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Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

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Katha_2000

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Liebe Community,

da ich im nächsten Jahr Abi mache, würde ich von euch mal gerne wissen welches die besten Uni’s in Deutschland für Politikwissenschaften sind? Habe hier schon einiges über BWL-Target Uni's gelesen, gibt es sowas auch für Politik? Im Besonderen würde mich die Fachrichtung Internationale Beziehungen interessieren.

In Bezug auf Internationale Beziehungen fällt in Foren immer wieder der Name Dresden? Laut dem CHE-Ranking soll die Zeppelin Uni sehr gut sein? Berlin würde mich als Standort auch sehr interessieren. Mir sind vor allem eine gute Lehre und anschließende Berufschancen wichtig. Gibt es Uni's von denen das Auswärtige Amt besonders gerne Leute einstellt?

Ich habe momentan einen Schnitt von 1,5 (Hessen), denke aber ich habe noch ein bisschen Spielraum nach oben.

Viele Grüße und danke für eure Hilfe, Katharina

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Beim Auwärtigen Amt gibt es keine Targets, da muss man den Auswahltest bestehen.
Brügge und Maastricht sind top.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Versuch eher Internationale Beziehungen als PoWi zu studieren.
Beste Uni dafür ist die TU Dresden.

Für den höheren Dienst im AA brauchst du halt einen krassen roten Faden. Der Studiengang spielt eine recht untergeordnete Rolle. Die nehmen WiWis, Juristen, Politologen,Soziologen, Psychologen etc.
Dieses Jahr ist sogar eine eingestiegen die Oper- und Konzertgesang studiert hat...

Du musst nur super Noten und gute Praktika gemacht haben.

Mein Tipp schau dir auf der Seite des AA die jeweiligen Crews an, dann weißt du was für ein Profil du dir erstellen musst.

https://www.auswaertiges-amt.de/de/uebersicht-node-ausbildungkarriere/aamt/hoehererdienst/vorbereitungsdienst/crew-node

Viel Erfolg!

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Bachelor in DE:
Der BSc in Int. Beziehung an der TU Dresden ist angesehen, hat aber einen harten NC 1,0. Politikwissenchaften an der FU Berlin ist gut, aber viel Theorie. LMU, Bonn, Konstanz und Frankfurt sind empfehlenswert. Im BSc unterscheiden sie sich nicht viel, aber im MSc gibt es Schwerpunkte je nach Ausrichtung. Vielleicht ist der PPE in Bayreuth ein guter Abschluss und bereitet auf MSc vor. Andere relevante BSc ist Europastudien (Bremen, Passau) und Staatswissenschaften (Erfurt).

Sonst in Europa: BSc an der I.E.P. Frankreich oder BSc IR an der LSE.

Das AA hat einen Test plus AC. Keinen Target, schau dir mal die AA Crew Website an. Viele Juristen.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

FU Berlin

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N1chtN1ck

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Ich nehme mal an sowas wie Ivy League / LSE / Science Po fällt raus. Für den deutschsprachigen Bereich:

European Studies: Passau / Münster / Maastricht
Verwaltung: Passau / Konstanz
IB: Dresden / HSG / Angelsächsisches Ausland (wenn finanzierbar)
Politik: FU Berlin / ZU Friedrichshafen / München / Bamberg / Jacobs University / Mannheim
*keine spezifische Reihenfolge*

Von dir schon erwähnt, das CHE Ranking: https://ranking.zeit.de/che/de/fachinfo/28

Bei Rankings jedoch immer aufpassen was gemessen wird. Als Bachelor-Studentin ist für dich der Forschungs-Output zum Beispiel nur sekundär relevant.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

wer schon "Uni's" schreibt... mach eine Ausbildung. Mfg

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

This. Und das bei einem Schnitt von 1,5.

WiWi Gast schrieb am 17.09.2018:

wer schon "Uni's" schreibt... mach eine Ausbildung. Mfg

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

AA ist wie Buba relativ objektiv. Man wird relativ einfach zum schriftlichen Test eingeladen. Und dann muss man Leistung zeigen.

Ich würde nach Berlin gehen, einfach weil es dort viel besser mit Praktika und fachnahen Nebenjobs ist. Und das ist bei Powi oder IB das A und O.

Wäre VWL mit WiPo, Entwicklungsökonomie und Internationale Wirtschaft ne Alternative? Oder Jura mit Europa- und Völkerrecht? Viel bessere Jobchancen.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Universität Potsdam - Politik, Verwaltung und Organisation.

Das wichtigste ist, dass du nah an Berlin bist, wegen den ganzen Praktika.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Hertie school of governance

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Also als PoWi (IB ist ein Teil von PoWi) bist du halt für den Arbeitsmarkt echt nicht gut gerüstet. Habe selbst 1 Semester PoWi studiert, dann aber auf BWL umgesattelt, weil die Jobchancen einfach so grottenschlecht sind. Nur PoWis mit herausragenden Notenschnitt plus reoevanten Praktika bei Ministerien oder int. Orgsnisationen schaffen es nach dem Studium überhaupt erstmal einen nicht fachfremden Job zu finden. Die meisten PoWis enden irgendwo als Redakteur bei Bezirksblättern oder sind Sachbearbeiter bei karitativen Vereinen. Vom Gehalt wollen wir garnicht erst reden. Schau dir mal Jobseiten an: Die Realität ist, dass einfach niemand einen PoWi sucht, wirklich niemand. Und um die besagten fachnahen Jobs konlurrierst du dann auch noch mit WiWis und Juristen. Ich würde mir wirklich gut überlegen, ob du diesen Weg gehen willst. Da gehört neben dem Studium sehr sehr viel Engagment und Netzwerken dazu.
Die Chance als PoWi in nem Ministerium oder der EU zu landen ist in etwa so hoch, wie die Rate aller WiWis, die schlußendlich bei MBB und Tier1 IB landen.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Ich sage es nicht gerne aber es ist die Wahrheit, PoWi steht auf einer Stufe mit BWL, Ing, Jura und den ganzen anderen Studiengängen die mehr Ausbildung sind als Studium. Dementsprechend werden sie auch bezahlt. Wenn es sich irgendwie vereinbaren lässt, versuche mit deinem Schnitt etwas wie Chemie, Psychologie und ähnliche vollwertige Studiengänge zu studieren. Wenn du in der Politik arbeiten willst, ist das Studium welches offensichtlich am meisten dafür geeignet scheint, (PoWi) am wenigsten geeignet. Wenn man sich die Leute anguckt die in der Politik arbeiten haben die zum Großteil sowas studiert wie von mir empfohlen. Praktika sind auch sehr wichtig, weil du einen roten Faden im CV brauchst. Ich wünsche dir das beste.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Das ist jetzt leider totaler Unfug und wohl ziemlich trollig.

PoWi auf einer Stufe mit Ing. Jura mehr Ausbildung als Studium. In der Politik arbeiten mehr Chemiker als Juristen.

Man sollte das studieren, was einem Spaß macht. Sonst macht man nirgendwo Karriere. Von daher würde ich schauen, welche Schnittstellen Powi mit "karrierefördernden" Studiengängen aufweist. VWL und Jura wurde ja schon genannt.

