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Wirtschaftsrecht Februar 2024

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WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

Hi,
welche Schwerpunkte setzt ihr für Wirtschaftsrecht 2024 im Februar?
Und wann darf man mit den Einladungen rechnen, vermutlich so ab 15.01 oder?

Ich hoffe das kein ganz „neues“ Thema kommt wie z.B. Waren mit digitalen Elementen (327 BGB ff.), lieber die „Klassiker“.

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WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

Die 327er sind doch angenehm zu prüfen, einfach auf dich zukommen lassen. Habe das selbst hinter mir, der Studiengang ist kein Hexenwerk. ^^

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WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

Ich denke hier ist das WP Examen, Modul Wirtschaftsrecht gemeint und nicht ein Studiengang Wirtschaftsrecht.

Geht mir ganz ähnlich. Teilweise richtig gute Klausuren geschrieben und dann mal am Thema vorbei. Wird wohl von der Tagesform abhängig werden, wie es ausgeht.

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WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

Ich habe 2 richtige Klausuren geschrieben (richtig im Sinne von echte Altklasuren).
Dabei hatte ich einmal eine 2,0 und eine 5,0, also absolut wechselhaft.

Wobei ich die Bewertung schwierig fand, beide Prüfer hatten gleich viele Anmerkungen, gefühlt war ich bei beiden Arbeiten auch gleich gut, trotzdem absolut unterschiedliche Noten.
Wird wohl eine kleine Lotterie werden.

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WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

Was macht ihr so wenige Tage vor dem Examen? Weiterhin Klausuren oder einfach mal 1-2 Tage abschalten?
Ich habe die Klausuren der letzten Jahre angeschaut, alle Klausuren meines Anbieters mindestens einmal gelöst und weiß nicht mehr, was ich noch anschauen soll.

Teilweise waren Klausuren dabei, welche ich sehr gerne bekommen würde. Teilweise aber auch Ahnungslosigkeit, bin echt gespannt..

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WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

Sich nicht verrückt machen und sich ins Bewusstsein rufen, dass das Wissen fürs Bestehen in den Wochen und Monaten vor dem Prüfungstag angeeignet wird, nicht wenige Tage davor.

Wenn man nicht mehr weiß, was man noch machen kann, hat man eigentlich alles richtig gemacht.

antworten
WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

WiWi Gast schrieb am 12.02.2024:

Sich nicht verrückt machen und sich ins Bewusstsein rufen, dass das Wissen fürs Bestehen in den Wochen und Monaten vor dem Prüfungstag angeeignet wird, nicht wenige Tage davor.

Wenn man nicht mehr weiß, was man noch machen kann, hat man eigentlich alles richtig gemacht.

Genau das!

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WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

Geht mir sehr ähnlich. Habe nur Angst, dass dann irgendein völlig exotischer Fall kommt, bei dem man den Einstieg nicht findet.

antworten
WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

WiWi Gast schrieb am 13.02.2024:

Geht mir sehr ähnlich. Habe nur Angst, dass dann irgendein völlig exotischer Fall kommt, bei dem man den Einstieg nicht findet.

So ein Fall kommt halt immer dran und man muss lernen damit umzugehen.
Daher auch beim Klausurenschreiben nicht direkt in die Lösung schauen sondern mal probieren, seinen eigenen Weg zu finden.
Wenn du im grünen AKS Buch die Schemata ganz hinten gelernt und verstanden hast, dann reicht das schon ;)

antworten
WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

WiWi Gast schrieb am 13.02.2024:

Geht mir sehr ähnlich. Habe nur Angst, dass dann irgendein völlig exotischer Fall kommt, bei dem man den Einstieg nicht findet.

So ein Fall kommt halt immer dran und man muss lernen damit umzugehen.
Daher auch beim Klausurenschreiben nicht direkt in die Lösung schauen sondern mal probieren, seinen eigenen Weg zu finden.
Wenn du im grünen AKS Buch die Schemata ganz hinten gelernt und verstanden hast, dann reicht das schon ;)

Habe ich. Aber wenn dann wieder 40 % Arbeitsrecht dran kommen und dazu noch ein Fall, bei dem man das Problem nicht direkt erkennt, wird es schon heiß.
Naja, wird schon :)

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WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

Wie fandet ihr es ?

