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Unternehmensberater - 3 Jahresbericht

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WiWi Gast

Unternehmensberater - 3 Jahresbericht

Hallo zusammen,

seit nun 3 Jahren kaufe ich für einen DAX Konzern sehr gut bezahlte Unternehmensberater ein. Oftmals kratzen die Tagessätze an die 2.000€ oder liegen darüber. Zum Einsatz kamen Damen und Herren im Kontext von Kostenreduzierungsprogrammen, M&A Aktivitäten, Software- und Digitalisierungsunterstützung, Organisations- und Einkaufsberatung und viele weitere Themen im Bereich von IT-Lösungen. Sei es BCG, sei es McKinsey, sei es KPMG, sei es Accenture und wie sie alle heißen: Deren abgelieferten Ergebnisse waren mit wenigen Ausnahmen katastrophal schlecht. Inhaltlich konnten die Berater sowieso keinem unserer Internen nur im Ansatz das Wasser reichen. Fachlich sind sie einfach nicht tief genug drin und können (verständlicherweise) in der Kürze der Zeit sich nicht ausreichend in das Unternehmen einarbeiten und -denken. Oftmals habe ich die Berater bemitleidet dahingehend, was sie am Ende des Tages machen musste auf Grund keiner anderen Verwendung mehr für Sie: Daten zusammentragen, Termine koordinieren und Daten aufbereiten (hier geschehen übrigens aberwitzige Fehler, weil nicht auf Plausibilität geprüft und einfach stumpf schöne Folien kreiert werden). Man ist durchaus an interessanten Themen dran, nur einen Beitrag dazu leisten Unternehmensberater in den seltensten Fällen. Wie oft ich mir vom Business anhören musste, dass sie den Beratern Sachen erklären müssen, weil die keinen Schimmer haben.

Dementsprechend bedenkt 3x, ob Unternehmensberatung wirklich so verheißungsvoll ist.

Viele Grüße
Martin

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WiWi Gast

Unternehmensberater - 3 Jahresbericht

Wieso werden dann immer noch Unternehmensberater eingekauft? Ich nehme an, dass nicht nur du diese Beobachtungen gemacht hast.
Früher oder später sollten Unternehmensberatungen doch theoretisch aussterben, wenn diese keinen wirklichen Mehrwert leisten und teuer sind.

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WiWi Gast

Unternehmensberater - 3 Jahresbericht

Hauptsächlich wächst ja der Public Sector oder?

WiWi Gast schrieb am 27.09.2019:

Wieso werden dann immer noch Unternehmensberater eingekauft? Ich nehme an, dass nicht nur du diese Beobachtungen gemacht hast.
Früher oder später sollten Unternehmensberatungen doch theoretisch aussterben, wenn diese keinen wirklichen Mehrwert leisten und teuer sind.

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WiWi Gast

Unternehmensberater - 3 Jahresbericht

Genau das wird sich jeder Leser gefragt haben. Natürlich gibt es immer den Fall, dass sich das Management durch externe Validierung bestätigen lassen will. Ich persönlich habe aber durchweg gute Erfahrungen mit Unternehmensberatern (insb. Big4) gemacht, da diese fachliche Skills und Motivation mitbringen, die man im Konzern nicht immer findet.

WiWi Gast schrieb am 27.09.2019:

Wieso werden dann immer noch Unternehmensberater eingekauft? Ich nehme an, dass nicht nur du diese Beobachtungen gemacht hast.
Früher oder später sollten Unternehmensberatungen doch theoretisch aussterben, wenn diese keinen wirklichen Mehrwert leisten und teuer sind.

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WiWi Gast

Unternehmensberater - 3 Jahresbericht

Das Management kann im Falle von schlechten Ergebnissen die Schuld auf die Unternehmensberater schieben.

