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Gap Year PraktikaEY

Ernst & Young noch erstrebenswert?

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WiWi Gast

Ernst & Young noch erstrebenswert?

Hallo, ich bin in meinem 4. Semester im BWL Bachelor an einer nicht Target FH. Nächstes Semester steht die Wahl von Vertiefungsrichtungen vor der Tür. Ich weiß von einer Richtung (internationale Rg.legung / Taxation), dass die Absolventen nach erfolgreichem Abschluss im dieser Richtung ein Angebot von E&Y bekommen. Ein Teil der Abschluss Prüfung ist ein Vortrag vor dem E&Y Vorstand in Düsseldorf. Der Prof ist dort bestens vernetzt.

Meine Frage: ist es noch erstrebenswert, für E&Y zu arbeiten?

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WiWi Gast

Ernst & Young noch erstrebenswert?

Ich würde derzeit meinen Fokus auf andere Beratungen legen, wenn ich die Wahl hätte (!!). Es ist einfach noch nicht abzusehen, welchen Schaden EY davontragen wird. Oder auch was sich intern alles ändert (zB noch mehr Kontrollen, noch mehr Papierkram, noch weniger Vertrauen in Mitarbeiter, alles wird schwergängiger, usw), das einem den - eh schon geringen - Spaß am Job nehmen wird. Vom Renommee, diese Station in deinem CV zu haben, mal ganz zu schweigen.

Letzten Endes ist und bleibt EY aber eine starke Brand, mit dem wesentlich besseren Image (weltweit) als ich es von meiner Big4 (vier Buchstaben) her kenne. Inhaltlich und perspektivisch aber sicherlich diskutabel.

WiWi Gast schrieb am 17.11.2020:

Hallo, ich bin in meinem 4. Semester im BWL Bachelor an einer nicht Target FH. Nächstes Semester steht die Wahl von Vertiefungsrichtungen vor der Tür. Ich weiß von einer Richtung (internationale Rg.legung / Taxation), dass die Absolventen nach erfolgreichem Abschluss im dieser Richtung ein Angebot von E&Y bekommen. Ein Teil der Abschluss Prüfung ist ein Vortrag vor dem E&Y Vorstand in Düsseldorf. Der Prof ist dort bestens vernetzt.

Meine Frage: ist es noch erstrebenswert, für E&Y zu arbeiten?

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WiWi Gast

Ernst & Young noch erstrebenswert?

Das Thema ob / wie EY das aktuelle Thema übersteht wird aktuell ziemlich hoch gekocht, defacto hat bisher noch niemand EY ein relevantes Fehlverhalten nachweisen können. (ich arbeite bei einer anderen Big4).

Klar kurzfristig wird es Dämpfer geben, langfristig wird EY aber bestehen bleiben, da einfach ein Bedarf am Markt besteht (allein um aus Sicht des Kunden Prüfer / Berater zu haben die nicht restricted sind).

Bei welcher der Big4 du anfängst ist von der Reputation her eigentlich recht egal, auch wenn jeder bei einer Big4 wahrscheinlich was anderes behauptet.

Eher wichtiger ist die Frage ob die Gesellschaft zu dir persönlich passt und was dein Ziel ist.
Meine Wahrnehmung aus dem Markt bzgl. meines eigenen AG und der 3 Konkurrenten ist, das PWC eine klare Audit-first firm ist, zumindest in der Außendarstellung, EY hat im Audit massiv gewonnen (gerüchteweise auch über den Preis) war aber in der Vergangenheit eher Advisory lastig. Deloitte versucht sich als Consulting - Digital Hippster zu positionieren, weiss aber noch nicht richtig wads eigentlich mit dem Audit ist. KPMG war lange der Platzhirsch in Deutschland im Audit und muss jetzt seine Rolle wieder finden. Ist aber eine subjektive Wahrnehmung.

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WiWi Gast

Ernst & Young noch erstrebenswert?

Ich habe Big4 immer als "Zwischenstation" empfunden, die ich benötige, um überhaupt später bei IB zu landen.

Big4 öffnet eine große Tür, wenn man später ins M&A will. Mir hat ein Praktikum bei Big4 geholfen.

Aber Du willst dort als Angestellter arbeiten. Dazu kann ich wenig sagen.

