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MBB 2024 Outlook

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Benutzer1223

MBB 2024 Outlook

Hey,

Von vielen Beratungen, insb. MMB, hört man ja, dass aktuell sehr wenig bzw. gar nicht eingestellt wird. Was denkt ihr: Für welche Einstiegsmonate/-quartale werden MBB und T2 wieder anfangen, Uni-Absolventen einzustellen? Und mit einer Vorlaufszeit von 6 Monaten (bzw. manchmal ja 3-6M), wann würdet ihr euch frühestens wieder auf einen Festeinstieg bewerben, um dem "Hiring Freeze" halbwegs zu entkommen?

I know, die Frage ist schwierig zu beantworten. Aber evt. gibt es ja Leute mit wertvollen Insights :)

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Es kann bei MBB keinen Hiring Freeze geben, sonst geht das System nicht mehr auf. Bei uns (mBb) sind zumindest jede Woche >50 Absolventen in der Second Round und würde sehr stark davon ausgehen, dass es bei den Kollegen in blau und rot ähnlich ist. Ist es selektiver als vor 24 Monaten? Klar. Ist es selektiver als vor 4 Jahren? Auf keinen Fall. Also einfach bewerben.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Es wird interviews und interns bekommen auch Offer. Aktuell liegt das Einstiegsdatum bei Q3 2024.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Wie ist die Lage für experienced hires?

Könnte mir vorstellen, dass es da mehr Bedarf gibt als für Rookies von der Uni…

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Veo

MBB 2024 Outlook

Hab bei BCG für ein Praktikum eine instant Absage für den Sommer mit ganz gutem Profil bekommen, hätte tatsächlich auf eine Einladung gehofft.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Veo schrieb am 26.10.2023:

Hab bei BCG für ein Praktikum eine instant Absage für den Sommer mit ganz gutem Profil bekommen, hätte tatsächlich auf eine Einladung gehofft.

Ja, wer hofft denn auch nicht auf eine Einladung. Einzelfälle repräsentieren nicht zwingend die Masse, dass du keine Einladung bekommen hast sagt nichts aus.

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Benutzer1223

MBB 2024 Outlook

Veo schrieb am 26.10.2023:

Hab bei BCG für ein Praktikum eine instant Absage für den Sommer mit ganz gutem Profil bekommen, hätte tatsächlich auf eine Einladung gehofft.

willst du dein Profil mit uns teilen? :)

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Die fetten Jahre in der UB sind einfach (erstmal) vorbei. Es gibt noch einige T2, die sehr stark wachsen. Aber auch die stellen deutlich selektiver ein

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

MBB stellt ganz normal weiter ein. Es wird halt nicht jeder Hinz und Kunz genommen.

Macht euch mal klar, dass die letzten Jahre UB nicht normal waren. Das haben die Beratungen auch kapiert und stellen entsprechend wieder selektiver (auf normalem Niveau) ein.

Grundsätzlich ist das Klima in UB stark abgekühlt. Ich erwarte, dass es die nächsten 2-3 Jahre vorerst auch so bleibt.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

der satz ist ca 30 Jahre alt und wird bei jedem Dipp gebetsmühlenartig wiederholt...
wie soll die branche denn schrumpfen? das ginge ja nur indem die Kunden weniger beauftragen. Voraussetzung dafür wäre, dass entweder

i) Die Corporates alles selbst machen ==> Dafür müssten sie massiv einstellen, was in der aktuellen Lage niemand vor Aufsichtsrat und investoren rechtfertigen kann

ii) Die Herausforderungen weniger werden und das business weniger komplex, somit weniger transformationsbedarf ==> Erscheint mir in der Zeit der multikrisen, nachhaltigkeitsbewegung etc sehr unrealistisch...

WiWi Gast schrieb am 26.10.2023:

Die fetten Jahre in der UB sind einfach (erstmal) vorbei. Es gibt noch einige T2, die sehr stark wachsen. Aber auch die stellen deutlich selektiver ein

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Benutzer1223

MBB 2024 Outlook

Vielleicht als follow up Frage: Wie weit kommt man heutzutage mit einem Partnerkontakt, wenn man sich auch in dem Office des Partners mit Prio 1 bewirbt? Direkt zu pre-interview tests bzw. diesen Games oder direkt ins Interview?

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Warum fragst du nicht deinen Partnerkontakt?

Benutzer1223 schrieb am 31.10.2023:

Vielleicht als follow up Frage: Wie weit kommt man heutzutage mit einem Partnerkontakt, wenn man sich auch in dem Office des Partners mit Prio 1 bewirbt? Direkt zu pre-interview tests bzw. diesen Games oder direkt ins Interview?

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Benutzer1223 schrieb am 31.10.2023:

Vielleicht als follow up Frage: Wie weit kommt man heutzutage mit einem Partnerkontakt, wenn man sich auch in dem Office des Partners mit Prio 1 bewirbt? Direkt zu pre-interview tests bzw. diesen Games oder direkt ins Interview?

Also bei meiner MBB gibt es gar kein Vorbeiwinken nur weil man jemanden kennt.

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Benutzer1223

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 31.10.2023:

Benutzer1223 schrieb am 31.10.2023:

Vielleicht als follow up Frage: Wie weit kommt man heutzutage mit einem Partnerkontakt, wenn man sich auch in dem Office des Partners mit Prio 1 bewirbt? Direkt zu pre-interview tests bzw. diesen Games oder direkt ins Interview?

Also bei meiner MBB gibt es gar kein Vorbeiwinken nur weil man jemanden kennt.

Yes, das ist mir bewusst. Ich frage mich nur wie weit man kommt damit?

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Benutzer1223 schrieb am 31.10.2023:

WiWi Gast schrieb am 31.10.2023:

Benutzer1223 schrieb am 31.10.2023:

Vielleicht als follow up Frage: Wie weit kommt man heutzutage mit einem Partnerkontakt, wenn man sich auch in dem Office des Partners mit Prio 1 bewirbt? Direkt zu pre-interview tests bzw. diesen Games oder direkt ins Interview?

Also bei meiner MBB gibt es gar kein Vorbeiwinken nur weil man jemanden kennt.

Yes, das ist mir bewusst. Ich frage mich nur wie weit man kommt damit?

Kann für zwei Beratungen sprechen und da ist es jeweils so, dass man es teils ggf. schon leichter hat ins Interview zu kommen. Im Interview gelten aber für jeden exakt die selben Standards. Heißt egal was für einen Job/Kontakte Papa hat, wird man dennoch abgelehnt, sollte die Leistung im Interview nicht stimmen. Für die ablehnende Person hat es dann maximal teils noch etwas mehr Dokumentationsaufwand aber sonst keinerlei Auswirkungen (d.h. man muss im internen Formular ausführlicher begründen, weshalb man Bewerber XY abgelehnt hat). Zum Glück gilt also das Leistungsprinzip und es gibt definitiv kein Durchwinken.

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Veo

MBB 2024 Outlook

Benutzer1223 schrieb am 26.10.2023:

Veo schrieb am 26.10.2023:

Hab bei BCG für ein Praktikum eine instant Absage für den Sommer mit ganz gutem Profil bekommen, hätte tatsächlich auf eine Einladung gehofft.

willst du dein Profil mit uns teilen? :)

ja, kann ich gerne machen.
Profil:
Abi 1,0
BSc 5. Semester (WHU/Mannheim) 1,5
Auslandssemester vorhanden
Audit Praktikum
T3 Consulting
T2 Consulting Praktikum ab Jan. 24
Aktiv in einer student. Unternehmensberatung

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MBB 2024 Outlook

Vorsicht: Die Einschätzung der Situation ist nicht richtig! Schaut man sich Hiring-Daten an, sieht man, dass Einstellungen bei MBB ggü. 2022 ca. 25-30% eingebrochen sind. Dazu habe ich kürzlich 2 LinkedIn Posts verfasst (Link im Profil), in denen auch Quelle und Sample beschrieben werden.

Der Rückgang ist also bei weitem nicht so groß, dass eine MBB-Bewerbung aussichtslos ist. Aber sie muss deutlich bewusster und strategischer angegangen werden als zuvor, ein "Glückstreffer" ist einfach deutlich unwahrscheinlicher geworden.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Cool endlich mal eine zahlenbasierte Einschätzung, danke!

Johanna / Carma Careers schrieb am 02.11.2023:

Vorsicht: Die Einschätzung der Situation ist nicht richtig! Schaut man sich Hiring-Daten an, sieht man, dass Einstellungen bei MBB ggü. 2022 ca. 25-30% eingebrochen sind. Dazu habe ich kürzlich 2 LinkedIn Posts verfasst (Link im Profil), in denen auch Quelle und Sample beschrieben werden.

Der Rückgang ist also bei weitem nicht so groß, dass eine MBB-Bewerbung aussichtslos ist. Aber sie muss deutlich bewusster und strategischer angegangen werden als zuvor, ein "Glückstreffer" ist einfach deutlich unwahrscheinlicher geworden.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

100%
Danke gut zu wissen, echt beachtlich wie unsachlich solche Diskussionen häufig geführt werden - "Letztes Jahr ist jeder reingekommen", "Dieses Jahr quasi Einstellungsstopp" usf.

Fände es als momentane Bewerberin hilfreicher wenn Leute ihr Bauchgefühl mit sich ausmachen und einem mal ein realistisches, nunaciertes, faktenbasiertes Bild vermitteln.

Johanna / Carma Careers schrieb am 02.11.2023:

Vorsicht: Die Einschätzung der Situation ist nicht richtig! Schaut man sich Hiring-Daten an, sieht man, dass Einstellungen bei MBB ggü. 2022 ca. 25-30% eingebrochen sind. Dazu habe ich kürzlich 2 LinkedIn Posts verfasst (Link im Profil), in denen auch Quelle und Sample beschrieben werden.

Der Rückgang ist also bei weitem nicht so groß, dass eine MBB-Bewerbung aussichtslos ist. Aber sie muss deutlich bewusster und strategischer angegangen werden als zuvor, ein "Glückstreffer" ist einfach deutlich unwahrscheinlicher geworden.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Arbeite bei BCG und bei uns wird nach wie vor einstellt. Das Hiring ist aber super selektiv (wie lange nicht) und mit starken Fokus auf Quoten

Der „normale“ männliche BWL Student mit guten Profil hat aktuell keine Chance und bekommt nicht mal eine Einladung zum Interview, aber wäre während der letzten Hype Jahre garantiert eingeladen worden.

Fällt man in eine der Quoten (Geschlecht, Herkunft, Studiengang,…), dann sind die Chancen immer noch vorhanden. Aber selbst für Quoten gibt es keine „Blanko Garantie“ mehr, da man einfach auf Basis der Quoten zu schlecht Leute (sorry, muss man so sagen) eingestellt hat.

Als Beispiel: Ich war als Interviewer bei „Quoten Events“, bei denen direkt Angebote ausgesprochen wurden nach verkürzten Interview Prozess mit einem kurzen Partnergespräch zum Schluss. Einige der Leute dort mit Angebot hätten in einem normalen Interview Prozess nicht mal die zweite Runde erreicht. Aber durch Druck und „Top Down“ Ziele kamen viele Leute in die Firma in den letzten 18/24 Monaten

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Zwar nicht MBB, aber eine Associate bei S& meinte auf nem Karriereevent man sollte tendenziell eher bis Jahresanfang/wechsel mit der Bewerbung für den Sommer warten, da da in mehreren Practices wieder Plätze geschaffen werden würden. Ob das logisch ist, ist eine andere Frage.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 02.11.2023:

Zwar nicht MBB, aber eine Associate bei S& meinte auf nem Karriereevent man sollte tendenziell eher bis Jahresanfang/wechsel mit der Bewerbung für den Sommer warten, da da in mehreren Practices wieder Plätze geschaffen werden würden. Ob das logisch ist, ist eine andere Frage.

Kann eigentlich nicht logisch sein, da das Hiring Jahr in der Regel von Oct-Sep geht. Gedanklich sind die also eh schon an den Einstellungen für 2024 dran.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Johanna / Carma Careers schrieb am 02.11.2023:

Vorsicht: Die Einschätzung der Situation ist nicht richtig! Schaut man sich Hiring-Daten an, sieht man, dass Einstellungen bei MBB ggü. 2022 ca. 25-30% eingebrochen sind. Dazu habe ich kürzlich 2 LinkedIn Posts verfasst (Link im Profil), in denen auch Quelle und Sample beschrieben werden.

Der Rückgang ist also bei weitem nicht so groß, dass eine MBB-Bewerbung aussichtslos ist. Aber sie muss deutlich bewusster und strategischer angegangen werden als zuvor, ein "Glückstreffer" ist einfach deutlich unwahrscheinlicher geworden.

Interessante Auswertung aber ihr scheint da bei Datensammlung/ Profilauswahl einen Fehler gemacht zu haben. Beispiel: wenn man sich die vorangegangenen Praktika anschaut kommt auf Platz 1 Mck mit 335 Profilen, dann auf Platz 2 Bain mit 175 Profilen. So weit noch erklärbar (bei 5000 Profilen die ihr angeschaut habt eher am unteren Ende).

Dann wird es aber komisch: BCG als dritte MBB würde man ja in einer ähnlichen Größenordnung erwarten. BCG Internships hatten aber angeblich nur 23 dieser MBB Profile (Damit hatten in Eurer Auswertung also insgesamt mehr Personen ein Praktikum beim FC Bayern München gemacht als bei BCG). Entweder habt ihr also einen deutlichen Skew im Sample oder niemand bei MBB stellt ex BCG Praktikanten ein.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Johanna / Carma Careers schrieb am 02.11.2023:

Vorsicht: Die Einschätzung der Situation ist nicht richtig! Schaut man sich Hiring-Daten an, sieht man, dass Einstellungen bei MBB ggü. 2022 ca. 25-30% eingebrochen sind. Dazu habe ich kürzlich 2 LinkedIn Posts verfasst (Link im Profil), in denen auch Quelle und Sample beschrieben werden.

Der Rückgang ist also bei weitem nicht so groß, dass eine MBB-Bewerbung aussichtslos ist. Aber sie muss deutlich bewusster und strategischer angegangen werden als zuvor, ein "Glückstreffer" ist einfach deutlich unwahrscheinlicher geworden.

Da ich schon mit Johanna auf Beratungsprojekten zusammengearbeitet habe, kann ich ihre fachlichen Expertise uneingeschränkt bestätigen. Finde es wirklich toll, wenn hier auch mal jemand mit praktischer Erfahrung entsprechenden Input beisteuert.

Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass meine Erfahrungen aus der Beratung (T3) in den vergangenen Monaten ein anderes Bild zeigen.

In den letzten Jahren mussten wir unsere Ansprüche an die Profile von Bewerbern deutlich herunterschrauben, weil viele unserer Wunschkandidaten (betrifft speziell Frauen und MINT Absolventen) direkt von T2 oder MBB ein Angebot bekommen haben. Dadurch haben bei uns auffallend viele Kandidaten eine Chance bekommen, die wir in den vergangenen Jahren direkt aussortiert hätten (Bachelor an privater FH, BA/MA Notenschnitt >2.0).

Da T2 und MBB die letzten Monate deutlich (!) selektiver sind, können auch wir wieder wesentlich höhere Ansprüche an unsere Wunschkandidaten stellen, weil sehr gute (aber nicht exzellente) Kandidaten nicht mehr so leicht an ein T2 oder MBB Angebot kommen. Zumindest mein Center hat seit diesem Sommer wieder alles aussortiert, das von privaten FHs kommt, schlechte Noten hat oder Big 4 Audit als einziges Vorpraktikum aufweist.

Dass MBB/T2 die letzten Jahre einige Leute eingestellt hat, die nicht ausreichend abliefern, sieht man auch verstärkt daran, dass im Moment sehr gezielt mit Headhuntern bei T3 abgeworben wird, um die fachlichen Lücken aufzufüllen. Interessanterweise werden über diese Schiene nur weiße Männer abgeworben, während die Neueinstellungen ab Uni immer noch primär über Diversität laufen.

