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Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Guten Tag!

Ist hier vielleicht jemand mit etwas Maklererfahrung? Vielleicht könntet ihr mir helfen, eine Strategie zu durchschauen.
Situation: Wir sind auf der Suche nach einem Haus in einem mäßig belasteten Markt (Bodenwerte zwischen 150 und 350 €/m²). Leider ist der Markt nicht sehr dynamisch – im Umkreis von 20 km kommt vielleicht nur ein halbwegs passendes Haus in 2 oder 3 Wochen (plus noch ein paar unpassende).

Aber: Mir fällt auf, dass Inserate immer wieder an- und abgeschaltet werden. Typisches Muster:

  • a) Ein neues Inserat erscheint.
  • b) Ruft man noch am selben Tag an, hört man, es gäbe ja schon so viele Interessenten.
  • c) Ein paar Tage später ist das Inserat dann deaktiviert oder gelöscht. Man denkt sich: War wohl ein ganz schönes Schnäppchen – Pech gehabt. UND man denkt sich: Dieser Preis (der vielleicht am Anfang noch viel zu hoch erschien) ist vielleicht doch ganz attraktiv.
  • d) Zwei, drei Wochen später steht das Haus wieder drin. Manchmal zum identischen Preis, manchmal günstiger. Oft vom selben Makler wie zuvor.
  • e) Das Spiel wiederholt sich bei b)

Was soll das? Ich meine, man kann das Haus ja auch drin stehen lassen. Kostet nicht jedes Inserat einen Haufen Geld? Und wenn der Makler zu viele Interessenten hat, dann kann er sie ja vielleicht ein bisschen vorsortieren. Ansonsten kommen immer nur die ins Rennen, die das Inserat am schnellsten gesehen haben und nicht die, die am aussichtsreichsten sind.
Steckt vielleicht sogar eine Preistreiber-Strategie dahinter? Ich beobachte mich selbst dabei, dass wenn das Angebot verschwindet, dass ich mir denke, dass das wohl zu einem angemessenen Preis angeboten wurde.

Was ist eure Erfahrung zum Verhältnis Angebotspreis zu Verkaufspreis?

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Vielleicht versucht der Makler den Preis beim Kunden für einen Freund oder Bekannten runter zu drücken.

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Phantominserat um zu überprüfen, wie hoch die Zahlungsbereitschaft/Nachfrage in einem speziellen Gebiet ist?

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Phantominserat, um Präsenz zu zeigen. Empfiehlt Makler andere Objekte?

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Auf die Idee mit dem Phantominserat bin ich noch nicht gekommen, aber da könnte natürlich einiges dran sein. Gleichwohl verstehe ich die Motivation nicht so ganz: Nehmen wir an, das Haus wird überteuert inseriert; trotzdem melden sich in den ersten Stunden nach Veröffentlichung einige Interessenten. Was sagt das dem Makler / Eigentümer dann? Klar, es gibt es ein Interesse. Aber warum das Inserat dann abschalten?

Bisher habe ich nicht erlebt, dass der Preis beim Wiedereinstellen gestiegen ist. Aber vieleicht kommt auch das noch...

Ein "reines" Phantominserat (nur um andere Angebote zu machen) habe ich noch nicht bekommen. Das wäre ja für den Makler auch gar nicht so einfach. Da müsste er ja erstmal mit dem Besitzer des gezeigten Hauses vereinbaren, dass er das als Phantom anbieten darf.

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2021:

Auf die Idee mit dem Phantominserat bin ich noch nicht gekommen, aber da könnte natürlich einiges dran sein. Gleichwohl verstehe ich die Motivation nicht so ganz: Nehmen wir an, das Haus wird überteuert inseriert; trotzdem melden sich in den ersten Stunden nach Veröffentlichung einige Interessenten. Was sagt das dem Makler / Eigentümer dann? Klar, es gibt es ein Interesse. Aber warum das Inserat dann abschalten?

Bisher habe ich nicht erlebt, dass der Preis beim Wiedereinstellen gestiegen ist. Aber vieleicht kommt auch das noch...

Ein "reines" Phantominserat (nur um andere Angebote zu machen) habe ich noch nicht bekommen. Das wäre ja für den Makler auch gar nicht so einfach. Da müsste er ja erstmal mit dem Besitzer des gezeigten Hauses vereinbaren, dass er das als Phantom anbieten darf.

Bin der von oben:

  • Kennst du das Haus? Gibt es das wirklich?
  • Allein für die Marktforschung ist so ein Vorgang schon interessant. Du kannst damit schnell feststellen wie viele in einer Region auf der Suche sind, Preiselastizitäten kriegst du raus - beides mehr als nur relevant für Immobilieninvestoren.
    Nimm das gleiche Haus für den gleichen preis und inserieren es in 100 Städten etc. Da findet man interessante Sachen raus.
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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Bei zuviel Interesse wird das Objekt zeitweise rausgenommen um es am Markt nicht zu verbrennen. Wenn sich kein Käufer findet aus dem 1. Rutsch, versucht man es weiter.

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Ich habe das letzte Jahr über ähnliches bei Neubauprojekten festgestellt. Sprich, z.B. von 30 Wohnungen nur noch 2 verfügbar, einen Monat später standen wieder 7 drin. Das konnte man bei verschiedenen Projekten beobachten.

Meine Vermutung war, dass dies coronabedingt ist, weil es vom Zeitpunkt gut gepasst hat. Dass also immer wieder Leute abgesprungen sind, weil ihnen die Lage zu unsicher war, die berufliche Situation nicht eingeschätzt werden konnte, etc.

