denen du sprichst? Ich kann natürlich die Hälfte ausgeben wenn ich eins der alten Bauernhäuser an der Hauptstraße des Dorfes kaufe. Gegenüber ist ein Kuhstall und es gibt keinen Garten aber vllt sind das die Ansprüche die ich mit 5.500 Euro Netto haben sollte.

P.S. bin nicht die Person mit 5.500 Netto. Es ist aber nicht wesentlich mehr.

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Ich wohne in einer Großstadt im Norden und konnte mir vor einigen Jahren mit einem normalen Haushaltseinkommen von 5500 € Netto mit Frau und 2 Kindern das locker leisten.

Bin echt überrascht das so viele Probleme haben ein Haus zu kaufen aber auf der anderen Seite soooo viel Geld sparen bzw. horten oder auch für unnützes Zeug ihr Geld ausgeben.

Irgendwas passt da für mich nicht zusammen um ehrlich zu sein.

Das Stichwort heißt "vor einigen Jahren".
Vor 5 Jahren konnte sich theoretisch jedes Doppelverdienerpaar mit halbwegs solidem Einkommen ein Haus leisten. Deswegen sind die Preise auch so explodiert.

Vor 5 Jahren lagen die Preise noch 30-50% niedriger und die Zinsen waren um den Faktor 3-4 niedriger.

Beispiel 2018 (Zinsen 1%, 500k Kredit): 1600 Euro Rate auf 30 Jahre.
Beispiel 2023 (Zinsen 4%, 700k Kredit): 3300 Euro Rate auf 30 Jahre.

Und bevor jetzt Leute kommen mit Inflation und Lohnerhöhungen etc.
Zeigt mir bitte wo die Breite Masse der Bevölkerung ihr Nettoeinkommen in den letzten 5 Jahren verdoppeln konnte.

Beide Aussagen sind falsch. Die Zinsen lagen 2018 über 1% und die Preise waren nicht 30-50% günstiger. PS: Mit 5.500 Netto kann man auch heute noch eine Immobilie kaufen. Wer dafür 700K Kredit benötigt, hat zu wenig Eigenkapital angespart oder zu hohe Ansprüche oder möchte in einer sehr teuren Region kaufen. Das geht fast schon in Richtung Realitätsverlust.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Für 700.000-750.000 Euro bekommt man bei uns einen Neubau mit ca. 150-160qm, 600 qm Grundstück in einem 600 Einwohnerdorf, 85 km entfernt von Stuttgart. Brauche dazu natürlich noch 30-40k für Küche, Schränke, Bett, Lampen , Treppengeländer etc. Sind das die zu hohen Ansprüche von denen du sprichst? Ich kann natürlich die Hälfte ausgeben wenn ich eins der alten Bauernhäuser an der Hauptstraße des Dorfes kaufe. Gegenüber ist ein Kuhstall und es gibt keinen Garten aber vllt sind das die Ansprüche die ich mit 5.500 Euro Netto haben sollte.

Ich kenn Deine Region nicht und die ist ja nicht umsonst als schwierig bekannt. Und ich glaube viele unterschätzen den Altbau. Wenn man das ganz hart realistisch ökonomisch betrachtet ist der nicht wirklich so teuer im Unterhalt. Für 750000 bekommt man in 25km-Umkreis von Düsseldorf ein Haus was technisch sehr gut in Schuß ist in doppelter Wohn- und Grundstücksgröße. Aber Altbau. Nur: Bringen einen 2000 EUR im Jahr mehr Kosten für Gas wirklich um? Zudem: Man kann das mit KFW-Krediten wenn man wirklich will einigermaßen bezahlbar auf Effizienzhausstandard bringen lassen (es ist nur ökonomisch nicht zu empfehlen - zumindest jetzt nicht - eventuell mit 2024er Zuschüssen, sofern die wirklcih kommen bei unserer aktuellen Panik der Regierung ums Geld).

Es geht wirklich vieles. Aber nicht alles und in jeder Kombination.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Generation unserer Eltern hat sich nicht so frugalistisch kaputt gespart wie hier behauptet wird. Die Erschwinglichkeit hat sich fuer die heutige Generation einfach massiv verschlechtert.

Es ist statistisch belegt, das die derzeitige Erschwinglichkeit etwas besser ist, als die der Elterngeneration. Warum wird das hier immer wieder bestritten bzw. auf dramatisierende Art und Weise das pure Gegenteil behauptet.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Für 700.000-750.000 Euro bekommt man bei uns einen Neubau mit ca. 150-160qm, 600 qm Grundstück in einem 600 Einwohnerdorf, 85 km entfernt von Stuttgart. Brauche dazu natürlich noch 30-40k für Küche, Schränke, Bett, Lampen , Treppengeländer etc. Sind das die zu hohen Ansprüche von denen du sprichst? Ich kann natürlich die Hälfte ausgeben wenn ich eins der alten Bauernhäuser an der Hauptstraße des Dorfes kaufe. Gegenüber ist ein Kuhstall und es gibt keinen Garten aber vllt sind das die Ansprüche die ich mit 5.500 Euro Netto haben sollte.

Man könnte auch mit 120 qm und 400 qm Grundstück auskommen und man sollte vielleicht ca 200K EK angespart haben. Dann ist man bei 500-550K Kaufpreis. Abzgl.. 200K EK sind 300-350K zu finanzieren. => Rate halbiert.
Küche und Lampen brauchen Mieter auch - das ist doch eine völlig andere Baustelle,
Du hast vermutlich für Dein Einkommen zu abgehobene Ansprüche und trotz Deines Einkommens erstaunlicherweise noch kein angemessenes EK. So wird das natürlich nichts.

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WiWi Gast

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Du hast zu hohe Ansprüche, wenn du beim Hauskauf "natürlich" Geld für eine neue Inneneinrichtung brauchst, anstatt erst mal ein paar Jahre dein altes Bett und Schränke weiter zu nutzen.

Dein Post ist typisch für jemanden, der keine Lust hat, sich für einen Hauskauf ernsthaft im Konsum einzuschränken oder bei der Immobilie Kompromisse einzugehen und vielleicht auch mal was in Eigenleistung zu machen. Da ist dann alles außer Neubau eine Schrottimmobilie, um die man die Rentner beneidet, aber nicht drin wohnen will.

Und 5,5k Haushaltseinkommen entspricht etwa einem Paar mit zwei mal Median-Vollzeiteinkommen. Das ist nicht das Gehaltsniveau für Wünsch-dir-was.

Für 700.000-750.000 Euro bekommt man bei uns einen Neubau mit ca. 150-160qm, 600 qm Grundstück in einem 600 Einwohnerdorf, 85 km entfernt von Stuttgart. Brauche dazu natürlich noch 30-40k für Küche, Schränke, Bett, Lampen , Treppengeländer etc. Sind das die zu hohen Ansprüche von denen du sprichst? Ich kann natürlich die Hälfte ausgeben wenn ich eins der alten Bauernhäuser an der Hauptstraße des Dorfes kaufe. Gegenüber ist ein Kuhstall und es gibt keinen Garten aber vllt sind das die Ansprüche die ich mit 5.500 Euro Netto haben sollte.

P.S. bin nicht die Person mit 5.500 Netto. Es ist aber nicht wesentlich mehr.

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Ich wohne in einer Großstadt im Norden und konnte mir vor einigen Jahren mit einem normalen Haushaltseinkommen von 5500 € Netto mit Frau und 2 Kindern das locker leisten.

Bin echt überrascht das so viele Probleme haben ein Haus zu kaufen aber auf der anderen Seite soooo viel Geld sparen bzw. horten oder auch für unnützes Zeug ihr Geld ausgeben.

Irgendwas passt da für mich nicht zusammen um ehrlich zu sein.

Das Stichwort heißt "vor einigen Jahren".
Vor 5 Jahren konnte sich theoretisch jedes Doppelverdienerpaar mit halbwegs solidem Einkommen ein Haus leisten. Deswegen sind die Preise auch so explodiert.

Vor 5 Jahren lagen die Preise noch 30-50% niedriger und die Zinsen waren um den Faktor 3-4 niedriger.

Beispiel 2018 (Zinsen 1%, 500k Kredit): 1600 Euro Rate auf 30 Jahre.
Beispiel 2023 (Zinsen 4%, 700k Kredit): 3300 Euro Rate auf 30 Jahre.

Und bevor jetzt Leute kommen mit Inflation und Lohnerhöhungen etc.
Zeigt mir bitte wo die Breite Masse der Bevölkerung ihr Nettoeinkommen in den letzten 5 Jahren verdoppeln konnte.

Beide Aussagen sind falsch. Die Zinsen lagen 2018 über 1% und die Preise waren nicht 30-50% günstiger. PS: Mit 5.500 Netto kann man auch heute noch eine Immobilie kaufen. Wer dafür 700K Kredit benötigt, hat zu wenig Eigenkapital angespart oder zu hohe Ansprüche oder möchte in einer sehr teuren Region kaufen. Das geht fast schon in Richtung Realitätsverlust.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Neubau ist natürlich immer überdurchschnittlich und 160 qm im Vergleich zu dem, was zu Zeiten unserer Eltern und Großeltern normal war, ebenfalls. Mit 130 qm und 20 Jahre altem Haus gibt's sicherlich nochmal einen anderen Kurs (bestimmt ein Viertel günstiger) und 2 Kinder aufziehen kann man darin auch.