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WiWi Gast

Ernst & Young noch erstrebenswert?

Das ändert doch nichts. Schau dir die ganzen BBs an mit ihren Skandalen. Rüttelt das irgendwas am Prestige oder Erfolg? Da sind dann kurze Zeit alle etwas wütend und aufgeregt und nach ein paar Monaten interessiert das Ganze niemanden mehr.

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WiWi Gast

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Also lieber Student:
Es kommt natürlich erstmal darauf an, was du Beruflich machen willst. Falls es Audit oder Tax sein soll, dann geh aufjedenfall zu den Big4. Die Sache mit Wirecard wird einfach von den Medien viel zu hoch gekocht und ausgenutzt. Hätte EY keine Verschwiegenheitserklärung wie ein Arzt, so hätten die sich auch schon längst gewehrt. Aber so ist das Gesetz nun mal. Kenne einige Partner bei EY und alle meinten, dass Sie vollkommen auf der sicheren Seite stehen. Also musst du Dir darum keine Sorgen machen. Solch ein Wirecard hat zB. die Deutsche Bank jeden Monat :D
Meiner Meinung und die vieler UN sowie Partner etc, ist EY derzeit die internationalste und revolutionärste Big4. Das Überstundenmodell bedarf einer Aufbesserung aber generell sehe ich EY in den nächsten 5 Jahren auf Platz 1 in Deutschland. Mein Tipp: Mach überall ein Vorstellungsgespräch und schau dir mal die Stimmung an, da jede Big4 anders ist. Mit keiner Big4 (außer Deloitte) machst du eigentlich was falsch. Und das sagt ein Manager mit WP bei PWC ;)

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.11.2020:

Mit keiner Big4 (außer Deloitte) machst du eigentlich was falsch.

Warum macht der TE mit Deloitte was falsch?

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WiWi Gast

Ernst & Young noch erstrebenswert?

WiWi Gast schrieb am 18.11.2020:

Also lieber Student:
Es kommt natürlich erstmal darauf an, was du Beruflich machen willst. Falls es Audit oder Tax sein soll, dann geh aufjedenfall zu den Big4. Die Sache mit Wirecard wird einfach von den Medien viel zu hoch gekocht und ausgenutzt. Hätte EY keine Verschwiegenheitserklärung wie ein Arzt, so hätten die sich auch schon längst gewehrt. Aber so ist das Gesetz nun mal. Kenne einige Partner bei EY und alle meinten, dass Sie vollkommen auf der sicheren Seite stehen. Also musst du Dir darum keine Sorgen machen. Solch ein Wirecard hat zB. die Deutsche Bank jeden Monat :D
Meiner Meinung und die vieler UN sowie Partner etc, ist EY derzeit die internationalste und revolutionärste Big4. Das Überstundenmodell bedarf einer Aufbesserung aber generell sehe ich EY in den nächsten 5 Jahren auf Platz 1 in Deutschland. Mein Tipp: Mach überall ein Vorstellungsgespräch und schau dir mal die Stimmung an, da jede Big4 anders ist. Mit keiner Big4 (außer Deloitte) machst du eigentlich was falsch. Und das sagt ein Manager mit WP bei PWC ;)

Die Deutsche Bank hat jeden Monat einen Skandal, nachdem das ganze Unternehmen nur ein Luftschloss ist? Interessant.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.11.2020:

Also lieber Student:
Es kommt natürlich erstmal darauf an, was du Beruflich machen willst. Falls es Audit oder Tax sein soll, dann geh aufjedenfall zu den Big4. Die Sache mit Wirecard wird einfach von den Medien viel zu hoch gekocht und ausgenutzt. Hätte EY keine Verschwiegenheitserklärung wie ein Arzt, so hätten die sich auch schon längst gewehrt. Aber so ist das Gesetz nun mal. Kenne einige Partner bei EY und alle meinten, dass Sie vollkommen auf der sicheren Seite stehen. Also musst du Dir darum keine Sorgen machen. Solch ein Wirecard hat zB. die Deutsche Bank jeden Monat :D
Meiner Meinung und die vieler UN sowie Partner etc, ist EY derzeit die internationalste und revolutionärste Big4. Das Überstundenmodell bedarf einer Aufbesserung aber generell sehe ich EY in den nächsten 5 Jahren auf Platz 1 in Deutschland. Mein Tipp: Mach überall ein Vorstellungsgespräch und schau dir mal die Stimmung an, da jede Big4 anders ist. Mit keiner Big4 (außer Deloitte) machst du eigentlich was falsch. Und das sagt ein Manager mit WP bei PWC ;)

Warum macht man bei Deloitte etwas falsch?

