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ImmobilienImmobilienpreise

Aktuelle Immobilienpreise

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 19.04.2024:

Manche werden hier wirklich größenwahnsinnig. Was maßt Du Dir an, jmd. Vorgaben hinsichtlich seiner Arbeitszeit machen zu wollen. Ich kann das nachvollziehen, soweit es um Leute geht, die staatliche Unterstützung beziehen, obwohl sie das bei eigener Leistung nicht müssten oder wenn man die spätere gRV, die bei zu wenig Arbeit regelmäßig völlig unzureichend ist, außer Acht lässt (dass die Politik schon länger sagt, dass die gRV nur noch einer von mehreren Bausteinen ist, mal außen vor gelassen) . Aber hier kommt jmd mit seinem Gehalt offenbar sehr gut über die Runden. Schon unser Finanzminister, der allerdings ohnehin oft durch Peinlichkeiten auffällt, war mit seinem „Überstundenansporn“ blamabel. Aber wie Du Nobody Dir einbildest, anderen arbeitenden Personen Vorgaben über ihr Arbeitsleben machen zu dürfen, ist sowohl lächerlich als auch hochgradig unverschämt.

Das hat weder etwas mit anmaßend noch mit größenwahnsinnig gemein.
Weiterhin geht es auch nicht darum, ob jemand mit reduziertem Stundengehalt sein Lebensstil gut finanzieren kann.
Es geht darum, dass wir hier alle ein unfassbar privilegiertes Leben in Deutschland führen, das darauf basiert, dass die Menschen, die mehr können und mehr leisten auch mehr abgeben und ins System zurückgeben.
Das Große Ganze kannst du in deiner Traumbubble aber wahrscheinlich nicht nachvollziehen.

Es geht mit Deutschland konsequent berg ab und sicherlich gibt es da einige andere Stellschrauben, die es gilt zu nutzen, aber wenn jetzt alle anfangen nur noch Teilzeit zu arbeiten, obwohl Vollzeit ohne Probleme machbar ist, dann gute Nacht.

Hier wird von einer kaputten Welt geredet in der man sich nichts mehr leisten kann und es keinen Sinn mehr macht ein Leistungsträger zu sein. Sowas ist zynisch und an Doppelmoral nicht mehr zu übertreffen, denn wenn der Gen Z das so Leid abgeht und weh tut, dann würden die nachfolgenden Generationen sicherlich auch von Interesse sein.

Was ist denn eine für dich angemessene Arbeitszeit? Es gibt genügend Manager und Selbstständige, die deutlich über 40h arbeiten und das alles nur, um die, die <40 arbeiten so ein entspanntes Leben zu ermöglichen? Alles nur auf die reine körperliche Anwesenheit zu beziehen zeugt nicht gerade von Weitsicht. Jeder, der seine Arbeitszeiten reduziert, da ihm Preis/Leistung nicht passt, hat recht. So merken die Politiker irgendwann vielleicht mal, dass das Ausquetschen der Mittelschicht nicht mehr funktioniert. GenZ und Co sei Dank, dass sich da was ändert.

Ok, ich fände das großartig, wenn du Recht behalten würdest.
Erkläre mir bitte, wie das funktionieren soll.
Gleiche Produktivität und weniger Arbeitszeit.
Ich arbeite so 55 Stunden die Woche und bin auch 50 Stunden produktiv. Das erwarte ich ja nicht mal von der Allgemeinheit, aber 40 h die Woche sind nun wirklich nicht viel. Eher gechillt machbar.

Was soll funktionieren? Wenn die Leute weniger arbeiten, was defakto in vielen Branchen passiert, wird die Poltik vielleicht mal den Wink verstehen, dass das kontinuierlich Ausquetschen der arbeitenden Bevölkerung nicht funktioniert.

Wenn nicht, egal, dann habe ich durch die viele Freizeit eine höhere Lebensqualität. Ob 1,5 oder 3k monatlich ins Depot jucken mich persönlich nicht, im Vergleich dazu, dass ich um 13 Uhr den Stift fallen lasse und meinen Hobbys nachgehe. Wenn die Politik möchte, dass ich arbeite, dann gebt Bauland frei, hört auf die Rentner zu pampern und seht zu, dass die Probleme beseitigt werden, auch wenn es unbequem ist. Aktuell wird nur verwaltet, nichts gestaltet und da klinke ich mich persönlich möglichst aus und drehe, wenn auch womöglich egoistisch, meine Lage zur für uns besten Situation. Gebe immerhin schon gute 40-50% meiner Zeit ab an Sozialversicherung und Staat. Die immer geringeren Umverteilungsprogramme aus der Mitte nach oben und unten unterstütze ich sicher nicht noch mehr als ich sowieso schon muss.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Nochmals - als ich vor über 30 Jahren die erste Immobilie kaufte, waren meine Eltern auf Grund ihrer eigenen Immobilie noch hoch verschuldet.
Was sprichst Du hier von "großem Erbe in Aussicht"? Nichts stand in Aussicht.

Es tut mir ja leid, dass du damals nicht in der Lage warst, zu erkennen, dass das Haus deiner Eltern irgendwann abbezahlt sein wird und dann ein großes Erbe für dich in Aussicht darstellt. Im Normalfall sind es gerade die WiWis, die solch einen Weitblick haben bzw. derartige Konstrukte in ihrer Finanzplanung berücksichtigen. Objektiv betrachtet stand da ein Grundstück mit Haus für dich in Aussicht, ob du es willst oder nicht.

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Aber offensichtlich bist Du jemand, der sich bereits mit dem Thema Erbe auseinandersetzt, wenn die Eltern sich noch mitten im Leben befinden und noch eine Lebenserwartung von 30 Jahren und mehr haben. Als ich unsere erste Immobilie kaufte, waren meine Eltern jünger, als ich jetzt bin. Und ich habe noch vor, weitere 30 Jahre zu leben.

In der Tat mache ich mir Gedanken beim Thema Hauskauf. Für mich bedeutet dies ein Abstottern des Kredits über 30 Jahre. Diese Zeit kommt und für mich macht es einen Unterschied, ob ich dann in 30 Jahren nochmal ein Erbe in Aussicht habe oder nicht und sehe hier definitiv diejenigen, die ein Erbe in Aussicht haben, im Vorteil.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich bin mit vielen Ansätzen einverstanden, aber das Wohnen in einer Wohnung als „eher niederes Wohnen“ zu bezeichnen ist bezeichnend.

Wir wohnen gern in einer Mietwohnung, vermieten zusätzlich einige Objekte und generieren daraus einen Mietertrag, nutzen Steuervorteile. Später wäre auch der Einzug in eines unserer Objekte eine Möglichkeit.
Es gibt wahrlich nicht nur den einen Königsweg. 😉

WiWi Gast schrieb am 16.02.2024:

Das meine ich doch. Du bekommst nur 1900€ Dividende plus deine staatliche rente dann macht das vielleicht 4000€ nach Steuer wen du Glück hast. Davon gehen 1-2k für die Miete ab so dass dir am Ende nur knapp über 2000€ zur Verfügung bleiben. Damit kommt man doch nicht weit im Alter in 20 Jahren wenn man auch noch Urlaube machen will. Da werde ich im Alter einfach mehr zur Verfügung haben als du und dazu kommt was ich viel wichtiger finde das du eingepfercht bist in einer Wohnung wo du jederzeit durch eigenanspruch mit 70 rausgeschmissen werden kannst und ich in einem „freistehenden“ Haus leben kann solange ich möchte. Zusätzlich hast du dann vermutlich 70 Jahre lang für eher niederes wohnen bezahlt. 70 JAHRE wenn du die 90 erreichst. Das sind im Schnitt 1000€ 70 Jahre lang was 840k macht die du für so ein wohnen ausgegeben hast und nichts davon wieder siehst. Ich habe dann genau wie du 840k incl. Zinsen und Renovierungen über die Jahre ausgegeben und mein Haus erhalten meine Kinder oder ich verkaufe noch für einen Wert von über diese eingesetzte 840k. Ich habe dann umsonst gehoben gewohnt.

WiWi Gast schrieb am 15.02.2024:

Ich jedenfalls habe es mit einer eigenen Immobile (EFH) bereits umgesetzt und in 5 Jahren gehe ich in Rente. Das Haus ist in 2 Jahren abbezahlt und dann fallen die 1500€ Abtrag an die Bank weg.
Das ist auch gut so denn genau diese 1500€ werden mir mit der Rente zu meinem jetzigen Gehalt fehlen. Das Haus ist auf den neusten Stand modernisiert und muss die kommenden 30 Jahre nicht mehr renoviert werden.

Ich bin 43 und hatte im letzten Jahr durchschnittlich pro Monat knapp 1900€ an Dividenden. Soll ich mir jetzt ein Haus kaufen, damit ich später mal keine Miete zahlen muss? Das Argument ist doch vollkommen egal, es kommt immer auf die finanzielle Gesamtbetrachtung an und da kann auch der Mieter im Alter klar besser dastehen als der Immobilienbesitzer.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Das mag so sein, aber wie hätte er in deinen Augen eine bessere Aussage treffen können?
Ich gewinne den Eindruck, dass er sich nicht richtig äußern kann, denn es wird immer einen geben, der darin Ungerechtigkeit findet…

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Die VermögensUNGLEICHHEIT ist in Deutschland schon sehr hoch. Und ich finde das unfair, da es einfach unterschiedliche Startbedingungen gibt. Ich habe mit Anfang 30 ein Mehrfamilienhaus in München geerbt. Wohne jetzt quasi mietfrei im Dachgeschoss und jeden Monat bleiben relativ viel Mieterträge übrig. Ich verdiene zwar auch über 100k in meinem normalen Job, aber die Einkünfte aus Vermietung sind trotzdem höher (netto).

Wenn ich mich nicht blöd anstelle oder durchdrehe werde ich das MFH durchbringen und die Vermögensverteilung wird so zementiert wie sie ist. Wie wollt ihr das aufholen und finanziell jemails ZU MIR AUFSCHLIEßEN? Das ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Und ja, ich finde das NICHT FAIR. Und nein, ich werden deswegen das MFH nicht verschenken oder spenden. Ich mag mein Leben und genieße was ich habe - wohlwissend das es NICHT FAIR fair ist.

Ich denke, ich bin auch nur in meinen Job so "gut" weil ich eben auch die Freiheit habe, "nein" zu sagen. Ich kann den Job jederzeit wechseln, mache es aber nicht. Kaum einer weiß von meinem Hintergrund, aber ich denke schon, dass ich eine gewisse "entspannte" Grundhaltung ausstrahle. Vergleicht das mal mit jemanden, der sein Immobilie unter hoher Annuität abzahlen muss. Diese Person ist eher erpressbar. Und ich zahle übrigens auch noch eine weitere Wohnung ab, die ich vor 8 Jahren gekauft habe. Finanzierung war kein Problem. Habe seit den Kauf auch keinen Gedanken mehr daran verschwendet, das läuft einfach so durch. Vielleicht schaue ich jetzt auch mal nach einer weiteren Wohnung zum Kauf, falls die Preise sich etwas beruhigt haben.

Ich glaube, so eine Gedankenstruktur nennt man "Salonkommunist".
Jemand ist wohlhabend (ugs: reich).
Gleichzeitig pusht er oder sie das Narrativ der Unfairness. Und dass man auf der Seite der Armen steht.
Man will beides: Moralisch gut dastehen (durch den Narrativ) und wirtschaftlich gut dastehen. Google Suche "luxury beliefs rob henderson" oder nach Thomas Sowell, die erklären das sehr gut.

In vielen Fällen wird Mietshaus/Erbe/Vermögen vererbt, aber nicht der Charakter, der in der vorangegangenen Generation erst das für das Erwirtschaften und Ansparen ermöglicht hatte. Das wichtigere Erbe hast so jemand also nicht gesehen - das ist auch der Grund, warum meistens Vermögen nur 1-2 Generationen halten und dann konsumiert sind.

Apropros Vermögensungleichheit: Erstens, die ist in DE historisch immer weiter gesunken, vgl. Die Verteilung der Vermögen in Deutschland von 1895 bis 2018, Von THILO N. H. ALBERS, CHARLOTTE BARTELS UND MORITZ SCHULARICK.
Darin erkennt man, dass im Trend der letzten ca. 100 Jahre die obersten 1% damals noch 50% des Vermögens hatten und das immer weniger geworden ist, auf heute noch 25%. Zweitens: In den letzten 25 Jahren sind sowohl Top 10% als auch die "50-90%" deutlich gestiegen. Die Schere geht vor allem bei den "unteren 50%" der Vermögen auseinander. Aber das hängt auch mit dem Einkommen (und Arbeitslosigkeit, Einwanderung, Konsum und Inflation) zusammen. Wie soll jemand, der mit nur einem Rucksack nach Deutschland aus einem Kriegsgebiet einreist, signifikantes Vermögen haben? Nicht, erhöht es die Vermögensungleichheit.

Zusätzlich: Hätte die EZB nicht das Quantitative Easing (ugs: Druckerpresse) gemacht, wären erstens die großen Vermögen (Assets wie Aktien und Häuser) nicht so stark angewachsen. Zweitens wären die Preise nicht so stark gestiegen (Inflation, wie wohnen und essen) und hätten geringere Einkommen stärker belastet.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.04.2024:

Nochmals - als ich vor über 30 Jahren die erste Immobilie kaufte, waren meine Eltern auf Grund ihrer eigenen Immobilie noch hoch verschuldet.
Was sprichst Du hier von "großem Erbe in Aussicht"? Nichts stand in Aussicht.

Es tut mir ja leid, dass du damals nicht in der Lage warst, zu erkennen, dass das Haus deiner Eltern irgendwann abbezahlt sein wird und dann ein großes Erbe für dich in Aussicht darstellt. Im Normalfall sind es gerade die WiWis, die solch einen Weitblick haben bzw. derartige Konstrukte in ihrer Finanzplanung berücksichtigen. Objektiv betrachtet stand da ein Grundstück mit Haus für dich in Aussicht, ob du es willst oder nicht.

WiWi Gast schrieb am 18.04.2024:

Aber offensichtlich bist Du jemand, der sich bereits mit dem Thema Erbe auseinandersetzt, wenn die Eltern sich noch mitten im Leben befinden und noch eine Lebenserwartung von 30 Jahren und mehr haben. Als ich unsere erste Immobilie kaufte, waren meine Eltern jünger, als ich jetzt bin. Und ich habe noch vor, weitere 30 Jahre zu leben.

In der Tat mache ich mir Gedanken beim Thema Hauskauf. Für mich bedeutet dies ein Abstottern des Kredits über 30 Jahre. Diese Zeit kommt und für mich macht es einen Unterschied, ob ich dann in 30 Jahren nochmal ein Erbe in Aussicht habe oder nicht und sehe hier definitiv diejenigen, die ein Erbe in Aussicht haben, im Vorteil.

  1. Das Erbe geht in meinem Fall durch 2 - somit "nur" 1/2 Haus. Das ist vermutlich für Dich jetzt enttäuschender, als für mich.

  2. Ob das Haus wegen möglichen Pflegebedarf meiner Eltern überhaupt übrig bleibt, stand für mich vor über 30 Jahren völlig in Frage und es war überhaupt nicht relevant für meine finanzielle Lebensplanung. Es war nicht mein Haus, sondern das Haus meiner Eltern.

  3. Ich habe insgesamt 3 Immobilien aus eigener Kraft erworben die in Summe zu 85% abbezahlt sind und wenn ich wollte, könnte ich die restlichen 15% ohne die Erbschaft sofort aus weiterem Vermögen tilgen.

  4. Ich habe vor gerade einmal 2 Monaten geerbt und bin auf das Erbe aktuell weniger angewiesen, als jemals zuvor. Die Erbschaft hat die letzten 30 Jahre zuvor nicht leichter gemacht. I.d.R. erbt man genau dann, wenn man aus dem gröbsten raus ist.

  5. Wenn Du Dir jetzt im Alter von ca. 30 Jahren im Zusammenhang mit einem Immobilienerwerb Gedanken um das Thema Erbschaft machst, dann bist Du aus meiner Sicht ein bedauernswerter Fall, um freundlich zu bleiben. Das ist i.d.R. auch nicht der typische Zeitpunkt, wo bereits ein Erbfall ansteht.
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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 21.04.2024:

Ich bin mit vielen Ansätzen einverstanden, aber das Wohnen in einer Wohnung als „eher niederes Wohnen“ zu bezeichnen ist bezeichnend.

Wir wohnen gern in einer Mietwohnung, vermieten zusätzlich einige Objekte und generieren daraus einen Mietertrag, nutzen Steuervorteile. Später wäre auch der Einzug in eines unserer Objekte eine Möglichkeit.
Es gibt wahrlich nicht nur den einen Königsweg. 😉

Ich stelle mir als langjähriger Vermieter und Eigenheimbesitzer immer wieder die Frage, wie man auf die Idee kommt, einerseits Immobilien zur Vermietung anzuschaffen und gleichzeitig Mieter zu sein. Das ist (auch unter Miteinbeziehung von steuerlichen Aspekten) der Widerspruch in sich selbst. Steuervorteile hat langfristig die Selbstgenutzte Immobilie ebenfalls.
Positive Mieterträge sind steuerpflichtig, während die ersparte Kaltmiete der selbst genutzten Immobilie in DE steuerfrei ist. Somit muss der Mietertrag einer Immobilie deutlich höher liegen, als die Kaltmiete, die man bezahlen muss, wenn man für den Eigenbedarf mietet. Der vermeintliche Steuervorteil bei vermieteten Immobilien vs der selbst genutzten Immobilie ist langfristig gesehen ein Irrglaube.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.04.2024:

Ich bin mit vielen Ansätzen einverstanden, aber das Wohnen in einer Wohnung als „eher niederes Wohnen“ zu bezeichnen ist bezeichnend.

Wir wohnen gern in einer Mietwohnung, vermieten zusätzlich einige Objekte und generieren daraus einen Mietertrag, nutzen Steuervorteile. Später wäre auch der Einzug in eines unserer Objekte eine Möglichkeit.
Es gibt wahrlich nicht nur den einen Königsweg. 😉

Ich stelle mir als langjähriger Vermieter und Eigenheimbesitzer immer wieder die Frage, wie man auf die Idee kommt, einerseits Immobilien zur Vermietung anzuschaffen und gleichzeitig Mieter zu sein. Das ist (auch unter Miteinbeziehung von steuerlichen Aspekten) der Widerspruch in sich selbst. Steuervorteile hat langfristig die Selbstgenutzte Immobilie ebenfalls.
Positive Mieterträge sind steuerpflichtig, während die ersparte Kaltmiete der selbst genutzten Immobilie in DE steuerfrei ist. Somit muss der Mietertrag einer Immobilie deutlich höher liegen, als die Kaltmiete, die man bezahlen muss, wenn man für den Eigenbedarf mietet. Der vermeintliche Steuervorteil bei vermieteten Immobilien vs der selbst genutzten Immobilie ist langfristig gesehen ein Irrglaube.

Das ist überhaupt kein Widerspruch und Du musst Dir auch keine Gedanken um die Angelegenheiten anderer Leute machen. Nur weil Du etwas nicht verstehst oder anders siehst, heißt das nicht, dass Du den totalen Durchblick hast. Vermutlich eher das Gegenteil, wenn Dir keine vernünftigen Gründe einfallen.

Nur mal beispielhaft: Wenn ich zwei Immobilien in Bochum habe, aber in Ddorf wohne/wohnen will, bringen die mir nichts. Wenn mir Mehrfamilienhäuser gehören, ich aber in einem Einfamilienhaus wohnen will, bringen mir die Häuser nichts. Vor allem wenn man z.B Ortswechsel in Erwägung zieht, schafft man sich nicht unbedingt eine Wohnimmobilie an, wohingegen es bei den vermieteten Kapitalanlagen völlig egal ist, wo man seinen Wohnsitz hat und wie oft man den wechselt.Davon abgesehen findet man da, wo man eine schöne Immobilie mieten kann vielleicht aber nichts zum Kaufen, was den Wünschen entspricht (so bei uns).

Wenn Dir div Argumente nicht selbst einfallen bzw Du sie nicht nachvollziehen kannst, dann solltest Du zumindest nicht so überheblich als Pseudoexperte auftreten.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.04.2024:

  1. Das Erbe geht in meinem Fall durch 2 - somit "nur" 1/2 Haus. Das ist vermutlich für Dich jetzt enttäuschender, als für mich.

Erbe ist Erbe. Es ist viel mehr als Null. Das ist das Argument.

WiWi Gast schrieb am 22.04.2024:

  1. Ob das Haus wegen möglichen Pflegebedarf meiner Eltern überhaupt übrig bleibt, stand für mich vor über 30 Jahren völlig in Frage und es war überhaupt nicht relevant für meine finanzielle Lebensplanung. Es war nicht mein Haus, sondern das Haus meiner Eltern.

Pflegebedarf ist auch kein Ausweichgrund, trifft ja jeden, d.h. auch den ohne Erbe. Durch das Erbe ist in jedem Fall mehr Geld da, egal wie viel dafür noch für Pflege drauf geht.

WiWi Gast schrieb am 22.04.2024:

  1. Ich habe insgesamt 3 Immobilien aus eigener Kraft erworben die in Summe zu 85% abbezahlt sind und wenn ich wollte, könnte ich die restlichen 15% ohne die Erbschaft sofort aus weiterem Vermögen tilgen.

Schön. Hat aber für das Thema, dass derjenige mit Erbe nochmal was bekommt und der ohne nicht, keine Relevanz.

WiWi Gast schrieb am 22.04.2024:

  1. Ich habe vor gerade einmal 2 Monaten geerbt und bin auf das Erbe aktuell weniger angewiesen, als jemals zuvor. Die Erbschaft hat die letzten 30 Jahre zuvor nicht leichter gemacht. I.d.R. erbt man genau dann, wenn man aus dem gröbsten raus ist.

Bitte spende das komplette Erbe, wenn es keinerlei Relevanz hat. Totaler Blödsinn, du hast jetzt im hohen Alter durch das Erbe nochmal deine finanzielle Situation aufgebessert. Passiert dem ohne Erbe nicht, egal wie stark man drauf angewiesen ist.

WiWi Gast schrieb am 22.04.2024:

  1. Wenn Du Dir jetzt im Alter von ca. 30 Jahren im Zusammenhang mit einem Immobilienerwerb Gedanken um das Thema Erbschaft machst, dann bist Du aus meiner Sicht ein bedauernswerter Fall, um freundlich zu bleiben. Das ist i.d.R. auch nicht der typische Zeitpunkt, wo bereits ein Erbfall ansteht.

Ich kann gut damit leben, aus deiner Sicht ein bedauernswerter Fall zu sein. Menschen mit finanziellem Weitblick ziehen solche Umstände jedenfalls immer mit ein. Übrigens komme ich aus einer Arbeiterfamilie, hier gibt es nicht viel Geld, alle wohnen schon immer zur Miete, erbmäßig wird da nichts kommen. Ist für mich aber auch kein Problem. Ich habe nur ein Problem mit Leuten wie dir, die das ganze gerne so darstellen, dass es eigentlich vollkommen irrelevant ist, ob jemand erbt oder nicht (egal zu welchem Zeitpunkt). Jemand der erbt kriegt spätestens im höheren Alter nochmal eine Finanzspritze, die den Lebensstandard verbessert und/oder zusätzliche Sicherheit gewährt. Jemand ohne Erbe steht immer schlechter dar.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.04.2024:

  1. Das Erbe geht in meinem Fall durch 2 - somit "nur" 1/2 Haus. Das ist vermutlich für Dich jetzt enttäuschender, als für mich.

  2. Ob das Haus wegen möglichen Pflegebedarf meiner Eltern überhaupt übrig bleibt, stand für mich vor über 30 Jahren völlig in Frage und es war überhaupt nicht relevant für meine finanzielle Lebensplanung. Es war nicht mein Haus, sondern das Haus meiner Eltern.

