DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
WirtschaftschemieWirtschaftschemie

Re: Berufschancen Wirtschaftschemie

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Berufschancen Wirtschaftschemie

Nächstes Jahr hab ich mein Abi. Chemie ist mein Lieblingsfach und ich hab auch Chemie LK. Ich will auf jeden Fall was mit Chemie studieren. Wirtschaft interessiert mich auch und ich bin auf den Studiengang Wirtschaftschemie an der Uni Düsseldorf gestoßen. Wie sind die Berufschancen mit so einem Studium?

Ich möchte nicht nur in Labor oder Fertigung arbeiten sondern gerne auch Kontakt mit anderen Fachbereichen und Kunden haben.

antworten
WiWi Gast

Re: Berufschancen Wirtschaftschemie

Meine Empfehlung:
Voll-Chemie-Studium und nach ein paar Jahren im Beruf ein MBA.
I.d.R. geht eine Promotion im Chemie-Studium mit einher, um später tatsächlich ernst genommen zu werden.

antworten
WiWi Gast

Re: Berufschancen Wirtschaftschemie

Ich würde sagen entweder oder. Wirtschaft + Chemie eignet sich natürlich sehr gut um in einer Leitenden Position eine Chemiehersteller zu arbeiten - nur wird dich niemand als Einsteiger in eine leitende Position einstellen.

Der beste Weg ist: Chemie -> 4-5 Jahre Laborarbeit -> MBA -> Change auf eine leitende Position im Chemiesektor oder UB im Bereich Chemie.

Von so einem Mischmasch halte ich wenig. Da bist du jedem normalen Chemiker deutlich unterlegen was Wissen angeht und hast im Einstieg nur Nachteile im Labor

antworten
WiWi Gast

Re: Berufschancen Wirtschaftschemie

Diese Mischstudiengänge sind nichts halbes und nichts ganzes.
Mach Chemie. Und dann MBA. Dann hast du alles Chancen.

antworten
WiWi Gast

Re: Berufschancen Wirtschaftschemie

Hallo,
bin per Zufall auf das Forum gestoßen, und da ich einen entsprechenden Hintergrund habe (Naturwissenschaftler und MBA fast fertig) kann ich vielleicht eine qualifizierte Aussage dazu machen.

Zum Thema Wirtschaftschemie: Ich teile die Meinung der anderen hier nicht. Ja, ein Studium in Wirtschaftschemie geht nicht so in die Tiefe wie ein Studium in Chemie oder Wirtschaft. Zum ?Arbeiten? reicht das Wissen (Universität, Master) allerdings vollkommen. Wer mehr will, kann ja auch noch promovieren? Gleiche Diskussion wie beim Wirtschaftsingenieurstudium. Ich kenne einige, die mit diesem Abschluss gute Jobs in Schnittstellen-Funktionen in der Industrie bekommen haben (Produktmanagement usw.) Mann muss halt wissen, dass es nur ein paar Unis für Wirtschaftschemie gibt, daher ist der Markt recht klein. Die bekannteste Uni für das Fach ist meines Erachtens übrigens Münster. Alternativ Düsseldorf, Kiel ?

Zum Thema Chemie + MBA: Grundsätzlich ist ein Chemiestudium eine gute Eintrittskarte in die Industrie. Die Positionen und Entwicklungsmöglichkeiten gehen da weit über Forschung / Labor und Produktion hinaus. Nach ein paar Jahren machen die Leute alles Mögliche ? auch ohne MBA. Wenn man im Labor ist, dann doch eher als Laborleiter (eingeschränkt auch als Einsteiger). Man sollte sich aber wenn man Chemiker werden will darüber im Klaren sein, dass man dann auch Promovieren sollte. Ein Chemiker ohne Promotion ist doch eher ein Sonderfall und hat es nicht so ganz einfach beim Berufseinstieg, auch wenn man nicht im Labor arbeitet. Ein paar meiner Kommilitonen hatten damals auch während des Studiums bzw. der Promotion begleitend ein paar BWL Sachen gemacht. MBA ist meiner Meinung nach eine super Ergänzung, man muss aber Wissen, dass in der Chemie Branche die Promotion (als Naturwissenschaftler und auch Ing.) immer noch der Standard ist. Ob man das sinnvoll findet oder nicht lasse ich hier offen ? es ist aber so.

