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Immobilien des Grauens

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WiWi Gast

Immobilien des Grauens

Hallo zusammen,

ich bin Journalistin bei der WirtschaftsWoche und recherchiere gerade eine Geschichte zur "dunklen Seite des Immobilienbooms" und bin dabei auf der Suche nach ganz konkreten Beispielen zu Immobilien, die zu einem überhöhten Preis trotz schlechten Zustands oder Lage auf dem Markt angeboten werden. Das könnten zum Beispiel Wohnungen oder Häuser sein, die unter einer Starkstromleitung liegen, direkt neben einer vielbefahrenen Straße und trotzdem über Marktwert inseriert sind. Oder solche, die total sanierungsbedürftig sind und wie frisch saniert bepreist sind. Oder, oder, oder...

Ich dachte mir, hier in der Community habe ich vielleicht Glück und vielleicht hat ja jemand von euch Lust, seine Erfahrungen mit mir zu teilen. Die Suche ist auf ganz Deutschland bezogen, also ganz egal, wo ihr herkommt, meldet euch gerne bei mir.
Ihr könnt mir, wenn ihr wollt, gerne auch direkt mailen an t.rauffmann@handelsblattgroup.com (hoffe die Nennung einer Mailadresse und die Anfrage an sich ist hier im Forum erlaubt).
Ich bin schon gespannt!

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WiWi Gast

Immobilien des Grauens

Hallo T. Rauffmann,

ich kann dir zwar nicht mit direkten Inseraten helfen, allerdings möchte ich zur weiteren Recherche einige Threads der letzten Tage empfehlen, bei denen Überteuerung in der Angebotsphase thematisiert wird:

Bewertung stark sanierungsbedürftiger EFH:
https://www.wiwi-treff.de/Immobilien/Bewertung-stark-sanierungsbeduerftiger-EFH/Diskussion-80525

Überteuerung als "Vorfilter" bei zu vielen Interessenten:
https://www.wiwi-treff.de/Immobilien/Hauskauf/Inserate-kommen-verschwinden-kommen-wieder-Strategie/Diskussion-80488

Sicht eines Eigentümers, der überteuert verkaufen möchte:
https://www.wiwi-treff.de/Immobilien/EFH-ueber-Verkehrswert-verkaufen-Finanzierung-fuer-Kaeufer/Diskussion-79693

Wir freuen uns im Forum, wenn du deinen veröffentlichten Artikel dann auch hier im Forum verlinkst.

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WiWi Gast

Immobilien des Grauens

WiWi Gast schrieb am 17.02.2021:

Hallo T. Rauffmann,

ich kann dir zwar nicht mit direkten Inseraten helfen, allerdings möchte ich zur weiteren Recherche einige Threads der letzten Tage empfehlen, bei denen Überteuerung in der Angebotsphase thematisiert wird:

Bewertung stark sanierungsbedürftiger EFH:
www.wiwi-treff.de/Immobilien/Bewertung-stark-sanierungsbeduerftiger-EFH/Diskussion-80525

Überteuerung als "Vorfilter" bei zu vielen Interessenten:
www.wiwi-treff.de/Immobilien/Hauskauf/Inserate-kommen-verschwinden-kommen-wieder-Strategie/Diskussion-80488

Sicht eines Eigentümers, der überteuert verkaufen möchte:
www.wiwi-treff.de/Immobilien/EFH-ueber-Verkehrswert-verkaufen-Finanzierung-fuer-Kaeufer/Diskussion-79693

Wir freuen uns im Forum, wenn du deinen veröffentlichten Artikel dann auch hier im Forum verlinkst.

Vielen lieben Dank schonmal für den Input. In zwei der Threads habe ich auch schon reingelesen, den aus Sicht des Eigentümers schaue ich mir auch gleich mal genauer an.

Und den Artikel verlinke ich dann gerne hier.

Ansonsten freue ich mich natürlich über weiteren Input von anderen Mitgliedern oder Gästen hier :)

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WiWi Gast

Immobilien des Grauens

Guten Abend Frau Rauffmann!
Da haben Sie sich ein wichtiges, aber auch sehr heikles Thema vorgenommen. Ich könnte befürchten, dass Kaufinteressenten sehr schwer fällt, ein Angebot mit überhöhtem Preis zu melden, weil sie Angst haben, es sich mit dem Verkäufer oder gar dem Makler - den sie vielliecht noch für andere Verkäufe brauchen - zu verscherzen.