Aber selbst bei deinem Beispiel mit dem 160qm-Neubauhaus ist das heute noch für viele drin, wenn sie denn wollen:

  • 750k Kaufpreis heißt 600k Kredit bei normalen 20% + Nebenkosten Eigenkapital (Boomer mussten oft noch mehr sparen)
  • bei 2% Tilgung kommt man auf ca. 29,5 Jahre Abzahlen mit einer Monatsrate von 2.675€ (wahrscheinlich wird man die Rate in 10-15 Jahren problemlos erhöhen können und ist noch eher fertig)

Mit einem Haushaltseinkommen von 6.000€ ist das auf jeden Fall machbar, ab 7.000€ ist man ganz auf der sicheren Seite. Bei 500€ Kindergeld und 1,75 Gehältern sprechen wir also von jeweils ca. 3.100-3.700€ Nettoeinkommen (inkl. Sonderzahlungen) auf Vollzeitbasis. Das sollte für zwei Akademiker Mitte 30 drin sein, gerade in wirtschaftsstarken Regionen, wo ein Haus 750k kostet. Die benötigten 190k€ Eigenkapital bedeuten zwischen Mitte 20 und Mitte 30 auch gerade Mal 800€/Monat/Kopf ohne Rendite. Den Großteil davon sollte man alleine schon durch die geringeren Wohnkosten vor dem Hauskauf raus haben (mit 1.475€ Kaltmiete sind selbst in teuren Regionen 60-80 qm drin und man hat automatisch 75% der benötigten 1.600€ Sparrate ohne Anstrengung erbracht).

Man sieht also: schon mit rund 3k netto sind überdurchschnittlich große Neubauhäuser drin, wenn man möchte. Wer natürlich alles in Konsum steckt oder auf 80% Arbeitszeit runtergeht, wird das nicht so einfach schaffen.

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Für 700.000-750.000 Euro bekommt man bei uns einen Neubau mit ca. 150-160qm, 600 qm Grundstück in einem 600 Einwohnerdorf, 85 km entfernt von Stuttgart. Brauche dazu natürlich noch 30-40k für Küche, Schränke, Bett, Lampen , Treppengeländer etc. Sind das die zu hohen Ansprüche von denen du sprichst? Ich kann natürlich die Hälfte ausgeben wenn ich eins der alten Bauernhäuser an der Hauptstraße des Dorfes kaufe. Gegenüber ist ein Kuhstall und es gibt keinen Garten aber vllt sind das die Ansprüche die ich mit 5.500 Euro Netto haben sollte.

P.S. bin nicht die Person mit 5.500 Netto. Es ist aber nicht wesentlich mehr.

Beide Aussagen sind falsch. Die Zinsen lagen 2018 über 1% und die Preise waren nicht 30-50% günstiger. PS: Mit 5.500 Netto kann man auch heute noch eine Immobilie kaufen. Wer dafür 700K Kredit benötigt, hat zu wenig Eigenkapital angespart oder zu hohe Ansprüche oder möchte in einer sehr teuren Region kaufen. Das geht fast schon in Richtung Realitätsverlust.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Diese Aussage ist definitiv falsch.

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Die Generation unserer Eltern hat sich nicht so frugalistisch kaputt gespart wie hier behauptet wird. Die Erschwinglichkeit hat sich fuer die heutige Generation einfach massiv verschlechtert.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Welche Statistik soll das sein? Habe ich nie gesehen, aber würde mich interessieren

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

Die Generation unserer Eltern hat sich nicht so frugalistisch kaputt gespart wie hier behauptet wird. Die Erschwinglichkeit hat sich fuer die heutige Generation einfach massiv verschlechtert.

Es ist statistisch belegt, das die derzeitige Erschwinglichkeit etwas besser ist, als die der Elterngeneration. Warum wird das hier immer wieder bestritten bzw. auf dramatisierende Art und Weise das pure Gegenteil behauptet.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Das Stichwort heißt "vor einigen Jahren".
Vor 5 Jahren konnte sich theoretisch jedes Doppelverdienerpaar mit halbwegs solidem Einkommen ein Haus leisten. Deswegen sind die Preise auch so explodiert.

Vor 5 Jahren lagen die Preise noch 30-50% niedriger und die Zinsen waren um den Faktor 3-4 niedriger.

Beispiel 2018 (Zinsen 1%, 500k Kredit): 1600 Euro Rate auf 30 Jahre.
Beispiel 2023 (Zinsen 4%, 700k Kredit): 3300 Euro Rate auf 30 Jahre.

Beide Aussagen sind falsch. Die Zinsen lagen 2018 über 1% und die Preise waren nicht 30-50% günstiger. PS: Mit 5.500 Netto kann man auch heute noch eine Immobilie kaufen. Wer dafür 700K Kredit benötigt, hat zu wenig Eigenkapital angespart oder zu hohe Ansprüche oder möchte in einer sehr teuren Region kaufen. Das geht fast schon in Richtung Realitätsverlust.

Schaue dir den Häuserpreisindex von Destatis und die Zinsstatistik von Interhyp an.
Beides wiederlegt deine Aussage und belegt die Zahlen des Vorposters.
Wenn schon etwas falsch sein soll, dann bitte mit harten Fakten und nicht mit Meinungen argumentieren.

Außerdem misverstehst du den Post (absichtlich?). Es ging nie darum, ob man sich 700k leisten können muss oder nicht.
Es zeigt lediglich, dass die Erschwinglichkeit noch vor wenigen Jahren deutlich (!!!) besser war als aktuell.
Der Post zeigt, dass man das Haus, was man sich 2018 mit 5,5k netto locker hätte leisten können, heute aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen nicht mehr leisten kann. Das ist ein mathematischer Fakt und mehr auch nicht.

Die Erschwinglichkeit hatte ihren Peak von 2016-2020. Wir hatten dort eine einmalige Kombination aus sehr niedrigen Zinsen und noch vergleichsweise niedrigen Preisen. Das wird wohl nie wieder kommen und der Rest muss jetzt die bitte Pille schlucken.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Das Stichwort heißt "vor einigen Jahren".
Vor 5 Jahren konnte sich theoretisch jedes Doppelverdienerpaar mit halbwegs solidem Einkommen ein Haus leisten. Deswegen sind die Preise auch so explodiert.

Vor 5 Jahren lagen die Preise noch 30-50% niedriger und die Zinsen waren um den Faktor 3-4 niedriger.

Beispiel 2018 (Zinsen 1%, 500k Kredit): 1600 Euro Rate auf 30 Jahre.
Beispiel 2023 (Zinsen 4%, 700k Kredit): 3300 Euro Rate auf 30 Jahre.

Beide Aussagen sind falsch. Die Zinsen lagen 2018 über 1% und die Preise waren nicht 30-50% günstiger. PS: Mit 5.500 Netto kann man auch heute noch eine Immobilie kaufen. Wer dafür 700K Kredit benötigt, hat zu wenig Eigenkapital angespart oder zu hohe Ansprüche oder möchte in einer sehr teuren Region kaufen. Das geht fast schon in Richtung Realitätsverlust.

Schaue dir den Häuserpreisindex von Destatis und die Zinsstatistik von Interhyp an.
Beides wiederlegt deine Aussage und belegt die Zahlen des Vorposters.
Wenn schon etwas falsch sein soll, dann bitte mit harten Fakten und nicht mit Meinungen argumentieren.

Außerdem misverstehst du den Post (absichtlich?). Es ging nie darum, ob man sich 700k leisten können muss oder nicht.
Es zeigt lediglich, dass die Erschwinglichkeit noch vor wenigen Jahren deutlich (!!!) besser war als aktuell.
Der Post zeigt, dass man das Haus, was man sich 2018 mit 5,5k netto locker hätte leisten können, heute aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen nicht mehr leisten kann. Das ist ein mathematischer Fakt und mehr auch nicht.

Die Erschwinglichkeit hatte ihren Peak von 2016-2020. Wir hatten dort eine einmalige Kombination aus sehr niedrigen Zinsen und noch vergleichsweise niedrigen Preisen. Das wird wohl nie wieder kommen und der Rest muss jetzt die bitte Pille schlucken.

Ab Mitte 2012 waren die Zinsen stabil unter 3%. Die "gute Phase" würde ich daher von 2012 bis 2021 ansetzen.

2018 waren keine 1% möglich, aber mit bisschen vergleichen und warten (die Zinsen haben auch damals tages-/wochenaktuell um +/- 0,3 Prozentpunkte geschwankt) waren locker 1,5% auf 15 Jahre drin.

In unserer Stadt haben sich zumindest die Neubaupreise seitdem ca. verdoppelt. Alter, unsanierter Bestand - andere Nummer.

Wer aber Neubau will/wollte (Haus oder Wohnung) oder "junge Gebrauchte" (bis 20 Jahre), der war 2018 natürlich extrem viel besser dran als heute.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

Die Generation unserer Eltern hat sich nicht so frugalistisch kaputt gespart wie hier behauptet wird. Die Erschwinglichkeit hat sich fuer die heutige Generation einfach massiv verschlechtert.

Es ist statistisch belegt, das die derzeitige Erschwinglichkeit etwas besser ist, als die der Elterngeneration. Warum wird das hier immer wieder bestritten bzw. auf dramatisierende Art und Weise das pure Gegenteil behauptet.

Link/Verweis zur Statistik bitte. Habe ich tatsächlich auch schonmal gehört, frage mich dann aber trotzdem woher das (in meinen Augen überwiegende) Gefühl kommt, dass Wohneigentum für die jüngeren Generationen unerschwinglich ist. Ist es tatsächlich der gestiegene Lebensstandard? Mittlerweile hat jeder ein Handy, eine Waschmaschine, Laptop etc., was in der Boomer Generation wohl noch ganz anders aussah.