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WiWi Gast

Unternehmensberater - 3 Jahresbericht

WiWi Gast schrieb am 27.09.2019:

Hallo zusammen,

seit nun 3 Jahren kaufe ich für einen DAX Konzern sehr gut bezahlte Unternehmensberater ein. Oftmals kratzen die Tagessätze an die 2.000€ oder liegen darüber. Zum Einsatz kamen Damen und Herren im Kontext von Kostenreduzierungsprogrammen, M&A Aktivitäten, Software- und Digitalisierungsunterstützung, Organisations- und Einkaufsberatung und viele weitere Themen im Bereich von IT-Lösungen. Sei es BCG, sei es McKinsey, sei es KPMG, sei es Accenture und wie sie alle heißen: Deren abgelieferten Ergebnisse waren mit wenigen Ausnahmen katastrophal schlecht. Inhaltlich konnten die Berater sowieso keinem unserer Internen nur im Ansatz das Wasser reichen. Fachlich sind sie einfach nicht tief genug drin und können (verständlicherweise) in der Kürze der Zeit sich nicht ausreichend in das Unternehmen einarbeiten und -denken. Oftmals habe ich die Berater bemitleidet dahingehend, was sie am Ende des Tages machen musste auf Grund keiner anderen Verwendung mehr für Sie: Daten zusammentragen, Termine koordinieren und Daten aufbereiten (hier geschehen übrigens aberwitzige Fehler, weil nicht auf Plausibilität geprüft und einfach stumpf schöne Folien kreiert werden). Man ist durchaus an interessanten Themen dran, nur einen Beitrag dazu leisten Unternehmensberater in den seltensten Fällen. Wie oft ich mir vom Business anhören musste, dass sie den Beratern Sachen erklären müssen, weil die keinen Schimmer haben.

Dementsprechend bedenkt 3x, ob Unternehmensberatung wirklich so verheißungsvoll ist.

Viele Grüße
Martin

Verstehe ich das richtig, du bist dafür verantwortlich, die Berater einzukaufen und beschwerst dich, dass ihr nur Pfeifen im Haus habt?

Rate, wo ich den Verantwortlichen suchen würde.

Mal abgesehen davon, kaufe auch ich regelmäßig Dienstleister ein. Berater, Anwälte, Wirtschaftsprüfer etc. Vertraglich wird vorab möglichst genau definiert, wann/was zu liefern ist. Wenn ihr schlechte Ergebnisse geliefert bekommt, solltet ihr euch vllt. darüber Gedanken machen, ob eure Erwartungshaltung schlecht/gar nicht ausreichend kommuniziert wurde. Ich will nicht ausschließen, dass Fehler passieren können. Aber wir bekommen idR das geliefert, was wir haben wollen.

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WiWi Gast

Unternehmensberater - 3 Jahresbericht

Alle großen Unternehmen sind abhängig von Beratungen, um Projekte von Tragweite halbwegs erfolgreich umzusetzen.

Aus dem Stegreif fünf entscheidende Vorteile:

  1. Wesentlich ausgeprägtere Methoden-/Daten-Kompetenz
  2. Höhere Leistungsfähigkeit
  3. Notwendige unternehmensexterne Perspektive auf Problemstellung
  4. Institutionalisiertes Beratungswissen (x Projekte im Feld y schon gemacht)
  5. "Maximale Besserwisserei bei minimalem Verantwortungsbewusstsein". Wenns schief geht, waren es die Berater.

VG
N.

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Wiesenl0oser

Unternehmensberater - 3 Jahresbericht

Naja, aus meiner Erfahrung sind die Leute, die beim Kunden arbeiten noch viel ahnungsloser als die Berater. Häufig sind Berater eben günstiges Bodyleasing (ja, trotz der Tagessätze wäre es kostspieliger, ähnlich qualifizierte dauerhaft einzustellen). Zudem braucht das management ja auch jemanden, der den Sündenbock spielen kann ;)

WiWi Gast schrieb am 27.09.2019:

Wieso werden dann immer noch Unternehmensberater eingekauft? Ich nehme an, dass nicht nur du diese Beobachtungen gemacht hast.
Früher oder später sollten Unternehmensberatungen doch theoretisch aussterben, wenn diese keinen wirklichen Mehrwert leisten und teuer sind.

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WiWi Gast

Unternehmensberater - 3 Jahresbericht

Ich bin inzwischen mehr als 10 Jahre im IT Consulting. Meiner Erfahrung nach wissen erstaunlich viele Firmen nicht, wie sie Berater vernünftig einsetzen. Die Inkompetenz wird einem erst dann richtig klar, wenn man mal bei einem Kunden war, der es vernünftig macht. Man sollte verstehen, welche Aufgaben man an Berater geben kann und welche nicht und was für Eigenleistungen man bringen muss, damit Berater möglichst effektiv eingesetzt werden.

