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Berufseinstieg: Wo & WieUB

Warum will jeder ins Consulting?

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Ich hätte gerne eine Erklärung warum hier so viele auf Consulting abfahren?

Ich sehe einfach keine Vorteile und ernsthafte Diskussion wäre interessant.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Abwechslung

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Wurde doch schon oft diskutiert. Bei mir persönlich:

  • hohes Einstiegsgehalt
  • abwechslungsreicher Job, spannende Tätigkeiten (kein day-to-day business, jeden tag Listen abarbeiten)
  • junge und smarte Kollegen (keine 9-5-; Kaffeemaschinen-; Billige Witze am Kühlschrank-; Null-Bock-Mentalität)
  • Früh erste Führungsverantwortung (je nach Beratung nach 3-5 Jahren)
  • Reisetätigkeit (geile Hotels, Flüge, Mietwägen, Taxi Lifestyle) (muss man mögen)
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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

keine 9-5-; Kaffeemaschinen-; Billige Witze am Kühlschrank-; Null-Bock-Mentalität

In der Beratung wo ich im Praktikum war hing eine Postkarte mit "Drink coffee - do stupid things faster with more energy" über der Kaffeemaschine ;)

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Ich selbst kämpfe gerade mit mir, ob ich mir dieses Consulting überhaupt antuen will.

Bei allen drei von dir genannten Punkten finde ich aber mehrere Gegenargumente:
Hohes Einstiegsgehalt: auch nur auf dem Papier, netto vielleicht, brutto ist es gar nicht mehr so viel mehr, dazu auf die Stunde gesehen katastrophal.
Abwechslungsreicher Job: jeden Tag Powerpoint um mögliche Szenarien aufzumalen ist für mich auch nicht gerade abwechselnd...

Projekte in unterschiedlichen Branchen können das ganze auf der einen Seite interessant machen, auf der anderen Seite aber auch ätzend, wenn es eben etwas ist was einen Null interessiert (wäre bei mir beispielsweise Pharma + Versicherung) junge und smarte Kollegen: wenn ich das will gehe ich definitiv eher in die. Start Up, da sind meiner Ansicht nach definitiv die smartesten unterwegs und nicht nur BWL Folienmaster...

Führungsverantwortung, nach drei Jahren hast du die quasi überall wenn du dich ordentlich anstellst. Dazu gehört für mich bei Führungsverantwortung Mitarbeiterentwicklung dazu, was man in drei monatigen Projekten eher wenig Vorrantreiben kann.

Reisetätigkeit, muss einem gefallen wie du schon sagst.

Hat alles ein für und wieder. Aktuell bin ich aber eher auf dem Trip direkt in einen Konzern oder größeres Start Up zu gehen. Die Zeiten in denen man als 0815 MBB Berater nach 3/4 Jahren Abteilungsleiter im DAX würde sind meines Erachtens vorbei, bei allen Praktika die ich gemacht habe wurden Führungspositionen zu 99% intern besetzt. Berater als Quereinsteiger nur noch mit klarem hard Skill (Steuerexperte).
Ich bin der Meinung das wird auch zukünftig der Trend bleiben.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

Wurde doch schon oft diskutiert. Bei mir persönlich:

  • hohes Einstiegsgehalt
  • abwechslungsreicher Job, spannende Tätigkeiten (kein day-to-day business, jeden tag Listen abarbeiten)
  • junge und smarte Kollegen (keine 9-5-; Kaffeemaschinen-; Billige Witze am Kühlschrank-; Null-Bock-Mentalität)
  • Früh erste Führungsverantwortung (je nach Beratung nach 3-5 Jahren)
  • Reisetätigkeit (geile Hotels, Flüge, Mietwägen, Taxi Lifestyle) (muss man mögen)
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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Also ich bin Consultant und Reisetätigkeit ist alles andere als "geil". Was ist denn bitte toll daran zu fliegen und Nachts in Hotels zu pennen ? Noch dazu wird deine Reisetätigkeit offiziell nicht als Arbeitszeit gezählt ;)

Es freut sich jeder, wenn er Projekte hat mit wenig Reisetätigkeit.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

Wurde doch schon oft diskutiert. Bei mir persönlich:

  • hohes Einstiegsgehalt
  • abwechslungsreicher Job, spannende Tätigkeiten (kein day-to-day business, jeden tag Listen abarbeiten)
  • junge und smarte Kollegen (keine 9-5-; Kaffeemaschinen-; Billige Witze am Kühlschrank-; Null-Bock-Mentalität)
  • Früh erste Führungsverantwortung (je nach Beratung nach 3-5 Jahren)
  • Reisetätigkeit (geile Hotels, Flüge, Mietwägen, Taxi Lifestyle) (muss man mögen)
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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

Ich hätte gerne eine Erklärung warum hier so viele auf Consulting abfahren?

Ich sehe einfach keine Vorteile und ernsthafte Diskussion wäre interessant.

Viele fühlen sich dann wie Harvey Specter

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Nach dem Motto: "Work until you no longer have to introduce yourself"

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

Ich hätte gerne eine Erklärung warum hier so viele auf Consulting abfahren?

Ich sehe einfach keine Vorteile und ernsthafte Diskussion wäre interessant.

Viele fühlen sich dann wie Harvey Specter

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Ich glaube du hast Brutto und Netto vertauscht?

@HarveySpecter
Der ist Top-Jurist, eher sowas wie
House of Lies.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

Ich selbst kämpfe gerade mit mir, ob ich mir dieses Consulting überhaupt antuen will.

Bei allen drei von dir genannten Punkten finde ich aber mehrere Gegenargumente:
Hohes Einstiegsgehalt: auch nur auf dem Papier, netto vielleicht, brutto ist es gar nicht mehr so viel mehr, dazu auf die Stunde gesehen katastrophal.
Abwechslungsreicher Job: jeden Tag Powerpoint um mögliche Szenarien aufzumalen ist für mich auch nicht gerade abwechselnd...

Projekte in unterschiedlichen Branchen können das ganze auf der einen Seite interessant machen, auf der anderen Seite aber auch ätzend, wenn es eben etwas ist was einen Null interessiert (wäre bei mir beispielsweise Pharma + Versicherung) junge und smarte Kollegen: wenn ich das will gehe ich definitiv eher in die. Start Up, da sind meiner Ansicht nach definitiv die smartesten unterwegs und nicht nur BWL Folienmaster...

Führungsverantwortung, nach drei Jahren hast du die quasi überall wenn du dich ordentlich anstellst. Dazu gehört für mich bei Führungsverantwortung Mitarbeiterentwicklung dazu, was man in drei monatigen Projekten eher wenig Vorrantreiben kann.

Reisetätigkeit, muss einem gefallen wie du schon sagst.

Hat alles ein für und wieder. Aktuell bin ich aber eher auf dem Trip direkt in einen Konzern oder größeres Start Up zu gehen. Die Zeiten in denen man als 0815 MBB Berater nach 3/4 Jahren Abteilungsleiter im DAX würde sind meines Erachtens vorbei, bei allen Praktika die ich gemacht habe wurden Führungspositionen zu 99% intern besetzt. Berater als Quereinsteiger nur noch mit klarem hard Skill (Steuerexperte).
Ich bin der Meinung das wird auch zukünftig der Trend bleiben.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

Wurde doch schon oft diskutiert. Bei mir persönlich:

  • hohes Einstiegsgehalt
  • abwechslungsreicher Job, spannende Tätigkeiten (kein day-to-day business, jeden tag Listen abarbeiten)
  • junge und smarte Kollegen (keine 9-5-; Kaffeemaschinen-; Billige Witze am Kühlschrank-; Null-Bock-Mentalität)
  • Früh erste Führungsverantwortung (je nach Beratung nach 3-5 Jahren)
  • Reisetätigkeit (geile Hotels, Flüge, Mietwägen, Taxi Lifestyle) (muss man mögen)
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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

Ich hätte gerne eine Erklärung warum hier so viele auf Consulting abfahren?

Ich sehe einfach keine Vorteile und ernsthafte Diskussion wäre interessant.

Viele fühlen sich dann wie Harvey Specter

Also das gefuehl verliert man ca. nach 1-2 monaten und danach ist es nur noch aetzend

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

Ich selbst kämpfe gerade mit mir, ob ich mir dieses Consulting überhaupt antuen will.

Bei allen drei von dir genannten Punkten finde ich aber mehrere Gegenargumente:
Hohes Einstiegsgehalt: auch nur auf dem Papier, netto vielleicht, brutto ist es gar nicht mehr so viel mehr, dazu auf die Stunde gesehen katastrophal.
Abwechslungsreicher Job: jeden Tag Powerpoint um mögliche Szenarien aufzumalen ist für mich auch nicht gerade abwechselnd...

Projekte in unterschiedlichen Branchen können das ganze auf der einen Seite interessant machen, auf der anderen Seite aber auch ätzend, wenn es eben etwas ist was einen Null interessiert (wäre bei mir beispielsweise Pharma + Versicherung) junge und smarte Kollegen: wenn ich das will gehe ich definitiv eher in die. Start Up, da sind meiner Ansicht nach definitiv die smartesten unterwegs und nicht nur BWL Folienmaster...

Führungsverantwortung, nach drei Jahren hast du die quasi überall wenn du dich ordentlich anstellst. Dazu gehört für mich bei Führungsverantwortung Mitarbeiterentwicklung dazu, was man in drei monatigen Projekten eher wenig Vorrantreiben kann.

Reisetätigkeit, muss einem gefallen wie du schon sagst.

Hat alles ein für und wieder. Aktuell bin ich aber eher auf dem Trip direkt in einen Konzern oder größeres Start Up zu gehen. Die Zeiten in denen man als 0815 MBB Berater nach 3/4 Jahren Abteilungsleiter im DAX würde sind meines Erachtens vorbei, bei allen Praktika die ich gemacht habe wurden Führungspositionen zu 99% intern besetzt. Berater als Quereinsteiger nur noch mit klarem hard Skill (Steuerexperte).
Ich bin der Meinung das wird auch zukünftig der Trend bleiben.