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WiWi Gast

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Hier der Pwc Manager:
Das mit Deloitte war natürlich etwas reißerisch aber sehe Deloitte einfach vollkommen abgeschlagen von den anderen 3 Big4. Wer ins Audit will sollte zu pwc, ey oder kpmg gehen oder zu next10 (Geschmacksache). Deloitte entwickelt sich halt immer mehr zur UB und hat Audit technisch nicht mehr viel zu sagen.
Ich mag mein Team bei pwc sehr gerne und auch die benefits sind super. Dennoch sehe ich EY etwas überlegen mit Technik und Internationalität.
Und natürlich hat die DB nicht jeden Monat solch ein Wirecard, trotzdem tauchen doch jeden Monat negative Schlagzeilen über diese auf. Wer groß ist, der steht auch im Visier der Medien etc.

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WiWi Gast

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Sinnloses Bashing, du wirst über jede Big4 jemanden finden der dort was schlecht findet. Unterm Strich geben die sich alles nichts. Schwerpunkte sind etwas anders manchmal.

WiWi Gast schrieb am 18.11.2020:

Also lieber Student:
Es kommt natürlich erstmal darauf an, was du Beruflich machen willst. Falls es Audit oder Tax sein soll, dann geh aufjedenfall zu den Big4. Die Sache mit Wirecard wird einfach von den Medien viel zu hoch gekocht und ausgenutzt. Hätte EY keine Verschwiegenheitserklärung wie ein Arzt, so hätten die sich auch schon längst gewehrt. Aber so ist das Gesetz nun mal. Kenne einige Partner bei EY und alle meinten, dass Sie vollkommen auf der sicheren Seite stehen. Also musst du Dir darum keine Sorgen machen. Solch ein Wirecard hat zB. die Deutsche Bank jeden Monat :D
Meiner Meinung und die vieler UN sowie Partner etc, ist EY derzeit die internationalste und revolutionärste Big4. Das Überstundenmodell bedarf einer Aufbesserung aber generell sehe ich EY in den nächsten 5 Jahren auf Platz 1 in Deutschland. Mein Tipp: Mach überall ein Vorstellungsgespräch und schau dir mal die Stimmung an, da jede Big4 anders ist. Mit keiner Big4 (außer Deloitte) machst du eigentlich was falsch. Und das sagt ein Manager mit WP bei PWC ;)

Warum macht man bei Deloitte etwas falsch?

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WiWi Gast

Ernst & Young noch erstrebenswert?

WiWi Gast schrieb am 18.11.2020:

Also lieber Student:
Kenne einige Partner bei EY und alle meinten, dass Sie vollkommen auf der sicheren Seite stehen.
...

Wenn das der Wahrheit entsprechen sollte, sollten sich die Herrschaften schnellstmöglich zum Arzt begeben zur Begutachtung der Geschäftsfähigkeit und der Testierfähigkeit. Das kann nur ein Scherz sein.

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WiWi Gast

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Wie die meisten hier sagen:

Es macht absolut kein Unterschied bei welcher Big4 du anfängst. Bis Manager level (vllt. sogar Senior-Management) hat es kein Impact auf dein CV. Du lernst bei allen 4 das gleiche (minimale Abweichungen).
Ich selbst war bei EY bis anfang 2020 und bin dann zu KPMG gewechselt. Hat aber nichts mit dem Wirecard Skandal zu tun sondern Standortwechsel der mir Intern nicht gewährt wurde.

Ansonsten wäre ich bei EY geblieben.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.11.2020:

Also lieber Student:
Kenne einige Partner bei EY und alle meinten, dass Sie vollkommen auf der sicheren Seite stehen.
...

Wenn das der Wahrheit entsprechen sollte, sollten sich die Herrschaften schnellstmöglich zum Arzt begeben zur Begutachtung der Geschäftsfähigkeit und der Testierfähigkeit. Das kann nur ein Scherz sein.

