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Bachelor-Studie: Studierende gestresst, aber zuversichtlich

Wie eine neue Online-Befragung im Auftrag des Deutschen Studentenwerks (DSW) zeigt, sind Bachelor-Studierende in hohem Maße Stress und Belastungen ausgesetzt, aber die meisten von ihnen können damit umgehen.

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Bachelor-Studie: Studierende gestresst, aber zuversichtlich
Wie eine neue Online-Befragung im Auftrag des Deutschen Studentenwerks (DSW) zeigt, sind Bachelor-Studierende in hohem Maße Stress und Belastungen ausgesetzt, aber die meisten von ihnen können damit umgehen. Über das so genannte HISBUS-Online-Panel des HIS-Instituts für Hochschul-forschung wurden im November und Dezember 2011 mehr als 4.000 Bachelor-Studierende zu Stress und Belastung im Studium befragt.

Die Ergebnisse zeigen ein differenziertes Bild, ein Bild von Zufriedenheit und Zuversicht im Bachelor-Studium einerseits. 70 Prozent der Befragten macht ihr Studium Spaß. 78 Prozent sind sicher, ihr Studium erfolgreich abschließen zu können. 61 Prozent sind überzeugt, Probleme selbst lösen zu können. Andererseits geben 68 Prozent der Bachelor-Studierenden an, durch das Studium gestresst und belastet zu sein. 41 Prozent empfinden ihre finanzielle Situation sowie die Anforderungen im Nebenjob als belastend. Für 49 Prozent gehen Stress und Belastung soweit, dass sie sich beeinträchtigt fühlen.

„Die Ergebnisse bestätigen, dass ein pauschales Urteil über die Lage der Bachelor- Studierenden und den Bologna-Prozess in Deutschland nicht zulässig ist“, resümiert DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. „Stress gehört zum Alltag von Bachelor-Studierenden“, kommentiert DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. „Schwierig wird es für viele, wenn neben dem Studium auch weitere Stressfaktoren wie Studienfinanzierung und der Nebenjob hinzukommen. Das kann in der Summe den Studienerfolg gefährden.“

Die befragten Bachelor-Studierenden haben mit Erschöpfung und Überforderungsgefühlen zu kämpfen (47 Prozent), mit psychosomatischen Beschwerden (44 Prozent), Ängsten (42 Prozent) oder mit Problemen bei der Studienfinanzierung (32 Prozent) und dem Nebenjob (31 Prozent).

Meyer auf der Heyde: „Genau diese Themen werden in der psychologischen Beratung und der Sozialberatung der Studentenwerke angegangen. Die Befragung bestätigt, dass die Beratungsangebote der Studentenwerke passgenau sind.“ Der DSW-Generalsekretär fordert die Politik auf, die studienbegleitenden Beratungsangebote der Studentenwerke auszubauen. „Es war ein Kardinalfehler, dass die Hochschulpakte I und II zwar den Ausbau der Studienplätze, aber nicht den Ausbau der sozialen Infrastruktur gefördert haben. Dies ist von Bund und Ländern nun mit oberster Priorität auf die Tagesordnung zu setzen. Und ebenso muss der Qualitätspakt Lehre der Bundesregierung geöffnet werden für die Studentenwerke, und die Länder müssen die Studentenwerke beim Ausbau und Betrieb der Beratungsangebote stärker unterstützen“, so Meyer auf der Heyde.

Die im Deutschen Studentenwerk organisierten 58 Studentenwerke bieten Sozialberatung an, psychologische Beratung, Studienfinanzierungsberatung, Beratung von Studierenden mit Kind, Beratung von Studierenden mit Behinderung oder chronischer Krankheit sowie auch Rechtsberatung.

Hintergrund: HISBUS-Online-Panel
Das HISBUS-Online-Panel des HIS-Instituts für Hochschulforschung, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, ist ein studentisches Online-Panel mit derzeit knapp 40.000 Mitgliedern, die mehrmals im Jahr befragt werden. Bei einem Rücklauf von rund 25 Prozent nahmen an dieser Befragung 4.087 Bachelor-Studierende teil.

Download [PDF, 163 Seiten, 1.3 MB]
HISBUS-Befragung: Beratung von Bachelor-Studierenden in Studium und Alltag

Im Forum zu Bachelor-Studium

6 Kommentare

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WiWi Gast

Nein ich möchte wissen wo die Unterschiede im Studium sind.

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