Ich fande es war sehr, sehr viel Text. Das hat mich direkt erschlagen.
Auch habe ich dummerweise bei Aufgabe 2 eine analoge Anwendung des 435 BGB Rechtsmangel auf das gesetzliche Verbot angewendet, bin dann aber auf den 313 eingegangen.

Zudem haben 2 Kollegen bereits nach 3 Stunden abgegeben, undenkbar.

Wie lief es bei euch?

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WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

Also nach der Prüfung muss ich sagen: auf die Quote bin ich gespannt .. war nicht gut.

antworten
WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

Unmengen an Text, fand die Klausur wirklich anspruchsvoll.

Aufgabe 1:
4 Teile mit je 1/2 - 3/4 Seite Text.
Im wesentlichen:

  • was ist wenn ein Gesellschafter absichtlich den Gewinnverwendungsbeschluss blockiert, damit nicht ausgeschüttet wird
  • kann ein Beschluss „doppelt“ gefasst werden also die Gewinnverwendung später nochmal geändert
  • ist eine Aufrechnung aus einem Beherrschungsvertrag (Fehlbetrag) mit einer Forderung gegenüber der Tochter möglich
  • ist ein gutgläubiger Erwerb eines Inhabergewinnscheines möglich
  • was ist wenn der Gewinn an den eigentlichen Eigentümer bereits ausgezahlt wurde

Aufgabe 2:
Corona - Mietvertrag - Laden muss aus gesetzlichen Gründen schließen, müssen sie Miete zahlen?

  • mit Abwandlungen im Mietvertrag
  • Mietzahlung erfolgte aber unter Vorbehalt, kann er sie zurück verlangen

Korrigiert mich gern, dass war so die grobe Schilderung.

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WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

Welches Ergebnis hattet ihr bei 1.1 und 1.4 also hat er Anspruch auf die 2 Mio. bzw G auf den halben Gewinn?

antworten
WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

WiWi Gast schrieb am 17.02.2024:

Welches Ergebnis hattet ihr bei 1.1 und 1.4 also hat er Anspruch auf die 2 Mio. bzw G auf den halben Gewinn?

Bei 1.1 hab ich das er Anspruch hat. Einen Beschluss gab es nicht, da die Fremdgeschäftsführung einfach „beschlossen“ hat und das nicht in ihren Kompetenzbereich fällt. Es müssen immer noch die Gesellschter beschließen. Den Konflikt zwischen den Gesellschaftern habe ich über die Treupflicht gelöst. Die Geschäftslage gab keinen Grund zur Blockierung der Ausschüttung und das Interesse des blockierenden Gesellschafters kann so gelöst werden, das die Liquidität halt nicht entnommen wird. Also ist es auch zumutbar.

1.4 habe ich nur eine wirksame Abtretung an den Sohn. Nicht an G.
Die Geschäftsführerin hat zwar „professionelle“ Inhaberscheine für den Gewinn der GmbH erstellt, aber letztendlich liegt immer noch eine Forderung vor die abgetreten werden soll. Ein gutgläubiger Erwerb von Forderungen ist nicht möglich. Und die Abtretung an den Sohn wurde auch der GmbH kommuniziert. Er hat auch ein Abtretungsdokument des bisherigen Gläubigers in der Hand. Das, meine Meinung, überwiegt dem professionellen Gewinnschein.

Und außerdem habe ich mit dem Numerus Clausus des Gesellschaftsrechts argumentiert. Du vermischt praktisch eine GmbH mit AG Elementen.

antworten
WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

WiWi Gast schrieb am 17.02.2024:

Welches Ergebnis hattet ihr bei 1.1 und 1.4 also hat er Anspruch auf die 2 Mio. bzw G auf den halben Gewinn?

Bei 1.1 hab ich das er Anspruch hat. Einen Beschluss gab es nicht, da die Fremdgeschäftsführung einfach „beschlossen“ hat und das nicht in ihren Kompetenzbereich fällt. Es müssen immer noch die Gesellschter beschließen. Den Konflikt zwischen den Gesellschaftern habe ich über die Treupflicht gelöst. Die Geschäftslage gab keinen Grund zur Blockierung der Ausschüttung und das Interesse des blockierenden Gesellschafters kann so gelöst werden, das die Liquidität halt nicht entnommen wird. Also ist es auch zumutbar.

