DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Berufseinstieg im AuslandAuswandern

Leben in entwickelteren Ländern

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Wollt ihr in Deutschland bleiben während eures Lebens, oder liebäugelt ihr auch damit in ein entwickelteres Land zu gehen (Schweiz, Skandinavische Länder, ...)
Hat vielleicht jemand diesbezüglich schon Erfahrungen gemacht?

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Wollt ihr in Deutschland bleiben während eures Lebens, oder liebäugelt ihr auch damit in ein entwickelteres Land zu gehen (Schweiz, Skandinavische Länder, ...)
Hat vielleicht jemand diesbezüglich schon Erfahrungen gemacht?

In welcher Hinsicht entwickelterer?

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Inwieweit ist Deutschland den nicht entwickelt? Deutschland ist eines der wohlhabendsten Ländern der Welt...

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Öffentliche Verkehrsmittel
Handy Netz
Gute restaurants
Work life balance

Leute wir sind nicht mehr in den 80ern. D hat gut Boden verloren die letzten Jahre

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Inwieweit ist Deutschland den nicht entwickelt? Deutschland ist eines der wohlhabendsten Ländern der Welt...

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Inwieweit ist Deutschland den nicht entwickelt? Deutschland ist eines der wohlhabendsten Ländern der Welt...

Das kommt vom Zeitungslesen, da die Redaktionen Cherry picking bei ihren Gesellschaftsbildern betreiben. In Schweden sind mehr Frauen Lohnsklaven = schön. In der Schweiz haben die Banken das Sagen = schön. Genau so simple wird gedacht und dann schöngeschrieben.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Wahrscheinlich ist der TO aus der rechtskonservativen Ecke, lebt vielleicht in einem Problembezirk in NRW oder Bremen, wo es tatsächlich sehr viele sozialen Probleme gibt. Er soll sich mal gute Gegenden von Baden-Württemberg oder Bayern anschauen oder aber sich tatsächlich mal mit dem Leben in anderen Ländern befassen und nicht nur sich die Rosinen rauspicken vom "Hören sagen".

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Deutschland hat den größten Niedriglohnsektor in Europa :-(

Mit Kapital und hohem Einkommen gibt es - wie international auch - schöne Ecken dort.

Die Tendenz ins Negative ist jedoch unverkennbar (Prekariat, Altersarmut, laufende Verteuerung der Lebenshaltungskosten in den Bereichen Wohnen, Energie und Verkehr, wenig zukunftssichere Industrie, mittelmäßige Ausbildung, kaum noch wirtschaftliches Wachstum, Überregulierung, etc.).

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Inwieweit ist Deutschland den nicht entwickelt? Deutschland ist eines der wohlhabendsten Ländern der Welt...

antworten
Karush

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Öffentliche Verkehrsmittel
Handy Netz
Gute restaurants
Work life balance

Leute wir sind nicht mehr in den 80ern. D hat gut Boden verloren die letzten Jahre

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Inwieweit ist Deutschland den nicht entwickelt? Deutschland ist eines der wohlhabendsten Ländern der Welt...

interessanterweise kommen solche Aussagen immer von Leuten die noch kaum etwas von der Welt gesehen haben. Geht doch mal in andere Länder, schaut euch um. Bin mittlerweile einiges rumgekommen und kann kann mit voller Überzeugung sagen, dass es wirklich nur sehr sehr wenige Länder gibt in denen es sich eventuell besser leben lässt. Mobilfunknetz und manchmal öffentliche Verkehrsmittel stimme ich zu, aber das sind auch schon einige der wenigen Faktoren die wirklich merklich besser sind in anderen Ländern. Dafür nimmt man dann extreme Abstriche in anderen wesentlich wichtigeren Sachen hin. Wie viele Auswanderer habe ich schon gesehen und kennengelernt die nach ein paar Monaten wieder zurückkommen, nachdem ihre Traum von Portugal oder Zypern doch nicht so rosig ist, wie sie es sich vorgestellt haben.

Klar läuft in Deutschland nicht alles perfekt und momentan sehe ich auch eher eine negative Entwicklung in der Zukunft, aber im Vergleich zum Rest der Welt geht es uns unglaublich gut, was leider unglaublich wenig wertgeschätzt wird - wofür ich zum Teil Verständnis habe, man kennt es halt nicht anders.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Also ich bin vor kurzem nach Singapur gezogen. Deutlich geringere Steuern bei gleichzeitiger Bereitschaft sehr gute Gehälter zu zahlen, moderne Infrastruktur und viele spannende Arbeitgeber, perfekte Anbindung nach SEA, tolles Wetter und viele Expats (super einfach hier Anschluss zu finden).

Sicherlich ist nicht alles Gold was glänzt (bspw. hohe Mieten), aber ich bin extrem happy diesen Schritt gewagt zu haben.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Schweden hat Anfang der 90er angefangen CO2 zu bepreisen. Dass die es damals schon gemacht haben und es politisch durchsetzbar war, ist doch ein Beispiel dafür, dass die Leute dort gebildet sind und langfristig denken. Erklär mal dem Durchschnittsdeutschen was Externalitäten sind, das wird ein bisschen dauern. Natürlich gibt es auch Negatives (Clan-Kriminalität in manchen Vorstädten, ähnlich wie in DE, gegen die stärker durchgegriffen werden muss), aber alles in allem würde ich sagen, sind die Leute in Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland oder auch der Schweiz entwickelter und haben einen höheren Wohlstand

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Ich plane mittelfristig nach Dänemark auszuwandern, aus verschiedenen Gründen.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Also wer glaubt Wohnen sei teuer in Deutschland sollte definitiv nicht nach Schweden ziehen

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Öffentliche Verkehrsmittel
Handy Netz
Gute restaurants
Work life balance

Leute wir sind nicht mehr in den 80ern. D hat gut Boden verloren die letzten Jahre

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Inwieweit ist Deutschland den nicht entwickelt? Deutschland ist eines der wohlhabendsten Ländern der Welt...

Ich lebe mittlerweile zwar auch nicht mehr in DE, aber deine meisten Argumente sind doch Schwachsinn. Öffentlicher Verkehr - geschenkt, geb ich dir.

Handy Netz -> Statistisch liegen wir da in Europa recht weit hinten, aber mit Telekom hast du trotzdem fast überall 4G und wenn mal nicht, dann schränkt das deine Lebensqualität doch nicht ein.

W/L Balance -> Ordentliches Mittelfeld laut OECD, Skandinavien/Schweiz/Kanada besser, aber das sind marginale Abweichungen.

Gute Restaurants -> Woran machst du das fest? Zahl der Sternerestaurants? Du findest in jeder Großstadt Restaurants mit Küche aus aller Welt, woran fehlt es?

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Und kaum Freizeit/Urlaub! Yuhuuu.

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Also ich bin vor kurzem nach Singapur gezogen. Deutlich geringere Steuern bei gleichzeitiger Bereitschaft sehr gute Gehälter zu zahlen, moderne Infrastruktur und viele spannende Arbeitgeber, perfekte Anbindung nach SEA, tolles Wetter und viele Expats (super einfach hier Anschluss zu finden).

Sicherlich ist nicht alles Gold was glänzt (bspw. hohe Mieten), aber ich bin extrem happy diesen Schritt gewagt zu haben.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Deutschland hat den größten Niedriglohnsektor in Europa :-(

Ja, weil Deutschland eben auch das größte Land in Europa ist. So werden Fakten und Zahlen in Medien oft vergewaltigt. Selbst wenn man Niedriglohn nicht absolut, sondern relativ zum Lohn des jeweiligen Landes definiert. Selbst dann hat Deutschland prozentual an der Bevölkerung gesehen nicht den größten Niedriglohnsektor. Selbst bei dieser relativen Betrachtungen (Polen gegen polnischen Durchschnitt; Rumänen gegen rumänischen Durchschnitt) gibt es dort in Polen, Rumänien und anderen Ländern einen größeren Anteil an Niedriglöhnern.

Aber was interessiert diese relative Betrachtung? Lieber bekomme ich 11 Euro pro Stunde in Deutschland und gelte als arm als 6 Euro in Polen und gehören damit zur Mittelschicht in Polen.

Diese irrsinnige Definition von Armut anhand des mittleren Einkommens der jeweiligen Region hat nämlich nichts mit Armut zu tun. Daher misst die WHO auch beispielsweise absolute Armut (weniger als 1 USD; weniger als 1,90 USD am Tag). Sonst werden Menschen plötzlich arm, wenn andere Menschen mehr verdienen.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Aussagen, dass es in anderen Ländern so viel besser ist, kommen in meinem Umfeld aus folgenden Ecken:

  • Leute, die ihren Job/ihr Leben irgendwie nicht gebacken bekommen und immer nur nörgeln. Habe zB einen Bekannten, welcher aus psychischen Gründen bis jetzt im Arbeitsleben noch nicht wirklich Fuß gefasst hast. Der arbeitet nur ein paar Stunden die Woche. Ansonsten liest er sich im Internet an, wie schlecht es bei uns doch im vergelich zu anderen Ländern ist. Und motzt dann rum. Selber Leistung gebracht hat er aber noch nicht. Komischerweise ist der auch schon gut rumgekommen in der Welt.
  • Ein Bekannter motzt auch immer, wie wenig er in D verdient usw. Das regt mich inzwischen so auf, dass ich jedes mal frage, ob und wo er sich denn in der Schweiz jetzt beworben hat. Hat er natürlich nicht. Ich glaube für solche MEnschen ist jammern einfach ein Lifestyle

Zum Thema ansich: Ja, D ist bzgl Mobilfunknetz wirklich weit hinten dran und die Öffis sind auch alles andere als Perfekt. Da ich aber schon sehr viel gereist bin, finde ich, dass wir weltweit vom Gesamtpaket (Sicherheit, Einkommen, politisches System, Anzahl Arbeitsplätze...) immer noch ganz vorne mitspielen. Klar ist, dass ein paar Indikatoren nicht so optimal ausgerichtet sind für die Zukunft.

Was mich an D stört ist, dass wir uns einfach selbst nur megaviel Stress machen. Jeder ist der Meinung, dass er der Nabel der Welt ist und nur durch seine Leistung im Arbeitsleben das Abendland gerettet werden kann. Der gemeine Deutsche ist einfach unentspannt und gönnt sich selbst kein schönes Leben (ich meine hier besonders Abseits vom Konsum). Dieses Forum ist das beste Beispiel dafür... Zudem stört mich das typisch deutsche "Wir müssen den Anderen zeigen wie die Welt zur retten ist". Nur interessiert das ausserhalb Deutschlands keine Sau ;)

Wahrscheinlich deswegen gehören wir Deutschen zu den missgünstigsten Menschen auf dem Planeten ;) Einerseits will jeder Oberklasse fahren, andererseits gönnt man genau das seinem Nachbarn überhaupt nicht. --> Was zur Hölle soll das?

Ich will trotzdem in D bleiben! Falls es sich extrem ins negative entwickeln sollte, schliesse ich aber auch nicht aus, evtl mal auszuwandern.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Darf ich fragen was du beruflich machst?
Hast du vor dein Leben lang in Singapur zu verbringen oder planst du irgendwann wieder zurück zu ziehen?

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Also ich bin vor kurzem nach Singapur gezogen. Deutlich geringere Steuern bei gleichzeitiger Bereitschaft sehr gute Gehälter zu zahlen, moderne Infrastruktur und viele spannende Arbeitgeber, perfekte Anbindung nach SEA, tolles Wetter und viele Expats (super einfach hier Anschluss zu finden).

Sicherlich ist nicht alles Gold was glänzt (bspw. hohe Mieten), aber ich bin extrem happy diesen Schritt gewagt zu haben.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Karush schrieb am 18.12.2019:

interessanterweise kommen solche Aussagen immer von Leuten die noch kaum etwas von der Welt gesehen haben. Geht doch mal in andere Länder, schaut euch um. Bin mittlerweile einiges rumgekommen und kann kann mit voller Überzeugung sagen, dass es wirklich nur sehr sehr wenige Länder gibt in denen es sich eventuell besser leben lässt. Mobilfunknetz und manchmal öffentliche Verkehrsmittel stimme ich zu, aber das sind auch schon einige der wenigen Faktoren die wirklich merklich besser sind in anderen Ländern. Dafür nimmt man dann extreme Abstriche in anderen wesentlich wichtigeren Sachen hin. Wie viele Auswanderer habe ich schon gesehen und kennengelernt die nach ein paar Monaten wieder zurückkommen, nachdem ihre Traum von Portugal oder Zypern doch nicht so rosig ist, wie sie es sich vorgestellt haben.

Klar läuft in Deutschland nicht alles perfekt und momentan sehe ich auch eher eine negative Entwicklung in der Zukunft, aber im Vergleich zum Rest der Welt geht es uns unglaublich gut, was leider unglaublich wenig wertgeschätzt wird - wofür ich zum Teil Verständnis habe, man kennt es halt nicht anders.

Ich bin aus beruflichen Gründen viel in Asien unterwegs (Autoindustrie).
Bitte erlaube mir, China und Südkorea als Entwicklungsland zu bezeichnen:

Ich finde Deutschland einfach asozial. Ich finde die Straße dreckig und Leute benehmen sich einfach asozial. Leute sind empfindlich geworden und leben mit viel Regelungen und bürokratischen Hürden, die mich einfach ankot****.

Dagegen ist man in Japan IMMER höflich unterwegs. Man benimmt sich diskret, vernünftig und man wird IMMER in Ruhe gelassen.
Wenn man Deutsche Bahn mit chinesischen Schnellzügen oder japanischen Shinkansens vergleicht, dann weiß man, wie unterirdisch die deutsche Infrastruktur ist.
Sag mal allen Leuten in China oder Japan, dass sie regelmäßige Verspätungen haben werden. Sowas ist ein Tabu.
Gut..Fairerweise muss man auch sagen, dass die Schienen in Deutschland im Vergleich zu solchen Ländern einfach durch und quer "genetzt" sind. Aber darauf hätte man schon am Anfang kommen müssen.

China ist eine Gewöhnungssache wegen Überwachung und begrenzter Privatsphäre. Aber Chinesen finden es nicht schlimm, da das Leben draußen stattfindet (Das ist auch der Grund, warum die meisten Wohnungen nur eine kleine Küche haben in China, weil Leute alles außer Schlafen draußen regeln.).

Südkorea, Singapur und sogar Thailand.. Ich finde Leute dort symphatisch. Jeder weiß, dass das Leben hart ist, aber man gibt nicht auf. Man verliert niemals sein freundliches Gesicht.

Ich bin im Autoindustriebereich tätig und Autos werden zu einem Elektrogadget. Während Deutsche im mechanischen Gebiet top aufgestellt sind, sind Asiaten im Bereich Elektrotechnik führend.
Was denkst Du, woher alle Displays (Infotainment, Multimedia, Clusterinstrumente) kommen?
Fertigungsfähigkeiten beherrschen alle asiatischen Lieferanten. Deutschland hat früher mal mit elektronischen Geräten versucht, mit Asiaten zu konkurrieren. Aber Fehlanzeige!!

Inwieweit ist Deutschland überhaupt entwickelter in dieser Hinsicht?

Was treiben "entwickelte" Länder wie Frankfreich, Schweden, Norwegen oder Großbritannien?
Diese entwickelten Länder leben nur noch vom alten Ruf und Ruhm. Mehr sehe ich nicht.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Ist ein sehr schönes Land, mag die Leute auch sehr gern. Die Abgaben sind allerdings extrem hoch, ein Golf kostet so viel wie ein A4 und als Nicht-Däne dort Eigentum zu erwerben ist auch nur unter Bedingungen möglich.

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Ich plane mittelfristig nach Dänemark auszuwandern, aus verschiedenen Gründen.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Meine Schwester arbeitet seit fünf Jahren als Chirurgin in Oslo. Norwegen ist schon ein sehr schönes Land , wo es sich gut leben lässt. Das Renten- und Gesundheitssystem ist stabil und sehr gut. Aber gerade Oslo ist echt richtig teuer.

Werde im Frühjahr in Oslo mein Praktikum absolvieren. Vielleicht entwickelt sich daraus ja auch etwas für die Zeit nach dem Praktikum/Studium.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Wollt ihr in Deutschland bleiben während eures Lebens, oder liebäugelt ihr auch damit in ein entwickelteres Land zu gehen (Schweiz, Skandinavische Länder, ...)
Hat vielleicht jemand diesbezüglich schon Erfahrungen gemacht?

Hab in Schweden und der Schweiz gelebt. Die Unterschiede halten sich in Grenzen, gerade zu Schweden. In der Schweiz funktionieren tatsächlich viele Dinge ein bisschen besser, aber jetzt auch keine andere Welt.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Ich habe in Südkorea und Japan gelebt. Wenn ich darauf angesprochen werde, sage ich immer, es gibt unter den Industrieländern der Welt kein "Land X ist besser als Land Y". Es gibt eher auf den Menschen besser oder weniger gut passende Länder und Systeme.

Wer Wert auf eine akzeptable work-life balance und maximale soziale und wirtschaftliche Sicherheit legt, der fährt mit Deutschland ziemlich gut. 30 Tage Urlaub, genug Jobs, Ausbildung günstig, Staat sichert vor totalem Abstieg. Ein perfektes Land für lowperformer.

