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Berufseinstieg: Wo & WieöD

Vorteile Öffentlicher Dienst

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WiWi Gast

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Warum zieht es manche in den öffentlichen Dienst ? Sicherheit des Arbeitsplatzes kann ich verstehen, aber darüber hinaus? Die Bezahlung ist idR mau (von den Bundesbehörden mal abgesehen) und heutzutage haben auch Großunternehmen Tarifverträge bezüglich Gehaltssteigerung.

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WiWi Gast

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Warum zieht es manche in den öffentlichen Dienst ? Sicherheit des Arbeitsplatzes kann ich verstehen, aber darüber hinaus? Die Bezahlung ist idR mau (von den Bundesbehörden mal abgesehen) und heutzutage haben auch Großunternehmen Tarifverträge bezüglich Gehaltssteigerung.

Hm, weil sie Interesse an Arbeit und Dienstleistung für die Öffentlichkeit haben? Weil sie Verwaltung mögen? Es geht nicht immer nur darum, wo man am besten zahlt....

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Warum zieht es manche in den öffentlichen Dienst ? Sicherheit des Arbeitsplatzes kann ich verstehen, aber darüber hinaus? Die Bezahlung ist idR mau (von den Bundesbehörden mal abgesehen) und heutzutage haben auch Großunternehmen Tarifverträge bezüglich Gehaltssteigerung.

Die Bezahlung ist wenn man alles berücksichtigt viel weniger mau als immer angenommen wird.

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WiWi Gast

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Gutes Gehalt,
Kein Stress, kein Leistungsdruck, musst dich nie weiterentwickeln, Sicherheit, vorgegebene Wege/Prozesse, auch für schlechte-ängstliche Leute zugänglich, private Versicherung und Sicherheit.

(Habe letztens ein Radiointerview im DLF gehört, da hat der ÖD Kandidat auch 4 mal Sicherheit und kein Leistungsdruck in einem Satz erwähnt, auf die Frage, warum ihm sein Job „Spaß“ macht)

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Warum zieht es manche in den öffentlichen Dienst ? Sicherheit des Arbeitsplatzes kann ich verstehen, aber darüber hinaus? Die Bezahlung ist idR mau (von den Bundesbehörden mal abgesehen) und heutzutage haben auch Großunternehmen Tarifverträge bezüglich Gehaltssteigerung.

Die Bezahlung ist wenn man alles berücksichtigt viel weniger mau als immer angenommen wird.

Auf lange Sicht gewiss nicht. Hängt stark halt davon ab wie man eingestuft wird.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Warum zieht es manche in den öffentlichen Dienst ? Sicherheit des Arbeitsplatzes kann ich verstehen, aber darüber hinaus? Die Bezahlung ist idR mau (von den Bundesbehörden mal abgesehen) und heutzutage haben auch Großunternehmen Tarifverträge bezüglich Gehaltssteigerung.

Die Bezahlung ist wenn man alles berücksichtigt viel weniger mau als immer angenommen wird.

Für das was man arbeitet ist die Bezahlung super.
Kaum Steuern + Pension.

Problem ist nur, dass die meisten Beamten sehr weltfremd sind und von Brutto-Netto noch nie gehört haben....

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Auf lange Sicht gewiss nicht. Hängt stark halt davon ab wie man eingestuft wird.

Was heißt auf lange Sicht? Macht auf lange Sicht jeder in der Wirtschaft Karriere? Ganz gewiss nicht. Sehr viele bleiben auf ihrer 50-60k Stelle sitzen und dann sieht der ÖD u.U. schon wieder recht verlockend aus. Nicht umsonst sind die Bewerberzahlen auch von Wechseln aus der Wirtschaft sehr hoch.
Hier wird immer mit Konzernstellen, super Tarifverrtägen, etc. argumentiert, dabei wird aber vergessen, dass diese Stellen die Ausnahme und nicht die Regel sind.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Habe letztens ein Radiointerview im DLF gehört, da hat der ÖD Kandidat auch 4 mal Sicherheit und kein Leistungsdruck in einem Satz erwähnt, auf die Frage, warum ihm sein Job „Spaß“ macht

Pruuuuuuuuuust *hust*
ups warum drehn sich alle um?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Auf lange Sicht gewiss nicht. Hängt stark halt davon ab wie man eingestuft wird.

Was heißt auf lange Sicht? Macht auf lange Sicht jeder in der Wirtschaft Karriere? Ganz gewiss nicht. Sehr viele bleiben auf ihrer 50-60k Stelle sitzen und dann sieht der ÖD u.U. schon wieder recht verlockend aus. Nicht umsonst sind die Bewerberzahlen auch von Wechseln aus der Wirtschaft sehr hoch.
Hier wird immer mit Konzernstellen, super Tarifverrtägen, etc. argumentiert, dabei wird aber vergessen, dass diese Stellen die Ausnahme und nicht die Regel sind.

Danke. So siehts aus.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Gutes Gehalt,
Kein Stress, kein Leistungsdruck, musst dich nie weiterentwickeln, Sicherheit, vorgegebene Wege/Prozesse, auch für schlechte-ängstliche Leute zugänglich, private Versicherung und Sicherheit.

(Habe letztens ein Radiointerview im DLF gehört, da hat der ÖD Kandidat auch 4 mal Sicherheit und kein Leistungsdruck in einem Satz erwähnt, auf die Frage, warum ihm sein Job „Spaß“ macht)

Differenziere bitte Angestellte und Beamte, nur letztere haben Privatversicherung. Würde dir sicherlich aber keine Freude bereiten, da monatlich mehrere hundert Euro reinzustecken, oder? Musst dich nie weiterentwickeln?! Wir haben ne vorgeschriebene Anzahl an Weiterbildungen jedes verdammte Jahr, also komm mir nicht mit solchen Phantastereien - wenn man keine Ahnung hat und so...."ich habe gehört"....ja ja , ich habe auch vieles gehört, muss deswegen nicht wahr sein

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WiWi Gast

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So geil wiedermal hier im Forum. Einige spielen sich auf „im Öffi wissen die nicht was Brutto-Netto ist .... blabla ... die machen nichts .. Pension“ -> Im öffentlichen Dienst werden heutzutage die wenigstens Verbeamtet bei Sachbearbeiterstellen.

Es ist ein großer Unterschied zwischen öffentlicher Dienst bei Sachbearbeiterstellen und Beamtenstatus. Für Bachelor gibt es im öffentlichen Dienst meist E9 -> Zu Beginn 1,8k netto. Ab und an E12 -> sind dann zu Beginn 2,2k netto.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Auf lange Sicht gewiss nicht. Hängt stark halt davon ab wie man eingestuft wird.

Was heißt auf lange Sicht? Macht auf lange Sicht jeder in der Wirtschaft Karriere? Ganz gewiss nicht. Sehr viele bleiben auf ihrer 50-60k Stelle sitzen und dann sieht der ÖD u.U. schon wieder recht verlockend aus. Nicht umsonst sind die Bewerberzahlen auch von Wechseln aus der Wirtschaft sehr hoch.
Hier wird immer mit Konzernstellen, super Tarifverrtägen, etc. argumentiert, dabei wird aber vergessen, dass diese Stellen die Ausnahme und nicht die Regel sind.

Und auch nur ein Bruchteil von den Angestellten werden verbeamtet. Und ins Bundes/Landesministerium muss man auch erstmal reinkommen.

