DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Jobsuche & JobbörsenJobbörsen

Recruiting Trends 2018: Jobbörsen sind Shooting Star

Online-Jobbörsen profitieren bei den Recruiting-Budgets in 2018 mit einem Anstieg von 28 auf 45 Prozent am meisten. Durch den Fachkräftemangel wird das Recruiting von Berufserfahrenen zum wichtigsten Thema im Recruiting. Es verdrängt damit das Arbeitgeberimage von Rang eins. Für fast 80 Prozent der Unternehmen gehörten Social Media Recruiting und Active Sourcing zudem zu den Top Themen. Shooting Stars der Recruiting Technologie sind Mitarbeiterempfehlungsplattformen, Videointerviewlösungen und Talentsuchmaschinen. Dies sind Ergebnisse der Studie "Recruiting Trends 2018" vom Institute for Competitive Recruiting.

Studien-Cover »Recruiting Trends 2018«

Recruiting Trends 2018: Jobbörsen sind Shooting Star
Heidelberg, 07.02.2018 (icr) - Das Institute for Competitive Recruiting (ICR) hat die Ergebnisse der Studie "Recruiting Trends 2018" vorgestellte. Für die erste Studie dieser Art in Deutschland, befragte das Institute for Competitive Recruiting in den Jahren 2012-2017 jeweils über 10.000 Personaler. 95 Prozent der Arbeitgeber gaben an, Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen mit geeigneten Bewerbern zu haben. Bei einigen bedroht der Fachkräftemangel bereits das Geschäft. Die Unternehmen verlassen sich daher nicht mehr auf nur Stellenanzeigen und Personalberater sondern greifen zur Selbsthilfe:

Recruiting-Strategie
Dabei soll Recruiting sich vom Aktionismus zur gesteuerten Strategieumsetzung wandeln: Mehr als acht von zehn Arbeitgebern haben erkannt, daß ihr Recruiting professioneller werden muß, für drei von vier ist das Controlling des Recruitings ein wichtiges Thema. Der Weg könnte unterstützt werden durch:

Bei Big Data legte die Wichtigkeit im Jahr 2017 um 43 Prozent zu, dieses Thema wird allerdings erst von jedem fünften Arbeitgeber als wichtig erachtet. Also zukünftig alles digital? Wie es wirklich im die Digitalisierung des Recruitings steht, geht aus den ICR Recruiting Trends 2018 auch hervor.
 

Recruiting Trends 2018 im Überblick

Recruiting-Budgets
Wofür wollen Arbeitgeber in diesem Jahr mehr ausgeben?

  1. Online-Jobbörsen sind der Shooting Star bei den Ausgabenänderungen mit einem Anstieg von 28 Prozent auf 45 Prozent und führen damit die Liste der geplanten Ausgabenänderungen an.
  2. Die Ausgabenplanungen für Social Media Business Netzwerke (Xing, LinkedIn etc.) haben nach einem Zwischenhoch wieder deutlich an Fahrt verloren und mußten den ersten Platz überraschend an die Online-Jobbörsen abgegeben.

Top-Themen im Recruiting

  1. Das Recruiting von Berufserfahrenen, auch bekannt als „Fachkräftemangel“, ist wichtigstes Thema im Recruiting.
  2. Das Arbeitgeberimage rutscht ab auf Rang zwei.
  3. Die Professionalisierung des Recruitings kann den dritten Platz verteidigen und an Wichtigkeit deutlich zulegen.
  4. Social Media Recruiting konnte den Aufwärtstrend vom Vorjahr ausbauen und auf Platz vier vorstossen.
  5. Candidate Experience machte entsprechend eine leichte Abwärtsbewegung.
  6. Active Sourcing konnte einen Tick an Wichtigkeit zulegen.

Zukünftige Recruiting Trends
Die größte Änderung im Vergleich zum Vorjahr:

  1. Outsourcing (+ 57 Prozent)
  2. Roboter Recruiting (+ 43 Prozent)
  3. Einführung von Shared Sourcing Centern (+ 27 Prozent).
  4. Aufbau interner Sourcing Teams (+ 18 Prozent),
  5. Diversity (+ 18 Prozent)
  6. Zentralisierung des Recruitings (+ 17 Prozent)

Grafik zu den top Recruiting-Themen laut der Studie »Recruiting Trends 2018«.

Recruiting Technologien
Bewerbermanagementsysteme und Software zur Suche von Bewerbern (z.B. in Sozialen Netzwerken wie mit dem Xing Talent Manager oder dem Linkedin Recruiter) werden mit Abstand am häufigsten genutzt, konnten die Nutzung in 2017 aber nicht mehr steigern.

Shooting Stars in der Recruiting Technologie sind:

Herausforderungen für Recruiter

Wer rekrutiert in den Unternehmen?