Wer engagiert ist und was aus sich machen will, hat es in anderen Ländern häufig leichter. Weniger Abgaben, besseres Wetter, freundlichere Menschen, mehr Action findet man z.B. in vielen asiatischen Metropolen.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Karush schrieb am 18.12.2019:

Öffentliche Verkehrsmittel
Handy Netz
Gute restaurants
Work life balance

Leute wir sind nicht mehr in den 80ern. D hat gut Boden verloren die letzten Jahre

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Inwieweit ist Deutschland den nicht entwickelt? Deutschland ist eines der wohlhabendsten Ländern der Welt...

interessanterweise kommen solche Aussagen immer von Leuten die noch kaum etwas von der Welt gesehen haben. Geht doch mal in andere Länder, schaut euch um. Bin mittlerweile einiges rumgekommen und kann kann mit voller Überzeugung sagen, dass es wirklich nur sehr sehr wenige Länder gibt in denen es sich eventuell besser leben lässt. Mobilfunknetz und manchmal öffentliche Verkehrsmittel stimme ich zu, aber das sind auch schon einige der wenigen Faktoren die wirklich merklich besser sind in anderen Ländern. Dafür nimmt man dann extreme Abstriche in anderen wesentlich wichtigeren Sachen hin. Wie viele Auswanderer habe ich schon gesehen und kennengelernt die nach ein paar Monaten wieder zurückkommen, nachdem ihre Traum von Portugal oder Zypern doch nicht so rosig ist, wie sie es sich vorgestellt haben.

Klar läuft in Deutschland nicht alles perfekt und momentan sehe ich auch eher eine negative Entwicklung in der Zukunft, aber im Vergleich zum Rest der Welt geht es uns unglaublich gut, was leider unglaublich wenig wertgeschätzt wird - wofür ich zum Teil Verständnis habe, man kennt es halt nicht anders.

Er hat doch eindeutig von entwickelten Ländern gesprochen, also West-/Nordeuropa, Nordamerika, Ozeanien usw. Gut, dass du nicht noch gesagt hast, dass es in Deutschland besser ist als in Afghanistan, El Salvador und Bangladesch.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Laut Human Development Index 2019 ist Deutschland auf Platz 5 weltweit und ist damit in der absoluten Spitzengruppe der entwickelten Länder – vor Ländern wie Schweden, Dänemark, Island, den Niederlanden, Neuseeland, Japan, Finland oder Singapur. Dabei hat Deutschland mehr als doppelt so viel Einwohner wie alle Länder, die besser platziert sind, zusammen (Norwegen, Schweiz, Australien, Irland).

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

25 Tage gesetzlichen Urlaub und 40 - 50h Woche. Ist jetzt nicht allzu anstrengend.

Aber der deutlich wichtigere Unterschied: mir macht meine Tätigkeit Spaß und die Leute in der Firma sind super (bin von IT Beratung zu Startup gewechselt). Dann fühlt sich das ganze auch nicht wie Arbeit an..

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Und kaum Freizeit/Urlaub! Yuhuuu.

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Also ich bin vor kurzem nach Singapur gezogen. Deutlich geringere Steuern bei gleichzeitiger Bereitschaft sehr gute Gehälter zu zahlen, moderne Infrastruktur und viele spannende Arbeitgeber, perfekte Anbindung nach SEA, tolles Wetter und viele Expats (super einfach hier Anschluss zu finden).

Sicherlich ist nicht alles Gold was glänzt (bspw. hohe Mieten), aber ich bin extrem happy diesen Schritt gewagt zu haben.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Bin Product Manager. Hab damals im Studium ein Praktikum bei Uber (mittlerweile wurde die Unit dort an Grab verkauft) in Singapur gemacht und mich super mit meinem Chef verstanden. Der hat vor 2 Jahren gegründet und mich gefragt, ob ich mir eine Rückkehr nach SG vorstellen kann - und so arbeite ich jetzt in einer > 100 Mann Growth-Company als PM.

War aufgrund von Studium, Praktika, Projekten und privaten Reisen in über 50 Ländern - und kann mir ehrlich gesagt nicht mehr vorstellen dauerhaft in Deutschland zu leben. Die Mentalität, Steuerabgaben und das Wetter geht mir einfach extrem auf den Senkel.

Glücklicherweise ist mein Chef ebenfalls aus Europa, versteht daher wie wichtig es ist die eigene Familie zu besuchen. Kann daher neben Urlaub auch für 1 - 2 Wochen aus der Heimat remote arbeiten. Als ich noch in der Beratung in Deutschland gearbeitet habe, war ich auch nur 5 - 6x jährlich in der Heimat, daher kein wirklich großer Unterschied für meine Eltern.

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Darf ich fragen was du beruflich machst?
Hast du vor dein Leben lang in Singapur zu verbringen oder planst du irgendwann wieder zurück zu ziehen?

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Also ich bin vor kurzem nach Singapur gezogen. Deutlich geringere Steuern bei gleichzeitiger Bereitschaft sehr gute Gehälter zu zahlen, moderne Infrastruktur und viele spannende Arbeitgeber, perfekte Anbindung nach SEA, tolles Wetter und viele Expats (super einfach hier Anschluss zu finden).

Sicherlich ist nicht alles Gold was glänzt (bspw. hohe Mieten), aber ich bin extrem happy diesen Schritt gewagt zu haben.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Klar ist Deutschland weltweit noch OK. Im Vergleich zu Somalia oder Kirgisistan ist natürlich alles wunderbar.
Wir sind hier aber bei wiwi Treff und man vergleicht sich mit dem Benchmark.

In der Schweiz ist zb alles besser.

In Dänemark auch.

Wir zahlen viele Steuern in d, während die Dinge wie Infrastruktur richtig mies sind.

Vergleicht nur mal die stinkende, überfüllte, stets verspätete, 4o Jahre alte Ubahn in München, welche nicht mal nachts durchfährt, mit der schnellen, sauberen, computergesteuerten aus Copenhagen.

Man muss sich natürlich mit dem Benchmark vergleichen und nicht mit irgendwelchen failed states. Das ist natürlich nicht politisch korrekt aber so ist es doch.

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Wollt ihr in Deutschland bleiben während eures Lebens, oder liebäugelt ihr auch damit in ein entwickelteres Land zu gehen (Schweiz, Skandinavische Länder, ...)
Hat vielleicht jemand diesbezüglich schon Erfahrungen gemacht?

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Absolut. Hier werden noch einige Leute aus ihrer Wohlfühlblase gerissen werden, im Land in dem wir ja alle "gut und gerne" leben.

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Karush schrieb am 18.12.2019:

interessanterweise kommen solche Aussagen immer von Leuten die noch kaum etwas von der Welt gesehen haben. Geht doch mal in andere Länder, schaut euch um. Bin mittlerweile einiges rumgekommen und kann kann mit voller Überzeugung sagen, dass es wirklich nur sehr sehr wenige Länder gibt in denen es sich eventuell besser leben lässt. Mobilfunknetz und manchmal öffentliche Verkehrsmittel stimme ich zu, aber das sind auch schon einige der wenigen Faktoren die wirklich merklich besser sind in anderen Ländern. Dafür nimmt man dann extreme Abstriche in anderen wesentlich wichtigeren Sachen hin. Wie viele Auswanderer habe ich schon gesehen und kennengelernt die nach ein paar Monaten wieder zurückkommen, nachdem ihre Traum von Portugal oder Zypern doch nicht so rosig ist, wie sie es sich vorgestellt haben.

Klar läuft in Deutschland nicht alles perfekt und momentan sehe ich auch eher eine negative Entwicklung in der Zukunft, aber im Vergleich zum Rest der Welt geht es uns unglaublich gut, was leider unglaublich wenig wertgeschätzt wird - wofür ich zum Teil Verständnis habe, man kennt es halt nicht anders.

Ich bin aus beruflichen Gründen viel in Asien unterwegs (Autoindustrie).
Bitte erlaube mir, China und Südkorea als Entwicklungsland zu bezeichnen:

Ich finde Deutschland einfach asozial. Ich finde die Straße dreckig und Leute benehmen sich einfach asozial. Leute sind empfindlich geworden und leben mit viel Regelungen und bürokratischen Hürden, die mich einfach ankot****.

Dagegen ist man in Japan IMMER höflich unterwegs. Man benimmt sich diskret, vernünftig und man wird IMMER in Ruhe gelassen.
Wenn man Deutsche Bahn mit chinesischen Schnellzügen oder japanischen Shinkansens vergleicht, dann weiß man, wie unterirdisch die deutsche Infrastruktur ist.
Sag mal allen Leuten in China oder Japan, dass sie regelmäßige Verspätungen haben werden. Sowas ist ein Tabu.
Gut..Fairerweise muss man auch sagen, dass die Schienen in Deutschland im Vergleich zu solchen Ländern einfach durch und quer "genetzt" sind. Aber darauf hätte man schon am Anfang kommen müssen.

China ist eine Gewöhnungssache wegen Überwachung und begrenzter Privatsphäre. Aber Chinesen finden es nicht schlimm, da das Leben draußen stattfindet (Das ist auch der Grund, warum die meisten Wohnungen nur eine kleine Küche haben in China, weil Leute alles außer Schlafen draußen regeln.).

Südkorea, Singapur und sogar Thailand.. Ich finde Leute dort symphatisch. Jeder weiß, dass das Leben hart ist, aber man gibt nicht auf. Man verliert niemals sein freundliches Gesicht.

Ich bin im Autoindustriebereich tätig und Autos werden zu einem Elektrogadget. Während Deutsche im mechanischen Gebiet top aufgestellt sind, sind Asiaten im Bereich Elektrotechnik führend.
Was denkst Du, woher alle Displays (Infotainment, Multimedia, Clusterinstrumente) kommen?
Fertigungsfähigkeiten beherrschen alle asiatischen Lieferanten. Deutschland hat früher mal mit elektronischen Geräten versucht, mit Asiaten zu konkurrieren. Aber Fehlanzeige!!

Inwieweit ist Deutschland überhaupt entwickelter in dieser Hinsicht?

Was treiben "entwickelte" Länder wie Frankfreich, Schweden, Norwegen oder Großbritannien?
Diese entwickelten Länder leben nur noch vom alten Ruf und Ruhm. Mehr sehe ich nicht.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Bin Product Manager. Hab damals im Studium ein Praktikum bei Uber (mittlerweile wurde die Unit dort an Grab verkauft) in Singapur gemacht und mich super mit meinem Chef verstanden. Der hat vor 2 Jahren gegründet und mich gefragt, ob ich mir eine Rückkehr nach SG vorstellen kann - und so arbeite ich jetzt in einer > 100 Mann Growth-Company als PM.

War aufgrund von Studium, Praktika, Projekten und privaten Reisen in über 50 Ländern - und kann mir ehrlich gesagt nicht mehr vorstellen dauerhaft in Deutschland zu leben. Die Mentalität, Steuerabgaben und das Wetter geht mir einfach extrem auf den Senkel.

Glücklicherweise ist mein Chef ebenfalls aus Europa, versteht daher wie wichtig es ist die eigene Familie zu besuchen. Kann daher neben Urlaub auch für 1 - 2 Wochen aus der Heimat remote arbeiten. Als ich noch in der Beratung in Deutschland gearbeitet habe, war ich auch nur 5 - 6x jährlich in der Heimat, daher kein wirklich großer Unterschied für meine Eltern.

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Darf ich fragen was du beruflich machst?
Hast du vor dein Leben lang in Singapur zu verbringen oder planst du irgendwann wieder zurück zu ziehen?

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Also ich bin vor kurzem nach Singapur gezogen. Deutlich geringere Steuern bei gleichzeitiger Bereitschaft sehr gute Gehälter zu zahlen, moderne Infrastruktur und viele spannende Arbeitgeber, perfekte Anbindung nach SEA, tolles Wetter und viele Expats (super einfach hier Anschluss zu finden).

Sicherlich ist nicht alles Gold was glänzt (bspw. hohe Mieten), aber ich bin extrem happy diesen Schritt gewagt zu haben.

Hey, danke für die Antwort! Ich bin zwar noch im Master, aber bin durch Praktika und Auslandssemester etwas in Südostasien herumgekommen. Unabhängig davon, dass es staatlich wenig Anreize für höher qualifizierte Absolventen gibt (Steuerlast und zunehmendes Lohndumping), hier zu bleiben, kann ich das mit der Mentalität absolut nachvollziehen. Ich kann einfach nicht mehr die mürrischen Gesichter der meisten Leute hierzulande sehen. Klar, in Asien sind die Menschen auch nicht immer gut gelaunt und vieles ist oft oberflächlich, aber auf Dauer zieht mich dieses Umfeld doch herunter.

Ich werde definitiv auch versuchen, nach dem Studium in einer asiatischen Metropole Fuß zu fassen. Auch wenn höhere Lebenshaltungskosten die geringeren Steuern/Sozialabgaben egalisieren sollten, ist es doch alle mal besser als sich die nächsten 50 Jahre den Unsinn, der hierzulande veranstaltet wird, mitanzusehen.

Dir noch viel Erfolg auf deinem Lebensweg!

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Ich bin nach dem Studium in die Schweiz, das war definitiv die richtige Entscheidung und ich vermisse wirklich überhaupt nichts an Deutschland.

Mein Gehalt ist deutlich höher, meine Lebensqualität ebenfalls, die medizinische Versorgung ist besser, die Infrastruktur ist besser und das Rentensystem ist deutlich stabiler.

Diese typisch deutsche Arroganz, dass es anderswo ja gar nicht besser sein kann weil man ja sonst evtl. nicht die richtige Entscheidung getroffen hat (kann man auch hier im Thread gut sehen), bleibt mir jetzt zum Glück auch erspart.

Bei jedem Besuch in Deutschland merke ich immer wieder, dass die Auswanderung eindeutig die richtige Entscheidung war.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Noch ein paar Jahre mit dieser Regierung und die meisten die einen ordentlichen Abschluss haben, werden sich überlegen wo sie hingehen. Die werden euch allen noch mal ganz ordentlich in die Taschen greifen. Natürlich zum Wohl des Klimas...

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Natürlich zum Wohl des Klimas...

Liebe Grüße

Ihr Neandertaler

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Wenn Schweiz nicht so verdammt teuer wäre (Wohneigentum, Kinderbetreeung) würde ich wir das wirklich überlegen. Weil nach 2015 wird es in Deutschland immer schlimmer...

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Auch in Entwicklungsländern kann man toll leben, wenn man viel Geld in die Hand nimmt. Das bedeutet umgekehrt, dass sich der Entwicklungsstand daran messen lässt, wieviel man sich mit einem Durchschnittseinkommen leisten kann. Und da steht Deutschland doch wohl ganz gut da.

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Wenn Schweiz nicht so verdammt teuer wäre (Wohneigentum, Kinderbetreeung) würde ich wir das wirklich überlegen. Weil nach 2015 wird es in Deutschland immer schlimmer...

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Ich lebe jetz seit vier Monaten in Seoul, Südkorea und ich freue mich, wenn es wieder zurück nach Deutschland geht. Ich weiß nicht in welchen Ecken Deutschlands ihr lebt, aber diese stets mürrischen Gesichter und schlecht gelaunten Menschen begegnen mir nur allzu selten. Ich möchte aber gerne meine Erfahrungen spezifisch jetz hier für Seoul und den asiatischen Raum teilen. Ich könnte mir gut vorstellen irgendwann meinen Lebensmittelpunkt hierher zu verlegen, aber auch nur, weil ich Ausländer bin. Die Leute hier genießen ihr Leben viel mehr als in Deutschland, zweifellos, aber der Preis dafür ist hoch. Viel Spaß, eure Kinder hier irgendwann durch dieses akademische Ausbildungssystem laufen zu lassen. Wennste Koreaner bist darfste auch noch 1,75 Jahre deines Lebens damit verschwenden Militärdienst zu leisten. Wenn du im Alter krank wirst, dann haste hoffentlich noch ne deutsche Krankenversicherung und eine Wohnung in Deutschland in die du zurückkehren kannst, ansonsten viel Spaß. Gut, die Steuern hier sind lächerlich, dafür ist auch der Verdienst geringer. Die Lebenshaltungskosten sind aber auch nicht unbedingt viel geringer als in Deutschland.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Im WiWi Treff ist das Gras auf der anderen Seite immer grüner, das fängt bei der Studienwahl an (hätte ich doch statt BWL winfo studiert, die steigen alle mit 100k bei Google ein) über den Arbeitgeber (Öffentlicher Dienst = 4-5k Netto bei 30h Eierschaukeln) und endet beim Wohnort (Deutschland ist so schlimm, es ist ja nahezu überall besser.. ).

Kleiner Tipp: Solltet ihr es in Deutschland nicht gebacken bekommen genug Geld für den von euch erhofften Lebensstil zu verdienen werdet ihr ein sehr böses erwachen haben wenn es Richtung Schweiz/nordeuropäische Länder geht.

antworten
Karush

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Karush schrieb am 18.12.2019:

interessanterweise kommen solche Aussagen immer von Leuten die noch kaum etwas von der Welt gesehen haben. Geht doch mal in andere Länder, schaut euch um. Bin mittlerweile einiges rumgekommen und kann kann mit voller Überzeugung sagen, dass es wirklich nur sehr sehr wenige Länder gibt in denen es sich eventuell besser leben lässt. Mobilfunknetz und manchmal öffentliche Verkehrsmittel stimme ich zu, aber das sind auch schon einige der wenigen Faktoren die wirklich merklich besser sind in anderen Ländern. Dafür nimmt man dann extreme Abstriche in anderen wesentlich wichtigeren Sachen hin. Wie viele Auswanderer habe ich schon gesehen und kennengelernt die nach ein paar Monaten wieder zurückkommen, nachdem ihre Traum von Portugal oder Zypern doch nicht so rosig ist, wie sie es sich vorgestellt haben.

Klar läuft in Deutschland nicht alles perfekt und momentan sehe ich auch eher eine negative Entwicklung in der Zukunft, aber im Vergleich zum Rest der Welt geht es uns unglaublich gut, was leider unglaublich wenig wertgeschätzt wird - wofür ich zum Teil Verständnis habe, man kennt es halt nicht anders.