Lange Rede kurzer Sinn: Wenn Chemie dein Lieblingsfach ist und du nicht weißt, ob Dir eher Chemie oder doch Wirtschaftschemie gefällt ist das insofern kein Problem, weil die Studiengänge recht verwandt sind. Schau Dir mal die Modulhandbücher an und spreche mit Leuten die das machen (über die Fachschaft). Wahrscheinlich kann man (z.B. nach dem Bachelor) rel. leicht wechseln. Das wichtigste ist, dass Du in dem Fach was du machst gut bist und Spaß daran hast. Da man das vorher nicht weiß wie es ist einfach anfangen und reinhängen.

antworten
WiWi Gast

Re: Berufschancen Wirtschaftschemie

Ich habe Wirtschaftschemie an der Universität in Ulm studiert und das Grundstudium (Bachelor) war das ganz normale Chemiestudium mit Praktikum und allem was die Chemiker auch hatten. Ausnahme war das 4. Fach. Chemiker konnten hier eine Vertiefung wählen und die Wirtschaftschemiker hatten dann eben BWL, VWL, Controlling etc.

Im Masterstudium hat sich das ganze dann bei mir deutlich geändert, aber auch hier konnte man frei seinen Schwerpunkt wählen. Es ist also auch möglich den Schwerpunk auf dem Chemiestudium zu lassen und nur zusätzlich Wirtschaftsfächer zu belegen.
Ich habe mich allerdings für den Wirtschaftsschwerpunkt entschieden und hatte dann viele Management-Vorlesungen (ProduktMM, ProzessMM etc.).

Der Vorteil ist, dass man mit einem Wirtschaftschemiestudium nicht Promovieren muss und relativ einfach einen Job findet. Ich konnte (ohne Vitamin B!) als Berufseinsteiger sogar eine Führungsposition ergattern (was sicher nicht der Regelfall ist), aber auch meine Studienkollegen haben sehr schnell gute Jobs gefunden. Evtl. auch deshalb, weil Wirtschaftschemiker wirklich noch "selten" sind. Für mich war es das perfekte Studium, um in Chemieunternehmen in Schnittstellenpositionen zu arbeiten.

Jetzt im Arbeitsleben kann ich sagen, dass ich im Labor keine Nachteile gegenüber einem Chemiker feststellen kann und dass mein "Laborwissen" (dank Grundstudium) vergleichbar ist. Mein großer Vorteil gegenüber einem Chemiker (jetzt direkt nach dem Abschluss des Studiums) ist allerdings der Wirtschaftsaspekt. Mit Kalkulationen, Trendanalysen etc. tu ich mir wesentlich leichter, weil ich das im Studium einfach oft gemacht habe.

Aber auch hier kommt es darauf an, was du später mit deinem Studium erreichen willst. In der Forschung bist du mit ganz großer Sicherheit als promovierter Chemiker deutlich im Vorteil. Und wenn du jetzt am Anfang noch unsicher bist...ein Wechsel ist relativ einfach (habe auch als Chemiker angefangen und mich erst im 4. Semester umorientiert ;)), eben weil sich das Grundstudium kaum unterscheidet.

antworten
WiWi Gast

Re: Berufschancen Wirtschaftschemie

WiWi Gast schrieb am 22.11.2017:

Ich habe Wirtschaftschemie an der Universität in Ulm studiert.

Der Vorteil ist, dass man mit einem Wirtschaftschemiestudium nicht Promovieren muss und relativ einfach einen Job findet. Ich konnte als Berufseinsteiger sogar eine Führungsposition ergattern (was sicher nicht der Regelfall ist), aber auch meine Studienkollegen haben sehr schnell gute Jobs gefunden. Evtl. auch deshalb, weil Wirtschaftschemiker wirklich noch "selten" sind. Für mich war es das perfekte Studium, um in Chemieunternehmen in Schnittstellenpositionen zu arbeiten.
Mein großer Vorteil gegenüber einem Chemiker (jetzt direkt nach dem Abschluss des Studiums) ist allerdings der Wirtschaftsaspekt.