Du scheinst relativ offensichtlich einfach keine Ahnung vom Consulting zu haben. Ist ja nicht schlimm, aber wenn man sich seine komplette Meinung über die Branche über Hörensagen gebildet hat, kann man natürlich auch zu keiner differenzierten Meinung kommen. Consulting hat viele Schattenseiten, aber an smarten Kollegen und früher Führungsverantwortung mangelt es mit Sicherheit nicht. Wer wirklich denkt, er würde in der Industrie unweigerlich innerhalb von drei Jahren Teamleiter werden, der täuscht sich gewaltig.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Du arbeitest dann anscheinend nicht bei einer der großen, da werden keine Stunden gezählt. Wenn die Frage auf Big 4 absieht bin ich da bei euch, aber das kannst du mit ner richtigen Beratung auch nicht Vergleichen vom Arbeitszeit/Projekt/Karrieremodell. Wieso man für 48k fix 60 std macht ist mir ebenfalls schleierhaft.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

Also ich bin Consultant und Reisetätigkeit ist alles andere als "geil". Was ist denn bitte toll daran zu fliegen und Nachts in Hotels zu pennen ? Noch dazu wird deine Reisetätigkeit offiziell nicht als Arbeitszeit gezählt ;)

Es freut sich jeder, wenn er Projekte hat mit wenig Reisetätigkeit.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

Wurde doch schon oft diskutiert. Bei mir persönlich:

  • hohes Einstiegsgehalt
  • abwechslungsreicher Job, spannende Tätigkeiten (kein day-to-day business, jeden tag Listen abarbeiten)
  • junge und smarte Kollegen (keine 9-5-; Kaffeemaschinen-; Billige Witze am Kühlschrank-; Null-Bock-Mentalität)
  • Früh erste Führungsverantwortung (je nach Beratung nach 3-5 Jahren)
  • Reisetätigkeit (geile Hotels, Flüge, Mietwägen, Taxi Lifestyle) (muss man mögen)
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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Dazu kommt das sowohl Deutsch Kenntnisse als auch das korrekte Verständnis von Brutto und Netto fehlen. Sehr unterhaltsamer Post, aber ich würde jetzt den IT Implementierer den du hier ggf. im Auge hast nicht mit Beratung an sich gleichstellen. Auch wenn Bearing Point da grade an allen vorbei schießt (BMBB)

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

Ich selbst kämpfe gerade mit mir, ob ich mir dieses Consulting überhaupt antuen will.

Bei allen drei von dir genannten Punkten finde ich aber mehrere Gegenargumente:
Hohes Einstiegsgehalt: auch nur auf dem Papier, netto vielleicht, brutto ist es gar nicht mehr so viel mehr, dazu auf die Stunde gesehen katastrophal.
Abwechslungsreicher Job: jeden Tag Powerpoint um mögliche Szenarien aufzumalen ist für mich auch nicht gerade abwechselnd...

Projekte in unterschiedlichen Branchen können das ganze auf der einen Seite interessant machen, auf der anderen Seite aber auch ätzend, wenn es eben etwas ist was einen Null interessiert (wäre bei mir beispielsweise Pharma + Versicherung) junge und smarte Kollegen: wenn ich das will gehe ich definitiv eher in die. Start Up, da sind meiner Ansicht nach definitiv die smartesten unterwegs und nicht nur BWL Folienmaster...

Führungsverantwortung, nach drei Jahren hast du die quasi überall wenn du dich ordentlich anstellst. Dazu gehört für mich bei Führungsverantwortung Mitarbeiterentwicklung dazu, was man in drei monatigen Projekten eher wenig Vorrantreiben kann.

Reisetätigkeit, muss einem gefallen wie du schon sagst.

Hat alles ein für und wieder. Aktuell bin ich aber eher auf dem Trip direkt in einen Konzern oder größeres Start Up zu gehen. Die Zeiten in denen man als 0815 MBB Berater nach 3/4 Jahren Abteilungsleiter im DAX würde sind meines Erachtens vorbei, bei allen Praktika die ich gemacht habe wurden Führungspositionen zu 99% intern besetzt. Berater als Quereinsteiger nur noch mit klarem hard Skill (Steuerexperte).
Ich bin der Meinung das wird auch zukünftig der Trend bleiben.

Du scheinst relativ offensichtlich einfach keine Ahnung vom Consulting zu haben. Ist ja nicht schlimm, aber wenn man sich seine komplette Meinung über die Branche über Hörensagen gebildet hat, kann man natürlich auch zu keiner differenzierten Meinung kommen. Consulting hat viele Schattenseiten, aber an smarten Kollegen und früher Führungsverantwortung mangelt es mit Sicherheit nicht. Wer wirklich denkt, er würde in der Industrie unweigerlich innerhalb von drei Jahren Teamleiter werden, der täuscht sich gewaltig.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Denke ich auch. Reisen klingt im ersten Moment cool, aber dabei vergessen viele, dass es hier immer noch um Arbeit geht, und man häufig abseits von Flughafen und Hotel nicht viel zu sehen bekommt. Das ist halt kein Partyurlaub.

Andererseits gebe ich aber zu, dass das jeden Tag ins selbe Büro Stapfen auch ätzend sein kann.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

Ich hätte gerne eine Erklärung warum hier so viele auf Consulting abfahren?

Ich sehe einfach keine Vorteile und ernsthafte Diskussion wäre interessant.

Viele fühlen sich dann wie Harvey Specter

Also das gefuehl verliert man ca. nach 1-2 monaten und danach ist es nur noch aetzend

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Möchte ein paar Jahre in der Beratung verbringen und danach als Führungskraft in einen Konzern aussteigen.
Beratung, weil jung und dynamisches Team wo alle „smart“ und motiviert sind, sowie ein ähnliches Ziel verfolgen.

Habe meine Ausbildung in einem Konzern gemacht und arbeite neben dem Studium weiterhin dort. Hab also im Moment schon 4 Jahre Konzernerfahrung und weiß was mich später erwartet.

Der Konzern hält warm und sicher.
Die Kollegen in meinem Zimmer (beide knapp 50) machen 9-5 als Fachkräfte ihre knapp über 100k im Jahr, der Ende 20 Jährige Kollege im Nebenzimmer ist schon bei 80k.
Wenn bei jemandem das Kind/Eltern krank sind dann gibt es natürlich ohne zu Murren sofort Sonderulaub/Gleittag, wenn ich mal tagsüber einen Arzttermin habe oder wegen irgendwas doch früher Schluss mache ist das gar kein Problem.
Gleitzeit ist traumhaft, im Sommer gehts zB um 16 Uhr aus dem Büro ins Schwimmbad etc.

Homeoffice ist möglich, genauso wie Reduktion auf Teilzeit.
Beispiel: Kollege hat Zwillinge bekommen und sofort auf 80% reduziert. Gehaltseinbußen jetzt nicht so schlimm. Dazu noch den Home Office Tag den jeder haben kann (da arbeitet niemand wirklich von Zuhause aus, sondern beantwortet nur ein paar Mails um busy zu wirken) und er ist nur noch Montag bis Mittwoch im Büro.
Die TZ Mammies haben meistens so um die 75%. Da wird morgens um 8 das Kind in die hauseigene Kita gebracht, Lunch am Desk um sich nicht ausstechen zu müssen, und dann um 14 Uhr das Kind abgeholt und nach Hause gefahren.

Ein Kollege (Mitte 50, etwa 100k p.a.) ist quasi alle 2 Wochen für 2-3 Tage wegen „Rücken“ krank - erzählt dann aber von seinem geplanten Ski-Urlaub oder fährt dann mit der Familie im Camper durch Australien. Wird von allen nur als „Teilzeitkraft“ gesehen und bekommt von Kollegen/Vorgesetzten keine oder nur sehr wenig Arbeit, weil er bei zu viel Arbeit wegen „Rücken“ schnell mal eine Woche ausfällt. Der ist quasi unkündbar.
Wir hatten mal einen neuen Kollegen aus einer Beratung, den ich in unsere IT eingearbeitet habe, der konnte gar nicht glauben, dass sowas geht. Erzählte nur wie bei ihm solche Leute sofort geflogen wären.

Da kommen wir gleich zum Thema. Wenn man Kinder hat bzw Familie gründet ist Konzern einfach super. Hohe Sicherheit und gutes Geld. Keiner überarbeitet sich.
Aber wenn man jung ist und aufsteigen will muss man echt gegen Windmühlen kämpfen. Das ist hier alles so lahm. Wenn jemand zu „schnell“ oder zu viel Drive hat, wird direkt von den Konzernsoldaten über ihn hergezogen. Hier macht keiner einen Finger zu viel krumm - hatten mal einen wchtigen Call mit einem Kunden in Nordamerika, sollte um 19 Uhr sein weil es nicht früher ging. War für uns (Fachabteilung) ausnahmsweise ok so spät. Unser in house Syndikusanwalt wollte aber um 18 Uhr mit seiner Family Abend essen. Auf die bitte ob er nicht ausnahmsweise den Call von Zuhause mit seinem Blackberry beiwohnen könne hieß es „Nö, den lass ich immer im Büro“ - das ist Konzern.

Zum Thema Aufstieg: Junger Kollege (30) drückt jahrelang aufs Vollgas. Wird unter Murren in seiner Abteilung zum stellv. Gruppenleiter gemacht. Es heißt nur vom Konzern „Sie können froh sein, dass sie jetzt stellv. sind, aber in naher Zukunft können Sie vergessen Gruppenleiter zu werden.“ sonst würden die langjährigen Konzernbeamten der Abteilung noch revoltieren.
Ein anderer junger HiPo (32) wollte auch GL werden und hat es dann nur geschafft, weil er sich in einem anderen Geschäftsbereich und an einem anderen Standort (etwas unattraktiver) beworben hat, wo 5 Monate lang ein GL gesucht wurde, weil der Vorgänger in Rente war.