Auf der anderen Seite sind das Dinge, die viele vermutlich als notwendig ansehen, um an der Gesellschaft teilhaben zu können. Wenn man das also berücksichtigt, ist es wirklich noch erschwinglicher für die jungen Generationen als für die alten, Wohneigentum zu besitzen? Wenn es so wäre, würde vermutlich ein Großteil der Berufsanfänger nicht zur Miete wohnen.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

Die Generation unserer Eltern hat sich nicht so frugalistisch kaputt gespart wie hier behauptet wird. Die Erschwinglichkeit hat sich fuer die heutige Generation einfach massiv verschlechtert.

Es ist statistisch belegt, das die derzeitige Erschwinglichkeit etwas besser ist, als die der Elterngeneration. Warum wird das hier immer wieder bestritten bzw. auf dramatisierende Art und Weise das pure Gegenteil behauptet.

Link/Verweis zur Statistik bitte. Habe ich tatsächlich auch schonmal gehört, frage mich dann aber trotzdem woher das (in meinen Augen überwiegende) Gefühl kommt, dass Wohneigentum für die jüngeren Generationen unerschwinglich ist. Ist es tatsächlich der gestiegene Lebensstandard? Mittlerweile hat jeder ein Handy, eine Waschmaschine, Laptop etc., was in der Boomer Generation wohl noch ganz anders aussah.

Auf der anderen Seite sind das Dinge, die viele vermutlich als notwendig ansehen, um an der Gesellschaft teilhaben zu können. Wenn man das also berücksichtigt, ist es wirklich noch erschwinglicher für die jungen Generationen als für die alten, Wohneigentum zu besitzen? Wenn es so wäre, würde vermutlich ein Großteil der Berufsanfänger nicht zur Miete wohnen.

Das durchschnittliche Haus könnte ich mir leisten, das durchschnittliche Haus gibt es aber nicht. Gefühlt leben die meistens mit entsprechendem Einkommen sich ein Haus leisten zu können in Ballungsgebieten, nicht unbedingt mitten in der Stadt, in München sind auch 100km um die Stadt noch Einzugsgebiet. Gleiches, vlt. mit geringerem Radius, gilt auch für Stuttgart oder Rhein-Main.

Die Kosten sind mittlerweile brutal als Familie, wir leben eigentlich noch immer wie zur Studentenzeit, aber Miete/Lebenshaltungskosten sind enorm gestiegen. Mit Kindern kommt zB oft noch annähernd 500-1000€ für Kita dazu.

Heute ists das Handy, damals wars halt die teure Hifi Anlage. Jede Zeit hatte seine teuren Spielereien. Boomer hatten auch mehr Annehmlichkeiten als ihre Eltern. Meine Kinder werden vermutlich auch mal mehr Annehmlichkeiten haben, dafür andere Dinge die dann als teuer gelten.

Damals war der Betrieb eines Haus günstiger. Gas? Egal, kostet nichts, daher war das Sanieren nicht nötig. Heute kannst du nicht sagen, gut, die halb-offenen einfach verglasten Fenster gehen, dreh ich eben die Heizung weiter auf. Gleichzeitig die Erwartungen, was an insbesondere älteren Häusern in Zukunft anstehen wird, sind ganz andere als damals.

Zudem kommen die hohen Unsicherheiten, insbesondere wenn man sich einen Kredit aufnimmt, der ein Gehalt übersteigt. Wir finden zB keinen Kita Platz, wir können aktuell nur eine Vollzeitstelle arbeiten. Hätten wir jetzt 60% Rate, gute Nacht. Bei aktuellen Preisen und Zinsen bedeuten 800k für die DHH eben bei 600k Kredithöhe eine Rate von ca. 3k, hinzu Nebenkosten von 500€. Wenn man 40% annimmt, was oft die Grenze der Bank ist, braucht man also sichere 7,5k Netto bedeutet. Das haben die wenigsten Familien, selbst wenn die wollen. Die 800k für die DHH sind entweder neu oder alt+Sanierung. Wohnungen für 4 Personen sind hier quasi nicht vorhanden. Eigenleistung ist so ne Sache, es geht oft nicht darum zu streichen oder mal Holzboden zu verlegen, sondern um Gewerke die von Profis oder erfahrenen Handwerkern gemacht werden sollen (Heizung, Strom, Fenster, ....). Wenn ich hier das Dach decke ist das Haus nach dem ersten Regen ein Totalschaden. Handwerker verdienen idR weniger und können sich die sanierungsbedürftigen Häuser eh nicht leisten.

Bei uns kaufen nur noch DINKs, doppelte Gutverdiener (10k HH Netto aufwärts) oder Erben. Normale Familien sind komplett raus.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

Die Generation unserer Eltern hat sich nicht so frugalistisch kaputt gespart wie hier behauptet wird. Die Erschwinglichkeit hat sich fuer die heutige Generation einfach massiv verschlechtert.

Es ist statistisch belegt, das die derzeitige Erschwinglichkeit etwas besser ist, als die der Elterngeneration. Warum wird das hier immer wieder bestritten bzw. auf dramatisierende Art und Weise das pure Gegenteil behauptet.

Link/Verweis zur Statistik bitte. Habe ich tatsächlich auch schonmal gehört, frage mich dann aber trotzdem woher das (in meinen Augen überwiegende) Gefühl kommt, dass Wohneigentum für die jüngeren Generationen unerschwinglich ist. Ist es tatsächlich der gestiegene Lebensstandard? Mittlerweile hat jeder ein Handy, eine Waschmaschine, Laptop etc., was in der Boomer Generation wohl noch ganz anders aussah.

Auf der anderen Seite sind das Dinge, die viele vermutlich als notwendig ansehen, um an der Gesellschaft teilhaben zu können. Wenn man das also berücksichtigt, ist es wirklich noch erschwinglicher für die jungen Generationen als für die alten, Wohneigentum zu besitzen? Wenn es so wäre, würde vermutlich ein Großteil der Berufsanfänger nicht zur Miete wohnen.

Es gab da kürzlich ein Studie, aus der rauskam, dass die erschwinglichkeit heute besser ist. In meinen Augen hat die studie jedoch einige Sachen außer acht gelassen. Zum Beispiel, dass man früher viel in Eigenleistung machen konnte. Heute sind die Vorschriften viel strenger und wenn ich jetzt eine gebrauchte Immobilie zum sanieren kaufe, muss ich durch das GEG ggf. viel initial richten, was man früher über die Jahre strecken konnte. Ein weiterer Punkt ist die Verfügbarkeit von Baugrund, die heute ebenso stark abgenommen hat. Wahrscheinlich ist das einfach nicht wirklich vergleichbar und daher kommt so viel individuelle Sicht (heute ist es schwerer) mit rein.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

Das Stichwort heißt "vor einigen Jahren".
Vor 5 Jahren konnte sich theoretisch jedes Doppelverdienerpaar mit halbwegs solidem Einkommen ein Haus leisten. Deswegen sind die Preise auch so explodiert.

Vor 5 Jahren lagen die Preise noch 30-50% niedriger und die Zinsen waren um den Faktor 3-4 niedriger.

Beispiel 2018 (Zinsen 1%, 500k Kredit): 1600 Euro Rate auf 30 Jahre.
Beispiel 2023 (Zinsen 4%, 700k Kredit): 3300 Euro Rate auf 30 Jahre.

Beide Aussagen sind falsch. Die Zinsen lagen 2018 über 1% und die Preise waren nicht 30-50% günstiger. PS: Mit 5.500 Netto kann man auch heute noch eine Immobilie kaufen. Wer dafür 700K Kredit benötigt, hat zu wenig Eigenkapital angespart oder zu hohe Ansprüche oder möchte in einer sehr teuren Region kaufen. Das geht fast schon in Richtung Realitätsverlust.

Schaue dir den Häuserpreisindex von Destatis und die Zinsstatistik von Interhyp an.
Beides wiederlegt deine Aussage und belegt die Zahlen des Vorposters.
Wenn schon etwas falsch sein soll, dann bitte mit harten Fakten und nicht mit Meinungen argumentieren.

Außerdem misverstehst du den Post (absichtlich?). Es ging nie darum, ob man sich 700k leisten können muss oder nicht.
Es zeigt lediglich, dass die Erschwinglichkeit noch vor wenigen Jahren deutlich (!!!) besser war als aktuell.
Der Post zeigt, dass man das Haus, was man sich 2018 mit 5,5k netto locker hätte leisten können, heute aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen nicht mehr leisten kann. Das ist ein mathematischer Fakt und mehr auch nicht.

Die Erschwinglichkeit hatte ihren Peak von 2016-2020. Wir hatten dort eine einmalige Kombination aus sehr niedrigen Zinsen und noch vergleichsweise niedrigen Preisen. Das wird wohl nie wieder kommen und der Rest muss jetzt die bitte Pille schlucken.

Ab Mitte 2012 waren die Zinsen stabil unter 3%. Die "gute Phase" würde ich daher von 2012 bis 2021 ansetzen.

2018 waren keine 1% möglich, aber mit bisschen vergleichen und warten (die Zinsen haben auch damals tages-/wochenaktuell um +/- 0,3 Prozentpunkte geschwankt) waren locker 1,5% auf 15 Jahre drin.

In unserer Stadt haben sich zumindest die Neubaupreise seitdem ca. verdoppelt. Alter, unsanierter Bestand - andere Nummer.