Meine ehrliche Einschätzung ist, dass T2/MMB derzeit ohne Master an einer ausländischen Target-Uni (LSE, HEC, INSEAD) für weiße Männer auch mit sehr guten Noten (Abi/BA/MA jeweils <1,5) absolut aussichtslos ist.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 03.11.2023:

Da ich schon mit Johanna auf Beratungsprojekten zusammengearbeitet habe, kann ich ihre fachlichen Expertise uneingeschränkt bestätigen. Finde es wirklich toll, wenn hier auch mal jemand mit praktischer Erfahrung entsprechenden Input beisteuert.

Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass meine Erfahrungen aus der Beratung (T3) in den vergangenen Monaten ein anderes Bild zeigen.

In den letzten Jahren mussten wir unsere Ansprüche an die Profile von Bewerbern deutlich herunterschrauben, weil viele unserer Wunschkandidaten (betrifft speziell Frauen und MINT Absolventen) direkt von T2 oder MBB ein Angebot bekommen haben. Dadurch haben bei uns auffallend viele Kandidaten eine Chance bekommen, die wir in den vergangenen Jahren direkt aussortiert hätten (Bachelor an privater FH, BA/MA Notenschnitt >2.0).

Da T2 und MBB die letzten Monate deutlich (!) selektiver sind, können auch wir wieder wesentlich höhere Ansprüche an unsere Wunschkandidaten stellen, weil sehr gute (aber nicht exzellente) Kandidaten nicht mehr so leicht an ein T2 oder MBB Angebot kommen. Zumindest mein Center hat seit diesem Sommer wieder alles aussortiert, das von privaten FHs kommt, schlechte Noten hat oder Big 4 Audit als einziges Vorpraktikum aufweist.

Dass MBB/T2 die letzten Jahre einige Leute eingestellt hat, die nicht ausreichend abliefern, sieht man auch verstärkt daran, dass im Moment sehr gezielt mit Headhuntern bei T3 abgeworben wird, um die fachlichen Lücken aufzufüllen. Interessanterweise werden über diese Schiene nur weiße Männer abgeworben, während die Neueinstellungen ab Uni immer noch primär über Diversität laufen.

Meine ehrliche Einschätzung ist, dass T2/MMB derzeit ohne Master an einer ausländischen Target-Uni (LSE, HEC, INSEAD) für weiße Männer auch mit sehr guten Noten (Abi/BA/MA jeweils <1,5) absolut aussichtslos ist.

Ich schreibe hier eigentlich nicht, aber der letzte Absatz ist einfach so ein Quatsch. Ich selbst habe letzte Woche bei MBB ein Angebot erhalten und bin weiß, am Ende meines Bachelors (Uni Köln/LMU/Münster) und habe keinen Target Master. Kenne auch einige Kommilitonen die dort mit ähnlichem Profil Einladungen bekommen haben.

Liebe Mitstudierende, macht Euch nicht so viele Sorgen und bewerbt Euch einfach! Wer für die Themen brennt, als Person interessant und sympathisch ist und vielleicht auch etwas Glück hat kann es immer noch schaffen! Da ist nichts aussichtslos. Glaubt an Euch, Ihr packt das auch!

antworten
WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Beide Posts durchaus hilfreich und richtig! MBB-Interviewer hier. Viele meiner Kandidaten sind non-WiWis, die sich nicht für T2/3 interessieren. Alternative eher z.B. Forschung. D.h. selbst ein moderater Rückgang an MBB Hires wirkt sich bei T3 überproportional aus und man hat viel mehr Kandidatenauswahl, da ja v.a. der Durschnitts-BWLer von der höhere. Selektivität betroffen ist - zumindest mehr. Nicht vergessen, dass die Kandidatenpools sich unterscheiden.

WiWi Gast schrieb am 03.11.2023:

Johanna / Carma Careers schrieb am 02.11.2023:

Vorsicht: Die Einschätzung der Situation ist nicht richtig! Schaut man sich Hiring-Daten an, sieht man, dass Einstellungen bei MBB ggü. 2022 ca. 25-30% eingebrochen sind. Dazu habe ich kürzlich 2 LinkedIn Posts verfasst (Link im Profil), in denen auch Quelle und Sample beschrieben werden.

Der Rückgang ist also bei weitem nicht so groß, dass eine MBB-Bewerbung aussichtslos ist. Aber sie muss deutlich bewusster und strategischer angegangen werden als zuvor, ein "Glückstreffer" ist einfach deutlich unwahrscheinlicher geworden.

Da ich schon mit Johanna auf Beratungsprojekten zusammengearbeitet habe, kann ich ihre fachlichen Expertise uneingeschränkt bestätigen. Finde es wirklich toll, wenn hier auch mal jemand mit praktischer Erfahrung entsprechenden Input beisteuert.

Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass meine Erfahrungen aus der Beratung (T3) in den vergangenen Monaten ein anderes Bild zeigen.

In den letzten Jahren mussten wir unsere Ansprüche an die Profile von Bewerbern deutlich herunterschrauben, weil viele unserer Wunschkandidaten (betrifft speziell Frauen und MINT Absolventen) direkt von T2 oder MBB ein Angebot bekommen haben. Dadurch haben bei uns auffallend viele Kandidaten eine Chance bekommen, die wir in den vergangenen Jahren direkt aussortiert hätten (Bachelor an privater FH, BA/MA Notenschnitt >2.0).

Da T2 und MBB die letzten Monate deutlich (!) selektiver sind, können auch wir wieder wesentlich höhere Ansprüche an unsere Wunschkandidaten stellen, weil sehr gute (aber nicht exzellente) Kandidaten nicht mehr so leicht an ein T2 oder MBB Angebot kommen. Zumindest mein Center hat seit diesem Sommer wieder alles aussortiert, das von privaten FHs kommt, schlechte Noten hat oder Big 4 Audit als einziges Vorpraktikum aufweist.

Dass MBB/T2 die letzten Jahre einige Leute eingestellt hat, die nicht ausreichend abliefern, sieht man auch verstärkt daran, dass im Moment sehr gezielt mit Headhuntern bei T3 abgeworben wird, um die fachlichen Lücken aufzufüllen. Interessanterweise werden über diese Schiene nur weiße Männer abgeworben, während die Neueinstellungen ab Uni immer noch primär über Diversität laufen.

Meine ehrliche Einschätzung ist, dass T2/MMB derzeit ohne Master an einer ausländischen Target-Uni (LSE, HEC, INSEAD) für weiße Männer auch mit sehr guten Noten (Abi/BA/MA jeweils <1,5) absolut aussichtslos ist.

Ich schreibe hier eigentlich nicht, aber der letzte Absatz ist einfach so ein Quatsch. Ich selbst habe letzte Woche bei MBB ein Angebot erhalten und bin weiß, am Ende meines Bachelors (Uni Köln/LMU/Münster) und habe keinen Target Master. Kenne auch einige Kommilitonen die dort mit ähnlichem Profil Einladungen bekommen haben.

Liebe Mitstudierende, macht Euch nicht so viele Sorgen und bewerbt Euch einfach! Wer für die Themen brennt, als Person interessant und sympathisch ist und vielleicht auch etwas Glück hat kann es immer noch schaffen! Da ist nichts aussichtslos. Glaubt an Euch, Ihr packt das auch!

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Ausnahmen bestätigen die Regel. Ist definitiv so, dass die strengen Quoten dazu führen, dass klassische Profile der Vergangenheit (männlich, BWLer, weiß / deutsch,…) einfach deutlich schlechtere Chancen haben als früher. Und Quoten Kandidaten (egal ob Geschlecht, se*uelle Orientierung, Herkunft, Hautfarbe,…) haben deutliche Vorteile bzw. werden dort andere Kriterien / Maßstäbe angelegt.

Heißt das automatisch, dass ein weißer Mann keine Chancen hat? Nein, natürlich nicht. Sind die Chancen schlechter als früher? Definitiv ja! Haben Quoten Kandidaten mit objektiv schlechteren Profil eine bessere Chance als der objektiv bessere Kandidat, vermutlich ebenfalls ja.

Wird es Ausnahmen dieser Daumenregel geben? Klar, gibt es immer. Kann man sich dennoch daran orientieren? Auf alle Fälle

WiWi Gast schrieb am 03.11.2023:

Johanna / Carma Careers schrieb am 02.11.2023:

Vorsicht: Die Einschätzung der Situation ist nicht richtig! Schaut man sich Hiring-Daten an, sieht man, dass Einstellungen bei MBB ggü. 2022 ca. 25-30% eingebrochen sind. Dazu habe ich kürzlich 2 LinkedIn Posts verfasst (Link im Profil), in denen auch Quelle und Sample beschrieben werden.

Der Rückgang ist also bei weitem nicht so groß, dass eine MBB-Bewerbung aussichtslos ist. Aber sie muss deutlich bewusster und strategischer angegangen werden als zuvor, ein "Glückstreffer" ist einfach deutlich unwahrscheinlicher geworden.

Da ich schon mit Johanna auf Beratungsprojekten zusammengearbeitet habe, kann ich ihre fachlichen Expertise uneingeschränkt bestätigen. Finde es wirklich toll, wenn hier auch mal jemand mit praktischer Erfahrung entsprechenden Input beisteuert.

Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass meine Erfahrungen aus der Beratung (T3) in den vergangenen Monaten ein anderes Bild zeigen.

In den letzten Jahren mussten wir unsere Ansprüche an die Profile von Bewerbern deutlich herunterschrauben, weil viele unserer Wunschkandidaten (betrifft speziell Frauen und MINT Absolventen) direkt von T2 oder MBB ein Angebot bekommen haben. Dadurch haben bei uns auffallend viele Kandidaten eine Chance bekommen, die wir in den vergangenen Jahren direkt aussortiert hätten (Bachelor an privater FH, BA/MA Notenschnitt >2.0).

Da T2 und MBB die letzten Monate deutlich (!) selektiver sind, können auch wir wieder wesentlich höhere Ansprüche an unsere Wunschkandidaten stellen, weil sehr gute (aber nicht exzellente) Kandidaten nicht mehr so leicht an ein T2 oder MBB Angebot kommen. Zumindest mein Center hat seit diesem Sommer wieder alles aussortiert, das von privaten FHs kommt, schlechte Noten hat oder Big 4 Audit als einziges Vorpraktikum aufweist.

Dass MBB/T2 die letzten Jahre einige Leute eingestellt hat, die nicht ausreichend abliefern, sieht man auch verstärkt daran, dass im Moment sehr gezielt mit Headhuntern bei T3 abgeworben wird, um die fachlichen Lücken aufzufüllen. Interessanterweise werden über diese Schiene nur weiße Männer abgeworben, während die Neueinstellungen ab Uni immer noch primär über Diversität laufen.

Meine ehrliche Einschätzung ist, dass T2/MMB derzeit ohne Master an einer ausländischen Target-Uni (LSE, HEC, INSEAD) für weiße Männer auch mit sehr guten Noten (Abi/BA/MA jeweils <1,5) absolut aussichtslos ist.

Ich schreibe hier eigentlich nicht, aber der letzte Absatz ist einfach so ein Quatsch. Ich selbst habe letzte Woche bei MBB ein Angebot erhalten und bin weiß, am Ende meines Bachelors (Uni Köln/LMU/Münster) und habe keinen Target Master. Kenne auch einige Kommilitonen die dort mit ähnlichem Profil Einladungen bekommen haben.

Liebe Mitstudierende, macht Euch nicht so viele Sorgen und bewerbt Euch einfach! Wer für die Themen brennt, als Person interessant und sympathisch ist und vielleicht auch etwas Glück hat kann es immer noch schaffen! Da ist nichts aussichtslos. Glaubt an Euch, Ihr packt das auch!

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Perspektive aus MBB: Durch die großzügige Offerquote in Verbindung mit der großen Anzahl an Interns letztes Jahr arbeiten wir uns immer noch an denen ab. YoY ist der Einbruch bei Neueinstellungen viel größer bei uns. Eher Richtung -50%, und davon auch noch zahlreiche ex interns und wenig Neueinstellungen – die unterm Strich extrem gute Profile haben.

Johanna / Carma Careers schrieb am 02.11.2023:

Vorsicht: Die Einschätzung der Situation ist nicht richtig! Schaut man sich Hiring-Daten an, sieht man, dass Einstellungen bei MBB ggü. 2022 ca. 25-30% eingebrochen sind. Dazu habe ich kürzlich 2 LinkedIn Posts verfasst (Link im Profil), in denen auch Quelle und Sample beschrieben werden.

Der Rückgang ist also bei weitem nicht so groß, dass eine MBB-Bewerbung aussichtslos ist. Aber sie muss deutlich bewusster und strategischer angegangen werden als zuvor, ein "Glückstreffer" ist einfach deutlich unwahrscheinlicher geworden.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Meiner Meinung nach muss es einen drastischen cut bei den einstellungen gegeben haben, sonst kann ich mir meine situation nicht erklären.

Letztes Jahr wurde ich bei McKinsey und BCG (Bewerbung März 2023) zum Interview eingeladen. Bin bei beiden in der letzen Runde mit dem Partner rausgeflogen (bei einem war grund unklar, bei dem anderen case performance).

Hatte zu dem Zeitpunkt folgendes Profil:

  • Studium: 6. Semester Auslandsstudium BEng Informatik + Mathe (Imperial) mit 1.3 Notenschnitt
  • Praktika: 1x Fortune 500 (Informatik), 1x T2 UB, 2x Werkstudent (jeweils 1 Jahr) Start-Up
  • Außerschulisch: 2x nonprofits (mit-)gegründet
  • McKinsey Capstone

Nun dieses Jahr mit besserem Profil (BEng 1.0 abgeschlossen und Master mit spezialisierung KI), wurde ich von allen drei ohne Intervieweinladung abgelehnt.

Von Bekannten habe ich gehört das bei M die Leute teilweise schon mehr als ein Jahr ohne Projekt sind. Weiß da jemand mehr oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

antworten
WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Der Cut war drastisch, bei Bain braucht man sich für 2024 seit einigen Wochen gar nicht mehr bewerben.

Grund ist nicht einmal die schlechte Umsatzlage (+10% vs 2022), sondern der hohe Intake in der Vergangenheit in Verbindung mit niedriger Attrition wegen der schlechten Wirtschaftslage, was zu schlechter Billing Utilization führt.

Quelle: Bin bei Bain.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 16.12.2023:

Meiner Meinung nach muss es einen drastischen cut bei den einstellungen gegeben haben, sonst kann ich mir meine situation nicht erklären.

Letztes Jahr wurde ich bei McKinsey und BCG (Bewerbung März 2023) zum Interview eingeladen. Bin bei beiden in der letzen Runde mit dem Partner rausgeflogen (bei einem war grund unklar, bei dem anderen case performance).

Hatte zu dem Zeitpunkt folgendes Profil:

  • Studium: 6. Semester Auslandsstudium BEng Informatik + Mathe (Imperial) mit 1.3 Notenschnitt
  • Praktika: 1x Fortune 500 (Informatik), 1x T2 UB, 2x Werkstudent (jeweils 1 Jahr) Start-Up
  • Außerschulisch: 2x nonprofits (mit-)gegründet
  • McKinsey Capstone

Nun dieses Jahr mit besserem Profil (BEng 1.0 abgeschlossen und Master mit spezialisierung KI), wurde ich von allen drei ohne Intervieweinladung abgelehnt.

Von Bekannten habe ich gehört das bei M die Leute teilweise schon mehr als ein Jahr ohne Projekt sind. Weiß da jemand mehr oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

Ich kann nur zu dem Satz antworten “bei M mehr als ein Jahr ohne Projekt”. Das ist absoluter Quatsch.

Ich bin Anfang 23 eingestiegen und war bis jetzt 1 Woche on the beach. Am schlimmsten hat es imho die Leute getroffen die Herbst 2022 eingestiegen sind. Da gab es wirklich welche, die 4-5 Wochen am Stück nicht gestaffed waren.

Die letzten Monate empfand ich was staffing betrifft sehr positiv. Man kann ja immer nur in seine Kern Kohorte/Kontakte schauen (bei mir ca. ~20 Leute) und es gibt wirklich keinen, der länger als 2-3 Wochen on the Beach ist.

