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Exit PE

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WiWi Gast

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Viele Leute meinen ja, dass die meisten Analysten die von den IBs zu PEs wechseln dort oft nicht länger als 2 3 Jahre bleiben. Meine Frage ist ob jemand weiß in welche Richtungen die Leute von Fonds a la cinven/permira danach gehen.
Danke und LG

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WiWi Gast

Exit PE

Also der klassische Weg wie du ihn beschreibst sieht so aus. Investment Banking Analyst, dann fällt man irgendwann aus der Nahrungskette raus. Entweder wegen up or out Prinzip oder da man die Belastung nicht mehr aushält Punkt anschließend folgt der wechsel zum pe und von da aus gibt es in der Regel nur vier bis fünf Optionen.

  1. Die meisten landen dann in der Industrie. Einfach vor dem Hintergrund dass diese dann meistens im public relations oder investorenbetreuung landen.
  2. Die meisten machen sich selbstständig mit einem Startup in der Branche wo sie Erfahrung haben Punkt das ist meistens der der goldene Mittelweg. Aber sei dir gewiss die alte Weisheit der Professoren das 99% der Startups scheitern ist dort gegeben.
  3. Ein geringer Prozentsatz der Leute landet dann in der Beratung mais bei den Big Four. Denn wenn wir eins gelernt haben sind nicht die Goldgräber reich geworden sondern die die Schaufeln und Material zur Verfügung gestellt haben.
  4. Viele haben da mittlerweile so viel Kapital angespart das sie im Endeffekt als Privatier auftreten. Manche von denen kannst du dir auch bei YouTube oder Facebook anschauen. Der Investment Punk ist da ein Beispiel dafür.
  5. Oder manche suchen sich dann einen ganz normalen Angestellten Job im mittleren oberen Management.

Das Problem bei privat equity ist meistens einfach dass die meisten Leute nicht an den carry rankommen. Und dann irgendwann gefrustet das Unternehmen einfach verlassen Punkt das ist auch der Hintergrund warum viele dann irgendwann den Exit suchen Punkt das Hauptthema ist aber einfach nachdem private-equity kommt eigentlich nicht mehr viel da einfach die Gehälter jenseits von Gut und Böse sind. Und was ich immer wieder merke ist die Tatsache dass Geld alleine nicht glücklich macht sondern das Gesamtpaket muss stimmen. Und dieses Gesamtpaket zu finden ist einfach eine Lebensaufgabe ähnlich der Suche nach dem heiligen Gral. Die meisten werden aber bei der Suche zwischendrin einfach von der Realität eingeholt und merken dann irgendwann dass es einfach keinen Sinn mehr macht zu suchen und leben im Hier und Heute.

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

Viele Leute meinen ja, dass die meisten Analysten die von den IBs zu PEs wechseln dort oft nicht länger als 2 3 Jahre bleiben. Meine Frage ist ob jemand weiß in welche Richtungen die Leute von Fonds a la cinven/permira danach gehen.
Danke und LG

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WiWi Gast

Exit PE

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

Also der klassische Weg wie du ihn beschreibst sieht so aus. Investment Banking Analyst, dann fällt man irgendwann aus der Nahrungskette raus. Entweder wegen up or out Prinzip oder da man die Belastung nicht mehr aushält Punkt anschließend folgt der wechsel zum pe und von da aus gibt es in der Regel nur vier bis fünf Optionen.

  1. Die meisten landen dann in der Industrie. Einfach vor dem Hintergrund dass diese dann meistens im public relations oder investorenbetreuung landen.
  2. Die meisten machen sich selbstständig mit einem Startup in der Branche wo sie Erfahrung haben Punkt das ist meistens der der goldene Mittelweg. Aber sei dir gewiss die alte Weisheit der Professoren das 99% der Startups scheitern ist dort gegeben.
  3. Ein geringer Prozentsatz der Leute landet dann in der Beratung mais bei den Big Four. Denn wenn wir eins gelernt haben sind nicht die Goldgräber reich geworden sondern die die Schaufeln und Material zur Verfügung gestellt haben.
  4. Viele haben da mittlerweile so viel Kapital angespart das sie im Endeffekt als Privatier auftreten. Manche von denen kannst du dir auch bei YouTube oder Facebook anschauen. Der Investment Punk ist da ein Beispiel dafür.
  5. Oder manche suchen sich dann einen ganz normalen Angestellten Job im mittleren oberen Management.

Das Problem bei privat equity ist meistens einfach dass die meisten Leute nicht an den carry rankommen. Und dann irgendwann gefrustet das Unternehmen einfach verlassen Punkt das ist auch der Hintergrund warum viele dann irgendwann den Exit suchen Punkt das Hauptthema ist aber einfach nachdem private-equity kommt eigentlich nicht mehr viel da einfach die Gehälter jenseits von Gut und Böse sind. Und was ich immer wieder merke ist die Tatsache dass Geld alleine nicht glücklich macht sondern das Gesamtpaket muss stimmen. Und dieses Gesamtpaket zu finden ist einfach eine Lebensaufgabe ähnlich der Suche nach dem heiligen Gral. Die meisten werden aber bei der Suche zwischendrin einfach von der Realität eingeholt und merken dann irgendwann dass es einfach keinen Sinn mehr macht zu suchen und leben im Hier und Heute.

WiWi Gast schrieb am 21.10.2019:

Viele Leute meinen ja, dass die meisten Analysten die von den IBs zu PEs wechseln dort oft nicht länger als 2 3 Jahre bleiben. Meine Frage ist ob jemand weiß in welche Richtungen die Leute von Fonds a la cinven/permira danach gehen.
Danke und LG

Danke für deine ausführliche Antwort. Hast du es auch einmal erlebt das einer nach zb 3 Jahren im PE seinen eigenen Buyout gemacht hat?

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