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

WiWi Gast schrieb am 12.02.2021:

Ich habe das letzte Jahr über ähnliches bei Neubauprojekten festgestellt. Sprich, z.B. von 30 Wohnungen nur noch 2 verfügbar, einen Monat später standen wieder 7 drin. Das konnte man bei verschiedenen Projekten beobachten.

Meine Vermutung war, dass dies coronabedingt ist, weil es vom Zeitpunkt gut gepasst hat. Dass also immer wieder Leute abgesprungen sind, weil ihnen die Lage zu unsicher war, die berufliche Situation nicht eingeschätzt werden konnte, etc.

Nein, hat oft etwas mit Finanzierung des Gesamtprojekts zu tun. D.h. ein Hauptinvestor kauf vor Baubeginn Wohnungen um Bankfinanzierungen zu ermöglichen und zu vergünstigen. Später stößt er sie wieder ab.

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Nein das macht kein Makler. Wäre reine Dummheit! Der Makler lebt auch von Kontakten. Wenn sich jemand bei ihm meldet, könnte der auch für ein anderes Objekt in der Zukunft in Frage kommen. So mache ich das, andere Kollegen natürlich auch. Wenn ein Objekt für einen Kunden reserviert ist, schreibe ich das dazu, um keine neuen Besichtigungen machen zu müssen. Aber Interessenten können sich trotzdem weiter melden.

Wenn dann die laufende Finanzierungsanfrage des Kunden scheitert und dieser von der Reservierung zurück tritt, kommen diejenigen ins Spiel, die sich noch gemeldet hatten. Abschalten tut man ein Inserat nach Abstimmung mit dem Auftraggeber, wenn es zu wenig Interesse gibt. Das kommt in den Ballungsgebieten aber nicht mehr vor. Dann stimmt man einen niedrigeren Angebotspreis ab und inseriert nach einigen Wochen mit dem neuen niedrigeren Preis. Ein Bodenpreis von € 350,- sagt schon alles. Das ist eine sehr preiswerte Gegend.

WiWi Gast schrieb am 12.02.2021:

Bei zuviel Interesse wird das Objekt zeitweise rausgenommen um es am Markt nicht zu verbrennen. Wenn sich kein Käufer findet aus dem 1. Rutsch, versucht man es weiter.

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Ein befreundeter Makler hat mir mal erzählt (BW Speckgürtel), schon seit Jahren ist es so das in der Minute in der er eine eine attraktive Wohnung oder Haus inseriert, steht sein Telefon nicht mehr still. D.h. er lässt das Inserat 1/2 Tage drin, arbeitet dann den Anrufbeantworter hat und koordiniert die Besichtigungen. Falls nach der ersten Besichtigungsrunde keine Zusagen mit Finanzierungsbestätigungen vorliegen kommt das Inserat wieder Online.

Sicherlich gibt es auch den einen oder anderen neuen Markler der so versucht Interesse vorzugaukeln oder Werbung in eigener Sache zu machen. Ein Markler hat bspw. gerne mit "verkauft" inseriert und ich konnte dessen "Verkäufe" trotz Ortskenntnisse nicht ansatzweise zuordnen.

Testinserate sind auf dem Kaufmarkt eher unüblich, da die Verkäufe i.d.R. über Makler laufen und diese die Preise kennen.

Was man aber auch nicht unterschätzen darf, du als Käufer kannst noch während du beim Notar auf dem Stuhl sitzt und er den Vertrag vorliest laut "NOPE" rufen und den Vorgang abbrechen und alleine bis zu diesem Moment vergehen locker 2/3 Monate Zeit und nicht wenige potentielle Käufer sagen zu um die Bude zu reservieren und springen dann vor dem Notar noch ab.

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

WiWi Gast schrieb am 13.02.2021:

Nein das macht kein Makler. Wäre reine Dummheit! Der Makler lebt auch von Kontakten. Wenn sich jemand bei ihm meldet, könnte der auch für ein anderes Objekt in der Zukunft in Frage kommen. So mache ich das, andere Kollegen natürlich auch. Wenn ein Objekt für einen Kunden reserviert ist, schreibe ich das dazu, um keine neuen Besichtigungen machen zu müssen. Aber Interessenten können sich trotzdem weiter melden.

Wenn dann die laufende Finanzierungsanfrage des Kunden scheitert und dieser von der Reservierung zurück tritt, kommen diejenigen ins Spiel, die sich noch gemeldet hatten. Abschalten tut man ein Inserat nach Abstimmung mit dem Auftraggeber, wenn es zu wenig Interesse gibt. Das kommt in den Ballungsgebieten aber nicht mehr vor. Dann stimmt man einen niedrigeren Angebotspreis ab und inseriert nach einigen Wochen mit dem neuen niedrigeren Preis. Ein Bodenpreis von € 350,- sagt schon alles. Das ist eine sehr preiswerte Gegend.

WiWi Gast schrieb am 12.02.2021:

Bei zuviel Interesse wird das Objekt zeitweise rausgenommen um es am Markt nicht zu verbrennen. Wenn sich kein Käufer findet aus dem 1. Rutsch, versucht man es weiter.

Das war keine Spekulationen, sondern ist gängige Praxis. Das Sie es als Dummheit betrachten liegt in diesem Fall eher an Ihrem fehlendem Fachwissen zu dem Thema.

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WiWi Gast

Sammelantwort und neue Fragen

Ich bin der, der die Diskussion begonnen hat. Vielen Dank schon einmal für die vielen Antworten!

Nun möchte ich auf einige Kommentare eingehen:

Kennst du das Haus? Gibt es das wirklich?