Ich glaube, dass durch die wenigen Einstellungen 2023 und auch einigen CTLs das Gleichgewicht wieder um einiges besser verteilt ist. Einstieg 2024 wird alleine aber aus dem Grund schwierig, da de facto alle interns seit Late 2022 mit return offer ihr frühestes Start Datum für 2024 bekommen haben.

Dementsprechend braucht es halt wenig externe hire, wenn man die Pipeline mit ex Praktikanten voll hat.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Tatsache ist, dass der wirtschaftliche Outlook der UB (egal ob MBB oder T2) für 2024 nicht unbedingt rosig aussieht.
Es wird sicherlich wieder viel im Bereich Restrukturierung und Effizienzsteigerung laufen, aber auch die Kunden werfen aktuell nicht mehr mit Budget um sich wie früher.

Gleichzeitig haben alle Beratungen von 2020-2022 massiv overhired. Warum? Ehrlich gesagt keine Ahnung. Vielleicht hat man den Post-Corona Boom langfristiger eingeschätzt.

Dazu kommt, dass Kundenzufriedenheit und Escalations zunehmend ein Problem sind. Vielleicht liegts an der strategischen Ausrichtung oder dem Qualitätsverlust bei den Profilen, aber wir haben so viele Escalations mit Kunden wie nie zuvor.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 16.12.2023:

Meiner Meinung nach muss es einen drastischen cut bei den einstellungen gegeben haben, sonst kann ich mir meine situation nicht erklären.

Letztes Jahr wurde ich bei McKinsey und BCG (Bewerbung März 2023) zum Interview eingeladen. Bin bei beiden in der letzen Runde mit dem Partner rausgeflogen (bei einem war grund unklar, bei dem anderen case performance).

Hatte zu dem Zeitpunkt folgendes Profil:

  • Studium: 6. Semester Auslandsstudium BEng Informatik + Mathe (Imperial) mit 1.3 Notenschnitt
  • Praktika: 1x Fortune 500 (Informatik), 1x T2 UB, 2x Werkstudent (jeweils 1 Jahr) Start-Up
  • Außerschulisch: 2x nonprofits (mit-)gegründet
  • McKinsey Capstone

Nun dieses Jahr mit besserem Profil (BEng 1.0 abgeschlossen und Master mit spezialisierung KI), wurde ich von allen drei ohne Intervieweinladung abgelehnt.

Von Bekannten habe ich gehört das bei M die Leute teilweise schon mehr als ein Jahr ohne Projekt sind. Weiß da jemand mehr oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

Imperial und dann nicht mal eine Einladung? Entweder sind die im HR ein wenig ignorierant, oder die Lage ist wirklich deutlich schlechter.

Hab in Cambridge studiert und Imperial haben wir (Physics) immer als gleichwertig betrachtet.

Sonst geh einfach zu d-fine. Gute WLB, gutes Geld und man wird Dein Profil schätzen.

antworten
WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Ich arbeite bei einer MBB im europäischen Ausland und meine Perspektive ist:

  • Die Neueinsteiger aus dem Sommer waren gefühlt bis jetzt im Durchschnitt zu 40% der Zeit auf billable Projekten, die restliche Zeit am Proposals schreiben oder ein paar Beachdays.

  • Offer für 2024 sind Zahlenmäßig die selben wie 2023 aber über die Hälfte der Offer-Empfänger waren vorher Praktikanten.

  • Die internen Bewertungen sind um einiges strenger geworden und einige Berater die turnusgemäß befördert werden sollten haben ihre Beförderung nicht bekommen und bleiben die nächsten Monate auf ihrem Grade. Stimmung ist dementsprechend relativ schlecht am unteren Ende der Pyramide.
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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 17.12.2023:

Der Cut war drastisch, bei Bain braucht man sich für 2024 seit einigen Wochen gar nicht mehr bewerben.

Grund ist nicht einmal die schlechte Umsatzlage (+10% vs 2022), sondern der hohe Intake in der Vergangenheit in Verbindung mit niedriger Attrition wegen der schlechten Wirtschaftslage, was zu schlechter Billing Utilization führt.

Quelle: Bin bei Bain.

Wie passt die Umsatzlage damit zusammen, dass der Firmenbonus bei Bain dieses Jahr teilweise gestrichen wurde?

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Junge junge, Beratung ist aber besser nichts für dich… Umsatz - Kosten?! Wenn der Umsatz steigt und das primär durch inflstionsausgleichende Preissteigerungen und die Kosten durch Beförderungen, Lohnsteigerungen und zu niedriger Attrition überproportional steigen, dann bleibt weniger Gewinn zur Ausschüttung übrig.

WiWi Gast schrieb am 20.12.2023:

Der Cut war drastisch, bei Bain braucht man sich für 2024 seit einigen Wochen gar nicht mehr bewerben.

Grund ist nicht einmal die schlechte Umsatzlage (+10% vs 2022), sondern der hohe Intake in der Vergangenheit in Verbindung mit niedriger Attrition wegen der schlechten Wirtschaftslage, was zu schlechter Billing Utilization führt.

Quelle: Bin bei Bain.

Wie passt die Umsatzlage damit zusammen, dass der Firmenbonus bei Bain dieses Jahr teilweise gestrichen wurde?

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 20.12.2023:

Der Cut war drastisch, bei Bain braucht man sich für 2024 seit einigen Wochen gar nicht mehr bewerben.

Grund ist nicht einmal die schlechte Umsatzlage (+10% vs 2022), sondern der hohe Intake in der Vergangenheit in Verbindung mit niedriger Attrition wegen der schlechten Wirtschaftslage, was zu schlechter Billing Utilization führt.

Quelle: Bin bei Bain.

Wie passt die Umsatzlage damit zusammen, dass der Firmenbonus bei Bain dieses Jahr teilweise gestrichen wurde?

Gewinn = Umsatz - Kosten. Die Kosten (welche das Personal als höchsten Treiber haben) sind schneller als der Umsatz gewachsen, aus oben genannten Gründen. Daher muss man das durch einen anderen Kostenhebel (z.B. Streichung des Bonus) ausgleichen.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 20.12.2023:

Der Cut war drastisch, bei Bain braucht man sich für 2024 seit einigen Wochen gar nicht mehr bewerben.

Grund ist nicht einmal die schlechte Umsatzlage (+10% vs 2022), sondern der hohe Intake in der Vergangenheit in Verbindung mit niedriger Attrition wegen der schlechten Wirtschaftslage, was zu schlechter Billing Utilization führt.

Quelle: Bin bei Bain.

Wie passt die Umsatzlage damit zusammen, dass der Firmenbonus bei Bain dieses Jahr teilweise gestrichen wurde?

Höhere (Personal)kosten weil aktuell weniger als sonst die Beratungen verlassen, aber genauso eingestellt wird damit die Pyramide nach unten hin nicht ausdünnt.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 20.12.2023:

Der Cut war drastisch, bei Bain braucht man sich für 2024 seit einigen Wochen gar nicht mehr bewerben.

Grund ist nicht einmal die schlechte Umsatzlage (+10% vs 2022), sondern der hohe Intake in der Vergangenheit in Verbindung mit niedriger Attrition wegen der schlechten Wirtschaftslage, was zu schlechter Billing Utilization führt.

Quelle: Bin bei Bain.

Wie passt die Umsatzlage damit zusammen, dass der Firmenbonus bei Bain dieses Jahr teilweise gestrichen wurde?

Höhere (Personal)kosten weil aktuell weniger als sonst die Beratungen verlassen, aber genauso eingestellt wird damit die Pyramide nach unten hin nicht ausdünnt.

Nochmal der Bainie.

Erstens das. Zweitens lief das USA-Geschäft dieses Jahr miserabel.

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WiWi Gast

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Kollege mit FH Bachelor wurde zum Interview eingeladen für eine Stelle als Experienced Hire.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Wenn Du Dich erst im März 23 beworben hattest wird das eher daran liegen, dass Du noch nicht genug neue Erfahrungen sammeln konntest. In der Regel braucht man es innerhalb von 12-18 Monaten nicht nochmal zu versuchen

WiWi Gast schrieb am 16.12.2023:

Meiner Meinung nach muss es einen drastischen cut bei den einstellungen gegeben haben, sonst kann ich mir meine situation nicht erklären.

Letztes Jahr wurde ich bei McKinsey und BCG (Bewerbung März 2023) zum Interview eingeladen. Bin bei beiden in der letzen Runde mit dem Partner rausgeflogen (bei einem war grund unklar, bei dem anderen case performance).

Hatte zu dem Zeitpunkt folgendes Profil:

  • Studium: 6. Semester Auslandsstudium BEng Informatik + Mathe (Imperial) mit 1.3 Notenschnitt
  • Praktika: 1x Fortune 500 (Informatik), 1x T2 UB, 2x Werkstudent (jeweils 1 Jahr) Start-Up
  • Außerschulisch: 2x nonprofits (mit-)gegründet
  • McKinsey Capstone

Nun dieses Jahr mit besserem Profil (BEng 1.0 abgeschlossen und Master mit spezialisierung KI), wurde ich von allen drei ohne Intervieweinladung abgelehnt.

Von Bekannten habe ich gehört das bei M die Leute teilweise schon mehr als ein Jahr ohne Projekt sind. Weiß da jemand mehr oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 21.12.2023:

Kollege mit FH Bachelor wurde zum Interview eingeladen für eine Stelle als Experienced Hire.

ESB Reutlingen nehme ich an?

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Experienced Hire ist immer etwas anderes. Ich kenne jemanden von der DHBW bei M...

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 20.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 20.12.2023:

Der Cut war drastisch, bei Bain braucht man sich für 2024 seit einigen Wochen gar nicht mehr bewerben.

Grund ist nicht einmal die schlechte Umsatzlage (+10% vs 2022), sondern der hohe Intake in der Vergangenheit in Verbindung mit niedriger Attrition wegen der schlechten Wirtschaftslage, was zu schlechter Billing Utilization führt.

Quelle: Bin bei Bain.

Wie passt die Umsatzlage damit zusammen, dass der Firmenbonus bei Bain dieses Jahr teilweise gestrichen wurde?

Höhere (Personal)kosten weil aktuell weniger als sonst die Beratungen verlassen, aber genauso eingestellt wird damit die Pyramide nach unten hin nicht ausdünnt.

Nochmal der Bainie.

Erstens das. Zweitens lief das USA-Geschäft dieses Jahr miserabel.

Scheint nicht unbedingt für Bain zu sprechen dieses Jahr … damit verlieren die ganz schön Marktanteile!

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

„Weniger Gewinn zur Ausschüttung“ ist gut, ist da überhaupt noch etwas zur Ausschüttung übrig wenn Bain dieses Jahr die Clawback-Klauseln auf Partnerboni aktivieren musste?

WiWi Gast schrieb am 20.12.2023:

Junge junge, Beratung ist aber besser nichts für dich… Umsatz - Kosten?! Wenn der Umsatz steigt und das primär durch inflstionsausgleichende Preissteigerungen und die Kosten durch Beförderungen, Lohnsteigerungen und zu niedriger Attrition überproportional steigen, dann bleibt weniger Gewinn zur Ausschüttung übrig.

WiWi Gast schrieb am 20.12.2023:

Der Cut war drastisch, bei Bain braucht man sich für 2024 seit einigen Wochen gar nicht mehr bewerben.

Grund ist nicht einmal die schlechte Umsatzlage (+10% vs 2022), sondern der hohe Intake in der Vergangenheit in Verbindung mit niedriger Attrition wegen der schlechten Wirtschaftslage, was zu schlechter Billing Utilization führt.

Quelle: Bin bei Bain.

Wie passt die Umsatzlage damit zusammen, dass der Firmenbonus bei Bain dieses Jahr teilweise gestrichen wurde?

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 21.12.2023:

Experienced Hire ist immer etwas anderes. Ich kenne jemanden von der DHBW bei M...

Von der DHBW gibt es doch so einige bei M, auch auf Einatiegslevel. Einfach mal bei LinkedIn suchen.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 22.12.2023:

Scheint nicht unbedingt für Bain zu sprechen dieses Jahr … damit verlieren die ganz schön Marktanteile!

Es geht dabei nur um den Firmen Performance Anteil in den Boni. Der ist bei non-Leadership exakt 0%, bei Leadership unter Partner ein kleiner Anteil des Bonus. In anderen Worten: die Ebenen die für 95% dieses Forums relevant sind, haben den vollständigen Bonus – der bei Bain insbesondere mit starker Performance signifikant höher ist als MB – voll ausgeschüttet bekommen.

Und das belastete US Geschäft ist auch bei weitem kein Bain Thema, sondern eines welches McK und BCG ganz genauso betrifft. Man kann natürlich auch einfach verstärkt auf Entlassungen setzen, wie die beiden ;) (obwohl dort auf Leadership Ebene auch Boni entfallen sind)

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 22.12.2023:

Der Cut war drastisch, bei Bain braucht man sich für 2024 seit einigen Wochen gar nicht mehr bewerben.

Grund ist nicht einmal die schlechte Umsatzlage (+10% vs 2022), sondern der hohe Intake in der Vergangenheit in Verbindung mit niedriger Attrition wegen der schlechten Wirtschaftslage, was zu schlechter Billing Utilization führt.

Quelle: Bin bei Bain.

Wie passt die Umsatzlage damit zusammen, dass der Firmenbonus bei Bain dieses Jahr teilweise gestrichen wurde?

Höhere (Personal)kosten weil aktuell weniger als sonst die Beratungen verlassen, aber genauso eingestellt wird damit die Pyramide nach unten hin nicht ausdünnt.

Nochmal der Bainie.

Erstens das. Zweitens lief das USA-Geschäft dieses Jahr miserabel.

Scheint nicht unbedingt für Bain zu sprechen dieses Jahr … damit verlieren die ganz schön Marktanteile!

Was hat das mit Marktanteilen zu tun? :D

Bain ist die grösste Beratung im PE - wenn der Markt fuer PE Beratung im letzten Jahr generell kleiner als zuvor war, muss verringerter Umsatz in der Sparte nicht zwingend heissen, dass Marktanteile verloren wurden.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Auf Vorjahre oder den diesjährigen, vorab gezahlten Bonus?

WiWi Gast schrieb am 22.12.2023:

„Weniger Gewinn zur Ausschüttung“ ist gut, ist da überhaupt noch etwas zur Ausschüttung übrig wenn Bain dieses Jahr die Clawback-Klauseln auf Partnerboni aktivieren musste?

WiWi Gast schrieb am 20.12.2023:

Junge junge, Beratung ist aber besser nichts für dich… Umsatz - Kosten?! Wenn der Umsatz steigt und das primär durch inflstionsausgleichende Preissteigerungen und die Kosten durch Beförderungen, Lohnsteigerungen und zu niedriger Attrition überproportional steigen, dann bleibt weniger Gewinn zur Ausschüttung übrig.

WiWi Gast schrieb am 20.12.2023:

Der Cut war drastisch, bei Bain braucht man sich für 2024 seit einigen Wochen gar nicht mehr bewerben.

Grund ist nicht einmal die schlechte Umsatzlage (+10% vs 2022), sondern der hohe Intake in der Vergangenheit in Verbindung mit niedriger Attrition wegen der schlechten Wirtschaftslage, was zu schlechter Billing Utilization führt.

Quelle: Bin bei Bain.

Wie passt die Umsatzlage damit zusammen, dass der Firmenbonus bei Bain dieses Jahr teilweise gestrichen wurde?

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Tja ist halt nicht so schlau wenn man 90% seines Umsatzes in einem Geschäft hat (Private Equity) und dieses Geschäft extrem von makroökonomischen Variablen (e.g., Zinsen) abhängig ist. Wird eine interessante Dekade für Bain. Denke der Hype ist erstmal wieder vorbei und der dritte Platz in Deutschland könnte wackeln.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 22.12.2023:

Tja ist halt nicht so schlau wenn man 90% seines Umsatzes in einem Geschäft hat (Private Equity)

Das ist absoluter Quatsch

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Ja, besser PMO Consulting bei Tier3 machen.