  1. „Fachvorgesetzte gemeinsam mit internen Recruitern“ dominiert die Rekrutierung mit nachhaltig steigendem Trend.
  2. „Personalreferenten als Teil ihrer normalen Tätigkeit“ ist auf dem zweiten Platz.

Kommunikationskanäle der Stellenangebote

  1. Online-Jobbörsen
  2. eigene Karriereseite
  3. Social Media Business Netzwerke (Xing,LinkedIn etc.)
  4. Bundesagentur für Arbeit
  5. Jobmessen
  6. Social Media Soziale Netzwerke (Facebook, Twitter etc,)
  7. interne Mitarbeiter und Mitarbeiterempfehlungen

Printmedien, Personalberater und externe Sourcingdienstleister sind die Verlierer mit einem weiter absteigendem Trend auch für 2018.

Wie viele Arbeitgeber nutzen schon Active Sourcing und welche Plattformen werden fürs Recruiting in Social Media genutzt?

Wofür wollen Arbeitgeber in Zukunft mehr Geld ausgeben?

Die ausführlichen Ergebnisse der ICR Recruiting Trends 2018 lassen sich kostenfrei downloaden.

Download ICR Recruiting Trends 2018 [PDF, 41 Seiten - 2,4 MB]
http://competitiverecruiting.de/ICR-Recruiting-Trends-2018
 

 

Zur ICR-Studie »Recruiting Trends 2018«
Basierend auf mehr als 6 Jahren (2012-2017) Recruiting Studien kann das ICR exklusive Informationen und Trends zum Thema Recruiting aufzeigen. Jedes Jahr wurden mehr als 10.000 Unternehmen aller Größenklassen und Branchen befragt, wo die Reise im Recruiting hingeht. Die Beteiligung der Arbeitgeber liegt in den Jahren 2012-2017 zwischen ca. 600-1000, so daß die Untersuchungen auf einer breiten Basis stehen.

Im Forum zu Jobbörsen

16 Kommentare

Re: Wo Jobs suchen?

WiWi Gast

Ich schaue bei den größeren Unternehmen oder auch interessanten direkt auf der Karrierewebsite. Zugegeben: Manche haben so eine schlechte Übersicht, dass man 3 Tage sucht, bis man z.B. eine Absolvent ...

8 Kommentare

Jobs Logistik/Einkauf: Welche Jobbörsen bzw. Tools benutzt ihr/habt ihr benutzt?

WiWi Gast

Das hört sich sinnig an, geb ich dir recht. Vielleicht sollte ich zukünftig die Scheuklappen einfahren wenn ich eine neue Stelle suche :) Lounge Gast schrieb: ...

3 Kommentare

Jobangebote finden

WiWi Gast

Da alle nach der gleichen Art von Jobs suchen.... was meinst du denn? Haben die ein Extra-Internet?

5 Kommentare

Gute Jobbörsen für BWL Jobs

WiWi Gast

Indeed

6 Kommentare

Zeitarbeit ein Thema?

WiWi Gast

Wir hatten bisher zwei Kollegen in der Abteilung über Zeitarbeit beschäftigt. Für den einen war es die erste Tätigkeit nach dem Studium. Wir haben ihn dann nach etwa einem Dreivierteljahr übernommen u ...

9 Kommentare

Monster.de-Email mit Jobangebot erhalten, wie reagieren?

WiWi Gast

OP hier. Auf meine Antwort damals gab es keine Reaktion.

8 Kommentare

Jobbörse für Führungskräfte - Welche ist zu empfehlen?

WiWi Gast

Die Erfahrung habe ich auch gemacht. In der Regel werden Führungspositionen immer mit internen Mitarbeitern besetzt. Die (sehr wenigen) Fälle in denen das nicht passiert ist, waren meistens mit einem ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Jobbörsen

Eine Brille liegt auf dem Rand eines Computers.

Jobbörsen-Ranking 2016: Stellenwerk.de bei Absolventenjobs vorne

Während Arbeitgeber weiterhin von klassischen Online-Jobbörsen überzeugt sind, orientieren sich Arbeitnehmer bei der Jobsuche zunehmend auch in Business-Netzwerken. Studenten und Absolventen nutzen zur Jobsuche im Internet lieber ausgewählte Hochschulportale als die typischen Jobbörsen. Auf Platz eins liegt bei den Absolventen Stellenwerk.de, gefolgt von Staufenbiel.de und e-fellows.net.

Berufseinstieg in NRW: Die NRW-Flagge flattert im Wind.

Jobsuche: Bayern, NRW und BW sind für Absolventen attraktiv

Absolventen, Fachkräfte und Führungskräfte suchen bundesweit Jobs. Besonders beliebt sind jedoch Arbeitgeber in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Am unattraktivsten empfinden Fachkräfte und Führungskräfte Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Attraktive Arbeitgeber 2016“ der Jobbörse Berufsstart.de.

