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ImmobilienImmobilienpreise

Aktuelle Immobilienpreise

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 14.04.2024:

Sehe ich nicht so. Ein Erbe hat rein gar nichts zum Vermögensaufbau seiner Eltern beigetragen und das ist eine Tatsache.

Meine Ansicht: Erbe (zumindest liquide Mittel) sollte wie eine Einmalzahlung im Job besteuert werden. Das wäre zwar mir gegenüber, der für seine Sonderzahlung wenigstens noch eine Arbeitsleistung erbracht hat, immer noch nicht 100% gerecht, aber das wäre schonmal ein Schritt in die richtige Richtung.

So kommt es leider nur darauf an, in welche Familie man hineingeboren wird. Das (finanzielle) Glück hinsichtlich Erbe ist also allein abhängig vom Schicksal, wie beim Lottospielen sozusagen, man könnte es also durchaus auch als Familienlotterie bezeichnen.

Mit Fairness, Gerechtigkeit und Chancengleichheit hat das aktuelle leider nichts zu tun.

Ich kann den Punkt absolut nachvollziehen. Aber eine absolute Gerechtigkeit und Chancengleichheit wird es nicht geben. Als Kind eines Ärztepaares habe ich wahrscheinlich eine finanziell angenehmere Kindheit als ein Kind von Geringverdienern, auch ohne Erbschaft. In Deutschland aufzuwachsen hat man ebenso bessere Chancen als ein Kind welches in bspw. Somalia aufwächst. Alleine hier hat man schon in der wie du es nennst "Familienlotterie" ein gutes Los gezogen.

Es gibt wahrscheinlich unzählige Beispiele, wo es durch Glück und Schicksal zu Chancenungleichheit kommt. Wahrscheinlich wird der gleiche Job den du machst in der dritten Welt weit aus weniger entlohnt. Ist das fair?

Aber wir kommen hier jetzt langsam vom eigentlichen Thema komplett ab.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Und was erwartest du? Die sehr Reichen verlassen das Land, da man auch in der Schweiz oder Österreich schön leben kann. Die anderen versuchen ihr Vermögen unter Umgehung der Steuer weiter zu geben, z.B. mittels Gold. Wo das nicht klappt, wird das Vermögen größtenteils gemeinnützigen Einrichtungen hinterlassen, da man lieber für die Rettung von Straßenhunden in Rumänien spendet als Steuern zahlt.

Falls die Steuereinnahmen doch reichen sollten, um die Einkommenssteuer massiv zu senken, dann wird es sehr schnell Rufe nach Umverteilung geben, da hohe Einkommen überproportional davon profitieren (siehe Soli). So etwas wie eine Steuer auf hohe Einkommen zur Finanzierung von Kindergrundsicherung, Energiewende, Infrastruktur etc. wäre sehr populär.

Zusätzlich sinkt die Sparleistung für die Altersvorsorge und die Einstellung nimmt zu, dass man lieber jetzt gut lebt und später greift notfalls die Stütze. Was soll man auch groß sparen, wenn selbst der eigene Ehepartner nicht davon profitieren kann und beim Erbschaftsfall wahrscheinblich die eigengenutzte Immobilie verkaufen muss? Dann lieber jetzt prassen und später muss jemand anderes für einen sorgen. Genug Potential für Steuererhöhungen ist ja da.

Außerdem gibt es wunderbare Investitionsmöglichkeiten für alle, die nie deutsche Erbschaftssteuer zahlen müssen, also vor allem ausländische Investoren und Investmentgesellschaften. Die können dann alles aufkaufen, was wegen der Erbschaftssteuer verkauft werden muss. Und was könnte da schon schief gehen.

Das wäre tatsächlich ein interessantes Experiment, wenn man das mal für 5 Jahre umsetzen könnte.

Wäre besser wir hätten 100% Steuer auf Erbe und Schenkung und 0 % auf Arbeit.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wie kommst Du zu einer so pauschalen Aussage?
Es hat in 2023 immer noch regional einige Marktsegmente gegeben, die weiter im Preis gestiegen sind.

WiWi Gast schrieb am 10.04.2024:

Die Themen sind doch in Summe relativ einfach:

  1. Trotz totem Neubau sinken die Immobilienpreise, weil die realen Raten trotz 1-Prozent-Tilgungen doppelt so hoch sind wie vor Zinserhöhung bei 2-Prozent-Tilgungen... Das ist ohne irgendeine lokale Ausnahme Fakt.

  2. Warum schmeißen wir hier beim Erbe so viel durcheinander? Es gibt Erbe und Erbe... Wenn ich "nur" ein Millionen-Vermögen habe und nur im Ansatz clever bin, kriege ich das selbst mit einem Kind steuerfrei vererbt: Jeder Elternteil darf alle 10 Jahre nämlich 400.000 steuerfrei verschenken, also meinetwegen nach 30 Jahren (zu Beginn und zum Ende und nach 10 und 20 Jahren) in Summe 4*800.000 also 3,2 Mio. Mit drei Kindern bringe ich also ein Vermögen von fast 10 Mio. in 30 Jahren steuerfrei an meine Nachkommen verschenkt...

Wenn ich dann noch mit Gegenständen hantiere und die Kinder und Enkel wertstabile Dinge wie eine PP Nautilus, Kunstgegenstände wie Gemälde oder Bronzen oder die Krügerrand-Sammlung "erben" ist jedes Finanzamt in Deutschland raus, weil es keine Vermögensübersicht gibt. Bei Immobilien ist es dasselbe: Unsere Eltern haben uns schon vor fast zehn Jahren unser Elternhaus in Ingolstadt (Wert damals etwa 1 Mio.) geschenkt. Nießbrauch war eingetragen und damit war das Haus (meine Eltern waren damals 50 Jahre alt) verhältnismäßig günstiger...

Erst wenn es um Firmen- oder höchstwertige Immobilien geht, wird es problematisch, aber wer hier ist denn wirklich davon betroffen?

Wer als Familie mit einem Vermögen von weniger als 10 Mio. ernsthaft in die Bredouille gerät, Erbschaftssteuer zu bezahlen, der hat es nicht anders verdient.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wieso fallen immer alle so stark in ein Extrem bei dem Thema Erbe? Die Rede von alles weg nehmen etc., ist ja wirklich Unsinn.

Man kann allerdings häufig sehen, dass man benachteiligt wird, wenn man sein Geld noch erwirtschaften muss. Viele Hilfen sind in erster Linie ans Einkommen gebunden, Vermögen/Erbe unerheblich. Zb. Baumförderungen sind oft so absurd begrenzt, dass da eigentlich nur Erben in Frage kommen. Etwas fairer wäre wünschenswert, und nicht nur in ein Richtung. Auch gesellschaftlich habe ich den Eindruck, bist du verachtet, wenn du 100k verdienst, wohingegen es dem Erben gegönnt wird.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

eine Chancengleichheit sowei wie möglich zu schaffen setzt doch wo anders an.

  • Bildung verbessern und damit ist nicht gemeint einfach wie bisher die Standards runter drehen das jeder das Abitur und ein Bachelor Studium schafft - Qualität muss rauf und es muss wieder Leistung gefordert werden (allein die Ergebnisse der PISA Studien sollten ein Alarmsignal sein,
  • wieder mehr auf Leistung und Eigenverantwortung setzen und versuchen die Leute (wenn sie gesundheitlich können) in Arbeit zu bringen (dort kann man ja beim Einstieg auch finanziell unterstützen)
  • Rahmenbedingungen schaffen, dass es für Investoren wieder sinnvoll ist günstigen Wohnraum zu schaffen bzw. die Instrumente zum Kauf von eigenem Eigentum wieder verbessern
  • rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen schaffen, die es erlauben gut bezahlte Arbeitsplätze zu schaffen (aktuell ist es so, dass z.B. die Schweiz sogar als Produktionsstandort attraktiver ist als Deutschland)

Bei einer wachsenden Wirtschaft hab ich automatisch mehr Chancen,

WiWi Gast schrieb am 15.04.2024:

Sehe ich nicht so. Ein Erbe hat rein gar nichts zum Vermögensaufbau seiner Eltern beigetragen und das ist eine Tatsache.

Meine Ansicht: Erbe (zumindest liquide Mittel) sollte wie eine Einmalzahlung im Job besteuert werden. Das wäre zwar mir gegenüber, der für seine Sonderzahlung wenigstens noch eine Arbeitsleistung erbracht hat, immer noch nicht 100% gerecht, aber das wäre schonmal ein Schritt in die richtige Richtung.

So kommt es leider nur darauf an, in welche Familie man hineingeboren wird. Das (finanzielle) Glück hinsichtlich Erbe ist also allein abhängig vom Schicksal, wie beim Lottospielen sozusagen, man könnte es also durchaus auch als Familienlotterie bezeichnen.

Mit Fairness, Gerechtigkeit und Chancengleichheit hat das aktuelle leider nichts zu tun.

Ich kann den Punkt absolut nachvollziehen. Aber eine absolute Gerechtigkeit und Chancengleichheit wird es nicht geben. Als Kind eines Ärztepaares habe ich wahrscheinlich eine finanziell angenehmere Kindheit als ein Kind von Geringverdienern, auch ohne Erbschaft. In Deutschland aufzuwachsen hat man ebenso bessere Chancen als ein Kind welches in bspw. Somalia aufwächst. Alleine hier hat man schon in der wie du es nennst "Familienlotterie" ein gutes Los gezogen.

Es gibt wahrscheinlich unzählige Beispiele, wo es durch Glück und Schicksal zu Chancenungleichheit kommt. Wahrscheinlich wird der gleiche Job den du machst in der dritten Welt weit aus weniger entlohnt. Ist das fair?

Aber wir kommen hier jetzt langsam vom eigentlichen Thema komplett ab.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Du kannst halt mit der Erbdiskussion wunderbar einfach Neid schüren und von deinem eigenen Versagen wunderbar ablenken (sieht man wunderbar bei der Politik - siehe die Politiker der SPD, Grüne, Linke) und für viele ist es halt psychologisch auch einfacher zu sagen ich kann mir keine Immobilie leisten weil ja der böse Erbe mehr hat und mir alles wegnimmt / bekommt als sich selbst zu hinterfragen.

Das mit den Einkommen stimmt, ist aber zum Schluss eine ähnliche Diskussion, die hohen Einkommen sind halt in der Regel mit Berufen / Tätigkeiten verbunden die eine aufwendige Ausbildung verlangen und auch mit Druck und Veranwtortung verbunden sind was viele aber nicht sehen wollen.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2024:

Wieso fallen immer alle so stark in ein Extrem bei dem Thema Erbe? Die Rede von alles weg nehmen etc., ist ja wirklich Unsinn.

Man kann allerdings häufig sehen, dass man benachteiligt wird, wenn man sein Geld noch erwirtschaften muss. Viele Hilfen sind in erster Linie ans Einkommen gebunden, Vermögen/Erbe unerheblich. Zb. Baumförderungen sind oft so absurd begrenzt, dass da eigentlich nur Erben in Frage kommen. Etwas fairer wäre wünschenswert, und nicht nur in ein Richtung. Auch gesellschaftlich habe ich den Eindruck, bist du verachtet, wenn du 100k verdienst, wohingegen es dem Erben gegönnt wird.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 15.04.2024:

Wieso fallen immer alle so stark in ein Extrem bei dem Thema Erbe? Die Rede von alles weg nehmen etc., ist ja wirklich Unsinn.

In dem Post direkt über deinem wird es gefordert. Sowas wird gefordert und ich habe keine Ahnung, warum das leugnen willst.

Man kann allerdings häufig sehen, dass man benachteiligt wird, wenn man sein Geld noch erwirtschaften muss. Viele Hilfen sind in erster Linie ans Einkommen gebunden, Vermögen/Erbe unerheblich. Zb. Baumförderungen sind oft so absurd begrenzt, dass da eigentlich nur Erben in Frage kommen. Etwas fairer wäre wünschenswert, und nicht nur in ein Richtung. Auch gesellschaftlich habe ich den Eindruck, bist du verachtet, wenn du 100k verdienst, wohingegen es dem Erben gegönnt wird.

In diesem Thread findest du wahrscheinlich tausend mal mehr Posts, in denen Erben angegriffen werden als Leute mit 100k Gehalt. Wenn Erben gegönnt würde, wären nicht gerade in der xten Wiederholung eines Erben Bashings.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Vielleicht nochmal zurück zu den aktuellen Immobilienpreisen. Mein (ganz subjektiver) Eindruck bei mir in der Gegend ist, dass ganz viele Objekte zu den ausgerufenen Preisen weiterhin nicht verkauft werden. Die potentiellen Käufer wollen (bzw. können!) zu diesen Preisen nicht kaufen, die Verkäufer wollen eigentlich nicht weiter runtergehen. Sieht erstmal nach einem Patt aus. Zudem scheinen die Bauzinsen ja vorerst nicht weiter zu fallen, sondern haben sich stabilisiert/eingependelt. Da sehe ich in absehbarer Zeit wenige Impulse, die zu steigenden Immobilienpreisen führen könnten. Stellt sich also nur noch die Frage, ob die Immobilienpreise kurzfristig weiterhin stabil bleiben (ggf. mit kleineren Ausschlägen nach oben oder unten) oder noch einmal kräftig fallen werden. Was denkt Ihr?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 15.04.2024:

Sehe ich nicht so. Ein Erbe hat rein gar nichts zum Vermögensaufbau seiner Eltern beigetragen und das ist eine Tatsache.

Entweder hast Du keine Kinder oder Deine Kinder sind noch sehr jung. Andernfalls würdest Du nicht auf die absurde Idee kommen, dass man nichts zum Vermögensaufbau seiner Eltern beitragen kann. Man kann zumindest erheblich zum vorzeitigen Vermögensabbau seiner Eltern beitragen in dem man ihnen nicht Übergebühr auf der Tasche hängt. Dies zu unterlassen, ist der Beitrag bzw. die Leistung, die man als Erbender zum Erbe beitragen kann.

This.
Ich war letztens in einem italienischen Restaurant. Die hatten Probleme genug Mitarbeiter zu finden. Aber das Restaurant war komplett voll. Kein Problem, weil die ganze Familie mit 4 mittelalten Kindern mitgearbeitet hat. Ohne die Mithilfe wäre das Restaurant nicht gegangen...

Bei mir: Musste auch selber immer auf den Baustellen von meinen Eltern mitarbeiten. Außerdem hatten die Eltern wenig Zeit, weil selber gearbeitet...
Dementsprechend leisten Kinder sehr wohl etwas für ein mögliches Erbe!

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WiWi Gast

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Zwei Punkte sollte alle jungen Idealisten lernen:

  1. Der Staat hat genug Geld.

  2. Der Staat hat nie genug Geld.
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WiWi Gast

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Mag es geben die Beispiele. Aber These: die Kinder aus besserem Haus arbeiten weniger mit als diejenigen aus ärmeren Verhältnissen. Ist viel Erziehungssache und da hat ein Kind erstmal wenig Einfluss drauf. Erst wenn man dann mal langsam auszieht, weitet sich ja der Horizont.

WiWi Gast schrieb am 15.04.2024:

Sehe ich nicht so. Ein Erbe hat rein gar nichts zum Vermögensaufbau seiner Eltern beigetragen und das ist eine Tatsache.

Entweder hast Du keine Kinder oder Deine Kinder sind noch sehr jung. Andernfalls würdest Du nicht auf die absurde Idee kommen, dass man nichts zum Vermögensaufbau seiner Eltern beitragen kann. Man kann zumindest erheblich zum vorzeitigen Vermögensabbau seiner Eltern beitragen in dem man ihnen nicht Übergebühr auf der Tasche hängt. Dies zu unterlassen, ist der Beitrag bzw. die Leistung, die man als Erbender zum Erbe beitragen kann.

This.
Ich war letztens in einem italienischen Restaurant. Die hatten Probleme genug Mitarbeiter zu finden. Aber das Restaurant war komplett voll. Kein Problem, weil die ganze Familie mit 4 mittelalten Kindern mitgearbeitet hat. Ohne die Mithilfe wäre das Restaurant nicht gegangen...

Bei mir: Musste auch selber immer auf den Baustellen von meinen Eltern mitarbeiten. Außerdem hatten die Eltern wenig Zeit, weil selber gearbeitet...
Dementsprechend leisten Kinder sehr wohl etwas für ein mögliches Erbe!

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 15.04.2024:

Sehe ich nicht so. Ein Erbe hat rein gar nichts zum Vermögensaufbau seiner Eltern beigetragen und das ist eine Tatsache.

Es macht für Dich somit keinen Unterschied, ob in das irgendwann erbende Kind 100K oder 1 Mio geflossen sind? Das ist ja höchst interessant.

Hätte ich meinen Eltern doch mal rechtzeitig die Kohle aus der Tasche gesogen mit dem Argument: Das hat keinen Einfluss auf eure Finanzielle Situation / Vermögensbildung.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 15.04.2024:

Wieso fallen immer alle so stark in ein Extrem bei dem Thema Erbe? Die Rede von alles weg nehmen etc., ist ja wirklich Unsinn.

In dem Post direkt über deinem wird es gefordert. Sowas wird gefordert und ich habe keine Ahnung, warum das leugnen willst.

Man kann allerdings häufig sehen, dass man benachteiligt wird, wenn man sein Geld noch erwirtschaften muss. Viele Hilfen sind in erster Linie ans Einkommen gebunden, Vermögen/Erbe unerheblich. Zb. Baumförderungen sind oft so absurd begrenzt, dass da eigentlich nur Erben in Frage kommen. Etwas fairer wäre wünschenswert, und nicht nur in ein Richtung. Auch gesellschaftlich habe ich den Eindruck, bist du verachtet, wenn du 100k verdienst, wohingegen es dem Erben gegönnt wird.

In diesem Thread findest du wahrscheinlich tausend mal mehr Posts, in denen Erben angegriffen werden als Leute mit 100k Gehalt. Wenn Erben gegönnt würde, wären nicht gerade in der xten Wiederholung eines Erben Bashings.

Vollkommen richtig. Dazu kommt, dass man i.d.R. dann erbt, wenn die Immobilie längst abbezahlt ist. Bei mir ist der Erbfall eingetreten, nachdem bereits 2 Immobilien abbezahlt sind und die dritte zur Hälfte bezahlt ist. Mir wäre es lieber gewesen, wenn mein Erbe noch etwas später eingetreten wäre. Im übrigen habe ich das Erbe zu keiner Zeit in meinem Finanzplan berücksichtigt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Vermögensungleichheit ist in Deutschland schon sehr hoch. Und ich finde das unfair, da es einfach unterschiedliche Statbedingungen gibt. Ich habe mit Anfang 30 ein Mehrfamilienhaus in München geerbt. Wohne jetzt quasi mietfrei im Dachgeschoss und jeden Monat bleiben relativ viel Mieterträge übrig. Ich verdiene zwar auch über 100k in meinem normalen Job, aber die Einkünfte aus Vermietung sind trotzdem höher (netto).

Wenn ich mich nicht blöd anstelle oder durchdrehe werde ich das MFH durchbringen und die Vermögensverteilung wird so zementiert wie sie ist. Wie wollt ihr das aufholen und finanziell jemails zu mir aufschließen? Das ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Und ja, ich finde das nicht fair. Und nein, ich werden deswegen das MFH nicht verschenken oder spenden. Ich mag mein Leben und genieße was ich habe - wohlwissend das es nicht fair ist.

Ich denke, ich bin auch nur in meinen Job so "gut" weil ich eben auch die Freiheit habe, "nein" zu sagen. Ich kann den Job jederzeit wechseln, mache es aber nicht. Kaum einer weiß von meinem Hintergrund, aber ich denke schon, dass ich eine gewisse "entspannte" Grundhaltung ausstrahle. Vergleicht das mal mit jemanden, der sein Immobilie unter hoher Annuität abzahlen muss. Diese Person ist eher erpressbar. Und ich zahle übrigens auch noch eine weitere Wohnung ab, die ich vor 8 Jahren gekauft habe. Finanzierung war kein Problem. Habe seit den Kauf auch keinen Gedanken mehr daran verschwendet, das läuft einfach so durch. Vielleicht schaue ich jetzt auch mal nach einer weiteren Wohnung zum Kauf, falls die Preise sich etwas beruhigt haben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Die Vermögensungleichheit ist in Deutschland schon sehr hoch. Und ich finde das unfair, da es einfach unterschiedliche Statbedingungen gibt. Ich habe mit Anfang 30 ein Mehrfamilienhaus in München geerbt. Wohne jetzt quasi mietfrei im Dachgeschoss und jeden Monat bleiben relativ viel Mieterträge übrig. Ich verdiene zwar auch über 100k in meinem normalen Job, aber die Einkünfte aus Vermietung sind trotzdem höher (netto).

Wenn ich mich nicht blöd anstelle oder durchdrehe werde ich das MFH durchbringen und die Vermögensverteilung wird so zementiert wie sie ist. Wie wollt ihr das aufholen und finanziell jemails zu mir aufschließen? Das ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Und ja, ich finde das nicht fair. Und nein, ich werden deswegen das MFH nicht verschenken oder spenden. Ich mag mein Leben und genieße was ich habe - wohlwissend das es nicht fair ist.

Ich denke, ich bin auch nur in meinen Job so "gut" weil ich eben auch die Freiheit habe, "nein" zu sagen. Ich kann den Job jederzeit wechseln, mache es aber nicht. Kaum einer weiß von meinem Hintergrund, aber ich denke schon, dass ich eine gewisse "entspannte" Grundhaltung ausstrahle. Vergleicht das mal mit jemanden, der sein Immobilie unter hoher Annuität abzahlen muss. Diese Person ist eher erpressbar. Und ich zahle übrigens auch noch eine weitere Wohnung ab, die ich vor 8 Jahren gekauft habe. Finanzierung war kein Problem. Habe seit den Kauf auch keinen Gedanken mehr daran verschwendet, das läuft einfach so durch. Vielleicht schaue ich jetzt auch mal nach einer weiteren Wohnung zum Kauf, falls die Preise sich etwas beruhigt haben.

Danke für deine offenen Worte, ich finde deinen nüchtern sachlichen Blick und Umgang mit deiner privilegierten Situation vorbildlich. Meistens erlebt man von Personen, die in den Genuss entsprechender Schenkungen und/oder Erben kommen, eher die Ausweichstrategien in Richtung Neiddebatte usw.

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WiWi Gast

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"Aufschließen" und das gleiche Level erreichen muss ja niemand. Wenn das zum Standard wird, hätten wir Sozialismus in Reinform.

Es muss aber für jeden zumindest die Chance bestehen, selbst was aufzubauen. Genau das wird aber durch die hohen Abgaben auf das Gehalt immer schwieriger, während Sozialleistungen ständig weiter ausgebaut werden.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Die Vermögensungleichheit ist in Deutschland schon sehr hoch. Und ich finde das unfair, da es einfach unterschiedliche Statbedingungen gibt. Ich habe mit Anfang 30 ein Mehrfamilienhaus in München geerbt. Wohne jetzt quasi mietfrei im Dachgeschoss und jeden Monat bleiben relativ viel Mieterträge übrig. Ich verdiene zwar auch über 100k in meinem normalen Job, aber die Einkünfte aus Vermietung sind trotzdem höher (netto).

Wenn ich mich nicht blöd anstelle oder durchdrehe werde ich das MFH durchbringen und die Vermögensverteilung wird so zementiert wie sie ist. Wie wollt ihr das aufholen und finanziell jemails zu mir aufschließen? Das ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Und ja, ich finde das nicht fair. Und nein, ich werden deswegen das MFH nicht verschenken oder spenden. Ich mag mein Leben und genieße was ich habe - wohlwissend das es nicht fair ist.

Ich denke, ich bin auch nur in meinen Job so "gut" weil ich eben auch die Freiheit habe, "nein" zu sagen. Ich kann den Job jederzeit wechseln, mache es aber nicht. Kaum einer weiß von meinem Hintergrund, aber ich denke schon, dass ich eine gewisse "entspannte" Grundhaltung ausstrahle. Vergleicht das mal mit jemanden, der sein Immobilie unter hoher Annuität abzahlen muss. Diese Person ist eher erpressbar. Und ich zahle übrigens auch noch eine weitere Wohnung ab, die ich vor 8 Jahren gekauft habe. Finanzierung war kein Problem. Habe seit den Kauf auch keinen Gedanken mehr daran verschwendet, das läuft einfach so durch. Vielleicht schaue ich jetzt auch mal nach einer weiteren Wohnung zum Kauf, falls die Preise sich etwas beruhigt haben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Die VermögensUNGLEICHHEIT ist in Deutschland schon sehr hoch. Und ich finde das unfair, da es einfach unterschiedliche Startbedingungen gibt. Ich habe mit Anfang 30 ein Mehrfamilienhaus in München geerbt. Wohne jetzt quasi mietfrei im Dachgeschoss und jeden Monat bleiben relativ viel Mieterträge übrig. Ich verdiene zwar auch über 100k in meinem normalen Job, aber die Einkünfte aus Vermietung sind trotzdem höher (netto).

Wenn ich mich nicht blöd anstelle oder durchdrehe werde ich das MFH durchbringen und die Vermögensverteilung wird so zementiert wie sie ist. Wie wollt ihr das aufholen und finanziell jemails ZU MIR AUFSCHLIEßEN? Das ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Und ja, ich finde das NICHT FAIR. Und nein, ich werden deswegen das MFH nicht verschenken oder spenden. Ich mag mein Leben und genieße was ich habe - wohlwissend das es NICHT FAIR fair ist.

Ich denke, ich bin auch nur in meinen Job so "gut" weil ich eben auch die Freiheit habe, "nein" zu sagen. Ich kann den Job jederzeit wechseln, mache es aber nicht. Kaum einer weiß von meinem Hintergrund, aber ich denke schon, dass ich eine gewisse "entspannte" Grundhaltung ausstrahle. Vergleicht das mal mit jemanden, der sein Immobilie unter hoher Annuität abzahlen muss. Diese Person ist eher erpressbar. Und ich zahle übrigens auch noch eine weitere Wohnung ab, die ich vor 8 Jahren gekauft habe. Finanzierung war kein Problem. Habe seit den Kauf auch keinen Gedanken mehr daran verschwendet, das läuft einfach so durch. Vielleicht schaue ich jetzt auch mal nach einer weiteren Wohnung zum Kauf, falls die Preise sich etwas beruhigt haben.

Ich glaube, so eine Gedankenstruktur nennt man "Salonkommunist".
Jemand ist wohlhabend (ugs: reich).
Gleichzeitig pusht er oder sie das Narrativ der Unfairness. Und dass man auf der Seite der Armen steht.
Man will beides: Moralisch gut dastehen (durch den Narrativ) und wirtschaftlich gut dastehen. Google Suche "luxury beliefs rob henderson" oder nach Thomas Sowell, die erklären das sehr gut.

In vielen Fällen wird Mietshaus/Erbe/Vermögen vererbt, aber nicht der Charakter, der in der vorangegangenen Generation erst das für das Erwirtschaften und Ansparen ermöglicht hatte. Das wichtigere Erbe hast so jemand also nicht gesehen - das ist auch der Grund, warum meistens Vermögen nur 1-2 Generationen halten und dann konsumiert sind.

Apropros Vermögensungleichheit: Erstens, die ist in DE historisch immer weiter gesunken, vgl. Die Verteilung der Vermögen in Deutschland von 1895 bis 2018, Von THILO N. H. ALBERS, CHARLOTTE BARTELS UND MORITZ SCHULARICK.
Darin erkennt man, dass im Trend der letzten ca. 100 Jahre die obersten 1% damals noch 50% des Vermögens hatten und das immer weniger geworden ist, auf heute noch 25%. Zweitens: In den letzten 25 Jahren sind sowohl Top 10% als auch die "50-90%" deutlich gestiegen. Die Schere geht vor allem bei den "unteren 50%" der Vermögen auseinander. Aber das hängt auch mit dem Einkommen (und Arbeitslosigkeit, Einwanderung, Konsum und Inflation) zusammen. Wie soll jemand, der mit nur einem Rucksack nach Deutschland aus einem Kriegsgebiet einreist, signifikantes Vermögen haben? Nicht, erhöht es die Vermögensungleichheit.

Zusätzlich: Hätte die EZB nicht das Quantitative Easing (ugs: Druckerpresse) gemacht, wären erstens die großen Vermögen (Assets wie Aktien und Häuser) nicht so stark angewachsen. Zweitens wären die Preise nicht so stark gestiegen (Inflation, wie wohnen und essen) und hätten geringere Einkommen stärker belastet.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Die VermögensUNGLEICHHEIT ist in Deutschland schon sehr hoch. Und ich finde das unfair, da es einfach unterschiedliche Startbedingungen gibt. Ich habe mit Anfang 30 ein Mehrfamilienhaus in München geerbt. Wohne jetzt quasi mietfrei im Dachgeschoss und jeden Monat bleiben relativ viel Mieterträge übrig. Ich verdiene zwar auch über 100k in meinem normalen Job, aber die Einkünfte aus Vermietung sind trotzdem höher (netto).

Wenn ich mich nicht blöd anstelle oder durchdrehe werde ich das MFH durchbringen und die Vermögensverteilung wird so zementiert wie sie ist. Wie wollt ihr das aufholen und finanziell jemails ZU MIR AUFSCHLIEßEN? Das ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Und ja, ich finde das NICHT FAIR. Und nein, ich werden deswegen das MFH nicht verschenken oder spenden. Ich mag mein Leben und genieße was ich habe - wohlwissend das es NICHT FAIR fair ist.

