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Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Hallo zusammen,

aus dem gegebenen politischen Anlass würde mich interessieren, ob Consulting ohne innerdeutsche Kurzstreckenflüge überhaupt noch machbar ist?
V.a die Entwicklung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie (Remote-Work) würde mich interessieren.

Was denkt ihr?

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Also zu mindestens in den drei in denen ich ein Praktikum gemacht habe, gab es einige die fast ausschließlich Bahn gefahren sind. Gab zwar auch das Gegenteil aber die Bahnfahrer haben eigentlich gut gezeigt, dass es eben möglich ist und zu mindestens (Ich habe nicht so wirklich darüber diskutiert aber manche erzählen dann ja gerne darüber) haben über das Bahnfahren eher sehr positiv gesprochen.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 16.05.2021:

Hallo zusammen,

aus dem gegebenen politischen Anlass würde mich interessieren, ob Consulting ohne innerdeutsche Kurzstreckenflüge überhaupt noch machbar ist?
V.a die Entwicklung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie (Remote-Work) würde mich interessieren.

Was denkt ihr?

Ich denke das wird auch ohne Flüge gehen, wenn es sein muss. So groß sind die zeitlichen Unterschied gar nicht, wenn man mit der Bahn fährt. Ich gehe davon aus, dass wenn es tatsächlich keine Flüge mehr geben sollte, man Montags etwas später ankommt und Donnerstags ggf. etwas früher den Heimweg antritt.

Ein wirklicher Zeitverlust ist es wahrscheinlich gar nicht, zumindest wenn man mit dem Zug halbwegs durchfahren kann, weil du im Zug besser arbeiten kannst als wenn du den Flieger nimmst. Wenn man dann noch irgendwann mal stabiles Internet im Zug hätte, ein Traum.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Wo ein Wille, da ein Weg.

Gerade in Zeiten von Corona hat sich gezeigt, dass man nicht mehr 4 Tage die Woche vor Ort sein muss. Klar, nur Home Office ist auch keine Lösung. Schaut man aber nach vorne, schätze ich, dass es auf den meisten Projekten zu einer Hybridlösung kommen wird, bei dir man - im Idealfall - eine Woche vor ist und Termine und Workshops durchboxt und die nächste Woche dann remote wieder Strecke macht.

Auf kürzeren Distanzen nehmen sich Flieger und Zug nicht viel. Auf längeren Strecken (MUC - HAM) finde ich das Bisschen mehr mit der Bahn vertretbar, wenn man dafür nur jede zweite Woche anreist.

PS:
Bin bei einer T2 und seit zwei Jahren nicht mehr innerdeutsch geflogen (zugegebenermaßen erleichtert durch Covid).

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Consulting ist selbst gänzlich Remote gut möglich, zumindest für die Clienten und die Partner. Consultants buckeln dafür mehr, haben keine Fancy 5* Hotels und erleben weniger, müssen dafür aber quasi von 7-Mitternacht oder länger durchgehend erreichbar sein. Manche bevorzugen aber das HO aus mir unerklärlichem Grund.

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ExBerater

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

  1. Ja, alles ist möglich. Man muss sich nur anpassen.
  2. Es kommt vor allem aber auch darauf an, wie man Kurzstrecke definiert.

Wenn Kurzstrecke alles in Deutschland ist, wird das schon größere Auswirkungen haben. Man kann nicht Montagsmorgens erwarten um 10 Uhr beim Kunden zu sein, wenn die Zugreise von Hamburg nach München 6 oder gar 8 Stunden dauert.
Ich finde, als erstes müssen wirklich die absurden echten Kurzstrecken weg: DUS-FRA. FRA-MUC, HAM-BER,... Man kann es so machen wir in Frankreich jetzt: Überall wo eine Zugverbindung ist die weniger als X Stunden dauert, darf es keinen Flug geben.

Ich kann mir zb Vorstellen, dass man generell nach Corona mehr aus dem Büro arbeitet (oder gar home office), und wenn man Anreisen muss, könnte man das zB Montagsnachmittags machen, um dann Dienstagsmorgens früh beim Kunden zu sein.

Was HOFFENTLICH aufhört, ist das oberalberne Business-Kasper-Gefliege der Partner, die drei mal am Tag von DUS nach HAM, von HAM nach BER, von BER nach STU fliegen weil sie so wichtig sind

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 17.05.2021:

Consulting ist selbst gänzlich Remote gut möglich, zumindest für die Clienten und die Partner. Consultants buckeln dafür mehr, haben keine Fancy 5* Hotels und erleben weniger, müssen dafür aber quasi von 7-Mitternacht oder länger durchgehend erreichbar sein. Manche bevorzugen aber das HO aus mir unerklärlichem Grund.

Wieso erreichbar sein? Wieso nicht einfach Feierabend machen wenn es abends nichts mehr zu tun gibt?

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Also wenn ich es richtig verstanden habe würde bspw. HAM - MUC bleiben, da fliegen deutlich schneller ist. Bei bspw. FRA - MUC ist die Bahn definitiv schneller, vor allem wegen der Lage des MUC. FRA - BER ebenso.

T2 Beratung, Projekt in Eschborn bei FFM, homebase Hamburg:

Mit der S Bahn 10-15 min zum HBF, Zug FFM Hamburg ca. 4:20, 20 min U Bahn Hamburg. Gesamtzeit ca. 5h

Zum Flughafen mit Taxi dank Verkehr eher 20-25, 1,5h vor Boarding da, 1h Flug, vom Flieger in die Bahn mind. 30 min, 25 min U Bahn
Gesamtzeit: ca. 5h

Ich wohne genau in der Mitte zwischen Flughafen und HBF, macht also bei mir keinen Unterschied. Je nachdem wo man wohnt kann das eine schon deutlich günstiger sein als das andere, bspw. MUC oder BER.

Für mich als Hamburger sind eigentlich nur Südziele wie Stuttgart und München schon vorher Flugrelevant und so wie ich es verstanden habe dürfen hier die Flüge auch bleiben, da es eben deutlich schneller ist als die Bahn. Von Hamburg nach Berlin, Köln, Düsseldorf oder Frankfurt bin ich entweder schneller oder gleich schnell, da fahr ich auch gerne mit der Bahn.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Stimme den anderen Postern zu. Prinzipiell wird meiner Meinung nach das Fliegen allgemein zu sehr dämonisiert - dennoch finde ich es wichtig und richtig, auf "unnötige" Flüge zu verzichten.

Hierunter fallen meiner Meinung nach auch die meisten Inlandsflüge. Geht man davon aus, dass das Bahnfahren tatsächlich attraktiver gemacht wird und langfristig nach der Pandemie ein Hybrid-Model aus Remote und vor Ort gefahren wird, dann funktioniert das Ganze auch noch besser.

Finde es aber auch jetzt schon kein Problem, mit der Bahn anzureisen. Das Fliegen ist schlicht und ergreifend einfach nur Wichtigtuerei und mehr nicht.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Ich würde in Deutschland nie mit der Bahn fahren sofern es nicht unbedingt sein muss. Alles was mit dem Flieger schneller möglich ist fliege ich und alles andere fahre ich mit dem Auto.

Ich habe immer mal wieder versucht ein paar Strecken mit der Bahn zurückzulegen aber es funktioniert einfach nicht. Ich habe knapp 10 Jahre 10 Minuten vom Hauptbahnhof in München weg gewohnt und bin trotzdem lieber mit dem Auto zum Flughafen raus. Quasi jedes Mal wenn ich mit der Bahn gefahren bin kam sie zu spät oder wir kamen zu spät an. Dann das Rumdiskutieren wenn irgendwer auf dem reservierten Platz sitzt, die Innenausstattung bitte mal eine Erste Klasse in Japan oder China anschauen, der am Platz Service der stundenlang nicht mit der Bestellung auftaucht, Klimaanlage im Sommer, das tolle Wlan ... .

Mir würde aus Münchner Sicht innerdeutsch keine Strecke einfallen die ich mit der Bahn bevorzugt zurücklegen würde. Maximal die neue Berlin Route könnte man mal ausprobieren aber auch die ist zeitlich ein Witz wenn ich es wieder mit Japan oder China vergleiche.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 17.05.2021:

Also wenn ich es richtig verstanden habe würde bspw. HAM - MUC bleiben, da fliegen deutlich schneller ist. Bei bspw. FRA - MUC ist die Bahn definitiv schneller, vor allem wegen der Lage des MUC. FRA - BER ebenso.

T2 Beratung, Projekt in Eschborn bei FFM, homebase Hamburg:

Mit der S Bahn 10-15 min zum HBF, Zug FFM Hamburg ca. 4:20, 20 min U Bahn Hamburg. Gesamtzeit ca. 5h

Zum Flughafen mit Taxi dank Verkehr eher 20-25, 1,5h vor Boarding da, 1h Flug, vom Flieger in die Bahn mind. 30 min, 25 min U Bahn
Gesamtzeit: ca. 5h

Ich wohne genau in der Mitte zwischen Flughafen und HBF, macht also bei mir keinen Unterschied. Je nachdem wo man wohnt kann das eine schon deutlich günstiger sein als das andere, bspw. MUC oder BER.

Für mich als Hamburger sind eigentlich nur Südziele wie Stuttgart und München schon vorher Flugrelevant und so wie ich es verstanden habe dürfen hier die Flüge auch bleiben, da es eben deutlich schneller ist als die Bahn. Von Hamburg nach Berlin, Köln, Düsseldorf oder Frankfurt bin ich entweder schneller oder gleich schnell, da fahr ich auch gerne mit der Bahn.

1,5h vor Boarding da ist ja wirklich absurd bei Inlandsflügen. Ich komme in München rd. 5min vor Boarding an, laufe durch und steige ein. Wenn man mal (1 von 30 Fällen) einen Flug deshalb verpasst nimmt man (pre-corona Zeiten) halt einfach den nächsten der idR. 30-40min später geht.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Ohne den Airport Lifestyle ist Consulting doch uninteressant.

WiWi Gast schrieb am 16.05.2021:

Hallo zusammen,

aus dem gegebenen politischen Anlass würde mich interessieren, ob Consulting ohne innerdeutsche Kurzstreckenflüge überhaupt noch machbar ist?
V.a die Entwicklung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie (Remote-Work) würde mich interessieren.

Was denkt ihr?

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Voice of Reason

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

1,5hrs vor Boarding...
lol.
Da liege ich noch im Bett und schlafe.

Ich werde weiterhin ein großer Fan von Inlandsflügen bleiben.
Einzige Ausnahme: FRA - MUC, da hast Du wirklich quasi keinen zeitlichen Vorteil.
Aber alle anderen Standardverbindungen sind per Flieger signifikant schneller und hat vor allem eine viel geringere Varianz in der tatsächlichen Reisedauer.

Ja, gelegentlich ist der Flieger mal 20min verspätet und viiiiiel seltener mal 1hrs verspätet oder fällt aus - bei der Bahn ist es quasi die Regel. Oder Sitzreservierungen funktionieren nicht und ich muss 4-5hrs stehen oder oder oder.

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ExBerater

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Interessant.
In München steht man auch trotz Priority, Senior,... Status oft mal eine Stunde im Security.

Aber ja, ich habe die Kollegen geliebt, auf die man dann warten musste und für die man dann die Crew am Gate belabern sollte, nur weil sie wieder auf den letzten Drücker kommen wollten.

Also, weniger als 30min vor Abflug ist praktisch unmöglich. Das reden sich aber immer wieder erstaunlich viele gerne ein.

WiWi Gast schrieb am 17.05.2021:

Also wenn ich es richtig verstanden habe würde bspw. HAM - MUC bleiben, da fliegen deutlich schneller ist. Bei bspw. FRA - MUC ist die Bahn definitiv schneller, vor allem wegen der Lage des MUC. FRA - BER ebenso.

T2 Beratung, Projekt in Eschborn bei FFM, homebase Hamburg:

Mit der S Bahn 10-15 min zum HBF, Zug FFM Hamburg ca. 4:20, 20 min U Bahn Hamburg. Gesamtzeit ca. 5h

Zum Flughafen mit Taxi dank Verkehr eher 20-25, 1,5h vor Boarding da, 1h Flug, vom Flieger in die Bahn mind. 30 min, 25 min U Bahn
Gesamtzeit: ca. 5h

Ich wohne genau in der Mitte zwischen Flughafen und HBF, macht also bei mir keinen Unterschied. Je nachdem wo man wohnt kann das eine schon deutlich günstiger sein als das andere, bspw. MUC oder BER.

Für mich als Hamburger sind eigentlich nur Südziele wie Stuttgart und München schon vorher Flugrelevant und so wie ich es verstanden habe dürfen hier die Flüge auch bleiben, da es eben deutlich schneller ist als die Bahn. Von Hamburg nach Berlin, Köln, Düsseldorf oder Frankfurt bin ich entweder schneller oder gleich schnell, da fahr ich auch gerne mit der Bahn.

1,5h vor Boarding da ist ja wirklich absurd bei Inlandsflügen. Ich komme in München rd. 5min vor Boarding an, laufe durch und steige ein. Wenn man mal (1 von 30 Fällen) einen Flug deshalb verpasst nimmt man (pre-corona Zeiten) halt einfach den nächsten der idR. 30-40min später geht.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 17.05.2021:

Also wenn ich es richtig verstanden habe würde bspw. HAM - MUC bleiben, da fliegen deutlich schneller ist. Bei bspw. FRA - MUC ist die Bahn definitiv schneller, vor allem wegen der Lage des MUC. FRA - BER ebenso.