WiWi Gast schrieb am 17.09.2018:

Ich sage es nicht gerne aber es ist die Wahrheit, PoWi steht auf einer Stufe mit BWL, Ing, Jura und den ganzen anderen Studiengängen die mehr Ausbildung sind als Studium. Dementsprechend werden sie auch bezahlt. Wenn es sich irgendwie vereinbaren lässt, versuche mit deinem Schnitt etwas wie Chemie, Psychologie und ähnliche vollwertige Studiengänge zu studieren. Wenn du in der Politik arbeiten willst, ist das Studium welches offensichtlich am meisten dafür geeignet scheint, (PoWi) am wenigsten geeignet. Wenn man sich die Leute anguckt die in der Politik arbeiten haben die zum Großteil sowas studiert wie von mir empfohlen. Praktika sind auch sehr wichtig, weil du einen roten Faden im CV brauchst. Ich wünsche dir das beste.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Ich würde nie reine Politikwissenschaften studieren und das sage ich als Absolvent eines interdisziplinären Studienganges mit PoWi-Anteilen.

Wenn du schon PoWi studieren willst, dann mache so viele Praktika wie nur möglich. Es stimmt schon, dass der eigentliche Inhalt eines Politikstudiums für die freie Wirtschaft komplett uninteressant ist, außer vielleicht noch Kommunikation und Public Affairs. Aber das sind auch beides Berufe bei denen du am Anfang so gut wie nichts verdienen wirst. Ich kann mich noch an einen Trainee erinnern der in einer Kommunikationsagentur 24k Brutto verdient hat.

Dennoch würde ich sagen, dass je besser deine Noten sind (unter 2.0 ist Pflicht) und je rennomierter die Universität ist, auch deine Jobchancen massiv steigen. Vor allem wenn du einen nicht-konsekutiven MSc in International Business / Management machst, wird dein Profil sehr interessant für Jobs im general Management / Consulting.

Wie gesagt, bin ich gerade selber dabei meinen BA in einem politnahen Studium zu beenden.

Ich empfehle dir so viele Praktika + Werkstudent zu machen wie nur möglich, dass macht dein Profil interessant.

Ich habe selber im Corporate Affairs (Praktikum) angefangen, dann Werkstudent Business Development Bank, Bachelorand Bank und jetzt im Gap Year 7 Monate vorher schon drei Zusagen Bank Inhouse Consulting, Versicherung Strategie und Management Consulting ehemaliger Staatskonzern.

PwC Angebot im Management Consulting habe ich abgelehnt weil es für mich leider ein uninteressanter Bereich war und ebenfalls Horvath.

Also ich sag mal ich bin das beste Beispiel dafür, dass du auch als "PoWi" Student was erreichen kannst. Jedoch musst du schnell lernen deinen CV zu optimieren.

Während meines Studiums hatte ich aber auch paar schlaflose Nächte wegen den Jobchancen, vor allem wenn du für dein erstes Praktikum wahrscheinlich viele Absagen erhalten wirst. Da musst du nehmen, was du kriegen kannst.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

WiWi Gast schrieb am 17.09.2018:

Das ist jetzt leider totaler Unfug und wohl ziemlich trollig.

PoWi auf einer Stufe mit Ing. Jura mehr Ausbildung als Studium. In der Politik arbeiten mehr Chemiker als Juristen.

Man sollte das studieren, was einem Spaß macht. Sonst macht man nirgendwo Karriere. Von daher würde ich schauen, welche Schnittstellen Powi mit "karrierefördernden" Studiengängen aufweist. VWL und Jura wurde ja schon genannt.

WiWi Gast schrieb am 17.09.2018:

Ich sage es nicht gerne aber es ist die Wahrheit, PoWi steht auf einer Stufe mit BWL, Ing, Jura und den ganzen anderen Studiengängen die mehr Ausbildung sind als Studium. Dementsprechend werden sie auch bezahlt. Wenn es sich irgendwie vereinbaren lässt, versuche mit deinem Schnitt etwas wie Chemie, Psychologie und ähnliche vollwertige Studiengänge zu studieren. Wenn du in der Politik arbeiten willst, ist das Studium welches offensichtlich am meisten dafür geeignet scheint, (PoWi) am wenigsten geeignet. Wenn man sich die Leute anguckt die in der Politik arbeiten haben die zum Großteil sowas studiert wie von mir empfohlen. Praktika sind auch sehr wichtig, weil du einen roten Faden im CV brauchst. Ich wünsche dir das beste.

Ich bitte dich, Jura als "anspruchsvoll" zu bezeichnen, geschweige denn Ing. Gerade Ing ist der Massenstudiengang schlechthin. Das ist auf einer Stufe mit BWL und Bedarf außer stupides auswendig lernen nicht viel. Du musst es in Relation zur Absolvenquote sehen. Ja klar, wir haben nur wenige tausend Chemiker oder Physiker jedes Jahr aber hunderttausende Ings bzw. Juristen pro Jahr. Da können vereinfacht gesagt 75% der Arbeitskräfte in der Politik Juristen bzw. Ings sein und nur 25% Physiker. Absolute Zahlen sagen überhaupt nichts aus.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

WiWi Gast schrieb am 17.09.2018:

Ich bitte dich, Jura als "anspruchsvoll" zu bezeichnen, geschweige denn Ing. Gerade Ing ist der Massenstudiengang schlechthin. Das ist auf einer Stufe mit BWL und Bedarf außer stupides auswendig lernen nicht viel. Du musst es in Relation zur Absolvenquote sehen. Ja klar, wir haben nur wenige tausend Chemiker oder Physiker jedes Jahr aber hunderttausende Ings bzw. Juristen pro Jahr. Da können vereinfacht gesagt 75% der Arbeitskräfte in der Politik Juristen bzw. Ings sein und nur 25% Physiker. Absolute Zahlen sagen überhaupt nichts aus.

Bist wahrscheinlich so ein richtiger High Performer Physiker, der nebenher noch Ingenieurwesen und Jura studiert hat, weil das ja mit die einfachsten Studiengänge sind.
Da du dich ja auszukennen scheinst. Wo genau muss der Ing denn nur stupide auswendig lernen? Und macht das den Großteil des Studiums aus?

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Es gibt einen sehr interessanten Studiengang an der Uni Oxford - falls UK auch in Frage kommen sollte - der die Fächer Politik, Ökonomie und Philosophie kombiniert (Abkürzung PPE). Ob das mit 1.5 möglich ist, weiß ich allerdings nicht.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Da kommt man sehr schwer rein. Gibt aber mit P&E in Bayreuth auch eine Alternative in Deutschland.

WiWi Gast schrieb am 18.09.2018:

Es gibt einen sehr interessanten Studiengang an der Uni Oxford - falls UK auch in Frage kommen sollte - der die Fächer Politik, Ökonomie und Philosophie kombiniert (Abkürzung PPE). Ob das mit 1.5 möglich ist, weiß ich allerdings nicht.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Dennoch würde ich sagen, dass je besser deine Noten sind (unter 2.0 ist Pflicht) und je rennomierter die Universität ist, auch deine Jobchancen massiv steigen. Vor allem wenn du einen nicht-konsekutiven MSc in International Business / Management machst, wird dein Profil sehr interessant für Jobs im general Management / Consulting.

Welche Studiengänge kannst du hier empfehlen?