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WiWi Gast

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Ich habe das zwar gestern in einem anderen Thread so oder so ähnlich auch schon mal geschrieben, aber gern nochmal:

Ich bin als Jurist von einer Big4 in eine Ministerium (hD) in Ostdeutschland gewechselt. Komme mit meiner Frau, die ebenfalls im hD verbeamtet ist auf ein Haushalts-Netto von etwas mehr als 7K (wobei man noch die KV abziehen müsste bzw. Kindergeld dazu). Damit wird man niemals reich werden oder zur Oberschicht gehören. Aber es reicht hier für ein gehobenes Eigenheim im Grünen.

Die Vorteile, die wir als junge Eltern genießen, liegen auf der Hand: Man muss sich auf Arbeit nicht zu Tode stressen, der Dienstherr guckt nicht blöd, wenn das Kind krank ist (O-Ton der Kollegen und Vorgesetzten: Familie geht immer vor), man ist finanziell einigermaßen abgesichert und muss sich keine Gedanken über die Altersvorsorge machen. Bei der Big4 war die Arbeit aber definitiv auch nicht schlecht! Aber der Leistungsdruck (Stichwort billable hours) und die (Un-)Flexibilität war deutlich höher. Und ja, zumindest bei uns im Ministerium ist der Dienstherr, was die Arbeitszeiten, betrifft durchweg flexibel. Arbeiten ist im Zeitfenster von 6:00 bis 22:30 Uhr möglich, jede Sekunde die als Überstunde gemacht wird, ist elektronisch erfasst und kann abgefeiert werden, es gibt einen Anspruch auf 10 Sonderurlaubstage, wenn das Kind krank ist. Ich habe (freiwillig) auch zu Hause Zugriff auf meine E-Mail und den Server und kann von dort aus arbeiten, könnte aber auch Home-Office beantragen.

So paradox es klingt: Obwohl ich mich durch das Beamtenverhältnis viel enger an den Dienstherrn gebunden habe, fühle ich mich jetzt deutlich freier. Und eins ist meine Arbeit nicht: langweilig! Ich habe sehr viele intellektuell und konzeptionell herausfordernde Tätigkeiten. Nur, dass ich mir jetzt keine Gedanken mehr machen muss, wie ich sie abrechne.

Zum Thema Sicherheit: Ich bin nun definitiv kein Sicherheitsfanatiker, der immer Netz und doppelten Boden braucht. Aber der digital Wandel (LegalTech) wird nach meiner Auffassung die Branche noch stark beschäftigen...

Aber gar keine Frage eins steht auch fest: der ÖD hat auch seine Nachteile! :-) Insgesamt glaube ich mittlerweile, dass es nicht DEN Job für das ganze Leben gibt, sondern dass man das von der jeweiligen Lebensphase und den eigenen Bedürfnissen abhängig machen sollte.

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WiWi Gast

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nicht jeder hat Lust was zu leisten. Studiert ja auch nicht jeder Medizin. ganz einfach.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

nicht jeder hat Lust was zu leisten. Studiert ja auch nicht jeder Medizin. ganz einfach.

Erklär doch mal bitte den Polizisten, Lehrern, Krankenschwestern (!!), Feuerwehrleuten, usw.ff., dass die keinen Bock haben was zu leisten.

Wiwi-Treff Definition von "Öffentlicher Dienst": Verwaltung, bei der Beamte abwechselnd pennen oder Kaffee trinken?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Gutes Gehalt,
Kein Stress, kein Leistungsdruck, musst dich nie weiterentwickeln, Sicherheit, vorgegebene Wege/Prozesse, auch für schlechte-ängstliche Leute zugänglich, private Versicherung und Sicherheit.

(Habe letztens ein Radiointerview im DLF gehört, da hat der ÖD Kandidat auch 4 mal Sicherheit und kein Leistungsdruck in einem Satz erwähnt, auf die Frage, warum ihm sein Job „Spaß“ macht)

Differenziere bitte Angestellte und Beamte, nur letztere haben Privatversicherung. Würde dir sicherlich aber keine Freude bereiten, da monatlich mehrere hundert Euro reinzustecken, oder? Musst dich nie weiterentwickeln?! Wir haben ne vorgeschriebene Anzahl an Weiterbildungen jedes verdammte Jahr, also komm mir nicht mit solchen Phantastereien - wenn man keine Ahnung hat und so...."ich habe gehört"....ja ja , ich habe auch vieles gehört, muss deswegen nicht wahr sein

Zahle selber in die private ein.

Weiterbildung besuchen ungleich sich weiterentwickeln.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

nicht jeder hat Lust was zu leisten. Studiert ja auch nicht jeder Medizin. ganz einfach.

Erklär doch mal bitte den Polizisten, Lehrern, Krankenschwestern (!!), Feuerwehrleuten, usw.ff., dass die keinen Bock haben was zu leisten.

Wiwi-Treff Definition von "Öffentlicher Dienst": Verwaltung, bei der Beamte abwechselnd pennen oder Kaffee trinken?

Ich denke die Diskussion bezog sich eher auf Verwaltungsbeamte und Lehrer.

Denke jeder ist sich einig, dass Krankenschwester, Richter, Feuerwehr, Polizei und Armee notwendig für eine Gesellschaft sind, haben keine einfachen Jobs und arbeiten auch deutlich härter/mehr als der 0815 ÖD beamte.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

nicht jeder hat Lust was zu leisten. Studiert ja auch nicht jeder Medizin. ganz einfach.

Erklär doch mal bitte den Polizisten, Lehrern, Krankenschwestern (!!), Feuerwehrleuten, usw.ff., dass die keinen Bock haben was zu leisten.

Wiwi-Treff Definition von "Öffentlicher Dienst": Verwaltung, bei der Beamte abwechselnd pennen oder Kaffee trinken?

Um die geht es doch ganz offensichtlich nicht.

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WiWi Gast

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Der öffentliche Dienst deckt ein riesiges Spektrum an Tätigkeitsfeldern ab, pauschale Aussagen sind da kaum möglich. Es ist nun mal ein Unterschied ob ich z.B. Sachbearbeiter in der Kommunalverwaltung bin, Lehrer, als Bauingenieur Großprojekte betreue, Richter bin oder in Brüssel Themen der europäischen Integration verhandle.

Aussagen wie "Kein Stress, kein Leistungsdruck, musst dich nie weiterentwickeln, Sicherheit, vorgegebene Wege/Prozesse, auch für schlechte-ängstliche Leute zugänglich," sind z.B. für meinen Bereich in einem Ministerium sowas von nicht zutreffend. Pauschale Aussagen über den öD sind ähnlich daneben wie Aussagen über "die Wirtschaft".

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

nicht jeder hat Lust was zu leisten. Studiert ja auch nicht jeder Medizin. ganz einfach.

Erklär doch mal bitte den Polizisten, Lehrern, Krankenschwestern (!!), Feuerwehrleuten, usw.ff., dass die keinen Bock haben was zu leisten.

Wiwi-Treff Definition von "Öffentlicher Dienst": Verwaltung, bei der Beamte abwechselnd pennen oder Kaffee trinken?

Nicht jeder ist gleich. Es gibt Unterschiede in der Leistungsbereitschaft und, man kann es kaum glauben, in der Leistungsfähigkeit. Es kann sich jeder denken, wo ich eher hingehe, wenn ich weiß, dass ich zu denen gehöre, die weniger Leistung bringen (wollen).

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Nicht jeder ist gleich. Es gibt Unterschiede in der Leistungsbereitschaft und, man kann es kaum glauben, in der Leistungsfähigkeit. Es kann sich jeder denken, wo ich eher hingehe, wenn ich weiß, dass ich zu denen gehöre, die weniger Leistung bringen (wollen).

in einen Großkonzern?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

nicht jeder hat Lust was zu leisten. Studiert ja auch nicht jeder Medizin. ganz einfach.

