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WiWi Gast

Privat-FH-Professor

Wie sind das Ansehen und das Gehalt als Professor an einer privaten Fachhochschule (ISM, MBS, ...) ?

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WiWi Gast

Privat-FH-Professor

Du wirst halt nicht verbeamtet und zahlst somit viel mehr Steuern, als Professoren an öffentlichen FHs.

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WiWi Gast

Privat-FH-Professor

WiWi Gast schrieb am 09.04.2019:

Du wirst halt nicht verbeamtet und zahlst somit viel mehr Steuern, als Professoren an öffentlichen FHs.

So ein Quark. Beamte zahlen die gleichen Steuern wie Angestellte. Unterschiede gibt es nur bei den Sozialversicherungsabgaben (keine Renten- und Arbeitslosenversicherung; Beihilfe und PKV).

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WiWi Gast

Privat-FH-Professor

Autsch. Er zahlt nicht "viel mehr Steuern", sondern Sozialabgaben. Das sind ca. 15% Gehaltsdifferenz zum staatlichen Prof mit demselben Bruttogehalt, denn Krankenkasse müssen beide zahlen.

Zur Gehaltshöhe: das kommt auf Deine Erfahrungen an. Kommst Du gerade aus der Promotion und kannst mit Biegen und Brechen die Berufserfahrung nachweisen, dann schätz ich mal, es gibt 65 bis max. 70k brutto. Warst Du Vorstand/Bereichsleiter in einem großen Unternehmen und gehst dann an die private FH, dann können die auch 100k+ lockermachen. Denn dann bist Du ein "Aushängeschild".

Stell gern weitere Fragen, ich habe in wenig Insight.

WiWi Gast schrieb am 09.04.2019:

Du wirst halt nicht verbeamtet und zahlst somit viel mehr Steuern, als Professoren an öffentlichen FHs.

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Ceterum censeo

Privat-FH-Professor

WiWi Gast schrieb am 09.04.2019:

Du wirst halt nicht verbeamtet und zahlst somit viel mehr Steuern, als Professoren an öffentlichen FHs.

Nein. Einfach nein. Das deutsche Steuerrecht unterscheidet hier nicht zwischen Beamten und Angestellten. Die Abweichung der "Netto-Beträge" bei gleichem Brutto-Gehalt hat andere Gründe (Sozialversicherung!).

Aber zurück zum Thema:
Außerhalb der Elfenbeintürme der deutschen Hochschullandschaft wird wohl kaum jemandem der Unterschied auffallen; selbst viele Akademiker sehen nur den "Prof." vor dem Namen und sind erst einmal beeindruckt.
Die Kollegen mit Venia Legendi hingegen, belächeln ihre "kleinen Brüder/Schwestern" von (privaten) Fachhochschulen gerne einmal und nehmen diese nur bedingt ernst. Ein wenig Hybris gehört an deutschen Universitäten scheinbar zum guten Ton (symptomatisch hier im WiWi-Treff in jedem 2. "Uni vs. FH"-Thread zu beobachten).
Das Gehalt legt die jeweilige Bildungseinrichtung fest. Meist wird hier der jeweilige Landes-TVöD zugrunde gelegt. Wenn du einen ungefähren Richtwert möchtest, such einmal nach "W2-Besoldung [dein Bundesland]"
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Privat-FH-Professor

WiWi Gast schrieb am 09.04.2019:

Du wirst halt nicht verbeamtet und zahlst somit viel mehr Steuern, als Professoren an öffentlichen FHs.

Viele Profs an privaten FHs sind auch keine "Hauptamtler", daher die machen das selbstständig nebenbei und das ist nicht deren Haupteinnahmequelle.

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WiWi Gast

Privat-FH-Professor

WiWi Gast schrieb am 09.04.2019:

Wie sind das Ansehen und das Gehalt als Professor an einer privaten Fachhochschule (ISM, MBS, ...) ?