  3. Ich habe insgesamt 3 Immobilien aus eigener Kraft erworben die in Summe zu 85% abbezahlt sind und wenn ich wollte, könnte ich die restlichen 15% ohne die Erbschaft sofort aus weiterem Vermögen tilgen.

  4. Ich habe vor gerade einmal 2 Monaten geerbt und bin auf das Erbe aktuell weniger angewiesen, als jemals zuvor. Die Erbschaft hat die letzten 30 Jahre zuvor nicht leichter gemacht. I.d.R. erbt man genau dann, wenn man aus dem gröbsten raus ist.

  5. Wenn Du Dir jetzt im Alter von ca. 30 Jahren im Zusammenhang mit einem Immobilienerwerb Gedanken um das Thema Erbschaft machst, dann bist Du aus meiner Sicht ein bedauernswerter Fall, um freundlich zu bleiben. Das ist i.d.R. auch nicht der typische Zeitpunkt, wo bereits ein Erbfall ansteht.

Auf den letzten 250 Seiten gibt es regelmäßig irgendwelche Neider, Nörgler und Minderleister die das Problem immer in den Umständen und nie in sich und ihrem Verhalten sehen.

Ich werde irgendwann vermutlich (vielleicht hauen meine Eltern die Kohle vorher auch raus) ein paar Millionen erben. Bis dahin werde ich mir aber selbst ein deutlich 7-stelliges Vermögen aufgebaut haben. Man erbt also in der Tat oftmals, wenn man es eigentlich nicht mehr unbedingt braucht.
Was ich wirklich von meinen Eltern bzw. meinem Vater mitbekommen habe (und was einen wirklich Vorteil darstellt) ist das Mindset sich frühzeitig mit Aktien und Börse zu beschäftigen und entsprechend zu sparen und investieren.

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WiWi Gast

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Ich besitze vermietete Immos und wohne zur Miete, weil die Wohnung in der ich wohne, nicht zum Verkauf steht.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die bessere Aussage wäre:
"Ich habe früh und gut geerbt. Jetzt gebe ich ZURÜCK."
(Das machen übrigens die meisten, die es zu Reichtum gebracht haben.)

Zurückgeben: Er könnte

  • mit der finanziellen Sicherheit (bessere Risikotragfähigeit) eher ein Unternehmen gründen. Macht er aber nicht, weil "eine gewisse "entspannte" Grundhaltung".
  • auf 80% die Arbeit reduzieren und in der gewonnenen Freizeit beim Sportverein Kinder und Jugendliche trainieren und denen Mut geben, sich anzustrengen und etwas aus ihren Leben zu machen.
  • eine Familie gründen und seinen Kindern gute Werte (Leisten und Teilen) mitgeben.
  • seinen Mietern besonders günstige Mieten geben.
  • normale Mieten einnehmen und das nicht benötigte Geld in eine "benachteiligte Kinder" Organisation stecken.
  • für Bildung oder Medizin spenden, für Menschen in Katastrophen- oder Kriegsgebieten.

Stattdessen macht er das "billigste": Keine Zeit und kein Geld für niemanden - außer sich. Und fabulieren, wie "unfair" alles ist.

WiWi Gast schrieb am 21.04.2024:

Das mag so sein, aber wie hätte er in deinen Augen eine bessere Aussage treffen können?
Ich gewinne den Eindruck, dass er sich nicht richtig äußern kann, denn es wird immer einen geben, der darin Ungerechtigkeit findet…

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Die VermögensUNGLEICHHEIT ist in Deutschland schon sehr hoch. Und ich finde das unfair, da es einfach unterschiedliche Startbedingungen gibt. Ich habe mit Anfang 30 ein Mehrfamilienhaus in München geerbt. ...

Ich glaube, so eine Gedankenstruktur nennt man "Salonkommunist".
Jemand ist wohlhabend (ugs: reich).
Gleichzeitig pusht er oder sie das Narrativ der Unfairness. Und dass man auf der Seite der Armen steht.
Man will beides: Moralisch gut dastehen (durch den Narrativ) und wirtschaftlich gut dastehen. ...

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WiWi Gast

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Kleines Feedback aus privater Erfahrung:
Wir verkaufen in der Familie gerade das Haus eines älteren Pärchens, dass ins Heim gekommen ist. Das ganze ist nicht super dringend, Geld für's Heim hat das Pärchen erstmal genug, aber es soll natürlich auch nicht ewig leer stehen.

Es ist ein EFH in Bayern (~180qm Wohnfläche, ~950qm Grund), ländlicher Raum, aber gute Verkehrsanbindung an mehrere Städte mit hohem IGM-Anteil und für Bayern unterdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit (Pendelreichweite mit dem Auto 15-30min).
Das Haus ist für das Baujahr überdurchschnittlich gut ausgestattet, ebenso ist die Energiesituation überdurchschnittlich gut (Energieeffizienzklasse D ist für BJ 1970 glaube ich sehr gut, aber natürlich nicht mit Neubau vergleichbar).

Ich selbst kenne die Gegend recht gut (auch meine Oma wohnt dort) und habe mich natürlich auf Immobilienportalen und bzgl. Bodenrichtwert informiert, ich habe bevor wir das Thema aktiv angegangen sind angenommen, 450k sollten gut möglich sein.

Der erste Dämpfer kam vom Makler, der 389k empfohlen hat. Nachdem das Haus nun einige Zeit inseriert war und das Interesse ziemlich gering zu sein scheint, sind wir letzte Woche auf 329k runter.
Irgendwie sehr ernüchternd momentan, ich vermute, wenn die Situation schon vor 2-3 Jahren eingetreten wäre, hätte man uns die Bude für 500-600k aus der Hand gerissen. Es ist auch nicht so, dass das ganze eine absolut uninteressant Lage wäre, direkt anschließend an dieses Haus gibt es ein Neubaugebiet, dass die letzten 10 Jahre immer mehr gewachsen ist, also sollte eigentlich grundsätzlich Interesse an der Lage vorhanden sein.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

VDP: Immobilienkrise noch nicht vorbei

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Immobilienkrise in Deutschland ist nach Einschätzung der wichtigsten Finanzierer noch nicht vorbei. Gerade bei Wohnimmobilien aber dürfte sich der Markt schon bald stabilisieren, erwartet der Verband deutscher Pfandbriefbanken (VDP). Komme die erwartete Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB), werde das ein neues Preisgleichgewicht zwischen Immobilienkäufern und -Verkäufern erleichtern, sagte VDP-Präsident Gero Bergmann am Montag in Frankfurt. Eine Preisstabilisierung dürfte bei Wohnimmobilien im zweiten Halbjahr einsetzen. Ein Ende der Preisrückgänge bei Gewerbeimmobilien erwarte man indes frühestens ab Jahresende, da der Homeoffice-Trend eine Erholung am Büromarkt verzögere. "Insgesamt ist der Boden noch nicht erreicht."

Dieses Jahr rechnet der VDP mit einem Abflauen der Krise. Die Preisprognosen für Wohnimmobilien reichten von 0 bis -5 Prozent und bei -5 bis - 10 Prozent bei Büros, teilte der Verband mit, der die wichtigsten Immobilienfinanzierer in Deutschland vertritt, unter anderem Deutsche Bank, Landesbanken und große Sparkassen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Erinnert mich irgendwie an Marlene Engelhorn, die seit fünf Jahren ihr Erbe verschenken will. Bis jetzt ist nur sehr viel Publicity und eine neue Karriere für sie rausgekommen.

Die bessere Aussage wäre:
"Ich habe früh und gut geerbt. Jetzt gebe ich ZURÜCK."
(Das machen übrigens die meisten, die es zu Reichtum gebracht haben.)

Zurückgeben: Er könnte

  • mit der finanziellen Sicherheit (bessere Risikotragfähigeit) eher ein Unternehmen gründen. Macht er aber nicht, weil "eine gewisse "entspannte" Grundhaltung".
  • auf 80% die Arbeit reduzieren und in der gewonnenen Freizeit beim Sportverein Kinder und Jugendliche trainieren und denen Mut geben, sich anzustrengen und etwas aus ihren Leben zu machen.
  • eine Familie gründen und seinen Kindern gute Werte (Leisten und Teilen) mitgeben.
  • seinen Mietern besonders günstige Mieten geben.
  • normale Mieten einnehmen und das nicht benötigte Geld in eine "benachteiligte Kinder" Organisation stecken.
  • für Bildung oder Medizin spenden, für Menschen in Katastrophen- oder Kriegsgebieten.

Stattdessen macht er das "billigste": Keine Zeit und kein Geld für niemanden - außer sich. Und fabulieren, wie "unfair" alles ist.

Das mag so sein, aber wie hätte er in deinen Augen eine bessere Aussage treffen können?
Ich gewinne den Eindruck, dass er sich nicht richtig äußern kann, denn es wird immer einen geben, der darin Ungerechtigkeit findet…

WiWi Gast schrieb am 16.04.2024:

Die VermögensUNGLEICHHEIT ist in Deutschland schon sehr hoch. Und ich finde das unfair, da es einfach unterschiedliche Startbedingungen gibt. Ich habe mit Anfang 30 ein Mehrfamilienhaus in München geerbt. ...

Ich glaube, so eine Gedankenstruktur nennt man "Salonkommunist".
Jemand ist wohlhabend (ugs: reich).
Gleichzeitig pusht er oder sie das Narrativ der Unfairness. Und dass man auf der Seite der Armen steht.
Man will beides: Moralisch gut dastehen (durch den Narrativ) und wirtschaftlich gut dastehen. ...

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Der Einkäufer

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.04.2024:

Kleines Feedback aus privater Erfahrung:
Wir verkaufen in der Familie gerade das Haus eines älteren Pärchens, dass ins Heim gekommen ist. Das ganze ist nicht super dringend, Geld für's Heim hat das Pärchen erstmal genug, aber es soll natürlich auch nicht ewig leer stehen.

Es ist ein EFH in Bayern (~180qm Wohnfläche, ~950qm Grund), ländlicher Raum, aber gute Verkehrsanbindung an mehrere Städte mit hohem IGM-Anteil und für Bayern unterdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit (Pendelreichweite mit dem Auto 15-30min).
Das Haus ist für das Baujahr überdurchschnittlich gut ausgestattet, ebenso ist die Energiesituation überdurchschnittlich gut (Energieeffizienzklasse D ist für BJ 1970 glaube ich sehr gut, aber natürlich nicht mit Neubau vergleichbar).

Ich selbst kenne die Gegend recht gut (auch meine Oma wohnt dort) und habe mich natürlich auf Immobilienportalen und bzgl. Bodenrichtwert informiert, ich habe bevor wir das Thema aktiv angegangen sind angenommen, 450k sollten gut möglich sein.

Der erste Dämpfer kam vom Makler, der 389k empfohlen hat. Nachdem das Haus nun einige Zeit inseriert war und das Interesse ziemlich gering zu sein scheint, sind wir letzte Woche auf 329k runter.
Irgendwie sehr ernüchternd momentan, ich vermute, wenn die Situation schon vor 2-3 Jahren eingetreten wäre, hätte man uns die Bude für 500-600k aus der Hand gerissen. Es ist auch nicht so, dass das ganze eine absolut uninteressant Lage wäre, direkt anschließend an dieses Haus gibt es ein Neubaugebiet, dass die letzten 10 Jahre immer mehr gewachsen ist, also sollte eigentlich grundsätzlich Interesse an der Lage vorhanden sein.

Ländlicher Raum... das sagt schon alles
Aber krasser Unterschied zur Grossstadt. Warum bin ich nicht auf dem Land aufgewachsen :-(

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Vielen Dank für den Erfahrungsbericht! Natürlich muss man immer vorsichtig sein, von solchen Einzelfällen auf den Gesamttrend schließen zu wollen, aber für mich passt es doch sehr ins Bild, dass der Preisrückgang bei Wohnimmobilien in Deutschland noch nicht abgeschlossen ist.

Meine Eindruck ist, dass sich bis jetzt noch kein neues Gleichgewicht gefunden hat. Die Argumentation des VDP, dass die erwartete Zinssenkung der EZB zu diesem Preisgleichgewicht führen werde, kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Da hat vielleicht jemand zu viel Star Wars gesehen...

WiWi Gast schrieb am 22.04.2024:

Kleines Feedback aus privater Erfahrung:
Wir verkaufen in der Familie gerade das Haus eines älteren Pärchens, dass ins Heim gekommen ist. Das ganze ist nicht super dringend, Geld für's Heim hat das Pärchen erstmal genug, aber es soll natürlich auch nicht ewig leer stehen.

Es ist ein EFH in Bayern (~180qm Wohnfläche, ~950qm Grund), ländlicher Raum, aber gute Verkehrsanbindung an mehrere Städte mit hohem IGM-Anteil und für Bayern unterdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit (Pendelreichweite mit dem Auto 15-30min).
Das Haus ist für das Baujahr überdurchschnittlich gut ausgestattet, ebenso ist die Energiesituation überdurchschnittlich gut (Energieeffizienzklasse D ist für BJ 1970 glaube ich sehr gut, aber natürlich nicht mit Neubau vergleichbar).

Ich selbst kenne die Gegend recht gut (auch meine Oma wohnt dort) und habe mich natürlich auf Immobilienportalen und bzgl. Bodenrichtwert informiert, ich habe bevor wir das Thema aktiv angegangen sind angenommen, 450k sollten gut möglich sein.

Der erste Dämpfer kam vom Makler, der 389k empfohlen hat. Nachdem das Haus nun einige Zeit inseriert war und das Interesse ziemlich gering zu sein scheint, sind wir letzte Woche auf 329k runter.
Irgendwie sehr ernüchternd momentan, ich vermute, wenn die Situation schon vor 2-3 Jahren eingetreten wäre, hätte man uns die Bude für 500-600k aus der Hand gerissen. Es ist auch nicht so, dass das ganze eine absolut uninteressant Lage wäre, direkt anschließend an dieses Haus gibt es ein Neubaugebiet, dass die letzten 10 Jahre immer mehr gewachsen ist, also sollte eigentlich grundsätzlich Interesse an der Lage vorhanden sein.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.04.2024:

  1. Das Erbe geht in meinem Fall durch 2 - somit "nur" 1/2 Haus. Das ist vermutlich für Dich jetzt enttäuschender, als für mich.

Erbe ist Erbe. Es ist viel mehr als Null. Das ist das Argument.

  1. Ob das Haus wegen möglichen Pflegebedarf meiner Eltern überhaupt übrig bleibt, stand für mich vor über 30 Jahren völlig in Frage und es war überhaupt nicht relevant für meine finanzielle Lebensplanung. Es war nicht mein Haus, sondern das Haus meiner Eltern.

Pflegebedarf ist auch kein Ausweichgrund, trifft ja jeden, d.h. auch den ohne Erbe. Durch das Erbe ist in jedem Fall mehr Geld da, egal wie viel dafür noch für Pflege drauf geht.

Ja, es ist in jedem Fall mehr da, als ohne Erbe. Dieses "mehr" hätte aber auch bei NULL oder darunter liegen können. Genau das habe ich weitsichtig berücksichtigt.

PS: Wer nichts hat, bekommt die notwendige Pflege / Pflegeheim auf Staatskosten. Wer etwas hat, darf das weitestgehend selber aus dem vorhandenen Vermögen bezahlen. Da ist ein Haus schnell aufgebraucht.

  1. Ich habe insgesamt 3 Immobilien aus eigener Kraft erworben die in Summe zu 85% abbezahlt sind und wenn ich wollte, könnte ich die restlichen 15% ohne die Erbschaft sofort aus weiterem Vermögen tilgen.

Schön. Hat aber für das Thema, dass derjenige mit Erbe nochmal was bekommt und der ohne nicht, keine Relevanz.

Wie bitte? Was hat es mir denn damals genützt, das ich unter Umständen in 30 Jahren mal etwas erbe? Mit ungelegten Eiern rechnet man nicht, wenn man weitsichtig plant.

  1. Ich habe vor gerade einmal 2 Monaten geerbt und bin auf das Erbe aktuell weniger angewiesen, als jemals zuvor. Die Erbschaft hat die letzten 30 Jahre zuvor nicht leichter gemacht. I.d.R. erbt man genau dann, wenn man aus dem gröbsten raus ist.

Bitte spende das komplette Erbe, wenn es keinerlei Relevanz hat. Totaler Blödsinn, du hast jetzt im hohen Alter durch das Erbe nochmal deine finanzielle Situation aufgebessert. Passiert dem ohne Erbe nicht, egal wie stark man drauf angewiesen ist.

Nö - mache ich nicht. Ich habe 2 Söhne und ich werde ich das, was am Ende übrig bleibt, vererben. Wenn nichts übrig bleibt, dann werde ich nichts vererben.

  1. Wenn Du Dir jetzt im Alter von ca. 30 Jahren im Zusammenhang mit einem Immobilienerwerb Gedanken um das Thema Erbschaft machst, dann bist Du aus meiner Sicht ein bedauernswerter Fall, um freundlich zu bleiben. Das ist i.d.R. auch nicht der typische Zeitpunkt, wo bereits ein Erbfall ansteht.

Ich kann gut damit leben, aus deiner Sicht ein bedauernswerter Fall zu sein. Menschen mit finanziellem Weitblick ziehen solche Umstände jedenfalls immer mit ein. Übrigens komme ich aus einer Arbeiterfamilie, hier gibt es nicht viel Geld, alle wohnen schon immer zur Miete, erbmäßig wird da nichts kommen. Ist für mich aber auch kein Problem. Ich habe nur ein Problem mit Leuten wie dir, die das ganze gerne so darstellen, dass es eigentlich vollkommen irrelevant ist, ob jemand erbt oder nicht (egal zu welchem Zeitpunkt). Jemand der erbt kriegt spätestens im höheren Alter nochmal eine Finanzspritze, die den Lebensstandard verbessert und/oder zusätzliche Sicherheit gewährt. Jemand ohne Erbe steht immer schlechter dar.

Menschen mit finanziellem Weitblick kalkulieren keine wo möglichen Erbschaften, die:

  1. Voraussichtlich frühestens in mehreren Jahrzehnten anfallen könnten.
  2. Noch völlig unklar ist, ob am Ende überhaupt etwas zum Erben übrig bleibt.
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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.04.2024:

Kleines Feedback aus privater Erfahrung:
Wir verkaufen in der Familie gerade das Haus eines älteren Pärchens, dass ins Heim gekommen ist. Das ganze ist nicht super dringend, Geld für's Heim hat das Pärchen erstmal genug, aber es soll natürlich auch nicht ewig leer stehen.

Es ist ein EFH in Bayern (~180qm Wohnfläche, ~950qm Grund), ländlicher Raum, aber gute Verkehrsanbindung an mehrere Städte mit hohem IGM-Anteil und für Bayern unterdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit (Pendelreichweite mit dem Auto 15-30min).
Das Haus ist für das Baujahr überdurchschnittlich gut ausgestattet, ebenso ist die Energiesituation überdurchschnittlich gut (Energieeffizienzklasse D ist für BJ 1970 glaube ich sehr gut, aber natürlich nicht mit Neubau vergleichbar).

Ich selbst kenne die Gegend recht gut (auch meine Oma wohnt dort) und habe mich natürlich auf Immobilienportalen und bzgl. Bodenrichtwert informiert, ich habe bevor wir das Thema aktiv angegangen sind angenommen, 450k sollten gut möglich sein.

Der erste Dämpfer kam vom Makler, der 389k empfohlen hat. Nachdem das Haus nun einige Zeit inseriert war und das Interesse ziemlich gering zu sein scheint, sind wir letzte Woche auf 329k runter.
Irgendwie sehr ernüchternd momentan, ich vermute, wenn die Situation schon vor 2-3 Jahren eingetreten wäre, hätte man uns die Bude für 500-600k aus der Hand gerissen. Es ist auch nicht so, dass das ganze eine absolut uninteressant Lage wäre, direkt anschließend an dieses Haus gibt es ein Neubaugebiet, dass die letzten 10 Jahre immer mehr gewachsen ist, also sollte eigentlich grundsätzlich Interesse an der Lage vorhanden sein.

Tut mir leid. Aber Baujahr 1970 heißt für mich Kernsanierung. Heißt: mindestens 300k on top + viele viele Stunden Arbeit. Da bist du mit allen Extras gleich bei 700k Investment, selbst beim jetzt reduzierten Preis. Das ist für eine ländliche Region in Bayern immer noch eine Menge Geld. Für 950m2 zahlt die junge Generation heute keinen Aufpreis, alles über 300-500m2 ist verschenkte Fläche, um einen Garten möchte man sich nicht mehr kümmern. Deine 15-30 Minuten sind bestimmt die reine Autobahnstrecke, also locker 50 Kilometer in das Zentrum der Großstadt (vermutlich Nürnberg). Im direkten Metropolumfeld könnte man es an einen kleinen Bauträger verkaufen, abreißen und 3 Reihenhäuser oder einen größeren Klotz hinsetzen. Aber wahrscheinlich seid ihr dafür zu endlich und die Bauträger mit sich selbst beschäftigt und für finanzstarke Investoren ist die Fläche zu klein und zu ländlich.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.04.2024:

Kleines Feedback aus privater Erfahrung:
Wir verkaufen in der Familie gerade das Haus eines älteren Pärchens, dass ins Heim gekommen ist. Das ganze ist nicht super dringend, Geld für's Heim hat das Pärchen erstmal genug, aber es soll natürlich auch nicht ewig leer stehen.

Es ist ein EFH in Bayern (~180qm Wohnfläche, ~950qm Grund), ländlicher Raum, aber gute Verkehrsanbindung an mehrere Städte mit hohem IGM-Anteil und für Bayern unterdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit (Pendelreichweite mit dem Auto 15-30min).
Das Haus ist für das Baujahr überdurchschnittlich gut ausgestattet, ebenso ist die Energiesituation überdurchschnittlich gut (Energieeffizienzklasse D ist für BJ 1970 glaube ich sehr gut, aber natürlich nicht mit Neubau vergleichbar).

Ich selbst kenne die Gegend recht gut (auch meine Oma wohnt dort) und habe mich natürlich auf Immobilienportalen und bzgl. Bodenrichtwert informiert, ich habe bevor wir das Thema aktiv angegangen sind angenommen, 450k sollten gut möglich sein.

Der erste Dämpfer kam vom Makler, der 389k empfohlen hat. Nachdem das Haus nun einige Zeit inseriert war und das Interesse ziemlich gering zu sein scheint, sind wir letzte Woche auf 329k runter.
Irgendwie sehr ernüchternd momentan, ich vermute, wenn die Situation schon vor 2-3 Jahren eingetreten wäre, hätte man uns die Bude für 500-600k aus der Hand gerissen. Es ist auch nicht so, dass das ganze eine absolut uninteressant Lage wäre, direkt anschließend an dieses Haus gibt es ein Neubaugebiet, dass die letzten 10 Jahre immer mehr gewachsen ist, also sollte eigentlich grundsätzlich Interesse an der Lage vorhanden sein.

Tut mir leid. Aber Baujahr 1970 heißt für mich Kernsanierung. Heißt: mindestens 300k on top + viele viele Stunden Arbeit. Da bist du mit allen Extras gleich bei 700k Investment, selbst beim jetzt reduzierten Preis. Das ist für eine ländliche Region in Bayern immer noch eine Menge Geld. Für 950m2 zahlt die junge Generation heute keinen Aufpreis, alles über 300-500m2 ist verschenkte Fläche, um einen Garten möchte man sich nicht mehr kümmern. Deine 15-30 Minuten sind bestimmt die reine Autobahnstrecke, also locker 50 Kilometer in das Zentrum der Großstadt (vermutlich Nürnberg). Im direkten Metropolumfeld könnte man es an einen kleinen Bauträger verkaufen, abreißen und 3 Reihenhäuser oder einen größeren Klotz hinsetzen. Aber wahrscheinlich seid ihr dafür zu endlich und die Bauträger mit sich selbst beschäftigt und für finanzstarke Investoren ist die Fläche zu klein und zu ländlich.

