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Vorbereitung Steuerberater-Examen

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nidii

Vorbereitung Steuerberater-Examen

Wiso gibt es so viele die 40h pro Woche arbeiten und nebenbei noch die Vorbereitung machen? Ist es nicht Sinnvoller nur die geforderten 16 h zu machen und dafür mehr zu lernen? Sind das nur finanzielle Gründe?

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WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

  1. Es werden deutlich weniger Halbtagsstellen angeboten als Vollzeitstellen. Für den Arbeitgeber lohnen sich Vollzeitkräfte mehr, da die Auslastung des Arbeitsplatzes besser ist, man ist immer ansprechbar etc. Halbtagsstellen für Berufseinsteiger in dem Bereich kenne ich eigentlich nur von den Big4, wenn man in speziellen Programmen drin ist. Die normale Steuerkanzlei nimmt für eine Halbtagsstelle lieber eine Mutti als einen Absolventen, erstere hat wenigstens Berufserfahrung ;=)

  2. Wenn man beachtet, dass die Steuerberaterprüfung nur einmal im Jahr angeboten wird, dann hat man selbst mit Master mind. 2,5 Jahre vom Berufseinstieg bis zu Prüfung. Wenn man in der Zeit nur 16h/Woche arbeitet, hat man eigentlich viel zu viel Zeit. So umfangreich sind die Kurse gar nicht. Es ist also nicht notwendig und finanziell gesehen Blödsinn, nur in Teilzeit zu arbeiten. Du verdienst dann nur 800 netto oder so. Wie willst du mit so wenig Geld überhaupt die relativ hohen Kosten der Prüfung stemmen?

  3. Der Wert des Steuerberaters nach der Prüfung ist nicht nur in der bestandenen theoretischen Prüfung zu sehen, sondern auch in der Berufserfahrung, die du bis dahin gesammelt hat. Ich habe "nur" 3 Jahre als Assistent gemacht. Und selbst das wurde teilweise auch schon als zu wenig kritisiert bei Bewerbungen. Ein Steuerberater, der bis zur Prüfung nur minimal in Teilzeit gearbeitet hat, ist nicht viel wert. Wie willst du andere Mitarbeiter anleiten, wenn du selbst noch Berufsanfänger bist? Bei den Big4 sind z. B. 5 Jahre Berufserfahrung Mindestvoraussetzung für eine Stelle als Manager. Auch hier schießt du dich finanziell ins Bein, wenn die minimal geforderte Berufserfahrung sammelst.
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WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

Hat jemand zufällig die Erfahrung gemacht, dass man praktisch bis zur Freistellung (bei mir 3 Monate) Null komma Null Chance hatte, sich auch nur halbwegs auf die Prüfung im Oktober vorzubereiten?

Mich versuchen Kollegen immer zu beruhigen und sagen mir, dass man ca. 80- 90 % des Stoffes eh erst in der Freistellung in sich hinein prügelt. Da wird es dann höchstwahrscheinlich keine 3,x, aber eine 4,0 sollte machbar sein, wenn man nur in der Freistellung lernen kann.

Kann das sein? Ich halte das irgendwie für unrealistisch. Außer man erwischt beim lernen rein zufällig die gebiete, die dann auch tatsächlich abgefragt werden, bzw. das Prinzip mut zur lücke muss voll aufgehen.

wie ist so eure Erfahrung?

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WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

Das Lernen empfindet jeder anders. Der eine braucht länger, der andere eignet sich den Stoff in viel kürzerer Zeit an. Der eine kann in Kursen gut lernen, der andere besser in Ruhe alleine zu Hause. Da kann man keine allgemein gültigen Aussagen machen.

Bei mir war es so, dass ich während der Arbeit einen Mittwochskurs besucht habe, an dem 3 Stunden lang abends die "Klausur der Woche" vom Dozenten besprochen wurde. Am Wochenende habe ich die nächste Klausur dann zu Hause geschrieben und die Klausur aus der letzten Besprechung nachbearbeitet. Als ich dann 3,5 Monate in Freistellung ging, hatte ich zumindest ein brauchbare Zusammenfassung über alle relevanten Themen.

