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Berufseinstieg: Wo & WieUB

No-Name Beratung

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WiWi Gast

No-Name Beratung

Hallo Zusammen,

ich würde gerne einen Anstoß zum Gedankenaustausch zu einem eher ungewöhnlichen Thema geben und eure Meinung dazu lesen.

Ich studiere im Master an einer Target-Uni. Im Bachelor habe ich zwei Praktika (das erste bei Big4, zweite bei einer Tier 2 Strategieberatung) gemacht. Die Arbeit hat mir sehr gefallen, weshalb ich im Master ein Praktikum bei MBB machen wollte. Ich wurde allerdings nicht genommen. Um die Semesterferien dennoch zu verwerten, habe ich spontan eine Bewerbung zu einer Ein-Mann-Unternehmensberatung geschickt und wurde angenommen.

Die Arbeit da hat mich positiv überrascht. Einiges war zwar anders als in den großen Beratungen, aber die Professionalität war mindestens vergleichbar. Ich habe an zwei Projekten mitgearbeitet und trotz der beiden Praktika, die ich vorher gemacht hatte, sehr viel Neues gelernt. Die Kunden waren Mittelstand und Kleinunternehmen, aber der Umfang der Beratung war deutlich größer. Von Strategieentwicklung bis zur Implementierung haben wir wirklich jeden Aspekt berücksichtigt. Das Verhältnis zum Kunden und auch untereinander war deutlich familiärer. Work-Life-Balance war für mich als Praktikant in Ordnung, aber der Chef schien nicht einmal zu schlafen. So eine Motivation und Antrieb hatte ich vorher nicht gesehen, was mich zum Grübeln gebracht hat. Mit seinem Profil hätte er problemlos bei einer guten Beratung anfangen können. Sein Verdienst ist nach Abzügen vergleichbar mit einer Senior-Position in einer guten Beratung. Auf die Frage warum er dies nicht tat fragte er mich, ob es mir denn bei ihm nicht besser gefiele als bei den großen Beratungen. Tatsächlich tat es das auch.

Es war sehr interessant eine andere Sicht in der Beraterbranche kennenzulernen. Er bat mir auch eine Stelle an dessen Gehalt vergleichbar mit Big4 ist, allerdings Gewinnbeteiligung bei Kundenakquise. Seitdem knoble ich an der Sache herum. Ich würde nur zu gerne zusagen, aber frage mich, ob ich mir damit die Zukunft erschwere. Bin mir nicht sicher ob ich ein Leben Lang Berater bleiben oder nach einigen Jahren was Anderes machen will.

Was haltet ihr davon? Hat Jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Würde gerne eure grundsätzliche Meinung zu dem Thema wissen.

Viele Grüße

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WiWi Gast

No-Name Beratung

Arbeit die dir Spaß macht > Arbeit nur der Karriere wegen

Ich bin der festen Überzeugung, dass man erfolgreicher ist im Leben, wenn man etwas macht, was einem Spaß bereitet und wofür man wirklich brennt.

Big4 Gehalt heißt round about 46-48k all in im ersten Jahr. Auch das ist ein gutes Gehalt.

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WiWi Gast

No-Name Beratung

Wie hast du dich entschieden?

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WiWi Gast

No-Name Beratung

TE hier: Bin zur 1-Mann-Beratung und das war die beste Entscheidung meines Lebens. Arbeit macht Spaß, Gehalt ist auch sehr gut durch die Gewinnbeteiligung. Ich kann so unglaublich viel hier lernen und habe in den ersten gut 10 Monaten mehr gelernt als ich es bei T2 oder T1 in 2 Jahren getan hätte. Ich bereue die Entscheidung kein bisschen und das Netzwerk, das ich mir durch die Arbeit und meinen Chef aufbauen konnte, lässt sich auch sehen. Hauptsächlich zwar Mittelstandsnetzwerk, aber dort fast ausschließlich C-Level Management. Ich hätte nie gedacht, dass ich in so kurzer Zeit mit so vielen CEOs per du bin.
Für mich persönlich also der absolut richtige Schritt gewesen.

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WiWi Gast

No-Name Beratung

Hey, wie wurdest du überhaupt auf die Ein-Mann-Beratung aufmerksam? Das würde mich interessieren

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WiWi Gast

No-Name Beratung

WiWi Gast schrieb am 15.06.2022:

TE hier: Bin zur 1-Mann-Beratung und das war die beste Entscheidung meines Lebens. Arbeit macht Spaß, Gehalt ist auch sehr gut durch die Gewinnbeteiligung. Ich kann so unglaublich viel hier lernen und habe in den ersten gut 10 Monaten mehr gelernt als ich es bei T2 oder T1 in 2 Jahren getan hätte. Ich bereue die Entscheidung kein bisschen und das Netzwerk, das ich mir durch die Arbeit und meinen Chef aufbauen konnte, lässt sich auch sehen. Hauptsächlich zwar Mittelstandsnetzwerk, aber dort fast ausschließlich C-Level Management. Ich hätte nie gedacht, dass ich in so kurzer Zeit mit so vielen CEOs per du bin.
Für mich persönlich also der absolut richtige Schritt gewesen.

Wie siehst du denn die mittelfristige Entwicklung was Exits etc angeht?
Stehe vor einer ähnlichen Entscheidung (aber im VC Bereich) und hab Angst mir durch No-Name sie Karriere zu versauen.

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WiWi Gast

No-Name Beratung

Wie sieht es denn mit Jobanfragen von Headhuntern und Kunden aus?
Und was bekommst du mittlerweile so als Gehalt? Kompetitiv mit T1-2?

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ExBerater

No-Name Beratung

Das klingt super und ich glaube es dir.

Ich würde aber jedem der vor dieser Entscheidung steht dazu raten, mindestens in einem Praktikum herauszufinden, wie der 1-Mann Berater tickt. Erstens muss man sich super mit dem verstehen und das am Besten jeden Tag 16 Stunden, und zweitens muss man auch wirklich wissen, was derjenige drauf hat, welche Kontakte er hat, welche Projekte er akquirieren kann.

Sonst landet man womöglich bei einem Kolleriker der nur die ganze Arbeit abladen will, selbst keine Kontakte hat und dich ganz schnell liegen lässt.

WiWi Gast schrieb am 15.06.2022:

TE hier: Bin zur 1-Mann-Beratung und das war die beste Entscheidung meines Lebens. Arbeit macht Spaß, Gehalt ist auch sehr gut durch die Gewinnbeteiligung. Ich kann so unglaublich viel hier lernen und habe in den ersten gut 10 Monaten mehr gelernt als ich es bei T2 oder T1 in 2 Jahren getan hätte. Ich bereue die Entscheidung kein bisschen und das Netzwerk, das ich mir durch die Arbeit und meinen Chef aufbauen konnte, lässt sich auch sehen. Hauptsächlich zwar Mittelstandsnetzwerk, aber dort fast ausschließlich C-Level Management. Ich hätte nie gedacht, dass ich in so kurzer Zeit mit so vielen CEOs per du bin.
Für mich persönlich also der absolut richtige Schritt gewesen.