Zum Ansehen. Von richtigen Profs wirst Du natürlich nicht ernst genommen. Nicht habilitiert und dann noch privat-FH. Niedriger Anspruch an Deine Lehre und an die Studenten.
Dir muss klar sein, dass Du eher ein Lehrer bist, ohne Status und Ansehen.

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WiWi Gast

Privat-FH-Professor

WiWi Gast schrieb am 09.04.2019:

Zum Ansehen. Von richtigen Profs wirst Du natürlich nicht ernst genommen. Nicht habilitiert und dann noch privat-FH. Niedriger Anspruch an Deine Lehre und an die Studenten.
Dir muss klar sein, dass Du eher ein Lehrer bist, ohne Status und Ansehen.

Als ich den Bachelor an einer privaten FH gemacht habe, hat das "Ansehen" die Professoren genau null interessiert. Die kamen ohnehin zum Großteil aus der Wirtschaft und haben das größtenteils nebenberuflich gemacht.
Hauptamtlich lohnt sich das nicht. Das haben aber alle Dozenten auch immer gesagt.

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WiWi Gast

Privat-FH-Professor

Das ist zwar - rein von den Zahlen her - richtig in bezug auf die Leute, die das erzählt haben. Allerdings sollte man daraus nicht schließen, dass FH-Professoren generell wenig verdienen. Es ist halt nur so, dass, wenn Du in der Privatwirtschaft gut verdienst, Du meist auch eine Leitungsposition inne hast. D.h. Du verdienst dort 5k aufwärts netto. Das lässt sich als FH-Prof in der Tat nicht verdienen, die liegen nach einigen Jahren bei (StKl1, netto, keine Kinder) bei 4,5k nach PKV.

Darfst aber nicht vergessen, dass Du als FH Prof Freiheiten hast, von denen jmd Angestelltes (und auch jmd. Selbständiges) nur träumen kann.

WiWi Gast schrieb am 09.04.2019:

Zum Ansehen. Von richtigen Profs wirst Du natürlich nicht ernst genommen. Nicht habilitiert und dann noch privat-FH. Niedriger Anspruch an Deine Lehre und an die Studenten.
Dir muss klar sein, dass Du eher ein Lehrer bist, ohne Status und Ansehen.

Als ich den Bachelor an einer privaten FH gemacht habe, hat das "Ansehen" die Professoren genau null interessiert. Die kamen ohnehin zum Großteil aus der Wirtschaft und haben das größtenteils nebenberuflich gemacht.
Hauptamtlich lohnt sich das nicht. Das haben aber alle Dozenten auch immer gesagt.

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WiWi Gast

Privat-FH-Professor

WiWi Gast schrieb am 09.04.2019:

Das ist zwar - rein von den Zahlen her - richtig in bezug auf die Leute, die das erzählt haben. Allerdings sollte man daraus nicht schließen, dass FH-Professoren generell wenig verdienen. Es ist halt nur so, dass, wenn Du in der Privatwirtschaft gut verdienst, Du meist auch eine Leitungsposition inne hast. D.h. Du verdienst dort 5k aufwärts netto. Das lässt sich als FH-Prof in der Tat nicht verdienen, die liegen nach einigen Jahren bei (StKl1, netto, keine Kinder) bei 4,5k nach PKV.

Wir hatten 1-2 Professoren, die waren W3 an der staatlichen Uni und haben gleichzeitig noch Abends und Samstag an einer privaten FH gelehrt.
Da kommen dann mal schnell 170-180k zusammen, allerdings ist das auch ordentlich Arbeit. 40h ist da nicht. Allerdings genießen halt viele Professoren die Freiheit, dass sie effektiv tun und lassen können, was sie wollen.

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WiWi Gast

Privat-FH-Professor

Viele Professoren verdienen sich durch Vorträge, Gutachten (die dann gerne mal von den Mitarbeitern verfasst werden ;-) etc.) noch mal ein Vielfaches des eigentlichen Salärs hinzu. Insofern ist das ja nicht schlecht. Verbeamtung, entsprechende Sicherheit und Pension auf der einen Seite und hohes Zusatzeinkommen auf der anderen Seite.