T2 Beratung, Projekt in Eschborn bei FFM, homebase Hamburg:

Mit der S Bahn 10-15 min zum HBF, Zug FFM Hamburg ca. 4:20, 20 min U Bahn Hamburg. Gesamtzeit ca. 5h

Zum Flughafen mit Taxi dank Verkehr eher 20-25, 1,5h vor Boarding da, 1h Flug, vom Flieger in die Bahn mind. 30 min, 25 min U Bahn
Gesamtzeit: ca. 5h

Ich habe selbst 7 Jahre lang Consulting gemacht mit Homebase Frankfurt bzw. München und verstehe zwei Punkte in deiner Aufzählung nicht:

  1. Normal ist man ca. 1h vor Abflug am Flughafen und nicht 1,5h vor Boarding (!)
  2. Normal fährt man vom Flughafen mit dem Taxi zum Kunden

Dann macht man so gut wie jede innerdeutsche Strecke auch Tür zu Tür in unter 4 Stunden (im Idealfall in unter 3,5 Stunden).

Auch MUC-FRA ist mit dem Flieger Tür zu Tür i.d.R. schneller als mit dem Zug. Ich bin die Strecke aber auch in Summe rund 1 Jahr mit dem Zug gefahren, weil 1. die max. 30 Minuten Zeitersparnis mit dem Flieger den Vorteil der >3-stündigen Fahrt ohne ständige Fortbewegungsmittel-Wechsel nicht schlagen und 2. die Taxifahrten zum/vom MUC und FRA schon teurer sind als das Bahnticket - und dann kommen dazu noch 500-700 EUR für die LH.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Das mag sein, wenn man unter der Woche in München ist und aus Düsseldorf o.ä. einfliegt.

Mit München als Homebase in 5 Jahren Consulting kann ich das ansonsten überhaupt nicht bestätigen. Montagmorgen um 06:30-07:00 Uhr bin ich in 9/10 Fällen in max. 5-10 Minuten durch die Security gekommen. Nur in Ausnahmefällen hat das mal 30 Minuten o.ä. gedauert, eine Stunde habe ich nie gewartet - und das an der normalen Security ohne Status.

Der Verkehr am Montagmorgen rein und am Donnerstagnachmittag raus aus München muss auch sehr eklig sein. War andersherum aber auch (fast) nie ein Problem.

ExBerater schrieb am 17.05.2021:

Interessant.
In München steht man auch trotz Priority, Senior,... Status oft mal eine Stunde im Security.

Aber ja, ich habe die Kollegen geliebt, auf die man dann warten musste und für die man dann die Crew am Gate belabern sollte, nur weil sie wieder auf den letzten Drücker kommen wollten.

Also, weniger als 30min vor Abflug ist praktisch unmöglich. Das reden sich aber immer wieder erstaunlich viele gerne ein.

WiWi Gast schrieb am 17.05.2021:

Also wenn ich es richtig verstanden habe würde bspw. HAM - MUC bleiben, da fliegen deutlich schneller ist. Bei bspw. FRA - MUC ist die Bahn definitiv schneller, vor allem wegen der Lage des MUC. FRA - BER ebenso.

T2 Beratung, Projekt in Eschborn bei FFM, homebase Hamburg:

Mit der S Bahn 10-15 min zum HBF, Zug FFM Hamburg ca. 4:20, 20 min U Bahn Hamburg. Gesamtzeit ca. 5h

Zum Flughafen mit Taxi dank Verkehr eher 20-25, 1,5h vor Boarding da, 1h Flug, vom Flieger in die Bahn mind. 30 min, 25 min U Bahn
Gesamtzeit: ca. 5h

Ich wohne genau in der Mitte zwischen Flughafen und HBF, macht also bei mir keinen Unterschied. Je nachdem wo man wohnt kann das eine schon deutlich günstiger sein als das andere, bspw. MUC oder BER.

Für mich als Hamburger sind eigentlich nur Südziele wie Stuttgart und München schon vorher Flugrelevant und so wie ich es verstanden habe dürfen hier die Flüge auch bleiben, da es eben deutlich schneller ist als die Bahn. Von Hamburg nach Berlin, Köln, Düsseldorf oder Frankfurt bin ich entweder schneller oder gleich schnell, da fahr ich auch gerne mit der Bahn.

1,5h vor Boarding da ist ja wirklich absurd bei Inlandsflügen. Ich komme in München rd. 5min vor Boarding an, laufe durch und steige ein. Wenn man mal (1 von 30 Fällen) einen Flug deshalb verpasst nimmt man (pre-corona Zeiten) halt einfach den nächsten der idR. 30-40min später geht.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Selbstverständlich ist das machbar. Es interessiert auch den Arbeitgeber und Kunden nicht, wie du hinkommst, sondern nur, dass du hinkommst. Dann fährt man halt ein paar Stündchen eher los oder nimmt die Bahn. Was ist das Problem?

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Was HOFFENTLICH aufhört, ist das oberalberne Business-Kasper-Gefliege der Partner, die drei mal am Tag von DUS nach HAM, von HAM nach BER, von BER nach STU fliegen weil sie so wichtig sind

Haha, das erinnert mich an einen alten Sketch aus der Bully-Parade; einfach mal bei Youtube "Business Kasper" eingeben.
Dass passt so unfassbar gut. >Ich flieg nach Berlin, dort sitzt dann ein anderer Business Kasper, der fliegt dann für mich runter nach München...<

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Ich weiß nicht an welchem Münchner Flughafen du warst aber mit FTL Status kannst du in die C Schlange und mit SEN in die F Schlange. In 90% (sogar in Urlaubszeiten) bist du da in 10min locker durch. In wenigen Ausnahmefällen halt wie gesagt nächster Flieger.

Zwischendurch gabs in Muc sogar mal die "City-Hopper Lines" in die man nur mit innerdeutschem Ticket durfte, da war man dann wirklich in 2min durch.

Mit der neuen Technik am Muc muss man nichtmal mehr seinen Laptop und Kulturbeutel aus der Tasche holen.

ExBerater schrieb am 17.05.2021:

Interessant.
In München steht man auch trotz Priority, Senior,... Status oft mal eine Stunde im Security.

Aber ja, ich habe die Kollegen geliebt, auf die man dann warten musste und für die man dann die Crew am Gate belabern sollte, nur weil sie wieder auf den letzten Drücker kommen wollten.

Also, weniger als 30min vor Abflug ist praktisch unmöglich. Das reden sich aber immer wieder erstaunlich viele gerne ein.

WiWi Gast schrieb am 17.05.2021:

Also wenn ich es richtig verstanden habe würde bspw. HAM - MUC bleiben, da fliegen deutlich schneller ist. Bei bspw. FRA - MUC ist die Bahn definitiv schneller, vor allem wegen der Lage des MUC. FRA - BER ebenso.

T2 Beratung, Projekt in Eschborn bei FFM, homebase Hamburg:

Mit der S Bahn 10-15 min zum HBF, Zug FFM Hamburg ca. 4:20, 20 min U Bahn Hamburg. Gesamtzeit ca. 5h

Zum Flughafen mit Taxi dank Verkehr eher 20-25, 1,5h vor Boarding da, 1h Flug, vom Flieger in die Bahn mind. 30 min, 25 min U Bahn
Gesamtzeit: ca. 5h

Ich wohne genau in der Mitte zwischen Flughafen und HBF, macht also bei mir keinen Unterschied. Je nachdem wo man wohnt kann das eine schon deutlich günstiger sein als das andere, bspw. MUC oder BER.

Für mich als Hamburger sind eigentlich nur Südziele wie Stuttgart und München schon vorher Flugrelevant und so wie ich es verstanden habe dürfen hier die Flüge auch bleiben, da es eben deutlich schneller ist als die Bahn. Von Hamburg nach Berlin, Köln, Düsseldorf oder Frankfurt bin ich entweder schneller oder gleich schnell, da fahr ich auch gerne mit der Bahn.

1,5h vor Boarding da ist ja wirklich absurd bei Inlandsflügen. Ich komme in München rd. 5min vor Boarding an, laufe durch und steige ein. Wenn man mal (1 von 30 Fällen) einen Flug deshalb verpasst nimmt man (pre-corona Zeiten) halt einfach den nächsten der idR. 30-40min später geht.

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Voice of Reason

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

"Dann fährt man halt ein paar Stündchen eher los oder nimmt die Bahn. Was ist das Problem?"

Hä?

Willst Du Sonntagabend losfahren oder was?
Willst Du am Montag um 3:30 in Berlin aufstehen, damit Du um 4 losfährst, um dann um 9:30 in Köln oder München zu sein oder was?

WiWi Gast schrieb am 17.05.2021:

Selbstverständlich ist das machbar. Es interessiert auch den Arbeitgeber und Kunden nicht, wie du hinkommst, sondern nur, dass du hinkommst. Dann fährt man halt ein paar Stündchen eher los oder nimmt die Bahn. Was ist das Problem?

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

ExBerater schrieb am 17.05.2021:

Interessant.
In München steht man auch trotz Priority, Senior,... Status oft mal eine Stunde im Security.

Aber ja, ich habe die Kollegen geliebt, auf die man dann warten musste und für die man dann die Crew am Gate belabern sollte, nur weil sie wieder auf den letzten Drücker kommen wollten.

Also, weniger als 30min vor Abflug ist praktisch unmöglich. Das reden sich aber immer wieder erstaunlich viele gerne ein.

WiWi Gast schrieb am 17.05.2021:

Also wenn ich es richtig verstanden habe würde bspw. HAM - MUC bleiben, da fliegen deutlich schneller ist. Bei bspw. FRA - MUC ist die Bahn definitiv schneller, vor allem wegen der Lage des MUC. FRA - BER ebenso.

T2 Beratung, Projekt in Eschborn bei FFM, homebase Hamburg:

Mit der S Bahn 10-15 min zum HBF, Zug FFM Hamburg ca. 4:20, 20 min U Bahn Hamburg. Gesamtzeit ca. 5h

Zum Flughafen mit Taxi dank Verkehr eher 20-25, 1,5h vor Boarding da, 1h Flug, vom Flieger in die Bahn mind. 30 min, 25 min U Bahn
Gesamtzeit: ca. 5h

Ich wohne genau in der Mitte zwischen Flughafen und HBF, macht also bei mir keinen Unterschied. Je nachdem wo man wohnt kann das eine schon deutlich günstiger sein als das andere, bspw. MUC oder BER.

Für mich als Hamburger sind eigentlich nur Südziele wie Stuttgart und München schon vorher Flugrelevant und so wie ich es verstanden habe dürfen hier die Flüge auch bleiben, da es eben deutlich schneller ist als die Bahn. Von Hamburg nach Berlin, Köln, Düsseldorf oder Frankfurt bin ich entweder schneller oder gleich schnell, da fahr ich auch gerne mit der Bahn.

1,5h vor Boarding da ist ja wirklich absurd bei Inlandsflügen. Ich komme in München rd. 5min vor Boarding an, laufe durch und steige ein. Wenn man mal (1 von 30 Fällen) einen Flug deshalb verpasst nimmt man (pre-corona Zeiten) halt einfach den nächsten der idR. 30-40min später geht.

In MUC mit dem seperaten First Class Check-in als Senator? Wer kennt es nicht. Dauert 5 min.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Ankunft am Flughafen 5 Minuten vor Boarding ist einfach utopisch.

In meinen gefühlt letzten 100 Flügen aus München, war das schnellste vom Aussteigen aus dem Taxi bis zum Gate ca. 15 Minuten.

Aber dann darfst du kein Gate am Satelliten erwischen und es darf keinerlei Verzögerung an der Security geben. Selbst mit Status hatte ich nie den Fall (vor Corona), dass ich nicht mindestens ein paar Minuten an der Security warten musste.

Von Frankfurt und den langen wegen ganz zu schweigen.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 17.05.2021:

Zum Flughafen mit Taxi dank Verkehr eher 20-25, 1,5h vor Boarding da, 1h Flug, vom Flieger in die Bahn mind. 30 min, 25 min U Bahn
Gesamtzeit: ca. 5h

Mal ganz abgesehen von den schon kommentierten, völlig überzogenen 1,5h vorm Boarding: ich komme in der Rechnung oben nur auf knapp 4h (mit realistischer Ankunft 30 Minuten vor Abflug dann auf 3h), vielleicht kann ich auch einfach bloss nicht rechnen.

Damit Bahnfahren in Deutschland kompetitiv wird, bräuchte es ein durchgehendes dediziertes Streckennetz für Hochgeschwindigkeitszüge, ohne Berührungspunkte zum sonstigen Bahnverkehr. Die paar vereinzelten Kilometer Sprinter-Strecke sind ja ganz nett, bringen halt bloss exakt nix wenn der ICE davor und danach doch wieder hinter jedem Bummelzug festhängt und so regelmässig zu spät kommt.

Um sich anzuschauen wie so was funktioniert muss man auch nicht bis nach China oder Japan, selbst Spanien hat das hingekriegt - seit der AVE die 600km zwischen Madrid und Barcelona in etwas über 2h macht, braucht man da tatsächlich nicht mehr zwingend eine Flugverbindung. Verspätungen gibt es da im Übrigen praktisch auch nicht, da man sonst sehr schnell seinen Ticketpreis zurück bekommt.

antworten
ExBerater

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Exakt so ist es. Aber wenn ich in MUC gewohnt hätte, wäre ich auch deutlich seltener geflogen weil ein großer Teil meiner Projekte in der Gegend waren.

Dennoch halte ich das für etwas untertrieben.
Allein die Wege am MUC sind so pervers, dass man manchmal 15min läuft je nach Gate - und man darf ja nur bis x Minuten vor Abflug boarden und dann ist man ständig noch in einem Bus der gefühlt eine Stunde zum Flieger fährt, und dann das boarden und warten sind noch mal 20 Minuten
Wie gesagt: Die meisten lügen sich da selbst etwas vor. Weniger als eine Stunde vor Ablug aus dem Taxi halte ich für ambitioniert.