Das Wort Stellenanzeigen auf einer Tastatur.

Die ideale Stellenanzeige aus Bewerbersicht

Gehören Stellenanzeigen aus Bewerbersicht bald der Vergangenheit an? Was zähl in Jobanzeigen wirklich und wie sieht die ideale Stellenanzeige aus? softgarden hat über 2.000 Bewerber zu ihren Erfahrungen mit Jobinseraten befragt. Das Ergebnis: Die Mehrheit hat eine Bewerbung schon aufgrund einer schlechten Stellenanzeige abgebrochen. Bewerber wünschen sich in Stellenanzeigen eine klare Jobbeschreibung, Augenhöhe und Möglichkeiten zum Kontakt.

 Wortspinnennetz - An Fäden hängen mehrere kleine Würfel mit Buchstaben, die Hochschulabschlüsse: PHD, BA, DR, MA und DIPL vor grauem Hintergrund zeigen.

Akademiker-Jobs werden meist über Internet-Jobbörsen besetzt

Fast jede dritte Stelle wird in Deutschland über persönliche Kontakte besetzt. Bewerber mit höheren Qualifikationen werden jedoch häufig über das Internet gesucht und eingestellt. Am erfolgreichsten werden Stellen für Akademiker dabei über Internet-Jobbörsen besetzt. Über alle besetzten Stellen gesehen, war die persönliche Empfehlung über eigene Mitarbeiter im Jahr 2015 erneut der erfolgreichste Weg bei Stellenbesetzungen. Die Pflege persönlicher Netzwerke ist daher für Arbeitgeber bei der Personalsuche von großem Vorteil. Auch für Arbeitsuchende ist das Networking entsprechend wichtig.

Weiteres zum Thema Jobsuche & Jobbörsen

Eine Brille liegt auf dem Rand eines Computers.

Jobbörsen-Ranking 2016: Stellenwerk.de bei Absolventenjobs vorne

Während Arbeitgeber weiterhin von klassischen Online-Jobbörsen überzeugt sind, orientieren sich Arbeitnehmer bei der Jobsuche zunehmend auch in Business-Netzwerken. Studenten und Absolventen nutzen zur Jobsuche im Internet lieber ausgewählte Hochschulportale als die typischen Jobbörsen. Auf Platz eins liegt bei den Absolventen Stellenwerk.de, gefolgt von Staufenbiel.de und e-fellows.net.

Beliebtes zum Thema Berufseinstieg

Ein Pfeiler mit der roten Aufschrift: Hot Spot - Der WLAN Zugang ins Internet.

Jobrekord: ITK-Branche mit 40.000 neuen Arbeitsplätzen

Die ITK-Branche wächst weiterhin stark. Mit einem prognostizierten Umsatzplus von 1,7 Prozent auf 164 Milliarden Euro werden im laufenden Jahr etwa 42.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Wachstumstreiber ist vor allem die Informationstechnologie, die ein Umsatzplus von 3,1 Prozent und 88 Milliarden Euro verbucht. Software und IT-Services legen mit 6,3 Prozent am stärksten zu. So lauten die Prognosen des Digitalverbandes Bitkom für die ITK-Branche im Jahr 2018.

Blick auf Berufseinstieg: Der Gesichtsausschnitt einer Frau mit Auge und Augenbraue.

Bildung auf einen Blick 2016: Start ins Berufsleben funktioniert

Die aktuelle OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2016“ bestätigt: Die deutsche Erwerbslosenquote liegt in allen Bildungsbereichen unter dem OECD-Durchschnitt. Das berufliche Bildungssystem in Deutschland beweist seine Stärke durch den reibungslosen Übergang von der Ausbildung in den Beruf. Der Bericht zeigt, wer einen Studienabschluss ergreift, hat einen Gehaltsvorteil von mehr als 50 Prozent. Im Ländervergleich sind in Deutschland besonders MINT-Studiengänge beliebt.

Segelboote mit dem BMW-Symbol auf offener See mit Wind in den Segeln.

Unternehmensranking 2017: Die Top 100 Arbeitgeber für Wirtschaftswissenschaftler

Doppelsieg für BMW als beliebtester Arbeitgeber bei den Absolventen der Wirtschaftswissenschaften und dem Ingenieurwesen. Gefolgt von Audi, Daimler und Porsche ist die Automobilindustrie erneut die attraktivste Branche. PwC ist die einzige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und McKinsey die einzige Unternehmensberatung unter den Top 10 Arbeitgebern für Wirtschaftswissenschaftler. Die Beratungen gehören insgesamt zu den großen Gewinnern im Ranking. Die Deutsche Bank fällt in der Finanzbranche erstmals hinter EZB und Goldman Sachs von Platz 27 auf 43. Das zeigt die Business Edition des aktuellen trendence Graduate Barometer 2017.