Erklär doch mal bitte den Polizisten, Lehrern, Krankenschwestern (!!), Feuerwehrleuten, usw.ff., dass die keinen Bock haben was zu leisten.

Wiwi-Treff Definition von "Öffentlicher Dienst": Verwaltung, bei der Beamte abwechselnd pennen oder Kaffee trinken?

Nicht jeder ist gleich. Es gibt Unterschiede in der Leistungsbereitschaft und, man kann es kaum glauben, in der Leistungsfähigkeit. Es kann sich jeder denken, wo ich eher hingehe, wenn ich weiß, dass ich zu denen gehöre, die weniger Leistung bringen (wollen).

Richtig, wenn ich wenig Leistung bringen möchte, werde ich IGM Sachbearbeiter. Das hast du doch gemeint, oder?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

nicht jeder hat Lust was zu leisten. Studiert ja auch nicht jeder Medizin. ganz einfach.

Erklär doch mal bitte den Polizisten, Lehrern, Krankenschwestern (!!), Feuerwehrleuten, usw.ff., dass die keinen Bock haben was zu leisten.

Wiwi-Treff Definition von "Öffentlicher Dienst": Verwaltung, bei der Beamte abwechselnd pennen oder Kaffee trinken?

Ich denke die Diskussion bezog sich eher auf Verwaltungsbeamte und Lehrer.

Denke jeder ist sich einig, dass Krankenschwester, Richter, Feuerwehr, Polizei und Armee notwendig für eine Gesellschaft sind, haben keine einfachen Jobs und arbeiten auch deutlich härter/mehr als der 0815 ÖD beamte.

Hier ist noch einmal der "0815"-Verwaltungsbeamte aus dem Ministerium. Ich habe immer noch nicht verstanden, warum meine Referendariats-Kollegen, die jetzt als Richter bzw. Staatsanwälte arbeiten, "deutlich härter/mehr" arbeiten als z.b. ich. Einer plausiblen Begründung sehe ich mit Spannung entgegen...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

nicht jeder hat Lust was zu leisten. Studiert ja auch nicht jeder Medizin. ganz einfach.

Erklär doch mal bitte den Polizisten, Lehrern, Krankenschwestern (!!), Feuerwehrleuten, usw.ff., dass die keinen Bock haben was zu leisten.

Wiwi-Treff Definition von "Öffentlicher Dienst": Verwaltung, bei der Beamte abwechselnd pennen oder Kaffee trinken?

Um die geht es doch ganz offensichtlich nicht.

Was heißt, um die geht es "ganz offensichtlich" nicht? Woher soll ich das wissen, wenn hier über "den" ÖD fabuliert wird? Für mich zählen die dazu. Der ÖD ist riesig und wenn ich manche Sachen hier lese, schwillt mir echt der Kamm, sorry.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Gutes Gehalt,
Kein Stress, kein Leistungsdruck, musst dich nie weiterentwickeln, Sicherheit, vorgegebene Wege/Prozesse, auch für schlechte-ängstliche Leute zugänglich, private Versicherung und Sicherheit.

(Habe letztens ein Radiointerview im DLF gehört, da hat der ÖD Kandidat auch 4 mal Sicherheit und kein Leistungsdruck in einem Satz erwähnt, auf die Frage, warum ihm sein Job „Spaß“ macht)

Differenziere bitte Angestellte und Beamte, nur letztere haben Privatversicherung. Würde dir sicherlich aber keine Freude bereiten, da monatlich mehrere hundert Euro reinzustecken, oder? Musst dich nie weiterentwickeln?! Wir haben ne vorgeschriebene Anzahl an Weiterbildungen jedes verdammte Jahr, also komm mir nicht mit solchen Phantastereien - wenn man keine Ahnung hat und so...."ich habe gehört"....ja ja , ich habe auch vieles gehört, muss deswegen nicht wahr sein

Zahle selber in die private ein.

Weiterbildung besuchen ungleich sich weiterentwickeln.

Pauschalisier dich mal schön weiter durchs Leben, macht dir sicher auch vieles einfacher.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Der öffentliche Dienst deckt ein riesiges Spektrum an Tätigkeitsfeldern ab, pauschale Aussagen sind da kaum möglich. Es ist nun mal ein Unterschied ob ich z.B. Sachbearbeiter in der Kommunalverwaltung bin, Lehrer, als Bauingenieur Großprojekte betreue, Richter bin oder in Brüssel Themen der europäischen Integration verhandle.

Aussagen wie "Kein Stress, kein Leistungsdruck, musst dich nie weiterentwickeln, Sicherheit, vorgegebene Wege/Prozesse, auch für schlechte-ängstliche Leute zugänglich," sind z.B. für meinen Bereich in einem Ministerium sowas von nicht zutreffend. Pauschale Aussagen über den öD sind ähnlich daneben wie Aussagen über "die Wirtschaft".

Ich bin froh zu lesen, dass es hier noch logisch denkende Menschen gibt, die das Große und Ganze betrachten können, anstatt nur sich und die Nachteile sehen, die ihnen vermeintlich entstehen wenn sie sich mit "überbezahlten" Verwaltern vergleichen.
Danke.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

nicht jeder hat Lust was zu leisten. Studiert ja auch nicht jeder Medizin. ganz einfach.

Erklär doch mal bitte den Polizisten, Lehrern, Krankenschwestern (!!), Feuerwehrleuten, usw.ff., dass die keinen Bock haben was zu leisten.

Wiwi-Treff Definition von "Öffentlicher Dienst": Verwaltung, bei der Beamte abwechselnd pennen oder Kaffee trinken?

Ich denke die Diskussion bezog sich eher auf Verwaltungsbeamte und Lehrer.

Denke jeder ist sich einig, dass Krankenschwester, Richter, Feuerwehr, Polizei und Armee notwendig für eine Gesellschaft sind, haben keine einfachen Jobs und arbeiten auch deutlich härter/mehr als der 0815 ÖD beamte.

Hier ist noch einmal der "0815"-Verwaltungsbeamte aus dem Ministerium. Ich habe immer noch nicht verstanden, warum meine Referendariats-Kollegen, die jetzt als Richter bzw. Staatsanwälte arbeiten, "deutlich härter/mehr" arbeiten als z.b. ich. Einer plausiblen Begründung sehe ich mit Spannung entgegen...

Du hast doch bisschen weiter oben selbst geschrieben, dass du wegen dem geringeren Leistungsdruck in den ÖD gegangen bist und nicht "ich bin in den ÖD gegangen, weil ich eine größere Herausforderung suche". Da hast du dir deine Frage doch selbst beantwortet,

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Der öffentliche Dienst deckt ein riesiges Spektrum an Tätigkeitsfeldern ab, pauschale Aussagen sind da kaum möglich. Es ist nun mal ein Unterschied ob ich z.B. Sachbearbeiter in der Kommunalverwaltung bin, Lehrer, als Bauingenieur Großprojekte betreue, Richter bin oder in Brüssel Themen der europäischen Integration verhandle.

Aussagen wie "Kein Stress, kein Leistungsdruck, musst dich nie weiterentwickeln, Sicherheit, vorgegebene Wege/Prozesse, auch für schlechte-ängstliche Leute zugänglich," sind z.B. für meinen Bereich in einem Ministerium sowas von nicht zutreffend. Pauschale Aussagen über den öD sind ähnlich daneben wie Aussagen über "die Wirtschaft".

Ich bin froh zu lesen, dass es hier noch logisch denkende Menschen gibt, die das Große und Ganze betrachten können, anstatt nur sich und die Nachteile sehen, die ihnen vermeintlich entstehen wenn sie sich mit "überbezahlten" Verwaltern vergleichen.
Danke.