Wer aber Neubau will/wollte (Haus oder Wohnung) oder "junge Gebrauchte" (bis 20 Jahre), der war 2018 natürlich extrem viel besser dran als heute.

Wieder Argumentation mit Einzelfällen und gefühlter Wahrheit, wenn die Statistiken im Beitrag vorher stehen...
Leute ist das hier wirklich das Niveau?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

Diese Aussage ist definitiv falsch.

Die Generation unserer Eltern hat sich nicht so frugalistisch kaputt gespart wie hier behauptet wird. Die Erschwinglichkeit hat sich fuer die heutige Generation einfach massiv verschlechtert.

Leider nicht. Ich dachte das hier ist ein Forum für Wissenschaftler (Wiwis). Ihr müsst genau hinschauen was in den Erschwinglichkeitsindizes enthalten ist und was nicht. Notwendiges Eigenkapital wird nicht berücksichtigt, heute braucht man viel mehr! Unberücksichtigt bleiben auch die signifikant höheren Kaufnebenkosten.

Ebenso sind Faktoren wie zB wie einfach es ist heute einen guten Job zu bekommen nicht abgebildet oder die Tatsache das heute die Mehrzahl der Jobs für Akademiker in Ballungsräumen zu finden sind. Dazu hat man früher auch leichter risikofrei sparen können bei höheren Zinsen.

Bitte das alles mit einfließen lassen und dann sieht es für den Durchschnittsakademiker einfach viel schlechter aus als früher.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

Diese Aussage ist definitiv falsch.

Die Generation unserer Eltern hat sich nicht so frugalistisch kaputt gespart wie hier behauptet wird. Die Erschwinglichkeit hat sich fuer die heutige Generation einfach massiv verschlechtert.

Leider nicht. Ich dachte das hier ist ein Forum für Wissenschaftler (Wiwis). Ihr müsst genau hinschauen was in den Erschwinglichkeitsindizes enthalten ist und was nicht. Notwendiges Eigenkapital wird nicht berücksichtigt, heute braucht man viel mehr! Unberücksichtigt bleiben auch die signifikant höheren Kaufnebenkosten.

Ebenso sind Faktoren wie zB wie einfach es ist heute einen guten Job zu bekommen nicht abgebildet oder die Tatsache das heute die Mehrzahl der Jobs für Akademiker in Ballungsräumen zu finden sind. Dazu hat man früher auch leichter risikofrei sparen können bei höheren Zinsen.

Bitte das alles mit einfließen lassen und dann sieht es für den Durchschnittsakademiker einfach viel schlechter aus als früher.

Es gibt mehrere relevante und wissenschaftlich fundierte Berechnungen zur Erschwinglichkeit und alle sagen dir, wir sind aktuell bei 4% und den heutigen Preisen trotzdem noch besser als zu den Zeiten der Boomer.

Deine subjektiven Einwürfe sind nicht wissenschaftlich. Um mal wieder etwas Wissenschaft zurückzubringen (Psychologie): Recency Bias. Die jüngste Vergangenheit kennen wir ja alle sehr gut - das war tatsächlich die Phase in der dt. Nachkriegsgeschichte mit der mit Abstand besten Erschwinglichkeit. Jetzt wird 2023 mit 2011 - 2021 verglichen und da kann 2023 nur verlieren. Im historischen Kontext haben wir aber 2023 eine überdurchschnittlich gute Erschwinglichkeit. Das ist Fakt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

Das Stichwort heißt "vor einigen Jahren".
Vor 5 Jahren konnte sich theoretisch jedes Doppelverdienerpaar mit halbwegs solidem Einkommen ein Haus leisten. Deswegen sind die Preise auch so explodiert.

Vor 5 Jahren lagen die Preise noch 30-50% niedriger und die Zinsen waren um den Faktor 3-4 niedriger.

Beispiel 2018 (Zinsen 1%, 500k Kredit): 1600 Euro Rate auf 30 Jahre.
Beispiel 2023 (Zinsen 4%, 700k Kredit): 3300 Euro Rate auf 30 Jahre.

Beide Aussagen sind falsch. Die Zinsen lagen 2018 über 1% und die Preise waren nicht 30-50% günstiger. PS: Mit 5.500 Netto kann man auch heute noch eine Immobilie kaufen. Wer dafür 700K Kredit benötigt, hat zu wenig Eigenkapital angespart oder zu hohe Ansprüche oder möchte in einer sehr teuren Region kaufen. Das geht fast schon in Richtung Realitätsverlust.

Schaue dir den Häuserpreisindex von Destatis und die Zinsstatistik von Interhyp an.
Beides wiederlegt deine Aussage und belegt die Zahlen des Vorposters.
Wenn schon etwas falsch sein soll, dann bitte mit harten Fakten und nicht mit Meinungen argumentieren.

Außerdem misverstehst du den Post (absichtlich?). Es ging nie darum, ob man sich 700k leisten können muss oder nicht.
Es zeigt lediglich, dass die Erschwinglichkeit noch vor wenigen Jahren deutlich (!!!) besser war als aktuell.
Der Post zeigt, dass man das Haus, was man sich 2018 mit 5,5k netto locker hätte leisten können, heute aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen nicht mehr leisten kann. Das ist ein mathematischer Fakt und mehr auch nicht.

Die Erschwinglichkeit hatte ihren Peak von 2016-2020. Wir hatten dort eine einmalige Kombination aus sehr niedrigen Zinsen und noch vergleichsweise niedrigen Preisen. Das wird wohl nie wieder kommen und der Rest muss jetzt die bitte Pille schlucken.

Ab Mitte 2012 waren die Zinsen stabil unter 3%. Die "gute Phase" würde ich daher von 2012 bis 2021 ansetzen.

2018 waren keine 1% möglich, aber mit bisschen vergleichen und warten (die Zinsen haben auch damals tages-/wochenaktuell um +/- 0,3 Prozentpunkte geschwankt) waren locker 1,5% auf 15 Jahre drin.

In unserer Stadt haben sich zumindest die Neubaupreise seitdem ca. verdoppelt. Alter, unsanierter Bestand - andere Nummer.

Wer aber Neubau will/wollte (Haus oder Wohnung) oder "junge Gebrauchte" (bis 20 Jahre), der war 2018 natürlich extrem viel besser dran als heute.

Wieder Argumentation mit Einzelfällen und gefühlter Wahrheit, wenn die Statistiken im Beitrag vorher stehen...
Leute ist das hier wirklich das Niveau?

Die Argumentation ist komplett gedeckt von den Statistiken davor. Die unter 3% kommen aus dem Zinschart von Interhyp.

Die einzige Frage: War der Erschwinglichkeitspeak von 2016 bis 2020 oder von 2012 bis 2021!?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Moin,

Berlin und Speckgürtel & tatsächlich konnten hier 90% aller Boomer, die ich kenne, ein Einfamilienhaus leisten (Randlage bzw. naher Speckgürtel). Und das bei sehr ähnlichen beruflichen Werdegängen und auch vergleichbarem Konsumverhalten. In meiner Bubble trinkt tatsächlich niemand Kaffee für 7 Euro und es wird auch eher alle Jahre ein Android und kein Apple gekauft. Ist natürlich plakativ, aber ich will damit sagen, dass ich diese Vorurteile hinsichtlich des Konsumverhaltens weder bei mir noch in meiner Bubble feststellen kann. Ausnahmen gibt es natürlich aber das ist meiner Wahrnehmung nach nicht die Regel.

Wenn man im persönlichen Gespräch über die Gründe philosophiert warum es heute etwas "schwieriger" ist, dann sind es nach meinem Dafürhalten drei wesentliche Faktoren:

  • deutlich spätere Familiengründung und damit idR deutlich spätere finanzielle Ausrichtung in Richtung Eigentum (und das muss sich meine Generation durchaus selbstkritisch anheften)
  • deutlich höhere Bodenpreise im Vergleich zu Reallohnzuwächsen
  • deutlich höherer EK Anteil sowie Kaufnebenkosten

Natürlich hat sich das über ein paar Jahre während der Niedrigzinsphase (über-)kompensiert, aber da musste dann während der paar Jahre auch alles passen. Und das war bei Vielen zumindest im leinem Umfeld nicht der Fall.

Das soll kein Gejammer sein & schon gar keine Kritik an den Boomern - aber ich bleibe dabei. Die die ich kenne sagen, dass es für sie "einfacher" war & das deckt sich einfach mit meiner Wahrnehmung. Mag aber auch an meiner Bubble liegen und weil Berlin was die Preise anging lange Zeit eine Ausnahme war. Woanders sieht es vielleicht anders aus.

Das Thema Migration sehe ich gänzlich anders als Du. Ich glaube, dass wir korrespondierend zu den allermeisten anderen EU Staaten auf eine deutliche regidere Einwanderungspolitik umschwenken werden, spätestens ab 2025. Der gesellschaftliche Druck wird mit jedem Tag größer. Den demokratischen Parteien schwant so langsam, dass man nicht über ein Jahrzehnt am Wählerwillen vorbei regieren kann. Aber selbst wenn wir die aktuellen Zahlen an Zuwanderung unerwarteterweise beibehalten, würde das unsere geringe Geburtenrate nicht heilen. Wir werden schrumpfen und insbesondere werden die Schichten schrumpfen, die überhaupt als Käufer für Eigentum in Betracht kommen. Der größte Teil der Zuwanderung findet in die sozialen Sicherungssysteme statt und nicht ins EFH. Dass mitlerweile natürlich auch viele Migranten der 2. Und 3. Generation Eigentum erwerben ist davon losgelöst. Aber das sind ja dann auch die Migranten, die sich hier integriert haben. Und dagegen ist ja nichts einzuwenden.

