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Beamte höherer Dienst

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Mich würde mal interessieren, ob ihr Beamte im höheren Dienst (Lehrer, Juristen etc.) also A13 aufwärts als Top-Verdiener betitulieren würdet. Habe meine Freunde (Lehramt-Studenten) immer belächelt, aber bin langsam in der Realität angekommen und behaupte mal, dass diese (den Durchschnitt betrachtend) ein sehr hohes Netto Gehalt erzielen.
Wie steht ihr dazu? (Wir klammern im Vergleich mal die ganzen High-Performer aus, welche direkt 100k zum Einstieg bekommen)

Grüße

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Würde ich folgendermaßen beantworten:

Du hast Deine Kollegen früher belächelt, bist also jetzt ein Low-Performer, der hinter seinen eigenen Ansprüchen zurückbleibt.

Generell muss man sich halt Gedanken machen: 3,5k netto (Single StKl1) sind 80k brutto. Für den verbeamteten Lehrer ist 3,5netto aber das Einstiegsgehalt. 10% der BWLer liegen irgendwann oberhalb der 80k, 90% liegen darunter. Will man darauf wetten, zu den 10% zu gehören oder zu den 90%?

Immerhin bist Du so ehrlich und gibst zu, dass ein A13-Gehalt für Dich viel ist. Leider sind hier genug Traumtänzer unterwegs, die von 100k+ reden.

Und noch eines darfst Du nicht vergessen: Der Lehrer hat 12 Wochen freie Zeiteinteilung, während der Schulzeiten meist auch ab 15 Uhr. Für 80k+ hast Du höchstens die Freiheit, Dir zu überlegen, ob Du zuerst Excel A bearbeitest oder Powerpoint B. Fremdbestimmt leben und arbeiten ist an der Tagesordnung, damit man doch gerne mal irgendwann 85k verdient.

Über die Altersvorsorge kannst Du Dir ja auch mal was durchlesen. Mit 70k Jahreseinkommen erwarten Dich nach 45 Jahren 2.100 Euro Brutto-Rente (heutige Kaufkraft).

WiWi Gast schrieb am 19.11.2018:

Mich würde mal interessieren, ob ihr Beamte im höheren Dienst (Lehrer, Juristen etc.) also A13 aufwärts als Top-Verdiener betitulieren würdet. Habe meine Freunde (Lehramt-Studenten) immer belächelt, aber bin langsam in der Realität angekommen und behaupte mal, dass diese (den Durchschnitt betrachtend) ein sehr hohes Netto Gehalt erzielen.
Wie steht ihr dazu? (Wir klammern im Vergleich mal die ganzen High-Performer aus, welche direkt 100k zum Einstieg bekommen)

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Definitiv - vor allem im Alter, wenn sie ihre Pension beziehen.

WiWi Gast schrieb am 19.11.2018:

Mich würde mal interessieren, ob ihr Beamte im höheren Dienst (Lehrer, Juristen etc.) also A13 aufwärts als Top-Verdiener betitulieren würdet. Habe meine Freunde (Lehramt-Studenten) immer belächelt, aber bin langsam in der Realität angekommen und behaupte mal, dass diese (den Durchschnitt betrachtend) ein sehr hohes Netto Gehalt erzielen.
Wie steht ihr dazu? (Wir klammern im Vergleich mal die ganzen High-Performer aus, welche direkt 100k zum Einstieg bekommen)

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WiWi Gast

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Viele Lehrer bekommen nur A12, z.B. Grundschule. Realschullehrer A13, aber auch die sind dem gehobenen Dienst zuzuordnen. Die Beamtenbesoldungen wurden vor Jahren so reformiert, dass zum Einstieg das Gehalt attraktiv aussehen sollte. Man bleibt aber lange auf dem Niveau stehen. Im Extremfall bis zur Pensionierung. Als Jurist gibt es natürlich attraktive Karrieren, für Lehrer eher nicht. Sieh Dir nur mal an, wie viele Lehrer an einem großen Gymnasium arbeiten. Das sind viele, und nur einer hat A16 und sitzt evtl. 20 Jahre auf dieser Position. Man sollte sich niemals von Anfangsgehältern blenden lassen. Wenn Du als BWLer deinen Master machst, verdienst Du auf jeden Fall deutlich früher Geld als ein Lehrer, der noch das Referendariat vor sich hat. Der Jurist mit sehr guten Noten (selten!) hat tolle Chancen im ÖD, ein Lehrer oder BWLer eher nicht. Ingenieure verdienen in der Industrie schon am Anfang deutlich mehr, später dann sehr viel mehr. Habe mich kürzlich mit einem Jung-Rentner unterhalten. Ingenieur Autoindustrie mit Führungsposition. Hat sich darüber beschwert, dass er prozentual (gemessen an seinem vorherigen Verdienst) sehr viel weniger Rente hat als ein Beamter Pension bekommt. BfA und Betriebsrente zusammen 5k, ist vorzeitig mit hohen Abschlägen ausgestiegen, findet er gemessen an seinem ehemaligen Gehalt sehr wenig.

WiWi Gast schrieb am 19.11.2018:

Mich würde mal interessieren, ob ihr Beamte im höheren Dienst (Lehrer, Juristen etc.) also A13 aufwärts als Top-Verdiener betitulieren würdet. Habe meine Freunde (Lehramt-Studenten) immer belächelt, aber bin langsam in der Realität angekommen und behaupte mal, dass diese (den Durchschnitt betrachtend) ein sehr hohes Netto Gehalt erzielen.
Wie steht ihr dazu? (Wir klammern im Vergleich mal die ganzen High-Performer aus, welche direkt 100k zum Einstieg bekommen)

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Ich würde sagen: Ja!

Entscheidend ist hier einfach die Verhältnisfrage. Auch in meinem Freundeskreis gibt es das berüchtigte Lehrerehepaar. Beide sind A13 und verfügen dementsprechend mit 27/28 Jahren über ein Haushaltsnetto von circa 6000 Euro. Das ist - mit Verlaub - absolut überdurchschnittlich. Liegt halt einfach an der Brutto-Netto Sache. In der freien Wirtschaft hätten beide zum Einstieg somit "nur" um die 48k bekommen, aufgrund der fehlenden Abgaben ist es aber - PKV inkludiert - eher jeweils mit 66k p.P. brutto zu vergleichen. Darüber hinaus leben beide in einem neuen Bundesland. Bis auf Juristen steigt dort in der Gegend so gut wie niemand mit Gehältern über 55k brutto ein bzw. ist das durchschnittliche Nettoeinkommen in der Region laut AA und Stadtverwaltung bei einem 2 Personenhaushalt bei circa 2200 Euro (können auch 2,4k gewesen sein, habe die Zahl nicht mehr 1 zu 1 im Kopf).

Dazu noch ein anderer Extremfall: Die Mutter meine Freundin ist ebenfalls Lehrerin, 2 Kinder, verheiratet. Sie befindet sich auch in einer A13.. Als wir im Studium zusammengezogen sind, ist sie als Bürge aufgetreten und ich habe dadurch Einblick in ihre Bezugsabrechnungen bekommen: Netto wurden ihr 4600 Euro aufs Konto überwiesen (davon muss man 2mal Kindergeld abziehen). Das fand ich schon ziemlich krass.

Von daher mein Fazit unter Einbezug objektiver Kriterien: Ja, Lehrer ab A12/13 gehören definitiv zu den Topverdienern, insbesondere wenn man den Netto-Stundenlohn einbezieht. Was ich aber relativierend anbringen möchte: Bei dem befreundeten Pärchen ist schon gewisser Stress vorhanden. Beide müssen (noch) nahezu jeden Sonntag ihren Stoff vorbereiten. Ich denke zwar, dass das irgendwann in Routine umschwenkt, aber noch sitzen die beiden eigentlich jeden Sonntag mehrere Stunden an der Wochenvorbereitung.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Andere frisch eingestiegene Arbeitnehmer müssen auch ihre Extrarunden drehen. Beim Lehrer ist nach 2 Jahren alles vorhanden und es muss so gut wie nichts mehr vorbereitet werden. Wer hier wirklich 1 Jahr als "Nachteil" anbringt, der kann auch anbringen, dass ein Lehrer seine Bleistifte selber kaufen muss.

WiWi Gast schrieb am 19.11.2018:

Ich würde sagen: Ja!

...
Von daher mein Fazit unter Einbezug objektiver Kriterien: Ja, Lehrer ab A12/13 gehören definitiv zu den Topverdienern, insbesondere wenn man den Netto-Stundenlohn einbezieht. Was ich aber relativierend anbringen möchte: Bei dem befreundeten Pärchen ist schon gewisser Stress vorhanden. Beide müssen (noch) nahezu jeden Sonntag ihren Stoff vorbereiten. Ich denke zwar, dass das irgendwann in Routine umschwenkt, aber noch sitzen die beiden eigentlich jeden Sonntag mehrere Stunden an der Wochenvorbereitung.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Na ganz toll.
Was hat das jetzt für eine Bewandnis für den heutigen Absolventen? 2,5k Firmenpension wirst du wohl nicht mehr bekommen, es sei denn Du wirst Vorstand. Und in dem Fall sch... Du auf 2,5k.

Wundert mich auch bei Deinem "Bekannten": Angeblich tolle Führungsposition mit Frührente (selbst gewählt), jetzt aber jammern, dass er "nur" 5k bekommt. Hört sich eher an, als wäre er mit dem goldenen Handschlag gegangen worden und sucht sich jetzt unter Berufsanfängern seine Bewunderer. Du hast ihm den Dienst schon erwiesen.

WiWi Gast schrieb am 19.11.2018:

Viele Lehrer bekommen nur A12, z.B. Grundschule. Realschullehrer A13, aber auch die sind dem gehobenen Dienst zuzuordnen. Die Beamtenbesoldungen wurden vor Jahren so reformiert, dass zum Einstieg das Gehalt attraktiv aussehen sollte. Man bleibt aber lange auf dem Niveau stehen. Im Extremfall bis zur Pensionierung. Als Jurist gibt es natürlich attraktive Karrieren, für Lehrer eher nicht. Sieh Dir nur mal an, wie viele Lehrer an einem großen Gymnasium arbeiten. Das sind viele, und nur einer hat A16 und sitzt evtl. 20 Jahre auf dieser Position. Man sollte sich niemals von Anfangsgehältern blenden lassen. Wenn Du als BWLer deinen Master machst, verdienst Du auf jeden Fall deutlich früher Geld als ein Lehrer, der noch das Referendariat vor sich hat. Der Jurist mit sehr guten Noten (selten!) hat tolle Chancen im ÖD, ein Lehrer oder BWLer eher nicht. Ingenieure verdienen in der Industrie schon am Anfang deutlich mehr, später dann sehr viel mehr. Habe mich kürzlich mit einem Jung-Rentner unterhalten. Ingenieur Autoindustrie mit Führungsposition. Hat sich darüber beschwert, dass er prozentual (gemessen an seinem vorherigen Verdienst) sehr viel weniger Rente hat als ein Beamter Pension bekommt. BfA und Betriebsrente zusammen 5k, ist vorzeitig mit hohen Abschlägen ausgestiegen, findet er gemessen an seinem ehemaligen Gehalt sehr wenig.

WiWi Gast schrieb am 19.11.2018:

Mich würde mal interessieren, ob ihr Beamte im höheren Dienst (Lehrer, Juristen etc.) also A13 aufwärts als Top-Verdiener betitulieren würdet. Habe meine Freunde (Lehramt-Studenten) immer belächelt, aber bin langsam in der Realität angekommen und behaupte mal, dass diese (den Durchschnitt betrachtend) ein sehr hohes Netto Gehalt erzielen.
Wie steht ihr dazu? (Wir klammern im Vergleich mal die ganzen High-Performer aus, welche direkt 100k zum Einstieg bekommen)

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Die Frage ist halt, was heißt Top-Verdiener?

Als Beamter im hD in einem Bundesministerium hat man irgendwann seine A15. Das ist dann ein sehr gutes Einkommen, wenn man sich die Einkommensteuerstatistik anschaut. Klar, kann man in der freien Wirtschaft immer mehr verdienen. Aber mit A15 gehört man schon zu den Top 10%. Und bei A15 muss nicht Schluss sein.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Ich bin der Vorposter. Sollte kein Nachteil sein sondern das Ganze relativieren. 2-3 Jahre viel Stress sind 2-3 Jahre viel Stress. Gibt auch genügend BWL'´ler, die direkt irgendwo überchillig einsteigen (Konzern-Beamte).

Ich sehe es grundsätzlich aber genauso wie du.

Das Ganze ist halt eine Frage der Risikoaversion bzw. Chancenverwertung und grundsätzlichen Einstellungen: Als Lehrer ist das Gehalt gedeckelt, selbst Direktor etc. werden nur die Wenigsten und auch da ist bei einer - durchaus attraktiven - A16 aber Schluss. Dazu sollte man halt wissen, dass man auch mit Ende 40 noch Kindern(!!) was beibringen "müssen" wird.

Im Gegenzug bleibe ich aber auch bei den Gedanken meinerseits bzw. bei denen von einem der Vorposter: Dieses Forum ist für Studenten --> seinen Ehrgeiz kann jeder anonym pushen und so tun als ob er ein Highflyer wäre. Deswegen ist vieles hier so verzerrt. So viele High Performer, wie hier kommentieren, können die ganzen Beratungen und IB's gar nicht einstellen ;)

In der Realität werden die wenigsten BWL-Absolventen jemals mehr als 70-80k (heutige Kaufkraft) verdienen. Wer deutlich darüber kommen möchte - und dazu noch die Pension der Lehrer kompensieren mag - der muss schon ziemlich Gas geben. Damit einher geht ein deutlicher Verzicht auf persönliche Entwicklung, Privatleben und Lebensfreude. Dazu kommt, dass das Mehr an monetären Mitteln bei einer Ausgangslage ohne Erbe etc. den Struggle eigentlich gar nicht wert ist, da die Vermögensakkumulation auch mit 200k p.a. nicht nennenswerte Qualitätsunterschiede im Leben mit sich bringt. Unter 500k Nettoeinkommen über mehrere Jahre werden die wenigsten einen nachhaltigen Kapitalstock aufbauen, der wirklich diesen Verlust der Lebenszeit mit nennenswerten Vorteilen kompensiert.