In der betreffenden Stadt kenne ich mich gut aus und konnte die angebotenen Häuser immer lokalisieren (auch wenn keine Adresse angegeben war.). Ein reines Scheinangebot zur "Markterkundung" konnte ich nicht ausmachen.

Bei zuviel Interesse wird das Objekt zeitweise rausgenommen um es am Markt nicht zu verbrennen.

Das kann ich gewissermaßen nachvollziehen, aber:

Abschalten tut man ein Inserat nach Abstimmung mit dem Auftraggeber, wenn es zu wenig Interesse gibt.

So. Jetzt gibt es zwei sich widersprechende Aussagen, die aber beide gut begründet sind. Was ist denn jetzt korrekt? Wird das Inserat bei zu wenigen oder bei zu vielen Anfragen abgeschaltet? ...und bedeutet es dann, wenn das Inserat mal längere Zeit drin steht? :-)
Jedenfalls bin ich jetzt vollends verwirrt.

in der Minute in der er eine eine attraktive Wohnung oder Haus inseriert, steht sein Telefon nicht mehr still.

Das hat mir auch mal ein Makler erzählt - und zwar auf Antwort auf meine Frage, warum das Haus so teuer ist (war ca. 30% über dem grob geschätzten Verkehrswert). Da sagte er mir: "Würde ich dieses Haus zum Verkehrswert anbieten, hätte ich am ersten Tag 80 Anfragen." Interessanterweise sagte er mir gleich beim ersten Telefonat, dass dieses Haus wohl für 400k statt 500k weggehen wird. Nun, ein für mich etwas befremdliches Vorgehen, aber vielleicht ist man heute als Makler / Verkäufer zu so einem Vorgehen gezwungen? Da frag ich mich nur, was all diese 80 Leute wollen. Sind das dann in der Mehrzahl Haustouristen? Warum sollte ich einen Makler belästigen, wenn ich an dem angebotenen Haus gar kein Interesse habe?

Alles sehr ominös.

du als Käufer kannst noch während du beim Notar auf dem Stuhl sitzt und er den Vertrag vorliest laut "NOPE" rufen

Diese Geschichten hab ich auch schon gehört. Aber wie oft kommt das eigentlich vor? Wenn jemand, der es bis zum Notar geschafft hat, dann dort noch absagt, das ist ja dich an Zerstörungswahn...

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Ich habe 20 Jahre Berufserfahrung und auch Kontakt zu anderen Maklern ...

WiWi Gast schrieb am 13.02.2021:

Nein das macht kein Makler. Wäre reine Dummheit! Der Makler lebt auch von Kontakten. Wenn sich jemand bei ihm meldet, könnte der auch für ein anderes Objekt in der Zukunft in Frage kommen. So mache ich das, andere Kollegen natürlich auch. Wenn ein Objekt für einen Kunden reserviert ist, schreibe ich das dazu, um keine neuen Besichtigungen machen zu müssen. Aber Interessenten können sich trotzdem weiter melden.

Wenn dann die laufende Finanzierungsanfrage des Kunden scheitert und dieser von der Reservierung zurück tritt, kommen diejenigen ins Spiel, die sich noch gemeldet hatten. Abschalten tut man ein Inserat nach Abstimmung mit dem Auftraggeber, wenn es zu wenig Interesse gibt. Das kommt in den Ballungsgebieten aber nicht mehr vor. Dann stimmt man einen niedrigeren Angebotspreis ab und inseriert nach einigen Wochen mit dem neuen niedrigeren Preis. Ein Bodenpreis von € 350,- sagt schon alles. Das ist eine sehr preiswerte Gegend.

WiWi Gast schrieb am 12.02.2021:

Bei zuviel Interesse wird das Objekt zeitweise rausgenommen um es am Markt nicht zu verbrennen. Wenn sich kein Käufer findet aus dem 1. Rutsch, versucht man es weiter.

Das war keine Spekulationen, sondern ist gängige Praxis. Das Sie es als Dummheit betrachten liegt in diesem Fall eher an Ihrem fehlendem Fachwissen zu dem Thema.

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Eher 2 Monate. Auch wenn es momentan mal Schwierigkeiten mit den Finanzierungszusagen gibt. Aktuell habe ich einen Fall, der 40% Eigenkapital einsetzen will und nach 4 Wochen immer noch keine Zusage hat. Der Entwurf des Notarvertrags ist schon fertig. Das ist auch die Voraussetzung für eine Reservierung. Springt der Kunde dann noch ab, darf er schon mal den Notar für den Vertragsentwurf bezahlen.

WiWi Gast schrieb am 13.02.2021:

Was man aber auch nicht unterschätzen darf, du als Käufer kannst noch während du beim Notar auf dem Stuhl sitzt und er den Vertrag vorliest laut "NOPE" rufen und den Vorgang abbrechen und alleine bis zu diesem Moment vergehen locker 2/3 Monate Zeit und nicht wenige potentielle Käufer sagen zu um die Bude zu reservieren und springen dann vor dem Notar noch ab.

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Sehr interessant, Sie verzichten freiwillig auf Kontakte zu potentiellen Kaufinteressenten?? Ein Objekt ist erst dann am Markt verbrannt, wenn es mehrere Monate lang zu einem nicht marktfähigen Preis inseriert ist! Ich bekomme auch nach einem Monat der Reservierung, die auch als solche im Inserat steht, immer noch Anfragen von Kapitalanlegern. Nicht nur wichtig für die Vermittlung des betreffenden Objekts, wenn am Ende der Kunde abspringen sollte, sondern auch für das in der pipeline stehende nächste Objekt geeignet, welches noch nicht inseriert ist.