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Management, Philosophy and Economics and der FS passt eigentlich auch ganz gut. Ist der wohl anspruchsvollste und renommierteste Studiengang dort und places in Top Banking, Top Consulting und Politik nahen Bereich ganz gut.

Die geben im Moment auch ganz gut Stipendien raus, 1,5 könnte da knapp werden, aber versuchen kann man es ja.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Das hat 2007 mal gestimmt. Ist längst nicht mehr so. Politikwissenschaftler finden heutzutage sehr wohl Jobs (und auch gute!). Sie sind gesucht in der Wirtschaft (Public Affairs, Government Relations, Kommunikation), in Ministerien, Behörden, Int. Organisationen, Verbänden, Vereinen, Stiftungen, Think-Tanks und finden Anstellung im Journalismus oder in der Politik (bzw. im Umfeld). Kenne auch jemanden, der als Key Account Manager arbeitet oder eine, die Personalerin geworden ist.

Du musst dir halt klar sein, dass du als Politikwissenschaftler keine klare Jobbeschreibung hast und sehr, sehr breit arbeiten kannst. Das ist ein klarer Nachtweil, sofern du es nicht schaffst bis zum Ende deines Studiums ein klares Profil inkl. rotem Faden herausgearbeitet zu haben. Schau, dass du mind. vier (!) Praktika im Bachelor machst. Zwei zur reinen Orientierung und zwei, um relevante Erfahrung zu haben. Werksstudentenstellen sind natürlich auch gut. Das ist stressig und hart, da du konstant Hausarbeiten haben wirst, lohnt sich aber. Kenntnisse in VWL sind wichtig und die Bedeutung von Statistiken, bzw. generell quantiativen Elementen des Studiums, kann nicht überbetont werden.

Das PoWi-Studium ist anspruchsvoll und vielseitig, da PoWi eine Integrationswissenschaft ist, d.h. es enthält Elemente aus ganz unterschiedlichen Fächern - von VWL, Statistik, Verwaltungswissenschaften und Philosophie bis Völkerrecht oder Psychologie.

Ich selbst habe an zwei mittelgroßen Unis Politik (Bachelor breit, Master spezialisiert) studiert. In meinem Jahrgang habe ca. 40% anständige bis gute Jobs bekommen (zB Lobbyist in Brüssel 65k zum Einstieg, Think-Tank knapp 52k zum Einstieg, Bundestag 55k, einer arbeitet für VW und macht irgendwas mit 60k) der Rest schlägt sich mehr oder minder gut (Wissenschaft, PR, Verkauf) durch. Die Arbeitslosenquote ist allerdings nicht deutlich höher als bei Juristen o.ä., die, on a side note, auch nicht immer mit 100k einsteigen. Kenne da genug, die gerade so durchkommen.

Mit nunmehr vier Jahren Berufsverfahrung verdiene ich deutlich (!) über 100k brutto und stehe meinen Freunden (WiWis, NaWis, IT-Leuten) in überhaupt nichts nach - ganz im Gegenteil. Ich war allerdings bester meines Jahrgangs, habe ein Parteibuch, spreche fünf Sprachen, habe in einigen Ländern gelebt und sowohl Publikationen als auch drei relevante Abschlüsse vorzuweisen. Ich habe konsequent Praktika gemacht, war Werksstudent und bereit ins Ausland zu gehen. Ich habe Personalverantwortung und bin sicherlich eine Ausnahme. Ich glaube dennoch, dass man gut als Politikwissenschaftler Karriere machen kann - und das häufiger als hier proklamiert wird. Such einfach mal ein Bisschen auf linkedin und du findest da einige Entwürfe.

MfG

WiWi Gast schrieb am 17.09.2018:

Also als PoWi (IB ist ein Teil von PoWi) bist du halt für den Arbeitsmarkt echt nicht gut gerüstet. Habe selbst 1 Semester PoWi studiert, dann aber auf BWL umgesattelt, weil die Jobchancen einfach so grottenschlecht sind. Nur PoWis mit herausragenden Notenschnitt plus reoevanten Praktika bei Ministerien oder int. Orgsnisationen schaffen es nach dem Studium überhaupt erstmal einen nicht fachfremden Job zu finden. Die meisten PoWis enden irgendwo als Redakteur bei Bezirksblättern oder sind Sachbearbeiter bei karitativen Vereinen. Vom Gehalt wollen wir garnicht erst reden. Schau dir mal Jobseiten an: Die Realität ist, dass einfach niemand einen PoWi sucht, wirklich niemand. Und um die besagten fachnahen Jobs konlurrierst du dann auch noch mit WiWis und Juristen. Ich würde mir wirklich gut überlegen, ob du diesen Weg gehen willst. Da gehört neben dem Studium sehr sehr viel Engagment und Netzwerken dazu.
Die Chance als PoWi in nem Ministerium oder der EU zu landen ist in etwa so hoch, wie die Rate aller WiWis, die schlußendlich bei MBB und Tier1 IB landen.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

WiWi Gast schrieb am 18.09.2018:

Das hat 2007 mal gestimmt. Ist längst nicht mehr so. Politikwissenschaftler finden heutzutage sehr wohl Jobs (und auch gute!). Sie sind gesucht in der Wirtschaft (Public Affairs, Government Relations, Kommunikation), in Ministerien, Behörden, Int. Organisationen, Verbänden, Vereinen, Stiftungen, Think-Tanks und finden Anstellung im Journalismus oder in der Politik (bzw. im Umfeld). Kenne auch jemanden, der als Key Account Manager arbeitet oder eine, die Personalerin geworden ist.

Du musst dir halt klar sein, dass du als Politikwissenschaftler keine klare Jobbeschreibung hast und sehr, sehr breit arbeiten kannst. Das ist ein klarer Nachtweil, sofern du es nicht schaffst bis zum Ende deines Studiums ein klares Profil inkl. rotem Faden herausgearbeitet zu haben. Schau, dass du mind. vier (!) Praktika im Bachelor machst. Zwei zur reinen Orientierung und zwei, um relevante Erfahrung zu haben. Werksstudentenstellen sind natürlich auch gut. Das ist stressig und hart, da du konstant Hausarbeiten haben wirst, lohnt sich aber. Kenntnisse in VWL sind wichtig und die Bedeutung von Statistiken, bzw. generell quantiativen Elementen des Studiums, kann nicht überbetont werden.

Das PoWi-Studium ist anspruchsvoll und vielseitig, da PoWi eine Integrationswissenschaft ist, d.h. es enthält Elemente aus ganz unterschiedlichen Fächern - von VWL, Statistik, Verwaltungswissenschaften und Philosophie bis Völkerrecht oder Psychologie.

Ich selbst habe an zwei mittelgroßen Unis Politik (Bachelor breit, Master spezialisiert) studiert. In meinem Jahrgang habe ca. 40% anständige bis gute Jobs bekommen (zB Lobbyist in Brüssel 65k zum Einstieg, Think-Tank knapp 52k zum Einstieg, Bundestag 55k, einer arbeitet für VW und macht irgendwas mit 60k) der Rest schlägt sich mehr oder minder gut (Wissenschaft, PR, Verkauf) durch. Die Arbeitslosenquote ist allerdings nicht deutlich höher als bei Juristen o.ä., die, on a side note, auch nicht immer mit 100k einsteigen. Kenne da genug, die gerade so durchkommen.

