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Berufseinstieg: Wo & WieöD

Einstieg öffentlicher Dienst

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

Hallo zusammen,

ich werde im August meinen Master im Bereich Immobilien abschliessen und habe nun die Möglichkeit bekommen im öffentlichen Dienst im Immobilienbereich einzusteigen. Das Gehalt wären 48k All In bei 39 Stunden.

Verkaufe ich mich damit unter Wert?
Werde mein Studium mit <1,5 abschließen und habe insgesamt 5 Jahre als Werkstudent gearbeitet inkl. Auslandssemester absolviert.

VG

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

Ich habe ein ähnliches Angebot vorliegen (sogar 1k weniger) und werde es wohl annehmen. Habe auch nur 1, Abschlüsse (Abi, Bachelor, Master) und zwei Auslandssemester etc.
Aktuell kann man nicht mehr raus holen. Ich versuche es lieber in einem Jahr erneut wenn die wirtschaftliche Lage besser ist und ich ein Jahr Berufserfahrung habe. Meine Angst ist nämlich, dass ab nächster Woche alles noch schlechter wird und der neue harte Lock down dann massige Auswirkungen hat für die Wirtschaft

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

WiWi Gast schrieb am 15.01.2021:

Ich habe ein ähnliches Angebot vorliegen (sogar 1k weniger) und werde es wohl annehmen. Habe auch nur 1, Abschlüsse (Abi, Bachelor, Master) und zwei Auslandssemester etc.
Aktuell kann man nicht mehr raus holen. Ich versuche es lieber in einem Jahr erneut wenn die wirtschaftliche Lage besser ist und ich ein Jahr Berufserfahrung habe. Meine Angst ist nämlich, dass ab nächster Woche alles noch schlechter wird und der neue harte Lock down dann massige Auswirkungen hat für die Wirtschaft

Einmal ÖD für immer verbrannt, aber du bist alt genug. Der einfache Weg ist nicht immer der Beste.

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

Mit ein wenig Altersabstand lesen sich manche Threads wirklich fast nur noch ironisch.

Ihr habt ein Studium abgeschlossen, welches es vor 20 Jahren noch gar nicht gab. Damals hat man BWL studiert und dann "on-the-job" den Immobilienkram gelernt, ist nun auch wirklich keine theoretische Physik. Grundsätzlich hat man diese Sachen auch schon in der 3-jährigen Ausbildung zum Sparkassenkaufmann oder Immobilienfachwirt gelernt, und hatte anschließend wahrscheinlich eine höhere Expertise als heutzutge nach einem Master.

Und ihr meint, ihr würdet euch bei 45k und den Segnungen des öD "unter Wert" verkaufen, obwohl ihr nichts vorzuweisen habt außer einem Studium und ggf. 2 Praktika? Der Wert wird am (Arbeits)Markt verdient und gesteigert, nicht in der Uni. Das Einzige, was ihr an der Uni erwerbt, ist die Eintrittskarte zu eben diesem Markt.

Das mantrahafte Eintrichtern der Wichtigkeit des Studiums und des Alleinstellungsmerkmals hat scheinbar zu einer extremen Fehlwahrnehmung geführt.

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Mit ein wenig Altersabstand lesen sich manche Threads wirklich fast nur noch ironisch.

Ihr habt ein Studium abgeschlossen, welches es vor 20 Jahren noch gar nicht gab. Damals hat man BWL studiert und dann "on-the-job" den Immobilienkram gelernt, ist nun auch wirklich keine theoretische Physik. Grundsätzlich hat man diese Sachen auch schon in der 3-jährigen Ausbildung zum Sparkassenkaufmann oder Immobilienfachwirt gelernt, und hatte anschließend wahrscheinlich eine höhere Expertise als heutzutge nach einem Master.

Und ihr meint, ihr würdet euch bei 45k und den Segnungen des öD "unter Wert" verkaufen, obwohl ihr nichts vorzuweisen habt außer einem Studium und ggf. 2 Praktika? Der Wert wird am (Arbeits)Markt verdient und gesteigert, nicht in der Uni. Das Einzige, was ihr an der Uni erwerbt, ist die Eintrittskarte zu eben diesem Markt.

Das mantrahafte Eintrichtern der Wichtigkeit des Studiums und des Alleinstellungsmerkmals hat scheinbar zu einer extremen Fehlwahrnehmung geführt.

Genau, ich schlage vor, die Politik verabschiedet per Gesetz, dass MA-Absolventen nur noch maximal 35.000€ im Jahr verdienen dürfen.

Weil die ja eh nichts können und eine Ausbildung praktisch gleichwertig, sogar besser ist. Denn die Welt hat sich in den letzten 30 Jahren auch gar nicht verändert, sodass wir am besten auch noch die gleichen Skills von 1970 im Ausbildungsplan festschreiben sollten.

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Mit ein wenig Altersabstand lesen sich manche Threads wirklich fast nur noch ironisch.

Ihr habt ein Studium abgeschlossen, welches es vor 20 Jahren noch gar nicht gab. Damals hat man BWL studiert und dann "on-the-job" den Immobilienkram gelernt, ist nun auch wirklich keine theoretische Physik. Grundsätzlich hat man diese Sachen auch schon in der 3-jährigen Ausbildung zum Sparkassenkaufmann oder Immobilienfachwirt gelernt, und hatte anschließend wahrscheinlich eine höhere Expertise als heutzutge nach einem Master.

Und ihr meint, ihr würdet euch bei 45k und den Segnungen des öD "unter Wert" verkaufen, obwohl ihr nichts vorzuweisen habt außer einem Studium und ggf. 2 Praktika? Der Wert wird am (Arbeits)Markt verdient und gesteigert, nicht in der Uni. Das Einzige, was ihr an der Uni erwerbt, ist die Eintrittskarte zu eben diesem Markt.

Das mantrahafte Eintrichtern der Wichtigkeit des Studiums und des Alleinstellungsmerkmals hat scheinbar zu einer extremen Fehlwahrnehmung geführt.

Ok, Boomer

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Ich habe ein ähnliches Angebot vorliegen (sogar 1k weniger) und werde es wohl annehmen. Habe auch nur 1, Abschlüsse (Abi, Bachelor, Master) und zwei Auslandssemester etc.
Aktuell kann man nicht mehr raus holen. Ich versuche es lieber in einem Jahr erneut wenn die wirtschaftliche Lage besser ist und ich ein Jahr Berufserfahrung habe. Meine Angst ist nämlich, dass ab nächster Woche alles noch schlechter wird und der neue harte Lock down dann massige Auswirkungen hat für die Wirtschaft

Einmal ÖD für immer verbrannt, aber du bist alt genug. Der einfache Weg ist nicht immer der Beste.

Hört doch bitte auf diesen offensichtlichen Unsinn hier im Forum zu verbreiten. Das verunsichert nur Leute und ist komplett falsch.

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

Sofort annehmen!
Öffentlicher Dienst ist 39 std Anwesenheit und davon 7-8 std arbeiten.
Dass gibt euch einen effektiven Stundenlohn von 120€/std

Vgl. mal mit McK oder Goldman, doppelte gehalt, aber 10 mal soviele arbeitsstunden= 1/5 von gehalt.

Cheers

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Mit ein wenig Altersabstand lesen sich manche Threads wirklich fast nur noch ironisch.