WiWi Gast schrieb am 13.02.2021:

Nein das macht kein Makler. Wäre reine Dummheit! Der Makler lebt auch von Kontakten. Wenn sich jemand bei ihm meldet, könnte der auch für ein anderes Objekt in der Zukunft in Frage kommen. So mache ich das, andere Kollegen natürlich auch. Wenn ein Objekt für einen Kunden reserviert ist, schreibe ich das dazu, um keine neuen Besichtigungen machen zu müssen. Aber Interessenten können sich trotzdem weiter melden.

Wenn dann die laufende Finanzierungsanfrage des Kunden scheitert und dieser von der Reservierung zurück tritt, kommen diejenigen ins Spiel, die sich noch gemeldet hatten. Abschalten tut man ein Inserat nach Abstimmung mit dem Auftraggeber, wenn es zu wenig Interesse gibt. Das kommt in den Ballungsgebieten aber nicht mehr vor. Dann stimmt man einen niedrigeren Angebotspreis ab und inseriert nach einigen Wochen mit dem neuen niedrigeren Preis. Ein Bodenpreis von € 350,- sagt schon alles. Das ist eine sehr preiswerte Gegend.

WiWi Gast schrieb am 12.02.2021:

Bei zuviel Interesse wird das Objekt zeitweise rausgenommen um es am Markt nicht zu verbrennen. Wenn sich kein Käufer findet aus dem 1. Rutsch, versucht man es weiter.

Das war keine Spekulationen, sondern ist gängige Praxis. Das Sie es als Dummheit betrachten liegt in diesem Fall eher an Ihrem fehlendem Fachwissen zu dem Thema.

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Es gibt noch eine dritte Strategie, die ihr vergessen habt: Ein Inserat steht eine oder zwei Wochen drin. Wird dann deaktiviert und SOFORT wieder neu eingestellt. Das hat gleich mehrere Vorteile: Es erscheint beim Suchen meist weit oben, insbesondere wenn nach den "aktuellsten" Angeboten gesucht wird. Somit "verbrennt" die Immobilie nicht, wie es hier jemand genannt hat, auch wenn sich sehr lange kein Käufer findet.

Da das Angebot immer als "neu" erscheint, bemerkt kaum ein Interessent, wie lange die Immobilie schon angeboten ist.

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Das ist grundsätzlich richtig. Der Makler spürt aber sehr schnell, ob der Angebotspreis am Markt eine Resonanz findet. Wenn eine Anzeige 2 oder 3 Wochen mit zu wenig Nachfrage geschaltet ist, wird man versuchen, den Verkäufer von einer Reduzierung des Angebotspreises zu überzeugen. Das Gegenteil gibt es natürlich auch. Sehr hohe Nachfrage und einige Interessenten fragen, ob es sinnvoll wäre einen höheren Preis anzubieten.

WiWi Gast schrieb am 16.02.2021:

Es gibt noch eine dritte Strategie, die ihr vergessen habt: Ein Inserat steht eine oder zwei Wochen drin. Wird dann deaktiviert und SOFORT wieder neu eingestellt. Das hat gleich mehrere Vorteile: Es erscheint beim Suchen meist weit oben, insbesondere wenn nach den "aktuellsten" Angeboten gesucht wird. Somit "verbrennt" die Immobilie nicht, wie es hier jemand genannt hat, auch wenn sich sehr lange kein Käufer findet.

Da das Angebot immer als "neu" erscheint, bemerkt kaum ein Interessent, wie lange die Immobilie schon angeboten ist.

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Kann ich verstehen,
ich verkaufe aktuell ein Haus und hab mittlerweile über 150 Anfragen...
Leider können die meisten weder lesen noch ordentliche Nachrichten schreiben.
Aber es ist extrem wie einfach man ein Haus zu einem fairen Preis verkaufen kann.
Hab auch schon überlegt ob ich es wieder runternehme.

antworten
WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Was ist denn das Problem mit all den Interessenten?
Kein Interesse?
Zu träge?
Kein Geld?
Erscheinen nicht zur Besichtigung?
Ich denke mir, dass bei 150 (!) Anfragen sich mindestens zwei oder drei finden, die definitiv kaufen.
Was meinst du mit "nicht lesen können"?

WiWi Gast schrieb am 17.02.2021:

Kann ich verstehen,
ich verkaufe aktuell ein Haus und hab mittlerweile über 150 Anfragen...
Leider können die meisten weder lesen noch ordentliche Nachrichten schreiben.
Aber es ist extrem wie einfach man ein Haus zu einem fairen Preis verkaufen kann.
Hab auch schon überlegt ob ich es wieder runternehme.

antworten
WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Käufer finden sich genügend, das ist nicht das Problem. Allerdings ist die Frage, inwiefern Sie das Geld dann auch haben und ob Sie den Kredit bekommen etc.
Mit Lesen mein ich, die bereits beschriebenen Mängel lesen können und sich in einer Kurzen Nachricht mit Telefonnummer zu melden.
Hab tatsächlich Anfragen mit was ist letzter Preis etc.
Dann macht man Termine für die Besichtigung aus, funktioniert auch meistens gut, man muss halt vorselektieren ud dann geht es los. Puh, dass Haus ist nur die Hälfte wert, mehr zalt doch niemand etc.
Im großen und ganzen ist es aber gut machbar und macht Spaß
Allerdings kommen jetzt nachdem es 2,5 wochen online ist, die ersten Leute die verhandeln wollen und teilweise echt unverschämt werden, wenn man nicht zurückschreibt.
Anscheinend denken sie, dass wenn das Haus nach zwei Wochen noch nicht weg ist, der Preis zu hoch ist. Aber bei 10 Besichtigungen pro woche, ist man halt einfacch mal vier wochen beschäftigt bis man durch ist

antworten
WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Weshalb tust Du dir das an? Mit einem Makler hast Du einen Puffer zwischen Dir und den Interessenten, ersparst Dir die vielen Termine und lernst die Käufer evtl. erst beim Notartermin kennen. GGfs. erzielt der Makler mit einer professionellen Vermarktung auch einen höheren Preis. Auf Grund seiner Erfahrung wird er auch die wirklich solventen Interessenten ausfiltern.