Der Lehrer hingegen chillt sein Leben bei einem Spitzenverdienst -welcher auch diverse Zulagen für Kinder und Heirat erhält- und muss sich um das Alter parallel keine Sorgen machen. Ich würde zwar immer wieder lieber in die Beratung gehen, aber trotzdem: Chapeau!

WiWi Gast schrieb am 19.11.2018:

Andere frisch eingestiegene Arbeitnehmer müssen auch ihre Extrarunden drehen. Beim Lehrer ist nach 2 Jahren alles vorhanden und es muss so gut wie nichts mehr vorbereitet werden. Wer hier wirklich 1 Jahr als "Nachteil" anbringt, der kann auch anbringen, dass ein Lehrer seine Bleistifte selber kaufen muss.

WiWi Gast schrieb am 19.11.2018:

Ich würde sagen: Ja!

...

Von daher mein Fazit unter Einbezug objektiver Kriterien: Ja, Lehrer ab A12/13 gehören definitiv zu den Topverdienern, insbesondere wenn man den Netto-Stundenlohn einbezieht. Was ich aber relativierend anbringen möchte: Bei dem befreundeten Pärchen ist schon gewisser Stress vorhanden. Beide müssen (noch) nahezu jeden Sonntag ihren Stoff vorbereiten. Ich denke zwar, dass das irgendwann in Routine umschwenkt, aber noch sitzen die beiden eigentlich jeden Sonntag mehrere Stunden an der Wochenvorbereitung.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Ich denke vergleichbar ist ein IGM-Metall Ingenieur von der Gehaltsentwicklung, sowie Arbeitsbelastung (35h-Woche, alles andere nehme ich keinem Lehrer mit geschickter Fachkombination; bspw Sport, Mathe ab). Seht ihr hier den Lehrer oder ING vorne?
Was man allerdings auch nicht verachten sollte; ein Lehrer unterrichtet 45 Jahre seines Lebens den selben Stoff (Abwechslung dürfte kaum vorhanden sein).

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Also ich sehe Ing relativ weit unten, da er statistisch gesehen im Durchschnitt ein gutes Stück weniger verdient als ein BWLer. Hier wird auch der Fehler gemacht das Durchschnitts BWLer mit Lehrer unter optimalen Bedingungen verglichen wird.

Man schaue sich allein Berlin an, wo Lehrer teilweise mit 3k Brutto einsteigen. Eine Verbeamtung ist in Berlin auch nicht möglich. Die Pensionen stehen auf wackeligen Beinen und sind durch den PKV Abzug ohnehin nicht so hoch. Lehrer haben eine extrem hohe Burnout Quote aber gleichzeitig schlechte Chancen wirklich auf dienstunfähig zu plädieren, denn der Dienstherr hat das Recht, bei zumutbaren Bedingungen dich auf eine andere Stelle zu versetzen. Die kann durchaus auch schlechter bezahlt sein und dann darfst du dich als Lehrer nachher mit Bürokratie auseinander setzen, weil du nur durch die gnadenlosen Schüler den Burnout hattest. Dazu kommt das nicht jeder Lehrer ein Gymnasiallehrer ist und Grundschullehrer verdienen zb ein gutes Stück schlechter als der Durchschnitts BWLer. Wenn öffentlicher Dienst, dann doch am ehesten Arzt oder Polizeioberrat.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Bei allen Vorteilen des Beamtenstatus muss man fairerweise aber auch die Nachteile sehen:

  1. Beim Lehrer bleibt das Einkommen den Rest des Lebens auf gleichem Level. Da sind keine großen Sprünge mehr drin, was ebenfalls bedeutet, dass höhere Ausgaben (insbesondere Eigenheim und Familie) nicht mit einem Jobwechsel kompensiert werden können. 6000 € netto zu zweit klingt für kinderlose Mittzwanziger-Einsteiger viel, aber für ne vierköpfige Familie mit Haus abzubezahlen und zwei Autos bleibt da nichts mehr übrig.

  2. Du kannst nicht wechseln. Wenn es dir in 10 Jahren woanders besser gefällt, kannst du als normaler Arbeitnehmer wechseln, als Lehrer ist das nur bedingt möglich. Sprich du bist örtlich unflexibel.

  3. Du hast null Abwechselung, unter anderem, weil du nicht wechseln kannst. Dein Leben ist von vorne bis hinten durchgeplant und voraussehbar, inkl. des Lehrplans, der sich - sofern du Mathe oder sowas unterrichtest - sowieso nicht ändert. Der eine mag das, der andere eben nicht.

Schließlich darf man auch nicht den Fehler machen, zu glauben, dass alle Beamten wie Lehrer arbeiten. Die meisten Beamten haben ne ganz normale 41h-Woche mit 8h-Arbeitszeit pro Tag, inkl. Zeiterfassung. Da ist nicht viel mit home office, o.ä., ganz zu schweigen davon, dass du als Beamter i.d.R. auch keine 12 Wochen Ferien im Jahr hast. Lehrer haben es diesbezüglich schon ziemlich gut.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Glaube kaum, dass der IGM Ingenieur sich hinter einem BWLer verstecken muss (klammern wir mal die oberen 5% der BWLer aus) dann schneidet der Wing, Maschinenbauer, E-Techniker etc doch deutlich besser ab. Im Konzern bei einer 35h Woche gehts bis zu 90k. Verglichen mit IB/UB ein Stundenlohn der sich sehen lassen kann.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 19.11.2018:

Glaube kaum, dass der IGM Ingenieur sich hinter einem BWLer verstecken muss (klammern wir mal die oberen 5% der BWLer aus) dann schneidet der Wing, Maschinenbauer, E-Techniker etc doch deutlich besser ab. Im Konzern bei einer 35h Woche gehts bis zu 90k. Verglichen mit IB/UB ein Stundenlohn der sich sehen lassen kann.

Du vergleichst die top 10-20% der Ingenieure mit dem Durchschnitt der BWLer? Du weißt dass das keine Aussagekraft hat.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Ich kenne ihn schon seit vielen Jahren. Der hat keinen goldenen Handschlag bekommen. Normale Altersteilzeit ohne Abfindung. Es fehlt am Ende nicht nur das dicke Gehalt, sondern auch noch der Firmenwagen. Hatte nichts von einer tollen Führungsposition geschrieben, es war eine ganz normale Führungsposition als Ingenieur.

WiWi Gast schrieb am 19.11.2018:

Na ganz toll.
Was hat das jetzt für eine Bewandnis für den heutigen Absolventen? 2,5k Firmenpension wirst du wohl nicht mehr bekommen, es sei denn Du wirst Vorstand. Und in dem Fall sch... Du auf 2,5k.

Wundert mich auch bei Deinem "Bekannten": Angeblich tolle Führungsposition mit Frührente (selbst gewählt), jetzt aber jammern, dass er "nur" 5k bekommt. Hört sich eher an, als wäre er mit dem goldenen Handschlag gegangen worden und sucht sich jetzt unter Berufsanfängern seine Bewunderer. Du hast ihm den Dienst schon erwiesen.

WiWi Gast schrieb am 19.11.2018:

Viele Lehrer bekommen nur A12, z.B. Grundschule. Realschullehrer A13, aber auch die sind dem gehobenen Dienst zuzuordnen. Die Beamtenbesoldungen wurden vor Jahren so reformiert, dass zum Einstieg das Gehalt attraktiv aussehen sollte. Man bleibt aber lange auf dem Niveau stehen. Im Extremfall bis zur Pensionierung. Als Jurist gibt es natürlich attraktive Karrieren, für Lehrer eher nicht. Sieh Dir nur mal an, wie viele Lehrer an einem großen Gymnasium arbeiten. Das sind viele, und nur einer hat A16 und sitzt evtl. 20 Jahre auf dieser Position. Man sollte sich niemals von Anfangsgehältern blenden lassen. Wenn Du als BWLer deinen Master machst, verdienst Du auf jeden Fall deutlich früher Geld als ein Lehrer, der noch das Referendariat vor sich hat. Der Jurist mit sehr guten Noten (selten!) hat tolle Chancen im ÖD, ein Lehrer oder BWLer eher nicht. Ingenieure verdienen in der Industrie schon am Anfang deutlich mehr, später dann sehr viel mehr. Habe mich kürzlich mit einem Jung-Rentner unterhalten. Ingenieur Autoindustrie mit Führungsposition. Hat sich darüber beschwert, dass er prozentual (gemessen an seinem vorherigen Verdienst) sehr viel weniger Rente hat als ein Beamter Pension bekommt. BfA und Betriebsrente zusammen 5k, ist vorzeitig mit hohen Abschlägen ausgestiegen, findet er gemessen an seinem ehemaligen Gehalt sehr wenig.

WiWi Gast schrieb am 19.11.2018:

Mich würde mal interessieren, ob ihr Beamte im höheren Dienst (Lehrer, Juristen etc.) also A13 aufwärts als Top-Verdiener betitulieren würdet. Habe meine Freunde (Lehramt-Studenten) immer belächelt, aber bin langsam in der Realität angekommen und behaupte mal, dass diese (den Durchschnitt betrachtend) ein sehr hohes Netto Gehalt erzielen.
Wie steht ihr dazu? (Wir klammern im Vergleich mal die ganzen High-Performer aus, welche direkt 100k zum Einstieg bekommen)

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Der Polizeioberrat hat eine deutlich bessere Karrierechance als ein Oberstudienrat! Da kann es noch richtig nach oben gehen.

WiWi Gast schrieb am 19.11.2018:

Also ich sehe Ing relativ weit unten, da er statistisch gesehen im Durchschnitt ein gutes Stück weniger verdient als ein BWLer. Hier wird auch der Fehler gemacht das Durchschnitts BWLer mit Lehrer unter optimalen Bedingungen verglichen wird.

Man schaue sich allein Berlin an, wo Lehrer teilweise mit 3k Brutto einsteigen. Eine Verbeamtung ist in Berlin auch nicht möglich. Die Pensionen stehen auf wackeligen Beinen und sind durch den PKV Abzug ohnehin nicht so hoch. Lehrer haben eine extrem hohe Burnout Quote aber gleichzeitig schlechte Chancen wirklich auf dienstunfähig zu plädieren, denn der Dienstherr hat das Recht, bei zumutbaren Bedingungen dich auf eine andere Stelle zu versetzen. Die kann durchaus auch schlechter bezahlt sein und dann darfst du dich als Lehrer nachher mit Bürokratie auseinander setzen, weil du nur durch die gnadenlosen Schüler den Burnout hattest. Dazu kommt das nicht jeder Lehrer ein Gymnasiallehrer ist und Grundschullehrer verdienen zb ein gutes Stück schlechter als der Durchschnitts BWLer. Wenn öffentlicher Dienst, dann doch am ehesten Arzt oder Polizeioberrat.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Selbst der Grundschulllehrer hat ein formidables Gehalt. In B-W sind zum Einstieg 2900 netto, also 2700 netto nach PKV und das für 4 eher leichte Jahre Studium. Wenn wir mal folgende Konstellation rechnen: A12, höchste Erfahrungsstufe (so lange geht das nicht), Ehefrau (in der Realität eher Ehemann) und 3 Kinder (typische Landfamilie), dann sind das bei fiktiver Steuerklasse 1 3900 netto. Okay, da geht dann noch die PKV weg, aber da bekommt man bei 3 Kindern dick Beihilfe, sodass mindestens 3500 übrig bleiben. Da muss man schon in einem Großkonzern arbeiten, um das ohne Führungsposition zu kassieren. Und selbst dort ist der Job alles andere als sicher und man kann nicht einfach mal 3 Jahre aussetzen und trotzdem wieder ohne Nachteile einsteigen. Und die Pension ist auch bei A12 weit über der Durchschnittsrente. Und entlassen wird man in der Privatwirtschaft auch mal, je schneller der technologische Wandel fortschreitet, desto öfter wird das der Fall sein. Selbst der Grundschullehrer ist sicherlich über dem Median-BWLer anzusiedeln (der Durchschnitt ist durch irgendwelche Großverdiener völlig verzerrt). Dazu ist der Job extrem familienfreundlich.

Um den Gymnasiallehrer zu toppen, muss man selbst in Großkonzernen schon Führungsverantwortung haben, um die A14, die jeder schafft, zu toppen. In kleineren Unternehmen muss man in der Rangliste noch weiter oben sein und um so mehr knüppeln. Gymnasiallehrer denken trotzdem, dass sie zu wenig verdienen. Warum? Weil sie sich mit irgendwelchen Managern vergleichen und denken, dass sie das auch verdienen könnten. Das ist der Denkfehler, dem auch die ganzen Erstsemester hier unterliegen. Ja, die Leute gibt es. Nein, es sind nicht viele. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Gymnasiallehrer (und selbst der Grundschullehrer für den Normalo) zumindest monetär den besseren Deal gemacht hat.

Es ist aber auch bekannt, dass der Staatsdienst finanziell ein guter Deal ist. Das war auch noch nie anders und das ist auch richtig so. Ich möchte nämlich, dass dieses Land über gute und vor allem unkäufliche Beamten verfügt. Die Verwaltung und die Lehre unserer Kinder sollte uns auch diese Gehälter wert sein. Diejenigen, die weniger kriegen, sind dann neidisch. Diejenigen, die sich als Chef sehen, spotten in Größenwahn.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Selbst der Grundschulllehrer hat ein formidables Gehalt. In B-W sind zum Einstieg 2900 netto, also 2700 netto nach PKV und das für 4 eher leichte Jahre Studium. Wenn wir mal folgende Konstellation rechnen: A12, höchste Erfahrungsstufe (so lange geht das nicht), Ehefrau (in der Realität eher Ehemann) und 3 Kinder (typische Landfamilie), dann sind das bei fiktiver Steuerklasse 1 3900 netto. Okay, da geht dann noch die PKV weg, aber da bekommt man bei 3 Kindern dick Beihilfe, sodass mindestens 3500 übrig bleiben. Da muss man schon in einem Großkonzern arbeiten, um das ohne Führungsposition zu kassieren. Und selbst dort ist der Job alles andere als sicher und man kann nicht einfach mal 3 Jahre aussetzen und trotzdem wieder ohne Nachteile einsteigen. Und die Pension ist auch bei A12 weit über der Durchschnittsrente. Und entlassen wird man in der Privatwirtschaft auch mal, je schneller der technologische Wandel fortschreitet, desto öfter wird das der Fall sein. Selbst der Grundschullehrer ist sicherlich über dem Median-BWLer anzusiedeln (der Durchschnitt ist durch irgendwelche Großverdiener völlig verzerrt). Dazu ist der Job extrem familienfreundlich.