+1
Damit ist alles gesagt!

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Auf lange Sicht gewiss nicht. Hängt stark halt davon ab wie man eingestuft wird.

Grade auf lange Sicht. Stichwort Pension

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

nicht jeder hat Lust was zu leisten. Studiert ja auch nicht jeder Medizin. ganz einfach.

Erklär doch mal bitte den Polizisten, Lehrern, Krankenschwestern (!!), Feuerwehrleuten, usw.ff., dass die keinen Bock haben was zu leisten.

Wiwi-Treff Definition von "Öffentlicher Dienst": Verwaltung, bei der Beamte abwechselnd pennen oder Kaffee trinken?

Ich denke die Diskussion bezog sich eher auf Verwaltungsbeamte und Lehrer.

Denke jeder ist sich einig, dass Krankenschwester, Richter, Feuerwehr, Polizei und Armee notwendig für eine Gesellschaft sind, haben keine einfachen Jobs und arbeiten auch deutlich härter/mehr als der 0815 ÖD beamte.

Hier ist noch einmal der "0815"-Verwaltungsbeamte aus dem Ministerium. Ich habe immer noch nicht verstanden, warum meine Referendariats-Kollegen, die jetzt als Richter bzw. Staatsanwälte arbeiten, "deutlich härter/mehr" arbeiten als z.b. ich. Einer plausiblen Begründung sehe ich mit Spannung entgegen...

Du hast doch bisschen weiter oben selbst geschrieben, dass du wegen dem geringeren Leistungsdruck in den ÖD gegangen bist und nicht "ich bin in den ÖD gegangen, weil ich eine größere Herausforderung suche". Da hast du dir deine Frage doch selbst beantwortet,

Dan lies bitte genau: "geringerer" Leistungsdruck heißt nicht "kein Leistungsdruck". Wir sind uns denke ich einig, dass bei MBB auch ein anderer Druck herrscht, als im Controlling beim Mittelständler. Um es auf dem Punkt zu bringen: Ein Vorteil des ÖD ist, dass man keinen unmittelbaren Kostendruck hat. Aber deswegen gibt es genauso Vorgaben, die einzuhalten sind, aber in Hinblick auf andere Aspekte.

Und damit ist immer noch nicht die Frage beantwortet, warum jetzt Richter oder Staatsanwälte "deutlich härter/mehr" als Verwaltungsbeamte. Denn auch in der Justiz herrscht kein Kostendruck (zumindest nicht unmittelbar).

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WiWi Gast

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Es geht hier primär um die Vorteile des ÖD gü. Industrie.
Und wegen Wiwi-Bezug in erster Linie Bürotätigkeiten.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Auf lange Sicht gewiss nicht. Hängt stark halt davon ab wie man eingestuft wird.

Grade auf lange Sicht. Stichwort Pension

Nochmal: Pensionen kriegen NUR Beamte/Richter/Berufssoldaten (ca 1,8 mio). Der Rest, die Angestellten (ca 3 Mio), erhalten eine Rente.

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WiWi Gast

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Zur Oberschicht gehört ihr mit dem Gehalt schon. "Richtig" reich hingegen werden die wenigsten Menschen durch ihr Gehalt, sondern dadurch, was man mit dem Gehalt anfängt (geschickte Anlage etwa).

WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Ich habe das zwar gestern in einem anderen Thread so oder so ähnlich auch schon mal geschrieben, aber gern nochmal:

Ich bin als Jurist von einer Big4 in eine Ministerium (hD) in Ostdeutschland gewechselt. Komme mit meiner Frau, die ebenfalls im hD verbeamtet ist auf ein Haushalts-Netto von etwas mehr als 7K (wobei man noch die KV abziehen müsste bzw. Kindergeld dazu). Damit wird man niemals reich werden oder zur Oberschicht gehören. Aber es reicht hier für ein gehobenes Eigenheim im Grünen.

Die Vorteile, die wir als junge Eltern genießen, liegen auf der Hand: Man muss sich auf Arbeit nicht zu Tode stressen, der Dienstherr guckt nicht blöd, wenn das Kind krank ist (O-Ton der Kollegen und Vorgesetzten: Familie geht immer vor), man ist finanziell einigermaßen abgesichert und muss sich keine Gedanken über die Altersvorsorge machen. Bei der Big4 war die Arbeit aber definitiv auch nicht schlecht! Aber der Leistungsdruck (Stichwort billable hours) und die (Un-)Flexibilität war deutlich höher. Und ja, zumindest bei uns im Ministerium ist der Dienstherr, was die Arbeitszeiten, betrifft durchweg flexibel. Arbeiten ist im Zeitfenster von 6:00 bis 22:30 Uhr möglich, jede Sekunde die als Überstunde gemacht wird, ist elektronisch erfasst und kann abgefeiert werden, es gibt einen Anspruch auf 10 Sonderurlaubstage, wenn das Kind krank ist. Ich habe (freiwillig) auch zu Hause Zugriff auf meine E-Mail und den Server und kann von dort aus arbeiten, könnte aber auch Home-Office beantragen.

So paradox es klingt: Obwohl ich mich durch das Beamtenverhältnis viel enger an den Dienstherrn gebunden habe, fühle ich mich jetzt deutlich freier. Und eins ist meine Arbeit nicht: langweilig! Ich habe sehr viele intellektuell und konzeptionell herausfordernde Tätigkeiten. Nur, dass ich mir jetzt keine Gedanken mehr machen muss, wie ich sie abrechne.

Zum Thema Sicherheit: Ich bin nun definitiv kein Sicherheitsfanatiker, der immer Netz und doppelten Boden braucht. Aber der digital Wandel (LegalTech) wird nach meiner Auffassung die Branche noch stark beschäftigen...

Aber gar keine Frage eins steht auch fest: der ÖD hat auch seine Nachteile! :-) Insgesamt glaube ich mittlerweile, dass es nicht DEN Job für das ganze Leben gibt, sondern dass man das von der jeweiligen Lebensphase und den eigenen Bedürfnissen abhängig machen sollte.

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WiWi Gast

Vorteile Öffentlicher Dienst

Für das was man arbeitet ist die Bezahlung super.
Kaum Steuern + Pension.

Problem ist nur, dass die meisten Beamten sehr weltfremd sind und von Brutto-Netto noch nie gehört haben....

Beamte zahlen mindestens genauso viel Steuern wie Angestellte Mr. Brutto-Netto ;)

antworten
WiWi Gast

Vorteile Öffentlicher Dienst

WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Für das was man arbeitet ist die Bezahlung super.
Kaum Steuern + Pension.

Problem ist nur, dass die meisten Beamten sehr weltfremd sind und von Brutto-Netto noch nie gehört haben....

Beamte zahlen mindestens genauso viel Steuern wie Angestellte Mr. Brutto-Netto ;)

Phänomenal. :D :D
Würde mich an seiner Stelle auf ewig vergraben.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Für das was man arbeitet ist die Bezahlung super.
Kaum Steuern + Pension.

Problem ist nur, dass die meisten Beamten sehr weltfremd sind und von Brutto-Netto noch nie gehört haben....

Beamte zahlen mindestens genauso viel Steuern wie Angestellte Mr. Brutto-Netto ;)

Phänomenal. :D :D
Würde mich an seiner Stelle auf ewig vergraben.