Ich denke, ich bin auch nur in meinen Job so "gut" weil ich eben auch die Freiheit habe, "nein" zu sagen. Ich kann den Job jederzeit wechseln, mache es aber nicht. Kaum einer weiß von meinem Hintergrund, aber ich denke schon, dass ich eine gewisse "entspannte" Grundhaltung ausstrahle. Vergleicht das mal mit jemanden, der sein Immobilie unter hoher Annuität abzahlen muss. Diese Person ist eher erpressbar. Und ich zahle übrigens auch noch eine weitere Wohnung ab, die ich vor 8 Jahren gekauft habe. Finanzierung war kein Problem. Habe seit den Kauf auch keinen Gedanken mehr daran verschwendet, das läuft einfach so durch. Vielleicht schaue ich jetzt auch mal nach einer weiteren Wohnung zum Kauf, falls die Preise sich etwas beruhigt haben.

Ich glaube, so eine Gedankenstruktur nennt man "Salonkommunist".
Jemand ist wohlhabend (ugs: reich).
Gleichzeitig pusht er oder sie das Narrativ der Unfairness. Und dass man auf der Seite der Armen steht.

Man will beides: Moralisch gut dastehen (durch den Narrativ) und wirtschaftlich gut dastehen. Google Suche "luxury beliefs rob henderson" oder nach Thomas Sowell, die erklären das sehr gut.

In vielen Fällen wird Mietshaus/Erbe/Vermögen vererbt, aber nicht der Charakter, der in der vorangegangenen Generation erst das für das Erwirtschaften und Ansparen ermöglicht hatte. Das wichtigere Erbe hast so jemand also nicht gesehen - das ist auch der Grund, warum meistens Vermögen nur 1-2 Generationen halten und dann konsumiert sind.

Apropros Vermögensungleichheit: Erstens, die ist in DE historisch immer weiter gesunken, vgl. Die Verteilung der Vermögen in Deutschland von 1895 bis 2018, Von THILO N. H. ALBERS, CHARLOTTE BARTELS UND MORITZ SCHULARICK.
Darin erkennt man, dass im Trend der letzten ca. 100 Jahre die obersten 1% damals noch 50% des Vermögens hatten und das immer weniger geworden ist, auf heute noch 25%. Zweitens: In den letzten 25 Jahren sind sowohl Top 10% als auch die "50-90%" deutlich gestiegen. Die Schere geht vor allem bei den "unteren 50%" der Vermögen auseinander. Aber das hängt auch mit dem Einkommen (und Arbeitslosigkeit, Einwanderung, Konsum und Inflation) zusammen. Wie soll jemand, der mit nur einem Rucksack nach Deutschland aus einem Kriegsgebiet einreist, signifikantes Vermögen haben? Nicht, erhöht es die Vermögensungleichheit.

Zusätzlich: Hätte die EZB nicht das Quantitative Easing (ugs: Druckerpresse) gemacht, wären erstens die großen Vermögen (Assets wie Aktien und Häuser) nicht so stark angewachsen. Zweitens wären die Preise nicht so stark gestiegen (Inflation, wie wohnen und essen) und hätten geringere Einkommen stärker belastet.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 15.04.2024:

Wieso fallen immer alle so stark in ein Extrem bei dem Thema Erbe? Die Rede von alles weg nehmen etc., ist ja wirklich Unsinn.

In dem Post direkt über deinem wird es gefordert. Sowas wird gefordert und ich habe keine Ahnung, warum das leugnen willst.

Man kann allerdings häufig sehen, dass man benachteiligt wird, wenn man sein Geld noch erwirtschaften muss. Viele Hilfen sind in erster Linie ans Einkommen gebunden, Vermögen/Erbe unerheblich. Zb. Baumförderungen sind oft so absurd begrenzt, dass da eigentlich nur Erben in Frage kommen. Etwas fairer wäre wünschenswert, und nicht nur in ein Richtung. Auch gesellschaftlich habe ich den Eindruck, bist du verachtet, wenn du 100k verdienst, wohingegen es dem Erben gegönnt wird.

In diesem Thread findest du wahrscheinlich tausend mal mehr Posts, in denen Erben angegriffen werden als Leute mit 100k Gehalt. Wenn Erben gegönnt würde, wären nicht gerade in der xten Wiederholung eines Erben Bashings.

Vollkommen richtig. Dazu kommt, dass man i.d.R. dann erbt, wenn die Immobilie längst abbezahlt ist. Bei mir ist der Erbfall eingetreten, nachdem bereits 2 Immobilien abbezahlt sind und die dritte zur Hälfte bezahlt ist. Mir wäre es lieber gewesen, wenn mein Erbe noch etwas später eingetreten wäre. Im übrigen habe ich das Erbe zu keiner Zeit in meinem Finanzplan berücksichtigt.

Das ist eine Lüge!
Du hast ein erwartetes Erbe bereits dadurch berücksichtigt, weil du wusstest, dass du irgendwann einmal eine mittelgroße Summe in Aussicht hast und damit genau Eines für den Erwerb deiner Immobilie niemals gegolten hat, nämlich der Fakt dass sie dich immobil machen wird.

Genau das ist nämlich für all diejenigen ein Problem, die sich genau einmal in ihrem Leben aus eigener Arbeit eine einzige Immobilie leisten können und damit natürlicherweise immer in der falschen Größe bauen.

Wer hingegen weiß, dass er früher oder später Kapital für weitere Immobilien aus einem Erbe erhalten wird, der kann ganz anders an den Erwerb seiner ersten Immobilie gehen, weil er passgenau mal eine 2-Zimmer Wohnung, mal ein mehrstöckiges 6 Zimmer Haus mit 200m² und mal den ebenerdigen Bungalow mit 2,5 Zimmern kaufen kann.
Passgenau für die aktuelle Lebenssituation, am besten noch arbeitsplatznah.

Ich beispielsweise würde auch günstiger fahren, wenn ich mein Kapital nun nehmen würde und mir eine 2,5 ZKB Wohnung kaufen würde. Passt jetzt für mich und meine Gefährtin.
Geht aber nicht, weil in 3-4 Jahren auch mal eine Familie gegründet werden möchte.
Die Kaufnebenkosten machen es völlig unwirtschaftlich passgenau für die jetzige Lebenssituation zu kaufen, weil auf einen Zeitraum von 3-4 Jahren gesehen dann Mieten eben doch günstiger wäre.
Langfristig ist das Mieten aber natürlich trotzdem teurer, nur kann ich dem eben nicht ausweichen, weil ich nunmal kein Erbe in Aussicht habe, und daher das einzige Haus meines Lebens bereits so planen muss, dass es für spätere Eventualitäten hinreichend ist.
Folglich später und in weiten Teilen zu groß und der Lebenssituation sicher über lange Distanzen nicht angemessen.

Alleine das Wissen, dass du mal erben wirst, bzw. dass überhaupt jemand da ist, der dir auch zu Lebzeiten mal Finanzspritze geben könnte, hat dir also schon die Chance eingeräumt zu kaufen, selbst wenn der Erbfall oder der Unterstützungsfall gar nicht eingetreten ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wenn die Story so stimmt, dann sei froh und mache das beste daraus. Es geht hier nicht darum wie andere zu dir aufschließen können sondern ob und wie man den Wohlstand allgemein steigern kann, wozu auch Wohneigentum gehört.
Dazu braucht es aber verscheidene Massnahmen:

  1. Die geringe Wohneigentumsquote ist auch ein Produkt von hohen Baukosten wegen der Vorschriften, der hohen Erwerbsnebenkosten und dem hohen Mieterschutz. Das führt zu immer weniger Sanierung und Neubau bei weiter steigenden Mieten; d.h. hier muss überall angesetzt werden

  2. Geringe finanzielle Bildung und wenig Risiokofreude bei langem Anlagehorizont; es liegen Billionen von Euros unverzinst auf Giro und Tagesgeldkonten und verlieren durch Inflation an Wert. Da sind durschschnittliche Anleger in anderen Ländern auch dank stattlicher Anreizsysteme uns voraus. Wenn sich nichts ändert wird die Schere zu anderen europäischen Ländern weiter aufgehen. Die Deutschen sparen sich arm!

  3. Der Drang nach weniger Arbeitsstunden, Sabbaticals, Frührente, Teilzeit…all das wird dazu führen dass unser Volksvermögen und damit auch das Vermögen jedes einzelnen abnimmt.

Sorry harte Wahrheiten aber die Gesellschaft in diesem Lande muss sich halt fragen, wieviel man bei 1-3 ändern möchte. Vom Jammern und Nichtstun kommt kein Wohlstand

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Die Vermögensungleichheit ist in Deutschland schon sehr hoch. Und ich finde das unfair, da es einfach unterschiedliche Statbedingungen gibt. Ich habe mit Anfang 30 ein Mehrfamilienhaus in München geerbt. Wohne jetzt quasi mietfrei im Dachgeschoss und jeden Monat bleiben relativ viel Mieterträge übrig. Ich verdiene zwar auch über 100k in meinem normalen Job, aber die Einkünfte aus Vermietung sind trotzdem höher (netto).

Wenn ich mich nicht blöd anstelle oder durchdrehe werde ich das MFH durchbringen und die Vermögensverteilung wird so zementiert wie sie ist. Wie wollt ihr das aufholen und finanziell jemails zu mir aufschließen? Das ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Und ja, ich finde das nicht fair. Und nein, ich werden deswegen das MFH nicht verschenken oder spenden. Ich mag mein Leben und genieße was ich habe - wohlwissend das es nicht fair ist.

Ich denke, ich bin auch nur in meinen Job so "gut" weil ich eben auch die Freiheit habe, "nein" zu sagen. Ich kann den Job jederzeit wechseln, mache es aber nicht. Kaum einer weiß von meinem Hintergrund, aber ich denke schon, dass ich eine gewisse "entspannte" Grundhaltung ausstrahle. Vergleicht das mal mit jemanden, der sein Immobilie unter hoher Annuität abzahlen muss. Diese Person ist eher erpressbar. Und ich zahle übrigens auch noch eine weitere Wohnung ab, die ich vor 8 Jahren gekauft habe. Finanzierung war kein Problem. Habe seit den Kauf auch keinen Gedanken mehr daran verschwendet, das läuft einfach so durch. Vielleicht schaue ich jetzt auch mal nach einer weiteren Wohnung zum Kauf, falls die Preise sich etwas beruhigt haben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Die Vermögensungleichheit ist in Deutschland schon sehr hoch. Und ich finde das unfair, da es einfach unterschiedliche Statbedingungen gibt. Ich habe mit Anfang 30 ein Mehrfamilienhaus in München geerbt. Wohne jetzt quasi mietfrei im Dachgeschoss und jeden Monat bleiben relativ viel Mieterträge übrig. Ich verdiene zwar auch über 100k in meinem normalen Job, aber die Einkünfte aus Vermietung sind trotzdem höher (netto).

Wenn ich mich nicht blöd anstelle oder durchdrehe werde ich das MFH durchbringen und die Vermögensverteilung wird so zementiert wie sie ist. Wie wollt ihr das aufholen und finanziell jemails zu mir aufschließen? Das ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Und ja, ich finde das nicht fair. Und nein, ich werden deswegen das MFH nicht verschenken oder spenden. Ich mag mein Leben und genieße was ich habe - wohlwissend das es nicht fair ist.

Ich denke, ich bin auch nur in meinen Job so "gut" weil ich eben auch die Freiheit habe, "nein" zu sagen. Ich kann den Job jederzeit wechseln, mache es aber nicht. Kaum einer weiß von meinem Hintergrund, aber ich denke schon, dass ich eine gewisse "entspannte" Grundhaltung ausstrahle. Vergleicht das mal mit jemanden, der sein Immobilie unter hoher Annuität abzahlen muss. Diese Person ist eher erpressbar. Und ich zahle übrigens auch noch eine weitere Wohnung ab, die ich vor 8 Jahren gekauft habe. Finanzierung war kein Problem. Habe seit den Kauf auch keinen Gedanken mehr daran verschwendet, das läuft einfach so durch. Vielleicht schaue ich jetzt auch mal nach einer weiteren Wohnung zum Kauf, falls die Preise sich etwas beruhigt haben.

Und hätte sich einer deiner Vorfahren krumm gemacht, um das MFH zu bauen, wenn er es nicht hätte vererben können?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Wenn die Story so stimmt, dann sei froh und mache das beste daraus. Es geht hier nicht darum wie andere zu dir aufschließen können sondern ob und wie man den Wohlstand allgemein steigern kann, wozu auch Wohneigentum gehört.
Dazu braucht es aber verscheidene Massnahmen:

  1. Die geringe Wohneigentumsquote ist auch ein Produkt von hohen Baukosten wegen der Vorschriften, der hohen Erwerbsnebenkosten und dem hohen Mieterschutz. Das führt zu immer weniger Sanierung und Neubau bei weiter steigenden Mieten; d.h. hier muss überall angesetzt werden

  2. Geringe finanzielle Bildung und wenig Risiokofreude bei langem Anlagehorizont; es liegen Billionen von Euros unverzinst auf Giro und Tagesgeldkonten und verlieren durch Inflation an Wert. Da sind durschschnittliche Anleger in anderen Ländern auch dank stattlicher Anreizsysteme uns voraus. Wenn sich nichts ändert wird die Schere zu anderen europäischen Ländern weiter aufgehen. Die Deutschen sparen sich arm!

  3. Der Drang nach weniger Arbeitsstunden, Sabbaticals, Frührente, Teilzeit…all das wird dazu führen dass unser Volksvermögen und damit auch das Vermögen jedes einzelnen abnimmt.

Sorry harte Wahrheiten aber die Gesellschaft in diesem Lande muss sich halt fragen, wieviel man bei 1-3 ändern möchte. Vom Jammern und Nichtstun kommt kein Wohlstand

Die Vermögensungleichheit ist in Deutschland schon sehr hoch. Und ich finde das unfair, da es einfach unterschiedliche Statbedingungen gibt. Ich habe mit Anfang 30 ein Mehrfamilienhaus in München geerbt. Wohne jetzt quasi mietfrei im Dachgeschoss und jeden Monat bleiben relativ viel Mieterträge übrig. Ich verdiene zwar auch über 100k in meinem normalen Job, aber die Einkünfte aus Vermietung sind trotzdem höher (netto).

Wenn ich mich nicht blöd anstelle oder durchdrehe werde ich das MFH durchbringen und die Vermögensverteilung wird so zementiert wie sie ist. Wie wollt ihr das aufholen und finanziell jemails zu mir aufschließen? Das ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Und ja, ich finde das nicht fair. Und nein, ich werden deswegen das MFH nicht verschenken oder spenden. Ich mag mein Leben und genieße was ich habe - wohlwissend das es nicht fair ist.

Ich denke, ich bin auch nur in meinen Job so "gut" weil ich eben auch die Freiheit habe, "nein" zu sagen. Ich kann den Job jederzeit wechseln, mache es aber nicht. Kaum einer weiß von meinem Hintergrund, aber ich denke schon, dass ich eine gewisse "entspannte" Grundhaltung ausstrahle. Vergleicht das mal mit jemanden, der sein Immobilie unter hoher Annuität abzahlen muss. Diese Person ist eher erpressbar. Und ich zahle übrigens auch noch eine weitere Wohnung ab, die ich vor 8 Jahren gekauft habe. Finanzierung war kein Problem. Habe seit den Kauf auch keinen Gedanken mehr daran verschwendet, das läuft einfach so durch. Vielleicht schaue ich jetzt auch mal nach einer weiteren Wohnung zum Kauf, falls die Preise sich etwas beruhigt haben.

Bei mir führte 1. zu 3., für die eigene Immobilie fehlt uns das Geld, aber wir brauchen nicht das volle Gehalt und erhöhen dafür die Freizeit. Solange das so bleibt, geht jede reale Erhöhung direkt in die Freizeit. Insbesondere da ich von jeder Stunde nicht arbeiten 100% nutzen kann und nicht 50% an Sozialversicherung und Steuern abdrücke.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Zu Punkt 1 fehlt der wichtigste Faktor:
Bauland ist viel zu knapp und zu teuer!

Vergiss die Baukosten, die sind ein Witz im Vergleich zu den Grundstückspreisen, welche sich in den letzten 10 Jahren vervielfacht haben. Je nach Region bis zu Faktor 8x.

Wenn das Grundstück einen immer höheren Anteil am Gesamtpreis des Immobilienbaus ausmacht, dann kann es auch keinen günstigeren Wohnraum geben.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Wenn die Story so stimmt, dann sei froh und mache das beste daraus. Es geht hier nicht darum wie andere zu dir aufschließen können sondern ob und wie man den Wohlstand allgemein steigern kann, wozu auch Wohneigentum gehört.
Dazu braucht es aber verscheidene Massnahmen:

  1. Die geringe Wohneigentumsquote ist auch ein Produkt von hohen Baukosten wegen der Vorschriften, der hohen Erwerbsnebenkosten und dem hohen Mieterschutz. Das führt zu immer weniger Sanierung und Neubau bei weiter steigenden Mieten; d.h. hier muss überall angesetzt werden

  2. Geringe finanzielle Bildung und wenig Risiokofreude bei langem Anlagehorizont; es liegen Billionen von Euros unverzinst auf Giro und Tagesgeldkonten und verlieren durch Inflation an Wert. Da sind durschschnittliche Anleger in anderen Ländern auch dank stattlicher Anreizsysteme uns voraus. Wenn sich nichts ändert wird die Schere zu anderen europäischen Ländern weiter aufgehen. Die Deutschen sparen sich arm!

  3. Der Drang nach weniger Arbeitsstunden, Sabbaticals, Frührente, Teilzeit…all das wird dazu führen dass unser Volksvermögen und damit auch das Vermögen jedes einzelnen abnimmt.

Sorry harte Wahrheiten aber die Gesellschaft in diesem Lande muss sich halt fragen, wieviel man bei 1-3 ändern möchte. Vom Jammern und Nichtstun kommt kein Wohlstand

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Wieso fallen immer alle so stark in ein Extrem bei dem Thema Erbe? Die Rede von alles weg nehmen etc., ist ja wirklich Unsinn.

In dem Post direkt über deinem wird es gefordert. Sowas wird gefordert und ich habe keine Ahnung, warum das leugnen willst.

Man kann allerdings häufig sehen, dass man benachteiligt wird, wenn man sein Geld noch erwirtschaften muss. Viele Hilfen sind in erster Linie ans Einkommen gebunden, Vermögen/Erbe unerheblich. Zb. Baumförderungen sind oft so absurd begrenzt, dass da eigentlich nur Erben in Frage kommen. Etwas fairer wäre wünschenswert, und nicht nur in ein Richtung. Auch gesellschaftlich habe ich den Eindruck, bist du verachtet, wenn du 100k verdienst, wohingegen es dem Erben gegönnt wird.

In diesem Thread findest du wahrscheinlich tausend mal mehr Posts, in denen Erben angegriffen werden als Leute mit 100k Gehalt. Wenn Erben gegönnt würde, wären nicht gerade in der xten Wiederholung eines Erben Bashings.

Vollkommen richtig. Dazu kommt, dass man i.d.R. dann erbt, wenn die Immobilie längst abbezahlt ist. Bei mir ist der Erbfall eingetreten, nachdem bereits 2 Immobilien abbezahlt sind und die dritte zur Hälfte bezahlt ist. Mir wäre es lieber gewesen, wenn mein Erbe noch etwas später eingetreten wäre. Im übrigen habe ich das Erbe zu keiner Zeit in meinem Finanzplan berücksichtigt.

Das ist eine Lüge!
Du hast ein erwartetes Erbe bereits dadurch berücksichtigt, weil du wusstest, dass du irgendwann einmal eine mittelgroße Summe in Aussicht hast und damit genau Eines für den Erwerb deiner Immobilie niemals gegolten hat, nämlich der Fakt dass sie dich immobil machen wird.

Genau das ist nämlich für all diejenigen ein Problem, die sich genau einmal in ihrem Leben aus eigener Arbeit eine einzige Immobilie leisten können und damit natürlicherweise immer in der falschen Größe bauen.

Wer hingegen weiß, dass er früher oder später Kapital für weitere Immobilien aus einem Erbe erhalten wird, der kann ganz anders an den Erwerb seiner ersten Immobilie gehen, weil er passgenau mal eine 2-Zimmer Wohnung, mal ein mehrstöckiges 6 Zimmer Haus mit 200m² und mal den ebenerdigen Bungalow mit 2,5 Zimmern kaufen kann.
Passgenau für die aktuelle Lebenssituation, am besten noch arbeitsplatznah.

Ich beispielsweise würde auch günstiger fahren, wenn ich mein Kapital nun nehmen würde und mir eine 2,5 ZKB Wohnung kaufen würde. Passt jetzt für mich und meine Gefährtin.
Geht aber nicht, weil in 3-4 Jahren auch mal eine Familie gegründet werden möchte.
Die Kaufnebenkosten machen es völlig unwirtschaftlich passgenau für die jetzige Lebenssituation zu kaufen, weil auf einen Zeitraum von 3-4 Jahren gesehen dann Mieten eben doch günstiger wäre.
Langfristig ist das Mieten aber natürlich trotzdem teurer, nur kann ich dem eben nicht ausweichen, weil ich nunmal kein Erbe in Aussicht habe, und daher das einzige Haus meines Lebens bereits so planen muss, dass es für spätere Eventualitäten hinreichend ist.
Folglich später und in weiten Teilen zu groß und der Lebenssituation sicher über lange Distanzen nicht angemessen.

Alleine das Wissen, dass du mal erben wirst, bzw. dass überhaupt jemand da ist, der dir auch zu Lebzeiten mal Finanzspritze geben könnte, hat dir also schon die Chance eingeräumt zu kaufen, selbst wenn der Erbfall oder der Unterstützungsfall gar nicht eingetreten ist.

Es sind aber nicht so wahnsinnig viele, die wissen, dass das Erbe auch wirklich „gesichert „ ist. Meine Eltern haben auch noch ein paar 100k und das Reihenhaus. Ich weiß aber, wie das Geld zerrinnt, wenn jmd in ein Heim muss oder zu Hause gepflegt wird. Da sind auch 300-500k oder mehr nach ein paar Jahren schnell weg, besonders weil man ja oft noch zwei Eltern hat. Auch ein inzwischen vielleicht wertvolles Elternhaus muss dann versilbert werden. Das mag dann auf dem Papier eine Million wert sein, aber wenn sich das keiner leisten kann, wirst Des nicht los. Oder es kommt noch eine junge Geliebte, die kostspielig ist;). Wenn nicht mehrere Immobilien und Millionen da sind, was jetzt nicht so extrem verbreitet ist, ist es etwas naiv, das Erbe schon als gesicherten Zufluss zu sehen. Und i.Ü. auch etwas unverschämt.Steht den Eltern/Verwandten frei,das Geld zu verprassen.

Diese Nörgel-Neid-Debatte nervt. Der IGM Beschäftigte, der sich für 35h die Eier schaukelt und viel kassiert ist auch viel besser dran als ich mit 41h (auf dem Papier, faktisch 45-50) oder viele andere. Ist schon lustig, wenn eigener Luxus immer verteidigt und auf angebliche „sozialistische „ politische Vorhaben geschimpft wird. Aber da, wo man mal nicht in der bevorzugten Position ist, wird ganz laut geschrien, wie ungerecht alles ist.
Es gibt kein Grundrecht auf eine Immobilie. Der eine hat mehr oder an anderen Stellen Glück im Leben, aber dieses Gejammer, dass die eigene Immobilie (an dem gewünschten Ort!) nicht finanzierbar ist, nervt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Genau, das ist das Problem. Auch mit einem Topverdienst, sagen wir mal obere 5%, kann man sich keine Wohnung/Haus für eine Familie in München leisten. Man braucht hier mindestens 500k Kredit + 300k Eigenkapital. Jeder kann sich ausrechnen, wie lange er bei 3-4% abbezahlen muss. Und wie lange es dauert, bis man dieses Eigenkapital hat.

Das geht nur, wenn man irgendwas geerbt hat. Mit Leistung voranzukommen, gilt nicht mehr In Deutschland. Die Vermögenden bleiben eh unter sich und treiben so die Immobilienpreise. Das hat die Bundesbank erst kürzlich festgestellt, Monatsbericht vom April. Über kurz oder lang zerreißt das die Gesellschaft. Ich sage nur AfD.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Zu Punkt 1 fehlt der wichtigste Faktor:
Bauland ist viel zu knapp und zu teuer!

Vergiss die Baukosten, die sind ein Witz im Vergleich zu den Grundstückspreisen, welche sich in den letzten 10 Jahren vervielfacht haben. Je nach Region bis zu Faktor 8x.

Wenn das Grundstück einen immer höheren Anteil am Gesamtpreis des Immobilienbaus ausmacht, dann kann es auch keinen günstigeren Wohnraum geben.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Wenn die Story so stimmt, dann sei froh und mache das beste daraus. Es geht hier nicht darum wie andere zu dir aufschließen können sondern ob und wie man den Wohlstand allgemein steigern kann, wozu auch Wohneigentum gehört.
Dazu braucht es aber verscheidene Massnahmen:

  1. Die geringe Wohneigentumsquote ist auch ein Produkt von hohen Baukosten wegen der Vorschriften, der hohen Erwerbsnebenkosten und dem hohen Mieterschutz. Das führt zu immer weniger Sanierung und Neubau bei weiter steigenden Mieten; d.h. hier muss überall angesetzt werden

  2. Geringe finanzielle Bildung und wenig Risiokofreude bei langem Anlagehorizont; es liegen Billionen von Euros unverzinst auf Giro und Tagesgeldkonten und verlieren durch Inflation an Wert. Da sind durschschnittliche Anleger in anderen Ländern auch dank stattlicher Anreizsysteme uns voraus. Wenn sich nichts ändert wird die Schere zu anderen europäischen Ländern weiter aufgehen. Die Deutschen sparen sich arm!

  3. Der Drang nach weniger Arbeitsstunden, Sabbaticals, Frührente, Teilzeit…all das wird dazu führen dass unser Volksvermögen und damit auch das Vermögen jedes einzelnen abnimmt.

Sorry harte Wahrheiten aber die Gesellschaft in diesem Lande muss sich halt fragen, wieviel man bei 1-3 ändern möchte. Vom Jammern und Nichtstun kommt kein Wohlstand

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das ist ja für dich in Ordnung bedeutet aber das du eben hier auf Grund einer bewussten Entscheidung eben kein Vermögen aufbauen möchtest, was ja i.O. ist du konsumierst es lieber. Nur sollte dann wenn das viele machen (und das machen viele) daraus nicht die Schlussfolgerung gezogen werden, das dadurch die ungleichheit steigt.

Bei mir führte 1. zu 3., für die eigene Immobilie fehlt uns das Geld, aber wir brauchen nicht das volle Gehalt und erhöhen dafür die Freizeit. Solange das so bleibt, geht jede reale Erhöhung direkt in die Freizeit. Insbesondere da ich von jeder Stunde nicht arbeiten 100% nutzen kann und nicht 50% an Sozialversicherung und Steuern abdrücke.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Du gehörst doch schon zu den Gewinnern der Geburtslotterie, indem Du in einem wohlhabenden Land geboren wurdest, welches Dir eine kostenlose Bildung zuteil werden liess und Dir viele Möglichkeiten eröffnet selbst ein Vermögen aufzubauen.

Das Leben ist nunmal nicht fair und gerecht. Und auch eine Chancengleichheit ist in der Natur (bewusst) nicht vorsehen. Wir alle unterscheiden uns in Attraktivität, Intelligenz, Ehrgeiz, Risikobereitschaft etc. und haben damit unterschiedliche Voraussetzungen.

Das was Du Dir wünscht nennt mal Sozialismus und das will die Mehrheit in Deutschland, zum Glück, nicht.

Anstatt immer auf andere zu zeigen, die es angeblich leichter haben, solltest Du einfach mal die Pobacken zusammenkneifen, Dich an dem erfreuen, was Dir gegeben ist oder umlegen, wie Du Deine Situation selbst verbessern kannst.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2024:

Sehe ich nicht so. Ein Erbe hat rein gar nichts zum Vermögensaufbau seiner Eltern beigetragen und das ist eine Tatsache.

Meine Ansicht: Erbe (zumindest liquide Mittel) sollte wie eine Einmalzahlung im Job besteuert werden. Das wäre zwar mir gegenüber, der für seine Sonderzahlung wenigstens noch eine Arbeitsleistung erbracht hat, immer noch nicht 100% gerecht, aber das wäre schonmal ein Schritt in die richtige Richtung.

So kommt es leider nur darauf an, in welche Familie man hineingeboren wird. Das (finanzielle) Glück hinsichtlich Erbe ist also allein abhängig vom Schicksal, wie beim Lottospielen sozusagen, man könnte es also durchaus auch als Familienlotterie bezeichnen.

Mit Fairness, Gerechtigkeit und Chancengleichheit hat das aktuelle leider nichts zu tun.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2024:

Das ist doch blöd, immer wieder den Punkt zu nennen, dass das Erbe bereits versteuert ist. Ja, auch wenn ich schon Lohnsteuer auf mein Gehalt bezahlt habe, muss ich trotzdem Umsatzsteuer, usw. bezahlen.

Es ist genauso blöd immer wieder den Punkt zu bringen, dass Erbe leistungslos ist.