Das alles hat natürlich Vorteile und ist angenehm, möchte es aber erst in Anspruch nehmen, nachdem ich „losgesprintet“ bin. Und das geht am besten in der Beratung.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Ich bin 44 und reise immer noch. und sehe immer wieder die jungen, aufgeregten Consultants, meistens am Eingang der Business Lounge. Laptoptasche, hochdynamisch. Niemand von denen wurde dazu gezwungen.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Der Syndikusanwalt kam vermutlich aus einer Großkanzlei und hat sich entsprechend das Abend Essen mit der family erkauft. Würde mir auch denken sollen die Amis halt den Anruf um 10 bei sich machen und fertig.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

Ich selbst kämpfe gerade mit mir, ob ich mir dieses Consulting überhaupt antuen will.

Du scheinst relativ offensichtlich einfach keine Ahnung vom Consulting zu haben. Ist ja nicht schlimm, aber wenn man sich seine komplette Meinung über die Branche über Hörensagen gebildet hat, kann man natürlich auch zu keiner differenzierten Meinung kommen. Consulting hat viele Schattenseiten, aber an smarten Kollegen und früher Führungsverantwortung mangelt es mit Sicherheit nicht. Wer wirklich denkt, er würde in der Industrie unweigerlich innerhalb von drei Jahren Teamleiter werden, der täuscht sich gewaltig.

Habe ich gesagt, dass Consultants nicht smart sind? Das einzige was ich gesagt habe, das die smartesten im Start Up unterwegs sind und das leite ich von meiner persönlichen Erfahrung ab, die smartesten Kommilitonen sind bei mir (TU, Wing) zum Großteil zu etablierten Tech-Start Ups gegangen.

Auch Führungsverantwortung habe ich dem Consultant nicht abgesprochen, nur das man es dort schwer haben wird Mitarbeiter zu entwickeln. aufgrund der immer wechselnden Teams.

Und ja mein Einblick ist durch Erfahrungen meiner Freunde gezeichnet, die aber allesamt das selbe Bild zeichnen (MCK, BCG, S&K, SSCO):
Kollegen extrem BWL lastig, Arbeitstiere von der WHU, EBS und Mannheim die Ihren ganzen Lebenslauf bereits darauf ausgelegt haben am Ende im Consulting zu landen.
Überwiegend Powerpoint, viel Wischwasch, bei quanatitativen Fragestellungen wird gerne mal ein geschätzter Wert angenommen, dennoch interessante Fragestellungen aber selten messbare Resultate oder konkrete Vorschläge.

Bis auf einen Kommilitonen waren danach alle erst einmal vom tollen Consulting geheilt. Der beste Punkt für alle war das junge Umfeld.
Vielleicht sind wir aber auch zu sehr Ingenieur bzw. zu exakt oder quantitativ für Strategieberatungen.
Aber wie gesagt, dass muss jeder für sich selbst entscheiden.
Da du ja scheinbar Insides hast, bin ich gespannt von deinen Erfahrungen zu hören.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Kann man alles fast so stehen lassen bis auf zwei elementare Dinge:

  1. Diese Art von "Mich kann keiner kündigen 100k" Jobs, die wird es auch nicht mehr 50 Jahre geben, da kannst du dir sicher sein. Jeder der mal den Eurowingsbomber über Thailand hinaus genommen hat, weiß das es mittlerweile ganz andere Wettbewerber gibt als unsere 300Mio Freunde vom Community College überm Teich. Also, klar cool das Rico und Johnny sich jetzt da nen ruhigen machen, aber ob Kevin und Chantal das in 20-30 Jahren noch können sei mal dahin gestellt.

  2. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. auch Krankheiten etc. wird auch oft unterschätzt. Ab einem gewissen Level kannst du dir es selbst in einer Top UB auch rausnehmen auf 80% zu gehen, oder gerne auch mal früher einfach heim zu gehen. Das geht sogar in PE Funds. Und vllt. ist da McK nicht das beste Beispiel aber bei Simon-Kucher gibt es etliche Beispiele wie Kollegen und Kolleginnen nicht Partner werden sondern selbstgewählt auf der Stufe darunter verweilen und ein etwas lockereres Karrieremodell fahren, mit 1-2 Tagen die Woche bei der Familie. Da würde ich sogar sagen ist UB besser, da kannst du jedes Jahr unbezahlten Urlaub nehmen und mit den Kids den Sommerurlaub verbringen (wo eh weniger los ist), auf einer Position mit etwas Feuer im Konzern geht das nicht so einfach. Und bei Krankheit nehmen viele auch Rücksicht, da du ja nicht ewig Gehaltfortzahlungen erhälst, wartet man dann evtl. auch mal gerne auf deine Genesung

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

Möchte ein paar Jahre in der Beratung verbringen und danach als Führungskraft in einen Konzern aussteigen.
Beratung, weil jung und dynamisches Team wo alle „smart“ und motiviert sind, sowie ein ähnliches Ziel verfolgen.

Habe meine Ausbildung in einem Konzern gemacht und arbeite neben dem Studium weiterhin dort. Hab also im Moment schon 4 Jahre Konzernerfahrung und weiß was mich später erwartet.

Der Konzern hält warm und sicher.
Die Kollegen in meinem Zimmer (beide knapp 50) machen 9-5 als Fachkräfte ihre knapp über 100k im Jahr, der Ende 20 Jährige Kollege im Nebenzimmer ist schon bei 80k.
Wenn bei jemandem das Kind/Eltern krank sind dann gibt es natürlich ohne zu Murren sofort Sonderulaub/Gleittag, wenn ich mal tagsüber einen Arzttermin habe oder wegen irgendwas doch früher Schluss mache ist das gar kein Problem.
Gleitzeit ist traumhaft, im Sommer gehts zB um 16 Uhr aus dem Büro ins Schwimmbad etc.

Homeoffice ist möglich, genauso wie Reduktion auf Teilzeit.
Beispiel: Kollege hat Zwillinge bekommen und sofort auf 80% reduziert. Gehaltseinbußen jetzt nicht so schlimm. Dazu noch den Home Office Tag den jeder haben kann (da arbeitet niemand wirklich von Zuhause aus, sondern beantwortet nur ein paar Mails um busy zu wirken) und er ist nur noch Montag bis Mittwoch im Büro.
Die TZ Mammies haben meistens so um die 75%. Da wird morgens um 8 das Kind in die hauseigene Kita gebracht, Lunch am Desk um sich nicht ausstechen zu müssen, und dann um 14 Uhr das Kind abgeholt und nach Hause gefahren.

Ein Kollege (Mitte 50, etwa 100k p.a.) ist quasi alle 2 Wochen für 2-3 Tage wegen „Rücken“ krank - erzählt dann aber von seinem geplanten Ski-Urlaub oder fährt dann mit der Familie im Camper durch Australien. Wird von allen nur als „Teilzeitkraft“ gesehen und bekommt von Kollegen/Vorgesetzten keine oder nur sehr wenig Arbeit, weil er bei zu viel Arbeit wegen „Rücken“ schnell mal eine Woche ausfällt. Der ist quasi unkündbar.
Wir hatten mal einen neuen Kollegen aus einer Beratung, den ich in unsere IT eingearbeitet habe, der konnte gar nicht glauben, dass sowas geht. Erzählte nur wie bei ihm solche Leute sofort geflogen wären.

Da kommen wir gleich zum Thema. Wenn man Kinder hat bzw Familie gründet ist Konzern einfach super. Hohe Sicherheit und gutes Geld. Keiner überarbeitet sich.
Aber wenn man jung ist und aufsteigen will muss man echt gegen Windmühlen kämpfen. Das ist hier alles so lahm. Wenn jemand zu „schnell“ oder zu viel Drive hat, wird direkt von den Konzernsoldaten über ihn hergezogen. Hier macht keiner einen Finger zu viel krumm - hatten mal einen wchtigen Call mit einem Kunden in Nordamerika, sollte um 19 Uhr sein weil es nicht früher ging. War für uns (Fachabteilung) ausnahmsweise ok so spät. Unser in house Syndikusanwalt wollte aber um 18 Uhr mit seiner Family Abend essen. Auf die bitte ob er nicht ausnahmsweise den Call von Zuhause mit seinem Blackberry beiwohnen könne hieß es „Nö, den lass ich immer im Büro“ - das ist Konzern.

Zum Thema Aufstieg: Junger Kollege (30) drückt jahrelang aufs Vollgas. Wird unter Murren in seiner Abteilung zum stellv. Gruppenleiter gemacht. Es heißt nur vom Konzern „Sie können froh sein, dass sie jetzt stellv. sind, aber in naher Zukunft können Sie vergessen Gruppenleiter zu werden.“ sonst würden die langjährigen Konzernbeamten der Abteilung noch revoltieren.
Ein anderer junger HiPo (32) wollte auch GL werden und hat es dann nur geschafft, weil er sich in einem anderen Geschäftsbereich und an einem anderen Standort (etwas unattraktiver) beworben hat, wo 5 Monate lang ein GL gesucht wurde, weil der Vorgänger in Rente war.

Das alles hat natürlich Vorteile und ist angenehm, möchte es aber erst in Anspruch nehmen, nachdem ich „losgesprintet“ bin. Und das geht am besten in der Beratung.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Von McK kannst du schonmal nicht sprechen, da arbeiten mehr als 50% nicht BWL-er und defintiv auch die Top Leute jeden Jahrgangs mit dabei. Das gilt auch für BCG, evtl. dann nicht für SKP (Nicht S&K) aber dort wirst du auch nicht so geschliffen ;-)

Das die meisten Projekte eher uninteressant sind stimmt, das liegt aber auch daran das du in Deutschland einfach mit den schlimmsten Markt hast. Hoher Margendruck, Reife Industrie, mit die längsten Arbeitszeiten, die fetten Jahre wo du den Konzern rettest sind sicherlich vorbei. Aber du kannst ja auch in anderen Geografien arbeiten und da gibt es defintiv noch coole Projekte. Das Start-ups an sich natürlich interessanter sein können, zweifelt denke ich niemand an. Allerdings hast du dort im Schnitt nicht deine ganzen Smarten Leute, sondern viele FTE die für 25k im Jahr Marketing und Co machen. Das sind selten die smarten Leute mit Drive sondern die die denken WLB ist wichtig und cool muss es sein und dann merken das die Kohle iwie scheiße ist. Selbst bei gut gefundeten Deutschen Online Banken musst du dir das erstmal leisten können in Berlin zu leben mit so einem Gehalt... und fyi in der Tier 2 in der ich bin haben wir mit Abstand den höchsten Hiring Anteil von TU WINGlern. Krasse quants, die 30% Maschbau warens ws.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

Ich selbst kämpfe gerade mit mir, ob ich mir dieses Consulting überhaupt antuen will.