Aber auch hier kommt es darauf an, was du später mit deinem Studium erreichen willst. In der Forschung bist du mit ganz großer Sicherheit als promovierter Chemiker deutlich im Vorteil.
***

Danke für deine ausführliche Antwort!

Ich habe vor im nächsten Wintersemester (2018/19) nach einem 1 jährigem Auslandsaufenthalt in Düsseldorf Wirtschaftschemie zu studieren - ich hatte Chemie LK in der Schule und mir hatte das Lernen dafür sehr gefallen.
Ein reines Chemie Studium geht mir denke ich aber zu sehr in die Tiefe, gerade weil eine Promotion scheinbar absolut notwendig ist und ich auch nicht in die Forschung gehen will :)
Deshalb jetzt meine Fragen (da dein Post recht aktuell ist, hoffe ich, dass du mir ein paar neuere Infos geben kannst)

  • Wie sind die AKTUELLEN Berufschancen mit einem Master Abschluss Wirtschaftschemie und ohne Promotion? Ich habe im Internet nur recht alte Beiträge gefunden und erhoffe mir von dir neuere Erfahrungsberichte :-)
    Ich möchte nicht in die Forschung (da mir reine Chemie wie gesagt zu fokussiert in die Tiefe geht). Mir schwebt eher ein Beruf im Vertrieb/Marketig oder ähnlichem in einem Chemie Uternehmen vor.
    Ist das eine angemessene Vorstellung oder komplett daneben? Ich habe in so vielen Foren komplett gegensätzliche Meinungen gehört und dachte, dass du vielleicht ein bisschen aus eigener Erfahrung (und der deiner Studien Kollegen) von Arbeitsmarkt berichten könntest?
    Werden Wirtschaftschemiker gebraucht oder werden die promivierten Chemiker mit MBA dann doch bevorzugt? (Glückwunsch übrigens zu deinem Führungs Posten!

Außerdem habe ich im BWL Bereich noch keinerlei Vorerfahrung und bin eher auf Wirtschaftschemie gekommen, da ich nicht reine Chemie studieren will...
Meinst du dass ich das Studium dennoch meistern kann?
Ich habe häufig gehört, dass es sehr zeitinteniv sein soll (wobei ich nicht lernfaul bin und mich in interessante Themen gerne reinhänge).
Vielen Dank, eine Antwort würde mir sehr helfen!

antworten
WiWi Gast

Re: Berufschancen Wirtschaftschemie

WiWi Gast schrieb am 06.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2017:

Ich habe Wirtschaftschemie an der Universität in Ulm studiert.

Der Vorteil ist, dass man mit einem Wirtschaftschemiestudium nicht Promovieren muss und relativ einfach einen Job findet. Ich konnte als Berufseinsteiger sogar eine Führungsposition ergattern (was sicher nicht der Regelfall ist), aber auch meine Studienkollegen haben sehr schnell gute Jobs gefunden. Evtl. auch deshalb, weil Wirtschaftschemiker wirklich noch "selten" sind. Für mich war es das perfekte Studium, um in Chemieunternehmen in Schnittstellenpositionen zu arbeiten.
Mein großer Vorteil gegenüber einem Chemiker (jetzt direkt nach dem Abschluss des Studiums) ist allerdings der Wirtschaftsaspekt.

Aber auch hier kommt es darauf an, was du später mit deinem Studium erreichen willst. In der Forschung bist du mit ganz großer Sicherheit als promovierter Chemiker deutlich im Vorteil.
***

Danke für deine ausführliche Antwort!