Mit nunmehr vier Jahren Berufsverfahrung verdiene ich deutlich (!) über 100k brutto und stehe meinen Freunden (WiWis, NaWis, IT-Leuten) in überhaupt nichts nach - ganz im Gegenteil. Ich war allerdings bester meines Jahrgangs, habe ein Parteibuch, spreche fünf Sprachen, habe in einigen Ländern gelebt und sowohl Publikationen als auch drei relevante Abschlüsse vorzuweisen. Ich habe konsequent Praktika gemacht, war Werksstudent und bereit ins Ausland zu gehen. Ich habe Personalverantwortung und bin sicherlich eine Ausnahme. Ich glaube dennoch, dass man gut als Politikwissenschaftler Karriere machen kann - und das häufiger als hier proklamiert wird. Such einfach mal ein Bisschen auf linkedin und du findest da einige Entwürfe.

MfG

WiWi Gast schrieb am 17.09.2018:

Also als PoWi (IB ist ein Teil von PoWi) bist du halt für den Arbeitsmarkt echt nicht gut gerüstet. Habe selbst 1 Semester PoWi studiert, dann aber auf BWL umgesattelt, weil die Jobchancen einfach so grottenschlecht sind. Nur PoWis mit herausragenden Notenschnitt plus reoevanten Praktika bei Ministerien oder int. Orgsnisationen schaffen es nach dem Studium überhaupt erstmal einen nicht fachfremden Job zu finden. Die meisten PoWis enden irgendwo als Redakteur bei Bezirksblättern oder sind Sachbearbeiter bei karitativen Vereinen. Vom Gehalt wollen wir garnicht erst reden. Schau dir mal Jobseiten an: Die Realität ist, dass einfach niemand einen PoWi sucht, wirklich niemand. Und um die besagten fachnahen Jobs konlurrierst du dann auch noch mit WiWis und Juristen. Ich würde mir wirklich gut überlegen, ob du diesen Weg gehen willst. Da gehört neben dem Studium sehr sehr viel Engagment und Netzwerken dazu.
Die Chance als PoWi in nem Ministerium oder der EU zu landen ist in etwa so hoch, wie die Rate aller WiWis, die schlußendlich bei MBB und Tier1 IB landen.

Das ist ja schon extremes schön reden des Studium. Man muss nur 5 Minuten googlen und findet, dass das durchschnittliche Einstiegsgehalt 2.000€ Brutto beträgt! Das durchschnittliche Bruttogehalt mit Berufserfahrung liegt bei 3.000€ Brutto. Das es auch mehr ein Labberstudium ist, als alles andere, ist auch bekannt. VWL, quantitative Methoden? Na klar, wer es glaubt. Zeig mir nur ein einziges Skript was diese Themen anspruchsvoll behandelt für den Studiengang. PoWi ist selbst noch unter BWL vom Anspruch her und bei weitem kein Karriereförderer. Nur die wenigsten können damit was erreichen und das sage ich als erfolgreicher Jurist der im Berufsleben steht.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Die meisten PoWi Absolventen haben befristete Jobs oder machen noch Praktika. Jemand mit einem Einstieg als Referent oder Stelle in der Univerwaltung gilt schon als Erfolgsgeschichte. Einige sind Sachbearbeiter bei karikativen Organisationen, ein promovierter PoWi ist Hotelmanager. Der hD wird immer noch von Juristen dominiert.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Falls du an eine Privatuni möchtest, ist die Zeppelin Universität sicherlich eine gute Wahl in Deutschland. Es gibt eine Reihe engagierte Professoren, sehr engagierte Hochschulgruppen, die immer wieder hochkarätige Referenten einladen (auch aus dem AA). Kontakte daher sehr gut und auch die Möglichkeit sehr gute Master im Ausland anzuschließen. Man kann im Nebenfach Wirtschaftswissenschaften wählen um seine Karrierechancen zu steigern. Du solltest dir aber im Klaren sein dass eine kleine Uni, nicht die Vielfalt an Forschungsgebieten abbilden kann wie die großen staatlichen Unis.

Mögliche Alternativen:

  • Konstanz
  • LMU
  • FU

Insbesondere LMU und Konstanz (aber auch die ZU) bieten dir auch ein quantitativ orientierte Methodenausbildung.

LMU bietet dir eine schöne Lage (Institut liegt direkt am Englischen Garten), Konstanz schneidet mittlerweile sehr gut in allen Rankings ab.

IB an der TU Dresden gilt als sehr anspruchsvoll, eine (sehr aufgeweckte) Absolventin von dort berichtete mir aber auch dass Dresden als Studienort gewöhnungsbedürftig sei. Auch interessant falls Interesse an Technologien besteht:

  • B.Sc. in Politikwissenschaften an der TU München (ehemals Hochschule für Politik)

Studiengang ist noch recht neu und unbekannt, hat aber ein ambitioniertes Konzept.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

BWL und Jura an einer Privatuni siehe ich noch ein. Aber PoWi mit Verdienstaussicht? Selbst eine Zeppelin Absolventin hat ihre Zweifel geäußert. Dann lieber eine normale staatliche Uni ohne Studiengebühren.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Ihr müsst bei Politik auch bedenken, dass das durchschnittliche Einstiegsgehalt so gering ist, weil die Studenten eben das machen, was sie wollen und sehr intrinsisch motiviert sind.

Denen ist dann egal ob die für 2k bei Organisation XY anfangen oder mit Tarif bei Konzern in der Kommunikation/Politik.

In den Politikwissenschaften bist du absoluter Einzelkämpfer, weil das Studium so breit gefächert ist, dass du eben selber schauen musst, wo du hinkommst.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Bei Politik muss es eine Topuni sein, sonst kann man es vergessen. Harvard (Kennedy School), Oxford (am besten PPE), LSE, Science Po. Woanders würde ich nicht Politik studieren wollen.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

WiWi Gast schrieb am 18.09.2018:

Bei Politik muss es eine Topuni sein, sonst kann man es vergessen. Harvard (Kennedy School), Oxford (am besten PPE), LSE, Science Po. Woanders würde ich nicht Politik studieren wollen.

Interessanterweise sieht man an o.g. Unis viele Studenten aus Deutschland. Sie haben zwar den Bachelor an einer deutschen Uni gemacht und gehören zu den Jahrgangsbesten. Den Master wollen sie lieber im Ausland machen.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Die Politik wird in den nächsten Jahren auch auf Regulation bezogen immer wichtiger werden. Wenn man sich mal das internationale Umfeld anschaut, wird es auch gerade nicht einfacher.

Insbesondere in Brüssel gibt es Job on mass.

Man muss aber halt mögen Lobbyist zu sein. Die PoWi-Studenten sind meistens eher links gerichtet also fällt für die schon mal der lukrativste Job raus.

Selbst Schuld.

Die Frage ist eben wie sieht die Welt in 4-5 Jahren aus, wenn du fertig bist.

antworten
WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Bin selber Politikwissenschaftler und bitte bitte studiert nicht Politikwissenschaften, wenn ihr Journalist werden wollt.

Die meisten Journalisten haben tatsächlich Politikwissenschaften studiert und sind leider Dummschwätzer vor dem Herrn. Da wurden jegliche Tugenden die man im Studium erlernt besonders das neutrale kritische Hinterfragen verlernt und nur noch die Meinung nach dem Parteibuch wiedergegeben.