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WiWi Gast

No-Name Beratung

sorry aber das ist doch getrollt.

WiWi Gast schrieb am 15.06.2022:

TE hier: Bin zur 1-Mann-Beratung und das war die beste Entscheidung meines Lebens. Arbeit macht Spaß, Gehalt ist auch sehr gut durch die Gewinnbeteiligung. Ich kann so unglaublich viel hier lernen und habe in den ersten gut 10 Monaten mehr gelernt als ich es bei T2 oder T1 in 2 Jahren getan hätte. Ich bereue die Entscheidung kein bisschen und das Netzwerk, das ich mir durch die Arbeit und meinen Chef aufbauen konnte, lässt sich auch sehen. Hauptsächlich zwar Mittelstandsnetzwerk, aber dort fast ausschließlich C-Level Management. Ich hätte nie gedacht, dass ich in so kurzer Zeit mit so vielen CEOs per du bin.
Für mich persönlich also der absolut richtige Schritt gewesen.

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WiWi Gast

No-Name Beratung

WiWi Gast schrieb am 15.06.2022:

TE hier: Bin zur 1-Mann-Beratung und das war die beste Entscheidung meines Lebens. Arbeit macht Spaß, Gehalt ist auch sehr gut durch die Gewinnbeteiligung. Ich kann so unglaublich viel hier lernen und habe in den ersten gut 10 Monaten mehr gelernt als ich es bei T2 oder T1 in 2 Jahren getan hätte. Ich bereue die Entscheidung kein bisschen und das Netzwerk, das ich mir durch die Arbeit und meinen Chef aufbauen konnte, lässt sich auch sehen. Hauptsächlich zwar Mittelstandsnetzwerk, aber dort fast ausschließlich C-Level Management. Ich hätte nie gedacht, dass ich in so kurzer Zeit mit so vielen CEOs per du bin.
Für mich persönlich also der absolut richtige Schritt gewesen.

So kann man sich natürlich auch sein MBB Reject schönreden. Weiß jetzt nicht ob ein Netzwerk voller Mittelständler wertvoller ist als MBB Kollegen die später bei Top VC&PE, Startups, DAX und FAANG auf der ganzen Welt arbeiten.

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Null07

No-Name Beratung

Hört sich nach einem tollen Verlauf an! Gratuliere! =) Willst du verraten wie die 2-Mann Beratung heißt? :)

WiWi Gast schrieb am 15.06.2022:

TE hier: Bin zur 1-Mann-Beratung und das war die beste Entscheidung meines Lebens. Arbeit macht Spaß, Gehalt ist auch sehr gut durch die Gewinnbeteiligung. Ich kann so unglaublich viel hier lernen und habe in den ersten gut 10 Monaten mehr gelernt als ich es bei T2 oder T1 in 2 Jahren getan hätte. Ich bereue die Entscheidung kein bisschen und das Netzwerk, das ich mir durch die Arbeit und meinen Chef aufbauen konnte, lässt sich auch sehen. Hauptsächlich zwar Mittelstandsnetzwerk, aber dort fast ausschließlich C-Level Management. Ich hätte nie gedacht, dass ich in so kurzer Zeit mit so vielen CEOs per du bin.
Für mich persönlich also der absolut richtige Schritt gewesen.

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WiWi Gast

No-Name Beratung

WiWi Gast schrieb am 15.06.2022:

TE hier: Bin zur 1-Mann-Beratung und das war die beste Entscheidung meines Lebens. Arbeit macht Spaß, Gehalt ist auch sehr gut durch die Gewinnbeteiligung. Ich kann so unglaublich viel hier lernen und habe in den ersten gut 10 Monaten mehr gelernt als ich es bei T2 oder T1 in 2 Jahren getan hätte. Ich bereue die Entscheidung kein bisschen und das Netzwerk, das ich mir durch die Arbeit und meinen Chef aufbauen konnte, lässt sich auch sehen. Hauptsächlich zwar Mittelstandsnetzwerk, aber dort fast ausschließlich C-Level Management. Ich hätte nie gedacht, dass ich in so kurzer Zeit mit so vielen CEOs per du bin.
Für mich persönlich also der absolut richtige Schritt gewesen.

Klingt sehr gut. Es muss halt nicht immer MBB und co sein um erfolgreich/glücklich zu sein

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WiWi Gast

No-Name Beratung

Dient dieser Post dazu, dass wir nach dem Namen dieser Beratung fragen?

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WiWi Gast

No-Name Beratung

WiWi Gast schrieb am 15.06.2022:

TE hier: Bin zur 1-Mann-Beratung und das war die beste Entscheidung meines Lebens. Arbeit macht Spaß, Gehalt ist auch sehr gut durch die Gewinnbeteiligung. Ich kann so unglaublich viel hier lernen und habe in den ersten gut 10 Monaten mehr gelernt als ich es bei T2 oder T1 in 2 Jahren getan hätte. Ich bereue die Entscheidung kein bisschen und das Netzwerk, das ich mir durch die Arbeit und meinen Chef aufbauen konnte, lässt sich auch sehen. Hauptsächlich zwar Mittelstandsnetzwerk, aber dort fast ausschließlich C-Level Management. Ich hätte nie gedacht, dass ich in so kurzer Zeit mit so vielen CEOs per du bin.
Für mich persönlich also der absolut richtige Schritt gewesen.

Immer die selbe Argumentation, wenn die Leute es für sich rechtfertigen bei Heinz Günthers 10 Mann Laden zu arbeiten. Ob UB oder Code Monkey.

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WiWi Gast

No-Name Beratung

Push Gehalt und Exitmöglichkeiten

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WiWi Gast

No-Name Beratung

Mein Gott... manche hier verstehen echt nicht, dass nicht jeder den Einheitsbrei will und für viele tatsächlich eine No-Name Beratung mit genialem KMU-Netzwerk mehr Wert ist als MBB.

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WiWi Gast

No-Name Beratung

WiWi Gast schrieb am 16.06.2022:

Mein Gott... manche hier verstehen echt nicht, dass nicht jeder den Einheitsbrei will und für viele tatsächlich eine No-Name Beratung mit genialem KMU-Netzwerk mehr Wert ist als MBB.

Nur haben die meisten No-Name Beratungen kein "geniales KMU-Netzwerk". Ist auch sehr offensichtlich, denn - Plottwist - wenn sie tatsächlich so ein krasses Netzwerk hätten, wären sie keine No-Name Beratungen. Und ganz objektiv betrachtet, ist MBB wertvoller, das einzige was bei einer No-Name Beratung potenziell - wichtig, POTENZIELL - besser sein kann, ist die WLB

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WiWi Gast

No-Name Beratung

Wie verhält es sich denn mit No Name VCs die aber hohe zweistellige Mio Investments tätigen?