Ich bin aus beruflichen Gründen viel in Asien unterwegs (Autoindustrie).
Bitte erlaube mir, China und Südkorea als Entwicklungsland zu bezeichnen:

Ich finde Deutschland einfach asozial. Ich finde die Straße dreckig und Leute benehmen sich einfach asozial. Leute sind empfindlich geworden und leben mit viel Regelungen und bürokratischen Hürden, die mich einfach ankot****.

Dagegen ist man in Japan IMMER höflich unterwegs. Man benimmt sich diskret, vernünftig und man wird IMMER in Ruhe gelassen.
Wenn man Deutsche Bahn mit chinesischen Schnellzügen oder japanischen Shinkansens vergleicht, dann weiß man, wie unterirdisch die deutsche Infrastruktur ist.
Sag mal allen Leuten in China oder Japan, dass sie regelmäßige Verspätungen haben werden. Sowas ist ein Tabu.
Gut..Fairerweise muss man auch sagen, dass die Schienen in Deutschland im Vergleich zu solchen Ländern einfach durch und quer "genetzt" sind. Aber darauf hätte man schon am Anfang kommen müssen.

China ist eine Gewöhnungssache wegen Überwachung und begrenzter Privatsphäre. Aber Chinesen finden es nicht schlimm, da das Leben draußen stattfindet (Das ist auch der Grund, warum die meisten Wohnungen nur eine kleine Küche haben in China, weil Leute alles außer Schlafen draußen regeln.).

Südkorea, Singapur und sogar Thailand.. Ich finde Leute dort symphatisch. Jeder weiß, dass das Leben hart ist, aber man gibt nicht auf. Man verliert niemals sein freundliches Gesicht.

Ich bin im Autoindustriebereich tätig und Autos werden zu einem Elektrogadget. Während Deutsche im mechanischen Gebiet top aufgestellt sind, sind Asiaten im Bereich Elektrotechnik führend.
Was denkst Du, woher alle Displays (Infotainment, Multimedia, Clusterinstrumente) kommen?
Fertigungsfähigkeiten beherrschen alle asiatischen Lieferanten. Deutschland hat früher mal mit elektronischen Geräten versucht, mit Asiaten zu konkurrieren. Aber Fehlanzeige!!

Inwieweit ist Deutschland überhaupt entwickelter in dieser Hinsicht?

Was treiben "entwickelte" Länder wie Frankfreich, Schweden, Norwegen oder Großbritannien?
Diese entwickelten Länder leben nur noch vom alten Ruf und Ruhm. Mehr sehe ich nicht.

Grüße aus Peking, ich weiß nicht wo du hier die ach so freundlichen Menschen triffst aber 70-80% der Leute hier sind bodenlos frech und rotzen ständig auf den Boden. Die Freundlichkeit in Südkorea kann ich bestätigen, aber China nun wirklich nicht. Das mit der Pünktlichkeit ist auch so eine Sache, vielleicht stimmt es bei den Zügen (habe ich noch nicht so viel genutzt), aber sich bei den Bussen nach irgendeinen Fahrplan zu halten macht hier überhaupt keinen Sinn. Von dem Verhalten der Autofahrer hier ganz zu schweigen.

Übrigens ist es verständlich, dass das Leben draußen stattfindet und man keine Küche hat, weil es einfach mindestens genauso teurer, wenn nicht sogar wirklich teurer, ist, zu Hause zu kochen.

Davon abgesehen würde ich Südkorea nicht als Entwicklungsland bezeichnen, wobei es natürlich nicht überall dort so hoch entwickelt wie in Seoul ist.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Ich lebe nun seit vier Monaten in Seoul, Südkorea, und ich kann nur sagen, euer allen Glück war es in Deutschland geboren worden zu sein. Der ein oder andere hier hat das scheinbar schon vergessen.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Karush schrieb am 19.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Karush schrieb am 18.12.2019:

interessanterweise kommen solche Aussagen immer von Leuten die noch kaum etwas von der Welt gesehen haben. Geht doch mal in andere Länder, schaut euch um. Bin mittlerweile einiges rumgekommen und kann kann mit voller Überzeugung sagen, dass es wirklich nur sehr sehr wenige Länder gibt in denen es sich eventuell besser leben lässt. Mobilfunknetz und manchmal öffentliche Verkehrsmittel stimme ich zu, aber das sind auch schon einige der wenigen Faktoren die wirklich merklich besser sind in anderen Ländern. Dafür nimmt man dann extreme Abstriche in anderen wesentlich wichtigeren Sachen hin. Wie viele Auswanderer habe ich schon gesehen und kennengelernt die nach ein paar Monaten wieder zurückkommen, nachdem ihre Traum von Portugal oder Zypern doch nicht so rosig ist, wie sie es sich vorgestellt haben.

Klar läuft in Deutschland nicht alles perfekt und momentan sehe ich auch eher eine negative Entwicklung in der Zukunft, aber im Vergleich zum Rest der Welt geht es uns unglaublich gut, was leider unglaublich wenig wertgeschätzt wird - wofür ich zum Teil Verständnis habe, man kennt es halt nicht anders.

Ich bin aus beruflichen Gründen viel in Asien unterwegs (Autoindustrie).
Bitte erlaube mir, China und Südkorea als Entwicklungsland zu bezeichnen:

Ich finde Deutschland einfach asozial. Ich finde die Straße dreckig und Leute benehmen sich einfach asozial. Leute sind empfindlich geworden und leben mit viel Regelungen und bürokratischen Hürden, die mich einfach ankot****.

Dagegen ist man in Japan IMMER höflich unterwegs. Man benimmt sich diskret, vernünftig und man wird IMMER in Ruhe gelassen.
Wenn man Deutsche Bahn mit chinesischen Schnellzügen oder japanischen Shinkansens vergleicht, dann weiß man, wie unterirdisch die deutsche Infrastruktur ist.
Sag mal allen Leuten in China oder Japan, dass sie regelmäßige Verspätungen haben werden. Sowas ist ein Tabu.
Gut..Fairerweise muss man auch sagen, dass die Schienen in Deutschland im Vergleich zu solchen Ländern einfach durch und quer "genetzt" sind. Aber darauf hätte man schon am Anfang kommen müssen.

China ist eine Gewöhnungssache wegen Überwachung und begrenzter Privatsphäre. Aber Chinesen finden es nicht schlimm, da das Leben draußen stattfindet (Das ist auch der Grund, warum die meisten Wohnungen nur eine kleine Küche haben in China, weil Leute alles außer Schlafen draußen regeln.).

Südkorea, Singapur und sogar Thailand.. Ich finde Leute dort symphatisch. Jeder weiß, dass das Leben hart ist, aber man gibt nicht auf. Man verliert niemals sein freundliches Gesicht.

Ich bin im Autoindustriebereich tätig und Autos werden zu einem Elektrogadget. Während Deutsche im mechanischen Gebiet top aufgestellt sind, sind Asiaten im Bereich Elektrotechnik führend.
Was denkst Du, woher alle Displays (Infotainment, Multimedia, Clusterinstrumente) kommen?
Fertigungsfähigkeiten beherrschen alle asiatischen Lieferanten. Deutschland hat früher mal mit elektronischen Geräten versucht, mit Asiaten zu konkurrieren. Aber Fehlanzeige!!

Inwieweit ist Deutschland überhaupt entwickelter in dieser Hinsicht?

Was treiben "entwickelte" Länder wie Frankfreich, Schweden, Norwegen oder Großbritannien?
Diese entwickelten Länder leben nur noch vom alten Ruf und Ruhm. Mehr sehe ich nicht.

Grüße aus Peking, ich weiß nicht wo du hier die ach so freundlichen Menschen triffst aber 70-80% der Leute hier sind bodenlos frech und rotzen ständig auf den Boden. Die Freundlichkeit in Südkorea kann ich bestätigen, aber China nun wirklich nicht. Das mit der Pünktlichkeit ist auch so eine Sache, vielleicht stimmt es bei den Zügen (habe ich noch nicht so viel genutzt), aber sich bei den Bussen nach irgendeinen Fahrplan zu halten macht hier überhaupt keinen Sinn. Von dem Verhalten der Autofahrer hier ganz zu schweigen.

Übrigens ist es verständlich, dass das Leben draußen stattfindet und man keine Küche hat, weil es einfach mindestens genauso teurer, wenn nicht sogar wirklich teurer, ist, zu Hause zu kochen.

Davon abgesehen würde ich Südkorea nicht als Entwicklungsland bezeichnen, wobei es natürlich nicht überall dort so hoch entwickelt wie in Seoul ist.

Bus und Auto kannst du in China tatsächlich vergessen, durch die Busfahrpläne steigt keiner durch. Inlandsflüge sind quasi auch immer verspätet, aber die Bahn ist dafür tatsächlich unschlagbar. Metro fährt halt bis 11, das ist halt recht doof.

Züge können die Chinesen, alle anderen Transportmittel sind in China aber leider eine Qual.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Die Schweiz ist doch gar nicht so teuer. Wohneigentum schafft sich halt keiner an (aber kaufen ist ohnehin nicht immer besser als mieten) und die Miete in München für eine vernünftige Bleibe ist doch auch schon fast auf Schweizer Niveau. Dafür sind Schweizer Wohnungen häufig höherwertiger.

Kinderbetreuung ist in der Tat teuer. Hobbies können teuer sein, oder aber man bucht einfach vom Flughafen Zürich einen Flug für umgerechnet 350 Euro nach Miami. Das ist bezogen auf das Schweizer Gehalt ein Spottpreis und macht dann einfach seine Hobbies mit viel Schweizer Geld in Florida ;)

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Wenn Schweiz nicht so verdammt teuer wäre (Wohneigentum, Kinderbetreeung) würde ich wir das wirklich überlegen. Weil nach 2015 wird es in Deutschland immer schlimmer...

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Ich bin nach dem Studium in die Schweiz, das war definitiv die richtige Entscheidung und > ich vermisse wirklich überhaupt nichts an Deutschland.

Ist auch nicht wirklich weit weg.

Mein Gehalt ist deutlich höher, meine Lebensqualität ebenfalls, die medizinische >Versorgung ist besser, die Infrastruktur ist besser und das Rentensystem ist deutlich >stabiler.

Ich lebe seit einiger Zeit in Südamerika:
Gehalt: DEUTLICH höher als in Deutschland (Wahrheit: Als Expat ja, der Durchschnittsverdiener macht hier ein viertel des deutschen Durchschnittslohns für die gleiche Arbeit)

  • Lebensqualität: definiert ja jeder anders, aber die hübscheren Mädels hat es hier :) Man braucht aber auch Zeit und den finanziellen Background, um das zu genießen.

  • medizinische Versorgung: deutlich besser hier, (aber nur) weil ich die richtige Versicherung habe. Von dem Service hier träumst du in D ;)

  • Infrastruktur: Alles ist relativ, hier fahre ich halt Uber zum Preis der S-Bahn in MUC. Der Rest wird mit dem Flugzeug erledigt -> Kein Problem.

  • Rentensystem: Verlasse ich mich nirgends drauf, aber hier gibts steuerrechtlich einige brauchbare Modelle, da lässt sich privat ganz gut drauf aufbauen.

Ist es nun total geil in Südamerika oder alle in Deutschland sind doof? Totaler Quatsch, aber ich habe das Gefühl hier werden immer Äpfel mit Birnen verglichen:
-> Wer Geld hat, dem geht es überall gut. Wer kein/wenig Geld hat, der bleibt mal lieber in Deutschland (Vollkaskogesellschaft).

Wer Deutschland den Rücken kehrt und meint, dass es ihm im Ausland besser geht, weil Deutschland so "doof" ist, wird eh wieder zurück kommen.
Klar ist die S-Bahn in Shanghai besser als in FRA, ABER vergleicht man Deutschland insgesamt mit China insgesamt dann sieht das sofort anders aus. Hochgeschwindigkeitstrassen in China: Fand ich auch gut, aber ich muss auch nicht daneben leben.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Die Schweiz ist doch gar nicht so teuer. Wohneigentum schafft sich halt keiner an (aber kaufen ist ohnehin nicht immer besser als mieten)

Sorry, was für ein Geschreibsel, total an der Wirklichkeit vorbei. Natürlich haben die Leute Interesse an Eigentum, sonst wären die Preise ja nicht so. Und wenn es so schwer ist Eigentum zu haben warum sammelt es sich dann dort an wo dieser Einfluss groß ist.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Ich glaube eher, dass dein Geschreibsel an der Wirklichkeit vorbeigeht. Es geht nicht um "Interesse an Eigentum", sondern um ökonomische Faktoren. Und da ist es eben Fakt, dass kaufen häufig nicht besser ist als mieten. Dazu gibt es genügend Literatur. Ja, manche Menschen haben Interesse an Eigentum, das aber eher aus romantischen Vorstellungen als aus ökonomischer Motivation ("was eigenes haben"). Und viele Leute wären als Mieter finanziell besser gestellt, insbesondere wenn sie handwerklich unbegabt sind, kein Interesse an einem Garten haben oder aber ein riesiges Klumpenrisiko vermeiden wollen.

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Die Schweiz ist doch gar nicht so teuer. Wohneigentum schafft sich halt keiner an (aber kaufen ist ohnehin nicht immer besser als mieten)

Sorry, was für ein Geschreibsel, total an der Wirklichkeit vorbei. Natürlich haben die Leute Interesse an Eigentum, sonst wären die Preise ja nicht so. Und wenn es so schwer ist Eigentum zu haben warum sammelt es sich dann dort an wo dieser Einfluss groß ist.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Sollen sie überlegen. Die nordischen Länder werden hier ja als sehr positiv dargestellt. Dänemark hat weltweit die höchste Steuerbelastung (Spitzensteuersatz 63%). Da wird auch viel radikaler auf Elektro & Co. umgestellt.

Müssten die Dänen ja auch in Scharen ihr Land verlassen. Machen sie aber nicht, sondern sind in Rankings der Zufriedenheit immer ganz weit vorne. Komisch...

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Noch ein paar Jahre mit dieser Regierung und die meisten die einen ordentlichen Abschluss haben, werden sich überlegen wo sie hingehen. Die werden euch allen noch mal ganz ordentlich in die Taschen greifen. Natürlich zum Wohl des Klimas...

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Ich glaube eher, dass dein Geschreibsel an der Wirklichkeit vorbeigeht. Es geht nicht um "Interesse an Eigentum", sondern um ökonomische Faktoren. Und da ist es eben Fakt, dass kaufen häufig nicht besser ist als mieten. Dazu gibt es genügend Literatur. Ja, manche Menschen haben Interesse an Eigentum, das aber eher aus romantischen Vorstellungen als aus ökonomischer Motivation ("was eigenes haben"). Und viele Leute wären als Mieter finanziell besser gestellt, insbesondere wenn sie handwerklich unbegabt sind, kein Interesse an einem Garten haben oder aber ein riesiges Klumpenrisiko vermeiden wollen.

Die Schweiz ist doch gar nicht so teuer. Wohneigentum schafft sich halt keiner an (aber kaufen ist ohnehin nicht immer besser als mieten)

Sorry, was für ein Geschreibsel, total an der Wirklichkeit vorbei. Natürlich haben die Leute Interesse an Eigentum, sonst wären die Preise ja nicht so. Und wenn es so schwer ist Eigentum zu haben warum sammelt es sich dann dort an wo dieser Einfluss groß ist.

Das gilt aber auch für Deutschland.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Absolut. Mein Beitrag sollte ja auch eher darauf hinweisen, dass die Schweiz gar nicht so viel teurer ist als Deutschland. Die Gehälter sind höher, die Steuern niedriger, dafür die Lebenshaltungskosten höher. Ich lebe in der Schweiz und kann ungefähr genauso viel zurücklegen wie damals in Deutschland (und ich lebe in Zürich!). Klar, Kinder sind teuer (habe noch keine). Alles andere halte ich eher für ein Gerücht. Daher: Rein aus finanziellen Gründen die Schweiz zu meiden, halte ich für falsch. Wenn man es dort warum auch immer schöner findet, dann sollte man hierhin ziehen.

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Ich glaube eher, dass dein Geschreibsel an der Wirklichkeit vorbeigeht. Es geht nicht um "Interesse an Eigentum", sondern um ökonomische Faktoren. Und da ist es eben Fakt, dass kaufen häufig nicht besser ist als mieten. Dazu gibt es genügend Literatur. Ja, manche Menschen haben Interesse an Eigentum, das aber eher aus romantischen Vorstellungen als aus ökonomischer Motivation ("was eigenes haben"). Und viele Leute wären als Mieter finanziell besser gestellt, insbesondere wenn sie handwerklich unbegabt sind, kein Interesse an einem Garten haben oder aber ein riesiges Klumpenrisiko vermeiden wollen.

Die Schweiz ist doch gar nicht so teuer. Wohneigentum schafft sich halt keiner an (aber kaufen ist ohnehin nicht immer besser als mieten)

Sorry, was für ein Geschreibsel, total an der Wirklichkeit vorbei. Natürlich haben die Leute Interesse an Eigentum, sonst wären die Preise ja nicht so. Und wenn es so schwer ist Eigentum zu haben warum sammelt es sich dann dort an wo dieser Einfluss groß ist.

Das gilt aber auch für Deutschland.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Damit bestätigst du doch aber auch, dass es in Deutschland eben nicht schlechter aussieht als in der Schweiz. Das wurde hier ja damit begründet, dass Deutschland so eine niedrige Eigentumsquote hätte und vom Gehalt nix übrigbliebe..

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Absolut. Mein Beitrag sollte ja auch eher darauf hinweisen, dass die Schweiz gar nicht so viel teurer ist als Deutschland. Die Gehälter sind höher, die Steuern niedriger, dafür die Lebenshaltungskosten höher. Ich lebe in der Schweiz und kann ungefähr genauso viel zurücklegen wie damals in Deutschland (und ich lebe in Zürich!). Klar, Kinder sind teuer (habe noch keine). Alles andere halte ich eher für ein Gerücht. Daher: Rein aus finanziellen Gründen die Schweiz zu meiden, halte ich für falsch. Wenn man es dort warum auch immer schöner findet, dann sollte man hierhin ziehen.