Wieso denn das? Hast du dich jemals mit der Haftung eines WP und einem Testat auseinandergesetzt? Ein WP prüft ein UN auf wesentliche Fehldarstellung und bestätigt dann mit hinreichender Sicherheit deren Richtigkeit. Ein WP muss derzeit nicht forensisch prüfen oder einem UN betrügerische Handlungen vorweisen! Eine professionelle skeptische Grundhaltungen ist wichtig aber bei Wirecard wurden die einfach betrogen und belogen. Vielleicht wird dir es mal klar, wenn du in 2 Jahren eine Doku darüber auf Netflix siehst ;) so eine Betrügerische Handlung wie bei Wirecard gab es fast noch nie! Also sind die Partner bei EY auch rechtlich raus

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WiWi Gast

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Bzgl. Deloitte im Audit kommt es auf die Bereiche an wenn man mal schaut im FSI sind sie recht stark und haben da auch schon ein paar große Banken, wo sie wirklich nicht stark sind ist DAX, wobei man hier auch sagen muss, dass sie in Dt. da das in der Vergangenheit so nie richtig hatten und die Frage ist machst du es wie EY und versuchst alles zu gewinnen (was man hört auch über den Preis). Meiner Meinung nach den "besten" Ansatz im Audit hat aber PWC

WiWi Gast schrieb am 18.11.2020:

Hier der Pwc Manager:
Das mit Deloitte war natürlich etwas reißerisch aber sehe Deloitte einfach vollkommen abgeschlagen von den anderen 3 Big4. Wer ins Audit will sollte zu pwc, ey oder kpmg gehen oder zu next10 (Geschmacksache). Deloitte entwickelt sich halt immer mehr zur UB und hat Audit technisch nicht mehr viel zu sagen.
Ich mag mein Team bei pwc sehr gerne und auch die benefits sind super. Dennoch sehe ich EY etwas überlegen mit Technik und Internationalität.
Und natürlich hat die DB nicht jeden Monat solch ein Wirecard, trotzdem tauchen doch jeden Monat negative Schlagzeilen über diese auf. Wer groß ist, der steht auch im Visier der Medien etc.

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WiWi Gast

Ernst & Young noch erstrebenswert?

WiWi Gast schrieb am 18.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 18.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 18.11.2020:

Also lieber Student:
Kenne einige Partner bei EY und alle meinten, dass Sie vollkommen auf der sicheren Seite stehen.
...

Wenn das der Wahrheit entsprechen sollte, sollten sich die Herrschaften schnellstmöglich zum Arzt begeben zur Begutachtung der Geschäftsfähigkeit und der Testierfähigkeit. Das kann nur ein Scherz sein.
Wieso denn das? Hast du dich jemals mit der Haftung eines WP und einem Testat auseinandergesetzt? Ein WP prüft ein UN auf wesentliche Fehldarstellung und bestätigt dann mit hinreichender Sicherheit deren Richtigkeit. Ein WP muss derzeit nicht forensisch prüfen oder einem UN betrügerische Handlungen vorweisen! Eine professionelle skeptische Grundhaltungen ist wichtig aber bei Wirecard wurden die einfach betrogen und belogen. Vielleicht wird dir es mal klar, wenn du in 2 Jahren eine Doku darüber auf Netflix siehst ;) so eine Betrügerische Handlung wie bei Wirecard gab es fast noch nie! Also sind die Partner bei EY auch rechtlich raus

Das Problem für EY ist aber, dass sie das absolute Mindestmaß an Sorgfalt bewusst verletzt haben.
Das bedeutet, dass es hier um eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung handelt und Schadensersatzzahlungen in Milliardenhöhe wären für die deutsche EY-Gesellschaft existenzgefährdend.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.11.2020:

Also lieber Student:
Kenne einige Partner bei EY und alle meinten, dass Sie vollkommen auf der sicheren Seite stehen.
...

