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Geld anlegen: Ein guter Mix macht den Unterschied

Ob Student, Berufseinsteiger oder erfolgreicher Manager: Sparen will gelernt sein und erfordert ein gewisses Maß an Grundwissen. Ein entscheidender Faktor ist die Risikostreuung, welche sich mit einem durchdachten Portfolio erreichen lässt. Ein solider Mix aus verschiedenen Geldanlagen kann das Risiko für Verluste minimieren und gleichzeitig die potenzielle Rendite steigern. Der folgenden Beitrag gibt einen Überblick nützlicher Einsteigertipps.

Geldanlage in Aktien oder Anleihen

Das Pantoffel-Portfolio als langfristige Sparstrategie
Diejenigen, die ihr Geld möglichst komfortabel und stressfrei vermehren möchten, sind mit dem sogenannten Pantoffel-Portfolio gut beraten. Es ist von zwei wesentlichen Bausteinen geprägt:

Die Kombination aus einer gewissen Risikobereitschaft und Sicherheitsdenken steigert die Chancen darauf, dass sich das Geld vermehren lässt, ohne die Gefahr für übermäßige Verluste. Bevor die Geldanlagen ausgewählt werden, braucht der Sparer jedoch ein Depot.
 

Ein günstiges Depot – Grundlage für Aktien und Aktienfonds
Der Handel mit Wertpapieren erfordert ein Depot. Wertpapierdepots lassen sich mit einem individuellen Konto für Wertpapiere beschreiben. Mit dem Depot wird das Kaufen, Verwalten und Verkaufen von Aktien, Anleihen, Fondsanteilen, ETFs und anderen Optionen möglich. Bei der Auswahl des Depots müssen unerfahrene Sparer auf

Neben Verwaltungsgebühren können unter anderem Kosten für das Ordern von ETFs beziehungsweise allgemeine Transaktionskosten anfallen. Im Ratgeber zu einem aktuellen Depot-Vergleich zur gezielten Suche nach günstigen Angeboten wird aus Kostengründen zu Onlinedepots bei Direktbanken geraten. „Sie sind deutlich preiswerter als ein Depotkonto bei einer Filialbank, in der Regel entfällt die Depotverwaltungsgebühr“, heißt es darin – zudem sei die Auswahl an Handelsplätzen größer.

Bei Filialbanken könnten Kunden auf Wunsch zwar von einer persönlichen Beratung profitieren, objektiv sei diese aber nicht, da die Berater lediglich die Produkte ihres Instituts bewerben. Anleger, welche möglichst vielversprechende Geldanlagen wünschen, müssen sich selbst einen Marktüberblick verschaffen und auch Optionen abseits der lokal ansässigen Banken prüfen.
 

Sicherheitsbaustein und Renditeanteil
Als Sicherheitsbaustein kann ein Tagesgeldkonto dienen. Das Ersparte ist darauf jederzeit verfügbar. Zwar gibt es derzeit keine direkte Rendite, weil die Zinsen unter 0,5 Prozent liegen und aufgrund der Inflation verpuffen, dafür ist das Geld vor Schwankungen geschützt.

Zum Erzielen von Rendite sind beispielsweise Exchange Traded Funds (ETF) geeignet. Dies sind börsengehandelte Fonds, die wie ein Börsenindex laufen und für den langfristigen Vermögensaufbau optimal sind. Vorteilhaft sind global angelegte Aktienfonds. Der Index MSCI World ist besonders attraktiv, weil das Geld hierbei auf über 1.600 Unternehmen verteilt wird, die in mehr als 20 Ländern angesiedelt sind.

Weiterführende Informationen rundum Geldanlagen mit ETFs lassen sich dem Podcast der Verbraucherzentrale entnehmen.
 

Mit den Geldanlagen arbeiten
Das Ersparte auf dem Tagesgeldkonto könnte aktiv zum Aufbessern des Renditeanteils dienen, indem damit beispielsweise zusätzliche ETFs gekauft werden, sobald die Aktienkurse gefallen sind. Zu diesem Zeitpunkt sind Anteile der Aktienfonds vergleichsweise günstig zu haben. Steigt der Kurs wieder, lassen sich Anteile teurer verkaufen und Renditen auf dem Tagesgeldkonto parken.

So entsteht ein dynamischer Sparplan mit attraktiven Renditechancen – im Idealfall liegen diese über fünf Prozent.
 

Cost Average Effekt – der Durchschnittskosteneffekt
Anleger, die sich nicht ständig mit dem Aktienkurs beschäftigen möchten, um den idealen Zeitpunkt für den Kauf und Verkauf der Anteile zu ermitteln, können sich den Cost Average Effekt zunutze machen (zu Deutsch Durchschnittskosteneffekt). Der Clou besteht darin, dass eine Geldanlage mit regelmäßigen Einzahlungen gefüttert wird, die stets identisch bleiben. Das bedeutet, dass bei steigenden Kursen aufgrund der höheren Preise weniger Anteile eingekauft werden können und bei fallenden Kursen mehr.

Die Folge: Es wird zu einem gewissen Durchschnittspreis eingekauft. Das Risiko beim Kauf von Anteilen ungünstige Preise zu zahlen, wird so auf lange Sicht minimiert. Der börsennotierte Vermögensverwalter DWS erklärt den Cost Average Effekt anschaulich:
 


Verhältnis prüfen und Anpassungen vornehmen
Für viele Anleger macht eine Aufteilung der beiden Geldanlagen im Verhältnis 50:50 Sinn. Einmal pro Jahr sollten Anleger prüfen, ob dieses Verhältnis auf Dauer stimmt. Legt beispielsweise der Renditeteil im Laufe der Zeit zu, lässt sich die Aufteilung zugunsten des Sicherheitsbausteins anpassen. Diejenigen, die eher wenig risikobereit sind, können den Anteil der Aktien minimieren.

Weitere Aktien-Tipps für Anleger des Bundesverbands deutscher Banken lassen sich bei WiWi-TReFF hier finden.
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