Vom Weg MUC in die Stadt am Montagmorgen will ich gar nicht reden.

Auch nicht davon, dass man mit 300 Sardinen in eine Dose gepfercht wird ohne das man wirklich arbeiten kann, während man in der Bahn im Grunde 4 Stunden produktiv sein kann wenn man will und selbst in der 2ten Klasse viel mehr Platz hat.

Ich fliege zwar kaum noch - und wenn dann nur ins Ausland - aber ich wäre inzwischen ein Bahn Fan
WiWi Gast schrieb am 17.05.2021:

Das mag sein, wenn man unter der Woche in München ist und aus Düsseldorf o.ä. einfliegt.

Mit München als Homebase in 5 Jahren Consulting kann ich das ansonsten überhaupt nicht bestätigen. Montagmorgen um 06:30-07:00 Uhr bin ich in 9/10 Fällen in max. 5-10 Minuten durch die Security gekommen. Nur in Ausnahmefällen hat das mal 30 Minuten o.ä. gedauert, eine Stunde habe ich nie gewartet - und das an der normalen Security ohne Status.

Der Verkehr am Montagmorgen rein und am Donnerstagnachmittag raus aus München muss auch sehr eklig sein. War andersherum aber auch (fast) nie ein Problem.

ExBerater schrieb am 17.05.2021:

Interessant.
In München steht man auch trotz Priority, Senior,... Status oft mal eine Stunde im Security.

Aber ja, ich habe die Kollegen geliebt, auf die man dann warten musste und für die man dann die Crew am Gate belabern sollte, nur weil sie wieder auf den letzten Drücker kommen wollten.

Also, weniger als 30min vor Abflug ist praktisch unmöglich. Das reden sich aber immer wieder erstaunlich viele gerne ein.

WiWi Gast schrieb am 17.05.2021:

Also wenn ich es richtig verstanden habe würde bspw. HAM - MUC bleiben, da fliegen deutlich schneller ist. Bei bspw. FRA - MUC ist die Bahn definitiv schneller, vor allem wegen der Lage des MUC. FRA - BER ebenso.

T2 Beratung, Projekt in Eschborn bei FFM, homebase Hamburg:

Mit der S Bahn 10-15 min zum HBF, Zug FFM Hamburg ca. 4:20, 20 min U Bahn Hamburg. Gesamtzeit ca. 5h

Zum Flughafen mit Taxi dank Verkehr eher 20-25, 1,5h vor Boarding da, 1h Flug, vom Flieger in die Bahn mind. 30 min, 25 min U Bahn
Gesamtzeit: ca. 5h

Ich wohne genau in der Mitte zwischen Flughafen und HBF, macht also bei mir keinen Unterschied. Je nachdem wo man wohnt kann das eine schon deutlich günstiger sein als das andere, bspw. MUC oder BER.

Für mich als Hamburger sind eigentlich nur Südziele wie Stuttgart und München schon vorher Flugrelevant und so wie ich es verstanden habe dürfen hier die Flüge auch bleiben, da es eben deutlich schneller ist als die Bahn. Von Hamburg nach Berlin, Köln, Düsseldorf oder Frankfurt bin ich entweder schneller oder gleich schnell, da fahr ich auch gerne mit der Bahn.

1,5h vor Boarding da ist ja wirklich absurd bei Inlandsflügen. Ich komme in München rd. 5min vor Boarding an, laufe durch und steige ein. Wenn man mal (1 von 30 Fällen) einen Flug deshalb verpasst nimmt man (pre-corona Zeiten) halt einfach den nächsten der idR. 30-40min später geht.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Ich bin für den Job erst wenige Male geflogen, fahre stattdessen immer mit der Bahn (1. Klasse). Nicht primär der Umwelt wegen, sondern vor allem, weil ich direkt am Hbf wohne, wohingegen der Flughafen weiter außerhalb liegt. Da kommt es für mich zeitlich meist aufs Gleiche raus und ich finde Bahnfahren irgendwie angenehmer, 1. Klasse ist meistens leer und ruhig. Alle meine Kollegen fliegen lieber (und fast ausschließlich) und werfen mir fürs Bahnfahren auch regelmäßig schiefe Blicke zu. Sollten Inlandsflüge verboten werden, gäbe es da definitiv eine Menge Frust und Ärger. Möglich ist es mit der Bahn durchaus, aber ich kann verstehen, wenn man anders gelegen wohnt und daher aus Zeitgründen das Flugzeug präferiert.

antworten
ExBerater

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Das geht natürlich wunderbar wenn man in einem Land praktisch nur zwei Metropolen hat und nix im Weg liegt ;-)
Deutschland ist doch da "etwas" komplexer und regional verteilter.

Das Problem ist einfach: Die Höchstgeschwindigkeit ist relativ egal. Es geht nur darum wie oft der Zug halten muss. Wenn du in Deutschland nur 5 Strecken machen würdest, würde das gehen.
Top Business Flug Linien. DUS-MUC, BER-HAM, DUS-BER, HAM-MUC,...
Aber sobald du in Deutschland keinen Zwischenstopp einplanst, beschwert sich jeder Bürgermeister von Hintertupfingen und die Gründen noch dazu.

Müsste man kombinieren: Alle Kurzstreckenflüge weg, dafür High-Speed Linien mit maximal 2 Zwischenstopps. Dafür würde der aktuelle ICE auch völlig reichen

WiWi Gast schrieb am 17.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.05.2021:

Zum Flughafen mit Taxi dank Verkehr eher 20-25, 1,5h vor Boarding da, 1h Flug, vom Flieger in die Bahn mind. 30 min, 25 min U Bahn
Gesamtzeit: ca. 5h

Mal ganz abgesehen von den schon kommentierten, völlig überzogenen 1,5h vorm Boarding: ich komme in der Rechnung oben nur auf knapp 4h (mit realistischer Ankunft 30 Minuten vor Abflug dann auf 3h), vielleicht kann ich auch einfach bloss nicht rechnen.

Damit Bahnfahren in Deutschland kompetitiv wird, bräuchte es ein durchgehendes dediziertes Streckennetz für Hochgeschwindigkeitszüge, ohne Berührungspunkte zum sonstigen Bahnverkehr. Die paar vereinzelten Kilometer Sprinter-Strecke sind ja ganz nett, bringen halt bloss exakt nix wenn der ICE davor und danach doch wieder hinter jedem Bummelzug festhängt und so regelmässig zu spät kommt.

Um sich anzuschauen wie so was funktioniert muss man auch nicht bis nach China oder Japan, selbst Spanien hat das hingekriegt - seit der AVE die 600km zwischen Madrid und Barcelona in etwas über 2h macht, braucht man da tatsächlich nicht mehr zwingend eine Flugverbindung. Verspätungen gibt es da im Übrigen praktisch auch nicht, da man sonst sehr schnell seinen Ticketpreis zurück bekommt.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Bin nicht der Vorposter, aber es geht primär nicht um den Zug (ICE) oder die Anzahl der Stopps, sondern die Infrastruktur.

Ein Schaffner meinte mal zu mir, dass 70% der Verspätungen entstehen, weil die Gleise nicht frei sind und meistens der "schnelle" ICE hinter einer RB fahren muss. Dazu dann noch die alte Infrastruktur mit teils uralten Weichen und Stellwerken.

Alle Länder mit sehr starken Highspeed-Verbindungen haben fast ausnahmslos dedizierte Infrastruktur (z.B. Japan, China & Co.). Da spielt es erstmal keine Rolle, ob unser ICE 280 km/h oder 310 km/h fährt. Die RB auf dem gleichen Gleis davor mit 100 km/h ist eher das Problem.

Positives Beispiel für eine Entwicklung in diese Richtung ist die Strecke München - Berlin. Da existiert bei der Bahnfahrt eigentlich kein zeitlicher Nachteil mehr.

Und nein: Ich bin kein Bahn-Fan, aber ich musste realisieren, dass man zumindest von mir aus (München) nach Berlin keinen zeitlichen Vorteil mehr hat mit dem Flieger.

ExBerater schrieb am 17.05.2021:

Das geht natürlich wunderbar wenn man in einem Land praktisch nur zwei Metropolen hat und nix im Weg liegt ;-)
Deutschland ist doch da "etwas" komplexer und regional verteilter.

Das Problem ist einfach: Die Höchstgeschwindigkeit ist relativ egal. Es geht nur darum wie oft der Zug halten muss. Wenn du in Deutschland nur 5 Strecken machen würdest, würde das gehen.
Top Business Flug Linien. DUS-MUC, BER-HAM, DUS-BER, HAM-MUC,...
Aber sobald du in Deutschland keinen Zwischenstopp einplanst, beschwert sich jeder Bürgermeister von Hintertupfingen und die Gründen noch dazu.

Müsste man kombinieren: Alle Kurzstreckenflüge weg, dafür High-Speed Linien mit maximal 2 Zwischenstopps. Dafür würde der aktuelle ICE auch völlig reichen

WiWi Gast schrieb am 17.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.05.2021:

Zum Flughafen mit Taxi dank Verkehr eher 20-25, 1,5h vor Boarding da, 1h Flug, vom Flieger in die Bahn mind. 30 min, 25 min U Bahn
Gesamtzeit: ca. 5h

Mal ganz abgesehen von den schon kommentierten, völlig überzogenen 1,5h vorm Boarding: ich komme in der Rechnung oben nur auf knapp 4h (mit realistischer Ankunft 30 Minuten vor Abflug dann auf 3h), vielleicht kann ich auch einfach bloss nicht rechnen.

Damit Bahnfahren in Deutschland kompetitiv wird, bräuchte es ein durchgehendes dediziertes Streckennetz für Hochgeschwindigkeitszüge, ohne Berührungspunkte zum sonstigen Bahnverkehr. Die paar vereinzelten Kilometer Sprinter-Strecke sind ja ganz nett, bringen halt bloss exakt nix wenn der ICE davor und danach doch wieder hinter jedem Bummelzug festhängt und so regelmässig zu spät kommt.

Um sich anzuschauen wie so was funktioniert muss man auch nicht bis nach China oder Japan, selbst Spanien hat das hingekriegt - seit der AVE die 600km zwischen Madrid und Barcelona in etwas über 2h macht, braucht man da tatsächlich nicht mehr zwingend eine Flugverbindung. Verspätungen gibt es da im Übrigen praktisch auch nicht, da man sonst sehr schnell seinen Ticketpreis zurück bekommt.

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ExBerater

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Ja die anderen Ländern haben es da oft aber viel leichter als Deutschlnd weil es - ironischerweise - viel weniger Bahnstrecken gibt und weniger Legacy-Linien.
Also, Deutschland ist sozusagen bei den Highspeed Strecken etwas schlechter weil es zu viele normale Strecken gibt. Meines Wissens nach hat Deutschland eines der dichtesten Schienennetze der Welt (gilt natürlich auch für Autobahnen... ja wir sind schon ein echt schwaches Land...)

aber alles egal: man muss es politisch einfach nur WOLLEN und dann ENTSCHEIDEN. Wenn es Flüge unter 50min nicht mehr gibt, gibt es bald auch schnellere und mehr Zugverbindungen und die Leute passen sich an.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Kleine Ergänzung noch: ein weiteres Problem in D ist, dass Güter- und Personenverkehr sich die Schiene teilen müssen. Das führt wohl auch zu diversen Verspätungen weil komplex zu managen.

Ansonsten, wenn die Regelung kommt hoffe ich sehr, dass zumindest die 1. Klasse deutlich upgegraded wird. Damit meine ich jetzt nicht Richtung Luxus sondern ganz einfach verlässlicher, pünktlicher Service mit Sitzplatzgarantie. Ich hatte es bspw. auf der Strecke DUS STR diverse Male das Wagen fehlten und die Bahn derart überbucht war das ich mit spontanem Ticket 2 Std schwitzend im Gang stehen durfte (trotz 200€ irgendwas Ticket).

Bin nach einigen Frusterlebnissen auf der Strecke DUS STR konsequent auf den Flieger umgestiegen weil in Summe einfach das viel viel angenehmere Reiseerlebnis.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Fährst halt Bahn oder stellst einen Skype Ternin ein. Verstehe sowieso nicht warum die Leute immer meinen fliegen zu müssen.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Wir hier alle die reine Reisezeit in den Raum werfen und dann 30min weniger als Vorteil propagieren. Klar man ist schnell dort, aber halt auch wie.

Bei Fliegen ist die Reisezeit durch ständige Wechsel unterbrochen. Die Zeit, die man an der Sec steht, kann man nichts machen. Dann die Start- und Landung, Ein und Aussteigen und von auserhalb der Stadt mit dem Taxi zum Kunden.