Du scheinst relativ offensichtlich einfach keine Ahnung vom Consulting zu haben. Ist ja nicht schlimm, aber wenn man sich seine komplette Meinung über die Branche über Hörensagen gebildet hat, kann man natürlich auch zu keiner differenzierten Meinung kommen. Consulting hat viele Schattenseiten, aber an smarten Kollegen und früher Führungsverantwortung mangelt es mit Sicherheit nicht. Wer wirklich denkt, er würde in der Industrie unweigerlich innerhalb von drei Jahren Teamleiter werden, der täuscht sich gewaltig.

Habe ich gesagt, dass Consultants nicht smart sind? Das einzige was ich gesagt habe, das die smartesten im Start Up unterwegs sind und das leite ich von meiner persönlichen Erfahrung ab, die smartesten Kommilitonen sind bei mir (TU, Wing) zum Großteil zu etablierten Tech-Start Ups gegangen.

Auch Führungsverantwortung habe ich dem Consultant nicht abgesprochen, nur das man es dort schwer haben wird Mitarbeiter zu entwickeln. aufgrund der immer wechselnden Teams.

Und ja mein Einblick ist durch Erfahrungen meiner Freunde gezeichnet, die aber allesamt das selbe Bild zeichnen (MCK, BCG, S&K, SSCO):
Kollegen extrem BWL lastig, Arbeitstiere von der WHU, EBS und Mannheim die Ihren ganzen Lebenslauf bereits darauf ausgelegt haben am Ende im Consulting zu landen.
Überwiegend Powerpoint, viel Wischwasch, bei quanatitativen Fragestellungen wird gerne mal ein geschätzter Wert angenommen, dennoch interessante Fragestellungen aber selten messbare Resultate oder konkrete Vorschläge.

Bis auf einen Kommilitonen waren danach alle erst einmal vom tollen Consulting geheilt. Der beste Punkt für alle war das junge Umfeld.
Vielleicht sind wir aber auch zu sehr Ingenieur bzw. zu exakt oder quantitativ für Strategieberatungen.
Aber wie gesagt, dass muss jeder für sich selbst entscheiden.
Da du ja scheinbar Insides hast, bin ich gespannt von deinen Erfahrungen zu hören.

antworten
WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

Habe ich gesagt, dass Consultants nicht smart sind? Das einzige was ich gesagt habe, das die smartesten im Start Up unterwegs sind und das leite ich von meiner persönlichen Erfahrung ab, die smartesten Kommilitonen sind bei mir (TU, Wing) zum Großteil zu etablierten Tech-Start Ups gegangen.

Auch Führungsverantwortung habe ich dem Consultant nicht abgesprochen, nur das man es dort schwer haben wird Mitarbeiter zu entwickeln. aufgrund der immer wechselnden Teams.

Und ja mein Einblick ist durch Erfahrungen meiner Freunde gezeichnet, die aber allesamt das selbe Bild zeichnen (MCK, BCG, S&K, SSCO):
Kollegen extrem BWL lastig, Arbeitstiere von der WHU, EBS und Mannheim die Ihren ganzen Lebenslauf bereits darauf ausgelegt haben am Ende im Consulting zu landen.
Überwiegend Powerpoint, viel Wischwasch, bei quanatitativen Fragestellungen wird gerne mal ein geschätzter Wert angenommen, dennoch interessante Fragestellungen aber selten messbare Resultate oder konkrete Vorschläge.

Bis auf einen Kommilitonen waren danach alle erst einmal vom tollen Consulting geheilt. Der beste Punkt für alle war das junge Umfeld.
Vielleicht sind wir aber auch zu sehr Ingenieur bzw. zu exakt oder quantitativ für Strategieberatungen.
Aber wie gesagt, dass muss jeder für sich selbst entscheiden.
Da du ja scheinbar Insides hast, bin ich gespannt von deinen Erfahrungen zu hören.

Ich werde jetzt hier keinen Roman schreiben, aber nur mal ein paar Denkanstöße:

  • Nirgends wird das Thema Coaching und Mentoring so groß geschrieben, wie im Consulting. Das ganze Business Model stützt sich auf einer riesig aufgebauschten Feedbackkultur. Man kann das für übertrieben halten, aber hier um die Ecke zu kommen und zu behaupten, man hätte im Consulting keine Chance Mitarbeiter zu entwickeln, da sich die Teams ja ständig wechseln, zeigt einfach, dass du noch nie eine Beratung von innen gesehen hast und dir trotzdem ein Urteil erlaubst

  • Die Exotenquote ist im Consulting vergleichsweise hoch - vermutlich höher, als bei den allermeisten DAX-Unternehmen. BWLern wirst du überall in der Wirtschaft begegnen, ob du willst oder nicht, aber im Consulting ist die Quote wie gesagt noch sehr human

  • Ist Powerpoint mehr "Wischi Waschi" (wie du es nennst) als Engineering? Na klar, wäre ja auch dramatisch, wenn es nicht so wäre. Man muss sich als kleiner Student halt erstmal daran gewöhnen, dass in der freien Wirtschaft die wichtigen Entscheidungen eben immer basierend auf unvollständigen Informationen getroffen werden. Da gibt es nur höchst selten das eine, endgültig richtige Ergebnis, welches man einfach nur berechnen muss. Wem das nicht liegt, der ist im Consulting definitiv falsch aufgehoben - wird dann aber auch in jeder anderen Position mit Verantwortung irgendwann an seine Grenzen kommen.

  • Ich habe selber kein Praktikum in einem Startup gemacht und kann daher keinen persönlichen Vergleich ziehen. Zunächst einmal lehnt man sich aber wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man sagt, dass in den Startups die Varianz in Punkto Smartness deutlich größer ist als im Consulting. Ins Consulting - insbesondere zu MBB - zieht es die besten eines Jahrgangs. Das mag in einigen, handverlesenen Startups nicht anders sein, für die breite Masse würde ich dafür aber nicht meine Hand ins Feuer legen.
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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Ich frage mich warum hier einige so krass von sich auf andere schließen? Bin jetzt seit 5J am reisen und finde es immer noch gut. Bin in einer T2-3 Beratung dh beim Kunden ist meistens spätestens um 20-21 Uhr Schluss, oftmals früher. Gehe dann regelmäßig noch mit den Kollegen in der fremden Stadt in den Biergarten, ins Kino, ins Hotelspa etc je nach Jahreszeit.

Durch Freitags Home Office buche ich sämtliche Reisen in meine Heimatstadt (nicht Wohnort) oder zu Freunden in anderen Städten natürlich schon Donnerstags auf Firmenkosten, da ich Freitags dann nicht erst anreisen muss hat man richtig was vom WE.

Im Urlaub genießen meine Freundin und ich es durch die Meilen Business-Class zu fliegen, in der Lounge zu warten und im 5* Hotel (kostenlos bzw auf Punkte) auf die Suite geupgraded zu werden.

Klar fände ich das alles nicht mehr geil wenn ich eine Familie hätte.. aber unter 30 doch ein cooles Leben?

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Wird deiner Freundin alleine Zuhause nicht langweilig oder ist sie sich Consultant?

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Haha immer dieses Argument Frauen wird langweilig alleine zuhause. Dann sollen sie sich einen richtigen Job und/ oder hobbies suchen. So kann man dann auch ertragen, wenn der Freund drei Tage pro Woche weg ist...

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Wird deiner Freundin alleine Zuhause nicht langweilig oder ist sie sich Consultant?

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Deine Frau wird schon Abwechslung finden...

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Meine Freundin hat einen Vollzeitjob und Freunde. Die drei Abende die ich weg bin bringt sie schon gut rum?! Oder macht ihr sieben Tage die Woche was mit euren Freundinnen?

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Meine Freundin hat einen Vollzeitjob und Freunde. Die drei Abende die ich weg bin bringt sie schon gut rum?! Oder macht ihr sieben Tage die Woche was mit euren Freundinnen?

Bei einer Beziehung in den Anfangsphase ohne zusammen wohnen ist das alles kein Problem. Wenn man dann zusammen gezogen ist und vor allem Kinder ins Spiel kommen, ist das eine andere Sache... Wer macht den Haushalt? Kümmert sich um die Kinder? Rollenverteilung ist ja schon mal klar. Ganz angesehen davon, dass es als Vater auch für einen selber hart ist nur der Wochenend-Papa zu sein. Bei dem dann die Beziehung leidet, weil für die Frau nicht genug Zeit ist etc.. familienfreundlich ist Beratung definitiv nicht. Aber klar, paar Jahre vor Familiengründung ist das kein Problem

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Wieso Putzfrau und AuPair die Sache läuft.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Ich drehe mal den Spieß rum.

Im Konzern fängst du als High-Potential an und merkst dann nach 1-2 Jahren, dass einfach gar nichts vorangeht. Wenn du Glück hast winkt dir ein Teamleiter posten in naher Ferne. Aber von da an (Abteilungsleiter, Bereichsleiter) ist es nur noch Glücksache. Die Beförderungen werden nicht nach Peroformance vergeben, sondern wenn dein Vorgesetzter in Rente geht oder selbst befördert wird.

So geschehen bei meinem Kollegen wo ich ein Praktikum gemacht habe. Der Typ war smart und sehr motiviert. Galt im ganzen Bereich als High-Potential und ihm wurde eine rosige Zukunft vorausgesagt. Was ist passiert? Er war insgesamt 6 Jahre im Unternehmen, nach 3 Jahren wurde er Teamleiter aber danach passierte nichts mehr. Alle Abteilungsleiter waren 45+ Jahre alt. Ihm wurde deutlich gesagt, dass er aktuell nicht befördert werden kann, weil es noch genug ältere Kollegen gibt, die deutlich länger im Unternehmen sind und auf ihre Beförderung warten - ich brauche nicht zu erwähnen, dass diese älteren Kollegen bei weitem nicht die Performance des HiPo haben.

