DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Master vs. BerufseinstiegGap Year

Gap Year – Pro und Contra

Als Lückenfüller lässt sich ein Gap Year sinnvoll zwischen dem Bachelor und Master nutzen. Freiwilligendienste, Auslandsreisen, Praktika – es gibt zahlreiche Möglichkeiten seinen Soft Skills den letzten Schliff zu geben. Cleverer, reifer und erfahrener gelangt der Übergang ins Masterstudium oder findet den direkten Einstieg in die Berufswelt. Für zukünftige Bewerbungen ist ein Gap Year ein Pluspunkt.

GAP-Year - Ein Mann mit Rucksack schaut in einer öde Landschaft mit Bergen.

Das Für und Wider eines Gap Year
Gap Year ist im Prinzip gleichzusetzen mit einem Sabbatical. Der Unterschied besteht nur darin, dass ein Gap Year meist nach dem Abitur oder zwischen Bachelor und Master genommen wird – ein sogenanntes „Lückenjahr“. Die Lücke wird von vielen jungen Leuten jedes Jahr mit Auslandaufenthalten, Freiwilligendienste oder Praktika gefüllt. Ein Gap Year gibt einen die Möglichkeit, sich selbst auszuprobieren, sich weiterzubilden, anderen zu helfen oder für die eigene Zukunft Weichen für die berufliche Karriere zu stellen. Gerade in Zeiten der Überforderung und erhöhter Druckbelastung junger Studenten ist ein Gap Year perfekt, um sich einfach mal eine Auszeit zu gönnen.

Ein Gap Year bringt viele Vorteile mit sich


„Ich habe auch zwischen dem Bachelor und dem Master ein Jahr lang in der Beratung gearbeitet, allerdings ein anderes Feld. Jetzt bei meinem Berufseinstieg nach meinem Master habe ich mich vorgestellt und meine Stationen abgelaufen in meinem Lebenslauf und ich hatte den Eindruck, dass es gut ankam. Ich bekam auch mehr Einstiegsgehalt als die anderen Bewerber.“ (Lounge Gast, Wiwi-Treff Forum, 18.06.2016)
 

Nachteile, die gegen ein Gap Year sprechen

Tipp: Auch, wenn ein Gap Year seine Reize hat, manchmal ist es besser ein oder zwei Wartesemester einzulegen und alle Vorteile als Student beizubehalten. Wartesemester können genauso gut für Praktika, Auslandsaufenthalte und Freiwilligendienste genutzt werden. Ist die Zeit sinnvoll angelegt, wird ein Personaler das zu schätzen wissen und nicht verurteilen.

  1. Seite 1: Gap Year – Pro und Contra
  2. Seite 2: Gap Year Programme deutscher Top-Unternehmen

Im Forum zu Gap Year

2 Kommentare

Gap Year Praktika

WiWi Gast

Grundsätzlich gute Planung. Würde an deiner Stelle auch direkt T2 und MBB versuchen. Könnte mir vorstellen, dass da was geht. Midcap PE ist ohne BB sehr sehr schwer. EB M&A würde ich mir körperlich n ...

11 Kommentare

Orientierungsloser BWL-Bachelor sucht Rat

WiWi Gast

Hast du den gar keine Interessen/Hobbies abseits des Studium, die du dir vielleicht auch beruflich vorstellen könntest? Ich würde dir dringent raten, die finanzielle Frage erst einmal ausen vor zul ...

8 Kommentare

Praktikumsvertrag hopping normal?

WiWi Gast

Du schreibst ja nicht direkt mit deinem Vorgesetzten, sondern mit einer HR-Person, wenn du der sagst "aus persönlichen Gründen etc pp" wird sie das so weiterleiten. Die entsprechenden Personen wer ...

12 Kommentare

Auslandspraktikum Erfahrungen

WiWi Gast

Wenn du die Landessprache nicht sprichst, könntest du dich in den meisten Ländern noch bei Startups bewerben, da wird normalerweise auch Englisch gesprochen.

7 Kommentare

Master, Gap Year oder Berufseinstieg

WiWi Gast

Was interessiert dich denn thematisch und wie quantitativ möchtest du am Ende arbeiten?

3 Kommentare

Auslandspraktikum finden?