Naja, man zahlt halt um den Betrag weniger, der auf die Sozialversicherungen entfällt. Aber mit A14 hat man ja trotzdem dann über 1000 Euro Lohnsteuerabzug.

antworten
WiWi Gast

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Sozialversicherungsbeiträge sind keine Steuern sondern Sozialversicherungsbeiträge

WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Für das was man arbeitet ist die Bezahlung super.
Kaum Steuern + Pension.

Problem ist nur, dass die meisten Beamten sehr weltfremd sind und von Brutto-Netto noch nie gehört haben....

Beamte zahlen mindestens genauso viel Steuern wie Angestellte Mr. Brutto-Netto ;)

Phänomenal. :D :D
Würde mich an seiner Stelle auf ewig vergraben.

Naja, man zahlt halt um den Betrag weniger, der auf die Sozialversicherungen entfällt. Aber mit A14 hat man ja trotzdem dann über 1000 Euro Lohnsteuerabzug.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Sozialversicherungsbeiträge sind keine Steuern sondern Sozialversicherungsbeiträge

WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 05.03.2020:

Für das was man arbeitet ist die Bezahlung super.
Kaum Steuern + Pension.

Problem ist nur, dass die meisten Beamten sehr weltfremd sind und von Brutto-Netto noch nie gehört haben....

Beamte zahlen mindestens genauso viel Steuern wie Angestellte Mr. Brutto-Netto ;)

Phänomenal. :D :D
Würde mich an seiner Stelle auf ewig vergraben.

Naja, man zahlt halt um den Betrag weniger, der auf die Sozialversicherungen entfällt. Aber mit A14 hat man ja trotzdem dann über 1000 Euro Lohnsteuerabzug.

Steuern/Abgaben ....von der Sache macht das kein Unterschied, dass normale Menschen deutlich weniger Netto vom Brutto haben.
Schau mal was bei A14 Äquivalent-Gehalt an Netto übrig bleiben würde.....

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WiWi Gast

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Ein weiterer Vorteil, gerade in der aktuellen Situation: Es gibt keine Betriebsbedingten Kündigungen.
Steige in ein paar Wochen beim ÖD ein. Komme direkt von der Uni. Hatte den ÖD eigentlich nicht so sehr auf dem Schirm, aber nachdem es in den letzten Wochen und Monaten kaum stellen gab, habe ich mich für den ÖD entschieden. Job passt zu meinen Skills und ist interessant. E13 zum Einstieg bedeutet 51k im ersten und 55k im zweiten Jahr. Klar bei IGM oder IGBCE würde man deutlich mehr verdienen, aber diese Jobs machen auch nur einen Bruchteil der Jobs auf dem Markt aus. Zumal durch Corona gerade bei IGM net mehr so viel eingestellt wird.
Aktuell plane ich nur für 2-3 Jahre im ÖD zu bleiben. Danach kann man in der Wirtschaft sicher besser verdienen und es gibt hoffentlich wieder mehr Jobs auf dem Markt.

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WiWi Gast

Vorteile Öffentlicher Dienst

Der Beitrag des Juristen oben, wo er ausführt, dass die Familie mit einem Haushaltsnetto von 7k "niemals zur Oberschicht" gehöre, ist symptomatisch für die verzerrte Wahrnehmung von Einkommen, die wir in Deutschland haben. Mit 7K gehört man nämlich zu den 6% Topverdienern Deutschlands; und so ein Gehalt (gerade im Osten!) bei großer Jobsicherheit ist schwer zu schlagen!

Wie wahrscheinlich ist denn eine Verbeamtung als WIWI oder Informatiker? Wo kann ich mich über typsiche Laufbahnen als Beamter informieren?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.08.2020:

Der Beitrag des Juristen oben, wo er ausführt, dass die Familie mit einem Haushaltsnetto von 7k "niemals zur Oberschicht" gehöre, ist symptomatisch für die verzerrte Wahrnehmung von Einkommen, die wir in Deutschland haben. Mit 7K gehört man nämlich zu den 6% Topverdienern Deutschlands; und so ein Gehalt (gerade im Osten!) bei großer Jobsicherheit ist schwer zu schlagen!

Wie wahrscheinlich ist denn eine Verbeamtung als WIWI oder Informatiker? Wo kann ich mich über typsiche Laufbahnen als Beamter informieren?

Leider kannst du dich nirgendwo wirklich übergreifend informieren, außer in den rechtlichen Regelungen zur Beamtenlaufbahn.
Es ist ein endloser Flickenteppich, für jede Behörde und jede Stelle stehen die Chancen für eine Verbeamtung anders. Die größten Chancen dürftest du über Einstiegsprogramme wie das Bundesbank-Referendariat oder das Wiso-Traineeprogramm haben. Auch die Bundeswehr sucht jedes Jahr.

Grundsätzlich gibt es die Tendenz, dass kleinere Behörden geringere Chancen zur Verbeamtung von Externen bieten als größere. Bzw. höhere und höchste Behörden.

Wenn du dir einige Stellenangebote ansiehst wirst du auch sehen, dass nur ganz wenige eine Verbeamtung als Möglichkeit nennen.
Wenn das nicht gegeben ist, würde ich die Chancen (wenne s so weiter geht wie bisher) quasi als nichtexistent einstufen. Auch wenn in der Stellenausschreibung auch explizit Beamte und Externe angesprochen werden, erhöht das nicht wirklich die Chancen.

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BigMurv

Vorteile Öffentlicher Dienst

Guten Tag Leute,

jetzt spricht mal eine Person mit tatsächlicher Praxiserfahrung. Ich arbeite seit 2015 im öffentlichen Dienst. Nach meinem Abi habe ich eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter begonnen, die ich 2018 erfolgreich absolviert habe. Danach bin ich unmittelbar zu einem kommunalen Rechtsträger gewechselt, da in meinen Augen dort die Bezahlung am besten ist im Vergleich zu anderen öffentlichen Institutionen. Man erhält Weihnachtsgeld (13. Gehalt) plus Leistungsorientierte Bezahlung (Bonus in Höhe von circa 2% des jährlichen Tabellenentgelts). In der Summe entspricht dies circa 13,5 Gehälter. Nebenbei habe ich an der FOM meinen Bachelor gemacht. Mittlerweile bin ich 24 Jahre und im gehobenen Dienst. Tätigkeitsfeld ist im Detail das kommunale Finanzmanagement. Mein Jahresgehalt liegt aktuell bei 50k. Für mein Alter und nur einen Bachelor Abschluss an einer (FH) finde ich das Gehalt angemessen. Ob man in der freien Wirtschaft wesentlich mehr verdienen würde, kann ich nicht beantworten. Da müsstest ihr mir mit euren persönlichen Referenzen aushelfen?! Nach 3 Jahren würde ich in die nächsthöhere Stufe aufsteigen. Natürlich werde ich mich in der Zeit nach EG11 bzw. EG12 stellen umschauen. Nach der aktuellen Entgelttabelle wären das in Summe circa 66k im Jahr und das mit nicht einmal 30 Jahren, wenn man so vorausschauend denken darf. Ende im Gelände wäre in der EG12 bei Stufe 6 mit circa 77k im Jahr (nach der aktuellen Entgelttabelle). Die tarifliche Entgelterhöhung jedes Jahr pendelt sich so zwischen 1,5 und 3,0 Prozent ein. Darüber hinaus ist der Leistungsdruck und der quantitative Arbeitsaufwand nicht besonders hoch. Das bedeutet, dass du dich theoretisch um die Bildung von passiven Einkommen kümmern kannst. So kann man auch im öffentlichen Dienst mit etwas Raffinesse auf seine 100k und das nur mit einem Bachelor (B.A.). Jeder muss für sich entscheiden, ob man arbeiten möchte um zu leben oder leben möchte um zu arbeiten. Nicht jeder Weg für von A nach B. Manchmal muss du auch Rückschläge einstecken, daraus lernen und dich nicht unterkriegen lassen. Bleibt in diesen Tagen gesund!