Am Ende ist er als Quereinsteiger in die Beratung gewechselt, weil er nicht dort auf seinem Posten vergreisen wollte.

Beratung ist wahrscheinlich das beste Sprungbrett für einen frischen Akademiker um schnell nach oben zu kommen. Der direkte Kontakt zum Top-Management des Kunden führt i.d.R. dazu dass es nach ein paar Jahren ein Angebot für eine freigewordene Stelle gibt. In keiner anderen Branche wird man so schnell zum Abteilungsleiter/ Bereichsleiter wie in der Beratung.

Dafür zahlt man aber auch seinen Preis: Die Arbeitszeiten sind hart, wenig Schlaf unter der Woche, manchmal muss man auch am Wochenende ran, man reist sehr viel - am Anfang ist das zugegebenermaßen noch geil. Spätestens nach 2 Monaten geht einem das ständige Packen am Sonntagabend und der früher Wecker Montags um 6 Uhr morgens auf den Geist. Man lebt regelrecht aus dem Koffer. Der Stress ist deutlich größer, der Partner/ Projektleiter wie auch der Kunde erwarten konstante Perfektion. Durch die hohen Tagessätze lassen sich die Kunden auch jeden Wunsch machen lassen. Dann die ganzen Mittag- und Abendessen mit Kunden in Fancy Restaurants - spätestens beim vierten Mal wünscht man sich man wäre gemütlich in seinem Bett und würde die Champions League bei einem Bier anschauen anstatt sich die langweilige Geschichte vom Kunden und seinem neuen Boot anzuhören - und dabei dauernd begeistert zu wirken um ja das Folgeprojekt weiterzuverkaufen.

Dafür hat die Beratung aber auch seine goldene Seite die man dann zu schätzen weiß. Wer kann schon von sich behaupten, dass er nach 1-2 Jahren 100k mit nach Hause nimmt. Die Freizeit so zu leben, in Restaurants essen zu gehen, sich Sachen zu kaufen und Urlaube zu leisten ohne dauernd auf den Preis zu schauen. Das hat schon etwas von neuer Lebensqualität. Es lebt sich einfach anders. Keine Angst mehr ums Geld zu haben, nicht jeden Cent umdrehen zu müssen und vor allem nicht auf den letzten Drücker sparen zu müssen, sondern einfach sein Leben genießen zu können, sich seine Wünsche zu erfüllen und trotzdem am Ende des Monats 1000-2000 EUR ansparen zu können hat schon seinen Reiz.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Ich drehe mal den Spieß rum.

Im Konzern fängst du als High-Potential an und merkst dann nach 1-2 Jahren, dass einfach gar nichts vorangeht. Wenn du Glück hast winkt dir ein Teamleiter posten in naher Ferne. Aber von da an (Abteilungsleiter, Bereichsleiter) ist es nur noch Glücksache. Die Beförderungen werden nicht nach Peroformance vergeben, sondern wenn dein Vorgesetzter in Rente geht oder selbst befördert wird.

So geschehen bei meinem Kollegen wo ich ein Praktikum gemacht habe. Der Typ war smart und sehr motiviert. Galt im ganzen Bereich als High-Potential und ihm wurde eine rosige Zukunft vorausgesagt. Was ist passiert? Er war insgesamt 6 Jahre im Unternehmen, nach 3 Jahren wurde er Teamleiter aber danach passierte nichts mehr. Alle Abteilungsleiter waren 45+ Jahre alt. Ihm wurde deutlich gesagt, dass er aktuell nicht befördert werden kann, weil es noch genug ältere Kollegen gibt, die deutlich länger im Unternehmen sind und auf ihre Beförderung warten - ich brauche nicht zu erwähnen, dass diese älteren Kollegen bei weitem nicht die Performance des HiPo haben.

Am Ende ist er als Quereinsteiger in die Beratung gewechselt, weil er nicht dort auf seinem Posten vergreisen wollte.

Beratung ist wahrscheinlich das beste Sprungbrett für einen frischen Akademiker um schnell nach oben zu kommen. Der direkte Kontakt zum Top-Management des Kunden führt i.d.R. dazu dass es nach ein paar Jahren ein Angebot für eine freigewordene Stelle gibt. In keiner anderen Branche wird man so schnell zum Abteilungsleiter/ Bereichsleiter wie in der Beratung.

Dafür zahlt man aber auch seinen Preis: Die Arbeitszeiten sind hart, wenig Schlaf unter der Woche, manchmal muss man auch am Wochenende ran, man reist sehr viel - am Anfang ist das zugegebenermaßen noch geil. Spätestens nach 2 Monaten geht einem das ständige Packen am Sonntagabend und der früher Wecker Montags um 6 Uhr morgens auf den Geist. Man lebt regelrecht aus dem Koffer. Der Stress ist deutlich größer, der Partner/ Projektleiter wie auch der Kunde erwarten konstante Perfektion. Durch die hohen Tagessätze lassen sich die Kunden auch jeden Wunsch machen lassen. Dann die ganzen Mittag- und Abendessen mit Kunden in Fancy Restaurants - spätestens beim vierten Mal wünscht man sich man wäre gemütlich in seinem Bett und würde die Champions League bei einem Bier anschauen anstatt sich die langweilige Geschichte vom Kunden und seinem neuen Boot anzuhören - und dabei dauernd begeistert zu wirken um ja das Folgeprojekt weiterzuverkaufen.

Dafür hat die Beratung aber auch seine goldene Seite die man dann zu schätzen weiß. Wer kann schon von sich behaupten, dass er nach 1-2 Jahren 100k mit nach Hause nimmt. Die Freizeit so zu leben, in Restaurants essen zu gehen, sich Sachen zu kaufen und Urlaube zu leisten ohne dauernd auf den Preis zu schauen. Das hat schon etwas von neuer Lebensqualität. Es lebt sich einfach anders. Keine Angst mehr ums Geld zu haben, nicht jeden Cent umdrehen zu müssen und vor allem nicht auf den letzten Drücker sparen zu müssen, sondern einfach sein Leben genießen zu können, sich seine Wünsche zu erfüllen und trotzdem am Ende des Monats 1000-2000 EUR ansparen zu können hat schon seinen Reiz.

Und hier sofort das Gegenbeispiel. Ich bin mit 28 Jahren als Vorstandsassistent bei einem DAX30 Konzern eingestiegen. Nun, drei Jahre später schimpfe ich mich Director Strategy und verdiene all in 115k, bei niemals mehr als einer 55h Woche, bzw. ich bin immer vor 19:30 aus dem Büro. Mein Kollege, ebenfalls Vorstandsassistent gewissen im selben Unternehmen, leitet nun eine Area im Nahen Osten und verdient noch mehr als ich. Es kann in Konzernen auch sehr schnell gehen.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Ich frage mich ernsthaft, wie viele von den Kommentatoren wirklich bei McK, BCG oder Bain arbeiten. Das ist teilweise absolut Gelaber, was man hier liest.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Ich drehe mal den Spieß rum.

Im Konzern fängst du als High-Potential an und merkst dann nach 1-2 Jahren, dass einfach gar nichts vorangeht. Wenn du Glück hast winkt dir ein Teamleiter posten in naher Ferne. Aber von da an (Abteilungsleiter, Bereichsleiter) ist es nur noch Glücksache. Die Beförderungen werden nicht nach Peroformance vergeben, sondern wenn dein Vorgesetzter in Rente geht oder selbst befördert wird.

So geschehen bei meinem Kollegen wo ich ein Praktikum gemacht habe. Der Typ war smart und sehr motiviert. Galt im ganzen Bereich als High-Potential und ihm wurde eine rosige Zukunft vorausgesagt. Was ist passiert? Er war insgesamt 6 Jahre im Unternehmen, nach 3 Jahren wurde er Teamleiter aber danach passierte nichts mehr. Alle Abteilungsleiter waren 45+ Jahre alt. Ihm wurde deutlich gesagt, dass er aktuell nicht befördert werden kann, weil es noch genug ältere Kollegen gibt, die deutlich länger im Unternehmen sind und auf ihre Beförderung warten - ich brauche nicht zu erwähnen, dass diese älteren Kollegen bei weitem nicht die Performance des HiPo haben.

Am Ende ist er als Quereinsteiger in die Beratung gewechselt, weil er nicht dort auf seinem Posten vergreisen wollte.

Beratung ist wahrscheinlich das beste Sprungbrett für einen frischen Akademiker um schnell nach oben zu kommen. Der direkte Kontakt zum Top-Management des Kunden führt i.d.R. dazu dass es nach ein paar Jahren ein Angebot für eine freigewordene Stelle gibt. In keiner anderen Branche wird man so schnell zum Abteilungsleiter/ Bereichsleiter wie in der Beratung.

Dafür zahlt man aber auch seinen Preis: Die Arbeitszeiten sind hart, wenig Schlaf unter der Woche, manchmal muss man auch am Wochenende ran, man reist sehr viel - am Anfang ist das zugegebenermaßen noch geil. Spätestens nach 2 Monaten geht einem das ständige Packen am Sonntagabend und der früher Wecker Montags um 6 Uhr morgens auf den Geist. Man lebt regelrecht aus dem Koffer. Der Stress ist deutlich größer, der Partner/ Projektleiter wie auch der Kunde erwarten konstante Perfektion. Durch die hohen Tagessätze lassen sich die Kunden auch jeden Wunsch machen lassen. Dann die ganzen Mittag- und Abendessen mit Kunden in Fancy Restaurants - spätestens beim vierten Mal wünscht man sich man wäre gemütlich in seinem Bett und würde die Champions League bei einem Bier anschauen anstatt sich die langweilige Geschichte vom Kunden und seinem neuen Boot anzuhören - und dabei dauernd begeistert zu wirken um ja das Folgeprojekt weiterzuverkaufen.