Gruß

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Kommt ganz darauf an, wo Deine Bubble wohnhaft war bzw. ist.

Ich bin auch Boomer. Ingenieur von einer heute-TU9. Hier im Bereich unserer Großstadt konnte man sich auch damals kein EFH leisten. Irgendwann hat es dann mal für eine ETW aus dem Bestand gereicht. Die habe ich auch. Gebäude aus den 1960er Jahren in schöner Wohnlage. Bodenrichtwert jetzt bei € 1.800

Akademiker gab es damals nur sehr wenige. Irgendwas um 10% eines Jahrgangs. Trotzdem war der Mangel an Arbeitsplätzen ein Problem. Viele haben komplett berufsfremd angefangen, wenn sie überhaupt eine Stelle bekommen haben. Heute herrscht eher ein Mangel an Arbeitskräften.

Auch damals gab es Boomer, die ein EFH bauen konnten. Meistens mit Hilfe der Familie. Aber diese Häuser liegen i.d.R. weit außerhalb der Städte. So was will man heute eher nicht haben.

Auf die Demografie brauchst Du nicht zu hoffen. Die Bevölkerung wird auch in den nächsten Jahren ansteigen. Warte mal ab was passieren wird, wenn die Männer aus der Ukraine raus dürfen. In den teuren Großstädten ist sowohl bei Vermietung als auch bei Verkauf auch jetzt schon fast immer irgendein Migrationshintergrund mit dabei. Auch im gehobenen Preissegment. Im ländlichen Bereich zunehmend auch. Wenn Du einen privaten Kontakt zu einem Makler oder Notar hast kannst Du die mal fragen.

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Moin,

Die Boomer, die ich kenne (u.a. Eltern, Schwiegereltern, Arbeitskollegen usw.) sagen unisono freimütig, dass sie es früher "leichter" hatten. Sowohl was das Arbeitspensum bzw. die Arbeitsverdichtung und Geschwindigkeit angeht als auch bzgl. Erwerb von Eigentum. In den Urlaub sind die trotzdem jährlich gefahren und zwei Autos (ein Familienkombi und ein Kleinwagen) waren auch eher Standart als die Ausnahme. Ich will das gar nicht kritisieren aber nach meiner Wahrnehmung in meiner Bubble (keine Highperformer sondern solider Mittelstand) ist das Thema Eigentum und hierbei klassisch EFH schon schwieriger zu realisieren bei gleichem Lebensstandart und ähnlichen beruflichen Werdegängen.

Vielleicht muss man sich von diesen Vergleichen aber auch lösen & einfach akzeptieren, dass die Welt heute ist wie sie ist und die Welt der Boomer eben eine andere war. Am Ende muss man das Beste draus machen. Und ich glaube, dass das Thema EFH sich über die Demografie ohnehin alleine regeln wird. Meine Generation (ich bin jetzt 37 mit Frau und zwei Kindern) wird davon vielleicht nicht mehr so groß profitieren aber meine Kinder schon. Für die sparen wir fleißig in ihre Depots, sodass sie dann zeitnah nach Ausbildung oder Studium Eigentum erwerben können. Wenn die groß sind, werden die meisten Alten froh sein, wenn sie ihre Riesenhütten losbekonmen.

Gruß

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

Diese Aussage ist definitiv falsch.

Die Generation unserer Eltern hat sich nicht so frugalistisch kaputt gespart wie hier behauptet wird. Die Erschwinglichkeit hat sich fuer die heutige Generation einfach massiv verschlechtert.

Leider nicht. Ich dachte das hier ist ein Forum für Wissenschaftler (Wiwis). Ihr müsst genau hinschauen was in den Erschwinglichkeitsindizes enthalten ist und was nicht. Notwendiges Eigenkapital wird nicht berücksichtigt, heute braucht man viel mehr! Unberücksichtigt bleiben auch die signifikant höheren Kaufnebenkosten.

Ebenso sind Faktoren wie zB wie einfach es ist heute einen guten Job zu bekommen nicht abgebildet oder die Tatsache das heute die Mehrzahl der Jobs für Akademiker in Ballungsräumen zu finden sind. Dazu hat man früher auch leichter risikofrei sparen können bei höheren Zinsen.

Bitte das alles mit einfließen lassen und dann sieht es für den Durchschnittsakademiker einfach viel schlechter aus als früher.

Es gibt mehrere relevante und wissenschaftlich fundierte Berechnungen zur Erschwinglichkeit und alle sagen dir, wir sind aktuell bei 4% und den heutigen Preisen trotzdem noch besser als zu den Zeiten der Boomer.

Deine subjektiven Einwürfe sind nicht wissenschaftlich. Um mal wieder etwas Wissenschaft zurückzubringen (Psychologie): Recency Bias. Die jüngste Vergangenheit kennen wir ja alle sehr gut - das war tatsächlich die Phase in der dt. Nachkriegsgeschichte mit der mit Abstand besten Erschwinglichkeit. Jetzt wird 2023 mit 2011 - 2021 verglichen und da kann 2023 nur verlieren. Im historischen Kontext haben wir aber 2023 eine überdurchschnittlich gute Erschwinglichkeit. Das ist Fakt.

Nicht der Vorposter, aber was bitte ist subjektiv wenn man auf Schwachstellen der Studien hinweist? Die Punkte wären bei einer wirklich mathematisch fundierten und ausgehärteten statistischen Analyse selbstverständlich alle relevant und nur so wären die Erschwinglichen auch wirklich vergleichbar. Seine Einwürfe hatten hat mit recency bias 0,0 zu tun, sondern deuten eher darauf hin dass hier endlich mal einer Ahnung von Statistik hat!

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich weiß gar nicht, was ihr hier groß über die Erschwinglichkeit diskutiert. Natürlich ist es heute etwas schwieriger als vor fünf Jahren. Aber unmöglich ist es ja trotzdem nicht und wer will, kann sich als Akademiker auch in 2023 eine Immobilie leisten, siehe folgende Rechnung. Es funktioniert halt nur nicht in München downtown mit 3k netto - das sollte aber auch klar sein.

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

Neubau ist natürlich immer überdurchschnittlich und 160 qm im Vergleich zu dem, was zu Zeiten unserer Eltern und Großeltern normal war, ebenfalls. Mit 130 qm und 20 Jahre altem Haus gibt's sicherlich nochmal einen anderen Kurs (bestimmt ein Viertel günstiger) und 2 Kinder aufziehen kann man darin auch.

Aber selbst bei deinem Beispiel mit dem 160qm-Neubauhaus ist das heute noch für viele drin, wenn sie denn wollen:

  • 750k Kaufpreis heißt 600k Kredit bei normalen 20% + Nebenkosten Eigenkapital (Boomer mussten oft noch mehr sparen)
  • bei 2% Tilgung kommt man auf ca. 29,5 Jahre Abzahlen mit einer Monatsrate von 2.675€ (wahrscheinlich wird man die Rate in 10-15 Jahren problemlos erhöhen können und ist noch eher fertig)

Mit einem Haushaltseinkommen von 6.000€ ist das auf jeden Fall machbar, ab 7.000€ ist man ganz auf der sicheren Seite. Bei 500€ Kindergeld und 1,75 Gehältern sprechen wir also von jeweils ca. 3.100-3.700€ Nettoeinkommen (inkl. Sonderzahlungen) auf Vollzeitbasis. Das sollte für zwei Akademiker Mitte 30 drin sein, gerade in wirtschaftsstarken Regionen, wo ein Haus 750k kostet. Die benötigten 190k€ Eigenkapital bedeuten zwischen Mitte 20 und Mitte 30 auch gerade Mal 800€/Monat/Kopf ohne Rendite. Den Großteil davon sollte man alleine schon durch die geringeren Wohnkosten vor dem Hauskauf raus haben (mit 1.475€ Kaltmiete sind selbst in teuren Regionen 60-80 qm drin und man hat automatisch 75% der benötigten 1.600€ Sparrate ohne Anstrengung erbracht).

Man sieht also: schon mit rund 3k netto sind überdurchschnittlich große Neubauhäuser drin, wenn man möchte. Wer natürlich alles in Konsum steckt oder auf 80% Arbeitszeit runtergeht, wird das nicht so einfach schaffen.

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Für 700.000-750.000 Euro bekommt man bei uns einen Neubau mit ca. 150-160qm, 600 qm Grundstück in einem 600 Einwohnerdorf, 85 km entfernt von Stuttgart. Brauche dazu natürlich noch 30-40k für Küche, Schränke, Bett, Lampen , Treppengeländer etc. Sind das die zu hohen Ansprüche von denen du sprichst? Ich kann natürlich die Hälfte ausgeben wenn ich eins der alten Bauernhäuser an der Hauptstraße des Dorfes kaufe. Gegenüber ist ein Kuhstall und es gibt keinen Garten aber vllt sind das die Ansprüche die ich mit 5.500 Euro Netto haben sollte.

P.S. bin nicht die Person mit 5.500 Netto. Es ist aber nicht wesentlich mehr.

Beide Aussagen sind falsch. Die Zinsen lagen 2018 über 1% und die Preise waren nicht 30-50% günstiger. PS: Mit 5.500 Netto kann man auch heute noch eine Immobilie kaufen. Wer dafür 700K Kredit benötigt, hat zu wenig Eigenkapital angespart oder zu hohe Ansprüche oder möchte in einer sehr teuren Region kaufen. Das geht fast schon in Richtung Realitätsverlust.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

Diese Aussage ist definitiv falsch.