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WiWi Gast

Privat-FH-Professor

Jackpot ist einfach verbeamteter Prof an einer öffentlichen FH. Viel entspannte Lehre, wenig Forschungsquatsch, grosse zeitliche Freiheit und Flexibilität.
An einem richtigen Uni-Lehrstuhl als Professor zu arbeiten ist weniger entspannt und schmälert sogesehen wieder den "Stundenlohn" bzw. Aufwand/Ertrag-Faktor.

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WiWi Gast

Privat-FH-Professor

WiWi Gast schrieb am 10.04.2019:

Jackpot ist einfach verbeamteter Prof an einer öffentlichen FH. Viel entspannte Lehre, wenig Forschungsquatsch, grosse zeitliche Freiheit und Flexibilität.
An einem richtigen Uni-Lehrstuhl als Professor zu arbeiten ist weniger entspannt und schmälert sogesehen wieder den "Stundenlohn" bzw. Aufwand/Ertrag-Faktor.

Also ich bin verbeamteter Professor an einer staatlichen FH und dachte auch am Anfang es wäre der Jackpot, aber heute denke ich anders.

Das Gehalt passt zwar (letztes Jahr ein Äquivalent von 100k ohne Nebentätigkeiten und nach PKV.
Bevor Unkenrufe kommen: es gibt neben Zulagen auch noch neben dem Weihnachtsgeld einen Bonus der pro Fakultät an die Professoren verteilt wird).

Aber: die Lehre die einen großen Teil ausmacht ist leider nicht zu verwechseln mit der Lehre an einer Universität. An der FH sind zum einem im Schnitt nicht die hellsten Köpfe (was gar nicht so schlimm wäre). Schlimmer sind die vielen uninteressierten und gelangweilten unreifen "Schüler". Man kommt sich bei den Erstsemestern oft eher vor wie in einer 12 Klasse mit lauter Analphabeten als mit Erwachsenen die sich Studenten nennen. Von wegen entspannte Lehre: z.B. aufwendig erstellte Skripte und Übungsaufgaben mit Musterlösungen werden nicht angeschaut, weil angeblich das Niveau zu hoch ist etc. (ist es nicht).

In der Vorlesung selbst ist es oft wie im Kindergarten, ein rumgetolle und laut. Lehrer an einer Schule wollte ich nie werden.

Manchmal denke ich mir echt: wäre ich besser in der Industrie geblieben. Da hat man zwar oft auch depperte Kollegen aber steht wenigstens nicht so im Mittelpunkt.

Um es kurz zu machen: ich hatte mir das völlig anders ausgemalt, die Realität sieht aber leider im Kerngeschäft (Lehre) nicht so toll aus.

Zum Glück passen die Rahmenbedingungen: ich werde es einfach so machen wie ein paar Kollegen die schon resigniert haben: Elan in der Lehre auf ein Minimum zurück fahren und mich verstärkt auf Forschung und/oder Nebentätigkeiten konzentrieren.

Das Vorurteil dass nicht geforscht wird stimmt nämlich auch nicht mehr. Viele Kollegen sind wenn es die Zeit erlaubt noch aktiv. Ich selbst habe erst im Dezember einen Artikel veröffentlicht (Mathematik).

So gesehen mach der Job dann mit den wenigen interessierten Studenten auch manchmal Spaß. Aber das ich mich nochmal an Wochenenden hinsetze und mir Aufgaben mit Musterlösungen ausdenke oder ein Skript schreibe wird nicht mehr vorkommen, weil gedankt wird es einem nicht. Deshalb gibt's jetzt wieder den guten alten Tafelanschrieb, dann schreiben die Kiddies brav mit und sind dabei auch leise :-)

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WiWi Gast

Privat-FH-Professor

Bin ebenfalls verbeamteter FH-Prof. Meine Kommentare jeweils unter dem betreffenden Absatz.