Bahn, einfach Ein- und Aussteigen bis kurz vor der Abfahrt/Ankunft. Und man ist mitten in der Stadt. Kann die Zeit fast komplett zum Arbeiten nutzen.
Was das Internet in der Bahn betrifft...ja das hat seine Mängel (aber siehst denn mit Internet im Flugzeug aus?). Das Bahn eigene WLAN benutzte ich nicht. Auch weil die Datenvolumenbegrenzung für meine Arbeit immer ein Witz war. Ich gehe einfach über Tethering mit meinem Smarphone ins Netz. Die Repeterconnection in der Bahn, ist im Gegensatz zum WLAN, sehr zuverlässig. Ist halt dann auf eigene Kosten.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Wie ist das mit Zubringerflügen? Also wenn ich von Hamburg nach Dallas fliege, geht das über FRA. Muss ich dann erst immer mit der Bahn inkl Gepäck nach Fra fahren? Das fände ich schon mühsam und würde ehdarauf hinauslaufen, dass ich dann über Amsterdam anstatt FRA fliege.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Naja von Str oder dus bist du mit dem Zug schneller am Fra als mit dem Flieger und bspw auf dem Rückweg auch flexibler wenn du von der Langstrecke kommst, da die Züge ofter fahren. Hamburg - Munchen ist natürlich eine andere Story

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Wie ist das mit Zubringerflügen? Also wenn ich von Hamburg nach Dallas fliege, geht das über FRA. Muss ich dann erst immer mit der Bahn inkl Gepäck nach Fra fahren? Das fände ich schon mühsam und würde ehdarauf hinauslaufen, dass ich dann über Amsterdam anstatt FRA fliege.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Wie ist das mit Zubringerflügen? Also wenn ich von Hamburg nach Dallas fliege, geht das über FRA. Muss ich dann erst immer mit der Bahn inkl Gepäck nach Fra fahren? Das fände ich schon mühsam und würde ehdarauf hinauslaufen, dass ich dann über Amsterdam anstatt FRA fliege.

Deswegen wird es auch nie zu dem Verbot kommen. Mögliche Lösungen wären aber LH Rail.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Geht auf jeden Fall und ist gut für die Umwelt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Wie ist das mit Zubringerflügen? Also wenn ich von Hamburg nach Dallas fliege, geht das über FRA. Muss ich dann erst immer mit der Bahn inkl Gepäck nach Fra fahren? Das fände ich schon mühsam und würde ehdarauf hinauslaufen, dass ich dann über Amsterdam anstatt FRA fliege.

Deswegen wird es auch nie zu dem Verbot kommen. Mögliche Lösungen wären aber LH Rail.

Da frag ich doch mal: Wie viel Gepäck schleppt ihr denn so mit euch? Ich habe genau einen Koffer, plus Laptoptasche Handgepäck. So dramatisch ist dass mit dem Gepäck im Zug nun wirklich nicht. Bin jeden Sommer Backpacken mit großen Rucksack und jeder Menge Aufbau außen drauf. Das ist zwar sperrig, aber selbst damit no Problem im Zug.

antworten
WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Wie ist das mit Zubringerflügen? Also wenn ich von Hamburg nach Dallas fliege, geht das über FRA. Muss ich dann erst immer mit der Bahn inkl Gepäck nach Fra fahren? Das fände ich schon mühsam und würde ehdarauf hinauslaufen, dass ich dann über Amsterdam anstatt FRA fliege.

Deswegen wird es auch nie zu dem Verbot kommen. Mögliche Lösungen wären aber LH Rail.

Da habe ich letztens noch einen Artikel drüber gelesen, dass sich Lufthansa und DB da nicht wirklich einigen können, bzw. die DB die Ansprüche der Lufthansa nicht erfüllen kann. Da ging es vor allem um den Gepäcktransport/Gepäckabgabe am Bahnhof und die Pünktlichkeit bzw. Kostenübernahme wenn Flüge durch verspätete Züge nicht erreicht werden.

In München kommt dann zusätzlich dazu, dass der Flughafen nicht ans Fernbahnnetz angebunden ist.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Wie ist das mit Zubringerflügen? Also wenn ich von Hamburg nach Dallas fliege, geht das über FRA. Muss ich dann erst immer mit der Bahn inkl Gepäck nach Fra fahren? Das fände ich schon mühsam und würde ehdarauf hinauslaufen, dass ich dann über Amsterdam anstatt FRA fliege.

Deswegen wird es auch nie zu dem Verbot kommen. Mögliche Lösungen wären aber LH Rail.

Komplett unsinnige und falsche Schlussfolgerung. Selbst wenn kein Verbot kommt, wird es keinesfalls an Zubringerflügen scheitern.
Wenn es um Verbote, Regulierung etc. geht gibt es immer Ausnahmen. Dass das so Leute wie du nie verstehen ist schon wirklich lästig.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Wie ist das mit Zubringerflügen? Also wenn ich von Hamburg nach Dallas fliege, geht das über FRA. Muss ich dann erst immer mit der Bahn inkl Gepäck nach Fra fahren? Das fände ich schon mühsam und würde ehdarauf hinauslaufen, dass ich dann über Amsterdam anstatt FRA fliege.

Deswegen wird es auch nie zu dem Verbot kommen. Mögliche Lösungen wären aber LH Rail.

Da habe ich letztens noch einen Artikel drüber gelesen, dass sich Lufthansa und DB da nicht wirklich einigen können, bzw. die DB die Ansprüche der Lufthansa nicht erfüllen kann. Da ging es vor allem um den Gepäcktransport/Gepäckabgabe am Bahnhof und die Pünktlichkeit bzw. Kostenübernahme wenn Flüge durch verspätete Züge nicht erreicht werden.

In München kommt dann zusätzlich dazu, dass der Flughafen nicht ans Fernbahnnetz angebunden ist.

Einzig sinnvolle Lösung in München wäre eh der Transrapid gewesen. 10 Minuten!

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Wie ist das mit Zubringerflügen? Also wenn ich von Hamburg nach Dallas fliege, geht das über FRA. Muss ich dann erst immer mit der Bahn inkl Gepäck nach Fra fahren? Das fände ich schon mühsam und würde ehdarauf hinauslaufen, dass ich dann über Amsterdam anstatt FRA fliege.

Deswegen wird es auch nie zu dem Verbot kommen. Mögliche Lösungen wären aber LH Rail.

Da frag ich doch mal: Wie viel Gepäck schleppt ihr denn so mit euch? Ich habe genau einen Koffer, plus Laptoptasche Handgepäck. So dramatisch ist dass mit dem Gepäck im Zug nun wirklich nicht. Bin jeden Sommer Backpacken mit großen Rucksack und jeder Menge Aufbau außen drauf. Das ist zwar sperrig, aber selbst damit no Problem im Zug.

Kommt auf den Trip an. Aber ich habe häufiger 14 tägige nach Asien, da habe ich einen großen Koffer, einen Bordtrolly mit dem nötigsten wenn der große mal wieder verloren geht (kam schon 3 × vor) und meinen Laptoprucksack. Meine Motivation das in den Zug zu wuchten und dann einen Platz für den Koffer zu suchen (der ist gerade auf Flughafenzubringern gerne Mangelware), ihn halbwegs im Auge zu behalten und ggf. noch beim Umsteigen das ganze nochmal zu machen hält sich in Grenzen.

Fliege ich 4 Tage irgendwo hin habe ich nur Handgepäck, da wäre Zugfahren kein Thema.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

ExBerater schrieb am 17.05.2021:

aber alles egal: man muss es politisch einfach nur WOLLEN und dann ENTSCHEIDEN. Wenn es Flüge unter 50min nicht mehr gibt, gibt es bald auch schnellere und mehr Zugverbindungen und die Leute passen sich an.

Sorry, aber gerade das ist doch ökonomisch mehr als fragwürdig. Wenn man die Flüge unter 50 Minuten verbietet, gibt es doch gerade noch WENIGER ein Incentive für die Bahn ein attraktives, schnelles Konkurrenzangebot zu machen. Ganz im Gegenteil, man hat dem Hauptkonkurrenten gerade verboten sein Produkt anzubieten - großartig, der Kunde hat gar keine Wahl mehr. Dieser Ruf nach Verboten wird uns nur weiter in den Stillstand führen...

antworten
WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Für mich war Fliegen auch immer die deutlich angenehmere Reiseform, selbst wenn die Reise dadurch länger dauerte.

  1. Fast Lane und Priority Boarding nehmen den Stress am Flughafen deutlich
  2. Ich habe einen garantierten Sitzplatz
  3. Das Gepäck kann ich sorglos aufgeben
  4. Ich kann die Lounge am Flughafen nutzen (= kostenlos Getränke, Snacks)
  5. Die Bahn ist gefühlt ständig verspätet
  6. Der Service im Flieger ist um länger freundlicher und angenehmer
  7. An HBFs tummeln sich regelmäßig düstere Gestalten
  8. Klimaanlagenausfälle im Sommer bei der Bahn sind die Regel
  9. Ich habe schon in überfüllten Zügen mit dem Koffer vor dem WC gesessen
  10. Die Klientel in Zügen ist häufig abschreckender (laute Jugendliche, Betrunkene, Pöbler, Gammler, zum Shopping fahrende Champagner Muttis etc.)
  11. Umstiege/Zwischenhalte sind oft zusätzlicher Stress
  12. Generell ist der Aufenthalt am Flughafen angenehmer (Sauberkeit, Flughafenbars/lokale, Geschäfte, Geräuschpegel etc.)
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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

ExBerater schrieb am 17.05.2021:

aber alles egal: man muss es politisch einfach nur WOLLEN und dann ENTSCHEIDEN. Wenn es Flüge unter 50min nicht mehr gibt, gibt es bald auch schnellere und mehr Zugverbindungen und die Leute passen sich an.

Sorry, aber gerade das ist doch ökonomisch mehr als fragwürdig. Wenn man die Flüge unter 50 Minuten verbietet, gibt es doch gerade noch WENIGER ein Incentive für die Bahn ein attraktives, schnelles Konkurrenzangebot zu machen. Ganz im Gegenteil, man hat dem Hauptkonkurrenten gerade verboten sein Produkt anzubieten - großartig, der Kunde hat gar keine Wahl mehr. Dieser Ruf nach Verboten wird uns nur weiter in den Stillstand führen...

Bin nicht der Vorposter, aber Du vergisst, wer Eigentümer der Bahn ist.
Hier bestimmt die Politik, nicht der Markt. Daher kann die Bahn trotz fehlender Konkurrenz zu besserem Angebot verpflichtet werden.

antworten
ExBerater

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Ich bin nun weiß Gott niemand der die Bahm unbedingt verteidigen will aber man hat das Gefühl, viele die so schreiben sind noch nie Bahn gereist

  1. Fast Lane / Boarding: Gibt es alles gar nicht bei der Bahn. Du musst dich auch nicht halb ausziehenm am Security Check
  2. Garantierter Sitzplatz: hast du in der Bahn auch, zumal in der ersten Klasse. (ja, funktioniert nicht immer 100% aber in der 1. Klasse gibt es da wenig ärger)
  3. Gepäck: Wenn das wirklich beim Fliegen aufgibst, kostet das ersten zusätzliche Zeit am Flughafen und zweitens musst du aufs Gepäck warten. In MUC selten weniger als 20min
  4. Lounge: Ja die gibt es ja auch bei der Bahn ist aber nicht so dolle. Ich fand Lounges am Ende in Deutschland nur noch affig. Ständig völlig überfüllt von Leuten die sich kostenlos am billigen Kartoffelsalat bedienen. Übrigens braucht man Lounces auch nur, weil die Wartezeiten am Flughafen so lang ist. qed
  5. Das ist totaler Quatsch. Die Pünktlichkeit der Bahn ist eigentlich viel höher als die von Flügen. Nur beschwert sich komischerweise beim Fliegen niemand
  6. Service beim Fliegen??? In Deutschland gibt es seit Jahren kaum noch Service; klar, Business Class hast du noch ein bisschen aber das wars. Im Zug kannst du dich am Platz bedienen lassen, bestellen was du willst, oder gar ins Bistro/Restaurant
  7. Nun ja... Die allermeisten ICE Bahnhöfe sind in einem top renovierten Zustand. Ich bin in 40 Jahren Bahnfahren noch nie an einem Bahnhof dumm angemacht worden
  8. Klimaanlage: Jo stimmt. Aber habe ich auch oft im Flieger erlebt. Erst ist es irre warm, bis die Maschine startet und dann kühlt sie gefühlt auf 5 Grad runter
  9. Interessant, wo doch gerade Flüge per se immer überbucht werden... Wie gesagt: Sitzplatzreservierung funzt in 98% der Fälle
  10. Quatsch! Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wenn ich den Malle Billig Flieger mit ICE 1. Klasse vergleiche sieht das anders aus. Wir reden hier nur von Fernzügen!
  11. Umsteigen braucht man auf den relevanten großen Strecken ja praktisch nicht mehr. Es ist aber meist weniger stressig als mit dem Handgepäck in der 20ten Reihe zu sitzen und darauf zu warten bis auch der letzte Fettsack sich aus dem Flieger gequetscht hat
  12. Hattest du schon unter 7. Stimmt aber nicht. Es gibt ab den modernen Bahnhöfen tolle Geschäfte und alles hat nicht die irrsinnigen Preise von Flughäfen. Andererseits wie kommt es dass hier manche behaupten, man brauche keine 5min durch den Flughafen durch?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Für mich war Fliegen auch immer die deutlich angenehmere Reiseform, selbst wenn die Reise dadurch länger dauerte.

  1. Fast Lane und Priority Boarding nehmen den Stress am Flughafen deutlich
  2. Ich habe einen garantierten Sitzplatz
  3. Das Gepäck kann ich sorglos aufgeben
  4. Ich kann die Lounge am Flughafen nutzen (= kostenlos Getränke, Snacks)
  5. Die Bahn ist gefühlt ständig verspätet
  6. Der Service im Flieger ist um länger freundlicher und angenehmer
  7. An HBFs tummeln sich regelmäßig düstere Gestalten
  8. Klimaanlagenausfälle im Sommer bei der Bahn sind die Regel
  9. Ich habe schon in überfüllten Zügen mit dem Koffer vor dem WC gesessen
  10. Die Klientel in Zügen ist häufig abschreckender (laute Jugendliche, Betrunkene, Pöbler, Gammler, zum Shopping fahrende Champagner Muttis etc.)
  11. Umstiege/Zwischenhalte sind oft zusätzlicher Stress
  12. Generell ist der Aufenthalt am Flughafen angenehmer (Sauberkeit, Flughafenbars/lokale, Geschäfte, Geräuschpegel etc.)
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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Wie ist das mit Zubringerflügen? Also wenn ich von Hamburg nach Dallas fliege, geht das über FRA. Muss ich dann erst immer mit der Bahn inkl Gepäck nach Fra fahren? Das fände ich schon mühsam und würde ehdarauf hinauslaufen, dass ich dann über Amsterdam anstatt FRA fliege.