Wieso? Es stimmt doch zu 100%. Genauso wie es stimmt, dass der Erbe nichts versteuert hat und eine Erbschaft genauso wie andere Wirtschaftstransaktionen auch besteuert gehört, wenn man sich gegen Libertarismus und für eine gesteuerte soziale Marktwirtschaft entschieden hat.

Nein - ein Erbe ist nicht leistungslos. Die erbrachte Leistung ist vor allem der Verzicht darauf, das Vermögen der Erblasser schon vor dem Erbfall in Anspruch genommen zu haben.

Das Erbvermögen ist bereits versteuert und der Erbe tritt an die Stelle des Erblassers. Man wird bis zur Freigrenze so gestellt, als wäre man schon immer rechtlicher Eigentümer dieses Vermögens gewesen. Und das ist so auch völlig in Ordnung.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Wenn die Story so stimmt, dann sei froh und mache das beste daraus. Es geht hier nicht darum wie andere zu dir aufschließen können sondern ob und wie man den Wohlstand allgemein steigern kann, wozu auch Wohneigentum gehört.
Dazu braucht es aber verscheidene Massnahmen:

  1. Die geringe Wohneigentumsquote ist auch ein Produkt von hohen Baukosten wegen der Vorschriften, der hohen Erwerbsnebenkosten und dem hohen Mieterschutz. Das führt zu immer weniger Sanierung und Neubau bei weiter steigenden Mieten; d.h. hier muss überall angesetzt werden

  2. Geringe finanzielle Bildung und wenig Risiokofreude bei langem Anlagehorizont; es liegen Billionen von Euros unverzinst auf Giro und Tagesgeldkonten und verlieren durch Inflation an Wert. Da sind durschschnittliche Anleger in anderen Ländern auch dank stattlicher Anreizsysteme uns voraus. Wenn sich nichts ändert wird die Schere zu anderen europäischen Ländern weiter aufgehen. Die Deutschen sparen sich arm!

  3. Der Drang nach weniger Arbeitsstunden, Sabbaticals, Frührente, Teilzeit…all das wird dazu führen dass unser Volksvermögen und damit auch das Vermögen jedes einzelnen abnimmt.

Sorry harte Wahrheiten aber die Gesellschaft in diesem Lande muss sich halt fragen, wieviel man bei 1-3 ändern möchte. Vom Jammern und Nichtstun kommt kein Wohlstand

Zu Punkt 1 müsste man noch ergänzen, dass Bauland zunehmend knapper und auch teurer wird - was auch politisch gewollt ist. Daneben muss man fairerweise auch sagen viele wollen halt Neubau auf der grünen Wiese mit entsprechenden Schnitten etc. Bestandssanierungen entsprechen gerade hier auch nicht den Ansprüchen vieler.

Der Punkt 3 ist meiner Meinung nach das größte Thema - ein Vermögensaufbau was dann zu einem Erbe führt ist halt auch mit einem Verzicht verbunden auch wenn du 200k verdienst musst du wenn du eine Immo willst deinen Lebensstandard auch einschränken halt auf einem anderen Niveau. Solange man dazu halt nicht bereit ist wird es halt nichts

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Du gehörst doch schon zu den Gewinnern der Geburtslotterie, indem Du in einem wohlhabenden Land geboren wurdest, welches Dir eine kostenlose Bildung zuteil werden liess und Dir viele Möglichkeiten eröffnet selbst ein Vermögen aufzubauen.

Ja, "kostenlose Bildung" die dann mit Sprüchen wie "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" quittiert wird. Bachelor/Master wird mittlerweile belächelt, die Absolventen sollen sich bloß nicht zu viel drauf einbilden! Erst nach 10-15 Jahren BE ist man dann so langsam wer, wenn es nach vielen Boomern geht.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Du gehörst doch schon zu den Gewinnern der Geburtslotterie, indem Du in einem wohlhabenden Land geboren wurdest, welches Dir eine kostenlose Bildung zuteil werden liess und Dir viele Möglichkeiten eröffnet selbst ein Vermögen aufzubauen.

Das Leben ist nunmal nicht fair und gerecht. Und auch eine Chancengleichheit ist in der Natur (bewusst) nicht vorsehen. Wir alle unterscheiden uns in Attraktivität, Intelligenz, Ehrgeiz, Risikobereitschaft etc. und haben damit unterschiedliche Voraussetzungen.

Das was Du Dir wünscht nennt mal Sozialismus und das will die Mehrheit in Deutschland, zum Glück, nicht.

Anstatt immer auf andere zu zeigen, die es angeblich leichter haben, solltest Du einfach mal die Pobacken zusammenkneifen, Dich an dem erfreuen, was Dir gegeben ist oder umlegen, wie Du Deine Situation selbst verbessern kannst.

Ein Großteil der Leute jammert aber gerne und schiebt die Schuld an Ihrer Situation, statt sich aus der Komfortzone zu bewegen, einfach auf andere. Früher hatten solche Leute einfach keine Freunde oder haben in Ihrem Kreis von Miesepetern sich gegenseitig die große Ungerechtigkeit der Welt dargelegt. Und heute sitzen diese vor dem Computer und schreiben in Foren Ihren Frust runter.

Bei diesen Leuten wird immer ein anderer Schuld sein und die eigenen Unzulänglichkeiten werden penetrant ausgeblendet.

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WiWi Gast

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Natürlich haben es andere leichter. Alles andere ist naiv und Selbstverherrlichung. Das mit Gewinner in der Geburtenlotterie stimmt zwar, aber lässt sich auch so umdrehen, dass die Erben von einem EFH urplötzlich Weltweit in den Top 1% stecken. Also würde ich in der Logik mal eher von bedingter Wahrscheinlichkeit sprechen und sowas weglassen. Die Natur sieht (zumindest abseits der religiösen Sicht) nichts bewusst vor. Sie lässt auch nichts bewusst weg. Die Natur hat kein Bewusstsein. Nicht ohne Grund sind unsere Augen eigentlich eine Fehlkonstruktion, die so irgendwie passen.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Du gehörst doch schon zu den Gewinnern der Geburtslotterie, indem Du in einem wohlhabenden Land geboren wurdest, welches Dir eine kostenlose Bildung zuteil werden liess und Dir viele Möglichkeiten eröffnet selbst ein Vermögen aufzubauen.

Das Leben ist nunmal nicht fair und gerecht. Und auch eine Chancengleichheit ist in der Natur (bewusst) nicht vorsehen. Wir alle unterscheiden uns in Attraktivität, Intelligenz, Ehrgeiz, Risikobereitschaft etc. und haben damit unterschiedliche Voraussetzungen.

Das was Du Dir wünscht nennt mal Sozialismus und das will die Mehrheit in Deutschland, zum Glück, nicht.

Anstatt immer auf andere zu zeigen, die es angeblich leichter haben, solltest Du einfach mal die Pobacken zusammenkneifen, Dich an dem erfreuen, was Dir gegeben ist oder umlegen, wie Du Deine Situation selbst verbessern kannst.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2024:

Sehe ich nicht so. Ein Erbe hat rein gar nichts zum Vermögensaufbau seiner Eltern beigetragen und das ist eine Tatsache.

Meine Ansicht: Erbe (zumindest liquide Mittel) sollte wie eine Einmalzahlung im Job besteuert werden. Das wäre zwar mir gegenüber, der für seine Sonderzahlung wenigstens noch eine Arbeitsleistung erbracht hat, immer noch nicht 100% gerecht, aber das wäre schonmal ein Schritt in die richtige Richtung.

So kommt es leider nur darauf an, in welche Familie man hineingeboren wird. Das (finanzielle) Glück hinsichtlich Erbe ist also allein abhängig vom Schicksal, wie beim Lottospielen sozusagen, man könnte es also durchaus auch als Familienlotterie bezeichnen.

Mit Fairness, Gerechtigkeit und Chancengleichheit hat das aktuelle leider nichts zu tun.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2024:

Das ist doch blöd, immer wieder den Punkt zu nennen, dass das Erbe bereits versteuert ist. Ja, auch wenn ich schon Lohnsteuer auf mein Gehalt bezahlt habe, muss ich trotzdem Umsatzsteuer, usw. bezahlen.

Es ist genauso blöd immer wieder den Punkt zu bringen, dass Erbe leistungslos ist.

Wieso? Es stimmt doch zu 100%. Genauso wie es stimmt, dass der Erbe nichts versteuert hat und eine Erbschaft genauso wie andere Wirtschaftstransaktionen auch besteuert gehört, wenn man sich gegen Libertarismus und für eine gesteuerte soziale Marktwirtschaft entschieden hat.

Nein - ein Erbe ist nicht leistungslos. Die erbrachte Leistung ist vor allem der Verzicht darauf, das Vermögen der Erblasser schon vor dem Erbfall in Anspruch genommen zu haben.

Das Erbvermögen ist bereits versteuert und der Erbe tritt an die Stelle des Erblassers. Man wird bis zur Freigrenze so gestellt, als wäre man schon immer rechtlicher Eigentümer dieses Vermögens gewesen. Und das ist so auch völlig in Ordnung.

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WiWi Gast

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Nur weil man irgendwas erbt, BLEIBT man ja nicht reich. Inwieweit erlangt denn jemand einen Wettbewerbsvorteil, der sein Erbe gleich auf den Kopf haut?

Oder wenn einer erbt, der beruflich so erfolgreich ist, dass das zusätzliche Erbe gar keinen Unterschied für sein Investitions- und Konsumverhalten macht?

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Du gehörst doch schon zu den Gewinnern der Geburtslotterie, indem Du in einem wohlhabenden Land geboren wurdest, welches Dir eine kostenlose Bildung zuteil werden liess und Dir viele Möglichkeiten eröffnet selbst ein Vermögen aufzubauen.

Das Leben ist nunmal nicht fair und gerecht. Und auch eine Chancengleichheit ist in der Natur (bewusst) nicht vorsehen. Wir alle unterscheiden uns in Attraktivität, Intelligenz, Ehrgeiz, Risikobereitschaft etc. und haben damit unterschiedliche Voraussetzungen.

Das was Du Dir wünscht nennt mal Sozialismus und das will die Mehrheit in Deutschland, zum Glück, nicht.

Anstatt immer auf andere zu zeigen, die es angeblich leichter haben, solltest Du einfach mal die Pobacken zusammenkneifen, Dich an dem erfreuen, was Dir gegeben ist oder umlegen, wie Du Deine Situation selbst verbessern kannst.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2024:

Sehe ich nicht so. Ein Erbe hat rein gar nichts zum Vermögensaufbau seiner Eltern beigetragen und das ist eine Tatsache.

Meine Ansicht: Erbe (zumindest liquide Mittel) sollte wie eine Einmalzahlung im Job besteuert werden. Das wäre zwar mir gegenüber, der für seine Sonderzahlung wenigstens noch eine Arbeitsleistung erbracht hat, immer noch nicht 100% gerecht, aber das wäre schonmal ein Schritt in die richtige Richtung.

So kommt es leider nur darauf an, in welche Familie man hineingeboren wird. Das (finanzielle) Glück hinsichtlich Erbe ist also allein abhängig vom Schicksal, wie beim Lottospielen sozusagen, man könnte es also durchaus auch als Familienlotterie bezeichnen.

Mit Fairness, Gerechtigkeit und Chancengleichheit hat das aktuelle leider nichts zu tun.

WiWi Gast schrieb am 14.04.2024:

Das ist doch blöd, immer wieder den Punkt zu nennen, dass das Erbe bereits versteuert ist. Ja, auch wenn ich schon Lohnsteuer auf mein Gehalt bezahlt habe, muss ich trotzdem Umsatzsteuer, usw. bezahlen.

Es ist genauso blöd immer wieder den Punkt zu bringen, dass Erbe leistungslos ist.

Wieso? Es stimmt doch zu 100%. Genauso wie es stimmt, dass der Erbe nichts versteuert hat und eine Erbschaft genauso wie andere Wirtschaftstransaktionen auch besteuert gehört, wenn man sich gegen Libertarismus und für eine gesteuerte soziale Marktwirtschaft entschieden hat.

Nein - ein Erbe ist nicht leistungslos. Die erbrachte Leistung ist vor allem der Verzicht darauf, das Vermögen der Erblasser schon vor dem Erbfall in Anspruch genommen zu haben.

Das Erbvermögen ist bereits versteuert und der Erbe tritt an die Stelle des Erblassers. Man wird bis zur Freigrenze so gestellt, als wäre man schon immer rechtlicher Eigentümer dieses Vermögens gewesen. Und das ist so auch völlig in Ordnung.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich würde gerne wieder etwas von der Erbschaftsdiskussion wegkommen.

Die aktuelle Entwicklung und Diskussion der Bauzinsen lässt mich etwas rätseln:

  • Bauzinsen Ende 23/Anfang 24 ~4%
  • Seitdem kursiert das Thema Zinssenkung im Juni immer kräftiger
  • Die Bauzinsen liegen mittlerweile bei ~3%, natürlich immer Abhängig von Laufzeit und Eigenkapital
  • Zudem häufen sich seit wenigen Wochen Berichte wie "Die Trendumkehr bei Immobilien ist da" o.ä.

Was ich jetzt nicht ganz verstehe: Der Sprung von 1% Bauzinsen auf ca. 4% hat den Markt nahezu zum erliegen gebracht.
Bei aktuell 3% scheint der Markt schon wieder zu boomen.

Gefühlt gab es bei uns in der Region (Esslingen) nur Langsteher, nun gehen auch Schrottimmobilien relativ rasch weg, es werden sogar wieder Angebotspreise überboten. So geschehen bei einem kürzlich besichtigten Haus hier in der Gegend.

Geht es jetzt denn schon wieder los mit Haus kaufen auf Teufel komm raus?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Ich würde gerne wieder etwas von der Erbschaftsdiskussion wegkommen.

Die aktuelle Entwicklung und Diskussion der Bauzinsen lässt mich etwas rätseln:

  • Bauzinsen Ende 23/Anfang 24 ~4%
  • Seitdem kursiert das Thema Zinssenkung im Juni immer kräftiger
  • Die Bauzinsen liegen mittlerweile bei ~3%, natürlich immer Abhängig von Laufzeit und Eigenkapital
  • Zudem häufen sich seit wenigen Wochen Berichte wie "Die Trendumkehr bei Immobilien ist da" o.ä.

Was ich jetzt nicht ganz verstehe: Der Sprung von 1% Bauzinsen auf ca. 4% hat den Markt nahezu zum erliegen gebracht.
Bei aktuell 3% scheint der Markt schon wieder zu boomen.

Gefühlt gab es bei uns in der Region (Esslingen) nur Langsteher, nun gehen auch Schrottimmobilien relativ rasch weg, es werden sogar wieder Angebotspreise überboten. So geschehen bei einem kürzlich besichtigten Haus hier in der Gegend.

Geht es jetzt denn schon wieder los mit Haus kaufen auf Teufel komm raus?

Das kann ich aus meinen Beobachtungen heraus nicht bestätigen. Ich schaue aber im Raum Essen/Bochum. Auch hier gibt es beliebte Ecken und neue Objekte die noch weggehen. Nicht selten wird jedoch kein Käufer gefunden und die Wohnungen stehen leer, da auf bessere Preise gewartet wird. Durchaus gewagt wenn man mich fragt. :-)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Ich würde gerne wieder etwas von der Erbschaftsdiskussion wegkommen.

Die aktuelle Entwicklung und Diskussion der Bauzinsen lässt mich etwas rätseln:

  • Bauzinsen Ende 23/Anfang 24 ~4%
  • Seitdem kursiert das Thema Zinssenkung im Juni immer kräftiger
  • Die Bauzinsen liegen mittlerweile bei ~3%, natürlich immer Abhängig von Laufzeit und Eigenkapital
  • Zudem häufen sich seit wenigen Wochen Berichte wie "Die Trendumkehr bei Immobilien ist da" o.ä.

Was ich jetzt nicht ganz verstehe: Der Sprung von 1% Bauzinsen auf ca. 4% hat den Markt nahezu zum erliegen gebracht.
Bei aktuell 3% scheint der Markt schon wieder zu boomen.

Gefühlt gab es bei uns in der Region (Esslingen) nur Langsteher, nun gehen auch Schrottimmobilien relativ rasch weg, es werden sogar wieder Angebotspreise überboten. So geschehen bei einem kürzlich besichtigten Haus hier in der Gegend.

Geht es jetzt denn schon wieder los mit Haus kaufen auf Teufel komm raus?

Klar, die Gehälter sind ja auch kräftig gestiegen, zumindest bei der Klientel, für die bis 2021 noch ein Kauf realistisch gewesen wäre (Gutverdiener). Die haben jetzt alle fleißig gespart, ein paar auch geerbt und wer kann, nutzt jetzt die letzte Gelegenheit, wo die Preise noch moderat und die Zinsen wieder besser sind.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Ich würde gerne wieder etwas von der Erbschaftsdiskussion wegkommen.

Die aktuelle Entwicklung und Diskussion der Bauzinsen lässt mich etwas rätseln:

  • Bauzinsen Ende 23/Anfang 24 ~4%
  • Seitdem kursiert das Thema Zinssenkung im Juni immer kräftiger
  • Die Bauzinsen liegen mittlerweile bei ~3%, natürlich immer Abhängig von Laufzeit und Eigenkapital
  • Zudem häufen sich seit wenigen Wochen Berichte wie "Die Trendumkehr bei Immobilien ist da" o.ä.

Was ich jetzt nicht ganz verstehe: Der Sprung von 1% Bauzinsen auf ca. 4% hat den Markt nahezu zum erliegen gebracht.
Bei aktuell 3% scheint der Markt schon wieder zu boomen.

Gefühlt gab es bei uns in der Region (Esslingen) nur Langsteher, nun gehen auch Schrottimmobilien relativ rasch weg, es werden sogar wieder Angebotspreise überboten. So geschehen bei einem kürzlich besichtigten Haus hier in der Gegend.

Geht es jetzt denn schon wieder los mit Haus kaufen auf Teufel komm raus?

Sind die Bauzinsen wirklich bei 3%? Der KFW 124 steht weiterhin bei 3,78%..

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Wieso fallen immer alle so stark in ein Extrem bei dem Thema Erbe? Die Rede von alles weg nehmen etc., ist ja wirklich Unsinn.

In dem Post direkt über deinem wird es gefordert. Sowas wird gefordert und ich habe keine Ahnung, warum das leugnen willst.

Man kann allerdings häufig sehen, dass man benachteiligt wird, wenn man sein Geld noch erwirtschaften muss. Viele Hilfen sind in erster Linie ans Einkommen gebunden, Vermögen/Erbe unerheblich. Zb. Baumförderungen sind oft so absurd begrenzt, dass da eigentlich nur Erben in Frage kommen. Etwas fairer wäre wünschenswert, und nicht nur in ein Richtung. Auch gesellschaftlich habe ich den Eindruck, bist du verachtet, wenn du 100k verdienst, wohingegen es dem Erben gegönnt wird.

In diesem Thread findest du wahrscheinlich tausend mal mehr Posts, in denen Erben angegriffen werden als Leute mit 100k Gehalt. Wenn Erben gegönnt würde, wären nicht gerade in der xten Wiederholung eines Erben Bashings.

Vollkommen richtig. Dazu kommt, dass man i.d.R. dann erbt, wenn die Immobilie längst abbezahlt ist. Bei mir ist der Erbfall eingetreten, nachdem bereits 2 Immobilien abbezahlt sind und die dritte zur Hälfte bezahlt ist. Mir wäre es lieber gewesen, wenn mein Erbe noch etwas später eingetreten wäre. Im übrigen habe ich das Erbe zu keiner Zeit in meinem Finanzplan berücksichtigt.

Das ist eine Lüge!
Du hast ein erwartetes Erbe bereits dadurch berücksichtigt, weil du wusstest, dass du irgendwann einmal eine mittelgroße Summe in Aussicht hast und damit genau Eines für den Erwerb deiner Immobilie niemals gegolten hat, nämlich der Fakt dass sie dich immobil machen wird.

Genau das ist nämlich für all diejenigen ein Problem, die sich genau einmal in ihrem Leben aus eigener Arbeit eine einzige Immobilie leisten können und damit natürlicherweise immer in der falschen Größe bauen.

Wer hingegen weiß, dass er früher oder später Kapital für weitere Immobilien aus einem Erbe erhalten wird, der kann ganz anders an den Erwerb seiner ersten Immobilie gehen, weil er passgenau mal eine 2-Zimmer Wohnung, mal ein mehrstöckiges 6 Zimmer Haus mit 200m² und mal den ebenerdigen Bungalow mit 2,5 Zimmern kaufen kann.
Passgenau für die aktuelle Lebenssituation, am besten noch arbeitsplatznah.

Ich beispielsweise würde auch günstiger fahren, wenn ich mein Kapital nun nehmen würde und mir eine 2,5 ZKB Wohnung kaufen würde. Passt jetzt für mich und meine Gefährtin.
Geht aber nicht, weil in 3-4 Jahren auch mal eine Familie gegründet werden möchte.
Die Kaufnebenkosten machen es völlig unwirtschaftlich passgenau für die jetzige Lebenssituation zu kaufen, weil auf einen Zeitraum von 3-4 Jahren gesehen dann Mieten eben doch günstiger wäre.
Langfristig ist das Mieten aber natürlich trotzdem teurer, nur kann ich dem eben nicht ausweichen, weil ich nunmal kein Erbe in Aussicht habe, und daher das einzige Haus meines Lebens bereits so planen muss, dass es für spätere Eventualitäten hinreichend ist.
Folglich später und in weiten Teilen zu groß und der Lebenssituation sicher über lange Distanzen nicht angemessen.

Alleine das Wissen, dass du mal erben wirst, bzw. dass überhaupt jemand da ist, der dir auch zu Lebzeiten mal Finanzspritze geben könnte, hat dir also schon die Chance eingeräumt zu kaufen, selbst wenn der Erbfall oder der Unterstützungsfall gar nicht eingetreten ist.

Es sind aber nicht so wahnsinnig viele, die wissen, dass das Erbe auch wirklich „gesichert „ ist. Meine Eltern haben auch noch ein paar 100k und das Reihenhaus. Ich weiß aber, wie das Geld zerrinnt, wenn jmd in ein Heim muss oder zu Hause gepflegt wird. Da sind auch 300-500k oder mehr nach ein paar Jahren schnell weg, besonders weil man ja oft noch zwei Eltern hat. Auch ein inzwischen vielleicht wertvolles Elternhaus muss dann versilbert werden. Das mag dann auf dem Papier eine Million wert sein, aber wenn sich das keiner leisten kann, wirst Des nicht los. Oder es kommt noch eine junge Geliebte, die kostspielig ist;). Wenn nicht mehrere Immobilien und Millionen da sind, was jetzt nicht so extrem verbreitet ist, ist es etwas naiv, das Erbe schon als gesicherten Zufluss zu sehen. Und i.Ü. auch etwas unverschämt.Steht den Eltern/Verwandten frei,das Geld zu verprassen.

Diese Nörgel-Neid-Debatte nervt. Der IGM Beschäftigte, der sich für 35h die Eier schaukelt und viel kassiert ist auch viel besser dran als ich mit 41h (auf dem Papier, faktisch 45-50) oder viele andere. Ist schon lustig, wenn eigener Luxus immer verteidigt und auf angebliche „sozialistische „ politische Vorhaben geschimpft wird. Aber da, wo man mal nicht in der bevorzugten Position ist, wird ganz laut geschrien, wie ungerecht alles ist.
Es gibt kein Grundrecht auf eine Immobilie. Der eine hat mehr oder an anderen Stellen Glück im Leben, aber dieses Gejammer, dass die eigene Immobilie (an dem gewünschten Ort!) nicht finanzierbar ist, nervt.

Dem kann ich nur zustimmen. Ich finde es einfach erbärmlich, wenn man sich dafür einsetzt bzw. fordert anderen etwas wegzunehmen ohne dass es einen selber betrifft. Das wäre so als ob man sich als kinderloser für die Streichung von Elterngeld/Kindergeld einsetzen oder als frisch gebackener Immobilienbesitzer eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer fordern würde.

Es ist was anderes, wenn man etwas fordert, was einen auch selber betrifft. Das finde ich alles andere als erbärmlich und zeigt einen sozialen Charakter.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Gefühlt gab es bei uns in der Region (Esslingen) nur Langsteher, nun gehen auch Schrottimmobilien relativ rasch weg, es werden sogar wieder Angebotspreise überboten. So geschehen bei einem kürzlich besichtigten Haus hier in der Gegend.

Geht es jetzt denn schon wieder los mit Haus kaufen auf Teufel komm raus?

Das scheint mir ein regionales Phänomen zu sein, auf gute Gegenden im süddeutschen Raum beschränkt. Denn ich beobachte genau das Gegenteil, es kommen immer mehr Objekte auf den Markt aber es gehen kaum welche weg. Ich beobachte RLP und dort waren es zuletzt über 17k Angebote bei immo... (war schon eine Steigerung von 15K im letzten Jahr, hatte das hier auch schon gepostet vor ein, zwei Monaten, also die letzte Steigerung) und seit dem Frühjahr steigt es immer schneller an, jetzt sind es schon über 19K Angebote an Häusern in RLP, also bummelig 4K mehr als letztes Jahr.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Ich würde gerne wieder etwas von der Erbschaftsdiskussion wegkommen.

Die aktuelle Entwicklung und Diskussion der Bauzinsen lässt mich etwas rätseln:

  • Bauzinsen Ende 23/Anfang 24 ~4%
  • Seitdem kursiert das Thema Zinssenkung im Juni immer kräftiger
  • Die Bauzinsen liegen mittlerweile bei ~3%, natürlich immer Abhängig von Laufzeit und Eigenkapital
  • Zudem häufen sich seit wenigen Wochen Berichte wie "Die Trendumkehr bei Immobilien ist da" o.ä.

Was ich jetzt nicht ganz verstehe: Der Sprung von 1% Bauzinsen auf ca. 4% hat den Markt nahezu zum erliegen gebracht.
Bei aktuell 3% scheint der Markt schon wieder zu boomen.

Gefühlt gab es bei uns in der Region (Esslingen) nur Langsteher, nun gehen auch Schrottimmobilien relativ rasch weg, es werden sogar wieder Angebotspreise überboten. So geschehen bei einem kürzlich besichtigten Haus hier in der Gegend.

Geht es jetzt denn schon wieder los mit Haus kaufen auf Teufel komm raus?

Ich glaube nicht. Stuttgart hat halt die Eigenheit, dass es nur sehr wenige richtig schöne und gut angebundene Lagen gibt (da gehört Esslingen dazu) und dazu viele sehr gut verdienende Leute. Wenn man in Marbach, Remseck, Ostfildern, Ditzingen, Kornwestheim oder Lumpenburg sucht, gehen die Ladenhüter nicht weg; und auch die Angebotspreise sinken (beobachte die Resterampe in der Region recht intensiv…). Der Markt ist also geteilt und ich nehme an, Du schaust eher in den Toplagen und da geht die Rallye tatsächlich wieder los bzw. weiter — auch für die Sanierungsfälle.

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Der Einkäufer

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Ich würde gerne wieder etwas von der Erbschaftsdiskussion wegkommen.

Die aktuelle Entwicklung und Diskussion der Bauzinsen lässt mich etwas rätseln:

  • Bauzinsen Ende 23/Anfang 24 ~4%
  • Seitdem kursiert das Thema Zinssenkung im Juni immer kräftiger
  • Die Bauzinsen liegen mittlerweile bei ~3%, natürlich immer Abhängig von Laufzeit und Eigenkapital
  • Zudem häufen sich seit wenigen Wochen Berichte wie "Die Trendumkehr bei Immobilien ist da" o.ä.

Was ich jetzt nicht ganz verstehe: Der Sprung von 1% Bauzinsen auf ca. 4% hat den Markt nahezu zum erliegen gebracht.
Bei aktuell 3% scheint der Markt schon wieder zu boomen.

Gefühlt gab es bei uns in der Region (Esslingen) nur Langsteher, nun gehen auch Schrottimmobilien relativ rasch weg, es werden sogar wieder Angebotspreise überboten. So geschehen bei einem kürzlich besichtigten Haus hier in der Gegend.

Geht es jetzt denn schon wieder los mit Haus kaufen auf Teufel komm raus?

Stuttgart hier:

Immobilien gehen gefühlt schneller weg, stimmt
Beobachte immer mal wieder gute Angebote aus Interesse

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Wieso fallen immer alle so stark in ein Extrem bei dem Thema Erbe? Die Rede von alles weg nehmen etc., ist ja wirklich Unsinn.

In dem Post direkt über deinem wird es gefordert. Sowas wird gefordert und ich habe keine Ahnung, warum das leugnen willst.

Man kann allerdings häufig sehen, dass man benachteiligt wird, wenn man sein Geld noch erwirtschaften muss. Viele Hilfen sind in erster Linie ans Einkommen gebunden, Vermögen/Erbe unerheblich. Zb. Baumförderungen sind oft so absurd begrenzt, dass da eigentlich nur Erben in Frage kommen. Etwas fairer wäre wünschenswert, und nicht nur in ein Richtung. Auch gesellschaftlich habe ich den Eindruck, bist du verachtet, wenn du 100k verdienst, wohingegen es dem Erben gegönnt wird.

In diesem Thread findest du wahrscheinlich tausend mal mehr Posts, in denen Erben angegriffen werden als Leute mit 100k Gehalt. Wenn Erben gegönnt würde, wären nicht gerade in der xten Wiederholung eines Erben Bashings.