Ehrlich gesagt war ich am Anfang der Freistellung schon ziemlich schockiert, dass ich noch viele Aufgaben nicht richtig lösen konnte. Also bei mir war es auf jeden Fall so, dass ich die größten Wissenszuwächse während der Freistellung hatte. 3,5 Monate nur Lernen sind auch wirklich eine lange Zeit. Allerdings hatte ich schon meine Zusammenfassungen. Ich habe dann noch zwei Wochen Intensivkurs vor Ort gemacht, um das Klausuranschreiben unter realen Bedingungen zu üben, und das hat mir dann auch gereicht. Den Rest habe ich für mich zu Hause gelernt. Wenn ich mir den Stoff erst während der Feststellung ganz neu hätte aneignen müssen, hätte ich es wohl nicht gereicht. Aber so genau kann man das ja auch gar nicht sagen.

Du solltest während der Arbeit schauen, dass du während der Arbeitswoche ca. 12 Stunden zum Lernen Zeit hast. Ich habe mir meine Stelle damals auch so ausgesucht, dass das möglich war. War halt nicht so toll bezahlt. Aber sonst kann man das mit dem Examen auch gleich vergessen....

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taxman

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

Es geht den meisten Kollegen so, dass die Vorebereitung vor er Freistellung zu kurz kommt. Je nach dem ob ein Präsenzkurs oder Lehrbriefe gebucht wurden, bleibt einfach zu wenig Zeit daneben noch mehr zu tun.

Fast alle Kollegen die ich im Job, bei Fortbildungen oder während der Vorbereitung auf's Examen kennengelert habe, sind der Meinung in der Zeit vor der Freistellung zu wenig gemacht zu haben (ich auch). Neben dem Job und den Lehrbriefen / Präsenzkursen bleibt einfach wenig Zeit und auch mit der normalen Arbeitsbelastung und der Voreberitung schlaucht diese Zeit. Trotzdem bestehen jedes Jahr ~ 50% die Prüfung.

Ich finde es auch wichtig, nicht schon komplett "ausgepowert" in die Freistellung zu starten. Ich habe bspw. zu Beginn der Freistellung erstmal 5 Tage "Urlaub" gemacht und bin weggefahren, um dann voll motiviert und etwas ausgeruht in die Vorbereitung zu starten. Mir hat das extrem geholfen. Nactürlich fehlen diese 5 Tage, aber bezogen auf 3,5 Monate sollte das nicht den Ausschlag geben. Und wenn man die Vorbereitung während der Freistellung genauso wie eine Vollzeitstelle sieht, dann bekommt man in den 3,5 Monaten doch sehr viel an Stoff bearbeitet.

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WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

Hallo Leute,

ich habe auch noch einmal eine Frage zum Einstieg in die Vorbereitung.
Ich plane im Okt 17 die schriftliche Prüfung abzulegen. Meine Steuerkenntnisse sind gleich Null.
Ich habe mich für einen Vollzeitkurs (ca. 10 Wochen) bei einem Anbieter entschieden.
Hier werde ich mir im September an einem Samstag mal als Gasthörer die ersten Eindrücke mitnehmen,
um mir zumindest den Anbieter einmal genauer angeschaut zu haben. Nach dem Vollzeitkurs würde ich ein Fall-Rep. mit Klausurenkurs anschließen. Danach hätte ich noch ca. 3-4 Wochen für ein selbstständiges Lernen bis zu Examensbeginn.