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Ich glaube eher, dass dein Geschreibsel an der Wirklichkeit vorbeigeht. Es geht nicht um "Interesse an Eigentum", sondern um ökonomische Faktoren. Und da ist es eben Fakt, dass kaufen häufig nicht besser ist als mieten. Dazu gibt es genügend Literatur. Ja, manche Menschen haben Interesse an Eigentum, das aber eher aus romantischen Vorstellungen als aus ökonomischer Motivation ("was eigenes haben"). Und viele Leute wären als Mieter finanziell besser gestellt, insbesondere wenn sie handwerklich unbegabt sind, kein Interesse an einem Garten haben oder aber ein riesiges Klumpenrisiko vermeiden wollen.

Die Schweiz ist doch gar nicht so teuer. Wohneigentum schafft sich halt keiner an (aber kaufen ist ohnehin nicht immer besser als mieten)

Sorry, was für ein Geschreibsel, total an der Wirklichkeit vorbei. Natürlich haben die Leute Interesse an Eigentum, sonst wären die Preise ja nicht so. Und wenn es so schwer ist Eigentum zu haben warum sammelt es sich dann dort an wo dieser Einfluss groß ist.

Das gilt aber auch für Deutschland.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Der Beitrag, das in Deutschland nichts über bleiben würde, kommt nicht von mir. Ich würde sagen, dass die Schweiz von der Lebensqualität her leicht vor Deutschland liegt (kann aber auch subjektiv sein). Bei vielen Dingen hält es sich die Waage. Das Jammern in Deutschland ist auf hohem Niveau, und innerhalb beider Länder gibt es natürlich auch noch enorme regionale Unterschiede. Ganz ehrlich, seid froh was wir in Mitteleuropa ganz allgemein haben, ob Deutschland oder Schweiz. Und an den Schwachstellen in Deutschland (ÖPNV, Internet etc.) kann man ja auch arbeiten.

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Damit bestätigst du doch aber auch, dass es in Deutschland eben nicht schlechter aussieht als in der Schweiz. Das wurde hier ja damit begründet, dass Deutschland so eine niedrige Eigentumsquote hätte und vom Gehalt nix übrigbliebe..

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Absolut. Mein Beitrag sollte ja auch eher darauf hinweisen, dass die Schweiz gar nicht so viel teurer ist als Deutschland. Die Gehälter sind höher, die Steuern niedriger, dafür die Lebenshaltungskosten höher. Ich lebe in der Schweiz und kann ungefähr genauso viel zurücklegen wie damals in Deutschland (und ich lebe in Zürich!). Klar, Kinder sind teuer (habe noch keine). Alles andere halte ich eher für ein Gerücht. Daher: Rein aus finanziellen Gründen die Schweiz zu meiden, halte ich für falsch. Wenn man es dort warum auch immer schöner findet, dann sollte man hierhin ziehen.

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Ich glaube eher, dass dein Geschreibsel an der Wirklichkeit vorbeigeht. Es geht nicht um "Interesse an Eigentum", sondern um ökonomische Faktoren. Und da ist es eben Fakt, dass kaufen häufig nicht besser ist als mieten. Dazu gibt es genügend Literatur. Ja, manche Menschen haben Interesse an Eigentum, das aber eher aus romantischen Vorstellungen als aus ökonomischer Motivation ("was eigenes haben"). Und viele Leute wären als Mieter finanziell besser gestellt, insbesondere wenn sie handwerklich unbegabt sind, kein Interesse an einem Garten haben oder aber ein riesiges Klumpenrisiko vermeiden wollen.

Die Schweiz ist doch gar nicht so teuer. Wohneigentum schafft sich halt keiner an (aber kaufen ist ohnehin nicht immer besser als mieten)

Sorry, was für ein Geschreibsel, total an der Wirklichkeit vorbei. Natürlich haben die Leute Interesse an Eigentum, sonst wären die Preise ja nicht so. Und wenn es so schwer ist Eigentum zu haben warum sammelt es sich dann dort an wo dieser Einfluss groß ist.

Das gilt aber auch für Deutschland.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Welche Jobs/Branchen sind für Singapur interessant?

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Welche Jobs/Branchen sind für Singapur interessant?

SAP-Beratung/Entwicklung

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Welche Jobs/Branchen sind für Singapur interessant?

Nicht, der den du fragst. Aber ich bin seit kurzem als Expat in Singapur und finde das Leben hier als nicht-Expat und den damit verbundenen Kosten (Wohnen, Schule, PKV) echt nicht attraktiv. Außer du ziehst viel cash.

Mal als Beispiel: Die 46qm 2 Zimmer Wohnung, in der ich einquartiert bin kostet auf propertyguru 850k SGD (=600k Euro) und ich wohne in einem 08/15 Condo wo das Gym aus 3 Laufbändern und einem Cardiometer besteht - also jetzt kein super schickes Ding.

Die deutsche Schule auf die das Kind meines Arbeitskollegen geht kostet im Jahr knapp 36k SGD, also 24k Euro.

Viel Spaß, wenn du das alles selbst zahlen möchtest.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Ich bin nach dem Studium in die Schweiz, das war definitiv die richtige Entscheidung und > ich vermisse wirklich überhaupt nichts an Deutschland.

Ist auch nicht wirklich weit weg.

Mein Gehalt ist deutlich höher, meine Lebensqualität ebenfalls, die medizinische >Versorgung ist besser, die Infrastruktur ist besser und das Rentensystem ist deutlich >stabiler.

Ich lebe seit einiger Zeit in Südamerika:
Gehalt: DEUTLICH höher als in Deutschland (Wahrheit: Als Expat ja, der Durchschnittsverdiener macht hier ein viertel des deutschen Durchschnittslohns für die gleiche Arbeit)

  • Lebensqualität: definiert ja jeder anders, aber die hübscheren Mädels hat es hier :) Man braucht aber auch Zeit und den finanziellen Background, um das zu genießen.

  • medizinische Versorgung: deutlich besser hier, (aber nur) weil ich die richtige Versicherung habe. Von dem Service hier träumst du in D ;)

  • Infrastruktur: Alles ist relativ, hier fahre ich halt Uber zum Preis der S-Bahn in MUC. Der Rest wird mit dem Flugzeug erledigt -> Kein Problem.

  • Rentensystem: Verlasse ich mich nirgends drauf, aber hier gibts steuerrechtlich einige brauchbare Modelle, da lässt sich privat ganz gut drauf aufbauen.

Ist es nun total geil in Südamerika oder alle in Deutschland sind doof? Totaler Quatsch, aber ich habe das Gefühl hier werden immer Äpfel mit Birnen verglichen:
-> Wer Geld hat, dem geht es überall gut. Wer kein/wenig Geld hat, der bleibt mal lieber in Deutschland (Vollkaskogesellschaft).

Wer Deutschland den Rücken kehrt und meint, dass es ihm im Ausland besser geht, weil Deutschland so "doof" ist, wird eh wieder zurück kommen.
Klar ist die S-Bahn in Shanghai besser als in FRA, ABER vergleicht man Deutschland insgesamt mit China insgesamt dann sieht das sofort anders aus. Hochgeschwindigkeitstrassen in China: Fand ich auch gut, aber ich muss auch nicht daneben leben.

Wo in Südamerika lebst du denn?
Wurdest du von deiner Firma dorthin versetzt oder hast du dich direkt beworben?
War Spanisch/Portugiesisch notwendig?
Und wie steht's mit der Kriminalität? Da kannst in manchen Teilen schon recht übel zugehen

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Ja, Deutschland-Bashing ist sehr beliebt. Komischerweise meist bei den Deutschen selbst, während man im Ausland sehr positiv über unser Land denkt.

Zu den Alternativen:

  • Schweiz
    Gute Verdienstmöglicheiten und hoher Lebensstandard, aber auch meist 42-h-Woche, kaum Kündigungsschutz, Immobilien-Erwerb kritisch, weniger Urlaub.

  • Asien (Fokus auf SEA)
    Hoher Lebensstandard in den Metropolen, geringe Kriminalität, für Europäer vorteilhafter "Ausländerbonus", gute Verdienstmöglichkeiten, aber tropisches Klima mit vielen Naturkatastrophen, z. T. instabile/repressive Regierungen, lange Arbeitszeiten, hohe Bevölkerungsdichte

  • Lateinamerika
    für Europäer vorteilhafter "Ausländerbonus", Verdienstmöglichkeiten als Expat gut, sonst schlecht, schlechte Infrastruktur, hohe Kriminalität, Naturkatastrophen, z. T. kritische politische Lage

  • Nordamerika (ohne Mexiko)
    gute Verdienstmöglichkeiten, hoher Lebensstandard mit entsprechendem Job, landschaftlich vielseitig, aber eher schlechte Sozialleistungen, Infrastruktur und Absicherung, längere Arbeitszeiten mit entsprechenden Folgen für WLB, z. T. Naturkatastrophen

Allgemein wirkt der "für Europäer vorteilhafte Ausländerbonus" sehr stark, was die Wahrnehmung bezüglich Freundlichkeit oder Mentalität verzerrt. In Deutschland und vielen westlichen Ländern gibt es diesen Bonus nicht.

Fazit
Alle Regionen haben ihre Vor- und Nachteile. Deutschland gehört mit seinem Gesamtpaket aber sicher in die Top 5 weltweit.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Wo in Südamerika lebst du denn?
Wurdest du von deiner Firma dorthin versetzt oder hast du dich direkt beworben?
War Spanisch/Portugiesisch notwendig?
Und wie steht's mit der Kriminalität? Da kannst in manchen Teilen schon recht übel zugehen

Ich habe den Rest mal "rausfiletiert". :)

Ich bin im Süden Brasiliens untergekommen. Ist hier auch etwas "leichter" als im Norden und manche sagen auch viel weniger Brasilien als nun die Mitte oder der Norden. Aber mir gefällt es gut und der "Kulturschock" fällt auch etwas geringer aus.
Den erwähnten "Ausländerbonus" für Europäer gibt es, fällt manchmal stärker/schwächer aus, man merkt irgendwie, dass sie mal Kolonialstaaten waren. Merkt man bei fast allen Kolonialstaaten, dass man auf der einen Seite Stolz auf die Unabhängigkeit ist, auf der anderen Seite dennoch emotional stark an den Ursprungsländern "klebt".

Ich bin da so "reingerutscht". Ich war einige Jahre im technischen Außendienst für meine Firma unterwegs, alles außer Europa und Australien. Hatte mir am Anfang viel Spaß gemacht, dann wurde es zur Routine und am Ende (letzten 1-2 Jahre) hatte ich echt Schwierigkeiten meine Koffer zu packen. Wenn man seine Koffer 4 Stunden vor Abflug für einen 8-Wochen-Trip packt, dann merkt man langsam, dass man sich was Neues suchen sollte. Hatte ich auch gemacht (oder damit angefangen, Firmeninterne Bewerbungen, ect.).

Letztendlich fängt man an die "kleinen Dinge" zu vermissen, bei mir wars mein Kühlschrank, dass eigene Bett und mein Rennrad. Und ich bin generell C/CL geflogen und habe in 4/5 Sternehotels genächtigt, naja, bis auf wenige Ausnahme, gibts halt nicht überall. Ist einem dann auch irgendwann egal, wichtig war dann immer, dass ich beizeiten nach Hause komme.
Naja, ob nun Zufall oder ob mein Chef den Braten gerochen hat -> ?
Er wusste, dass ich Brasilien gut fand und gerne da war und hat mir dann dort (hier :) ) eine feste Stelle als Expat angeboten. Das Angebot war erstmal solala und wurde dann nachgebessert. Hab da doch ein wenig gezockt und dachte schon, sie schicken mich wieder nach Hause :)

Zum Thema:
Wie wird man Expat: Ich war also schon irgendwie vorher in diesen "Kreisen" unterwegs. Dazu muss man sagen, dass in meiner Firma für den technischen Bereich eben ein Headoffice in D zuständig ist und von dort aus die Einsätze koordiniert werden und auch die technischen Expats entsandt werden. Man kennt sich also. Über Stellenausschreibungen läuft eigentlich nichts.
Das hat auch damit zu tun, dass sich die Chefs genau anschauen, wen sie ins Ausland schicken, da gibt es natürlich ein paar "Hardskills" um die man nicht kommt (Lizenzen), aber ansonsten (soll nicht überheblich klingen) kann man halt leider auch nicht jeden alleine weit weg schicken.

Sprache:
Deutsch fließend, Englisch ganz ok, aber alles "learning by doing", ich war in der Schule in anderen Fächern gut :) Sonst (leider) keine anderen Fremdsprachen, also auch kein Portugiesisch (wird aber noch geändert).
Ist bei der Auswahl des Expats (zumindest bei uns) eigentlich kein Kriterium. Man muss erstmal schauen, dass man jemand mit den Hard- und Softskills findet und dann ist die Auswahl idR schon so gering, dass man nicht mehr den Luxus hat, nach Sprachfähigkeiten auszuwählen.
Spanisch und Portugiesisch mögen ja noch gehen, aber wie soll das in China, Afrika,... aussehen?

Kriminalität ist hier immer ein Thema. Man muss ein wenig zwischen der gefühlten und tatsächlichen Sicherheit unterscheiden. Ich habe mich in Afrika alleine auf der Straße selten wirklich wohl gefühlt, man lernt halt damit umzugehen. Hier in Brasilien fühle ich mich dagegen recht wohl, was nicht per se heißt, dass es absolut gesehen "sicher" ist.
Hier ist die Lage stark von Uhrzeit und Lage abhängig und das ist teilweise so krass, dass man auf der einen Straßenseite gehen kann, auf der anderen nicht. Mein Auto ist rundum getönt, etwas höher und hat Allrad. Sei lt Firma nicht nötig, aber mir gehts besser damit. Nach 21:00 Uhr hält auch keiner mehr an roten Ampel an :)
Unterm Strich ist es aber alles machbar, wenn man sich an ein paar Regel hält. Nachts fahre ich ganz normal mit meinem Auto, meide ein paar "Shady Places". Abends/Nachts läuft man auch nicht mehr bestimmten Gegenden nach Hause, aber Uber ist günstig und gut verfügbar. Tagsüber bewege ich mich hier ganz normal. Das kann aber in anderen Städten wieder ganz anders aussehen. Wohnen tue ich in einer "Gated Community", das ist Vorgabe der Firmen und auch keine schlechte Idee.
Absolute Sicherheit gibt es nicht ;)

In all den Jahren hatte ich ein paar "komische" Situationen, allerdings habe ich in der Hinsicht auch kein dickes Fell, bzw. meine Antennen schlagen teilweise früh an (Was auch zu falschem Alarm führen kann), aber ich wurde nur einmal abgezogen. Nachts in Kasachstan auf der Suche nach einer Kneipe nach einem langen und sehr kalten Arbeitstag, die Polizei hatte mich abgefangen und wollte mich auf dem Polizeirevier vernehmen. Den hatte ich auch erzählt, dass wir das nun anders regeln müssten was dann auch so funktioniert hat.
Aber auch das lernt man, in Afrika (sofern ich genug Zeit dabei hatte), diskutier ich sowas mit der Bullerei auch aus, meist wirds denen dann zu doof und irgendwann lassen sie einen ziehen. Die höhe des Schmiergelds ist also eine umgekehrte Funktion zur verfügbaren Zeit ;)

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Ja, Deutschland-Bashing ist sehr beliebt. Komischerweise meist bei den Deutschen selbst, während man im Ausland sehr positiv über unser Land denkt.

Zu den Alternativen:

  • Schweiz
    Gute Verdienstmöglicheiten und hoher Lebensstandard, aber auch meist 42-h-Woche, kaum Kündigungsschutz, Immobilien-Erwerb kritisch, weniger Urlaub.

  • Asien (Fokus auf SEA)
    Hoher Lebensstandard in den Metropolen, geringe Kriminalität, für Europäer vorteilhafter "Ausländerbonus", gute Verdienstmöglichkeiten, aber tropisches Klima mit vielen Naturkatastrophen, z. T. instabile/repressive Regierungen, lange Arbeitszeiten, hohe Bevölkerungsdichte

  • Lateinamerika
    für Europäer vorteilhafter "Ausländerbonus", Verdienstmöglichkeiten als Expat gut, sonst schlecht, schlechte Infrastruktur, hohe Kriminalität, Naturkatastrophen, z. T. kritische politische Lage

  • Nordamerika (ohne Mexiko)
    gute Verdienstmöglichkeiten, hoher Lebensstandard mit entsprechendem Job, landschaftlich vielseitig, aber eher schlechte Sozialleistungen, Infrastruktur und Absicherung, längere Arbeitszeiten mit entsprechenden Folgen für WLB, z. T. Naturkatastrophen

Allgemein wirkt der "für Europäer vorteilhafte Ausländerbonus" sehr stark, was die Wahrnehmung bezüglich Freundlichkeit oder Mentalität verzerrt. In Deutschland und vielen westlichen Ländern gibt es diesen Bonus nicht.

Fazit
Alle Regionen haben ihre Vor- und Nachteile. Deutschland gehört mit seinem Gesamtpaket aber sicher in die Top 5 weltweit.

Ich war für meine Firma mal eine Zeit lang im Büro in den USA. Kleiner Weltmarktführer mitten im Land. Da war 08:30 bis 16:30 die normale Arbeitszeit, wobei eigentlich ab 16:00 schon nur noch über privates geredet wurde. Und auch zwischendurch war es sehr chillig, ziemlich anders als die deutsche Bürokultur. War ganz verdutzt, als ein amerikanischer Kollege mich fragte, ob wir mal eine Runde um den Block laufen. Das war nicht in der Mittagspause, sondern wirklich mittendrin im Arbeitstag. War dort Standard für viele, ebenso ging die Pause sicherlich nicht nur 30 Minuten.