Zubringerflüge bleiben, du kannst solche aber natürlich nur mit entsprechendem Weiterflugticket nutzen. Du wirst also in Zukunft nicht mehr HAM FRA buchen können (wenn es denn kommt), aber HAM NYC via FRA kannst du ganz normal buchen und auch fliegen. Auf Strecken wo der Zug anscheinend schneller ist wie Köln/Stuttgart nach FRA wirst du statt dem Zubringerflug einen Zubringerzug haben.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

lieber fliegen, da Bahnfahren arbeiten incentiviert und man im Flugzeug "abschalten kann"

WiWi Gast schrieb am 17.05.2021:

Hallo zusammen,

aus dem gegebenen politischen Anlass würde mich interessieren, ob Consulting ohne innerdeutsche Kurzstreckenflüge überhaupt noch machbar ist?
V.a die Entwicklung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie (Remote-Work) würde mich interessieren.

Was denkt ihr?

Ich denke das wird auch ohne Flüge gehen, wenn es sein muss. So groß sind die zeitlichen Unterschied gar nicht, wenn man mit der Bahn fährt. Ich gehe davon aus, dass wenn es tatsächlich keine Flüge mehr geben sollte, man Montags etwas später ankommt und Donnerstags ggf. etwas früher den Heimweg antritt.

Ein wirklicher Zeitverlust ist es wahrscheinlich gar nicht, zumindest wenn man mit dem Zug halbwegs durchfahren kann, weil du im Zug besser arbeiten kannst als wenn du den Flieger nimmst. Wenn man dann noch irgendwann mal stabiles Internet im Zug hätte, ein Traum.

antworten
WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Sorry ExBerater aber man könnte meinen du hattest entweder noch nie Flug oder noch nie Bahn Projekte.

Beim Flugzeug komme ich mit dem Taxi am Muc an, laufe im warmen auf Fließenböden kurz durch die Security, nehme auf dem Weg zum Gate im "Delights to-go" Bereich von LH Kostenlos ein Frühstück und Kaffee mit, steige ins Flugzeug, mache nochmal 50min die Augen zu und lande.

Alles ist warm, alles ist auf Koffer und Bequemlichkeit ausgelegt.

Bei der Bahn stehe ich im Winter in Eiseskälte am Gleis, kann mir vorher noch bei Yormaz einen überteuerten Kaffee und Brötchen kaufen, muss meinen Koffer mehrmals Treppen hoch und runter tragen um dann festzustellen dass die 1. Klasse am Ende vom Gleis steht und ich den ganzen Zug draußen (oder wenn ich will drinnen, auch nicht besser) entlang laufen muss. Danach sitze ich dann 3-4h.

Ich sehe das Klima- als auch das Zeitargument ein (kaum Zeitvorteil auf vielen Strecken). In Sachen Bequemlichkeit schlägt der Flughafen die Bahn aber um Welten

antworten
WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

ExBerater schrieb am 18.05.2021:

Ich bin nun weiß Gott niemand der die Bahm unbedingt verteidigen will aber man hat das Gefühl, viele die so schreiben sind noch nie Bahn gereist

  1. Fast Lane / Boarding: Gibt es alles gar nicht bei der Bahn. Du musst dich auch nicht halb ausziehenm am Security Check
  2. Garantierter Sitzplatz: hast du in der Bahn auch, zumal in der ersten Klasse. (ja, funktioniert nicht immer 100% aber in der 1. Klasse gibt es da wenig ärger)
  3. Gepäck: Wenn das wirklich beim Fliegen aufgibst, kostet das ersten zusätzliche Zeit am Flughafen und zweitens musst du aufs Gepäck warten. In MUC selten weniger als 20min
  4. Lounge: Ja die gibt es ja auch bei der Bahn ist aber nicht so dolle. Ich fand Lounges am Ende in Deutschland nur noch affig. Ständig völlig überfüllt von Leuten die sich kostenlos am billigen Kartoffelsalat bedienen. Übrigens braucht man Lounces auch nur, weil die Wartezeiten am Flughafen so lang ist. qed
  5. Das ist totaler Quatsch. Die Pünktlichkeit der Bahn ist eigentlich viel höher als die von Flügen. Nur beschwert sich komischerweise beim Fliegen niemand
  6. Service beim Fliegen??? In Deutschland gibt es seit Jahren kaum noch Service; klar, Business Class hast du noch ein bisschen aber das wars. Im Zug kannst du dich am Platz bedienen lassen, bestellen was du willst, oder gar ins Bistro/Restaurant
  7. Nun ja... Die allermeisten ICE Bahnhöfe sind in einem top renovierten Zustand. Ich bin in 40 Jahren Bahnfahren noch nie an einem Bahnhof dumm angemacht worden
  8. Klimaanlage: Jo stimmt. Aber habe ich auch oft im Flieger erlebt. Erst ist es irre warm, bis die Maschine startet und dann kühlt sie gefühlt auf 5 Grad runter
  9. Interessant, wo doch gerade Flüge per se immer überbucht werden... Wie gesagt: Sitzplatzreservierung funzt in 98% der Fälle
  10. Quatsch! Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wenn ich den Malle Billig Flieger mit ICE 1. Klasse vergleiche sieht das anders aus. Wir reden hier nur von Fernzügen!
  11. Umsteigen braucht man auf den relevanten großen Strecken ja praktisch nicht mehr. Es ist aber meist weniger stressig als mit dem Handgepäck in der 20ten Reihe zu sitzen und darauf zu warten bis auch der letzte Fettsack sich aus dem Flieger gequetscht hat
  12. Hattest du schon unter 7. Stimmt aber nicht. Es gibt ab den modernen Bahnhöfen tolle Geschäfte und alles hat nicht die irrsinnigen Preise von Flughäfen. Andererseits wie kommt es dass hier manche behaupten, man brauche keine 5min durch den Flughafen durch?

Für mich war Fliegen auch immer die deutlich angenehmere Reiseform, selbst wenn die Reise dadurch länger dauerte.

  1. Fast Lane und Priority Boarding nehmen den Stress am Flughafen deutlich
  2. Ich habe einen garantierten Sitzplatz
  3. Das Gepäck kann ich sorglos aufgeben
  4. Ich kann die Lounge am Flughafen nutzen (= kostenlos Getränke, Snacks)
  5. Die Bahn ist gefühlt ständig verspätet
  6. Der Service im Flieger ist um länger freundlicher und angenehmer
  7. An HBFs tummeln sich regelmäßig düstere Gestalten
  8. Klimaanlagenausfälle im Sommer bei der Bahn sind die Regel
  9. Ich habe schon in überfüllten Zügen mit dem Koffer vor dem WC gesessen
  10. Die Klientel in Zügen ist häufig abschreckender (laute Jugendliche, Betrunkene, Pöbler, Gammler, zum Shopping fahrende Champagner Muttis etc.)
  11. Umstiege/Zwischenhalte sind oft zusätzlicher Stress
  12. Generell ist der Aufenthalt am Flughafen angenehmer (Sauberkeit, Flughafenbars/lokale, Geschäfte, Geräuschpegel etc.)

Deine Argumente in allen Ehren, aber es sollte doch jeder selbst entscheiden dürfen, was er/sie besser findet. Wenn die Bahn so toll wäre, würden die Leute auch die Bahn nehmen. Ich bevorzuge das fliegen, weil z.B. die HBFs in Frankfurt und hamburg nach Urin stinken und ich mich dort nicht sicher fühle. Das mag dir egal sein, aber ich will nicht auf diesen Standard herabsinken.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Deine Argumente in allen Ehren, aber es sollte doch jeder selbst entscheiden dürfen, was er/sie besser findet. Wenn die Bahn so toll wäre, würden die Leute auch die Bahn nehmen. Ich bevorzuge das fliegen, weil z.B. die HBFs in Frankfurt und hamburg nach Urin stinken und ich mich dort nicht sicher fühle. Das mag dir egal sein, aber ich will nicht auf diesen Standard herabsinken.

Naja ein Argument warum viele Fliegen und nicht die Bahn nehmen, sind aktuell die Bahn Ticket Preise. Einfach viel zu hoch. Ob man sich nun am Hbf oder Flughafen sicherer fühlt ist wohl eine individuelle Gefühlssache. Ich bevorzuge Bahn, weil ich mir die ganze Security Sache sparen kann und nicht sinnlos ständig an Schlangen stehe, um z.B. noch Gepäck aufzugeben. Was besser sein könnte ist die Infrastruktur an Bahnhöfen, wenn es mal zu einem längeren Aufenthalt kommt. Da sind Flughäfen ganz klar kompfortabler. Dafür ist man dort dann aber auch genötigt Flughafenpreise für Verköstigung zu zahlen, wenn man in keine Lounge kann. Am Bahnhof kann man auch schnell raus, und auf der anderen Straßenseite günstig was kaufen. Es gibt zwar DB Lounges, aber halt nur sehr wenige und nicht vergleichbar mit denen an Flughäfen. Da müsste drann gearbeitet werden.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Deine Argumente in allen Ehren, aber es sollte doch jeder selbst entscheiden dürfen, was er/sie besser findet. Wenn die Bahn so toll wäre, würden die Leute auch die Bahn nehmen. Ich bevorzuge das fliegen, weil z.B. die HBFs in Frankfurt und hamburg nach Urin stinken und ich mich dort nicht sicher fühle. Das mag dir egal sein, aber ich will nicht auf diesen Standard herabsinken.

Vermutlich wird dir aber keine Wahl bleiben.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Die Sitzplatzresevierung bei der Bahn ist so eine Sache. Fast immer pflezt sich dort irgendjemand hin, mit dem man auch i.d.R. nicht diskutieren will, weil 1. potentiell verbale oder physische Gewalt droht oder es jemand ist, der einen Sitzplatz benötigt und deshalb evtl. sonst stehen müsste, falls du diesen des Platzes verweist.

Das mit Halbausziehen usw. am Flughafen empfinde ich als deutlich angenehmer als mit den Horden gleichzeitig in den Zug zu stürmen, sobald sich die Türen öffnen und sich dabei um Plätze geprügel wird.

Beim Gepäck im Zug habe ich ständig das Gefühl, dieses nach Verstauen im Blick haben zu müssen, weil sich sonst doch jemand daran vergreift.

Von den 4er Sitzen, wo du völlig Fremden stundenlang gegenübersitzt und beobachten und riechen darfst, wie diese sich schmatzend ein eklig duftendes Wurstbrot einverleiben, wollen wir gar nicht erst anfangen. Derartige Szenen bleiben einen im Flieger, wenn du mit zivilisierten "Business Kaspern" fliegst, doch eher erspart.

antworten
WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

ExBerater schrieb am 17.05.2021:

aber alles egal: man muss es politisch einfach nur WOLLEN und dann ENTSCHEIDEN. Wenn es Flüge unter 50min nicht mehr gibt, gibt es bald auch schnellere und mehr Zugverbindungen und die Leute passen sich an.

Sorry, aber gerade das ist doch ökonomisch mehr als fragwürdig. Wenn man die Flüge unter 50 Minuten verbietet, gibt es doch gerade noch WENIGER ein Incentive für die Bahn ein attraktives, schnelles Konkurrenzangebot zu machen. Ganz im Gegenteil, man hat dem Hauptkonkurrenten gerade verboten sein Produkt anzubieten - großartig, der Kunde hat gar keine Wahl mehr. Dieser Ruf nach Verboten wird uns nur weiter in den Stillstand führen...

Bin nicht der Vorposter, aber Du vergisst, wer Eigentümer der Bahn ist.
Hier bestimmt die Politik, nicht der Markt. Daher kann die Bahn trotz fehlender Konkurrenz zu besserem Angebot verpflichtet werden.

Ich vergesse nicht, ich bin nur Realist :) Denn wenn ich mich richtig erinnere, ist die Bahn nicht erst seit gestern im (teilweisen) Staatsbesitz. Wieso hat man also bisher noch nicht der Bahn gesagt, dass sie doch einfach ein besseres Angebot bringen soll? So einfach funktioniert es eben doch nicht und daher ist eine Konkurrenz aus dem Markt sicherlich der stärkere Treiber.

antworten
ExBerater

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Ich bin auch nicht für Verbote. Aber heute ist der Vergleich einfach unfair. Das eine Beförderungsmittel wird massiv gefördert durch Wegfall der Kerosinsteuer und dennoch macht kein Anbieter im Markt mit Inlandsflügen Geld. Das andere Medium ist unter Umwelt Gesichtspunkten tausend mal besser aber viel teurer. Das passt nicht.

Abgesehen davon: Fast alle Züge sind schon immer restlos ausgebucht.
Also, es entscheidet ja schon jeder für sich selbst ;-)

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Deine Argumente in allen Ehren, aber es sollte doch jeder selbst entscheiden dürfen, was er/sie besser findet. Wenn die Bahn so toll wäre, würden die Leute auch die Bahn nehmen. Ich bevorzuge das fliegen, weil z.B. die HBFs in Frankfurt und hamburg nach Urin stinken und ich mich dort nicht sicher fühle. Das mag dir egal sein, aber ich will nicht auf diesen Standard herabsinken.

antworten
WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Die Sitzplatzresevierung bei der Bahn ist so eine Sache. Fast immer pflezt sich dort irgendjemand hin, mit dem man auch i.d.R. nicht diskutieren will, weil 1. potentiell verbale oder physische Gewalt droht [...]