Ich habe vor im nächsten Wintersemester (2018/19) nach einem 1 jährigem Auslandsaufenthalt in Düsseldorf Wirtschaftschemie zu studieren - ich hatte Chemie LK in der Schule und mir hatte das Lernen dafür sehr gefallen.
Ein reines Chemie Studium geht mir denke ich aber zu sehr in die Tiefe, gerade weil eine Promotion scheinbar absolut notwendig ist und ich auch nicht in die Forschung gehen will :)
Deshalb jetzt meine Fragen (da dein Post recht aktuell ist, hoffe ich, dass du mir ein paar neuere Infos geben kannst)

  • Wie sind die AKTUELLEN Berufschancen mit einem Master Abschluss Wirtschaftschemie und ohne Promotion? Ich habe im Internet nur recht alte Beiträge gefunden und erhoffe mir von dir neuere Erfahrungsberichte :-)
    Ich möchte nicht in die Forschung (da mir reine Chemie wie gesagt zu fokussiert in die Tiefe geht). Mir schwebt eher ein Beruf im Vertrieb/Marketig oder ähnlichem in einem Chemie Uternehmen vor.
    Ist das eine angemessene Vorstellung oder komplett daneben? Ich habe in so vielen Foren komplett gegensätzliche Meinungen gehört und dachte, dass du vielleicht ein bisschen aus eigener Erfahrung (und der deiner Studien Kollegen) von Arbeitsmarkt berichten könntest?
    Werden Wirtschaftschemiker gebraucht oder werden die promivierten Chemiker mit MBA dann doch bevorzugt? (Glückwunsch übrigens zu deinem Führungs Posten!

Außerdem habe ich im BWL Bereich noch keinerlei Vorerfahrung und bin eher auf Wirtschaftschemie gekommen, da ich nicht reine Chemie studieren will...
Meinst du dass ich das Studium dennoch meistern kann?
Ich habe häufig gehört, dass es sehr zeitinteniv sein soll (wobei ich nicht lernfaul bin und mich in interessante Themen gerne reinhänge).
Vielen Dank, eine Antwort würde mir sehr helfen!

Also ich kann dir sagen das momentan sehr viele Unternehmen Wirtschaftschemiker suchen. Alles was vertrieb/marketing ist solle möglichst mit Wirtschaftschemikern besetzt werden. Gilt aber nur für den Bereicj Spezialitäten.
Ein DOW, Evonil und Konsorten sind ständig auf der Suche. Sobald es um anwendungsberstung geht wird der Wirtschaftschemiker eher genommen als der Chemiker und BWLer

antworten
WiWi Gast

Re: Berufschancen Wirtschaftschemie

WiWi Gast schrieb am 11.01.2018:

Also ich kann dir sagen das momentan sehr viele Unternehmen Wirtschaftschemiker suchen. Alles was vertrieb/marketing ist solle möglichst mit Wirtschaftschemikern besetzt werden. Gilt aber nur für den Bereicj Spezialitäten.

Was meinst du mit dem Bereich Spezialitäten?

antworten

Artikel zu Wirtschaftschemie

Wirtschaft studieren: Das Studium Wirtschaftschemie

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Wirtschaftschemie

Der interdisziplinäre Studiengang Wirtschaftschemie wird an sechs Hochschulen in Deutschland angeboten. Die wenigen Studienplätze sind gefragt, weil Wirtschaftschemiker als Vermittler zwischen zwei Welten auf eine erfolgreiche Karriere hoffen können. Ein Chemiestudium mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt eröffnet in Zeiten der Digitalisierung und Industrie 4.0 den Zugang zu spannenden und neuen Berufsfeldern.

Erstmals Studienpreis Wirtschaftschemie vergeben

Wirtschaftschemiker - Das Bild zeigt ein Lego-Männchen im Anzug vor einem Chemielabor.

Die Vereinigung für Chemie und Wirtschaft, eine Sektion der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), hat in diesem Jahr erstmals den Studienpreis Wirtschaftschemie vergeben. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis wurde Markus Effinger für dessen exzellente Studienleistungen im Fach Wirtschaftschemie überreicht.

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

Wirtschaft studieren: Das Studium der Wirtschaftswissenschaften (Wiwi)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Wirtschaftswissenschaften

Rund 21 Prozent aller Studenten wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtungen studieren Wirtschaftswissenschaften ohne Spezifikation. Im Studium der Wirtschaftswissenschaften wird zu gleichen Teilen Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre gelehrt. Mit dem Lehramtsstudiengang können Studenten der Wirtschaftswissenschaften den Beruf als Lehrer am Berufskolleg ergreifen.