Um den Gymnasiallehrer zu toppen, muss man selbst in Großkonzernen schon Führungsverantwortung haben, um die A14, die jeder schafft, zu toppen. In kleineren Unternehmen muss man in der Rangliste noch weiter oben sein und um so mehr knüppeln. Gymnasiallehrer denken trotzdem, dass sie zu wenig verdienen. Warum? Weil sie sich mit irgendwelchen Managern vergleichen und denken, dass sie das auch verdienen könnten. Das ist der Denkfehler, dem auch die ganzen Erstsemester hier unterliegen. Ja, die Leute gibt es. Nein, es sind nicht viele. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Gymnasiallehrer (und selbst der Grundschullehrer für den Normalo) zumindest monetär den besseren Deal gemacht hat.

Es ist aber auch bekannt, dass der Staatsdienst finanziell ein guter Deal ist. Das war auch noch nie anders und das ist auch richtig so. Ich möchte nämlich, dass dieses Land über gute und vor allem unkäufliche Beamten verfügt. Die Verwaltung und die Lehre unserer Kinder sollte uns auch diese Gehälter wert sein. Diejenigen, die weniger kriegen, sind dann neidisch. Diejenigen, die sich als Chef sehen, spotten in Größenwahn.

Du vergleichst hier aber auch die optimale "Laufbahn" eines Lehrers mit einem Durchschnitts Bwler. Vergleichen wir den optimalen (nicht top) Bwler im Konzern, dann sieht es meiner Meinung nach deutlich besser aus, zu Gunsten des Konzern MA.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Selbst der Grundschulllehrer hat ein formidables Gehalt. In B-W sind zum Einstieg 2900 netto, also 2700 netto nach PKV und das für 4 eher leichte Jahre Studium. Wenn wir mal folgende Konstellation rechnen: A12, höchste Erfahrungsstufe (so lange geht das nicht), Ehefrau (in der Realität eher Ehemann) und 3 Kinder (typische Landfamilie), dann sind das bei fiktiver Steuerklasse 1 3900 netto. Okay, da geht dann noch die PKV weg, aber da bekommt man bei 3 Kindern dick Beihilfe, sodass mindestens 3500 übrig bleiben. Da muss man schon in einem Großkonzern arbeiten, um das ohne Führungsposition zu kassieren. Und selbst dort ist der Job alles andere als sicher und man kann nicht einfach mal 3 Jahre aussetzen und trotzdem wieder ohne Nachteile einsteigen. Und die Pension ist auch bei A12 weit über der Durchschnittsrente. Und entlassen wird man in der Privatwirtschaft auch mal, je schneller der technologische Wandel fortschreitet, desto öfter wird das der Fall sein. Selbst der Grundschullehrer ist sicherlich über dem Median-BWLer anzusiedeln (der Durchschnitt ist durch irgendwelche Großverdiener völlig verzerrt). Dazu ist der Job extrem familienfreundlich.

Um den Gymnasiallehrer zu toppen, muss man selbst in Großkonzernen schon Führungsverantwortung haben, um die A14, die jeder schafft, zu toppen. In kleineren Unternehmen muss man in der Rangliste noch weiter oben sein und um so mehr knüppeln. Gymnasiallehrer denken trotzdem, dass sie zu wenig verdienen. Warum? Weil sie sich mit irgendwelchen Managern vergleichen und denken, dass sie das auch verdienen könnten. Das ist der Denkfehler, dem auch die ganzen Erstsemester hier unterliegen. Ja, die Leute gibt es. Nein, es sind nicht viele. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass der Gymnasiallehrer (und selbst der Grundschullehrer für den Normalo) zumindest monetär den besseren Deal gemacht hat.

Es ist aber auch bekannt, dass der Staatsdienst finanziell ein guter Deal ist. Das war auch noch nie anders und das ist auch richtig so. Ich möchte nämlich, dass dieses Land über gute und vor allem unkäufliche Beamten verfügt. Die Verwaltung und die Lehre unserer Kinder sollte uns auch diese Gehälter wert sein. Diejenigen, die weniger kriegen, sind dann neidisch. Diejenigen, die sich als Chef sehen, spotten in Größenwahn.

BWLer mit 20 Jahre BE verdienen im Median 80k p.a. Das ergibt ca. 4,4k netto pro Monat bei StK 1. Das betrifft ausschließlich das fix Gehalt und Bonus. Zusätzliche Benefits bleiben dabei außen vor.

Selbst wenn man es jetzt mit deinem fehlerhaften Modell vergleicht, steht der BWLer besser dar. Bei 3 Kindern rechne nochmal mit locker 300€ PKV. Außerdem gibt es statistisch gesehen nur 1,5 Kinder pro Familie in Deutschland. Zusätzlich hast du den besten Fall angenommen und nicht jeder Lehrer wird Gymnasiallehrer. Das ist verglichen nur ein Bruchteil. Fazit: Lehrer verdienen nicht schlecht aber BWLer immer noch besser. Die Pension relativiert sich auch über das geringere Gehalt und die fehlende VBL/BaV.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Haha 80k Median. Man könnte meinen ihr lebt alle in einer Traumwelt.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Großteil der BWLer die 70-80k NIE erreichen wird. Auch nach 40 Jahren nicht. Der Durchschnitts-BWLer ist Sachbearbeiter und nicht mehr. Der Durchschnittslehrer hingegen hat A13! (Grundschule A12, Haupt-, Realschule und Gymnasium sind A13, wobei einige der Gymnasiallehrer A14, A15 sind.
Wenn ihr mal aus dem 2. Semester rauskommt werdet ihr merken, wer den besseren Deal unterzeichnet hat.
Das ein BWLer der ordentlich Karriere macht darüber liegt ist klar. Aber das steht hier nicht zur Debatte!

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Haha 80k Median. Man könnte meinen ihr lebt alle in einer Traumwelt.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Großteil der BWLer die 70-80k NIE erreichen wird. Auch nach 40 Jahren nicht. Der Durchschnitts-BWLer ist Sachbearbeiter und nicht mehr. Der Durchschnittslehrer hingegen hat A13! (Grundschule A12, Haupt-, Realschule und Gymnasium sind A13, wobei einige der Gymnasiallehrer A14, A15 sind.
Wenn ihr mal aus dem 2. Semester rauskommt werdet ihr merken, wer den besseren Deal unterzeichnet hat.
Das ein BWLer der ordentlich Karriere macht darüber liegt ist klar. Aber das steht hier nicht zur Debatte!

Alle Lehrer in einen Top zu werfen funktioniert aber eben auch nicht. Die beiden Eltern meiner Freundin sind beide Lehrer. Während er fast ausschließlich Mathe unterrichtet, lehrt sie Englisch und Geschichte - beide an einem Gymnasium. Und wenn du dann mal eben einen LK auf den Tisch geknallt bekommst ist nicht viel mit ganze Wochenende chillen. 25 Stunden 5-6 Klasse mit jeweils 30 Kindern zu unterrichten ist aber auch nicht wirklich besser. Dazu kommt, dass du dich heutzutage ständig mit den Eltern rumärgern darfst, weil die Kinder ja alles Engel sind. Aber Hauptsache Mobbing der übelsten Sorte und manchmal auch Gewalt anwenden. 4x im Jahr wird trotzdem in den Urlaub gefahren, aber eben nur in den Ferien, also nichts mit Schnäppchenalarm.

Trotzdem mit über 4k pP natürlich ein gut überdurchschnittliches Gehalt. Lehrer will ich aber dennoch niemals werden, nicht einmal, wenn du mir 6k gibst!

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Hier gehts um das Gehalt.

Außerdem eine ziemlich kindliche Vorstellung, dass der Lehrer mit Englisch und Geschichte das ganze Wochenende vor seinen 40 Klausuren sitzt, die 2- oder dreimal im Schuljahr geschrieben werden.

Das funktioniert nämlich so: Am Samstag wird ausgeschlafen, dann in die Stadt, dann Mittag. Nachmittags werden dann 10 Klausuren gemacht, dann mit Freunden treffen und von 23h bis Mitternacht werden nochmal 5 Klausuren gemacht. Am Sonntag dann ebenfalls lange ausschlafen (weil man Samstag ja so hart gearbeitet hat), Mittags essen gehen, langer Spaziergang und von 17h bis 23h werden dann 25 Klausuren durchgepeitscht - natürlich nicht, ohne den Tatort von 20-22h zu schauen.

Daraus wird dann gegenüber dem "staunenden" BWLer (das bist Du in diesem Fall) das "harte Wochenende, an dem man ausschließlich Klausuren korrigiert hat".

Am Montag erholt man sich dann - nach den Unterrichtsstunden von 8h-13.30h - vom harten Wochenenden. Glücklicherweise kommt das nächste dann erst in 5 Wochen.

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Haha 80k Median. Man könnte meinen ihr lebt alle in einer Traumwelt.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Großteil der BWLer die 70-80k NIE erreichen wird. Auch nach 40 Jahren nicht. Der Durchschnitts-BWLer ist Sachbearbeiter und nicht mehr. Der Durchschnittslehrer hingegen hat A13! (Grundschule A12, Haupt-, Realschule und Gymnasium sind A13, wobei einige der Gymnasiallehrer A14, A15 sind.
Wenn ihr mal aus dem 2. Semester rauskommt werdet ihr merken, wer den besseren Deal unterzeichnet hat.
Das ein BWLer der ordentlich Karriere macht darüber liegt ist klar. Aber das steht hier nicht zur Debatte!

Alle Lehrer in einen Top zu werfen funktioniert aber eben auch nicht. Die beiden Eltern meiner Freundin sind beide Lehrer. Während er fast ausschließlich Mathe unterrichtet, lehrt sie Englisch und Geschichte - beide an einem Gymnasium. Und wenn du dann mal eben einen LK auf den Tisch geknallt bekommst ist nicht viel mit ganze Wochenende chillen. 25 Stunden 5-6 Klasse mit jeweils 30 Kindern zu unterrichten ist aber auch nicht wirklich besser. Dazu kommt, dass du dich heutzutage ständig mit den Eltern rumärgern darfst, weil die Kinder ja alles Engel sind. Aber Hauptsache Mobbing der übelsten Sorte und manchmal auch Gewalt anwenden. 4x im Jahr wird trotzdem in den Urlaub gefahren, aber eben nur in den Ferien, also nichts mit Schnäppchenalarm.
Trotzdem mit über 4k pP natürlich ein gut überdurchschnittliches Gehalt. Lehrer will ich aber dennoch niemals werden, nicht einmal, wenn du mir 6k gibst!

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Solche Threads gab und gibt es hier im Forum doch bereits zur Genüge.

Vorteil vom verbeamteten Lehrer:

  • Sicheres Arbeitsverhältnis (in den nächsten 40Jahren nicht zu vernachlässigen)
  • Attraktives Einstiegsgehalt
  • Attraktive Beamtenboni (Familiengeld)
  • Attraktive Altersvorsorge (Pension > Rente. Auch wenn beide wohl sinken werden vom Niveau)
  • Feste Entwicklungsstufen (dank leistungsunabhängigen Stufensystems geht A13 bis ~4k Netto - ganz automatisch!)
  • Zusätzliche Entwicklungsstufen (A14 schaffen gefühlt 90% aller Lehrer - zumindestens im Lehrerfreundeskreis meiner Eltern)
  • Als nicht überambitionierter Lehrer hat man tatsächlich unglaublich viel Freizeit nach einer gewissen Zeit. Insbesondere mit günstiger Fächerkombi. Persönliches Beispiel an meiner Mutter (Mathe, Physik, Gymnasium Oberstufe, BW): Während der Ferien wird nicht gearbeitet (höchstens mal eine Konferenz besuchen), nach 15Uhr wird nicht gearbeitet, Klausuren werden während des Schulbetriebs kontrolliert und vorbereitet. Arbeitszeit pro Woche: ~30h. Dazu 12-13Wochen Ferien. Mein Vater (Englisch, Deutsch) arbeitet auch mal am Wochenende, aber ebenfalls nie in den Ferien und kommt unter der Woche auch nicht annähernd auf 40h. Montags hat er zur Zeit gar keinen Unterricht und arbeitet auch nicht, sondern geht an diesem Tag ganztägig seinem Hobby nach.

Nachteile:

  • Je nach Schule und Region wird die Schülerschaft immer anstrengender bzw. führt zu Problemen
  • Keine Leistungsorientierte Bezahlung - es kann gut sein, dass ein schlechter und sehr guter Lehrer, die beide gleich lang arbeiten eben auch gleich bezahlt werden. So etwas gibt es idR in der Wirtschaft nicht. Das ist ein Teufelskreis, da man als Lehrer keine extrinsische Motivation hat, mal ne Überstunde zu schrubben, um den Unterricht zu verbessern
  • Berufliche Möglichkeiten zur Umorientierung sind sehr eingeschränkt, bzw. nicht-existent
  • Entwicklungsmöglichkeiten sind zwar sicher, dafür begrenzt. Das beste 1% der Lehrer verdient deutlich schlechter als das 1% aller anderen Studiengänge, die nicht im ÖD angestellt sind.

Fazit: Wenn man tatsächlich überdurchschnittlich leisten möchte und kann und zu den Besten seines Jahrgangs gehört, dann lohnt sich das Lehrerdasein aus rein finanziellen Gründen nicht. Die Besten setzen sich auf kurz oder lang in der Wirtschaft irgendwie durch. Sei es als Angestellter oder als Selbstständiger. Unglückliche Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wenn du Bock auf ein sicheres und geregeltes Arbeitsleben hast und nicht irgendwo 50h/Woche buckeln möchtest, und du deine Befriedigung auch nicht durch ein leistungsorientiertes Gehalt beziehst, dann haben es verbeamtete Lehrer deutlich besser, als irgendwelche BWLer, die in einer kleinen Klitsche Excel-Listen schrubben und durchaus auch bei 50k rumkreben können. Außerdem alle Leute, die Bock auf einen Job mit Menschenkontakt haben oder einfach nur lehren als ihre Passion sehen. Denn Lehrer sind im Vergleich zu Erziehern echt überbezahlt ;)

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Ab Nachmittags werden 10 Klausuren gemacht habe ich aufgehört zu lesen. Selbstverständlich hat ein Lehrer auch nur 1 Klasse im ganzen Schuljahr und muss deshalb nur 2x ran pro halbes Jahr.
Der Konzernbwler war übrigens wieder schön das ganze Wochenende ballern, weil das mehr fordert, der tägliche Wahnsinn im Konzern war so anstregend und das bei diesem mini Gehalt ;-)

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Lesekompetenz? Es ging um die beiden LKs, die dieser Lehrer hat. Die generieren ca. 3mal pro Schuljahr 40 Klausuren, und um so einen Zeitpunkt ging es.