Wenn du als Journalist etwas exklusives schreiben willst, brauchst du Kontakte und diese Kontakte kriegst du nur im Gegenzug, wenn du mal was positives über Partei XY oder Politiker XY schreibt. Das hat man heute auch gut gemerkt, als nach der Entscheidung Maaßen zum Staatssekretär zu erheben, sofort ein SPD-Politiker eine SMS an Journalist XY geschrieben, um seine Meinung kundzutun.

Es gibt nur noch sehr wenige Journalisten, die wirklich unabhängig arbeiten.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Als Journalist macht man beim BR und anderen ÖR nur Karriere, wenn man das richtige Parteibuch hat.

antworten
WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Hier fragt jemand welches die beste Uni für PoWi ist, weil sie mal zu Auswärtigen Amt will und es gibt massenhaft Antworten mit welchen Studiengängen man am besten ins Consulting oder IB kommt. Am besten ist der Typ, der einen Studiengang ohne Politikbezug an der FS vorgeschlagen hat. Ist es so schwer zu verstehen, dass die Maximierung des Einkommens nicht der Lebenszweck eines jeden Menschen ist? Und dann natürlich noch der, er überhaupt nichts beizutragen hat, ausser zu erklären, dass nur Naturwissenschaften echte Studiengänge sind...

Zur Frage:

  • Sciences Po ist sicher eine Möglichkeit, wenn du einigermaßen Französisch kannst (B1-B2 reicht) und dir zutraust ins Ausland zu gehen. Gibt einen deutsch-französischen Campus in Nancy und die Studiengebühren hängen vom Einkommen der Eltern ab. Mit 1.5 hast du definitiv eine Chance. Sicher die beste Uni für PoWi in Kontinentaleuropa.
  • PPE in Bayreuth wurde schon genannt, kenne dort zwei Leute und die sind super happy. Karriereaussichten auch top und du bist ziemlich offen, ob es nachher in Richtung Politik oder Wirtschaft gehen soll. Ist halt aber nur 1/3 Politik, wenn dich Wirtschaft und Philosophie nicht interessieren, wirst du da nicht glücklich.
  • Kenne einige Leute an der LMU in PoWi und die sind ziemlich unzufrieden dort, von daher würde ich davon eher abraten.
  • HSG ist sicher keine schlechte Wahl, aber ein eher unattraktiver Studienort. Dazu viel Wirtschaft (z.b. Rechnungslegung&Controlling als Pflichtfach), was dir aber auch viele Möglichkeiten offenhält.

Btw gibt es weit mehr PoWi-Jobs als sich der engstirnige BWLer das vorstellen mag (hab selber ein BWL-Abschluss) und hier im Forum kundgetan wurde. Aber klar, in anderen Fächern gibts mit weniger Aufwand und weniger Intelligenz mehr Kohle. Aber willst du deswegen dein Leben mit etwas verbringen, was dir keinen Spaß macht?

antworten
WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

WiWi Gast schrieb am 18.09.2018:

Interessanterweise sieht man an o.g. Unis viele Studenten aus Deutschland. Sie haben zwar den Bachelor an einer deutschen Uni gemacht und gehören zu den Jahrgangsbesten. Den Master wollen sie lieber im Ausland machen.

Habe gerade an der Sciences Po angefangen:

Es ist einfach der logische nächste Schritt, wenn man eine internationale Karriere anstrebt und sich etwas von der Masse abheben möchte. Wenn man sich für AA, OECD, UNO, Weltbank etc. empfehlen möchte, ist ein Abschluss im Ausland schon sehr hilfreich um wahre Internationalität zu demonstrieren. Da reicht kein Partysemester in Barcelona ;)

Zudem Internationale Politik an deutschen Unis einfach keine Stärke, was historisch bedingt ist. Seit dem 2. Weltkrieg war Deutschland auf dem internationalen Parkett sehr schwach vertreten, das ändert sich erst jetzt langsam. Dementsprechend gab es auch nie Bedarf für eine große Anzahl von Top-Diplomaten und es wurde nie eine Kaderschmiede eröffnet. Das ist in Frankreich, England und den USA anders, deswegen waren eine Vielzahl der westlichen Diplomaten dort auf der Uni.

antworten
WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

WiWi Gast schrieb am 19.09.2018:

WiWi Gast schrieb am 18.09.2018:

Interessanterweise sieht man an o.g. Unis viele Studenten aus Deutschland. Sie haben zwar den Bachelor an einer deutschen Uni gemacht und gehören zu den Jahrgangsbesten. Den Master wollen sie lieber im Ausland machen.

Habe gerade an der Sciences Po angefangen:

Es ist einfach der logische nächste Schritt, wenn man eine internationale Karriere anstrebt und sich etwas von der Masse abheben möchte. Wenn man sich für AA, OECD, UNO, Weltbank etc. empfehlen möchte, ist ein Abschluss im Ausland schon sehr hilfreich um wahre Internationalität zu demonstrieren. Da reicht kein Partysemester in Barcelona ;)

Zudem Internationale Politik an deutschen Unis einfach keine Stärke, was historisch bedingt ist. Seit dem 2. Weltkrieg war Deutschland auf dem internationalen Parkett sehr schwach vertreten, das ändert sich erst jetzt langsam. Dementsprechend gab es auch nie Bedarf für eine große Anzahl von Top-Diplomaten und es wurde nie eine Kaderschmiede eröffnet. Das ist in Frankreich, England und den USA anders, deswegen waren eine Vielzahl der westlichen Diplomaten dort auf der Uni.

PoWi hier: Erstmal Glückwunsch für die Wahl der tollen Universität.

Auch sonst hast du natürlich Recht.

In Deutschland herrscht ein unerschütterlicher Vertrauen in die internationalen Organisationen d.h. wenn du IB als etwas strategisches und militärisches betrachten willst, bei dem es nur um Macht und Machtgewinn geht, wirst du in Deutschland relativ unglücklich damit werden. Stichwort: Neorealismus. Hat in Deutschland praktisch keine Tradition wird aber im Ausland insbesondere USA und UK fast - nur - gelehrt.

In Deutschland schlägt man sich gerne mit Theorien rum, die in der Wirklichkeit fast nahezu keine Anwendung haben. Das ist vor allem dann frustrierend, wenn du dich mit den jeweiligen Profs. auseinandersetzen musst.

Ebenso hat Deutschland keine außenpolitische Tradition. Man will zwar wirklich immer mitreden wollen aber hat außer wirtschaftlichen Stärke nichts "to bring to the table". Deswegen wird sich in der Lehre hauptsächlich mit Internationalen Organisationen auseinandergesetzt.

Wenn du es kannst: studiere im Ausland.

Versuche vor allem so viele Wirtschaftsmodule wie möglich in dein Studium zu packen. Sowas wie Politics and Economics erleichtert dir den Berufseinstieg sehr.

Grundsätzlich würde ich aber sagen, dass Politikwissenschaftler in Deutschland einen guten Ruf haben aber eben viele als Links gelten und damit als uninteressant für die Wirtschaft.