Meine primäre Frage wäre:
Wie mache ich einen lockeren Start in der Phase von sagen wir ~ September 16 bis Juni 17.
Meine Überlegung war auf einen Fernkurs zu verzichten und lieber z.B. den Klausurenvorbereitungskurs (Fernkurs) über Knoll zu buchen.
Dort werden 18 verkürzte Klausuren angeboten. Die Klausuren haben eine länge von 1-4h. Die Klausurlänge steigert sich mit den eingesendeten Klausuren.
Heisst: man fängt klein an ;-)
Was haltet ihr davon anhand dieser Klausuren mit anschließendem Nacharbeiten sich erste Kenntnisse zu erarbeiten? Es gibt Videobesprechungen und zu jeder Klausur eine Korrektur + "Musterlösung".
Mit noch etwas Abstand zur Prüfung erachte ich es als sinnvoll, so viele Klausuren wie möglich zu schreiben und auch so früh wie möglich sich etwaige Klausurtechniken anzueignen.

Für ein Feedback wäre ich sehr dankbar!
LG

antworten
WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

Ohne jegliche Vorkenntnisse mt Klausuren einsteigen? Forget it!

antworten
taxman

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

Lounge Gast schrieb:

Ohne jegliche Vorkenntnisse mt Klausuren einsteigen? Forget it!

Das macht tatsächlich wenig Sinn, da die Knoll-Klausuren am Anfang selbst mit Vorkenntnissen echt schwer sind (Stichwort Klausurentechnik, Lösungsweg, versteckte Probleme).

Ich stimme Dir zu, dass es sehr wichtig ist möglichst viele Klausuren zu schreiben, aber ohne Vorkenntnisse bringt das auch nichts und du verschwendest sehr viel Zeit damit, Klausuren zu bearbeiten, ohne Ahnung vom Stoff zu haben.

Bei den Knoll-Klausuren benötigt man am Anfang auch mit Vorkenntnissen wahnsinnig viel Zeit (gern mal das doppelte vom veranschlagten Zeitaufwand).

antworten
WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

Danke euch für die Antworten.
Also kann man sich das Geld sparen ;)

Also wäre besser:
Vorkursskripte bzw. Fernkurs
Ab März bis Juni Klausurenfernkurs
Ab Juni Vollzeitkurs (inkl. Klausuren)
Anschließend bis Ende August Fall Rep. plus Klausurenkurs
Insgesamt wären es ca. 36 Klausuren. Mir würden am Ende noch 5 Wochen Freistellung zur eigenen Planung verbleiben.

antworten
WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

Das klingt gut! Viel Erfolg:)

antworten
WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

Hallo, ich stecke grade selber in der Vorbereitung für Okt 2016.
wenn Du keine und nur geringe Vorkenntnisse hast, rate ich Dir ab, der Vollzeitkurs ist wirklich schwer, dass packt man ohne Vorkenntnisse nicht. Ich empfehle den Steuerfachwirt Fernlehrgang bei Endriss, da war ich in 18 Monaten bei ca. 14 Std je Woche sehr gut vorbereitet. Der Schritt zum Steuerberater ist dann kleiner;
dann steigst Du in einen Vollzeitkurs ein und/oder legst erstmal die Steuerfachwirtprüfung ab
Viel Glück
Reklov

antworten
taxman

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

Vor dem StB-Examen den Steuerfachwirt abzulegen ist m.E. total unsinnig, sofern man das Ziel StB hat und die Voraussetzungen erfüllt hat.

Jedes Jahr bestehen tausende WP-Assis das Examen mit rudimentären Steuerkenntnissen und bereiten sich idR genau so vor:

Präsenz- / Fernlehrgang Start 12-14 Monate vorher
Klausurenkurs ca. 8-6 Monate vorher
in der Freistellung Gas geben - entweder vollzeit oder Crash-Kurs oder Klausurenkurs

Den Fachwirt vorzuschieben kostet massig Zeit (und Geld) und die Prüfung ist ja auch kein Zuckerschlecken. Man erwirbt eine Qualifikation die einem (wenn man sowieso den StB machen will) NICHTS bringt.