WiWi Gast schrieb am 17.02.2021:

Käufer finden sich genügend, das ist nicht das Problem. Allerdings ist die Frage, inwiefern Sie das Geld dann auch haben und ob Sie den Kredit bekommen etc.
Mit Lesen mein ich, die bereits beschriebenen Mängel lesen können und sich in einer Kurzen Nachricht mit Telefonnummer zu melden.
Hab tatsächlich Anfragen mit was ist letzter Preis etc.
Dann macht man Termine für die Besichtigung aus, funktioniert auch meistens gut, man muss halt vorselektieren ud dann geht es los. Puh, dass Haus ist nur die Hälfte wert, mehr zalt doch niemand etc.
Im großen und ganzen ist es aber gut machbar und macht Spaß
Allerdings kommen jetzt nachdem es 2,5 wochen online ist, die ersten Leute die verhandeln wollen und teilweise echt unverschämt werden, wenn man nicht zurückschreibt.
Anscheinend denken sie, dass wenn das Haus nach zwei Wochen noch nicht weg ist, der Preis zu hoch ist. Aber bei 10 Besichtigungen pro woche, ist man halt einfacch mal vier wochen beschäftigt bis man durch ist

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Ich habe bei einem Makler dazu nachgefragt: Die Makler haben eine Software, die automatisch die Objekte online und offline stellt. So kann es sein dass Objekte plötzlich auf den Markt auftauchen, bei denen der VK-Prozess gerade in den letzten Zügen ist. Ist also keine Böswilligkeit des Maklers, sondern die Tücken der Technik. Andere Hintergründe wurden hier bereits ausgiebig erläutert.

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Objekte stehen halt frei und keiner will sie haben.
Ich habe Makler und Privatverkäufer zu mehreren Objekten in FFM kontaktiert und ich habe IMMER nach paar Stunden oder am nächsten Tag immer Rückmeldung bekommen.

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Makler haben bei den Portalen meistens ein Kontingent für eine bestimmte Anzahl von Objekten gebucht. Das ist sehr teuer. Da macht es u.U. Sinn, die Objekte wechselweise zu aktivieren.

WiWi Gast schrieb am 22.02.2021:

Ich habe bei einem Makler dazu nachgefragt: Die Makler haben eine Software, die automatisch die Objekte online und offline stellt. So kann es sein dass Objekte plötzlich auf den Markt auftauchen, bei denen der VK-Prozess gerade in den letzten Zügen ist. Ist also keine Böswilligkeit des Maklers, sondern die Tücken der Technik. Andere Hintergründe wurden hier bereits ausgiebig erläutert.

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Das mag zwar prinzipiell sein, aber gleichzeitig habe ich einen Makler, der zum einen eine Provision will und zum anderen auch nicht mehr machen kann als ich.
Von dem her, sehe ich den Sinn hinter einem Makler nicht.
Wenn mich das Ganze 400 Stunden kosten würde, wäre das immer noch ein Stundenlohn von 20€ netto. Da musst schon ordentlich verdienen, dass du das bekommst.
(3200€ netto, in Steuerklasse 1, so ca. 6 brutto im Monat)
In Wahrheit ist es noch mehr weil der Preis höher ist.
Und wo liegt jetzt der Vorteil eines Maklers?

WiWi Gast schrieb am 17.02.2021:

Weshalb tust Du dir das an? Mit einem Makler hast Du einen Puffer zwischen Dir und den Interessenten, ersparst Dir die vielen Termine und lernst die Käufer evtl. erst beim Notartermin kennen. GGfs. erzielt der Makler mit einer professionellen Vermarktung auch einen höheren Preis. Auf Grund seiner Erfahrung wird er auch die wirklich solventen Interessenten ausfiltern.

WiWi Gast schrieb am 17.02.2021:

Käufer finden sich genügend, das ist nicht das Problem. Allerdings ist die Frage, inwiefern Sie das Geld dann auch haben und ob Sie den Kredit bekommen etc.
Mit Lesen mein ich, die bereits beschriebenen Mängel lesen können und sich in einer Kurzen Nachricht mit Telefonnummer zu melden.
Hab tatsächlich Anfragen mit was ist letzter Preis etc.
Dann macht man Termine für die Besichtigung aus, funktioniert auch meistens gut, man muss halt vorselektieren ud dann geht es los. Puh, dass Haus ist nur die Hälfte wert, mehr zalt doch niemand etc.
Im großen und ganzen ist es aber gut machbar und macht Spaß
Allerdings kommen jetzt nachdem es 2,5 wochen online ist, die ersten Leute die verhandeln wollen und teilweise echt unverschämt werden, wenn man nicht zurückschreibt.
Anscheinend denken sie, dass wenn das Haus nach zwei Wochen noch nicht weg ist, der Preis zu hoch ist. Aber bei 10 Besichtigungen pro woche, ist man halt einfacch mal vier wochen beschäftigt bis man durch ist

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Wenn der Makler ein Profi ist kann er das besser als Du. Und bei mehreren Interessenten macht es Sinn, nicht direkt mit Interessenten zu verhandeln.