PS: Alle Gehaltsangaben im Text sind natürlich Brutto

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WiWi Gast

Vorteile Öffentlicher Dienst

Irgendwie hast du sehr viele Widersprüche in deinem Text. Einerseits schreibst du vom gehobenen Dienst (=Beamtenlaufbahn) und dann wieder von E-Stellen.
Aufgrund deiner Schilderungen gehe ich davon aus, dass du Angestellter im öff. Dienst bist.
Bzgl nebenbei passives Einkommen zu generieren (hört sich bei dir so an als würdest du das während deiner Arbeitszeit machen): kann man machen, muss man sich aber nicht wundern, dass der öff. Dienst einen schlechten ruf hat ;)

Lg,
Eine ehemalige Beamtin, der die Tätigkeit nach 10 Jahren im öff. Dienst zu stumpf wurde.

BigMurv schrieb am 14.04.2021:

Guten Tag Leute,

jetzt spricht mal eine Person mit tatsächlicher Praxiserfahrung. Ich arbeite seit 2015 im öffentlichen Dienst. Nach meinem Abi habe ich eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter begonnen, die ich 2018 erfolgreich absolviert habe. Danach bin ich unmittelbar zu einem kommunalen Rechtsträger gewechselt, da in meinen Augen dort die Bezahlung am besten ist im Vergleich zu anderen öffentlichen Institutionen. Man erhält Weihnachtsgeld (13. Gehalt) plus Leistungsorientierte Bezahlung (Bonus in Höhe von circa 2% des jährlichen Tabellenentgelts). In der Summe entspricht dies circa 13,5 Gehälter. Nebenbei habe ich an der FOM meinen Bachelor gemacht. Mittlerweile bin ich 24 Jahre und im gehobenen Dienst. Tätigkeitsfeld ist im Detail das kommunale Finanzmanagement. Mein Jahresgehalt liegt aktuell bei 50k. Für mein Alter und nur einen Bachelor Abschluss an einer (FH) finde ich das Gehalt angemessen. Ob man in der freien Wirtschaft wesentlich mehr verdienen würde, kann ich nicht beantworten. Da müsstest ihr mir mit euren persönlichen Referenzen aushelfen?! Nach 3 Jahren würde ich in die nächsthöhere Stufe aufsteigen. Natürlich werde ich mich in der Zeit nach EG11 bzw. EG12 stellen umschauen. Nach der aktuellen Entgelttabelle wären das in Summe circa 66k im Jahr und das mit nicht einmal 30 Jahren, wenn man so vorausschauend denken darf. Ende im Gelände wäre in der EG12 bei Stufe 6 mit circa 77k im Jahr (nach der aktuellen Entgelttabelle). Die tarifliche Entgelterhöhung jedes Jahr pendelt sich so zwischen 1,5 und 3,0 Prozent ein. Darüber hinaus ist der Leistungsdruck und der quantitative Arbeitsaufwand nicht besonders hoch. Das bedeutet, dass du dich theoretisch um die Bildung von passiven Einkommen kümmern kannst. So kann man auch im öffentlichen Dienst mit etwas Raffinesse auf seine 100k und das nur mit einem Bachelor (B.A.). Jeder muss für sich entscheiden, ob man arbeiten möchte um zu leben oder leben möchte um zu arbeiten. Nicht jeder Weg für von A nach B. Manchmal muss du auch Rückschläge einstecken, daraus lernen und dich nicht unterkriegen lassen. Bleibt in diesen Tagen gesund!

PS: Alle Gehaltsangaben im Text sind natürlich Brutto

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WiWi Gast

Vorteile Öffentlicher Dienst

BigMurv schrieb am 14.04.2021:

Guten Tag Leute,

jetzt spricht mal eine Person mit tatsächlicher Praxiserfahrung. Ich arbeite seit 2015 im öffentlichen Dienst. Nach meinem Abi habe ich eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter begonnen, die ich 2018 erfolgreich absolviert habe. Danach bin ich unmittelbar zu einem kommunalen Rechtsträger gewechselt, da in meinen Augen dort die Bezahlung am besten ist im Vergleich zu anderen öffentlichen Institutionen. Man erhält Weihnachtsgeld (13. Gehalt) plus Leistungsorientierte Bezahlung (Bonus in Höhe von circa 2% des jährlichen Tabellenentgelts). In der Summe entspricht dies circa 13,5 Gehälter. Nebenbei habe ich an der FOM meinen Bachelor gemacht. Mittlerweile bin ich 24 Jahre und im gehobenen Dienst. Tätigkeitsfeld ist im Detail das kommunale Finanzmanagement. Mein Jahresgehalt liegt aktuell bei 50k. Für mein Alter und nur einen Bachelor Abschluss an einer (FH) finde ich das Gehalt angemessen. Ob man in der freien Wirtschaft wesentlich mehr verdienen würde, kann ich nicht beantworten. Da müsstest ihr mir mit euren persönlichen Referenzen aushelfen?! Nach 3 Jahren würde ich in die nächsthöhere Stufe aufsteigen. Natürlich werde ich mich in der Zeit nach EG11 bzw. EG12 stellen umschauen. Nach der aktuellen Entgelttabelle wären das in Summe circa 66k im Jahr und das mit nicht einmal 30 Jahren, wenn man so vorausschauend denken darf. Ende im Gelände wäre in der EG12 bei Stufe 6 mit circa 77k im Jahr (nach der aktuellen Entgelttabelle). Die tarifliche Entgelterhöhung jedes Jahr pendelt sich so zwischen 1,5 und 3,0 Prozent ein. Darüber hinaus ist der Leistungsdruck und der quantitative Arbeitsaufwand nicht besonders hoch. Das bedeutet, dass du dich theoretisch um die Bildung von passiven Einkommen kümmern kannst. So kann man auch im öffentlichen Dienst mit etwas Raffinesse auf seine 100k und das nur mit einem Bachelor (B.A.). Jeder muss für sich entscheiden, ob man arbeiten möchte um zu leben oder leben möchte um zu arbeiten. Nicht jeder Weg für von A nach B. Manchmal muss du auch Rückschläge einstecken, daraus lernen und dich nicht unterkriegen lassen. Bleibt in diesen Tagen gesund!

PS: Alle Gehaltsangaben im Text sind natürlich Brutto

Finde deine Stufensprünge unrealistisch. Du bist jetzt vermutlich E9/E10 in Stufe 1 oder 2. Und willst in 6 Jahren (mit 30) in Stufe E11/E12.6 sein?
Würde da noch 15-20 Jahre drauf rechnen. Also realistisch mit 30 werden eher 55-57k sein.