Vollkommen richtig. Dazu kommt, dass man i.d.R. dann erbt, wenn die Immobilie längst abbezahlt ist. Bei mir ist der Erbfall eingetreten, nachdem bereits 2 Immobilien abbezahlt sind und die dritte zur Hälfte bezahlt ist. Mir wäre es lieber gewesen, wenn mein Erbe noch etwas später eingetreten wäre. Im übrigen habe ich das Erbe zu keiner Zeit in meinem Finanzplan berücksichtigt.

Das ist eine Lüge!
Du hast ein erwartetes Erbe bereits dadurch berücksichtigt, weil du wusstest, dass du irgendwann einmal eine mittelgroße Summe in Aussicht hast und damit genau Eines für den Erwerb deiner Immobilie niemals gegolten hat, nämlich der Fakt dass sie dich immobil machen wird.

Genau das ist nämlich für all diejenigen ein Problem, die sich genau einmal in ihrem Leben aus eigener Arbeit eine einzige Immobilie leisten können und damit natürlicherweise immer in der falschen Größe bauen.

Wer hingegen weiß, dass er früher oder später Kapital für weitere Immobilien aus einem Erbe erhalten wird, der kann ganz anders an den Erwerb seiner ersten Immobilie gehen, weil er passgenau mal eine 2-Zimmer Wohnung, mal ein mehrstöckiges 6 Zimmer Haus mit 200m² und mal den ebenerdigen Bungalow mit 2,5 Zimmern kaufen kann.
Passgenau für die aktuelle Lebenssituation, am besten noch arbeitsplatznah.

Ich beispielsweise würde auch günstiger fahren, wenn ich mein Kapital nun nehmen würde und mir eine 2,5 ZKB Wohnung kaufen würde. Passt jetzt für mich und meine Gefährtin.
Geht aber nicht, weil in 3-4 Jahren auch mal eine Familie gegründet werden möchte.
Die Kaufnebenkosten machen es völlig unwirtschaftlich passgenau für die jetzige Lebenssituation zu kaufen, weil auf einen Zeitraum von 3-4 Jahren gesehen dann Mieten eben doch günstiger wäre.
Langfristig ist das Mieten aber natürlich trotzdem teurer, nur kann ich dem eben nicht ausweichen, weil ich nunmal kein Erbe in Aussicht habe, und daher das einzige Haus meines Lebens bereits so planen muss, dass es für spätere Eventualitäten hinreichend ist.
Folglich später und in weiten Teilen zu groß und der Lebenssituation sicher über lange Distanzen nicht angemessen.

Alleine das Wissen, dass du mal erben wirst, bzw. dass überhaupt jemand da ist, der dir auch zu Lebzeiten mal Finanzspritze geben könnte, hat dir also schon die Chance eingeräumt zu kaufen, selbst wenn der Erbfall oder der Unterstützungsfall gar nicht eingetreten ist.

Was bist Du denn für einer? Du kennst mich nicht und bezichtigst mich der Lüge. Zu Deiner Info: Die Immobilien hab ich im Alter von 29 Jahren / 35 Jahren und 38 Jahren gekauft, Heute bin ich 60 Jahre alt und ich habe vor 2 Monaten geerbt.

Meine Eltern haben mich damals bei der 1. Immobilie mit genau 2.000 DM für eine zusätzliche Kelleraußenwanddämmung unterstützt. Mehr war einfach nicht drin und ich habe damals auch nicht danach gefragt.
Du willst hier doch nicht allen Ernstes behaupten, dass ich schon vor 31 / 25 / 22 Jahren mit einer zukünftigen Erbschaft kalkuliert habe und das zu einer Zeit, als meine Erblasser noch selber einen hohen Kredit auf ihrer Immobilie hatten und von einem zu vererbenden Vermögen nicht ansatzweise die Rede war.

Mit anderen Worten: Bitte unterlasse Deine völlig absurden Fantasien. Ich habe niemals eine wo mögliche Erbschaft eingeplant und diese Summe ist nun "on Top" vorhanden und wird vermutlich irgendwann (zusätzlich) an meine Kinder fließen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das klingt für mich wie folgt:

Ich kann mir keinen MC Laren leisten und daher muss ich Fahrrad fahren.
Ich kann mir keine 6 Sterne Weltreise leisten und daher bleibe ich zu Hause.
Ich kann mir kein 5 Sterne Restaurant leisten und daher koche ich zu Hause.
Ich kann mir keine Rolex leisten und daher muss ich die Uhrzeit schätzen.
Ich kann mir keine Gucci Tasche leisten und daher nehme ich eine Plastiktüte.
Ich habe nichts geerbt und daher bin ich trotz Top 5% Verdienst mittellos.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Genau, das ist das Problem. Auch mit einem Topverdienst, sagen wir mal obere 5%, kann man sich keine Wohnung/Haus für eine Familie in München leisten. Man braucht hier mindestens 500k Kredit + 300k Eigenkapital. Jeder kann sich ausrechnen, wie lange er bei 3-4% abbezahlen muss. Und wie lange es dauert, bis man dieses Eigenkapital hat.

Das geht nur, wenn man irgendwas geerbt hat. Mit Leistung voranzukommen, gilt nicht mehr In Deutschland. Die Vermögenden bleiben eh unter sich und treiben so die Immobilienpreise. Das hat die Bundesbank erst kürzlich festgestellt, Monatsbericht vom April. Über kurz oder lang zerreißt das die Gesellschaft. Ich sage nur AfD.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Zu Punkt 1 fehlt der wichtigste Faktor:
Bauland ist viel zu knapp und zu teuer!

Vergiss die Baukosten, die sind ein Witz im Vergleich zu den Grundstückspreisen, welche sich in den letzten 10 Jahren vervielfacht haben. Je nach Region bis zu Faktor 8x.

Wenn das Grundstück einen immer höheren Anteil am Gesamtpreis des Immobilienbaus ausmacht, dann kann es auch keinen günstigeren Wohnraum geben.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Wenn die Story so stimmt, dann sei froh und mache das beste daraus. Es geht hier nicht darum wie andere zu dir aufschließen können sondern ob und wie man den Wohlstand allgemein steigern kann, wozu auch Wohneigentum gehört.
Dazu braucht es aber verscheidene Massnahmen:

  1. Die geringe Wohneigentumsquote ist auch ein Produkt von hohen Baukosten wegen der Vorschriften, der hohen Erwerbsnebenkosten und dem hohen Mieterschutz. Das führt zu immer weniger Sanierung und Neubau bei weiter steigenden Mieten; d.h. hier muss überall angesetzt werden

  2. Geringe finanzielle Bildung und wenig Risiokofreude bei langem Anlagehorizont; es liegen Billionen von Euros unverzinst auf Giro und Tagesgeldkonten und verlieren durch Inflation an Wert. Da sind durschschnittliche Anleger in anderen Ländern auch dank stattlicher Anreizsysteme uns voraus. Wenn sich nichts ändert wird die Schere zu anderen europäischen Ländern weiter aufgehen. Die Deutschen sparen sich arm!

  3. Der Drang nach weniger Arbeitsstunden, Sabbaticals, Frührente, Teilzeit…all das wird dazu führen dass unser Volksvermögen und damit auch das Vermögen jedes einzelnen abnimmt.

Sorry harte Wahrheiten aber die Gesellschaft in diesem Lande muss sich halt fragen, wieviel man bei 1-3 ändern möchte. Vom Jammern und Nichtstun kommt kein Wohlstand

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Ich würde gerne wieder etwas von der Erbschaftsdiskussion wegkommen.

Die aktuelle Entwicklung und Diskussion der Bauzinsen lässt mich etwas rätseln:

  • Bauzinsen Ende 23/Anfang 24 ~4%
  • Seitdem kursiert das Thema Zinssenkung im Juni immer kräftiger
  • Die Bauzinsen liegen mittlerweile bei ~3%, natürlich immer Abhängig von Laufzeit und Eigenkapital
  • Zudem häufen sich seit wenigen Wochen Berichte wie "Die Trendumkehr bei Immobilien ist da" o.ä.

Was ich jetzt nicht ganz verstehe: Der Sprung von 1% Bauzinsen auf ca. 4% hat den Markt nahezu zum erliegen gebracht.
Bei aktuell 3% scheint der Markt schon wieder zu boomen.

Gefühlt gab es bei uns in der Region (Esslingen) nur Langsteher, nun gehen auch Schrottimmobilien relativ rasch weg, es werden sogar wieder Angebotspreise überboten. So geschehen bei einem kürzlich besichtigten Haus hier in der Gegend.

Geht es jetzt denn schon wieder los mit Haus kaufen auf Teufel komm raus?

Es könnte sein. Zumindest ist die aktuelle Erschwinglichkeit in den meisten Regionen inzwischen überdurchschnittlich hoch, auch wenn es die meisten hier auf Grund des Ausnahmezustandes der Nullzinszeit im vergangenen Jahrzehnt nicht glauben/hören wollen. Es gab historisch nur wenige Zeiträume mit besserer Leistbarkeit, als aktuell. Das haut man mir hier gleich wieder um die Ohren (München....bla bla bla...) - aber ich beobachte den Markt seit über 40 Jahren und daher nehme ich mir heraus, dass ich mir ein Bild machen kann.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Es ist eigentlich ganz einfach: Es gibt eine Menge an Kaufinteressenten, die gar nicht oder nur wenig auf Fremdkapital angewiesen sind. Unter dieser Menge sind es viele, die nun eine Zeit lang abgewartet haben in der Hoffnung, dass die Preise weiter fallen. Da sich langsam aber andeutet, dass die Preise nicht weiter fallen (bzw. in manchen Regionen und Segmenten auch schon wieder steigen), greifen nun viele zu. In meiner Region und Segment kann ich das sehr gut beobachten, insbesondere neuere Objekte gehen jetzt wieder schneller weg.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ware deine Eltern Beamte?

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Wieso fallen immer alle so stark in ein Extrem bei dem Thema Erbe? Die Rede von alles weg nehmen etc., ist ja wirklich Unsinn.

In dem Post direkt über deinem wird es gefordert. Sowas wird gefordert und ich habe keine Ahnung, warum das leugnen willst.

Man kann allerdings häufig sehen, dass man benachteiligt wird, wenn man sein Geld noch erwirtschaften muss. Viele Hilfen sind in erster Linie ans Einkommen gebunden, Vermögen/Erbe unerheblich. Zb. Baumförderungen sind oft so absurd begrenzt, dass da eigentlich nur Erben in Frage kommen. Etwas fairer wäre wünschenswert, und nicht nur in ein Richtung. Auch gesellschaftlich habe ich den Eindruck, bist du verachtet, wenn du 100k verdienst, wohingegen es dem Erben gegönnt wird.

In diesem Thread findest du wahrscheinlich tausend mal mehr Posts, in denen Erben angegriffen werden als Leute mit 100k Gehalt. Wenn Erben gegönnt würde, wären nicht gerade in der xten Wiederholung eines Erben Bashings.

Vollkommen richtig. Dazu kommt, dass man i.d.R. dann erbt, wenn die Immobilie längst abbezahlt ist. Bei mir ist der Erbfall eingetreten, nachdem bereits 2 Immobilien abbezahlt sind und die dritte zur Hälfte bezahlt ist. Mir wäre es lieber gewesen, wenn mein Erbe noch etwas später eingetreten wäre. Im übrigen habe ich das Erbe zu keiner Zeit in meinem Finanzplan berücksichtigt.

Das ist eine Lüge!
Du hast ein erwartetes Erbe bereits dadurch berücksichtigt, weil du wusstest, dass du irgendwann einmal eine mittelgroße Summe in Aussicht hast und damit genau Eines für den Erwerb deiner Immobilie niemals gegolten hat, nämlich der Fakt dass sie dich immobil machen wird.

Genau das ist nämlich für all diejenigen ein Problem, die sich genau einmal in ihrem Leben aus eigener Arbeit eine einzige Immobilie leisten können und damit natürlicherweise immer in der falschen Größe bauen.

Wer hingegen weiß, dass er früher oder später Kapital für weitere Immobilien aus einem Erbe erhalten wird, der kann ganz anders an den Erwerb seiner ersten Immobilie gehen, weil er passgenau mal eine 2-Zimmer Wohnung, mal ein mehrstöckiges 6 Zimmer Haus mit 200m² und mal den ebenerdigen Bungalow mit 2,5 Zimmern kaufen kann.
Passgenau für die aktuelle Lebenssituation, am besten noch arbeitsplatznah.

Ich beispielsweise würde auch günstiger fahren, wenn ich mein Kapital nun nehmen würde und mir eine 2,5 ZKB Wohnung kaufen würde. Passt jetzt für mich und meine Gefährtin.
Geht aber nicht, weil in 3-4 Jahren auch mal eine Familie gegründet werden möchte.
Die Kaufnebenkosten machen es völlig unwirtschaftlich passgenau für die jetzige Lebenssituation zu kaufen, weil auf einen Zeitraum von 3-4 Jahren gesehen dann Mieten eben doch günstiger wäre.
Langfristig ist das Mieten aber natürlich trotzdem teurer, nur kann ich dem eben nicht ausweichen, weil ich nunmal kein Erbe in Aussicht habe, und daher das einzige Haus meines Lebens bereits so planen muss, dass es für spätere Eventualitäten hinreichend ist.
Folglich später und in weiten Teilen zu groß und der Lebenssituation sicher über lange Distanzen nicht angemessen.

Alleine das Wissen, dass du mal erben wirst, bzw. dass überhaupt jemand da ist, der dir auch zu Lebzeiten mal Finanzspritze geben könnte, hat dir also schon die Chance eingeräumt zu kaufen, selbst wenn der Erbfall oder der Unterstützungsfall gar nicht eingetreten ist.

Was bist Du denn für einer? Du kennst mich nicht und bezichtigst mich der Lüge. Zu Deiner Info: Die Immobilien hab ich im Alter von 29 Jahren / 35 Jahren und 38 Jahren gekauft, Heute bin ich 60 Jahre alt und ich habe vor 2 Monaten geerbt.

Meine Eltern haben mich damals bei der 1. Immobilie mit genau 2.000 DM für eine zusätzliche Kelleraußenwanddämmung unterstützt. Mehr war einfach nicht drin und ich habe damals auch nicht danach gefragt.
Du willst hier doch nicht allen Ernstes behaupten, dass ich schon vor 31 / 25 / 22 Jahren mit einer zukünftigen Erbschaft kalkuliert habe und das zu einer Zeit, als meine Erblasser noch selber einen hohen Kredit auf ihrer Immobilie hatten und von einem zu vererbenden Vermögen nicht ansatzweise die Rede war.

Mit anderen Worten: Bitte unterlasse Deine völlig absurden Fantasien. Ich habe niemals eine wo mögliche Erbschaft eingeplant und diese Summe ist nun "on Top" vorhanden und wird vermutlich irgendwann (zusätzlich) an meine Kinder fließen.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Was bist Du denn für einer? Du kennst mich nicht und bezichtigst mich der Lüge. Zu Deiner Info: Die Immobilien hab ich im Alter von 29 Jahren / 35 Jahren und 38 Jahren gekauft, Heute bin ich 60 Jahre alt und ich habe vor 2 Monaten geerbt.

Meine Eltern haben mich damals bei der 1. Immobilie mit genau 2.000 DM für eine zusätzliche Kelleraußenwanddämmung unterstützt. Mehr war einfach nicht drin und ich habe damals auch nicht danach gefragt.
Du willst hier doch nicht allen Ernstes behaupten, dass ich schon vor 31 / 25 / 22 Jahren mit einer zukünftigen Erbschaft kalkuliert habe und das zu einer Zeit, als meine Erblasser noch selber einen hohen Kredit auf ihrer Immobilie hatten und von einem zu vererbenden Vermögen nicht ansatzweise die Rede war.

Mit anderen Worten: Bitte unterlasse Deine völlig absurden Fantasien. Ich habe niemals eine wo mögliche Erbschaft eingeplant und diese Summe ist nun "on Top" vorhanden und wird vermutlich irgendwann (zusätzlich) an meine Kinder fließen.

Lüge ist vielleicht etwas unglücklich formuliert. Verallgemeinert vertrete ich aber auch die These, dass man als Jemand mit Aussicht auf ein Erbe ganz anders agiert (agieren kann) als jemand ohne Aussicht auf ein Erbe. Wer sich das als Betroffener nicht eingesteht, macht sich selbst etwas vor. Der eine weiß, dass da in Zukunft noch was kommt. Der andere weiß, dass da in Zukunft nichts kommt. Insofern ist der Umgang mit größeren Investitionen wie ein Hauskauf ganz anders.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Immobilienpreise werden weiter unter Druck kommen.

Die Vorfreue über mögliche badlige Zinssenkungen hat sich als verfreut dargestellt. Sowohl die Fed als auch die BoE haben sich in den letzten Tagen deutlich zurückhaltender geäußert. Das notwednige Zurückfahren von QE wird weiterhin Druck auf lange Zinsen ausüben.

In D kommt die extrem schwache Konjunktur dazu. In der Arbeitslosigkeit sieht man das noch nicht richtig, aber aus dem Bekanntenkreis hört man eindeutig das es im Moment wieder schwieriger ist den Einstieg zu finden und die Fälle betriebsbedingter Kündigung nehmen zu.

Meines Erachtens kommt der große Preisverfall noch.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wo ist deine Region? Bei uns (München + 50km) ist genau das Gegenteil der Fall.

Die Preise (vor allem bezugsfertiger Neubau) gehen weiter nach unten und viele Angebote sind mittlerweile seit 6-9 Monate gelistet.

Ich glaube auch, dass sich das nicht ändern wird auf absehbare Zeit. Die Preise sind im Verhältnis zu den Mieten bei den höheren Zinsen viel zu hoch

WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

Es ist eigentlich ganz einfach: Es gibt eine Menge an Kaufinteressenten, die gar nicht oder nur wenig auf Fremdkapital angewiesen sind. Unter dieser Menge sind es viele, die nun eine Zeit lang abgewartet haben in der Hoffnung, dass die Preise weiter fallen. Da sich langsam aber andeutet, dass die Preise nicht weiter fallen (bzw. in manchen Regionen und Segmenten auch schon wieder steigen), greifen nun viele zu. In meiner Region und Segment kann ich das sehr gut beobachten, insbesondere neuere Objekte gehen jetzt wieder schneller weg.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

Was bist Du denn für einer? Du kennst mich nicht und bezichtigst mich der Lüge. Zu Deiner Info: Die Immobilien hab ich im Alter von 29 Jahren / 35 Jahren und 38 Jahren gekauft, Heute bin ich 60 Jahre alt und ich habe vor 2 Monaten geerbt.

Meine Eltern haben mich damals bei der 1. Immobilie mit genau 2.000 DM für eine zusätzliche Kelleraußenwanddämmung unterstützt. Mehr war einfach nicht drin und ich habe damals auch nicht danach gefragt.
Du willst hier doch nicht allen Ernstes behaupten, dass ich schon vor 31 / 25 / 22 Jahren mit einer zukünftigen Erbschaft kalkuliert habe und das zu einer Zeit, als meine Erblasser noch selber einen hohen Kredit auf ihrer Immobilie hatten und von einem zu vererbenden Vermögen nicht ansatzweise die Rede war.

Mit anderen Worten: Bitte unterlasse Deine völlig absurden Fantasien. Ich habe niemals eine wo mögliche Erbschaft eingeplant und diese Summe ist nun "on Top" vorhanden und wird vermutlich irgendwann (zusätzlich) an meine Kinder fließen.

Lüge ist vielleicht etwas unglücklich formuliert. Verallgemeinert vertrete ich aber auch die These, dass man als Jemand mit Aussicht auf ein Erbe ganz anders agiert (agieren kann) als jemand ohne Aussicht auf ein Erbe. Wer sich das als Betroffener nicht eingesteht, macht sich selbst etwas vor. Der eine weiß, dass da in Zukunft noch was kommt. Der andere weiß, dass da in Zukunft nichts kommt. Insofern ist der Umgang mit größeren Investitionen wie ein Hauskauf ganz anders.

Und warum sollte das so sein - wenn ich eine Immobilie kaufe muss ich die bezahlen bzw. in der Regel wird die finanziert, die Bank interessiert sich da genau für zwei Dinge, was ist dein aktuelles Einkommen und kannst du daraus den Kredit finanzieren und was ist dein aktuelles Vermögen (relevant für die Bonität) ob eventuell in x Jahren ein Erbe kommt interessiert da niemanden

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Politik hat einfach mal wieder geschlafen. Das ist das Hauptproblem.
Politik ist Gestaltung, aber die deutsche Politik gestaltet schon lange nichtmehr, jedenfalls nicht zum Positiven für den Bürger und Steuerzahler.

Wachsende Bevölkerung durch Zuwanderung und weniger Bauland und Wohnungen, das kann einfach nicht funktionieren. Man schaut immernoch zu wie der Druck im Kessel steigt, auch wenn man es mittlerweile mehr registriert hat.

Ein Problem ist auch das Zusammenspiel mehrerer politischer Ebenen: Kommunen, Länder und Bund. Meiner Meinung nach sind gerade die Kommunen bei dem Thema ziemlich raffgierig geworden und wundern sich, wenn sie Bauplätze nicht loswerden seit der Zinswende.

Von Bestandssanierung halte ich persönlich gar nichts. Jedenfalls nicht zu den Preisen der Bestandsbauten. Es kann nicht sein, dass die Alten ihre Häuser zu Höchstpreisen verkaufen und die Jungen sollen es dann sanieren. Da muss der Preis schon stimmen, dann kann es funktionieren. Bei den Immobilienpreisen, die aktuell noch aufgerufen werden, ist der Neubau meist billiger und besser.

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Zu Punkt 1 müsste man noch ergänzen, dass Bauland zunehmend knapper und auch teurer wird - was auch politisch gewollt ist. Daneben muss man fairerweise auch sagen viele wollen halt Neubau auf der grünen Wiese mit entsprechenden Schnitten etc. Bestandssanierungen entsprechen gerade hier auch nicht den Ansprüchen vieler.

Der Punkt 3 ist meiner Meinung nach das größte Thema - ein Vermögensaufbau was dann zu einem Erbe führt ist halt auch mit einem Verzicht verbunden auch wenn du 200k verdienst musst du wenn du eine Immo willst deinen Lebensstandard auch einschränken halt auf einem anderen Niveau. Solange man dazu halt nicht bereit ist wird es halt nichts

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

Die Politik hat einfach mal wieder geschlafen. Das ist das Hauptproblem.
Politik ist Gestaltung, aber die deutsche Politik gestaltet schon lange nichtmehr, jedenfalls nicht zum Positiven für den Bürger und Steuerzahler.

Wachsende Bevölkerung durch Zuwanderung und weniger Bauland und Wohnungen, das kann einfach nicht funktionieren. Man schaut immernoch zu wie der Druck im Kessel steigt, auch wenn man es mittlerweile mehr registriert hat.

Ein Problem ist auch das Zusammenspiel mehrerer politischer Ebenen: Kommunen, Länder und Bund. Meiner Meinung nach sind gerade die Kommunen bei dem Thema ziemlich raffgierig geworden und wundern sich, wenn sie Bauplätze nicht loswerden seit der Zinswende.

Von Bestandssanierung halte ich persönlich gar nichts. Jedenfalls nicht zu den Preisen der Bestandsbauten. Es kann nicht sein, dass die Alten ihre Häuser zu Höchstpreisen verkaufen und die Jungen sollen es dann sanieren. Da muss der Preis schon stimmen, dann kann es funktionieren. Bei den Immobilienpreisen, die aktuell noch aufgerufen werden, ist der Neubau meist billiger und besser.

Nur blöd dass die Bestandbauten in den schönen innerstädtischen Villenlagen liegen und die Neubauten meist weit draußen oder auf handtuchgroßen Grundstücken stehen ;-)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Von Bestandssanierung halte ich persönlich gar nichts. Jedenfalls nicht zu den Preisen der Bestandsbauten. Es kann nicht sein, dass die Alten ihre Häuser zu Höchstpreisen verkaufen und die Jungen sollen es dann sanieren. Da muss der Preis schon stimmen, dann kann es funktionieren. Bei den Immobilienpreisen, die aktuell noch aufgerufen werden, ist der Neubau meist billiger und besser.

Du beschreibst hier aber genau das Problem, wenn die Bausubstanz eines Bestandsgebäudes i.O. ( ordentliche Mauern, Elektrik mit Leerrohren) ist dann ist der Sanierungsaufwand meist nicht besonders hoch - neue Fenster / ggf. Dachdämmung hilft schon mal sehr viel. Ich stimm dir zu der Preis ist ein Thema. Was man aber nicht vergessen darf - Bestandsgebäude haben gerade bei EFH häufig schönere / größere Grundstücke als Neubau der in der Regel maximal die Bebauung ausreizt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Leider hat der Poster recht. Bestandsbauten sind zumeist zu teuer und das nicht nur in attraktiven Lagen. Da kommt der Neubau meistens billiger und ist mit weniger Aufwand verbunden (die meisten Bestandsbauten sind ja aktuell Nachkriegshäuser der 50-60er, in denen alles gemacht werden muss, weil Opa nichts gemacht hat, die Boomerkinder versorgt sind und die Millenial-Enkel sich eine Sanierung nicht zutrauen). Das muss erst ins Gleichgewicht kommen und dann passt das wieder. Diese Häuser sollten meist nicht mehr wie das Grundstück kosten (falls die Außenhülle stehen bleiben kann) oder sogar weniger (falls Abriss nötig, der ja weitere Kosten verursacht). Die Wahrheit ist aber, dass selbst für ein Abrissobjekt noch Preise über den Grundstückswert aufgerufen wird. Selbst in Gemeinden, in denen es seit dem Zinsanstieg wieder günstigere Gemeindegrundstücke gibt und ein Ausweichen auf den freien Markt daher nicht notwendig ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Der Großteil der EFHs in Deutschland ist aber mindestens 40-50 Jahre alt.
Du wirst ja auch kaum das alte Bad behalten wollen. Du hast bei Sanierung den doppelten Aufwand, alles Alte raus und Neues rein.

Die Heizung musst du auch zwingend austauschen, damit müssen auch die Heizkörper raus und Fußbodenheizung rein. Also alle Böden aufreißen.

Nur neue Fenster und Dachdämmung bringt auch nichts. Die ganze Außenfassade muss gedämmt werden, sonst kommt der Schimmel ins Haus. Bei einem richtig alten Haus wirst du auch das Dach erneuern.

Also 200.000 EUR bist du damit problemlos los.

Ein ganz gewichtiger Grund nicht ein altes EFH zu beziehen, trotz vllt schöner Grundstücke: du lebst dann höchstwahrscheinlich neben Rentnern und ähnlich alten Personen. Für Kinder sind Neubaugebiete mit vielen anderen Nachbarskindern einfach deutlich besser.

WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

Du beschreibst hier aber genau das Problem, wenn die Bausubstanz eines Bestandsgebäudes i.O. ( ordentliche Mauern, Elektrik mit Leerrohren) ist dann ist der Sanierungsaufwand meist nicht besonders hoch - neue Fenster / ggf. Dachdämmung hilft schon mal sehr viel. Ich stimm dir zu der Preis ist ein Thema. Was man aber nicht vergessen darf - Bestandsgebäude haben gerade bei EFH häufig schönere / größere Grundstücke als Neubau der in der Regel maximal die Bebauung ausreizt.

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WiWi Gast

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Die Bestandsbauten in "innerstädtischen Villenlagen" sind ein ganz eigener Markt, bei dem du ganz sicher keine Rolle spielst.

Der Starnberger beschwert sich auch ganz sicher nicht über die Lage außerhalb der Stadt. Keine Sorge.

WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

Nur blöd dass die Bestandbauten in den schönen innerstädtischen Villenlagen liegen und die Neubauten meist weit draußen oder auf handtuchgroßen Grundstücken stehen ;-)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

Die Politik hat einfach mal wieder geschlafen. Das ist das Hauptproblem.
Politik ist Gestaltung, aber die deutsche Politik gestaltet schon lange nichtmehr, jedenfalls nicht zum Positiven für den Bürger und Steuerzahler.

Wachsende Bevölkerung durch Zuwanderung und weniger Bauland und Wohnungen, das kann einfach nicht funktionieren. Man schaut immernoch zu wie der Druck im Kessel steigt, auch wenn man es mittlerweile mehr registriert hat.

Ein Problem ist auch das Zusammenspiel mehrerer politischer Ebenen: Kommunen, Länder und Bund. Meiner Meinung nach sind gerade die Kommunen bei dem Thema ziemlich raffgierig geworden und wundern sich, wenn sie Bauplätze nicht loswerden seit der Zinswende.

Von Bestandssanierung halte ich persönlich gar nichts. Jedenfalls nicht zu den Preisen der Bestandsbauten. Es kann nicht sein, dass die Alten ihre Häuser zu Höchstpreisen verkaufen und die Jungen sollen es dann sanieren. Da muss der Preis schon stimmen, dann kann es funktionieren. Bei den Immobilienpreisen, die aktuell noch aufgerufen werden, ist der Neubau meist billiger und besser.

Nur blöd dass die Bestandbauten in den schönen innerstädtischen Villenlagen liegen und die Neubauten meist weit draußen oder auf handtuchgroßen Grundstücken stehen ;-)

Deine Aussage hat für die Thematik hier wenig Nutzen. Die Villenlage ist für (fast) jeden hier ohnehin kein Thema. Ob ein 2 Millionen Haus (Preise nach oben offen) jetzt sanierungsbedürftig ist oder nicht, ist völlig egal, wenn das Geld schon nicht für ein Haus reicht, das 1 Millionen kostet.