Ihr habt ein Studium abgeschlossen, welches es vor 20 Jahren noch gar nicht gab. Damals hat man BWL studiert und dann "on-the-job" den Immobilienkram gelernt, ist nun auch wirklich keine theoretische Physik. Grundsätzlich hat man diese Sachen auch schon in der 3-jährigen Ausbildung zum Sparkassenkaufmann oder Immobilienfachwirt gelernt, und hatte anschließend wahrscheinlich eine höhere Expertise als heutzutge nach einem Master.

Und ihr meint, ihr würdet euch bei 45k und den Segnungen des öD "unter Wert" verkaufen, obwohl ihr nichts vorzuweisen habt außer einem Studium und ggf. 2 Praktika? Der Wert wird am (Arbeits)Markt verdient und gesteigert, nicht in der Uni. Das Einzige, was ihr an der Uni erwerbt, ist die Eintrittskarte zu eben diesem Markt.

Das mantrahafte Eintrichtern der Wichtigkeit des Studiums und des Alleinstellungsmerkmals hat scheinbar zu einer extremen Fehlwahrnehmung geführt.

Ich bin 30 Jahre alt und habe mittlerweile auch 5Jahre Berufserfahrung und muss sagen, das ich sowohl die jüngeren als auch die älteren Kollegen irgendwo verstehen kann. Das Studium an sich ist mittlerweile vielleicht einfacher geworden, dafür ist die Erwartung an die Studenten deutlich höher. Gute Noten, Werkstudenten Tätigkeit, Praktika, Auslandserfahrung und praktische Abschlussarbeiten werden für die sehr guten Jobs mittlerweile vorausgesetzt. Wer das alles macht und auch noch in (annähernd) Regelstudienzeit abschließt, hatte oft keine angenehme Studienzeit, von älteren Diploman höre ich eher andere Geschichten.

Ps.: das ein Studiengang unter 10 Jahre existiert sagt nichts über die Qualität aus. Für den Marktwert eines Absolventen ist es sicherlich kein Nachteil wenn er sich weniger "On the Job" anlernen muss.
Manchmal frage ich mich ob es wirklich nur bei den jungen Menschen zu Fehlwahrnehmung kommt.

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Sec_tech

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WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Mit ein wenig Altersabstand lesen sich manche Threads wirklich fast nur noch ironisch.

Ihr habt ein Studium abgeschlossen, welches es vor 20 Jahren noch gar nicht gab. Damals hat man BWL studiert und dann "on-the-job" den Immobilienkram gelernt, ist nun auch wirklich keine theoretische Physik. Grundsätzlich hat man diese Sachen auch schon in der 3-jährigen Ausbildung zum Sparkassenkaufmann oder Immobilienfachwirt gelernt, und hatte anschließend wahrscheinlich eine höhere Expertise als heutzutge nach einem Master.

Und ihr meint, ihr würdet euch bei 45k und den Segnungen des öD "unter Wert" verkaufen, obwohl ihr nichts vorzuweisen habt außer einem Studium und ggf. 2 Praktika? Der Wert wird am (Arbeits)Markt verdient und gesteigert, nicht in der Uni. Das Einzige, was ihr an der Uni erwerbt, ist die Eintrittskarte zu eben diesem Markt.

Das mantrahafte Eintrichtern der Wichtigkeit des Studiums und des Alleinstellungsmerkmals hat scheinbar zu einer extremen Fehlwahrnehmung geführt.

+1

Danke

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

Hier der TE.
Gebe dir grundsätzlich Recht. Ich sehe das alles mit dem Studium etc. ähnlich.
Aber man wird doch die Frage stellen, wenn man sich an diesem Punkt befindet.
Einen Berufseinstieg macht man nunmal bestenfalls einmal im Leben .....

Ist man dann wirklich auf ewig für die Privatwirtschaft verbrannt?
Gibt es dazu noch mehr Meinungen?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Mit ein wenig Altersabstand lesen sich manche Threads wirklich fast nur noch ironisch.

Ihr habt ein Studium abgeschlossen, welches es vor 20 Jahren noch gar nicht gab. Damals hat man BWL studiert und dann "on-the-job" den Immobilienkram gelernt, ist nun auch wirklich keine theoretische Physik. Grundsätzlich hat man diese Sachen auch schon in der 3-jährigen Ausbildung zum Sparkassenkaufmann oder Immobilienfachwirt gelernt, und hatte anschließend wahrscheinlich eine höhere Expertise als heutzutge nach einem Master.

Und ihr meint, ihr würdet euch bei 45k und den Segnungen des öD "unter Wert" verkaufen, obwohl ihr nichts vorzuweisen habt außer einem Studium und ggf. 2 Praktika? Der Wert wird am (Arbeits)Markt verdient und gesteigert, nicht in der Uni. Das Einzige, was ihr an der Uni erwerbt, ist die Eintrittskarte zu eben diesem Markt.

Das mantrahafte Eintrichtern der Wichtigkeit des Studiums und des Alleinstellungsmerkmals hat scheinbar zu einer extremen Fehlwahrnehmung geführt.

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Hier der TE.
Gebe dir grundsätzlich Recht. Ich sehe das alles mit dem Studium etc. ähnlich.
Aber man wird doch die Frage stellen, wenn man sich an diesem Punkt befindet.
Einen Berufseinstieg macht man nunmal bestenfalls einmal im Leben .....

Ist man dann wirklich auf ewig für die Privatwirtschaft verbrannt?
Gibt es dazu noch mehr Meinungen?

Hallo TE
Ich bin vor 2 Wochen auch im ÖD eingestiegen nach meinem erfolgreichem Studium. ÖD war nie zwingend mein Ziel aber es hat sich so ergeben. In der aktuellen Zeit ist das auch sicher nicht der schlechteste Arbeitgeber. Und wenn man sich den Luxus nicht leisten kann, nach dem Studium noch 3-4 Monate nach der perfekten Stelle zu suchen, ist es aktuell wohl mit das beste was man machen kann. Klar wird jetzt jemand kommen und dir erzählen, dass es easy 5 Angebote von IGM und Pharma hat, aber glaub das nicht. Du siehts ja selbst wie das Angebot ist und wie die Resonanz.

Ich habe jetzt meine befristete Stelle auf zwei Jahre angenommen und plane aktuell danach zu wechseln. Aber mal schauen, evtl ist es im ÖD ja auch gut. Es ist auf jeden Fall entspannt, soweit ich das mitbekommen habe.

Verbrannt ist man danach auf keinen Fall! Wenn du nicht grad 20 Jahre im ÖD warst, kommst du danach auch noch locker irgendwo unter. Besonders in der aktuellen Zeit, wird dir niemand vorwerfen, dass du beim ÖD angefangen hast.
Ich empfinde das Gehalt bei E13 (51k) auch als sehr gut. Klar ist es kein IGBCE oder IGM Gehalt, aber die meisten Abolventen steigen mit weniger ein. Dazu kommt: Es ist Krisensicher, was in Coronazeiten auch sehr wichtig ist. Hatte viele Kommilitonen, die im ersten Lockdown dann doch keinen Vertrag bekamen oder in der Probezeit gekündigt wurden.

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

Hier der kritische Zeitgeist mit dem Beitrag zur "extremen Fehlwahrnehmung".

Klar darfst Du die Frage stellen. Habe mich damals bei Berufseinstieg auch gefragt, ob ich das erste Angebot annehmen soll. Eine einfache Regel, dass man nach 3 Angeboten recht sicher sein kann, dass man die Range schon abgesteckt hat. Wenn Du also Angebote über 45k, 48k und 52k vorliegen hast, dann kannst Du relativ sicher sein, dass Du kein Angebot über 65k liegen lässt - Du wirst so eines nicht bekommen.