Die Generation unserer Eltern hat sich nicht so frugalistisch kaputt gespart wie hier behauptet wird. Die Erschwinglichkeit hat sich fuer die heutige Generation einfach massiv verschlechtert.

Leider nicht. Ich dachte das hier ist ein Forum für Wissenschaftler (Wiwis). Ihr müsst genau hinschauen was in den Erschwinglichkeitsindizes enthalten ist und was nicht. Notwendiges Eigenkapital wird nicht berücksichtigt, heute braucht man viel mehr! Unberücksichtigt bleiben auch die signifikant höheren Kaufnebenkosten.

Ebenso sind Faktoren wie zB wie einfach es ist heute einen guten Job zu bekommen nicht abgebildet oder die Tatsache das heute die Mehrzahl der Jobs für Akademiker in Ballungsräumen zu finden sind. Dazu hat man früher auch leichter risikofrei sparen können bei höheren Zinsen.

Bitte das alles mit einfließen lassen und dann sieht es für den Durchschnittsakademiker einfach viel schlechter aus als früher.

Es gibt mehrere relevante und wissenschaftlich fundierte Berechnungen zur Erschwinglichkeit und alle sagen dir, wir sind aktuell bei 4% und den heutigen Preisen trotzdem noch besser als zu den Zeiten der Boomer.

Deine subjektiven Einwürfe sind nicht wissenschaftlich. Um mal wieder etwas Wissenschaft zurückzubringen (Psychologie): Recency Bias. Die jüngste Vergangenheit kennen wir ja alle sehr gut - das war tatsächlich die Phase in der dt. Nachkriegsgeschichte mit der mit Abstand besten Erschwinglichkeit. Jetzt wird 2023 mit 2011 - 2021 verglichen und da kann 2023 nur verlieren. Im historischen Kontext haben wir aber 2023 eine überdurchschnittlich gute Erschwinglichkeit. Das ist Fakt.

Nö, es gibt einen index, der das nahe legt. Der Index klammert aber viele Faktoren aus und ist daher unvollständig.

Deine wissenschaftlich fundierten Berechnungen darfst du ja gerne verlinken, dann können wir uns damit auseinandersetzen.

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MWinter

Aktuelle Immobilienpreise

Meine Freundin und ich sind Mitte 20, seit diesem Jahr Eltern. Ich kriege als Controller in BaWü bei der Caritas 3k raus, meine Partnerin liegt bei Vollzeit als Krankenschwester auch zwischen 2,5 und 3k. Somit wären die 5.5k trotz Teilzeit mit Kindergeld einfach geknackt. Wie wir uns aber ein Haus leisten sollen bleibt mir schleierhaft.
Entweder man wartet mit der Familiengründung bis man ca 40 ist oder das Thema Hauserwerb ist wenn man ehrlich ist vom Tisch. Mit 50 muss ich mir auch kein grosses Haus für die Familie mehr ans Bein binden, wenn die ersten Kinder dann bereits ausziehen.

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MWinter

Aktuelle Immobilienpreise

Was man beim Vergleich der Hauserwerbsmöglichkeit zwischen früher und heute auch sehen muss, ist dass früher in der Regel massive Eigenleistung erfolgt ist.
Mein Opa hat zwischen 1950 und 1990 insgesamt 3 Häuser gebaut. Als er sich in den 80ern ein Angebot für ein 3 Familienhaus hat erstellen lassen (Grundstück hatte er bereits, da aus seinem Feld Bauland wurde) hat er wohl zum Bauplaner gesagt "wenn es nur annähernd so teuer wird, ist das Geld bereits alle bevor auch nur der erste Handwerker anrückt".

Haus wurde am Ende trotz absoluter Mittellosigkeit meines Großvaters gebaut. Ging 3 oder 4 Jahre und der erste Handwerker der beauftragt werden musste war der Zimmermannn fürs Dach. An der Qualität der Baumaterialien hat man zu dieser Zeit glücklicherweise nicht gespart, Porotnziegel, glasierte Dachziegel, kein Asbest oder Holzschutz im Wohnraum...

Letztes Jahr wurde eine der 3 Wohnungen verkauft, bevor irgendwas publiziert wurde lag bereits ein Angebot für eine 120qm Wohnung BJ 86 mit Sanierungsstau für 400k vor. Glücklicherweise konnte das Haus am Ende als ganzes in der Familie gehalten werden.

Was ich damit sagen will, man hat früher ein Haus in Eigenleistung hochgezogen und heute werden Unsummen dafür gezahlt.

Die Eigenleistung damals war aber in der Form auch nur möglich, da man damals keine fehleranfällige Pelletheizung für >50k, WDVS, etc verbauen musste. Bauen wäre auch heute durchaus einfacher und günstiger möglich. Aber das ist politisch eben nicht gewollt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Bei mir ähnlich (32 und 31 Jahre, 4,5k und 2,5k netto in Augsburg)

Rein von den Zahlen her geht es, sofern wir auf Kinder verzichten (wozu aber dann ein Haus?).

Wenn meine Frau in Teilzeit gehen würde dann würde uns die Finanzierung um die Ohren fliegen. Als ü30 können wir jetzt auch nicht mehr 10 Jahre mit dem Kinder kriegen warten...

MWinter schrieb am 08.12.2023:

Meine Freundin und ich sind Mitte 20, seit diesem Jahr Eltern. Ich kriege als Controller in BaWü bei der Caritas 3k raus, meine Partnerin liegt bei Vollzeit als Krankenschwester auch zwischen 2,5 und 3k. Somit wären die 5.5k trotz Teilzeit mit Kindergeld einfach geknackt. Wie wir uns aber ein Haus leisten sollen bleibt mir schleierhaft.
Entweder man wartet mit der Familiengründung bis man ca 40 ist oder das Thema Hauserwerb ist wenn man ehrlich ist vom Tisch. Mit 50 muss ich mir auch kein grosses Haus für die Familie mehr ans Bein binden, wenn die ersten Kinder dann bereits ausziehen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Bei Euch ist das wirklich schwierig. Das seh ich ein.
Wir haben mit den Kindern gewartet bis meine Frau 36 und ich 40 war. Vorher haben wir das meiste Geld in Urlaube und Lifestyle gesteckt (kurz: wir haben so richtig gelebt und genossen).
Als wir dann nach und nach unsere 2 Kids bekommen haben, haben wir uns auch in der Niedrigzinsphase ein Haus gekauft mit einem HHE von 5,5 Netto. Meine Frau war insgesamt auch 5 Jahre zu Hause und davon bekam sie 4 Jahre Elterngeld.
Jetzt liegt unser HHE bei 6,5 da meine Frau jetzt Teilzeit arbeitet.

Unser Eigenkapital lag damals (2017) bei 80K und geerbt haben wir auch nichts. Dennoch konnten wir uns in einer Grossstadt (8km bis in die City 550k Einwohner) eine neuwertige Baujahr 2006 Doppelhaushälfte für 350K kaufen. Klar war der Preis sehr niedrig weil die Käufer da wirklich sehr Wohlhabend waren und eher nach Menschen gesucht haben bei denen sie das Gefühl hatten das Haus in gute Hände zu geben. War eher ein Emotionaler Verkauf anstatt finanziell gut dazustehen.
Aber ihr seit noch jung und euer Vorteil ist das ihr bis zur Rente locker 35 - 40 Jahre abzahlen könnt. Wir müssen das Haus innerhalb von 25 Jahren abzahlen. Das ist Euer Vorteil.

MWinter schrieb am 08.12.2023:

Meine Freundin und ich sind Mitte 20, seit diesem Jahr Eltern. Ich kriege als Controller in BaWü bei der Caritas 3k raus, meine Partnerin liegt bei Vollzeit als Krankenschwester auch zwischen 2,5 und 3k. Somit wären die 5.5k trotz Teilzeit mit Kindergeld einfach geknackt. Wie wir uns aber ein Haus leisten sollen bleibt mir schleierhaft.
Entweder man wartet mit der Familiengründung bis man ca 40 ist oder das Thema Hauserwerb ist wenn man ehrlich ist vom Tisch. Mit 50 muss ich mir auch kein grosses Haus für die Familie mehr ans Bein binden, wenn die ersten Kinder dann bereits ausziehen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

Ich weiß gar nicht, was ihr hier groß über die Erschwinglichkeit diskutiert. Natürlich ist es heute etwas schwieriger als vor fünf Jahren. Aber unmöglich ist es ja trotzdem nicht und wer will, kann sich als Akademiker auch in 2023 eine Immobilie leisten, siehe folgende Rechnung. Es funktioniert halt nur nicht in München downtown mit 3k netto - das sollte aber auch klar sein.

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

Neubau ist natürlich immer überdurchschnittlich und 160 qm im Vergleich zu dem, was zu Zeiten unserer Eltern und Großeltern normal war, ebenfalls. Mit 130 qm und 20 Jahre altem Haus gibt's sicherlich nochmal einen anderen Kurs (bestimmt ein Viertel günstiger) und 2 Kinder aufziehen kann man darin auch.