Unterhalb der ca. 7 Großstädte will ohnehin hier keiner wohnen und in diesen Städten gibt es genug bessere oder bevorzugte Wohnlagen, die trotzdem keine oder nur wenige Villen beherbergen. D. h. Villen in Vor-oder anderen Städten , die man für 1,5 Millionen bekommt, sind für die Damen und Herren nicht von Interesse, weil nicht gewünschte Stadt. Dass man sich in der gewünschten Stadt nicht mal das 1-1,5 Millionenhaus leisten kann und das Neubaugebiet in der gewünschten Stadt mit 650-900k verschmäht (zu weit am Rand, zu klein, kein schickes Viertel) wird, führt dann zur Jammerei. Aber alte Bauten mit großen Grundstücken zu Preisen von unter 600k gibt es abseits der Villenviertel viele, nicht nur in Köln.Sie sind eben nur der Klientel nicht genehm.

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WiWi Gast

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+1

WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

Immobilienpreise werden weiter unter Druck kommen.

Die Vorfreue über mögliche badlige Zinssenkungen hat sich als verfreut dargestellt. Sowohl die Fed als auch die BoE haben sich in den letzten Tagen deutlich zurückhaltender geäußert. Das notwednige Zurückfahren von QE wird weiterhin Druck auf lange Zinsen ausüben.

In D kommt die extrem schwache Konjunktur dazu. In der Arbeitslosigkeit sieht man das noch nicht richtig, aber aus dem Bekanntenkreis hört man eindeutig das es im Moment wieder schwieriger ist den Einstieg zu finden und die Fälle betriebsbedingter Kündigung nehmen zu.

Meines Erachtens kommt der große Preisverfall noch.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

Es ist eigentlich ganz einfach: Es gibt eine Menge an Kaufinteressenten, die gar nicht oder nur wenig auf Fremdkapital angewiesen sind. Unter dieser Menge sind es viele, die nun eine Zeit lang abgewartet haben in der Hoffnung, dass die Preise weiter fallen. Da sich langsam aber andeutet, dass die Preise nicht weiter fallen (bzw. in manchen Regionen und Segmenten auch schon wieder steigen), greifen nun viele zu. In meiner Region und Segment kann ich das sehr gut beobachten, insbesondere neuere Objekte gehen jetzt wieder schneller weg.

Hast du eine statistische Grundlage für diese These? Mir erscheint es zweifelhaft, dass es eine große Zahl an Personen gibt, die ihre Immobilie hauptsächlich aus eigenen Mitteln bezahlen. Mir wird aus dem Immobilienumfeld gespiegelt, dass der überwiegende Teil an Käufern nur mit einem begrenzten Eigenkapital kauft.

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Der Einkäufer

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WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

+1

Immobilienpreise werden weiter unter Druck kommen.

Die Vorfreue über mögliche badlige Zinssenkungen hat sich als verfreut dargestellt. Sowohl die Fed als auch die BoE haben sich in den letzten Tagen deutlich zurückhaltender geäußert. Das notwednige Zurückfahren von QE wird weiterhin Druck auf lange Zinsen ausüben.

In D kommt die extrem schwache Konjunktur dazu. In der Arbeitslosigkeit sieht man das noch nicht richtig, aber aus dem Bekanntenkreis hört man eindeutig das es im Moment wieder schwieriger ist den Einstieg zu finden und die Fälle betriebsbedingter Kündigung nehmen zu.

Meines Erachtens kommt der große Preisverfall noch.

:D na dann sind wir mal gespannt

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

In Wiesbaden nicht u bedingt eine der teuerste Städte Deutschlands, liegt man da schon bei 2 bis 3 Mios.

WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

Die Bestandsbauten in "innerstädtischen Villenlagen" sind ein ganz eigener Markt, bei dem du ganz sicher keine Rolle spielst.

Der Starnberger beschwert sich auch ganz sicher nicht über die Lage außerhalb der Stadt. Keine Sorge.

WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

Nur blöd dass die Bestandbauten in den schönen innerstädtischen Villenlagen liegen und die Neubauten meist weit draußen oder auf handtuchgroßen Grundstücken stehen ;-)

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WiWi Gast

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Der Einkäufer schrieb am 17.04.2024:

+1

Immobilienpreise werden weiter unter Druck kommen.

Die Vorfreue über mögliche badlige Zinssenkungen hat sich als verfreut dargestellt. Sowohl die Fed als auch die BoE haben sich in den letzten Tagen deutlich zurückhaltender geäußert. Das notwednige Zurückfahren von QE wird weiterhin Druck auf lange Zinsen ausüben.

In D kommt die extrem schwache Konjunktur dazu. In der Arbeitslosigkeit sieht man das noch nicht richtig, aber aus dem Bekanntenkreis hört man eindeutig das es im Moment wieder schwieriger ist den Einstieg zu finden und die Fälle betriebsbedingter Kündigung nehmen zu.

Meines Erachtens kommt der große Preisverfall noch.

:D na dann sind wir mal gespannt

Du meinst so gespannt wie als du "vorhergesagt" hast, dass Immobilienpreise nominal nicht fallen können und da steigende Zinsen Immobilienpreise nicht beeinflussen können?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Der Einkäufer schrieb am 17.04.2024:

+1

Immobilienpreise werden weiter unter Druck kommen.

Die Vorfreue über mögliche badlige Zinssenkungen hat sich als verfreut dargestellt. Sowohl die Fed als auch die BoE haben sich in den letzten Tagen deutlich zurückhaltender geäußert. Das notwednige Zurückfahren von QE wird weiterhin Druck auf lange Zinsen ausüben.

In D kommt die extrem schwache Konjunktur dazu. In der Arbeitslosigkeit sieht man das noch nicht richtig, aber aus dem Bekanntenkreis hört man eindeutig das es im Moment wieder schwieriger ist den Einstieg zu finden und die Fälle betriebsbedingter Kündigung nehmen zu.

Meines Erachtens kommt der große Preisverfall noch.

:D na dann sind wir mal gespannt

Der Immobilenmarkt liegt doch aktuell schon komplett brach. Es wird im Verhältnis zu den letzten Jahren kaum gekauft.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

Was bist Du denn für einer? Du kennst mich nicht und bezichtigst mich der Lüge. Zu Deiner Info: Die Immobilien hab ich im Alter von 29 Jahren / 35 Jahren und 38 Jahren gekauft, Heute bin ich 60 Jahre alt und ich habe vor 2 Monaten geerbt.

Meine Eltern haben mich damals bei der 1. Immobilie mit genau 2.000 DM für eine zusätzliche Kelleraußenwanddämmung unterstützt. Mehr war einfach nicht drin und ich habe damals auch nicht danach gefragt.
Du willst hier doch nicht allen Ernstes behaupten, dass ich schon vor 31 / 25 / 22 Jahren mit einer zukünftigen Erbschaft kalkuliert habe und das zu einer Zeit, als meine Erblasser noch selber einen hohen Kredit auf ihrer Immobilie hatten und von einem zu vererbenden Vermögen nicht ansatzweise die Rede war.

Mit anderen Worten: Bitte unterlasse Deine völlig absurden Fantasien. Ich habe niemals eine wo mögliche Erbschaft eingeplant und diese Summe ist nun "on Top" vorhanden und wird vermutlich irgendwann (zusätzlich) an meine Kinder fließen.

Lüge ist vielleicht etwas unglücklich formuliert. Verallgemeinert vertrete ich aber auch die These, dass man als Jemand mit Aussicht auf ein Erbe ganz anders agiert (agieren kann) als jemand ohne Aussicht auf ein Erbe. Wer sich das als Betroffener nicht eingesteht, macht sich selbst etwas vor. Der eine weiß, dass da in Zukunft noch was kommt. Der andere weiß, dass da in Zukunft nichts kommt. Insofern ist der Umgang mit größeren Investitionen wie ein Hauskauf ganz anders.

Und warum sollte das so sein - wenn ich eine Immobilie kaufe muss ich die bezahlen bzw. in der Regel wird die finanziert, die Bank interessiert sich da genau für zwei Dinge, was ist dein aktuelles Einkommen und kannst du daraus den Kredit finanzieren und was ist dein aktuelles Vermögen (relevant für die Bonität) ob eventuell in x Jahren ein Erbe kommt interessiert da niemanden

Genau so!
Ich hätte natürlich auch vor 31 Jahren bei der Bank sagen können: "Vielleicht erbe ich in über 30 Jahren mal etwas, aber ich kann noch nicht sagen, ob überhaupt und wieviel. Das Erbe muss von meinen Erbgebern allerdings erst noch erwirtschaftet werden."
Dann hätte ich bestimmt deutlich bessere Konditionen erhalten, da mit diesem Booster im Rücken die Bank eine völlig andere Krediteinschätzung vorgenommen hätte.
Scherzmodus Aus!

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Der Einkäufer

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WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

Der Einkäufer schrieb am 17.04.2024:

+1

Immobilienpreise werden weiter unter Druck kommen.

Die Vorfreue über mögliche badlige Zinssenkungen hat sich als verfreut dargestellt. Sowohl die Fed als auch die BoE haben sich in den letzten Tagen deutlich zurückhaltender geäußert. Das notwednige Zurückfahren von QE wird weiterhin Druck auf lange Zinsen ausüben.

In D kommt die extrem schwache Konjunktur dazu. In der Arbeitslosigkeit sieht man das noch nicht richtig, aber aus dem Bekanntenkreis hört man eindeutig das es im Moment wieder schwieriger ist den Einstieg zu finden und die Fälle betriebsbedingter Kündigung nehmen zu.

Meines Erachtens kommt der große Preisverfall noch.

:D na dann sind wir mal gespannt

Du meinst so gespannt wie als du "vorhergesagt" hast, dass Immobilienpreise nominal nicht fallen können und da steigende Zinsen Immobilienpreise nicht beeinflussen können?

Ich wusste dass du es bist ;-)
Um wieviel Prozent hat sich denn deine Miete bisher erhöht? (Frage für einen Freund)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Der Einkäufer schrieb am 17.04.2024:

+1

Immobilienpreise werden weiter unter Druck kommen.

Die Vorfreue über mögliche badlige Zinssenkungen hat sich als verfreut dargestellt. Sowohl die Fed als auch die BoE haben sich in den letzten Tagen deutlich zurückhaltender geäußert. Das notwednige Zurückfahren von QE wird weiterhin Druck auf lange Zinsen ausüben.

In D kommt die extrem schwache Konjunktur dazu. In der Arbeitslosigkeit sieht man das noch nicht richtig, aber aus dem Bekanntenkreis hört man eindeutig das es im Moment wieder schwieriger ist den Einstieg zu finden und die Fälle betriebsbedingter Kündigung nehmen zu.

Meines Erachtens kommt der große Preisverfall noch.

:D na dann sind wir mal gespannt

Irgendwie passt das nicht hierzu:

"Die Europäische Zentralbank (EZB) wird aus Sicht ihrer Präsidentin Christine Lagarde die Zinsen bald senken, sollte es nicht zu großen Schocks kommen.

Der Prozess des Zurückweichens der Inflation verlaufe wie erwartet, sagte Lagarde am Dienstag dem Sender CNBC. „Wir müssen lediglich noch etwas mehr Vertrauen in diesen Prozess der Disinflation aufbauen“, merkte sie an. „Aber wenn sich dieser gemäß den Erwartungen entwickelt, wenn wir keinen großen Schock in der Entwicklung haben, bewegen wir uns auf einen Moment zu, wo wir unsere restriktive Geldpolitik abschwächen müssen.“ Dies werde einer angemessen kurzen Zeit geschehen."

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Denke „der Einkäufer“ hat da immer eine sehr eigene Meinung. Vermutlich sind in seiner Ansicht die Preise auch nominal bis heute nicht gefallen

WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

Der Einkäufer schrieb am 17.04.2024:

+1

Immobilienpreise werden weiter unter Druck kommen.

Die Vorfreue über mögliche badlige Zinssenkungen hat sich als verfreut dargestellt. Sowohl die Fed als auch die BoE haben sich in den letzten Tagen deutlich zurückhaltender geäußert. Das notwednige Zurückfahren von QE wird weiterhin Druck auf lange Zinsen ausüben.

In D kommt die extrem schwache Konjunktur dazu. In der Arbeitslosigkeit sieht man das noch nicht richtig, aber aus dem Bekanntenkreis hört man eindeutig das es im Moment wieder schwieriger ist den Einstieg zu finden und die Fälle betriebsbedingter Kündigung nehmen zu.

Meines Erachtens kommt der große Preisverfall noch.

:D na dann sind wir mal gespannt

Du meinst so gespannt wie als du "vorhergesagt" hast, dass Immobilienpreise nominal nicht fallen können und da steigende Zinsen Immobilienpreise nicht beeinflussen können?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

So ein Quatsch!! Von wegen wissen, dass man Erben wird. Plötzlich tauchen neue Erben auf, mit denen niemand gerechnet hatte. Die junge Familie ging komplett leer aus. Der Überraschungserbe war ich selbst

iWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Wieso fallen immer alle so stark in ein Extrem bei dem Thema Erbe? Die Rede von alles weg nehmen etc., ist ja wirklich Unsinn.

In dem Post direkt über deinem wird es gefordert. Sowas wird gefordert und ich habe keine Ahnung, warum das leugnen willst.

Man kann allerdings häufig sehen, dass man benachteiligt wird, wenn man sein Geld noch erwirtschaften muss. Viele Hilfen sind in erster Linie ans Einkommen gebunden, Vermögen/Erbe unerheblich. Zb. Baumförderungen sind oft so absurd begrenzt, dass da eigentlich nur Erben in Frage kommen. Etwas fairer wäre wünschenswert, und nicht nur in ein Richtung. Auch gesellschaftlich habe ich den Eindruck, bist du verachtet, wenn du 100k verdienst, wohingegen es dem Erben gegönnt wird.

In diesem Thread findest du wahrscheinlich tausend mal mehr Posts, in denen Erben angegriffen werden als Leute mit 100k Gehalt. Wenn Erben gegönnt würde, wären nicht gerade in der xten Wiederholung eines Erben Bashings.

Vollkommen richtig. Dazu kommt, dass man i.d.R. dann erbt, wenn die Immobilie längst abbezahlt ist. Bei mir ist der Erbfall eingetreten, nachdem bereits 2 Immobilien abbezahlt sind und die dritte zur Hälfte bezahlt ist. Mir wäre es lieber gewesen, wenn mein Erbe noch etwas später eingetreten wäre. Im übrigen habe ich das Erbe zu keiner Zeit in meinem Finanzplan berücksichtigt.

Das ist eine Lüge!
Du hast ein erwartetes Erbe bereits dadurch berücksichtigt, weil du wusstest, dass du irgendwann einmal eine mittelgroße Summe in Aussicht hast und damit genau Eines für den Erwerb deiner Immobilie niemals gegolten hat, nämlich der Fakt dass sie dich immobil machen wird.

Genau das ist nämlich für all diejenigen ein Problem, die sich genau einmal in ihrem Leben aus eigener Arbeit eine einzige Immobilie leisten können und damit natürlicherweise immer in der falschen Größe bauen.

Wer hingegen weiß, dass er früher oder später Kapital für weitere Immobilien aus einem Erbe erhalten wird, der kann ganz anders an den Erwerb seiner ersten Immobilie gehen, weil er passgenau mal eine 2-Zimmer Wohnung, mal ein mehrstöckiges 6 Zimmer Haus mit 200m² und mal den ebenerdigen Bungalow mit 2,5 Zimmern kaufen kann.
Passgenau für die aktuelle Lebenssituation, am besten noch arbeitsplatznah.

Ich beispielsweise würde auch günstiger fahren, wenn ich mein Kapital nun nehmen würde und mir eine 2,5 ZKB Wohnung kaufen würde. Passt jetzt für mich und meine Gefährtin.
Geht aber nicht, weil in 3-4 Jahren auch mal eine Familie gegründet werden möchte.
Die Kaufnebenkosten machen es völlig unwirtschaftlich passgenau für die jetzige Lebenssituation zu kaufen, weil auf einen Zeitraum von 3-4 Jahren gesehen dann Mieten eben doch günstiger wäre.
Langfristig ist das Mieten aber natürlich trotzdem teurer, nur kann ich dem eben nicht ausweichen, weil ich nunmal kein Erbe in Aussicht habe, und daher das einzige Haus meines Lebens bereits so planen muss, dass es für spätere Eventualitäten hinreichend ist.
Folglich später und in weiten Teilen zu groß und der Lebenssituation sicher über lange Distanzen nicht angemessen.

Alleine das Wissen, dass du mal erben wirst, bzw. dass überhaupt jemand da ist, der dir auch zu Lebzeiten mal Finanzspritze geben könnte, hat dir also schon die Chance eingeräumt zu kaufen, selbst wenn der Erbfall oder der Unterstützungsfall gar nicht eingetreten ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Wenn die Story so stimmt, dann sei froh und mache das beste daraus. Es geht hier nicht darum wie andere zu dir aufschließen können sondern ob und wie man den Wohlstand allgemein steigern kann, wozu auch Wohneigentum gehört.
Dazu braucht es aber verscheidene Massnahmen:

  1. Die geringe Wohneigentumsquote ist auch ein Produkt von hohen Baukosten wegen der Vorschriften, der hohen Erwerbsnebenkosten und dem hohen Mieterschutz. Das führt zu immer weniger Sanierung und Neubau bei weiter steigenden Mieten; d.h. hier muss überall angesetzt werden

  2. Geringe finanzielle Bildung und wenig Risiokofreude bei langem Anlagehorizont; es liegen Billionen von Euros unverzinst auf Giro und Tagesgeldkonten und verlieren durch Inflation an Wert. Da sind durschschnittliche Anleger in anderen Ländern auch dank stattlicher Anreizsysteme uns voraus. Wenn sich nichts ändert wird die Schere zu anderen europäischen Ländern weiter aufgehen. Die Deutschen sparen sich arm!

  3. Der Drang nach weniger Arbeitsstunden, Sabbaticals, Frührente, Teilzeit…all das wird dazu führen dass unser Volksvermögen und damit auch das Vermögen jedes einzelnen abnimmt.

Sorry harte Wahrheiten aber die Gesellschaft in diesem Lande muss sich halt fragen, wieviel man bei 1-3 ändern möchte. Vom Jammern und Nichtstun kommt kein Wohlstand

Bei mir führte 1. zu 3., für die eigene Immobilie fehlt uns das Geld, aber wir brauchen nicht das volle Gehalt und erhöhen dafür die Freizeit. Solange das so bleibt, geht jede reale Erhöhung direkt in die Freizeit. Insbesondere da ich von jeder Stunde nicht arbeiten 100% nutzen kann und nicht 50% an Sozialversicherung und Steuern abdrücke.

Jetzt vergleiche ich mich mit dir. Ich arbeite Vollzeit und zahle darauf mehr Steuern und Sozialabgaben als du, obwohl du ohne Probleme mit einer 40h-Woche mehr zur Finanzierung der Gesellschaft beitragen könntest.

Wenn nicht irgendein Notfall wie Krankheit eintritt, werde ich das bis zum Ruhestand machen. Dazwischen werde ich meinen Kindern noch das Studium oder die Ausbildung finanziert haben und mich über die Steuern vielleicht auch noch an der Finanzierung des Studiums deiner Kinder beteiligt haben. Sobald der Ruhestand kommt, werde ich wahrscheinlich für mein Alter vorgesorgt haben und dann hoffentlich möglichst lange mein Angespartes verbrauchen. Was übrig bleibt, will ich dann aber ohne konfiskatorische Steuern an meine Kinder vererben.

Ich finde es dann nicht unfair, wenn meine Kinder dadurch einen Vorteil gegenüber deinen Kindern bekommen. Ansonsten fängt man an, dein meiner Ansicht nach egoistisches Verhalten noch weiter zu belohnen. Wenn du so viel arbeiten würdest wie ich, dann könntest du etwas für deine Kinder ansparen und würdest gleichzeitig mit deinen höheren Steuern dazu beitragen, dass wir unseren Kindern bessere Kindergärten und Schulen bieten können und für uns alle bessere medizinische Einrichtungen mit mehr und fairer bezahlten Mitarbeitern.

Ich finde, dass wir uns als Gesellschaft eher überlegen sollten, wie wir dein Lebensmodell bestrafen sollten als meins. Ich finde es jetzt schon extrem unfair, dass ich mehr beitragen muss als du, obwohl du absolut die Möglichkeiten und Fähigkeiten dazu hast, mehr zu leisten.

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WiWi Gast

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Zum Thema des (potenziellen) Erben möchte ich noch etwas persönliches anmerken: Hier wird oft kommentiert, dass man sich als Kind reicher Eltern ggf. anders verhält wenn ein gutes Erbe zu erwarten ist. Und auch, dass man durch sein Verhalten Einfluss darauf hätte ob man davon schon vorher etwas in den A... gesteckt bekommt (was dann nicht besteuert wird im Gegensatz zum Erbe).

Zum ersten muss ich sagen, dass wir Kinder damals gar nicht wussten wieviel unser Vater verdient (die Mutter hat nach dem zweiten Kind aufgehört zu arbeiten, hatte also nichts). Und selbst wenn hätten wir davon nicht mehr bekommen wenn wir gesagt hätten: och, wir hätten gerne mehr Taschengeld oder was auch immer. Wir sind nie gross in Urlaub gefahren (fast nur in Deutschland, nur ein einziges Mal nach Italien und das mit dem Zug), die Eltern fuhren einen alten Passat und wir trugen die gebrauchten Kleider unserer Cousinen auf. Ich wäre nie auf die Idee gekommen dass mein Vater gut verdienst (tat er aber und bezahlte damit unsere DHH ab). Erst als ich weg war zum Studium, das Geld knapp war (ich bekam grade so viel wie mein Vater von der Steuer absetzen konnte, Kindergeld behielten die Eltern) und ich nach einem Gehaltsnachweis meines Vaters fragte um Bafög zu beantragen lehnte er dies ab mit dem Hinweis, dass ich das eh nicht bekommen würde. Also wurde mir klar, dass er recht gut verdiente. Heute weiss ich er ist einfach nur geizig.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

Genau so!
Ich hätte natürlich auch vor 31 Jahren bei der Bank sagen können: "Vielleicht erbe ich in über 30 Jahren mal etwas, aber ich kann noch nicht sagen, ob überhaupt und wieviel. Das Erbe muss von meinen Erbgebern allerdings erst noch erwirtschaftet werden."
Dann hätte ich bestimmt deutlich bessere Konditionen erhalten, da mit diesem Booster im Rücken die Bank eine völlig andere Krediteinschätzung vorgenommen hätte.
Scherzmodus Aus!

Es geht doch nicht um bessere Konditionen bei der Kreditvergabe, sowas gibt es nicht. Es geht darum, dass sich derjenige mit großem Erbe in Aussicht viel einfacher dafür entscheiden kann, die nächsten 20 Jahre sein monatliches Einkommen in einen Hauskredit zu stecken da er weiß, dass am Ende sowie nochmal ein Erbe kommt und er dann beides hat, abgezahltes Haus und Kohle (oder Erbwerte, die in Kohle gewandelt werden können). Derjenige, der kein Erbe in Aussicht hat, weiß, dass er nach 20 Jahren garnichts bekommt und überlegt sich daher ganz genau, ob er die nächsten 20 Jahre wirklich sein monatliches Einkommen in einen Hauskredit stecken soll.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

Hast du eine statistische Grundlage für diese These? Mir erscheint es zweifelhaft, dass es eine große Zahl an Personen gibt, die ihre Immobilie hauptsächlich aus eigenen Mitteln bezahlen. Mir wird aus dem Immobilienumfeld gespiegelt, dass der überwiegende Teil an Käufern nur mit einem begrenzten Eigenkapital kauft.

Jeder ist eben in seiner Blase. Wir sind nicht auf FK angewiesen und machen es genau so, denken aber dass die Preise noch weiter fallen und warten weiter. Andere aus unserem Dunstkreis schlagen aber gerade schon zu. Eine Statistik, die dies direkt aufzeigt, kenne ich nicht. Aber du kannst dir mal die Statistiken zu abgeschlossenen Kreditverträgen und Verkaufstransaktionen ansehen. Da kann man gerade in finanzstarken Region feststellen, dass die Transaktionen stärker steigen als die Kreditverträge, was durch Kauf mit EK erklärt werden kann.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

Was bist Du denn für einer? Du kennst mich nicht und bezichtigst mich der Lüge. Zu Deiner Info: Die Immobilien hab ich im Alter von 29 Jahren / 35 Jahren und 38 Jahren gekauft, Heute bin ich 60 Jahre alt und ich habe vor 2 Monaten geerbt.

Meine Eltern haben mich damals bei der 1. Immobilie mit genau 2.000 DM für eine zusätzliche Kelleraußenwanddämmung unterstützt. Mehr war einfach nicht drin und ich habe damals auch nicht danach gefragt.
Du willst hier doch nicht allen Ernstes behaupten, dass ich schon vor 31 / 25 / 22 Jahren mit einer zukünftigen Erbschaft kalkuliert habe und das zu einer Zeit, als meine Erblasser noch selber einen hohen Kredit auf ihrer Immobilie hatten und von einem zu vererbenden Vermögen nicht ansatzweise die Rede war.

Mit anderen Worten: Bitte unterlasse Deine völlig absurden Fantasien. Ich habe niemals eine wo mögliche Erbschaft eingeplant und diese Summe ist nun "on Top" vorhanden und wird vermutlich irgendwann (zusätzlich) an meine Kinder fließen.

Lüge ist vielleicht etwas unglücklich formuliert. Verallgemeinert vertrete ich aber auch die These, dass man als Jemand mit Aussicht auf ein Erbe ganz anders agiert (agieren kann) als jemand ohne Aussicht auf ein Erbe. Wer sich das als Betroffener nicht eingesteht, macht sich selbst etwas vor. Der eine weiß, dass da in Zukunft noch was kommt. Der andere weiß, dass da in Zukunft nichts kommt. Insofern ist der Umgang mit größeren Investitionen wie ein Hauskauf ganz anders.

Und warum sollte das so sein - wenn ich eine Immobilie kaufe muss ich die bezahlen bzw. in der Regel wird die finanziert, die Bank interessiert sich da genau für zwei Dinge, was ist dein aktuelles Einkommen und kannst du daraus den Kredit finanzieren und was ist dein aktuelles Vermögen (relevant für die Bonität) ob eventuell in x Jahren ein Erbe kommt interessiert da niemanden

Genau so!
Ich hätte natürlich auch vor 31 Jahren bei der Bank sagen können: "Vielleicht erbe ich in über 30 Jahren mal etwas, aber ich kann noch nicht sagen, ob überhaupt und wieviel. Das Erbe muss von meinen Erbgebern allerdings erst noch erwirtschaftet werden."
Dann hätte ich bestimmt deutlich bessere Konditionen erhalten, da mit diesem Booster im Rücken die Bank eine völlig andere Krediteinschätzung vorgenommen hätte.
Scherzmodus Aus!

Du hast innerhalb von 9 Jahren 3 Immobilien erworben (29, 35, 38) und mit jedem Erwerb die vorherige behalten, anstatt sie zu verkaufen.

Offensichtlich warst du also entweder mit 29 Jahren ein extremer Gutverdiener, ein sehr dummer Glückspilz bei dem es eben gut gegangen ist, oder wovon ich eben ausgehe, du warst in der wirtschaftlichen Sicherheit eines wohlhabenden Familienhauses welches dir die Gewissheit gegeben hat, wenn du in den nächsten Lebensjahren eine andere Immoblie brauchen wirst, dann wird das kein Problem sein das EK für den nächsten Kredit auf zu bringen, sei es durch Erbe, oder eben durch ein paar 10K von den Eltern die zur Not locker gemacht werden und sei es nur als günstiges Familiendarlehen.

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WiWi Gast

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Bei mir führte 1. zu 3., für die eigene Immobilie fehlt uns das Geld, aber wir brauchen nicht das volle Gehalt und erhöhen dafür die Freizeit. Solange das so bleibt, geht jede reale Erhöhung direkt in die Freizeit. Insbesondere da ich von jeder Stunde nicht arbeiten 100% nutzen kann und nicht 50% an Sozialversicherung und Steuern abdrücke.

Jetzt vergleiche ich mich mit dir. Ich arbeite Vollzeit und zahle darauf mehr Steuern und Sozialabgaben als du, obwohl du ohne Probleme mit einer 40h-Woche mehr zur Finanzierung der Gesellschaft beitragen könntest.

Wenn nicht irgendein Notfall wie Krankheit eintritt, werde ich das bis zum Ruhestand machen. Dazwischen werde ich meinen Kindern noch das Studium oder die Ausbildung finanziert haben und mich über die Steuern vielleicht auch noch an der Finanzierung des Studiums deiner Kinder beteiligt haben. Sobald der Ruhestand kommt, werde ich wahrscheinlich für mein Alter vorgesorgt haben und dann hoffentlich möglichst lange mein Angespartes verbrauchen. Was übrig bleibt, will ich dann aber ohne konfiskatorische Steuern an meine Kinder vererben.

Ich finde es dann nicht unfair, wenn meine Kinder dadurch einen Vorteil gegenüber deinen Kindern bekommen. Ansonsten fängt man an, dein meiner Ansicht nach egoistisches Verhalten noch weiter zu belohnen. Wenn du so viel arbeiten würdest wie ich, dann könntest du etwas für deine Kinder ansparen und würdest gleichzeitig mit deinen höheren Steuern dazu beitragen, dass wir unseren Kindern bessere Kindergärten und Schulen bieten können und für uns alle bessere medizinische Einrichtungen mit mehr und fairer bezahlten Mitarbeitern.