antworten
WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

Hallo,

vielleicht kann mir hier der ein oder andere noch helfen. Es gibt ja zahlreiche Anbieter für die Vorbereitung.
Ich arbeite nur in einem steuernahen Bereich, müsste also sehr vieles mir noch aneignen.
Ich bitte um Ratschläge, ob folgender Plan realisierbar ist:

geplante Vorbereitung 1 Jahr
Theorie über Fernkurs aneignen und dann ca ein halbes jahr vorher mit dem Klausurenschreiben starten.
Wie viele seht ihr hier als "notwendig" an? Welchen Kursanbieter könnt ihr empfehlen?
Am ende nochmal 2 Wochen Intensiv-Klausurenkurs? Generelles Tipps würden mir auch sehr helfen.

Vielen Dank!

antworten
Ceterum censeo

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

WiWi Gast schrieb am 24.11.2020:

Hallo,

vielleicht kann mir hier der ein oder andere noch helfen. Es gibt ja zahlreiche Anbieter für die Vorbereitung.
Ich arbeite nur in einem steuernahen Bereich, müsste also sehr vieles mir noch aneignen.
Ich bitte um Ratschläge, ob folgender Plan realisierbar ist:

geplante Vorbereitung 1 Jahr
Theorie über Fernkurs aneignen und dann ca ein halbes jahr vorher mit dem Klausurenschreiben starten.
Wie viele seht ihr hier als "notwendig" an? Welchen Kursanbieter könnt ihr empfehlen?
Am ende nochmal 2 Wochen Intensiv-Klausurenkurs? Generelles Tipps würden mir auch sehr helfen.

Vielen Dank!

Ich kenne natürlich an dieser Stelle nicht deine persönlichen Lebensumstände, deine Fähigkeiten oder deine Vorkenntnisse und muss mich daher auf Erfahrungswerte mit durchschnittlichen StB-Anwärtern stützen. Unter diesen Bedingungen halte ich deinen Plan für etwas zu ambitioniert. Sollten deine Vorkenntnisse lückenhaft sein und du dich nur per Fernkurs vorbereiten (was neben dem Beruf ja gerne einmal auf der Strecke bleibt), würde ich zu einer mindestens 3-monatigen Freistellung inkl. Vollzeitkurs vor dem Examen raten; 2 Wochen sind für den gemeinen Anwärter dann doch etwas knapp bemessen.
Als Anbieter kommen hier natürlich die üblichen Verdächtigen in Frage, die sich natürlich in Teilen unterscheiden, in der Summe jedoch sämtlich eine gute Arbeit abliefern, namentlich: Knoll, Haas, AWS, Bannas, ggf. habe ich hier noch wen vergessen.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

Aus eigener Erfahrung als WP/ StB der mit Steuern wenig am Hut hat :-)

ich würde immer einen Präsenzkurs bevorzugen, da gerade in Steuern viel von der Technik der Klausurlösung und der "Präsentation" des Vorgehens abhängt, das klappt in Fernkursen meiner Meinung nach eher wenig in der Vermittlung.

Fürher gab es zum Teil Präsenzkurse die immer einmal die Woche am Abend waren und dann jeden 2 Samstag ganztags, das war eigentlich ganz gut zu händeln. Ich würde dann einfach im Nachgang noch zwei Klausurenkurse machen und zwar mit Präsenzbesprechung der Lösung um auch direkt Fragen stellen zu können und zwar bei verschiedenen Anbietern.

ich hab damals in Summe zwischen 45 und 50 Klausuren geschrieben wichtig ist aber auch das richtige Nacharbeiten, was ungefähr nochmal genauso lange dauert wie die Klausur selbst.

Anbieter sind Geschmackssache, ich hab damal mit Dr. Bannas gute Erfahrungen gemacht.

antworten
WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

Hallo zusammen,

ich bin vor mehr als 3 Jahren fachfremd (Naturwissenschaftler) bei einer Big4 im Audit eingestiegen. Hatte im Studium nichts mit Accounting/Steuern/Jura am Hut gehabt. Komme aber mit der Arbeit gut klar und bin inzwischen auch schon ein Jahr als Prüfungsleiter tätig. Mein Vorgesetzter hatte mir jetzt auch empfohlen allmählich den StB und/oder WP in Angriff zu nehmen und ich dachte mir, vielleicht versuche ich es zuerst mit StB in 2022. Bei der Arbeit hatte ich leider bisher wenig mit Steuern zu tun.