Außerdem ist es nicht so einfach, festzustellen, was überhaupt ein überhöhter Angebotspreis ist. Ob der Angebotspreis überhöht war, das weiß man erst, wenn man auch den beurkundeten Verkaufspreis kennt. Und es gibt nur sehr wenige Beteiligte, die beide Preise kennen - nämlich nur Verkäufer, Käufer und Makler. Die städtischen Gutachterausschüsse und Notare kennen nur den beurkundeten Preis; die Interessenten nur den Angebotspreis. Sie kommen also nicht drum herum, sich mit einem Verkäufer, Käufer oder Makler zu verbinden.

Der Makler hat sicher die beste Übersicht, allerdings bietet ein seriöser Makler auch nicht zu arg überhöhten Preisen an - das kann Ihrer Recherche natürlich entgegenstehen.

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WiWi Gast

Immobilien des Grauens

Hallo Frau Rauffmann,

ich hätte eine Geschichte, die meines Erachtens berichtenswert und auch spannend ist. Diese bezieht sich nicht auf die Immobilie selbst, sondern vielmehr auf den Kaufprozess mit dem Makler. Also eher Makler des Grauens und davon durfte ich in letzter Zeit einige kennenlernen, aber der letzte hat wirklich den Vogel abgeschossen. In Kürze: Der Makler ist in den Verkaufsprozess gegangen, hat direkt gestresst dass wir schnell schnell einen Notartermin vorschlagen sollen. Wir meinten, dass wir erst ein rechtlich bindenden Darlehensantrag bekommen wollen, danach können wir direkt den Notartermin machen. Während wir auf diesen warteten schreibt der Makler auf einmal, dass wir noch nichts unterschreiben sollen, da der Erbschein der Verkäufer (Erbengemeinschaft) noch vorläge. Der Makler ist also in den Verkaufsprozess gegangen ohne zu prüfen, ob die Verkäufer überhaupt schon das Eigentum übertragen können. Long Story short: Als wir ein klein wenig Druck gemacht haben, wie es im Erbscheinverfahren aussieht, hat der Makler versucht uns hinter unserem Rücken auszustechen und andere Käufer zu finden (obwohl bei uns die Finanzierung sicher war und der notarielle Kaufvertragsentwurf vorlag). Der Makler hat dann mit den anderen Käufern den notariellen Kaufvertrag abgeschlossen, jedoch ohne Vollmacht des Verkäufers, denn dieser wollte eigentlich nichts mit dem Verkauf zu tun haben. Zufälligerweise haben wir, ohne dass wir vom bereits erfolgen Kaufvertragsschluss wussten, die Verkäufer auf eigene Faust ausfindig gemacht und kontaktiert und konnten dann nach einem hin und her die Sache aufklären. Am Ende der Geschichte haben wir den Verkäufer überzeugt, den Kaufvertrag mit uns abzuschließen, da er mit der Aktion des Maklers nicht einverstanden war. Kann die Geschichte noch gerne weiter ausweiten, insbesondere ab Kontaktaufnahme zum Verkäufer gab es sehr viele spannende Wendungen.

Wenn Interesse besteht, gerne hier kurz Bescheid geben. Der Makler sieht im Übrigen auch überhaupt nicht ein auf unseren Teil der Provision zu verzichten, oder diese zu mindern (O-Ton "Warum auch, Sie haben ja gekriegt was Sie wollten".

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WiWi Gast

Immobilien des Grauens

Benutze einmal eine Suchmaschine zum Hotel Valsana am Kurpark in Bad Wildbad.

Kurz vor der Coronakrise hat dieses Anwesen aus 1974 ein Investor aus Stuttgart teuer gekauft um es zu sanieren und in ein Familienhotel umzuwandeln.

Inzwischen ist die Hotelleriebranche durch Corona eine ganz andere, leerstehende und zum Verkauf ausgeschriebene Hotels gibt es in der näheren Umgebung dort genug teilweise bereits ab EUR 500,00 je qm Hotelfläche.

Eigentlich sollte das frisch renovierte Anwesen exakt in diesem Monat wiedereröffnet werden.

Daraus wird wohl längerfristig nichts denn man hatte begonnen das Objekt zu entkernen und mitten in diesen Arbeiten einfach aufgehört.

Das Objekt verschandelt nun teilentkernt den Kurpark von Bad Wildbad, ist in diesem überwiegenden Rohbauzustand auch nicht mehr sinnvoll nutzbar ....