Dafür hat die Beratung aber auch seine goldene Seite die man dann zu schätzen weiß. Wer kann schon von sich behaupten, dass er nach 1-2 Jahren 100k mit nach Hause nimmt. Die Freizeit so zu leben, in Restaurants essen zu gehen, sich Sachen zu kaufen und Urlaube zu leisten ohne dauernd auf den Preis zu schauen. Das hat schon etwas von neuer Lebensqualität. Es lebt sich einfach anders. Keine Angst mehr ums Geld zu haben, nicht jeden Cent umdrehen zu müssen und vor allem nicht auf den letzten Drücker sparen zu müssen, sondern einfach sein Leben genießen zu können, sich seine Wünsche zu erfüllen und trotzdem am Ende des Monats 1000-2000 EUR ansparen zu können hat schon seinen Reiz.

Und hier sofort das Gegenbeispiel. Ich bin mit 28 Jahren als Vorstandsassistent bei einem DAX30 Konzern eingestiegen. Nun, drei Jahre später schimpfe ich mich Director Strategy und verdiene all in 115k, bei niemals mehr als einer 55h Woche, bzw. ich bin immer vor 19:30 aus dem Büro. Mein Kollege, ebenfalls Vorstandsassistent gewissen im selben Unternehmen, leitet nun eine Area im Nahen Osten und verdient noch mehr als ich. Es kann in Konzernen auch sehr schnell gehen.

Erstmal Chapeau zu dem Werdegang. Das Problem an deiner Schilderung: Du stellst anhand zweier Beispiele die Ausnahmen als Regel dar. Ja es geht auch in Konzernen manchmal schnell und es geht auch mal weit nach oben. ABER! es ist weniger planbar und etwas schwieriger im Konzern als im Consulting, durch dünnere Ebenen und Blockaden und "alte Hasen"

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Und hier sofort das Gegenbeispiel. Ich bin mit 28 Jahren als Vorstandsassistent bei einem DAX30 Konzern eingestiegen. Nun, drei Jahre später schimpfe ich mich Director Strategy und verdiene all in 115k, bei niemals mehr als einer 55h Woche, bzw. ich bin immer vor 19:30 aus dem Büro. Mein Kollege, ebenfalls Vorstandsassistent gewissen im selben Unternehmen, leitet nun eine Area im Nahen Osten und verdient noch mehr als ich. Es kann in Konzernen auch sehr schnell gehen.

Wobei Vorstandsassistent natürlich auch der beste Einstiegsjob in einem Konzern für jemanden mit Ambitionen ist.
Ist ja kein Geheimnis, dass die Vorstände ihre "Jungs und Mädels" an wichtigen Schaltstellen plazieren.
Das Problem kann allerdings sein, dass du auch auf der Abschussliste stehst, wenn "dein" Vorstand geschasst wird.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Naja.. die ernsthaften Vorstandsassistenzpositionen bekommt man nicht ohne Berufserfahrung. Bei mir beim Daimler sind die Vorstandsassis E4, also Teamleiterebene. Bei den anderen namenhaften Konzernen kenne ich das auch nicht anders. Absprung ist danach Abteilungsleiterebene.

Keine Ahnung in welchem DAX30 ein Director nur auf 115k kommt, aber kann nicht allzu seriös sein ;-)

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Und hier sofort das Gegenbeispiel. Ich bin mit 28 Jahren als Vorstandsassistent bei einem DAX30 Konzern eingestiegen. Nun, drei Jahre später schimpfe ich mich Director Strategy und verdiene all in 115k, bei niemals mehr als einer 55h Woche, bzw. ich bin immer vor 19:30 aus dem Büro. Mein Kollege, ebenfalls Vorstandsassistent gewissen im selben Unternehmen, leitet nun eine Area im Nahen Osten und verdient noch mehr als ich. Es kann in Konzernen auch sehr schnell gehen.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Sicherlich ein positives Beispiel aber leider eben nicht die Regel bzw. sicher, so ein Werdegang. Der typische UB Einsteiger ist mit 31 eben relativ sicher (wenn er nichts verbockt) auf PL Niveau und verdient +150 all in und steht 1-2 Jahre vor dem nächsten deutlichen Sprung. Da gibt es sowohl Kollegen die selten länger als 21 Uhr am Laptop sind (Abendessen inklusive) aber natürlich auch die, Kollegen die bis 3 Uhr Nachts machen.

Muss eben jeder selbst wissen was er will und wie er es erreicht

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Ich drehe mal den Spieß rum.

Im Konzern fängst du als High-Potential an und merkst dann nach 1-2 Jahren, dass einfach gar nichts vorangeht. Wenn du Glück hast winkt dir ein Teamleiter posten in naher Ferne. Aber von da an (Abteilungsleiter, Bereichsleiter) ist es nur noch Glücksache. Die Beförderungen werden nicht nach Peroformance vergeben, sondern wenn dein Vorgesetzter in Rente geht oder selbst befördert wird.

So geschehen bei meinem Kollegen wo ich ein Praktikum gemacht habe. Der Typ war smart und sehr motiviert. Galt im ganzen Bereich als High-Potential und ihm wurde eine rosige Zukunft vorausgesagt. Was ist passiert? Er war insgesamt 6 Jahre im Unternehmen, nach 3 Jahren wurde er Teamleiter aber danach passierte nichts mehr. Alle Abteilungsleiter waren 45+ Jahre alt. Ihm wurde deutlich gesagt, dass er aktuell nicht befördert werden kann, weil es noch genug ältere Kollegen gibt, die deutlich länger im Unternehmen sind und auf ihre Beförderung warten - ich brauche nicht zu erwähnen, dass diese älteren Kollegen bei weitem nicht die Performance des HiPo haben.

Am Ende ist er als Quereinsteiger in die Beratung gewechselt, weil er nicht dort auf seinem Posten vergreisen wollte.

Beratung ist wahrscheinlich das beste Sprungbrett für einen frischen Akademiker um schnell nach oben zu kommen. Der direkte Kontakt zum Top-Management des Kunden führt i.d.R. dazu dass es nach ein paar Jahren ein Angebot für eine freigewordene Stelle gibt. In keiner anderen Branche wird man so schnell zum Abteilungsleiter/ Bereichsleiter wie in der Beratung.

Dafür zahlt man aber auch seinen Preis: Die Arbeitszeiten sind hart, wenig Schlaf unter der Woche, manchmal muss man auch am Wochenende ran, man reist sehr viel - am Anfang ist das zugegebenermaßen noch geil. Spätestens nach 2 Monaten geht einem das ständige Packen am Sonntagabend und der früher Wecker Montags um 6 Uhr morgens auf den Geist. Man lebt regelrecht aus dem Koffer. Der Stress ist deutlich größer, der Partner/ Projektleiter wie auch der Kunde erwarten konstante Perfektion. Durch die hohen Tagessätze lassen sich die Kunden auch jeden Wunsch machen lassen. Dann die ganzen Mittag- und Abendessen mit Kunden in Fancy Restaurants - spätestens beim vierten Mal wünscht man sich man wäre gemütlich in seinem Bett und würde die Champions League bei einem Bier anschauen anstatt sich die langweilige Geschichte vom Kunden und seinem neuen Boot anzuhören - und dabei dauernd begeistert zu wirken um ja das Folgeprojekt weiterzuverkaufen.

Dafür hat die Beratung aber auch seine goldene Seite die man dann zu schätzen weiß. Wer kann schon von sich behaupten, dass er nach 1-2 Jahren 100k mit nach Hause nimmt. Die Freizeit so zu leben, in Restaurants essen zu gehen, sich Sachen zu kaufen und Urlaube zu leisten ohne dauernd auf den Preis zu schauen. Das hat schon etwas von neuer Lebensqualität. Es lebt sich einfach anders. Keine Angst mehr ums Geld zu haben, nicht jeden Cent umdrehen zu müssen und vor allem nicht auf den letzten Drücker sparen zu müssen, sondern einfach sein Leben genießen zu können, sich seine Wünsche zu erfüllen und trotzdem am Ende des Monats 1000-2000 EUR ansparen zu können hat schon seinen Reiz.

Und hier sofort das Gegenbeispiel. Ich bin mit 28 Jahren als Vorstandsassistent bei einem DAX30 Konzern eingestiegen. Nun, drei Jahre später schimpfe ich mich Director Strategy und verdiene all in 115k, bei niemals mehr als einer 55h Woche, bzw. ich bin immer vor 19:30 aus dem Büro. Mein Kollege, ebenfalls Vorstandsassistent gewissen im selben Unternehmen, leitet nun eine Area im Nahen Osten und verdient noch mehr als ich. Es kann in Konzernen auch sehr schnell gehen.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

die Frage ist doch, warum will jeder ins Investment Banking.

Nur die, die es nicht ins IB schaffen, probieren die UB Route ;)

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Absoluter Schwachsinn. Ich bspw. könnte mir gut vorstellen die UB Richtung einzuschlagen, würde aber never ever ins IB gehen wollen.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

die Frage ist doch, warum will jeder ins Investment Banking.

Nur die, die es nicht ins IB schaffen, probieren die UB Route ;)

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Absoluter Schwachsinn. Ich bspw. könnte mir gut vorstellen die UB Richtung einzuschlagen, würde aber never ever ins IB gehen wollen.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

die Frage ist doch, warum will jeder ins Investment Banking.

Nur die, die es nicht ins IB schaffen, probieren die UB Route ;)

+1

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Naja.. die ernsthaften Vorstandsassistenzpositionen bekommt man nicht ohne Berufserfahrung. Bei mir beim Daimler sind die Vorstandsassis E4, also Teamleiterebene. Bei den anderen namenhaften Konzernen kenne ich das auch nicht anders. Absprung ist danach Abteilungsleiterebene.