Als Berater sage ich Kunden, wenn sie mich meiner Ansicht nach in Themen einsetzen, die von internen Mitarbeitern wesentlich schneller und besser erledigt werden könnten. Wenn sie es dann trotzdem wollen, dann zahlen sie halt 2k pro Tag für eine Arbeit, die auch ein Praktikant machen könnte.

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WiWi Gast

Unternehmensberater - 3 Jahresbericht

Mal die andere Seite eines Manager aus T3 mit DAX Mandaten.

Die Ausschreibungen, die wir auf den Tisch bekommen sind zumeist von X Fachabteilungen zusammengeschustert. Strotzen vor Rechtscheibfehlern und widersprechen sich inhaltlich bzw. sind ungenau. Man merkt, dass die Ersteller inhaltlich keine Ahnung haben. Insbesondere, wenn es um innovative Themen geht.

Und dieses ganze Gejammer von Internen wir Berater wäre so nutzlos. Dann macht es halt alleine. Euer Management traut es euch anscheinend jedoch nicht zu.

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WiWi Gast

Unternehmensberater - 3 Jahresbericht

Aber auch bei Kompetens, kann man trotzdem mal die Frage aufwerfen ob Tagessätze von 2k gerechtfertigt sind, oder?

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WiWi Gast

Unternehmensberater - 3 Jahresbericht

WiWi Gast schrieb am 28.09.2019:

Mal die andere Seite eines Manager aus T3 mit DAX Mandaten.

Die Ausschreibungen, die wir auf den Tisch bekommen sind zumeist von X Fachabteilungen zusammengeschustert. Strotzen vor Rechtscheibfehlern und widersprechen sich inhaltlich bzw. sind ungenau. Man merkt, dass die Ersteller inhaltlich keine Ahnung haben. Insbesondere, wenn es um innovative Themen geht.

Und dieses ganze Gejammer von Internen wir Berater wäre so nutzlos. Dann macht es halt alleine. Euer Management traut es euch anscheinend jedoch nicht zu.

War 3 Jahre bei einer big 4 im strategischen Arm. Kann den post 100% nachvollziehen. War lange in dax Automotive unterwegs und das ganze rumgeheule und bashing gegen Berater kam surprise surprise von der Arbeitsebene und nicht vom Sponsor (3 Ebenen über den Jammerlappen, OMK, HAL etc.) die haben uns ganz klar gewarnt, dass viele „in der Arbeitsebene“ keine Ahnung von Management-Themen haben, in Silos denken und genau ihren Job machen und nicht mehr! Bei tiefgreifendem Veränderungen oder Analysen fehlt denen Methodik, Mindset und vor allem das Know-how. Darüberhinaus sehen sie im Berater die Gefahr des Aufdeckers. Nicht zuletzt haben wir etliche Redundanzen und Ineffizienzen identifiziert und dann ist klar, wer der Buhmann ist.

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WiWi Gast

Unternehmensberater - 3 Jahresbericht

WiWi Gast schrieb am 29.09.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.09.2019:

Mal die andere Seite eines Manager aus T3 mit DAX Mandaten.

Die Ausschreibungen, die wir auf den Tisch bekommen sind zumeist von X Fachabteilungen zusammengeschustert. Strotzen vor Rechtscheibfehlern und widersprechen sich inhaltlich bzw. sind ungenau. Man merkt, dass die Ersteller inhaltlich keine Ahnung haben. Insbesondere, wenn es um innovative Themen geht.

Und dieses ganze Gejammer von Internen wir Berater wäre so nutzlos. Dann macht es halt alleine. Euer Management traut es euch anscheinend jedoch nicht zu.