Manchmal frage ich mich wie einige Forumsteilnehmer in der Realität klarkommen & überleben... In all den - zugegeben sehr wenigen - Jahren, in denen ich gereist bin & im Zug jemand auf meinem Platz saß, war das nie ein Problem, höflich drauf hinweisen & es passt.

antworten
WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Wie ist das mit Zubringerflügen? Also wenn ich von Hamburg nach Dallas fliege, geht das über FRA. Muss ich dann erst immer mit der Bahn inkl Gepäck nach Fra fahren? Das fände ich schon mühsam und würde ehdarauf hinauslaufen, dass ich dann über Amsterdam anstatt FRA fliege.

Deswegen wird es auch nie zu dem Verbot kommen. Mögliche Lösungen wären aber LH Rail.

Komplett unsinnige und falsche Schlussfolgerung. Selbst wenn kein Verbot kommt, wird es keinesfalls an Zubringerflügen scheitern.
Wenn es um Verbote, Regulierung etc. geht gibt es immer Ausnahmen. Dass das so Leute wie du nie verstehen ist schon wirklich lästig.

Ausnahmen wird es sicher geben, aber ich glaube eher, dass du die Zusammenhänge nicht verstanden hast. Es gibt doch keine separierten Kurzstreckenflüge als Zubringer für die Langstrecke und als separates Transportmittel.
Und es ergibt auch keinen Sinn zu sagen du darfst BER-FRA als Zubringer fliegen, aber nur mit einer halbvollen Maschine, weil du die übrigen Plätze nicht an Leute verkaufen darfst, die einfach nach Frankfurt wollen.

Wenn man Kurzstreckenflüge verbieten will, dann wird das auch viele der Zubringer treffen, sonst kannst du es eigentlich auch sein lassen.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Die Sitzplatzresevierung bei der Bahn ist so eine Sache. Fast immer pflezt sich dort irgendjemand hin, mit dem man auch i.d.R. nicht diskutieren will, weil 1. potentiell verbale oder physische Gewalt droht oder es jemand ist, der einen Sitzplatz benötigt und deshalb evtl. sonst stehen müsste, falls du diesen des Platzes verweist.

Das mit Halbausziehen usw. am Flughafen empfinde ich als deutlich angenehmer als mit den Horden gleichzeitig in den Zug zu stürmen, sobald sich die Türen öffnen und sich dabei um Plätze geprügel wird.

Beim Gepäck im Zug habe ich ständig das Gefühl, dieses nach Verstauen im Blick haben zu müssen, weil sich sonst doch jemand daran vergreift.

Von den 4er Sitzen, wo du völlig Fremden stundenlang gegenübersitzt und beobachten und riechen darfst, wie diese sich schmatzend ein eklig duftendes Wurstbrot einverleiben, wollen wir gar nicht erst anfangen. Derartige Szenen bleiben einen im Flieger, wenn du mit zivilisierten "Business Kaspern" fliegst, doch eher erspart.

Als würdest du im Flieger, auch in Business bei kleinen Maschinen, nicht auch eingezwengt zwischen Fremden sitzen. Man sollte vielleicht das Einsteigen in Zügen auch nicht so als Kampf beschreiben. Klar manchmal ist es voll, aber deine Ausführungen sind schon mutwillig zugespitzt.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Die Sitzplatzresevierung bei der Bahn ist so eine Sache. Fast immer pflezt sich dort irgendjemand hin, mit dem man auch i.d.R. nicht diskutieren will, weil 1. potentiell verbale oder physische Gewalt droht oder es jemand ist, der einen Sitzplatz benötigt und deshalb evtl. sonst stehen müsste, falls du diesen des Platzes verweist.

Von den 4er Sitzen, wo du völlig Fremden stundenlang gegenübersitzt und beobachten und riechen darfst, wie diese sich schmatzend ein eklig duftendes Wurstbrot einverleiben, wollen wir gar nicht erst anfangen. Derartige Szenen bleiben einen im Flieger, wenn du mit zivilisierten "Business Kaspern" fliegst, doch eher erspart.

Es kommt wohl auch auf die Strecke/die Tageszeit an.
Ich fahre oft mit dem ICE, der morgens von Amsterdam nach Düsseldorf fährt. Der ist in der ersten Klasse voll mit "Business Kaspern".
Die beschriebenen Szenen habe ich dort noch nicht erlebt.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Die Diskussion hier zeigt ziemlich deutlich warum an einem Verbot offenbar kaum ein Weg vorbei führt (wenn nicht jetzt durch die Grünen halt bei der Wahl danach durch CDU/CSU oder sonst irgendwen): Niemand hier ist bereit sich auch nur ein Stück weit einzuschränken, es wird lieber um +/-15 Minuten Gesamtreisezeit diskutiert oder wie gut das kostenlose WLAN im Zug funktioniert. Und wenn nicht einmal die Bildungselite eines Landes in der Lage ist an solche Fragestellungen selbstreflektiert heran zu gehen und sich zu fragen ob Flüge von DUS nach FRA & Co. wirklich sein müssen, dann müssen halt leider Verbote her.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Deine Argumente in allen Ehren, aber es sollte doch jeder selbst entscheiden dürfen, was er/sie besser findet. Wenn die Bahn so toll wäre, würden die Leute auch die Bahn nehmen. Ich bevorzuge das fliegen, weil z.B. die HBFs in Frankfurt und hamburg nach Urin stinken und ich mich dort nicht sicher fühle. Das mag dir egal sein, aber ich will nicht auf diesen Standard herabsinken.

Naja ein Argument warum viele Fliegen und nicht die Bahn nehmen, sind aktuell die Bahn Ticket Preise. Einfach viel zu hoch. Ob man sich nun am Hbf oder Flughafen sicherer fühlt ist wohl eine individuelle Gefühlssache. Ich bevorzuge Bahn, weil ich mir die ganze Security Sache sparen kann und nicht sinnlos ständig an Schlangen stehe, um z.B. noch Gepäck aufzugeben. Was besser sein könnte ist die Infrastruktur an Bahnhöfen, wenn es mal zu einem längeren Aufenthalt kommt. Da sind Flughäfen ganz klar kompfortabler. Dafür ist man dort dann aber auch genötigt Flughafenpreise für Verköstigung zu zahlen, wenn man in keine Lounge kann. Am Bahnhof kann man auch schnell raus, und auf der anderen Straßenseite günstig was kaufen. Es gibt zwar DB Lounges, aber halt nur sehr wenige und nicht vergleichbar mit denen an Flughäfen. Da müsste drann gearbeitet werden.

Das ist doch völlig okay. Die Frage ist doch, ob Du deswegen Fliegen verbieten willst oder es auch ertragen kannst, dass ich andere Prioritäten habe und deshalb lieber fliege. Viele Beiträge hier lesen sich etwa so: Bahn fahren gefällt mir aus xy besser -> Fliegen kann/soll verboten werden. Umwelt etc. spielt in den Beiträgen sogar keine / eine untergeordnete Rolle.

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WiWi Gast

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Teilweise führt die längere Reisezeit sogar dazu, dass man sonst einen Tag vorher anreisen müsste (Sonntag), wenn man die Bahn nimmt. Spätestens da wäre bei mir Ende.

Was macht ihr, wenn ihr Montags um 10 in Stuttgart sein sollt, aber in Hamburg wohnt?
6h ICE + 30 Minuten innerhalb Stuttgarts reisen --> um 3.30h ab Hamburg im Zug sitzen?
Da fährt nichtmal einer direkt.
Oder 7.20h bis 8.40h fliegen? Ja, ihr habt recht, dann muss ich schon vor 7 am Flughafen sein, aber nicht um 4 Uhr!

Oder beginnen eure Projekte montags erst gegen Mittag, sodass alle gemütlich mit der Bahn anreisen können? (ernst gemeinte Frage)

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Teilweise führt die längere Reisezeit sogar dazu, dass man sonst einen Tag vorher anreisen müsste (Sonntag), wenn man die Bahn nimmt. Spätestens da wäre bei mir Ende.

Was macht ihr, wenn ihr Montags um 10 in Stuttgart sein sollt, aber in Hamburg wohnt?
6h ICE + 30 Minuten innerhalb Stuttgarts reisen --> um 3.30h ab Hamburg im Zug sitzen?
Da fährt nichtmal einer direkt.
Oder 7.20h bis 8.40h fliegen? Ja, ihr habt recht, dann muss ich schon vor 7 am Flughafen sein, aber nicht um 4 Uhr!

Oder beginnen eure Projekte montags erst gegen Mittag, sodass alle gemütlich mit der Bahn anreisen können? (ernst gemeinte Frage)

Sonntags nicht mit mir. Irgenwann reicht's aber auch.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Deine Argumente in allen Ehren, aber es sollte doch jeder selbst entscheiden dürfen, was er/sie besser findet. Wenn die Bahn so toll wäre, würden die Leute auch die Bahn nehmen. Ich bevorzuge das fliegen, weil z.B. die HBFs in Frankfurt und hamburg nach Urin stinken und ich mich dort nicht sicher fühle. Das mag dir egal sein, aber ich will nicht auf diesen Standard herabsinken.

Naja ein Argument warum viele Fliegen und nicht die Bahn nehmen, sind aktuell die Bahn Ticket Preise. Einfach viel zu hoch. Ob man sich nun am Hbf oder Flughafen sicherer fühlt ist wohl eine individuelle Gefühlssache. Ich bevorzuge Bahn, weil ich mir die ganze Security Sache sparen kann und nicht sinnlos ständig an Schlangen stehe, um z.B. noch Gepäck aufzugeben. Was besser sein könnte ist die Infrastruktur an Bahnhöfen, wenn es mal zu einem längeren Aufenthalt kommt. Da sind Flughäfen ganz klar kompfortabler. Dafür ist man dort dann aber auch genötigt Flughafenpreise für Verköstigung zu zahlen, wenn man in keine Lounge kann. Am Bahnhof kann man auch schnell raus, und auf der anderen Straßenseite günstig was kaufen. Es gibt zwar DB Lounges, aber halt nur sehr wenige und nicht vergleichbar mit denen an Flughäfen. Da müsste drann gearbeitet werden.

Hier geht es um Geschäftsreisen - da zahlt das ganze die Company, also ist der Preis egal!

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Teilweise führt die längere Reisezeit sogar dazu, dass man sonst einen Tag vorher anreisen müsste (Sonntag), wenn man die Bahn nimmt. Spätestens da wäre bei mir Ende.

Was macht ihr, wenn ihr Montags um 10 in Stuttgart sein sollt, aber in Hamburg wohnt?
6h ICE + 30 Minuten innerhalb Stuttgarts reisen --> um 3.30h ab Hamburg im Zug sitzen?
Da fährt nichtmal einer direkt.
Oder 7.20h bis 8.40h fliegen? Ja, ihr habt recht, dann muss ich schon vor 7 am Flughafen sein, aber nicht um 4 Uhr!

Oder beginnen eure Projekte montags erst gegen Mittag, sodass alle gemütlich mit der Bahn anreisen können? (ernst gemeinte Frage)

Hamburg - Stuttgart sind sogar bestenfalls 6:20h

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Hier gehts ums Gesamtkonzept. Wer hat denn festgelegt, dass es Montags um 10:00 los gehen muss? Das ist eine Sache, die sich rein daraus ergeben hat, eben WEIL der Kunde weis, dass immer geflogen wird und es desshalb möglich ist um 10:00 auf der Matte zu stehen. Wenn ihr mit euren Kunden klar kommuniziert, dass ihr Bahn fahrt, und das dank Corona vielleicht auch zukünftig eher akzeptanz findet, dann wir auch keiner von euch die 10:00 verlangen. Die Leute gewöhnen sich an Ist-Zustände und fangen dann an gewisse Erwartungshaltungen an den Tag zu legen, auf die dann wiederum eingegangen wird, weil sich niemand mehr traut auch anderes vor zubringen. Ich zumindest bin selbstständig, innerdeutsch auschließlich mit dem Zug unterwegs. Was ich meinen Kunden klar kommunziere. Es hat sich noch nie jemand über meine zeitlichen Verfügbarkeiten beschwert.

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Teilweise führt die längere Reisezeit sogar dazu, dass man sonst einen Tag vorher anreisen müsste (Sonntag), wenn man die Bahn nimmt. Spätestens da wäre bei mir Ende.

Was macht ihr, wenn ihr Montags um 10 in Stuttgart sein sollt, aber in Hamburg wohnt?
6h ICE + 30 Minuten innerhalb Stuttgarts reisen --> um 3.30h ab Hamburg im Zug sitzen?
Da fährt nichtmal einer direkt.
Oder 7.20h bis 8.40h fliegen? Ja, ihr habt recht, dann muss ich schon vor 7 am Flughafen sein, aber nicht um 4 Uhr!

Oder beginnen eure Projekte montags erst gegen Mittag, sodass alle gemütlich mit der Bahn anreisen können? (ernst gemeinte Frage)

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Die Diskussion hier zeigt ziemlich deutlich warum an einem Verbot offenbar kaum ein Weg vorbei führt (wenn nicht jetzt durch die Grünen halt bei der Wahl danach durch CDU/CSU oder sonst irgendwen): Niemand hier ist bereit sich auch nur ein Stück weit einzuschränken, es wird lieber um +/-15 Minuten Gesamtreisezeit diskutiert oder wie gut das kostenlose WLAN im Zug funktioniert. Und wenn nicht einmal die Bildungselite eines Landes in der Lage ist an solche Fragestellungen selbstreflektiert heran zu gehen und sich zu fragen ob Flüge von DUS nach FRA & Co. wirklich sein müssen, dann müssen halt leider Verbote her.