Dass Du am Wochenende pumpen warst - schön. Die Lehrer hätten auch pumpen können, waren aber spazieren, auswärts essen und sonstwas. Nur haben sie Dir anschließend erzählt, dass sie das ganze WE gearbeitet hätten - eben um den Schein zu wahren.

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Ab Nachmittags werden 10 Klausuren gemacht habe ich aufgehört zu lesen. Selbstverständlich hat ein Lehrer auch nur 1 Klasse im ganzen Schuljahr und muss deshalb nur 2x ran pro halbes Jahr.
Der Konzernbwler war übrigens wieder schön das ganze Wochenende ballern, weil das mehr fordert, der tägliche Wahnsinn im Konzern war so anstregend und das bei diesem mini Gehalt ;-)

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Lesekompetenz? Es ging um die beiden LKs, die dieser Lehrer hat. Die generieren ca. 3mal pro Schuljahr 40 Klausuren, und um so einen Zeitpunkt ging es.

Dass Du am Wochenende pumpen warst - schön. Die Lehrer hätten auch pumpen können, waren aber spazieren, auswärts essen und sonstwas. Nur haben sie Dir anschließend erzählt, dass sie das ganze WE gearbeitet hätten - eben um den Schein zu wahren.

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Ab Nachmittags werden 10 Klausuren gemacht habe ich aufgehört zu lesen. Selbstverständlich hat ein Lehrer auch nur 1 Klasse im ganzen Schuljahr und muss deshalb nur 2x ran pro halbes Jahr.
Der Konzernbwler war übrigens wieder schön das ganze Wochenende ballern, weil das mehr fordert, der tägliche Wahnsinn im Konzern war so anstregend und das bei diesem mini Gehalt ;-)

So ätzend wie du rüber kommst kennst du vermutlich keinen einzigen Lehrer und hast auch sonst keine Leute.

Back to topic - thxxxxxx

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Ab Nachmittags werden 10 Klausuren gemacht habe ich aufgehört zu lesen. Selbstverständlich hat ein Lehrer auch nur 1 Klasse im ganzen Schuljahr und muss deshalb nur 2x ran pro halbes Jahr.
Der Konzernbwler war übrigens wieder schön das ganze Wochenende ballern, weil das mehr fordert, der tägliche Wahnsinn im Konzern war so anstregend und das bei diesem mini Gehalt ;-)

Du wärst der erste Lehrer, der am Wochenende oder in den Ferien arbeiten würde. Seid doch wenigstens ehrlich, du kannst dir als Lehrer den übelsten Schlonz schieben, wenn du keinen Bock hast. Jeder von uns hatte diese Lehrer in der Schule, die ihre Schüler Stillarbeit machen lassen haben und dabei entweder Zeitung gelesen oder Arbeiten korrigiert haben. Wer sowas am Wochenende machen muss, ist meiner Meinung nach echt selber Schuld.

Damit will ich übrigens nicht behaupten, dass Konzernbeamte immer einen stressigeren Alltag haben ;)

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WiWi Gast

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Wie immer werden Lehrer (Ausbildungsdauer zwischen 5 und 7 Jahren) mit dem durchschnittlichen BWLer verglichen, also oft nur Bachelor. Das funktioniert hinten und vorne nicht.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Was wollt ihr denn mit dem Lehrer gepushe bezwecken? BWLer mit 20 Jahre BE verdienen im Median 80k, dazu gibt es zig Statistiken und alle bringen das selbe hervor. Gleichzeitig versucht man dann zu vermitteln das alle Lehrer irgendwann bei A14 landen. Dabei ist das nur ein Bruchteil die dort landen und das sind fast ausschließlich Gymnasiallehrer. 25% der Lehrer sind nicht mal verbeamtet und in einigen Ländern gibt es zb nicht mal einen Ehegattenzuschlag. Im Alter wird dann noch der Vorteil der PKV, zum Nachteil, denn sie wird sündhaft teuer. Kurz Durchschnittsgehalt Lehrer eingegeben und man sieht die Realität. Da bringt es nichts die besten 10-20% eines Studiengang mit den schlechtesten 10-20% zu vergleichen. Typisch 1. Semester.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Na dann warte Du mal ab, was Du leisten darfst, um irgendwann mal bei Deinen 80k zu landen.

Und pass auch auf, dass Du mit 30 Jahren BE nicht auf einmal arbeitslos wirst. Bei Lehrern ist das nicht möglich. ALLE Lehrer, die ich kenne (NRW) sind verbeamtet. Aus der von Dir zitierten Statistik sollte man ggf. auch diejenige rausrechnen, die gerade "neu" nachwachsen, also mit 26 auf ihrer Vertretungsstele sitzen.

Sündhaft teure PKV? Selbst wenn die PKV 1000 Euro kostet, gibt es ja 70% Beihilfe vom Staat. So kostet selbst die Luxus-PKV schnell nur noch 300Euro, die zusätzlich komplett von der Steuer abgesetzt werden können.

Typisch 1. Semester.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Na dann warte Du mal ab, was Du leisten darfst, um irgendwann mal bei Deinen 80k zu landen.

Und pass auch auf, dass Du mit 30 Jahren BE nicht auf einmal arbeitslos wirst. Bei Lehrern ist das nicht möglich. ALLE Lehrer, die ich kenne (NRW) sind verbeamtet. Aus der von Dir zitierten Statistik sollte man ggf. auch diejenige rausrechnen, die gerade "neu" nachwachsen, also mit 26 auf ihrer Vertretungsstele sitzen.

Sündhaft teure PKV? Selbst wenn die PKV 1000 Euro kostet, gibt es ja 70% Beihilfe vom Staat. So kostet selbst die Luxus-PKV schnell nur noch 300Euro, die zusätzlich komplett von der Steuer abgesetzt werden können.

Typisch 1. Semester.

70% Beihilfe? Die gibt es nur während der Rente aber nicht davor. Selbst wenn, sind 300€ PKV immer noch ein gutes Stück mehr als bei der GKV in der Rente. Weil die Arbeitsbedingungen so toll sind, sind Lehrer auch die Berufsgruppe mit der höchsten Burnout Quote. Wenn du die richtige Schule erwischt, steht jemand realitätsfernes direkt ganz unten an der Nahrungskette. Was tatsächlich stimmt, ist das man als Lehrer nicht arbeitslos wird aber bei BWL waren der Arbeitsmarkt auch immer gut und das kontinuierlich über Jahrzehnte hinweg. Da gibt es andere Berufsgruppe wie z.B. Ingenieure die wesentlich stärker vom Schweinezyklus betroffen sind. Ich mach es jetzt auch einfach kurz, die Fakten untermauern eindeutig das von mir gesagte und da spielen subjektive Erfahrungen auch keine Rolle, weil sie ein verzerrtes Bild der Realität wiedergeben. Der Durchschnitts-BWLer verdient mehr als der Durchschnitts-Lehrer.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Naja, dann studier Du halt Dein BWL weiter. komm aber nicht hier im Forum an und jammere rum später.

Wirst schon sehen, wo Du stehst. Von den 3k, die ein Lehrer netto als Einstiegsgehalt bekommt, siehst Du mit Glück vielleicht 2k. Wenn Du dann nach 10 Jahren bei 3k netto stehst, kannst Du Dir ja nochmal durchlesen, was Du hier damals geschrieben hast.

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Na dann warte Du mal ab, was Du leisten darfst, um irgendwann mal bei Deinen 80k zu landen.

Und pass auch auf, dass Du mit 30 Jahren BE nicht auf einmal arbeitslos wirst. Bei Lehrern ist das nicht möglich. ALLE Lehrer, die ich kenne (NRW) sind verbeamtet. Aus der von Dir zitierten Statistik sollte man ggf. auch diejenige rausrechnen, die gerade "neu" nachwachsen, also mit 26 auf ihrer Vertretungsstele sitzen.

Sündhaft teure PKV? Selbst wenn die PKV 1000 Euro kostet, gibt es ja 70% Beihilfe vom Staat. So kostet selbst die Luxus-PKV schnell nur noch 300Euro, die zusätzlich komplett von der Steuer abgesetzt werden können.

Typisch 1. Semester.

70% Beihilfe? Die gibt es nur während der Rente aber nicht davor. Selbst wenn, sind 300€ PKV immer noch ein gutes Stück mehr als bei der GKV in der Rente. Weil die Arbeitsbedingungen so toll sind, sind Lehrer auch die Berufsgruppe mit der höchsten Burnout Quote. Wenn du die richtige Schule erwischt, steht jemand realitätsfernes direkt ganz unten an der Nahrungskette. Was tatsächlich stimmt, ist das man als Lehrer nicht arbeitslos wird aber bei BWL waren der Arbeitsmarkt auch immer gut und das kontinuierlich über Jahrzehnte hinweg. Da gibt es andere Berufsgruppe wie z.B. Ingenieure die wesentlich stärker vom Schweinezyklus betroffen sind. Ich mach es jetzt auch einfach kurz, die Fakten untermauern eindeutig das von mir gesagte und da spielen subjektive Erfahrungen auch keine Rolle, weil sie ein verzerrtes Bild der Realität wiedergeben. Der Durchschnitts-BWLer verdient mehr als der Durchschnitts-Lehrer.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Naja, dann studier Du halt Dein BWL weiter. komm aber nicht hier im Forum an und jammere rum später.

Wirst schon sehen, wo Du stehst. Von den 3k, die ein Lehrer netto als Einstiegsgehalt bekommt, siehst Du mit Glück vielleicht 2k. Wenn Du dann nach 10 Jahren bei 3k netto stehst, kannst Du Dir ja nochmal durchlesen, was Du hier damals geschrieben hast.

Ich studier schon eine Weile nicht mehr und verdiene jetzt schon netto mehr als ein Gymnasial-Lehrer jemals verdienen wird. Trotzdem nett das du dir Sorgen machst.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Naja, dann studier Du halt Dein BWL weiter. komm aber nicht hier im Forum an und jammere rum später.

Wirst schon sehen, wo Du stehst. Von den 3k, die ein Lehrer netto als Einstiegsgehalt bekommt, siehst Du mit Glück vielleicht 2k. Wenn Du dann nach 10 Jahren bei 3k netto stehst, kannst Du Dir ja nochmal durchlesen, was Du hier damals geschrieben hast.

An deiner Stelle wär ich auch mal nicht so arrogant. Du unterschätzt die meisten Einstiegsgehälter bei BWL. Wer nen Master hat, im Ausland war und ein, zwei Praktika hat (ungefähr das Äquivalent der Lehrerausbildung inkl. Vorbereitungsdienst), der steigt schon mit 2,3 bis 2,5k netto ein. Und glaub mir, das geht ganz schön schnell ganz schön steil in die Höhe, wenn man nur nen mittelmäßigen Arbeitgeber, ne mittelmäßige Perspektive und ne gute Leistung vorzuweisen hat. Nach 5 Jahren Berufserfahrung schaust du da auch als A13-Gymnasiallehrer regelmäßig nur noch hinterher.

Beamter zu sein hat viele Vorteile, aber das Gehalt zählt sicher nicht dazu.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Also in FFM kenne ich fast niemanden der unter 2k Netto eingestiegen ist, die meisten eher wie oben genannt bei 2,3-2,5KNetto.
Ich selbst steige nächstes Jahr auch mit 2,3K ein + 13. Gehalt + Bonus und selbst ohne Leistung wäre im darauffolgendem Jahr 2,5K Netto + ``+`` garantiert. Übrigens habe ich keine Master ("nur" Bachelor).

Trotzdem ist der Lehrer gut bezahlt, aber für ambitionierte Leute ist die freie Wirtschaft (im Normalfall) lukrativer.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Naja, dann studier Du halt Dein BWL weiter. komm aber nicht hier im Forum an und jammere rum später.

Wirst schon sehen, wo Du stehst. Von den 3k, die ein Lehrer netto als Einstiegsgehalt bekommt, siehst Du mit Glück vielleicht 2k. Wenn Du dann nach 10 Jahren bei 3k netto stehst, kannst Du Dir ja nochmal durchlesen, was Du hier damals geschrieben hast.

An deiner Stelle wär ich auch mal nicht so arrogant. Du unterschätzt die meisten Einstiegsgehälter bei BWL. Wer nen Master hat, im Ausland war und ein, zwei Praktika hat (ungefähr das Äquivalent der Lehrerausbildung inkl. Vorbereitungsdienst), der steigt schon mit 2,3 bis 2,5k netto ein. Und glaub mir, das geht ganz schön schnell ganz schön steil in die Höhe, wenn man nur nen mittelmäßigen Arbeitgeber, ne mittelmäßige Perspektive und ne gute Leistung vorzuweisen hat. Nach 5 Jahren Berufserfahrung schaust du da auch als A13-Gymnasiallehrer regelmäßig nur noch hinterher.

Beamter zu sein hat viele Vorteile, aber das Gehalt zählt sicher nicht dazu.

Ich bin jetzt schon etwas im Beruf und kann die Mär, dass die meisten BWLer oder auch Ings mehr Netto bekommen als ein Beamter nicht unterschreiben. Es zeigt sich doch wie hier schon oft gesagt wurde, dass die meisten Absolventen sich eher in einem Bereich <80k einpendeln. Die IGM-Disney's noch etwas drüber aber das sind am Ende auf die Gesamtzahl gesehen nicht die Masse.
Dass die die es darüber schaffen in der Wirtschaft gut verdienen mag sein. Aber am Ende sind es ziemlich Wenige.

Warum Beamte oft jammern ist doch dass sie immer ihr Bruttogehalt mit dem in der Privatwirtschaft vergleichen. Das ist niedriger und deshalb denken sie in der freien Wirtschaft wird soviel besser gezahlt.