1.4 habe ich nur eine wirksame Abtretung an den Sohn. Nicht an G.
Die Geschäftsführerin hat zwar „professionelle“ Inhaberscheine für den Gewinn der GmbH erstellt, aber letztendlich liegt immer noch eine Forderung vor die abgetreten werden soll. Ein gutgläubiger Erwerb von Forderungen ist nicht möglich. Und die Abtretung an den Sohn wurde auch der GmbH kommuniziert. Er hat auch ein Abtretungsdokument des bisherigen Gläubigers in der Hand. Das, meine Meinung, überwiegt dem professionellen Gewinnschein.

Und außerdem habe ich mit dem Numerus Clausus des Gesellschaftsrechts argumentiert. Du vermischt praktisch eine GmbH mit AG Elementen.

1.1. schließe ich mich an, habe ich fast identisch.

1.4. war ich in Zeitnot, da ich die Menge unterschätzt habe. Hier habe ich nicht soweit gedacht, dass eine Forderung nicht gutgläubig sein kann, insbesondere im Gegenspruch zu einem Inhaberpapier, im Nachhinein wirklich ärgerlich.

Ob das gereicht hat, wird wohl sehr eng.

antworten
WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

Überlege direkt mich für August anzumelden.

Habe bei 1.2 und 1.3 die Probleme nicht gesehen.

Aufrechnung: ja möglich, aber nur iHv 25.000 aufgrund Wehrhaltigkeit, oder?

Zu dem Thema neuer Gesellschafterbeschluss zur gewinnverwendenung hatte ich nichts gefunden, wüsste aber nicht was dagegen spricht wenn sich alle Gesellschafter einig sind. Zudem war es kein Vorsatz, sie wussten nicht das sie insolvent gehen werden.
Daher habe ich gesagt Insolvenverwalter kann nach 80 InsO, 32 GmbhG Gewinne zurückfordern, wenn 30 GmbhG verletzt. Ist nicht verletzt, keine Rückforderung.
Man hätte vermutlich noch vorsätzliche Handlung nach 133 InsO prüfen können, ging bei mir aus Zeitgründen aber nicht mehr, konnte auch kein Vorsatz deuten.

antworten
WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

WiWi Gast schrieb am 17.02.2024:

Überlege direkt mich für August anzumelden.

Habe bei 1.2 und 1.3 die Probleme nicht gesehen.

Aufrechnung: ja möglich, aber nur iHv 25.000 aufgrund Wehrhaltigkeit, oder?

Zu dem Thema neuer Gesellschafterbeschluss zur gewinnverwendenung hatte ich nichts gefunden, wüsste aber nicht was dagegen spricht wenn sich alle Gesellschafter einig sind. Zudem war es kein Vorsatz, sie wussten nicht das sie insolvent gehen werden.
Daher habe ich gesagt Insolvenverwalter kann nach 80 InsO, 32 GmbhG Gewinne zurückfordern, wenn 30 GmbhG verletzt. Ist nicht verletzt, keine Rückforderung.
Man hätte vermutlich noch vorsätzliche Handlung nach 133 InsO prüfen können, ging bei mir aus Zeitgründen aber nicht mehr, konnte auch kein Vorsatz deuten.

Nicht unterkriegen lassen. Ich hatte vor 6 Monaten (im August 2023) geschrieben und nicht einmal die Hälfte der Aufgaben geschafft. Danach war ich richtig niedergeschlagen, weil Themen dran kamen, von denen ich überhaupt keine Ahnung hatte. Am Ende hat es für eine 5,0 gereicht und somit für die mündliche Prüfung qualifiziert. Dort habe ich dann mit einer 2,0 bestanden. Also erstmal auf die Ergebnisse warten und nicht überstürzt handeln.

antworten
WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

WiWi Gast schrieb am 18.02.2024:

Überlege direkt mich für August anzumelden.

Habe bei 1.2 und 1.3 die Probleme nicht gesehen.

Aufrechnung: ja möglich, aber nur iHv 25.000 aufgrund Wehrhaltigkeit, oder?