Aber selbst bei deinem Beispiel mit dem 160qm-Neubauhaus ist das heute noch für viele drin, wenn sie denn wollen:

  • 750k Kaufpreis heißt 600k Kredit bei normalen 20% + Nebenkosten Eigenkapital (Boomer mussten oft noch mehr sparen)
  • bei 2% Tilgung kommt man auf ca. 29,5 Jahre Abzahlen mit einer Monatsrate von 2.675€ (wahrscheinlich wird man die Rate in 10-15 Jahren problemlos erhöhen können und ist noch eher fertig)

Mit einem Haushaltseinkommen von 6.000€ ist das auf jeden Fall machbar, ab 7.000€ ist man ganz auf der sicheren Seite. Bei 500€ Kindergeld und 1,75 Gehältern sprechen wir also von jeweils ca. 3.100-3.700€ Nettoeinkommen (inkl. Sonderzahlungen) auf Vollzeitbasis. Das sollte für zwei Akademiker Mitte 30 drin sein, gerade in wirtschaftsstarken Regionen, wo ein Haus 750k kostet. Die benötigten 190k€ Eigenkapital bedeuten zwischen Mitte 20 und Mitte 30 auch gerade Mal 800€/Monat/Kopf ohne Rendite. Den Großteil davon sollte man alleine schon durch die geringeren Wohnkosten vor dem Hauskauf raus haben (mit 1.475€ Kaltmiete sind selbst in teuren Regionen 60-80 qm drin und man hat automatisch 75% der benötigten 1.600€ Sparrate ohne Anstrengung erbracht).

Man sieht also: schon mit rund 3k netto sind überdurchschnittlich große Neubauhäuser drin, wenn man möchte. Wer natürlich alles in Konsum steckt oder auf 80% Arbeitszeit runtergeht, wird das nicht so einfach schaffen.

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Für 700.000-750.000 Euro bekommt man bei uns einen Neubau mit ca. 150-160qm, 600 qm Grundstück in einem 600 Einwohnerdorf, 85 km entfernt von Stuttgart. Brauche dazu natürlich noch 30-40k für Küche, Schränke, Bett, Lampen , Treppengeländer etc. Sind das die zu hohen Ansprüche von denen du sprichst? Ich kann natürlich die Hälfte ausgeben wenn ich eins der alten Bauernhäuser an der Hauptstraße des Dorfes kaufe. Gegenüber ist ein Kuhstall und es gibt keinen Garten aber vllt sind das die Ansprüche die ich mit 5.500 Euro Netto haben sollte.

P.S. bin nicht die Person mit 5.500 Netto. Es ist aber nicht wesentlich mehr.

Beide Aussagen sind falsch. Die Zinsen lagen 2018 über 1% und die Preise waren nicht 30-50% günstiger. PS: Mit 5.500 Netto kann man auch heute noch eine Immobilie kaufen. Wer dafür 700K Kredit benötigt, hat zu wenig Eigenkapital angespart oder zu hohe Ansprüche oder möchte in einer sehr teuren Region kaufen. Das geht fast schon in Richtung Realitätsverlust.

A propos München: Das sich hier die Erschwinglichkeit krass verschlechtert hat, sieht man schon daran, dass der ein Uni Prof in den 90er ein DHH im Speckgürtel erwerben konnte, die neuen Profs das aber nicht mehr können.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wenn man alle Faktoren betrachtet, dann haben wir nach wie vor eine überaus gute Erschwinglichkeit. Man sollte vielleicht in normalen Dimensionen denken, also bspw. ein 120qm Haus auf dem Land in einem kleinen Dorf oder eine gebrauchte 4-Zimmer-Wohnung am Stadtrand bzw. im Vorort.

GenZ will natürlich das Neubau-Haus direkt in der Innenstadt mit 200qm plus Keller und dabei noch in 15 Jahren abzahlen und dazu jeden Tag Avocado-Toast essen. Das geht aber nicht - Haus (in der Pampa) ODER Avocado-Toast. Man kann nicht beides haben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

GenZ will natürlich das Neubau-Haus direkt in der Innenstadt mit 200qm plus Keller und dabei noch in 15 Jahren abzahlen und dazu jeden Tag Avocado-Toast essen. Das geht aber nicht - Haus (in der Pampa) ODER Avocado-Toast. Man kann nicht beides haben.

Das ist jetzt etwas überspitzt dargestellt, aber inhaltlich hast du sicherlich nicht ganz unrecht.
Man muss zu dem Thema auch sagen, dass es früher einfach auch nicht diese Zwänge und Erwartungshaltung bzgl. "Lifestyle" gab. Die großen Ausgabenpositionen waren Wohnen und Essen und das war es dann auch schon. Urlaub mit Glück 2 Wochen im Sommer im einigermaßen günstigen europäischen Ausland, aber so Dinge wie Städtetripps waren absolute Ausnahmen. Ich kann mich in meinem Umfeld in den 80ern und 90ern nicht erinnern, dass das mal gemacht wurde. Bedingt auch dadurch, dass jede kürzere Städtereise außerhalb Deutschland sofort das nervige Währungsthema hatte.
Auto hatten die meisten Familien nur eins, das ging auch ohne Probleme, da die Arbeitsstätte näher am Wohnort lag. Elektronik gab es außer alle 10 Jahre einen neuen Fernseher nicht, Kabelfernsehen war Ausnahme, Keine Handys, Mobilfunkverträge, Computer, etc.
Essen gehen auch sehr selten, mal zu besonderen Anlässen, ansonsten nicht. Auf Arbeit wurde ausschließlich in der sehr günstigen Kantine gegessen, oder die Vesperdose von zuhause mitgebracht, paar mal die Woche außer Haus mit Kollegen Essen gehen war undenkbar.
Dazu flexiblere Möglichkeiten als Arbeitnehmer, mein Vater hat z.B. bis Mitte 40 fast jeden Samstag gearbeitet und zusammen mit Zuschlägen ordentlich Kohle gemacht, das geht heute so nicht mehr.

Bzgl. Anteil Wohnkosten am verfügbaren Einkommen eine Statistik vom stat. Bundesamt:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Wohnen/Tabellen/eurostat-anteil-wohnkosten-haushaltseinkommen-silc.html

-> Der Anteil ging seit 2009 teils deutlich zurück. Er ging bei Familien stärker zurück als bei Alleinlebenden. Denkbar wäre, dass Familien die typischen Immobilienkäufer sind und deshalb seit 2009 von einer relativ höheren Erschwinglichkeit mehr profitiert haben als die Alleinlebenden.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

Wenn man alle Faktoren betrachtet, dann haben wir nach wie vor eine überaus gute Erschwinglichkeit. Man sollte vielleicht in normalen Dimensionen denken, also bspw. ein 120qm Haus auf dem Land in einem kleinen Dorf oder eine gebrauchte 4-Zimmer-Wohnung am Stadtrand bzw. im Vorort.

GenZ will natürlich das Neubau-Haus direkt in der Innenstadt mit 200qm plus Keller und dabei noch in 15 Jahren abzahlen und dazu jeden Tag Avocado-Toast essen. Das geht aber nicht - Haus (in der Pampa) ODER Avocado-Toast. Man kann nicht beides haben.

In Gegenden wo typischerweise viele Akademikerjobs sind (Raum Stuttgart, FFM, Ddorf, München etc.) hat sich die Boomergeneration ein schönes DHH im Speckgürtel leisten können. Das geht heute nicht mehr.

Da muss man dann schon wirklich auf Lands raus, das zeigt aber halt auch nur das sich die Erschwinglichkeit signifikant verschlechtert hat.

Was weiterhin völlig ignoriert wird:

  • Grunderwerbssteuer war in den 80er bei um die 2. Ab 2006 darf jetzt jedes Bundesland selbst entschieden wie hoch die Steuer ist. Berlin jetzt 6%, BaWü 5.5%. Eine Verdreifachung!

  • Eigenkapital ansparen: In den 80 bzw 90er Jahren war das risikolos bei teilweise über 10% viel leichter, auch weil Immobilienpreise im gl. Zeitraum nur geringfügig gestiegen sind. Real (wobei Immopreise hier als Inflation genommen werden, da angenommen dass das Ansparen einem Immokauf dient) hat man risikolos teilweise kräftig gewonnen.

  • Gute Akademikerjobs sind heute in teuren Ballungsräumen. Gute Akademikerjobs sind heute auch schwerer zu erreichen, weil die Konkurrenz international (auch durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU) und deshalb größer ist.

Vielleicht weniger vom Avocadotoast träumen und mehr anwenden was im Studium gelehrt wurde, dann wird es auch mit einer anständigen Analyse.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

A propos München

Wenigstens hast du einen Disclaimer davor geschrieben, dass deine Beobachtungen eine Relevanz für ca. 3,x% der Bevölkerung hat (München inkl. Umland).

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

Wenn man alle Faktoren betrachtet, dann haben wir nach wie vor eine überaus gute Erschwinglichkeit. Man sollte vielleicht in normalen Dimensionen denken, also bspw. ein 120qm Haus auf dem Land in einem kleinen Dorf oder eine gebrauchte 4-Zimmer-Wohnung am Stadtrand bzw. im Vorort.

GenZ will natürlich das Neubau-Haus direkt in der Innenstadt mit 200qm plus Keller und dabei noch in 15 Jahren abzahlen und dazu jeden Tag Avocado-Toast essen. Das geht aber nicht - Haus (in der Pampa) ODER Avocado-Toast. Man kann nicht beides haben.

In Gegenden wo typischerweise viele Akademikerjobs sind (Raum Stuttgart, FFM, Ddorf, München etc.) hat sich die Boomergeneration ein schönes DHH im Speckgürtel leisten können. Das geht heute nicht mehr.

Da muss man dann schon wirklich auf Lands raus, das zeigt aber halt auch nur das sich die Erschwinglichkeit signifikant verschlechtert hat.