Wenn Du die Dinge ähnlich siehst, dann ist es ja auch gut. Als Berufseinsteiger kann ich Dir halt nur raten, nicht auf die letzten 3k brutto mehr pro Jahr zu achten. Wenn Du Karriere machen willst, dann geht das nicht im ÖD. Wenn Du den Einstieg suchst, dann nimm das Angebot an. Wenn Du beides willst, dann annehmen und weiterbewerben.

Verbrannt ist man nach 2-3 Jahren ÖD sicher noch nicht. Viel Erfolg!

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Hier der TE.
Gebe dir grundsätzlich Recht. Ich sehe das alles mit dem Studium etc. ähnlich.
Aber man wird doch die Frage stellen, wenn man sich an diesem Punkt befindet.
Einen Berufseinstieg macht man nunmal bestenfalls einmal im Leben .....

Ist man dann wirklich auf ewig für die Privatwirtschaft verbrannt?
Gibt es dazu noch mehr Meinungen?

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Mit ein wenig Altersabstand lesen sich manche Threads wirklich fast nur noch ironisch.

Ihr habt ein Studium abgeschlossen, welches es vor 20 Jahren noch gar nicht gab. Damals hat man BWL studiert und dann "on-the-job" den Immobilienkram gelernt, ist nun auch wirklich keine theoretische Physik. Grundsätzlich hat man diese Sachen auch schon in der 3-jährigen Ausbildung zum Sparkassenkaufmann oder Immobilienfachwirt gelernt, und hatte anschließend wahrscheinlich eine höhere Expertise als heutzutge nach einem Master.

Und ihr meint, ihr würdet euch bei 45k und den Segnungen des öD "unter Wert" verkaufen, obwohl ihr nichts vorzuweisen habt außer einem Studium und ggf. 2 Praktika? Der Wert wird am (Arbeits)Markt verdient und gesteigert, nicht in der Uni. Das Einzige, was ihr an der Uni erwerbt, ist die Eintrittskarte zu eben diesem Markt.

Das mantrahafte Eintrichtern der Wichtigkeit des Studiums und des Alleinstellungsmerkmals hat scheinbar zu einer extremen Fehlwahrnehmung geführt.

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Mit ein wenig Altersabstand lesen sich manche Threads wirklich fast nur noch ironisch.

Ihr habt ein Studium abgeschlossen, welches es vor 20 Jahren noch gar nicht gab. Damals hat man BWL studiert und dann "on-the-job" den Immobilienkram gelernt, ist nun auch wirklich keine theoretische Physik. Grundsätzlich hat man diese Sachen auch schon in der 3-jährigen Ausbildung zum Sparkassenkaufmann oder Immobilienfachwirt gelernt, und hatte anschließend wahrscheinlich eine höhere Expertise als heutzutge nach einem Master.

Und ihr meint, ihr würdet euch bei 45k und den Segnungen des öD "unter Wert" verkaufen, obwohl ihr nichts vorzuweisen habt außer einem Studium und ggf. 2 Praktika? Der Wert wird am (Arbeits)Markt verdient und gesteigert, nicht in der Uni. Das Einzige, was ihr an der Uni erwerbt, ist die Eintrittskarte zu eben diesem Markt.

Das mantrahafte Eintrichtern der Wichtigkeit des Studiums und des Alleinstellungsmerkmals hat scheinbar zu einer extremen Fehlwahrnehmung geführt.

Absolute Zustimmung ! Diese Arroganz der Absolventen ist nahezu unerträglich. Die Glorifizierung der Praktika ist dann immer die Krönung. Fast schon lächerlich wenn sich der 23 jährige TS über 47000€ beklagt.

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

Hallo,

natürlich bist du nicht für die private Wirtschaft verbrannt. Aber im ÖD wird halt anders gearbeitet als in der Privatwirtschaft. Und nach einiger Zeit musst du dich schon fragen, will hier bleiben oder nochmal springen. Die meisten im ÖD (nach mehreren Jahren) meinen nämlich sie könnten locker in die PW wechseln, aber durchziehen tun sie es doch nicht, weil irgendwann zu bequem. Und es ist schon eine bittere Erkenntnis, wenn man gut ausgebildet ist und denkt irgendwann, man hätte es in der PW doch geschafft und vielleicht mehr verdient oder sich selbständig machen können etc.... und der Zug ist abgefahren. Hinzu kommt, wenn man einen guten Amtleiter hat kann es eine super Zeit sein, wenn nicht, ist er vielleicht für die nächste Ewigkeit dein Chef. Und, wenn du dann schon X Jahre im ÖD bist, dann wirst du nicht in die PW mehr wechseln.

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

Du bist natürlich nicht verbrannt, bloß weil du im ÖD warst. Wie auch schon mehrmals korrekt geschrieben.

Aber auch mit dem Wechsel vom öffentlichen Dienst in die private Wirtschaft ist es wie bei alles Wechseln, es gibt einen Sweep Spot so bei ca. 3 - 7 Jahren, ganz grob. Drunter zählt es noch nicht so richtig als Berufserfahrung, weil du noch mitten im steilen Teil der Lernkurve warst. Drüber war man dann fast schon zu lange dort und könnte als zu eingefahren gelten.
Wechseln kannst du trotzdem, und es gibt auch Leute die nach einem Jahr, oder auch nach 20 Jahren wechseln. Es ist halt nur schwerer.
Ob dir die Berufserfahrung bei einem Wechsel innerhalb der nächsten Jahre Bonuspunkte bringt, insbesondere in Gestalt eines höheren Einstiegs beim künftigen Arbeitgeber, steht dann aber nochmal auf einem anderen Blatt. Aber auch das ist sehr individuell und nicht pauschal zu beantworten.

Aber als Quintessenz: Nein, du bist nicht verbrannt, wenn du mal im öffentlichen Dienst warst und wirst da auch wieder raus wechseln können. Es kann aber gut sein, dass das nicht unbedingt der Wechsel nach 2 Jahren auf eine Position überhalb einer Einstiegsstelle bei einem top Arbeitgeber sein wird.

Und zum Thema Selbsteinschätzung von Absolventen: Ganz weit hergeholt ist der Vorwurf der Überschätzung leider nicht. Natürlich ist ein Masterstudium länger als es eine Ausbildung vor 20, 30 Jahren war (ob man dabei so viel mehr gelernt hat was dann später tatsächlich von Bedeutung für den Job ist, ist ein anderes Thema). Und natürlich ist Auslandserfahrung und ein Job als Werksstudent noch ein Pluspunkt. Aber das allein ist keine Garantie für eine weit überdurchschnittliche Einstiegsposition. Denn in dieser Zeit gab es eine extreme Abwertung des Studienabschlusses. Nicht inhaltlich, aber vom Marktwert. Die Quote der Studiumsabsolventen hat sich alleine im Vergleich zu den 90ern mehr als verdoppelt. Stellen die früher von jemandem mit Ausbildung besetzt wurden, werden heute mit Uni- oder FH-Absolventen besetzt. Und es strömen immer mehr Absolventen auf den Arbeitsmarkt, der jetzt mit Corona auch noch weniger davon braucht.