Typisch grünes bzw. Merkel-Denken. Verbote sind dann halt "alternativlos", "muss dann halt leider sein".

Vorschlag: Wir fliegen einfach weiterhin, und man versucht uns durch positive Anreize (Bahnnetz ausbauen, günstigere Tickets uswusf.) davon ab- und zur Bahn zu bringen. Ich habe keine Lust auf staatliche Umerziehung und Eingriffe in den Markt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Teilweise führt die längere Reisezeit sogar dazu, dass man sonst einen Tag vorher anreisen müsste (Sonntag), wenn man die Bahn nimmt. Spätestens da wäre bei mir Ende.

Was macht ihr, wenn ihr Montags um 10 in Stuttgart sein sollt, aber in Hamburg wohnt?
6h ICE + 30 Minuten innerhalb Stuttgarts reisen --> um 3.30h ab Hamburg im Zug sitzen?
Da fährt nichtmal einer direkt.
Oder 7.20h bis 8.40h fliegen? Ja, ihr habt recht, dann muss ich schon vor 7 am Flughafen sein, aber nicht um 4 Uhr!

Oder beginnen eure Projekte montags erst gegen Mittag, sodass alle gemütlich mit der Bahn anreisen können? (ernst gemeinte Frage)

Hier wird immer so getan als ob Präsenz beim Kunden Montag vormittags fixiert ist. Das hat während Corona ohne geklappt und ich bin mir sehr sicher, dass das auch danach funktionieren wird, sollten sich die Rahmenbedingungen ändern (z.B. Bahn anstatt fliegen ;)

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Teilweise führt die längere Reisezeit sogar dazu, dass man sonst einen Tag vorher anreisen müsste (Sonntag), wenn man die Bahn nimmt. Spätestens da wäre bei mir Ende.

Was macht ihr, wenn ihr Montags um 10 in Stuttgart sein sollt, aber in Hamburg wohnt?
6h ICE + 30 Minuten innerhalb Stuttgarts reisen --> um 3.30h ab Hamburg im Zug sitzen?
Da fährt nichtmal einer direkt.
Oder 7.20h bis 8.40h fliegen? Ja, ihr habt recht, dann muss ich schon vor 7 am Flughafen sein, aber nicht um 4 Uhr!

Oder beginnen eure Projekte montags erst gegen Mittag, sodass alle gemütlich mit der Bahn anreisen können? (ernst gemeinte Frage)

Der Beitrag zeigt das fundamentale Problem auf - Deutschland hat immer noch kein funktionierendes, weitreichendes Hochgeschwindigkeitsnetz, was zwischen allen Großstädten dauerhaft Geschwindigkeiten von 250 kmh aufwärts zulässt. Die neue Strecke von München nach Berlin zeigt, dass es durchaus möglich wäre, kompetitive Zeiten anzubieten. Aber es gibt noch viel zu viele veraltete Strecken, wo der ICE immer wieder zwischendurch abbremsen muss (z.B. München - Hamburg, Frankfurt - Hamburg, Leipzig - Frankfurt etc. etc.). In dem Bereich hat sich in den letzten 20 Jahren ehrlicherweise auch nicht viel getan.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Die Diskussion zeigt doch eigentlich schon gut, dass kaum jemand um des Fliegens willen fliegt. D. h. sobald die Bahn bei den kritischen Punkten wettbewerbsfähig ist, würden viele automatisch vom Flieger auf die Bahn umsteigen.

Würde man das machen, könnte man sich auch das Verbieten der Inlandsflüge sparen, das würde sich von ganz alleine erledigen, zumal sie heute schon oft nicht rentabel sind.

Ich bezweifle aber, dass das wirklich funktioniert. Denn dafür müsste viel in die Bahn investiert werden. Und es müssten Kapazitäten ausgebaut werden, was in der Bevölkerung nicht beliebt ist, wenn das heißt neue Bahntrassen zu verlegen oder bestehende auszubauen.

Ohne Ausbau sehe ich das aber nicht als Alternative. In den Stoßzeiten ist die Bahn auf beliebten Strecken jetzt schon überfordert. Und da hört es dann für mich persönlich auf. Bahn ist für mich nur eine Alternative, wenn ich sicher einen Sitzplatz habe und auch um mich rum nicht gequetscht gestanden wird.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 16.05.2021:

Hallo zusammen,

aus dem gegebenen politischen Anlass würde mich interessieren, ob Consulting ohne innerdeutsche Kurzstreckenflüge überhaupt noch machbar ist?
V.a die Entwicklung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie (Remote-Work) würde mich interessieren.

Was denkt ihr?

Ist es zuviel verlangt, am Montagmorgen in den Zug zu steigen und Freitagmorgens wieder zurück?

Du kannst sicher in die erste Klasse gehen und von dort aus arbeiten. Stressiger ist das sicher nicht.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Die Sitzplatzresevierung bei der Bahn ist so eine Sache. Fast immer pflezt sich dort irgendjemand hin, mit dem man auch i.d.R. nicht diskutieren will, weil 1. potentiell verbale oder physische Gewalt droht [...]

Manchmal frage ich mich wie einige Forumsteilnehmer in der Realität klarkommen & überleben... In all den - zugegeben sehr wenigen - Jahren, in denen ich gereist bin & im Zug jemand auf meinem Platz saß, war das nie ein Problem, höflich drauf hinweisen & es passt.

Das glaube ich dir auch gerne. Aber ich habe auch schon mitbekommen, wie das zu Konflikten führte und ich finde man kann niemandem vorwerfen, wenn er da keinen Bock drauf hat.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Die Diskussion hier zeigt ziemlich deutlich warum an einem Verbot offenbar kaum ein Weg vorbei führt (wenn nicht jetzt durch die Grünen halt bei der Wahl danach durch CDU/CSU oder sonst irgendwen): Niemand hier ist bereit sich auch nur ein Stück weit einzuschränken, es wird lieber um +/-15 Minuten Gesamtreisezeit diskutiert oder wie gut das kostenlose WLAN im Zug funktioniert. Und wenn nicht einmal die Bildungselite eines Landes in der Lage ist an solche Fragestellungen selbstreflektiert heran zu gehen und sich zu fragen ob Flüge von DUS nach FRA & Co. wirklich sein müssen, dann müssen halt leider Verbote her.

Die Frage ist doch, ob es nötig ist, dass du dich einschränken musst. Viele der genannten Kritikpunkte an der Bahn ließen sich abstellen. Wenn du das tust, würden die Leute auf vielen Strecken von alleine auf die Bahn umsteigen, ohne Verbote. Und bei Strecken wie Hamburg München ist es dann vielleicht doch sinnvoll, die Flugverbindung beizubehalten.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Die Diskussion hier zeigt ziemlich deutlich warum an einem Verbot offenbar kaum ein Weg vorbei führt (wenn nicht jetzt durch die Grünen halt bei der Wahl danach durch CDU/CSU oder sonst irgendwen): Niemand hier ist bereit sich auch nur ein Stück weit einzuschränken, es wird lieber um +/-15 Minuten Gesamtreisezeit diskutiert oder wie gut das kostenlose WLAN im Zug funktioniert. Und wenn nicht einmal die Bildungselite eines Landes in der Lage ist an solche Fragestellungen selbstreflektiert heran zu gehen und sich zu fragen ob Flüge von DUS nach FRA & Co. wirklich sein müssen, dann müssen halt leider Verbote her.

Typisch grünes bzw. Merkel-Denken. Verbote sind dann halt "alternativlos", "muss dann halt leider sein".

Vorschlag: Wir fliegen einfach weiterhin, und man versucht uns durch positive Anreize (Bahnnetz ausbauen, günstigere Tickets uswusf.) davon ab- und zur Bahn zu bringen. Ich habe keine Lust auf staatliche Umerziehung und Eingriffe in den Markt.

Wir (als Weltgemeinschaft) müssen weniger fliegen, da Fliegen extrem klimaschädlich ist, d.h. massive externe Kosten verursacht. Gerade Kurzstreckenflüge in Industrieländern verursachen im Vergleich zu den verfügbaren Alternativen (!) unverhältnismäßig viele Treibhausgase. Man muss diesen Aussagen nicht zustimmen - aber falls nicht, dann erübrigt sich für mich die weitere Diskussion über das Thema Klimawandel.

Das Ziel "weniger Fliegen" lässt sich auf verschiedenen Wegen erreichen - ich bin auch eher für markt-basierte Methoden, aber die Diskussion hier zeigt ja, dass die schlimmsten Exzesse entweder deutlich im (privaten) Geldbeutel schmerzen oder eben doch verboten werden müssen. Solche Exzesse sind für mich beispielsweise Flüge unter 60 Minuten auf Strecken, bei denen passable Alternativen vorliegen.

Dinge wie "ich muss aber zehn Minuten am kalten Bahnsteig warten" sollten dann eben über den deutlich höheren Preis eines Fluges ausgeglichen werden, damit es eine große Mehrheit aller Reisenden in Kauf nimmt. Du schreibst "Umerziehung" - ich sage "ohne Verhaltensänderungen geht es nicht".

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Die Diskussion hier zeigt ziemlich deutlich warum an einem Verbot offenbar kaum ein Weg vorbei führt (wenn nicht jetzt durch die Grünen halt bei der Wahl danach durch CDU/CSU oder sonst irgendwen): Niemand hier ist bereit sich auch nur ein Stück weit einzuschränken, es wird lieber um +/-15 Minuten Gesamtreisezeit diskutiert oder wie gut das kostenlose WLAN im Zug funktioniert. Und wenn nicht einmal die Bildungselite eines Landes in der Lage ist an solche Fragestellungen selbstreflektiert heran zu gehen und sich zu fragen ob Flüge von DUS nach FRA & Co. wirklich sein müssen, dann müssen halt leider Verbote her.

Typisch grünes bzw. Merkel-Denken. Verbote sind dann halt "alternativlos", "muss dann halt leider sein".

Vorschlag: Wir fliegen einfach weiterhin, und man versucht uns durch positive Anreize (Bahnnetz ausbauen, günstigere Tickets uswusf.) davon ab- und zur Bahn zu bringen. Ich habe keine Lust auf staatliche Umerziehung und Eingriffe in den Markt.

Ich bin eigentlich auch nicht für Verbote, nur hat die Erfahrung in der Vergangenheit gezeigt, dass in Deutschland nichts ohne Verbote geht. Jedes mal wenn die Politik das den Unternehmen bzw. der Vernunft der Leute überlassen hat, ging nichts voran.

Sieht man bei Klimaschutzdingen, Verpackungsmüll oder aktuell Corona Maßnahmen. Da gab es genug, die nach den Schlumpflöchern in den Regeln gesucht haben, von Anfang an. Wenn die Leute vernünftig wären, hätte wir gar keine offiziellen Einschränkungen gebraucht. Zeig mir gerne Beispiele, wo es bei uns in Deutschland mal ohne gesetzliche Vorgaben ging.

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ExBerater

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Echt erschreckend wie hier einige argumentieren. Als wäre es ein Gott gegebenes Recht, dass man für 40min Flüge für 50EUR haben könnte nur weil es eine Gesellschaftliche Verpflichtung gibt, dass man Montagsmorgens um 10Uhr beim Kunden auf der Matte stehen muss. Das ist echt sowas von armseelig. Ihr tut mir leid, wenn ihr glaubt, dass wäre das Leben.

Ganz einfach:

  • Jede Art von Fliegen MUSS man massiv teurer machen (Kerosinsteuer....)
  • Parallel in die Bahn investieren, was sich dann auch mehr lohnt, weil durch die realistischeren Preise fürs Fliegen, dass Zugfahren attraktiver wird.
  • Bestimmte Strecken sind so überflüssig, dass sie verboten gehören wenn es eine Zugverbindung gibt die max 3 Stunden dauert.
  • Die Berater werden sich anpassen. einiges wird eh remote bleiben, und wo nicht, da kann/wird der Kunde nicht mehr verlangen können, dass man um 10 Uhr morgens startet (das haben Kunden übrigens noch nie verlangt, die Partner wollen es nur)
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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Das ganze Bahn Konzept ist doch überhaupt nicht ansprechend:

  • Keine Schnelltrassen zwischen den Zentren
  • Schlechte Ausstattung. Die Erste Klasse ist ein Witz, die DB Lounges sind schlecht, die Bahnhofe zum Großteil unglaublich hässlich, schlechter Schutz vor Witterung, nicht beheizt oder gekühlt ...
  • ungemütliche Bahnhöfe
  • Viel nerviges Klientel, ich habe noch nie einen nervigen Jungesellenabschied oder besoffene Flugzeug Fans im Flieger gesehen...

Ich schaue nicht mal nach ob irgendwo der Zug hinfährt die Entscheidung fällt zwischen Auto oder Flieger

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Teilweise führt die längere Reisezeit sogar dazu, dass man sonst einen Tag vorher anreisen müsste (Sonntag), wenn man die Bahn nimmt. Spätestens da wäre bei mir Ende.

Was macht ihr, wenn ihr Montags um 10 in Stuttgart sein sollt, aber in Hamburg wohnt?
6h ICE + 30 Minuten innerhalb Stuttgarts reisen --> um 3.30h ab Hamburg im Zug sitzen?
Da fährt nichtmal einer direkt.
Oder 7.20h bis 8.40h fliegen? Ja, ihr habt recht, dann muss ich schon vor 7 am Flughafen sein, aber nicht um 4 Uhr!