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 07.05.2018: Es geht um die WU. Wie mir dort am Telefon gesagt wurde muss das offizielle Abschlusszeugnis bis spätenstens zum 03. September eingereicht werden, mit einem v ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Gap Year

Weiteres zum Thema Master vs. Berufseinstieg

Cover Studie Stifterverband: Karrierewege für Bachelorabsolventen 2014

Gute Karrierechancen für Bachelor-Absolventen

Die Berufschancen der Bachelor-Absolventen werden zu Unrecht mit Skepsis betrachtet, denn die Karrieremöglichkeiten sind in der Wirtschaft mit einem Bachelor genauso gut wie mit einem Master. Weit mehr als die Hälfte der Bachelor traut sich den Sprung in den Beruf jedoch nicht zu und studiert lieber weiter, wie die Befragung „Karrierewege für Bachelor-Absolventen“ zeigt.

Bachelor and More - Orientierungsmesse für Bachelorstudiengänge

5. Allensbach-Studie 2014 - Bachelor für Berufsleben nicht ausreichend

77 Prozent der Abiturienten planen zu studieren. Das Bachelor-Studium ist für die Mehrheit der Studierenden jedoch keine ausreichende Vorbereitung für den Beruf. Sechs von zehn Bachelor-Studenten wollen noch einen Master machen. Haupteinnahmequellen sind im Studium die Eltern und der Nebenjob. 72 Prozent kritisieren eine zu geringe Zahl an Studentenwohnheimplätzen.

Drei Männer auf einem Felsen und genießen die Aussicht.

Berufsaussichten mit Bachelor-Studium oft unterschätzt

Studierende schätzen den Wert eines Bachelorabschlusses deutlich niedriger ein als die meisten Unternehmen und streben einen Master-Abschluss an, obwohl viele mit dem Bachelor bereits ausreichend für den Arbeitsmarkt qualifiziert sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die PwC gemeinsam mit dem HWWI erarbeitet hat.

Mehrheit der Bachelor-Absolventen macht Masterstudium

Die meisten Bachelors streben den Master an. Ist der Bachelor tatsächlich nur eine Art Grundstudium mit Abschlusszeugnis und deshalb für die Mehrheit der Studenten lediglich eine Durchgangsstation zum Master?

Frau, Sprung, Fitness,

BWL-Studie: Fit fürs Business mit dem Bachelor?

Befragungen von Masterstudierenden, Professoren und Absolventen im Fach BWL zeigen: Die Chancen auf einen Berufseinstieg nach dem Bachelor sind besser als gedacht.

Weißes Startbanner auf dem in fetten schwarzen Buchstaben das Wort START steht.

Nicht ohne meinen Master - Junge Studierende sind bildungshungrig

Im Rahmen der Master Studie 2012 hat die Agentur SWOP Studierende zum Studium, den Weiterbildungsplänen und dem Berufsteinstieg befragt. 73 Prozent der Bachelor-Studierenden wollen die Hochschule nicht ohne Mastertitel verlassen.

Der Blick auf eine Großstadt aus der Vogelperspektive.

Studien- und Berufsperspektiven von Bachelorstudierenden in Deutschland

Forscherinnen und Forscher des HIS-Instituts haben die Bachelorstudierenden zu ihren weiteren Studien- und Berufsperspektiven befragt. Das Ergebnis: 55 % der Befragten sind sich bereits sicher, nach dem Bachelor ein Masterstudium absolvieren zu wollen, ein weiteres Fünftel ist sich noch unsicher.

Beliebtes zum Thema Berufseinstieg

Jobbörsen-Kompass 2018: Das Foto zeigt einen Wirtschaftswissenschaftler im Anzug der die Jobbörse für WiWis von Staufenbiel.de auf dem Smarthone aufruft.

Jobbörsen-Kompass 2018: StepStone beste Jobbörse für WiWis

Jobbörsen-Kompass hat die besten deutschen Jobbörsen 2018 gekürt. Bei den Jobbörsen mit der Zielgruppe Wirtschaftswissenschaften gewann StepStone, gefolgt von Staufenbiel und Xing. Bei den Generalisten-Jobbörsen liegt StepStone ebenfalls auf Platz eins vor den Business-Netzwerken Indeed und Xing. Bei den Spezialisten-Jobbörsen stehen Staufenbiel und Unicum für die Jobsuche zum Berufseinstieg an der Spitze. Shooting Star mobileJob.com erzielt Platz drei. Die führenden Jobsuchmaschinen sind Kimeta.de, Jobbörse.de und Jobrapido.

