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Jobwechsel begründen

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WiWi Gast

Jobwechsel begründen

Hallo zusammen,

ich habe ein kleines Problem, dass Personaler beim Bewerbungsgespräch auf meine Wechselmotivationen herumreiten.
Ich habe 3, 3 und jetzt 5 Jahre bei Unternehmen gearbeitet bzw. arbeite noch - also in 11 Jahren 3 Firmen.

Es wird mir nahe gelegt, dass bei meiner Wechselfreude ich deren Unternehmen dann auch nach ein paar Jahren verlassen werde. (Das weiß ich nicht, ich kann auch nicht hellsehen und wenn das Unternehmen mich gut anspricht und ich keine Gründe zu wechseln habe, bleibe ich dort auch bis zur Rente)

Dann die Gründe: ich sage dass ich neue Herrausforderungen suche, die wollen aber weitere Gründe genannt bekommen, das reicht den Personaler nicht.

Da ich meinen aktuellen AG nicht schlecht machen will, sage ich mein aktueller AG ist gut, aber ich finde ihre Firma noch besser. Dann kommt die Frage: was genau ist besser bei uns? Und schon bin ich wieder in Verlegenheit.
Mein größter Grund ist höheres Gehalt, aber das kommt nicht gut an und ich lasse auch diesen Grund weg.

Wie geht ihr mit diesen Fragen um?

Vielen Dank

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WiWi Gast

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Ich kann die Nachfrage schon verstehen und sie scheint ja auch gerechtfertigt. Wenn du nur wegen dem Geld wechselst, wirst du wieder wegen dem Geld wechseln.
Irgendwelche Scheingründe wirst du ja zusammengoogeln können.

  • "Ich arbeite sehr gerne bei [aktuelle Firma], aber die Struktur dort bietet leider.....
  • ...keine Aufstiegsmöglichkeiten
  • ...nur einen geringer Fokus auf [dein Lieblingsthema]
  • ...kaum Fortbildungen
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WiWi Gast

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Das werden doch nicht immer komplett gleiche Jobs gewesen sein? Wie sieht es aus mit persönlicher Entwicklung? Was haben dir die Jobs gebracht?

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WiWi Gast

Jobwechsel begründen

WiWi Gast schrieb am 05.09.2019:

Hallo zusammen,

ich habe ein kleines Problem, dass Personaler beim Bewerbungsgespräch auf meine Wechselmotivationen herumreiten.
Ich habe 3, 3 und jetzt 5 Jahre bei Unternehmen gearbeitet bzw. arbeite noch - also in 11 Jahren 3 Firmen.

Es wird mir nahe gelegt, dass bei meiner Wechselfreude ich deren Unternehmen dann auch nach ein paar Jahren verlassen werde. (Das weiß ich nicht, ich kann auch nicht hellsehen und wenn das Unternehmen mich gut anspricht und ich keine Gründe zu wechseln habe, bleibe ich dort auch bis zur Rente)

Dann die Gründe: ich sage dass ich neue Herrausforderungen suche, die wollen aber weitere Gründe genannt bekommen, das reicht den Personaler nicht.

Da ich meinen aktuellen AG nicht schlecht machen will, sage ich mein aktueller AG ist gut, aber ich finde ihre Firma noch besser. Dann kommt die Frage: was genau ist besser bei uns? Und schon bin ich wieder in Verlegenheit.
Mein größter Grund ist höheres Gehalt, aber das kommt nicht gut an und ich lasse auch diesen Grund weg.

Wie geht ihr mit diesen Fragen um?

Vielen Dank

Such dir nen anderen Arbeitgeber.

Wenn ein Personaler 3-5 Jahre pro Station als "wechselfreudig" empfindet, hat er den Schuss nicht gehört und jede Argumentation ist sinnlos.
Du hast die richtigen Argumente ja auch gebracht. Wenn du so einen Idioten von Personaler da sitzen hast, kann man leider nicht viel machen.

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WiWi Gast

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HR ist irgendwie "Pain in the ass" für Bewerber. Bisher habe ich leider sehr wenig schöne Erfahrungen mit HR. Sie stellen meistens banalen und langweiligen (keine fachlichen) Fragen. Manche verhalten sich sogar wie eine/n Chef/Chefin. Sorry die guten HR.

Ich finde 5 jahre bei einem Unternehmen schon lang genug und zeigt deine Loyalität. Die Antwort "neue Herausforderung" reicht schon. Beim deinem Fall versucht vllt mal mit neuer Branche, Unternehmensgrösse, Abteilungsstruktur, etc...

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WiWi Gast

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Ich bin auch kein Anhänger der 1-2 jährigen Wechsel. Da halte ich solche Fragen auch für berechtigt (je nach Position ist eine mehrmonatige Einarbeitung notwendig. Wenn ein MA dann kurz nachdem er auf 100% ist schon wieder das UN verlässt, lohnt sich der Aufwand kaum).