Studium Internationale Betriebswirtschaftslehre (IBWL)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Internationale Betriebswirtschaftslehre IBWL

Eine internationale Ausrichtung im Fach Betriebswirtschaftslehre wünschen sich immer mehr. So entscheiden sich jedes Jahr mehr Studienanfänger für ein Studium der Internationalen BWL. Der Studiengang ermöglicht einen Einblick in globale wirtschaftliche Zusammenhänge. Zusätzlich lernen Studierende im internationalen Management eine weitere Fremdsprache und vertiefen diese während eines Auslandsstudiums. Rund 10 Prozent aller Studienanfänger entscheiden sich für ein Studium Internationale Betriebswirtschaft.

Wirtschaft studieren: Das Studium Wirtschaftsinformatik (WI)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Wirtschaftsinformatik

Absolventen der Wirtschaftsinformatik können kaum bessere Karrierechancen haben. Mit einem Abschluss in einem MINT-Fach finden fast 100 Prozent der ehemaligen Wirtschaftsinformatik-Studierenden einen attraktiven und gut bezahlten Job. Kein Wunder, dass sich der Studiengang seit vielen Jahren unter den Top 10 aller Studiengänge befindet – zumindest beim männlichen Geschlecht. Während im Wintersemester 2012/2013 rund 80,5 Prozent Männer Wirtschaftsinformatik (WI) studierten, lag der Frauenanteil bei nur 19,1 Prozent. Frauen sind in der IT gesucht und sollten den Einstieg wagen. Der interdisziplinäre Studiengang Wirtschaftsinformatik ist ideal, um zukünftig erfolgreich in der Männerdomäne als IT-Spezialistin durchzustarten.

Literatur-Tipp: Lehrbuch »Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre«

Buchcover Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und Online-Lernumgebung

»Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre« ist ein kompaktes, praxisbezogenes Lehrbuch für das Bachelor-Studium in BWL. Es macht mit den wichtigsten Problemstellungen und Werkzeugen der Betriebswirtschaft vertraut. Dieses BWL-Lehrbuch hilft unternehmerische Entscheidungen zu verstehen, zu hinterfragen und zu treffen. Studierende der Betriebswirtschaftslehre erhalten in acht Kapitel auf 270 Seiten für 18 Euro wichtige Grundlagen der BWL präsentiert.

Wirtschaft studieren: Das Studium Wirtschaftsingenieurwesen (WIng)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Wirtschaftsingenieurwesen

Die Zahl der Studierenden in Wirtschaftsingenieurwesen steigt seit mehr als 20 Jahren kontinuierlich. Ausschlaggebend sind der sichere Einstieg in die Berufswelt und die attraktiven Gehaltsaussichten für Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsingenieurinnen. Als Schnittstelle zwischen Technik und Wirtschaft profitieren Unternehmen von Wirtschaftsingenieuren und Wirtschaftsingenieurinnen, die sowohl betriebswirtschaftliche als auch naturwissenschaftliche Betrachtungsweisen kennen. Allein im Jahr 2014 haben rund 13.000 WIng-Studierende ihren Abschluss gemacht, während knapp 23.000 Studienanfänger verzeichnet wurden. Insgesamt studierten in dem Jahr über 80.000 Studierende Wirtschaftsingenieurwesen.

Wirtschaftsinformatik - Ein zukunftssicherer Studiengang

Das Bild zeigt die Tastatur von einem Notebook und den Bildschirm, auf welchem die mit einem Pluszeichen die Worte "Wirtschaft" und "Informatik" stehen.

Das Studienangebot wird von Jahr zu Jahr immer größer. Neben den klassischen Wirtschaftsstudiengängen, der Medizin und den Rechtswissenschaften gibt es heute eine kaum mehr überschaubare Zahl an unterschiedlichen Studienrichtungen. Ein Studiengang, der in den letzten Jahren immer beliebter wurde, ist die Wirtschaftsinformatik.