WiWi Gast schrieb am 22.12.2023:

Tja ist halt nicht so schlau wenn man 90% seines Umsatzes in einem Geschäft hat (Private Equity) und dieses Geschäft extrem von makroökonomischen Variablen (e.g., Zinsen) abhängig ist. Wird eine interessante Dekade für Bain. Denke der Hype ist erstmal wieder vorbei und der dritte Platz in Deutschland könnte wackeln.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 22.12.2023:

Tja ist halt nicht so schlau wenn man 90% seines Umsatzes in einem Geschäft hat (Private Equity)

Das ist absoluter Quatsch

Stimmt Langläufer Ampel-Umstell-PMO Projekte bei Versicherern und Banken ist der andere Pfeiler der in DE viel gemacht wird von den Bainies.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Nicht verunsichern lassen, sondern einfach bewerben ;)

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Oder bei MBB (die machen doch auch alle weit über 50%+ PMO)… Der Post ist an Unwissenheit echt nicht mehr zu überbieten.

Hier meine Einschätzung:
McKinsey ist und bleibt Top of the Top. Bain hängt halt extrem an PE, mit allen Vor- und Nachteilen, auch wenn sie sich versuchen davon zu lösen. BCG ist ins Mittelmaß gerutscht, die sind heute so tief in ihren Kundenaccounts vergraben, das hat mit Top Management Consulting nur noch wenig zu tun. OW ist in FS die Nummer eins (auch vor MBB), überall anders ist man von MBB noch weit entfernet. RB ist egtl. nur in Deutschland relevant, dort gehört RB aber zur Spitzengruppe. Strategy& tut sich schwer, auch wegen dem PwC Konzern. Kearney ist in Deutschland quasi nicht existent.

WiWi Gast schrieb am 22.12.2023:

Ja, besser PMO Consulting bei Tier3 machen.

WiWi Gast schrieb am 22.12.2023:

Tja ist halt nicht so schlau wenn man 90% seines Umsatzes in einem Geschäft hat (Private Equity) und dieses Geschäft extrem von makroökonomischen Variablen (e.g., Zinsen) abhängig ist. Wird eine interessante Dekade für Bain. Denke der Hype ist erstmal wieder vorbei und der dritte Platz in Deutschland könnte wackeln.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 22.12.2023:

Tja ist halt nicht so schlau wenn man 90% seines Umsatzes in einem Geschäft hat (Private Equity)

Das ist absoluter Quatsch

Stimmt Langläufer Ampel-Umstell-PMO Projekte bei Versicherern und Banken ist der andere Pfeiler der in DE viel gemacht wird von den Bainies.

Das ist wirklich Unsinn. Im Vergleich zu M und dem anderen B, ist Bain nun wohl wirklich die Beratung, die am wenigsten "Langläufer Ampel-Umstell-PMO Projekte" uebernimmt.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Da hat sich jemand von einer Absage aber sehr persönlich angegriffen gefühlt ;)

WiWi Gast schrieb am 22.12.2023:

Tja ist halt nicht so schlau wenn man 90% seines Umsatzes in einem Geschäft hat (Private Equity)

Das ist absoluter Quatsch

Stimmt Langläufer Ampel-Umstell-PMO Projekte bei Versicherern und Banken ist der andere Pfeiler der in DE viel gemacht wird von den Bainies.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Bla bla bla, gibt genügend PMO Bankenprojekte bei Bain…

WiWi Gast schrieb am 22.12.2023:

Tja ist halt nicht so schlau wenn man 90% seines Umsatzes in einem Geschäft hat (Private Equity)

Das ist absoluter Quatsch

Stimmt Langläufer Ampel-Umstell-PMO Projekte bei Versicherern und Banken ist der andere Pfeiler der in DE viel gemacht wird von den Bainies.

Das ist wirklich Unsinn. Im Vergleich zu M und dem anderen B, ist Bain nun wohl wirklich die Beratung, die am wenigsten "Langläufer Ampel-Umstell-PMO Projekte" uebernimmt.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Gibts bei MBB überall. Bei Bain meiner Wahrnehmung nach nicht häufiger als bei grün und blau.

Und das mit den "90% PE" ist völliger Unsinn. Sind, je nach Jahr, 20-30%.

Bain in DE ist dieses Jahr trotz aller Widrigkeiten zweistellig gewachsen. Der Firmenbonus ist gestrichen worden, weil overhired wurde (danke HR) und die Attrition zu schlecht war (Mitarbeiterzahl deutlich stärker gewachsen als Umsatz, schlecht für die Auslastung) und das USA-Geschäft schlecht lief.

Das PE-Geschäft von Bain in DACH ist dieses Jahr auch nicht zurückgegangen, sondern stabil geblieben. Man hat deutlich mehr VDDs und Fundstrategien gemacht als sonst.
Davon abgesehen müssen die PE-Funds nun auch wieder verkaufen und kaufen. Verkaufen, weil die IRR mit der Haltezeit sinkt. Kaufen, weil sie die LPs sonst verärgert sind, weil die committed funds nicht abgerufen werden. Das Dealvolumen dürfte also wieder zunehmen.

Der dritte Platz ist absolut sicher, gerade weil die ganzen T2 meines Wissens nach alle mit rückläufigen Umsatz zu kämpfen haben.

WiWi Gast schrieb am 22.12.2023:

Bla bla bla, gibt genügend PMO Bankenprojekte bei Bain…

Tja ist halt nicht so schlau wenn man 90% seines Umsatzes in einem Geschäft hat (Private Equity)

Das ist absoluter Quatsch

Stimmt Langläufer Ampel-Umstell-PMO Projekte bei Versicherern und Banken ist der andere Pfeiler der in DE viel gemacht wird von den Bainies.

Das ist wirklich Unsinn. Im Vergleich zu M und dem anderen B, ist Bain nun wohl wirklich die Beratung, die am wenigsten "Langläufer Ampel-Umstell-PMO Projekte" uebernimmt.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

RB ist >20% gewachsen. Interesse Definition von rückläufig auf alle Fälle

WiWi Gast schrieb am 23.12.2023:

Gibts bei MBB überall. Bei Bain meiner Wahrnehmung nach nicht häufiger als bei grün und blau.

Und das mit den "90% PE" ist völliger Unsinn. Sind, je nach Jahr, 20-30%.

Bain in DE ist dieses Jahr trotz aller Widrigkeiten zweistellig gewachsen. Der Firmenbonus ist gestrichen worden, weil overhired wurde (danke HR) und die Attrition zu schlecht war (Mitarbeiterzahl deutlich stärker gewachsen als Umsatz, schlecht für die Auslastung) und das USA-Geschäft schlecht lief.

Das PE-Geschäft von Bain in DACH ist dieses Jahr auch nicht zurückgegangen, sondern stabil geblieben. Man hat deutlich mehr VDDs und Fundstrategien gemacht als sonst.
Davon abgesehen müssen die PE-Funds nun auch wieder verkaufen und kaufen. Verkaufen, weil die IRR mit der Haltezeit sinkt. Kaufen, weil sie die LPs sonst verärgert sind, weil die committed funds nicht abgerufen werden. Das Dealvolumen dürfte also wieder zunehmen.

Der dritte Platz ist absolut sicher, gerade weil die ganzen T2 meines Wissens nach alle mit rückläufigen Umsatz zu kämpfen haben.

WiWi Gast schrieb am 22.12.2023:

Bla bla bla, gibt genügend PMO Bankenprojekte bei Bain…

Tja ist halt nicht so schlau wenn man 90% seines Umsatzes in einem Geschäft hat (Private Equity)

Das ist absoluter Quatsch

Stimmt Langläufer Ampel-Umstell-PMO Projekte bei Versicherern und Banken ist der andere Pfeiler der in DE viel gemacht wird von den Bainies.

Das ist wirklich Unsinn. Im Vergleich zu M und dem anderen B, ist Bain nun wohl wirklich die Beratung, die am wenigsten "Langläufer Ampel-Umstell-PMO Projekte" uebernimmt.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Oliver Wyman mit 12% Umsatzwachstum year to date (das beinhaltet 0% growth in Q1, d.h. Wachstum in Q2 und Q3 war also stärker als das)

WiWi Gast schrieb am 24.12.2023:

RB ist >20% gewachsen. Interesse Definition von rückläufig auf alle Fälle

WiWi Gast schrieb am 23.12.2023:

Gibts bei MBB überall. Bei Bain meiner Wahrnehmung nach nicht häufiger als bei grün und blau.

Und das mit den "90% PE" ist völliger Unsinn. Sind, je nach Jahr, 20-30%.
Der dritte Platz ist absolut sicher, gerade weil die ganzen T2 meines Wissens nach alle mit rückläufigen Umsatz zu kämpfen haben.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

RB mit über 20% gewachsen und der Bonus ist super ausgefallen ;)

WiWi Gast schrieb am 24.12.2023:

RB ist >20% gewachsen. Interesse Definition von rückläufig auf alle Fälle

WiWi Gast schrieb am 23.12.2023:

Gibts bei MBB überall. Bei Bain meiner Wahrnehmung nach nicht häufiger als bei grün und blau.

Und das mit den "90% PE" ist völliger Unsinn. Sind, je nach Jahr, 20-30%.

Bain in DE ist dieses Jahr trotz aller Widrigkeiten zweistellig gewachsen. Der Firmenbonus ist gestrichen worden, weil overhired wurde (danke HR) und die Attrition zu schlecht war (Mitarbeiterzahl deutlich stärker gewachsen als Umsatz, schlecht für die Auslastung) und das USA-Geschäft schlecht lief.

Das PE-Geschäft von Bain in DACH ist dieses Jahr auch nicht zurückgegangen, sondern stabil geblieben. Man hat deutlich mehr VDDs und Fundstrategien gemacht als sonst.
Davon abgesehen müssen die PE-Funds nun auch wieder verkaufen und kaufen. Verkaufen, weil die IRR mit der Haltezeit sinkt. Kaufen, weil sie die LPs sonst verärgert sind, weil die committed funds nicht abgerufen werden. Das Dealvolumen dürfte also wieder zunehmen.

Der dritte Platz ist absolut sicher, gerade weil die ganzen T2 meines Wissens nach alle mit rückläufigen Umsatz zu kämpfen haben.

WiWi Gast schrieb am 22.12.2023:

Bla bla bla, gibt genügend PMO Bankenprojekte bei Bain…

Tja ist halt nicht so schlau wenn man 90% seines Umsatzes in einem Geschäft hat (Private Equity)

Das ist absoluter Quatsch

Stimmt Langläufer Ampel-Umstell-PMO Projekte bei Versicherern und Banken ist der andere Pfeiler der in DE viel gemacht wird von den Bainies.

Das ist wirklich Unsinn. Im Vergleich zu M und dem anderen B, ist Bain nun wohl wirklich die Beratung, die am wenigsten "Langläufer Ampel-Umstell-PMO Projekte" uebernimmt.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Du solltest dir das mit der Beratung nochmal überlegen. Wenn Wettbewerber ihren Umsatz stärker steigern können als Bain, dann verliert Bain damit per Definition Marktanteile.

So oder so, ist nicht unbedingt positiv was man da gerade von Bain hört.

WiWi Gast schrieb am 22.12.2023:

Der Cut war drastisch, bei Bain braucht man sich für 2024 seit einigen Wochen gar nicht mehr bewerben.

Grund ist nicht einmal die schlechte Umsatzlage (+10% vs 2022), sondern der hohe Intake in der Vergangenheit in Verbindung mit niedriger Attrition wegen der schlechten Wirtschaftslage, was zu schlechter Billing Utilization führt.

Quelle: Bin bei Bain.

Wie passt die Umsatzlage damit zusammen, dass der Firmenbonus bei Bain dieses Jahr teilweise gestrichen wurde?

Höhere (Personal)kosten weil aktuell weniger als sonst die Beratungen verlassen, aber genauso eingestellt wird damit die Pyramide nach unten hin nicht ausdünnt.

Nochmal der Bainie.

Erstens das. Zweitens lief das USA-Geschäft dieses Jahr miserabel.

Scheint nicht unbedingt für Bain zu sprechen dieses Jahr … damit verlieren die ganz schön Marktanteile!

Was hat das mit Marktanteilen zu tun? :D

Bain ist die grösste Beratung im PE - wenn der Markt fuer PE Beratung im letzten Jahr generell kleiner als zuvor war, muss verringerter Umsatz in der Sparte nicht zwingend heissen, dass Marktanteile verloren wurden.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Ich kenne mehrere Senior Manager bei Bain die damit überhaupt nicht happy sind, dass ihnen dieser Bonus-Anteil gestrichen wurde. Habe ich so auch noch von keiner anderen Beratung gehört.

Finde das auch schwer zu verteidigen, auch wenn man bei Bain angestellt ist.

WiWi Gast schrieb am 22.12.2023:

Scheint nicht unbedingt für Bain zu sprechen dieses Jahr … damit verlieren die ganz schön Marktanteile!

Es geht dabei nur um den Firmen Performance Anteil in den Boni. Der ist bei non-Leadership exakt 0%, bei Leadership unter Partner ein kleiner Anteil des Bonus. In anderen Worten: die Ebenen die für 95% dieses Forums relevant sind, haben den vollständigen Bonus – der bei Bain insbesondere mit starker Performance signifikant höher ist als MB – voll ausgeschüttet bekommen.

Und das belastete US Geschäft ist auch bei weitem kein Bain Thema, sondern eines welches McK und BCG ganz genauso betrifft. Man kann natürlich auch einfach verstärkt auf Entlassungen setzen, wie die beiden ;) (obwohl dort auf Leadership Ebene auch Boni entfallen sind)

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Ist trotzdem ne B-Beratung und hat in Boom-Zeiten keinen Footprint, jetzt rettet sie halt der Restructuring-Fokus.

WiWi Gast schrieb am 24.12.2023:

RB mit über 20% gewachsen und der Bonus ist super ausgefallen ;)

WiWi Gast schrieb am 24.12.2023:

RB ist >20% gewachsen. Interesse Definition von rückläufig auf alle Fälle

WiWi Gast schrieb am 23.12.2023:

Gibts bei MBB überall. Bei Bain meiner Wahrnehmung nach nicht häufiger als bei grün und blau.

Und das mit den "90% PE" ist völliger Unsinn. Sind, je nach Jahr, 20-30%.

Bain in DE ist dieses Jahr trotz aller Widrigkeiten zweistellig gewachsen. Der Firmenbonus ist gestrichen worden, weil overhired wurde (danke HR) und die Attrition zu schlecht war (Mitarbeiterzahl deutlich stärker gewachsen als Umsatz, schlecht für die Auslastung) und das USA-Geschäft schlecht lief.

Das PE-Geschäft von Bain in DACH ist dieses Jahr auch nicht zurückgegangen, sondern stabil geblieben. Man hat deutlich mehr VDDs und Fundstrategien gemacht als sonst.
Davon abgesehen müssen die PE-Funds nun auch wieder verkaufen und kaufen. Verkaufen, weil die IRR mit der Haltezeit sinkt. Kaufen, weil sie die LPs sonst verärgert sind, weil die committed funds nicht abgerufen werden. Das Dealvolumen dürfte also wieder zunehmen.

Der dritte Platz ist absolut sicher, gerade weil die ganzen T2 meines Wissens nach alle mit rückläufigen Umsatz zu kämpfen haben.

WiWi Gast schrieb am 22.12.2023:

Bla bla bla, gibt genügend PMO Bankenprojekte bei Bain…

Tja ist halt nicht so schlau wenn man 90% seines Umsatzes in einem Geschäft hat (Private Equity)

Das ist absoluter Quatsch

Stimmt Langläufer Ampel-Umstell-PMO Projekte bei Versicherern und Banken ist der andere Pfeiler der in DE viel gemacht wird von den Bainies.

Das ist wirklich Unsinn. Im Vergleich zu M und dem anderen B, ist Bain nun wohl wirklich die Beratung, die am wenigsten "Langläufer Ampel-Umstell-PMO Projekte" uebernimmt.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Krass - Bain hat 0 Euro Bonus gezahlt? Auf allen Ebenen?!?!