Wenn das der Wahrheit entsprechen sollte, sollten sich die Herrschaften schnellstmöglich zum Arzt begeben zur Begutachtung der Geschäftsfähigkeit und der Testierfähigkeit. Das kann nur ein Scherz sein.
Wieso denn das? Hast du dich jemals mit der Haftung eines WP und einem Testat auseinandergesetzt? Ein WP prüft ein UN auf wesentliche Fehldarstellung und bestätigt dann mit hinreichender Sicherheit deren Richtigkeit. Ein WP muss derzeit nicht forensisch prüfen oder einem UN betrügerische Handlungen vorweisen! Eine professionelle skeptische Grundhaltungen ist wichtig aber bei Wirecard wurden die einfach betrogen und belogen. Vielleicht wird dir es mal klar, wenn du in 2 Jahren eine Doku darüber auf Netflix siehst ;) so eine Betrügerische Handlung wie bei Wirecard gab es fast noch nie! Also sind die Partner bei EY auch rechtlich raus

Das Problem für EY ist aber, dass sie das absolute Mindestmaß an Sorgfalt bewusst verletzt haben.
Das bedeutet, dass es hier um eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung handelt und Schadensersatzzahlungen in Milliardenhöhe wären für die deutsche EY-Gesellschaft existenzgefährdend.

Wie und wieso haben die denn das absolute Mindestmaß an Sorgfalt bewusst verletzt? Du unterstellt gerade EY, dass diese Absichtlich über die Jahre einfach weggeschaut haben. Betrügerische Handlungen aufzudecken, ist nicht die Aufgabe eines Testats nur btw...;) Hast du jemals den Prüfungsbericht von Wirecard gelesen? Ich denke nicht

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WiWi Gast

Ernst & Young noch erstrebenswert?

Du stellst hier gerade Behauptungen auf ohne jegliche Beweise und wahrscheinlich auch ohne jegliche Ahnung von den gesetzlichen Anforderungen an den Abschlussprüfer. Das was du hier von dir gibts ist hart an der Grenze zur Verleumdung - und ich arbeite bei einem Konkurrenten von EY.

Das Problem für EY ist aber, dass sie das absolute Mindestmaß an Sorgfalt bewusst verletzt haben.
Das bedeutet, dass es hier um eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung handelt und Schadensersatzzahlungen in Milliardenhöhe wären für die deutsche EY-Gesellschaft existenzgefährdend.

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WiWi Gast

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Das werden Gerichtsverfahren entscheiden wer tatsächlich wie Schuld hat, nur die Behauptung so wie sie getätigt wurde ist eine reine dumme Behauptung.
Abgesehen davon wenn man den KPMG Bericht liest hat auch KPMG nirgends einen Beweis gefunden, dass die entsprechenden Salden nicht vorhanden waren, aber halt auch keinen Beweis das sie vorhanden waren.

Und bei allem was man im Nachgang gelesen hat mit gefakten Bankfilialen, Schauspielern.... muss man auch sagen, ein WP gelangt mit seinem Instrumentarium das er nach aktueller Gesetzeslage hat da an die Grenzen.

Der KMPG-Sonderprüfungsbericht ist doch einsehbar.
Wenn nicht einmal Kontoauszüge noch Saldenbestätigungen zu den besagten Positionen vorhanden sind, fragt man sich zwangsläufig, ob man hier noch von Fahrlässigkeit sprechen kann.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.11.2020:

Das werden Gerichtsverfahren entscheiden wer tatsächlich wie Schuld hat, nur die Behauptung so wie sie getätigt wurde ist eine reine dumme Behauptung.
Abgesehen davon wenn man den KPMG Bericht liest hat auch KPMG nirgends einen Beweis gefunden, dass die entsprechenden Salden nicht vorhanden waren, aber halt auch keinen Beweis das sie vorhanden waren.

Und bei allem was man im Nachgang gelesen hat mit gefakten Bankfilialen, Schauspielern.... muss man auch sagen, ein WP gelangt mit seinem Instrumentarium das er nach aktueller Gesetzeslage hat da an die Grenzen.

Der KMPG-Sonderprüfungsbericht ist doch einsehbar.
Wenn nicht einmal Kontoauszüge noch Saldenbestätigungen zu den besagten Positionen vorhanden sind, fragt man sich zwangsläufig, ob man hier noch von Fahrlässigkeit sprechen kann.