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BigMurv

Vorteile Öffentlicher Dienst

1.)
Mit meinem passiven Einkommen setze ich mich erst ab 15:00 auseinander, wenn ich Feierabend mache ;)

Für Tarifbeschäftigte könnte man es folgendermaßen illustrieren:

EG5-EG9a = mittlerer Dienst
EG9b-EG12 = gehobener Dienst
EG13-EG15Ü = höherer Dienst

Steht alles im TVöD/VKA in Verbindung mit der Entgeltordnung ;)

2.)
Ich bin gerade frisch in die EG10 Stufe 3 vorgerückt. Nach der Tariferhöhung würde ich ab 04/21 52k im Jahr bekommen. In die Stufe 4 würde ich logischerweise nach 3 Jahren eingestuft werden. Wenn ich also meine alte Position vorerst behalten würde, wären das 57,5k mit 100%-iger Sicherheit. Dabei habe ich die Tariferhöhung für 2023 und 2024 noch nicht berücksichtigt. Folglich könnten sogar bis zu 60-61k mit Tariferhöhungen drin sein. Laut meiner Rechnung bin ich dann 27 Jahre alt. Gehen wir mal davon aus, dass ich mit 28 Jahren eine EG11 Stelle erhalte. Dann wäre ich in der EG11 Stufe 4 eingeordnet. Gemäß der aktuellen Entgelttabelle sind dies circa 61k im Jahr. Berücksichtigt man darüber hinaus die Tariferhöhungen für 2023 und 2024 würde ich bei circa 64k im Jahr landen. In der EG12 Stufe 4 wären es unter Berücksichtigung der Tariferhöhungen circa 69,5k. Ohne Tariferhöhungen, was sehr sehr sehr unwahrscheinlich ist, würde ich bei EG12 Stufe 4 bei 66k im Jahr rauskommen. Und was ein Wunder, ich wäre noch immer 28 Jahre alt.

Die Informationen kannst du dem TVöD/VKA Anlagen Entgelttabellen entnehmen. Bei dem prognostizierten Einkommen sind die Jahressonderzahlungen inbegriffen.

Auch noch eine schöne Restwoche und bleibt gesund! :)

antworten
WiWi Gast

Vorteile Öffentlicher Dienst

WiWi Gast schrieb am 14.04.2021:

Irgendwie hast du sehr viele Widersprüche in deinem Text. Einerseits schreibst du vom gehobenen Dienst (=Beamtenlaufbahn) und dann wieder von E-Stellen.
Aufgrund deiner Schilderungen gehe ich davon aus, dass du Angestellter im öff. Dienst bist.
Bzgl nebenbei passives Einkommen zu generieren (hört sich bei dir so an als würdest du das während deiner Arbeitszeit machen): kann man machen, muss man sich aber nicht wundern, dass der öff. Dienst einen schlechten ruf hat ;)

Lg,
Eine ehemalige Beamtin, der die Tätigkeit nach 10 Jahren im öff. Dienst zu stumpf wurde.

Achtung, EG-Stelle ungleich E-Stelle. Er/Sie redet von Entgeltgruppen, das ist eine Bezeichnung unabhängig von Tarifangestellten und Beamten.

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WiWi Gast

Vorteile Öffentlicher Dienst

BigMurv schrieb am 15.04.2021:

1.)
Mit meinem passiven Einkommen setze ich mich erst ab 15:00 auseinander, wenn ich Feierabend mache ;)

Für Tarifbeschäftigte könnte man es folgendermaßen illustrieren:

EG5-EG9a = mittlerer Dienst
EG9b-EG12 = gehobener Dienst
EG13-EG15Ü = höherer Dienst

Steht alles im TVöD/VKA in Verbindung mit der Entgeltordnung ;)

2.)
Ich bin gerade frisch in die EG10 Stufe 3 vorgerückt. Nach der Tariferhöhung würde ich ab 04/21 52k im Jahr bekommen. In die Stufe 4 würde ich logischerweise nach 3 Jahren eingestuft werden. Wenn ich also meine alte Position vorerst behalten würde, wären das 57,5k mit 100%-iger Sicherheit. Dabei habe ich die Tariferhöhung für 2023 und 2024 noch nicht berücksichtigt. Folglich könnten sogar bis zu 60-61k mit Tariferhöhungen drin sein. Laut meiner Rechnung bin ich dann 27 Jahre alt. Gehen wir mal davon aus, dass ich mit 28 Jahren eine EG11 Stelle erhalte. Dann wäre ich in der EG11 Stufe 4 eingeordnet. Gemäß der aktuellen Entgelttabelle sind dies circa 61k im Jahr. Berücksichtigt man darüber hinaus die Tariferhöhungen für 2023 und 2024 würde ich bei circa 64k im Jahr landen. In der EG12 Stufe 4 wären es unter Berücksichtigung der Tariferhöhungen circa 69,5k. Ohne Tariferhöhungen, was sehr sehr sehr unwahrscheinlich ist, würde ich bei EG12 Stufe 4 bei 66k im Jahr rauskommen. Und was ein Wunder, ich wäre noch immer 28 Jahre alt.

Die Informationen kannst du dem TVöD/VKA Anlagen Entgelttabellen entnehmen. Bei dem prognostizierten Einkommen sind die Jahressonderzahlungen inbegriffen.

Auch noch eine schöne Restwoche und bleibt gesund! :)

Ich hoffe, dass Du in Deinem Job auch zumindest ein bisschen Spaß hast und nicht nur aufs Geld schaust, da es hier sehr danach aussieht.

Nur noch als kleine Ergänzung. IdR werden Erfahrungsstufen im Angestellten-Bereich nicht in eine neue (höhere) Entgeltgruppe übertragen, da diese (wie der Name schon sagt) Erfahrung darstellen. Wenn Du nicht klar aufzeigen kannst, dass Du bereits Erfahrungen in einer Tätigkeit gesammelt hast, die entsprechend bewertet wird, brauchst Du viel Verhandlungsgeschick, damit Du nicht wieder in 1 startest.

Viele Grüße

antworten
WiWi Gast

Vorteile Öffentlicher Dienst

Ab einer gewissen Erfahrungsstufe gibt es aber einen Bestandsschutz. Die genaue Ausgestaltung kenne ich nicht, da gibt es aber Regelungen. Man fällt nicht jedes mal in Stufe 1 zurück.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2021:

BigMurv schrieb am 15.04.2021:

1.)
Mit meinem passiven Einkommen setze ich mich erst ab 15:00 auseinander, wenn ich Feierabend mache ;)

Für Tarifbeschäftigte könnte man es folgendermaßen illustrieren:

EG5-EG9a = mittlerer Dienst
EG9b-EG12 = gehobener Dienst
EG13-EG15Ü = höherer Dienst

Steht alles im TVöD/VKA in Verbindung mit der Entgeltordnung ;)

2.)
Ich bin gerade frisch in die EG10 Stufe 3 vorgerückt. Nach der Tariferhöhung würde ich ab 04/21 52k im Jahr bekommen. In die Stufe 4 würde ich logischerweise nach 3 Jahren eingestuft werden. Wenn ich also meine alte Position vorerst behalten würde, wären das 57,5k mit 100%-iger Sicherheit. Dabei habe ich die Tariferhöhung für 2023 und 2024 noch nicht berücksichtigt. Folglich könnten sogar bis zu 60-61k mit Tariferhöhungen drin sein. Laut meiner Rechnung bin ich dann 27 Jahre alt. Gehen wir mal davon aus, dass ich mit 28 Jahren eine EG11 Stelle erhalte. Dann wäre ich in der EG11 Stufe 4 eingeordnet. Gemäß der aktuellen Entgelttabelle sind dies circa 61k im Jahr. Berücksichtigt man darüber hinaus die Tariferhöhungen für 2023 und 2024 würde ich bei circa 64k im Jahr landen. In der EG12 Stufe 4 wären es unter Berücksichtigung der Tariferhöhungen circa 69,5k. Ohne Tariferhöhungen, was sehr sehr sehr unwahrscheinlich ist, würde ich bei EG12 Stufe 4 bei 66k im Jahr rauskommen. Und was ein Wunder, ich wäre noch immer 28 Jahre alt.

Die Informationen kannst du dem TVöD/VKA Anlagen Entgelttabellen entnehmen. Bei dem prognostizierten Einkommen sind die Jahressonderzahlungen inbegriffen.