Finde ich wirklich krass. Ich hatte den Bain Vertrag in den Händen und da hieß es noch Fixum ist im Vergleich niedriger aber sie haben eine höhere Bonusrange und Wahrscheinlichkeit über Ziel zu kommen als M & B womit das Gesamtgehalt höher ist.

Wie hat die Belegschaft denn darauf reagiert? Sowas habe ich noch nie gehört.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

BCG und Bain sind momentan beide sehr angeschlagen. BCG aufgrund seiner enormen Performance-Probleme und dem damit einhergehenden Reputationsverlust bei den Kunden und Bain aufgrund seiner großen Abhängigkeit vom PE-Sektor. Wenn das so weitergeht, dann haben wir in Deutschland bald nur noch McKinsey und Roland Berger anstatt MBB. Gerade BCG ist doch mittlerweile hinsichtlich des Renommee mehr T2 als T1. Zumindestens ist der Abstand zwischen McK und BCG mittlerweile größer als zwischen BCG und den restlichen T2. Ich würde also Bain und BCG momentan eher meiden, wenn man auch zu RB oder S& kann. Alles bezogen auf Deutschland. International mag BCG noch besser dastehen.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Was ist denn eine B-Beratung?

In Deutschland muss sich RB vor Bain sicher nicht verstecken. Und Bain USA scheint ja miserabel gewesen zu sein.

BCG und McK sind da global ganz anders durchs Jahr gekommen. Und auch in Deutschland klar vor RB

WiWi Gast schrieb am 24.12.2023:

Ist trotzdem ne B-Beratung und hat in Boom-Zeiten keinen Footprint, jetzt rettet sie halt der Restructuring-Fokus.

WiWi Gast schrieb am 24.12.2023:

RB mit über 20% gewachsen und der Bonus ist super ausgefallen ;)

WiWi Gast schrieb am 24.12.2023:

RB ist >20% gewachsen. Interesse Definition von rückläufig auf alle Fälle

WiWi Gast schrieb am 23.12.2023:

Gibts bei MBB überall. Bei Bain meiner Wahrnehmung nach nicht häufiger als bei grün und blau.

Und das mit den "90% PE" ist völliger Unsinn. Sind, je nach Jahr, 20-30%.

Bain in DE ist dieses Jahr trotz aller Widrigkeiten zweistellig gewachsen. Der Firmenbonus ist gestrichen worden, weil overhired wurde (danke HR) und die Attrition zu schlecht war (Mitarbeiterzahl deutlich stärker gewachsen als Umsatz, schlecht für die Auslastung) und das USA-Geschäft schlecht lief.

Das PE-Geschäft von Bain in DACH ist dieses Jahr auch nicht zurückgegangen, sondern stabil geblieben. Man hat deutlich mehr VDDs und Fundstrategien gemacht als sonst.
Davon abgesehen müssen die PE-Funds nun auch wieder verkaufen und kaufen. Verkaufen, weil die IRR mit der Haltezeit sinkt. Kaufen, weil sie die LPs sonst verärgert sind, weil die committed funds nicht abgerufen werden. Das Dealvolumen dürfte also wieder zunehmen.

Der dritte Platz ist absolut sicher, gerade weil die ganzen T2 meines Wissens nach alle mit rückläufigen Umsatz zu kämpfen haben.

WiWi Gast schrieb am 22.12.2023:

Bla bla bla, gibt genügend PMO Bankenprojekte bei Bain…

Tja ist halt nicht so schlau wenn man 90% seines Umsatzes in einem Geschäft hat (Private Equity)

Das ist absoluter Quatsch

Stimmt Langläufer Ampel-Umstell-PMO Projekte bei Versicherern und Banken ist der andere Pfeiler der in DE viel gemacht wird von den Bainies.

Das ist wirklich Unsinn. Im Vergleich zu M und dem anderen B, ist Bain nun wohl wirklich die Beratung, die am wenigsten "Langläufer Ampel-Umstell-PMO Projekte" uebernimmt.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 24.12.2023:

Krass - Bain hat 0 Euro Bonus gezahlt? Auf allen Ebenen?!?!

Finde ich wirklich krass. Ich hatte den Bain Vertrag in den Händen und da hieß es noch Fixum ist im Vergleich niedriger aber sie haben eine höhere Bonusrange und Wahrscheinlichkeit über Ziel zu kommen als M & B womit das Gesamtgehalt höher ist.

Wie hat die Belegschaft denn darauf reagiert? Sowas habe ich noch nie gehört.

Bain hat den Firmen Bonus ausfallen lassen/ reduziert. Der Personal Performance Bonus wurde voll ausgezahlt. Der Firmen Bonus macht den deutlich kleineren Teil des Gesamt-Bonus aus (unter Manager gibt es sowieso nur Personal Performance)... Heißt kein Associate oder Consultant hat weniger Bonus bekommen. Also deutlich weniger dramatisch als hier ausgemalt wird...

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 24.12.2023:

Krass - Bain hat 0 Euro Bonus gezahlt? Auf allen Ebenen?!?!

Finde ich wirklich krass. Ich hatte den Bain Vertrag in den Händen und da hieß es noch Fixum ist im Vergleich niedriger aber sie haben eine höhere Bonusrange und Wahrscheinlichkeit über Ziel zu kommen als M & B womit das Gesamtgehalt höher ist.

Wie hat die Belegschaft denn darauf reagiert? Sowas habe ich noch nie gehört.

Der Firmenperformance-Bonus. Den kriegt man ab M aufwärts und er macht erst ab Associate Partner einen relevanten Teil des Gehaltes aus.

Der "normale" Bonus, den auch Cons und ACs bekommen, wurde nicht gekürzt.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 24.12.2023:

BCG und Bain sind momentan beide sehr angeschlagen. BCG aufgrund seiner enormen Performance-Probleme und dem damit einhergehenden Reputationsverlust bei den Kunden und Bain aufgrund seiner großen Abhängigkeit vom PE-Sektor. Wenn das so weitergeht, dann haben wir in Deutschland bald nur noch McKinsey und Roland Berger anstatt MBB. Gerade BCG ist doch mittlerweile hinsichtlich des Renommee mehr T2 als T1. Zumindestens ist der Abstand zwischen McK und BCG mittlerweile größer als zwischen BCG und den restlichen T2. Ich würde also Bain und BCG momentan eher meiden, wenn man auch zu RB oder S& kann. Alles bezogen auf Deutschland. International mag BCG noch besser dastehen.

Die Kritik an BCG teile ich vollkommen, qualitativ ist das stark grenzwertig. Die Projekte bzw. Rollen auf den Projekten sind oft weit weit entfernt von MBB Level und oft nichtmal T2 würdig. Es rächt sich, die Strategie ein „Premium“ Accenture sein zu wollen. Der Fokus ist so dermaßen auf Implementierung vertuscht, das ist kaum mehr kurzfristig reparabel. Bain ist mit ihrem PE Footprint aktuell etwas unter die Räder geraten, aber wer PE will, für den ist und bleibt Bain der Place to be! Bei allem anderen drängt sich Bain nicht auf. Bei McKinsey stimme ich dir auch zu, die stehen weiter über allem und haben auf Bain, BCG und T2 den Abstand weiter deutlich ausgebaut. Bei den T2 finde ich nicht das Strategy& jetzt besonders gut läuft, da ist OW die aktuell spannendere Beratung mit einem viel besseren Momentum. Im FS ist OW in Europa die Nummer 1. RB ist in Deutschland weiter eine Bank und im (gehobenen) Mittelstand neben McKinsey die Nummer 1. RB scheint jetzt auch nachhaltig einen guten Pfad eingeschlagen zu haben. Kearney findet in Deutschland nach wie vor nicht statt und bleibt vollkommen irrelevant.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 24.12.2023:

BCG und Bain sind momentan beide sehr angeschlagen. BCG aufgrund seiner enormen Performance-Probleme und dem damit einhergehenden Reputationsverlust bei den Kunden und Bain aufgrund seiner großen Abhängigkeit vom PE-Sektor. Wenn das so weitergeht, dann haben wir in Deutschland bald nur noch McKinsey und Roland Berger anstatt MBB. Gerade BCG ist doch mittlerweile hinsichtlich des Renommee mehr T2 als T1. Zumindestens ist der Abstand zwischen McK und BCG mittlerweile größer als zwischen BCG und den restlichen T2. Ich würde also Bain und BCG momentan eher meiden, wenn man auch zu RB oder S& kann. Alles bezogen auf Deutschland. International mag BCG noch besser dastehen.

Lol, da versucht mal wieder jemand seinen Arbeitgeber zu pushen :D

Wer zu BCG kann und zu S& geht, dem ist nicht mehr zu helfen.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Finde es krass wie BCG innerhalb von ein paar Jahren seinen Ruf so a die wand gefahren hat.

Als ich Plakatwerbungen an Bahn Stationen gesehen habe, kam mir das schon arg komisch vor.

Finde die Firma so viel unattraktiver als noch vor 5-6 Jahren. Da war McK und BCG meiner Meinung nach knapp beisammen. Mittlerweile sehe ich McK als 10x stärker.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 24.12.2023:

BCG und Bain sind momentan beide sehr angeschlagen. BCG aufgrund seiner enormen Performance-Probleme und dem damit einhergehenden Reputationsverlust bei den Kunden und Bain aufgrund seiner großen Abhängigkeit vom PE-Sektor. Wenn das so weitergeht, dann haben wir in Deutschland bald nur noch McKinsey und Roland Berger anstatt MBB. Gerade BCG ist doch mittlerweile hinsichtlich des Renommee mehr T2 als T1. […]

Das kann wirklich nur Satire sein. Leute, wenn ihr keine Ahnung habt, schildert hier doch bitte nicht eure Gefühlslage oder was immer das ist. BCG und Bain sind nun wirklich nicht „angeschlagen“, Bain sogar deutlich gewachsen dieses Jahr, BCG knapp flat (nach Rekordjahren bei beiden). Bains hier gerne beschworene „Abhängigkeit von PE“ ist auch ein Relikt von vor 15 Jahren. PE macht je nach Jahr 20-30% vom Umsatz aus. Das mag etwas mehr sein als bei McK/BCG, aber weit entfernt von Abhängigkeit. Der Abstand zwischen McK und BCG ist auch nicht größer als zwischen BCG und T2. Die nächsten T2 sind nichtmal halb so groß.

Wer ernsthaft bei BCG oder Bain Offer zu RB oder S& geht, hat entweder einen sehr speziellen Fokus im Blick (Restruk bei RB z.B.) oder weiß einfach nicht, was er/sie tut.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Bis auf FS hat OW nach wie vor wenig Footprint und Recognition im Markt, weder in Auto, Pharma, PE noch Industrials relevantes Business. Ob man wirklich in eine gelistete Beratung gehen will, sollte man sich auch nochmal überlegen.

WiWi Gast schrieb am 25.12.2023:

BCG und Bain sind momentan beide sehr angeschlagen. BCG aufgrund seiner enormen Performance-Probleme und dem damit einhergehenden Reputationsverlust bei den Kunden und Bain aufgrund seiner großen Abhängigkeit vom PE-Sektor. Wenn das so weitergeht, dann haben wir in Deutschland bald nur noch McKinsey und Roland Berger anstatt MBB. Gerade BCG ist doch mittlerweile hinsichtlich des Renommee mehr T2 als T1. Zumindestens ist der Abstand zwischen McK und BCG mittlerweile größer als zwischen BCG und den restlichen T2. Ich würde also Bain und BCG momentan eher meiden, wenn man auch zu RB oder S& kann. Alles bezogen auf Deutschland. International mag BCG noch besser dastehen.

Die Kritik an BCG teile ich vollkommen, qualitativ ist das stark grenzwertig. Die Projekte bzw. Rollen auf den Projekten sind oft weit weit entfernt von MBB Level und oft nichtmal T2 würdig. Es rächt sich, die Strategie ein „Premium“ Accenture sein zu wollen. Der Fokus ist so dermaßen auf Implementierung vertuscht, das ist kaum mehr kurzfristig reparabel. Bain ist mit ihrem PE Footprint aktuell etwas unter die Räder geraten, aber wer PE will, für den ist und bleibt Bain der Place to be! Bei allem anderen drängt sich Bain nicht auf. Bei McKinsey stimme ich dir auch zu, die stehen weiter über allem und haben auf Bain, BCG und T2 den Abstand weiter deutlich ausgebaut. Bei den T2 finde ich nicht das Strategy& jetzt besonders gut läuft, da ist OW die aktuell spannendere Beratung mit einem viel besseren Momentum. Im FS ist OW in Europa die Nummer 1. RB ist in Deutschland weiter eine Bank und im (gehobenen) Mittelstand neben McKinsey die Nummer 1. RB scheint jetzt auch nachhaltig einen guten Pfad eingeschlagen zu haben. Kearney findet in Deutschland nach wie vor nicht statt und bleibt vollkommen irrelevant.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 25.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 24.12.2023:

BCG und Bain sind momentan beide sehr angeschlagen. BCG aufgrund seiner enormen Performance-Probleme und dem damit einhergehenden Reputationsverlust bei den Kunden und Bain aufgrund seiner großen Abhängigkeit vom PE-Sektor. Wenn das so weitergeht, dann haben wir in Deutschland bald nur noch McKinsey und Roland Berger anstatt MBB. Gerade BCG ist doch mittlerweile hinsichtlich des Renommee mehr T2 als T1. Zumindestens ist der Abstand zwischen McK und BCG mittlerweile größer als zwischen BCG und den restlichen T2. Ich würde also Bain und BCG momentan eher meiden, wenn man auch zu RB oder S& kann. Alles bezogen auf Deutschland. International mag BCG noch besser dastehen.

Die Kritik an BCG teile ich vollkommen, qualitativ ist das stark grenzwertig. Die Projekte bzw. Rollen auf den Projekten sind oft weit weit entfernt von MBB Level und oft nichtmal T2 würdig. Es rächt sich, die Strategie ein „Premium“ Accenture sein zu wollen. Der Fokus ist so dermaßen auf Implementierung vertuscht, das ist kaum mehr kurzfristig reparabel. Bain ist mit ihrem PE Footprint aktuell etwas unter die Räder geraten, aber wer PE will, für den ist und bleibt Bain der Place to be! Bei allem anderen drängt sich Bain nicht auf. Bei McKinsey stimme ich dir auch zu, die stehen weiter über allem und haben auf Bain, BCG und T2 den Abstand weiter deutlich ausgebaut. Bei den T2 finde ich nicht das Strategy& jetzt besonders gut läuft, da ist OW die aktuell spannendere Beratung mit einem viel besseren Momentum. Im FS ist OW in Europa die Nummer 1. RB ist in Deutschland weiter eine Bank und im (gehobenen) Mittelstand neben McKinsey die Nummer 1. RB scheint jetzt auch nachhaltig einen guten Pfad eingeschlagen zu haben. Kearney findet in Deutschland nach wie vor nicht statt und bleibt vollkommen irrelevant.