Ich glaube viele (und da kann ich mich selbst auch nicht ausnehmen), haben immer noch im Kopf was sie von Eltern und Lehrern aus deren Zeiten erzählt bekommen haben: Dass ein Studium etwas besonderes ist, das einen automatisch weit oben in die Jobpyramide bringt. Aber diese Zeiten sind leider vorbei. Ein Uni- oder FH-Abschluss ist fast schon Mainstream. Und dass bei einem langen Markt nicht mit Bonuspreisen (bzw. Gehältern) zu rechnen ist, nur weil das ja gut angesehene Abschlüsse sind, muss ich hier hoffentlich niemandem erklären...

Also nochmal zum Fragensteller: Ja, du hast einen soliden Abschluss vorzuweisen. Und ja, ggf. könntest du damit einen besser bezahlten Job kriegen. Aber du hast dafür keine Garantie und auch keinen Freifahrtschein. Gerade die Jobs die hier oft vorkommen sind absolute ausnahmen, und neben einem guten Abschluss musst du auch mit deinen sonstigen Qualitäten überzeugen und brauchst auch Glück, um einen solchen zu bekommen. Außerdem bietet der öffentliche Dienst noch ein paar andere Goddies neben dem Gehalt, gerade in der aktuellen Zeit.

Es ist vielleicht nicht das Maximum, das du mit viel Geduld und Risiko rausholen könntest, aber es ist sehr solide und du kannst es meiner Meinung nach annehmen, ohne das Gefühl zu haben deine Ausbildung weg zu werfen oder dich unter Wert zu verkaufen.

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

Nein, Du bist nicht automatisch „verbrannt“.
Bin selbst den Weg öD in die Industrie gegangen, vom Bundeskartellamt in die Energiewirtschaft (Regulierungsmanagement). Meine vor-Tätigkeit wurde gerne gesehen.

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

Nur kurz zu Deinem letzten Absatz: Das ist eine Frage der Betrachtung.

On-the-job lernst Du die für Deine Firma und Deinen Job relevanten Inhalte (gezwungenermaßen) innerhalb von 3-6 Monaten. Wenn Du vorher Deinen Master gemacht hast, dann sind es vielleicht 2-5 Monate. Willst Du das jetzt wirklich als tollen Vorteil verkaufen? Tatsache ist, dass Du auch mit einem Masterabschluss keine Berufserfahrung mitbringst. Und die ist, was bezahlt wird.

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Mit ein wenig Altersabstand lesen sich manche Threads wirklich fast nur noch ironisch.

Ihr habt ein Studium abgeschlossen, welches es vor 20 Jahren noch gar nicht gab. Damals hat man BWL studiert und dann "on-the-job" den Immobilienkram gelernt, ist nun auch wirklich keine theoretische Physik. Grundsätzlich hat man diese Sachen auch schon in der 3-jährigen Ausbildung zum Sparkassenkaufmann oder Immobilienfachwirt gelernt, und hatte anschließend wahrscheinlich eine höhere Expertise als heutzutge nach einem Master.

Und ihr meint, ihr würdet euch bei 45k und den Segnungen des öD "unter Wert" verkaufen, obwohl ihr nichts vorzuweisen habt außer einem Studium und ggf. 2 Praktika? Der Wert wird am (Arbeits)Markt verdient und gesteigert, nicht in der Uni. Das Einzige, was ihr an der Uni erwerbt, ist die Eintrittskarte zu eben diesem Markt.

Das mantrahafte Eintrichtern der Wichtigkeit des Studiums und des Alleinstellungsmerkmals hat scheinbar zu einer extremen Fehlwahrnehmung geführt.

Ich bin 30 Jahre alt und habe mittlerweile auch 5Jahre Berufserfahrung und muss sagen, das ich sowohl die jüngeren als auch die älteren Kollegen irgendwo verstehen kann. Das Studium an sich ist mittlerweile vielleicht einfacher geworden, dafür ist die Erwartung an die Studenten deutlich höher. Gute Noten, Werkstudenten Tätigkeit, Praktika, Auslandserfahrung und praktische Abschlussarbeiten werden für die sehr guten Jobs mittlerweile vorausgesetzt. Wer das alles macht und auch noch in (annähernd) Regelstudienzeit abschließt, hatte oft keine angenehme Studienzeit, von älteren Diploman höre ich eher andere Geschichten.

Ps.: das ein Studiengang unter 10 Jahre existiert sagt nichts über die Qualität aus. Für den Marktwert eines Absolventen ist es sicherlich kein Nachteil wenn er sich weniger "On the Job" anlernen muss.
Manchmal frage ich mich ob es wirklich nur bei den jungen Menschen zu Fehlwahrnehmung kommt.

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

Ich bin mir nicht sicher ob deine Einarbeitungszeit passt, da fehlt mir die Erfahrung in dem Immobilien Bereich aber selbstverständlich ist es ein Vorteil, wenn ich jemanden 1-2 Monate weniger einarbeiten muss und kein Nachteil. Ich verstehe nicht worauf du hinaus willst? Soll das ein Nachteil sein oder worauf willst du hinaus? Ist dir der Vorteil nicht groß genug?
Warum ist es ein schlechtes Qualitätsmerkmal für einen Studiengängen weil die Einarbeitungszeit verkürzt wird?

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

Nur kurz zu Deinem letzten Absatz: Das ist eine Frage der Betrachtung.

On-the-job lernst Du die für Deine Firma und Deinen Job relevanten Inhalte (gezwungenermaßen) innerhalb von 3-6 Monaten. Wenn Du vorher Deinen Master gemacht hast, dann sind es vielleicht 2-5 Monate. Willst Du das jetzt wirklich als tollen Vorteil verkaufen? Tatsache ist, dass Du auch mit einem Masterabschluss keine Berufserfahrung mitbringst. Und die ist, was bezahlt wird.

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Mit ein wenig Altersabstand lesen sich manche Threads wirklich fast nur noch ironisch.

Ihr habt ein Studium abgeschlossen, welches es vor 20 Jahren noch gar nicht gab. Damals hat man BWL studiert und dann "on-the-job" den Immobilienkram gelernt, ist nun auch wirklich keine theoretische Physik. Grundsätzlich hat man diese Sachen auch schon in der 3-jährigen Ausbildung zum Sparkassenkaufmann oder Immobilienfachwirt gelernt, und hatte anschließend wahrscheinlich eine höhere Expertise als heutzutge nach einem Master.

Und ihr meint, ihr würdet euch bei 45k und den Segnungen des öD "unter Wert" verkaufen, obwohl ihr nichts vorzuweisen habt außer einem Studium und ggf. 2 Praktika? Der Wert wird am (Arbeits)Markt verdient und gesteigert, nicht in der Uni. Das Einzige, was ihr an der Uni erwerbt, ist die Eintrittskarte zu eben diesem Markt.

Das mantrahafte Eintrichtern der Wichtigkeit des Studiums und des Alleinstellungsmerkmals hat scheinbar zu einer extremen Fehlwahrnehmung geführt.

Ich bin 30 Jahre alt und habe mittlerweile auch 5Jahre Berufserfahrung und muss sagen, das ich sowohl die jüngeren als auch die älteren Kollegen irgendwo verstehen kann. Das Studium an sich ist mittlerweile vielleicht einfacher geworden, dafür ist die Erwartung an die Studenten deutlich höher. Gute Noten, Werkstudenten Tätigkeit, Praktika, Auslandserfahrung und praktische Abschlussarbeiten werden für die sehr guten Jobs mittlerweile vorausgesetzt. Wer das alles macht und auch noch in (annähernd) Regelstudienzeit abschließt, hatte oft keine angenehme Studienzeit, von älteren Diploman höre ich eher andere Geschichten.