Mein Königswegs: PoWi in Deutschland oder Ausland und dann Management MSc raufsetzen. Damit hast du ein wirklich interessantes Profil bei entsprechenden Noten und Praktika.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Hey, Gruesse an die PSIA. Hast du deine Wunschmodule bekommen bei der Registrierung und ein Zimmer in Paris gefunden? Gute Beobachtung der PoWi Ausrichtung in Deutschland und deren Luecken. Da hast du recht. Engagierst du dich in den Student Clubs wie MUN?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2018:

Habe gerade an der Sciences Po angefangen:

Es ist einfach der logische nächste Schritt, wenn man eine internationale Karriere anstrebt und sich etwas von der Masse abheben möchte. Wenn man sich für AA, OECD, UNO, Weltbank etc. empfehlen möchte, ist ein Abschluss im Ausland schon sehr hilfreich um wahre Internationalität zu demonstrieren. Da reicht kein Partysemester in Barcelona ;)

Zudem Internationale Politik an deutschen Unis einfach keine Stärke, was historisch bedingt ist. Seit dem 2. Weltkrieg war Deutschland auf dem internationalen Parkett sehr schwach vertreten, das ändert sich erst jetzt langsam. Dementsprechend gab es auch nie Bedarf für eine große Anzahl von Top-Diplomaten und es wurde nie eine Kaderschmiede eröffnet. Das ist in Frankreich, England und den USA anders, deswegen waren eine Vielzahl der westlichen Diplomaten dort auf der Uni.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

WiWi Gast schrieb am 19.09.2018:

Hey, Gruesse an die PSIA. Hast du deine Wunschmodule bekommen bei der Registrierung und ein Zimmer in Paris gefunden? Gute Beobachtung der PoWi Ausrichtung in Deutschland und deren Luecken. Da hast du recht. Engagierst du dich in den Student Clubs wie MUN?

Grüsse zurück ;)

Ja und ja, das Zimmer aber nur durch Glück (Vitamin B). Einige Kommilitonen suchen immer noch...

Ich schau mir die Studentenclubs gerade an. Leider muss man für Clubs letztlich doch Französisch sprechen, auch wenn es die wenigsten zu Beginn zugeben. Aber wenn du ganze interne Kommunikation auf Französisch läuft...
MUN hab ich schon im Bachelor intensiv gemacht, das reicht mir jetzt.

PSIA ist übrigens nicht so selektiv, wie viele denken. Die Akzeptanzrate liegt bei 20-30% und es gibt auch Leute die unter den auf der Website genannten Notenschnitten es rein geschafft haben, wenn das restliche Profil stimmt.

@Vorposter Danke für die Erklärung mit Neorealismus, das war mir bisher so nicht bewusst. Macht aber sehr viel Sinn :)

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

WiWi Gast schrieb am 19.09.2018:

Hey, Gruesse an die PSIA. Hast du deine Wunschmodule bekommen bei der Registrierung und ein Zimmer in Paris gefunden? Gute Beobachtung der PoWi Ausrichtung in Deutschland und deren Luecken. Da hast du recht. Engagierst du dich in den Student Clubs wie MUN?

Grüsse zurück!

Ja und ja, das Zimmer aber nur durch Glück (Vitamin B). Einige Kommilitonen suchen immer noch...

Ich schau mir die Studentenclubs gerade an. Leider muss man für Clubs letztlich doch Französisch sprechen, auch wenn es die wenigsten zu Beginn zugeben. Aber wenn du ganze interne Kommunikation auf Französisch läuft...
MUN hab ich schon im Bachelor gemacht, reicht mir.

PSIA ist übrigens nicht so selektiv, wie viele denken. Die Akzeptanzrate liegt bei 20-30% und es gibt auch Leute die unter den auf der Website genannten Notenschnitten es rein geschafft haben, wenn das restliche Profil stimmt.

@Vorposter Danke für die Erklärung mit Neorealismus, das war mir bisher so nicht bewusst. Macht aber sehr viel Sinn :)

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

WiWi Gast schrieb am 19.09.2018:

WiWi Gast schrieb am 19.09.2018:

Hey, Gruesse an die PSIA. Hast du deine Wunschmodule bekommen bei der Registrierung und ein Zimmer in Paris gefunden? Gute Beobachtung der PoWi Ausrichtung in Deutschland und deren Luecken. Da hast du recht. Engagierst du dich in den Student Clubs wie MUN?

Grüsse zurück ;)

Ja und ja, das Zimmer aber nur durch Glück (Vitamin B). Einige Kommilitonen suchen immer noch...

Ich schau mir die Studentenclubs gerade an. Leider muss man für Clubs letztlich doch Französisch sprechen, auch wenn es die wenigsten zu Beginn zugeben. Aber wenn du ganze interne Kommunikation auf Französisch läuft...
MUN hab ich schon im Bachelor intensiv gemacht, das reicht mir jetzt.

PSIA ist übrigens nicht so selektiv, wie viele denken. Die Akzeptanzrate liegt bei 20-30% und es gibt auch Leute die unter den auf der Website genannten Notenschnitten es rein geschafft haben, wenn das restliche Profil stimmt.

@Vorposter Danke für die Erklärung mit Neorealismus, das war mir bisher so nicht bewusst. Macht aber sehr viel Sinn :)

Vorposter hier: Eine Frage habe ich noch, wie viel zahlt man letztendlich, als Deutscher Student in einer typischen Familien mit noch einem Familienmitglied.

Habe mir schon seit langem den Table der Sciences Po angeschaut, wo man kalkulieren kann wie viel man zahlen muss und bin da irgendwie nie schlau draus geworden.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Der Rechner dort sollte dir eigentlich darüber genau Auskunft geben, viel mehr kann ich dir dazu auch nicht sagen.

Ich persönliche komme aus genau so einer Durchschnittsfamilie (ca. 75k€ Jahreseinkommen der Eltern; 1 Geschwister, nicht mehr in Ausbildung) und muss etwas über 6000€/Jahr zahlen. Maximum ist 13k€.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

WiWi Gast schrieb am 19.09.2018:

Der Rechner dort sollte dir eigentlich darüber genau Auskunft geben, viel mehr kann ich dir dazu auch nicht sagen.

Ich persönliche komme aus genau so einer Durchschnittsfamilie (ca. 75k€ Jahreseinkommen der Eltern; 1 Geschwister, nicht mehr in Ausbildung) und muss etwas über 6000€/Jahr zahlen. Maximum ist 13k€.

Danke hilft mir schon.

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Lobbyist

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Das ist kein Schönreden, sonder eine sehr zutreffende Beschreibung des Studiums und der Berufsaussichten. Mit diesen Zahlen liegen Politikwissenschaftler übrigens ziemlich genau auf oder leicht über dem allgemeinen Durchschnittsgehalt in Deutschland.

Quantitative Methoden sind in den letzten Jahren immer bedeutender geworden - die TU München (die ja nun nicht dafür bekannt ist, Laberstudiengänge zu fördern oder wirtschaftsfern zu operieren) hat bei der Schaffung der TUM School of Governance als neuer Fakultät z.B. sowohl eine Professur für Political Data Science als auch eine Professur für Computational Social Science and Big Data geschaffen.

Für mich hat die TUM damit (in Verbindung mit den übrigen Möglichkeiten, die die TUM zum Netzwerken bietet) aktuell das zukunftsweisendste Profil in der politikwissenschaftlichen Ausbildung in Deutschland. Ich selbst habe an der LMU studiert, würde mich aber heute als frischer Abiturient für die TUM entscheiden.