KMPG hat in dem Sonderprüfungsbericht gesagt, dass nicht einmal Kontoauszüge noch Saldenbestätigungen zu den besagten Positionen vorhanden waren. Also was genau hat EY eigentlich geprüft?
Und was daran eine "dumme" Behauptung sein soll, ist mir schleierhaft. Das sind Fakten und nicht einmal EY hat sie bisher bestritten.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.11.2020:

Das Problem für EY ist aber, dass sie das absolute Mindestmaß an Sorgfalt bewusst verletzt haben.
Das bedeutet, dass es hier um eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung handelt und Schadensersatzzahlungen in Milliardenhöhe wären für die deutsche EY-Gesellschaft existenzgefährdend.

Wirtschaftsprüfer haften bei AGs nur bis max. 4 Mio - das können die locker verkraften.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.11.2020:

Du stellst hier gerade Behauptungen auf ohne jegliche Beweise und wahrscheinlich auch ohne jegliche Ahnung von den gesetzlichen Anforderungen an den Abschlussprüfer. Das was du hier von dir gibts ist hart an der Grenze zur Verleumdung - und ich arbeite bei einem Konkurrenten von EY.

Das Problem für EY ist aber, dass sie das absolute Mindestmaß an Sorgfalt bewusst verletzt haben.
Das bedeutet, dass es hier um eine vorsätzliche sittenwidrige Schädigung handelt und Schadensersatzzahlungen in Milliardenhöhe wären für die deutsche EY-Gesellschaft existenzgefährdend.

Der KMPG-Sonderprüfungsbericht ist doch einsehbar.
Wenn nicht einmal Kontoauszüge noch Saldenbestätigungen zu den besagten Positionen vorhanden sind, fragt man sich zwangsläufig, ob man hier noch von Fahrlässigkeit sprechen kann.

Man muss das Ganze nur oberflächlich verfolgt haben und man weiß, dass von Mitarbeitern asiatischer Banken gefälschte Kontenbelege erstellt und vorgelegt wurden.

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WiWi Gast

Ernst & Young noch erstrebenswert?

WiWi Gast schrieb am 18.11.2020:

Das werden Gerichtsverfahren entscheiden wer tatsächlich wie Schuld hat, nur die Behauptung so wie sie getätigt wurde ist eine reine dumme Behauptung.
Abgesehen davon wenn man den KPMG Bericht liest hat auch KPMG nirgends einen Beweis gefunden, dass die entsprechenden Salden nicht vorhanden waren, aber halt auch keinen Beweis das sie vorhanden waren.

Und bei allem was man im Nachgang gelesen hat mit gefakten Bankfilialen, Schauspielern.... muss man auch sagen, ein WP gelangt mit seinem Instrumentarium das er nach aktueller Gesetzeslage hat da an die Grenzen.

Der KMPG-Sonderprüfungsbericht ist doch einsehbar.
Wenn nicht einmal Kontoauszüge noch Saldenbestätigungen zu den besagten Positionen vorhanden sind, fragt man sich zwangsläufig, ob man hier noch von Fahrlässigkeit sprechen kann.

KPMG hat ja auch nicht testiert, dass die Salden mit hinreichender Sicherheit existieren. Was spricht gegen Testüberweisung? Dann kann man sich auch den Flug dorthin sparen ;)

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WiWi Gast

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Da es sich um Treuhandvermögen gehandelt haben soll darfst / kannst du das gar nicht veranlassen, abgesehen davon kann der WP als Abschlussprüfer sowas aktuell nicht verlangen - hier trifft wieder Wunschdenken mancher auf die Realität.

WiWi Gast schrieb am 19.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 18.11.2020:

Das werden Gerichtsverfahren entscheiden wer tatsächlich wie Schuld hat, nur die Behauptung so wie sie getätigt wurde ist eine reine dumme Behauptung.
Abgesehen davon wenn man den KPMG Bericht liest hat auch KPMG nirgends einen Beweis gefunden, dass die entsprechenden Salden nicht vorhanden waren, aber halt auch keinen Beweis das sie vorhanden waren.

Und bei allem was man im Nachgang gelesen hat mit gefakten Bankfilialen, Schauspielern.... muss man auch sagen, ein WP gelangt mit seinem Instrumentarium das er nach aktueller Gesetzeslage hat da an die Grenzen.