WiWi Gast schrieb am 10.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 10.04.2019:

Jackpot ist einfach verbeamteter Prof an einer öffentlichen FH. Viel entspannte Lehre, wenig Forschungsquatsch, grosse zeitliche Freiheit und Flexibilität.
An einem richtigen Uni-Lehrstuhl als Professor zu arbeiten ist weniger entspannt und schmälert sogesehen wieder den "Stundenlohn" bzw. Aufwand/Ertrag-Faktor.

Also ich bin verbeamteter Professor an einer staatlichen FH und dachte auch am Anfang es wäre der Jackpot, aber heute denke ich anders.

Das Gehalt passt zwar (letztes Jahr ein Äquivalent von 100k ohne Nebentätigkeiten und nach PKV.
Bevor Unkenrufe kommen: es gibt neben Zulagen auch noch neben dem Weihnachtsgeld einen Bonus der pro Fakultät an die Professoren verteilt wird).

Ja, hier kommt der Unkenruf: Ein "Bonus" an einer staatlichen FH? Was sagt das Ministerium dazu? Das eigentliche W2-Gehalt ist äquivalent zu 90k, aber streiten müssen wir uns um die 10k nicht.

Aber: die Lehre die einen großen Teil ausmacht ist leider nicht zu verwechseln mit der Lehre an einer Universität. An der FH sind zum einem im Schnitt nicht die hellsten Köpfe (was gar nicht so schlimm wäre). Schlimmer sind die vielen uninteressierten und gelangweilten unreifen "Schüler". Man kommt sich bei den Erstsemestern oft eher vor wie in einer 12 Klasse mit lauter Analphabeten als mit Erwachsenen die sich Studenten nennen. Von wegen entspannte Lehre: z.B. aufwendig erstellte Skripte und Übungsaufgaben mit Musterlösungen werden nicht angeschaut, weil angeblich das Niveau zu hoch ist etc. (ist es nicht).

Leider auch meiner Erfahrung. Gut, wenn man dann eine "kleine" Gruppe hat, aber das Hörsaal-Setting ist wenig erträglich. Gehört zum Job dazu, und es gibt schon Mittel und Wege, es zumindest etwas erträglicher zu machen.

In der Vorlesung selbst ist es oft wie im Kindergarten, ein rumgetolle und laut. Lehrer an einer Schule wollte ich nie werden.

Manchmal denke ich mir echt: wäre ich besser in der Industrie geblieben. Da hat man zwar oft auch depperte Kollegen aber steht wenigstens nicht so im Mittelpunkt.

Naja, wenn es so schlimm ist, dann wird sich wohl ein Weg zurückfinden lassen. Oder besteht die "Industrieerfahrung" mal wieder aus 3 Jahren Wissenschaftl. MA und 2 Jahren Berufsanfängertum in irgendeiner Beratungsklitsche? Damit ist ein Weg zurück natürlich ausgeschlossen, wenn man 40+ ist und einen Gehaltswunsch von 100k+.

Um es kurz zu machen: ich hatte mir das völlig anders ausgemalt, die Realität sieht aber leider im Kerngeschäft (Lehre) nicht so toll aus.

Zum Glück passen die Rahmenbedingungen: ich werde es einfach so machen wie ein paar Kollegen die schon resigniert haben: Elan in der Lehre auf ein Minimum zurück fahren und mich verstärkt auf Forschung und/oder Nebentätigkeiten konzentrieren.

Solche Profs braucht das Land... :-/

Das Vorurteil dass nicht geforscht wird stimmt nämlich auch nicht mehr. Viele Kollegen sind wenn es die Zeit erlaubt noch aktiv. Ich selbst habe erst im Dezember einen Artikel veröffentlicht (Mathematik).

Lehre ist an der FH das Kerngeschäft, Forschung ist die Kür. Wärst Du ein "Spitzenforscher", wärst Du an der Uni.

