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Jobwechsel & ExitRückkehr

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Hallo!

Ich bin aktuell in einer sehr verfahrenen Lage.
Ich habe vor einiger Zeit den Job gewechselt und bin derzeit noch in der Probezeit. Das Angebot hörte sich toll an: interessante Aufgaben, gute work-life-Balance usw.
In der Realität machen mir die Aufgaben keinen Spaß und die work-life-Balance ist ein Graus (jeden Tag 10 Stunden) und es reicht trotzdem nicht. Die anderen arbeiten gefühlt rund um die Uhr. Ich könnte - und tu es auch manchmal - heulen aufgrund meines Jobwechsels. Mir geht es wirklich schlecht, ich lache kaum noch und verspüre kaum Freude.
Wenn ich an meinen alten Arbeitgeber denke, werde ich glücklich und sehne mich richtig nach der Zeit zurück. Ich war dort 3 Jahre, habe dann gekündigt und mich im Guten verabschiedet.
Mn gab mir mit auf den Weg, dass ich ja vielleicht irgendwann wieder zurück komme und ich mich melden kann.

Bei irgendwann dachte ich vielleicht an 2-3 Jahre. Aktuell kann ich mir aber kaum vorstellen so lange im neuen Job auszuhalten…

Ich bin daher am Ringen mit mir, meinen alten Arbeitgeber bereits jetzt wieder zu kontaktieren, da ich gerne zurück möchte. Einerseits habe ich ein schlechtes Gewissen dem neuen Arbeitgeber ggü. (dort den Chef dessen einziger MA ich in dem Bereich bin im Stich zu lassen). Andererseits dass es zu komisch kommt, wenn ich wieder so schnell beim alten Arbeitgeber anklopfe. Auch im Lebenslauf.

Meine Stelle wurde nachbesetzt, es gäbe aber 1-2 andere interessante Stellen. Ich bin echt verzweifelt.. :-(

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Ich kann dir keinen wirklichen Rat geben, aber ich fühle mich ähnlich. Die Arbeutsbelastung ist tatsächlich geringer, aber die Teammitglieder sind 40/50+. Neue Ideen werden lang und breit diskutiert und am Ende bleibt man beim alt bewährten. Macht mir tatsächlich wenig Spaß, aber ich versuche es zumindest 3 Jahre durchzuziehen.

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Also, so schnell aufgeben ist wirklich blöd. Kann man aber machen. Kommt drauf an wie gut der Draht zu deinem alten Arbeitgeber ist. Als ich gekündigt habe, habe bei mir selber paar Kollegen angeklopft und versucht herauszufinden wie es so läuft... falls ich gesagt hätte alles Blöd, gäbe es sicherlich die Change zurück zukehren. ABER ich denke das funktioniert nur wenn A) die Stelle unbesetzt ist und B) man auch glaubhaft darstellt, weshalb man dann nach ein paar Monaten nicht wieder weg ist.

Vielleicht noch ein Hinweis. Am Anfang ist oft vieles kacke und die Sachen können sich aber auch bessern. Z.b. auch wenn du Misstände ansprichst oder auch deine Arbeit schneller erledigst und eben keine 10h mehr für die gleichen Tasks brauchst.

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WiWi Gast

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Ich würde wenigstens versuchen sich nach was komplett Neuen um zu suchen.

Dein alter AG könnte denken: Nach der kurzer Zeit möchte der wieder wechseln und die Zeit dafür überbrücken. Ja, am Anfang versprechen sie alle was: Gehaltssteigerungen etc.

Wenn du unglücklich bist, dann hilft nur ein Wechsel. Ansonsten macht sich das nachher auf deine Arbeitsleistung und deine Gesundheit bemerkbar.

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WiWi Gast

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Mach es lieber heute als morgen. Ruf Deinen ehemaligen Chef an und sag ihm dass es Dir bei der neuen Stelle nicht gefällt. Wenn er gerade sucht, wird er Dir sicher anbieten zurückzukommen. Gute Mitarbeiter sind heute schwer zu bekommen. Und: gegenüber dem neuen hätte ich kein schlechtes Gewissen. Er hat Dich ja offenbar mit falschen Aussagen gelockt.

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WiWi Gast

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Ich bin daher am Ringen mit mir, meinen alten Arbeitgeber bereits jetzt wieder zu kontaktieren, da ich gerne zurück möchte. Einerseits habe ich ein schlechtes Gewissen dem neuen Arbeitgeber ggü. (dort den Chef dessen einziger MA ich in dem Bereich bin im Stich zu lassen). Andererseits dass es zu komisch kommt, wenn ich wieder so schnell beim alten Arbeitgeber anklopfe. Auch im Lebenslauf.

Schei* auf das schlechte Gewissen. Der neue AG würde dich auch ohne zu zögern rauswerfen, wenn es sich für ihn finanziell nicht mehr lohnen würde, dich zu beschäftigen.
Was den Lebenslauf angeht: Ich würde die neue Stelle einfach unter den Tisch fallen lassen. Wenn du zurückgehst und dann da noch 3 Jahre bleibst, fragt da keine Sau mehr danach. Ich würde beim alten AG einfach die Karten auf den Tisch legen: du wolltest was neues sehen, hast gemerkt, dass es scheiße ist und dass du rückblickend die alte Firma sehr zu schätzen weißt. Klar kann er nein sagen, aber du hast da nichts zu verlieren.

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WiWi Gast

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Es gibt nur drei Wege.

  1. Zurück
  2. Gehen und was neues
  3. Gehen ohne was neues.

Hatte einmal die selbe Situation und bin derb auf die Nase gefallen, da sich alles geändert hatte. War noch der Rosaroten Brille geblendet. Am Ende hat dann für mich persönlich ein ziemlich steiniger Weg begonnen.