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WiWi Gast

Immobilien des Grauens

Der Klinikdirektor der Arcus Sportklinik in Pforzheim hat im Jahr 2010 das Gelände von ca. 5 Hektar der früheren Papierfabrik Weissenstein in einer Zwangsversteigerung ersteigert. Seine Absicht ist dort eine Wohnbebauung umzusetzen. Umfangreiche Berichterstattung über das Anwesen läßt sich im Internet finden. Dem steht entgegen die bis heute nicht erfolgte Umnutzung des Geländes von einem Industrie- und Gewerbegebiet hin zu einem Wohngebiet, der Denkmalschutz einzelner Gebäudeteile (beispielsweise beim Kraftwerkshaus) sowie die Schadstoffbelastung von Teilen des Anwesens. Zu seinem Glück führt der Klinikdirektor das Gelände in einer Immobiliengesellschaft und nicht in seinem privaten Vermögen denn die Kosten der notwendigen und ggf. dereinst per Sanierungsbescheid durchgesetzten Schadstoff- und Altlastensanierung stehen einer rentablen Nutzung des Geländes entgegen bzw. würden selbst den finanziell potenten Klinikdirektor finanziell ruinieren.

Den Kaufpreis von 2010 seither angelegt in ETF auf den MSCI World oder S&P 500 ....

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WiWi Gast

Immobilien des Grauens

Sanierungspflichten

Wer ist zur Sanierung einer Altlast oder schädlichen Bodenveränderung verpflichtet?

Zunächst ist an dieser Stelle der sogenannte Verursacher oder Handlungsstörer zu nennen. Er hat durch sein Verhalten die schädliche Bodenverunreinigung oder Altlast unmittelbar verursacht.

In den meisten Fällen sind schädliche Bodenveränderungen oder Altlasten vor geraumer Zeit entstanden, mit der Folge, dass der Verursacher nicht mehr greifbar ist. Für diesen Fall tritt der Gesamtrechtsnachfolger des Verursachers an dessen Stelle und ist zur Sanierung verpflichtet. Dies ist die Person oder das Unternehmen, auf die oder das sämtliche Rechte und Pflichten unmittelbar übergegangen sind.

Weiterhin ist der Eigentümer einer Altlast oder eines Grundstückes mit schädlichen Bodenveränderungen zu nennen. Dabei ist es unerheblich, ob er die von seinem Grundstück ausgehende Gefahr verursacht hat oder nicht. Einzig entscheidend ist seine Stellung als Eigentümer und die damit verbundene Sozialpflichtigkeit. Auch wenn ein Eigentümer sein Eigentum an einem solchen Grundstück aufgibt, ist er dennoch weiterhin zur Sanierung verpflichtet. Ebenso gilt dies für den früheren Eigentümer (Übertragung des Eigentums nach dem 1. März 1999), wenn er zum Zeitpunkt des Verkaufes die Verunreinigungen kannte oder kennen musste.

Gleiches gilt für den Inhaber der tatsächlichen Gewalt (z. B. Mieter oder Pächter) über solch ein Grundstück. Auch er ist zur Sanierung verpflichtet unabhängig davon, ob er Verursacher ist oder nicht.

Ebenfalls zur Sanierung verpflichtet ist, wer aus handelsrechtlichem oder gesellschaftsrechtlichem Grund für eine juristische Person einzustehen hat, der ein Grundstück gehört, das mit einer schädlichen Bodenveränderung oder einer Altlast belastet ist.

WiWi Gast schrieb am 25.04.2022:

Der Klinikdirektor der Arcus Sportklinik in Pforzheim hat im Jahr 2010 das Gelände von ca. 5 Hektar der früheren Papierfabrik Weissenstein in einer Zwangsversteigerung ersteigert. Seine Absicht ist dort eine Wohnbebauung umzusetzen. Umfangreiche Berichterstattung über das Anwesen läßt sich im Internet finden. Dem steht entgegen die bis heute nicht erfolgte Umnutzung des Geländes von einem Industrie- und Gewerbegebiet hin zu einem Wohngebiet, der Denkmalschutz einzelner Gebäudeteile (beispielsweise beim Kraftwerkshaus) sowie die Schadstoffbelastung von Teilen des Anwesens. Zu seinem Glück führt der Klinikdirektor das Gelände in einer Immobiliengesellschaft und nicht in seinem privaten Vermögen denn die Kosten der notwendigen und ggf. dereinst per Sanierungsbescheid durchgesetzten Schadstoff- und Altlastensanierung stehen einer rentablen Nutzung des Geländes entgegen bzw. würden selbst den finanziell potenten Klinikdirektor finanziell ruinieren.

Den Kaufpreis von 2010 seither angelegt in ETF auf den MSCI World oder S&P 500 ....

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