Seitdem frage ich mich, wie die Amis das hinbekommen mit Weltmarktführer, weitaus höheres BIP pro Kopf usw.
Scheint aber auch etwas mit Sales und Marketing zu tun zu haben. Das habe ich dort schon gemerkt, dass sowas einen krass höheren Stellenwert als bei uns hat. Vor allem wirklich Sales, also Vertrieb.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 20.12.2019:

Ja, Deutschland-Bashing ist sehr beliebt. Komischerweise meist bei den Deutschen selbst, während man im Ausland sehr positiv über unser Land denkt.

Zu den Alternativen:

  • Schweiz
    Gute Verdienstmöglicheiten und hoher Lebensstandard, aber auch meist 42-h-Woche, kaum Kündigungsschutz, Immobilien-Erwerb kritisch, weniger Urlaub.

  • Asien (Fokus auf SEA)
    Hoher Lebensstandard in den Metropolen, geringe Kriminalität, für Europäer vorteilhafter "Ausländerbonus", gute Verdienstmöglichkeiten, aber tropisches Klima mit vielen Naturkatastrophen, z. T. instabile/repressive Regierungen, lange Arbeitszeiten, hohe Bevölkerungsdichte

  • Lateinamerika
    für Europäer vorteilhafter "Ausländerbonus", Verdienstmöglichkeiten als Expat gut, sonst schlecht, schlechte Infrastruktur, hohe Kriminalität, Naturkatastrophen, z. T. kritische politische Lage

  • Nordamerika (ohne Mexiko)
    gute Verdienstmöglichkeiten, hoher Lebensstandard mit entsprechendem Job, landschaftlich vielseitig, aber eher schlechte Sozialleistungen, Infrastruktur und Absicherung, längere Arbeitszeiten mit entsprechenden Folgen für WLB, z. T. Naturkatastrophen

Allgemein wirkt der "für Europäer vorteilhafte Ausländerbonus" sehr stark, was die Wahrnehmung bezüglich Freundlichkeit oder Mentalität verzerrt. In Deutschland und vielen westlichen Ländern gibt es diesen Bonus nicht.

Fazit
Alle Regionen haben ihre Vor- und Nachteile. Deutschland gehört mit seinem Gesamtpaket aber sicher in die Top 5 weltweit.

Ich war für meine Firma mal eine Zeit lang im Büro in den USA. Kleiner Weltmarktführer mitten im Land. Da war 08:30 bis 16:30 die normale Arbeitszeit, wobei eigentlich ab 16:00 schon nur noch über privates geredet wurde. Und auch zwischendurch war es sehr chillig, ziemlich anders als die deutsche Bürokultur. War ganz verdutzt, als ein amerikanischer Kollege mich fragte, ob wir mal eine Runde um den Block laufen. Das war nicht in der Mittagspause, sondern wirklich mittendrin im Arbeitstag. War dort Standard für viele, ebenso ging die Pause sicherlich nicht nur 30 Minuten.

Seitdem frage ich mich, wie die Amis das hinbekommen mit Weltmarktführer, weitaus höheres BIP pro Kopf usw.
Scheint aber auch etwas mit Sales und Marketing zu tun zu haben. Das habe ich dort schon gemerkt, dass sowas einen krass höheren Stellenwert als bei uns hat. Vor allem wirklich Sales, also Vertrieb.

Im Vergleich zu Asiaten bewegen sich die Deurschen auch auf dem Beamtenniveau. Da habe ich mich während meiner Reise in Asien auch gefragt, warum sie überhaupt ein niedrigeres BIP pro Kopf haben.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Vielleicht, weil das BIP in US-Dollar gemessen/verglichen wird? Das ist übrigens auch der Grund, warum die Amis so gut abschneiden. Und das ist der Grund, warum Ostdeutschland ein niedrigeres BIP hat: BIP = gezahlte Löhne. Solange die Löhne niedriger sind, ist es automatisch auch das BIP. Daher ist es immer schön, wenn das niedrigere BIP als Begründung für niedrigere Löhne herhalten soll.

"Da habe ich mich während meiner Reise in Asien auch gefragt, warum sie überhaupt ein niedrigeres BIP pro Kopf haben."

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 20.12.2019:

Ja, Deutschland-Bashing ist sehr beliebt. Komischerweise meist bei den Deutschen selbst, während man im Ausland sehr positiv über unser Land denkt.

Zu den Alternativen:

  • Schweiz
    Gute Verdienstmöglicheiten und hoher Lebensstandard, aber auch meist 42-h-Woche, kaum Kündigungsschutz, Immobilien-Erwerb kritisch, weniger Urlaub.

  • Asien (Fokus auf SEA)
    Hoher Lebensstandard in den Metropolen, geringe Kriminalität, für Europäer vorteilhafter "Ausländerbonus", gute Verdienstmöglichkeiten, aber tropisches Klima mit vielen Naturkatastrophen, z. T. instabile/repressive Regierungen, lange Arbeitszeiten, hohe Bevölkerungsdichte

  • Lateinamerika
    für Europäer vorteilhafter "Ausländerbonus", Verdienstmöglichkeiten als Expat gut, sonst schlecht, schlechte Infrastruktur, hohe Kriminalität, Naturkatastrophen, z. T. kritische politische Lage

  • Nordamerika (ohne Mexiko)
    gute Verdienstmöglichkeiten, hoher Lebensstandard mit entsprechendem Job, landschaftlich vielseitig, aber eher schlechte Sozialleistungen, Infrastruktur und Absicherung, längere Arbeitszeiten mit entsprechenden Folgen für WLB, z. T. Naturkatastrophen

Allgemein wirkt der "für Europäer vorteilhafte Ausländerbonus" sehr stark, was die Wahrnehmung bezüglich Freundlichkeit oder Mentalität verzerrt. In Deutschland und vielen westlichen Ländern gibt es diesen Bonus nicht.

Fazit
Alle Regionen haben ihre Vor- und Nachteile. Deutschland gehört mit seinem Gesamtpaket aber sicher in die Top 5 weltweit.

Ich war für meine Firma mal eine Zeit lang im Büro in den USA. Kleiner Weltmarktführer mitten im Land. Da war 08:30 bis 16:30 die normale Arbeitszeit, wobei eigentlich ab 16:00 schon nur noch über privates geredet wurde. Und auch zwischendurch war es sehr chillig, ziemlich anders als die deutsche Bürokultur. War ganz verdutzt, als ein amerikanischer Kollege mich fragte, ob wir mal eine Runde um den Block laufen. Das war nicht in der Mittagspause, sondern wirklich mittendrin im Arbeitstag. War dort Standard für viele, ebenso ging die Pause sicherlich nicht nur 30 Minuten.

Seitdem frage ich mich, wie die Amis das hinbekommen mit Weltmarktführer, weitaus höheres BIP pro Kopf usw.
Scheint aber auch etwas mit Sales und Marketing zu tun zu haben. Das habe ich dort schon gemerkt, dass sowas einen krass höheren Stellenwert als bei uns hat. Vor allem wirklich Sales, also Vertrieb.

Im Vergleich zu Asiaten bewegen sich die Deurschen auch auf dem Beamtenniveau. Da habe ich mich während meiner Reise in Asien auch gefragt, warum sie überhaupt ein niedrigeres BIP pro Kopf haben.

Leistung ist Arbeit/Zeit. Asiaten sind enorm unproduktiv, merke ich ständig, wenn ich mit Fernost zusammenarbeiten muss.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Seit wann gilt BIP=Löhne???

WiWi Gast schrieb am 20.12.2019:

Vielleicht, weil das BIP in US-Dollar gemessen/verglichen wird? Das ist übrigens auch der Grund, warum die Amis so gut abschneiden. Und das ist der Grund, warum Ostdeutschland ein niedrigeres BIP hat: BIP = gezahlte Löhne. Solange die Löhne niedriger sind, ist es automatisch auch das BIP. Daher ist es immer schön, wenn das niedrigere BIP als Begründung für niedrigere Löhne herhalten soll.

"Da habe ich mich während meiner Reise in Asien auch gefragt, warum sie überhaupt ein niedrigeres BIP pro Kopf haben."

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 20.12.2019:

Seit wann gilt BIP=Löhne???

Vielleicht, weil das BIP in US-Dollar gemessen/verglichen wird? Das ist übrigens auch der Grund, warum die Amis so gut abschneiden. Und das ist der Grund, warum Ostdeutschland ein niedrigeres BIP hat: BIP = gezahlte Löhne. Solange die Löhne niedriger sind, ist es automatisch auch das BIP. Daher ist es immer schön, wenn das niedrigere BIP als Begründung für niedrigere Löhne herhalten soll.

"Da habe ich mich während meiner Reise in Asien auch gefragt, warum sie überhaupt ein niedrigeres BIP pro Kopf haben."

Zum BIP zählen auch die Kapitaleinkommen. Das ist auch ein Grund, warum das BIP in Ostdeutschland geringer ist. Denn dort ist auch keine kapitalintensive Wirtschaft wie beispielsweise Banken oder Energieversorger. Aber das hat zumindest keinen direkten Einfluss auf den Lohn. So ist das BIP pro Kopf bei diesen Branchen eben teilweise 10x so hoch, trotzdem sind ja die Löhne nicht 10x so hoch.

Wenn man da mal im Internet recherchiert, muss man auch aufpassen, dass nicht irgend ein Schreiber BIP pro Kopf mit Lohn verwechselt. Hier sind die echten Lohndaten:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Durchschnittslohn

Wie man sieht, ist der Lohn pro Kopf in Deutschland und Irland exakt gleich.

Hier BIP pro Kopf:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt_pro_Kopf

BIP pro Kopf in Irland über 60 Prozent höher. Das liegt unter anderem an den Zweigniederlassungen der US-Unternehmen dort, die ihre US-Zentrale dort haben. Das BIP entsteht dort, aber der Ire profitiert davon nicht wirklich. Es wird durchgeleitet.

Ähnlich ist das dann in Deutschland mit Wolfsburg oder Ingolstadt. Wahnsinnig hohes BIP pro Kopf, aber die Löhne sind nicht doppelt oder dreifach so hoch wie Rest des Landes. Da entstehen Kapitaleinkünfte, welche dann über die Aktien in die ganze Welt verteilt werden. Natürlich, die Gemeinde profitiert von Zentralen durch Gewerbesteuer.

Und wenn man sich noch mal den Link oben anschaut mit den Durchschnittslöhnen und bedenkt, dass 48.000 EUR der gesamtdeutsche Schnitt sind, dann gibt es wirklich nur vier Länder weltweit mit höheren Lohn als Westdeutschland: Luxemburg, Schweiz, Island und USA.

Von Luxemburg habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung. In Island stehen die Chancen eher schlecht. Die Schweiz zahlt wirklich brutal besser als Deutschland, aber dort ist man als Deutscher Arbeiter auch eher unbeliebt (so wie osteuropäische Arbeiter bei uns). Bleiben noch die USA.

Niederlande, Norwegen, Dänemark, Norwegen, Österreich, Belgien und Australien sind dann in etwa vergleichbar mit Westdeutschland.

Und Ostdeutschland liegt etwa auf dem Niveau von Finnland oder Schweden (bezüglich Lohn, nicht bezüglich BIP).

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 21.12.2019:

Seit wann gilt BIP=Löhne???

Vielleicht, weil das BIP in US-Dollar gemessen/verglichen wird? Das ist übrigens auch der Grund, warum die Amis so gut abschneiden. Und das ist der Grund, warum Ostdeutschland ein niedrigeres BIP hat: BIP = gezahlte Löhne. Solange die Löhne niedriger sind, ist es automatisch auch das BIP. Daher ist es immer schön, wenn das niedrigere BIP als Begründung für niedrigere Löhne herhalten soll.

"Da habe ich mich während meiner Reise in Asien auch gefragt, warum sie überhaupt ein niedrigeres BIP pro Kopf haben."

Zum BIP zählen auch die Kapitaleinkommen. Das ist auch ein Grund, warum das BIP in Ostdeutschland geringer ist. Denn dort ist auch keine kapitalintensive Wirtschaft wie beispielsweise Banken oder Energieversorger. Aber das hat zumindest keinen direkten Einfluss auf den Lohn. So ist das BIP pro Kopf bei diesen Branchen eben teilweise 10x so hoch, trotzdem sind ja die Löhne nicht 10x so hoch.

Wenn man da mal im Internet recherchiert, muss man auch aufpassen, dass nicht irgend ein Schreiber BIP pro Kopf mit Lohn verwechselt. Hier sind die echten Lohndaten:
de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Durchschnittslohn

Wie man sieht, ist der Lohn pro Kopf in Deutschland und Irland exakt gleich.

Hier BIP pro Kopf:
de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt_pro_Kopf

BIP pro Kopf in Irland über 60 Prozent höher. Das liegt unter anderem an den Zweigniederlassungen der US-Unternehmen dort, die ihre US-Zentrale dort haben. Das BIP entsteht dort, aber der Ire profitiert davon nicht wirklich. Es wird durchgeleitet.

Ähnlich ist das dann in Deutschland mit Wolfsburg oder Ingolstadt. Wahnsinnig hohes BIP pro Kopf, aber die Löhne sind nicht doppelt oder dreifach so hoch wie Rest des Landes. Da entstehen Kapitaleinkünfte, welche dann über die Aktien in die ganze Welt verteilt werden. Natürlich, die Gemeinde profitiert von Zentralen durch Gewerbesteuer.

Und wenn man sich noch mal den Link oben anschaut mit den Durchschnittslöhnen und bedenkt, dass 48.000 EUR der gesamtdeutsche Schnitt sind, dann gibt es wirklich nur vier Länder weltweit mit höheren Lohn als Westdeutschland: Luxemburg, Schweiz, Island und USA.

Von Luxemburg habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung. In Island stehen die Chancen eher schlecht. Die Schweiz zahlt wirklich brutal besser als Deutschland, aber dort ist man als Deutscher Arbeiter auch eher unbeliebt (so wie osteuropäische Arbeiter bei uns). Bleiben noch die USA.

Niederlande, Norwegen, Dänemark, Norwegen, Österreich, Belgien und Australien sind dann in etwa vergleichbar mit Westdeutschland.

Und Ostdeutschland liegt etwa auf dem Niveau von Finnland oder Schweden (bezüglich Lohn, nicht bezüglich BIP).

Schwer zu glauben, dass das Kaufkraftbereinigte Löhne sind. Vor allem Norwegen, wo alles 3x teurer ist. In Deutschland hat man mehr vom durchsch. Lohn, kann sich mehr leisten.

Auch die USA machen nicht wirklich Sinn. Vielleicht sind die Löhne viel höher, aber wir alle wissen, wie es mit der Krankenversicherung aussieht. Gleicht sich also alles aus

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 21.12.2019:

Seit wann gilt BIP=Löhne???

Vielleicht, weil das BIP in US-Dollar gemessen/verglichen wird? Das ist übrigens auch der Grund, warum die Amis so gut abschneiden. Und das ist der Grund, warum Ostdeutschland ein niedrigeres BIP hat: BIP = gezahlte Löhne. Solange die Löhne niedriger sind, ist es automatisch auch das BIP. Daher ist es immer schön, wenn das niedrigere BIP als Begründung für niedrigere Löhne herhalten soll.

"Da habe ich mich während meiner Reise in Asien auch gefragt, warum sie überhaupt ein niedrigeres BIP pro Kopf haben."

Zum BIP zählen auch die Kapitaleinkommen. Das ist auch ein Grund, warum das BIP in Ostdeutschland geringer ist. Denn dort ist auch keine kapitalintensive Wirtschaft wie beispielsweise Banken oder Energieversorger. Aber das hat zumindest keinen direkten Einfluss auf den Lohn. So ist das BIP pro Kopf bei diesen Branchen eben teilweise 10x so hoch, trotzdem sind ja die Löhne nicht 10x so hoch.

Wenn man da mal im Internet recherchiert, muss man auch aufpassen, dass nicht irgend ein Schreiber BIP pro Kopf mit Lohn verwechselt. Hier sind die echten Lohndaten:
de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Durchschnittslohn

Wie man sieht, ist der Lohn pro Kopf in Deutschland und Irland exakt gleich.

Hier BIP pro Kopf:
de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt_pro_Kopf

BIP pro Kopf in Irland über 60 Prozent höher. Das liegt unter anderem an den Zweigniederlassungen der US-Unternehmen dort, die ihre US-Zentrale dort haben. Das BIP entsteht dort, aber der Ire profitiert davon nicht wirklich. Es wird durchgeleitet.

Ähnlich ist das dann in Deutschland mit Wolfsburg oder Ingolstadt. Wahnsinnig hohes BIP pro Kopf, aber die Löhne sind nicht doppelt oder dreifach so hoch wie Rest des Landes. Da entstehen Kapitaleinkünfte, welche dann über die Aktien in die ganze Welt verteilt werden. Natürlich, die Gemeinde profitiert von Zentralen durch Gewerbesteuer.

Und wenn man sich noch mal den Link oben anschaut mit den Durchschnittslöhnen und bedenkt, dass 48.000 EUR der gesamtdeutsche Schnitt sind, dann gibt es wirklich nur vier Länder weltweit mit höheren Lohn als Westdeutschland: Luxemburg, Schweiz, Island und USA.

Von Luxemburg habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung. In Island stehen die Chancen eher schlecht. Die Schweiz zahlt wirklich brutal besser als Deutschland, aber dort ist man als Deutscher Arbeiter auch eher unbeliebt (so wie osteuropäische Arbeiter bei uns). Bleiben noch die USA.