Ich finde, dass wir uns als Gesellschaft eher überlegen sollten, wie wir dein Lebensmodell bestrafen sollten als meins. Ich finde es jetzt schon extrem unfair, dass ich mehr beitragen muss als du, obwohl du absolut die Möglichkeiten und Fähigkeiten dazu hast, mehr zu leisten.

Valide Ansicht, stimme dir da aus der Sicht auch zu, ich optimiere jedoch nach der tatsächlichen Situation statt auf die potentiell faire. Und bevor ich dabei an die Gemeinheit denke, denke ich an meine Familie. Und wir haben alle mehr davon, wenn ich ab 13 Uhr für die Familie da bin, statt bis 16 Uhr auf der Arbeit und danach zu nichts mehr gebrauchen bin.

In meinem Fall bin ich trotz TZ über der BBG, aber ja, zahle weniger Steuern. In meinem Fall, sehr persönlich, sind meine Kinder bereits gut versorgt, da ich trotzdem Vermögen aufbaue und ein guter 7-stelliger Betrag an Erbe anfallen wird. Das Erbe ist jedoch (hoffentlich) erst in >30 Jahre zu erwarten, welches ich möglichst weiterreichen werde.

Klingt alles etwas schizophren, aber für uns gibt es nur noch eine eigene Immobilie als potentielles Ziel, welches hier in der Gegend nur mit erheblichen Einschnitten möglich wäre. Wir wohnen derzeit günstig in Miete. Ein vergleichbares Objekt wäre sicher mit einer 5x so hohen Rate behaftet, als wir derzeit Kaltmiete zahlen. Also lege ich weniger, aber genug, zurück und genieße meine Freizeit, da in meinem Fall das der vom Staat geförderte bzw. weniger bestrafte Lebensweg ist.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Genau so!
Ich hätte natürlich auch vor 31 Jahren bei der Bank sagen können: "Vielleicht erbe ich in über 30 Jahren mal etwas, aber ich kann noch nicht sagen, ob überhaupt und wieviel. Das Erbe muss von meinen Erbgebern allerdings erst noch erwirtschaftet werden."
Dann hätte ich bestimmt deutlich bessere Konditionen erhalten, da mit diesem Booster im Rücken die Bank eine völlig andere Krediteinschätzung vorgenommen hätte.
Scherzmodus Aus!

Es geht doch nicht um bessere Konditionen bei der Kreditvergabe, sowas gibt es nicht. Es geht darum, dass sich derjenige mit großem Erbe in Aussicht viel einfacher dafür entscheiden kann, die nächsten 20 Jahre sein monatliches Einkommen in einen Hauskredit zu stecken da er weiß, dass am Ende sowie nochmal ein Erbe kommt und er dann beides hat, abgezahltes Haus und Kohle (oder Erbwerte, die in Kohle gewandelt werden können). Derjenige, der kein Erbe in Aussicht hat, weiß, dass er nach 20 Jahren garnichts bekommt und überlegt sich daher ganz genau, ob er die nächsten 20 Jahre wirklich sein monatliches Einkommen in einen Hauskredit stecken soll.

Erstens gibt es sowas wie unterschiedliche Kreditkonditionen, wenn deine Bonität schlechter ist zahlst du eine höhere Risikoprämie die deinen Darlehenszins erhöht.

Dein zweiter Punkt ist einfach wieder eine Unterstellung - ich ich mit Anfang dreißig eine Immobilie erwerbe sind die Eltern bei der heutigen Generation in der Regel 60 Jahre (plus Minus) statistisch Leben sie also noch 20 Jahre bis dahin kann alles möglich passieren (Scheidung, Pflegefall.....) wenn du in deine Entscheidung eine Immo zu kaufen ernsthaft einen möglichen Erbfall in 20 Jahren einbeziehst dann sollte man vom Kauf der Immobilie Abstand nehmen bzw. noch mal Überlegen ob bei der Immo Abstriche zu machen sind

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

Der Großteil der EFHs in Deutschland ist aber mindestens 40-50 Jahre alt.
Du wirst ja auch kaum das alte Bad behalten wollen. Du hast bei Sanierung den doppelten Aufwand, alles Alte raus und Neues rein.

Alter sagt nicht zwingend was über die Bausubstanz aus - 50 Jahre Bauten bei EFH sind häufig schwierig, da hier im Rahmen des Wiederaufbaus häufig schnell und "einfach gebaut wurde. Später dann aber wenn hochwertig gebaut wurde kein Thema mehr.

Naja eine Bad Sanierung ist jetzt nicht das riesen Thema hab ich auch schon mehrmals gemacht, wenn die Leitungen etc. in Ordnung sind, ist das überschaubar

Die Heizung musst du auch zwingend austauschen, damit müssen auch die Heizkörper raus und Fußbodenheizung rein. Also alle Böden aufreißen.

Heizung kommt drauf an wie alt und was drinnen ist und warum zwingend eine Fußbodenheizung rein muss erschließt sich nicht - auch heute wird noch sehr häufig mit Heizkörpern gearbeitet

Nur neue Fenster und Dachdämmung bringt auch nichts. Die ganze Außenfassade muss gedämmt werden, sonst kommt der Schimmel ins Haus. Bei einem richtig alten Haus wirst du auch das Dach erneuern.

Nö eine Außenfassade dämmen muss nicht sein, kommt auf die Substanz an, wenn das ordentlichen Ziegelwerk ist mit einer Wandstärke von mehr als 30cm (was auch früher schon verbaut wurde) besteht da kein Problem, die Schimmelgefahr steigt übrigens eher bei vollgedämmten Gebäuden, da durch die Dämmung eine dampfdichte Hülle entsteht eine reine Ziegelwand z.B. mmit entsprechendem Putz und Darbe atmet und gibt feuchtigkeit ab, zudem hängt das am Lüftungsverhalten der Bewohner wenn nicht / unzureichend gelüftet wird.

Ökonomisch betrachtet sind neue Fenster und eine ordentlich Dachdämmung der größte Effekt bei der energetischen Sanierung

Also 200.000 EUR bist du damit problemlos los.

Ein ganz gewichtiger Grund nicht ein altes EFH zu beziehen, trotz vllt schöner Grundstücke: du lebst dann höchstwahrscheinlich neben Rentnern und ähnlich alten Personen. Für Kinder sind Neubaugebiete mit vielen anderen Nachbarskindern einfach deutlich besser.

Das ist jetzt dein persönlicher Geschmack, dafür sind EFH in der Regel gesichtslose gleichartige Siedlungen irgendwo am Rand wo es keine gewachsenen Strukturen gibt und das Highlight das Ärztehaus und ggf. der Aldi nebenan sind

WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

Du beschreibst hier aber genau das Problem, wenn die Bausubstanz eines Bestandsgebäudes i.O. ( ordentliche Mauern, Elektrik mit Leerrohren) ist dann ist der Sanierungsaufwand meist nicht besonders hoch - neue Fenster / ggf. Dachdämmung hilft schon mal sehr viel. Ich stimm dir zu der Preis ist ein Thema. Was man aber nicht vergessen darf - Bestandsgebäude haben gerade bei EFH häufig schönere / größere Grundstücke als Neubau der in der Regel maximal die Bebauung ausreizt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Klingt alles etwas schizophren, aber für uns gibt es nur noch eine eigene Immobilie als potentielles Ziel, welches hier in der Gegend nur mit erheblichen Einschnitten möglich wäre. Wir wohnen derzeit günstig in Miete. Ein vergleichbares Objekt wäre sicher mit einer 5x so hohen Rate behaftet, als wir derzeit Kaltmiete zahlen. Also lege ich weniger, aber genug, zurück und genieße meine Freizeit, da in meinem Fall das der vom Staat geförderte bzw. weniger bestrafte Lebensweg ist.

Ich weiß ja nicht wo du wohnst, aber 5x Rate gegenüber aktueller Kaltmiete hört sich für mich utopisch an. Entweder du vergleichst Äpfel mit Birnen oder die Zahlen stimmen nicht ganz.

Nehmen wir mal eine Immobilie im Wert von 800k. Mit Kaufnebenkosten (12% für Grunderwerbsteuer, Notar, Makler) liegt man dann bei ungefähr bei 900k. Mit 3,5 Zinsen und 2% Tilgung liegt man bei einer jährlichen Rate von 50k.

Wie in aller Welt soll dieses Objekt für 10k Kaltmiete im Jahr vermietet werden? Das wären lächerliche 1,25% Rendite. Mit Berücksichtigung der Inflation wäre das ein Minusgeschäft.

Selbst bei Altmietverträgen kann ich mir das kaum vorstellen. Aber vielleicht kann mir jemand mal so ein konkretes Beispiel zeigen.
Doppelte oder vielleicht auch dreifache Rate wird es geben, aber fünffach?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Faktor 5 kommt mir auch etwas hoch vor. Aber etwas zwischen Faktor 3-4x (je nach Mietvertrag: alt vs. neu) ist leider aktuell schon recht häufig der Fall.

Deswegen ist doch der Immobilienmarkt so abgeschmiert. Vor allem die Anzahl ist ja komplett in den Keller gegangen.

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Klingt alles etwas schizophren, aber für uns gibt es nur noch eine eigene Immobilie als potentielles Ziel, welches hier in der Gegend nur mit erheblichen Einschnitten möglich wäre. Wir wohnen derzeit günstig in Miete. Ein vergleichbares Objekt wäre sicher mit einer 5x so hohen Rate behaftet, als wir derzeit Kaltmiete zahlen. Also lege ich weniger, aber genug, zurück und genieße meine Freizeit, da in meinem Fall das der vom Staat geförderte bzw. weniger bestrafte Lebensweg ist.

Ich weiß ja nicht wo du wohnst, aber 5x Rate gegenüber aktueller Kaltmiete hört sich für mich utopisch an. Entweder du vergleichst Äpfel mit Birnen oder die Zahlen stimmen nicht ganz.

Nehmen wir mal eine Immobilie im Wert von 800k. Mit Kaufnebenkosten (12% für Grunderwerbsteuer, Notar, Makler) liegt man dann bei ungefähr bei 900k. Mit 3,5 Zinsen und 2% Tilgung liegt man bei einer jährlichen Rate von 50k.

Wie in aller Welt soll dieses Objekt für 10k Kaltmiete im Jahr vermietet werden? Das wären lächerliche 1,25% Rendite. Mit Berücksichtigung der Inflation wäre das ein Minusgeschäft.

Selbst bei Altmietverträgen kann ich mir das kaum vorstellen. Aber vielleicht kann mir jemand mal so ein konkretes Beispiel zeigen.
Doppelte oder vielleicht auch dreifache Rate wird es geben, aber fünffach?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Klingt alles etwas schizophren, aber für uns gibt es nur noch eine eigene Immobilie als potentielles Ziel, welches hier in der Gegend nur mit erheblichen Einschnitten möglich wäre. Wir wohnen derzeit günstig in Miete. Ein vergleichbares Objekt wäre sicher mit einer 5x so hohen Rate behaftet, als wir derzeit Kaltmiete zahlen. Also lege ich weniger, aber genug, zurück und genieße meine Freizeit, da in meinem Fall das der vom Staat geförderte bzw. weniger bestrafte Lebensweg ist.

Ich weiß ja nicht wo du wohnst, aber 5x Rate gegenüber aktueller Kaltmiete hört sich für mich utopisch an. Entweder du vergleichst Äpfel mit Birnen oder die Zahlen stimmen nicht ganz.

Nehmen wir mal eine Immobilie im Wert von 800k. Mit Kaufnebenkosten (12% für Grunderwerbsteuer, Notar, Makler) liegt man dann bei ungefähr bei 900k. Mit 3,5 Zinsen und 2% Tilgung liegt man bei einer jährlichen Rate von 50k.

Wie in aller Welt soll dieses Objekt für 10k Kaltmiete im Jahr vermietet werden? Das wären lächerliche 1,25% Rendite. Mit Berücksichtigung der Inflation wäre das ein Minusgeschäft.

Selbst bei Altmietverträgen kann ich mir das kaum vorstellen. Aber vielleicht kann mir jemand mal so ein konkretes Beispiel zeigen.
Doppelte oder vielleicht auch dreifache Rate wird es geben, aber fünffach?

Daher schrieb ich persönliches Beispiel. Wert der Wohnung inkl. großem Garten und Doppelgarage, ca. 500k. Wir haben einen Mietvertrag von vor 15 Jahren, und die vermietende Familie hat genug Geld und erhöht nie die Miete, denn deren Objekte sind abbezahlt etc.

550k inkl. Nebenkosten, wären ca. 2750€/Monat. Wir zahlen unter 700€. Wenn ich jetzt noch die Rücklagen etc. mit rein rechne, wären wir irgendwo bei 4,5x der Kaltmiete.

Extremes Beispiel, nicht zu verallgemeinern, trifft aber in unserem Fall so zu.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Bei mir führte 1. zu 3., für die eigene Immobilie fehlt uns das Geld, aber wir brauchen nicht das volle Gehalt und erhöhen dafür die Freizeit. Solange das so bleibt, geht jede reale Erhöhung direkt in die Freizeit. Insbesondere da ich von jeder Stunde nicht arbeiten 100% nutzen kann und nicht 50% an Sozialversicherung und Steuern abdrücke.

Jetzt vergleiche ich mich mit dir. Ich arbeite Vollzeit und zahle darauf mehr Steuern und Sozialabgaben als du, obwohl du ohne Probleme mit einer 40h-Woche mehr zur Finanzierung der Gesellschaft beitragen könntest.

Wenn nicht irgendein Notfall wie Krankheit eintritt, werde ich das bis zum Ruhestand machen. Dazwischen werde ich meinen Kindern noch das Studium oder die Ausbildung finanziert haben und mich über die Steuern vielleicht auch noch an der Finanzierung des Studiums deiner Kinder beteiligt haben. Sobald der Ruhestand kommt, werde ich wahrscheinlich für mein Alter vorgesorgt haben und dann hoffentlich möglichst lange mein Angespartes verbrauchen. Was übrig bleibt, will ich dann aber ohne konfiskatorische Steuern an meine Kinder vererben.

Ich finde es dann nicht unfair, wenn meine Kinder dadurch einen Vorteil gegenüber deinen Kindern bekommen. Ansonsten fängt man an, dein meiner Ansicht nach egoistisches Verhalten noch weiter zu belohnen. Wenn du so viel arbeiten würdest wie ich, dann könntest du etwas für deine Kinder ansparen und würdest gleichzeitig mit deinen höheren Steuern dazu beitragen, dass wir unseren Kindern bessere Kindergärten und Schulen bieten können und für uns alle bessere medizinische Einrichtungen mit mehr und fairer bezahlten Mitarbeitern.

Ich finde, dass wir uns als Gesellschaft eher überlegen sollten, wie wir dein Lebensmodell bestrafen sollten als meins. Ich finde es jetzt schon extrem unfair, dass ich mehr beitragen muss als du, obwohl du absolut die Möglichkeiten und Fähigkeiten dazu hast, mehr zu leisten.

Valide Ansicht, stimme dir da aus der Sicht auch zu, ich optimiere jedoch nach der tatsächlichen Situation statt auf die potentiell faire. Und bevor ich dabei an die Gemeinheit denke, denke ich an meine Familie. Und wir haben alle mehr davon, wenn ich ab 13 Uhr für die Familie da bin, statt bis 16 Uhr auf der Arbeit und danach zu nichts mehr gebrauchen bin.

Und genau solche Leute mit so einer Einstellung wie deine sind doch das Problem heutzutage. Wenn alle mal nach ihren Möglichkeiten Gas geben würden, dann hätten wir auch kein Wohlstandsverlust zu verzeichnen.
Solche leute wie dich ziehe ich mit meiner Leistung ganz klar mit durch.

Und dann noch beschweren über die Ungerechtigkeit von Erben und das man sich kein Haus leisten kann.
Unfassbar. Einfach mal Leistung zeigen. Und glaub mir, das funktioniert auch mit Familie.

In meinem Fall bin ich trotz TZ über der BBG, aber ja, zahle weniger Steuern. In meinem Fall, sehr persönlich, sind meine Kinder bereits gut versorgt, da ich trotzdem Vermögen aufbaue und ein guter 7-stelliger Betrag an Erbe anfallen wird. Das Erbe ist jedoch (hoffentlich) erst in >30 Jahre zu erwarten, welches ich möglichst weiterreichen werde.

Klingt alles etwas schizophren, aber für uns gibt es nur noch eine eigene Immobilie als potentielles Ziel, welches hier in der Gegend nur mit erheblichen Einschnitten möglich wäre. Wir wohnen derzeit günstig in Miete. Ein vergleichbares Objekt wäre sicher mit einer 5x so hohen Rate behaftet, als wir derzeit Kaltmiete zahlen. Also lege ich weniger, aber genug, zurück und genieße meine Freizeit, da in meinem Fall das der vom Staat geförderte bzw. weniger bestrafte Lebensweg ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Hier der Vorposter. Das mag es sicherlich geben, aber dass es häufig der Fall ist würde ich nicht sagen. Denn häufig ist bei solchen Faktoren ein Äpfel und Birnen Vergleich. Viele hier im Thread schreiben ja auch, dass sie lieber in ihrer Mietwohnung bleiben bevor sie dass 3-4x fache an Rate für ein Eigenheim zahlen. Mietwohnung und Eigenheim sind eben nicht vergleichbar genauso wie Altbau und Neubau.

Bei exakt gleichen Bedingung wird der Faktor denke ich geringer sein, geschätzt irgendwo zwischen 2x und 3x.
Es sind halt die Zeiten vorbei, wo sich der Faktor unter 1x bewegt.

Hat jemand ein Objekt oder zumindest identische Objekte parat, welche sowohl zur Miete und zum Kauf angeboten wird? Daran könnte man den aktuellen Faktor ungefähr einschätzen. Alles andere ist leider immer zumindest etwas Äpfel und Birnen Vergleich.

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Faktor 5 kommt mir auch etwas hoch vor. Aber etwas zwischen Faktor 3-4x (je nach Mietvertrag: alt vs. neu) ist leider aktuell schon recht häufig der Fall.

Deswegen ist doch der Immobilienmarkt so abgeschmiert. Vor allem die Anzahl ist ja komplett in den Keller gegangen.

Klingt alles etwas schizophren, aber für uns gibt es nur noch eine eigene Immobilie als potentielles Ziel, welches hier in der Gegend nur mit erheblichen Einschnitten möglich wäre. Wir wohnen derzeit günstig in Miete. Ein vergleichbares Objekt wäre sicher mit einer 5x so hohen Rate behaftet, als wir derzeit Kaltmiete zahlen. Also lege ich weniger, aber genug, zurück und genieße meine Freizeit, da in meinem Fall das der vom Staat geförderte bzw. weniger bestrafte Lebensweg ist.

Ich weiß ja nicht wo du wohnst, aber 5x Rate gegenüber aktueller Kaltmiete hört sich für mich utopisch an. Entweder du vergleichst Äpfel mit Birnen oder die Zahlen stimmen nicht ganz.

Nehmen wir mal eine Immobilie im Wert von 800k. Mit Kaufnebenkosten (12% für Grunderwerbsteuer, Notar, Makler) liegt man dann bei ungefähr bei 900k. Mit 3,5 Zinsen und 2% Tilgung liegt man bei einer jährlichen Rate von 50k.

Wie in aller Welt soll dieses Objekt für 10k Kaltmiete im Jahr vermietet werden? Das wären lächerliche 1,25% Rendite. Mit Berücksichtigung der Inflation wäre das ein Minusgeschäft.

Selbst bei Altmietverträgen kann ich mir das kaum vorstellen. Aber vielleicht kann mir jemand mal so ein konkretes Beispiel zeigen.
Doppelte oder vielleicht auch dreifache Rate wird es geben, aber fünffach?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Bei uns in der Region (Stadt umd Umland München) ist das aktuell auch im Bereich Faktor 3-4x. Ganz konkret gibt es sogar ein paar Objekte, die zum Kauf und zur Miete stehen.

  • Neubau mit Fertigstellung Januar 2023 (bisher nicht bezogen)
  • 3 Zimmer
  • 84qm + Balkon
  • Kaufpreis (ohne Verhandlung, nur "Rabatt" aus der Werbung): 1.65m EUR

Jetzt ist natürlich die entscheidende Frage, wie man den Verlgiech rechnen will, da der Einsatz von EK ja auch direkt Opportunitätskosten mit sich bringt. Daher gehe ich mal von 100% Finanzierung aus und das EK deckt nur die Nebenkosten des Kaufes. Konditionen nehme ich das Angebot unserer Bank aus März 2024 (auch wenn die Summe leicht anders war). 3.8% auf 15 Jahre + 1.7% Tilgung. Sind bei 1.6m Darlehen eine jährliche Rate von 88.000 EUR oder ca. 7.300 EUR pro Monat.

Zur Miete wird das Objekt zu 28 EUR pro qm kalt angeboten (Nebenkosten irrelevant, da man diese beim Kauf auch hätte): Daher 2.400 EUR Kaltmiete.

In diesem Fall sind es minimal mehr als Faktor 3. Und da ist bereits der "Rabatt" bei Kauf des Bauträgers von 100k (ehemals 1.75m EUR) berücksichtigt.

Wir hätten in unserem Fall zwar mehr EK als in der Rechnung, aber ein Kauf lohnt sich dennoch finanziell nicht, da ich auch 3-5% auf mein eingesetztes EK bekomme, wenn ich es weiterhin anlege.

Und ich gehe mal davon aus, dass es vielen so geht und die Preise quasi in allen Segmenten daher weiter nach unten gehen bzw. schon gut nach unten gegangen sind

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Hier der Vorposter. Das mag es sicherlich geben, aber dass es häufig der Fall ist würde ich nicht sagen. Denn häufig ist bei solchen Faktoren ein Äpfel und Birnen Vergleich. Viele hier im Thread schreiben ja auch, dass sie lieber in ihrer Mietwohnung bleiben bevor sie dass 3-4x fache an Rate für ein Eigenheim zahlen. Mietwohnung und Eigenheim sind eben nicht vergleichbar genauso wie Altbau und Neubau.

Bei exakt gleichen Bedingung wird der Faktor denke ich geringer sein, geschätzt irgendwo zwischen 2x und 3x.
Es sind halt die Zeiten vorbei, wo sich der Faktor unter 1x bewegt.

Hat jemand ein Objekt oder zumindest identische Objekte parat, welche sowohl zur Miete und zum Kauf angeboten wird? Daran könnte man den aktuellen Faktor ungefähr einschätzen. Alles andere ist leider immer zumindest etwas Äpfel und Birnen Vergleich.

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Faktor 5 kommt mir auch etwas hoch vor. Aber etwas zwischen Faktor 3-4x (je nach Mietvertrag: alt vs. neu) ist leider aktuell schon recht häufig der Fall.

Deswegen ist doch der Immobilienmarkt so abgeschmiert. Vor allem die Anzahl ist ja komplett in den Keller gegangen.

Klingt alles etwas schizophren, aber für uns gibt es nur noch eine eigene Immobilie als potentielles Ziel, welches hier in der Gegend nur mit erheblichen Einschnitten möglich wäre. Wir wohnen derzeit günstig in Miete. Ein vergleichbares Objekt wäre sicher mit einer 5x so hohen Rate behaftet, als wir derzeit Kaltmiete zahlen. Also lege ich weniger, aber genug, zurück und genieße meine Freizeit, da in meinem Fall das der vom Staat geförderte bzw. weniger bestrafte Lebensweg ist.

Ich weiß ja nicht wo du wohnst, aber 5x Rate gegenüber aktueller Kaltmiete hört sich für mich utopisch an. Entweder du vergleichst Äpfel mit Birnen oder die Zahlen stimmen nicht ganz.

Nehmen wir mal eine Immobilie im Wert von 800k. Mit Kaufnebenkosten (12% für Grunderwerbsteuer, Notar, Makler) liegt man dann bei ungefähr bei 900k. Mit 3,5 Zinsen und 2% Tilgung liegt man bei einer jährlichen Rate von 50k.

Wie in aller Welt soll dieses Objekt für 10k Kaltmiete im Jahr vermietet werden? Das wären lächerliche 1,25% Rendite. Mit Berücksichtigung der Inflation wäre das ein Minusgeschäft.

Selbst bei Altmietverträgen kann ich mir das kaum vorstellen. Aber vielleicht kann mir jemand mal so ein konkretes Beispiel zeigen.
Doppelte oder vielleicht auch dreifache Rate wird es geben, aber fünffach?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Bei uns in der Region (Stadt umd Umland München) ist das aktuell auch im Bereich Faktor 3-4x. Ganz konkret gibt es sogar ein paar Objekte, die zum Kauf und zur Miete stehen.

  • Neubau mit Fertigstellung Januar 2023 (bisher nicht bezogen)
  • 3 Zimmer
  • 84qm + Balkon
  • Kaufpreis (ohne Verhandlung, nur "Rabatt" aus der Werbung): 1.65m EUR

Das ist Abzocke. Für den Preis kann man sich auch eine 84qm-Wohnung aus den 60ern kaufen und nach den höchsten Standards sanieren mit goldenen Türklinken.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Hier der Vorposter. Das mag es sicherlich geben, aber dass es häufig der Fall ist würde ich nicht sagen. Denn häufig ist bei solchen Faktoren ein Äpfel und Birnen Vergleich. Viele hier im Thread schreiben ja auch, dass sie lieber in ihrer Mietwohnung bleiben bevor sie dass 3-4x fache an Rate für ein Eigenheim zahlen. Mietwohnung und Eigenheim sind eben nicht vergleichbar genauso wie Altbau und Neubau.

Bei exakt gleichen Bedingung wird der Faktor denke ich geringer sein, geschätzt irgendwo zwischen 2x und 3x.
Es sind halt die Zeiten vorbei, wo sich der Faktor unter 1x bewegt.

Hat jemand ein Objekt oder zumindest identische Objekte parat, welche sowohl zur Miete und zum Kauf angeboten wird? Daran könnte man den aktuellen Faktor ungefähr einschätzen. Alles andere ist leider immer zumindest etwas Äpfel und Birnen Vergleich.

Faktor 5 kommt mir auch etwas hoch vor. Aber etwas zwischen Faktor 3-4x (je nach Mietvertrag: alt vs. neu) ist leider aktuell schon recht häufig der Fall.

Deswegen ist doch der Immobilienmarkt so abgeschmiert. Vor allem die Anzahl ist ja komplett in den Keller gegangen.

Klingt alles etwas schizophren, aber für uns gibt es nur noch eine eigene Immobilie als potentielles Ziel, welches hier in der Gegend nur mit erheblichen Einschnitten möglich wäre. Wir wohnen derzeit günstig in Miete. Ein vergleichbares Objekt wäre sicher mit einer 5x so hohen Rate behaftet, als wir derzeit Kaltmiete zahlen. Also lege ich weniger, aber genug, zurück und genieße meine Freizeit, da in meinem Fall das der vom Staat geförderte bzw. weniger bestrafte Lebensweg ist.

Ich weiß ja nicht wo du wohnst, aber 5x Rate gegenüber aktueller Kaltmiete hört sich für mich utopisch an. Entweder du vergleichst Äpfel mit Birnen oder die Zahlen stimmen nicht ganz.

Nehmen wir mal eine Immobilie im Wert von 800k. Mit Kaufnebenkosten (12% für Grunderwerbsteuer, Notar, Makler) liegt man dann bei ungefähr bei 900k. Mit 3,5 Zinsen und 2% Tilgung liegt man bei einer jährlichen Rate von 50k.

Wie in aller Welt soll dieses Objekt für 10k Kaltmiete im Jahr vermietet werden? Das wären lächerliche 1,25% Rendite. Mit Berücksichtigung der Inflation wäre das ein Minusgeschäft.

Selbst bei Altmietverträgen kann ich mir das kaum vorstellen. Aber vielleicht kann mir jemand mal so ein konkretes Beispiel zeigen.
Doppelte oder vielleicht auch dreifache Rate wird es geben, aber fünffach?

Bei unserem vor 2 Jahren gekauften Haus (BJ 1954 aber renoviert), zahlt sich Kredit alleine durch die Mieten ab. Ca. 500 k gekostet inklusive Kaufnebenkosten. Wir haben 3 Parteien a 50 qm. Die unteren zwei Wohnungen bringen jeweils 700 € Miete. Die oberste 600 € Miete.
Also ging auch im Jahr 2022 noch.

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WiWi Gast

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Valide Ansicht, stimme dir da aus der Sicht auch zu, ich optimiere jedoch nach der tatsächlichen Situation statt auf die potentiell faire. Und bevor ich dabei an die Gemeinheit denke, denke ich an meine Familie. Und wir haben alle mehr davon, wenn ich ab 13 Uhr für die Familie da bin, statt bis 16 Uhr auf der Arbeit und danach zu nichts mehr gebrauchen bin.

Und genau solche Leute mit so einer Einstellung wie deine sind doch das Problem heutzutage. Wenn alle mal nach ihren Möglichkeiten Gas geben würden, dann hätten wir auch kein Wohlstandsverlust zu verzeichnen.
Solche leute wie dich ziehe ich mit meiner Leistung ganz klar mit durch.

Und dann noch beschweren über die Ungerechtigkeit von Erben und das man sich kein Haus leisten kann.
Unfassbar. Einfach mal Leistung zeigen. Und glaub mir, das funktioniert auch mit Familie.