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WiWi Gast

No-Name Beratung

Als jemand der in einer großen UB arbeitet, aber davor im Mittelstand unterwegs war: die Arbeit mit dem kleinen Mittelstand kann durchaus sehr viel mehr Spaß machen. Es ist oft weniger politisch, gibt schneller Entscheidungen und man kann auch wirklich in recht kurzer Zeit von Strategieentwicklung bis Umsetzung alles begleiten. Gehälter sind dafür idR schlechter und WLB kann genauso beschissen sein. Dazu weniger benefits etc.

Es gibt auch einzelne Berater die da auf sehr hohen Niveau alleine arbeiten, aber wie einer der Vorpostnr schreibt: das lässt sich eigentlich nur über Praktika ermitteln. Wenn es schief geht wird es viel schwieriger in eine top UB zu kommen oder wirklich interessante exits zu machen.

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WiWi Gast

No-Name Beratung

WiWi Gast schrieb am 16.06.2022:

Mein Gott... manche hier verstehen echt nicht, dass nicht jeder den Einheitsbrei will und für viele tatsächlich eine No-Name Beratung mit genialem KMU-Netzwerk mehr Wert ist als MBB.

Was bringt das geniale KMU Netzwerk denn? Das schränkt doch nur die Exit Möglichkeiten massiv ein im Gegensatz zu großen Playern. Das geniale KMU Netzwerk dürfte auch regional beschränkt sein, insofern ist der Exit auch örtlich beschränkt. Wenn ich natürlich genau weiß dass ich in Region X bleiben will und zum KMU will, ist das super. Abgesehen davon sehe ich abgesehen von der WLB keinen entscheidenden Vorteil.

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WiWi Gast

No-Name Beratung

Und was spricht dafür eine No-Name Beratung zu sein?
Sagt der Partner dem Kunden sorry, aber er will doch nicht mehr Umsatz machen und Leute einstellen die für ihn arbeiten?

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WiWi Gast

No-Name Beratung

Push. Wie heißt denn nun die Firma und wie hoch ist das Fixum?

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WiWi Gast

No-Name Beratung

WiWi Gast schrieb am 16.06.2022:

Mein Gott... manche hier verstehen echt nicht, dass nicht jeder den Einheitsbrei will und für viele tatsächlich eine No-Name Beratung mit genialem KMU-Netzwerk mehr Wert ist als MBB.

Was bringt das geniale KMU Netzwerk denn? Das schränkt doch nur die Exit Möglichkeiten massiv ein im Gegensatz zu großen Playern. Das geniale KMU Netzwerk dürfte auch regional beschränkt sein, insofern ist der Exit auch örtlich beschränkt. Wenn ich natürlich genau weiß dass ich in Region X bleiben will und zum KMU will, ist das super. Abgesehen davon sehe ich abgesehen von der WLB keinen entscheidenden Vorteil.

Vorteil ist, dass du mit dem CEO aus der Müller GmbH & Co. KG in Hintertupfingen per du bist. Der verdient locker so viel wie ein Projektmanager bei MBB. Wenn du Glück hast, bietet dir der CEO eine Führungsposition in seinem KMU an. Da kannst du dann seinem Sohn zuarbeiten, der später das Unternehmen übernimmt.

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ExBerater

No-Name Beratung

Die letzten beiden Posts sind einigermaßen witzig. Manche können oder wollen sich einfach gar nicht vorstellen, dass nicht jeder zu MBB will, und auch nicht anschließend eine Karriere in einem Start Up, einer Dax Strategieabteilung oder gar in PE. Rund 98% der Menschen da draußen wollen und führen ein anderes Leben - zumal jenseits der 40 Jahre.

Außerdem, rund 98% der Unternehmen da draußen (INSBESONDERE die Erfolgeichen!) sind in Deutschland nun mal KMUs oder kleine "Großunternehmen". Natürlich gibt es Ausnahmen dort wo ein kleines Unternehmen einfach nicht das können kann, was ein Konzern kann (BASF, BMW,...)

Aber glaubt mir, als jemand der alles gesehen hat - Beratung, KMU, Konzern, ex Scale Up jetzt Marktführend in einer spannenden Branche,...: Es gibt weit weit weit interessantere Jobs da draußen als die die man üblicherweise bekommt über die Schiene UB--> Konzern.

Überhaupt sind viele KMUs (so fern sie innovativ und Hidden Champions sind) oft viel interessanter und bieten viel mehr direkte Verantwortung.

Ja, Konzerne, PE... zahlen besser, haben mehr Prestige, sind meist in den größeren Städten. aber nicht jeder will das oder will die gewaltigen Nachteile die das mit sich bringt in Kauf nehmen.

Sicher sind die Chancen bei einer 1-Mann Beratung zu landen die darüber hinaus ein excellentes Netzwerk hat reichlich beschränkt (wie der Name schon sagt...). Aber sich die Perspektive ergibt, man sich top mit dem Mann oder den wenigen Beratern versteht, und es wirklich einen guten Ruf in einer KMU Nische gibt, und man sich wohlfühlt - warum nicht?

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WiWi Gast

No-Name Beratung

WiWi Gast schrieb am 15.06.2022:

TE hier: Bin zur 1-Mann-Beratung und das war die beste Entscheidung meines Lebens. Arbeit macht Spaß, Gehalt ist auch sehr gut durch die Gewinnbeteiligung. Ich kann so unglaublich viel hier lernen und habe in den ersten gut 10 Monaten mehr gelernt als ich es bei T2 oder T1 in 2 Jahren getan hätte. Ich bereue die Entscheidung kein bisschen und das Netzwerk, das ich mir durch die Arbeit und meinen Chef aufbauen konnte, lässt sich auch sehen. Hauptsächlich zwar Mittelstandsnetzwerk, aber dort fast ausschließlich C-Level Management. Ich hätte nie gedacht, dass ich in so kurzer Zeit mit so vielen CEOs per du bin.
Für mich persönlich also der absolut richtige Schritt gewesen.

So kann man sich natürlich auch sein MBB Reject schönreden. Weiß jetzt nicht ob ein Netzwerk voller Mittelständler wertvoller ist als MBB Kollegen die später bei Top VC&PE, Startups, DAX und FAANG auf der ganzen Welt arbeiten.

Wenn man direkt mit Chefs und Vorständen per du ist, die einem vielleicht auch attraktive Stellen anbieten können, ist das natürlich nichts gegenüber den von dir genannten Kontakten. Und eine gute WLB ist absolut überbewertet.

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WiWi Gast

No-Name Beratung

WiWi Gast schrieb am 16.06.2022:

TE hier: Bin zur 1-Mann-Beratung und das war die beste Entscheidung meines Lebens. Arbeit macht Spaß, Gehalt ist auch sehr gut durch die Gewinnbeteiligung. Ich kann so unglaublich viel hier lernen und habe in den ersten gut 10 Monaten mehr gelernt als ich es bei T2 oder T1 in 2 Jahren getan hätte. Ich bereue die Entscheidung kein bisschen und das Netzwerk, das ich mir durch die Arbeit und meinen Chef aufbauen konnte, lässt sich auch sehen. Hauptsächlich zwar Mittelstandsnetzwerk, aber dort fast ausschließlich C-Level Management. Ich hätte nie gedacht, dass ich in so kurzer Zeit mit so vielen CEOs per du bin.
Für mich persönlich also der absolut richtige Schritt gewesen.