Niederlande, Norwegen, Dänemark, Norwegen, Österreich, Belgien und Australien sind dann in etwa vergleichbar mit Westdeutschland.

Und Ostdeutschland liegt etwa auf dem Niveau von Finnland oder Schweden (bezüglich Lohn, nicht bezüglich BIP).

Schwer zu glauben, dass das Kaufkraftbereinigte Löhne sind. Vor allem Norwegen, wo alles 3x teurer ist. In Deutschland hat man mehr vom durchsch. Lohn, kann sich mehr leisten.

Auch die USA machen nicht wirklich Sinn. Vielleicht sind die Löhne viel höher, aber wir alle wissen, wie es mit der Krankenversicherung aussieht. Gleicht sich also alles aus

Die deutschen sind vor allem Weltmeister im Jammern. Real einen höheren Lebensstandard haben nur die Schweiz und einige Regionen der USA, wenn man eine sehr gute Ausbildung hat. Ein Cashier in den USA bekommt auch kaum 2.000 USD brutto. In der Schweiz bei Lidl sind es m.W. 4.000 CHF.

Einige Stadtstaaten mögen höhere Löhne haben, aber auch unbezahlbare Immobilien.

Den Deutschen geht es deutlich besser als in allen anderen großen EU-Ländern wie Frankreich, UK, Italien oder Spanien. Und vergleichbar mit Ländern wie Niederlande oder Österreich.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

"Geht es besser" ist immer eine Definitionsfrage. Schaut man sich das durchschnittliche oder auch Medianvermögen an, geht es den meisten europäischen Ländern besser als Deutschland. Deutschen Firmen und deutschlands Reichen geht es ziemlich gut, das ist wohl wahr.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Also mal ganz nüchtern betrachtet:

Meine Freundin und ich sind in einer 200.000-Einwohner-Stadt in Westdeutschland in einer strukturschwachen Region aufgewachsen. Wir sind beide nicht dumm, waren immer fleißig schon in der Schule und hatten sicherlich das Glück, in einem Elternhaus aufzuwachsen, wo man durchaus zu Leistung ermuntert wurde. Wir haben Abi gemacht und haben dann beide die Region verlassen Richtung Rhein-Main um zu studieren und haben auch die ersten 5 Jahre dort gearbeitet. Nach insgesamt 10 Jahren sind wir zurück in unsere Heimatstadt gegangen.

Sie ist Lehrerin geworden und ich arbeite in Projekten...

Was haben wir heute?

  • Kind
  • Haus in Top-Lage
  • 2 Autos
  • 2 Jobs (1 davon ewig unkündbwar)
  • 40h-Woche
  • 5.800 EUR Netto-Haushaltseinkommen bei einer Vollzeit und einer 70%-Stelle
  • Der Kühlschrank ist voll
  • Wir können nachts über die Straße gehen
  • Ich habe ehrlich gesagt keine Angst vor Krieg oder politischen Unruhen
  • Wir haben Geld für Urlaube
  • Wir verdienen mehr Geld als wir brauchen

Also ganz ehrlich: Wenn man mit der eigenen Familie und dem Aufwachsen Glück hat, kann man sich in Deutschland ein mehr als angenehmes Leben aufbauen. Da ist mir persönlich völlig egal, ob der Steuersatz 20 oder 40% ist und ob unsere Straßenbahnen und Züge neuer oder älter sind als in Singapur oder sonst wo. Es ist doch alles bestens hier..... und fast all meinen Freunden aus der Schulzeit geht es ähnlich. Also echt mal... schätzt mal, was wir hier haben.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Das Gejammer kommt einfach von dieser "Früher war alles besser"-Einstellung, die nun mal faktisch totaler Quatsch ist. Früher schwelte der kalte Krieg, Deutschland war geteilt und es hätte in einigen Situationen locker ein Atomkrieg resultieren können. Arbeitnehmer waren damals schon genauso besorgt über eine mögliche Ausbeutung durch Arbeitgeber wie heute, diesen Konflikt gibt es schon seit mindestens Ende des 19. Jahrhunderts. Was ist heute? 40 Stunden Woche, in einigen Branchen eher 35. Russland testet manchmal seine Grenzen aus, ok. Hat aber viel zu viel Interesse an den westlichen Märkten als dass sie es ernsthaft übertreiben würden. Letztendlich brauchen sie uns und wir sie. Würde fast sagen, dass wir in der besten Zeit der Menschengeschichte leben, was Wohlstand angeht.

WiWi Gast schrieb am 23.12.2019:

Also mal ganz nüchtern betrachtet:

Meine Freundin und ich sind in einer 200.000-Einwohner-Stadt in Westdeutschland in einer strukturschwachen Region aufgewachsen. Wir sind beide nicht dumm, waren immer fleißig schon in der Schule und hatten sicherlich das Glück, in einem Elternhaus aufzuwachsen, wo man durchaus zu Leistung ermuntert wurde. Wir haben Abi gemacht und haben dann beide die Region verlassen Richtung Rhein-Main um zu studieren und haben auch die ersten 5 Jahre dort gearbeitet. Nach insgesamt 10 Jahren sind wir zurück in unsere Heimatstadt gegangen.

Sie ist Lehrerin geworden und ich arbeite in Projekten...

Was haben wir heute?

  • Kind
  • Haus in Top-Lage
  • 2 Autos
  • 2 Jobs (1 davon ewig unkündbwar)
  • 40h-Woche
  • 5.800 EUR Netto-Haushaltseinkommen bei einer Vollzeit und einer 70%-Stelle
  • Der Kühlschrank ist voll
  • Wir können nachts über die Straße gehen
  • Ich habe ehrlich gesagt keine Angst vor Krieg oder politischen Unruhen
  • Wir haben Geld für Urlaube
  • Wir verdienen mehr Geld als wir brauchen

Also ganz ehrlich: Wenn man mit der eigenen Familie und dem Aufwachsen Glück hat, kann man sich in Deutschland ein mehr als angenehmes Leben aufbauen. Da ist mir persönlich völlig egal, ob der Steuersatz 20 oder 40% ist und ob unsere Straßenbahnen und Züge neuer oder älter sind als in Singapur oder sonst wo. Es ist doch alles bestens hier..... und fast all meinen Freunden aus der Schulzeit geht es ähnlich. Also echt mal... schätzt mal, was wir hier haben.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 22.12.2019:

"Geht es besser" ist immer eine Definitionsfrage. Schaut man sich das durchschnittliche oder auch Medianvermögen an, geht es den meisten europäischen Ländern besser als Deutschland. Deutschen Firmen und deutschlands Reichen geht es ziemlich gut, das ist wohl wahr.

Liegt an der "German Angst", dass Deutsche ein eher niedriges Vermögen haben > wollen sich nicht auf eine Immobilie festsetzen.

Außerdem wurde Deutschland im zweiten Weltkrieg völlig zerstört. Alle mussten wieder von Null anfangen, während in anderen Ländern von Generation zu Generation weitervererbt wird. Erklärt, warum z.B. Griechen ein höheres Durchschnittsvermögen als Deutsche haben. Ob es sich aber in Griechenland besser leben lässt? Bezweifle ich :)

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 22.12.2019:

"Geht es besser" ist immer eine Definitionsfrage. Schaut man sich das durchschnittliche oder auch Medianvermögen an, geht es den meisten europäischen Ländern besser als Deutschland. Deutschen Firmen und deutschlands Reichen geht es ziemlich gut, das ist wohl wahr.

Das liegt alleine daran, dass die Deutschen solche Immobilienmuffel sind. Diese hohen Vermögen sind fast ausschließlich Immobilien, denn auch anderswo ist die Rate der Aktien- und Fondbesitzer bei unter 10 Prozent. Dieser Kulturkrieg gegen Immobilien tobt ja auch hier im Forum heftig, in 25 Jahren gibt es die Quittung.

Bei einer Immobilie baust du mit jeder Monatsrate Vermögen auf, Häuser und Wohnungen steigen zudem langfristig mindestens mit der Inflation.

Kaufst du also bspw. für 300.000 und nimmst 200.000 Kredit auf, hast du ein Vermögen von 100.000 Euro. Nach einem Jahr hast du deine Raten an die Bank überwiesen statt an den Vermieter. Es sind noch 190.000 Euro Schulden übrig. Deine Immobilie ist real gleich geblieben, also bei 2 Prozent Inflation jetzt 306.000 Euro wert. In diesem einen Jahr hast du ohne Sondertilgungen oder sonstwas dein Vermögen von 100.000 auf 116.000 Euro erhöht. Mach das mal 15-25 Jahre und hänge dann noch 25-45 Jahre mietfrei hinten dran.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 23.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.12.2019:

"Geht es besser" ist immer eine Definitionsfrage. Schaut man sich das durchschnittliche oder auch Medianvermögen an, geht es den meisten europäischen Ländern besser als Deutschland. Deutschen Firmen und deutschlands Reichen geht es ziemlich gut, das ist wohl wahr.

Das liegt alleine daran, dass die Deutschen solche Immobilienmuffel sind. Diese hohen Vermögen sind fast ausschließlich Immobilien, denn auch anderswo ist die Rate der Aktien- und Fondbesitzer bei unter 10 Prozent. Dieser Kulturkrieg gegen Immobilien tobt ja auch hier im Forum heftig, in 25 Jahren gibt es die Quittung.

Bei einer Immobilie baust du mit jeder Monatsrate Vermögen auf, Häuser und Wohnungen steigen zudem langfristig mindestens mit der Inflation.

Kaufst du also bspw. für 300.000 und nimmst 200.000 Kredit auf, hast du ein Vermögen von 100.000 Euro. Nach einem Jahr hast du deine Raten an die Bank überwiesen statt an den Vermieter. Es sind noch 190.000 Euro Schulden übrig. Deine Immobilie ist real gleich geblieben, also bei 2 Prozent Inflation jetzt 306.000 Euro wert. In diesem einen Jahr hast du ohne Sondertilgungen oder sonstwas dein Vermögen von 100.000 auf 116.000 Euro erhöht. Mach das mal 15-25 Jahre und hänge dann noch 25-45 Jahre mietfrei hinten dran.

Warum sind wir solche Immobilienmuffel?

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Eigentummuffel? Wie gelogen! Wohneigentum wird konzentriert und die Mehrheit davon abgehalten. Natürlich versehentlich : >} im Ausland geht es doch auch anders.
Die Finanzrechnung ist auch Quatsch. Das Eigentum bleibt von Anfang an bei der Bank, die Geld aus dem Nichts geschöpft hat und du zahlst durch echte Arbeit ab, oft um es idR mit Schulden an Erben weiterzugeben. Faktisch wie Miete nur überteuert, nur das du alle Risiken am Eigentum trägst.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Ich überleg auch nach Schweden auszuwandern, Malmö soll sehr schön sein, am Meer.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

D-CH-F
Folgendes was ich über Frankreich schreibe, gilt auch abseits des Grenzgebietes zur Schweiz.

In Frankreich übergibt man Eigentum im Normalfall niemals mit Schulden an seine Erben, da man normalerweise binnen 15-20 Jahren komplett abbezahlt. Über das Renteneintrittsalter hinaus finanziert kaum eine Bank im Normalfall. Manche finanzieren auf 25, Glücksritter auf 30 Jahre, letzeres macht schon nicht jede Bank mit. Wenn dann eher bei jüngeren Beamten.

Hier ist das ganz normal, dass man mit 25 eine Wohnung kauft, auf 15 oder 20 Jahre finanziert und vollständig abbezahlt. Das kostet pro Monat mit Zins und Tilgung ähnlich wie die Miete einer vergleichbaren Wohnung. Mit 35 ist diese zur Hälfte oder noch mehr abbezahlt und man verkauft sie um mit dem freigewordenen Geld ein Haus oder eine grössere Wohnung zu kaufen und man braucht schon viel weniger Eigenkapital. Statt das man 10 Jahre Geld im Vermieter verschenkt hat, baut man sich so selbst ein Vermögen auf. Dafür ist die Einstellung nicht wie in Deutschland "Einmal im Leben und dann muss es die Traumimmobilie sein" sondern man kauft mal was und später verkauft man es wieder.

In Frankreich, ausser Paris, gilt man mit 30 aber spätestens mit 35 schon als im Leben gescheitert, wenn man bis dahin immer noch Mieter ist. Standard ist, man kauft bis spätestens 30-35 und mit 50 oder 55 ist abbezahlt. Somit besitzt der typische Durchschnitt mit um die 40 eine zur hälfte abbezahlte Immobilie. Über 80% der französischen Rentner wohnt in einer abbezahlten Immobilie.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 24.12.2019:

Eigentummuffel? Wie gelogen! Wohneigentum wird konzentriert und die Mehrheit davon abgehalten. Natürlich versehentlich : >} im Ausland geht es doch auch anders.
Die Finanzrechnung ist auch Quatsch. Das Eigentum bleibt von Anfang an bei der Bank, die Geld aus dem Nichts geschöpft hat und du zahlst durch echte Arbeit ab, oft um es idR mit Schulden an Erben weiterzugeben. Faktisch wie Miete nur überteuert, nur das du alle Risiken am Eigentum trägst.

Genau wegen solcher Fantastereien sind wir in Deutschland Immobilienmuffel. Wir haben unsere Immobilie mit einer hohen Anzahlung Ende 20 erworben und sind in 15 Jahren durch mit der Finanzierung, Anfang 40. Freunde von uns ziehen jetzt nach einigen Jahren um, mittlerweile gilt dank der Preissteigerungen unsere Kreditrate = deren Kaltmiete für eine vergleichbare Wohnung. Nur haben die leider mit Anfang 40 keine abgezahlte Immobilie sondern nur jahrelang Vermieter reicher gemacht.

Weil wir es uns leisten können, sparen wir noch monatlich eine nette vierstellige Summe in einen ETF-Sparplan. In Summe muss ich sagen, war es wahrscheinlich noch nie so einfach, Vermögen aufzubauen als Angestellter. Wenn wir die Immobilie mit Marktwert und unser ETF-Depot dazu nehmen, sind wir vermutlich Anfang 40 bei einer Million Euro Haushaltsvermögen (2 Erwachsene und 2 Kinder). Und wenn nicht, dann halt mit Mitte 40. Alles ohne Unternehmertum, ohne Führungsposition, ohne Überstunden, ohne lange Arbeitswege.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Ich wohne in Flensburg, meine Frau ist Dänin und hat früher in Dänemark als Krankenschwester gearbeitet.

Sie ist der Meinung, dass vieles in Deutschland besser funktioniert. Z.B. Familienleistungen (KG ist besser in De). Besonders viel Erfahrung hat sie mit dem Gesundheitssystem und da denkt sie, dass Patienten in Deutschland eine bessere Versorgung bekommen. Dafür sind die Arbeitsbedingungen in Deutschland schlechter. Dagegen ist die Bürokratie in Deutschland 10000x lästiger als in Dänemark. Mit ihrem CPR kann sie fast Alles. Z.B. neues Reisepass online bestellen oder Bafög beantragen (nur 1 einzelner Klick!). Auch die Netzabdeckung ist da besser, aber das ist wegen der Große verständlich.

Unsere Behauptung ist, dass man als Vielverdiener in Deutschland viel besser wohnt. Insbesondere, wenn man viele Kinder hat, wie wir (5!). Alles ist hier günstiger, insbesondere Autos. Die V-Klasse, die uns hier rabattiert 54k gekostet hat, kostet da 117k. Die Abgabenbelastung für Vielverdiener ist in Deutschland deutlich geringer: mit 5 Kindern bekommen wir bei 157k brutto pro Jahr: 101k netto plus 13k Kindergeld. In Dänemark wäre es 97k netto plus nur 4k Kindergeld. Für den gleichen Job hätte ich bei selben Unternehmen in Dänemark ca 10k € weniger und das sogar in Kopenhagen, wo die Preise noch höher sind. Dies weiß ich, da wir überlegt haben, ob wir dahin umziehen.

Wenn man aber die Situation von Kassierer und Krankenschwestern anschaut, ist es in Dänemark deutlich besser. Für diese Gruppe wäre leben hier an der Grenze die beste Strategie. Viele unserer Nachbarn wohnen in eigenen Heim und haben ganz normale Jobs in Dänemark, die aber in Deutschland ein höheres Kaufkraft ermöglichen.

Ein Anderer Punkt ist das Dänen sehr patriotisch und teilweise nazistisch sind. Eine Führungsrolle als nicht Däne ist trotzt Skills viel schwerer als in Deutschland zu bekommen. Ich würde aber sagen, dass auch in Deutschland viele es hassen, wenn man Ausländer sieht, bei den es besser läuft.

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Sollen sie überlegen. Die nordischen Länder werden hier ja als sehr positiv dargestellt. Dänemark hat weltweit die höchste Steuerbelastung (Spitzensteuersatz 63%). Da wird auch viel radikaler auf Elektro & Co. umgestellt.

Müssten die Dänen ja auch in Scharen ihr Land verlassen. Machen sie aber nicht, sondern sind in Rankings der Zufriedenheit immer ganz weit vorne. Komisch...

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Noch ein paar Jahre mit dieser Regierung und die meisten die einen ordentlichen Abschluss haben, werden sich überlegen wo sie hingehen. Die werden euch allen noch mal ganz ordentlich in die Taschen greifen. Natürlich zum Wohl des Klimas...

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 25.12.2019:

D-CH-F
In Frankreich, ausser Paris, gilt man mit 30 aber spätestens mit 35 schon als im Leben gescheitert, wenn man bis dahin immer noch Mieter ist. Standard ist, man kauft bis spätestens 30-35 und mit 50 oder 55 ist abbezahlt. Somit besitzt der typische Durchschnitt mit um die 40 eine zur hälfte abbezahlte Immobilie. Über 80% der französischen Rentner wohnt in einer abbezahlten Immobilie.