In meinem Fall bin ich trotz TZ über der BBG, aber ja, zahle weniger Steuern. In meinem Fall, sehr persönlich, sind meine Kinder bereits gut versorgt, da ich trotzdem Vermögen aufbaue und ein guter 7-stelliger Betrag an Erbe anfallen wird. Das Erbe ist jedoch (hoffentlich) erst in >30 Jahre zu erwarten, welches ich möglichst weiterreichen werde.

Klingt alles etwas schizophren, aber für uns gibt es nur noch eine eigene Immobilie als potentielles Ziel, welches hier in der Gegend nur mit erheblichen Einschnitten möglich wäre. Wir wohnen derzeit günstig in Miete. Ein vergleichbares Objekt wäre sicher mit einer 5x so hohen Rate behaftet, als wir derzeit Kaltmiete zahlen. Also lege ich weniger, aber genug, zurück und genieße meine Freizeit, da in meinem Fall das der vom Staat geförderte bzw. weniger bestrafte Lebensweg ist.

Du ziehst mich mit durch? Wers glaubt, ich zahle mehr ein als ich koste, wenn du über 100k Brutto hast, zahlst du eventuell mehr, trotzdem bin ich Einzahler und nicht Empfänger.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Und genau solche Leute mit so einer Einstellung wie deine sind doch das Problem heutzutage. Wenn alle mal nach ihren Möglichkeiten Gas geben würden, dann hätten wir auch kein Wohlstandsverlust zu verzeichnen.
Solche leute wie dich ziehe ich mit meiner Leistung ganz klar mit durch.

Und dann noch beschweren über die Ungerechtigkeit von Erben und das man sich kein Haus leisten kann.
Unfassbar. Einfach mal Leistung zeigen. Und glaub mir, das funktioniert auch mit Familie.

Immer höhere Abgaben, immer mehr Bestrafung gegenüber denen die ihren Wohlstand noch erarbeiten müssen und dann wundern, wenn die Leute entsprechend reagieren. Man erntet was man sät. Kannst ja persönlich der Karotte weiter hinterherlaufen und dich am Ende deines Lebens darüber freuen wie viel du gearbeitet hast, um immer mehr Steuern und Sozialabgaben zu zahlen, während du dir persönlich weniger leisten kannst. Runter mit den Steuern auf Arbeit, dann geh ich auch wieder mehr arbeiten. So habe ich meine 5,5k, bei 6h am Tag und gut ist.

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WiWi Gast

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Dein Beitrag zeigt nur deine komplette Ahnungslosigkeit.
Ja, das Bad ist prinzipiell überschaubar falls die Leitungen in Ordnung sind. Es kostet dich trotzdem 20.000 EUR.

Und du scheinst das Heizungsgesetz nicht zu kennen. Öl- und Gasheizungen älter 30 Jahre müssen verpflichtend getauscht werden. Ist gesetzlich schon lang Standard, aber jetzt kannst du die alte Gasheizung nicht einfach mit einer neuen Gasheizung austauschen. Die muss zumindest zu 65% erneuerbare Energien nutzen. Somit wirst du eine Wärmepumpe einbauen müssen und die funktioniert nicht ohne Fußbodenheizung.

Alte Ziegel mit mehr als 30cm Dicke heben das Haus lange nicht auf ein hohes Effizienzniveau. Es sind eben keine neuen Ziegel, mit denen du problemlos ohne zusätzliche Dämmung EFH-55 bis Passivhaus erreichen kannst.

Auch mit Schimmel liegst du falsch. Es ist problemlos möglich ein monolitisches Mauerwerk mit Passivhausstandard zu bauen. Das ist gerade der Vorteil beim Neubau, den du beim Altbau nicht hast. Die Bestandsbauten werden mit Styropor etc. außen dampfdicht verkleidet, das ist schimmeltechnisch eine Katastrophe.

Und nochmal zum Mitschreiben: neue Fenster ohne komplette Dämmung ist Unsinn!
Physikalisch wandert der kälteste Punkt des Raums dann nämlich vom Fenster, nach dem Fenstertausch zum Mauerwerk. Denn das Fenster ist jetzt dreifach verglast und hat innen eine höhere Temperatur als die ungedämmte Wand. Also kondensiert die Feuchtigkeit jetzt schön an den Wänden und der Schimmel kann sich erst so richtig schön verbreiten. Vorher kondensierte das Wasser am alten Fenster und konnte zumindest einfach abgewischt werden.

Bausachverständige und gute Energieberater kennen diese Problematik zu Genüge.

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Naja eine Bad Sanierung ist jetzt nicht das riesen Thema hab ich auch schon mehrmals gemacht, wenn die Leitungen etc. in Ordnung sind, ist das überschaubar

Heizung kommt drauf an wie alt und was drinnen ist und warum zwingend eine Fußbodenheizung rein muss erschließt sich nicht - auch heute wird noch sehr häufig mit Heizkörpern gearbeitet

Nö eine Außenfassade dämmen muss nicht sein, kommt auf die Substanz an, wenn das ordentlichen Ziegelwerk ist mit einer Wandstärke von mehr als 30cm (was auch früher schon verbaut wurde) besteht da kein Problem, die Schimmelgefahr steigt übrigens eher bei vollgedämmten Gebäuden, da durch die Dämmung eine dampfdichte Hülle entsteht eine reine Ziegelwand z.B. mmit entsprechendem Putz und Darbe atmet und gibt feuchtigkeit ab, zudem hängt das am Lüftungsverhalten der Bewohner wenn nicht / unzureichend gelüftet wird.

Ökonomisch betrachtet sind neue Fenster und eine ordentlich Dachdämmung der größte Effekt bei der energetischen Sanierung

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Bei mir führte 1. zu 3., für die eigene Immobilie fehlt uns das Geld, aber wir brauchen nicht das volle Gehalt und erhöhen dafür die Freizeit. Solange das so bleibt, geht jede reale Erhöhung direkt in die Freizeit. Insbesondere da ich von jeder Stunde nicht arbeiten 100% nutzen kann und nicht 50% an Sozialversicherung und Steuern abdrücke.

Jetzt vergleiche ich mich mit dir. Ich arbeite Vollzeit und zahle darauf mehr Steuern und Sozialabgaben als du, obwohl du ohne Probleme mit einer 40h-Woche mehr zur Finanzierung der Gesellschaft beitragen könntest.

Wenn nicht irgendein Notfall wie Krankheit eintritt, werde ich das bis zum Ruhestand machen. Dazwischen werde ich meinen Kindern noch das Studium oder die Ausbildung finanziert haben und mich über die Steuern vielleicht auch noch an der Finanzierung des Studiums deiner Kinder beteiligt haben. Sobald der Ruhestand kommt, werde ich wahrscheinlich für mein Alter vorgesorgt haben und dann hoffentlich möglichst lange mein Angespartes verbrauchen. Was übrig bleibt, will ich dann aber ohne konfiskatorische Steuern an meine Kinder vererben.

Ich finde es dann nicht unfair, wenn meine Kinder dadurch einen Vorteil gegenüber deinen Kindern bekommen. Ansonsten fängt man an, dein meiner Ansicht nach egoistisches Verhalten noch weiter zu belohnen. Wenn du so viel arbeiten würdest wie ich, dann könntest du etwas für deine Kinder ansparen und würdest gleichzeitig mit deinen höheren Steuern dazu beitragen, dass wir unseren Kindern bessere Kindergärten und Schulen bieten können und für uns alle bessere medizinische Einrichtungen mit mehr und fairer bezahlten Mitarbeitern.

Ich finde, dass wir uns als Gesellschaft eher überlegen sollten, wie wir dein Lebensmodell bestrafen sollten als meins. Ich finde es jetzt schon extrem unfair, dass ich mehr beitragen muss als du, obwohl du absolut die Möglichkeiten und Fähigkeiten dazu hast, mehr zu leisten.

Valide Ansicht, stimme dir da aus der Sicht auch zu, ich optimiere jedoch nach der tatsächlichen Situation statt auf die potentiell faire. Und bevor ich dabei an die Gemeinheit denke, denke ich an meine Familie. Und wir haben alle mehr davon, wenn ich ab 13 Uhr für die Familie da bin, statt bis 16 Uhr auf der Arbeit und danach zu nichts mehr gebrauchen bin.

In meinem Fall bin ich trotz TZ über der BBG, aber ja, zahle weniger Steuern. In meinem Fall, sehr persönlich, sind meine Kinder bereits gut versorgt, da ich trotzdem Vermögen aufbaue und ein guter 7-stelliger Betrag an Erbe anfallen wird. Das Erbe ist jedoch (hoffentlich) erst in >30 Jahre zu erwarten, welches ich möglichst weiterreichen werde.

Klingt alles etwas schizophren, aber für uns gibt es nur noch eine eigene Immobilie als potentielles Ziel, welches hier in der Gegend nur mit erheblichen Einschnitten möglich wäre. Wir wohnen derzeit günstig in Miete. Ein vergleichbares Objekt wäre sicher mit einer 5x so hohen Rate behaftet, als wir derzeit Kaltmiete zahlen. Also lege ich weniger, aber genug, zurück und genieße meine Freizeit, da in meinem Fall das der vom Staat geförderte bzw. weniger bestrafte Lebensweg ist.

Da wundere ich mich schon etwas, warum du von "50% an Sozialversicherung und Steuern abdrücken" schreibst, aber ist ja auch egal.

Aus meiner Sicht möchte ich auch für meine Familie sorgen und ihnen Geld schenken oder vererben können. Wenn wir Erbschafts- und Schenkungssteuern erhöhen, wird das so eigenommene Geld wahrscheinlich nicht meine Einkommenssteuer reduzieren, sondern stattdessen wird wahrscheinlich ein weiterer freier Tag für dich subventioniert. Und das will ich nicht, da ich jetzt schon mehr arbeite, damit du schon um 13:00 in Feierabend gehen kannst.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Bei mir führte 1. zu 3., für die eigene Immobilie fehlt uns das Geld, aber wir brauchen nicht das volle Gehalt und erhöhen dafür die Freizeit. Solange das so bleibt, geht jede reale Erhöhung direkt in die Freizeit. Insbesondere da ich von jeder Stunde nicht arbeiten 100% nutzen kann und nicht 50% an Sozialversicherung und Steuern abdrücke.

Jetzt vergleiche ich mich mit dir. Ich arbeite Vollzeit und zahle darauf mehr Steuern und Sozialabgaben als du, obwohl du ohne Probleme mit einer 40h-Woche mehr zur Finanzierung der Gesellschaft beitragen könntest.

Wenn nicht irgendein Notfall wie Krankheit eintritt, werde ich das bis zum Ruhestand machen. Dazwischen werde ich meinen Kindern noch das Studium oder die Ausbildung finanziert haben und mich über die Steuern vielleicht auch noch an der Finanzierung des Studiums deiner Kinder beteiligt haben. Sobald der Ruhestand kommt, werde ich wahrscheinlich für mein Alter vorgesorgt haben und dann hoffentlich möglichst lange mein Angespartes verbrauchen. Was übrig bleibt, will ich dann aber ohne konfiskatorische Steuern an meine Kinder vererben.

Ich finde es dann nicht unfair, wenn meine Kinder dadurch einen Vorteil gegenüber deinen Kindern bekommen. Ansonsten fängt man an, dein meiner Ansicht nach egoistisches Verhalten noch weiter zu belohnen. Wenn du so viel arbeiten würdest wie ich, dann könntest du etwas für deine Kinder ansparen und würdest gleichzeitig mit deinen höheren Steuern dazu beitragen, dass wir unseren Kindern bessere Kindergärten und Schulen bieten können und für uns alle bessere medizinische Einrichtungen mit mehr und fairer bezahlten Mitarbeitern.

Ich finde, dass wir uns als Gesellschaft eher überlegen sollten, wie wir dein Lebensmodell bestrafen sollten als meins. Ich finde es jetzt schon extrem unfair, dass ich mehr beitragen muss als du, obwohl du absolut die Möglichkeiten und Fähigkeiten dazu hast, mehr zu leisten.

Valide Ansicht, stimme dir da aus der Sicht auch zu, ich optimiere jedoch nach der tatsächlichen Situation statt auf die potentiell faire. Und bevor ich dabei an die Gemeinheit denke, denke ich an meine Familie. Und wir haben alle mehr davon, wenn ich ab 13 Uhr für die Familie da bin, statt bis 16 Uhr auf der Arbeit und danach zu nichts mehr gebrauchen bin.

In meinem Fall bin ich trotz TZ über der BBG, aber ja, zahle weniger Steuern. In meinem Fall, sehr persönlich, sind meine Kinder bereits gut versorgt, da ich trotzdem Vermögen aufbaue und ein guter 7-stelliger Betrag an Erbe anfallen wird. Das Erbe ist jedoch (hoffentlich) erst in >30 Jahre zu erwarten, welches ich möglichst weiterreichen werde.

Klingt alles etwas schizophren, aber für uns gibt es nur noch eine eigene Immobilie als potentielles Ziel, welches hier in der Gegend nur mit erheblichen Einschnitten möglich wäre. Wir wohnen derzeit günstig in Miete. Ein vergleichbares Objekt wäre sicher mit einer 5x so hohen Rate behaftet, als wir derzeit Kaltmiete zahlen. Also lege ich weniger, aber genug, zurück und genieße meine Freizeit, da in meinem Fall das der vom Staat geförderte bzw. weniger bestrafte Lebensweg ist.

Da wundere ich mich schon etwas, warum du von "50% an Sozialversicherung und Steuern abdrücken" schreibst, aber ist ja auch egal.

Aus meiner Sicht möchte ich auch für meine Familie sorgen und ihnen Geld schenken oder vererben können. Wenn wir Erbschafts- und Schenkungssteuern erhöhen, wird das so eigenommene Geld wahrscheinlich nicht meine Einkommenssteuer reduzieren, sondern stattdessen wird wahrscheinlich ein weiterer freier Tag für dich subventioniert. Und das will ich nicht, da ich jetzt schon mehr arbeite, damit du schon um 13:00 in Feierabend gehen kannst.

Von 114k AG Brutto bleiben 68k Netto übrig, dann zahle ich auf viele Dinge 19% MwSt., bleiben rund 48% ubrig. Also alles in allem gehen wohl um die 45% an Sozialversicherung/Steuer ab.

Keine Sorge, meine Kinder sind versorgt. Und du arbeitest kein Stück mehr, dass ich Feierabend machen kann, ich bin nämlich Beitragender nicht Empfänger. Kann jetzt auch behaupten, dass ich alle unter 100k finanziere mit meiner Arbeit. Die reine Arbeitszeit ist doch egal. 90% meiner Kollegen sind nach der Mittagspause auch nur noch körperlich anwesend, aber wir können uns ja glücklich zählen, dass wir jemanden wie dich in Deutschland haben, der hier alles am Laufen hält. Danke dafür.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

WiWi Gast schrieb am 17.04.2024:

Genau so!
Ich hätte natürlich auch vor 31 Jahren bei der Bank sagen können: "Vielleicht erbe ich in über 30 Jahren mal etwas, aber ich kann noch nicht sagen, ob überhaupt und wieviel. Das Erbe muss von meinen Erbgebern allerdings erst noch erwirtschaftet werden."
Dann hätte ich bestimmt deutlich bessere Konditionen erhalten, da mit diesem Booster im Rücken die Bank eine völlig andere Krediteinschätzung vorgenommen hätte.
Scherzmodus Aus!

Es geht doch nicht um bessere Konditionen bei der Kreditvergabe, sowas gibt es nicht. Es geht darum, dass sich derjenige mit großem Erbe in Aussicht viel einfacher dafür entscheiden kann, die nächsten 20 Jahre sein monatliches Einkommen in einen Hauskredit zu stecken da er weiß, dass am Ende sowie nochmal ein Erbe kommt und er dann beides hat, abgezahltes Haus und Kohle (oder Erbwerte, die in Kohle gewandelt werden können). Derjenige, der kein Erbe in Aussicht hat, weiß, dass er nach 20 Jahren garnichts bekommt und überlegt sich daher ganz genau, ob er die nächsten 20 Jahre wirklich sein monatliches Einkommen in einen Hauskredit stecken soll.

Nochmals - als ich vor über 30 Jahren die erste Immobilie kaufte, waren meine Eltern auf Grund ihrer eigenen Immobilie noch hoch verschuldet.
Was sprichst Du hier von "großem Erbe in Aussicht"? Nichts stand in Aussicht.
Und im übrigen: Ich habe weder damals, noch 1 Tag, bevor beide Eltern verstorben waren, auch nur 1 Sekunde über das Thema Erbschaft nachgedacht oder auch nur 1 Cent von einem möglichen Erbe eingeplant.
Aber offensichtlich bist Du jemand, der sich bereits mit dem Thema Erbe auseinandersetzt, wenn die Eltern sich noch mitten im Leben befinden und noch eine Lebenserwartung von 30 Jahren und mehr haben. Als ich unsere erste Immobilie kaufte, waren meine Eltern jünger, als ich jetzt bin. Und ich habe noch vor, weitere 30 Jahre zu leben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Was bist Du denn für einer? Du kennst mich nicht und bezichtigst mich der Lüge. Zu Deiner Info: Die Immobilien hab ich im Alter von 29 Jahren / 35 Jahren und 38 Jahren gekauft, Heute bin ich 60 Jahre alt und ich habe vor 2 Monaten geerbt.

Meine Eltern haben mich damals bei der 1. Immobilie mit genau 2.000 DM für eine zusätzliche Kelleraußenwanddämmung unterstützt. Mehr war einfach nicht drin und ich habe damals auch nicht danach gefragt.
Du willst hier doch nicht allen Ernstes behaupten, dass ich schon vor 31 / 25 / 22 Jahren mit einer zukünftigen Erbschaft kalkuliert habe und das zu einer Zeit, als meine Erblasser noch selber einen hohen Kredit auf ihrer Immobilie hatten und von einem zu vererbenden Vermögen nicht ansatzweise die Rede war.

Mit anderen Worten: Bitte unterlasse Deine völlig absurden Fantasien. Ich habe niemals eine wo mögliche Erbschaft eingeplant und diese Summe ist nun "on Top" vorhanden und wird vermutlich irgendwann (zusätzlich) an meine Kinder fließen.

Lüge ist vielleicht etwas unglücklich formuliert. Verallgemeinert vertrete ich aber auch die These, dass man als Jemand mit Aussicht auf ein Erbe ganz anders agiert (agieren kann) als jemand ohne Aussicht auf ein Erbe. Wer sich das als Betroffener nicht eingesteht, macht sich selbst etwas vor. Der eine weiß, dass da in Zukunft noch was kommt. Der andere weiß, dass da in Zukunft nichts kommt. Insofern ist der Umgang mit größeren Investitionen wie ein Hauskauf ganz anders.

Und warum sollte das so sein - wenn ich eine Immobilie kaufe muss ich die bezahlen bzw. in der Regel wird die finanziert, die Bank interessiert sich da genau für zwei Dinge, was ist dein aktuelles Einkommen und kannst du daraus den Kredit finanzieren und was ist dein aktuelles Vermögen (relevant für die Bonität) ob eventuell in x Jahren ein Erbe kommt interessiert da niemanden

Genau so!
Ich hätte natürlich auch vor 31 Jahren bei der Bank sagen können: "Vielleicht erbe ich in über 30 Jahren mal etwas, aber ich kann noch nicht sagen, ob überhaupt und wieviel. Das Erbe muss von meinen Erbgebern allerdings erst noch erwirtschaftet werden."
Dann hätte ich bestimmt deutlich bessere Konditionen erhalten, da mit diesem Booster im Rücken die Bank eine völlig andere Krediteinschätzung vorgenommen hätte.
Scherzmodus Aus!

Du hast innerhalb von 9 Jahren 3 Immobilien erworben (29, 35, 38) und mit jedem Erwerb die vorherige behalten, anstatt sie zu verkaufen.

Offensichtlich warst du also entweder mit 29 Jahren ein extremer Gutverdiener, ein sehr dummer Glückspilz bei dem es eben gut gegangen ist, oder wovon ich eben ausgehe, du warst in der wirtschaftlichen Sicherheit eines wohlhabenden Familienhauses welches dir die Gewissheit gegeben hat, wenn du in den nächsten Lebensjahren eine andere Immoblie brauchen wirst, dann wird das kein Problem sein das EK für den nächsten Kredit auf zu bringen, sei es durch Erbe, oder eben durch ein paar 10K von den Eltern die zur Not locker gemacht werden und sei es nur als günstiges Familiendarlehen.

Hier wird wirklich nur spekuliert und gemutmaßt. Meine Güte!
Nein. ich war kein besonderer Gutverdiener. Außendienst - Vertrieb mit angemessenem Einkommen. Nicht mehr und nicht weniger.
Die beiden anderen Immobilien habe ich natürlich zur Vermietung als Altersvorsorge angeschafft. Anstelle sich mit einer wo möglichen Erbschaft zu beschäftigen, habe ich meine Altersvorsorge selber in die Hand genommen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Bei mir führte 1. zu 3., für die eigene Immobilie fehlt uns das Geld, aber wir brauchen nicht das volle Gehalt und erhöhen dafür die Freizeit. Solange das so bleibt, geht jede reale Erhöhung direkt in die Freizeit. Insbesondere da ich von jeder Stunde nicht arbeiten 100% nutzen kann und nicht 50% an Sozialversicherung und Steuern abdrücke.

Jetzt vergleiche ich mich mit dir. Ich arbeite Vollzeit und zahle darauf mehr Steuern und Sozialabgaben als du, obwohl du ohne Probleme mit einer 40h-Woche mehr zur Finanzierung der Gesellschaft beitragen könntest.

Wenn nicht irgendein Notfall wie Krankheit eintritt, werde ich das bis zum Ruhestand machen. Dazwischen werde ich meinen Kindern noch das Studium oder die Ausbildung finanziert haben und mich über die Steuern vielleicht auch noch an der Finanzierung des Studiums deiner Kinder beteiligt haben. Sobald der Ruhestand kommt, werde ich wahrscheinlich für mein Alter vorgesorgt haben und dann hoffentlich möglichst lange mein Angespartes verbrauchen. Was übrig bleibt, will ich dann aber ohne konfiskatorische Steuern an meine Kinder vererben.

Ich finde es dann nicht unfair, wenn meine Kinder dadurch einen Vorteil gegenüber deinen Kindern bekommen. Ansonsten fängt man an, dein meiner Ansicht nach egoistisches Verhalten noch weiter zu belohnen. Wenn du so viel arbeiten würdest wie ich, dann könntest du etwas für deine Kinder ansparen und würdest gleichzeitig mit deinen höheren Steuern dazu beitragen, dass wir unseren Kindern bessere Kindergärten und Schulen bieten können und für uns alle bessere medizinische Einrichtungen mit mehr und fairer bezahlten Mitarbeitern.

Ich finde, dass wir uns als Gesellschaft eher überlegen sollten, wie wir dein Lebensmodell bestrafen sollten als meins. Ich finde es jetzt schon extrem unfair, dass ich mehr beitragen muss als du, obwohl du absolut die Möglichkeiten und Fähigkeiten dazu hast, mehr zu leisten.

Valide Ansicht, stimme dir da aus der Sicht auch zu, ich optimiere jedoch nach der tatsächlichen Situation statt auf die potentiell faire. Und bevor ich dabei an die Gemeinheit denke, denke ich an meine Familie. Und wir haben alle mehr davon, wenn ich ab 13 Uhr für die Familie da bin, statt bis 16 Uhr auf der Arbeit und danach zu nichts mehr gebrauchen bin.

In meinem Fall bin ich trotz TZ über der BBG, aber ja, zahle weniger Steuern. In meinem Fall, sehr persönlich, sind meine Kinder bereits gut versorgt, da ich trotzdem Vermögen aufbaue und ein guter 7-stelliger Betrag an Erbe anfallen wird. Das Erbe ist jedoch (hoffentlich) erst in >30 Jahre zu erwarten, welches ich möglichst weiterreichen werde.

Klingt alles etwas schizophren, aber für uns gibt es nur noch eine eigene Immobilie als potentielles Ziel, welches hier in der Gegend nur mit erheblichen Einschnitten möglich wäre. Wir wohnen derzeit günstig in Miete. Ein vergleichbares Objekt wäre sicher mit einer 5x so hohen Rate behaftet, als wir derzeit Kaltmiete zahlen. Also lege ich weniger, aber genug, zurück und genieße meine Freizeit, da in meinem Fall das der vom Staat geförderte bzw. weniger bestrafte Lebensweg ist.

Da wundere ich mich schon etwas, warum du von "50% an Sozialversicherung und Steuern abdrücken" schreibst, aber ist ja auch egal.

Aus meiner Sicht möchte ich auch für meine Familie sorgen und ihnen Geld schenken oder vererben können. Wenn wir Erbschafts- und Schenkungssteuern erhöhen, wird das so eigenommene Geld wahrscheinlich nicht meine Einkommenssteuer reduzieren, sondern stattdessen wird wahrscheinlich ein weiterer freier Tag für dich subventioniert. Und das will ich nicht, da ich jetzt schon mehr arbeite, damit du schon um 13:00 in Feierabend gehen kannst.

Von 114k AG Brutto bleiben 68k Netto übrig, dann zahle ich auf viele Dinge 19% MwSt., bleiben rund 48% ubrig. Also alles in allem gehen wohl um die 45% an Sozialversicherung/Steuer ab.

Geht aber um: "Insbesondere da ich von jeder Stunde nicht arbeiten 100% nutzen kann und nicht 50% an Sozialversicherung und Steuern abdrücke."

Wenn du über der BBG liegst, zahlst keine zusätzliche Sozialversicherungsabgaben und eine Familie mit Kindern hat bei dem Gehalt keinen 50% Steuersatz auf den nächsten verdienten Euro.

Keine Sorge, meine Kinder sind versorgt. Und du arbeitest kein Stück mehr, dass ich Feierabend machen kann, ich bin nämlich Beitragender nicht Empfänger. Kann jetzt auch behaupten, dass ich alle unter 100k finanziere mit meiner Arbeit. Die reine Arbeitszeit ist doch egal. 90% meiner Kollegen sind nach der Mittagspause auch nur noch körperlich anwesend, aber wir können uns ja glücklich zählen, dass wir jemanden wie dich in Deutschland haben, der hier alles am Laufen hält. Danke dafür.

Das sehe ich anders. In unserem System müssen die starken Schultern mehr beitragen als die schwachen. Du hast die starken Schultern, aber keine Lust, Vollzeit zu arbeiten. Deswegen gibt es weniger Geld in der Staatskasse, die z.B. für Steuersenkungen verwendet werden könnten oder alternativ für bessere Infrastruktur für uns alle. Ich arbeite mehr und verdiene mehr und zahle Steuern, die anteilmäßig mehr von Schulen und Kindergärten finanzieren, die unsere Kinder nutzen.

Wenn sich alle Leute so verhalten würden wie du, dann gäbe es nicht die Infrastruktur, die deine Familie nutzt, und die du wahrscheinlich sogar noch verbessert sehen willst. Deswegen musst du dir anhören, dass ich dich mit durchschleppe. Wenn du das nicht willst, arbeite länger als 13:00.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Und genau solche Leute mit so einer Einstellung wie deine sind doch das Problem heutzutage. Wenn alle mal nach ihren Möglichkeiten Gas geben würden, dann hätten wir auch kein Wohlstandsverlust zu verzeichnen.
Solche leute wie dich ziehe ich mit meiner Leistung ganz klar mit durch.

Und dann noch beschweren über die Ungerechtigkeit von Erben und das man sich kein Haus leisten kann.
Unfassbar. Einfach mal Leistung zeigen. Und glaub mir, das funktioniert auch mit Familie.

Immer höhere Abgaben, immer mehr Bestrafung gegenüber denen die ihren Wohlstand noch erarbeiten müssen und dann wundern, wenn die Leute entsprechend reagieren. Man erntet was man sät. Kannst ja persönlich der Karotte weiter hinterherlaufen und dich am Ende deines Lebens darüber freuen wie viel du gearbeitet hast, um immer mehr Steuern und Sozialabgaben zu zahlen, während du dir persönlich weniger leisten kannst. Runter mit den Steuern auf Arbeit, dann geh ich auch wieder mehr arbeiten. So habe ich meine 5,5k, bei 6h am Tag und gut ist.

"Immer mehr Steuern und Sozialabgaben"???
Wieviel denn mehr und vor allem seit wann denn mehr? Schaue Dir bitte mal die historischen Steuersätze und Soziallabgabensätze an. Und schon wirst Du feststellen, dass es, wenn überhaupt, in Summe eher immer weniger Steuern und Sozialabgaben geworden sind.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Bei mir führte 1. zu 3., für die eigene Immobilie fehlt uns das Geld, aber wir brauchen nicht das volle Gehalt und erhöhen dafür die Freizeit. Solange das so bleibt, geht jede reale Erhöhung direkt in die Freizeit. Insbesondere da ich von jeder Stunde nicht arbeiten 100% nutzen kann und nicht 50% an Sozialversicherung und Steuern abdrücke.

Jetzt vergleiche ich mich mit dir. Ich arbeite Vollzeit und zahle darauf mehr Steuern und Sozialabgaben als du, obwohl du ohne Probleme mit einer 40h-Woche mehr zur Finanzierung der Gesellschaft beitragen könntest.