Ps.: das ein Studiengang unter 10 Jahre existiert sagt nichts über die Qualität aus. Für den Marktwert eines Absolventen ist es sicherlich kein Nachteil wenn er sich weniger "On the Job" anlernen muss.
Manchmal frage ich mich ob es wirklich nur bei den jungen Menschen zu Fehlwahrnehmung kommt.

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

Ich will darauf hinaus, dass es (bei diesen natürlich frei erfundenen Zeiträumen) ein krasses Missverhältnis gibt zwischen der Zeit, die man an der Uni/FH aufbringt; und der Zeit, in der man das für den Betrieb Relevante lernt.

Damit sage ich nicht, dass die Uni per se schlecht sei. Es soll lediglich ein weiterer Beleg dafür sein, dass man den (Markt)Wert einer BWL-Spezialisierung nicht überbewerten sollte.
Eben weil man vielleicht den ein oder anderen Sachverhalt schonmal gehört hat. Aus Arbeitgebersicht rechnet man aber mit einer Verweildauer des Arbeitnehmers von Jahren, vielleicht Jahrzehnten. Da ist ein Monat mehr oder weniger eher irrelevant.

Gegenszenario: Würdest Du einem Absolventen 12k mehr pro Jahr zahlen, nur weil du vermutest, dass der Masterabsolvent marginal weniger Einarbeitungszeit braucht? Nein. Du würdest eine eventuelle Höherbezahlung (wenn Du sie überhaupt zulässt) von anderen Faktoren abhängig machen, und das ist auch richtig so.

Ebenso fehlt mir bei Deinem Beispiel der "Gegeneffekt": Natürlich ist jeder eingesparte Tag in der Einarbeitungszeit eine Erleichterung. Aber die Frage ist eben, wieviel sollte es dem AG wert sein? Und wenn zudem - wie in dieser Situation - der Kandidat gleich mit einer latent unzufriedenen Einstellung beginnt, dann muss ich damit rechnen, dass er ggf. auch schnell wieder geht.

Situationen bitte immer gesamthaft betrachten und den Nutzen die "Kosten" entgegenstellen. Eindimensionale Betrachtungen verkürzen zu stark.

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

Ich bin mir nicht sicher ob deine Einarbeitungszeit passt, da fehlt mir die Erfahrung in dem Immobilien Bereich aber selbstverständlich ist es ein Vorteil, wenn ich jemanden 1-2 Monate weniger einarbeiten muss und kein Nachteil. Ich verstehe nicht worauf du hinaus willst? Soll das ein Nachteil sein oder worauf willst du hinaus? Ist dir der Vorteil nicht groß genug?
Warum ist es ein schlechtes Qualitätsmerkmal für einen Studiengängen weil die Einarbeitungszeit verkürzt wird?

antworten
WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

Dann kann man ja auch generell die Frage stellen, warum gelernte Industriekaufleute oder Bürokaufleute weniger verdienen als studierte Betriebswirte. Da ja eh alles on the Job vermittelt wird, brauch es ja generell kein kaufmännisches Studium ....

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

Ich will darauf hinaus, dass es (bei diesen natürlich frei erfundenen Zeiträumen) ein krasses Missverhältnis gibt zwischen der Zeit, die man an der Uni/FH aufbringt; und der Zeit, in der man das für den Betrieb Relevante lernt.

Damit sage ich nicht, dass die Uni per se schlecht sei. Es soll lediglich ein weiterer Beleg dafür sein, dass man den (Markt)Wert einer BWL-Spezialisierung nicht überbewerten sollte.
Eben weil man vielleicht den ein oder anderen Sachverhalt schonmal gehört hat. Aus Arbeitgebersicht rechnet man aber mit einer Verweildauer des Arbeitnehmers von Jahren, vielleicht Jahrzehnten. Da ist ein Monat mehr oder weniger eher irrelevant.

Gegenszenario: Würdest Du einem Absolventen 12k mehr pro Jahr zahlen, nur weil du vermutest, dass der Masterabsolvent marginal weniger Einarbeitungszeit braucht? Nein. Du würdest eine eventuelle Höherbezahlung (wenn Du sie überhaupt zulässt) von anderen Faktoren abhängig machen, und das ist auch richtig so.

Ebenso fehlt mir bei Deinem Beispiel der "Gegeneffekt": Natürlich ist jeder eingesparte Tag in der Einarbeitungszeit eine Erleichterung. Aber die Frage ist eben, wieviel sollte es dem AG wert sein? Und wenn zudem - wie in dieser Situation - der Kandidat gleich mit einer latent unzufriedenen Einstellung beginnt, dann muss ich damit rechnen, dass er ggf. auch schnell wieder geht.

Situationen bitte immer gesamthaft betrachten und den Nutzen die "Kosten" entgegenstellen. Eindimensionale Betrachtungen verkürzen zu stark.

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

Ich bin mir nicht sicher ob deine Einarbeitungszeit passt, da fehlt mir die Erfahrung in dem Immobilien Bereich aber selbstverständlich ist es ein Vorteil, wenn ich jemanden 1-2 Monate weniger einarbeiten muss und kein Nachteil. Ich verstehe nicht worauf du hinaus willst? Soll das ein Nachteil sein oder worauf willst du hinaus? Ist dir der Vorteil nicht groß genug?
Warum ist es ein schlechtes Qualitätsmerkmal für einen Studiengängen weil die Einarbeitungszeit verkürzt wird?

antworten
WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

Ich habe im Wesentlichen Bachelor mit Master verglichen.

Der Vergleich mit Industriekaufleuten war ein zeitlicher Vergleich (Ausbildung vor 20 Jahren). Da würde ich auf jeden Fall unterschreiben, dass ein Bachelor heutzutage kaum mehr drauf hat als ein Industriekaufmann vor 20 Jahren.

Studium vermittelt vor allem Kompetenzen im Hinblick auf Selbständigkeit. Die Fachlichkeit, die man für Sachbearbeiterjobs braucht, kann man idT auch (und schneller) im Betrieb lernen.

antworten
WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

Hier der TE. Ne Banklehre hab ich auch noch vor dem Bachelor gemacht, falls es hilft.

antworten
forte93

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WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Sofort annehmen!
Öffentlicher Dienst ist 39 std Anwesenheit und davon 7-8 std arbeiten.
Dass gibt euch einen effektiven Stundenlohn von 120€/std

Vgl. mal mit McK oder Goldman, doppelte gehalt, aber 10 mal soviele arbeitsstunden= 1/5 von gehalt.

Cheers

Pauschaler Schwachsinn wie auch die Aussage weiter oben, dass man im öD für andere Jobs verbrannt wäre. Bitte verbreitet so einen Müll in eurem eigenen Umfeld und nicht in Foren, in denen manche Menschen wirklich Tipps und Ratschläge suchen.

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

Junge, was willst Du noch hören? Du hast die Antworten. Im ÖD gibts auch nichts zu verhandeln, entweder Du nimmst die Stelle oder Du lässt es bleiben. Wie gesagt (bin der Schreiber des Beitrags "Mit ein wenig Altersabstand..."), bitte schätz Dich realistisch ein.

Wenn man einen Marktwert schon im Studium erreichen will, dann muss man (aus meiner Sicht) heutzutage Informatik studieren und während des Studiums schon teilselbständig sein oder Werkstudent. Und dann muss man dem Unternehmen sagen können: "Ich kann System x verbessern" oder "ich kann Prozess y automatisieren".