Der KMPG-Sonderprüfungsbericht ist doch einsehbar.
Wenn nicht einmal Kontoauszüge noch Saldenbestätigungen zu den besagten Positionen vorhanden sind, fragt man sich zwangsläufig, ob man hier noch von Fahrlässigkeit sprechen kann.

KPMG hat ja auch nicht testiert, dass die Salden mit hinreichender Sicherheit existieren. Was spricht gegen Testüberweisung? Dann kann man sich auch den Flug dorthin sparen ;)

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WiWi Gast

Ernst & Young noch erstrebenswert?

Eben, KPMG hat bei einm forensischen Auftrag (deutlich andere Möglichkeiten als als Abschlussprüfer) eben auch nicht die "smoking gun" gefunden was tendenziell eher dafür spricht das auch EY es verdammt schwer hatte was zu finden. Das mit den Überweisungen wird nicht funktionieren, da Treuhandvermögen das dürfte ausgesclossen sein.

KPMG hat ja auch nicht testiert, dass die Salden mit hinreichender Sicherheit existieren. Was spricht gegen Testüberweisung? Dann kann man sich auch den Flug dorthin sparen ;)

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WiWi Gast

Ernst & Young noch erstrebenswert?

Jedem der mal in der Wirtschaftsprüfung gearbeitet hat, dürfte klar sein wie so etwas zu Stande kommt.

Die vom HGB und IDW vorgeschriebenen Prüfungsstandards sind in keinster Weise darauf ausgelegt, ein Betrug in diesem Ausmaß aufzudecken.

Die Prüfer prüfen streng nach Schema. Das Schema war Wirecard bekannt und so konnte man mit Hilfe von gefälschten Dokumenten und eigens engagierten Schauspielern (!) alle erforderlichen Nachweise erbringen.

Eine forensische Untersuchung der Vorgänge ist Aufgabe der Ermittlungsbehörden. Wenn man dann liest, dass Bafin-Mitarbeiter mit Wirecard-Wertpapieren handeln, muss man sich doch fragen, wer hier wirklich eine Schuld trägt.

EY wird hier kein Verschulden nachzuweisen sein und auch innerhalb der Branche wird der Name EY kaum Schaden nehmen.

Am Stammtisch sieht das anders aus. Da gilt natürlich EY und die komplette WP-Branche als kriminell und inkompetent.

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WiWi Gast

Ernst & Young noch erstrebenswert?

Um auf den TE zurückzukommen:
Ja, EY ist erstrebenswert und wenn du dort eine Stelle bekommst, kannst du dich auch glücklich schätzen ;)

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WiWi Gast

Ernst & Young noch erstrebenswert?

Um auf den TE zurückzukommen:
Ja, EY ist erstrebenswert und wenn du dort eine Stelle bekommst, kannst du dich auch glücklich schätzen ;)

Absolut Richtig! Es ist völlig egal zu welcher Big4 du gehst. Der alles entscheidende Punkt, der den Unterschied ausmachen wird ist dein Team!!! Und, dass kann keiner pauschal sagen. Wenn dein Manager und Kollegen gut sind und dich fördern kannst du bei allen viel lernen.

Und dieses "noch erstrebenswert": in einiger Zeit wird kein Hahn mehr nach dem Wirecard Skandal krähen. Das ist schneller vergessen als du denkst. Auch KPMG hatte vor Jahren einmal große Skandale. Und es sagt heute auch keiner mehr es sei nicht mehr erstrebenswert bei VW oder Siemens zu arbeiten nur weil es dort mal einen großen Skandal gab.

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Ceterum censeo

Ernst & Young noch erstrebenswert?

WiWi Gast schrieb am 18.11.2020:

KMPG hat in dem Sonderprüfungsbericht gesagt, dass nicht einmal Kontoauszüge noch Saldenbestätigungen zu den besagten Positionen vorhanden waren. Also was genau hat EY eigentlich geprüft?
Und was daran eine "dumme" Behauptung sein soll, ist mir schleierhaft. Das sind Fakten und nicht einmal EY hat sie bisher bestritten.