So kann man sich natürlich auch sein MBB Reject schönreden. Weiß jetzt nicht ob ein Netzwerk voller Mittelständler wertvoller ist als MBB Kollegen die später bei Top VC&PE, Startups, DAX und FAANG auf der ganzen Welt arbeiten.

Wenn man direkt mit Chefs und Vorständen per du ist, die einem vielleicht auch attraktive Stellen anbieten können, ist das natürlich nichts gegenüber den von dir genannten Kontakten. Und eine gute WLB ist absolut überbewertet.

Könnt euch gerne duzen, während die MBB Kollegen in PE eurer Unternehmen in nem LBO übernimmt.

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WiWi Gast

No-Name Beratung

Ich bin mit einer kleinen consulting Bude auch sehr gut gefahren. Wir waren ~ 10 MA. Ich konnte top connections sammeln und wurde nach 3,5 Jahren von einem Kunden in eine sehr gehobene Managementposition mit entsprechendem Gehalt geholt. Und das alles bei einer ausgezeichneten wlb. Die MBB Kollegen finde ich da nicht beneidenswert, wenn sie ihr Privatleben von Mo-Fr komplett aufgeben müssen und am Wochenende erstmal erschöpft von den 70h sind, aber jeder wie er will.

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WiWi Gast

No-Name Beratung

WiWi Gast schrieb am 16.06.2022:

Ich bin mit einer kleinen consulting Bude auch sehr gut gefahren. Wir waren ~ 10 MA. Ich konnte top connections sammeln und wurde nach 3,5 Jahren von einem Kunden in eine sehr gehobene Managementposition mit entsprechendem Gehalt geholt. Und das alles bei einer ausgezeichneten wlb. Die MBB Kollegen finde ich da nicht beneidenswert, wenn sie ihr Privatleben von Mo-Fr komplett aufgeben müssen und am Wochenende erstmal erschöpft von den 70h sind, aber jeder wie er will.

Sehr gehobene Managementposition? Nach 3.5 Jahren BE? Als TL oder was? Gehalt dann wahrscheinlich auch entsprechend dass dich der IGM Einsteiger schon outearned?

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WiWi Gast

No-Name Beratung

WiWi Gast schrieb am 17.06.2022:

Ich bin mit einer kleinen consulting Bude auch sehr gut gefahren. Wir waren ~ 10 MA. Ich konnte top connections sammeln und wurde nach 3,5 Jahren von einem Kunden in eine sehr gehobene Managementposition mit entsprechendem Gehalt geholt. Und das alles bei einer ausgezeichneten wlb. Die MBB Kollegen finde ich da nicht beneidenswert, wenn sie ihr Privatleben von Mo-Fr komplett aufgeben müssen und am Wochenende erstmal erschöpft von den 70h sind, aber jeder wie er will.

Sehr gehobene Managementposition? Nach 3.5 Jahren BE? Als TL oder was? Gehalt dann wahrscheinlich auch entsprechend dass dich der IGM Einsteiger schon outearned?

Wird wohl nicht bei Bayer sein aber bei KMU's durchaus moeglich und oft auch mit attraktiver verguetung. Auch wenn das viele hier nicht glauben wollen aber die Fuehrungsebene der Hidden Champions macht mehr als Ihr und das bei wahrscheinlich ziemlich niedrigen Kosten

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WiWi Gast

No-Name Beratung

WiWi Gast schrieb am 16.06.2022:

TE hier: Bin zur 1-Mann-Beratung und das war die beste Entscheidung meines Lebens. Arbeit macht Spaß, Gehalt ist auch sehr gut durch die Gewinnbeteiligung. Ich kann so unglaublich viel hier lernen und habe in den ersten gut 10 Monaten mehr gelernt als ich es bei T2 oder T1 in 2 Jahren getan hätte. Ich bereue die Entscheidung kein bisschen und das Netzwerk, das ich mir durch die Arbeit und meinen Chef aufbauen konnte, lässt sich auch sehen. Hauptsächlich zwar Mittelstandsnetzwerk, aber dort fast ausschließlich C-Level Management. Ich hätte nie gedacht, dass ich in so kurzer Zeit mit so vielen CEOs per du bin.
Für mich persönlich also der absolut richtige Schritt gewesen.

So kann man sich natürlich auch sein MBB Reject schönreden. Weiß jetzt nicht ob ein Netzwerk voller Mittelständler wertvoller ist als MBB Kollegen die später bei Top VC&PE, Startups, DAX und FAANG auf der ganzen Welt arbeiten.

Wenn man direkt mit Chefs und Vorständen per du ist, die einem vielleicht auch attraktive Stellen anbieten können, ist das natürlich nichts gegenüber den von dir genannten Kontakten. Und eine gute WLB ist absolut überbewertet.

Könnt euch gerne duzen, während die MBB Kollegen in PE eurer Unternehmen in nem LBO übernimmt.

Bitte nicht so überheblich, die MBBler schaffen es vielleicht ins operative geschaeft aber die meisten haben mit den Investment Teams wenig zu tun...

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WiWi Gast

No-Name Beratung

WiWi Gast schrieb am 17.06.2022:

Ich bin mit einer kleinen consulting Bude auch sehr gut gefahren. Wir waren ~ 10 MA. Ich konnte top connections sammeln und wurde nach 3,5 Jahren von einem Kunden in eine sehr gehobene Managementposition mit entsprechendem Gehalt geholt. Und das alles bei einer ausgezeichneten wlb. Die MBB Kollegen finde ich da nicht beneidenswert, wenn sie ihr Privatleben von Mo-Fr komplett aufgeben müssen und am Wochenende erstmal erschöpft von den 70h sind, aber jeder wie er will.

Sehr gehobene Managementposition? Nach 3.5 Jahren BE? Als TL oder was? Gehalt dann wahrscheinlich auch entsprechend dass dich der IGM Einsteiger schon outearned?