Zu dem Thema neuer Gesellschafterbeschluss zur gewinnverwendenung hatte ich nichts gefunden, wüsste aber nicht was dagegen spricht wenn sich alle Gesellschafter einig sind. Zudem war es kein Vorsatz, sie wussten nicht das sie insolvent gehen werden.
Daher habe ich gesagt Insolvenverwalter kann nach 80 InsO, 32 GmbhG Gewinne zurückfordern, wenn 30 GmbhG verletzt. Ist nicht verletzt, keine Rückforderung.
Man hätte vermutlich noch vorsätzliche Handlung nach 133 InsO prüfen können, ging bei mir aus Zeitgründen aber nicht mehr, konnte auch kein Vorsatz deuten.

Nicht unterkriegen lassen. Ich hatte vor 6 Monaten (im August 2023) geschrieben und nicht einmal die Hälfte der Aufgaben geschafft. Danach war ich richtig niedergeschlagen, weil Themen dran kamen, von denen ich überhaupt keine Ahnung hatte. Am Ende hat es für eine 5,0 gereicht und somit für die mündliche Prüfung qualifiziert. Dort habe ich dann mit einer 2,0 bestanden. Also erstmal auf die Ergebnisse warten und nicht überstürzt handeln.

Sowas muntert etwas auf, danke!

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WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

Hat denn jemand Lösungsvorschläge für 1.2 und 1.3?

antworten
WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

1.2 war die Frage mit dem Insolvenzverwalter oder? Hier habe ich die Anfechtungsgründe aus der InsO geprüft da die Frage war, ob ein Insolvenzverwalter eine Ausschüttung theoretisch zurückholen könnte, falls es zur Eröffnung kommt. Also §§ 129 ff. InsO.

Bei der Aufrechnung zu 1.3. habe ich keine Aufrechnungslage. Da zur Kapitalaufbringung der Tochtergesellschaft nach dem Anteilskauf generell keine Angaben vorhanden waren, mit denen man die Nichtaufbringung hätte feststellen können. Zum Inso- oder Abschlussstichtag (weis nicht mehr genau) gab es zwar eine negative Bilanz. Daraus kann ich allerdings nicht ableiten, ob damals das Kapital aufgebracht wurde oder nicht.

Anschließend habe ich die allgemeinen Voraussetzungen für die Aufrechnung geprüft, die laut §§ 94 und 95 InsO erlaubt ist. Scheitern lassen habe ich sie bei der Erfüllbarkeit der Gegenforderung, also der Verlustübernahmeforderung aus dem Ergebnisvertrag. Mit der Begründung, dass diese nicht aus dem vorläufigen Abschluss abgeleitet werden kann und Forderungen/Verbindlichkeiten aus einem Jahresabschluss erst nach dem Gesellschafterbeschluss, also dem endgültigen JA, enstehen. Und der wurde nicht gefasst.

antworten
WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

WiWi Gast schrieb am 19.02.2024:

1.2 war die Frage mit dem Insolvenzverwalter oder? Hier habe ich die Anfechtungsgründe aus der InsO geprüft da die Frage war, ob ein Insolvenzverwalter eine Ausschüttung theoretisch zurückholen könnte, falls es zur Eröffnung kommt. Also §§ 129 ff. InsO.

Bei der Aufrechnung zu 1.3. habe ich keine Aufrechnungslage. Da zur Kapitalaufbringung der Tochtergesellschaft nach dem Anteilskauf generell keine Angaben vorhanden waren, mit denen man die Nichtaufbringung hätte feststellen können. Zum Inso- oder Abschlussstichtag (weis nicht mehr genau) gab es zwar eine negative Bilanz. Daraus kann ich allerdings nicht ableiten, ob damals das Kapital aufgebracht wurde oder nicht.

Anschließend habe ich die allgemeinen Voraussetzungen für die Aufrechnung geprüft, die laut §§ 94 und 95 InsO erlaubt ist. Scheitern lassen habe ich sie bei der Erfüllbarkeit der Gegenforderung, also der Verlustübernahmeforderung aus dem Ergebnisvertrag. Mit der Begründung, dass diese nicht aus dem vorläufigen Abschluss abgeleitet werden kann und Forderungen/Verbindlichkeiten aus einem Jahresabschluss erst nach dem Gesellschafterbeschluss, also dem endgültigen JA, enstehen. Und der wurde nicht gefasst.