Wenn ich es mir nochmal aussuchen könnte würde es mir mittlerweile schwerer fallen mich zwischen Beamtentum und Wirtschaft zu entscheiden. Ich muss aber auch sagen ich war nie Beamter und kann nicht einschätzen ob das Arbeiten dort gut oder schlecht ist. Ob ich anstelle von Burnout dann an Boreout sterbe :D

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Naja, dann studier Du halt Dein BWL weiter. komm aber nicht hier im Forum an und jammere rum später.

Wirst schon sehen, wo Du stehst. Von den 3k, die ein Lehrer netto als Einstiegsgehalt bekommt, siehst Du mit Glück vielleicht 2k. Wenn Du dann nach 10 Jahren bei 3k netto stehst, kannst Du Dir ja nochmal durchlesen, was Du hier damals geschrieben hast.

An deiner Stelle wär ich auch mal nicht so arrogant. Du unterschätzt die meisten Einstiegsgehälter bei BWL. Wer nen Master hat, im Ausland war und ein, zwei Praktika hat (ungefähr das Äquivalent der Lehrerausbildung inkl. Vorbereitungsdienst), der steigt schon mit 2,3 bis 2,5k netto ein. Und glaub mir, das geht ganz schön schnell ganz schön steil in die Höhe, wenn man nur nen mittelmäßigen Arbeitgeber, ne mittelmäßige Perspektive und ne gute Leistung vorzuweisen hat. Nach 5 Jahren Berufserfahrung schaust du da auch als A13-Gymnasiallehrer regelmäßig nur noch hinterher.

Beamter zu sein hat viele Vorteile, aber das Gehalt zählt sicher nicht dazu.

Ich bin jetzt schon etwas im Beruf und kann die Mär, dass die meisten BWLer oder auch Ings mehr Netto bekommen als ein Beamter nicht unterschreiben. Es zeigt sich doch wie hier schon oft gesagt wurde, dass die meisten Absolventen sich eher in einem Bereich <80k einpendeln. Die IGM-Disney's noch etwas drüber aber das sind am Ende auf die Gesamtzahl gesehen nicht die Masse.
Dass die die es darüber schaffen in der Wirtschaft gut verdienen mag sein. Aber am Ende sind es ziemlich Wenige.

Warum Beamte oft jammern ist doch dass sie immer ihr Bruttogehalt mit dem in der Privatwirtschaft vergleichen. Das ist niedriger und deshalb denken sie in der freien Wirtschaft wird soviel besser gezahlt.

Wenn ich es mir nochmal aussuchen könnte würde es mir mittlerweile schwerer fallen mich zwischen Beamtentum und Wirtschaft zu entscheiden. Ich muss aber auch sagen ich war nie Beamter und kann nicht einschätzen ob das Arbeiten dort gut oder schlecht ist. Ob ich anstelle von Burnout dann an Boreout sterbe :D

Also ehrlich gesagt finde ich die 80k gar nicht so unrealistisch mit 20 Jahren BE. Für mich totaler Durchschnitt. Selbst der schlechteste meiner Kommilitonen ist E12 im Öffi eingestiegen. Da bekommt er nach 15 Jahren BE ca. 66k Brutto und ist mit 3,3k im Monat eingestiegen. Vllt hat er sogar noch die Chance auf eine Verbeamtung oder höhere Entgeltgruppe. Ansonsten sehe ich nicht das jemand mal unter 80k landen sollte. Öffi bzw Beamte waren noch nie beneidenswert wegen dem Gehalt. Man geht da aufgrund anderer Sachen hin.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Glücklicherweise relativiert die Erfahrung eines jeden Berufstätigen (z.B. desjenigen, der hier von IGM-Disney's schreibt) Deine lächerlichen Aussagen.

"geht steil nach oben" --> schön, wenn man im Studium noch Träume hat. Lass uns teilhaben:
Was glaubst Du denn, was Du mit einem Einstieg von 2,5 netto nach 5 Jahren BE verdienst?

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Naja, dann studier Du halt Dein BWL weiter. komm aber nicht hier im Forum an und jammere rum später.

Wirst schon sehen, wo Du stehst. Von den 3k, die ein Lehrer netto als Einstiegsgehalt bekommt, siehst Du mit Glück vielleicht 2k. Wenn Du dann nach 10 Jahren bei 3k netto stehst, kannst Du Dir ja nochmal durchlesen, was Du hier damals geschrieben hast.

An deiner Stelle wär ich auch mal nicht so arrogant. Du unterschätzt die meisten Einstiegsgehälter bei BWL. Wer nen Master hat, im Ausland war und ein, zwei Praktika hat (ungefähr das Äquivalent der Lehrerausbildung inkl. Vorbereitungsdienst), der steigt schon mit 2,3 bis 2,5k netto ein. Und glaub mir, das geht ganz schön schnell ganz schön steil in die Höhe, wenn man nur nen mittelmäßigen Arbeitgeber, ne mittelmäßige Perspektive und ne gute Leistung vorzuweisen hat. Nach 5 Jahren Berufserfahrung schaust du da auch als A13-Gymnasiallehrer regelmäßig nur noch hinterher.

Beamter zu sein hat viele Vorteile, aber das Gehalt zählt sicher nicht dazu.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Glücklicherweise relativiert die Erfahrung eines jeden Berufstätigen (z.B. desjenigen, der hier von IGM-Disney's schreibt) Deine lächerlichen Aussagen.

"geht steil nach oben" --> schön, wenn man im Studium noch Träume hat. Lass uns teilhaben:
Was glaubst Du denn, was Du mit einem Einstieg von 2,5 netto nach 5 Jahren BE verdienst?

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Naja, dann studier Du halt Dein BWL weiter. komm aber nicht hier im Forum an und jammere rum später.

Wirst schon sehen, wo Du stehst. Von den 3k, die ein Lehrer netto als Einstiegsgehalt bekommt, siehst Du mit Glück vielleicht 2k. Wenn Du dann nach 10 Jahren bei 3k netto stehst, kannst Du Dir ja nochmal durchlesen, was Du hier damals geschrieben hast.

An deiner Stelle wär ich auch mal nicht so arrogant. Du unterschätzt die meisten Einstiegsgehälter bei BWL. Wer nen Master hat, im Ausland war und ein, zwei Praktika hat (ungefähr das Äquivalent der Lehrerausbildung inkl. Vorbereitungsdienst), der steigt schon mit 2,3 bis 2,5k netto ein. Und glaub mir, das geht ganz schön schnell ganz schön steil in die Höhe, wenn man nur nen mittelmäßigen Arbeitgeber, ne mittelmäßige Perspektive und ne gute Leistung vorzuweisen hat. Nach 5 Jahren Berufserfahrung schaust du da auch als A13-Gymnasiallehrer regelmäßig nur noch hinterher.

Beamter zu sein hat viele Vorteile, aber das Gehalt zählt sicher nicht dazu.

Na nach wiwi treff Rechnung 4000 netto. Unter 10% mehr im Jahr steht der gemeine wiwi treff bwler nicht auf!!

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Hab eben auch der Lehrer gesehen. Da kommt der Grundschullehrer mit den Aston Martin vorgefahren und spendet im Monat 5.000€ für die Kinderarmut, weil er nicht weiß wohin mit dem ganzen Geld. Der BWLer versinkt dagegen in Armut und ist froh wenn er nach Jahrzehnten seine 2k Netto verdient.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Richtig! Hier fühlen sich einige mit Bachelor als "Akademiker". Im ÖD gibt es dafür zum Einstieg keine E13, sondern E9/E10. Aufstiegschancen sind ganz schlecht. Ein Assessor-Examen für den höheren Dienst, womit man mit A13 einsteigen kann, liegt jenseits vom Master!

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Wie immer werden Lehrer (Ausbildungsdauer zwischen 5 und 7 Jahren) mit dem durchschnittlichen BWLer verglichen, also oft nur Bachelor. Das funktioniert hinten und vorne nicht.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Realistisch gesehen ist man mit 2,3k Netto zum Einstieg, nach 5 Jahren bei 3-3,3K Netto + 13. Gehalt plus Bonus.

antworten
WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Gut. Und wo ist man nach weiteren 15 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Realistisch gesehen ist man mit 2,3k Netto zum Einstieg, nach 5 Jahren bei 3-3,3K Netto + 13. Gehalt plus Bonus.

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Realistisch gesehen ist man mit 2,3k Netto zum Einstieg, nach 5 Jahren bei 3-3,3K Netto + 13. Gehalt plus Bonus.

Realistisch gesehen hat der Durchschnitt keine 2,3k Netto zum Einstieg. Und 3,3k netto liegt bei StK1 schon über dem Durchschnitt für BWLer, vom Absolventen bis zur hohen Führungskraft. Realistisch gesehen ist das also auch alles andere als realistisch. ;-)

antworten
WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Realistisch gesehen ist man mit 2,3k Netto zum Einstieg, nach 5 Jahren bei 3-3,3K Netto + 13. Gehalt plus Bonus.

Realistisch gesehen hat der Durchschnitt keine 2,3k Netto zum Einstieg. Und 3,3k netto liegt bei StK1 schon über dem Durchschnitt für BWLer, vom Absolventen bis zur hohen Führungskraft. Realistisch gesehen ist das also auch alles andere als realistisch. ;-)

Gibt es hunderte Statistiken zu. BWL Bachelor -> 40k und BWL Master -> 46k. Beim Master sind das im Monat 3,8k Brutto und somit 2,3k Netto. Kann man jetzt glauben oder nicht aber so ist es eben.

antworten
WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Ich finde es ja schon witzig, dass bei den Lehrern so auf den teuren Urlauben herumgeritten wird (die sich spätestens mit dem Nachwuchs auch für den Rest ergeben. Okay, bei manchem Soziopath hier vielleicht besser nicht), aber gleichzeitig die teuren Zusatzkosten, die das Banking oder die Beratung mit sich bringt, erst gar nicht erwähnt werden. Regelmäßig neue Anzüge, Krawatten, Businessschuhe, Businesshemden, Businessmäntel etc. Dazu noch eine teure Reinigung, etc. Das ist jährlich locker eine staatliche vierstellige Summe, netto wohlgemerkt. Der Lehrer trägt einfach seine Alltagsklamotten und gut ist. Aber na klar, für euch sind das bestimmt kenne Extrakosten, ihr macht das gerne und würdet euch so oder so so kleiden... Oder es ist der Lifestyle, den man unbedingt leben will und der des Lehrers geht ja mal gar nicht...

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Lehrergehälter haben den höchsten Aufwand/Ertrag-Ratio.

Die monatlich 3,3k netto eines alleinstehenden Gymnasiallehrers werden 70% der BWL-Bachelors in ihrem gesamten Berufsleben niemals sehen.

Der Rest wird sich für die 4k netto, die es dann maximal sein werden, ordentlich lang machen müssen.

antworten
WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Gut. Und wo ist man nach weiteren 15 Jahren?

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Realistisch gesehen ist man mit 2,3k Netto zum Einstieg, nach 5 Jahren bei 3-3,3K Netto + 13. Gehalt plus Bonus.

Das ist dann m.M.n stark abhängig davon wo man arbeitet. Bei mir (Corporate Banking) sollte man nach weiteren 15 Jahren bei ca.~ 90-110k Brutto fix sein je nach Leistung und dann eben der Bonus oben drauf. Bei den einen “nur” 1 weiteres Gehalt bei anderen sprechen wir von 3-5 Gehältern. Die Arbeitszeiten sind moderat und der Job macht - abseits vom margendruck und Admin-Aufgaben - Spaß

antworten
WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Man wird nicht Lehrer wegen dem Gehalt sondern wegen anderer Vorzüge (Pension, Sicherheiten). Das Gehalt was ein Lehrer hat übertrumpfen hingegen 90% der BWLer problemlos.

antworten
WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Ein Lehrer verdient am Ende seiner Laufbahn gut und gerne 4.5k NETTO. Das entspricht in der freien Wirtschaft über 90k. Jetzt zeig mir mal 90% der BWLer die so viel bzw. mehr verdienen. In welchem Semester BWL hängst du 1,2? Ich denke das Durchschnitts BWL Gehalt wird bei 65k liegen.

antworten
WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Als Lehrer ist dann irgendwann mit 3,5k Netto Schluß, da fängt es in der freien Wirtschaft erst an interessant zu werden. ;)

antworten
WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

Ein Lehrer verdient am Ende seiner Laufbahn gut und gerne 4.5k NETTO. Das entspricht in der freien Wirtschaft über 90k. Jetzt zeig mir mal 90% der BWLer die so viel bzw. mehr verdienen. In welchem Semester BWL hängst du 1,2? Ich denke das Durchschnitts BWL Gehalt wird bei 65k liegen.

Glaubst du das eig. selber?

antworten
WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

Ein Lehrer verdient am Ende seiner Laufbahn gut und gerne 4.5k NETTO. Das entspricht in der freien Wirtschaft über 90k. Jetzt zeig mir mal 90% der BWLer die so viel bzw. mehr verdienen. In welchem Semester BWL hängst du 1,2? Ich denke das Durchschnitts BWL Gehalt wird bei 65k liegen.

merkt denn keiner dass der typ nur trollt? der meint das nicht ernst.

antworten
WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Unglaublich, dass man das echt in jeden Thread über Gehälter schreiben muss aber:

Das Durchschnittsbruttogehalt in Deutschland beträgt etwa 40k pro Jahr.
Mit 55k brutto pro Jahr gehört man bereits zu den oberen 10%!!!
2013 lag das monatliche Median Nettoeinkommen bei 1.345 EUR!

Das Lohnniveau in Deutschland entsprechend der Wirtschaftsleistung ist absolut unterirdisch. Findet euch mal damit ab, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ihr 80k+ verdienen werdet, nicht allzu hoch ist und solche Kommentare wie 90% aller BWLer erreichen 80-90k und was noch einfach komplett unrealistisch sind.

Das zeigt nur dass ihr entweder in einer krassen Filterblase lebt und keine Ahnung von eurer Umwelt habt oder ihr noch Studenten seid und meint die Realität entspricht euren Wünschen.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

Ein Lehrer verdient am Ende seiner Laufbahn gut und gerne 4.5k NETTO. Das entspricht in der freien Wirtschaft über 90k. Jetzt zeig mir mal 90% der BWLer die so viel bzw. mehr verdienen. In welchem Semester BWL hängst du 1,2? Ich denke das Durchschnitts BWL Gehalt wird bei 65k liegen.