Wird wohl nicht bei Bayer sein aber bei KMU's durchaus moeglich und oft auch mit attraktiver verguetung. Auch wenn das viele hier nicht glauben wollen aber die Fuehrungsebene der Hidden Champions macht mehr als Ihr und das bei wahrscheinlich ziemlich niedrigen Kosten

Keine ernstzunehmende Firma und insbesondere kein Hidden Champion wird jemanden mit 2,5 Jahren Erfahrung in eine "sehr gehobene Managementpostition" setzen. Und dass solche kleinen Firmen schlecht zahlen ist auch kein Geheimnis, da verdienen GFs die nicht gerade Owner-Manager sind oft auf dem gleichen Niveau wie Team Leader im Konzern. Die Idee, dass man in nem kleinen popligen KMU mal eben Topmanagement mit krassem Gehalt wird, ist völliger Quatsch

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ExBerater

No-Name Beratung

Dazu eine kleine Story.
Jemand den ich aus einem Konzern kenne ist vor ~2 Jahren zu einem kleinen Mittelständler (Ihr werdet NIE von denen gehört haben; sitzen bei mir zuhause in der allerkleinsten Provinz) als neu geschaffene Funktion "Leiter Strategie". Ich denke er hat vorher im Konzern so 180k verdient.
Er ging dorthin und sprach dann mit mir dass er zwei Leute aus der Beratung für sein neues Team hiren soll. seine Aussage dazu "so richtige Juniors, ohne hohe Gehaltsansprüche, so um die 120k"

WiWi Gast schrieb am 17.06.2022:

Keine ernstzunehmende Firma und insbesondere kein Hidden Champion wird jemanden mit 2,5 Jahren Erfahrung in eine "sehr gehobene Managementpostition" setzen. Und dass solche kleinen Firmen schlecht zahlen ist auch kein Geheimnis, da verdienen GFs die nicht gerade Owner-Manager sind oft auf dem gleichen Niveau wie Team Leader im Konzern. Die Idee, dass man in nem kleinen popligen KMU mal eben Topmanagement mit krassem Gehalt wird, ist völliger Quatsch

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WiWi Gast

No-Name Beratung

Wo unterschreibe ich und wo muss ich hinziehen? :D

ExBerater schrieb am 17.06.2022:

Dazu eine kleine Story.
Jemand den ich aus einem Konzern kenne ist vor ~2 Jahren zu einem kleinen Mittelständler (Ihr werdet NIE von denen gehört haben; sitzen bei mir zuhause in der allerkleinsten Provinz) als neu geschaffene Funktion "Leiter Strategie". Ich denke er hat vorher im Konzern so 180k verdient.
Er ging dorthin und sprach dann mit mir dass er zwei Leute aus der Beratung für sein neues Team hiren soll. seine Aussage dazu "so richtige Juniors, ohne hohe Gehaltsansprüche, so um die 120k"

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WiWi Gast

No-Name Beratung

WiWi Gast schrieb am 17.06.2022:

Ich bin mit einer kleinen consulting Bude auch sehr gut gefahren. Wir waren ~ 10 MA. Ich konnte top connections sammeln und wurde nach 3,5 Jahren von einem Kunden in eine sehr gehobene Managementposition mit entsprechendem Gehalt geholt. Und das alles bei einer ausgezeichneten wlb. Die MBB Kollegen finde ich da nicht beneidenswert, wenn sie ihr Privatleben von Mo-Fr komplett aufgeben müssen und am Wochenende erstmal erschöpft von den 70h sind, aber jeder wie er will.

Sehr gehobene Managementposition? Nach 3.5 Jahren BE? Als TL oder was? Gehalt dann wahrscheinlich auch entsprechend dass dich der IGM Einsteiger schon outearned?

Wird wohl nicht bei Bayer sein aber bei KMU's durchaus moeglich und oft auch mit attraktiver verguetung. Auch wenn das viele hier nicht glauben wollen aber die Fuehrungsebene der Hidden Champions macht mehr als Ihr und das bei wahrscheinlich ziemlich niedrigen Kosten

Keine ernstzunehmende Firma und insbesondere kein Hidden Champion wird jemanden mit 2,5 Jahren Erfahrung in eine "sehr gehobene Managementpostition" setzen. Und dass solche kleinen Firmen schlecht zahlen ist auch kein Geheimnis, da verdienen GFs die nicht gerade Owner-Manager sind oft auf dem gleichen Niveau wie Team Leader im Konzern. Die Idee, dass man in nem kleinen popligen KMU mal eben Topmanagement mit krassem Gehalt wird, ist völliger Quatsch

Das stimmt halt ganz einfach nicht. Nach 16 Monaten BE als T2 Berater habe ich ein Angebot vom Kunden bekommen als Abteilungsleiter im Produktbereich, Verantwortlich für ein Produkt welches ~20% des Umsatzes dieses Mittelständlers ausgemacht hat.

Die Bude hatte ~250 Mitarbeiter, die Stelle hatte 8 Leute unter sich und 2 FTE offene Stellen. Gehalt wäre besser als T2 Senior Consultant Gehalt gewesen.

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WiWi Gast

No-Name Beratung

WiWi Gast schrieb am 17.06.2022:

Ich bin mit einer kleinen consulting Bude auch sehr gut gefahren. Wir waren ~ 10 MA. Ich konnte top connections sammeln und wurde nach 3,5 Jahren von einem Kunden in eine sehr gehobene Managementposition mit entsprechendem Gehalt geholt. Und das alles bei einer ausgezeichneten wlb. Die MBB Kollegen finde ich da nicht beneidenswert, wenn sie ihr Privatleben von Mo-Fr komplett aufgeben müssen und am Wochenende erstmal erschöpft von den 70h sind, aber jeder wie er will.

Sehr gehobene Managementposition? Nach 3.5 Jahren BE? Als TL oder was? Gehalt dann wahrscheinlich auch entsprechend dass dich der IGM Einsteiger schon outearned?

Gehaltlich war das zu Beginn im Bereich von 140-180k, je nachdem wie der Bonus ausfiel und die Gesamtperformance war. Das Ganze bei 40-55 Wochenstunden und fast keiner Reisetätigkeit. Ich weiß jetzt nicht, was genau du unter "TL" verstehst bzw was deine Definition davon ist - es war "head of xy", also eher Abteilungsleiter. Jedenfalls die Stufe unter den Vorstandspositionen. Die kleine Beratung bei der ich davor war, war eine hochspezialisierte Beratung wo man eben genau das gemacht hat, wofür ich dann von dem Konzern übernommen wurde. Kein "heute betreuen wir eine Bank und in 2 Woche einen Chemiekonzern". Mit so etwas hätte ich natürlich keine Chance gehabt. Insgesamt war es für mich definitiv lohnenswert. Mir hat Beratung Spaß gemacht, aber ich hatte keine Lust auf übertriebenes Reisen und 70 Stunden Wochen. Ich hab teilweise das Gefühl, dass viele hier glauben, dass man nur mit MBB etwas erreichen kann (falsch) und dass man mit MBB automatisch etwas erreichen wird (auch falsch). Die Chance ist zwar sicherlich höher, aber ich war nicht bereit die Opfer dafür zu bringen und anderen wollen das auch nicht. Es gibt immer mehrere Wege

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WiWi Gast

No-Name Beratung

ExBerater schrieb am 17.06.2022:

Dazu eine kleine Story.
Jemand den ich aus einem Konzern kenne ist vor ~2 Jahren zu einem kleinen Mittelständler (Ihr werdet NIE von denen gehört haben; sitzen bei mir zuhause in der allerkleinsten Provinz) als neu geschaffene Funktion "Leiter Strategie". Ich denke er hat vorher im Konzern so 180k verdient.
Er ging dorthin und sprach dann mit mir dass er zwei Leute aus der Beratung für sein neues Team hiren soll. seine Aussage dazu "so richtige Juniors, ohne hohe Gehaltsansprüche, so um die 120k"