Mittlerweile kann man sich in Paris auch nichts mehr leisten.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 25.12.2019:

Genau wegen solcher Fantastereien sind wir in Deutschland Immobilienmuffel. Wir haben unsere Immobilie mit einer hohen Anzahlung Ende 20 erworben und sind in 15 Jahren durch mit der Finanzierung, Anfang 40. Freunde von uns ziehen jetzt nach einigen Jahren um, mittlerweile gilt dank der Preissteigerungen unsere Kreditrate = deren Kaltmiete für eine vergleichbare Wohnung. Nur haben die leider mit Anfang 40 keine abgezahlte Immobilie sondern nur jahrelang Vermieter reicher gemacht.

Weil wir es uns leisten können, sparen wir noch monatlich eine nette vierstellige Summe in einen ETF-Sparplan. In Summe muss ich sagen, war es wahrscheinlich noch nie so einfach, Vermögen aufzubauen als Angestellter. Wenn wir die Immobilie mit Marktwert und unser ETF-Depot dazu nehmen, sind wir vermutlich Anfang 40 bei einer Million Euro Haushaltsvermögen (2 Erwachsene und 2 Kinder). Und wenn nicht, dann halt mit Mitte 40. Alles ohne Unternehmertum, ohne Führungsposition, ohne Überstunden, ohne lange Arbeitswege.

Es kommt drauf an, wo man sein Eigenheim erwirbt. Ich könnte mir locker ein Haus oder eine Wohnung auf dem Land leisten, wenn ich will (Ich bin 32).
Aber das will ich nicht. Ich bin ein Stadtkind. Daher möchte ich eine Wohnung in einer Großstadt.
Momentan ist ein Eigenheim in einer Großstadt schon eine ordentliche Hausnummer.

Wenn man sich eine Wohnung für 300.000 EUR holen kann, dann leg los. Aber ich schätze, dass eine 300k EUR teure Wohnung eher auf dem Land liegt oder eine kleine Wohnung ist, die für eine 3 oder 4 köpfige Familie nicht geeignet ist.

Wenn die Lage garantiert, dass sie weiterhin attraktiv bleibt und dass sie Euch gefällt, dann macht es Sinn, ein Eigenheim zu kaufen.
Eine Immobilie ist immer die beste und weniger volatile Alternative für Geldanlage. Das schützt vor Inflation. Daher ist es eine sehr gute Vermögensgrundlage neben Aktien oder ETF.

Aber wie gesagt, man muss sich in dem Ort wohl fühlen. Wenn man nicht weiß, ob man in dem jetzigen Ort sesshaft sein will, dann lass die Finger davon.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Klar ist Deutschland weltweit noch OK. Im Vergleich zu Somalia oder Kirgisistan ist natürlich alles wunderbar.
Wir sind hier aber bei wiwi Treff und man vergleicht sich mit dem Benchmark.

In der Schweiz ist zb alles besser.

In Dänemark auch.

Wir zahlen viele Steuern in d, während die Dinge wie Infrastruktur richtig mies sind.

Vergleicht nur mal die stinkende, überfüllte, stets verspätete, 4o Jahre alte Ubahn in München, welche nicht mal nachts durchfährt, mit der schnellen, sauberen, computergesteuerten aus Copenhagen.

Komm nach Nürnberg, da haben wir computergesteuerte, saubere U-Bahnen. Ist von München aus nicht ganz so weit weg, wie Copenhagen.

Man muss sich natürlich mit dem Benchmark vergleichen und nicht mit irgendwelchen failed states. Das ist natürlich nicht politisch korrekt aber so ist es doch.

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Wollt ihr in Deutschland bleiben während eures Lebens, oder liebäugelt ihr auch damit in ein entwickelteres Land zu gehen (Schweiz, Skandinavische Länder, ...)
Hat vielleicht jemand diesbezüglich schon Erfahrungen gemacht?

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 26.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 25.12.2019:

Genau wegen solcher Fantastereien sind wir in Deutschland Immobilienmuffel. Wir haben unsere Immobilie mit einer hohen Anzahlung Ende 20 erworben und sind in 15 Jahren durch mit der Finanzierung, Anfang 40. Freunde von uns ziehen jetzt nach einigen Jahren um, mittlerweile gilt dank der Preissteigerungen unsere Kreditrate = deren Kaltmiete für eine vergleichbare Wohnung. Nur haben die leider mit Anfang 40 keine abgezahlte Immobilie sondern nur jahrelang Vermieter reicher gemacht.

Weil wir es uns leisten können, sparen wir noch monatlich eine nette vierstellige Summe in einen ETF-Sparplan. In Summe muss ich sagen, war es wahrscheinlich noch nie so einfach, Vermögen aufzubauen als Angestellter. Wenn wir die Immobilie mit Marktwert und unser ETF-Depot dazu nehmen, sind wir vermutlich Anfang 40 bei einer Million Euro Haushaltsvermögen (2 Erwachsene und 2 Kinder). Und wenn nicht, dann halt mit Mitte 40. Alles ohne Unternehmertum, ohne Führungsposition, ohne Überstunden, ohne lange Arbeitswege.

Es kommt drauf an, wo man sein Eigenheim erwirbt. Ich könnte mir locker ein Haus oder eine Wohnung auf dem Land leisten, wenn ich will (Ich bin 32).
Aber das will ich nicht. Ich bin ein Stadtkind. Daher möchte ich eine Wohnung in einer Großstadt.
Momentan ist ein Eigenheim in einer Großstadt schon eine ordentliche Hausnummer.

Wenn man sich eine Wohnung für 300.000 EUR holen kann, dann leg los. Aber ich schätze, dass eine 300k EUR teure Wohnung eher auf dem Land liegt oder eine kleine Wohnung ist, die für eine 3 oder 4 köpfige Familie nicht geeignet ist.

Wenn die Lage garantiert, dass sie weiterhin attraktiv bleibt und dass sie Euch gefällt, dann macht es Sinn, ein Eigenheim zu kaufen.
Eine Immobilie ist immer die beste und weniger volatile Alternative für Geldanlage. Das schützt vor Inflation. Daher ist es eine sehr gute Vermögensgrundlage neben Aktien oder ETF.

Aber wie gesagt, man muss sich in dem Ort wohl fühlen. Wenn man nicht weiß, ob man in dem jetzigen Ort sesshaft sein will, dann lass die Finger davon.

Es ging auch um eine sehr gute Lage in einer Großstadt und nicht um poppelige 300k. Das ist alles kein Problem, wenn zwei Leute ordentlich verdienen und ordentlich wirtschaften. 20-25k Sparrate als Paar sollten trotz Mietwohnung, Autos und Urlauben drin sein. Mach das mal von 24 bis 28, dann hast du 100k Anzahlung zusammen. Dazu noch 30k von der Familie und du hast eine ordentliche Anzahlung. Jetzt vereinbarst du eine niedrige Tilgung, aber hohe Sondertilgungen, pumpst gut etwas in ETFs rein und die Sondertilgungen so, dass du mit Anfang 40 fertig bist. Das ist maximal flexibel (da du jederzeit wieder aus den ETFs umschichten kannst), gleichzeitig hast du eben den hier so gefragten Vermögensaufbau (schuldenfreie Immo, vielleicht dann 700-800k, plus einige 100k ETF-Depot). Es gibt auch keine Anschlussfinanzierung oder sonstwas.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 29.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 26.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 25.12.2019:

Genau wegen solcher Fantastereien sind wir in Deutschland Immobilienmuffel. Wir haben unsere Immobilie mit einer hohen Anzahlung Ende 20 erworben und sind in 15 Jahren durch mit der Finanzierung, Anfang 40. Freunde von uns ziehen jetzt nach einigen Jahren um, mittlerweile gilt dank der Preissteigerungen unsere Kreditrate = deren Kaltmiete für eine vergleichbare Wohnung. Nur haben die leider mit Anfang 40 keine abgezahlte Immobilie sondern nur jahrelang Vermieter reicher gemacht.

Weil wir es uns leisten können, sparen wir noch monatlich eine nette vierstellige Summe in einen ETF-Sparplan. In Summe muss ich sagen, war es wahrscheinlich noch nie so einfach, Vermögen aufzubauen als Angestellter. Wenn wir die Immobilie mit Marktwert und unser ETF-Depot dazu nehmen, sind wir vermutlich Anfang 40 bei einer Million Euro Haushaltsvermögen (2 Erwachsene und 2 Kinder). Und wenn nicht, dann halt mit Mitte 40. Alles ohne Unternehmertum, ohne Führungsposition, ohne Überstunden, ohne lange Arbeitswege.

Es kommt drauf an, wo man sein Eigenheim erwirbt. Ich könnte mir locker ein Haus oder eine Wohnung auf dem Land leisten, wenn ich will (Ich bin 32).
Aber das will ich nicht. Ich bin ein Stadtkind. Daher möchte ich eine Wohnung in einer Großstadt.
Momentan ist ein Eigenheim in einer Großstadt schon eine ordentliche Hausnummer.

Wenn man sich eine Wohnung für 300.000 EUR holen kann, dann leg los. Aber ich schätze, dass eine 300k EUR teure Wohnung eher auf dem Land liegt oder eine kleine Wohnung ist, die für eine 3 oder 4 köpfige Familie nicht geeignet ist.

Wenn die Lage garantiert, dass sie weiterhin attraktiv bleibt und dass sie Euch gefällt, dann macht es Sinn, ein Eigenheim zu kaufen.
Eine Immobilie ist immer die beste und weniger volatile Alternative für Geldanlage. Das schützt vor Inflation. Daher ist es eine sehr gute Vermögensgrundlage neben Aktien oder ETF.

Aber wie gesagt, man muss sich in dem Ort wohl fühlen. Wenn man nicht weiß, ob man in dem jetzigen Ort sesshaft sein will, dann lass die Finger davon.

Es ging auch um eine sehr gute Lage in einer Großstadt und nicht um poppelige 300k. Das ist alles kein Problem, wenn zwei Leute ordentlich verdienen und ordentlich wirtschaften. 20-25k Sparrate als Paar sollten trotz Mietwohnung, Autos und Urlauben drin sein. Mach das mal von 24 bis 28, dann hast du 100k Anzahlung zusammen. Dazu noch 30k von der Familie und du hast eine ordentliche Anzahlung. Jetzt vereinbarst du eine niedrige Tilgung, aber hohe Sondertilgungen, pumpst gut etwas in ETFs rein und die Sondertilgungen so, dass du mit Anfang 40 fertig bist. Das ist maximal flexibel (da du jederzeit wieder aus den ETFs umschichten kannst), gleichzeitig hast du eben den hier so gefragten Vermögensaufbau (schuldenfreie Immo, vielleicht dann 700-800k, plus einige 100k ETF-Depot). Es gibt auch keine Anschlussfinanzierung oder sonstwas.

Dann müsste ich auf den jährlichen Neukauf des Smartphones verzichten und viele andere Dinge die man als Jugendlicher so macht wenn man nun mal das Leben genissen will.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

Was sind das denn hier für unnötige Vergleiche? Niemanden muss bei einer Auswanderungsentscheidung die Kaufkraft des Durchschnittseinkommens interessieren. Was interessant ist, ist doch (i.) die Kaufkraft des Einkommens, dass ich im Zielland erwarte, und (ii.) die mittelbaren Konsequenzen des Durchschnittseinkommens, die aber zum heutigen Stand beobachtbar sine (Kriminalität, politische Unruhen etc.). Und da kann man locker feststellen, dass man als BWLer von einer guten deutschen Uni mit fließenden Deutsch und Englisch in zahlreichen asiatischen Ländern (China, Taiwan, Indonesien,...) einen deutlich höheren Lebensstandard hat. In den Gegenden, in denen man da als qualifizierter Auswanderer lebt hast du keine (!) Kriminalität (ich lebe in Taipeh und in den wohlhabenden Gegenden kann sich niemand an einen Einbruch oder sowas erinnern), ein herausragendes Gesundheitssystem, ein hochmodernes Bildungssystem, sehr gute Verkehrsanbindung an alle internationalen Hotspots und keine schlechten Arbeitszeiten (und wenn man frei hat kann man hier sogar in den Supermarkt und muss nicht wie in Deutschland alles auf den Samstag legen, da die Verkäuferinnen sich ja am Sonntag schön ausruhen sollen).

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 29.12.2019:

Es ging auch um eine sehr gute Lage in einer Großstadt und nicht um poppelige 300k. Das ist alles kein Problem, wenn zwei Leute ordentlich verdienen und ordentlich wirtschaften. 20-25k Sparrate als Paar sollten trotz Mietwohnung, Autos und Urlauben drin sein. Mach das mal von 24 bis 28, dann hast du 100k Anzahlung zusammen. Dazu noch 30k von der Familie und du hast eine ordentliche Anzahlung. Jetzt vereinbarst du eine niedrige Tilgung, aber hohe Sondertilgungen, pumpst gut etwas in ETFs rein und die Sondertilgungen so, dass du mit Anfang 40 fertig bist. Das ist maximal flexibel (da du jederzeit wieder aus den ETFs umschichten kannst), gleichzeitig hast du eben den hier so gefragten Vermögensaufbau (schuldenfreie Immo, vielleicht dann 700-800k, plus einige 100k ETF-Depot). Es gibt auch keine Anschlussfinanzierung oder sonstwas.

Nun..Um welche Großstadt handelt es sich bzw. um welches Viertel handelt es sich denn?
Wie groß ist die Wohnung und wie viele Zimmer hat die Wohnung?

Wenn ich Düsseldorf als Beispiel nehme, dann reicht es für mich nicht, irgendeine Wohnung in Düsseldorf zu kaufen.
Was bringt denn ein Eigenheim in Oberbilk, wenn die Umgebung gefährlich bzw. weniger attraktiv ist?
Was bringt denn ein Eigenheim in Frankfurt-Dornbusch oder Höchst, wenn viele Leute nicht dahin wollen?

Ich merke, dass Nebenkosten immer höher werden.
Ich wäre bereit, sofort eine Wohnung (kostet max. 600k EUR) zu kaufen, wenn die Nebenkosten niedriger als 60k EUR sind.
Ansonsten hat man mit 130k EUR Eigenkapital (inkl. NK) immer noch eine hohe Tilgungsrate pro Monat.

Im Vergleich zu ausländischen Immobilien sind die Grunderwerbssteuer und Provision in Deutschland zu hoch.
Manchmal kommt es verarscht rüber.

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 29.12.2019:

Was sind das denn hier für unnötige Vergleiche? Niemanden muss bei einer Auswanderungsentscheidung die Kaufkraft des Durchschnittseinkommens interessieren. Was interessant ist, ist doch (i.) die Kaufkraft des Einkommens, dass ich im Zielland erwarte, und (ii.) die mittelbaren Konsequenzen des Durchschnittseinkommens, die aber zum heutigen Stand beobachtbar sine (Kriminalität, politische Unruhen etc.). Und da kann man locker feststellen, dass man als BWLer von einer guten deutschen Uni mit fließenden Deutsch und Englisch in zahlreichen asiatischen Ländern (China, Taiwan, Indonesien,...) einen deutlich höheren Lebensstandard hat. In den Gegenden, in denen man da als qualifizierter Auswanderer lebt hast du keine (!) Kriminalität (ich lebe in Taipeh und in den wohlhabenden Gegenden kann sich niemand an einen Einbruch oder sowas erinnern), ein herausragendes Gesundheitssystem, ein hochmodernes Bildungssystem, sehr gute Verkehrsanbindung an alle internationalen Hotspots und keine schlechten Arbeitszeiten (und wenn man frei hat kann man hier sogar in den Supermarkt und muss nicht wie in Deutschland alles auf den Samstag legen, da die Verkäuferinnen sich ja am Sonntag schön ausruhen sollen).

Wie hast du es geschafft nach Taipeh zu ziehen?

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

push
Interessiert mich auch!

WiWi Gast schrieb am 29.12.2019:

Was sind das denn hier für unnötige Vergleiche? Niemanden muss bei einer Auswanderungsentscheidung die Kaufkraft des Durchschnittseinkommens interessieren. Was interessant ist, ist doch (i.) die Kaufkraft des Einkommens, dass ich im Zielland erwarte, und (ii.) die mittelbaren Konsequenzen des Durchschnittseinkommens, die aber zum heutigen Stand beobachtbar sine (Kriminalität, politische Unruhen etc.). Und da kann man locker feststellen, dass man als BWLer von einer guten deutschen Uni mit fließenden Deutsch und Englisch in zahlreichen asiatischen Ländern (China, Taiwan, Indonesien,...) einen deutlich höheren Lebensstandard hat. In den Gegenden, in denen man da als qualifizierter Auswanderer lebt hast du keine (!) Kriminalität (ich lebe in Taipeh und in den wohlhabenden Gegenden kann sich niemand an einen Einbruch oder sowas erinnern), ein herausragendes Gesundheitssystem, ein hochmodernes Bildungssystem, sehr gute Verkehrsanbindung an alle internationalen Hotspots und keine schlechten Arbeitszeiten (und wenn man frei hat kann man hier sogar in den Supermarkt und muss nicht wie in Deutschland alles auf den Samstag legen, da die Verkäuferinnen sich ja am Sonntag schön ausruhen sollen).

Wie hast du es geschafft nach Taipeh zu ziehen?

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Klar ist Deutschland weltweit noch OK. Im Vergleich zu Somalia oder Kirgisistan ist natürlich alles wunderbar.
Wir sind hier aber bei wiwi Treff und man vergleicht sich mit dem Benchmark.

In der Schweiz ist zb alles besser.

In Dänemark auch.

Wir zahlen viele Steuern in d, während die Dinge wie Infrastruktur richtig mies sind.