Hatte bisher nur grob mit Kollegen gesprochen, die mir u.a. die Kurse von Knoll vorgeschlagen haben. Mein Vorgesetzter selber ist StB und WP und ebenfalls wie ich fachfremd in Audit angestiegen. Er meinte hatte damals selber einen Fernkurs Crashkurs belegt (hatte leider nicht gefragt bei welchem Anbieter). Crashkurs würde bedeuten, dass ich ab ca. Mai in die Freistellung gehe und dann 100% fürs Examen lerne. Müsste aber dann bei den Basics beginnen und, wie ich bereits mitgekriegt habe, auch die ganzen Probeklausuren machen. Viele Kollegen haben es auch so gemacht, aber ich kann bei denen nicht beurteilen wieviel Vorwissen die bereits aus dem Studium mitbringen.

Handelt ihr das für einen kompletten Steuerlaien für machbar? Und wenn ja, welche Kombination aus Kursen würdet ihr empfehlen?

P.S. im Studium war ich tatsächlich eher der Bullemie-Lerner. Alles auf einmal (und nach der Klausur genauso schnell wieder vergessen). Damit glaube ich tatsächlich, dass vielleicht die paar Monate 100% nur auf die Vorbereitung konzentriert eher was für mich wäre, als es unter der Woche abends nach der Arbeit noch einzuschieben.

antworten
WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Hallo zusammen,

ich bin vor mehr als 3 Jahren fachfremd (Naturwissenschaftler) bei einer Big4 im Audit eingestiegen. Hatte im Studium nichts mit Accounting/Steuern/Jura am Hut gehabt. Komme aber mit der Arbeit gut klar und bin inzwischen auch schon ein Jahr als Prüfungsleiter tätig. Mein Vorgesetzter hatte mir jetzt auch empfohlen allmählich den StB und/oder WP in Angriff zu nehmen und ich dachte mir, vielleicht versuche ich es zuerst mit StB in 2022. Bei der Arbeit hatte ich leider bisher wenig mit Steuern zu tun.

Hatte bisher nur grob mit Kollegen gesprochen, die mir u.a. die Kurse von Knoll vorgeschlagen haben. Mein Vorgesetzter selber ist StB und WP und ebenfalls wie ich fachfremd in Audit angestiegen. Er meinte hatte damals selber einen Fernkurs Crashkurs belegt (hatte leider nicht gefragt bei welchem Anbieter). Crashkurs würde bedeuten, dass ich ab ca. Mai in die Freistellung gehe und dann 100% fürs Examen lerne. Müsste aber dann bei den Basics beginnen und, wie ich bereits mitgekriegt habe, auch die ganzen Probeklausuren machen. Viele Kollegen haben es auch so gemacht, aber ich kann bei denen nicht beurteilen wieviel Vorwissen die bereits aus dem Studium mitbringen.

Handelt ihr das für einen kompletten Steuerlaien für machbar? Und wenn ja, welche Kombination aus Kursen würdet ihr empfehlen?

P.S. im Studium war ich tatsächlich eher der Bullemie-Lerner. Alles auf einmal (und nach der Klausur genauso schnell wieder vergessen). Damit glaube ich tatsächlich, dass vielleicht die paar Monate 100% nur auf die Vorbereitung konzentriert eher was für mich wäre, als es unter der Woche abends nach der Arbeit noch einzuschieben.