Sehe ich ähnlich. BCG ist für mich auch sehr unattraktiv geworden weil ich 1) die strategische Ausrichtung nicht attraktiv finde 2) die externen Hirings der letzten Jahre super schlecht waren 3) das Projektportfolio nicht grade spannend ist. In allen drei Punkten (strategische Ausrichtung, externe Hirings und Projektportfolio ) ist die Entwicklung von BCG in den letzten Jahren „sehr“ negativ. Jetzt kommt noch das schlechte Abschneiden hinzu, denn anders als die anderen MBB/T2 hat BCG massiv auf Wachstum a la Implementierungsprojekte gesetzt, dass BCG trotz dann nicht wächst wohingegen alle anderen MBB/T2 zumindest leicht zulegen werden ist ein deutliches Signal des Marktes an BCG. Ich habe BCG jetzt mehrfach in Projekten gesehen, wo BCG einer T3 zugearbeitet hat und die Rollen PMO, Fachkonzeption etc. übernommen hat oder sogar in IT-Systemimplementierungen bzw. Migrationen tief involviert war. Alles tief in der Orga vergraben ohne Visibilität beim Top Management und wohlgemerkt BCG Core Mitarbeiter (nicht Platinion, Inverto etc.) Nach meinen Infos sind das kein Einzelfälle! Bain ist aber weiterhin stark, die haben halt mal ne Delle, weil das PE Geschäft nicht so läuft, aber ansonsten ist da alles intakt. Mc Kinsey ist halt McKinsey, da braucht man nicht viel zu schreiben. Beeindruckend wie es dort läuft insbesondere vor dem Hintergrund vieler Skandale in den letzten Jahren. RB ist in Auto, Restrukturierung, Maschinenbau und dem Mittelstand in Deutschland vergleichbar mit McKinsey und in den Bereichen immer BCG und fast immer Bain vorzuziehen. Strategy& sehe ich auch klar hinter OW. OW hat schon ein gewisses Momentum, klar die Größe ist außerhalb von Financial Services noch nicht so gegeben, aber die externen Hirings sind stark. Die hatten 2021/2022 5-6 Partner von Strategy& angeworben und das scheint auch funktioniert zu haben. Keine andere MBB/T2 hat bei den externen Hirings in den letzten Jahren einen ähnlich Track Rekord wie OW. Das muss man denen schon zu gestehen. In Financial Services der Place to be, auch noch vor McKinsey.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 25.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 24.12.2023:

BCG und Bain sind momentan beide sehr angeschlagen. BCG aufgrund seiner enormen Performance-Probleme und dem damit einhergehenden Reputationsverlust bei den Kunden und Bain aufgrund seiner großen Abhängigkeit vom PE-Sektor. Wenn das so weitergeht, dann haben wir in Deutschland bald nur noch McKinsey und Roland Berger anstatt MBB. Gerade BCG ist doch mittlerweile hinsichtlich des Renommee mehr T2 als T1. […]

Das kann wirklich nur Satire sein. Leute, wenn ihr keine Ahnung habt, schildert hier doch bitte nicht eure Gefühlslage oder was immer das ist. BCG und Bain sind nun wirklich nicht „angeschlagen“, Bain sogar deutlich gewachsen dieses Jahr, BCG knapp flat (nach Rekordjahren bei beiden). Bains hier gerne beschworene „Abhängigkeit von PE“ ist auch ein Relikt von vor 15 Jahren. PE macht je nach Jahr 20-30% vom Umsatz aus. Das mag etwas mehr sein als bei McK/BCG, aber weit entfernt von Abhängigkeit. Der Abstand zwischen McK und BCG ist auch nicht größer als zwischen BCG und T2. Die nächsten T2 sind nichtmal halb so groß.

Wer ernsthaft bei BCG oder Bain Offer zu RB oder S& geht, hat entweder einen sehr speziellen Fokus im Blick (Restruk bei RB z.B.) oder weiß einfach nicht, was er/sie tut.

Wie kann man denn Größe als Argument sehen?
Wenn BCG dann riesen Langläufer IT Implementierungsprojekte macht und dadurch viel Umsatz, heisst es nicht, dass die Beratung deshalb besser/elitärer ist.

Altman Solon macht whsl. 1/10 von BCG Umsatz ist aber viel selektiver und elitärer als BCG.

BCG war mal vor 15 Jahren top Notch.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Man kann Größe insb. beim Profit natürlich als Argument nehmen, weil es nun mal ein Kernziel der Strategieberatungen ist selber GEld zu verdienen und zu wachsen. Ich lasse mich doch nicht von einer Strategieberatung beraten wie ich wachsen kann, wenn die selber nicht wächst

BCG ist sowohl bei Gesamtumsatz als auch bei den Tagessätzen über die letzten 2 Jahrzehnte deutlich stärker gewachsen als die Meckies (Ausnahme 2022 und ein paar Einzeljahre) und das Gap ist in beiden Dimensionen ist ziemlich klein geworden. Spricht auch dafür, dass die Unternehmensführung aktuell stärker ist und die Partner einfach besser verkaufen können. Klar sind da auch IT Langläufer dabei, die machen aber vom Umsatz in Summe immer noch einen eher kleinen Teil aus und werden zu Tagessätzen verkauft, von denen ein Großteil der T2 (nicht alle) selbst bei klassischen Strategieprojekten nur träumen können. Das du Projekte für nen mini-satz oder für 0 rausgibst wie es die Meckies manchmal machen um wichtige stammkunden zu halten gibt es bei BCG fast nicht (Ausnahmen gibt es immer). Das Tagessatzcontrolling ist deutlich strenger.

Das Branding funktioniert bei BCG insb. in Zentraleuropa trotz IT und Risk Aufbau weiterhin sehr gut. BCG hat insb. bei klassischen Strategieprojekten deutlich gegenüber MCK gewonnen.

Natürlich hast du noch Boutiquen die vom Geschäft her sortenreiner auf Strategie fokussiert sind. Wenn einem das wichtig ist kann man ja dahin gehen. Die zahlen in der Regel auch sehr stark. Erst ab Equity-Partner Ebene überholt dann MBB meist, weil du einfach mit der Größe besser skalierst

Als Principal finde ich die Mischung unterschiedlicher Projekttypen am Besten für meine Entwicklung. Ich kann aber den Frust einiger Juniors verstehen, die ihre erste Zeit zu Lange auf PMO Langläufern verbringen (einige feiern aber übrigens genau das). Da sollten alle Beratungen stärker darauf acht geben, Juniors konsequenter wieder runter und auf neue Projekte zu nehmen.

WiWi Gast schrieb am 26.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 25.12.2023:

WiWi Gast schrieb am 24.12.2023:

BCG und Bain sind momentan beide sehr angeschlagen. BCG aufgrund seiner enormen Performance-Probleme und dem damit einhergehenden Reputationsverlust bei den Kunden und Bain aufgrund seiner großen Abhängigkeit vom PE-Sektor. Wenn das so weitergeht, dann haben wir in Deutschland bald nur noch McKinsey und Roland Berger anstatt MBB. Gerade BCG ist doch mittlerweile hinsichtlich des Renommee mehr T2 als T1. […]

Das kann wirklich nur Satire sein. Leute, wenn ihr keine Ahnung habt, schildert hier doch bitte nicht eure Gefühlslage oder was immer das ist. BCG und Bain sind nun wirklich nicht „angeschlagen“, Bain sogar deutlich gewachsen dieses Jahr, BCG knapp flat (nach Rekordjahren bei beiden). Bains hier gerne beschworene „Abhängigkeit von PE“ ist auch ein Relikt von vor 15 Jahren. PE macht je nach Jahr 20-30% vom Umsatz aus. Das mag etwas mehr sein als bei McK/BCG, aber weit entfernt von Abhängigkeit. Der Abstand zwischen McK und BCG ist auch nicht größer als zwischen BCG und T2. Die nächsten T2 sind nichtmal halb so groß.

Wer ernsthaft bei BCG oder Bain Offer zu RB oder S& geht, hat entweder einen sehr speziellen Fokus im Blick (Restruk bei RB z.B.) oder weiß einfach nicht, was er/sie tut.

Wie kann man denn Größe als Argument sehen?
Wenn BCG dann riesen Langläufer IT Implementierungsprojekte macht und dadurch viel Umsatz, heisst es nicht, dass die Beratung deshalb besser/elitärer ist.

Altman Solon macht whsl. 1/10 von BCG Umsatz ist aber viel selektiver und elitärer als BCG.

BCG war mal vor 15 Jahren top Notch.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Also bei uns (dem anderen B) wurden keine Boni gestrichen. War es das beste Bonus Jahr ever? Nein. Aber insgesamt vollkommen ok aus meiner Sicht.

Das Deutschland Geschäft ist wohl auch sehr gut gewachsen, US angeblich auch schwierig.

WiWi Gast schrieb am 22.12.2023:

Scheint nicht unbedingt für Bain zu sprechen dieses Jahr … damit verlieren die ganz schön Marktanteile!

Es geht dabei nur um den Firmen Performance Anteil in den Boni. Der ist bei non-Leadership exakt 0%, bei Leadership unter Partner ein kleiner Anteil des Bonus. In anderen Worten: die Ebenen die für 95% dieses Forums relevant sind, haben den vollständigen Bonus – der bei Bain insbesondere mit starker Performance signifikant höher ist als MB – voll ausgeschüttet bekommen.

Und das belastete US Geschäft ist auch bei weitem kein Bain Thema, sondern eines welches McK und BCG ganz genauso betrifft. Man kann natürlich auch einfach verstärkt auf Entlassungen setzen, wie die beiden ;) (obwohl dort auf Leadership Ebene auch Boni entfallen sind)

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

OW place to be? also wenn du auf Risk Beratung und PMO stehst vielleicht. Die habe ich im Banking bei fast keinem großen Strategieprojekt als Konkurrenz war genommen.

Neueinsteiger lernen mittlerweile schon programmieren zum Einstieg. Würde ich von abraten

S& würde ich komplett meiden. Hätten die nicht PWC als Mutter wären die bei den Durststrecken, die sie in den letzten Jahren hatten, schon Pleite gegangen

Geh halt zu RB wenn du denkst die Projekte sind da spannender. Zahlen halt viel weniger Gehalt auf höheren Positionen. Wenn ihr wirklich denkt MBB macht mittlerweile hauptsächlich IT Implementierung, dann geht gerne woanders hin :D solche Projekte gibt es, aber ein Großteil der Projekte ist weiterhin sehr spannend und die großen Strategie-Tickets gehen zu 90% an MBB

Ich kenne ein einziges Projekt wo BCG OW zuarbeitet, da macht OW das globale PMO und BCG die Strategie in den einzelnen business Divisionen einer großen Bank. Gibt bestimmt weitere Einzelfälle.

Aber das Bild das hier einige zeichnen ist völliger Quatsch

WiWi Gast schrieb am 26.12.2023:

BCG und Bain sind momentan beide sehr angeschlagen. BCG aufgrund seiner enormen Performance-Probleme und dem damit einhergehenden Reputationsverlust bei den Kunden und Bain aufgrund seiner großen Abhängigkeit vom PE-Sektor. Wenn das so weitergeht, dann haben wir in Deutschland bald nur noch McKinsey und Roland Berger anstatt MBB. Gerade BCG ist doch mittlerweile hinsichtlich des Renommee mehr T2 als T1. Zumindestens ist der Abstand zwischen McK und BCG mittlerweile größer als zwischen BCG und den restlichen T2. Ich würde also Bain und BCG momentan eher meiden, wenn man auch zu RB oder S& kann. Alles bezogen auf Deutschland. International mag BCG noch besser dastehen.

Die Kritik an BCG teile ich vollkommen, qualitativ ist das stark grenzwertig. Die Projekte bzw. Rollen auf den Projekten sind oft weit weit entfernt von MBB Level und oft nichtmal T2 würdig. Es rächt sich, die Strategie ein „Premium“ Accenture sein zu wollen. Der Fokus ist so dermaßen auf Implementierung vertuscht, das ist kaum mehr kurzfristig reparabel. Bain ist mit ihrem PE Footprint aktuell etwas unter die Räder geraten, aber wer PE will, für den ist und bleibt Bain der Place to be! Bei allem anderen drängt sich Bain nicht auf. Bei McKinsey stimme ich dir auch zu, die stehen weiter über allem und haben auf Bain, BCG und T2 den Abstand weiter deutlich ausgebaut. Bei den T2 finde ich nicht das Strategy& jetzt besonders gut läuft, da ist OW die aktuell spannendere Beratung mit einem viel besseren Momentum. Im FS ist OW in Europa die Nummer 1. RB ist in Deutschland weiter eine Bank und im (gehobenen) Mittelstand neben McKinsey die Nummer 1. RB scheint jetzt auch nachhaltig einen guten Pfad eingeschlagen zu haben. Kearney findet in Deutschland nach wie vor nicht statt und bleibt vollkommen irrelevant.

Sehe ich ähnlich. BCG ist für mich auch sehr unattraktiv geworden weil ich 1) die strategische Ausrichtung nicht attraktiv finde 2) die externen Hirings der letzten Jahre super schlecht waren 3) das Projektportfolio nicht grade spannend ist. In allen drei Punkten (strategische Ausrichtung, externe Hirings und Projektportfolio ) ist die Entwicklung von BCG in den letzten Jahren „sehr“ negativ. Jetzt kommt noch das schlechte Abschneiden hinzu, denn anders als die anderen MBB/T2 hat BCG massiv auf Wachstum a la Implementierungsprojekte gesetzt, dass BCG trotz dann nicht wächst wohingegen alle anderen MBB/T2 zumindest leicht zulegen werden ist ein deutliches Signal des Marktes an BCG. Ich habe BCG jetzt mehrfach in Projekten gesehen, wo BCG einer T3 zugearbeitet hat und die Rollen PMO, Fachkonzeption etc. übernommen hat oder sogar in IT-Systemimplementierungen bzw. Migrationen tief involviert war. Alles tief in der Orga vergraben ohne Visibilität beim Top Management und wohlgemerkt BCG Core Mitarbeiter (nicht Platinion, Inverto etc.) Nach meinen Infos sind das kein Einzelfälle! Bain ist aber weiterhin stark, die haben halt mal ne Delle, weil das PE Geschäft nicht so läuft, aber ansonsten ist da alles intakt. Mc Kinsey ist halt McKinsey, da braucht man nicht viel zu schreiben. Beeindruckend wie es dort läuft insbesondere vor dem Hintergrund vieler Skandale in den letzten Jahren. RB ist in Auto, Restrukturierung, Maschinenbau und dem Mittelstand in Deutschland vergleichbar mit McKinsey und in den Bereichen immer BCG und fast immer Bain vorzuziehen. Strategy& sehe ich auch klar hinter OW. OW hat schon ein gewisses Momentum, klar die Größe ist außerhalb von Financial Services noch nicht so gegeben, aber die externen Hirings sind stark. Die hatten 2021/2022 5-6 Partner von Strategy& angeworben und das scheint auch funktioniert zu haben. Keine andere MBB/T2 hat bei den externen Hirings in den letzten Jahren einen ähnlich Track Rekord wie OW. Das muss man denen schon zu gestehen. In Financial Services der Place to be, auch noch vor McKinsey.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

OW begleitet aktuell mit dem UBS/CS Merger das wahrscheinlich größte Banking-Strategieprojekt in Europa, da arbeitet übrigens auch BCG den Kollegen von OW zu.

Ich bin mir auch nicht sicher ob ich die ganzen BCG „ich baue eine Videoberatung auf“-Projekte im deutschen Markt in den letzten Jahren, die nur auf Kostensenkung aus waren, wirklich als Strategieprojekt sehen würde, ist schon eine sehr lose Definition.

Die hier wiederholt angesprochenen Qualitätsprobleme bei BCG kommen ja nicht aus dem Nichts.

WiWi Gast schrieb am 09.01.2024:

OW place to be? also wenn du auf Risk Beratung und PMO stehst vielleicht. Die habe ich im Banking bei fast keinem großen Strategieprojekt als Konkurrenz war genommen.

Neueinsteiger lernen mittlerweile schon programmieren zum Einstieg. Würde ich von abraten

S& würde ich komplett meiden. Hätten die nicht PWC als Mutter wären die bei den Durststrecken, die sie in den letzten Jahren hatten, schon Pleite gegangen

Geh halt zu RB wenn du denkst die Projekte sind da spannender. Zahlen halt viel weniger Gehalt auf höheren Positionen. Wenn ihr wirklich denkt MBB macht mittlerweile hauptsächlich IT Implementierung, dann geht gerne woanders hin :D solche Projekte gibt es, aber ein Großteil der Projekte ist weiterhin sehr spannend und die großen Strategie-Tickets gehen zu 90% an MBB

Ich kenne ein einziges Projekt wo BCG OW zuarbeitet, da macht OW das globale PMO und BCG die Strategie in den einzelnen business Divisionen einer großen Bank. Gibt bestimmt weitere Einzelfälle.

Aber das Bild das hier einige zeichnen ist völliger Quatsch

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Oja, die Werbungen an den Litfaßsäulen ist wirklich zum Fremdschämen - sind die so verzweifelt, dass die ihre Mitarbeiter am Bahnhof suchen müssen …

WiWi Gast schrieb am 25.12.2023:

Finde es krass wie BCG innerhalb von ein paar Jahren seinen Ruf so a die wand gefahren hat.