WiWi Gast schrieb am 24.02.2021:

Das mag zwar prinzipiell sein, aber gleichzeitig habe ich einen Makler, der zum einen eine Provision will und zum anderen auch nicht mehr machen kann als ich.
Von dem her, sehe ich den Sinn hinter einem Makler nicht.
Wenn mich das Ganze 400 Stunden kosten würde, wäre das immer noch ein Stundenlohn von 20€ netto. Da musst schon ordentlich verdienen, dass du das bekommst.
(3200€ netto, in Steuerklasse 1, so ca. 6 brutto im Monat)
In Wahrheit ist es noch mehr weil der Preis höher ist.
Und wo liegt jetzt der Vorteil eines Maklers?

WiWi Gast schrieb am 17.02.2021:

Weshalb tust Du dir das an? Mit einem Makler hast Du einen Puffer zwischen Dir und den Interessenten, ersparst Dir die vielen Termine und lernst die Käufer evtl. erst beim Notartermin kennen. GGfs. erzielt der Makler mit einer professionellen Vermarktung auch einen höheren Preis. Auf Grund seiner Erfahrung wird er auch die wirklich solventen Interessenten ausfiltern.

WiWi Gast schrieb am 17.02.2021:

Käufer finden sich genügend, das ist nicht das Problem. Allerdings ist die Frage, inwiefern Sie das Geld dann auch haben und ob Sie den Kredit bekommen etc.
Mit Lesen mein ich, die bereits beschriebenen Mängel lesen können und sich in einer Kurzen Nachricht mit Telefonnummer zu melden.
Hab tatsächlich Anfragen mit was ist letzter Preis etc.
Dann macht man Termine für die Besichtigung aus, funktioniert auch meistens gut, man muss halt vorselektieren ud dann geht es los. Puh, dass Haus ist nur die Hälfte wert, mehr zalt doch niemand etc.
Im großen und ganzen ist es aber gut machbar und macht Spaß
Allerdings kommen jetzt nachdem es 2,5 wochen online ist, die ersten Leute die verhandeln wollen und teilweise echt unverschämt werden, wenn man nicht zurückschreibt.
Anscheinend denken sie, dass wenn das Haus nach zwei Wochen noch nicht weg ist, der Preis zu hoch ist. Aber bei 10 Besichtigungen pro woche, ist man halt einfacch mal vier wochen beschäftigt bis man durch ist

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Warum macht das Sinn nicht direkt zu verhandeln?
Das musst du mir erklären 🧐

Es kann gut sein, dass es manche Makler besser machen, aber den müsste ich erstmal finden.
Sehe da jetzt keine Wissenschaft und die letzten Male habe ich einen Zufriedenstellenden Preis erzielt.
Preise bei denen mich Makler fast ausgelacht haben am Telefon...

WiWi Gast schrieb am 24.02.2021:

Wenn der Makler ein Profi ist kann er das besser als Du. Und bei mehreren Interessenten macht es Sinn, nicht direkt mit Interessenten zu verhandeln.

Das mag zwar prinzipiell sein, aber gleichzeitig habe ich einen Makler, der zum einen eine Provision will und zum anderen auch nicht mehr machen kann als ich.
Von dem her, sehe ich den Sinn hinter einem Makler nicht.
Wenn mich das Ganze 400 Stunden kosten würde, wäre das immer noch ein Stundenlohn von 20€ netto. Da musst schon ordentlich verdienen, dass du das bekommst.
(3200€ netto, in Steuerklasse 1, so ca. 6 brutto im Monat)
In Wahrheit ist es noch mehr weil der Preis höher ist.
Und wo liegt jetzt der Vorteil eines Maklers?

WiWi Gast schrieb am 17.02.2021:

Weshalb tust Du dir das an? Mit einem Makler hast Du einen Puffer zwischen Dir und den Interessenten, ersparst Dir die vielen Termine und lernst die Käufer evtl. erst beim Notartermin kennen. GGfs. erzielt der Makler mit einer professionellen Vermarktung auch einen höheren Preis. Auf Grund seiner Erfahrung wird er auch die wirklich solventen Interessenten ausfiltern.

WiWi Gast schrieb am 17.02.2021:

Käufer finden sich genügend, das ist nicht das Problem. Allerdings ist die Frage, inwiefern Sie das Geld dann auch haben und ob Sie den Kredit bekommen etc.
Mit Lesen mein ich, die bereits beschriebenen Mängel lesen können und sich in einer Kurzen Nachricht mit Telefonnummer zu melden.
Hab tatsächlich Anfragen mit was ist letzter Preis etc.
Dann macht man Termine für die Besichtigung aus, funktioniert auch meistens gut, man muss halt vorselektieren ud dann geht es los. Puh, dass Haus ist nur die Hälfte wert, mehr zalt doch niemand etc.
Im großen und ganzen ist es aber gut machbar und macht Spaß
Allerdings kommen jetzt nachdem es 2,5 wochen online ist, die ersten Leute die verhandeln wollen und teilweise echt unverschämt werden, wenn man nicht zurückschreibt.
Anscheinend denken sie, dass wenn das Haus nach zwei Wochen noch nicht weg ist, der Preis zu hoch ist. Aber bei 10 Besichtigungen pro woche, ist man halt einfacch mal vier wochen beschäftigt bis man durch ist

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WiWi Gast

Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

Kein richtiger Makler wird einen potentiellen Auftraggeber auslachen. Auch nicht am Telefon! Man wird das zu verkaufenden Objekt besichtigen und dem Verkäufer im Zweifelsfall sehr freundlich sagen, dass der gewünschte Preis evtl. etwas zu hoch angesiedelt ist. Mehr nicht!