Man muss einen Mehrwert liefern können, sonst muss man erst alles beigebracht bekommen und erhält dementsprechend auch den Durchschnitts-Standardlohn. Du hast BWL studiert wie 100.000 andere Leute auch, was bringst Du mit für den Job, was kein anderer hat?

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Hier der TE. Ne Banklehre hab ich auch noch vor dem Bachelor gemacht, falls es hilft.

antworten
WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

das ist vielsagend

BigMurv schrieb am 14.04.2021:

Ok

antworten
WiWi Gast

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Das was wir früher nicht hatten waren Auslandssemester. Aber ob das wirklich so viel bringt? Werkstudententätigkeiten, Praktika und praktische Abschlussarbeiten waren früher selbstverständlich. Evtl. nicht bei BWL, das galt schon immer als ziemlich lax und einfach. Aber in anderen Fächern war das so. Teilweise durfte man sich nicht mal für das Studium einschreiben, wenn man nicht schon ein Grundpraktikum nachweisen konnte. Diplom(FH) war natürlich deutlich einfacher und entspannter als Uni oder TU.

Immobilien oder Tourismus hätte früher wirklich niemand als akademische Fächer anerkannt. Studium ist heute zu einer Art Berufsausbildung verkommen. Ich bin im Immobilienbereich tätig.

"Das Studium an sich ist mittlerweile vielleicht einfacher geworden, dafür ist die Erwartung an die Studenten deutlich höher. Gute Noten, Werkstudenten Tätigkeit, Praktika, Auslandserfahrung und praktische Abschlussarbeiten werden für die sehr guten Jobs mittlerweile vorausgesetzt. Wer das alles macht und auch noch in (annähernd) Regelstudienzeit abschließt, hatte oft keine angenehme Studienzeit, von älteren Diploman höre ich eher andere Geschichten."

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

Ich bin auch im öD und im weitesten Sinne im Immobilienbereich beschäftigt und verdiene mit Master ebenfalls nicht viel mehr als der Threadersteller. Auch wenn die Perspektive vllt. nicht so gut ist wie in der Privatwirtschaft, finde ich den Job toll.

Die Work-Life-Balance passt und man hat seinen festgelegten Teil, für den man verantwortlich ist. Die Arbeit ist dennoch herausfordernd und spannend. Dass man übrigens für die Privatwirtschaft verbrannt ist, kann ich nicht bestätigen. Ich hatte mehrere Bewerbungsgespräche bei denen mein beruflicher Werdegang in keinster Weise kritisiert wurde.

Die Frage, die man sich in der Situation des OPs stellen muss, ist die Frage nach Alternativen. Wenn man mit einer 35h-Woche und einem fürstlichen Gehalt beim IGM-Konzern unterkommt, würde ich nicht im öD anfangen. Wenn die Alternative irgendwelche KMUs sind, halte ich den öD für die bessere Wahl.

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WiWi Gast

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Was für Stellen waren das?
Wäre über Details dankbar :-)

WiWi Gast schrieb am 15.04.2021:

Ich bin auch im öD und im weitesten Sinne im Immobilienbereich beschäftigt und verdiene mit Master ebenfalls nicht viel mehr als der Threadersteller. Auch wenn die Perspektive vllt. nicht so gut ist wie in der Privatwirtschaft, finde ich den Job toll.

Die Work-Life-Balance passt und man hat seinen festgelegten Teil, für den man verantwortlich ist. Die Arbeit ist dennoch herausfordernd und spannend. Dass man übrigens für die Privatwirtschaft verbrannt ist, kann ich nicht bestätigen. Ich hatte mehrere Bewerbungsgespräche bei denen mein beruflicher Werdegang in keinster Weise kritisiert wurde.

Die Frage, die man sich in der Situation des OPs stellen muss, ist die Frage nach Alternativen. Wenn man mit einer 35h-Woche und einem fürstlichen Gehalt beim IGM-Konzern unterkommt, würde ich nicht im öD anfangen. Wenn die Alternative irgendwelche KMUs sind, halte ich den öD für die bessere Wahl.

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WiWi Gast

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Was kann man von einer Referentenstelle erwarten und wie würdet ihr die Position Referent ins Englische übersetzen?

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WiWi Gast

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Bspw. der Refernt der Geschäftsleitung:
"Advisor to the management"

WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

Was kann man von einer Referentenstelle erwarten und wie würdet ihr die Position Referent ins Englische übersetzen?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 10.04.2022:

Was kann man von einer Referentenstelle erwarten und wie würdet ihr die Position Referent ins Englische übersetzen?

Referent ist der typische Abschluss mit Master/Diplom und A13.
Wie hoch es innerhalb der Stelle noch geht hängt von der Stellenbewertung ab.
Ich bin beispielsweise nun A15, immer noch Referent.

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WiWi Gast

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Referent ist die Stellenbezeichnung hat grundsätzlich nichts mit einem Abschluss zu tun. Solltest Du eigentlich wissen. Mit Master oder Uni-Diplom ist das meistens mit E13 bewertet. Für Beamte dann A13. Wer nur Master oder Uni-Diplom hat wird nicht als Beamter ernannt. Mit einigen Jahren Berufserfahrung kann es dann eine Verbeamtung geben. Das sind dann diejenigen Beamten, die keine entsprechende Anwärterausbildung genossen haben und sich im Beamtenrecht nicht auskennen. Ist das bei Dir der Fall?
Und ganz klar: Auf den meisten Angestelltenpositionen hat man keine Chance für eine Verbeamtung!

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Was kann man von einer Referentenstelle erwarten und wie würdet ihr die Position Referent ins Englische übersetzen?

Referent ist der typische Abschluss mit Master/Diplom und A13.
Wie hoch es innerhalb der Stelle noch geht hängt von der Stellenbewertung ab.
Ich bin beispielsweise nun A15, immer noch Referent.

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WiWi Gast

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Befristet im ÖD ist der größte Mist, wer sowas animmt wird direkt aussortiert.

Selbst als Schwangere

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.01.2021:

Mit ein wenig Altersabstand lesen sich manche Threads wirklich fast nur noch ironisch.

Ihr habt ein Studium abgeschlossen, welches es vor 20 Jahren noch gar nicht gab. Damals hat man BWL studiert und dann "on-the-job" den Immobilienkram gelernt, ist nun auch wirklich keine theoretische Physik. Grundsätzlich hat man diese Sachen auch schon in der 3-jährigen Ausbildung zum Sparkassenkaufmann oder Immobilienfachwirt gelernt, und hatte anschließend wahrscheinlich eine höhere Expertise als heutzutge nach einem Master.

Und ihr meint, ihr würdet euch bei 45k und den Segnungen des öD "unter Wert" verkaufen, obwohl ihr nichts vorzuweisen habt außer einem Studium und ggf. 2 Praktika? Der Wert wird am (Arbeits)Markt verdient und gesteigert, nicht in der Uni. Das Einzige, was ihr an der Uni erwerbt, ist die Eintrittskarte zu eben diesem Markt.

Das mantrahafte Eintrichtern der Wichtigkeit des Studiums und des Alleinstellungsmerkmals hat scheinbar zu einer extremen Fehlwahrnehmung geführt.

Genau, ich schlage vor, die Politik verabschiedet per Gesetz, dass MA-Absolventen nur noch maximal 35.000€ im Jahr verdienen dürfen.