  1. Woher nimmst Du die Praxiszeit für den StB ? Du bist in der WP

  2. Wozu den StB ? Du bist in der WP und der WP darf die gleiche Steuerberatung wie der StB. Warum nicht gleich den WP ?

  3. Du kannst die WP Prüfung in Module aufteilen und je Modul Dich voll vorbereiten, in der StB Prüfung mußt alles auf einmal machen. Dann dauert es Monate um im jeweiligen Modul ggf. in die mündliche Prüfung zu kommen.
antworten
WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Hallo zusammen,

ich bin vor mehr als 3 Jahren fachfremd (Naturwissenschaftler) bei einer Big4 im Audit eingestiegen. Hatte im Studium nichts mit Accounting/Steuern/Jura am Hut gehabt. Komme aber mit der Arbeit gut klar und bin inzwischen auch schon ein Jahr als Prüfungsleiter tätig. Mein Vorgesetzter hatte mir jetzt auch empfohlen allmählich den StB und/oder WP in Angriff zu nehmen und ich dachte mir, vielleicht versuche ich es zuerst mit StB in 2022. Bei der Arbeit hatte ich leider bisher wenig mit Steuern zu tun.

Hatte bisher nur grob mit Kollegen gesprochen, die mir u.a. die Kurse von Knoll vorgeschlagen haben. Mein Vorgesetzter selber ist StB und WP und ebenfalls wie ich fachfremd in Audit angestiegen. Er meinte hatte damals selber einen Fernkurs Crashkurs belegt (hatte leider nicht gefragt bei welchem Anbieter). Crashkurs würde bedeuten, dass ich ab ca. Mai in die Freistellung gehe und dann 100% fürs Examen lerne. Müsste aber dann bei den Basics beginnen und, wie ich bereits mitgekriegt habe, auch die ganzen Probeklausuren machen. Viele Kollegen haben es auch so gemacht, aber ich kann bei denen nicht beurteilen wieviel Vorwissen die bereits aus dem Studium mitbringen.

Handelt ihr das für einen kompletten Steuerlaien für machbar? Und wenn ja, welche Kombination aus Kursen würdet ihr empfehlen?

P.S. im Studium war ich tatsächlich eher der Bullemie-Lerner. Alles auf einmal (und nach der Klausur genauso schnell wieder vergessen). Damit glaube ich tatsächlich, dass vielleicht die paar Monate 100% nur auf die Vorbereitung konzentriert eher was für mich wäre, als es unter der Woche abends nach der Arbeit noch einzuschieben.

Würde dir den Lehrgang von econect empfehlen, geht erst mit Freistellung los und beginnt bei Wissensstand 0.
Kompaktkurs 1, 2 und danach die Klausurenkurse wobei schon immer parallel im Kompaktkurs Klausuren geschrieben werden.
Außer Steuern reizt dich so gar nicht, dann vllt lieber mit zwei Modulen im WP beginnen? Wobei das Steuermodul im WP vergleichbar mit dem Steuerberater ist mM

antworten
WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

Hi derartige Kurse haben mittlerweile die meisten Anbieter, zumindest die großen anbieter Knoll, Dr. Banners, WLW.... sind auch alle sehr gut unterscheiden sich etwas beim Konzept. Hier mein Tipp die meisten der Anbieter bieten dir die Möglichkeit sich mal zur Probe in eine Lehrveranstaltung zu setzen und dir die Materialien anzusehen, nutz das und nimm dir denn der dir am besten passt.

Viele Grüße

Martin

WiWi Gast schrieb am 15.09.2021:

Hallo zusammen,

ich bin vor mehr als 3 Jahren fachfremd (Naturwissenschaftler) bei einer Big4 im Audit eingestiegen. Hatte im Studium nichts mit Accounting/Steuern/Jura am Hut gehabt. Komme aber mit der Arbeit gut klar und bin inzwischen auch schon ein Jahr als Prüfungsleiter tätig. Mein Vorgesetzter hatte mir jetzt auch empfohlen allmählich den StB und/oder WP in Angriff zu nehmen und ich dachte mir, vielleicht versuche ich es zuerst mit StB in 2022. Bei der Arbeit hatte ich leider bisher wenig mit Steuern zu tun.

