DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Arbeitsleben & HR-NewsTalentmanagement

Arbeitgeber werben verstärkt um Talente

Die besten Köpfe für die Schlüsselpositionen im Unternehmen zu gewinnen, steht bei Personalleitern ganz oben auf der Agenda: Drei Viertel der Personalentscheider in Deutschland, Österreich und der Schweiz räumen dem Thema aktuell mittlere bis hohe Priorität ein.

Eine Frau verhüllt ihr Gesichtmit einem Schal.

Arbeitgeber werben verstärkt um Talente
Gummersbach, 02.08.2010 (kb) - Die besten Köpfe für die Schlüsselpositionen im Unternehmen zu gewinnen, steht bei Personalleitern ganz oben auf der Agenda: Drei Viertel der Personalentscheider in Deutschland, Österreich und der Schweiz räumen dem Thema aktuell mittlere bis hohe Priorität ein. Das wird auch in den kommenden Jahren so bleiben: 77 Prozent der Befragten sehen die Besetzung von erfolgskritischen Positionen als wichtige Herausforderung in der Zukunft. Um qualifizierte Mitarbeiter zu rekrutieren und an sich zu binden, versuchen die Personaler, ihr Unternehmen als Arbeitgeber attraktiver zu machen: 71 Prozent der Studienteilnehmer weisen dem Employer Branding eine mittlere oder hohe Priorität zu. Zwei Drittel setzen verstärkt auf ein professionelles Talent Management, um die Potenzialträger im Unternehmen zu erkennen und entwickeln zu können. Genauso viele sehen dieses Thema auch künftig als zentrale Herausforderung. Dies sind Ergebnisse der HR-Trendstudie 2010 der Managementberatung Kienbaum, die 194 Personalverantwortliche aus der DACH-Region zu Trends und Entwicklungen in HR und Employer PR befragt hat.

Führungsqualität spielt entscheidende Rolle
Die HR-Bereiche konzentrieren sich derzeit auch auf die Verbesserung der Führungsqualität; in 72 Prozent der Personalabteilungen spielt dieses Thema aktuell eine mittlere bis wichtige Rolle: Unternehmen, die die Weichen wieder auf Wachstum stellen wollen, brauchen Manager mit hoher Führungsqualität. Genauso wichtig ist dieses Know-how für ein erfolgreiches Talent Management; dabei spielen die Führungskräfte eine entscheidende Rolle.

HR-Bereich hat Krise gut bewältigt
Die Personalentscheider stellen sich mehrheitlich ein gutes Zeugnis für ihr Krisenmanagement aus: 17 Prozent bewerten den Beitrag des HR-Bereichs zur Bewältigung der Krise als sehr gut und 53 Prozent als gut. Deshalb ist in den Augen der Personaler der Stellenwert ihrer Abteilung im Vergleich zur Zeit vor der Krise gestiegen: 42 Prozent der Studienteilnehmer sind dieser Ansicht. 52 Prozent schätzen ihn als gleich bleibend ein. Trotzdem sagen 46 Prozent der Befragten, dass der HR-Bereich aus ihrer Sicht nur einen mittleren Stellenwert in ihrem Unternehmen einnimmt; 44 Prozent schätzen ihn als hoch ein.

Employer PR ist Zukunftsthema
Immer mehr an Bedeutung gewinnt das Thema Employer PR: Heute schätzen es knapp ein Viertel der Befragten als sehr wichtig ein, dass Arbeitgeber mittels Public Relations mit ihren Zielgruppen kommunizieren. In fünf Jahren wird Employer PR aus Sicht der Personaler noch wichtiger: Mehr als 80 Prozent erwarten, dass dessen Bedeutung 2015 sehr hoch sein wird.

Im Forum zu Talentmanagement

3 Kommentare

Berufseinstieg vor Exmatrikulation?

WiWi Gast

Hallo zusammen, auf der einen Seite sammeln sich Erfahrungsberichte von Studenten, die nach dem Studienabschluss mehrere Wochen oder Monate auf der Suche nach einem Einstieg sind. Mich interessie ...

4 Kommentare

Frage zur Kündigung

WiWi Gast

Hallo zusammen Ich habe eine Frage zur Kündigung des Arbeitsvertrages als AN. Ich kann meinen Vertrag mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende hin kündigen. Angenommen ich lasse meinem Chef ...