Als ich Plakatwerbungen an Bahn Stationen gesehen habe, kam mir das schon arg komisch vor.

Finde die Firma so viel unattraktiver als noch vor 5-6 Jahren. Da war McK und BCG meiner Meinung nach knapp beisammen. Mittlerweile sehe ich McK als 10x stärker.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Pharma ist in der Tat nicht sehr groß aber da sind zuletzt 4-5 neue Partner dazugekommen. Im Auto-Bereich hat OW sehr große Accounts und ein im Markt führendes Team. PE ist in London sehr stark (da hilft wieder die FS Brand), da findet ja sowieso generell auch die meiste Aktivität statt da fast alle PEs ihren Schwerpunkt in London haben und dann in Deutschland nur ein 10-Mann-Satellitenoffice (Ausnahme EQT).

WiWi Gast schrieb am 26.12.2023:

Bis auf FS hat OW nach wie vor wenig Footprint und Recognition im Markt, weder in Auto, Pharma, PE noch Industrials relevantes Business. Ob man wirklich in eine gelistete Beratung gehen will, sollte man sich auch nochmal überlegen.

WiWi Gast schrieb am 25.12.2023:

BCG und Bain sind momentan beide sehr angeschlagen. BCG aufgrund seiner enormen Performance-Probleme und dem damit einhergehenden Reputationsverlust bei den Kunden und Bain aufgrund seiner großen Abhängigkeit vom PE-Sektor. Wenn das so weitergeht, dann haben wir in Deutschland bald nur noch McKinsey und Roland Berger anstatt MBB. Gerade BCG ist doch mittlerweile hinsichtlich des Renommee mehr T2 als T1. Zumindestens ist der Abstand zwischen McK und BCG mittlerweile größer als zwischen BCG und den restlichen T2. Ich würde also Bain und BCG momentan eher meiden, wenn man auch zu RB oder S& kann. Alles bezogen auf Deutschland. International mag BCG noch besser dastehen.

Die Kritik an BCG teile ich vollkommen, qualitativ ist das stark grenzwertig. Die Projekte bzw. Rollen auf den Projekten sind oft weit weit entfernt von MBB Level und oft nichtmal T2 würdig. Es rächt sich, die Strategie ein „Premium“ Accenture sein zu wollen. Der Fokus ist so dermaßen auf Implementierung vertuscht, das ist kaum mehr kurzfristig reparabel. Bain ist mit ihrem PE Footprint aktuell etwas unter die Räder geraten, aber wer PE will, für den ist und bleibt Bain der Place to be! Bei allem anderen drängt sich Bain nicht auf. Bei McKinsey stimme ich dir auch zu, die stehen weiter über allem und haben auf Bain, BCG und T2 den Abstand weiter deutlich ausgebaut. Bei den T2 finde ich nicht das Strategy& jetzt besonders gut läuft, da ist OW die aktuell spannendere Beratung mit einem viel besseren Momentum. Im FS ist OW in Europa die Nummer 1. RB ist in Deutschland weiter eine Bank und im (gehobenen) Mittelstand neben McKinsey die Nummer 1. RB scheint jetzt auch nachhaltig einen guten Pfad eingeschlagen zu haben. Kearney findet in Deutschland nach wie vor nicht statt und bleibt vollkommen irrelevant.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Ich glaube das ist genau das Projekt das auch Dein Vorposter meinte; da macht OW in der Tat das PMO.

WiWi Gast schrieb am 10.01.2024:

OW begleitet aktuell mit dem UBS/CS Merger das wahrscheinlich größte Banking-Strategieprojekt in Europa, da arbeitet übrigens auch BCG den Kollegen von OW zu.

Ich bin mir auch nicht sicher ob ich die ganzen BCG „ich baue eine Videoberatung auf“-Projekte im deutschen Markt in den letzten Jahren, die nur auf Kostensenkung aus waren, wirklich als Strategieprojekt sehen würde, ist schon eine sehr lose Definition.

Die hier wiederholt angesprochenen Qualitätsprobleme bei BCG kommen ja nicht aus dem Nichts.

WiWi Gast schrieb am 09.01.2024:

OW place to be? also wenn du auf Risk Beratung und PMO stehst vielleicht. Die habe ich im Banking bei fast keinem großen Strategieprojekt als Konkurrenz war genommen.

Neueinsteiger lernen mittlerweile schon programmieren zum Einstieg. Würde ich von abraten

S& würde ich komplett meiden. Hätten die nicht PWC als Mutter wären die bei den Durststrecken, die sie in den letzten Jahren hatten, schon Pleite gegangen

Geh halt zu RB wenn du denkst die Projekte sind da spannender. Zahlen halt viel weniger Gehalt auf höheren Positionen. Wenn ihr wirklich denkt MBB macht mittlerweile hauptsächlich IT Implementierung, dann geht gerne woanders hin :D solche Projekte gibt es, aber ein Großteil der Projekte ist weiterhin sehr spannend und die großen Strategie-Tickets gehen zu 90% an MBB

Ich kenne ein einziges Projekt wo BCG OW zuarbeitet, da macht OW das globale PMO und BCG die Strategie in den einzelnen business Divisionen einer großen Bank. Gibt bestimmt weitere Einzelfälle.

Aber das Bild das hier einige zeichnen ist völliger Quatsch

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Also bei uns (B) sehen wir eigentlich schon, dass D ein sehr wichtiger Markt für PE ist. Bei Deutschsprachigen Targets hast Du eigentlich immer die Deutschen Teams drauf. Und diese Targets sind nun mal sehr häufig.

WiWi Gast schrieb am 10.01.2024:

Pharma ist in der Tat nicht sehr groß aber da sind zuletzt 4-5 neue Partner dazugekommen. Im Auto-Bereich hat OW sehr große Accounts und ein im Markt führendes Team. PE ist in London sehr stark (da hilft wieder die FS Brand), da findet ja sowieso generell auch die meiste Aktivität statt da fast alle PEs ihren Schwerpunkt in London haben und dann in Deutschland nur ein 10-Mann-Satellitenoffice (Ausnahme EQT).

WiWi Gast schrieb am 26.12.2023:

Bis auf FS hat OW nach wie vor wenig Footprint und Recognition im Markt, weder in Auto, Pharma, PE noch Industrials relevantes Business. Ob man wirklich in eine gelistete Beratung gehen will, sollte man sich auch nochmal überlegen.

WiWi Gast schrieb am 25.12.2023:

BCG und Bain sind momentan beide sehr angeschlagen. BCG aufgrund seiner enormen Performance-Probleme und dem damit einhergehenden Reputationsverlust bei den Kunden und Bain aufgrund seiner großen Abhängigkeit vom PE-Sektor. Wenn das so weitergeht, dann haben wir in Deutschland bald nur noch McKinsey und Roland Berger anstatt MBB. Gerade BCG ist doch mittlerweile hinsichtlich des Renommee mehr T2 als T1. Zumindestens ist der Abstand zwischen McK und BCG mittlerweile größer als zwischen BCG und den restlichen T2. Ich würde also Bain und BCG momentan eher meiden, wenn man auch zu RB oder S& kann. Alles bezogen auf Deutschland. International mag BCG noch besser dastehen.

Die Kritik an BCG teile ich vollkommen, qualitativ ist das stark grenzwertig. Die Projekte bzw. Rollen auf den Projekten sind oft weit weit entfernt von MBB Level und oft nichtmal T2 würdig. Es rächt sich, die Strategie ein „Premium“ Accenture sein zu wollen. Der Fokus ist so dermaßen auf Implementierung vertuscht, das ist kaum mehr kurzfristig reparabel. Bain ist mit ihrem PE Footprint aktuell etwas unter die Räder geraten, aber wer PE will, für den ist und bleibt Bain der Place to be! Bei allem anderen drängt sich Bain nicht auf. Bei McKinsey stimme ich dir auch zu, die stehen weiter über allem und haben auf Bain, BCG und T2 den Abstand weiter deutlich ausgebaut. Bei den T2 finde ich nicht das Strategy& jetzt besonders gut läuft, da ist OW die aktuell spannendere Beratung mit einem viel besseren Momentum. Im FS ist OW in Europa die Nummer 1. RB ist in Deutschland weiter eine Bank und im (gehobenen) Mittelstand neben McKinsey die Nummer 1. RB scheint jetzt auch nachhaltig einen guten Pfad eingeschlagen zu haben. Kearney findet in Deutschland nach wie vor nicht statt und bleibt vollkommen irrelevant.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Die Plakatwerbung war in der Tat auch intern sehr kontrovers (vor allem die Location von einigen Großplakaten).

Ob es wirklich gedacht war um Bewerberzahlen zu steigern oder eher unter lasst uns mal was out of the box machen lief weiss ich allerdings nicht

WiWi Gast schrieb am 10.01.2024:

Oja, die Werbungen an den Litfaßsäulen ist wirklich zum Fremdschämen - sind die so verzweifelt, dass die ihre Mitarbeiter am Bahnhof suchen müssen …

WiWi Gast schrieb am 25.12.2023:

Finde es krass wie BCG innerhalb von ein paar Jahren seinen Ruf so a die wand gefahren hat.

Als ich Plakatwerbungen an Bahn Stationen gesehen habe, kam mir das schon arg komisch vor.

Finde die Firma so viel unattraktiver als noch vor 5-6 Jahren. Da war McK und BCG meiner Meinung nach knapp beisammen. Mittlerweile sehe ich McK als 10x stärker.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Veo schrieb am 02.11.2023:

Benutzer1223 schrieb am 26.10.2023:

Veo schrieb am 26.10.2023:

Hab bei BCG für ein Praktikum eine instant Absage für den Sommer mit ganz gutem Profil bekommen, hätte tatsächlich auf eine Einladung gehofft.

willst du dein Profil mit uns teilen? :)

ja, kann ich gerne machen.
Profil:
Abi 1,0
BSc 5. Semester (WHU/Mannheim) 1,5
Auslandssemester vorhanden
Audit Praktikum
T3 Consulting
T2 Consulting Praktikum ab Jan. 24
Aktiv in einer student. Unternehmensberatung

Kannst du noch ein wenig auf dein Profil eingehen? Wo hast du das Auslandssemester gemacht? Target Uni? Audit Praktikum Big 4 oder Next10?

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 09.01.2024:

Man kann Größe insb. beim Profit natürlich als Argument nehmen, weil es nun mal ein Kernziel der Strategieberatungen ist selber GEld zu verdienen und zu wachsen. Ich lasse mich doch nicht von einer Strategieberatung beraten wie ich wachsen kann, wenn die selber nicht wächst

BCG ist sowohl bei Gesamtumsatz als auch bei den Tagessätzen über die letzten 2 Jahrzehnte deutlich stärker gewachsen als die Meckies (Ausnahme 2022 und ein paar Einzeljahre) und das Gap ist in beiden Dimensionen ist ziemlich klein geworden. Spricht auch dafür, dass die Unternehmensführung aktuell stärker ist und die Partner einfach besser verkaufen können. Klar sind da auch IT Langläufer dabei, die machen aber vom Umsatz in Summe immer noch einen eher kleinen Teil aus und werden zu Tagessätzen verkauft, von denen ein Großteil der T2 (nicht alle) selbst bei klassischen Strategieprojekten nur träumen können. Das du Projekte für nen mini-satz oder für 0 rausgibst wie es die Meckies manchmal machen um wichtige stammkunden zu halten gibt es bei BCG fast nicht (Ausnahmen gibt es immer). Das Tagessatzcontrolling ist deutlich strenger.

Das Branding funktioniert bei BCG insb. in Zentraleuropa trotz IT und Risk Aufbau weiterhin sehr gut. BCG hat insb. bei klassischen Strategieprojekten deutlich gegenüber MCK gewonnen.

Natürlich hast du noch Boutiquen die vom Geschäft her sortenreiner auf Strategie fokussiert sind. Wenn einem das wichtig ist kann man ja dahin gehen. Die zahlen in der Regel auch sehr stark. Erst ab Equity-Partner Ebene überholt dann MBB meist, weil du einfach mit der Größe besser skalierst

Als Principal finde ich die Mischung unterschiedlicher Projekttypen am Besten für meine Entwicklung. Ich kann aber den Frust einiger Juniors verstehen, die ihre erste Zeit zu Lange auf PMO Langläufern verbringen (einige feiern aber übrigens genau das). Da sollten alle Beratungen stärker darauf acht geben, Juniors konsequenter wieder runter und auf neue Projekte zu nehmen.

BCG und Bain sind momentan beide sehr angeschlagen. BCG aufgrund seiner enormen Performance-Probleme und dem damit einhergehenden Reputationsverlust bei den Kunden und Bain aufgrund seiner großen Abhängigkeit vom PE-Sektor. Wenn das so weitergeht, dann haben wir in Deutschland bald nur noch McKinsey und Roland Berger anstatt MBB. Gerade BCG ist doch mittlerweile hinsichtlich des Renommee mehr T2 als T1. […]

Das kann wirklich nur Satire sein. Leute, wenn ihr keine Ahnung habt, schildert hier doch bitte nicht eure Gefühlslage oder was immer das ist. BCG und Bain sind nun wirklich nicht „angeschlagen“, Bain sogar deutlich gewachsen dieses Jahr, BCG knapp flat (nach Rekordjahren bei beiden). Bains hier gerne beschworene „Abhängigkeit von PE“ ist auch ein Relikt von vor 15 Jahren. PE macht je nach Jahr 20-30% vom Umsatz aus. Das mag etwas mehr sein als bei McK/BCG, aber weit entfernt von Abhängigkeit. Der Abstand zwischen McK und BCG ist auch nicht größer als zwischen BCG und T2. Die nächsten T2 sind nichtmal halb so groß.

Wer ernsthaft bei BCG oder Bain Offer zu RB oder S& geht, hat entweder einen sehr speziellen Fokus im Blick (Restruk bei RB z.B.) oder weiß einfach nicht, was er/sie tut.

Wie kann man denn Größe als Argument sehen?
Wenn BCG dann riesen Langläufer IT Implementierungsprojekte macht und dadurch viel Umsatz, heisst es nicht, dass die Beratung deshalb besser/elitärer ist.

Altman Solon macht whsl. 1/10 von BCG Umsatz ist aber viel selektiver und elitärer als BCG.

BCG war mal vor 15 Jahren top Notch.

Also ist ja durchaus hilfreich wenn man sich selbst einreden kann in jeglicher Hinsicht beim besten Arbeitgeber zu sein, aber was der Kollege von der BCG schreibt ist schon wirklich abenteuerlich.

Projekte für 0 gibt es bei euch nur in Ausnahmefällen? Also ich habe gegen euch noch nicht einmal zum Thema GenAI gepitcht, ohne dass euer Angebot bei 0 lag.

antworten
WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

BCG hat aufgrund des genannten Wachstum so massiv an Qualität verloren. Das sage ich als ehemaliger „Grüner“ und mittlerweile auf der Kundenseite.

Wir haben heute BCG Berater auf Projekten, die es vor 9 Jahren zu meinem damaligen Einstieg, nicht mal ins Interview geschafft hätten.

WiWi Gast schrieb am 04.02.2024:

Man kann Größe insb. beim Profit natürlich als Argument nehmen, weil es nun mal ein Kernziel der Strategieberatungen ist selber GEld zu verdienen und zu wachsen. Ich lasse mich doch nicht von einer Strategieberatung beraten wie ich wachsen kann, wenn die selber nicht wächst

BCG ist sowohl bei Gesamtumsatz als auch bei den Tagessätzen über die letzten 2 Jahrzehnte deutlich stärker gewachsen als die Meckies (Ausnahme 2022 und ein paar Einzeljahre) und das Gap ist in beiden Dimensionen ist ziemlich klein geworden. Spricht auch dafür, dass die Unternehmensführung aktuell stärker ist und die Partner einfach besser verkaufen können. Klar sind da auch IT Langläufer dabei, die machen aber vom Umsatz in Summe immer noch einen eher kleinen Teil aus und werden zu Tagessätzen verkauft, von denen ein Großteil der T2 (nicht alle) selbst bei klassischen Strategieprojekten nur träumen können. Das du Projekte für nen mini-satz oder für 0 rausgibst wie es die Meckies manchmal machen um wichtige stammkunden zu halten gibt es bei BCG fast nicht (Ausnahmen gibt es immer). Das Tagessatzcontrolling ist deutlich strenger.

