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Wie ist der FRM (Financial Risk Manager) in Deutschland angesehen?

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WiWi Gast

Wie ist der FRM (Financial Risk Manager) in Deutschland angesehen?

Hallo liebe community,

Nach meinem ausländischen Master in Finance mit Spezialisierung in Risk überlege ich den FRM zu absolvieren. Im US amerikanischen und asiatischen Raum scheint dieser so gut wie mit dem CFA gleichgesetzt zu sein. Im deutschsprachigen Raum habe ich soweit aber wenig dazu gefunden. Es taucht wenn überhaupt nur der CFA oder CIIA auf. Lohnt es sich daher den FRM zu machen oder vielleicht doch sicherheitshalber den CFA? Mir gehts ehr darum eine in Deutschland anerkannte und gleichwertige Zertifizierung zu meinem Masterstudium zu erlangen.

Danke in Voraus!

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WiWi Gast

Wie ist der FRM (Financial Risk Manager) in Deutschland angesehen?

Push, lohnt sich der FRM im Gegensatz zum CFA?

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MünchenIstTeuer

Wie ist der FRM (Financial Risk Manager) in Deutschland angesehen?

WiWi Gast schrieb am 04.12.2019:

Push, lohnt sich der FRM im Gegensatz zum CFA?

Sind komplett unterschiedliche Themen und nicht vergleichbar. Wenn du nicht ins Risk Management gehst, lohnt sich der FRM praktisch null.

Es kommt komplett darauf an, was machen machen willst. Du kannst nicht einfach sagen ich mach CFA oder FRM oder CAIA oder sonst was weil das mehr Ansehen und den hier so geliebten "Prestige" hat. Für ihre jeweiligen Bereiche sind bspw. die drei von mir genannten Programme alle gut.

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WiWi Gast

Wie ist der FRM (Financial Risk Manager) in Deutschland angesehen?

Wenn du sicher bist, dass du in den Risk-Bereich möchtest -> FRM. Inhaltlich spezialisiert und damit am ehesten interessant.

Falls du unsicher bist -> CFA. Ist mE das einzig "übertragbare" Zertifikat im Finanzbereich und immer gerne gesehen (egal ob Risk, AM oder Alternatives). Geht aber inhaltlich auch eher in die Breite (du wirst Themen lernen müssen, die dich wahrscheinlich nicht interessieren) und hat den Ruf am anspruchsvollsten zu sein (mehr Prüfungen, höhere Durchfallquoten). Die Bekanntheit in D ist zudem wesentlich größer als die der anderen Zertifikate, reicht aber ebenfalls kaum über die Finanzindustrie hinaus.

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WiWi Gast

Wie ist der FRM (Financial Risk Manager) in Deutschland angesehen?

Das Problem ist ich mache gerade im asiatischen Ausland meinen Finance-Master und ich weiß nicht wie dieser in Deutschland anerkannt ist. Hinzukommt, dass mein Bachelor ebenfalls fachfremd und wenig quantitativ war. Deshalb möchte ich gerne den CFA oder FRM absolvieren um zumindest einheitlich ein gewisses vergleichbares Leistungsniveau nachweisen zu können. In dem Land wo ich aktuell bin ist es üblich bereits im Masterstudium den CFA oder FRM zu machen - nach amerikanischem Vorbild. Im angloamerikanischen Raum scheint es sowieso üblicher zu sein fachfremd in die Finanzbranche einzusteigen bzw. erst im Master einzusteigen. Der CFA bzw. FRM gilt dann sozusagen als Messlatte und einheitlicher Wissensnachweis. Mir gehts daher auch weniger ums Prestige als um den Nachweis an sich.

Der FRM würde zeitlich und auch zur meiner Spezialisierung entsprechend passen. Der CFA ist dafür aber wie richtig gesagt umso bekannter und allgemeiner, dafür leider zeitlich ungünstiger. Deshalb dachte ich wenn der FRM in Deutschland gar nicht geschätzt wird in der Finanzindustrie dann könnte ich es gleich sein lassen, evtl. doch den CFA erwägen. Der Schwierigkeit beider Zertifikate bin ich mir bewusst und würde es gerade aber auch deshalb machen.

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MünchenIstTeuer

Wie ist der FRM (Financial Risk Manager) in Deutschland angesehen?

Ich verstehe nicht ganz warum das im angloamerikanischen üblich sein soll während dem Master CFA/FRM zu machen. Eigentlich steigt man in den meisten Fällen direkt nach dem Bachelor ein. Master sind eher unüblich, höchstens für Sonderfälle, weil man accounting credits für den CPA braucht usw. Was anderes ist dann natürlich der MBA. Aber den macht man eh erst nach ein paar Jahren im Job.