Weil die ja eh nichts können und eine Ausbildung praktisch gleichwertig, sogar besser ist. Denn die Welt hat sich in den letzten 30 Jahren auch gar nicht verändert, sodass wir am besten auch noch die gleichen Skills von 1970 im Ausbildungsplan festschreiben sollten.

seethe harder. Der Markt bestimmt das Gehalt. Wenn es nunmal 48 sind sind es 48.

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

WiWi Gast schrieb am 11.04.2022:

Was kann man von einer Referentenstelle erwarten und wie würdet ihr die Position Referent ins Englische übersetzen?

Referent ist der typische Abschluss mit Master/Diplom und A13.
Wie hoch es innerhalb der Stelle noch geht hängt von der Stellenbewertung ab.
Ich bin beispielsweise nun A15, immer noch Referent.

Als Beamter hast du doch einen Amtstitel bspw. Oberrat oder Direktor, deshalb kannst du gar kein Referent sein, das sind typische Stellenbezeichnungen für Tarifbeschäftigte.

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listrea

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WiWi Gast schrieb am 12.04.2022:

Was kann man von einer Referentenstelle erwarten und wie würdet ihr die Position Referent ins Englische übersetzen?

Referent ist der typische Abschluss mit Master/Diplom und A13.
Wie hoch es innerhalb der Stelle noch geht hängt von der Stellenbewertung ab.
Ich bin beispielsweise nun A15, immer noch Referent.

Als Beamter hast du doch einen Amtstitel bspw. Oberrat oder Direktor, deshalb kannst du gar kein Referent sein, das sind typische Stellenbezeichnungen für Tarifbeschäftigte.

"Referent" ist im ÖD die inoffizielle Bezeichnung für den Einsteig in den Höheren Dienst.

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

Die Aussage ist wie Schrödingers Katze.

Ja, als

  • Regierungsrat (A13),
  • Regierungsobberrat (A14)
  • oder Regierungsdirektor (A15)

wird dem Beamten eine Amt verliehen.

Das ist aber unabhängig von der ausgeübten Funktion, diese kann - wie hier diskutiert - Referent, Referatsleiter aber auch Gruppenleiter etc. sein.

In Bundesministerien ist alles bis A15 in der Regel nur Referent, die Referatsleiter haben üblicherweise A16 oder B2. In Bundesoberbehörden ist der RL A15 mit entsprechenden Steigerungen, die Abteilungsleiter haben bis B3.
In Landes- und kommunalen Behörden gibt es sogar Referatsleiter aus dem gehobenen Dienst, sprich A13g, oftmals als Gemeindechef in Bayern gesehen.

Merke also: Amt ungleich Funktionstitel

Als Beamter hast du doch einen Amtstitel bspw. Oberrat oder Direktor, deshalb kannst du gar kein Referent sein, das sind typische Stellenbezeichnungen für Tarifbeschäftigte.

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

Da hat ja mal jemand gar keine Ahnung.

Referent ist man, wenn man in einem Referat im höheren Dienst arbeitet. Egal, ob Beamter oder Tarifbeschäftigter. Der Leiter ist der Referatsleiter.
Wenn man Beamter ist, hat man die typischen Dienstbezeichnungen wie Regierungsrat (A13), Oberregierungsrat (A14), Regierungsdirektor (A15). Aber alle drei sind Referenten.

WiWi Gast schrieb am 12.04.2022:

Was kann man von einer Referentenstelle erwarten und wie würdet ihr die Position Referent ins Englische übersetzen?

Referent ist der typische Abschluss mit Master/Diplom und A13.
Wie hoch es innerhalb der Stelle noch geht hängt von der Stellenbewertung ab.
Ich bin beispielsweise nun A15, immer noch Referent.

Als Beamter hast du doch einen Amtstitel bspw. Oberrat oder Direktor, deshalb kannst du gar kein Referent sein, das sind typische Stellenbezeichnungen für Tarifbeschäftigte.

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

WiWi Gast schrieb am 12.04.2022:

Was kann man von einer Referentenstelle erwarten und wie würdet ihr die Position Referent ins Englische übersetzen?

Referent ist der typische Abschluss mit Master/Diplom und A13.
Wie hoch es innerhalb der Stelle noch geht hängt von der Stellenbewertung ab.
Ich bin beispielsweise nun A15, immer noch Referent.

Als Beamter hast du doch einen Amtstitel bspw. Oberrat oder Direktor, deshalb kannst du gar kein Referent sein, das sind typische Stellenbezeichnungen für Tarifbeschäftigte.

Von allen falschen Aussagen hier ist diese wohl mit am allermeisten falsch

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 12.04.2022:

Referent ist die Stellenbezeichnung hat grundsätzlich nichts mit einem Abschluss zu tun. Solltest Du eigentlich wissen. Mit Master oder Uni-Diplom ist das meistens mit E13 bewertet. Für Beamte dann A13. Wer nur Master oder Uni-Diplom hat wird nicht als Beamter ernannt. Mit einigen Jahren Berufserfahrung kann es dann eine Verbeamtung geben. Das sind dann diejenigen Beamten, die keine entsprechende Anwärterausbildung genossen haben und sich im Beamtenrecht nicht auskennen. Ist das bei Dir der Fall?
Und ganz klar: Auf den meisten Angestelltenpositionen hat man keine Chance für eine Verbeamtung!

Was kann man von einer Referentenstelle erwarten und wie würdet ihr die Position Referent ins Englische übersetzen?

Referent ist der typische Abschluss mit Master/Diplom und A13.
Wie hoch es innerhalb der Stelle noch geht hängt von der Stellenbewertung ab.
Ich bin beispielsweise nun A15, immer noch Referent.

Ich bin von der Uni in die Behörde, zunächst als Tarifangestellter, dann nach 1 Jahr verbeamtet. Wie fast jeder hier.
Und mit typischer Stelle meinte ich, dass in den Ausschreibungen Master/ Diplom Voraussetzung sind.

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

WiWi Gast schrieb am 12.04.2022:

Was kann man von einer Referentenstelle erwarten und wie würdet ihr die Position Referent ins Englische übersetzen?

Referent ist der typische Abschluss mit Master/Diplom und A13.
Wie hoch es innerhalb der Stelle noch geht hängt von der Stellenbewertung ab.
Ich bin beispielsweise nun A15, immer noch Referent.

Als Beamter hast du doch einen Amtstitel bspw. Oberrat oder Direktor, deshalb kannst du gar kein Referent sein, das sind typische Stellenbezeichnungen für Tarifbeschäftigte.

Nein, auf meiner Visitenkarte steht „Referent“.

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WiWi Gast

Einstieg öffentlicher Dienst

Musstest du noch die Beamtenlaufbahn durchlaufen oder wie lief das ab?

WiWi Gast schrieb am 12.04.2022:

Referent ist die Stellenbezeichnung hat grundsätzlich nichts mit einem Abschluss zu tun. Solltest Du eigentlich wissen. Mit Master oder Uni-Diplom ist das meistens mit E13 bewertet. Für Beamte dann A13. Wer nur Master oder Uni-Diplom hat wird nicht als Beamter ernannt. Mit einigen Jahren Berufserfahrung kann es dann eine Verbeamtung geben. Das sind dann diejenigen Beamten, die keine entsprechende Anwärterausbildung genossen haben und sich im Beamtenrecht nicht auskennen. Ist das bei Dir der Fall?
Und ganz klar: Auf den meisten Angestelltenpositionen hat man keine Chance für eine Verbeamtung!