Ich habe es ähnlich gelöst, allerdings am Ende die Aufrechnung in Höhe des werthaltigen Teils bejaht. Für mich war die Feststellung des JA zwar auch ein Problem, aber gebucht hätte ich es zum Stichtag. Damit war für mich die Forderung auch da... keine Ahnung, war echt eine richtig krasse Klausur!

Die eigentumsverhältnisse prüfen mit der Frage nach dem hälftigen Gewinn im Zusammenhang mit den Inhaberpapier-§§, die man so ja in keinem Kurs bespricht - Chapeau an den Klausursteller

antworten
WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

WiWi Gast schrieb am 19.02.2024:

1.2 war die Frage mit dem Insolvenzverwalter oder? Hier habe ich die Anfechtungsgründe aus der InsO geprüft da die Frage war, ob ein Insolvenzverwalter eine Ausschüttung theoretisch zurückholen könnte, falls es zur Eröffnung kommt. Also §§ 129 ff. InsO.

Bei der Aufrechnung zu 1.3. habe ich keine Aufrechnungslage. Da zur Kapitalaufbringung der Tochtergesellschaft nach dem Anteilskauf generell keine Angaben vorhanden waren, mit denen man die Nichtaufbringung hätte feststellen können. Zum Inso- oder Abschlussstichtag (weis nicht mehr genau) gab es zwar eine negative Bilanz. Daraus kann ich allerdings nicht ableiten, ob damals das Kapital aufgebracht wurde oder nicht.

Anschließend habe ich die allgemeinen Voraussetzungen für die Aufrechnung geprüft, die laut §§ 94 und 95 InsO erlaubt ist. Scheitern lassen habe ich sie bei der Erfüllbarkeit der Gegenforderung, also der Verlustübernahmeforderung aus dem Ergebnisvertrag. Mit der Begründung, dass diese nicht aus dem vorläufigen Abschluss abgeleitet werden kann und Forderungen/Verbindlichkeiten aus einem Jahresabschluss erst nach dem Gesellschafterbeschluss, also dem endgültigen JA, enstehen. Und der wurde nicht gefasst.

Also bei 1.3 Respekt, da in der Zeitlage so tief zu gehen. Ich habe es daran nicht scheitern lassen, da dieser „zutreffend“ festgestellt war und die GV ih nützlich wohl nicht mehr feststellen konnte, aber du kannst natürlich auch recht haben.

Bei 1.2 habe ich nur 32 GmbHG geprüft. Fand die Angabe „innerhalb des nächsten Jahres“ auch so ungenau und offen, zeitlich da alle 5 Paragraphen abprüfen, dachte dass kann einfach nicht gewollt sein.

Aber ich empfand die ganze Klausur im Vergleich zu Vorjahren als anspruchsvoll. Habe alle Klausuren von meinem Anbieter + ehemalige Examen gelöst, aber alleine 5 Seiten Text .. hoffe die Bewertung ist entsprechend „locker“.

antworten
WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

Also bin auch gespannt ob wieder die 85%+ Bestehensquote erreichte wird oder wieder nur 70% und weniger. Die Klausur war schon sehr sportlich, dafür dass in manchen Jahren die Klausuren geschenkt waren.

Ich habe mich vorsorglich für August angemeldet, ärgere mich immer noch etwas. Aber am Ende ist man selbst schuld.

antworten
WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

Wieviel Prozent benötigt man für die 5,0 eigentlich? 40?

antworten
WiWi Gast

Wirtschaftsrecht Februar 2024

WiWi Gast schrieb am 19.02.2024:

Wieviel Prozent benötigt man für die 5,0 eigentlich? 40?

Bei den anderen 3 Modulen ja.

Bei Recht hab ich auch in meinen 2 Einsichten (einmal durchgefallen und einmal bestanden) nie Punkte gesehen. Da macht der Korrektor immer nur eine Einschätzung und schreibt dann die Note hin. Also kann man das pauschal so leider nicht sagen.

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