WiWi Gast schrieb am 24.02.2021:

Warum macht das Sinn nicht direkt zu verhandeln?
Das musst du mir erklären 🧐

Es kann gut sein, dass es manche Makler besser machen, aber den müsste ich erstmal finden.
Sehe da jetzt keine Wissenschaft und die letzten Male habe ich einen Zufriedenstellenden Preis erzielt.
Preise bei denen mich Makler fast ausgelacht haben am Telefon...

WiWi Gast schrieb am 24.02.2021:

Wenn der Makler ein Profi ist kann er das besser als Du. Und bei mehreren Interessenten macht es Sinn, nicht direkt mit Interessenten zu verhandeln.

Das mag zwar prinzipiell sein, aber gleichzeitig habe ich einen Makler, der zum einen eine Provision will und zum anderen auch nicht mehr machen kann als ich.
Von dem her, sehe ich den Sinn hinter einem Makler nicht.
Wenn mich das Ganze 400 Stunden kosten würde, wäre das immer noch ein Stundenlohn von 20€ netto. Da musst schon ordentlich verdienen, dass du das bekommst.
(3200€ netto, in Steuerklasse 1, so ca. 6 brutto im Monat)
In Wahrheit ist es noch mehr weil der Preis höher ist.
Und wo liegt jetzt der Vorteil eines Maklers?

WiWi Gast schrieb am 17.02.2021:

Weshalb tust Du dir das an? Mit einem Makler hast Du einen Puffer zwischen Dir und den Interessenten, ersparst Dir die vielen Termine und lernst die Käufer evtl. erst beim Notartermin kennen. GGfs. erzielt der Makler mit einer professionellen Vermarktung auch einen höheren Preis. Auf Grund seiner Erfahrung wird er auch die wirklich solventen Interessenten ausfiltern.

WiWi Gast schrieb am 17.02.2021:

Käufer finden sich genügend, das ist nicht das Problem. Allerdings ist die Frage, inwiefern Sie das Geld dann auch haben und ob Sie den Kredit bekommen etc.
Mit Lesen mein ich, die bereits beschriebenen Mängel lesen können und sich in einer Kurzen Nachricht mit Telefonnummer zu melden.
Hab tatsächlich Anfragen mit was ist letzter Preis etc.
Dann macht man Termine für die Besichtigung aus, funktioniert auch meistens gut, man muss halt vorselektieren ud dann geht es los. Puh, dass Haus ist nur die Hälfte wert, mehr zalt doch niemand etc.
Im großen und ganzen ist es aber gut machbar und macht Spaß
Allerdings kommen jetzt nachdem es 2,5 wochen online ist, die ersten Leute die verhandeln wollen und teilweise echt unverschämt werden, wenn man nicht zurückschreibt.
Anscheinend denken sie, dass wenn das Haus nach zwei Wochen noch nicht weg ist, der Preis zu hoch ist. Aber bei 10 Besichtigungen pro woche, ist man halt einfacch mal vier wochen beschäftigt bis man durch ist

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Artikel zu Hauskauf

Fenster erneuern und Energie sparen – was ist zu beachten?

Das Bild zeigt einen Altbau mit einer grauen Putzwand, bei dem gerade die Fenster saniert wurden. Rund um die Fenster ist noch der Isolierschaum zu sehen und die unverputzten Mauerstücke.

Fenster erfüllen zahlreiche Funktionen. Eine der wichtigsten ist der Punkt der Abdichtung gegenüber den Temperaturen im Außenbereich. Im Winter ist es teilweise äußerst kalt. Gelangt die Kälte in den Innenraum, kann die beste Heizung nichts ausrichten. Die Bewohner frieren. Im Sommer sollen Fenster die Hitze vom Wohnraum fernhalten und auch Feuchtigkeit darf nicht hinein. Mit zunehmendem Alter verschleißen viele Fenster und werden undicht. Wannn lohnt es sich, Fenster zu erneuern und was ist bei der Auswahl neuer Fenster zu beachten?

Fast jeder zweite Privathaushalt in Deutschland hat Haus- und Grundbesitz

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) aus den Ergebnissen der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) mitteilt, verfügten 48 Prozent aller privaten Haushalte in Deutschland Anfang 2008 über Haus- und Grundbesitz.

Häuserpreise ziehen wieder an

Der neu berechnete Häuserpreisindex, der die Entwicklung der Preise für neu erstelltes, selbst genutztes Wohneigentum in Deutschland widerspiegelt, lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2005 um 0,4% über dem Indexstand des Jahres 2004.

OECD-Datenbank zu Wohnkosten in Deutschland

Die Deutschen geben rund 20 Prozent ihres Einkommens für die Miete oder Hypotheken aus. Damit liegen die Wohnkosten in Deutschland im OECD-Schnitt. Schwerer belastet sind einkommensschwache Haushalte, die rund 27 Prozent ihres Einkommens für Mieten aufwenden müssen. Die interaktive OECD-Datenbank zu Wohnkosten veranschaulicht im Ländervergleich die Unterschiede in Eigentum vs. Miete, Wohnverhältnisse, Wohngeld und sozialer Wohnungsbau.

Due Diligence: Künstliche Intelligenz in der Immobilienwirtschaft

KI und Due-Diligence: Ein Hand richtet sich in einem bunten Datenraum nach oben in Richtung Licht.

Laut einer aktuellen Studie unter Immobilienexperten wird Künstliche Intelligenz einen starken Einfluss auf die Effizienz von Immobilientransaktionen haben. Künstliche Intelligenz wird demnach zukünftig einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Transaktionsbusiness liefern wird. Drooms, Europas führender Anbieter virtueller Datenräume, automatisiert den Due Diligence-Prozess. Für eine gesteigerte Prozessautomatisierung liegt ein Fokus auf der Weiterentwicklung des virtuellen Datenraums durch künstliche Intelligenz und Machine Learning.