Was kann man von einer Referentenstelle erwarten und wie würdet ihr die Position Referent ins Englische übersetzen?

Referent ist der typische Abschluss mit Master/Diplom und A13.
Wie hoch es innerhalb der Stelle noch geht hängt von der Stellenbewertung ab.
Ich bin beispielsweise nun A15, immer noch Referent.

Ich bin von der Uni in die Behörde, zunächst als Tarifangestellter, dann nach 1 Jahr verbeamtet. Wie fast jeder hier.
Und mit typischer Stelle meinte ich, dass in den Ausschreibungen Master/ Diplom Voraussetzung sind.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 13.04.2022:

Musstest du noch die Beamtenlaufbahn durchlaufen oder wie lief das ab?

WiWi Gast schrieb am 12.04.2022:

Referent ist die Stellenbezeichnung hat grundsätzlich nichts mit einem Abschluss zu tun. Solltest Du eigentlich wissen. Mit Master oder Uni-Diplom ist das meistens mit E13 bewertet. Für Beamte dann A13. Wer nur Master oder Uni-Diplom hat wird nicht als Beamter ernannt. Mit einigen Jahren Berufserfahrung kann es dann eine Verbeamtung geben. Das sind dann diejenigen Beamten, die keine entsprechende Anwärterausbildung genossen haben und sich im Beamtenrecht nicht auskennen. Ist das bei Dir der Fall?
Und ganz klar: Auf den meisten Angestelltenpositionen hat man keine Chance für eine Verbeamtung!

Was kann man von einer Referentenstelle erwarten und wie würdet ihr die Position Referent ins Englische übersetzen?

Referent ist der typische Abschluss mit Master/Diplom und A13.
Wie hoch es innerhalb der Stelle noch geht hängt von der Stellenbewertung ab.
Ich bin beispielsweise nun A15, immer noch Referent.

Ich bin von der Uni in die Behörde, zunächst als Tarifangestellter, dann nach 1 Jahr verbeamtet. Wie fast jeder hier.
Und mit typischer Stelle meinte ich, dass in den Ausschreibungen Master/ Diplom Voraussetzung sind.

Die Laufbahn soll/kann er durchlaufen. Er kann aber auch auf der Position bleiben, auf der er ist.

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listrea

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Meine Güte. Es ist doch ganz einfach: Jeder, der in einem Referat arbeitet und E13/A13 und höher eingruppiert ist, ist auf einer Referentenposition. Irgendwann wird er dann (stellvertretender) Referatseiter und dann ist er meinetwegen auch das. Kann auch schon mit A14 sein, oder man ist mit A15 (in Bundesministerien) immer noch "unten", da man keine Personalverantwortung trägt.

Spielt aber sowieso keine Rolle, da das alles inoffiziell ist. Die Diskussion dreht sich, mal wieder typisch ÖD, im Kreis.

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WiWi Gast

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Daran ist überhaupt nichts inoffiziell. Eine Referenten-Stelle kann entweder mit einem Angestellten oder einem Beamten besetzt werden. Dann ist man Referent. Diese Funktion wird auch nach außen kommuniziert. Für die Amtsbezeichnung interessiert sich normalerweise niemand.

Anmerkung: In früheren Zeiten waren die heutigen Referenten "Hilfsreferenten". Die Referatsleiter wurden damals als Referenten bezeichnet. Daher auch der Begriff "Referenten-Entwurf".
Hilfsreferenten A14 gab es in einigen Landesministerien noch Ende der 1980er Jahre.

listrea schrieb am 13.04.2022:

Meine Güte. Es ist doch ganz einfach: Jeder, der in einem Referat arbeitet und E13/A13 und höher eingruppiert ist, ist auf einer Referentenposition. Irgendwann wird er dann (stellvertretender) Referatseiter und dann ist er meinetwegen auch das. Kann auch schon mit A14 sein, oder man ist mit A15 (in Bundesministerien) immer noch "unten", da man keine Personalverantwortung trägt.

Spielt aber sowieso keine Rolle, da das alles inoffiziell ist. Die Diskussion dreht sich, mal wieder typisch ÖD, im Kreis.

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WiWi Gast

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Ein Jahr als Berufserfahrung reicht eigentlich nicht für eine Verbeamtung aus. Bist Du evtl. an der Uni noch wissenschaftlicher Mitarbeiter gewesen? Das könnte auch als relevante Berufserfahrung gelten.

WiWi Gast schrieb am 12.04.2022:

Referent ist die Stellenbezeichnung hat grundsätzlich nichts mit einem Abschluss zu tun. Solltest Du eigentlich wissen. Mit Master oder Uni-Diplom ist das meistens mit E13 bewertet. Für Beamte dann A13. Wer nur Master oder Uni-Diplom hat wird nicht als Beamter ernannt. Mit einigen Jahren Berufserfahrung kann es dann eine Verbeamtung geben. Das sind dann diejenigen Beamten, die keine entsprechende Anwärterausbildung genossen haben und sich im Beamtenrecht nicht auskennen. Ist das bei Dir der Fall?
Und ganz klar: Auf den meisten Angestelltenpositionen hat man keine Chance für eine Verbeamtung!

Was kann man von einer Referentenstelle erwarten und wie würdet ihr die Position Referent ins Englische übersetzen?

Referent ist der typische Abschluss mit Master/Diplom und A13.
Wie hoch es innerhalb der Stelle noch geht hängt von der Stellenbewertung ab.
Ich bin beispielsweise nun A15, immer noch Referent.

Ich bin von der Uni in die Behörde, zunächst als Tarifangestellter, dann nach 1 Jahr verbeamtet. Wie fast jeder hier.
Und mit typischer Stelle meinte ich, dass in den Ausschreibungen Master/ Diplom Voraussetzung sind.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 14.04.2022:

Ein Jahr als Berufserfahrung reicht eigentlich nicht für eine Verbeamtung aus. Bist Du evtl. an der Uni noch wissenschaftlicher Mitarbeiter gewesen? Das könnte auch als relevante Berufserfahrung gelten.

Referent ist die Stellenbezeichnung hat grundsätzlich nichts mit einem Abschluss zu tun. Solltest Du eigentlich wissen. Mit Master oder Uni-Diplom ist das meistens mit E13 bewertet. Für Beamte dann A13. Wer nur Master oder Uni-Diplom hat wird nicht als Beamter ernannt. Mit einigen Jahren Berufserfahrung kann es dann eine Verbeamtung geben. Das sind dann diejenigen Beamten, die keine entsprechende Anwärterausbildung genossen haben und sich im Beamtenrecht nicht auskennen. Ist das bei Dir der Fall?
Und ganz klar: Auf den meisten Angestelltenpositionen hat man keine Chance für eine Verbeamtung!

Was kann man von einer Referentenstelle erwarten und wie würdet ihr die Position Referent ins Englische übersetzen?

Referent ist der typische Abschluss mit Master/Diplom und A13.
Wie hoch es innerhalb der Stelle noch geht hängt von der Stellenbewertung ab.
Ich bin beispielsweise nun A15, immer noch Referent.

Ich bin von der Uni in die Behörde, zunächst als Tarifangestellter, dann nach 1 Jahr verbeamtet. Wie fast jeder hier.
Und mit typischer Stelle meinte ich, dass in den Ausschreibungen Master/ Diplom Voraussetzung sind.

Entschuldige, da hab ich einen Fehler gemacht.
Hatte vorher drei Jahre relevante BE.

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