Hatte bisher nur grob mit Kollegen gesprochen, die mir u.a. die Kurse von Knoll vorgeschlagen haben. Mein Vorgesetzter selber ist StB und WP und ebenfalls wie ich fachfremd in Audit angestiegen. Er meinte hatte damals selber einen Fernkurs Crashkurs belegt (hatte leider nicht gefragt bei welchem Anbieter). Crashkurs würde bedeuten, dass ich ab ca. Mai in die Freistellung gehe und dann 100% fürs Examen lerne. Müsste aber dann bei den Basics beginnen und, wie ich bereits mitgekriegt habe, auch die ganzen Probeklausuren machen. Viele Kollegen haben es auch so gemacht, aber ich kann bei denen nicht beurteilen wieviel Vorwissen die bereits aus dem Studium mitbringen.

Handelt ihr das für einen kompletten Steuerlaien für machbar? Und wenn ja, welche Kombination aus Kursen würdet ihr empfehlen?

P.S. im Studium war ich tatsächlich eher der Bullemie-Lerner. Alles auf einmal (und nach der Klausur genauso schnell wieder vergessen). Damit glaube ich tatsächlich, dass vielleicht die paar Monate 100% nur auf die Vorbereitung konzentriert eher was für mich wäre, als es unter der Woche abends nach der Arbeit noch einzuschieben.

antworten
WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

Hey,

Herzlichen Dank für die Tipps. Ich werde mal bei den verschiedenen Anbietern gucken was es so als probematerial gibt.

Tatsächlich hatte auch mein Vorgesetzter gesagt, dass man sich für die reine Steuerklausur im WP ebenfalls Zeitunterschied vorbereiten muss und es sich aus seiner Sicht eher lohnt, direkt den StB zu machen. Es wird auch heute noch so von den meisten Kollegen bei uns so gelebt (derzeit sind wieder ca. 10 Kollegen aus unserer Abteilung in der Freistellung für den StB).

Habt ihr auch Tipps wie man die Zeit am besten aufteilen sollte? Also z.B wieviel Zeit für welche Module und wieviel Zeit sollte man sich nehmen um Probeklausuren durchzugehen?

antworten
WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

Ich weiß nicht wie fachfremd dein Vorgesetzter ist, wenn er StB ist - aber als Naturwissenschaftler solltest du an § 36 Abs. 1 Nr. 1 StBerG scheitern:

"Die Zulassung zur Steuerberaterprüfung setzt voraus, dass der Bewerber,

  1. ein wirtschaftswissenschaftliches oder rechtswissenschaftliches Hochschulstudium oder ein anderes Hochschulstudium mit wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtung erfolgreich abgeschlossen hat [...]."

§ 8 Abs. 1 WPO ist da entspannter:
"Die Zulassung setzt den Nachweis einer abgeschlossenen Hochschulausbildung voraus."

antworten
WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

WiWi Gast schrieb am 16.09.2021:

Ich weiß nicht wie fachfremd dein Vorgesetzter ist, wenn er StB ist - aber als Naturwissenschaftler solltest du an § 36 Abs. 1 Nr. 1 StBerG scheitern:

"Die Zulassung zur Steuerberaterprüfung setzt voraus, dass der Bewerber,

  1. ein wirtschaftswissenschaftliches oder rechtswissenschaftliches Hochschulstudium oder ein anderes Hochschulstudium mit wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtung erfolgreich abgeschlossen hat [...]."

§ 8 Abs. 1 WPO ist da entspannter:
"Die Zulassung setzt den Nachweis einer abgeschlossenen Hochschulausbildung voraus."