Zum Ursprungsthema des Threads: Für das AA ist es wirklich komplett egal, WO man studiert hat - durch das Auswahlverfahren kommen sowieso nur die Allerbesten der Besten, und in der Regel wird man nicht direkt von der Uni weg genommen, sondern bringt ein paar Jahre exquisite Berufserfahrung mit. Wen ich da schon alles habe scheitern sehen...

WiWi Gast schrieb am 18.09.2018:

Das ist ja schon extremes schön reden des Studium. Man muss nur 5 Minuten googlen und findet, dass das durchschnittliche Einstiegsgehalt 2.000€ Brutto beträgt! Das durchschnittliche Bruttogehalt mit Berufserfahrung liegt bei 3.000€ Brutto. Das es auch mehr ein Labberstudium ist, als alles andere, ist auch bekannt. VWL, quantitative Methoden? Na klar, wer es glaubt. Zeig mir nur ein einziges Skript was diese Themen anspruchsvoll behandelt für den Studiengang. PoWi ist selbst noch unter BWL vom Anspruch her und bei weitem kein Karriereförderer. Nur die wenigsten können damit was erreichen und das sage ich als erfolgreicher Jurist der im Berufsleben steht.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Lobbyist schrieb am 15.12.2018:

Das ist kein Schönreden, sonder eine sehr zutreffende Beschreibung des Studiums und der Berufsaussichten. Mit diesen Zahlen liegen Politikwissenschaftler übrigens ziemlich genau auf oder leicht über dem allgemeinen Durchschnittsgehalt in Deutschland.

Quantitative Methoden sind in den letzten Jahren immer bedeutender geworden - die TU München (die ja nun nicht dafür bekannt ist, Laberstudiengänge zu fördern oder wirtschaftsfern zu operieren) hat bei der Schaffung der TUM School of Governance als neuer Fakultät z.B. sowohl eine Professur für Political Data Science als auch eine Professur für Computational Social Science and Big Data geschaffen.

Für mich hat die TUM damit (in Verbindung mit den übrigen Möglichkeiten, die die TUM zum Netzwerken bietet) aktuell das zukunftsweisendste Profil in der politikwissenschaftlichen Ausbildung in Deutschland. Ich selbst habe an der LMU studiert, würde mich aber heute als frischer Abiturient für die TUM entscheiden.

Zum Ursprungsthema des Threads: Für das AA ist es wirklich komplett egal, WO man studiert hat - durch das Auswahlverfahren kommen sowieso nur die Allerbesten der Besten, und in der Regel wird man nicht direkt von der Uni weg genommen, sondern bringt ein paar Jahre exquisite Berufserfahrung mit. Wen ich da schon alles habe scheitern sehen...

WiWi Gast schrieb am 18.09.2018:

Das ist ja schon extremes schön reden des Studium. Man muss nur 5 Minuten googlen und findet, dass das durchschnittliche Einstiegsgehalt 2.000€ Brutto beträgt! Das durchschnittliche Bruttogehalt mit Berufserfahrung liegt bei 3.000€ Brutto. Das es auch mehr ein Labberstudium ist, als alles andere, ist auch bekannt. VWL, quantitative Methoden? Na klar, wer es glaubt. Zeig mir nur ein einziges Skript was diese Themen anspruchsvoll behandelt für den Studiengang. PoWi ist selbst noch unter BWL vom Anspruch her und bei weitem kein Karriereförderer. Nur die wenigsten können damit was erreichen und das sage ich als erfolgreicher Jurist der im Berufsleben steht.

TUM PoWi sicherlich einer der interessantesten Projekte in ganz Deutschland.

Ich würde euch empfehlen (selber PoWi-Student) immer PoWi im 2-Fach-Bachelor zu studieren oder einen Studiengang auswählen, bei welchem PoWi und BWL Inhalte vermittelt werden.

Dann seid ihr für Arbeitgeber mindestens genauso interessant, wie die ganz normalen BWL-Studenten.

Ihr müsst natürlich auch performen. Alles ohne eins vor dem Komma ist Unvermögen und Faulheit.

Ich habe selber im ECTS A Rank abgeschlossen und kann mich (Gap-Year) bei den Bewerbungsrückmeldungen nicht beschweren.

BIG 4 Management Consulting konnte ich z.B. gerne absagen, auf Grund der anderen Angebote.

Aber: Man muss sich durch Praktika hocharbeiten! Man kann nicht erwarten, dass man als erstes Praktikum sofort das Wunschpraktikum macht.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Ich würde die BFSU in Peking empfehlen..
Ist immer Platz 1 oder 2 in China für Internationale Beziehungen. Es gibt einen Bachelor in Politik- und Staatswissenschaften und einen in Diplomatie.

Außerdem hast du dank 211 und 985 keine Probleme mit der Anerkennung.

Lern nebenbei im Bachelor etwas Chinesisch.

Das hebt dich von den meisten bewerben deutlich ab, dass würde ich eher machen als eine Tier 2-3 Uni in Europa.

Wenn du aber eine Zulassung an der Science Po, Oxbridge oder Lse etc hast ist das wäre dass tzd die sicherere Sache.

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Lobbyist

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Staatskunde in China - gewagtes Vorhaben. ;-)
Ich persönlich habe Sinologie im Nebenfach studiert und kann vermelden, dass sich dafür und für meine Chinesischkenntnisse bislang noch nie auch nur ein (potentieller) Arbeitgeber interessiert hat.

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Ich würde die BFSU in Peking empfehlen..
Ist immer Platz 1 oder 2 in China für Internationale Beziehungen. Es gibt einen Bachelor in Politik- und Staatswissenschaften und einen in Diplomatie.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Lobbyist schrieb am 16.12.2018:

Staatskunde in China - gewagtes Vorhaben. ;-)
Ich persönlich habe Sinologie im Nebenfach studiert und kann vermelden, dass sich dafür und für meine Chinesischkenntnisse bislang noch nie auch nur ein (potentieller) Arbeitgeber interessiert hat.

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Ich würde die BFSU in Peking empfehlen..
Ist immer Platz 1 oder 2 in China für Internationale Beziehungen. Es gibt einen Bachelor in Politik- und Staatswissenschaften und einen in Diplomatie.

Die Welt ändert sich ..

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

WiWi Gast schrieb am 16.12.2018:

Lobbyist schrieb am 15.12.2018:

Das ist kein Schönreden, sonder eine sehr zutreffende Beschreibung des Studiums und der Berufsaussichten. Mit diesen Zahlen liegen Politikwissenschaftler übrigens ziemlich genau auf oder leicht über dem allgemeinen Durchschnittsgehalt in Deutschland.

Quantitative Methoden sind in den letzten Jahren immer bedeutender geworden - die TU München (die ja nun nicht dafür bekannt ist, Laberstudiengänge zu fördern oder wirtschaftsfern zu operieren) hat bei der Schaffung der TUM School of Governance als neuer Fakultät z.B. sowohl eine Professur für Political Data Science als auch eine Professur für Computational Social Science and Big Data geschaffen.

Für mich hat die TUM damit (in Verbindung mit den übrigen Möglichkeiten, die die TUM zum Netzwerken bietet) aktuell das zukunftsweisendste Profil in der politikwissenschaftlichen Ausbildung in Deutschland. Ich selbst habe an der LMU studiert, würde mich aber heute als frischer Abiturient für die TUM entscheiden.