Wenn nicht irgendein Notfall wie Krankheit eintritt, werde ich das bis zum Ruhestand machen. Dazwischen werde ich meinen Kindern noch das Studium oder die Ausbildung finanziert haben und mich über die Steuern vielleicht auch noch an der Finanzierung des Studiums deiner Kinder beteiligt haben. Sobald der Ruhestand kommt, werde ich wahrscheinlich für mein Alter vorgesorgt haben und dann hoffentlich möglichst lange mein Angespartes verbrauchen. Was übrig bleibt, will ich dann aber ohne konfiskatorische Steuern an meine Kinder vererben.

Ich finde es dann nicht unfair, wenn meine Kinder dadurch einen Vorteil gegenüber deinen Kindern bekommen. Ansonsten fängt man an, dein meiner Ansicht nach egoistisches Verhalten noch weiter zu belohnen. Wenn du so viel arbeiten würdest wie ich, dann könntest du etwas für deine Kinder ansparen und würdest gleichzeitig mit deinen höheren Steuern dazu beitragen, dass wir unseren Kindern bessere Kindergärten und Schulen bieten können und für uns alle bessere medizinische Einrichtungen mit mehr und fairer bezahlten Mitarbeitern.

Ich finde, dass wir uns als Gesellschaft eher überlegen sollten, wie wir dein Lebensmodell bestrafen sollten als meins. Ich finde es jetzt schon extrem unfair, dass ich mehr beitragen muss als du, obwohl du absolut die Möglichkeiten und Fähigkeiten dazu hast, mehr zu leisten.

Valide Ansicht, stimme dir da aus der Sicht auch zu, ich optimiere jedoch nach der tatsächlichen Situation statt auf die potentiell faire. Und bevor ich dabei an die Gemeinheit denke, denke ich an meine Familie. Und wir haben alle mehr davon, wenn ich ab 13 Uhr für die Familie da bin, statt bis 16 Uhr auf der Arbeit und danach zu nichts mehr gebrauchen bin.

In meinem Fall bin ich trotz TZ über der BBG, aber ja, zahle weniger Steuern. In meinem Fall, sehr persönlich, sind meine Kinder bereits gut versorgt, da ich trotzdem Vermögen aufbaue und ein guter 7-stelliger Betrag an Erbe anfallen wird. Das Erbe ist jedoch (hoffentlich) erst in >30 Jahre zu erwarten, welches ich möglichst weiterreichen werde.

Klingt alles etwas schizophren, aber für uns gibt es nur noch eine eigene Immobilie als potentielles Ziel, welches hier in der Gegend nur mit erheblichen Einschnitten möglich wäre. Wir wohnen derzeit günstig in Miete. Ein vergleichbares Objekt wäre sicher mit einer 5x so hohen Rate behaftet, als wir derzeit Kaltmiete zahlen. Also lege ich weniger, aber genug, zurück und genieße meine Freizeit, da in meinem Fall das der vom Staat geförderte bzw. weniger bestrafte Lebensweg ist.

Da wundere ich mich schon etwas, warum du von "50% an Sozialversicherung und Steuern abdrücken" schreibst, aber ist ja auch egal.

Aus meiner Sicht möchte ich auch für meine Familie sorgen und ihnen Geld schenken oder vererben können. Wenn wir Erbschafts- und Schenkungssteuern erhöhen, wird das so eigenommene Geld wahrscheinlich nicht meine Einkommenssteuer reduzieren, sondern stattdessen wird wahrscheinlich ein weiterer freier Tag für dich subventioniert. Und das will ich nicht, da ich jetzt schon mehr arbeite, damit du schon um 13:00 in Feierabend gehen kannst.

Von 114k AG Brutto bleiben 68k Netto übrig, dann zahle ich auf viele Dinge 19% MwSt., bleiben rund 48% ubrig. Also alles in allem gehen wohl um die 45% an Sozialversicherung/Steuer ab.

Geht aber um: "Insbesondere da ich von jeder Stunde nicht arbeiten 100% nutzen kann und nicht 50% an Sozialversicherung und Steuern abdrücke."

Wenn du über der BBG liegst, zahlst keine zusätzliche Sozialversicherungsabgaben und eine Familie mit Kindern hat bei dem Gehalt keinen 50% Steuersatz auf den nächsten verdienten Euro.

Keine Sorge, meine Kinder sind versorgt. Und du arbeitest kein Stück mehr, dass ich Feierabend machen kann, ich bin nämlich Beitragender nicht Empfänger. Kann jetzt auch behaupten, dass ich alle unter 100k finanziere mit meiner Arbeit. Die reine Arbeitszeit ist doch egal. 90% meiner Kollegen sind nach der Mittagspause auch nur noch körperlich anwesend, aber wir können uns ja glücklich zählen, dass wir jemanden wie dich in Deutschland haben, der hier alles am Laufen hält. Danke dafür.

Das sehe ich anders. In unserem System müssen die starken Schultern mehr beitragen als die schwachen. Du hast die starken Schultern, aber keine Lust, Vollzeit zu arbeiten. Deswegen gibt es weniger Geld in der Staatskasse, die z.B. für Steuersenkungen verwendet werden könnten oder alternativ für bessere Infrastruktur für uns alle. Ich arbeite mehr und verdiene mehr und zahle Steuern, die anteilmäßig mehr von Schulen und Kindergärten finanzieren, die unsere Kinder nutzen.

Wenn sich alle Leute so verhalten würden wie du, dann gäbe es nicht die Infrastruktur, die deine Familie nutzt, und die du wahrscheinlich sogar noch verbessert sehen willst. Deswegen musst du dir anhören, dass ich dich mit durchschleppe. Wenn du das nicht willst, arbeite länger als 13:00.

Die starken Schultern sind die mit großem Kapital nicht die Sachbearbeiter im Konzern. Du kannst ja gerne noch am Wochenende arbeiten gehen, wenns dir so wichtig ist. Ich habe besseres mit meinem Lebem anzufangen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Bei mir führte 1. zu 3., für die eigene Immobilie fehlt uns das Geld, aber wir brauchen nicht das volle Gehalt und erhöhen dafür die Freizeit. Solange das so bleibt, geht jede reale Erhöhung direkt in die Freizeit. Insbesondere da ich von jeder Stunde nicht arbeiten 100% nutzen kann und nicht 50% an Sozialversicherung und Steuern abdrücke.

Jetzt vergleiche ich mich mit dir. Ich arbeite Vollzeit und zahle darauf mehr Steuern und Sozialabgaben als du, obwohl du ohne Probleme mit einer 40h-Woche mehr zur Finanzierung der Gesellschaft beitragen könntest.

Wenn nicht irgendein Notfall wie Krankheit eintritt, werde ich das bis zum Ruhestand machen. Dazwischen werde ich meinen Kindern noch das Studium oder die Ausbildung finanziert haben und mich über die Steuern vielleicht auch noch an der Finanzierung des Studiums deiner Kinder beteiligt haben. Sobald der Ruhestand kommt, werde ich wahrscheinlich für mein Alter vorgesorgt haben und dann hoffentlich möglichst lange mein Angespartes verbrauchen. Was übrig bleibt, will ich dann aber ohne konfiskatorische Steuern an meine Kinder vererben.

Ich finde es dann nicht unfair, wenn meine Kinder dadurch einen Vorteil gegenüber deinen Kindern bekommen. Ansonsten fängt man an, dein meiner Ansicht nach egoistisches Verhalten noch weiter zu belohnen. Wenn du so viel arbeiten würdest wie ich, dann könntest du etwas für deine Kinder ansparen und würdest gleichzeitig mit deinen höheren Steuern dazu beitragen, dass wir unseren Kindern bessere Kindergärten und Schulen bieten können und für uns alle bessere medizinische Einrichtungen mit mehr und fairer bezahlten Mitarbeitern.

Ich finde, dass wir uns als Gesellschaft eher überlegen sollten, wie wir dein Lebensmodell bestrafen sollten als meins. Ich finde es jetzt schon extrem unfair, dass ich mehr beitragen muss als du, obwohl du absolut die Möglichkeiten und Fähigkeiten dazu hast, mehr zu leisten.

Valide Ansicht, stimme dir da aus der Sicht auch zu, ich optimiere jedoch nach der tatsächlichen Situation statt auf die potentiell faire. Und bevor ich dabei an die Gemeinheit denke, denke ich an meine Familie. Und wir haben alle mehr davon, wenn ich ab 13 Uhr für die Familie da bin, statt bis 16 Uhr auf der Arbeit und danach zu nichts mehr gebrauchen bin.

In meinem Fall bin ich trotz TZ über der BBG, aber ja, zahle weniger Steuern. In meinem Fall, sehr persönlich, sind meine Kinder bereits gut versorgt, da ich trotzdem Vermögen aufbaue und ein guter 7-stelliger Betrag an Erbe anfallen wird. Das Erbe ist jedoch (hoffentlich) erst in >30 Jahre zu erwarten, welches ich möglichst weiterreichen werde.

Klingt alles etwas schizophren, aber für uns gibt es nur noch eine eigene Immobilie als potentielles Ziel, welches hier in der Gegend nur mit erheblichen Einschnitten möglich wäre. Wir wohnen derzeit günstig in Miete. Ein vergleichbares Objekt wäre sicher mit einer 5x so hohen Rate behaftet, als wir derzeit Kaltmiete zahlen. Also lege ich weniger, aber genug, zurück und genieße meine Freizeit, da in meinem Fall das der vom Staat geförderte bzw. weniger bestrafte Lebensweg ist.

Da wundere ich mich schon etwas, warum du von "50% an Sozialversicherung und Steuern abdrücken" schreibst, aber ist ja auch egal.

Aus meiner Sicht möchte ich auch für meine Familie sorgen und ihnen Geld schenken oder vererben können. Wenn wir Erbschafts- und Schenkungssteuern erhöhen, wird das so eigenommene Geld wahrscheinlich nicht meine Einkommenssteuer reduzieren, sondern stattdessen wird wahrscheinlich ein weiterer freier Tag für dich subventioniert. Und das will ich nicht, da ich jetzt schon mehr arbeite, damit du schon um 13:00 in Feierabend gehen kannst.

Von 114k AG Brutto bleiben 68k Netto übrig, dann zahle ich auf viele Dinge 19% MwSt., bleiben rund 48% ubrig. Also alles in allem gehen wohl um die 45% an Sozialversicherung/Steuer ab.

Geht aber um: "Insbesondere da ich von jeder Stunde nicht arbeiten 100% nutzen kann und nicht 50% an Sozialversicherung und Steuern abdrücke."

Wenn du über der BBG liegst, zahlst keine zusätzliche Sozialversicherungsabgaben und eine Familie mit Kindern hat bei dem Gehalt keinen 50% Steuersatz auf den nächsten verdienten Euro.

Keine Sorge, meine Kinder sind versorgt. Und du arbeitest kein Stück mehr, dass ich Feierabend machen kann, ich bin nämlich Beitragender nicht Empfänger. Kann jetzt auch behaupten, dass ich alle unter 100k finanziere mit meiner Arbeit. Die reine Arbeitszeit ist doch egal. 90% meiner Kollegen sind nach der Mittagspause auch nur noch körperlich anwesend, aber wir können uns ja glücklich zählen, dass wir jemanden wie dich in Deutschland haben, der hier alles am Laufen hält. Danke dafür.

Das sehe ich anders. In unserem System müssen die starken Schultern mehr beitragen als die schwachen. Du hast die starken Schultern, aber keine Lust, Vollzeit zu arbeiten. Deswegen gibt es weniger Geld in der Staatskasse, die z.B. für Steuersenkungen verwendet werden könnten oder alternativ für bessere Infrastruktur für uns alle. Ich arbeite mehr und verdiene mehr und zahle Steuern, die anteilmäßig mehr von Schulen und Kindergärten finanzieren, die unsere Kinder nutzen.

Wenn sich alle Leute so verhalten würden wie du, dann gäbe es nicht die Infrastruktur, die deine Familie nutzt, und die du wahrscheinlich sogar noch verbessert sehen willst. Deswegen musst du dir anhören, dass ich dich mit durchschleppe. Wenn du das nicht willst, arbeite länger als 13:00.

Manche werden hier wirklich größenwahnsinnig. Was maßt Du Dir an, jmd. Vorgaben hinsichtlich seiner Arbeitszeit machen zu wollen. Ich kann das nachvollziehen, soweit es um Leute geht, die staatliche Unterstützung beziehen, obwohl sie das bei eigener Leistung nicht müssten oder wenn man die spätere gRV, die bei zu wenig Arbeit regelmäßig völlig unzureichend ist, außer Acht lässt (dass die Politik schon länger sagt, dass die gRV nur noch einer von mehreren Bausteinen ist, mal außen vor gelassen) . Aber hier kommt jmd mit seinem Gehalt offenbar sehr gut über die Runden. Schon unser Finanzminister, der allerdings ohnehin oft durch Peinlichkeiten auffällt, war mit seinem „Überstundenansporn“ blamabel. Aber wie Du Nobody Dir einbildest, anderen arbeitenden Personen Vorgaben über ihr Arbeitsleben machen zu dürfen, ist sowohl lächerlich als auch hochgradig unverschämt.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Zurück zum Thema: Gewerbe-Immobilien in bester Innenstadtlage (fränkische Boomtown, schlägt angeblich München) komplett tot, warum sollte da was passieren, Wirtschaftswachstum-Prognose..., wer wird jetzt noch kaufen?

Wir hätten den Cash, aber no wir warten. Tendenz auf den Portalen ebenfalls fallend und auch auf grund der privaten Angebote. Bank- und Maklerangebote ebenfalls fallend.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Manche werden hier wirklich größenwahnsinnig. Was maßt Du Dir an, jmd. Vorgaben hinsichtlich seiner Arbeitszeit machen zu wollen. Ich kann das nachvollziehen, soweit es um Leute geht, die staatliche Unterstützung beziehen, obwohl sie das bei eigener Leistung nicht müssten oder wenn man die spätere gRV, die bei zu wenig Arbeit regelmäßig völlig unzureichend ist, außer Acht lässt (dass die Politik schon länger sagt, dass die gRV nur noch einer von mehreren Bausteinen ist, mal außen vor gelassen) . Aber hier kommt jmd mit seinem Gehalt offenbar sehr gut über die Runden. Schon unser Finanzminister, der allerdings ohnehin oft durch Peinlichkeiten auffällt, war mit seinem „Überstundenansporn“ blamabel. Aber wie Du Nobody Dir einbildest, anderen arbeitenden Personen Vorgaben über ihr Arbeitsleben machen zu dürfen, ist sowohl lächerlich als auch hochgradig unverschämt.

Das hat weder etwas mit anmaßend noch mit größenwahnsinnig gemein.
Weiterhin geht es auch nicht darum, ob jemand mit reduziertem Stundengehalt sein Lebensstil gut finanzieren kann.
Es geht darum, dass wir hier alle ein unfassbar privilegiertes Leben in Deutschland führen, das darauf basiert, dass die Menschen, die mehr können und mehr leisten auch mehr abgeben und ins System zurückgeben.
Das Große Ganze kannst du in deiner Traumbubble aber wahrscheinlich nicht nachvollziehen.

Es geht mit Deutschland konsequent berg ab und sicherlich gibt es da einige andere Stellschrauben, die es gilt zu nutzen, aber wenn jetzt alle anfangen nur noch Teilzeit zu arbeiten, obwohl Vollzeit ohne Probleme machbar ist, dann gute Nacht.

Hier wird von einer kaputten Welt geredet in der man sich nichts mehr leisten kann und es keinen Sinn mehr macht ein Leistungsträger zu sein. Sowas ist zynisch und an Doppelmoral nicht mehr zu übertreffen, denn wenn der Gen Z das so Leid abgeht und weh tut, dann würden die nachfolgenden Generationen sicherlich auch von Interesse sein.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.04.2024:

Von 114k AG Brutto bleiben 68k Netto übrig, dann zahle ich auf viele Dinge 19% MwSt., bleiben rund 48% ubrig. Also alles in allem gehen wohl um die 45% an Sozialversicherung/Steuer ab.

Geht aber um: "Insbesondere da ich von jeder Stunde nicht arbeiten 100% nutzen kann und nicht 50% an Sozialversicherung und Steuern abdrücke."

Wenn du über der BBG liegst, zahlst keine zusätzliche Sozialversicherungsabgaben und eine Familie mit Kindern hat bei dem Gehalt keinen 50% Steuersatz auf den nächsten verdienten Euro.

Keine Sorge, meine Kinder sind versorgt. Und du arbeitest kein Stück mehr, dass ich Feierabend machen kann, ich bin nämlich Beitragender nicht Empfänger. Kann jetzt auch behaupten, dass ich alle unter 100k finanziere mit meiner Arbeit. Die reine Arbeitszeit ist doch egal. 90% meiner Kollegen sind nach der Mittagspause auch nur noch körperlich anwesend, aber wir können uns ja glücklich zählen, dass wir jemanden wie dich in Deutschland haben, der hier alles am Laufen hält. Danke dafür.

Das sehe ich anders. In unserem System müssen die starken Schultern mehr beitragen als die schwachen. Du hast die starken Schultern, aber keine Lust, Vollzeit zu arbeiten. Deswegen gibt es weniger Geld in der Staatskasse, die z.B. für Steuersenkungen verwendet werden könnten oder alternativ für bessere Infrastruktur für uns alle. Ich arbeite mehr und verdiene mehr und zahle Steuern, die anteilmäßig mehr von Schulen und Kindergärten finanzieren, die unsere Kinder nutzen.

Wenn sich alle Leute so verhalten würden wie du, dann gäbe es nicht die Infrastruktur, die deine Familie nutzt, und die du wahrscheinlich sogar noch verbessert sehen willst. Deswegen musst du dir anhören, dass ich dich mit durchschleppe. Wenn du das nicht willst, arbeite länger als 13:00.

Manche werden hier wirklich größenwahnsinnig. Was maßt Du Dir an, jmd. Vorgaben hinsichtlich seiner Arbeitszeit machen zu wollen. Ich kann das nachvollziehen, soweit es um Leute geht, die staatliche Unterstützung beziehen, obwohl sie das bei eigener Leistung nicht müssten oder wenn man die spätere gRV, die bei zu wenig Arbeit regelmäßig völlig unzureichend ist, außer Acht lässt (dass die Politik schon länger sagt, dass die gRV nur noch einer von mehreren Bausteinen ist, mal außen vor gelassen) . Aber hier kommt jmd mit seinem Gehalt offenbar sehr gut über die Runden. Schon unser Finanzminister, der allerdings ohnehin oft durch Peinlichkeiten auffällt, war mit seinem „Überstundenansporn“ blamabel. Aber wie Du Nobody Dir einbildest, anderen arbeitenden Personen Vorgaben über ihr Arbeitsleben machen zu dürfen, ist sowohl lächerlich als auch hochgradig unverschämt.

Ich mache niemanden eine Vorgabe über seine Arbeitszeit, allein weil ich das schon nicht kann. Ich habe aber eine Meinung über das Verhalten von jemanden und dieses Recht habe ich. Das ist genau wie du das Recht hast, eine Meinung über Finanzminister zu haben, oder eine andere Meinung als ich zu diesem Thema zu vertreten.

Es ist aber unverschämt, mich als Nobody zu bezeichnen und dafür solltest du dich entschuldigen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 19.04.2024:

Manche werden hier wirklich größenwahnsinnig. Was maßt Du Dir an, jmd. Vorgaben hinsichtlich seiner Arbeitszeit machen zu wollen. Ich kann das nachvollziehen, soweit es um Leute geht, die staatliche Unterstützung beziehen, obwohl sie das bei eigener Leistung nicht müssten oder wenn man die spätere gRV, die bei zu wenig Arbeit regelmäßig völlig unzureichend ist, außer Acht lässt (dass die Politik schon länger sagt, dass die gRV nur noch einer von mehreren Bausteinen ist, mal außen vor gelassen) . Aber hier kommt jmd mit seinem Gehalt offenbar sehr gut über die Runden. Schon unser Finanzminister, der allerdings ohnehin oft durch Peinlichkeiten auffällt, war mit seinem „Überstundenansporn“ blamabel. Aber wie Du Nobody Dir einbildest, anderen arbeitenden Personen Vorgaben über ihr Arbeitsleben machen zu dürfen, ist sowohl lächerlich als auch hochgradig unverschämt.

Das hat weder etwas mit anmaßend noch mit größenwahnsinnig gemein.
Weiterhin geht es auch nicht darum, ob jemand mit reduziertem Stundengehalt sein Lebensstil gut finanzieren kann.
Es geht darum, dass wir hier alle ein unfassbar privilegiertes Leben in Deutschland führen, das darauf basiert, dass die Menschen, die mehr können und mehr leisten auch mehr abgeben und ins System zurückgeben.
Das Große Ganze kannst du in deiner Traumbubble aber wahrscheinlich nicht nachvollziehen.

Es geht mit Deutschland konsequent berg ab und sicherlich gibt es da einige andere Stellschrauben, die es gilt zu nutzen, aber wenn jetzt alle anfangen nur noch Teilzeit zu arbeiten, obwohl Vollzeit ohne Probleme machbar ist, dann gute Nacht.

Hier wird von einer kaputten Welt geredet in der man sich nichts mehr leisten kann und es keinen Sinn mehr macht ein Leistungsträger zu sein. Sowas ist zynisch und an Doppelmoral nicht mehr zu übertreffen, denn wenn der Gen Z das so Leid abgeht und weh tut, dann würden die nachfolgenden Generationen sicherlich auch von Interesse sein.

Was ist denn eine für dich angemessene Arbeitszeit? Es gibt genügend Manager und Selbstständige, die deutlich über 40h arbeiten und das alles nur, um die, die <40 arbeiten so ein entspanntes Leben zu ermöglichen? Alles nur auf die reine körperliche Anwesenheit zu beziehen zeugt nicht gerade von Weitsicht. Jeder, der seine Arbeitszeiten reduziert, da ihm Preis/Leistung nicht passt, hat recht. So merken die Politiker irgendwann vielleicht mal, dass das Ausquetschen der Mittelschicht nicht mehr funktioniert. GenZ und Co sei Dank, dass sich da was ändert.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 19.04.2024:

Manche werden hier wirklich größenwahnsinnig. Was maßt Du Dir an, jmd. Vorgaben hinsichtlich seiner Arbeitszeit machen zu wollen. Ich kann das nachvollziehen, soweit es um Leute geht, die staatliche Unterstützung beziehen, obwohl sie das bei eigener Leistung nicht müssten oder wenn man die spätere gRV, die bei zu wenig Arbeit regelmäßig völlig unzureichend ist, außer Acht lässt (dass die Politik schon länger sagt, dass die gRV nur noch einer von mehreren Bausteinen ist, mal außen vor gelassen) . Aber hier kommt jmd mit seinem Gehalt offenbar sehr gut über die Runden. Schon unser Finanzminister, der allerdings ohnehin oft durch Peinlichkeiten auffällt, war mit seinem „Überstundenansporn“ blamabel. Aber wie Du Nobody Dir einbildest, anderen arbeitenden Personen Vorgaben über ihr Arbeitsleben machen zu dürfen, ist sowohl lächerlich als auch hochgradig unverschämt.

Das hat weder etwas mit anmaßend noch mit größenwahnsinnig gemein.
Weiterhin geht es auch nicht darum, ob jemand mit reduziertem Stundengehalt sein Lebensstil gut finanzieren kann.
Es geht darum, dass wir hier alle ein unfassbar privilegiertes Leben in Deutschland führen, das darauf basiert, dass die Menschen, die mehr können und mehr leisten auch mehr abgeben und ins System zurückgeben.
Das Große Ganze kannst du in deiner Traumbubble aber wahrscheinlich nicht nachvollziehen.

Es geht mit Deutschland konsequent berg ab und sicherlich gibt es da einige andere Stellschrauben, die es gilt zu nutzen, aber wenn jetzt alle anfangen nur noch Teilzeit zu arbeiten, obwohl Vollzeit ohne Probleme machbar ist, dann gute Nacht.

Hier wird von einer kaputten Welt geredet in der man sich nichts mehr leisten kann und es keinen Sinn mehr macht ein Leistungsträger zu sein. Sowas ist zynisch und an Doppelmoral nicht mehr zu übertreffen, denn wenn der Gen Z das so Leid abgeht und weh tut, dann würden die nachfolgenden Generationen sicherlich auch von Interesse sein.

Was ist denn eine für dich angemessene Arbeitszeit? Es gibt genügend Manager und Selbstständige, die deutlich über 40h arbeiten und das alles nur, um die, die <40 arbeiten so ein entspanntes Leben zu ermöglichen? Alles nur auf die reine körperliche Anwesenheit zu beziehen zeugt nicht gerade von Weitsicht. Jeder, der seine Arbeitszeiten reduziert, da ihm Preis/Leistung nicht passt, hat recht. So merken die Politiker irgendwann vielleicht mal, dass das Ausquetschen der Mittelschicht nicht mehr funktioniert. GenZ und Co sei Dank, dass sich da was ändert.

Ok, ich fände das großartig, wenn du Recht behalten würdest.
Erkläre mir bitte, wie das funktionieren soll.
Gleiche Produktivität und weniger Arbeitszeit.
Ich arbeite so 55 Stunden die Woche und bin auch 50 Stunden produktiv. Das erwarte ich ja nicht mal von der Allgemeinheit, aber 40 h die Woche sind nun wirklich nicht viel. Eher gechillt machbar.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Dein Beitrag zeigt nur deine komplette Ahnungslosigkeit.
Ja, das Bad ist prinzipiell überschaubar falls die Leitungen in Ordnung sind. Es kostet dich trotzdem 20.000 EUR.

Und 20k zahlst du auch im Neubau für die Ausstattung daher kein Argument

Und du scheinst das Heizungsgesetz nicht zu kennen. Öl- und Gasheizungen älter 30 Jahre müssen verpflichtend getauscht werden. Ist gesetzlich schon lang Standard, aber jetzt kannst du die alte Gasheizung nicht einfach mit einer neuen Gasheizung austauschen. Die muss zumindest zu 65% erneuerbare Energien nutzen. Somit wirst du eine Wärmepumpe einbauen müssen und die funktioniert nicht ohne Fußbodenheizung.

Erstens gibt es Wärmepumpen die einen höheren Vorlauf können und mit Heizkörpern arbeiten. Daneben gibt es neben der Wärmepumpe auch andere Heizmöglichkeiten z. b. Pellets die weiterhin möglich sind. Daneben ist die Frage ob das Gesetz unter einer neuen Regierung so bestehen bleibt.

Alte Ziegel mit mehr als 30cm Dicke heben das Haus lange nicht auf ein hohes Effizienzniveau. Es sind eben keine neuen Ziegel, mit denen du problemlos ohne zusätzliche Dämmung EFH-55 bis Passivhaus erreichen kannst.

Das stand da nirgends KfW55 zu erreichen- ist auch die Frage ob es ökonomisch sinnvoll ist. Da sich in der Regel die Kosten für die Dämmung nicht amortisieren.

Auch mit Schimmel liegst du falsch. Es ist problemlos möglich ein monolitisches Mauerwerk mit Passivhausstandard zu bauen. Das ist gerade der Vorteil beim Neubau, den du beim Altbau nicht hast. Die Bestandsbauten werden mit Styropor etc. außen dampfdicht verkleidet, das ist schimmeltechnisch eine Katastrophe.

Das steht da genau- lesen hilft. Einen Altbau dampfdicht dämmen ist sinnlos.

Und nochmal zum Mitschreiben: neue Fenster ohne komplette Dämmung ist Unsinn!
Physikalisch wandert der kälteste Punkt des Raums dann nämlich vom Fenster, nach dem Fenstertausch zum Mauerwerk. Denn das Fenster ist jetzt dreifach verglast und hat innen eine höhere Temperatur als die ungedämmte Wand. Also kondensiert die Feuchtigkeit jetzt schön an den Wänden und der Schimmel kann sich erst so richtig schön verbreiten. Vorher kondensierte das Wasser am alten Fenster und konnte zumindest einfach abgewischt werden.

Nöö das stimmt nicht wenn es grds. Ordentliche Bausubstanz ist. Der Punkt ist Lüften (für dich zum mitschreiben- das bedeutet regelmäßige die Fenster zu öffnen). Und bei vollziegenwänden mit einem normalen Putz nahmen die auch.

Bausachverständige und gute Energieberater kennen diese Problematik zu Genüge.

Ähm ja du kennst anscheinend keine.

Naja eine Bad Sanierung ist jetzt nicht das riesen Thema hab ich auch schon mehrmals gemacht, wenn die Leitungen etc. in Ordnung sind, ist das überschaubar

Heizung kommt drauf an wie alt und was drinnen ist und warum zwingend eine Fußbodenheizung rein muss erschließt sich nicht - auch heute wird noch sehr häufig mit Heizkörpern gearbeitet

Nö eine Außenfassade dämmen muss nicht sein, kommt auf die Substanz an, wenn das ordentlichen Ziegelwerk ist mit einer Wandstärke von mehr als 30cm (was auch früher schon verbaut wurde) besteht da kein Problem, die Schimmelgefahr steigt übrigens eher bei vollgedämmten Gebäuden, da durch die Dämmung eine dampfdichte Hülle entsteht eine reine Ziegelwand z.B. mmit entsprechendem Putz und Darbe atmet und gibt feuchtigkeit ab, zudem hängt das am Lüftungsverhalten der Bewohner wenn nicht / unzureichend gelüftet wird.

Ökonomisch betrachtet sind neue Fenster und eine ordentlich Dachdämmung der größte Effekt bei der energetischen Sanierung

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