Keine ernstzunehmende Firma und insbesondere kein Hidden Champion wird jemanden mit 2,5 Jahren Erfahrung in eine "sehr gehobene Managementpostition" setzen. Und dass solche kleinen Firmen schlecht zahlen ist auch kein Geheimnis, da verdienen GFs die nicht gerade Owner-Manager sind oft auf dem gleichen Niveau wie Team Leader im Konzern. Die Idee, dass man in nem kleinen popligen KMU mal eben Topmanagement mit krassem Gehalt wird, ist völliger Quatsch

Ja sicher. Was für ein Mittelständler soll das sein der für 2 "richtige Juniors" also 2 Leute die einem wohl kaum weiterhelfen im Strategiebereich 240k + Lohnnebenkosten zahlt? Entweder einer mit gigantischer Marge, wo der Owner nicht mehr weiß was er mit seinem ganzen Gewinn machen soll, oder ein ganz schlecht geführter der wohl bald pleite sein wird.

Oder aber dein Kollege hat einfach mal prahlen wollen, was ich für deutlich realistischer halte. Oder aber die 120k sind für beide, was Sinn machen würde.

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WiWi Gast

No-Name Beratung

ExBerater schrieb am 17.06.2022:

Dazu eine kleine Story.
Jemand den ich aus einem Konzern kenne ist vor ~2 Jahren zu einem kleinen Mittelständler (Ihr werdet NIE von denen gehört haben; sitzen bei mir zuhause in der allerkleinsten Provinz) als neu geschaffene Funktion "Leiter Strategie". Ich denke er hat vorher im Konzern so 180k verdient.
Er ging dorthin und sprach dann mit mir dass er zwei Leute aus der Beratung für sein neues Team hiren soll. seine Aussage dazu "so richtige Juniors, ohne hohe Gehaltsansprüche, so um die 120k"

Keine ernstzunehmende Firma und insbesondere kein Hidden Champion wird jemanden mit 2,5 Jahren Erfahrung in eine "sehr gehobene Managementpostition" setzen. Und dass solche kleinen Firmen schlecht zahlen ist auch kein Geheimnis, da verdienen GFs die nicht gerade Owner-Manager sind oft auf dem gleichen Niveau wie Team Leader im Konzern. Die Idee, dass man in nem kleinen popligen KMU mal eben Topmanagement mit krassem Gehalt wird, ist völliger Quatsch

Dazu eine kleine Story: Mein Vater hat bei einem in Deutschland wohl als KMU geltenden UN als GF gearbeitet, das Deutsche UN ist die europäische Gesellschaft des Konzerns (US). Der hat als GF zwischen 120-150k verdient. So viel zu den gigantischen Verdienstmöglichkeiten im KMU. Ein Freund von mir ist Erbe eines KMU (70 MA, also nicht klein) und dort verdient keiner mehr als 100k, auch nicht der kaufmännische Leiter oder sonst wer. Ich glaube gerne dass es in KMUs auch super Verdienstmöglichkeiten gibt, komischerweise kenne ich aus 1. Hand (Vater) und von einigen Freunden nur Geschichten, wo selbst die oberen Leute kaum oder gar nicht über 100k kriegen. Da fehlt mir dann doch irgendwie der Glaube, dass Berater von No-Name Firmen nach 2-3 Jahren auf einmal höchste Positionen mit top Gehältern kriegen, wenn teilweise die kfm. Leiter, die seit 15 Jahren dabei sind vll mit Bonus in top Jahren an die 100k kommen. Just my 2 Cents.

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WiWi Gast

No-Name Beratung

WiWi Gast schrieb am 17.06.2022:

Ich bin mit einer kleinen consulting Bude auch sehr gut gefahren. Wir waren ~ 10 MA. Ich konnte top connections sammeln und wurde nach 3,5 Jahren von einem Kunden in eine sehr gehobene Managementposition mit entsprechendem Gehalt geholt. Und das alles bei einer ausgezeichneten wlb. Die MBB Kollegen finde ich da nicht beneidenswert, wenn sie ihr Privatleben von Mo-Fr komplett aufgeben müssen und am Wochenende erstmal erschöpft von den 70h sind, aber jeder wie er will.

Sehr gehobene Managementposition? Nach 3.5 Jahren BE? Als TL oder was? Gehalt dann wahrscheinlich auch entsprechend dass dich der IGM Einsteiger schon outearned?

Wird wohl nicht bei Bayer sein aber bei KMU's durchaus moeglich und oft auch mit attraktiver verguetung. Auch wenn das viele hier nicht glauben wollen aber die Fuehrungsebene der Hidden Champions macht mehr als Ihr und das bei wahrscheinlich ziemlich niedrigen Kosten

Keine ernstzunehmende Firma und insbesondere kein Hidden Champion wird jemanden mit 2,5 Jahren Erfahrung in eine "sehr gehobene Managementpostition" setzen. Und dass solche kleinen Firmen schlecht zahlen ist auch kein Geheimnis, da verdienen GFs die nicht gerade Owner-Manager sind oft auf dem gleichen Niveau wie Team Leader im Konzern. Die Idee, dass man in nem kleinen popligen KMU mal eben Topmanagement mit krassem Gehalt wird, ist völliger Quatsch

Nirgendwo geht aus dem Ursprungspost hervor, dass er nur 3,5 Jahre Berufserfahrung hat. Er schreibt lediglich, dass er in der kleinen UB 3,5 Jahre gearbeitet hat. Geschweige denn 2,5 Jahre BE..

Davon abgesehen: wenn man bei Kunden arbeitet die das Potenzial sehen und die Entscheidungsgewalt haben ist einiges möglich. (im Gegensatz zum DAX Konzern hat man bei den KMUs idR mehr und engeren Kontakt zum Vorstand und damit oftmals den Eigentümern..)

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WiWi Gast

No-Name Beratung

Es geht eher darum, dass jemand mit nur 2,5 Jahren BE eine gehobene Managementposition haben soll.

ExBerater schrieb am 17.06.2022:

Dazu eine kleine Story.
Jemand den ich aus einem Konzern kenne ist vor ~2 Jahren zu einem kleinen Mittelständler (Ihr werdet NIE von denen gehört haben; sitzen bei mir zuhause in der allerkleinsten Provinz) als neu geschaffene Funktion "Leiter Strategie". Ich denke er hat vorher im Konzern so 180k verdient.
Er ging dorthin und sprach dann mit mir dass er zwei Leute aus der Beratung für sein neues Team hiren soll. seine Aussage dazu "so richtige Juniors, ohne hohe Gehaltsansprüche, so um die 120k"

WiWi Gast schrieb am 17.06.2022:

Keine ernstzunehmende Firma und insbesondere kein Hidden Champion wird jemanden mit 2,5 Jahren Erfahrung in eine "sehr gehobene Managementpostition" setzen. Und dass solche kleinen Firmen schlecht zahlen ist auch kein Geheimnis, da verdienen GFs die nicht gerade Owner-Manager sind oft auf dem gleichen Niveau wie Team Leader im Konzern. Die Idee, dass man in nem kleinen popligen KMU mal eben Topmanagement mit krassem Gehalt wird, ist völliger Quatsch

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WiWi Gast

No-Name Beratung

Sowas hängt immer von der Branche ab, so pauschal kann man das eh nicht beurteilen.