Mit 3 bzw. 5 Jahren kann ich das allerdings auch nicht verstehen. Das ist nicht das klassische Profil eines Job Hoppers, zumal die Verweildauer beim aktuellen Arbeitgeber ja bei 5 Jahren liegt.
Ich würde hauptsächlich mit Entwicklungsmöglichkeiten argumentieren. Wenn es hierarchisch oder strukturell keine großen Wege mehr gibt, musst Du Dir die Frage stellen, wie die nächsten 5-10 Jahre in Deiner beruflichen Entwicklung aussehen.

Auch HR sollte einleuchten, dass man nach 11 Berufsjahren nicht langfristig auf der Stelle treten will.

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Brezel88

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Immer dieses HR gebashe... Als wenn die das fragen würden nur um dich zu ärgern.

Wechselmotiv zu er-und hinterfragen ist normal. Man will dich kennenlernen und bestmöglich einschätzen, ob du die Rolle ausfüllen kannst und auch, ob du ins Unternehmen passt.

Ein Recruiter / HRler hat die Aufgabe eine qualifizierte Vorauswahl beim Fachbereich vorzustellen. Dafür hat er/sie Vorgaben. Es werden zunächst deine formalen Qualifikationen gescreent als auch deine Berufserfahrung. Im nächsten Schritt wird dann angefangen die softeren Kriterien abzuprüfen (z.B Wechselmotiv). Danach wird es in aller Regel erst ans fachliche gehen und das macht dann der Fachbereich, deswegen heisst er so :)

Du bist definitiv kein Jobhopper. Wenn du wirklich nur wegen des Gehalts wechselst, verpacke es anders. Sag dem HRler was er hören will bzw. was er beim Fachbereich vorbringen/ argumentieren kann...etwa du wirst nicht genügend gefordert/ gefördert etc.

Entgegen der landläufigen Meinung, HR schickt einfach gerne Absagen raus, wird man tatsächlich dafür bezahlt, Leute einzustellen und ist froh, wenn man eine Position closen kann.

Denkst du, du bist extrem unterbezahlt? Weil, wenn sonst alles passt, sollte Gehalt kein Grund sein zu wechseln. Trust me.

antworten
WiWi Gast

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Die Fragen wären ja kein Problem, wenn

  • a) ehrliche Antworten akzeptiert würden und
  • b) diese höchstpersönlichen Fragen nicht vor 3+ unbekannten Leuten, die keine Verschwiegenheitsverpflichtung unterschrieben haben, erörtert werden müssten.

Ich weiß, jetzt kommt, dass man denen einfach sagen soll, was sie hören wollen. Aber dann können wir das ganze Theater auch gleich sein lassen. Man sollte mündigen Erwachsenen schon zutrauen, selbst entscheiden zu können, ob die eigene Wechselmotivation valide ist.

Sinnvoller wäre es, wenn das Unternehmen ehrlich und ausführlich die Stelle vorstellt. Dann kann der Bewerber auch beurteilen, ob er bei dem Unternehmen findet, was er sich erhofft.

Brezel88 schrieb am 19.09.2019:

Immer dieses HR gebashe... Als wenn die das fragen würden nur um dich zu ärgern.

Wechselmotiv zu er-und hinterfragen ist normal. Man will dich kennenlernen und bestmöglich einschätzen, ob du die Rolle ausfüllen kannst und auch, ob du ins Unternehmen passt.

Ein Recruiter / HRler hat die Aufgabe eine qualifizierte Vorauswahl beim Fachbereich vorzustellen. Dafür hat er/sie Vorgaben. Es werden zunächst deine formalen Qualifikationen gescreent als auch deine Berufserfahrung. Im nächsten Schritt wird dann angefangen die softeren Kriterien abzuprüfen (z.B Wechselmotiv). Danach wird es in aller Regel erst ans fachliche gehen und das macht dann der Fachbereich, deswegen heisst er so :)

Du bist definitiv kein Jobhopper. Wenn du wirklich nur wegen des Gehalts wechselst, verpacke es anders. Sag dem HRler was er hören will bzw. was er beim Fachbereich vorbringen/ argumentieren kann...etwa du wirst nicht genügend gefordert/ gefördert etc.

Entgegen der landläufigen Meinung, HR schickt einfach gerne Absagen raus, wird man tatsächlich dafür bezahlt, Leute einzustellen und ist froh, wenn man eine Position closen kann.

Denkst du, du bist extrem unterbezahlt? Weil, wenn sonst alles passt, sollte Gehalt kein Grund sein zu wechseln. Trust me.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.09.2019:

Die Fragen wären ja kein Problem, wenn

  • a) ehrliche Antworten akzeptiert würden und
  • b) diese höchstpersönlichen Fragen nicht vor 3+ unbekannten Leuten, die keine Verschwiegenheitsverpflichtung unterschrieben haben, erörtert werden müssten.