So gesehen mach der Job dann mit den wenigen interessierten Studenten auch manchmal Spaß. Aber das ich mich nochmal an Wochenenden hinsetze und mir Aufgaben mit Musterlösungen ausdenke oder ein Skript schreibe wird nicht mehr vorkommen, weil gedankt wird es einem nicht. Deshalb gibt's jetzt wieder den guten alten Tafelanschrieb, dann schreiben die Kiddies brav mit und sind dabei auch leise :-)

Solche Profs braucht das Land... :-/

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WiWi Gast

Privat-FH-Professor

So gesehen mach der Job dann mit den wenigen interessierten Studenten auch manchmal Spaß. Aber das ich mich nochmal an Wochenenden hinsetze und mir Aufgaben mit Musterlösungen ausdenke oder ein Skript schreibe wird nicht mehr vorkommen, weil gedankt wird es einem nicht. Deshalb gibt's jetzt wieder den guten alten Tafelanschrieb, dann schreiben die Kiddies brav mit und sind dabei auch leise :-)

Solche Profs braucht das Land... :-/

Auch wenn ich die Einstellung des Kollegen alles andere als erfreulich finde, bin ich doch der Meinung dass "Tafelanschrieb" in mathematischen Fächern sehr viel mehr bringt als ein überladenes Skript.
Ergebnisse, die Schritt für Schritt an der Tafel erarbeitet werden sind viel besser nachzuvollziehen als "vollendete Tatsachen" in einem Skript - egal ob mit Lösungsweg oder ohne. Ein Skript sollte den Studierenden zur Nachbereitung zur Verfügung gestellt werden, jedoch nicht als Quelle während der Vorlesung. Von der Masse an Informationen wird man sonst schlicht erschlagen.

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WiWi Gast

Privat-FH-Professor

Beides schon probiert, beides klappt nicht wie gewünscht. Wenn man natürlich dem Tafelanschrieb so macht, dass man nur 50% des Stoffes durchnimmt, dann kann es tatsächlich 'besser' gehen.

WiWi Gast schrieb am 10.04.2019:

So gesehen mach der Job dann mit den wenigen interessierten Studenten auch manchmal Spaß. Aber das ich mich nochmal an Wochenenden hinsetze und mir Aufgaben mit Musterlösungen ausdenke oder ein Skript schreibe wird nicht mehr vorkommen, weil gedankt wird es einem nicht. Deshalb gibt's jetzt wieder den guten alten Tafelanschrieb, dann schreiben die Kiddies brav mit und sind dabei auch leise :-)

Solche Profs braucht das Land... :-/

Auch wenn ich die Einstellung des Kollegen alles andere als erfreulich finde, bin ich doch der Meinung dass "Tafelanschrieb" in mathematischen Fächern sehr viel mehr bringt als ein überladenes Skript.
Ergebnisse, die Schritt für Schritt an der Tafel erarbeitet werden sind viel besser nachzuvollziehen als "vollendete Tatsachen" in einem Skript - egal ob mit Lösungsweg oder ohne. Ein Skript sollte den Studierenden zur Nachbereitung zur Verfügung gestellt werden, jedoch nicht als Quelle während der Vorlesung. Von der Masse an Informationen wird man sonst schlicht erschlagen.

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WiWi Gast

Privat-FH-Professor

Ich habe als Mathetutor auch immer alles Zeile für Zeile entwickelt, dann ist die Chance wesentlich größer, dass die Leute auch mitrechnen, als wenn man gleich die ganze Lösung auf einmal hinklatscht. So entsteht automatisch ein gutes Tempo zum Mitdenken.

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WiWi Gast

Privat-FH-Professor

Vergiss mal bitte nicht, dass es ein Unterschied ist, ob man in der Vorlesung neuen Stoff durchnimmt oder man in der Übung zwei bis 3 Aufgaben vorrechnet, dazu noch als Student. Die beschriebenen Hürden existieren sowohl fachlich, aber auch persönlich (Tutor = 'einer von uns', Prof = 'das kann man nicht verstehen')

WiWi Gast schrieb am 10.04.2019:

Ich habe als Mathetutor auch immer alles Zeile für Zeile entwickelt, dann ist die Chance wesentlich größer, dass die Leute auch mitrechnen, als wenn man gleich die ganze Lösung auf einmal hinklatscht. So entsteht automatisch ein gutes Tempo zum Mitdenken.

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WiWi Gast

Privat-FH-Professor

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