Ich finde es richtig gut wenn einzelne einfach ihren Weg machen und darüber berichten. Das macht auch das Forum hier aus, ich verstehe nicht wieso dann immer die große Konzern/Top Beratungsunternehmen Keule geschwungen wird. Es ist ja kein Geheimnis, dass die Stellen sehr begehrt sind und ebenso kein Geheimnis, dass man da eben nicht einfach mal da rein kommt.

Ich meine das wäre so, wenn ich in einen autoforum lese, dass der A6 auch ein tolles Auto ist und andauert vorgehalten wird wie toll ein Porsche ist.
Ja bekannt Porsche toll, aber was ist mit diejenigen die keinen bekommen ?

ExBerater schrieb am 17.06.2022:

Dazu eine kleine Story.
Jemand den ich aus einem Konzern kenne ist vor ~2 Jahren zu einem kleinen Mittelständler (Ihr werdet NIE von denen gehört haben; sitzen bei mir zuhause in der allerkleinsten Provinz) als neu geschaffene Funktion "Leiter Strategie". Ich denke er hat vorher im Konzern so 180k verdient.
Er ging dorthin und sprach dann mit mir dass er zwei Leute aus der Beratung für sein neues Team hiren soll. seine Aussage dazu "so richtige Juniors, ohne hohe Gehaltsansprüche, so um die 120k"

WiWi Gast schrieb am 17.06.2022:

Keine ernstzunehmende Firma und insbesondere kein Hidden Champion wird jemanden mit 2,5 Jahren Erfahrung in eine "sehr gehobene Managementpostition" setzen. Und dass solche kleinen Firmen schlecht zahlen ist auch kein Geheimnis, da verdienen GFs die nicht gerade Owner-Manager sind oft auf dem gleichen Niveau wie Team Leader im Konzern. Die Idee, dass man in nem kleinen popligen KMU mal eben Topmanagement mit krassem Gehalt wird, ist völliger Quatsch

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WiWi Gast

No-Name Beratung

Ich war auch bei einer No-Name-Beratung mit ca. 10 MA.
Einstiegsgehalt war mit Bonus durchaus auf MBB-Niveau.
Ich habe mich bewusst hierfür entschieden, weil ich das familiäre Umfeld mochte. Die Arbeit hat mir enorm viel Spaß gemacht und man hat von Anfang an Verantwortung übertragen bekommen. Die Beratung ist in einer Nische tätig. Meine Kollegen sind dann irgendwann auf gute Positionen zum Kunden abgesprungen. Einige haben sich auch selber als Freelancer selbständig gemacht.

Uns alle eint, dass wir keinen Bock auf Dax30-Beamtenstrukturen haben. Wir wollen lieber im kleinen großes bewegen als nur irgendwo ein kleines Rädchen im System sein.

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WiWi Gast

No-Name Beratung

Es ging ja eher darum, dass argumentiert wird, dass es der bessere Weg (wie auch immer man das definiert) als MBB-DAX...

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WiWi Gast

No-Name Beratung

WiWi Gast schrieb am 17.06.2022:

ExBerater schrieb am 17.06.2022:

Dazu eine kleine Story.
Jemand den ich aus einem Konzern kenne ist vor ~2 Jahren zu einem kleinen Mittelständler (Ihr werdet NIE von denen gehört haben; sitzen bei mir zuhause in der allerkleinsten Provinz) als neu geschaffene Funktion "Leiter Strategie". Ich denke er hat vorher im Konzern so 180k verdient.
Er ging dorthin und sprach dann mit mir dass er zwei Leute aus der Beratung für sein neues Team hiren soll. seine Aussage dazu "so richtige Juniors, ohne hohe Gehaltsansprüche, so um die 120k"

Keine ernstzunehmende Firma und insbesondere kein Hidden Champion wird jemanden mit 2,5 Jahren Erfahrung in eine "sehr gehobene Managementpostition" setzen. Und dass solche kleinen Firmen schlecht zahlen ist auch kein Geheimnis, da verdienen GFs die nicht gerade Owner-Manager sind oft auf dem gleichen Niveau wie Team Leader im Konzern. Die Idee, dass man in nem kleinen popligen KMU mal eben Topmanagement mit krassem Gehalt wird, ist völliger Quatsch

Dazu eine kleine Story: Mein Vater hat bei einem in Deutschland wohl als KMU geltenden UN als GF gearbeitet, das Deutsche UN ist die europäische Gesellschaft des Konzerns (US). Der hat als GF zwischen 120-150k verdient. So viel zu den gigantischen Verdienstmöglichkeiten im KMU. Ein Freund von mir ist Erbe eines KMU (70 MA, also nicht klein) und dort verdient keiner mehr als 100k, auch nicht der kaufmännische Leiter oder sonst wer. Ich glaube gerne dass es in KMUs auch super Verdienstmöglichkeiten gibt, komischerweise kenne ich aus 1. Hand (Vater) und von einigen Freunden nur Geschichten, wo selbst die oberen Leute kaum oder gar nicht über 100k kriegen. Da fehlt mir dann doch irgendwie der Glaube, dass Berater von No-Name Firmen nach 2-3 Jahren auf einmal höchste Positionen mit top Gehältern kriegen, wenn teilweise die kfm. Leiter, die seit 15 Jahren dabei sind vll mit Bonus in top Jahren an die 100k kommen. Just my 2 Cents.

Was ich bis jetzt mitbekommen habe ist es sehr gemischt beim Mittelstand. Was aber deine Erfahrungen angeht: Die hören sich erstmal realistisch an, aber: Kleine Zweigstelle eines großen Konzerns ist etwas anderes als eine kleine Firma. Es macht einen riesen Unterschied ob da noch ein Konzern hinter steht oder ob die Firma selber unabhängig agieren kann. Und auch 70 Mitarbeiter ist jetzt nicht wirklich groß. Das ist aber das Problem des Mittelstands, der hat halt ein riesen Spektrum. Ich weiß jetzt nicht, wovon der ursprüngliche Poster gesprochen hat, aber ich hatte eher so an einem hidden Champion mit einigen 100 MA gedacht.