Was weiterhin völlig ignoriert wird:

  • Grunderwerbssteuer war in den 80er bei um die 2. Ab 2006 darf jetzt jedes Bundesland selbst entschieden wie hoch die Steuer ist. Berlin jetzt 6%, BaWü 5.5%. Eine Verdreifachung!

  • Eigenkapital ansparen: In den 80 bzw 90er Jahren war das risikolos bei teilweise über 10% viel leichter, auch weil Immobilienpreise im gl. Zeitraum nur geringfügig gestiegen sind. Real (wobei Immopreise hier als Inflation genommen werden, da angenommen dass das Ansparen einem Immokauf dient) hat man risikolos teilweise kräftig gewonnen.

  • Gute Akademikerjobs sind heute in teuren Ballungsräumen. Gute Akademikerjobs sind heute auch schwerer zu erreichen, weil die Konkurrenz international (auch durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU) und deshalb größer ist.

Vielleicht weniger vom Avocadotoast träumen und mehr anwenden was im Studium gelehrt wurde, dann wird es auch mit einer anständigen Analyse.

Du hast aus irgendeinem Grund die in den 80er und 90er Jahren größtenteils viel höheren Bauzinsen aus deiner "anständigen" Analyse rausgelassen ...

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Diese ganzen Vergleiche zur Leistbarkeit sind doch Quatsch. Du wirst vermutlich immer einen Zeitraum finden, der ähnlich schlecht pdwr schlechter war als heute.

Aber es steht doch außer Frage, dass die Leistbarkeit in den letzten 15-20 Jahren (und das ist ja wohl der Zeitraum, den der Großteil der Poster hier aktiv erlebt hat) nie schlechter war als heute. Und am Ende werden daher entweder die Preise sinken oder die Zinsen sinken. Der Markt findet schon sein Gleichgewicht.

Den Mehrwert eurer Analysen zu vor 30 Jahren verstehe ich echt nicht. Soll ich jetzt auch analysieren, ob meine Großeltern günstiger essen konnten?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

Wenn man alle Faktoren betrachtet, dann haben wir nach wie vor eine überaus gute Erschwinglichkeit. Man sollte vielleicht in normalen Dimensionen denken, also bspw. ein 120qm Haus auf dem Land in einem kleinen Dorf oder eine gebrauchte 4-Zimmer-Wohnung am Stadtrand bzw. im Vorort.

GenZ will natürlich das Neubau-Haus direkt in der Innenstadt mit 200qm plus Keller und dabei noch in 15 Jahren abzahlen und dazu jeden Tag Avocado-Toast essen. Das geht aber nicht - Haus (in der Pampa) ODER Avocado-Toast. Man kann nicht beides haben.

In Gegenden wo typischerweise viele Akademikerjobs sind (Raum Stuttgart, FFM, Ddorf, München etc.) hat sich die Boomergeneration ein schönes DHH im Speckgürtel leisten können. Das geht heute nicht mehr.

Da muss man dann schon wirklich auf Lands raus, das zeigt aber halt auch nur das sich die Erschwinglichkeit signifikant verschlechtert hat.

Was weiterhin völlig ignoriert wird:

  • Grunderwerbssteuer war in den 80er bei um die 2. Ab 2006 darf jetzt jedes Bundesland selbst entschieden wie hoch die Steuer ist. Berlin jetzt 6%, BaWü 5.5%. Eine Verdreifachung!

  • Eigenkapital ansparen: In den 80 bzw 90er Jahren war das risikolos bei teilweise über 10% viel leichter, auch weil Immobilienpreise im gl. Zeitraum nur geringfügig gestiegen sind. Real (wobei Immopreise hier als Inflation genommen werden, da angenommen dass das Ansparen einem Immokauf dient) hat man risikolos teilweise kräftig gewonnen.

  • Gute Akademikerjobs sind heute in teuren Ballungsräumen. Gute Akademikerjobs sind heute auch schwerer zu erreichen, weil die Konkurrenz international (auch durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU) und deshalb größer ist.

Vielleicht weniger vom Avocadotoast träumen und mehr anwenden was im Studium gelehrt wurde, dann wird es auch mit einer anständigen Analyse.

Du hast aus irgendeinem Grund die in den 80er und 90er Jahren größtenteils viel höheren Bauzinsen aus deiner "anständigen" Analyse rausgelassen ...

Bitte genau lesen. Ich habe lediglich Faktoren vergessen, die in Erschwinglichkeitsindizes nicht beachtet werden.

Ihr sagt ja das ohne diese Faktoren, als ähnlich erschwinglich ist, sprich die sehr viel höheren Preise heute, gleichen die höheren Zinsen bei niedrigeren Preisen gestern aus.

Beachtet man dann noch Nebenkosten, Eigenkapital und Jobs steht der Jungakademiker heute sehr viel schlechter da.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

A propos München

Wenigstens hast du einen Disclaimer davor geschrieben, dass deine Beobachtungen eine Relevanz für ca. 3,x% der Bevölkerung hat (München inkl. Umland).

Bitte genau lesen. Es geht um wirtschaftsstarke Ballungsräumen wo viele Akademikerjobs sind. Anstelle München kannst du auch Stuttgart, FFM etc. setzen.

Was nützt es mir, wenn in Duisburg Marxloh alles billig ist, aber keine Jobs sind.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

GenZ will natürlich das Neubau-Haus direkt in der Innenstadt mit 200qm plus Keller und dabei noch in 15 Jahren abzahlen und dazu jeden Tag Avocado-Toast essen. Das geht aber nicht - Haus (in der Pampa) ODER Avocado-Toast. Man kann nicht beides haben.

Das ist jetzt etwas überspitzt dargestellt, aber inhaltlich hast du sicherlich nicht ganz unrecht.
Man muss zu dem Thema auch sagen, dass es früher einfach auch nicht diese Zwänge und Erwartungshaltung bzgl. "Lifestyle" gab. Die großen Ausgabenpositionen waren Wohnen und Essen und das war es dann auch schon. Urlaub mit Glück 2 Wochen im Sommer im einigermaßen günstigen europäischen Ausland, aber so Dinge wie Städtetripps waren absolute Ausnahmen. Ich kann mich in meinem Umfeld in den 80ern und 90ern nicht erinnern, dass das mal gemacht wurde. Bedingt auch dadurch, dass jede kürzere Städtereise außerhalb Deutschland sofort das nervige Währungsthema hatte.
Auto hatten die meisten Familien nur eins, das ging auch ohne Probleme, da die Arbeitsstätte näher am Wohnort lag. Elektronik gab es außer alle 10 Jahre einen neuen Fernseher nicht, Kabelfernsehen war Ausnahme, Keine Handys, Mobilfunkverträge, Computer, etc.
Essen gehen auch sehr selten, mal zu besonderen Anlässen, ansonsten nicht. Auf Arbeit wurde ausschließlich in der sehr günstigen Kantine gegessen, oder die Vesperdose von zuhause mitgebracht, paar mal die Woche außer Haus mit Kollegen Essen gehen war undenkbar.
Dazu flexiblere Möglichkeiten als Arbeitnehmer, mein Vater hat z.B. bis Mitte 40 fast jeden Samstag gearbeitet und zusammen mit Zuschlägen ordentlich Kohle gemacht, das geht heute so nicht mehr.

Bzgl. Anteil Wohnkosten am verfügbaren Einkommen eine Statistik vom stat. Bundesamt:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Wohnen/Tabellen/eurostat-anteil-wohnkosten-haushaltseinkommen-silc.html

-> Der Anteil ging seit 2009 teils deutlich zurück. Er ging bei Familien stärker zurück als bei Alleinlebenden. Denkbar wäre, dass Familien die typischen Immobilienkäufer sind und deshalb seit 2009 von einer relativ höheren Erschwinglichkeit mehr profitiert haben als die Alleinlebenden.

Diese Askesestories sind ziemlich hanebüchen. Natürlich gab es aufwendige Urlaube, die Blüte der Reisebüros war in den 80ern dank Tauchurlauben, Safaris und weiteren Fernreisen.

Es gab keine Iphones? Dafür Kameraausrüstungen, Hifi-Anlagen, Schrauberclubs. Ihr tut so als wären hobbies etwas Neues.

Die Askese gab es in den 50ern, alle danach hatten ein ziemlich geiles Leben, im Durchschnitt

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

Diese ganzen Vergleiche zur Leistbarkeit sind doch Quatsch. Du wirst vermutlich immer einen Zeitraum finden, der ähnlich schlecht pdwr schlechter war als heute.

Aber es steht doch außer Frage, dass die Leistbarkeit in den letzten 15-20 Jahren (und das ist ja wohl der Zeitraum, den der Großteil der Poster hier aktiv erlebt hat) nie schlechter war als heute. Und am Ende werden daher entweder die Preise sinken oder die Zinsen sinken. Der Markt findet schon sein Gleichgewicht.

Den Mehrwert eurer Analysen zu vor 30 Jahren verstehe ich echt nicht. Soll ich jetzt auch analysieren, ob meine Großeltern günstiger essen konnten?

Für viele lohnt sich eine gute Ausbildung und Arbeit nicht mehr, wenn man sich in Städten mit Jobs nur noch wenig Immobilie leisten kann. Politischer Sprengstoff. Natürlich hat das immense Auswirkungen auf die Gesellschaft.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 08.12.2023:

A propos München: Das sich hier die Erschwinglichkeit krass verschlechtert hat, sieht man schon daran, dass der ein Uni Prof in den 90er ein DHH im Speckgürtel erwerben konnte, die neuen Profs das aber nicht mehr können.

Dafür kann er sich in Meck-Pomm mittlerweile locker 3 Stück leisten...

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