Ich würde mich erstmal mit dem Curriculum vertraut machen. Für FRM musst du schon top in Mathe und Statistik sein, sonst wird es echt hart.
CFA ist auch alles andere als leicht. Für L1 ist das meiste eigentlich gut machbar und nur wenige Themen sind schwer, aber die Masse macht es. Du musst für die Prüfung mindestens 70-80% des Curriculums sehr sicher wissen, sonst kannst du es vergessen. Eine Frage in der Prüfung kann auf den 4-5k Seiten Curriculum in einem Satz abgehandelt sein.

Willst du denn ins risk management oder einem dem ähnlichen Bereich? Wenn nicht, hak den FRM erstmal ab. Der bringt dir nichts.

Der CFA bringt dir vor allem was, wenn du im equity research oder portfolio management arbeiten willst. Mit Abstrichen auch PE und TS oder M&A. Aber dort sind eher Accountingkenntnisse gefragt. ACCA würde dem eher entsprechen.

Ich würde an deiner Stelle erstmal das Profil für einen bestimmten Bereich schärfen mit deinem Master und evtl Praktika. Den CFA oder sonst was kannst du immer noch anfangen, wenn du bereits im Job bist, der läuft dir nicht davon.

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WiWi Gast

Wie ist der FRM (Financial Risk Manager) in Deutschland angesehen?

Um genau zu sein bin ich aktuell im chinesischsprachigen Raum unterwegs. Die Sache ist wer eine oder mehrere Levels des CFA oder des FRM absolviert hat wird hier selbst für Praktikas bevorzugt genommen. Das steht sogar in den Stellenausschreibungen für Praktikas. Ich kann mir das nur erklären, dass es hier generell kompetitiver zugeht und diese Zertifizierungen als Maßstab gelten. Deshalb machen viele der hiesigen Komilitonen den CFA und manche den FRM neben dem Studium, da sie ebenfalls im Bachelor was anderes studiert hatten und auf diese Anerkennung für das Selbststudium wert legen. CFA gilt hierbei sicherlich als „der“ Titel für die Finanzbranche bzw. ist allgemeiner und der FRM nur für Risikomanagement. Beide Zertifizierungen sollten auf Masterabschluss Niveau sein zumindest laut den jeweiligen Webseiten. Soweit ich das verstanden habe ist es im angloamerikanischen Raum üblicher auch fachfremd ins Finanzwesen einzusteigen. Daher qualifizieren sich viele durch diese Zertifizierungen, nutzen es als Leistungsnachweis für das selbstständig erworbene Wissen. Das scheint hier ähnlich zu sein, nur das zusätzlich das Vertrauen in das hiesige Hochschulsystem nicht hoch ist und zusätzlich nach westlichen Qualifikationen gegriffen wird. Für Den Accounting Gegenpart gilt hier der CPA.

Mich würde der Riskbereich auch mehr interessieren, habe soweit aber sicherlich noch keine Erfahrungen. Weiß auch nicht inwieweit ich mit meinem Profil dort rein schaffe. Bin auch nicht mehr der Jüngste. Würde es dennoch gerne probieren und mich ebenfalls zusätzlich qualifizieren, tendiere daher ehr zum FRM Level 1, da mir der Stoff auch mehr interessiert als vom CFA. Selbst wenn ich nicht in den Riskbereich gehe habe ich ich gedacht könnte der FRM zumindest als „Mathenachweis“ und Zusatzqualifikation dienen, da mein Bachelor wie gesagt wenig quantitativ war und ich „nur“ von einer FH komme.

Die Sache ist, falls in Deutschland niemand den FRM kennt bzw. der Aufwand der dahinter steht nicht wertschätzt, könnte ich mir die Mühe für diese Qualifikation gleich sparen. Aber wenn zumindest die Anerkennung da ist würde ich es durchziehen. Was meint ihr?

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WiWi Gast

Wie ist der FRM (Financial Risk Manager) in Deutschland angesehen?

MünchenIstTeuer schrieb am 04.12.2019:

Ich verstehe nicht ganz warum das im angloamerikanischen üblich sein soll während dem Master CFA/FRM zu machen. Eigentlich steigt man in den meisten Fällen direkt nach dem Bachelor ein. Master sind eher unüblich, höchstens für Sonderfälle, weil man accounting credits für den CPA braucht usw.

In den USA und GB ist es das auch nicht. In CAN dagegen schon eher. Dort gilt der Markt mit Blick auf Bewerber mit Zertifikat sogar als übersättigt.

Ähnliches zeichnet sich langsam auch in den englischsprachigen Ländern APACs ab (SG, HK, AUS), aber das ist natürlich nicht angloamerikanisch...

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