Das Branding funktioniert bei BCG insb. in Zentraleuropa trotz IT und Risk Aufbau weiterhin sehr gut. BCG hat insb. bei klassischen Strategieprojekten deutlich gegenüber MCK gewonnen.

Natürlich hast du noch Boutiquen die vom Geschäft her sortenreiner auf Strategie fokussiert sind. Wenn einem das wichtig ist kann man ja dahin gehen. Die zahlen in der Regel auch sehr stark. Erst ab Equity-Partner Ebene überholt dann MBB meist, weil du einfach mit der Größe besser skalierst

Als Principal finde ich die Mischung unterschiedlicher Projekttypen am Besten für meine Entwicklung. Ich kann aber den Frust einiger Juniors verstehen, die ihre erste Zeit zu Lange auf PMO Langläufern verbringen (einige feiern aber übrigens genau das). Da sollten alle Beratungen stärker darauf acht geben, Juniors konsequenter wieder runter und auf neue Projekte zu nehmen.

BCG und Bain sind momentan beide sehr angeschlagen. BCG aufgrund seiner enormen Performance-Probleme und dem damit einhergehenden Reputationsverlust bei den Kunden und Bain aufgrund seiner großen Abhängigkeit vom PE-Sektor. Wenn das so weitergeht, dann haben wir in Deutschland bald nur noch McKinsey und Roland Berger anstatt MBB. Gerade BCG ist doch mittlerweile hinsichtlich des Renommee mehr T2 als T1. […]

Das kann wirklich nur Satire sein. Leute, wenn ihr keine Ahnung habt, schildert hier doch bitte nicht eure Gefühlslage oder was immer das ist. BCG und Bain sind nun wirklich nicht „angeschlagen“, Bain sogar deutlich gewachsen dieses Jahr, BCG knapp flat (nach Rekordjahren bei beiden). Bains hier gerne beschworene „Abhängigkeit von PE“ ist auch ein Relikt von vor 15 Jahren. PE macht je nach Jahr 20-30% vom Umsatz aus. Das mag etwas mehr sein als bei McK/BCG, aber weit entfernt von Abhängigkeit. Der Abstand zwischen McK und BCG ist auch nicht größer als zwischen BCG und T2. Die nächsten T2 sind nichtmal halb so groß.

Wer ernsthaft bei BCG oder Bain Offer zu RB oder S& geht, hat entweder einen sehr speziellen Fokus im Blick (Restruk bei RB z.B.) oder weiß einfach nicht, was er/sie tut.

Wie kann man denn Größe als Argument sehen?
Wenn BCG dann riesen Langläufer IT Implementierungsprojekte macht und dadurch viel Umsatz, heisst es nicht, dass die Beratung deshalb besser/elitärer ist.

Altman Solon macht whsl. 1/10 von BCG Umsatz ist aber viel selektiver und elitärer als BCG.

BCG war mal vor 15 Jahren top Notch.

Also ist ja durchaus hilfreich wenn man sich selbst einreden kann in jeglicher Hinsicht beim besten Arbeitgeber zu sein, aber was der Kollege von der BCG schreibt ist schon wirklich abenteuerlich.

Projekte für 0 gibt es bei euch nur in Ausnahmefällen? Also ich habe gegen euch noch nicht einmal zum Thema GenAI gepitcht, ohne dass euer Angebot bei 0 lag.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Sagt der Kollege ja nicht dass er sich was einredet. Gibt halt einfach seine Meinung wieder.

Zum dem Projekte für lau: Du wirst lachen aber das geht wirklich nicht bei uns weil jedes Projekt einzeln sich rechnen muss

Also ist ja durchaus hilfreich wenn man sich selbst einreden kann in jeglicher Hinsicht beim besten Arbeitgeber zu sein, aber was der Kollege von der BCG schreibt ist schon wirklich abenteuerlich.

Projekte für 0 gibt es bei euch nur in Ausnahmefällen? Also ich habe gegen euch noch nicht einmal zum Thema GenAI gepitcht, ohne dass euer Angebot bei 0 lag.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Ja, ich sehe auch regelmäßig Projekte for free (wird dann "Investments" genannt) von BCG, sowohl auf der Banking- als auf der PE-Seite wo ich jeweils aktiv bin. Insbesondere gerade bei den Kunden, die man von der Größe und Historie wohl als Stammkunden sehen würde.

antworten
WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Ich kann mir das ehrlich gesagt nicht vorstellen - eigentlich muss jeden Projekt in sich genommen profitabel sein. Andere Häuser haben da eher eine Account Sicht (die aus meiner Sicht auch sinnvoll sein kann).

WiWi Gast schrieb am 05.02.2024:

Ja, ich sehe auch regelmäßig Projekte for free (wird dann "Investments" genannt) von BCG, sowohl auf der Banking- als auf der PE-Seite wo ich jeweils aktiv bin. Insbesondere gerade bei den Kunden, die man von der Größe und Historie wohl als Stammkunden sehen würde.

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WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Kann mir leider schwer vorstellen, dass dieses Jahr sonderlich viel eingestellt wird.
Die Projektlage ist immer noch (welch eine Überraschung, schaut mal auf die Wirtschaft) nicht am boomen.

In speziellen Sektoren wie z.B. PE geht trotz angekündigter IPOs für 2024 (e.g., Douglas, Flixbus) stand jetzt noch ziemlich wenig.

Stelle mich auf ein weiter frostiges Jahr ein.

antworten
WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

BCG hat durch das oben genannte Wachstum wahnsinnig stark an Qualität verloren. Die heutigen Profile sind keineswegs mehr verlgeichbar mit den Jahren zuvor.

Ich war bis Ende 2023 selbst bei BCG und bin nun in der Industrie. Selbst hier auf Kundenseite merkt man die abnehmende Qualität bereits. Aus meiner Sicht hat man sich das krampfhafte Wachstum damit sehr "hart" erkauft.

antworten
WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

In der Theorie hast du schon recht, aber die Praxis ist eine andere.

Man versucht durch "kostenlose" Projekte die Berater auszulasten und hofft dann auf bezahlte Folgeprojekte. Würde man das nicht machen, wären sowohl die Berater langfristig ohne Projekt frustriert und Lernen nichts und die Kosten (also primär Gehälter) fallen sowieso an.

Da BCG dazu noch viel zu viel eingestellt hat zuletzt und auch die Maßstäbe gesenkt hat, tut es aktuell doppelt weh.

WiWi Gast schrieb am 05.02.2024:

Ich kann mir das ehrlich gesagt nicht vorstellen - eigentlich muss jeden Projekt in sich genommen profitabel sein. Andere Häuser haben da eher eine Account Sicht (die aus meiner Sicht auch sinnvoll sein kann).

Ja, ich sehe auch regelmäßig Projekte for free (wird dann "Investments" genannt) von BCG, sowohl auf der Banking- als auf der PE-Seite wo ich jeweils aktiv bin. Insbesondere gerade bei den Kunden, die man von der Größe und Historie wohl als Stammkunden sehen würde.

antworten
WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

WiWi Gast schrieb am 05.02.2024:

BCG hat durch das oben genannte Wachstum wahnsinnig stark an Qualität verloren. Die heutigen Profile sind keineswegs mehr verlgeichbar mit den Jahren zuvor.

Ich war bis Ende 2023 selbst bei BCG und bin nun in der Industrie. Selbst hier auf Kundenseite merkt man die abnehmende Qualität bereits. Aus meiner Sicht hat man sich das krampfhafte Wachstum damit sehr "hart" erkauft.

Das stimmt. McK und Bain haben auch ordentlich eingestellt, m.E. war hier die Abschwächung der Profile nicht ganz so stark.

Bei McK ist es logisch, da die meisten Cross-Offer Kandidaten aus meiner Erfahrung so gut wie 70-80% zu McK gehen vs. den anderen zwei B & Bs - d.h. bei Expansion / Mitarbeiter Wachstum hatte McK immer noch die Möglichkeit Leute einzustellen, die früher mit Absage von McK zu Bain oder BCG gegangen wären und somit das allgemeine Niveau hochgehalten.

BCG kann ich mir wirklich nicht erklären was die geritten hat. Ich war damals noch in der Beratung und mit einigen Leuten im Austausch, die mich wg. Interview Prep gefragt haben. Bei BCG waren da wirklich Leute dabei ohne jegliche Consulting Vorerfahrung, die basierend auf einem Workshop ein FT Interview und danach auch Offer erhalten haben.

Von den Leuten die ich kenne die auch noch dort sind, höre ich bezüglich Projekte auch sehr viel schlechtes. Kenne mehrere Leute die in ihren ersten 2 Jahren nicht mehr als 2-3 Projekte gesehen haben (weil Langläufer und zwischendrinnen Beach / PTO). Sehr viel Implementationszeug und davon auch sehr viel im Financial Service Bereich (s. Bundesbank Artikel).

Wenn ich jetzt nochmal in die Beratung gehen würde würde ich McK vor Bain präferieren. Bain ist vor allem top notch in Consumer aber auch PEG und FS (wenn einem das taugt, wobei FS Beratung wirklich nicht zu empfehlen ist - wenn man jetzt schon weiß das man PE machen will dann definitiv Bain > McK, die sind wirklich auf jedem Deal der Rang und Namen hat als Advisor dabei. BCG und McK machen dann was übrig bleibt).

Was allgemeine Strategieberatung betrifft hat McK und hat die meiste Strahlkraft. Sehr starker Footprint natürlich in der Industrie (Automotive und Zulieferer) sowie bei einigen ausgewählten Versicherern (auch nicht wirklich zu empfehlen) durch die Größe der Firma jedoch auch genug Möglichkeiten im Life Science, Chemicals (bei McK GEM) oder auch PE (bei McK PEPI) durchzustarten. Einzig Consumer ist bei McK DE wirklich auch nicht viel Coverage bzw. sehr schwer reinzukommen weil natürlich jeder lieber Consumer beratet als Automobil / Industriebuden.

antworten
WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Ist doch total egal. BCG ist nach McK immer noch einer der besten Arbeitgeber zum Einstieg wenn man seine Karriere Fast Tracken will. Außerhalb vom WiWi Treff intressiert sich niemand für irgend einen angeblichen Image Verlust oder fehlgeschlagene Pitches. Am Ende steht BCG auf dem CV und damit kommt man erheblich weiter, als mit jeder T2 Beratung.

Ist einfach die Wahrheit. Wer ein MBB offer hat und freiwillig zu T2 geht muss schon krasse Vorlieben haben oder einfach keinen Plan von Top Consulting.

antworten
WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

OW und RB genießen mittlerweile mehr Reputation als BCG. Haben einfach grundlegend in ihren Bereichen (FS/RX) die höhre Strahlkraft und bessere Ausbildung.

BCG würde ich 2024 nicht mehr hingehen.

antworten
WiWi Gast

MBB 2024 Outlook

Ohne da jetzt übermäßig eine Lanze für meinen Ex Arbeitgeber brechen zu wollen aber hier muss ich doch mal einhaken:

Wenn Du bis Ende 2023 bei BCG warst und jetzt in der Industrie bist geht das aber sehr schnell mit dem Qualitätsverlust ;-). Intern haben wir davon nichts gemerkt übrigens, im Gegenteil es gab einige Kunden bei denen McK oder Bain nicht mehr gut gesehen waren und wir damit gesetzt. Ich bin sicher das gab es auch anders herum aber nichts wesentlich anderes als die Jahre davor.

X-Offers gegen McK waren auch nicht zu 80% verloren wenn ich mich recht entsinne war das eher 50/50. Passt auch besser zur Größe der beiden Firmen; sind in DACH mittlerweile ja fast gleich groß.

Langläufer gibt es sicherlich aber die Regel ist es nicht. Wie Du, da Du ja bei BCG warst sicher weisst gibt es ja die 1000h Regel nach der Du automatisch vom Projekt kommst (es sei denn Du möchtest nicht) wenn Du irgendwo für 1000 Stunden warst. Leute (gerade A/Cs) die länger als ein paar Wochen on the Beach sind werden eigentlich umsonst on top auf ein Projekt gegeben um sie weiter auszubilden.

Darf ich mal fragen wie lange Du bei BCG warst? Hintergrund meiner Frage ist, dass Du einige Begriffe nicht verwendest wie das jemand machen würde der länger bei uns war. Z.B. gibt es bei BCG kein "Financial Services" (so nennt glaube ich Bain die PA) sondern Financial Institutions. Was mich total verwirrt ist die Aussage dazu dass die Kollegen "auf PTO" seien. PTO ist die wöchentliche Survey die abprüft wie happy man auf dem aktuellen Projekt ist. Man kann aber nicht "Auf PTO" sein.

In Summe würde ich jedem Empfehlen sich selbst ein Bild von der jeweiligen Beratung zu machen und sich weniger auf Einzelmeinungen im Wiwi-Treff zu verlassen ;-)

WiWi Gast schrieb am 05.02.2024:

BCG hat durch das oben genannte Wachstum wahnsinnig stark an Qualität verloren. Die heutigen Profile sind keineswegs mehr verlgeichbar mit den Jahren zuvor.

Ich war bis Ende 2023 selbst bei BCG und bin nun in der Industrie. Selbst hier auf Kundenseite merkt man die abnehmende Qualität bereits. Aus meiner Sicht hat man sich das krampfhafte Wachstum damit sehr "hart" erkauft.

Das stimmt. McK und Bain haben auch ordentlich eingestellt, m.E. war hier die Abschwächung der Profile nicht ganz so stark.

Bei McK ist es logisch, da die meisten Cross-Offer Kandidaten aus meiner Erfahrung so gut wie 70-80% zu McK gehen vs. den anderen zwei B & Bs - d.h. bei Expansion / Mitarbeiter Wachstum hatte McK immer noch die Möglichkeit Leute einzustellen, die früher mit Absage von McK zu Bain oder BCG gegangen wären und somit das allgemeine Niveau hochgehalten.

BCG kann ich mir wirklich nicht erklären was die geritten hat. Ich war damals noch in der Beratung und mit einigen Leuten im Austausch, die mich wg. Interview Prep gefragt haben. Bei BCG waren da wirklich Leute dabei ohne jegliche Consulting Vorerfahrung, die basierend auf einem Workshop ein FT Interview und danach auch Offer erhalten haben.

Von den Leuten die ich kenne die auch noch dort sind, höre ich bezüglich Projekte auch sehr viel schlechtes. Kenne mehrere Leute die in ihren ersten 2 Jahren nicht mehr als 2-3 Projekte gesehen haben (weil Langläufer und zwischendrinnen Beach / PTO). Sehr viel Implementationszeug und davon auch sehr viel im Financial Service Bereich (s. Bundesbank Artikel).

Wenn ich jetzt nochmal in die Beratung gehen würde würde ich McK vor Bain präferieren. Bain ist vor allem top notch in Consumer aber auch PEG und FS (wenn einem das taugt, wobei FS Beratung wirklich nicht zu empfehlen ist - wenn man jetzt schon weiß das man PE machen will dann definitiv Bain > McK, die sind wirklich auf jedem Deal der Rang und Namen hat als Advisor dabei. BCG und McK machen dann was übrig bleibt).

Was allgemeine Strategieberatung betrifft hat McK und hat die meiste Strahlkraft. Sehr starker Footprint natürlich in der Industrie (Automotive und Zulieferer) sowie bei einigen ausgewählten Versicherern (auch nicht wirklich zu empfehlen) durch die Größe der Firma jedoch auch genug Möglichkeiten im Life Science, Chemicals (bei McK GEM) oder auch PE (bei McK PEPI) durchzustarten. Einzig Consumer ist bei McK DE wirklich auch nicht viel Coverage bzw. sehr schwer reinzukommen weil natürlich jeder lieber Consumer beratet als Automobil / Industriebuden.

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