Studien-Cover »Recruiting Trends 2018«

Recruiting Trends 2018: Jobbörsen sind Shooting Star

Online-Jobbörsen profitieren bei den Recruiting-Budgets in 2018 mit einem Anstieg von 28 auf 45 Prozent am meisten. Durch den Fachkräftemangel wird das Recruiting von Berufserfahrenen zum wichtigsten Thema im Recruiting. Es verdrängt damit das Arbeitgeberimage von Rang eins. Für fast 80 Prozent der Unternehmen gehörten Social Media Recruiting und Active Sourcing zudem zu den Top Themen. Shooting Stars der Recruiting Technologie sind Mitarbeiterempfehlungsplattformen, Videointerviewlösungen und Talentsuchmaschinen. Dies sind Ergebnisse der Studie "Recruiting Trends 2018" vom Institute for Competitive Recruiting.

Ein Pfeiler mit der roten Aufschrift: Hot Spot - Der WLAN Zugang ins Internet.

Jobrekord: ITK-Branche mit 40.000 neuen Arbeitsplätzen

Die ITK-Branche wächst weiterhin stark. Mit einem prognostizierten Umsatzplus von 1,7 Prozent auf 164 Milliarden Euro werden im laufenden Jahr etwa 42.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Wachstumstreiber ist vor allem die Informationstechnologie, die ein Umsatzplus von 3,1 Prozent und 88 Milliarden Euro verbucht. Software und IT-Services legen mit 6,3 Prozent am stärksten zu. So lauten die Prognosen des Digitalverbandes Bitkom für die ITK-Branche im Jahr 2018.

Cover Steuer-Tipps für die Existenzgründung

E-Book: Steuer-Tipps für die Existenzgründung

Der Steuerwegweiser für junge Unternehmerinnen und Unternehmer kann im Internet auf den Seiten des Finanzministeriums NRW kostenlos heruntergeladen werden.

Bain-Karriereprogramm "Red Carpet": Von oben aufgenommen betritt eine Business-Frau gerade einen roten Teppich.

Bain-Karriereprogramm »Red Carpet« für Berufseinsteiger

Das neue Karriereprogramm „Red Carpet“ der Strategieberatung Bain & Company unterstützt Studenten beim Berufseinstieg. Ob Wirtschaftswissenschaftlerin oder Wirtschaftswissenschaftler im ersten Semester, Jurist im Staatsexamen oder Psychologiestudentin im Master: Das Karriereprogramm „Red Carpet“ richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und Semester.

Segelboote mit dem BMW-Symbol auf offener See mit Wind in den Segeln.

Unternehmensranking 2017: Die Top 100 Arbeitgeber für Wirtschaftswissenschaftler

Doppelsieg für BMW als beliebtester Arbeitgeber bei den Absolventen der Wirtschaftswissenschaften und dem Ingenieurwesen. Gefolgt von Audi, Daimler und Porsche ist die Automobilindustrie erneut die attraktivste Branche. PwC ist die einzige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und McKinsey die einzige Unternehmensberatung unter den Top 10 Arbeitgebern für Wirtschaftswissenschaftler. Die Beratungen gehören insgesamt zu den großen Gewinnern im Ranking. Die Deutsche Bank fällt in der Finanzbranche erstmals hinter EZB und Goldman Sachs von Platz 27 auf 43. Das zeigt die Business Edition des aktuellen trendence Graduate Barometer 2017.

Berufsstart: Ein Vogel landet im Getümmel.

Studie: Hochschulabsolventen starten erfolgreich ins Berufsleben

Die Arbeitslosenquote liegt sowohl für Fachhochschul- als auch für Universitätsabsolventen mit traditionellen Abschlüssen – Diplom, Magister, Staatsexamen - nach einem Jahr bei 4 Prozent. Bachelors sind sogar noch seltener arbeitslos (3 Prozent, FH bzw. 2 Prozent Uni). Das zeigt die aktuelle Absolventenstudie des HIS-Instituts für Hochschulforschung (HIS-HF).