Das ist schon ein valider Punkt. Denn ab 700k beginnen in vielen Regionen in Bayern schon Neubau RH bzw. DHH.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.04.2024:

Vielen Dank für den Erfahrungsbericht! Natürlich muss man immer vorsichtig sein, von solchen Einzelfällen auf den Gesamttrend schließen zu wollen, aber für mich passt es doch sehr ins Bild, dass der Preisrückgang bei Wohnimmobilien in Deutschland noch nicht abgeschlossen ist.

Meine Eindruck ist, dass sich bis jetzt noch kein neues Gleichgewicht gefunden hat. Die Argumentation des VDP, dass die erwartete Zinssenkung der EZB zu diesem Preisgleichgewicht führen werde, kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Da hat vielleicht jemand zu viel Star Wars gesehen...

Der VDP ist der Verband der Pfandbriefbanken, die zu einem nennenswerten Teil von privaten Hypothekendarlehen abhängig sind. Natürlich ist der VDP deutlich seriöser als McMakler, Immoscout und Co., aber letztlich eben genauso mit einem Interesse an vermehrten Immobilienkäufen versehen.

Sollte die EZB wirklich im Juni die Zinsen senken und die FED nicht, wonach es gerade ja aussieht, importiert sich Europa die Inflation sofort wieder rein, weil der Euro abwertet gegenüber dem Dollar, in dem sämtliche Energiewerte gehandelt werden. Das wäre gelinde gesagt nicht besonders schlau.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Handelt es sich um ein Flurstück Bauland oder um ein Flurstück Bauland + ein Flurstück Gartenland? Wie hoch ist der Bodenrichtwert für das Bauland?

WiWi Gast schrieb am 22.04.2024:

Kleines Feedback aus privater Erfahrung:
Wir verkaufen in der Familie gerade das Haus eines älteren Pärchens, dass ins Heim gekommen ist. Das ganze ist nicht super dringend, Geld für's Heim hat das Pärchen erstmal genug, aber es soll natürlich auch nicht ewig leer stehen.

Es ist ein EFH in Bayern (~180qm Wohnfläche, ~950qm Grund), ländlicher Raum, aber gute Verkehrsanbindung an mehrere Städte mit hohem IGM-Anteil und für Bayern unterdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit (Pendelreichweite mit dem Auto 15-30min).
Das Haus ist für das Baujahr überdurchschnittlich gut ausgestattet, ebenso ist die Energiesituation überdurchschnittlich gut (Energieeffizienzklasse D ist für BJ 1970 glaube ich sehr gut, aber natürlich nicht mit Neubau vergleichbar).

Ich selbst kenne die Gegend recht gut (auch meine Oma wohnt dort) und habe mich natürlich auf Immobilienportalen und bzgl. Bodenrichtwert informiert, ich habe bevor wir das Thema aktiv angegangen sind angenommen, 450k sollten gut möglich sein.

Der erste Dämpfer kam vom Makler, der 389k empfohlen hat. Nachdem das Haus nun einige Zeit inseriert war und das Interesse ziemlich gering zu sein scheint, sind wir letzte Woche auf 329k runter.
Irgendwie sehr ernüchternd momentan, ich vermute, wenn die Situation schon vor 2-3 Jahren eingetreten wäre, hätte man uns die Bude für 500-600k aus der Hand gerissen. Es ist auch nicht so, dass das ganze eine absolut uninteressant Lage wäre, direkt anschließend an dieses Haus gibt es ein Neubaugebiet, dass die letzten 10 Jahre immer mehr gewachsen ist, also sollte eigentlich grundsätzlich Interesse an der Lage vorhanden sein.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Aus eigener Erfahrung Süddeutschland Großraum Stuttgart:

Das Angebot in den Portalen für EFH geht wieder deutlich zurück. Immobilienpreise bleiben auf stabil hohen Niveau, wenn es keine Sanierungsfälle sind.

Das vorhandene Angebot ist teilweise schon lange eingestellt. Wenn man „realistische“ Preise verhandeln möchte, wird direkt abgewinkt.

Die guten Sachen werden alle unter der Hand verkauft. Was übrig bleibt sind teure - nicht immer schlechte - Immobilien. Hier gibt es jedoch oftmals wenig Verhandlungsspielraum.

Mittelgroße ETW werden ebenfalls schnell verkauft, da das Angebot quasi nicht existent ist.

Die Preise passen für mich noch nicht zu den Zinsen, aber da ändert sich auch nichts mehr.
Wer kein EK hat, hat einfach verloren.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

In Hessen gibt es jetzt das "Hessengeld" für Erstkäufer von selbstgenutzten Immobilien. Mal sehen wie sich das auswirkt....

Weiss jemand ob sowas auch in anderen Bundesländern kommt?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.04.2024:

Menschen mit finanziellem Weitblick kalkulieren keine wo möglichen Erbschaften, die:

  1. Voraussichtlich frühestens in mehreren Jahrzehnten anfallen könnten.
  2. Noch völlig unklar ist, ob am Ende überhaupt etwas zum Erben übrig bleibt.

Du kannst es noch so oft wiederholen, wie du möchtest - es wird dadurch nicht richtiger. Du versuchst offenbar krampfhaft, von deiner Einstellung auf alle Erben zu schließen. Mit fragwürdigen Argumenten. Mit diesen beiden Aussagen hast du dich sogar vollkommen disqualifiziert, die würden ja sonst auch für diverse andere Zukunftsinvestitionen gelten. Beispiel: Wenn ich als Junger Mensch laufend meine Aktienbestände fülle, um im hohen Alter ein ordentliches Vermögen zu haben. Nach deiner These würde ich das zwar machen, würde aber damit kalkulieren, dass es die am Ende dann gar nicht gibt. Denn 1.) würde ich diese ja erst in mehreren Jahrzehnten verkaufen und zu Geld machen und 2.) wäre ja völlig unklar, ob diese Aktien am Ende überhaupt noch etwas wert sind.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

In Hessen gibt es jetzt das "Hessengeld" für Erstkäufer von selbstgenutzten Immobilien. Mal sehen wie sich das auswirkt....

Weiss jemand ob sowas auch in anderen Bundesländern kommt?

Schön. Wegfall der Grunderwerbsteuer für Käufe ab 01.03.2024.

Aber ich glaube für die wenigsten Käufer ist die Grunderwerbsteuer das Problem.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Menschen mit finanziellem Weitblick kalkulieren keine wo möglichen Erbschaften, die:

  1. Voraussichtlich frühestens in mehreren Jahrzehnten anfallen könnten.
  2. Noch völlig unklar ist, ob am Ende überhaupt etwas zum Erben übrig bleibt.

Du kannst es noch so oft wiederholen, wie du möchtest - es wird dadurch nicht richtiger. Du versuchst offenbar krampfhaft, von deiner Einstellung auf alle Erben zu schließen. Mit fragwürdigen Argumenten. Mit diesen beiden Aussagen hast du dich sogar vollkommen disqualifiziert, die würden ja sonst auch für diverse andere Zukunftsinvestitionen gelten. Beispiel: Wenn ich als Junger Mensch laufend meine Aktienbestände fülle, um im hohen Alter ein ordentliches Vermögen zu haben. Nach deiner These würde ich das zwar machen, würde aber damit kalkulieren, dass es die am Ende dann gar nicht gibt. Denn 1.) würde ich diese ja erst in mehreren Jahrzehnten verkaufen und zu Geld machen und 2.) wäre ja völlig unklar, ob diese Aktien am Ende überhaupt noch etwas wert sind.

Du machst es aber genauso. Jetzt mal realistisch betrachtet Die Eltern besitzen ein finanziertes Eigenheim du bist selbst Ende 20/ Anfang 30ig, dann dürfte die Eltern um die 60ig sein und haben statistisch noch ca. 20ig JahreLebenserwartung.
Wenn man unterstelt du bist kein Einzelkind bist du Stand jetzt der einzige Erbe der Eltern sprich du erbst das gesamte Vermögen.

Jetzt kannst du dir überlegen was in 20 Jahren bis zum möglichen Erbfall passiert:

  • Wertentwicklung der Immobilie / Renovierungsaufwand -> Frage was ist das Erbe überhaupt Wert
  • "Entwicklung des Lebens der Eltern" ggf. Scheidung, einer verstirbt früher der andere hat einen neuen Partner der dann ggf. auch erbt, Pflegefall / Pflegekosten die Anfallen und zu bezahlen sind, da muss dann das eigene Vermögen eingesetzt werden....
  • geltendes Rechtsregime zum Zeitpunkt des Erbfalls - wie hoch ist die Erbschaftssteuer

Wie du diese ganzen "Unwegbarkeiten" prognostizieren möchtest erschließt sich mir nicht.

Was anderes ist wenn es sehr große Vermögen sind, die ggf. auch über Firmenstrukturen abgebildet werden.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Menschen mit finanziellem Weitblick kalkulieren keine wo möglichen Erbschaften, die:

  1. Voraussichtlich frühestens in mehreren Jahrzehnten anfallen könnten.
  2. Noch völlig unklar ist, ob am Ende überhaupt etwas zum Erben übrig bleibt.

Du kannst es noch so oft wiederholen, wie du möchtest - es wird dadurch nicht richtiger. Du versuchst offenbar krampfhaft, von deiner Einstellung auf alle Erben zu schließen. Mit fragwürdigen Argumenten. Mit diesen beiden Aussagen hast du dich sogar vollkommen disqualifiziert, die würden ja sonst auch für diverse andere Zukunftsinvestitionen gelten. Beispiel: Wenn ich als Junger Mensch laufend meine Aktienbestände fülle, um im hohen Alter ein ordentliches Vermögen zu haben. Nach deiner These würde ich das zwar machen, würde aber damit kalkulieren, dass es die am Ende dann gar nicht gibt. Denn 1.) würde ich diese ja erst in mehreren Jahrzehnten verkaufen und zu Geld machen und 2.) wäre ja völlig unklar, ob diese Aktien am Ende überhaupt noch etwas wert sind.

Du merkst offensichtlich nicht mal, dass Du genau dasselbe machst, was Du jemand anderem vorwirfst. Insofern „disqualifizierst“ Du Dich mindestens genauso so, eher noch mehr, indem Du Dich für so kompetent hältst.

Fakt ist: Es gibt potenzielle Erben, die nicht mit einem möglichen Erbe kalkulieren, weil sie zum einen wissen, dass es keinen „Erhaltungsanspruch“ gibt, d.h. der spätere Erblasser kann zu Lebzeiten damit machen, was er will (und es gibt Menschen, auch Eltern, die nutzen diese Möglichkeit.) Zum andern existieren durchaus div. Umstände, die dafür sorgen, dass Immobilien oder sonstige Wertgegenstände z.B. wg. Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Pflegebedürftigkeit liquidiert und der Erlös ausgegeben werden müssen-ganz oder teilweise. Ein vernünftiger ( und leidlich gebildeter) Mensch kalkuliert das ein und nicht ein mögliches Erbe. Jedenfalls soweit es sich nicht um Vermögen im höheren Millionenbereich handelt, wovon bei Usern hier nicht auszugehen ist.

Ähnliches, d.h. zumindest eine gewisse Vorsicht, sind übrigens auch bei Aktien angeraten. Bei einem bzw. mehreren Depots höherer Größenordnung ist Dir vielleicht aufgefallen, dass sich das Papiervermögen schnell ändern kann. Das ist speziell bei Immobilienkauf oder zu einem anderen festen Zeitpunkt durchaus ein Problem. Für meine Kalkulation beim Immobilienkauf war es äußerst suboptimal, dass innerhalb von knapp zwei Wochen der Depotwert um ca. 100 k gesunken ist. Das Geld habe ich letztlich von anderer Seite bekommen, aber es hat zwei Jahre gedauert, bis sich der Depotwert erholt hat. Wenn Du im Ruhestand plötzlich nicht mehr die 400k hast, sondern signifikant weniger und auf einmal Steuern fällig werden (Vergleich früher heute) oder der Satz von 25% auf 40% erhöht wird ( oder was auch immer ggf in den nächsten Jahrzehnten kommen mag), ist das misslich, wenn man vorher naiv mit einer Riesensumme kalkuliert, die mutmaßlich 1500€ zusätzlich bis Alter 90 hergibt. Insofern sollte man immer im Blick haben, dass es sehr viel weniger werden kann.

Es mag viele geben, die so etwas nicht bedenken. Spricht nicht für deren Weitsicht. Aber Deine überhebliche und offensichtlich wenig geistreiche Aussage ist offenkundig falsch. Denn es gibt durchaus Leute mit entsprechendem Weitblick, die entsprechend sparen und anlegen, aber sich des Risikos bewusst sind und nicht frühzeitig mit irgendwelchen Summen kalkulieren.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Quatsch, die Sanierungskosten von 300k sind viel zu hoch angesetzt, vor allem bei einem Haus mit EE-Klasse D. In der nächsten EE-Klasse C mit <100 kWh/qm*a spricht man schon von Neubaustandard.

Das ist eine klassische Dramatisierung der Sanierung, zumal die tatsächliche Sanierungspflicht bei Bestandsgebäuden nach GEG ziemlich überschaubar ist (Austausch der Heizung wenn über 30 Jahre alt, Isolierung von Rohren sowie Dämmung der obersten Geschossdecke). Das kostet keine 50k. Freiwillig mehr machen kann man immer, dann gibts aber auch Förderung von KfW/BAFA.

An diesem konkreten Versuch, eine Sanierung künstlich teurer zu machen als sie ist, sieht man recht schön die Problematik einiger im WiWi-Treff. Es wird das Haar in der Suppe gesucht:

  • zu ländlich / keine Toplage
  • Grundstück zu groß (lol, sonst ist es immer zu klein)
  • Sanierung / kein Neubau

Klar hat man gewisse Anforderungen an die Immobilie, aber die Ansprüche hier sind schon lustig. Häuser wie im o. g. Beispiel gibts in jeder Metropolregion zuhauf, doch leider sind sie mal wieder nicht gut genug. Und das Jammern geht weiter...

WiWi Gast schrieb am 22.04.2024:

Tut mir leid. Aber Baujahr 1970 heißt für mich Kernsanierung. Heißt: mindestens 300k on top + viele viele Stunden Arbeit. Da bist du mit allen Extras gleich bei 700k Investment, selbst beim jetzt reduzierten Preis. Das ist für eine ländliche Region in Bayern immer noch eine Menge Geld. Für 950m2 zahlt die junge Generation heute keinen Aufpreis, alles über 300-500m2 ist verschenkte Fläche, um einen Garten möchte man sich nicht mehr kümmern. Deine 15-30 Minuten sind bestimmt die reine Autobahnstrecke, also locker 50 Kilometer in das Zentrum der Großstadt (vermutlich Nürnberg). Im direkten Metropolumfeld könnte man es an einen kleinen Bauträger verkaufen, abreißen und 3 Reihenhäuser oder einen größeren Klotz hinsetzen. Aber wahrscheinlich seid ihr dafür zu endlich und die Bauträger mit sich selbst beschäftigt und für finanzstarke Investoren ist die Fläche zu klein und zu ländlich.

Das ist schon ein valider Punkt. Denn ab 700k beginnen in vielen Regionen in Bayern schon Neubau RH bzw. DHH.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.04.2024:

Tut mir leid. Aber Baujahr 1970 heißt für mich Kernsanierung. Heißt: mindestens 300k on top + viele viele Stunden Arbeit.

Kernsanierung ist nicht nötig.
Heizung ist ziemlich neu und wie gesagt die Energieeffizienzklasse ist D (Gutachten für Verkauf angefertigt). Das ist üblicherweise für Häuser diesen Alters ohne sehr umfangreiche Sanierung nahezu unmöglich. Das geht nur, weil die Bausubstanz extrem gut ist (Der Bauherr war selbst Bauleiter für Großprojekte und hat sein Haus selbst geplant und umgesetzt, damals das Beste vom Besten, sehr dicke Wandstärke, etc.).
Was sicherlich jeder neu möchte sind Bäder, aber das kostet keine 300k. Die Raumaufteilung ist relativ modern, da das Pärchen kinderlos ist und damals auch entsprechend gebaut hat (trotz die großen Wohnfläche).

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Handelt es sich um ein Flurstück Bauland oder um ein Flurstück Bauland + ein Flurstück Gartenland? Wie hoch ist der Bodenrichtwert für das Bauland?

Bauland. Bodenrichtwert 2020 war glatt 100, wenn ich auf diversen Portalen zu Grundstückspreisen schauen, sind aktuell 150 ein realistischer Preis, zu dem Bauland weggeht.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Schlussfolgerung ist falsch.
Wenn man verkaufen will/muss, muss man auch den Preis zwangsweise irgendwann senken.

Natürlich inseriert man erstmal zum hohen Preis, nimmts von Zeit zu Zeit raus und wartet mal 1-2 Jahre auf bessere Zeiten. Aber 5 Jahre warten kann man nicht, sonst drohen weitere Bewertungsabschläge und die Immobilie kostet laufend Geld.

Der Nullzins kommt nicht zurück und damit auch nicht die Bewertungen wie 2020/2021. Manche wollen es eben nicht wahrhaben.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Aus eigener Erfahrung Süddeutschland Großraum Stuttgart:

Das Angebot in den Portalen für EFH geht wieder deutlich zurück. Immobilienpreise bleiben auf stabil hohen Niveau, wenn es keine Sanierungsfälle sind.

Das vorhandene Angebot ist teilweise schon lange eingestellt. Wenn man „realistische“ Preise verhandeln möchte, wird direkt abgewinkt.

Die guten Sachen werden alle unter der Hand verkauft. Was übrig bleibt sind teure - nicht immer schlechte - Immobilien. Hier gibt es jedoch oftmals wenig Verhandlungsspielraum.

Mittelgroße ETW werden ebenfalls schnell verkauft, da das Angebot quasi nicht existent ist.

Die Preise passen für mich noch nicht zu den Zinsen, aber da ändert sich auch nichts mehr.
Wer kein EK hat, hat einfach verloren.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wer über 30 Jahre abstottern muss, sollte lieber zur Miete wohnen.

Das eigene Haus sollte man in 20-25 Jahren abgezahlt haben.

Ich weiß in den letzten Zügen des Immobilienbooms haben viele Selbstnutzer mit Tilgungszeiträumen 30+ Jahren gekauft, aber das ist schon enorm risikoreich und ein deutlicher Einschnitt in den Lebensstandard für sehr lange Zeit. Vor allem wenn dann ein Teil zu deutlich höheren Zinsen refinanziert werden muss.

WiWi Gast schrieb am 21.04.2024:

In der Tat mache ich mir Gedanken beim Thema Hauskauf. Für mich bedeutet dies ein Abstottern des Kredits über 30 Jahre. Diese Zeit kommt und für mich macht es einen Unterschied, ob ich dann in 30 Jahren nochmal ein Erbe in Aussicht habe oder nicht und sehe hier definitiv diejenigen, die ein Erbe in Aussicht haben, im Vorteil.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Du merkst offensichtlich nicht mal, dass Du genau dasselbe machst, was Du jemand anderem vorwirfst. Insofern „disqualifizierst“ Du Dich mindestens genauso so, eher noch mehr, indem Du Dich für so kompetent hältst.

Fakt ist: Es gibt potenzielle Erben, die nicht mit einem möglichen Erbe kalkulieren, weil sie zum einen wissen, dass es keinen „Erhaltungsanspruch“ gibt, d.h. der spätere Erblasser kann zu Lebzeiten damit machen, was er will (und es gibt Menschen, auch Eltern, die nutzen diese Möglichkeit.) Zum andern existieren durchaus div. Umstände, die dafür sorgen, dass Immobilien oder sonstige Wertgegenstände z.B. wg. Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Pflegebedürftigkeit liquidiert und der Erlös ausgegeben werden müssen-ganz oder teilweise. Ein vernünftiger ( und leidlich gebildeter) Mensch kalkuliert das ein und nicht ein mögliches Erbe. Jedenfalls soweit es sich nicht um Vermögen im höheren Millionenbereich handelt, wovon bei Usern hier nicht auszugehen ist.

Ähnliches, d.h. zumindest eine gewisse Vorsicht, sind übrigens auch bei Aktien angeraten. Bei einem bzw. mehreren Depots höherer Größenordnung ist Dir vielleicht aufgefallen, dass sich das Papiervermögen schnell ändern kann. Das ist speziell bei Immobilienkauf oder zu einem anderen festen Zeitpunkt durchaus ein Problem. Für meine Kalkulation beim Immobilienkauf war es äußerst suboptimal, dass innerhalb von knapp zwei Wochen der Depotwert um ca. 100 k gesunken ist. Das Geld habe ich letztlich von anderer Seite bekommen, aber es hat zwei Jahre gedauert, bis sich der Depotwert erholt hat. Wenn Du im Ruhestand plötzlich nicht mehr die 400k hast, sondern signifikant weniger und auf einmal Steuern fällig werden (Vergleich früher heute) oder der Satz von 25% auf 40% erhöht wird ( oder was auch immer ggf in den nächsten Jahrzehnten kommen mag), ist das misslich, wenn man vorher naiv mit einer Riesensumme kalkuliert, die mutmaßlich 1500€ zusätzlich bis Alter 90 hergibt. Insofern sollte man immer im Blick haben, dass es sehr viel weniger werden kann.

Es mag viele geben, die so etwas nicht bedenken. Spricht nicht für deren Weitsicht. Aber Deine überhebliche und offensichtlich wenig geistreiche Aussage ist offenkundig falsch. Denn es gibt durchaus Leute mit entsprechendem Weitblick, die entsprechend sparen und anlegen, aber sich des Risikos bewusst sind und nicht frühzeitig mit irgendwelchen Summen kalkulieren.

Ich habe deine konkreten Aussagen stets konkret beantwortet. Gerade im letzten Post, mit deiner tollen Auflistung zu 1.) und 2.) - Leider kommt von dir nun wieder ein langer Text mit weiteren Erläuterungen, warum DU damals DEIN potentielles Erbe nicht berücksichtigt hast. Ist schön für DICH, trifft aber lange nicht auf jeden zu, der ein Erbe in Aussicht hat.

Ich bleibe bei der Grundaussage: Jemand, der ein Erbe in Aussicht hat, hat die Möglichkeit, anders zu agieren als jemand, der definitiv kein Erbe in Aussicht hat. Ob die individuelle Person diese Möglichkeit berücksichtigt oder nicht (wie in deinem Beispiel), ist irrelevant. Ein - Stand heute - voraussichtlich vorhandenes Erbe ist potentiell immer mehr als ein - Stand heute - voraussichtlich nicht vorhandenes Erbe.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Wer über 30 Jahre abstottern muss, sollte lieber zur Miete wohnen.

Das eigene Haus sollte man in 20-25 Jahren abgezahlt haben.

Ich weiß in den letzten Zügen des Immobilienbooms haben viele Selbstnutzer mit Tilgungszeiträumen 30+ Jahren gekauft, aber das ist schon enorm risikoreich und ein deutlicher Einschnitt in den Lebensstandard für sehr lange Zeit. Vor allem wenn dann ein Teil zu deutlich höheren Zinsen refinanziert werden muss.

Falsch, hierzu kannst du dir mal Statistiken anschauen, z.B. den Postbank Wohnatlas. Du wirst feststellen, dass wir in Deutschland im Durchschnitt eher bei 25 - 30 Jahren liegen. Da das ganze extrem streut, gibt es allerdings auch viele mit 30 Jahren und mehr, vor allem in teureren Regionen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich habe deine konkreten Aussagen stets konkret beantwortet. Gerade im letzten Post, mit deiner tollen Auflistung zu 1.) und 2.) - Leider kommt von dir nun wieder ein langer Text mit weiteren Erläuterungen, warum DU damals DEIN potentielles Erbe nicht berücksichtigt hast. Ist schön für DICH, trifft aber lange nicht auf jeden zu, der ein Erbe in Aussicht hat.