3 Kommentare

Tarifvertrag DAX 30 in Hessen (Engineering)

WiWi Gast

Hallo, ich arbeite zur Zeit als Key Account Manager in der Automobilbranche (Elektronische Komponenten) - Knapp 2 Jahre dabei. Mein Kunde bzw. ein DAX Konzern hat eine Stelle frei und ich würde mi ...

9 Kommentare

Rechtschutzversicherung Arbeitsrecht

WiWi Gast

Hallo, ich habe bis jetzt noch keine Rechtsschutzversicherung. Aktuell habe ich aber ein Problem mit meinem Arbeitgeber (Zeitarbeit), der mich gekündigt hat. Heute kam das Arbeitszeugnis. Es ist eine ...

11 Kommentare

Versorgungsbetriebe Tarifvertrag

WiWi Gast

Hallo, kennt sich hier jemand mit dem o.g. Tarifvertrag aus? Es geht mir um Eingruppierung. Ich habe einen Master Abschluss, würde ich damit in die EG 13 reinkommen? Man berücksichtigt (angeblich) au ...

14 Kommentare

Mieser AT Vertrag beim Berufseinstieg

WiWi Gast

Hallo zusammen, ich habe heute meinen ersten Arbeitsvertrag erhalten als IC und fühle mich leicht veräppelt. Letzte Woche hatte ich das Vorstellungsgespräch, wo mir am Ende gesagt worden ist, dass i ...

14 Kommentare

Eigenartiger Dienstvertrag?

WiWi Gast

Hallo Leute, habe eine Zusage bekommen als Consultant anzufangen. Jetzt sind mir 2 etwas "komische" Dinge die mir nicht passen im DV aufgefallen: 1. Passive Reisezeiten gelten nicht als ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Talentmanagement

Weiteres zum Thema Arbeitsleben & HR-News

Eine Frau mit blonden, langen Haaren hält ein Handy in der Hand.

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung im Job belastet Familienleben und Gesundheit

Die Digitalisierung und permanente Erreichbarkeit für E-Mails und Anrufe per Smartphone belastet die Gesundheit und schadet dem Familienleben. Das Risiko an Burnout zu erkranken steigt und knapp ein Viertel der Beschäftigten fühlen sich durch die Arbeit emotional erschöpft. Dies sind Ergebnisse der Studie „Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeit auf die Gesundheit von Beschäftigten“.

Screenshot Homepage demowanda.de

demowanda.de - Fachportal zum demografischen Wandel der Arbeitswelt

Die Menschen werden älter, die Bevölkerungsentwicklung verändert den Arbeitsmarkt – der demografische Wandel bringt neue Herausforderungen für die Gesellschaft mit sich. Das neue Informationsportal demowanda.de beleuchtet die Arbeitswelt aus verschiedenen Perspektiven unter dem Aspekt des demografischen Wandels. Wie verändert sich der Arbeitsmarkt? Welche Arbeitsbedingungen müssen geschaffen werden? Wie wichtig sind berufliche Aus- und Weiterbildung?

Ein Sozialversicherungsausweis in verschiedenen Sprachen.

Informationsportal.de - Neues BMAS-Portal unterstützt Arbeitgeber bei Sozialversicherung

Existenzgründer und Selbstständige als Arbeitgeber haben Fragen über Fragen, wenn es um die Einstellung von Arbeitnehmern geht. Welche Vorrausetzungen müssen erfüllt sein? Was muss bei einer Einstellung beachtet werden? Was passiert, wenn sich die Umstände ändern? Das neue Online-Angebot „Informationsportal“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützt zukünftige und erfahrene Arbeitgeber in allen relevanten Fragen zum Thema Sozialversicherung.

Spatial Economics: Rekordtief von Entfernungskosten verändert Geschäftsmodelle und Arbeitsleben

In der neuen posturbanen Ökonomie werden sich Menschen und ihre Arbeitsstätten zunehmend voneinander entfernen. Der Technologiewandel verändert, durch extrem gesunkene Kosten der räumlichen Distanz (Spatial Economics), die Lage von Produktionsstandorten und Beschäftigungsschwerpunkten. Das wird auch die Arbeitswelt beeinflussen. Mehr Mitarbeiter werden dadurch aus Vorstädten in ländlichere Gebiete ziehen, so lautet das Ergebnis der Studie "Spatial Economics: The Declining Cost of Distance" der Strategieberatung Bain.

Beliebtes zum Thema News

Eine Frau mit blonden, langen Haaren hält ein Handy in der Hand.