Oder beginnen eure Projekte montags erst gegen Mittag, sodass alle gemütlich mit der Bahn anreisen können? (ernst gemeinte Frage)

Hier wird immer so getan als ob Präsenz beim Kunden Montag vormittags fixiert ist. Das hat während Corona ohne geklappt und ich bin mir sehr sicher, dass das auch danach funktionieren wird, sollten sich die Rahmenbedingungen ändern (z.B. Bahn anstatt fliegen ;)

Ist es auch, oder soll der Berater einfach die Meetings schwänzen?

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Für MBB und C-Level müsste es eigentlich noch eine zusätzliche, bessere 1. Klasse geben, damit es dem Status angemessen ist. Dann wäre es eine wirkliche Konkurrenz zum Fliegen.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

ExBerater schrieb am 18.05.2021:

Echt erschreckend wie hier einige argumentieren. Als wäre es ein Gott gegebenes Recht, dass man für 40min Flüge für 50EUR haben könnte nur weil es eine Gesellschaftliche Verpflichtung gibt, dass man Montagsmorgens um 10Uhr beim Kunden auf der Matte stehen muss. Das ist echt sowas von armseelig. Ihr tut mir leid, wenn ihr glaubt, dass wäre das Leben.

Ganz einfach:

  • Jede Art von Fliegen MUSS man massiv teurer machen (Kerosinsteuer....)
  • Parallel in die Bahn investieren, was sich dann auch mehr lohnt, weil durch die realistischeren Preise fürs Fliegen, dass Zugfahren attraktiver wird.
  • Bestimmte Strecken sind so überflüssig, dass sie verboten gehören wenn es eine Zugverbindung gibt die max 3 Stunden dauert.
  • Die Berater werden sich anpassen. einiges wird eh remote bleiben, und wo nicht, da kann/wird der Kunde nicht mehr verlangen können, dass man um 10 Uhr morgens startet (das haben Kunden übrigens noch nie verlangt, die Partner wollen es nur)

Mit welchem Recht glaubst Du eigentlich entscheiden zu können, dass etwas "verboten" gehört? Finde das immer wieder interessant. Wir leben doch nicht in einer Diktatur. Der Staat hat nicht einfach mal so Verbote auszusprechen. Klar, man kann darüber diskutieren, ob die Steuerbefreiung von Kerosin ein unfairer Vorteil ist. Dafür gibt es auf der anderen Seite die Luftverkehrsteuer - die zahlt man bei der Bahn wiederum nicht. Kann man sich drüber streiten.

Alles Andere hat aber - in einer freien Demokratie - der Verbraucher über seine Entscheidungen zu regeln. Wo kommt bloß immer diese wilde Lust am Verbot her?

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Teilweise führt die längere Reisezeit sogar dazu, dass man sonst einen Tag vorher anreisen müsste (Sonntag), wenn man die Bahn nimmt. Spätestens da wäre bei mir Ende.

Was macht ihr, wenn ihr Montags um 10 in Stuttgart sein sollt, aber in Hamburg wohnt?
6h ICE + 30 Minuten innerhalb Stuttgarts reisen --> um 3.30h ab Hamburg im Zug sitzen?
Da fährt nichtmal einer direkt.
Oder 7.20h bis 8.40h fliegen? Ja, ihr habt recht, dann muss ich schon vor 7 am Flughafen sein, aber nicht um 4 Uhr!

Oder beginnen eure Projekte montags erst gegen Mittag, sodass alle gemütlich mit der Bahn anreisen können? (ernst gemeinte Frage)

Hier wird immer so getan als ob Präsenz beim Kunden Montag vormittags fixiert ist. Das hat während Corona ohne geklappt und ich bin mir sehr sicher, dass das auch danach funktionieren wird, sollten sich die Rahmenbedingungen ändern (z.B. Bahn anstatt fliegen ;)

Ist es auch, oder soll der Berater einfach die Meetings schwänzen?

Dann werden die Meetings dann eben auf den Nachmittag oder einen anderen Tag gelegt. Hat ja Donnerstag-Nachmittag früher genauso geklappt. Montagmorgen finden generell nur wenige Meetings statt.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Teilweise führt die längere Reisezeit sogar dazu, dass man sonst einen Tag vorher anreisen müsste (Sonntag), wenn man die Bahn nimmt. Spätestens da wäre bei mir Ende.

Was macht ihr, wenn ihr Montags um 10 in Stuttgart sein sollt, aber in Hamburg wohnt?
6h ICE + 30 Minuten innerhalb Stuttgarts reisen --> um 3.30h ab Hamburg im Zug sitzen?
Da fährt nichtmal einer direkt.
Oder 7.20h bis 8.40h fliegen? Ja, ihr habt recht, dann muss ich schon vor 7 am Flughafen sein, aber nicht um 4 Uhr!

Oder beginnen eure Projekte montags erst gegen Mittag, sodass alle gemütlich mit der Bahn anreisen können? (ernst gemeinte Frage)

Hier wird immer so getan als ob Präsenz beim Kunden Montag vormittags fixiert ist. Das hat während Corona ohne geklappt und ich bin mir sehr sicher, dass das auch danach funktionieren wird, sollten sich die Rahmenbedingungen ändern (z.B. Bahn anstatt fliegen ;)

Ist es auch, oder soll der Berater einfach die Meetings schwänzen?

Es ist doch wirklich kein Hexenwerk. Der Partner sagt im Pitch: "Wir als Unternehmen haben aufgrund unserer Net-Zero-Ambition entschieden, innerdeutsch nur noch in Ausnahmenfällen zu fliegen. Die gestafften Kollegen aus der übernächsten Großstadt kommen daher Montags erst nach dem Mittagessen an, arbeiten aber bereits ab 8 und sind den Vormittag über per Mail und Handy erreichbar." Ihr tut hier so, als wäre Consulting der härteste Job der Welt bei dem jede Minute montagsmorgens im Office Leben rettet.

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ExBerater

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Frage mich übrigens wie es Firmen wie BCG schaffen sich als Net Zero zu bezeichnen.
Pumpen die einfach Geld in irgendwelche Aussgleichs-Fonds um ein gutes Gewissen zu haben? Das Verhalten beim Fliegen scheint sich ja nicht geändert zu haben

antworten
WiWi Gast

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ExBerater schrieb am 18.05.2021:

Frage mich übrigens wie es Firmen wie BCG schaffen sich als Net Zero zu bezeichnen.
Pumpen die einfach Geld in irgendwelche Aussgleichs-Fonds um ein gutes Gewissen zu haben? Das Verhalten beim Fliegen scheint sich ja nicht geändert zu haben

Ja

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Falls du öfter fliegst, dann kennst du sicher das Feld „CO2 Ausgleich“. Dann zahlst zu einen kleinen Betrag als theoretischen CO2 Ausgleich an die Lufthansa und bist am Ende auf dem Papier „neutral“.

Ansonsten hab ich letztens von einem Partner gehört, dass man wohl sehr medienwirksam in einen Wald oder ähnliches investieren möchte.

Es geht also nicht um eine Änderung des Verhaltens, sondern um eine finanzielle Kompensation :)

ExBerater schrieb am 18.05.2021:

Frage mich übrigens wie es Firmen wie BCG schaffen sich als Net Zero zu bezeichnen.
Pumpen die einfach Geld in irgendwelche Aussgleichs-Fonds um ein gutes Gewissen zu haben? Das Verhalten beim Fliegen scheint sich ja nicht geändert zu haben

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.05.2021:

Hallo zusammen,

aus dem gegebenen politischen Anlass würde mich interessieren, ob Consulting ohne innerdeutsche Kurzstreckenflüge überhaupt noch machbar ist?
V.a die Entwicklung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie (Remote-Work) würde mich interessieren.

Was denkt ihr?

Fakt ist doch, dass bei einem Wegfall der Inlandsflüge die Bahn niemals in der Lage wäre die Kapazitäten zu stellen. Mit dem derzeitigen Aufkommen scheint man ja schon überfordert zu sein.

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

WiWi Gast schrieb am 18.05.2021:

Teilweise führt die längere Reisezeit sogar dazu, dass man sonst einen Tag vorher anreisen müsste (Sonntag), wenn man die Bahn nimmt. Spätestens da wäre bei mir Ende.

Was macht ihr, wenn ihr Montags um 10 in Stuttgart sein sollt, aber in Hamburg wohnt?
6h ICE + 30 Minuten innerhalb Stuttgarts reisen --> um 3.30h ab Hamburg im Zug sitzen?
Da fährt nichtmal einer direkt.
Oder 7.20h bis 8.40h fliegen? Ja, ihr habt recht, dann muss ich schon vor 7 am Flughafen sein, aber nicht um 4 Uhr!

Oder beginnen eure Projekte montags erst gegen Mittag, sodass alle gemütlich mit der Bahn anreisen können? (ernst gemeinte Frage)

Hier wird immer so getan als ob Präsenz beim Kunden Montag vormittags fixiert ist. Das hat während Corona ohne geklappt und ich bin mir sehr sicher, dass das auch danach funktionieren wird, sollten sich die Rahmenbedingungen ändern (z.B. Bahn anstatt fliegen ;)

Ist es auch, oder soll der Berater einfach die Meetings schwänzen?

Der Berater kann sich Montag morgens auch telefonisch einwählen und sonst ist das erste Meeting halt erst Mittags, da wird die Welt auch nicht von untergehen...

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Macht doch einfach mal Bahnfahren zum besseren Erlebnis. Dann bin ich gerne bereit umzusteigen.

Eine typische Bahnfahrt sieht bei mir wie folgt aus: 20min Puffer für eine - ohne Verkehr - 20 minütige Taxifahrt zum Zentrum einplanen, denn genau hier ist der HBF. Aussteigen, arsch kalt am Bahnsteig, alles noch dunkel. Zug. Auf der App checken wo die erste Klasse ist. Von irgendwo tönt es „geänderte Wagenreihenfolge“. Aha, was ist denn nun mein Wagen? Schnell checken und feststellen, das mein Wagen gar nicht dabei ist. Trotzdem noch einmal den ganzen Bahnsteig ablaufen weil 1. Klasse heute hinten anstatt vorne ist. Mit 15 minütiger Verspätung Einsteigen. Irgendeinen noch freien Sitzplatz nehmen und hoffen, dass ich nicht verscheucht werde. Dann hoffen, dass es für den Anschluss beim Umsteigen reicht. Gleichzeitig schonmal parallel checken, welche Alternativen es gibt, und zwischendurch prüfen, ob die nicht auch zu spät sind.. Zwischendurch immer wieder verzweifelte Versuche zu reconnecten weil entweder das Bahn Wlan oder Handynetz zu schwach ist. Usw.

Fliegen ist das so viel komfortable Reiseerlebnis. Zumindest wenn man den Sicherheitscheck hinter sich gebracht hat. Dann 20min mit stabilem WLAN bei kostenloser Verpflegung Emails machen und anschließend 40min pennen. Da gibt es einfach nichts zu diskutieren, es sei denn man ist auf einer Strecke unterwegs auf der die Bahn gut funktioniert, bspw. HAM BER

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Ich finde es immer wieder gut sich über die vermeintliche Förderung der Luftfahrt zu beklagen (das ist eine andere Diskussion), und reflexartig zu fordern, dass das gut funktionierende (hier die Flüge) unattraktiv gemacht oder verboten werden soll, anstelle zu fordern, dass die vermeintlich bessere Alternative (hier die Bahn) attraktiver gemacht werden soll.

Warum fordert niemand, dass die Bahn steuerfreien Strom beziehen darf?

Gleichzeitig ist auch niemand bereit, die Folgen zu tragen. Wenn alles was jetzt fliegt auf die Schiene soll, muss das eh schon überlastete Netz ausgebaut werden. Ich sehe schon die Proteste von Umweltschützern und Anwohnern, wenn neue Hochgeschwindigkeitstrassen gebaut werden sollen...

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WiWi Gast

Consulting ohne Kurzstreckenflüge noch machbar?

Wenn man 1. das Streckennetz so ausbaut, dass zwischen allen Großstädten mindestens 230, besser 270 gefahren werden kann 2. Ruhezonen innerhalb der Züge stärker enforced 3. evtl. ein Premiumprodukt auflegt, was nochmal einen höheren Standard als die 1. Klasse bietet (vgl. z.B. Eurostar Business Premier) und 4. die Bahnhöfe endlich mal ordentlich in Schuss bringt, wäre die Bahn vielleicht eine attraktivere Alternative zum Fliegen.

Nur stellt selbst Punkt 1 einen viel, viel höheren Aufwand dar, als man denken mag. Allein die Strecke München-Berlin auf Vordermann zu bringen, wird bei Fertigstellung fast 40 (!!!!) Jahre gedauert- und 10 Milliarden Euro gekostet haben. Ditto Punkt 4. Wir reden da in der Summe von einem unfassbar teuren Projekt, das sich über mehrere Generationen erstrecken würde. Dem steht jetzt nun eine plötzlich geplante Besteuerung von Kurzstreckenflügen entgegen? Das sind keine Probleme, die über Nacht zu lösen sind.

Den Beratungen oder sonstigen großen Firmen wäre es doch ohnehin relativ egal, ob der Kurzstreckenflug jetzt 100 oder 200 Euro kostet. Aus dem Markt gedrängt würden z.B. Studenten und Selbstständige.

Ich würde die Diskussion eher mal auf die ganzen Ramsch-Urlaubsflüge lenken. Ich finde nicht, dass Geschäftsreisende und Pendler in dieselbe Waagschale wie Partytouristen gelegt werden sollten.

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