Zum Ursprungsthema des Threads: Für das AA ist es wirklich komplett egal, WO man studiert hat - durch das Auswahlverfahren kommen sowieso nur die Allerbesten der Besten, und in der Regel wird man nicht direkt von der Uni weg genommen, sondern bringt ein paar Jahre exquisite Berufserfahrung mit. Wen ich da schon alles habe scheitern sehen...

WiWi Gast schrieb am 18.09.2018:

Das ist ja schon extremes schön reden des Studium. Man muss nur 5 Minuten googlen und findet, dass das durchschnittliche Einstiegsgehalt 2.000€ Brutto beträgt! Das durchschnittliche Bruttogehalt mit Berufserfahrung liegt bei 3.000€ Brutto. Das es auch mehr ein Labberstudium ist, als alles andere, ist auch bekannt. VWL, quantitative Methoden? Na klar, wer es glaubt. Zeig mir nur ein einziges Skript was diese Themen anspruchsvoll behandelt für den Studiengang. PoWi ist selbst noch unter BWL vom Anspruch her und bei weitem kein Karriereförderer. Nur die wenigsten können damit was erreichen und das sage ich als erfolgreicher Jurist der im Berufsleben steht.

TUM PoWi sicherlich einer der interessantesten Projekte in ganz Deutschland.

Ich würde euch empfehlen (selber PoWi-Student) immer PoWi im 2-Fach-Bachelor zu studieren oder einen Studiengang auswählen, bei welchem PoWi und BWL Inhalte vermittelt werden.

Dann seid ihr für Arbeitgeber mindestens genauso interessant, wie die ganz normalen BWL-Studenten.

Ihr müsst natürlich auch performen. Alles ohne eins vor dem Komma ist Unvermögen und Faulheit.

Ich habe selber im ECTS A Rank abgeschlossen und kann mich (Gap-Year) bei den Bewerbungsrückmeldungen nicht beschweren.

BIG 4 Management Consulting konnte ich z.B. gerne absagen, auf Grund der anderen Angebote.

Aber: Man muss sich durch Praktika hocharbeiten! Man kann nicht erwarten, dass man als erstes Praktikum sofort das Wunschpraktikum macht.

Big4 kommt halt eh fast jeder rein ^^

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Warum man als PoWi ins Management Consulting will versteh ich auch ned wirklich. Da ist doch Politikberatung und Interressensvertretung die Königsdisziplin.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

WiWi Gast schrieb am 21.12.2018:

Warum man als PoWi ins Management Consulting will versteh ich auch ned wirklich. Da ist doch Politikberatung und Interressensvertretung die Königsdisziplin.

Hier der mit BIG4 Management Consulting abgelehnt.

Weil ich schonmal bei einer Public Affairs Bude war und dort die Trainees 2k Brutto gekriegt haben.

Arbeit hat mir dort überhaupt nicht gefallen, trotz DAX30 Mandate.

Du machst praktisch nur Recherche, gefiel mir nicht.

Public Affairs bei einer DAX30 Bude wäre sicherlich auch nochmal interessant sich anzuschauen, wobei ich jetzt Strategie Praktika safe habe bei DAX30.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Ist in Powi ein Master ein Muss? Bin im 2. Semester Bachelor und würde gerne schon danach im Bereich politische Kommunikation arbeiten.

antworten
WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Gibt es gute und günstige Programme in Osteuropa? Ich bin sehr an Osteuropa interessiert und finde die Kombo aus Geschichte, aufstrebende Wirtschaft, politische Verhältnisse, tolles Sozialleben und günstiges Leben einfach klasse. In Russland weiß ich von der Lomonosow, aber gibt es auch gute Programme in CEE? Vor allem Ungarn, Tschechien, Slowakei etc.

antworten
WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

WiWi Gast schrieb am 11.11.2019:

Gibt es gute und günstige Programme in Osteuropa? Ich bin sehr an Osteuropa interessiert und finde die Kombo aus Geschichte, aufstrebende Wirtschaft, politische Verhältnisse, tolles Sozialleben und günstiges Leben einfach klasse. In Russland weiß ich von der Lomonosow, aber gibt es auch gute Programme in CEE? Vor allem Ungarn, Tschechien, Slowakei etc.

C.E.U.
Diplomatische Akademie Wien
Moscow Institute of Foreign Studies

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

WiWi Gast schrieb am 11.11.2019:

Gibt es gute und günstige Programme in Osteuropa? Ich bin sehr an Osteuropa interessiert und finde die Kombo aus Geschichte, aufstrebende Wirtschaft, politische Verhältnisse, tolles Sozialleben und günstiges Leben einfach klasse. In Russland weiß ich von der Lomonosow, aber gibt es auch gute Programme in CEE? Vor allem Ungarn, Tschechien, Slowakei etc.

C.E.U.
Diplomatische Akademie Wien
Moscow Institute of Foreign Studies

So ziemlich der schlechtest mögliche Rat den es gibts. Alles sündhaft teure Unis, DA offensichtlich in Wien und nicht Osteuropa, CEU mittlerweile auch fast vollständig in Wien. Der TE fragte explizit nach günstigen osteuropäischen Programmen.

antworten
WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

WiWi Gast schrieb am 11.11.2019:

Gibt es gute und günstige Programme in Osteuropa? Ich bin sehr an Osteuropa interessiert und finde die Kombo aus Geschichte, aufstrebende Wirtschaft, politische Verhältnisse, tolles Sozialleben und günstiges Leben einfach klasse. In Russland weiß ich von der Lomonosow, aber gibt es auch gute Programme in CEE? Vor allem Ungarn, Tschechien, Slowakei etc.

C.E.U.
Diplomatische Akademie Wien
Moscow Institute of Foreign Studies

So ziemlich der schlechtest mögliche Rat den es gibts. Alles sündhaft teure Unis, DA offensichtlich in Wien und nicht Osteuropa, CEU mittlerweile auch fast vollständig in Wien. Der TE fragte explizit nach günstigen osteuropäischen Programmen.

Was sind deine werten Tipps, big shot?

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

Was sind die besten Unis für den Powi Master? Am liebsten in Österreich oder Deutschland, bitte. Kann gerne auch interdisziplinär angelegt sein. Ziel ist Lobbying/polit. Kommunikation.

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WiWi Gast

Beste Uni für Politik / Internationale Beziehungen

WiWi Gast schrieb am 29.11.2019:

Was sind die besten Unis für den Powi Master? Am liebsten in Österreich oder Deutschland, bitte. Kann gerne auch interdisziplinär angelegt sein. Ziel ist Lobbying/polit. Kommunikation.

Ich bin Powi in einer mittelgroßen Stadt (130k) und muss sagen, dass es besser wäre, in politischen Zentren zu studieren. Es gibt hier einfach kaum relevante Nebenjobs und in dem Semesterferien müsste man extra für politische Praktika umziehen, was auch hart ist. Meine Uni ist zwar gut, aber aus diesem Grund überlege ich, für den Master nach Berlin/Potsdam oder Wien zu gehen. Dort gibt es einfach sehr viele PA Agenturen, Verbände etc. und man kann ziemlich easy als Werkstudent arbeiten.

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