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung im Job belastet Familienleben und Gesundheit

Die Digitalisierung und permanente Erreichbarkeit für E-Mails und Anrufe per Smartphone belastet die Gesundheit und schadet dem Familienleben. Das Risiko an Burnout zu erkranken steigt und knapp ein Viertel der Beschäftigten fühlen sich durch die Arbeit emotional erschöpft. Dies sind Ergebnisse der Studie „Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeit auf die Gesundheit von Beschäftigten“.

Ein Mann mit Kopftaschenlampe sieht sich den Sternenhimmel an.

Digitalstrategen: Chief Digital Officer (CDO) – das Einhorn unter den Top-Managern

Das Berufsbild des Chief Digital Officer (CDO) ist brandneu. Aktuell haben erst lediglich zwei Prozent der großen Unternehmen die Position eines CDO geschaffen. Der digitale Wandel muss jedoch in der Unternehmensspitze verankert werden. Dies ist Aufgabe des Chief Digital Officers, welcher eine Digitalstrategie erarbeiten und die Digitalisierung von Unternehmen und Geschäftsmodellen vorantreiben und gestalten soll.

Industrie 4.0

Industrie 4.0: Weltweite Rekord-Investitionen bis 2020 von 900 Milliarden US-Dollar pro Jahr

Für die Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette wollen branchenbezogene Unternehmen bis 2020 mehr als 900 Milliarden US-Dollar investieren. Von der Industrie 4.0 versprechen sich die Unternehmen signifikante Vorteile bei Kosten, Effizienz und Gewinn; das zeigt die neue globale Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC).

Jahreswirtschaftsbericht 2017 - Bruttoinlandsprodukt wächst um 1,4 Prozent

Nach dem Verzicht auf seine Kanzlerkandidatur stellte Sigmar Gabriel den aktuellen Jahresbericht 2017 vor. Aus dem Bericht mit dem Titel „Für inklusives Wachstum in Deutschland und Europa“ geht hervor, dass das Bundeskabinett eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 1,4 Prozent erwartet. Grund für den Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 1,7 auf 1,4 Prozent ist die geringere Anzahl von Arbeitstagen.

Drei übereinander gestapelte Pakete von adidas,amazon und outletcity.

Unternehmensranking 2016: Die Top 100 deutschen E-Commerce-Händler

Im Bereich E-Commerce ist Amazon weiterhin der umsatzstärkste Onlinehändler in Deutschland. Mit 7,8 Mrd. Euro Umsatz befindet sich der Internet-Gigant weit vor Otto.de mit 2,3 Mrd. Euro und Zalando.de mit 1 Mrd. Euro Umsatz. Alle Top 100 E-Commerce-Händler erwirtschafteten 2015 zusammen einen Jahrsumsatz von 24,4 Mrd. Euro und eine Umsatzsteigerung von 13 Prozent. Das geht aus der aktuellen EHI-Studie "E-Commerce-Markt Deutschland 2016" hervor.

Ein Mann im grauen Pullover stützt sich auf einer Fensterbank ab und schaut nach draußen.

Beraterhonorare: Tagessätze von Unternehmensberatern gestiegen

Deutsche Unternehmensberater verzeichneten 2015 und 2016 einen Anstieg ihrer Honorare von durchschnittlich 1,3 Prozent. Für 2017 wird von einer ähnlichen Erhöhung der Tagessätze ausgegangen. In der Strategieberatung variiert der Tagessatz für einen Projektleiter der Hierarchiestufe Manager und Senior Manager über alle Größenklassen gesehen von 1.150 bis 2.275 Euro. Vergleichbare Tagessätze in der IT-Beratung liegen zwischen 950 und 1.800 Euro, wie die Studie "Honorare in der Unternehmensberatung 2015/2016" vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) zeigt.

Industrie 4.0

Industrie 4.0: Viele deutsche Unternehmen ohne Strategie

Neun von zehn deutschen Unternehmen sehen Industrie 4.0 als Chance. Aber nur jedes fünfte Unternehmen hat eine Strategie und Verantwortlichkeiten für die Industrie 4.0 definiert. 44 Prozent können zudem keine Fortschritte beim Thema verzeichnen. Vorreiter investieren im Schnitt 18 Prozent ihres Forschungs- und Entwicklungsbudgets im Bereich Industrie 4.0, wie eine aktuelle McKinsey-Studie zeigt.

Feedback +/-

Feedback