Ich bleibe bei der Grundaussage: Jemand, der ein Erbe in Aussicht hat, hat die Möglichkeit, anders zu agieren als jemand, der definitiv kein Erbe in Aussicht hat. Ob die individuelle Person diese Möglichkeit berücksichtigt oder nicht (wie in deinem Beispiel), ist irrelevant. Ein - Stand heute - voraussichtlich vorhandenes Erbe ist potentiell immer mehr als ein - Stand heute - voraussichtlich nicht vorhandenes Erbe.

Ich kann dir absolut zustimmen, bei mir ist jedenfalls der Fall. Mich erwarten zum Eintritt in die Rente irgendwas um die 2.5-3Mio. Ich plane damit nicht, sehe es aber als extreme Absicherung gegenüber diversen Risiken bzw. lasse ich das ein oder andere ruhiger angehen, da ich und meine Familie abgesichert sind. Ich sorge trotzdem vor und versuche Eigentum zu schaffen, um wenn möglich das Erbe direkt durchzureichen. Unabhängig davon, baue ich für meine Kinder seit ihren ersten Lebenstagen Vermögen auf indem das gesamte Kindergeld in deren Depot läuft. Gleichzeitig arbeite ich nur 30h, um nicht nur Geld zu überreichen, sondern auch Zeit mit ihnen zu verbringen. Das Erbe im Rücken ist ein sehr gutes Fallnetz bzw. lässt mich wissen, das wir abgesichert sind, auch wenn ich es in dem Sinne nicht direkt finanziell verplane.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Genau so sieht es aus. Und die Gefahr besteht, dass die aktuellen Immobilienpreise in naher Zukunft vorerst vielleicht auch nicht mehr verlangt werden können.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Die Schlussfolgerung ist falsch.
Wenn man verkaufen will/muss, muss man auch den Preis zwangsweise irgendwann senken.

Natürlich inseriert man erstmal zum hohen Preis, nimmts von Zeit zu Zeit raus und wartet mal 1-2 Jahre auf bessere Zeiten. Aber 5 Jahre warten kann man nicht, sonst drohen weitere Bewertungsabschläge und die Immobilie kostet laufend Geld.

Der Nullzins kommt nicht zurück und damit auch nicht die Bewertungen wie 2020/2021. Manche wollen es eben nicht wahrhaben.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Aus eigener Erfahrung Süddeutschland Großraum Stuttgart:

Das Angebot in den Portalen für EFH geht wieder deutlich zurück. Immobilienpreise bleiben auf stabil hohen Niveau, wenn es keine Sanierungsfälle sind.

Das vorhandene Angebot ist teilweise schon lange eingestellt. Wenn man „realistische“ Preise verhandeln möchte, wird direkt abgewinkt.

Die guten Sachen werden alle unter der Hand verkauft. Was übrig bleibt sind teure - nicht immer schlechte - Immobilien. Hier gibt es jedoch oftmals wenig Verhandlungsspielraum.

Mittelgroße ETW werden ebenfalls schnell verkauft, da das Angebot quasi nicht existent ist.

Die Preise passen für mich noch nicht zu den Zinsen, aber da ändert sich auch nichts mehr.
Wer kein EK hat, hat einfach verloren.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

"Häuser wie im o. g. Beispiel gibts in jeder Metropolregion zuhauf"

Nochmal zur Erinnerung, das oben genannte Beispiel: 180qm Wohnfläche, 950qm Grundstück, 329k.

Wenn es solche Häuser in jeder Metropolregion ZUHAUF gibt, warum dann nicht in meiner? Hier kostet sowas nämlich mehr als das Doppelte. Könnt ihr euch mit solchen (unwahren) pauschalen Aussagen nicht einfach zurückhalten?

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Quatsch, die Sanierungskosten von 300k sind viel zu hoch angesetzt, vor allem bei einem Haus mit EE-Klasse D. In der nächsten EE-Klasse C mit <100 kWh/qm*a spricht man schon von Neubaustandard.

Das ist eine klassische Dramatisierung der Sanierung, zumal die tatsächliche Sanierungspflicht bei Bestandsgebäuden nach GEG ziemlich überschaubar ist (Austausch der Heizung wenn über 30 Jahre alt, Isolierung von Rohren sowie Dämmung der obersten Geschossdecke). Das kostet keine 50k. Freiwillig mehr machen kann man immer, dann gibts aber auch Förderung von KfW/BAFA.

An diesem konkreten Versuch, eine Sanierung künstlich teurer zu machen als sie ist, sieht man recht schön die Problematik einiger im WiWi-Treff. Es wird das Haar in der Suppe gesucht:

  • zu ländlich / keine Toplage
  • Grundstück zu groß (lol, sonst ist es immer zu klein)
  • Sanierung / kein Neubau

Klar hat man gewisse Anforderungen an die Immobilie, aber die Ansprüche hier sind schon lustig. Häuser wie im o. g. Beispiel gibts in jeder Metropolregion zuhauf, doch leider sind sie mal wieder nicht gut genug. Und das Jammern geht weiter...

WiWi Gast schrieb am 22.04.2024:

Tut mir leid. Aber Baujahr 1970 heißt für mich Kernsanierung. Heißt: mindestens 300k on top + viele viele Stunden Arbeit. Da bist du mit allen Extras gleich bei 700k Investment, selbst beim jetzt reduzierten Preis. Das ist für eine ländliche Region in Bayern immer noch eine Menge Geld. Für 950m2 zahlt die junge Generation heute keinen Aufpreis, alles über 300-500m2 ist verschenkte Fläche, um einen Garten möchte man sich nicht mehr kümmern. Deine 15-30 Minuten sind bestimmt die reine Autobahnstrecke, also locker 50 Kilometer in das Zentrum der Großstadt (vermutlich Nürnberg). Im direkten Metropolumfeld könnte man es an einen kleinen Bauträger verkaufen, abreißen und 3 Reihenhäuser oder einen größeren Klotz hinsetzen. Aber wahrscheinlich seid ihr dafür zu endlich und die Bauträger mit sich selbst beschäftigt und für finanzstarke Investoren ist die Fläche zu klein und zu ländlich.

Das ist schon ein valider Punkt. Denn ab 700k beginnen in vielen Regionen in Bayern schon Neubau RH bzw. DHH.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich werde eh nie verstehen warum Menschen sich eine Immobilie kaufen, um sie dann irgendwann wieder zu verkaufen.
Ich bin sooo froh, dass wir damals in der Niedrigzinszeit ein Haus gekauft haben in einer Lage in der wir von vornherein für immer Leben wollten und das Haus am Ende einfach nur den Kindern vererben.

Wenig bezahlt durch Niedrigzins, keinen Stress mit Verkauf... was will man mehr ?
Damals für 400K gekauft und jetziger Wert liegt bei 900K. Aber interessiert uns nicht da wir nie verkaufen werden. Unser einziges Invest was wir hier gemacht haben ist das wir im Rentenalter einfach keine Miete oder Abtrag zahlen werden und damit den Kopf frei haben nicht im hohen Alter nochmal umziehen zu müssen falls die Wohnung gekündigt wird und natürlich auch vielleicht in 20 Jahren keine Miete von 5000 € zahlen. Weiß man es was in 20 Jahren an Mieten so abverlangt wird ? Ich geh lieber auf Nummer sicher.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Genau so sieht es aus. Und die Gefahr besteht, dass die aktuellen Immobilienpreise in naher Zukunft vorerst vielleicht auch nicht mehr verlangt werden können.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Die Schlussfolgerung ist falsch.
Wenn man verkaufen will/muss, muss man auch den Preis zwangsweise irgendwann senken.

Natürlich inseriert man erstmal zum hohen Preis, nimmts von Zeit zu Zeit raus und wartet mal 1-2 Jahre auf bessere Zeiten. Aber 5 Jahre warten kann man nicht, sonst drohen weitere Bewertungsabschläge und die Immobilie kostet laufend Geld.

Der Nullzins kommt nicht zurück und damit auch nicht die Bewertungen wie 2020/2021. Manche wollen es eben nicht wahrhaben.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Aus eigener Erfahrung Süddeutschland Großraum Stuttgart:

Das Angebot in den Portalen für EFH geht wieder deutlich zurück. Immobilienpreise bleiben auf stabil hohen Niveau, wenn es keine Sanierungsfälle sind.

Das vorhandene Angebot ist teilweise schon lange eingestellt. Wenn man „realistische“ Preise verhandeln möchte, wird direkt abgewinkt.

Die guten Sachen werden alle unter der Hand verkauft. Was übrig bleibt sind teure - nicht immer schlechte - Immobilien. Hier gibt es jedoch oftmals wenig Verhandlungsspielraum.

Mittelgroße ETW werden ebenfalls schnell verkauft, da das Angebot quasi nicht existent ist.

Die Preise passen für mich noch nicht zu den Zinsen, aber da ändert sich auch nichts mehr.
Wer kein EK hat, hat einfach verloren.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ohne eine Statistik zu kennen bin ich mir recht sicher, dass ein Großteil der Immobilien aufgrund von Tod/Erbfall auf den Markt kommt. Da dürfte deine These stimmen, denn hier muss meist ein Verkauf erfolgen, gerade wenn eine Erbengemeinschaft im Spiel ist. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass das in der Regel ältere Immobilien mit entsprechenden Renovierungs- oder gar Sanierungsstau sind.

Die attraktiven, jüngeren Immobilien kommen nur bei Umzug/Scheidung und in viel geringerer Stückzahl auf den Markt. Da reißen sich die Käufer immer noch drum.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Genau so sieht es aus. Und die Gefahr besteht, dass die aktuellen Immobilienpreise in naher Zukunft vorerst vielleicht auch nicht mehr verlangt werden können.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Die Schlussfolgerung ist falsch.
Wenn man verkaufen will/muss, muss man auch den Preis zwangsweise irgendwann senken.

Natürlich inseriert man erstmal zum hohen Preis, nimmts von Zeit zu Zeit raus und wartet mal 1-2 Jahre auf bessere Zeiten. Aber 5 Jahre warten kann man nicht, sonst drohen weitere Bewertungsabschläge und die Immobilie kostet laufend Geld.

Der Nullzins kommt nicht zurück und damit auch nicht die Bewertungen wie 2020/2021. Manche wollen es eben nicht wahrhaben.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Aus eigener Erfahrung Süddeutschland Großraum Stuttgart:

Das Angebot in den Portalen für EFH geht wieder deutlich zurück. Immobilienpreise bleiben auf stabil hohen Niveau, wenn es keine Sanierungsfälle sind.

Das vorhandene Angebot ist teilweise schon lange eingestellt. Wenn man „realistische“ Preise verhandeln möchte, wird direkt abgewinkt.

Die guten Sachen werden alle unter der Hand verkauft. Was übrig bleibt sind teure - nicht immer schlechte - Immobilien. Hier gibt es jedoch oftmals wenig Verhandlungsspielraum.

Mittelgroße ETW werden ebenfalls schnell verkauft, da das Angebot quasi nicht existent ist.

Die Preise passen für mich noch nicht zu den Zinsen, aber da ändert sich auch nichts mehr.
Wer kein EK hat, hat einfach verloren.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ich habe ja auch keine Statistik zitiert, sondern was empfehlenswert ist.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Falsch, hierzu kannst du dir mal Statistiken anschauen, z.B. den Postbank Wohnatlas. Du wirst feststellen, dass wir in Deutschland im Durchschnitt eher bei 25 - 30 Jahren liegen. Da das ganze extrem streut, gibt es allerdings auch viele mit 30 Jahren und mehr, vor allem in teureren Regionen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Ich habe deine konkreten Aussagen stets konkret beantwortet. Gerade im letzten Post, mit deiner tollen Auflistung zu 1.) und 2.) - Leider kommt von dir nun wieder ein langer Text mit weiteren Erläuterungen, warum DU damals DEIN potentielles Erbe nicht berücksichtigt hast. Ist schön für DICH, trifft aber lange nicht auf jeden zu, der ein Erbe in Aussicht hat.

Ich bleibe bei der Grundaussage: Jemand, der ein Erbe in Aussicht hat, hat die Möglichkeit, anders zu agieren als jemand, der definitiv kein Erbe in Aussicht hat. Ob die individuelle Person diese Möglichkeit berücksichtigt oder nicht (wie in deinem Beispiel), ist irrelevant. Ein - Stand heute - voraussichtlich vorhandenes Erbe ist potentiell immer mehr als ein - Stand heute - voraussichtlich nicht vorhandenes Erbe.

Ich kann dir absolut zustimmen, bei mir ist jedenfalls der Fall. Mich erwarten zum Eintritt in die Rente irgendwas um die 2.5-3Mio. Ich plane damit nicht, sehe es aber als extreme Absicherung gegenüber diversen Risiken bzw. lasse ich das ein oder andere ruhiger angehen, da ich und meine Familie abgesichert sind. Ich sorge trotzdem vor und versuche Eigentum zu schaffen, um wenn möglich das Erbe direkt durchzureichen. Unabhängig davon, baue ich für meine Kinder seit ihren ersten Lebenstagen Vermögen auf indem das gesamte Kindergeld in deren Depot läuft. Gleichzeitig arbeite ich nur 30h, um nicht nur Geld zu überreichen, sondern auch Zeit mit ihnen zu verbringen. Das Erbe im Rücken ist ein sehr gutes Fallnetz bzw. lässt mich wissen, das wir abgesichert sind, auch wenn ich es in dem Sinne nicht direkt finanziell verplane.

Der Unterschied ist, dass Du relativ verlässlich mit einer Erbschaft rechnen kannst. Ob es 1,5 Mio oder 4 Mio werden, kannst Du heute nicht absehen.

In meinem Fall ging es um eine wo mögliche Erbschaft einer halben Immobilie meiner Eltern, die zum Zeitpunkt meines eigenen Investments in 3 Immobilien vor etwa 25-30 Jahren noch zu 65% fremdfinanziert war. Es war somit vor 30 Jahren gar kein relevantes Vermögen bei meinen Eltern vorhanden.

Dein Vorposter erwartet jedoch von mir, dass ich diese eventuelle Erbschaft bereits vor 30 Jahren mit "weitsichtigem finanziellen Blick" hätte einplanen können - nein - müssen.. Das ist schierer Unfug. Die Immobilie meiner Eltern hätte auch für die Unterkunft für zwei Personen im Seniorenheim völlig oder zumindest weitgehend draufgehen können. Das ist am Ende nicht dazu gekommen, aber mit "weitsichtigem finanziellen Blick" habe ich ein solches Ereignis eingeplant.

Somit habe ich - wie erwähnt - vor 2 Monaten diese halbe Immobilie geerbt. Das macht nun etwa 10% meines Vermögens aus.

Wer jetzt ernsthaft glaubt, dass ich damit bereits vor über 30 Jahren einen Vorteil für meine Kaufentscheidungen bzgl. Immobilienerwerb hatte, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Ich habe deine konkreten Aussagen stets konkret beantwortet. Gerade im letzten Post, mit deiner tollen Auflistung zu 1.) und 2.) - Leider kommt von dir nun wieder ein langer Text mit weiteren Erläuterungen, warum DU damals DEIN potentielles Erbe nicht berücksichtigt hast. Ist schön für DICH, trifft aber lange nicht auf jeden zu, der ein Erbe in Aussicht hat.

Ich bleibe bei der Grundaussage: Jemand, der ein Erbe in Aussicht hat, hat die Möglichkeit, anders zu agieren als jemand, der definitiv kein Erbe in Aussicht hat. Ob die individuelle Person diese Möglichkeit berücksichtigt oder nicht (wie in deinem Beispiel), ist irrelevant. Ein - Stand heute - voraussichtlich vorhandenes Erbe ist potentiell immer mehr als ein - Stand heute - voraussichtlich nicht vorhandenes Erbe.

Ich kann dir absolut zustimmen, bei mir ist jedenfalls der Fall. Mich erwarten zum Eintritt in die Rente irgendwas um die 2.5-3Mio. Ich plane damit nicht, sehe es aber als extreme Absicherung gegenüber diversen Risiken bzw. lasse ich das ein oder andere ruhiger angehen, da ich und meine Familie abgesichert sind. Ich sorge trotzdem vor und versuche Eigentum zu schaffen, um wenn möglich das Erbe direkt durchzureichen. Unabhängig davon, baue ich für meine Kinder seit ihren ersten Lebenstagen Vermögen auf indem das gesamte Kindergeld in deren Depot läuft. Gleichzeitig arbeite ich nur 30h, um nicht nur Geld zu überreichen, sondern auch Zeit mit ihnen zu verbringen. Das Erbe im Rücken ist ein sehr gutes Fallnetz bzw. lässt mich wissen, das wir abgesichert sind, auch wenn ich es in dem Sinne nicht direkt finanziell verplane.

Schreibt der Vorposter jetzt selbst um seinen Schwachsinn zu begründen? Natürlich kann ich mit dem Erbfall rechnen, wie hoch das Vermögen ist bleibt aber Spekulation insbesondere auf eine Sicht 20+ Jahre. Alleine schon wenn bei den Erblassern vorm Tod der Pflegefall eintritt kann das wenn die Absicherung nicht gut ist massiv das Vermögen schmälern oder es wird z.B. einfach verprasst. Hier wird was von 2,5 bis Mio. EUR 3 geschrieben mit dem gerechnet wird. Sowohl Immobilienpreise als auch Wertpapiervermögen unterliegen Schwankungen unabhängig davon wie viel noch da ist.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Tut mir leid. Aber Baujahr 1970 heißt für mich Kernsanierung. Heißt: mindestens 300k on top + viele viele Stunden Arbeit.

Kernsanierung ist nicht nötig.
Heizung ist ziemlich neu und wie gesagt die Energieeffizienzklasse ist D (Gutachten für Verkauf angefertigt). Das ist üblicherweise für Häuser diesen Alters ohne sehr umfangreiche Sanierung nahezu unmöglich. Das geht nur, weil die Bausubstanz extrem gut ist (Der Bauherr war selbst Bauleiter für Großprojekte und hat sein Haus selbst geplant und umgesetzt, damals das Beste vom Besten, sehr dicke Wandstärke, etc.).
Was sicherlich jeder neu möchte sind Bäder, aber das kostet keine 300k. Die Raumaufteilung ist relativ modern, da das Pärchen kinderlos ist und damals auch entsprechend gebaut hat (trotz die großen Wohnfläche).

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Handelt es sich um ein Flurstück Bauland oder um ein Flurstück Bauland + ein Flurstück Gartenland? Wie hoch ist der Bodenrichtwert für das Bauland?

Bauland. Bodenrichtwert 2020 war glatt 100, wenn ich auf diversen Portalen zu Grundstückspreisen schauen, sind aktuell 150 ein realistischer Preis, zu dem Bauland weggeht.

Bodenrichtwert von 100 ist hinterste Pampa. Heißt im Klartext, das Grundstück ist vielleicht 100k Wert. Und nochmal: Ein Großteil der Menschen wird für 1000m2 ggü 500m2 keinen Aufpreis zahlen, weil ein Nutzgarten nicht mehr in ist und eine Terrasse mit ein wenig Wiese völlig ausreicht. In Metropolnähe sähe es anders aus, da könnte man dann 3 Reihenhäuser oder ein kleineres Mehrfamilienhaus hinbauen, aber dazu passen 100m2 Bodenrichtwert nicht.

Heißt im Klartext, dass dein Makler ursprünglich 300k für ein 50 Jahre altes Gebäude will. Plus Sanierung also 600k. Da kommt Neubau billiger. Warum also den arbeitsintensiven Altbau?

Wir haben für Umbau Bad, Küche und ein paar Kleinigkeiten 100k bezahlt - bei viel Eigenleistung. In diesem Fall ist die Elektrik 54 Jahre alt - die muss raus, also müssen Wände und Böden (Hauptleitung liegt dort in der Regel) aufgerissen werden. Wasserleitungen können nach 54 Jahren auch mal problematisch werden (auch wenn sie das nicht müssen). Heißt im Klartext: auch ohne Gebäudehülle ist man ruckzuck 200k los. Wer das nicht glaubt, hat sich noch an keine Renovierung gewagt.

Und so toll können die vielen IGM-Arbeitgeber in deiner Region nicht bezahlen, sonst läge der Bodenrichtwert nicht bei läppischen 100 Euro.

Im Klartext: Grundstück 100k (gutwillig) und Haus maximal 200k (bedeutet immer noch 300-350k für den Rohbau + Keller, da der Umbau alleine locker 100-150k Arbeitskosten verschlingt) Ich fürchte, ein rationaler Käufer wird dir eine 3xx k nicht zahlen wollen. Und irrationale Käufer gibt es seit dem Zinsanstieg eigentlich nicht mehr (die Logik kostet mich ja nichts, ist damit ja tot)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazu geben, lese schon seit Tagen diese Erbschaftsdiskussion mit und verstehe diese Pauschalisierung nicht. Also dass einer sagt die Erben wüssten das vorher und würden sich dementsprechend verhalten...

Bei uns war es so, dass wir (meine Schwester und ich) uns als Kinder null für das Thema Erbe interessiert haben, wir sind in einem einfachen und sparsamen Haushalt aufgewachsen, allerdings in einer DHH die mein Vater mit Kredit abbezahlt hat. Über Geld wurde in der Familie nie gesprochen aber so bescheiden wie wir gelebt haben - Kindheit in den 80ern - wäre ich nie auf die Idee bekommen dass wir wohlhabend sein könnten. Es hat uns auch einfach nicht interessiert, wir waren mit unseren Freunden und Hobbies beschäftigt und später dann mit Jungs und Partys. Und ich denke so wie uns geht es vielen Kindern und Jugendlichen, sie leben in ihrer eigenen Welt und sie leben im hier und jetzt, nicht in der Zukunft. Mich hat es auch null interessiert ob ich mal das Haus erben werde (wenn dann wäre ja auch noch die Schwester da gewesen), ich mochte das Haus nicht und auch nicht die Kleinstadt, wollte dort weg so schnell ich konnte. Bin dann zum Studium ausgezogen und hab nicht einmal an die Zukunft meines Elternhauses gedacht.

Das Ende vom Lied war, dass sich meine Eltern haben scheiden lassen und das Haus verkauft werden musste. Meine Mutter kann nicht mit Geld umgehen, insofern blieb da nichts nach ihrem Tod und mein Vater bringt schon seit Jahren seinen Anteil mit teuren Reisen mit seiner zweiten Frau durch. Aber ja, ich handle so als würde ich mal reich - schon klar (Achtung Ironie). Um ehrlich zu sein die Ehe meiner Eltern war ein Graus und ich war froh als sie sich endlich scheiden liessen. Daran, dass mir eine halbe DHH dadurch entgehen könnte habe ich nicht einmal gedacht (ich war so Ende 20 bei der Scheidung der Eltern).

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Ich habe deine konkreten Aussagen stets konkret beantwortet. Gerade im letzten Post, mit deiner tollen Auflistung zu 1.) und 2.) - Leider kommt von dir nun wieder ein langer Text mit weiteren Erläuterungen, warum DU damals DEIN potentielles Erbe nicht berücksichtigt hast. Ist schön für DICH, trifft aber lange nicht auf jeden zu, der ein Erbe in Aussicht hat.

Ich bleibe bei der Grundaussage: Jemand, der ein Erbe in Aussicht hat, hat die Möglichkeit, anders zu agieren als jemand, der definitiv kein Erbe in Aussicht hat. Ob die individuelle Person diese Möglichkeit berücksichtigt oder nicht (wie in deinem Beispiel), ist irrelevant. Ein - Stand heute - voraussichtlich vorhandenes Erbe ist potentiell immer mehr als ein - Stand heute - voraussichtlich nicht vorhandenes Erbe.