Keine Ahnung in welchem DAX30 ein Director nur auf 115k kommt, aber kann nicht allzu seriös sein ;-)

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Und hier sofort das Gegenbeispiel. Ich bin mit 28 Jahren als Vorstandsassistent bei einem DAX30 Konzern eingestiegen. Nun, drei Jahre später schimpfe ich mich Director Strategy und verdiene all in 115k, bei niemals mehr als einer 55h Woche, bzw. ich bin immer vor 19:30 aus dem Büro. Mein Kollege, ebenfalls Vorstandsassistent gewissen im selben Unternehmen, leitet nun eine Area im Nahen Osten und verdient noch mehr als ich. Es kann in Konzernen auch sehr schnell gehen.

Du hast einfach keine Ahnung, lieber Daimler-Trainee ;)

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Wie oft hier das Wort "smart" fällt...

Ist euch mal aufgefallen, dass Berater abseits ihrer Arbeitgeber oft keiner leiden kann?

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Überschätzt heutzutage nicht mehr die Exit-Möglichkeiten.. der Sprung in Führungsverantwortung nach paar Jahren Consulting ist nicht mehr selbstverständlich. Selbst nach MBB steigen viele genau dort ein wo sie auch ohne UB Erfahrung wären. Siehe Corporate Development Abteilungen z.b. bei den Autobauern wo sich ex MBBler tummeln, ohne Führungsverantwortung auf Sachbearbeiterebene.

Es gibt einfach zu viele Berater mittlerweile und die Beratungen expandieren wie blöd. Firmen vergeben immer mehr Aufträge an Berater, die früher intern gemacht wurden. Ergebnis: Mehr (ex) Berater auf immer weniger attraktive Exit-Möglichkeiten. Dazu kommt noch, dass stellen in Konzernen immer spezieller werden. Der Consulting Allrounder ist da doch weniger gefragt...

Consulting als Berufseinsteiger kann definitiv eine super Sache sein. Aber nur wegen den Exit-Möglichkeiten würde ich das keinem mehr raten...

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Interessante Randnotiz: Ich arbeite bei einem DAX30 Unternehmen am Bereich Innovation und wir haben Arbeitspakete and McK-Berater ausgelagert, die wir selber nicht machen wollten (aber durchaus konnten). Der Nimbus und der (übertriebene) Respekt vor MBB-Beratern schwindet konsequent, insbesondere weil immer mehr DAX30-Konzerne Schlüsselpositionen intern mit eigenem Nachwuchs besetzen.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Interessante Randnotiz: Ich arbeite bei einem DAX30 Unternehmen am Bereich Innovation und wir haben Arbeitspakete and McK-Berater ausgelagert, die wir selber nicht machen wollten (aber durchaus konnten). Der Nimbus und der (übertriebene) Respekt vor MBB-Beratern schwindet konsequent, insbesondere weil immer mehr DAX30-Konzerne Schlüsselpositionen intern mit eigenem Nachwuchs besetzen.

Natürlich konntet ihr das alles selber, lieber Sachbearbeiter. Ignorance is bliss.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Interessante Randnotiz: Ich arbeite bei einem DAX30 Unternehmen am Bereich Innovation und wir haben Arbeitspakete and McK-Berater ausgelagert, die wir selber nicht machen wollten (aber durchaus konnten). Der Nimbus und der (übertriebene) Respekt vor MBB-Beratern schwindet konsequent, insbesondere weil immer mehr DAX30-Konzerne Schlüsselpositionen intern mit eigenem Nachwuchs besetzen.

Natürlich konntet ihr das alles selber, lieber Sachbearbeiter. Ignorance is bliss.

Also ich bin auch im Consulting (nicht MBB) und es kommt mittlerweile (gefühlt) häufiger vor, dass absolute Linien Aufgaben an Beratungshäuser gehen.
Hat ein bisschen einen Leiharbeiter touch.

Einer meiner ehemaligen Kommilitonen sitzt seit 4 Jahren in einer Versicherung in München und macht Linie. Ist dennoch mittlerweile Manager bei EY.
Als ich noch Junior war und 5 Monate im Projekt Linie gemacht habe (habe dann gekündigt) wurde ich durch einen Senior Manager (62J alt) von T2 ersetzt.
Der Kerl hat dann banalste GeVos in einem Host System durchgeführt.... Tag ein Tag aus.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Und hier sofort das Gegenbeispiel. Ich bin mit 28 Jahren als Vorstandsassistent bei einem DAX30 Konzern eingestiegen. Nun, drei Jahre später schimpfe ich mich Director Strategy und verdiene all in 115k, bei niemals mehr als einer 55h Woche, bzw. ich bin immer vor 19:30 aus dem Büro. Mein Kollege, ebenfalls Vorstandsassistent gewissen im selben Unternehmen, leitet nun eine Area im Nahen Osten und verdient noch mehr als ich. Es kann in Konzernen auch sehr schnell gehen.

Du vergisst leider , dass es solche Stellen für Absolventen nicht mal eben so gibt. Da ist es einfacher bei MBB genommen zu werden die jährlich tausende Berater von der Uni einstellen, als direkt nach der Uni im DAX30 als Vorstandsassi unterzukommen...

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Stimme zu, liegt aber auch an den Leuten. Arbeite in einem Bundesministerium und wir haben gelegentlich mit Beratern (inkl McKinsey) zu tun. In Top Beratungen sind scheinbar nicht mehr nur Top Leute.. Charisma, Ausdrucksvermögen etc oft nicht sehr beeindruckend, um das mal vorsichtig auszudrücken. Wenn ich das teils mit ähnlich alten Kollegen in Brüssel, von anderen (supra-)nationalen Institutionen & NGOs vergleiche, fallen die Berater da schon oft ab. Ein MBB Nimbus ist da echt nicht mehr vorhanden..

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Interessante Randnotiz: Ich arbeite bei einem DAX30 Unternehmen am Bereich Innovation und wir haben Arbeitspakete and McK-Berater ausgelagert, die wir selber nicht machen wollten (aber durchaus konnten). Der Nimbus und der (übertriebene) Respekt vor MBB-Beratern schwindet konsequent, insbesondere weil immer mehr DAX30-Konzerne Schlüsselpositionen intern mit eigenem Nachwuchs besetzen.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Nach Jahren schaue ich mal wieder hier ins Forum rein, welches ich als Absolvent (2009) jeden Tag besucht hatte und bin überrascht wie differenziert die Meinungen nun sind. Vor knapp 10 Jahren war es safe, dass man nach 3 Jahren MBB auf Teamleiter/Abteilungsleiter-Ebene in großen Konzernen (häufig ehemalige Kunden) einsteigt und ein Tier1 Consulting das absolute non plus ultra darstellte. Es scheint wirklich ein Comeback der Corporates zu geben und eine deutlich kritischere Absolventen-Generation.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Nach Jahren schaue ich mal wieder hier ins Forum rein, welches ich als Absolvent (2009) jeden Tag besucht hatte und bin überrascht wie differenziert die Meinungen nun sind. Vor knapp 10 Jahren war es safe, dass man nach 3 Jahren MBB auf Teamleiter/Abteilungsleiter-Ebene in großen Konzernen (häufig ehemalige Kunden) einsteigt und ein Tier1 Consulting das absolute non plus ultra darstellte. Es scheint wirklich ein Comeback der Corporates zu geben und eine deutlich kritischere Absolventen-Generation.

In der Corporate Welt wird halt jeder Hansel genommen. Die Masse ist dann eben einfach lauter als eine kleine Spitzengruppe. Das Proletariat hat schon immer versucht, sich auf das selbe Level zu heben wie die Elite. Macht das Ganze aber nicht weniger lächerlich.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Er meint sicher NETTO!

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Naja.. die ernsthaften Vorstandsassistenzpositionen bekommt man nicht ohne Berufserfahrung. Bei mir beim Daimler sind die Vorstandsassis E4, also Teamleiterebene. Bei den anderen namenhaften Konzernen kenne ich das auch nicht anders. Absprung ist danach Abteilungsleiterebene.

Keine Ahnung in welchem DAX30 ein Director nur auf 115k kommt, aber kann nicht allzu seriös sein ;-)

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Und hier sofort das Gegenbeispiel. Ich bin mit 28 Jahren als Vorstandsassistent bei einem DAX30 Konzern eingestiegen. Nun, drei Jahre später schimpfe ich mich Director Strategy und verdiene all in 115k, bei niemals mehr als einer 55h Woche, bzw. ich bin immer vor 19:30 aus dem Büro. Mein Kollege, ebenfalls Vorstandsassistent gewissen im selben Unternehmen, leitet nun eine Area im Nahen Osten und verdient noch mehr als ich. Es kann in Konzernen auch sehr schnell gehen.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Ich habe nach dem Studium 3 Jahre im Consulting gearbeitet und bin dann in einen Konzern gewechselt (Nein, keine Führungsrolle ;). Vieles in diesem Thread kann ich so für mich unterschreiben, sowohl was Consulting als auch was das Arbeiten im Konzern angeht.

  • Die jungen Kollegen im Consulting sind toll. Es herrscht eine "Du" Kultur und ich verstand mich mit den meisten Kollegen auf Anhieb. Einige sind heute noch Freunde von mir und man unternimmt hin und wieder was.

  • Die Kollegen im Konzern sind alle etwas gesetzter, häufig älter. In meiner Abteilung liegt der Altersdurchschnitt bei 45. Gemeinsame Hobbies habe ich hier kaum gefunden. Fast alle haben Kinder und reden gerne über ihre Familien. Nett sind sie trotzdem alle. Viele kommen witzigerweise auch aus der Beratung.

  • Das Arbeiten im Consulting kann spassig und abwechslungsreich sein, wenn man das richtige Projekt erwischt und es nicht länger als 6 Monate dauert. Wenn man Pech hat, landet man allerdings auf irgendeinem "Staff Augmentation" Projekt und macht PMO für die nächsten 2 Jahre. Das ist Langeweile pur und sorgt auch noch dafür, dass man wenig lernt. Linientätigkeiten werden auch gerne den teuren Beratern aufs Auge gedrückt und da man nun mal viel Geld kostet, muss man dann immer lächeln und den Scheiß runterschlucken.