War 3 Jahre bei einer big 4 im strategischen Arm. Kann den post 100% nachvollziehen. War lange in dax Automotive unterwegs und das ganze rumgeheule und bashing gegen Berater kam surprise surprise von der Arbeitsebene und nicht vom Sponsor (3 Ebenen über den Jammerlappen, OMK, HAL etc.) die haben uns ganz klar gewarnt, dass viele „in der Arbeitsebene“ keine Ahnung von Management-Themen haben, in Silos denken und genau ihren Job machen und nicht mehr! Bei tiefgreifendem Veränderungen oder Analysen fehlt denen Methodik, Mindset und vor allem das Know-how. Darüberhinaus sehen sie im Berater die Gefahr des Aufdeckers. Nicht zuletzt haben wir etliche Redundanzen und Ineffizienzen identifiziert und dann ist klar, wer der Buhmann ist.

Viele sehen im Berater häufig auch den, der der Leitung Arbeitsplatzabbau vorschlägt, was ja dann meist die in der "Arbeitsebene" betrifft. Vielleicht mögen die deshalb auch keine Berater? Ist aber nur so ne Idee.

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WiWi Gast

Unternehmensberater - 3 Jahresbericht

WiWi Gast schrieb am 29.09.2019:

WiWi Gast schrieb am 29.09.2019:

WiWi Gast schrieb am 28.09.2019:

Mal die andere Seite eines Manager aus T3 mit DAX Mandaten.

Die Ausschreibungen, die wir auf den Tisch bekommen sind zumeist von X Fachabteilungen zusammengeschustert. Strotzen vor Rechtscheibfehlern und widersprechen sich inhaltlich bzw. sind ungenau. Man merkt, dass die Ersteller inhaltlich keine Ahnung haben. Insbesondere, wenn es um innovative Themen geht.

Und dieses ganze Gejammer von Internen wir Berater wäre so nutzlos. Dann macht es halt alleine. Euer Management traut es euch anscheinend jedoch nicht zu.

War 3 Jahre bei einer big 4 im strategischen Arm. Kann den post 100% nachvollziehen. War lange in dax Automotive unterwegs und das ganze rumgeheule und bashing gegen Berater kam surprise surprise von der Arbeitsebene und nicht vom Sponsor (3 Ebenen über den Jammerlappen, OMK, HAL etc.) die haben uns ganz klar gewarnt, dass viele „in der Arbeitsebene“ keine Ahnung von Management-Themen haben, in Silos denken und genau ihren Job machen und nicht mehr! Bei tiefgreifendem Veränderungen oder Analysen fehlt denen Methodik, Mindset und vor allem das Know-how. Darüberhinaus sehen sie im Berater die Gefahr des Aufdeckers. Nicht zuletzt haben wir etliche Redundanzen und Ineffizienzen identifiziert und dann ist klar, wer der Buhmann ist.

Viele sehen im Berater häufig auch den, der der Leitung Arbeitsplatzabbau vorschlägt, was ja dann meist die in der "Arbeitsebene" betrifft. Vielleicht mögen die deshalb auch keine Berater? Ist aber nur so ne Idee.

Ob das dann ehrlich und aufrichtig ist? Unternehmen ist kein Wohlfahrtsverband. Die 100k Sachbearbeiter, die 1h für das verfassen einer E-Mail brauchen kann niemand gebrauchen. #leanorga

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WiWi Gast

Unternehmensberater - 3 Jahresbericht

Ich denke das Berater durchaus ihre Berechtigung haben, wobei ich auch hier kein Allheilmittel sehe.

Einerseits finde ich es gut, die Perspektive von außen zu habe und halte es für essentielle um Prozesse zu hinterfragen. Auch strategische Ausrichtung kann hier durchaus unterstützt werden. Insbesondere zur Implementierung von z.b. neuen Systemen oder techniken finde ich es sehr gut Experten im Haus zu haben!

Grundsätzlich muss man aber sicher auch eingestehen, das Unternehmensberater auch nur mit Wasser kochen. Die Methoden zur z.b. Strategie Findung sind gut umgesetzt aber sicherlich auch nicht revolutionäre, genauso wie man natürlich auch einräumen muss das auch viel Hintergrund wissen über Branche und Betrieb oft fehlt (das ist kein Angriff, woher soll es auch kommen?). Da mag aber auch das Problem im Management liegen, die mittlerweile auch gerne Entscheidungen und Projekte auf Berater abwälzt.

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