Ich kann dir absolut zustimmen, bei mir ist jedenfalls der Fall. Mich erwarten zum Eintritt in die Rente irgendwas um die 2.5-3Mio. Ich plane damit nicht, sehe es aber als extreme Absicherung gegenüber diversen Risiken bzw. lasse ich das ein oder andere ruhiger angehen, da ich und meine Familie abgesichert sind. Ich sorge trotzdem vor und versuche Eigentum zu schaffen, um wenn möglich das Erbe direkt durchzureichen. Unabhängig davon, baue ich für meine Kinder seit ihren ersten Lebenstagen Vermögen auf indem das gesamte Kindergeld in deren Depot läuft. Gleichzeitig arbeite ich nur 30h, um nicht nur Geld zu überreichen, sondern auch Zeit mit ihnen zu verbringen. Das Erbe im Rücken ist ein sehr gutes Fallnetz bzw. lässt mich wissen, das wir abgesichert sind, auch wenn ich es in dem Sinne nicht direkt finanziell verplane.

Der Unterschied ist, dass Du relativ verlässlich mit einer Erbschaft rechnen kannst. Ob es 1,5 Mio oder 4 Mio werden, kannst Du heute nicht absehen.

In meinem Fall ging es um eine wo mögliche Erbschaft einer halben Immobilie meiner Eltern, die zum Zeitpunkt meines eigenen Investments in 3 Immobilien vor etwa 25-30 Jahren noch zu 65% fremdfinanziert war. Es war somit vor 30 Jahren gar kein relevantes Vermögen bei meinen Eltern vorhanden.

Dein Vorposter erwartet jedoch von mir, dass ich diese eventuelle Erbschaft bereits vor 30 Jahren mit "weitsichtigem finanziellen Blick" hätte einplanen können - nein - müssen.. Das ist schierer Unfug. Die Immobilie meiner Eltern hätte auch für die Unterkunft für zwei Personen im Seniorenheim völlig oder zumindest weitgehend draufgehen können. Das ist am Ende nicht dazu gekommen, aber mit "weitsichtigem finanziellen Blick" habe ich ein solches Ereignis eingeplant.

Somit habe ich - wie erwähnt - vor 2 Monaten diese halbe Immobilie geerbt. Das macht nun etwa 10% meines Vermögens aus.

Wer jetzt ernsthaft glaubt, dass ich damit bereits vor über 30 Jahren einen Vorteil für meine Kaufentscheidungen bzgl. Immobilienerwerb hatte, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

10k für Erwachsene (Eltern) und 5k für Kinder? Warte mal ab, ob da nicht noch Einkommensgrenzen gesetzt werden.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

In Hessen gibt es jetzt das "Hessengeld" für Erstkäufer von selbstgenutzten Immobilien. Mal sehen wie sich das auswirkt....

Weiss jemand ob sowas auch in anderen Bundesländern kommt?

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Bei einer Mio. sind das immerhin 69k.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

In Hessen gibt es jetzt das "Hessengeld" für Erstkäufer von selbstgenutzten Immobilien. Mal sehen wie sich das auswirkt....

Weiss jemand ob sowas auch in anderen Bundesländern kommt?

Schön. Wegfall der Grunderwerbsteuer für Käufe ab 01.03.2024.

Aber ich glaube für die wenigsten Käufer ist die Grunderwerbsteuer das Problem.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ok, das Grundstück ist wenig wert. Billige ländliche Gegend. Da berechne jetzt mal die Restnutzungszeit des Hauses. In 1970 gab es sehr viel schlechtes Baumaterial. Speziell Rohrleitungen, Dämmmaterial für den Estrich u.s.w.

Ich habe bei Baujahr 1967 alles bis auf die Rohbauwände entkernt.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Tut mir leid. Aber Baujahr 1970 heißt für mich Kernsanierung. Heißt: mindestens 300k on top + viele viele Stunden Arbeit.

Kernsanierung ist nicht nötig.
Heizung ist ziemlich neu und wie gesagt die Energieeffizienzklasse ist D (Gutachten für Verkauf angefertigt). Das ist üblicherweise für Häuser diesen Alters ohne sehr umfangreiche Sanierung nahezu unmöglich. Das geht nur, weil die Bausubstanz extrem gut ist (Der Bauherr war selbst Bauleiter für Großprojekte und hat sein Haus selbst geplant und umgesetzt, damals das Beste vom Besten, sehr dicke Wandstärke, etc.).
Was sicherlich jeder neu möchte sind Bäder, aber das kostet keine 300k. Die Raumaufteilung ist relativ modern, da das Pärchen kinderlos ist und damals auch entsprechend gebaut hat (trotz die großen Wohnfläche).

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Handelt es sich um ein Flurstück Bauland oder um ein Flurstück Bauland + ein Flurstück Gartenland? Wie hoch ist der Bodenrichtwert für das Bauland?

Bauland. Bodenrichtwert 2020 war glatt 100, wenn ich auf diversen Portalen zu Grundstückspreisen schauen, sind aktuell 150 ein realistischer Preis, zu dem Bauland weggeht.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024

Der Unterschied ist, dass Du relativ verlässlich mit einer Erbschaft rechnen kannst. Ob es 1,5 Mio oder 4 Mio werden, kannst Du heute nicht absehen.

In meinem Fall ging es um eine wo mögliche Erbschaft einer halben Immobilie meiner Eltern, die zum Zeitpunkt meines eigenen Investments in 3 Immobilien vor etwa 25-30 Jahren noch zu 65% fremdfinanziert war. Es war somit vor 30 Jahren gar kein relevantes Vermögen bei meinen Eltern vorhanden.

Dein Vorposter erwartet jedoch von mir, dass ich diese eventuelle Erbschaft bereits vor 30 Jahren mit "weitsichtigem finanziellen Blick" hätte einplanen können - nein - müssen.. Das ist schierer Unfug. Die Immobilie meiner Eltern hätte auch für die Unterkunft für zwei Personen im Seniorenheim völlig oder zumindest weitgehend draufgehen können. Das ist am Ende nicht dazu gekommen, aber mit "weitsichtigem finanziellen Blick" habe ich ein solches Ereignis eingeplant.

Somit habe ich - wie erwähnt - vor 2 Monaten diese halbe Immobilie geerbt. Das macht nun etwa 10% meines Vermögens aus.

Wer jetzt ernsthaft glaubt, dass ich damit bereits vor über 30 Jahren einen Vorteil für meine Kaufentscheidungen bzgl. Immobilienerwerb hatte, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen.

Ich glaube es auch. Du hattest bei deinen Eltern sicher ein optimistisches Gefühl, sonst hättest du dir nicht selber eine Immobilie gekauft.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.04.2024:

Der Unterschied ist, dass Du relativ verlässlich mit einer Erbschaft rechnen kannst. Ob es 1,5 Mio oder 4 Mio werden, kannst Du heute nicht absehen.

In meinem Fall ging es um eine wo mögliche Erbschaft einer halben Immobilie meiner Eltern, die zum Zeitpunkt meines eigenen Investments in 3 Immobilien vor etwa 25-30 Jahren noch zu 65% fremdfinanziert war. Es war somit vor 30 Jahren gar kein relevantes Vermögen bei meinen Eltern vorhanden.

Dein Vorposter erwartet jedoch von mir, dass ich diese eventuelle Erbschaft bereits vor 30 Jahren mit "weitsichtigem finanziellen Blick" hätte einplanen können - nein - müssen.. Das ist schierer Unfug. Die Immobilie meiner Eltern hätte auch für die Unterkunft für zwei Personen im Seniorenheim völlig oder zumindest weitgehend draufgehen können. Das ist am Ende nicht dazu gekommen, aber mit "weitsichtigem finanziellen Blick" habe ich ein solches Ereignis eingeplant.

Somit habe ich - wie erwähnt - vor 2 Monaten diese halbe Immobilie geerbt. Das macht nun etwa 10% meines Vermögens aus.

Wer jetzt ernsthaft glaubt, dass ich damit bereits vor über 30 Jahren einen Vorteil für meine Kaufentscheidungen bzgl. Immobilienerwerb hatte, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen.

Ich glaube es auch. Du hattest bei deinen Eltern sicher ein optimistisches Gefühl, sonst hättest du dir nicht selber eine Immobilie gekauft.

Gib es endlich zu das du ein optimistisches Gefühl gehabt hattest!

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.04.2024:

Der Unterschied ist, dass Du relativ verlässlich mit einer Erbschaft rechnen kannst. Ob es 1,5 Mio oder 4 Mio werden, kannst Du heute nicht absehen.

In meinem Fall ging es um eine wo mögliche Erbschaft einer halben Immobilie meiner Eltern, die zum Zeitpunkt meines eigenen Investments in 3 Immobilien vor etwa 25-30 Jahren noch zu 65% fremdfinanziert war. Es war somit vor 30 Jahren gar kein relevantes Vermögen bei meinen Eltern vorhanden.

Dein Vorposter erwartet jedoch von mir, dass ich diese eventuelle Erbschaft bereits vor 30 Jahren mit "weitsichtigem finanziellen Blick" hätte einplanen können - nein - müssen.. Das ist schierer Unfug. Die Immobilie meiner Eltern hätte auch für die Unterkunft für zwei Personen im Seniorenheim völlig oder zumindest weitgehend draufgehen können. Das ist am Ende nicht dazu gekommen, aber mit "weitsichtigem finanziellen Blick" habe ich ein solches Ereignis eingeplant.

Somit habe ich - wie erwähnt - vor 2 Monaten diese halbe Immobilie geerbt. Das macht nun etwa 10% meines Vermögens aus.

Wer jetzt ernsthaft glaubt, dass ich damit bereits vor über 30 Jahren einen Vorteil für meine Kaufentscheidungen bzgl. Immobilienerwerb hatte, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen.

Ich glaube es auch. Du hattest bei deinen Eltern sicher ein optimistisches Gefühl, sonst hättest du dir nicht selber eine Immobilie gekauft.

Was um Himmels Willen hatte mein Immobilienerwerb mit einem "optimistischen Gefühl bei meinen Eltern" zu tun?
Ich habe mein eigenes Leben gelebt und meinen "weitsichtigen fianziellen Blick" auf Basis meiner finanziellen Möglichkeiten und nicht auf Basis der finanziellen Situation meiner Eltern ausgerichtet.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Keine Einkommensgrenzen. Gilt für Erstkäufer in Hessen. Auszahlung auf 10 Jahre verteilt.
Der Förderbetrag darf die Grunderwerbssteuer nicht überschreiten.

Bei einem Kaufpreis von 800k bekommt eine Familie dann nur einen Teil der Grunderwerbssteuer sozusagen wieder zurück.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

10k für Erwachsene (Eltern) und 5k für Kinder? Warte mal ab, ob da nicht noch Einkommensgrenzen gesetzt werden.

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

In Hessen gibt es jetzt das "Hessengeld" für Erstkäufer von selbstgenutzten Immobilien. Mal sehen wie sich das auswirkt....

Weiss jemand ob sowas auch in anderen Bundesländern kommt?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Aufgrund der Abschreibungen, die in selbstgenutzen Immobilien nicht möglich sind.
Das Wohnen zur Miete liegt aber primär daran, dass die Arbeitsstelle in einer anderen Stadt zugegen ist und Immobilien keine Rollen haben, denn dann wären es ja Mobilien. 😉

WiWi Gast schrieb am 22.04.2024:

Ich bin mit vielen Ansätzen einverstanden, aber das Wohnen in einer Wohnung als „eher niederes Wohnen“ zu bezeichnen ist bezeichnend.

Wir wohnen gern in einer Mietwohnung, vermieten zusätzlich einige Objekte und generieren daraus einen Mietertrag, nutzen Steuervorteile. Später wäre auch der Einzug in eines unserer Objekte eine Möglichkeit.
Es gibt wahrlich nicht nur den einen Königsweg. 😉

Ich stelle mir als langjähriger Vermieter und Eigenheimbesitzer immer wieder die Frage, wie man auf die Idee kommt, einerseits Immobilien zur Vermietung anzuschaffen und gleichzeitig Mieter zu sein. Das ist (auch unter Miteinbeziehung von steuerlichen Aspekten) der Widerspruch in sich selbst. Steuervorteile hat langfristig die Selbstgenutzte Immobilie ebenfalls.
Positive Mieterträge sind steuerpflichtig, während die ersparte Kaltmiete der selbst genutzten Immobilie in DE steuerfrei ist. Somit muss der Mietertrag einer Immobilie deutlich höher liegen, als die Kaltmiete, die man bezahlen muss, wenn man für den Eigenbedarf mietet. Der vermeintliche Steuervorteil bei vermieteten Immobilien vs der selbst genutzten Immobilie ist langfristig gesehen ein Irrglaube.

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WiWi Gast

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Ob du sie verkaufst oder deine Kinder dann ist doch letztendlich egal.

Ich verkaufe mein Haus voraussichtlich ein paar Jahre nachdem die Kinder raus sind und ziehe in eine Wohnung.

Sehe es bei meiner Mutter... auf 170qm alleine, die könnte locker 3 Zimmer weniger haben und ihr würde es nicht mal auffallen.

Ich vermute einfach mal wenn ich über den Jordan gehe haben meine Kinder lieber ein dickes Depot als ein altes Haus das sie wenn es blöd läuft noch entrümpeln müssen und sich schwer verkaufen lässt und dazu noch in der falschen Stadt stehen könnte (kann ja so laufen, ist noch ein bisschen hin also alles Spekulation)

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Ich werde eh nie verstehen warum Menschen sich eine Immobilie kaufen, um sie dann irgendwann wieder zu verkaufen.
Ich bin sooo froh, dass wir damals in der Niedrigzinszeit ein Haus gekauft haben in einer Lage in der wir von vornherein für immer Leben wollten und das Haus am Ende einfach nur den Kindern vererben.

Wenig bezahlt durch Niedrigzins, keinen Stress mit Verkauf... was will man mehr ?
Damals für 400K gekauft und jetziger Wert liegt bei 900K. Aber interessiert uns nicht da wir nie verkaufen werden. Unser einziges Invest was wir hier gemacht haben ist das wir im Rentenalter einfach keine Miete oder Abtrag zahlen werden und damit den Kopf frei haben nicht im hohen Alter nochmal umziehen zu müssen falls die Wohnung gekündigt wird und natürlich auch vielleicht in 20 Jahren keine Miete von 5000 € zahlen. Weiß man es was in 20 Jahren an Mieten so abverlangt wird ? Ich geh lieber auf Nummer sicher.

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WiWi Gast

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Ich finde, bei der Erbdiskussion sind beide Seiten verbohrt.

Meine Frau und ich werden irgendwann, wenn alles normal läuft, jeweils eine untere - mittlere sechsstellige Summe erben (zumindest nach dem heutigen Vermögen der Eltern, kann natürlich mehr oder weniger werden, vermutlich eher mehr). Selbstverständlich planen wir das Geld nicht in eine Finanzierung ein und der Zeitpunkt wird noch in ferner Zukunft liegen. Aber klar ist dennoch, dass wir, obwohl wir jeweils mehrere Geschwister haben, wüssten, dass wir im heutigen Hier und Jetzt eine finanzielle Unterstützung bekommen würden, falls wir unverschuldet mal in einen Liquiditätsengpass kämen (Arbeitslosigkeit, Krankheit etc). Wir leben wie unsere Eltern sehr sparsam und werden das hoffentlich nie benötigen, aber gerade mit eigenen Kindern ist es schon ein angenehmes Gefühl zu wissen, in einer Notlage auch finanzielle Unterstützung zu bekommen. Sowas plant man selbstverständlich nicht ein, aber eine innere Beruhigung ist es schon. Ich kann mir schon vorstellen, dass eer das nicht hat, seine finanziellen Möglichkeiten nicht auschöpft und auch vernünftige Risiken in Übermaß meidet.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 22.04.2024:

  1. Das Erbe geht in meinem Fall durch 2 - somit "nur" 1/2 Haus. Das ist vermutlich für Dich jetzt enttäuschender, als für mich.

Erbe ist Erbe. Es ist viel mehr als Null. Das ist das Argument.

  1. Ob das Haus wegen möglichen Pflegebedarf meiner Eltern überhaupt übrig bleibt, stand für mich vor über 30 Jahren völlig in Frage und es war überhaupt nicht relevant für meine finanzielle Lebensplanung. Es war nicht mein Haus, sondern das Haus meiner Eltern.

Pflegebedarf ist auch kein Ausweichgrund, trifft ja jeden, d.h. auch den ohne Erbe. Durch das Erbe ist in jedem Fall mehr Geld da, egal wie viel dafür noch für Pflege drauf geht.

Ja, es ist in jedem Fall mehr da, als ohne Erbe. Dieses "mehr" hätte aber auch bei NULL oder darunter liegen können. Genau das habe ich weitsichtig berücksichtigt.

PS: Wer nichts hat, bekommt die notwendige Pflege / Pflegeheim auf Staatskosten. Wer etwas hat, darf das weitestgehend selber aus dem vorhandenen Vermögen bezahlen. Da ist ein Haus schnell aufgebraucht.

  1. Ich habe insgesamt 3 Immobilien aus eigener Kraft erworben die in Summe zu 85% abbezahlt sind und wenn ich wollte, könnte ich die restlichen 15% ohne die Erbschaft sofort aus weiterem Vermögen tilgen.

Schön. Hat aber für das Thema, dass derjenige mit Erbe nochmal was bekommt und der ohne nicht, keine Relevanz.

Wie bitte? Was hat es mir denn damals genützt, das ich unter Umständen in 30 Jahren mal etwas erbe? Mit ungelegten Eiern rechnet man nicht, wenn man weitsichtig plant.

  1. Ich habe vor gerade einmal 2 Monaten geerbt und bin auf das Erbe aktuell weniger angewiesen, als jemals zuvor. Die Erbschaft hat die letzten 30 Jahre zuvor nicht leichter gemacht. I.d.R. erbt man genau dann, wenn man aus dem gröbsten raus ist.

Bitte spende das komplette Erbe, wenn es keinerlei Relevanz hat. Totaler Blödsinn, du hast jetzt im hohen Alter durch das Erbe nochmal deine finanzielle Situation aufgebessert. Passiert dem ohne Erbe nicht, egal wie stark man drauf angewiesen ist.

Nö - mache ich nicht. Ich habe 2 Söhne und ich werde ich das, was am Ende übrig bleibt, vererben. Wenn nichts übrig bleibt, dann werde ich nichts vererben.

  1. Wenn Du Dir jetzt im Alter von ca. 30 Jahren im Zusammenhang mit einem Immobilienerwerb Gedanken um das Thema Erbschaft machst, dann bist Du aus meiner Sicht ein bedauernswerter Fall, um freundlich zu bleiben. Das ist i.d.R. auch nicht der typische Zeitpunkt, wo bereits ein Erbfall ansteht.

Ich kann gut damit leben, aus deiner Sicht ein bedauernswerter Fall zu sein. Menschen mit finanziellem Weitblick ziehen solche Umstände jedenfalls immer mit ein. Übrigens komme ich aus einer Arbeiterfamilie, hier gibt es nicht viel Geld, alle wohnen schon immer zur Miete, erbmäßig wird da nichts kommen. Ist für mich aber auch kein Problem. Ich habe nur ein Problem mit Leuten wie dir, die das ganze gerne so darstellen, dass es eigentlich vollkommen irrelevant ist, ob jemand erbt oder nicht (egal zu welchem Zeitpunkt). Jemand der erbt kriegt spätestens im höheren Alter nochmal eine Finanzspritze, die den Lebensstandard verbessert und/oder zusätzliche Sicherheit gewährt. Jemand ohne Erbe steht immer schlechter dar.

Menschen mit finanziellem Weitblick kalkulieren keine wo möglichen Erbschaften, die:

  1. Voraussichtlich frühestens in mehreren Jahrzehnten anfallen könnten.
  2. Noch völlig unklar ist, ob am Ende überhaupt etwas zum Erben übrig bleibt.

Wie dämlich hälst du deine Mitforisten eigentlich?
Spätestens wenn ein Pflegebedarf absehbar wird, wird die Immobilie mit eingetragenem Nießbrauch günstig an die Kinder verkauft und schwups werden die Eltern werden weitestgehend auf Staatskosten gepflegt.

Aber nochmal zum eigentlichen Kern:
Es geht nicht darum dass du tatsächlich irgendwann etwas erbst, oder irgendeine Schenkung annimmst, sondern darum, dass du theroretisch Unterstützung bekommen kannst, wenn du sie bräuchtest.

Alleine das Wissen darüber, dass ein Familienvermögen vorhanden ist, genügt bereits um dir die Kaufentscheidung wesentlich einfacher zu machen, weil es bedeutet, dass dich eine Immobilie nicht immobil macht.

Die Frage des Mitforisten, ob deine Eltern Beamte waren, hast du im Übrigen bisher unbeantwirtet gelassen.

Ich hätte noch eine weitere persönliche Frage:
Hast du vor dem Kauf deiner ersten, Immobilie auch nur ein einziges Wort darüber mit deinen Eltern gewechselt oder hast du sie vollkommen im Unklaren darüber gelassen und sie überrascht, ohne dass das Thema Immobilienerwerb irgendwann(!) mal in irgendeiner Form(!) zuvor thematisiert wurde?

Du brauchst sie nicht beantworten, denn alleine die Tatsache, dass sie dich mit 2000DM für die Dämmung einer Kellerdecke unterstützt haben, zeigt, dass du das Thema mit ihnen offensichtlich vorab durchgesprochen hast. Sie haben dich also nicht nur finanziell, sondern vorab auch mit Rat, Erfahrung, Tat und Geld unterstützt und dir damit schonmal ein Grundmaß an Unsicherheit genommen. Die vielleicht kleine Summe beweist es als bloße Geste ja schon, weil sie zeigt:
"Sieh her mein Sohn, wenn du Hilfe brauchst, bekommst du sie und wir stehen (notfalls) als Familie mit unserem Familienvermögen dafür ein, dass es gut wird"

Und jetzt nochmal etwas persönliches von mir, vielleicht verstehst du dann endlich mal das Argument:
In meinem Bekanntenkreis habe ich so einen Spezi. Ingenieur, INCEL, promoviert, sehr schwieriges Sozialverhalten, noch nie eine Freundin gehabt, aber hat sich ein Haus gekauft, 20km raus in irgendeinem Dorf. Da findet er ganz sicher niemals eine Partnerin!

Hat zwar keine 200K vor gut 6 Jahren gekostet, aber sicher nochmal 30-50k reingesteckt.

Ist für ihn aber egal, weil Einzelkind und die Eltern haben mitten in Hamburg ein großes Haus, lange abgezahlt und weitere Ferienhäuser. Sprich, die Entscheidung ein Haus zu kaufen, konnte er einzig unter finanziellen Gesichtspunkten treffen, weil es ihn überhaupt nicht immobil gemacht hat. Falls die Partnerin doch irgendwann unerwartet auftaucht, wäre es einfach egal, was er in dem Haus an Geld versenkt hat.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Ich kann dir absolut zustimmen, bei mir ist jedenfalls der Fall. Mich erwarten zum Eintritt in die Rente irgendwas um die 2.5-3Mio. Ich plane damit nicht, sehe es aber als extreme Absicherung gegenüber diversen Risiken bzw. lasse ich das ein oder andere ruhiger angehen, da ich und meine Familie abgesichert sind. Ich sorge trotzdem vor und versuche Eigentum zu schaffen, um wenn möglich das Erbe direkt durchzureichen. Unabhängig davon, baue ich für meine Kinder seit ihren ersten Lebenstagen Vermögen auf indem das gesamte Kindergeld in deren Depot läuft. Gleichzeitig arbeite ich nur 30h, um nicht nur Geld zu überreichen, sondern auch Zeit mit ihnen zu verbringen. Das Erbe im Rücken ist ein sehr gutes Fallnetz bzw. lässt mich wissen, das wir abgesichert sind, auch wenn ich es in dem Sinne nicht direkt finanziell verplane.