LBS-Immobilienpreisspiegel 2017: Preise bei Wohnimmobilien steigen

Ein spitzer Hausgiebel.

Insbesondere in Großstädten ist am Immobilienmarkt weiterhin keine Entspannung für Wohnimmobilien in Deutschland in Sicht. Am teuersten sind frei stehende Einfamilienhäuser laut LBS-Immobilienpreisspiegel 2017 in München. Hier kosten Einfamilienhäuser mit 1,2 Millionen Euro mehr als zehnmal so viel wie in einzelnen ostdeutschen Mittelstädten. Der LBS-Immobilienpreisspiegel ist eine Datenbank zum Wohnungsmarkt mit Preisen von Eigenheimen, Eigentumswohnungen und Bauland in 960 Städten und in über 100 Stadtteilen der 14 größten Städte Deutschland.

Wohnimmobilien: In deutschen Großstädten fehlen Wohnungen

Eine Hausfront eines Altbaues in rosa mit vielen Fenstern.

Nach einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) fehlt es an vielen Tausenden Wohnungen in den deutschen Großstädten. Jedes Jahr müssten mehr als 88.000 neue Wohnungen bis 2020 entstehen, um den Bedarf zu decken.

Wohneigentümer bauen sechsmal so viel Vermögen auf wie Mieter

Ein Wohnhaus mit verglaster Veranda in gelb gestrichen mit grünen Holzlatten am Dachstuhl und blauen Fensterrahmen.

Eine Studie der LBS Research und dem Forschungsinstitut empirica zeigt, dass Wohneigentümer erfolgreicher im Vermögensaufbau sind. Menschen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, wiesen durch das Wohneigentum eine Wertimmobile von durchschnittlich 152.000 Euro auf und verfügen zusätzlich über ein Nettogeldvermögen von 45.000 Euro. Mieterhaushalte kamen auf durchschnittlich 24.000 Euro und 6.000 Euro Immobilienvermögen aus Vermietung.

Renditeerwartung bei Immobiliengeschäften sollte nicht zu hoch sein

Häuserfassaden ergeben verschiedenste Formen.

Die Deutschen befinden sich im Immobilien-Kaufrausch. Allerdings warnt das Verbraucherportal Finanztip vor zu hohen Erwartungen: Renditen von fünf oder mehr Prozent werden in der Realität selten erreicht. Im Falle von stagnierenden Immobilienpreisen und Mietausfällen liegen die Renditen oftmals nur noch bei einem Prozent.

Wohneigentumsförderung: Neue Grunderwerbsteuer muss her

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Ein wichtiger Teil der Altersvorsorge ist Wohneigentum. Trotz niedriger Zinsen der vergangenen Jahre zählt die Bundesrepublik als Land der Mieter. Grund dafür sind neben dem mangelnden Angebot an Immobilien auch die hohen Eigenkapitalanforderungen und die erheblichen Kaufnebenkosten. Eine Umstrukturierung der Grunderwerbssteuer könnte den Anreiz zum Immobilienkauf ändern. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Immobilienmarkt - Metropolen haben Boom verschlafen

Die Hausfront eines Mehrparteienhauses mit vielen Balkonen.

Der deutschen Immobilienbranche geht es nach eigener Einschätzung noch immer sehr gut. Das zeigt der aktuelle Immobilien-Index des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Allerdings sorgen sich vor allem die Entwickler großer Bauprojekte um Nachwuchs – nicht zuletzt, weil besondere Herausforderungen auf sie warten: Laut IW wurden in Deutschland von 2010 bis 2014 rund 310.000 Wohnungen zu wenig gebaut.

Deutscher Immobilienmarkt 2014 - Kaufen macht fast überall noch Sinn

Zwei Häuser im Rohbau mit Kränen im Hintergrund.

Die Immobilienpreise sind in den vergangenen Jahren vor allem in den Großstädten München, Berlin und Hamburg kräftig gestiegen. Das weckt Erinnerungen an die Preisblasen in Spanien oder den USA, die später zur Weltwirtschaftskrise führten. Tatsächlich sind keine Blasen in Sicht und es ist vielerorts noch immer sinnvoll, in die eigenen vier Wände zu investieren.

Immobilienkarte Deutschland - Immobilien kaufen oder mieten?

Aufgrund der historisch niedrigen Zinsen lohnt es sich für immer mehr Bürger, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen statt zu mieten. Allerdings gilt das nicht für alle Regionen in Deutschland. Welche Wohnform die vorteilhaftere ist, hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln für alle 402 Landkreise in Deutschland berechnet.

Arbeitsblatt: Immobilien mieten oder kaufen?

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Das neue Arbeitsblatt im Projekt (T)Räume finanzieren geht den Fragen rund um die Entscheidung zum Mieten oder Kaufen einer Immobilie auf den Grund und gibt Tipps zum Thema Wohnfinanzierung. Lehrkräfte können zusätzlich zum Arbeitsblatt eine Lehrerinformation herunterladen.

Bevölkerungsvorausberechnung 2060 - Im Osten leben 37 Prozent weniger Menschen

Bevölkerungsvorausberechnung 2060 des Statistischen Bundesamtes: Der Osten Deutschlands wird bis zum Jahr 2060 in viel stärkerem Maße vom Rückgang und der Alterung der Bevölkerung betroffen sein als der Westen.

Antworten auf Inserate kommen, verschwinden, kommen wieder - Strategie?

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