NC-Quoten in Wirtschaftswissenschaften im Wintersemester 2016/2017 am höchsten

Ein Mädchen mit einem grauen Kapuzenpullover mit der Aufschrift Abitur.

Studiengänge mit Numerus Clausus (NC) sind im kommenden Wintersemester 2016/2017 am meisten in den Fächergruppen in Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zu finden. Besonders diejenigen, die in Hamburg und Bremen studieren wollen, werden vor Ort fast drei Viertel aller Studiengänge mit Zulassungsbeschränkung vorfinden. Studiengänge ohne NC gibt es vor allem in Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern. Das zeigen die neuen Ergebnisse des CHE Centrum für Hochschulentwicklung.

Studienplatzvergabe in Betriebswirtschaftslehre (BWL): Bewerbung, NC und Wartezeit

Jonas in der Berliner U-Bahn

Die Betriebswirtschaftslehre, kurz BWL, ist das beliebteste Studienfach in Deutschland. Der Weg zum Studienplatz kann daher steinig sein. Die Chancen auf einen Studienplatz in BWL sind an Hochschulen sehr unterschiedlich und hängen von Abiturnote und Qualifikation ab. Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat aktuell Zulassungsverfahren und die Studienplatzvergabe an deutschen Universitäten und Fachhochschulen untersucht. Dabei werden häufige Fragen zu Numerus Clausus, Wartezeit und Auswahlverfahren speziell am Beispiel der Betriebswirtschaftslehre beantwortet.

Wirtschaft studieren: Das Studium Immobilienwirtschaft

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Immobilienwirtschaft

Immobilien als Geldanlage gewinnen seit einigen Jahren rasant an Bedeutung. Aktuell erlebt die Branche der Immobilienwirtschaft einen Boom. Qualifizierte Mitarbeiter und Berufseinsteiger haben oft die Wahl, welcher Arbeitgeber infrage kommt, denn das Angebot übersteigt die Nachfrage. Mit einem Studium im Immobilienmanagement (Real Estate Management) bewegen junge Akademiker sich in eine schnell entwickelnde, attraktive Zukunft.

Wirtschaft studieren: Das Studium Volkswirtschaftslehre (VWL)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Volkswirtschaftslehre

Das Studium der Volkswirtschaftslehre ist verglichen zum populären Studiengang Betriebswirtschaftslehre weniger überlaufen. Im Wintersemester 2014/15 waren in Deutschland insgesamt 20.400 Studierende im Fach Volkswirtschaftslehre eingeschrieben. Das sind sechs Prozent der Wirtschaftsstudenten. Auf die Studenten der BWL entfallen dagegen 53 Prozent. In das Fach Volkswirtschaftslehre (VWL) hatten sich 2014/15 rund 6.300 Studienanfänger eingeschrieben und knapp 3.400 Bachelorstudenten und Masterstudenten absolvierten ihren VWL-Abschluss.

Studienführer Wirtschaftswissenschaften

Buchcover Studienführer Wirtschaftswissenschaften

Ein wirklich sehr gelungener und umfassender FAZ-Ratgeber für alle die mit dem Gedanken spielen, sich für ein Wirtschaftsstudium zu entscheiden.

Wirtschaft studieren: Das Studium Philosophy & Economics (P&E)

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Philosophy and Economics

Der Studiengang Philosophy & Economics (P&E) an der Universität Bayreuth ist in Deutschland seit 2000 als Pionier-Studiengang etabliert. Seinen Ursprung hat der Studiengang als Philosophy, Politics and Economics (PPE) an der britischen University of Oxford. Ähnliche Studienkonzepte haben sich auch an wenigen anderen Hochschulen, wie an der Frankfurt School of Finance & Management, entwickelt. Dabei ist Philosophy and Economics an der Uni Bayreuth mit beispielsweise rund 138 Studienanfängern im WS 2014/15 und mittlerweile über 600 Absolventinnen und Absolventen der größte Studiengang seiner Art in Deutschland.

Antworten auf Re: Berufschancen Wirtschaftschemie

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 10 Beiträge

Diskussionen zu Wirtschaftschemie

Weitere Themen aus Wirtschaftschemie