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WiWi Gast

No-Name Beratung

WiWi Gast schrieb am 17.06.2022:

ExBerater schrieb am 17.06.2022:

Dazu eine kleine Story.
Jemand den ich aus einem Konzern kenne ist vor ~2 Jahren zu einem kleinen Mittelständler (Ihr werdet NIE von denen gehört haben; sitzen bei mir zuhause in der allerkleinsten Provinz) als neu geschaffene Funktion "Leiter Strategie". Ich denke er hat vorher im Konzern so 180k verdient.
Er ging dorthin und sprach dann mit mir dass er zwei Leute aus der Beratung für sein neues Team hiren soll. seine Aussage dazu "so richtige Juniors, ohne hohe Gehaltsansprüche, so um die 120k"

Keine ernstzunehmende Firma und insbesondere kein Hidden Champion wird jemanden mit 2,5 Jahren Erfahrung in eine "sehr gehobene Managementpostition" setzen. Und dass solche kleinen Firmen schlecht zahlen ist auch kein Geheimnis, da verdienen GFs die nicht gerade Owner-Manager sind oft auf dem gleichen Niveau wie Team Leader im Konzern. Die Idee, dass man in nem kleinen popligen KMU mal eben Topmanagement mit krassem Gehalt wird, ist völliger Quatsch

Dazu eine kleine Story: Mein Vater hat bei einem in Deutschland wohl als KMU geltenden UN als GF gearbeitet, das Deutsche UN ist die europäische Gesellschaft des Konzerns (US). Der hat als GF zwischen 120-150k verdient. So viel zu den gigantischen Verdienstmöglichkeiten im KMU. Ein Freund von mir ist Erbe eines KMU (70 MA, also nicht klein) und dort verdient keiner mehr als 100k, auch nicht der kaufmännische Leiter oder sonst wer. Ich glaube gerne dass es in KMUs auch super Verdienstmöglichkeiten gibt, komischerweise kenne ich aus 1. Hand (Vater) und von einigen Freunden nur Geschichten, wo selbst die oberen Leute kaum oder gar nicht über 100k kriegen. Da fehlt mir dann doch irgendwie der Glaube, dass Berater von No-Name Firmen nach 2-3 Jahren auf einmal höchste Positionen mit top Gehältern kriegen, wenn teilweise die kfm. Leiter, die seit 15 Jahren dabei sind vll mit Bonus in top Jahren an die 100k kommen. Just my 2 Cents.

Dass ein fiduziarischer Geschäftsführer nicht viel verdient ist doch wohl klar, sicherlich branchenabhängig, aber hier zu pauschalisieren ist verkehrt.

Und ja, es ist durchaus realistisch, dass ein 30-jähriger, der sich bei einem Vorstand beweist, eine Exit Opp bekommt, die besser ist als die Stellung des kaufmännischen Leiters in einem Kleinstunternehmen.
Dein kleiner 70 MA Laden ist btw nicht mit jenen KMUs vergleichbar, die idR von kleinen Ubs beraten werden

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WiWi Gast

No-Name Beratung

WiWi Gast schrieb am 18.06.2022:

ExBerater schrieb am 17.06.2022:

Dazu eine kleine Story.
Jemand den ich aus einem Konzern kenne ist vor ~2 Jahren zu einem kleinen Mittelständler (Ihr werdet NIE von denen gehört haben; sitzen bei mir zuhause in der allerkleinsten Provinz) als neu geschaffene Funktion "Leiter Strategie". Ich denke er hat vorher im Konzern so 180k verdient.
Er ging dorthin und sprach dann mit mir dass er zwei Leute aus der Beratung für sein neues Team hiren soll. seine Aussage dazu "so richtige Juniors, ohne hohe Gehaltsansprüche, so um die 120k"

Keine ernstzunehmende Firma und insbesondere kein Hidden Champion wird jemanden mit 2,5 Jahren Erfahrung in eine "sehr gehobene Managementpostition" setzen. Und dass solche kleinen Firmen schlecht zahlen ist auch kein Geheimnis, da verdienen GFs die nicht gerade Owner-Manager sind oft auf dem gleichen Niveau wie Team Leader im Konzern. Die Idee, dass man in nem kleinen popligen KMU mal eben Topmanagement mit krassem Gehalt wird, ist völliger Quatsch

Dazu eine kleine Story: Mein Vater hat bei einem in Deutschland wohl als KMU geltenden UN als GF gearbeitet, das Deutsche UN ist die europäische Gesellschaft des Konzerns (US). Der hat als GF zwischen 120-150k verdient. So viel zu den gigantischen Verdienstmöglichkeiten im KMU. Ein Freund von mir ist Erbe eines KMU (70 MA, also nicht klein) und dort verdient keiner mehr als 100k, auch nicht der kaufmännische Leiter oder sonst wer. Ich glaube gerne dass es in KMUs auch super Verdienstmöglichkeiten gibt, komischerweise kenne ich aus 1. Hand (Vater) und von einigen Freunden nur Geschichten, wo selbst die oberen Leute kaum oder gar nicht über 100k kriegen. Da fehlt mir dann doch irgendwie der Glaube, dass Berater von No-Name Firmen nach 2-3 Jahren auf einmal höchste Positionen mit top Gehältern kriegen, wenn teilweise die kfm. Leiter, die seit 15 Jahren dabei sind vll mit Bonus in top Jahren an die 100k kommen. Just my 2 Cents.

Dass ein fiduziarischer Geschäftsführer nicht viel verdient ist doch wohl klar, sicherlich branchenabhängig, aber hier zu pauschalisieren ist verkehrt.

Und ja, es ist durchaus realistisch, dass ein 30-jähriger, der sich bei einem Vorstand beweist, eine Exit Opp bekommt, die besser ist als die Stellung des kaufmännischen Leiters in einem Kleinstunternehmen.
Dein kleiner 70 MA Laden ist btw nicht mit jenen KMUs vergleichbar, die idR von kleinen Ubs beraten werden

Welche Läden beraten denn kleine UBs dann?
Und was für Positionen gibt es denn?
Kann mir kaum vorstellen, dass der KMU Chef plötzlich einen jungen Consultant vor seinen langjährigen Abteilungsleitern setzt, das wäre ja ein aus für den Firmenfrieden.

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WiWi Gast

No-Name Beratung

WiWi Gast schrieb am 19.06.2022:

Welche Läden beraten denn kleine UBs dann?
Und was für Positionen gibt es denn?
Kann mir kaum vorstellen, dass der KMU Chef plötzlich einen jungen Consultant vor seinen langjährigen Abteilungsleitern setzt, das wäre ja ein aus für den Firmenfrieden.

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Boutique-Berater

No-Name Beratung

Kleine UBs beraten sowohl große als auch kleine Firmen. Bei uns (Strategieberatung in einer Größenordnung von 10-15 Beratern) liegt bei den kleinen Firmen eine natürliche Untergrenze bei ca. 100 m€ Umsatz (Ausnahme: Tochtergesellschaften größerer Konzerne) bzw. grob umgerechnet ca. 500 MA. Darunter wird es sehr schwer eine lohnende Anzahl an Tagen zu verkaufen. Am oberen Ende haben wir auch Kunden mit >100 Mrd. Umsatz. D.h. den pauschalen Kunden für kleine UBs gibts nicht, die Spannweite ist durch die relativ niedrige Untergrenze vlt. sogar breiter als bei den großen UBs.

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