Musste herzhaft lachen... Kenne dann doch einige Lehrer/innen, die würden sich freuen!

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Als Lehrer ist (A14) bei 4,2 Netto Schluss (STK 1, unverheiratet)
Er hat mit 4,5 etwas übertrieben, aber 4,2 sind realistisch.
Aber 90% der BWLer verdient ja mehr als 5k Netto ;)
Selbst das würde nicht ausreichen um die Pension und Unkündbarkeit auszugleichen. Wenn der Lehrer noch heiratet und Kinder hat, gibts weitere Zuschläge vom Staat. Mal ganz davon abgesehen, dass der Lehrer das Gehalt auch aufm Land erzielt...
150k in München sind nicht ansatzweise so viel wie 4,2 Netto aufm Dorf ;)

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Glücklicherweise relativiert die Erfahrung eines jeden Berufstätigen (z.B. desjenigen, der hier von IGM-Disney's schreibt) Deine lächerlichen Aussagen.

"geht steil nach oben" --> schön, wenn man im Studium noch Träume hat. Lass uns teilhaben:
Was glaubst Du denn, was Du mit einem Einstieg von 2,5 netto nach 5 Jahren BE verdienst?

Danke, aber ich bin auch schon fertig mit dem Studium, deswegen sehe ich ja auch, was meine ganzen Absolventen-Kollegen, die in der Industrie arbeiten, jetzt schon verdienen. Nach zwei Jahren Berufserfahrung sind die meisten schon über 70.000 € all-in, bei ca. 50k Einstiegsgehalt. Ganz ordentlicher Schritt für zwei Jahre und die sind noch beim selben Unternehmen, wenn du das Instrument des Jobwechsels zur Gehaltssteigerung - was der Lehrer nicht hat und was nicht zu unterschätzen ist - mal dazunimmst, kannst du dir ja selber mal überlegen, wo du am Ende deiner Berufslaufbahn ca. landest.

Und jetzt komm du nochmal mit deinem BWL-Bashing, ganz ehrlich, was hast du denn für Vorstellungen? Ich kenne sogar nen Bilanzbuchhalter (Ausbildungsberuf) der bei nem Steuerberater für 5.000 € brutto monatlich arbeitet, weil der nunmal wenig qualifiziertes Personal findet. Betriebswirte, mit universitärem Masterabschluss haben in der Regel ne gute Ausbildung und wenn sie einigermaßen gute Arbeit machen, sind sie immer gesucht. Wenn du so naiv bist, zu glauben, dass der CFO von nem Unternehmen z.B. 1 Mio. € verdient (was nicht mal ein Drittel des DAX-30-Durchschnitts von 2016 ist) und alle anderen in der Bude sich mit 50k zufrieden geben, dann solltest du vielleicht mal aus deinem Lehrerzimmer rauskommen und die wirkliche Welt kennenlernen.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

Als Lehrer ist (A14) bei 4,2 Netto Schluss (STK 1, unverheiratet)
Er hat mit 4,5 etwas übertrieben, aber 4,2 sind realistisch.
Aber 90% der BWLer verdient ja mehr als 5k Netto ;)
Selbst das würde nicht ausreichen um die Pension und Unkündbarkeit auszugleichen. Wenn der Lehrer noch heiratet und Kinder hat, gibts weitere Zuschläge vom Staat. Mal ganz davon abgesehen, dass der Lehrer das Gehalt auch aufm Land erzielt...
150k in München sind nicht ansatzweise so viel wie 4,2 Netto aufm Dorf ;)

Ich gebe dir Recht in dem Punkt mit 4,2k auf dem Dorf, allerdings ist A14 keine Regel.
Trotzdem muss man auch sehen, dass man immer "fremdbestimmt" Urlaub machen muss und dieser deutlich teurer ist. Das Argument mit -sobald man Kinder hat ist man auch gebunden- stimmt nur teilweise, da die Schulzeit 6-18 dann ca. 12 Jahre beträgt. In meinem Fall habe ich schon mit 16/17 meine Urlaube alleine gemacht... meine Eltern haben auch mal gerne alleine einen einwöchigen Trip gemacht somit relativiert sich das teilweise.

Trotzdem finde ich diese Diskussion interessant und ich verstehe beide Seiten, Lehrer sind auf jeden Fall gut bezahlt und haben eine gute WLB. Ich bleibe trotzdem der Meinung das BWLer mit etwas Engagement im Laufe der Karriere besser verdienen (nicht zum Einstieg), aber der Einstieg ist bei den meisten dann doch 1-2 Jahre früher. Außerdem werden hier Bonus und zusätzliche Gehälter komplett unbeachtet gelassen.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Man muss halt de facto um beim Gehalt den Break Even zu erreichen ca. 70k im Jahr brutto erreichen.

Dann muss man sich noch überlegen was einem folgendes Wert ist:

  • Unkündbarkeit
  • Pension in ca. doppelter Höhe als Rente
  • ca. 30 Stunden vs. mind. 40h die Woche
  • 12/13 Wochen fix oder 6 Wochen frei wählbar

Rein finanziell hilft es halt auch nichts die 70k mit Mitte 50 zu erreichen, da holt man nichts mehr auf.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

sorry aber jeder BWLer schafft es in einen IGM Konzern um dort 100k+ zu verdienen + Betriebspension, Firmenwagen usw. Davon träumen Lehrer mit ihren 3k Netto nur.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

"Demnach gehörte in Deutschland im Jahr 2010 schon Singles mit einem Nettoeinkommen von 3009 Euro im Monat zu den einkommensstärksten 10 Prozent der Bevölkerung."

Also 55k pa sind 2644 im Monat daher noch ein ganzes Stück von 3k weg.
Dazu ist das bereits 9 Jahre her (!!!) also bei 2% pa liegt man jetzt bei ca 3500/3600 netto im Monat.
Damit auch ziemlich genau bei 80k im Jahr brutto

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

Unglaublich, dass man das echt in jeden Thread über Gehälter schreiben muss aber:

Das Durchschnittsbruttogehalt in Deutschland beträgt etwa 40k pro Jahr.
Mit 55k brutto pro Jahr gehört man bereits zu den oberen 10%!!!
2013 lag das monatliche Median Nettoeinkommen bei 1.345 EUR!

Das Lohnniveau in Deutschland entsprechend der Wirtschaftsleistung ist absolut unterirdisch. Findet euch mal damit ab, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ihr 80k+ verdienen werdet, nicht allzu hoch ist und solche Kommentare wie 90% aller BWLer erreichen 80-90k und was noch einfach komplett unrealistisch sind.

Das zeigt nur dass ihr entweder in einer krassen Filterblase lebt und keine Ahnung von eurer Umwelt habt oder ihr noch Studenten seid und meint die Realität entspricht euren Wünschen.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Als Arzt verdient man auf letzter Stufe als Oberarzt 9k Brutto ohne Zulagen. In der Regel kommt man mit 24h Dienste auf 6-7k Netto. Als leitender Oberarzt (nicht garantiert) kann man jeweils nochmal 1-2k hinzu packen. Da kann ein Lehrer mit seinen 4,5k Netto gleich schon mal in Pension gehen.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

"Demnach gehörte in Deutschland im Jahr 2010 schon Singles mit einem Nettoeinkommen von 3009 Euro im Monat zu den einkommensstärksten 10 Prozent der Bevölkerung."

Also 55k pa sind 2644 im Monat daher noch ein ganzes Stück von 3k weg.
Dazu ist das bereits 9 Jahre her (!!!) also bei 2% pa liegt man jetzt bei ca 3500/3600 netto im Monat.
Damit auch ziemlich genau bei 80k im Jahr brutto

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

Unglaublich, dass man das echt in jeden Thread über Gehälter schreiben muss aber:

Das Durchschnittsbruttogehalt in Deutschland beträgt etwa 40k pro Jahr.
Mit 55k brutto pro Jahr gehört man bereits zu den oberen 10%!!!
2013 lag das monatliche Median Nettoeinkommen bei 1.345 EUR!

Das Lohnniveau in Deutschland entsprechend der Wirtschaftsleistung ist absolut unterirdisch. Findet euch mal damit ab, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ihr 80k+ verdienen werdet, nicht allzu hoch ist und solche Kommentare wie 90% aller BWLer erreichen 80-90k und was noch einfach komplett unrealistisch sind.

Das zeigt nur dass ihr entweder in einer krassen Filterblase lebt und keine Ahnung von eurer Umwelt habt oder ihr noch Studenten seid und meint die Realität entspricht euren Wünschen.

Er redet ja von Brutto du von Netto?! Also macht deine Aussage keinen Sinn.
Außerdem kann man das durchschnittliche Gehalt in DE ja nicht mit dem Lehrer vergleichen, hier sollte man eher das Durchschnittsgehalt eines Masterabsolventen in BWL vergleichen... und da ist 40K kein Durchschnitt....

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

"Demnach gehörte in Deutschland im Jahr 2010 schon Singles mit einem Nettoeinkommen von 3009 Euro im Monat zu den einkommensstärksten 10 Prozent der Bevölkerung."

Also 55k pa sind 2644 im Monat daher noch ein ganzes Stück von 3k weg.
Dazu ist das bereits 9 Jahre her (!!!) also bei 2% pa liegt man jetzt bei ca 3500/3600 netto im Monat.
Damit auch ziemlich genau bei 80k im Jahr brutto

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

Unglaublich, dass man das echt in jeden Thread über Gehälter schreiben muss aber:

Das Durchschnittsbruttogehalt in Deutschland beträgt etwa 40k pro Jahr.
Mit 55k brutto pro Jahr gehört man bereits zu den oberen 10%!!!
2013 lag das monatliche Median Nettoeinkommen bei 1.345 EUR!

Das Lohnniveau in Deutschland entsprechend der Wirtschaftsleistung ist absolut unterirdisch. Findet euch mal damit ab, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ihr 80k+ verdienen werdet, nicht allzu hoch ist und solche Kommentare wie 90% aller BWLer erreichen 80-90k und was noch einfach komplett unrealistisch sind.

Das zeigt nur dass ihr entweder in einer krassen Filterblase lebt und keine Ahnung von eurer Umwelt habt oder ihr noch Studenten seid und meint die Realität entspricht euren Wünschen.

Er redet ja von Brutto du von Netto?! Also macht deine Aussage keinen Sinn.
Außerdem kann man das durchschnittliche Gehalt in DE ja nicht mit dem Lehrer vergleichen, hier sollte man eher das Durchschnittsgehalt eines Masterabsolventen in BWL vergleichen... und da ist 40K kein Durchschnitt....

Wow... so wird das nichts mit den 80k

Der eine Poster schreibt von 55k Brutto was den 2644 NETTO des anderen Posters entspricht.

Mit 55k BRUTTO (=2,6k NETTO pro Monat) ist man bei den 2% pro Jahr auf die 3k NETTO die man 2010 brauchte noch über 1k NETTO von den oberen 10% entfernt, was dank Progression eine BRUTTO Erhöhung von 30k pro Jahr braucht.

Ganz einfach:
55k Brutto = obere 10% = komplett falsch
80k Brutto = obere 10% = richtig

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Lehrer wird man aus Leidenschaft und dafür nimmt man auch die miese Bezahlung in Kauf. Man muss es aber auch so sehen, das Studium schafft jeder und dafür ist das Honorar noch angemessen.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Ein Gymnasiallehrer (oder Berufsschullehrer, oder Gemeinschaftsschullehrer mit Unistudium) braucht Ehefrau+3 Kinder um in der Endstufe die angesprochen 4500 netto verdienen zu können. Da geht dann allerdings noch die PKV ab, womit 4000-100 (dank Beihilfe) realistischer sind. Die hat er aber sicher, auch ohne jede Karriere. Wird er Fachleiter (sind so 5-10% der Leute), dann hat er A15 und damit in der obigen Konstellation 5000 netto, also knapp über 4500 netto nach PKV. Die Wahrscheinlichkeit Fachleiter zu werden, ist ungefähr die in einem Konzern Gruppen- bis Abteilungsleiter zu werden (also das, was hier im Forum anscheinend jeder schafft...). Nur mit einem Unterschied: Das geht problemlos mit einer Teilzeitstelle und nach 5 Jahren Erziehungsurlaub, während du da in der Privatwirtschaft längst raus bist. Man muss halt mit dem Rektor gut können, aber das ist in der Privatwirtschaft auch nicht anders.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Ja klar verdient ein Lehrer mit Glück vllt nur seine 3,5k aber man muss das positive sehen. Man hat eine sichere und relativ gute Pension, viel Urlaub und kein Streß.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

Rein finanziell hilft es halt auch nichts die 70k mit Mitte 50 zu erreichen, da holt man nichts mehr auf.

Genau das ist der Punkt.
Vor allem arbeitet man "in der Wirtschaft" wenn man Karriere macht oftmals immer mehr, auch dann im höheren Alter. Als Lehrer kann man wenn man will eine ruhige Kugel schieben, wenn alles eingespielt ist, Unterrichtsmaterialien vorhanden sind, etc.
Sprich: Der BWL klotzt in der zweiten Berufslebenshälfte noch ordentlich ran, um das aufzuholen, was der Lehrer in der ersten Hälfte rausgeholt hat. Gleichzeitig kann der Lehrer sein Engagement zurückfahren, wenn er keinen Bock mehr hat.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Die 4,2 sind nicht netto. Du musst noch die Krankenkasse abrechnen.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

Als Lehrer ist (A14) bei 4,2 Netto Schluss (STK 1, unverheiratet)
Er hat mit 4,5 etwas übertrieben, aber 4,2 sind realistisch.
Aber 90% der BWLer verdient ja mehr als 5k Netto ;)
Selbst das würde nicht ausreichen um die Pension und Unkündbarkeit auszugleichen. Wenn der Lehrer noch heiratet und Kinder hat, gibts weitere Zuschläge vom Staat. Mal ganz davon abgesehen, dass der Lehrer das Gehalt auch aufm Land erzielt...
150k in München sind nicht ansatzweise so viel wie 4,2 Netto aufm Dorf ;)

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Und dann muss man immer noch sehen, dass der Gymnasial-Lehrer vom Abschluss her höher steht als ein Master-Absolvent. Der Unterschied entspricht dem einfachen Juristen mit erstem Staatsexamen ohne Befähigung zum Richteramt und dem Volljuristen mit 2. Staatsexamen. Master ist nur so viel wie ein 1. Staatsexamen!