Hier wieder der, der die These vertritt, dass jemand, der mit einem potentiellen Erbe rechnen kann, anders agieren kann, als jemand ohne Erbe. Ich finde deinen Beitrag super, danke für deine Ehrlichkeit. Du hast es schön beschrieben, was ich immer als "anders agieren" beschrieben hatte. Wenn es Vermögen in der Familie gibt, sei es Geld/Aktien/Immobilien (Klassiker = Eltern im Eigenheim), vermittelt dies ein Sicherheitsgefühl und man ist eher bereit, eigene Risiken einzugehen. Der, der aus einer Familie ohne ein solches Vermögen kommt (Klassiker = Eltern müssen hart arbeiten für Miete, es bleibt kein Euro übrig), hat im Gegenzug eher Zweifel/Angst und ist weniger bereit, eigene Risiken einzugehen. Vielleich sind sich Spezies ersterer Gruppe dessen oftmals auch gar nicht so bewusst, aber es beeinflusst trotzdem unbewusst ihr Handeln. Das alles ist empirisch auch sehr gut belegt und die Grundlage für Schlagzeilen wie sehr der eigene Erfolg vom Elternhaus abhängt. In der Mehrzahl der Fälle geht "die Rechnung des Erbes am Ende" eben auf, sonst wären die Erfahrungen/Begebenheiten möglicherweise anders.

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know-it-all

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

In Hessen gibt es jetzt das "Hessengeld" für Erstkäufer von selbstgenutzten Immobilien. Mal sehen wie sich das auswirkt....

Weiss jemand ob sowas auch in anderen Bundesländern kommt?

Ohne mich mit den Details des "Hessengeldes" im Detail auseinandergesetzt zu haben: in NRW gab es ein ähnliches Programm ab 2022, durch das ein Teil der Grunderwerbsteuer zurückerstattet worden ist (2% des Kaufpreises, bis max. 10.000 EUR). Allerdings ist es im Juli 2023 schon wieder ausgelaufen. Siehe https://www.nrwbank.de/de/foerderung/foerderprodukte/60136/nrwzuschuss-wohneigentum.html

Mich würde es nicht wundern wenn es in Hessen ähnlich läuft, aber vielleicht hat das Land auch etwas mehr Geld/Budget als NRW und kann es länger aufrecht erhalten.
Aber wie alle Subventionsprogramme wird das final auch, sobald es knapp in der Kasse wird, wieder gestrichen werden ;-)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

So einfach ist das nicht. Jemand der sein Leben lang an einer Immobilie lebt die ihm gefällt kann nicht einfach im Alter wegziehen. Und Du kannst denjenigen auch nicht zwingen dazu. Deine Mutter würde vermutlich richtig unglücklich werden in der Wohnung.

Und so sehe ich das auch. Ob sich meine Kinder freuen oder nicht, nur weil sie entrümpeln müssen ist doch egal. Bei uns gibt es eh nichts zu entrümpeln weil wir minimalistisch und mit viel Design wohnen. Keller gibt es auch nicht weil wir nicht viel aufbewahren.

Somit wird es für unsere Kinder ein leichtes sein das Haus entweder zu verkaufen oder sogar darin weiter zu leben für einen von Ihnen.
Meine Kinder sollen so wie ich lernen etwas eigenes aufzubauen. So werden sie von uns erzogen. Wir werden Sie zwar beim Studium unterstützen aber alles andere müssen sie selbst schaffen. Das wird sie stärken. Und sie sollen nicht einfach nach unserem Ableben ein Depot mit viel Geld bekommen sondern sollen lernen Entscheidungen zu treffen wie es mit dem Haus weitergeht.

Wir glauben einfach dass in einigen Jahren Du gar kein Haus mehr bauen darfst bzw. in Top Lagen wie bei uns keins bekommst und wenn ja Du vermutlich 5 mio alleine für ein Reihenhaus zahlen musst. Da wirkt dann das Depot wie Kleingeld für unsere Kinder.
Später ein Haus in Top Lage zu haben wird das High End Luxusgut sein wo sich alle Millionäre drauf stürzen werden.
Denke wir machen das schon richtig.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2024:

Ob du sie verkaufst oder deine Kinder dann ist doch letztendlich egal.

Ich verkaufe mein Haus voraussichtlich ein paar Jahre nachdem die Kinder raus sind und ziehe in eine Wohnung.

Sehe es bei meiner Mutter... auf 170qm alleine, die könnte locker 3 Zimmer weniger haben und ihr würde es nicht mal auffallen.

Ich vermute einfach mal wenn ich über den Jordan gehe haben meine Kinder lieber ein dickes Depot als ein altes Haus das sie wenn es blöd läuft noch entrümpeln müssen und sich schwer verkaufen lässt und dazu noch in der falschen Stadt stehen könnte (kann ja so laufen, ist noch ein bisschen hin also alles Spekulation)

WiWi Gast schrieb am 23.04.2024:

Ich werde eh nie verstehen warum Menschen sich eine Immobilie kaufen, um sie dann irgendwann wieder zu verkaufen.
Ich bin sooo froh, dass wir damals in der Niedrigzinszeit ein Haus gekauft haben in einer Lage in der wir von vornherein für immer Leben wollten und das Haus am Ende einfach nur den Kindern vererben.

Wenig bezahlt durch Niedrigzins, keinen Stress mit Verkauf... was will man mehr ?
Damals für 400K gekauft und jetziger Wert liegt bei 900K. Aber interessiert uns nicht da wir nie verkaufen werden. Unser einziges Invest was wir hier gemacht haben ist das wir im Rentenalter einfach keine Miete oder Abtrag zahlen werden und damit den Kopf frei haben nicht im hohen Alter nochmal umziehen zu müssen falls die Wohnung gekündigt wird und natürlich auch vielleicht in 20 Jahren keine Miete von 5000 € zahlen. Weiß man es was in 20 Jahren an Mieten so abverlangt wird ? Ich geh lieber auf Nummer sicher.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Eine Familie mit 2 Kindern bekommt maximal 30k. Und das noch auf 10 Jahre verteilt. Bei den Preisen in der Rhein Main Region ist das der berühmte Tropfen auf den heissen Stein. Im ländlich geprägten Nordhessen allerdings ganz ordentlich.

know-it-all schrieb am 24.04.2024:

In Hessen gibt es jetzt das "Hessengeld" für Erstkäufer von selbstgenutzten Immobilien. Mal sehen wie sich das auswirkt....

Weiss jemand ob sowas auch in anderen Bundesländern kommt?

Ohne mich mit den Details des "Hessengeldes" im Detail auseinandergesetzt zu haben: in NRW gab es ein ähnliches Programm ab 2022, durch das ein Teil der Grunderwerbsteuer zurückerstattet worden ist (2% des Kaufpreises, bis max. 10.000 EUR). Allerdings ist es im Juli 2023 schon wieder ausgelaufen. Siehe https://www.nrwbank.de/de/foerderung/foerderprodukte/60136/nrwzuschuss-wohneigentum.html

Mich würde es nicht wundern wenn es in Hessen ähnlich läuft, aber vielleicht hat das Land auch etwas mehr Geld/Budget als NRW und kann es länger aufrecht erhalten.
Aber wie alle Subventionsprogramme wird das final auch, sobald es knapp in der Kasse wird, wieder gestrichen werden ;-)

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.04.2024:

Ich kann dir absolut zustimmen, bei mir ist jedenfalls der Fall. Mich erwarten zum Eintritt in die Rente irgendwas um die 2.5-3Mio. Ich plane damit nicht, sehe es aber als extreme Absicherung gegenüber diversen Risiken bzw. lasse ich das ein oder andere ruhiger angehen, da ich und meine Familie abgesichert sind. Ich sorge trotzdem vor und versuche Eigentum zu schaffen, um wenn möglich das Erbe direkt durchzureichen. Unabhängig davon, baue ich für meine Kinder seit ihren ersten Lebenstagen Vermögen auf indem das gesamte Kindergeld in deren Depot läuft. Gleichzeitig arbeite ich nur 30h, um nicht nur Geld zu überreichen, sondern auch Zeit mit ihnen zu verbringen. Das Erbe im Rücken ist ein sehr gutes Fallnetz bzw. lässt mich wissen, das wir abgesichert sind, auch wenn ich es in dem Sinne nicht direkt finanziell verplane.

Hier wieder der, der die These vertritt, dass jemand, der mit einem potentiellen Erbe rechnen kann, anders agieren kann, als jemand ohne Erbe. Ich finde deinen Beitrag super, danke für deine Ehrlichkeit. Du hast es schön beschrieben, was ich immer als "anders agieren" beschrieben hatte. Wenn es Vermögen in der Familie gibt, sei es Geld/Aktien/Immobilien (Klassiker = Eltern im Eigenheim), vermittelt dies ein Sicherheitsgefühl und man ist eher bereit, eigene Risiken einzugehen. Der, der aus einer Familie ohne ein solches Vermögen kommt (Klassiker = Eltern müssen hart arbeiten für Miete, es bleibt kein Euro übrig), hat im Gegenzug eher Zweifel/Angst und ist weniger bereit, eigene Risiken einzugehen. Vielleich sind sich Spezies ersterer Gruppe dessen oftmals auch gar nicht so bewusst, aber es beeinflusst trotzdem unbewusst ihr Handeln. Das alles ist empirisch auch sehr gut belegt und die Grundlage für Schlagzeilen wie sehr der eigene Erfolg vom Elternhaus abhängt. In der Mehrzahl der Fälle geht "die Rechnung des Erbes am Ende" eben auf, sonst wären die Erfahrungen/Begebenheiten möglicherweise anders.

Ich hatte vor 31 Jahren nicht das Gefühl, dass meine Eltern mit einer Immobilie, die noch zu 65% belastet war, vermögend waren. Und die Perspektive, dass ich eventuell dieses Vermögen einer zu 1/3 abbezahlten Immobilie zur Hälfte erben könnte, hat meine Entscheidungsfindung nicht beeinträchtigt.

Laut dem anderen Poster hätte ich jedoch diesen Tatbestand mit "finanziellem Weitblick" in meine Immobilienkaufentscheidungen einfließen lassen MÜSSEN.

Ich entschuldige mich hier aufrichtig, dass ich das nicht getan habe.

Aber ich gelobe von nun an Besserung:
Ersatzweise habe ich als Lottospieler nun die Aussicht auf einen möglichen Lottogewinn in Höhe von 3 Mio in meinen "finanziellen Weitblick" fest eingeplant.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

So wirklich gefallen sind die Bauzinsen in den letzten Wochen auch nicht mehr. Eigentlich eher im Gegenteil...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Heute erben viele erst, wenn sie selbst schon im (Vor-) Ruhestand sind. Der Immobilienkauf lag dann schon 20 bis 30 Jahre zurück.

Ich bin mit 34 voll ins Risiko gegangen, hatte mich ziemlich hoch verschuldet für eine alte ETW. Weil ich unbedingt Immobilienbesitzer werden wollte. Erbe stand nicht in Aussicht.

Ich würde allen empfehlen, nicht mit einem Erbe zu rechnen. Habe schon miterlebt, dass sich ein erwartetes Erbe in Luft aufgelöst hat.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2024:

Ich kann dir absolut zustimmen, bei mir ist jedenfalls der Fall. Mich erwarten zum Eintritt in die Rente irgendwas um die 2.5-3Mio. Ich plane damit nicht, sehe es aber als extreme Absicherung gegenüber diversen Risiken bzw. lasse ich das ein oder andere ruhiger angehen, da ich und meine Familie abgesichert sind. Ich sorge trotzdem vor und versuche Eigentum zu schaffen, um wenn möglich das Erbe direkt durchzureichen. Unabhängig davon, baue ich für meine Kinder seit ihren ersten Lebenstagen Vermögen auf indem das gesamte Kindergeld in deren Depot läuft. Gleichzeitig arbeite ich nur 30h, um nicht nur Geld zu überreichen, sondern auch Zeit mit ihnen zu verbringen. Das Erbe im Rücken ist ein sehr gutes Fallnetz bzw. lässt mich wissen, das wir abgesichert sind, auch wenn ich es in dem Sinne nicht direkt finanziell verplane.

Hier wieder der, der die These vertritt, dass jemand, der mit einem potentiellen Erbe rechnen kann, anders agieren kann, als jemand ohne Erbe. Ich finde deinen Beitrag super, danke für deine Ehrlichkeit. Du hast es schön beschrieben, was ich immer als "anders agieren" beschrieben hatte. Wenn es Vermögen in der Familie gibt, sei es Geld/Aktien/Immobilien (Klassiker = Eltern im Eigenheim), vermittelt dies ein Sicherheitsgefühl und man ist eher bereit, eigene Risiken einzugehen. Der, der aus einer Familie ohne ein solches Vermögen kommt (Klassiker = Eltern müssen hart arbeiten für Miete, es bleibt kein Euro übrig), hat im Gegenzug eher Zweifel/Angst und ist weniger bereit, eigene Risiken einzugehen. Vielleich sind sich Spezies ersterer Gruppe dessen oftmals auch gar nicht so bewusst, aber es beeinflusst trotzdem unbewusst ihr Handeln. Das alles ist empirisch auch sehr gut belegt und die Grundlage für Schlagzeilen wie sehr der eigene Erfolg vom Elternhaus abhängt. In der Mehrzahl der Fälle geht "die Rechnung des Erbes am Ende" eben auf, sonst wären die Erfahrungen/Begebenheiten möglicherweise anders.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Beispiel: alter Schulfreund. Seine Eltern hatten ein voll bezahltes Haus in einer sehr teuren Großstadt. Mutter starb zuerst. Berliner Testament. Vater hat dann neu geheiratet. Als er starb blieb für den Sohn der Gegenwert eines neuen Golfs übrig.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2024:

Ich kann dir absolut zustimmen, bei mir ist jedenfalls der Fall. Mich erwarten zum Eintritt in die Rente irgendwas um die 2.5-3Mio. Ich plane damit nicht, sehe es aber als extreme Absicherung gegenüber diversen Risiken bzw. lasse ich das ein oder andere ruhiger angehen, da ich und meine Familie abgesichert sind. Ich sorge trotzdem vor und versuche Eigentum zu schaffen, um wenn möglich das Erbe direkt durchzureichen. Unabhängig davon, baue ich für meine Kinder seit ihren ersten Lebenstagen Vermögen auf indem das gesamte Kindergeld in deren Depot läuft. Gleichzeitig arbeite ich nur 30h, um nicht nur Geld zu überreichen, sondern auch Zeit mit ihnen zu verbringen. Das Erbe im Rücken ist ein sehr gutes Fallnetz bzw. lässt mich wissen, das wir abgesichert sind, auch wenn ich es in dem Sinne nicht direkt finanziell verplane.

Hier wieder der, der die These vertritt, dass jemand, der mit einem potentiellen Erbe rechnen kann, anders agieren kann, als jemand ohne Erbe. Ich finde deinen Beitrag super, danke für deine Ehrlichkeit. Du hast es schön beschrieben, was ich immer als "anders agieren" beschrieben hatte. Wenn es Vermögen in der Familie gibt, sei es Geld/Aktien/Immobilien (Klassiker = Eltern im Eigenheim), vermittelt dies ein Sicherheitsgefühl und man ist eher bereit, eigene Risiken einzugehen. Der, der aus einer Familie ohne ein solches Vermögen kommt (Klassiker = Eltern müssen hart arbeiten für Miete, es bleibt kein Euro übrig), hat im Gegenzug eher Zweifel/Angst und ist weniger bereit, eigene Risiken einzugehen. Vielleich sind sich Spezies ersterer Gruppe dessen oftmals auch gar nicht so bewusst, aber es beeinflusst trotzdem unbewusst ihr Handeln. Das alles ist empirisch auch sehr gut belegt und die Grundlage für Schlagzeilen wie sehr der eigene Erfolg vom Elternhaus abhängt. In der Mehrzahl der Fälle geht "die Rechnung des Erbes am Ende" eben auf, sonst wären die Erfahrungen/Begebenheiten möglicherweise anders.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

So viel zum Thema "finanzieller Weitblick" und der Miteinbeziehung einer nennenswerten Erbschaft (Immobilie). Nach Ansicht eines anderen Forenmitglied ist solch ein Fall nicht vorstellbar.

WiWi Gast schrieb am 25.04.2024:

Beispiel: alter Schulfreund. Seine Eltern hatten ein voll bezahltes Haus in einer sehr teuren Großstadt. Mutter starb zuerst. Berliner Testament. Vater hat dann neu geheiratet. Als er starb blieb für den Sohn der Gegenwert eines neuen Golfs übrig.

Ich kann dir absolut zustimmen, bei mir ist jedenfalls der Fall. Mich erwarten zum Eintritt in die Rente irgendwas um die 2.5-3Mio. Ich plane damit nicht, sehe es aber als extreme Absicherung gegenüber diversen Risiken bzw. lasse ich das ein oder andere ruhiger angehen, da ich und meine Familie abgesichert sind. Ich sorge trotzdem vor und versuche Eigentum zu schaffen, um wenn möglich das Erbe direkt durchzureichen. Unabhängig davon, baue ich für meine Kinder seit ihren ersten Lebenstagen Vermögen auf indem das gesamte Kindergeld in deren Depot läuft. Gleichzeitig arbeite ich nur 30h, um nicht nur Geld zu überreichen, sondern auch Zeit mit ihnen zu verbringen. Das Erbe im Rücken ist ein sehr gutes Fallnetz bzw. lässt mich wissen, das wir abgesichert sind, auch wenn ich es in dem Sinne nicht direkt finanziell verplane.

Hier wieder der, der die These vertritt, dass jemand, der mit einem potentiellen Erbe rechnen kann, anders agieren kann, als jemand ohne Erbe. Ich finde deinen Beitrag super, danke für deine Ehrlichkeit. Du hast es schön beschrieben, was ich immer als "anders agieren" beschrieben hatte. Wenn es Vermögen in der Familie gibt, sei es Geld/Aktien/Immobilien (Klassiker = Eltern im Eigenheim), vermittelt dies ein Sicherheitsgefühl und man ist eher bereit, eigene Risiken einzugehen. Der, der aus einer Familie ohne ein solches Vermögen kommt (Klassiker = Eltern müssen hart arbeiten für Miete, es bleibt kein Euro übrig), hat im Gegenzug eher Zweifel/Angst und ist weniger bereit, eigene Risiken einzugehen. Vielleich sind sich Spezies ersterer Gruppe dessen oftmals auch gar nicht so bewusst, aber es beeinflusst trotzdem unbewusst ihr Handeln. Das alles ist empirisch auch sehr gut belegt und die Grundlage für Schlagzeilen wie sehr der eigene Erfolg vom Elternhaus abhängt. In der Mehrzahl der Fälle geht "die Rechnung des Erbes am Ende" eben auf, sonst wären die Erfahrungen/Begebenheiten möglicherweise anders.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ein Erbe in Höhe eines Golfs ist doch besser als nix. Und nur weil es Beispiele gibt, von Familien die ihr Vermögen nicht durchbekommen haben, spricht das nicht gegen die aufgestelle These. Es behauptet ja auch keiner Rauchen ist nicht ungesund, weil Helmut Schmidt sehr alt geworden ist.

WiWi Gast schrieb am 25.04.2024:

So viel zum Thema "finanzieller Weitblick" und der Miteinbeziehung einer nennenswerten Erbschaft (Immobilie). Nach Ansicht eines anderen Forenmitglied ist solch ein Fall nicht vorstellbar.

WiWi Gast schrieb am 25.04.2024:

Beispiel: alter Schulfreund. Seine Eltern hatten ein voll bezahltes Haus in einer sehr teuren Großstadt. Mutter starb zuerst. Berliner Testament. Vater hat dann neu geheiratet. Als er starb blieb für den Sohn der Gegenwert eines neuen Golfs übrig.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Nur sind die meisten Erbschaften eben keine Millionenwerte, wegen denen man entspannt Entscheidungen über die eigene finanzielle Zukunft trifft. Bei den meisten geht es um viel niedrigere Werte, die auch nicht früh per Schenkung verteilt werden, da sie der Erblasser vielleicht noch selber braucht.

Wenn wir hier über die Konkurrenz beim Immobilienkauf durch Erben reden, dann sollte man nicht über den Erben von mehreren MFH's in München reden, denn davon gibt es nur sehr wenige. Bei den meisten ist es eher in der Größenordnung vom Erbe einer halben ETW in einem 60er-Jahre Bau in Wuppertal, außer das Geld geht irgendwann mal für die Pflege drauf.

Ein Erbe in Höhe eines Golfs ist doch besser als nix. Und nur weil es Beispiele gibt, von Familien die ihr Vermögen nicht durchbekommen haben, spricht das nicht gegen die aufgestelle These. Es behauptet ja auch keiner Rauchen ist nicht ungesund, weil Helmut Schmidt sehr alt geworden ist.

So viel zum Thema "finanzieller Weitblick" und der Miteinbeziehung einer nennenswerten Erbschaft (Immobilie). Nach Ansicht eines anderen Forenmitglied ist solch ein Fall nicht vorstellbar.

Beispiel: alter Schulfreund. Seine Eltern hatten ein voll bezahltes Haus in einer sehr teuren Großstadt. Mutter starb zuerst. Berliner Testament. Vater hat dann neu geheiratet. Als er starb blieb für den Sohn der Gegenwert eines neuen Golfs übrig.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Eine Bitte: Dieser Thread heißt "Aktuelle Immobilienpreise". Könntet ihr daher bitte einen eigenen Thread rund ums Thema Erbe aufmachen und aufhören, hier darüber zu diskutieren? Fände ich super!

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.04.2024:

Eine Familie mit 2 Kindern bekommt maximal 30k. Und das noch auf 10 Jahre verteilt. Bei den Preisen in der Rhein Main Region ist das der berühmte Tropfen auf den heissen Stein. Im ländlich geprägten Nordhessen allerdings ganz ordentlich.

know-it-all schrieb am 24.04.2024:

In Hessen gibt es jetzt das "Hessengeld" für Erstkäufer von selbstgenutzten Immobilien. Mal sehen wie sich das auswirkt....

Geld stinkt nicht.

Wir haben Anspruch auf das alte Baukindergeld in Höhe von 3600 Euro pro Jahr für eine Dauer von zehn Jahren, also insgesamt 36000 Euro.
Toll für eine Sondertilgung. 3 Jahre später hätte ich den Anspruch nicht mehr gehabt, da zwischenzeitlich die Einkommensgrenze überschritten wurde. Daneben noch etwas günstig von der KfW und insgesamt verbessern sich die Bedingungen. Hätten wir nicht gebraucht, aber haben ist besser als brauchen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland dürften nach Einschätzung der Commerzbank noch etwas fallen. "Geringe Umsätze deuten auf weiteres Abwärtspotenzial", heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Trotz gesunkener Preise sei die Zahl der Transaktionen am Häusermarkt weiter deutlich geringer als vor dem Zinsanstieg. Offenbar klaffe zwischen den Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern noch eine große Lücke. Viele Menschen könnten den Immobilienkauf zu aktuellen Zinsen nicht finanzieren, während Eigentümer nicht spürbar im Preis heruntergehen wollten.

Das weitere Abwärtspotenzial für Bestandsimmobilien liegt nach Ansicht der Commerzbank bei 5 bis 10 Prozent unter Berücksichtigung der Kosten für energetische Sanierungen. Stiegen die Einkommen weiter ordentlich und blieben die Zinsen für 10-jährige Kredite etwa auf dem aktuellen Niveau von rund 3,5 Prozent, würde ein Preisrückgang um 5 Prozent reichen, um die Erschwinglichkeit zu Jahresende auf ein ähnliches Niveau wie zu Beginn des Immobilienbooms 2010 zu drücken. Zusätzliches Abwärtspotenzial für Bestandsimmobilien ergebe sich aber aus dem Unsicherheitsfaktor Sanierungskosten, so die Autoren.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Wer hat denn behauptet sie müssten sinken? Die Bauzinsen sind niedriger als vor einem Jahr.