Hierbei gebe ich zu bedenken, dass EY sich zu dem gesamten Sachverhalt nicht äußert, weil sie es nicht dürfen. Der Abschlussprüfer unterliegt auch hier der Pflicht zur Verschwiegenheit (was jedoch aktuell kontrovers diskutiert wird).
Was jedoch "Fakten" sind, was Behauptungen und welche Schuld EY trägt, ist nunmehr die zuvorderst Aufgabe der Judikative und nicht des virtuellen Stammtisches.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Ernst & Young noch erstrebenswert?

Jab nur leider scheint auch hier ein gewisses Stammtischbashing einzugzuhalten und leider äußern sich wie im von dir zitierten Vorpost auch viele ohne Ahnung in bester Stammtischmanier.

Hierbei gebe ich zu bedenken, dass EY sich zu dem gesamten Sachverhalt nicht äußert, weil sie es nicht dürfen. Der Abschlussprüfer unterliegt auch hier der Pflicht zur Verschwiegenheit (was jedoch aktuell kontrovers diskutiert wird).
Was jedoch "Fakten" sind, was Behauptungen und welche Schuld EY trägt, ist nunmehr die zuvorderst Aufgabe der Judikative und nicht des virtuellen Stammtisches.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Ernst & Young noch erstrebenswert?

Laut T-online ist der Betrug endgültig aufgeflogen, als Wirecard keine Probeüberweisungen durchführen konnte. Anscheinend sind solche Prüfungshandlungen ja doch möglich :) hätte man vllt ja auch früher drauf kommen, da braucht es auch keine Forensiker für (zumal es ja schon länger Verdachtsmomente gab). Davon abgesehen handelt es sich bei diesem Forum nicht um ein Gericht, die Einschätzung der User ist kein Urteil mit strafrechtlichen Konsequenzen. Da brauche ich nicht auf Judikative zu warten, um mir ein Bild zu bilden (das ja durchaus korrigiert werden kann). Genauso wenig brauche ich den Strafprozess gegen Marsialek abwarten, um zu sagen, dass er betrogen hat.

„Zudem verlangten die Wirtschaftsprüfer Probeüberweisungen über mehrere Hundert Millionen Euro, um die Existenz der Milliardensumme belegen zu können. Als Wirecard diese nicht liefern konnte, verweigerte EY das Testat – die Misere nahm ihren Lauf.“

antworten
Kaitlynn

Ernst & Young noch erstrebenswert?

Wow! Das ist schön zu hören. Nur noch ein bisschen mehr und Sie sind endlich fertig~ Ja, die Besteuerung ist eine gute Sache. Man kann sie in verschiedenen Bereichen einsetzen. Es kann auch hilfreich sein, wenn es um Ihre persönlichen Agenden wie den Kauf eines neuen Hauses und dergleichen geht. Nun, es hängt davon ab, ob es noch in Ihrem Bereich liegt.

antworten
WiWi Gast

Ernst & Young noch erstrebenswert?

Kann jemand was zum Einstiegsgehalt sagen - Consulting ?

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Warum sind Praktika sinnvoll?

Praktikum - Zwei Rolltreppen in einem Flughafengebäude.

Ein Praktikum dient zum Erwerb erster Berufserfahrungen. Daher legen die Unternehmen viel Wert auf vorzeigbare Praktika. Warum hat der Bewerber dieses Praktikum gemacht? Welche Erfahrungen konnte er während der Praktikumszeit sammeln? Praktika helfen den Lebenslauf eine persönliche Note zu geben und Unternehmen erfahren, von welchen Fähigkeiten sie profitieren können.

Ausbeutung im Praktikum: Was hat der Mindestlohn geändert?

Ein Mann im grauen Pullover stützt sich auf einer Fensterbank ab und schaut nach draußen.

Der Mindestlohn soll geringfügige Arbeitnehmer entlasten, aber auch Praktikanten finanziell stärken. Doch wie sieht es in der Realität tatsächlich aus? Eine Studies des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zeigt, dass nach wie vor einige Praktikanten eine Praktikumsvergütung unter dem Mindestlohn erhalten. Manche Unternehmen werden sehr kreativ, um das Mindestlohngesetz umgehen zu können.

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Arbeitszeiten EY M&A

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 01.12.2020: Kann hier nur was zu EY FSO (Financial Services) sagen: Die haben in Eschborn zwei Teams, ein ...

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