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

"Demnach gehörte in Deutschland im Jahr 2010 schon Singles mit einem Nettoeinkommen von 3009 Euro im Monat zu den einkommensstärksten 10 Prozent der Bevölkerung."

Also 55k pa sind 2644 im Monat daher noch ein ganzes Stück von 3k weg.
Dazu ist das bereits 9 Jahre her (!!!) also bei 2% pa liegt man jetzt bei ca 3500/3600 netto im Monat.
Damit auch ziemlich genau bei 80k im Jahr brutto

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

Unglaublich, dass man das echt in jeden Thread über Gehälter schreiben muss aber:

Das Durchschnittsbruttogehalt in Deutschland beträgt etwa 40k pro Jahr.
Mit 55k brutto pro Jahr gehört man bereits zu den oberen 10%!!!
2013 lag das monatliche Median Nettoeinkommen bei 1.345 EUR!

Das Lohnniveau in Deutschland entsprechend der Wirtschaftsleistung ist absolut unterirdisch. Findet euch mal damit ab, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ihr 80k+ verdienen werdet, nicht allzu hoch ist und solche Kommentare wie 90% aller BWLer erreichen 80-90k und was noch einfach komplett unrealistisch sind.

Das zeigt nur dass ihr entweder in einer krassen Filterblase lebt und keine Ahnung von eurer Umwelt habt oder ihr noch Studenten seid und meint die Realität entspricht euren Wünschen.

Er redet ja von Brutto du von Netto?! Also macht deine Aussage keinen Sinn.
Außerdem kann man das durchschnittliche Gehalt in DE ja nicht mit dem Lehrer vergleichen, hier sollte man eher das Durchschnittsgehalt eines Masterabsolventen in BWL vergleichen... und da ist 40K kein Durchschnitt....

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Schon beim Einstiegsgehalt übertrumpft ein BWLer den Lehrer. Selbst ein Bachelor verdient nach 4 Jahren BE schon 3k Netto. Da hat der Lehrer gerade mal das Ref hinter sich gebracht und darf dann mit Glück für seine 2,5k Netto sich abbuckeln.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Wenn Du meinst, diese Spirale gehe immer weiter (zum Einstieg 50k, nach 2 Jahren 70k), dann wirst Du Dich relativ schnell umschauen.

Fakt ist: Jetzt mit Deinen 70k bist Du noch mind. 10k davon entfernt, was ein Lehrer verdient.

Müßig, Dich zu fragen, was Du (Deiner Meinung nach) in 5 Jahren verdienst - das sind natürlich 120k. Nur wirst Du Dich sehr umschauen, wenn Du in 5 Jahren nochmal den Realitätscheck machst.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 20.11.2018:

Glücklicherweise relativiert die Erfahrung eines jeden Berufstätigen (z.B. desjenigen, der hier von IGM-Disney's schreibt) Deine lächerlichen Aussagen.

"geht steil nach oben" --> schön, wenn man im Studium noch Träume hat. Lass uns teilhaben:
Was glaubst Du denn, was Du mit einem Einstieg von 2,5 netto nach 5 Jahren BE verdienst?

Danke, aber ich bin auch schon fertig mit dem Studium, deswegen sehe ich ja auch, was meine ganzen Absolventen-Kollegen, die in der Industrie arbeiten, jetzt schon verdienen. Nach zwei Jahren Berufserfahrung sind die meisten schon über 70.000 € all-in, bei ca. 50k Einstiegsgehalt. Ganz ordentlicher Schritt für zwei Jahre und die sind noch beim selben Unternehmen, wenn du das Instrument des Jobwechsels zur Gehaltssteigerung - was der Lehrer nicht hat und was nicht zu unterschätzen ist - mal dazunimmst, kannst du dir ja selber mal überlegen, wo du am Ende deiner Berufslaufbahn ca. landest.

Und jetzt komm du nochmal mit deinem BWL-Bashing, ganz ehrlich, was hast du denn für Vorstellungen? Ich kenne sogar nen Bilanzbuchhalter (Ausbildungsberuf) der bei nem Steuerberater für 5.000 € brutto monatlich arbeitet, weil der nunmal wenig qualifiziertes Personal findet. Betriebswirte, mit universitärem Masterabschluss haben in der Regel ne gute Ausbildung und wenn sie einigermaßen gute Arbeit machen, sind sie immer gesucht. Wenn du so naiv bist, zu glauben, dass der CFO von nem Unternehmen z.B. 1 Mio. € verdient (was nicht mal ein Drittel des DAX-30-Durchschnitts von 2016 ist) und alle anderen in der Bude sich mit 50k zufrieden geben, dann solltest du vielleicht mal aus deinem Lehrerzimmer rauskommen und die wirkliche Welt kennenlernen.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

Wenn Du meinst, diese Spirale gehe immer weiter (zum Einstieg 50k, nach 2 Jahren 70k), dann wirst Du Dich relativ schnell umschauen.

Fakt ist: Jetzt mit Deinen 70k bist Du noch mind. 10k davon entfernt, was ein Lehrer verdient.

Müßig, Dich zu fragen, was Du (Deiner Meinung nach) in 5 Jahren verdienst - das sind natürlich 120k. Nur wirst Du Dich sehr umschauen, wenn Du in 5 Jahren nochmal den Realitätscheck machst.

Ich verdiene leider nicht so viel, weil ich im öffentlichen Dienst arbeite :-D wenn ich fertig promoviert bin, wird das aber deutlich über dem Gehalt eines Lehrers liegen ;)

Die 70k waren Studienkollegen von mir. Einer davon rückt nächstes Jahr wieder eine Etage höher, bei dem Rest weiß ich es nicht. Die 10k mehr pro Jahr hat der in der Tasche, wenn du noch nichtmal mit deinem Master fertig bist, vermute ich.

Ganz davon ab, dass du erstmal ne A13-Stelle unbefristet bekommen musst (hab irgendwann mal gehört, je nach Fächerkombi und Bundesland sei das garnicht mal soooo einfach), fängt der Betriebswirt übrigens auch 2 Jahre früher an zu arbeiten, während ihr noch der Gesellschaft auf der Tasche liegt. Das sind auch zwei Jahre mehr gutes Einkommen.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

Und dann muss man immer noch sehen, dass der Gymnasial-Lehrer vom Abschluss her höher steht als ein Master-Absolvent. Der Unterschied entspricht dem einfachen Juristen mit erstem Staatsexamen ohne Befähigung zum Richteramt und dem Volljuristen mit 2. Staatsexamen. Master ist nur so viel wie ein 1. Staatsexamen!

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

"Demnach gehörte in Deutschland im Jahr 2010 schon Singles mit einem Nettoeinkommen von 3009 Euro im Monat zu den einkommensstärksten 10 Prozent der Bevölkerung."

Also 55k pa sind 2644 im Monat daher noch ein ganzes Stück von 3k weg.
Dazu ist das bereits 9 Jahre her (!!!) also bei 2% pa liegt man jetzt bei ca 3500/3600 netto im Monat.
Damit auch ziemlich genau bei 80k im Jahr brutto

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

Unglaublich, dass man das echt in jeden Thread über Gehälter schreiben muss aber:

Das Durchschnittsbruttogehalt in Deutschland beträgt etwa 40k pro Jahr.
Mit 55k brutto pro Jahr gehört man bereits zu den oberen 10%!!!
2013 lag das monatliche Median Nettoeinkommen bei 1.345 EUR!

Das Lohnniveau in Deutschland entsprechend der Wirtschaftsleistung ist absolut unterirdisch. Findet euch mal damit ab, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ihr 80k+ verdienen werdet, nicht allzu hoch ist und solche Kommentare wie 90% aller BWLer erreichen 80-90k und was noch einfach komplett unrealistisch sind.

Das zeigt nur dass ihr entweder in einer krassen Filterblase lebt und keine Ahnung von eurer Umwelt habt oder ihr noch Studenten seid und meint die Realität entspricht euren Wünschen.

Er redet ja von Brutto du von Netto?! Also macht deine Aussage keinen Sinn.
Außerdem kann man das durchschnittliche Gehalt in DE ja nicht mit dem Lehrer vergleichen, hier sollte man eher das Durchschnittsgehalt eines Masterabsolventen in BWL vergleichen... und da ist 40K kein Durchschnitt....

So ein Quatsch! 1. Staatsexamen ist ganz sicher kein Master... besonders nicht das Staatsexamen im Lehramt

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Ach wie nett. Ein Promovierender, der mit seiner (dreiviertel?) E13-Stelle hier meint, die Zukunft zu kennen.

Dann verdreh nicht die Fakten: Du hast gesagt, Dein Einstiegsgehalt sei 50k gewesen und jetzt seist Du bei 70k, nach 2 Jahren bei "derselben Firma".

Jetzt wiederum sagst Du, dass du überhaupt noch nicht arbeitest?!

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

Wenn Du meinst, diese Spirale gehe immer weiter (zum Einstieg 50k, nach 2 Jahren 70k), dann wirst Du Dich relativ schnell umschauen.

Fakt ist: Jetzt mit Deinen 70k bist Du noch mind. 10k davon entfernt, was ein Lehrer verdient.

Müßig, Dich zu fragen, was Du (Deiner Meinung nach) in 5 Jahren verdienst - das sind natürlich 120k. Nur wirst Du Dich sehr umschauen, wenn Du in 5 Jahren nochmal den Realitätscheck machst.

Ich verdiene leider nicht so viel, weil ich im öffentlichen Dienst arbeite :-D wenn ich fertig promoviert bin, wird das aber deutlich über dem Gehalt eines Lehrers liegen ;)

Die 70k waren Studienkollegen von mir. Einer davon rückt nächstes Jahr wieder eine Etage höher, bei dem Rest weiß ich es nicht. Die 10k mehr pro Jahr hat der in der Tasche, wenn du noch nichtmal mit deinem Master fertig bist, vermute ich.

Ganz davon ab, dass du erstmal ne A13-Stelle unbefristet bekommen musst (hab irgendwann mal gehört, je nach Fächerkombi und Bundesland sei das garnicht mal soooo einfach), fängt der Betriebswirt übrigens auch 2 Jahre früher an zu arbeiten, während ihr noch der Gesellschaft auf der Tasche liegt. Das sind auch zwei Jahre mehr gutes Einkommen.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

Ach wie nett. Ein Promovierender, der mit seiner (dreiviertel?) E13-Stelle hier meint, die Zukunft zu kennen.

Dann verdreh nicht die Fakten: Du hast gesagt, Dein Einstiegsgehalt sei 50k gewesen und jetzt seist Du bei 70k, nach 2 Jahren bei "derselben Firma".

Jetzt wiederum sagst Du, dass du überhaupt noch nicht arbeitest?!

Anstatt jetzt irgendwelche Vermutungen über meine Beschäftigung anzustellen, solltest du wirklich nochmal richtig lesen (lernen). Ich hab nirgendwo behauptet, dass ich das war, sondern von meinen Studienkollegen gesprochen, bei denen ich es weiß, es ist also keine Kaffeesatzleserei. Akzeptier die Realitäten und werd nicht unsachlich.

Außerdem arbeite ich, mehr als ein Lehrer, würde ich sogar behaupten :-D :)

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Mir auch vollkommen egal. Wirst Dich schon umschauen, wenn Du mal die echte Arbeitswelt kennenlernst.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

Ach wie nett. Ein Promovierender, der mit seiner (dreiviertel?) E13-Stelle hier meint, die Zukunft zu kennen.

Dann verdreh nicht die Fakten: Du hast gesagt, Dein Einstiegsgehalt sei 50k gewesen und jetzt seist Du bei 70k, nach 2 Jahren bei "derselben Firma".

Jetzt wiederum sagst Du, dass du überhaupt noch nicht arbeitest?!

Anstatt jetzt irgendwelche Vermutungen über meine Beschäftigung anzustellen, solltest du wirklich nochmal richtig lesen (lernen). Ich hab nirgendwo behauptet, dass ich das war, sondern von meinen Studienkollegen gesprochen, bei denen ich es weiß, es ist also keine Kaffeesatzleserei. Akzeptier die Realitäten und werd nicht unsachlich.

Außerdem arbeite ich, mehr als ein Lehrer, würde ich sogar behaupten :-D :)

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

Mir auch vollkommen egal. Wirst Dich schon umschauen, wenn Du mal die echte Arbeitswelt kennenlernst.

Sagte der Lehrer auf seiner gemütlichen A13-Lebenszeitstelle mit nem Halbtagsjob und 12 Wochen Urlaub im Jahr ;)

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Lehrer:

Vorteile: - viel Freizeit

  • einfaches Studium
  • Jobgarantie
  • Pension

BWLer:

Vorteile: - mehr Gehalt

  • unter Umständen Betriebspension
  • Firmenwagen
  • Möglichkeit des Tätigkeitwechsel
  • Leichterer Arbeitnehmerwechsel
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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

:-D
Bullshit-Bungo?

Made my day!

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Lehrer:

Vorteile: - viel Freizeit

  • einfaches Studium
  • Jobgarantie
  • Pension

BWLer:

Vorteile: - mehr Gehalt

  • unter Umständen Betriebspension
  • Firmenwagen
  • Möglichkeit des Tätigkeitwechsel
  • Leichterer Arbeitnehmerwechsel
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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Könnte mir einmal jemand erklären, wie ihr bei Lehrern auf über 4k netto kommt?

