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Fabrizio Zilibotti mit »Yrjö Jahnsson Award« für Ökonomie ausgezeichnet

Fabrizio Zilibotti, Professor für Makroökonomie und Politische Ökonomie an der Universität Zürich, wird mit dem Yrjö Jahnsson Award ausgezeichnet. Der Preis ist die höchste Auszeichnung in Ökonomie im europäischen Raum und vergleichbar mit der amerikanischen John Bates Clark Medal.

Ein Schild mit der roten Aufschrift: Komplett-Preis.

Fabrizio Zilibotti mit »Yrjö Jahnsson Award« für Ökonomie ausgezeichnet
Zürich, 10.09.2009 (uz) - Die Auszeichnung wird jedes zweite Jahr von der finnischen Yrjö Jahnsson Foundation und der European Economic Association an den oder die besten Ökonomen verliehen, die jünger als 45 Jahre alt sind und einen signifikanten Beitrag zur ökonomischen Forschung in Europa geleistet haben. Prof. Fabrizio Zilibotti ist der erste Akademiker an einer Schweizer Universität - und der erste im deutschsprachigen Raum -, der diesen Preis erhält. Er ist der zweite Italiener, der mit diesem Preis ausgezeichnet wird. Er teilt die Auszeichnung mit Prof. John Van Reenen von der London School of Economics.

Das Auswahlkomitee, geleitet von Professor Guido Tabellini, besteht aus fünf Mitgliedern, vier von der European Economic Association und eines von der Yrjö Jahnsson Foundation. Es konsultiert die wichtigsten Ökonomen weltweit und fällt seinen Entschluss aufgrund der eingegangen Antworten sowie aufgrund ihres eigenen Urteils.

Prof. Fabrizio Zilibotti studierte an der Universität von Bologna und an der London School of Economics. Bevor er 2006 nach Zürich kam, war er Assistenzprofessor an der Universitat Pompeu Fabra, Professor an der University of London und an der Stockholm University.

Die offizielle Begründung für die Auszeichnung lautet: »Professor Dr. Fabrizio Zilibotti erhält die Auszeichnung aufgrund seiner wichtigen Beiträge in der Makroökonomie, Politischen Ökonomie und Arbeitsmarktökonomie. Im Speziellen hat er unser Verständnis wie technologische Innovation ökonomisches Wachstum auf den verschiedenen Stufen der ökonomischen Entwicklung beeinflusst stark verbessert. Er hat auch zur positiven Analyse des Wohlfahrtstaates beigetragen, indem er erklärt, wie ökonomische und politische Kräfte interagieren, um die staatliche Umverteilung zu gestalten.«

Weitere Informationen
http://www.iew.uzh.ch/institute/people/zilibotti.html  

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