Vergleicht nur mal die stinkende, überfüllte, stets verspätete, 4o Jahre alte Ubahn in München, welche nicht mal nachts durchfährt, mit der schnellen, sauberen, computergesteuerten aus Copenhagen.

Man muss sich natürlich mit dem Benchmark vergleichen und nicht mit irgendwelchen failed states. Das ist natürlich nicht politisch korrekt aber so ist es doch.

Wollt ihr in Deutschland bleiben während eures Lebens, oder liebäugelt ihr auch damit in ein entwickelteres Land zu gehen (Schweiz, Skandinavische Länder, ...)
Hat vielleicht jemand diesbezüglich schon Erfahrungen gemacht?

Was soll in Dänemark besser sein? Alles viel teurer (Immobilien, Auto, Lebensmittel, Ausgehen), Gehälter aber nicht wirklich viel höher, Abgaben aber schon

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Ja, Deutschland-Bashing ist sehr beliebt. Komischerweise meist bei den Deutschen selbst, während man im Ausland sehr positiv über unser Land denkt.

Zu den Alternativen:

  • Schweiz
    Gute Verdienstmöglicheiten und hoher Lebensstandard, aber auch meist 42-h-Woche, kaum Kündigungsschutz, Immobilien-Erwerb kritisch, weniger Urlaub.

  • Asien (Fokus auf SEA)
    Hoher Lebensstandard in den Metropolen, geringe Kriminalität, für Europäer vorteilhafter "Ausländerbonus", gute Verdienstmöglichkeiten, aber tropisches Klima mit vielen Naturkatastrophen, z. T. instabile/repressive Regierungen, lange Arbeitszeiten, hohe Bevölkerungsdichte

  • Lateinamerika
    für Europäer vorteilhafter "Ausländerbonus", Verdienstmöglichkeiten als Expat gut, sonst schlecht, schlechte Infrastruktur, hohe Kriminalität, Naturkatastrophen, z. T. kritische politische Lage

  • Nordamerika (ohne Mexiko)
    gute Verdienstmöglichkeiten, hoher Lebensstandard mit entsprechendem Job, landschaftlich vielseitig, aber eher schlechte Sozialleistungen, Infrastruktur und Absicherung, längere Arbeitszeiten mit entsprechenden Folgen für WLB, z. T. Naturkatastrophen

Allgemein wirkt der "für Europäer vorteilhafte Ausländerbonus" sehr stark, was die Wahrnehmung bezüglich Freundlichkeit oder Mentalität verzerrt. In Deutschland und vielen westlichen Ländern gibt es diesen Bonus nicht.

Fazit
Alle Regionen haben ihre Vor- und Nachteile. Deutschland gehört mit seinem Gesamtpaket aber sicher in die Top 5 weltweit.

Guter Beitrag, Zustimmung!

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 29.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 18.12.2019:

Klar ist Deutschland weltweit noch OK. Im Vergleich zu Somalia oder Kirgisistan ist natürlich alles wunderbar.
Wir sind hier aber bei wiwi Treff und man vergleicht sich mit dem Benchmark.

In der Schweiz ist zb alles besser.

In Dänemark auch.

Wir zahlen viele Steuern in d, während die Dinge wie Infrastruktur richtig mies sind.

Vergleicht nur mal die stinkende, überfüllte, stets verspätete, 4o Jahre alte Ubahn in München, welche nicht mal nachts durchfährt, mit der schnellen, sauberen, computergesteuerten aus Copenhagen.

Man muss sich natürlich mit dem Benchmark vergleichen und nicht mit irgendwelchen failed states. Das ist natürlich nicht politisch korrekt aber so ist es doch.

Wollt ihr in Deutschland bleiben während eures Lebens, oder liebäugelt ihr auch damit in ein entwickelteres Land zu gehen (Schweiz, Skandinavische Länder, ...)
Hat vielleicht jemand diesbezüglich schon Erfahrungen gemacht?

Was soll in Dänemark besser sein? Alles viel teurer (Immobilien, Auto, Lebensmittel, Ausgehen), Gehälter aber nicht wirklich viel höher, Abgaben aber schon

Wie im anderen Thread schon geschrieben, in Dänemark sind die Bruttogehälter minimal niedriger im Schnitt. Abgabenlast höher. Luxussteuern auf Autos. Dänen sind Käufer, keine Mieter. Daher ist das irgendwann auch abgezahlt. Wenn nicht nach 15, dann nach 20 oder 25 Jahren.

Die Dänen sind allerdings deutlich glücklicher als die Deutschen. Soziale Berufe wie Krankenschwester sind dort wesentlich besser bezahlt. Kinder gehen in die Kita, aber werden eben auch am frühen Nachmittag abgeholt, weil es bei den Dänen keine Überstundenkultur gibt. Es wird Rad gefahren statt Auto und die Dänen sind sehr viel kinderfreundlicher als die Deutschen.

antworten
OverFlow

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 19.12.2019:

Ja, Deutschland-Bashing ist sehr beliebt. Komischerweise meist bei den Deutschen selbst, während man im Ausland sehr positiv über unser Land denkt.

Zu den Alternativen:

  • Schweiz
    Gute Verdienstmöglicheiten und hoher Lebensstandard, aber auch meist 42-h-Woche, kaum Kündigungsschutz, Immobilien-Erwerb kritisch, weniger Urlaub.

  • Asien (Fokus auf SEA)
    Hoher Lebensstandard in den Metropolen, geringe Kriminalität, für Europäer vorteilhafter "Ausländerbonus", gute Verdienstmöglichkeiten, aber tropisches Klima mit vielen Naturkatastrophen, z. T. instabile/repressive Regierungen, lange Arbeitszeiten, hohe Bevölkerungsdichte

  • Lateinamerika
    für Europäer vorteilhafter "Ausländerbonus", Verdienstmöglichkeiten als Expat gut, sonst schlecht, schlechte Infrastruktur, hohe Kriminalität, Naturkatastrophen, z. T. kritische politische Lage

  • Nordamerika (ohne Mexiko)
    gute Verdienstmöglichkeiten, hoher Lebensstandard mit entsprechendem Job, landschaftlich vielseitig, aber eher schlechte Sozialleistungen, Infrastruktur und Absicherung, längere Arbeitszeiten mit entsprechenden Folgen für WLB, z. T. Naturkatastrophen

Allgemein wirkt der "für Europäer vorteilhafte Ausländerbonus" sehr stark, was die Wahrnehmung bezüglich Freundlichkeit oder Mentalität verzerrt. In Deutschland und vielen westlichen Ländern gibt es diesen Bonus nicht.

Fazit
Alle Regionen haben ihre Vor- und Nachteile. Deutschland gehört mit seinem Gesamtpaket aber sicher in die Top 5 weltweit.

Ich lebe zwar in Singapur, aber dein Beitrag bringt's sehr gut auf den Punkt!

Mir persönlich (!) waren gutes Wetter, fröhlichere Menschen und geringere Steuern einfach wichtig. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass man auch in DE ein sehr gutes Leben führen kann (insbesondere in Anbetracht der Größe dieses Landes).

antworten
WiWi Gast

Leben in entwickelteren Ländern

WiWi Gast schrieb am 29.12.2019:

Genau wegen solcher Fantastereien sind wir in Deutschland Immobilienmuffel. Wir haben unsere Immobilie mit einer hohen Anzahlung Ende 20 erworben und sind in 15 Jahren durch mit der Finanzierung, Anfang 40. Freunde von uns ziehen jetzt nach einigen Jahren um, mittlerweile gilt dank der Preissteigerungen unsere Kreditrate = deren Kaltmiete für eine vergleichbare Wohnung. Nur haben die leider mit Anfang 40 keine abgezahlte Immobilie sondern nur jahrelang Vermieter reicher gemacht.

Weil wir es uns leisten können, sparen wir noch monatlich eine nette vierstellige Summe in einen ETF-Sparplan. In Summe muss ich sagen, war es wahrscheinlich noch nie so einfach, Vermögen aufzubauen als Angestellter. Wenn wir die Immobilie mit Marktwert und unser ETF-Depot dazu nehmen, sind wir vermutlich Anfang 40 bei einer Million Euro Haushaltsvermögen (2 Erwachsene und 2 Kinder). Und wenn nicht, dann halt mit Mitte 40. Alles ohne Unternehmertum, ohne Führungsposition, ohne Überstunden, ohne lange Arbeitswege.

Es kommt drauf an, wo man sein Eigenheim erwirbt. Ich könnte mir locker ein Haus oder eine Wohnung auf dem Land leisten, wenn ich will (Ich bin 32).
Aber das will ich nicht. Ich bin ein Stadtkind. Daher möchte ich eine Wohnung in einer Großstadt.
Momentan ist ein Eigenheim in einer Großstadt schon eine ordentliche Hausnummer.

Wenn man sich eine Wohnung für 300.000 EUR holen kann, dann leg los. Aber ich schätze, dass eine 300k EUR teure Wohnung eher auf dem Land liegt oder eine kleine Wohnung ist, die für eine 3 oder 4 köpfige Familie nicht geeignet ist.

Wenn die Lage garantiert, dass sie weiterhin attraktiv bleibt und dass sie Euch gefällt, dann macht es Sinn, ein Eigenheim zu kaufen.
Eine Immobilie ist immer die beste und weniger volatile Alternative für Geldanlage. Das schützt vor Inflation. Daher ist es eine sehr gute Vermögensgrundlage neben Aktien oder ETF.

Aber wie gesagt, man muss sich in dem Ort wohl fühlen. Wenn man nicht weiß, ob man in dem jetzigen Ort sesshaft sein will, dann lass die Finger davon.

Es ging auch um eine sehr gute Lage in einer Großstadt und nicht um poppelige 300k. Das ist alles kein Problem, wenn zwei Leute ordentlich verdienen und ordentlich wirtschaften. 20-25k Sparrate als Paar sollten trotz Mietwohnung, Autos und Urlauben drin sein. Mach das mal von 24 bis 28, dann hast du 100k Anzahlung zusammen. Dazu noch 30k von der Familie und du hast eine ordentliche Anzahlung. Jetzt vereinbarst du eine niedrige Tilgung, aber hohe Sondertilgungen, pumpst gut etwas in ETFs rein und die Sondertilgungen so, dass du mit Anfang 40 fertig bist. Das ist maximal flexibel (da du jederzeit wieder aus den ETFs umschichten kannst), gleichzeitig hast du eben den hier so gefragten Vermögensaufbau (schuldenfreie Immo, vielleicht dann 700-800k, plus einige 100k ETF-Depot). Es gibt auch keine Anschlussfinanzierung oder sonstwas.

Dann müsste ich auf den jährlichen Neukauf des Smartphones verzichten und viele andere Dinge die man als Jugendlicher so macht wenn man nun mal das Leben genissen will.

Du bist von 24 bis 28 nicht mehr jugendlich, mein lieber Bald-Dreißiger. Es mag auch sein, dass bei uns damals in 2014 mit 130.000 Euro Eigenkapital noch mehr möglich war, als heute. Dann wird die Wohnung heute bisschen kleiner oder halt doch nicht mehr die bevorzugte Lage in der Stadt. Bei uns hat es sich wirklich derbe gelohnt und Freunde von uns mieten jetzt wobei deren Kaltmiete etwa unsere Gesamtrate ist.

Und in unseren 20ern hatten wir trotzdem Smartphones, waren regelmäßig noch in Clubs, haben Urlaube gemacht und Städtetrips. Hatten Autos, obwohl eigentlich unnötig in der Lage.

antworten

Artikel zu Auswandern

Unternehmen verstärken die Suche nach Fachkräften im Ausland

Manager: Rekrutierung von Fachkräften im Ausland

Aufgrund des Fachkräftemangels beschäftigt bereits jedes sechste deutsche Unternehmen ausländische Experten, wie eine aktuelle Studie von Bitkom Research und Linkedin zeigt. Vor allem Berufseinsteiger und Führungskräfte werden umworben. Das Online-Rekrutierung ist dabei besonders erfolgreich.

Im Ausland tätig werden

Selbstständige müssen gelegentlich Schriftstücke übersetzen lassen. Die Suche nach einem kompetenten Übersetzungsdienst ist nicht leicht. Die Qualität der Übersetzung sollte am wichtigsten sein. Dennoch ist es meist sinnvoll, einen Kostenvoranschlag einzuholen.

Studie: Der typische Arbeitstag im internationalen Vergleich

Eine Uhr mit der Zeit kurz vor neun hängt an einer Lagerhalle.

Die Deutschen trennen klar zwischen Arbeit und Freizeit. Nur 38 Prozent treffen sich nach Feierabend mit Kollegen. Vize-Weltmeister ist Deutschland im Urlaub machen. 30 Prozent nehmen sich zwischen 29 und 35 Tagen frei. 44 Prozent der Deutschen arbeiten aber auch mehr als 40 Stunden die Woche.

americandream.de - Green Card Verlosung der USA

Green-Card USA: Freiheitsstatur der USA

Mit dem als Green Card Verlosung bekannten Diversity-Visa-Programm vergibt die USA jährlich eine bestimmte Anzahl von Aufenthaltsgenehmigungen. Als staatlich zugelassene Auswanderungsberatungsstelle der USA bietet americandream.de Beratung und Hilfestellung zur Green Card Lotterie.

Studie: Jeder dritte deutsche Hochschulabsolvent sammelt Auslandserfahrung

Das Bild zeigt eine gelbe Weltkarte.

Insgesamt war jeder dritte deutsche Absolvent während seines Studiums zeitweilig studienbezogen im Ausland. Außerdem absolvieren immer mehr deutsche Studierende ein komplettes Studium im Ausland.

Auslandsentsendungen im Job nehmen zu

Das Bild zeigt eine gelbe Weltkarte.

Auslandsentsendungen gewinnen weiter an Bedeutung. Nach einer aktuellen Studie von Mercer erwarten über 70 Prozent der Unternehmen für 2013 eine Zunahme der kurzfristigen Auslandsentsendungen, 55 Prozent rechnen auch mit einem Anstieg der langfristigen Entsendungen.

EU-Freizügigkeit ist ein Erfolgsmodell

Die Flagge der Europäischen Union flattert vor blauem Himmel bei Sonnenschein im Wind.

Jahresgutachten des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration: Die Zuwanderer, die nach Deutschland ziehen, sind durchschnittlich jünger und besser ausgebildet als die Mehrheitsbevölkerung in Deutschland.

Als Arbeitnehmer im Ausland tätig

Bei Auslandstätigkeiten hat grundsätzlich der ausländische Staat das Recht der Besteuerung. Ohne den Nachweis einer Besteuerung im Ausland wird der Arbeitslohn in Deutschland versteuert. Das könnte nach den Doppelbesteuerungsabkommen allerdings verfassungswidrig sein.

Langfristige Auslandsentsendungen nehmen deutlich zu

Der Ausschnitt einer Weltkarte mit Stecknadel.

Die Gesamtanzahl von Expatriates, also von Angestellten, die von ihren Arbeitgebern ins Ausland entsendet werden, ist in den letzten Jahren relativ stabil geblieben. Hinsichtlich der Dauer der Entsendungen haben sich die Zahlen seit 2009 jedoch deutlich verschoben.

BQ-Informationsportal für ausländische Berufsqualifikationen

Bewertung ausländischer Berufsabschlüsse

Wer seine Ausbildung oder sein Studium im Ausland abgeschlossen hat, hat es in Deutschland nicht leicht. Oft werden die mitgebrachten Berufsqualifikationen nicht anerkannt. Ein neues Informationsportal soll Abhilfe schaffen.

Tschechische Landeskunde von A bis Z

Ein Mann mit Kappe spiegelt sich in einem Gebäude.

Tandem steht für grenzüberschreitenden Jugendaustausch zwischen Deutschland und Tschechien. Das Tandem-Team unterstützt Lehrkräfte und Jugendleiter/innen mit Interesse am Nachbarland.

geschaeftskulturen.de - Kulturelle Unterschiede verstehen

Japanischer Geschäftsmann im Anzug in der U-Bahn in Tokio.

Geschäftsabschluss in Japan? Geschäftsreise nach Polen? Andere Länder, andere Sitten. Die Internetplattform geschaeftskulturen.de gibt einen Überblick zu kulturellen Unterschieden in Geschäftskulturen weltweit.

Arbeitsmarktstudie: Internationale Mobilität steigt an

Der Schein eines vorbei fahrenden Busses an einem Wartehäuschen mit Sitzen bunten Streifen.

Die internationalen Arbeitsmärkte wachsen immer mehr zusammen. Fast zwei Drittel der Fach- und Führungskräfte weltweit können sich vorstellen im Ausland zu arbeiten. Die beliebtesten Metropolen für einen internationalen Jobwechsel sind gemäß der StepStone-Analyse London, New York, Sydney, Paris und Dubai.

High Potentials möchten gern im Ausland arbeiten

New-York, Freiheitsstatur,

65 Prozent der High Potentials können sich vorstellen, im Ausland zu arbeiten, fast 27 Prozent der High Potentials bevorzugen sogar eine Anstellung außerhalb Deutschlands. Für fast 40 Prozent der Wirtschaftswissenschaftler ist der Weg ins Ausland am reizvollsten.

Freeware: Wörterbuch »Schwedisch-Deutsch 4.0«

Die schwedische Fahne weht im Wind.

Das als Freeware erhältliche Wörterbuch Schwedisch-Deutsch kann zur Übersetzung einzelner Wörter vom Schwedischen ins Deutsche sowie vom Deutschen ins Schwedische verwendet werden. Gegenüber der Vorgängerversion wurde der Wortschatz des Programms stark vergrößert.

Antworten auf Leben in entwickelteren Ländern

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 87 Beiträge

Diskussionen zu Auswandern

Weitere Themen aus Berufseinstieg im Ausland