Auch noch eine schöne Restwoche und bleibt gesund! :)

Ich hoffe, dass Du in Deinem Job auch zumindest ein bisschen Spaß hast und nicht nur aufs Geld schaust, da es hier sehr danach aussieht.

Nur noch als kleine Ergänzung. IdR werden Erfahrungsstufen im Angestellten-Bereich nicht in eine neue (höhere) Entgeltgruppe übertragen, da diese (wie der Name schon sagt) Erfahrung darstellen. Wenn Du nicht klar aufzeigen kannst, dass Du bereits Erfahrungen in einer Tätigkeit gesammelt hast, die entsprechend bewertet wird, brauchst Du viel Verhandlungsgeschick, damit Du nicht wieder in 1 startest.

Viele Grüße

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BigMurv

Vorteile Öffentlicher Dienst

Natürlich muss einem das Tätigkeitsfeld zusagen. Ich arbeite beispielsweise sehr viel mit SAP FI/CO, S-Firm und anderen Finanzsoftwares. Mit Bürgern habe ich so gut wie gar nichts am Hut. Hauptsächlich trete ich in Kontakt zu Landesbanken und anderen Kreditinstituten hinsichtlich der jährlichen Kreditlinie sowie temporären Liquiditätskrediten. Darüber hinaus habe ich bei den Jahresabschlüssen auch meine Finger im Spiel. Mir bereitet mein Job sehr viel Freude. Meine Kollegen und Vorgesetzten sind sehr freundlich, zusätzlich sind die Arbeitszeiten top! Wobei ich mir manchmal natürlich etwas mehr Arbeit wünschen würde...

*Bezüglich der Erfahrungsstufen:
Unter einer Höhergruppierung versteht man den Wechsel von der bisherigen in eine höhere Entgeltgruppe.
Die Höhergruppierung im TVöD erfolgt im Bereich VKA seit 01.03.2017 stufengleich, mindestens jedoch nach Stufe 2.
Die in einer Stufe zurückgelegte Stufenlaufzeit wird nicht auf die neue Entgeltgruppe angerechnet.
Die Stufenlaufzeit in der höheren Entgeltgruppe beginnt mit dem ersten des Kalendermonats der Höhergruppierung.

Diesen Tatbestand kannst du dem TVöD/VKA entnehmen. Man müsste sich nur ansatzweise mit den rechtlichen Normen auseinander setzen. Deswegen werden in der Verwaltung auch bevorzugt Personen mit dementsprechenden Qualifikationen eingestellt. Eine Kombination aus Verwaltungs- und BWL-Kenntnissen wird auch immer gerne gesehen ;)

Bleibt gesund und lasst euch nicht unterkriegen! :)

antworten
WiWi Gast

Vorteile Öffentlicher Dienst

BigMurv schrieb am 16.04.2021:

Natürlich muss einem das Tätigkeitsfeld zusagen. Ich arbeite beispielsweise sehr viel mit SAP FI/CO, S-Firm und anderen Finanzsoftwares. Mit Bürgern habe ich so gut wie gar nichts am Hut. Hauptsächlich trete ich in Kontakt zu Landesbanken und anderen Kreditinstituten hinsichtlich der jährlichen Kreditlinie sowie temporären Liquiditätskrediten. Darüber hinaus habe ich bei den Jahresabschlüssen auch meine Finger im Spiel. Mir bereitet mein Job sehr viel Freude. Meine Kollegen und Vorgesetzten sind sehr freundlich, zusätzlich sind die Arbeitszeiten top! Wobei ich mir manchmal natürlich etwas mehr Arbeit wünschen würde...

*Bezüglich der Erfahrungsstufen:
Unter einer Höhergruppierung versteht man den Wechsel von der bisherigen in eine höhere Entgeltgruppe.
Die Höhergruppierung im TVöD erfolgt im Bereich VKA seit 01.03.2017 stufengleich, mindestens jedoch nach Stufe 2.
Die in einer Stufe zurückgelegte Stufenlaufzeit wird nicht auf die neue Entgeltgruppe angerechnet.
Die Stufenlaufzeit in der höheren Entgeltgruppe beginnt mit dem ersten des Kalendermonats der Höhergruppierung.

Diesen Tatbestand kannst du dem TVöD/VKA entnehmen. Man müsste sich nur ansatzweise mit den rechtlichen Normen auseinander setzen. Deswegen werden in der Verwaltung auch bevorzugt Personen mit dementsprechenden Qualifikationen eingestellt. Eine Kombination aus Verwaltungs- und BWL-Kenntnissen wird auch immer gerne gesehen ;)

Bleibt gesund und lasst euch nicht unterkriegen! :)

Ggf. gibt es da Unterschiede, bei uns zumindest kenne ich Fälle, in denen es anders gehandhabt wurde (e11->e12). Für mich war dies bisher nicht relevant, da direkter Einstieg mit e12.

antworten
V0llM8

Vorteile Öffentlicher Dienst

Huhu,

Big4ler hier, der bald ein VG im öffentlichen Dienst hat. Laut Headhunter wurde ich mit 70k vorgestellt, was der höchsten Stufe im TVöD-VKA E 12 entspricht.

Ist dies realistisch oder werd ich im Gespräch gedrückt werden?

Aktuell bin ich bei mickrigen 47.5k Fixum.

antworten
WiWi Gast

Vorteile Öffentlicher Dienst

Nein ist es nicht. Les dir mal in den Besoldungsgesetzen durch, wie die Einstufung erfolgt. Die höchste Stufe fordert in der Regel 15 Jahre einschlägige BE, die du außerhalb des ÖD kaum sammelst. Mit so einem Fix bei einer Big4 hast du eh auch höchstens nur 1-2 Jahre BE. Rechne mal mit Stufe 1 bis höchstens 2, wenn du Glück hast. 46-49k ist die Range und mehr zahlt ÖD auch nicht für Max 2 Jahre Big4.

Wenn du mehr Geld haben willst, brauchst du eine höhere EG, die du aber nicht bekommst, weil du dich da auf eine Planstelle bewirbst. Die ist mit E12 eingestuft und nicht mehr oder weniger. Anscheinend hat der Recruiter aber davon auch keine Ahnung und verspricht dir einfach mal das Blaue vom Himmel (soll ja durchaus vorkommen).

V0llM8 schrieb am 28.10.2021:

Huhu,

Big4ler hier, der bald ein VG im öffentlichen Dienst hat. Laut Headhunter wurde ich mit 70k vorgestellt, was der höchsten Stufe im TVöD-VKA E 12 entspricht.

Ist dies realistisch oder werd ich im Gespräch gedrückt werden?

Aktuell bin ich bei mickrigen 47.5k Fixum.

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WiWi Gast

Vorteile Öffentlicher Dienst

Ist doch relativ simple - für was ist die Stelle ausgeschrieben / wie wird sie besoldet, das bekommst du. im ÖD kannst du nicht groß verhandeln

V0llM8 schrieb am 28.10.2021:

Huhu,

Big4ler hier, der bald ein VG im öffentlichen Dienst hat. Laut Headhunter wurde ich mit 70k vorgestellt, was der höchsten Stufe im TVöD-VKA E 12 entspricht.

Ist dies realistisch oder werd ich im Gespräch gedrückt werden?

Aktuell bin ich bei mickrigen 47.5k Fixum.

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V0llM8

Vorteile Öffentlicher Dienst

Werd mal das Gespräch aufnehmen und könnte vielleicht auch in Stufe 3 der EG12 Tabelle kommen.

Dann wird es eine Grundsatzentscheidung sein. Will man arbeiten um zu Leben oder leben um zu Arbeiten?

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