  • Die Arbeit im Konzern ist unfassbar langsam. In den ersten Wochen konnte ich nicht fassen wie wenig ich im Grunde zu tun habe und wie gut ich dafür im Gegenzug bezahlt werde. Ich habe selten mehr als 2-3 Stunden am Tag wirklich gearbeitet und war noch nie nach 18 Uhr zuhause. Ich musste lernen mir die Arbeit über den Tag zu verteilen. Man kann schließlich nicht ewig das Internet leer lesen bis das Gehirn komplett abschaltet.

  • Wer nicht gerade bei MBB oder Tier 2 anfängt, der wird einfach beschissen bezahlt für das was er leisten soll. Ich war bei einer Big 4 (Ja, auch das ist Consulting ;) und kann nur sagen, dass mir die Tränen kamen als ich mal meinen Stundensatz ausgerechnet habe. Die Knete die man reinholt, landet in den Taschen der Partner, Senior Manager und (teilweise) Manager. Für alle da drunter bleiben meist nur Krümel.

  • Am Anfang hat mich das Reisen noch fasziniert. Mit der Zeit ging es mir aber nur noch auf den Zeiger. Sonntags Kofferpacken, Montags um 5 Uhr raus und sich mit den anderen auf den Bahnsteig / in die Abflughalle stellen. Sich darüber ärgern wenn mal wieder ein Zug / Flieger ausfällt oder Verspätung hat. 3-4 Nächte die Woche im Hotel übernachten. Irgendwann war mir das wirklich zu blöd und einer der Hauptgründe warum ich aufgehört habe. Sogar das Abendessen mit den Kollegen Abends ging mir irgendwann auf die Nerven, da es häufig nur um die Arbeit ging oder irgendeinen oberflächlichen Mist.

  • Wenn man mit dem Kunden Mittagessen geht, ist das für mich keine Mittagspause. Aufschreiben durfte man es trotzdem nicht.

  • Im Consulting bin ich sehr schnell aufgestiegen. Vor meinem Wechsel war ich auf einem guten Weg zum Manager. Bei meinem Wechsel hat man mir die Position dann auch angeboten, aber da wars zu spät.

  • Im Konzern habe ich zwar theoretisch die Möglichkeit Abteilungsleiter zu werden, praktisch wollen das jedoch alle und der Chef will noch längst nicht in Rente.

  • Im Consulting habe ich jedes Jahr gut 10% Gehaltserhöhung bekommen. Das Problem war nur, dass 10% von wenig immer noch wenig war.

  • Im Konzern hat man mir bereits zum Wechsel 40% mehr Gehalt geboten. Inzwischen habe ich noch einen Dienstwagen (Audi), Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, 34 Urlaubstage und Gleitzeit.

Die spannenderen Themen hatte ich definitiv im Consulting. Für mich war das aber auf Dauer kein Lifestyle. Man muss das definitiv mögen. Ich bereue nicht es gemacht zu haben. Ich habe dort sehr viel in sehr kurzer Zeit gelernt. Ich möchte aber auch auf keinen Fall zurück ;)

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Damit ist eigentlich alles gesagt

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

34 Tage? Du bist nicht zufällig in einem Polymer-Unternehmen tätig? :-)

WiWi Gast schrieb am 24.04.2018:

Ich habe nach dem Studium 3 Jahre im Consulting gearbeitet und bin dann in einen Konzern gewechselt (Nein, keine Führungsrolle ;). Vieles in diesem Thread kann ich so für mich unterschreiben, sowohl was Consulting als auch was das Arbeiten im Konzern angeht.

  • Die jungen Kollegen im Consulting sind toll. Es herrscht eine "Du" Kultur und ich verstand mich mit den meisten Kollegen auf Anhieb. Einige sind heute noch Freunde von mir und man unternimmt hin und wieder was.

  • Die Kollegen im Konzern sind alle etwas gesetzter, häufig älter. In meiner Abteilung liegt der Altersdurchschnitt bei 45. Gemeinsame Hobbies habe ich hier kaum gefunden. Fast alle haben Kinder und reden gerne über ihre Familien. Nett sind sie trotzdem alle. Viele kommen witzigerweise auch aus der Beratung.

  • Das Arbeiten im Consulting kann spassig und abwechslungsreich sein, wenn man das richtige Projekt erwischt und es nicht länger als 6 Monate dauert. Wenn man Pech hat, landet man allerdings auf irgendeinem "Staff Augmentation" Projekt und macht PMO für die nächsten 2 Jahre. Das ist Langeweile pur und sorgt auch noch dafür, dass man wenig lernt. Linientätigkeiten werden auch gerne den teuren Beratern aufs Auge gedrückt und da man nun mal viel Geld kostet, muss man dann immer lächeln und den Scheiß runterschlucken.

  • Die Arbeit im Konzern ist unfassbar langsam. In den ersten Wochen konnte ich nicht fassen wie wenig ich im Grunde zu tun habe und wie gut ich dafür im Gegenzug bezahlt werde. Ich habe selten mehr als 2-3 Stunden am Tag wirklich gearbeitet und war noch nie nach 18 Uhr zuhause. Ich musste lernen mir die Arbeit über den Tag zu verteilen. Man kann schließlich nicht ewig das Internet leer lesen bis das Gehirn komplett abschaltet.

  • Wer nicht gerade bei MBB oder Tier 2 anfängt, der wird einfach beschissen bezahlt für das was er leisten soll. Ich war bei einer Big 4 (Ja, auch das ist Consulting ;) und kann nur sagen, dass mir die Tränen kamen als ich mal meinen Stundensatz ausgerechnet habe. Die Knete die man reinholt, landet in den Taschen der Partner, Senior Manager und (teilweise) Manager. Für alle da drunter bleiben meist nur Krümel.

  • Am Anfang hat mich das Reisen noch fasziniert. Mit der Zeit ging es mir aber nur noch auf den Zeiger. Sonntags Kofferpacken, Montags um 5 Uhr raus und sich mit den anderen auf den Bahnsteig / in die Abflughalle stellen. Sich darüber ärgern wenn mal wieder ein Zug / Flieger ausfällt oder Verspätung hat. 3-4 Nächte die Woche im Hotel übernachten. Irgendwann war mir das wirklich zu blöd und einer der Hauptgründe warum ich aufgehört habe. Sogar das Abendessen mit den Kollegen Abends ging mir irgendwann auf die Nerven, da es häufig nur um die Arbeit ging oder irgendeinen oberflächlichen Mist.

  • Wenn man mit dem Kunden Mittagessen geht, ist das für mich keine Mittagspause. Aufschreiben durfte man es trotzdem nicht.

  • Im Consulting bin ich sehr schnell aufgestiegen. Vor meinem Wechsel war ich auf einem guten Weg zum Manager. Bei meinem Wechsel hat man mir die Position dann auch angeboten, aber da wars zu spät.

  • Im Konzern habe ich zwar theoretisch die Möglichkeit Abteilungsleiter zu werden, praktisch wollen das jedoch alle und der Chef will noch längst nicht in Rente.

  • Im Consulting habe ich jedes Jahr gut 10% Gehaltserhöhung bekommen. Das Problem war nur, dass 10% von wenig immer noch wenig war.

  • Im Konzern hat man mir bereits zum Wechsel 40% mehr Gehalt geboten. Inzwischen habe ich noch einen Dienstwagen (Audi), Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, 34 Urlaubstage und Gleitzeit.

Die spannenderen Themen hatte ich definitiv im Consulting. Für mich war das aber auf Dauer kein Lifestyle. Man muss das definitiv mögen. Ich bereue nicht es gemacht zu haben. Ich habe dort sehr viel in sehr kurzer Zeit gelernt. Ich möchte aber auch auf keinen Fall zurück ;)

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Kann man bei MBB/T2 UB problemlos von Frankfurt nach Berlin wechseln?
Was muss man dabei beachten?
Ab wann kann man wechseln, bzw. hat der direkte Einstieg in Berlin statt FFM Nachteile?

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Wo du wohnst spielt im Consulting doch keine Rolle

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

WiWi Gast schrieb am 23.04.2018:

Ich hätte gerne eine Erklärung warum hier so viele auf Consulting abfahren?

Ich sehe einfach keine Vorteile und ernsthafte Diskussion wäre interessant.

weil die Leute nicht leisten können/wollen

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Weil jeder im Consulting reich wird, entweder als Partner, oder man gründet ein Startup (durch den Job bekommt man viele Ideen + Netzwerk) oder als Exit zu einer Top-Management Position in einem DAX-Unternehmen.

Sonst noch spannende Themen, Teamdinner, fancy Hotels, Business Class und und und

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

WiWi Gast schrieb am 07.01.2020:

Weil jeder im Consulting reich wird, entweder als Partner, oder man gründet ein Startup (durch den Job bekommt man viele Ideen + Netzwerk) oder als Exit zu einer Top-Management Position in einem DAX-Unternehmen.

Sonst noch spannende Themen, Teamdinner, fancy Hotels, Business Class und und und

Aufwachen kleiner, es ist schon 8.00 Uhr.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

WiWi Gast schrieb am 07.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 07.01.2020:

Weil jeder im Consulting reich wird, entweder als Partner, oder man gründet ein Startup (durch den Job bekommt man viele Ideen + Netzwerk) oder als Exit zu einer Top-Management Position in einem DAX-Unternehmen.

Sonst noch spannende Themen, Teamdinner, fancy Hotels, Business Class und und und

Aufwachen kleiner, es ist schon 8.00 Uhr.

was soll daran nicht stimmen? :D ist doch so, laut wiwi-treff

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

Im Consulting gibt es schnelles Geld und wenig echte Verantwortung. Nicht jeder traut sich Budget- und Personalverantwortlichkeit zu, wie sie ein Manager in Unternehmen zu tragen hat.

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WiWi Gast

Warum will jeder ins Consulting?

WiWi Gast schrieb am 07.01.2020:

Im Consulting gibt es schnelles Geld und wenig echte Verantwortung. Nicht jeder traut sich Budget- und Personalverantwortlichkeit zu, wie sie ein Manager in Unternehmen zu tragen hat.

Ich glaube nach 20 Jahren im Unternehmen würde ich mir das langsam zutrauen. Zumindest für die Praktikanten.

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