Ich weiß, jetzt kommt, dass man denen einfach sagen soll, was sie hören wollen. Aber dann können wir das ganze Theater auch gleich sein lassen. Man sollte mündigen Erwachsenen schon zutrauen, selbst entscheiden zu können, ob die eigene Wechselmotivation valide ist.

Sinnvoller wäre es, wenn das Unternehmen ehrlich und ausführlich die Stelle vorstellt. Dann kann der Bewerber auch beurteilen, ob er bei dem Unternehmen findet, was er sich erhofft.

Also du erwartest von einem Bewerbungsgespräch, dass das Unternehmen einfach nur die Stelle vorstellt, um zu schauen, ob sie DIR passt? Sie sollen deine Motivation ungefragt hinnehmen und nicht prüfen, ob du langfristig bleiben willst? Deine Motivation ist für dich valide und sie werden auch akzeptiert, aber das Unternehmen sucht vielleicht jemanden der aus anderen Gründen wechselt.

Ich habe ab und an auch ein paar Vorstellungsgespräch (Fachabteilung) und wir hatten erst letztens wieder 2 Kandidaten, die sehr ähnliche Stationen im Audit und Consulting hatten und auf dem Papier gleich gut waren:

  1. Kandidat, der zurück wollte in seine Heimatstadt und bisher viel international tätig gewesen war
  2. Kandidat, der mit den aktuellen Projekten seines Unternehmens nicht zufrieden war, weil es kein Lernen oder Weiterentwickeln gab

Beide waren fachlich passend, aber Kandidat 1 haben wir nicht genommen, weil wir den Eindruck hatten, dass er einfach nur irgendeinen Job in der Stadt sucht, um wieder Fuß zu fassen. Der wäre nach 1-2 Jahren wahrscheinlich wieder weg gewesen. Das ist auch vollkommen in Ordnung, aber unser Unternehmen will das halt nicht. Diesen Punkt musst du verstehen und akzeptieren.

Wenn du einen sehr persönlichen Grund hast zu wechseln, dann kannst du das auch so sagen. Die Leute sind dann normalerweise professionell genug, da nicht im Detail nachzubohren, wenn es sehr vage ist, wird es aber eher negativ ausgelegt, weil man damit nichts anfangen kann.

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WiWi Gast

Jobwechsel begründen

WiWi Gast schrieb am 19.09.2019:

....
Ich weiß, jetzt kommt, dass man denen einfach sagen soll, was sie hören wollen. Aber dann können wir das ganze Theater auch gleich sein lassen. Man sollte mündigen Erwachsenen schon zutrauen, selbst entscheiden zu können, ob die eigene Wechselmotivation valide ist.

Sinnvoller wäre es, wenn das Unternehmen ehrlich und ausführlich die Stelle vorstellt. Dann kann der Bewerber auch beurteilen, ob er bei dem Unternehmen findet, was er sich erhofft.

Natürlich wird Dir zugetraut, dass Deine Wechselmotivation valide ist. Genau diese Motivation möchte man ja auch herausfinden. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass Deine Motivation, sich dort zu bewerben, mit der Motivation des Unternehmens zusammenpasst, wie die Stelle zu besetzen ist.
Wenn Du rein wegen der Kohle wechseln möchtest, hast Du quasi ein Preisschild an der Jacke. Bietet einer mehr, bist Du weg. Wie ein Söldner. platt gesagt. Wenn das Deine Motivation ist: ok, legitim. Würde ich aber nicht im Interview sagen.

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WiWi Gast

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Hätte ich genau anders interpretiert. Kandidat1 weiss was er will, nämlich Heimat, deswegen wird er auch bei euch bleiben.
Kandidat2 wird merken dass man bei euch auch schnell Ausgelernt hat und weiter ziehen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.09.2019:

Hätte ich genau anders interpretiert. Kandidat1 weiss was er will, nämlich Heimat, deswegen wird er auch bei euch bleiben.
Kandidat2 wird merken dass man bei euch auch schnell Ausgelernt hat und weiter ziehen.

Nein, weil Kandidat1 will nur erstmal in die Heimat zurück und nimmt sowieso erstmal alles was er bekommt. Wenn er dann mal in der Heimat ist, kann er sich gemütlich in der Probezeit auf ihm „passendere“ Stellen bewerben und ist in 2 Wochen wieder weg oder tritt garnicht erst an.

Wenn Kandidat2 ausgelernt hat auf seiner Position, kann er befördert oÄ werden.

Sowieso geht man ja bei einem <45 jährigem nicht davon aus, dass er bis zur Rente bleibt, aber ein paar Jahre sollten es schon sein. Ein wenig Fluktuation ist ja auch gewünscht/ notwendig.

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