Wurde doch oft genug hier vermittelt wie Hypothekenzinsen funktionieren.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2024:

So wirklich gefallen sind die Bauzinsen in den letzten Wochen auch nicht mehr. Eigentlich eher im Gegenteil...

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 24.04.2024:

Ich vermute einfach mal wenn ich über den Jordan gehe haben meine Kinder lieber ein dickes Depot als ein altes Haus das sie wenn es blöd läuft noch entrümpeln müssen und sich schwer verkaufen lässt und dazu noch in der falschen Stadt stehen könnte (kann ja so laufen, ist noch ein bisschen hin also alles Spekulation)

Zum Thema entrümpeln! Das hat doch nichts damit zu tun ob die Ablebenden in einem Haus oder einer Wohnung gelebt haben sondern ob sie einen normalen Hausrat hatten, einen minimalistischen oder ob es Messis waren.

Sprich wenn Du nicht das alte Haus sondern stattdessen das Depot erbst kann es sein, dass Du dennoch die Mietwohnung deiner Erzeuger entrümpeln darfst.

Bei der verstorbenen zweiten Ehefrau meines Vaters konnte ich sehen wieviel sich auch in einer geräumigen Mietswohnung samt Keller ansammeln kann, vor allem da diejenge dort schon seit Jahrzehnten lebte...

Nichts zu entrümpeln hast Du nur wenn deine Eltern nichts haben und in einer leeren Bude oder im Hotel leben

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Fürs Entrümpeln gibt’s ja auch Profis. Bezahlst halt mal 3000€ und die räumen dir an einem Tag alles aus. Wen interessiert das wenn das Haus sechs oder siebenstellig wert ist?

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Was meinst Du mit "Familien, die ihr Vermögen nicht durchbekommen haben"?

Im angesprochenen Fall ist das Familienvermögen bei der neuen Ehefrau gelandet. Der Vater wollte seinem Sohn möglichst wenig zukommen lassen.

WiWi Gast schrieb am 26.04.2024:

Ein Erbe in Höhe eines Golfs ist doch besser als nix. Und nur weil es Beispiele gibt, von Familien die ihr Vermögen nicht durchbekommen haben, spricht das nicht gegen die aufgestelle These. Es behauptet ja auch keiner Rauchen ist nicht ungesund, weil Helmut Schmidt sehr alt geworden ist.

WiWi Gast schrieb am 25.04.2024:

So viel zum Thema "finanzieller Weitblick" und der Miteinbeziehung einer nennenswerten Erbschaft (Immobilie). Nach Ansicht eines anderen Forenmitglied ist solch ein Fall nicht vorstellbar.

WiWi Gast schrieb am 25.04.2024:

Beispiel: alter Schulfreund. Seine Eltern hatten ein voll bezahltes Haus in einer sehr teuren Großstadt. Mutter starb zuerst. Berliner Testament. Vater hat dann neu geheiratet. Als er starb blieb für den Sohn der Gegenwert eines neuen Golfs übrig.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Bauzinsen sind zuletzt sogar wieder gestiegen. Und das, obwohl die EZB im Juni erstmal sicher die Zinsen senken wird. Die Bauzinsen hängen aber an den langjährigen Anleiherenditen und die steigen derzeit wieder deutlich, da die globalen Arbeitsmärkte dank der Boomer-Demografie trotz hoher Zinsen boomen, die weltweite Energieversorgung durch immer mehr Konflikte gefährdet ist und somit auch die Inflationsgefahr weiterhin hoch bleibt, was keine deutlichen Zinssenkungen in den nächsten Jahren zulässt. Die Bauzinsen werden also bis auf weiteres hoch bleiben und die Immobilienpreise am Boden halten. Siehe auch die neue Commerzbankstudie.

WiWi Gast schrieb am 26.04.2024:

Wer hat denn behauptet sie müssten sinken? Die Bauzinsen sind niedriger als vor einem Jahr.

Wurde doch oft genug hier vermittelt wie Hypothekenzinsen funktionieren.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2024:

So wirklich gefallen sind die Bauzinsen in den letzten Wochen auch nicht mehr. Eigentlich eher im Gegenteil...

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die aktuellen Bauzinsen sind nicht hoch, sie sind niedrig!

WiWi Gast schrieb am 27.04.2024:

Die Bauzinsen sind zuletzt sogar wieder gestiegen. Und das, obwohl die EZB im Juni erstmal sicher die Zinsen senken wird. Die Bauzinsen hängen aber an den langjährigen Anleiherenditen und die steigen derzeit wieder deutlich, da die globalen Arbeitsmärkte dank der Boomer-Demografie trotz hoher Zinsen boomen, die weltweite Energieversorgung durch immer mehr Konflikte gefährdet ist und somit auch die Inflationsgefahr weiterhin hoch bleibt, was keine deutlichen Zinssenkungen in den nächsten Jahren zulässt. Die Bauzinsen werden also bis auf weiteres hoch bleiben und die Immobilienpreise am Boden halten. Siehe auch die neue Commerzbankstudie.

WiWi Gast schrieb am 26.04.2024:

Wer hat denn behauptet sie müssten sinken? Die Bauzinsen sind niedriger als vor einem Jahr.

Wurde doch oft genug hier vermittelt wie Hypothekenzinsen funktionieren.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2024:

So wirklich gefallen sind die Bauzinsen in den letzten Wochen auch nicht mehr. Eigentlich eher im Gegenteil...

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Bauzinsen können gar nicht hoch bleiben. Sie müssten erst einmal hoch sein - sind sie aber nicht. Derzeit haben wir eine Niedrigzinsphase.

WiWi Gast schrieb am 27.04.2024:

Die Bauzinsen sind zuletzt sogar wieder gestiegen. Und das, obwohl die EZB im Juni erstmal sicher die Zinsen senken wird. Die Bauzinsen hängen aber an den langjährigen Anleiherenditen und die steigen derzeit wieder deutlich, da die globalen Arbeitsmärkte dank der Boomer-Demografie trotz hoher Zinsen boomen, die weltweite Energieversorgung durch immer mehr Konflikte gefährdet ist und somit auch die Inflationsgefahr weiterhin hoch bleibt, was keine deutlichen Zinssenkungen in den nächsten Jahren zulässt. Die Bauzinsen werden also bis auf weiteres hoch bleiben und die Immobilienpreise am Boden halten. Siehe auch die neue Commerzbankstudie.

WiWi Gast schrieb am 26.04.2024:

Wer hat denn behauptet sie müssten sinken? Die Bauzinsen sind niedriger als vor einem Jahr.

Wurde doch oft genug hier vermittelt wie Hypothekenzinsen funktionieren.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2024:

So wirklich gefallen sind die Bauzinsen in den letzten Wochen auch nicht mehr. Eigentlich eher im Gegenteil...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Gemessen am derzeitigen Schuldenstand aller europäischen Staaten sind die Zinsen aktuell sehr hoch. Es macht keinen Sinn, mit historischen Zinsen ums Eck zu kommen zu Zeiten, als die Staatsschuldenquoten nur halb so hoch waren. Solche Zeiten und Zinsen wird es mit den aktuellen Schuldenbergen nicht mehr geben, da kein Staat die Zinslasten tragen könnte. Daher werden die Zinsen perspektivisch auch wieder runter gehen müssen, weil es mit den Rekordschulden der europäischen Staaten sonst nicht aufgehen wird und eine Währungsreform samt Entschuldung notwendig würde.

WiWi Gast schrieb am 27.04.2024:

Die aktuellen Bauzinsen sind nicht hoch, sie sind niedrig!

Die Bauzinsen sind zuletzt sogar wieder gestiegen. Und das, obwohl die EZB im Juni erstmal sicher die Zinsen senken wird. Die Bauzinsen hängen aber an den langjährigen Anleiherenditen und die steigen derzeit wieder deutlich, da die globalen Arbeitsmärkte dank der Boomer-Demografie trotz hoher Zinsen boomen, die weltweite Energieversorgung durch immer mehr Konflikte gefährdet ist und somit auch die Inflationsgefahr weiterhin hoch bleibt, was keine deutlichen Zinssenkungen in den nächsten Jahren zulässt. Die Bauzinsen werden also bis auf weiteres hoch bleiben und die Immobilienpreise am Boden halten. Siehe auch die neue Commerzbankstudie.

WiWi Gast schrieb am 26.04.2024:

Wer hat denn behauptet sie müssten sinken? Die Bauzinsen sind niedriger als vor einem Jahr.

Wurde doch oft genug hier vermittelt wie Hypothekenzinsen funktionieren.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2024:

So wirklich gefallen sind die Bauzinsen in den letzten Wochen auch nicht mehr. Eigentlich eher im Gegenteil...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.04.2024:

Die Bauzinsen können gar nicht hoch bleiben. Sie müssten erst einmal hoch sein - sind sie aber nicht. Derzeit haben wir eine Niedrigzinsphase.

Dann sind wir eben in einer Hochhauspreisphase... insgesamt ist das Verhältnis zwischen Einkommen, Hauspreise und Zins eben nicht dafür geeignet, dass viel gekauft/verkauft wird. Sieht auch die Commerzbank jüngst so und alle Normalverdiener die ich im kauffähigen Alter kenne, empfinden das genau so, also bleiben sie in dem aktuell erheblich günstigeren Mietverhältnis.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.04.2024:

Die Bauzinsen können gar nicht hoch bleiben. Sie müssten erst einmal hoch sein - sind sie aber nicht. Derzeit haben wir eine Niedrigzinsphase.

Dann sind wir eben in einer Hochhauspreisphase... insgesamt ist das Verhältnis zwischen Einkommen, Hauspreise und Zins eben nicht dafür geeignet, dass viel gekauft/verkauft wird. Sieht auch die Commerzbank jüngst so und alle Normalverdiener die ich im kauffähigen Alter kenne, empfinden das genau so, also bleiben sie in dem aktuell erheblich günstigeren Mietverhältnis.

Das Verhältnis aus Einkommen, Immobilienpreisen und Zinsen ist derzeit aber gar nicht besonders schlecht, sondern eher überdurchschnittlich gut.. Es ist halt nicht mehr spottbillig, sondern nur noch ziemlich günstig derzeit. Zu Boomer Zeiten gab es zu keiner Zeit solch einen günstigen Zeitraum, wie aktuell.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.04.2024:

Dann sind wir eben in einer Hochhauspreisphase... insgesamt ist das Verhältnis zwischen Einkommen, Hauspreise und Zins eben nicht dafür geeignet, dass viel gekauft/verkauft wird. Sieht auch die Commerzbank jüngst so und alle Normalverdiener die ich im kauffähigen Alter kenne, empfinden das genau so, also bleiben sie in dem aktuell erheblich günstigeren Mietverhältnis.

Die "empfinden" das nicht so, sondern die haben keine andere Wahl. Die meisten Käufer könnten nicht mal erklären was Zinsen genau sind. Die gehen einfach zur Bank, lassen sich ausrechnen wie viel maximal drin ist, addieren den Zuschuss der Eltern und gehen mit dem Budget dann auf die Suche. Da wird nicht philosophiert, wie es vor 10 Jahren war.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Langsam nerven deine Kommentare echt. Niemand interessiert sich dafür, dass aus deiner Sicht die Zinsen historisch niedrig sein sollen.

Der Immobilienmarkt übrigens auch nicht, da die Preise sonst wohl kaum gefallen wären

WiWi Gast schrieb am 27.04.2024:

Die Bauzinsen können gar nicht hoch bleiben. Sie müssten erst einmal hoch sein - sind sie aber nicht. Derzeit haben wir eine Niedrigzinsphase.

WiWi Gast schrieb am 27.04.2024:

Die Bauzinsen sind zuletzt sogar wieder gestiegen. Und das, obwohl die EZB im Juni erstmal sicher die Zinsen senken wird. Die Bauzinsen hängen aber an den langjährigen Anleiherenditen und die steigen derzeit wieder deutlich, da die globalen Arbeitsmärkte dank der Boomer-Demografie trotz hoher Zinsen boomen, die weltweite Energieversorgung durch immer mehr Konflikte gefährdet ist und somit auch die Inflationsgefahr weiterhin hoch bleibt, was keine deutlichen Zinssenkungen in den nächsten Jahren zulässt. Die Bauzinsen werden also bis auf weiteres hoch bleiben und die Immobilienpreise am Boden halten. Siehe auch die neue Commerzbankstudie.

WiWi Gast schrieb am 26.04.2024:

Wer hat denn behauptet sie müssten sinken? Die Bauzinsen sind niedriger als vor einem Jahr.

Wurde doch oft genug hier vermittelt wie Hypothekenzinsen funktionieren.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2024:

So wirklich gefallen sind die Bauzinsen in den letzten Wochen auch nicht mehr. Eigentlich eher im Gegenteil...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.04.2024:

Dann sind wir eben in einer Hochhauspreisphase... insgesamt ist das Verhältnis zwischen Einkommen, Hauspreise und Zins eben nicht dafür geeignet, dass viel gekauft/verkauft wird. Sieht auch die Commerzbank jüngst so und alle Normalverdiener die ich im kauffähigen Alter kenne, empfinden das genau so, also bleiben sie in dem aktuell erheblich günstigeren Mietverhältnis.

Die "empfinden" das nicht so, sondern die haben keine andere Wahl. Die meisten Käufer könnten nicht mal erklären was Zinsen genau sind. Die gehen einfach zur Bank, lassen sich ausrechnen wie viel maximal drin ist, addieren den Zuschuss der Eltern und gehen mit dem Budget dann auf die Suche. Da wird nicht philosophiert, wie es vor 10 Jahren war.

Ist ja auch sinnvoll, nicht dauernd an längst überholte Zeiten zu denken. Wir finden leider momentan nichts, was uns gefällt und das schon seit 3 Jahren. Wir hatten ein Objekt, bei dem die Verkäufer kurz vor Notartermin abgesprungen sind und seitdem passt da nichts. Wenn etwas uns ein Objekt leidlich interessiert, rechnen wir im Netz:
Eigenkapital (390-410k), 15 Jahre (da soll es abbezahlt sein) und 3k, die wir monatlich zahlen würden. Wenn nach den 15 Jahren noch mehr als 40k Restschuld bliebe, ist das über dem gewollten Budget.
Ein eventuelles Erbe aufgrund des Todes meiner Eltern, die leider eher 5 als 10 Jahre -bei sehr optimistischer Betrachtung - vor sich haben,wird übrigens explizit nicht berücksichtigt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 27.04.2024:

Dann sind wir eben in einer Hochhauspreisphase... insgesamt ist das Verhältnis zwischen Einkommen, Hauspreise und Zins eben nicht dafür geeignet, dass viel gekauft/verkauft wird. Sieht auch die Commerzbank jüngst so und alle Normalverdiener die ich im kauffähigen Alter kenne, empfinden das genau so, also bleiben sie in dem aktuell erheblich günstigeren Mietverhältnis.

Die "empfinden" das nicht so, sondern die haben keine andere Wahl. Die meisten Käufer könnten nicht mal erklären was Zinsen genau sind. Die gehen einfach zur Bank, lassen sich ausrechnen wie viel maximal drin ist, addieren den Zuschuss der Eltern und gehen mit dem Budget dann auf die Suche. Da wird nicht philosophiert, wie es vor 10 Jahren war.

Mir ist kein treffederes Wort eingefallen. Ich hatte aber auch beabsichtigt, jene einzubeziehen, die zwar die Preise irgendwie zahlen könnten, denen der Wert aber im Verhältnis zum Preis nicht passt. Die Leute haben ja schon eine Vorstellung davon, was man für welche monatliche Belastung bekommt, und das passt aktuell halt einfach nicht. Überspitzt formuliert bezahlt keiner bei klarem Verstand für eine abgeranzte Wohnung den Preis einer Villa mit Park.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Er hat doch recht, die Erschwinglichkeit ist historisch gut derzeit. Konkret ist es die zweitbeste Dekade seit den 1980ern, was die Leistbarkeit von Immobilien betrifft (vgl. OECD/IW). Das muss man hier ständig wiederholen, um dem Narrativ von "Wir haben es ja so schwer" mit Fakten zu widersprechen.

Die meisten hier scheitern an ihren Ansprüchen. Das kann man gut zwischen den Zeilen oder ganz direkt ablesen:

  • man will unbedingt in 15 Jahren abbezahlt haben
  • nur Neubau, Sanierung geht auf keinen Fall
  • Top-Lage in der A-Stadt ist Pflicht, 15-30 min pendeln unzumutbar
  • Einschränkungen beim Lebensstandard werden nicht akzeptiert
  • Eigenleistung bei Bau/Sanierung undenkbar

Viele verkennen total, dass die Boomer alle o. g. Punkte akzeptiert bzw. sich damit arrangiert haben. Zu Boomerzeiten gab es aber keine 35 h Woche, kein Home Office, keine 2-3 Urlaubsflüge p. a. und auch kein Internet mit all den Informationen und Preisvergleichen.

Die Umstände waren also härter, zumal der Konkurrenzdruck auf dem Arbeitsmarkt um 1990 herum wesentlich größer war als heute. Auch die politische Großwetterlage mit Kaltem Krieg und Mauerfall war keinesfalls einfacher als heute.

WiWi Gast schrieb am 28.04.2024:

Langsam nerven deine Kommentare echt. Niemand interessiert sich dafür, dass aus deiner Sicht die Zinsen historisch niedrig sein sollen.

Der Immobilienmarkt übrigens auch nicht, da die Preise sonst wohl kaum gefallen wären

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Warum muss man unbedingt nach 15 Jahren durch sein mit Abzahlen?
Ich tilge bewusst nur mit der 1% Minimaltilgung zu 3% Zins und kalkulatorischer Laufzeit 40 Jahre und investiere das überschüssige Geld breit in ETFs, die mir bisher mindestens 7% Rendite pro Jahr bringen. Wieso sollte ich die Tilgung erhöhen? Lohnt sich bei 3% Rendite doch gar nicht auch wenn ich jederzeit mit 3% tilgen könnte.

WiWi Gast schrieb am 28.04.2024:

Dann sind wir eben in einer Hochhauspreisphase... insgesamt ist das Verhältnis zwischen Einkommen, Hauspreise und Zins eben nicht dafür geeignet, dass viel gekauft/verkauft wird. Sieht auch die Commerzbank jüngst so und alle Normalverdiener die ich im kauffähigen Alter kenne, empfinden das genau so, also bleiben sie in dem aktuell erheblich günstigeren Mietverhältnis.

Die "empfinden" das nicht so, sondern die haben keine andere Wahl. Die meisten Käufer könnten nicht mal erklären was Zinsen genau sind. Die gehen einfach zur Bank, lassen sich ausrechnen wie viel maximal drin ist, addieren den Zuschuss der Eltern und gehen mit dem Budget dann auf die Suche. Da wird nicht philosophiert, wie es vor 10 Jahren war.

Ist ja auch sinnvoll, nicht dauernd an längst überholte Zeiten zu denken. Wir finden leider momentan nichts, was uns gefällt und das schon seit 3 Jahren. Wir hatten ein Objekt, bei dem die Verkäufer kurz vor Notartermin abgesprungen sind und seitdem passt da nichts. Wenn etwas uns ein Objekt leidlich interessiert, rechnen wir im Netz:
Eigenkapital (390-410k), 15 Jahre (da soll es abbezahlt sein) und 3k, die wir monatlich zahlen würden. Wenn nach den 15 Jahren noch mehr als 40k Restschuld bliebe, ist das über dem gewollten Budget.
Ein eventuelles Erbe aufgrund des Todes meiner Eltern, die leider eher 5 als 10 Jahre -bei sehr optimistischer Betrachtung - vor sich haben,wird übrigens explizit nicht berücksichtigt.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Doch, macht absolut Sinn, siehe auch Erschwinglichkeit.

WiWi Gast schrieb am 27.04.2024:

Gemessen am derzeitigen Schuldenstand aller europäischen Staaten sind die Zinsen aktuell sehr hoch. Es macht keinen Sinn, mit historischen Zinsen ums Eck zu kommen zu Zeiten, als die Staatsschuldenquoten nur halb so hoch waren. Solche Zeiten und Zinsen wird es mit den aktuellen Schuldenbergen nicht mehr geben, da kein Staat die Zinslasten tragen könnte. Daher werden die Zinsen perspektivisch auch wieder runter gehen müssen, weil es mit den Rekordschulden der europäischen Staaten sonst nicht aufgehen wird und eine Währungsreform samt Entschuldung notwendig würde.

WiWi Gast schrieb am 27.04.2024:

Die aktuellen Bauzinsen sind nicht hoch, sie sind niedrig!

Die Bauzinsen sind zuletzt sogar wieder gestiegen. Und das, obwohl die EZB im Juni erstmal sicher die Zinsen senken wird. Die Bauzinsen hängen aber an den langjährigen Anleiherenditen und die steigen derzeit wieder deutlich, da die globalen Arbeitsmärkte dank der Boomer-Demografie trotz hoher Zinsen boomen, die weltweite Energieversorgung durch immer mehr Konflikte gefährdet ist und somit auch die Inflationsgefahr weiterhin hoch bleibt, was keine deutlichen Zinssenkungen in den nächsten Jahren zulässt. Die Bauzinsen werden also bis auf weiteres hoch bleiben und die Immobilienpreise am Boden halten. Siehe auch die neue Commerzbankstudie.

WiWi Gast schrieb am 26.04.2024:

Wer hat denn behauptet sie müssten sinken? Die Bauzinsen sind niedriger als vor einem Jahr.

Wurde doch oft genug hier vermittelt wie Hypothekenzinsen funktionieren.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2024:

So wirklich gefallen sind die Bauzinsen in den letzten Wochen auch nicht mehr. Eigentlich eher im Gegenteil...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Noch viel mehr nerven die Kommentare, dass Immobilien derzeit außergewöhnlich unerschwinglich seien. Das stimmt nicht. Die Zinsen sind nicht aus meiner Sicht historisch niedrig, sondern sie sind statistisch erwiesen historisch niedrig.
Die derzeitige Erschwinglichkeit ist durchschnittlich bis überdurchschnittlich gut. Das sind Fakten.

Daher nervt hier insbesondere, dass hier permanent das Gegenteil behauptet wird. Die Kaufpreise haben sich längst an das neue - immer noch sehr günstige - Zinsniveau angepasst.

Die Kaufbedingungen zur Nullzinszeit waren historisch ein bisher einmaliger Ausnahmezustand, den man hier ständig wieder einfordert. Diese Bedingungen werden wir vermutlich kein zweites Mal vorfinden.

WiWi Gast schrieb am 28.04.2024:

Langsam nerven deine Kommentare echt. Niemand interessiert sich dafür, dass aus deiner Sicht die Zinsen historisch niedrig sein sollen.

Der Immobilienmarkt übrigens auch nicht, da die Preise sonst wohl kaum gefallen wären

WiWi Gast schrieb am 27.04.2024:

Die Bauzinsen können gar nicht hoch bleiben. Sie müssten erst einmal hoch sein - sind sie aber nicht. Derzeit haben wir eine Niedrigzinsphase.

WiWi Gast schrieb am 27.04.2024:

Die Bauzinsen sind zuletzt sogar wieder gestiegen. Und das, obwohl die EZB im Juni erstmal sicher die Zinsen senken wird. Die Bauzinsen hängen aber an den langjährigen Anleiherenditen und die steigen derzeit wieder deutlich, da die globalen Arbeitsmärkte dank der Boomer-Demografie trotz hoher Zinsen boomen, die weltweite Energieversorgung durch immer mehr Konflikte gefährdet ist und somit auch die Inflationsgefahr weiterhin hoch bleibt, was keine deutlichen Zinssenkungen in den nächsten Jahren zulässt. Die Bauzinsen werden also bis auf weiteres hoch bleiben und die Immobilienpreise am Boden halten. Siehe auch die neue Commerzbankstudie.