Das Bruttogehalt liegt für einen Gymnasiallehrer zurzeit bei maximal 5500€ monatlich mit A15 und 20 Jahren Berufserfahrung, das macht netto 3.900€, von denen nochmal so 200€ KV abgehen, also 3.700€. Das ist ohne Frage ein grandioses Gehalt dafür, dass man dieses Gehalt nahezu automatisch erreicht ohne Überstunden oder sonstigen Zusatzaufwand. Damit gehört man dann zu den Top-Verdienern Deutschlands, aber bei diesen 3.700€ ist halt auch Schluss. Für dasselbe Netto muss ein Wiwi ungefähr 80k Jahresgehalt erreichen, das entspricht etwa dem Median aller BWLer. Median heißt also: 50% liegen, teils sehr deutlich, darüber. Schätzt man sich nun so ein, dass man eher zu der "besseren" Hälfte gehört, schafft man also, wieder teils deutlich, mehr als ein Lehrer, aber wohl niemals mit geringerem Aufwand.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Lehrer:

Vorteile: - viel Freizeit

  • einfaches Studium
  • Jobgarantie
  • Pension

BWLer:

Vorteile: - mehr Gehalt

  • unter Umständen Betriebspension
  • Firmenwagen
  • Möglichkeit des Tätigkeitwechsel
  • Leichterer Arbeitnehmerwechsel

Korrektur: Die Chance auf mehr Gehalt.
Im Durchschnitt wenn man Vorteile wie hohe Pension einrechnet weniger.

antworten
WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Lehrer:

Vorteile: - viel Freizeit

  • einfaches Studium
  • Jobgarantie
  • Pension

BWLer:

Vorteile: - mehr Gehalt

  • unter Umständen Betriebspension
  • Firmenwagen
  • Möglichkeit des Tätigkeitwechsel
  • Leichterer Arbeitnehmerwechsel

Woher kommt denn dieses Gerücht das Lehramt leichter sei als BWL? Kommt extrem auf Schulart und Fach an und im Durchschnitt würde ich die zahlreichen Lehramt-studiengänge eher über BWL ansiedeln, zumindest bezüglich des Aufwands.

antworten
WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Lehrer:

Vorteile: - viel Freizeit

  • einfaches Studium
  • Jobgarantie
  • Pension

BWLer:

Vorteile: - mehr Gehalt

  • unter Umständen Betriebspension
  • Firmenwagen
  • Möglichkeit des Tätigkeitwechsel
  • Leichterer Arbeitnehmerwechsel

Korrektur: Die Chance auf mehr Gehalt.
Im Durchschnitt wenn man Vorteile wie hohe Pension einrechnet weniger.

Korrektur: Das Median Gehalt eines BWLer liegt über dem Median Gehalt eines Lehrer, Brutto wie auch Netto.

antworten
WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Sofern man als gesuchte Fachkraft in einer Branche mit einem Haufen Geld arbeitet, kann man sehr gute Gehälter erzielen. Genau das ist die aktuelle Situation für Lehrer und einige andere Beamte.

Man muss aber kein promovierter Volkswirt sein, um absehen zu können, dass der Deutsche Staat nicht für die nächsten 60 Jahre im Geld schwimmen wird und Lehrer auch nicht für immer Mangelware bleiben werden.

Für mich wäre Lehrer werden ein viel zu großes Klumpenrisiko. Für immer ein un derselbe Arbeitgeber mit erodierender Ertragssituation, Markt mit Nachfragerückgang und Altersvorsorge + Einkommen komplett in einem Korb.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Nur die wenigsten Lehrer erreichen die A15.

antworten
WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

  1. Staatsexamen Jura und höheres Lehramt entspricht dem alten Uni-Diplom. Wenn Du mit Uni-Diplom oder Master ein Referendariat (Ausbildung für den höheren Dienst) antrittst, steht am Ende eine große Staatsprüfung, die dem 2. Staatsexamen entspricht. Das erkennt man am "Assessor".

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

So ein Quatsch! 1. Staatsexamen ist ganz sicher kein Master... besonders nicht das Staatsexamen im Lehramt

antworten
WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

  1. Staatsexamen Jura und höheres Lehramt entspricht dem alten Uni-Diplom. Wenn Du mit Uni-Diplom oder Master ein Referendariat (Ausbildung für den höheren Dienst) antrittst, steht am Ende eine große Staatsprüfung, die dem 2. Staatsexamen entspricht. Das erkennt man am "Assessor".

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

So ein Quatsch! 1. Staatsexamen ist ganz sicher kein Master... besonders nicht das Staatsexamen im Lehramt

Das ist soweit korrekt aber deine erste Aussage ist vollkommen falsch. Der Master entspricht nicht nur dem 1. Staatsexamen, er entspricht auch dem 2. Staatsexamen. Denn das 2. Staatsexamen ist im wesentlichen ein Vorbereitungsdienst der meist mit einer Prüfung abschließt. Hier geht es fast ausschließlich um den Erwerb praktischer Kompetenzen. Im wesentlichen nichts anderes als Berufserfahrung und der Verzicht auf ein ordentliches Gehalt für 2 Jahre.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Auch mit 80k bekommt ihr am Ende 1,5k-2k brutto Rente.
Der Lehrer halt 4k (68% vom letzten Gehalt oder sowas war es doch?)

Da könne wir alle fleißig sparen um allein die Pension aus zu gleichen...

FunFact:
Meine Opa war Polizist, meine Oma bekommt netto genau so viel Witwenrente wie ich verdiene (2,5k) und genau so viel wie meine andere Oma aus der Ärzteversorgung + gesetzliche

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Auch mit 80k bekommt ihr am Ende 1,5k-2k brutto Rente.
Der Lehrer halt 4k (68% vom letzten Gehalt oder sowas war es doch?)

Da könne wir alle fleißig sparen um allein die Pension aus zu gleichen...

Ob das in 30-40 Jahren, wenn du dann in Rente gehst, immer noch der Fall sein wird, weißt du aber nicht.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Wieso werden eig hier immer Durchschnittswerte von BWLer Bachelor mit Spitzengehälter von Lehrer (A15) miteinander verglichen? Die Aussagekraft geht doch gegen 0.

4.000€ brutto Pension ist das absolut höchste was ein Lehrer erreichen kann, dafür muss er 5.700€ Brutto zuletzt verdient haben.

Der Median Master BWLer bekommt 46k zum Einstieg, nach 5 Jahren 70k und nach 15 Jahren 80k. Für einen Entgeltpunkte muss man ungefähr 34k im Jahr verdienen und für 2,06 EP ca 70k. So die Werte in den neuen Bundesländern. Ein EP entspricht ca. 31€ Rente.

Unterstellen wir das jemand nach dem Master mit 24 Jahren, erstmal 5 Jahre 34k verdient und danach durchgängig 70k. Das ist sehr unvorteilhaft gerundet.

5 x 1 = 5EP
38 x 2,06 = 78EP

83 EP x 31€ = ergibt einen Rentenwert von 2.573€

Googelt man jetzt das Median Gehalt von Lehrern, stellt man fest das es bei 3.700€ Brutto liegt, woraus sich eine Pension von 2.672€ ergibt. Man sieht also das Pension nicht zwangsläufig mehr Altersvorsorge bedeutet. Das mag nur für gleiche Einkommensgruppen gelten, die hier aber nicht vorliegen. Von dem mehr an Netto kann ein BWLer außerdem noch mehr privat für die Altersvorsorge tun.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Der Master ist nur dem 1. Staatsexamen gleich zu setzen. Er ist nicht mehr als ein Uni-Diplom! Die Anforderungen im Referendariat sind teilweise ziemlich hoch. Bei uns (Ingenieure) haben einige nicht bestanden und wurden entlassen. Der Prüfungsstress war deutlich schlimmer als an der TU. Geprüft wurden nicht nur technische Fächer, sondern auch Recht u.s.w. Beim Lehramt ist das alles deutlich leichter, so wie das Studium. Aber Assessor bleibt Assessor.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

  1. Staatsexamen Jura und höheres Lehramt entspricht dem alten Uni-Diplom. Wenn Du mit Uni-Diplom oder Master ein Referendariat (Ausbildung für den höheren Dienst) antrittst, steht am Ende eine große Staatsprüfung, die dem 2. Staatsexamen entspricht. Das erkennt man am "Assessor".

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

So ein Quatsch! 1. Staatsexamen ist ganz sicher kein Master... besonders nicht das Staatsexamen im Lehramt

Das ist soweit korrekt aber deine erste Aussage ist vollkommen falsch. Der Master entspricht nicht nur dem 1. Staatsexamen, er entspricht auch dem 2. Staatsexamen. Denn das 2. Staatsexamen ist im wesentlichen ein Vorbereitungsdienst der meist mit einer Prüfung abschließt. Hier geht es fast ausschließlich um den Erwerb praktischer Kompetenzen. Im wesentlichen nichts anderes als Berufserfahrung und der Verzicht auf ein ordentliches Gehalt für 2 Jahre.

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WiWi Gast

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Wenn du in einer Firma arbeitest, die keine Betriebsrente hat, bist Du selbst daran schuld.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Auch mit 80k bekommt ihr am Ende 1,5k-2k brutto Rente.
Der Lehrer halt 4k (68% vom letzten Gehalt oder sowas war es doch?)

Da könne wir alle fleißig sparen um allein die Pension aus zu gleichen...

FunFact:
Meine Opa war Polizist, meine Oma bekommt netto genau so viel Witwenrente wie ich verdiene (2,5k) und genau so viel wie meine andere Oma aus der Ärzteversorgung + gesetzliche

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Dass Leute immer glauben, die Betriebsrente wäre irgend etwas nennenswertes...

Arbeite außertariflich bei einer Versicherung (d.h. verdiene meht, als die Tariftabellen vorgeben), und der Arbeitgeberzuschuss meiner bAV beläuft sich auf 1000 Euro im Jahr.

D.h., wenn ich wirklich mal was aus meiner bAV rauskriegen will, darf ich ordentlich selber dazubuttern.

Klar, der gemeine Wiwi-treffler bekommt natürlich minimum 10k vom Arbeitgeber dazu.... Wie kann ich mich da erdreisten, meine realistische Situation zu schildern?!

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Wenn du in einer Firma arbeitest, die keine Betriebsrente hat, bist Du selbst daran schuld.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Auch mit 80k bekommt ihr am Ende 1,5k-2k brutto Rente.
Der Lehrer halt 4k (68% vom letzten Gehalt oder sowas war es doch?)

Da könne wir alle fleißig sparen um allein die Pension aus zu gleichen...

FunFact:
Meine Opa war Polizist, meine Oma bekommt netto genau so viel Witwenrente wie ich verdiene (2,5k) und genau so viel wie meine andere Oma aus der Ärzteversorgung + gesetzliche

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Dass Leute immer glauben, die Betriebsrente wäre irgend etwas nennenswertes...

Arbeite außertariflich bei einer Versicherung (d.h. verdiene meht, als die Tariftabellen vorgeben), und der Arbeitgeberzuschuss meiner bAV beläuft sich auf 1000 Euro im Jahr.

D.h., wenn ich wirklich mal was aus meiner bAV rauskriegen will, darf ich ordentlich selber dazubuttern.

Klar, der gemeine Wiwi-treffler bekommt natürlich minimum 10k vom Arbeitgeber dazu.... Wie kann ich mich da erdreisten, meine realistische Situation zu schildern?!

Gut aber selbst dieser geringe und wohlgemerkt Zuschuss neben dem Gehalt, ergibt ja schon 300-500€ zusätzliche Rente später.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Der Master ist nur dem 1. Staatsexamen gleich zu setzen. Er ist nicht mehr als ein Uni-Diplom! Die Anforderungen im Referendariat sind teilweise ziemlich hoch. Bei uns (Ingenieure) haben einige nicht bestanden und wurden entlassen. Der Prüfungsstress war deutlich schlimmer als an der TU. Geprüft wurden nicht nur technische Fächer, sondern auch Recht u.s.w. Beim Lehramt ist das alles deutlich leichter, so wie das Studium. Aber Assessor bleibt Assessor.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

  1. Staatsexamen Jura und höheres Lehramt entspricht dem alten Uni-Diplom. Wenn Du mit Uni-Diplom oder Master ein Referendariat (Ausbildung für den höheren Dienst) antrittst, steht am Ende eine große Staatsprüfung, die dem 2. Staatsexamen entspricht. Das erkennt man am "Assessor".

WiWi Gast schrieb am 21.11.2018:

So ein Quatsch! 1. Staatsexamen ist ganz sicher kein Master... besonders nicht das Staatsexamen im Lehramt

Das ist soweit korrekt aber deine erste Aussage ist vollkommen falsch. Der Master entspricht nicht nur dem 1. Staatsexamen, er entspricht auch dem 2. Staatsexamen. Denn das 2. Staatsexamen ist im wesentlichen ein Vorbereitungsdienst der meist mit einer Prüfung abschließt. Hier geht es fast ausschließlich um den Erwerb praktischer Kompetenzen. Im wesentlichen nichts anderes als Berufserfahrung und der Verzicht auf ein ordentliches Gehalt für 2 Jahre.

Sorry aber kenne keinen der durch das 2. Staatsexamen gefallen ist. Vorallem nicht Lehramt. Rechtlich gesehen ist der Abschluss nicht höherwertig, da es sich einfach nur um Berufserfahrung handelt. Würde man der Logik folgen, müsste ein Mediziner, WP und StB noch deutlich darüber lügen, weil die Ausbildung noch länger geht oder die Prüfung noch härter sind.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Haha Danke für den Lacher. Lehramt ist aufgrund des 2. Stex eine Rocket Sciene.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Wenn man eine 5%ige Wertsteigerung annimmt, dann werden gerade so 300Euro/Monat draus. Und das in zukünftiger Kaufkraft, also nach heutiger Kaufkraft eher so 150 Euro/Monat. Und das auch nur, wenn es wenig Inflation gibt.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2018:

Gut aber selbst dieser geringe und wohlgemerkt Zuschuss neben dem Gehalt, ergibt ja schon 300-500€ zusätzliche Rente später.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Ich finde wir sollten Lehramt und Jura nach dem 2. Staatsexamen einer Promotion gleich setzen, weil das Referendariat so wahnsinnig hart ist.

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WiWi Gast

Beamte höherer Dienst

Wenn die Betriebsrente mit der Inflationsrate verzinst wird (mehr kann man nach heutigem Standpunkt nach Abzug von Kosten und Steuern kaum ansetzen), dann werden aus 100 Euro monatlich über 40 Jahre rund 200 Euro Betriebsrente.

Ich bekomme übrigens ähnlich viel bAv bei einem Versicherer. In einigen Jahren etwas mehr als die von dir genannte Summe, aber die Größenordnung passt. Und ich verdiene wirklich nicht schlecht.(ca. 56k im Einstiegsjahr für <40h die Woche)

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18 Kommentare

Beamter

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Vielleicht war der auch zu gut, um langfristig in der Finanzverwaltung zu bleiben. Ich finde es amüsant, wie viele Diplom-Finanzwi ...

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