Lt. BGH 28.08.1990, DStR 1991, Seite 198, Heft 6 reichen 20% Anteil Wirtschaftswissenschaften/Rechtswissenschaften aus, sodass auch ein Theaterwissenschaftler mit juristischem Nebenfach den StB schreiben könnte. So hart ist die Voraussetzung also nicht.

antworten
WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

Nach BGH 28.08.1990, DStR 1991, Seite 198, Heft 6 reichen 20% Anteil Jura/Wiwi aus. So hart sind die Voraussetzungen dann auch nicht für den StB.

antworten
WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

Ich weiß nicht wie fachfremd dein Vorgesetzter ist, wenn er StB ist - aber als Naturwissenschaftler solltest du an § 36 Abs. 1 Nr. 1 StBerG scheitern:

"Die Zulassung zur Steuerberaterprüfung setzt voraus, dass der Bewerber,

  1. ein wirtschaftswissenschaftliches oder rechtswissenschaftliches Hochschulstudium oder ein anderes Hochschulstudium mit wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtung erfolgreich abgeschlossen hat [...]."

§ 8 Abs. 1 WPO ist da entspannter:
"Die Zulassung setzt den Nachweis einer abgeschlossenen Hochschulausbildung voraus."

Lt. BGH 28.08.1990, DStR 1991, Seite 198, Heft 6 reichen 20% Anteil Wirtschaftswissenschaften/Rechtswissenschaften aus, sodass auch ein Theaterwissenschaftler mit juristischem Nebenfach den StB schreiben könnte. So hart ist die Voraussetzung also nicht.

lol...nein
hast du das urteil, das du falsch zitierst, überhaupt gelesen?

antworten
WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

WiWi Gast schrieb am 17.09.2021:

Ich weiß nicht wie fachfremd dein Vorgesetzter ist, wenn er StB ist - aber als Naturwissenschaftler solltest du an § 36 Abs. 1 Nr. 1 StBerG scheitern:

"Die Zulassung zur Steuerberaterprüfung setzt voraus, dass der Bewerber,

  1. ein wirtschaftswissenschaftliches oder rechtswissenschaftliches Hochschulstudium oder ein anderes Hochschulstudium mit wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtung erfolgreich abgeschlossen hat [...]."

§ 8 Abs. 1 WPO ist da entspannter:
"Die Zulassung setzt den Nachweis einer abgeschlossenen Hochschulausbildung voraus."

Lt. BGH 28.08.1990, DStR 1991, Seite 198, Heft 6 reichen 20% Anteil Wirtschaftswissenschaften/Rechtswissenschaften aus, sodass auch ein Theaterwissenschaftler mit juristischem Nebenfach den StB schreiben könnte. So hart ist die Voraussetzung also nicht.

lol...nein
hast du das urteil, das du falsch zitierst, überhaupt gelesen?

Es ist natürlich der BFH, Typo... Aber ja, der Fall war ein Mathematikstudent mit knapp 28% Wiwi-Anteil, BFH sieht im Urteil 21% als hinreichend an und das wird auch von den Kammern so gehandhabt.

antworten
WiWi Gast

Re: Vorbereitung Steuerberater-Examen

Mein Vorgesetzter hat tatsächlich dasselbe studiert wie ich mit Nebenfach VWL. Ich hatte als Nebenfach BWL an der Uni gehabt. ich muss mir das mal ansehen, aber bisher hatte mir auch noch niemand gesagt, dass es daran scheitern könnte.

antworten

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Spielkarten mit Buchstaben bilden das Wort "SAP-Kenntnisse"

Mit der fortschreitenden Digitalisierung steigt auch die Nachfrage nach Möglichkeiten einer intelligenten Auswertung der dabei anfallenden Datenmengen. Immer mehr Firmen setzen dabei auf die Software SAP. Diese ermöglicht eine Vernetzung aller Daten aus verschiedenen Bereichen wie Finanzen, Personalmanagement, Kundenmanagement und Controlling. Eine manuelle Eingabe der Daten oder das Entwerfen eines eigenen IT-Systems sind damit nicht mehr notwendig. Weil immer mehr Unternehmen auf SAP setzen, steigt auch die Nachfrage nach SAP-Experten.

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