WiWi Gast schrieb am 26.04.2024:

Wer hat denn behauptet sie müssten sinken? Die Bauzinsen sind niedriger als vor einem Jahr.

Wurde doch oft genug hier vermittelt wie Hypothekenzinsen funktionieren.

WiWi Gast schrieb am 24.04.2024:

So wirklich gefallen sind die Bauzinsen in den letzten Wochen auch nicht mehr. Eigentlich eher im Gegenteil...

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Commerzbank-Studie: Immobilienpreise fallen wohl erstmal weiter

Die Korrektur dürfte noch nicht zu Ende sein«: Die Preise für Häuser und Wohnungen könnten nach Ansicht der Commerzbank zumindest noch etwas weiter fallen. Geringe Verkäufe deuteten auf »weiteres Abwärtspotenzial«.

Zwischen den Preisvorstellungen von Immobilienkäufern und -verkäufern klafft laut Commerzbank »offensichtlich weiterhin eine zugroße Lücke«. Dies drücke sich auch darin aus, dass trotz der bereits gefallenen Preise für Häuser und Wohnungen die Zahl der Transaktionen weiterhin deutlich niedriger als vor dem Anstieg der Zinsen sei. Das Geldinstitut rechnet daher zumindest noch für eine gewisse Zeit mit weiterhin sinkenden Preisen.

»Geringe Umsätze deuten auf weiteres Abwärtspotenzial«, heißt es in einer aktuellen Studie. Die Lage ist dabei vertrackt. Während sich viele Menschen den Immobilienkauf wegen der aktuell hohen Zinsen schlicht nicht leisten können, beharren viele Eigentümer von Immobilien auf hohen Preisen. Sie seien häufig »anscheinend zu keinen spürbaren Preiszugeständnissen bereit«, heißt es bei der Bank, »auch wenn sie ihre Immobilien zumeist vor längerer Zeit und zu deutlich niedrigeren Preisen gekauft haben«. Viele orientieren sich daran, was preislich noch vor drei Jahren während der Niedrigzinsphase für Immobilien aufgerufen wurde.

Wächst der Druck, verkaufen zu müssen, müssen Eigentümer derzeit laut Commerzbank allerdings immer größer werdende Zugeständnisse an die Käufer einkalkulieren. Das weitere Abwärtspotenzial für Bestandsimmobilien liege bei fünf bis zehn Prozent.

Neubauten bleiben teuer

Stiegen die Einkommen weiter ordentlich und blieben die Zinsen für zehnjährige Kredite etwa auf dem aktuellen Niveau von rund 3,5 Prozent, würde ein Preisrückgang um fünf Prozent reichen, um die Erschwinglichkeit zum Jahresende auf ein ähnlich hohes Niveau wie zu Beginn des Immobilienbooms 2010 zu drücken. Zusätzliches, bisher nicht kalkulierbares Abwärtspotenzial für Bestandsimmobilien ergebe sich aber aus dem Unsicherheitsfaktor Sanierungskosten, so die Autoren.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Die Immobilienpreise richten sich nach Angebot und Nachfrage. Schon klar, das jeder Kaufwillige meistens mehr für sein Geld möchte als er bekommt.
Die Problematik ist insbesondere in den Top 5 Städten gegeben, dank Urbanisierung, Verlagerung der Top Jobs in diese Städte und die historisch niedrigen Zinden.
Gab 5-15pp Anpassung nach dem Bubble der Jahre 2019-2022 aber darauf zu hoffen, das es nochmals deutlich runter kommt halte ich für gefährlich.
Allenfalls bei Sanierungsstau hat man Argumente aber diese dann eingerechnet bleibt die Sache teuer.

WiWi Gast schrieb am 28.04.2024:

WiWi Gast schrieb am 27.04.2024:

Dann sind wir eben in einer Hochhauspreisphase... insgesamt ist das Verhältnis zwischen Einkommen, Hauspreise und Zins eben nicht dafür geeignet, dass viel gekauft/verkauft wird. Sieht auch die Commerzbank jüngst so und alle Normalverdiener die ich im kauffähigen Alter kenne, empfinden das genau so, also bleiben sie in dem aktuell erheblich günstigeren Mietverhältnis.

Die "empfinden" das nicht so, sondern die haben keine andere Wahl. Die meisten Käufer könnten nicht mal erklären was Zinsen genau sind. Die gehen einfach zur Bank, lassen sich ausrechnen wie viel maximal drin ist, addieren den Zuschuss der Eltern und gehen mit dem Budget dann auf die Suche. Da wird nicht philosophiert, wie es vor 10 Jahren war.

Mir ist kein treffederes Wort eingefallen. Ich hatte aber auch beabsichtigt, jene einzubeziehen, die zwar die Preise irgendwie zahlen könnten, denen der Wert aber im Verhältnis zum Preis nicht passt. Die Leute haben ja schon eine Vorstellung davon, was man für welche monatliche Belastung bekommt, und das passt aktuell halt einfach nicht. Überspitzt formuliert bezahlt keiner bei klarem Verstand für eine abgeranzte Wohnung den Preis einer Villa mit Park.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Ist ja auch sinnvoll, nicht dauernd an längst überholte Zeiten zu denken. Wir finden leider momentan nichts, was uns gefällt und das schon seit 3 Jahren. Wir hatten ein Objekt, bei dem die Verkäufer kurz vor Notartermin abgesprungen sind und seitdem passt da nichts. Wenn etwas uns ein Objekt leidlich interessiert, rechnen wir im Netz:
Eigenkapital (390-410k), 15 Jahre (da soll es abbezahlt sein) und 3k, die wir monatlich zahlen würden. Wenn nach den 15 Jahren noch mehr als 40k Restschuld bliebe, ist das über dem gewollten Budget.
Ein eventuelles Erbe aufgrund des Todes meiner Eltern, die leider eher 5 als 10 Jahre -bei sehr optimistischer Betrachtung - vor sich haben,wird übrigens explizit nicht berücksichtigt.

Gut die von dir beschriebene Situation war aber immer schon so - das ist ein Problem der "Ansprüche" bzw. der Erwartungshaltung und ist auch nicht neu.

Was man am Markt sehen kann ist einfach, dass die Ansprüche steigen, die Wohnfläche pro Kopf wird immer mehr, verbunden mit Erwartungshaltungen an die Lage und Ausstattung.

Bei dem von dir beschriebenen Budget seit ihr irgendwo im Bereich um 800k unterwegs, was ordentlich ist aber halt in gefragten Lagen und Objekten dann wieder eher schwierig, verbunden mit eurer Nebenprämisse es muss in 15 Jahren abbezahlt sein.

Entweder sucht ihr weiter und hofft oder ihr müsst halt bei einem der drei Punkte (Lage, Objeklt, Preis bzw. Dauer der Abzahlung) Abstriche machen.

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 28.04.2024:

Ist ja auch sinnvoll, nicht dauernd an längst überholte Zeiten zu denken. Wir finden leider momentan nichts, was uns gefällt und das schon seit 3 Jahren. Wir hatten ein Objekt, bei dem die Verkäufer kurz vor Notartermin abgesprungen sind und seitdem passt da nichts. Wenn etwas uns ein Objekt leidlich interessiert, rechnen wir im Netz:
Eigenkapital (390-410k), 15 Jahre (da soll es abbezahlt sein) und 3k, die wir monatlich zahlen würden. Wenn nach den 15 Jahren noch mehr als 40k Restschuld bliebe, ist das über dem gewollten Budget.
Ein eventuelles Erbe aufgrund des Todes meiner Eltern, die leider eher 5 als 10 Jahre -bei sehr optimistischer Betrachtung - vor sich haben,wird übrigens explizit nicht berücksichtigt.

Gut die von dir beschriebene Situation war aber immer schon so - das ist ein Problem der "Ansprüche" bzw. der Erwartungshaltung und ist auch nicht neu.

Was man am Markt sehen kann ist einfach, dass die Ansprüche steigen, die Wohnfläche pro Kopf wird immer mehr, verbunden mit Erwartungshaltungen an die Lage und Ausstattung.

Bei dem von dir beschriebenen Budget seit ihr irgendwo im Bereich um 800k unterwegs, was ordentlich ist aber halt in gefragten Lagen und Objekten dann wieder eher schwierig, verbunden mit eurer Nebenprämisse es muss in 15 Jahren abbezahlt sein.

Entweder sucht ihr weiter und hofft oder ihr müsst halt bei einem der drei Punkte (Lage, Objeklt, Preis bzw. Dauer der Abzahlung) Abstriche machen.

Das ist mir selbstverständlich klar, deswegen haben wir ja noch nichts. Ich bin eben nicht bereit für zwei Personen und vielleicht ein Haustier eine Immobilie für fast eine Million zu kaufen und erst nach 20 Jahren abbezahlt zu haben. Aufgrund meiner beruflichen Situation mit zwei unterschiedlichen Büros auf unterschiedlichen Rheinseiten und einer beruflich erforderlichen Flexibilität aufgrund von Dienstreisen und möglichen Versetzungen ist das mit der Lage der Immobilie auch nicht das hier so gern erwähnte Luxusproblem. Tatsächlich bin ich mietmäßig von sehr guter freiwillig in gute Lage gezogen, weil es mir hier persönlich besser gefällt und es fahrtechnisch besser passt. Aber hier in der Ecke gibt es einfach keine Einfamilienhäuser, wenn sind die sog Häuser trotzdem WEG (und nur 2 Stück). Seit kurzem werden zwar zumindest mal wieder Wohnungen über 100qm inseriert, die sind aber erst projektiert. Wenn ich mich also doch ggf mit etwas über dem budget arrangiere, ist das frühestens in 2 Jahren fertig. Mag vielleicht nach Luxusproblem klingen, aber tatsächlich fehlt in gewissen Ecken überhaupt ein Angebot.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Was wollen die Leute eigentlich immer mit ihren Aussagen, dass die aktuelle Leistbarkeit gut wäre?

Wenn das so wäre, dann wären die Transaktionen wohl nicht komplett eingebrochen und die Preise nominal um 10-15% und real um 20-25% gesunken.

Man muss der Realität schon mal ins Auge blicken. Die Preise sind zu hoch und werden deshalb weiter sinken oder die Gehälter müssten deutlich steigen

antworten
WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 29.04.2024:

Was wollen die Leute eigentlich immer mit ihren Aussagen, dass die aktuelle Leistbarkeit gut wäre?

Wenn das so wäre, dann wären die Transaktionen wohl nicht komplett eingebrochen und die Preise nominal um 10-15% und real um 20-25% gesunken.

Man muss der Realität schon mal ins Auge blicken. Die Preise sind zu hoch und werden deshalb weiter sinken oder die Gehälter müssten deutlich steigen

Das ist zusammengefasst exakt das, was die Commerzbank in ihrer Studie sagt.

Die sich von den Eigentümern erträumten Preise aus der Nullzinsphase sind für das inzwischen 350 % höhere Zinsniveau viel zu hoch, darum verkauft auch keiner mehr was. Die Transaktionen sind auf das Niveau von 2009 (!) gefallen. Das sagt wohl alles. Der Markt ist tiefgefroren. Quasi das abrupte Ende einer 12-jährigen Asset-Inflation wie aus dem Lehrbuch.

Real leistbar wären für das Gros der potenziellen Käufer derzeit die Preise von 2010, und genau das sagt die Commerzbank auch. So lange der Zins nicht extrem sinkt oder die Verkäufer weiterhin dem verpassten ATH hinterhertrauern, wird das auch in Zukunft nix geben.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 29.04.2024:

Was wollen die Leute eigentlich immer mit ihren Aussagen, dass die aktuelle Leistbarkeit gut wäre?

Wenn das so wäre, dann wären die Transaktionen wohl nicht komplett eingebrochen und die Preise nominal um 10-15% und real um 20-25% gesunken.

Man muss der Realität schon mal ins Auge blicken. Die Preise sind zu hoch und werden deshalb weiter sinken oder die Gehälter müssten deutlich steigen

Das passiert ja auch, wird nur dauern. Auch die letzte Phase war ja nicht sofort bei den günstigsten Bedingungen aus 2019. Und dass die Bedingungen so krass gut waren, haben sehr viele eben erst Anfang der 20er gemerkt (oder jetzt im Nachhinein).
In 15 Jahren werden wir zurückschauen und beurteilen können, wo wir jetzt gerade standen.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Der Typ mit der so guten Leistbarkeit ist doch bestimmt der Hannoveraner?

Wo soll die Leistbarkeit denn so gut sein. 180 qm2 Haus (Neubau) kostet um die 700 k - normale Ausstattung, ohne Keller. Grundstück kostet hier in Kassel so 200 bis 250 k für 500 qm2. Dann ist man schon mit Kaufnebenkosten bei knapp 1 Millionen Euro für ein etwas größeres Standardhaus. Und das in einem kleinen Kaff. Dann muss man auch noch ein Baugrundstück bekommen und man wird genötigt, auf Fernwärme zu setzen. Eigene Heizung geht nicht mehr.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Was interessiert mich denn den Vergleich zu 1980? Das war mittlerweile vor 40 Jahren? Oder fändest du es auch gut, wenn deine Internetverbindung heute besser wäre als 2002 und dabei immer noch komplett mies?

Heutige potentielle Käufer waren 1980 zum Großteil nicht mal auf der Welt. Wirklich einer der schwächsten und sinnlosesten Beiträge hier seit langem

WiWi Gast schrieb am 28.04.2024:

Er hat doch recht, die Erschwinglichkeit ist historisch gut derzeit. Konkret ist es die zweitbeste Dekade seit den 1980ern, was die Leistbarkeit von Immobilien betrifft (vgl. OECD/IW). Das muss man hier ständig wiederholen, um dem Narrativ von "Wir haben es ja so schwer" mit Fakten zu widersprechen.

Die meisten hier scheitern an ihren Ansprüchen. Das kann man gut zwischen den Zeilen oder ganz direkt ablesen:

  • man will unbedingt in 15 Jahren abbezahlt haben
  • nur Neubau, Sanierung geht auf keinen Fall
  • Top-Lage in der A-Stadt ist Pflicht, 15-30 min pendeln unzumutbar
  • Einschränkungen beim Lebensstandard werden nicht akzeptiert
  • Eigenleistung bei Bau/Sanierung undenkbar

Viele verkennen total, dass die Boomer alle o. g. Punkte akzeptiert bzw. sich damit arrangiert haben. Zu Boomerzeiten gab es aber keine 35 h Woche, kein Home Office, keine 2-3 Urlaubsflüge p. a. und auch kein Internet mit all den Informationen und Preisvergleichen.

Die Umstände waren also härter, zumal der Konkurrenzdruck auf dem Arbeitsmarkt um 1990 herum wesentlich größer war als heute. Auch die politische Großwetterlage mit Kaltem Krieg und Mauerfall war keinesfalls einfacher als heute.

WiWi Gast schrieb am 28.04.2024:

Langsam nerven deine Kommentare echt. Niemand interessiert sich dafür, dass aus deiner Sicht die Zinsen historisch niedrig sein sollen.

Der Immobilienmarkt übrigens auch nicht, da die Preise sonst wohl kaum gefallen wären

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

Entweder der oder derjenige in Raum Stuttgart, der immer argumentiert hatte, dass die Immobilienpreise eh nie fallen würden

WiWi Gast schrieb am 29.04.2024:

Der Typ mit der so guten Leistbarkeit ist doch bestimmt der Hannoveraner?

Wo soll die Leistbarkeit denn so gut sein. 180 qm2 Haus (Neubau) kostet um die 700 k - normale Ausstattung, ohne Keller. Grundstück kostet hier in Kassel so 200 bis 250 k für 500 qm2. Dann ist man schon mit Kaufnebenkosten bei knapp 1 Millionen Euro für ein etwas größeres Standardhaus. Und das in einem kleinen Kaff. Dann muss man auch noch ein Baugrundstück bekommen und man wird genötigt, auf Fernwärme zu setzen. Eigene Heizung geht nicht mehr.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 29.04.2024:

Ist ja auch sinnvoll, nicht dauernd an längst überholte Zeiten zu denken. Wir finden leider momentan nichts, was uns gefällt und das schon seit 3 Jahren. Wir hatten ein Objekt, bei dem die Verkäufer kurz vor Notartermin abgesprungen sind und seitdem passt da nichts. Wenn etwas uns ein Objekt leidlich interessiert, rechnen wir im Netz:
Eigenkapital (390-410k), 15 Jahre (da soll es abbezahlt sein) und 3k, die wir monatlich zahlen würden. Wenn nach den 15 Jahren noch mehr als 40k Restschuld bliebe, ist das über dem gewollten Budget.
Ein eventuelles Erbe aufgrund des Todes meiner Eltern, die leider eher 5 als 10 Jahre -bei sehr optimistischer Betrachtung - vor sich haben,wird übrigens explizit nicht berücksichtigt.

Gut die von dir beschriebene Situation war aber immer schon so - das ist ein Problem der "Ansprüche" bzw. der Erwartungshaltung und ist auch nicht neu.

Was man am Markt sehen kann ist einfach, dass die Ansprüche steigen, die Wohnfläche pro Kopf wird immer mehr, verbunden mit Erwartungshaltungen an die Lage und Ausstattung.

Bei dem von dir beschriebenen Budget seit ihr irgendwo im Bereich um 800k unterwegs, was ordentlich ist aber halt in gefragten Lagen und Objekten dann wieder eher schwierig, verbunden mit eurer Nebenprämisse es muss in 15 Jahren abbezahlt sein.

Entweder sucht ihr weiter und hofft oder ihr müsst halt bei einem der drei Punkte (Lage, Objeklt, Preis bzw. Dauer der Abzahlung) Abstriche machen.

Das ist mir selbstverständlich klar, deswegen haben wir ja noch nichts. Ich bin eben nicht bereit für zwei Personen und vielleicht ein Haustier eine Immobilie für fast eine Million zu kaufen und erst nach 20 Jahren abbezahlt zu haben. Aufgrund meiner beruflichen Situation mit zwei unterschiedlichen Büros auf unterschiedlichen Rheinseiten und einer beruflich erforderlichen Flexibilität aufgrund von Dienstreisen und möglichen Versetzungen ist das mit der Lage der Immobilie auch nicht das hier so gern erwähnte Luxusproblem. Tatsächlich bin ich mietmäßig von sehr guter freiwillig in gute Lage gezogen, weil es mir hier persönlich besser gefällt und es fahrtechnisch besser passt. Aber hier in der Ecke gibt es einfach keine Einfamilienhäuser, wenn sind die sog Häuser trotzdem WEG (und nur 2 Stück). Seit kurzem werden zwar zumindest mal wieder Wohnungen über 100qm inseriert, die sind aber erst projektiert. Wenn ich mich also doch ggf mit etwas über dem budget arrangiere, ist das frühestens in 2 Jahren fertig. Mag vielleicht nach Luxusproblem klingen, aber tatsächlich fehlt in gewissen Ecken überhaupt ein Angebot.

Mein Post ging auch nicht gegen dich, sondern sollte das allgemeine Problem aufzeigen was herrscht und viele wollen nicht verstehen, dass Immobilien halt auch nicht "auf Bäumen" wachsen sondern einfach eine recht lange Lebensdauer haben und es bene nicht nur den Neubau gibt und man daher entweder richtig viel Geld in die Hand nimmt für Grundstück und Neubau oder Grundstück und Abriss Altbestand plus Neubau oder eben Kompromisse eingeht.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 29.04.2024:

Was interessiert mich denn den Vergleich zu 1980? Das war mittlerweile vor 40 Jahren? Oder fändest du es auch gut, wenn deine Internetverbindung heute besser wäre als 2002 und dabei immer noch komplett mies?

Heutige potentielle Käufer waren 1980 zum Großteil nicht mal auf der Welt. Wirklich einer der schwächsten und sinnlosesten Beiträge hier seit langem

in dem von dir beschriebenen Vorpost geht es eigentlich um was anderes die aktuelle Generation ist nicht bereit einen Kompromiss einzugehen. Du hast bei einer Immobilie immer die Kombination aus Objekt (Alter, Ausstattung, Größe), Lage und Preis/ Finanzierungsvolumen. Hier muss jeder für sich eine Kombination finden die passt, nur sieht man (gerade hier) auch häufig, dass eben ein Neubau oder Top saniert, am besten Zentrumsnah gewünscht wird, das aber dann quasi nichts kosten darf. Abstriche am Objekt und der Lage werden aber nicht akzeptiert und dann wird gejammert das man es ja so schwer hat. Diese Situation war früher auch nicht anders man hat halt dann einen Kompromiss gemacht - darum ging es eigentlich.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

3.900 €/qm kostet auch ein Neubau nicht und erst recht nicht ohne Grundstück. Wer solche Preise bezahlt, hat keine Ahnung oder will in die Top-Lagen der A-Städte.

Zu den Baukosten nach DIN 276 gehören u. a. Kosten für Grundstück, Bau des Gebäudes sowie Bau- und Erwerbsnebenkosten.

In Deutschland liegst du derzeit bei 2.500 - 3.500 €/qm in normalen bis guten Lagen, je nach Region/Bundesland. Und da ist wie gesagt alles drin.

Das 180 qm Haus kostet demnach rund 600k. Bei 5,5 % Zins+Tilgung sind das bei 100k EK 2.300 €/Monat Abtrag. Dafür braucht es max. 7k Nettohaushaltseinkommen (NHE).

Bei Anpassung der Stellschrauben wie Lage, Ausstattung, Eigenleistung und EK geht es auch deutlich günstiger. Selbst ein Mindestlohnpaar mit gut 3k NHE bekommt noch 250k Kredit gestemmt (30 % Regel).

Ich kann das Jammern hier echt nicht nachvollziehen. Ist aber typisch für Gen Y & Z.

WiWi Gast schrieb am 29.04.2024:

Der Typ mit der so guten Leistbarkeit ist doch bestimmt der Hannoveraner?

Wo soll die Leistbarkeit denn so gut sein. 180 qm2 Haus (Neubau) kostet um die 700 k - normale Ausstattung, ohne Keller. Grundstück kostet hier in Kassel so 200 bis 250 k für 500 qm2. Dann ist man schon mit Kaufnebenkosten bei knapp 1 Millionen Euro für ein etwas größeres Standardhaus. Und das in einem kleinen Kaff. Dann muss man auch noch ein Baugrundstück bekommen und man wird genötigt, auf Fernwärme zu setzen. Eigene Heizung geht nicht mehr.

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WiWi Gast

Aktuelle Immobilienpreise

WiWi Gast schrieb am 29.04.2024:

Was interessiert mich denn den Vergleich zu 1980? Das war mittlerweile vor 40 Jahren? Oder fändest du es auch gut, wenn deine Internetverbindung heute besser wäre als 2002 und dabei immer noch komplett mies?

Heutige potentielle Käufer waren 1980 zum Großteil nicht mal auf der Welt. Wirklich einer der schwächsten und sinnlosesten Beiträge hier seit langem

Er verkennt komplett, dass sich die Welt weiterbewegt hat. Für die derzeitige Situation ist das gesamte Konstrukt aus Zins, Preis und Einkommen eben nicht attraktiv genug, dass die Leute kaufen (können), egal ob es vor xyz Jahren schon mal anders war. 1980 hat man auch noch oft so gebaut als ob Energiekosten egal seien, heute gibt es energetische Vorgaben, die bezahlt werden müssen. Die Welt dreht sich weiter und in 20 Jahren wird die Situation eine komplett andere sein, auch wenn die Konstellation aus den oben genannten Faktoren identisch sind. Aber das passt zur Boomeransicht, früher war alles besser/schlechter, wie es gerade passt und maßgeblich sind heute nur alle faul und verwöhnt.

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