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Einstieg Restructuring 2026 vs. Master bis 2028: Verbaut die KI-Welle bis dahin den Junior-Markt?

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WiWi Gast

Einstieg Restructuring 2026 vs. Master bis 2028: Verbaut die KI-Welle bis dahin den Junior-Markt?

Moin zusammen,


ich stehe aktuell vor einer strategischen Entscheidung und würde gerne eure Einschätzung zur Marktentwicklung in der (Restrukturierungs-) Beratung hören.
Status Quo: Gerade Bachelor fertig, mehrere relevante Praktika im Bereich Restrukturierung gesammelt. Eigentlich steht jetzt ein 2,5-jähriger Master an (Target-Uni).

Meine Sorge: Ich beobachte die aktuellen Effizienzsprünge durch Agentic AI - in der Restrukturierung brummt es zwar gerade in DE, aber ich frage mich:

  1. Hiring 2028: Riskier ich es, durch den Master genau in die Phase zu kommen, in der die "Junior-Arbeit" (Standard-Modellierung, Data-Cleaning, Slide-Decking) zu 70-80% automatisiert ist und der Bedarf an Einsteigern massiv wegbricht?

  2. Opportunity Costs: Wäre es smarter, den aktuellen Peak in der Restrukturierung jetzt mitzunehmen, direkt als Analyst einzusteigen und sich „unersetzbar“ zu machen, statt in 2,5 Jahren als „teurer Master-Absolvent“ ohne AI-Arbeitserfahrung gegen eine schrumpfende Quote zu kämpfen?

  3. Exit-Gefahr: Wie seht ihr die Halbwertszeit von Junioren in 3-5 Jahren? Wird das "Up-or-Out" durch die KI-Produktivität so verschärft, dass man als Master-Einsteiger ohne extremen Tech-Stack sofort unter die Räder kommt?

Ist der Master aktuell eher ein sicherer Hafen oder ein strategisches Risiko, weil man den Anschluss an die Transformation der Arbeitsweise verpasst?

Freue mich auf eure Insights :)

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WiWi Gast

Einstieg Restructuring 2026 vs. Master bis 2028: Verbaut die KI-Welle bis dahin den Junior-Markt?

Jetzt anfangen, Erfahrung sammeln und Track Record aufbauen und dann nach 2 Jahren einen bezahlten Master machen; danach werden die Karten neu gemischt oder zurück in die Beratung.

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