Wenn du die Option hast und zurück zukommen, denk dran, dass du dann im goldenen Käfig bist. Du bist in der Probezeit und solltest es auch so machen. Warum sollst du unproduktiv 10 Std. jeden Tag arbeiten, obwohl es nichts bringt.

Such das Gespräch und wenn es dir zu bunt wird, entscheide, was dir in dem Moment und in den nächsten 10 Monaten am Besten tut. 6 Monate können einen lange Zeit werden. Alternativ kann ich dir sagen, dass auch ein Wechsel nicht viel ändern wird.

Außer es wird wirtschaftlich schwierig.

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WiWi Gast

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Wenn es tatsächlich schon soweit ist, das du regelmäßig mit Tränen zu kämpfen hast, kann ich nur empfehlen die Reisleine zu ziehen und schnell wieder zu wechseln. Für den Lebenslauf ist es zwar nicht ideal aber kurze Knicks verzeihen die meisten Personaler, wenn sie nicht zu oft vorkommen.

Grundsätzlich bin ich aber auch ein Fan davon, Probleme offen anzusprechen. Hast du schon das Gespräch mit deinem Chef gesucht? Da du ja noch nicht so lange dabei bist (zumindest weniger als 6 Monate), kannst du vielleicht noch gar nicht richtig einschätzen ob das vielleicht nur ein Vorübergehendes Hoch ist und sich die Arbeit vielleicht bald auf ein erträgliches Level einpändelt. Vorallem die Sommermonate sind in vielen Unternehmen oft eine sehr entspannte Zeit.

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WiWi Gast

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Was gibts da zu überlegen? Ex Chef anrufen, sagen du bist unzufrieden und frag ob er noch sucht. Wirst gute Chancen haben.

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WiWi Gast

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Kannst Du machen. Du hast gute Gründe dafür und das ist nichts schlimmes. Wie ich immer zu sagen pflege: Arbeitsverträge sind professionelle Beziehungen, keine romantischen.

Allerdings sollte Dir dann klar sein, dass Du nicht wieder zum nächsten AG wechseln solltest. Wenn Du so schnell zurück kehrst, solltest Du es zumindest eine Weile wieder dort aushalten.

Alternativ weiter bewerben und einen dritten AG finden.

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WiWi Gast

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Ich habe schon ein paar Punkte bei meinem Chef angesprochen ja. Zum Teil liegt es sicherlich daran, dass durch den aktuellen Krieg derzeit deutlich mehr Volumen aufkommt. Zum anderen hatte ich darum gebeten, Evtl einen HomeOffice Tag mehr zu bekommen, was hieraus wird, weiß ich noch nicht.
Und ich bin mir auch nicht sicher, ob mir die „Business as usual“ Aufgaben gefallen werden, sprich ob der ganze Job der richtige für mich ist…

Leider ist im Ressort meines alten Chefs derzeit nichts frei. Ich könnte zum aktuellen Zeitpunkt ggfs in einer anderen Abteilung im Unternehmen einsteigen - falls sie mich denn wollen. Ich denke mein standing beim Ex Arbeitgeber sollte gut sein, mich sollten recht viele Leute kennen und ich habe auch einen ganz guten Draht zur Personalabteilung.

Dagegen steht, ob ich vielleicht wirklich zu früh aufgebe und ein Jahr „voll“ machen sollte bspw. Vielleicht wäre danach ein Wechsel leichter. Aber ich sehne mich nach einer besseren work-Life Balance und möchte nicht jeden Morgen mit Herzklopfen / Bauchschmerzen aufwachen…

WiWi Gast schrieb am 08.03.2022:

Wenn es tatsächlich schon soweit ist, das du regelmäßig mit Tränen zu kämpfen hast, kann ich nur empfehlen die Reisleine zu ziehen und schnell wieder zu wechseln. Für den Lebenslauf ist es zwar nicht ideal aber kurze Knicks verzeihen die meisten Personaler, wenn sie nicht zu oft vorkommen.

Grundsätzlich bin ich aber auch ein Fan davon, Probleme offen anzusprechen. Hast du schon das Gespräch mit deinem Chef gesucht? Da du ja noch nicht so lange dabei bist (zumindest weniger als 6 Monate), kannst du vielleicht noch gar nicht richtig einschätzen ob das vielleicht nur ein Vorübergehendes Hoch ist und sich die Arbeit vielleicht bald auf ein erträgliches Level einpändelt. Vorallem die Sommermonate sind in vielen Unternehmen oft eine sehr entspannte Zeit.

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WiWi Gast

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Hatte das gleiche Problem. Der neue AG (konkurrent) hat mich mit super Tätigkeiten und Gehalt gelockt. Bin hin (Wechsel von DE nach CH) aber komplett andere Aufgaben und Tätigkeiten und das würde sich mind. 1 Jahr nicht ändern.

Hab dann mein alten Chef aus DE angerufen, bissle gequatscht und ihm die Lage erklärt. Hab ihm gesagt ich würde aber nur zurück kommen wenn ich im CH Office arbeiten kann. eine Woche später mitm CH Chef gequatscht und war dann innerhalb von einem Monat wieder beim alten AG wo ich jetzt seit 1.5 Jahren bin und wieder super happy.

Randnotiz: Ich hab mich mit meinen Chefs und Kollegen immer gut verstanden und wollte initial auch ins CH Office von uns wechseln, da ich eben das Konkurrenzangebot hatte aus CH. CH Chef wollte mich, ich wollte hin, war eigtl. alles perfekt aber der DE Chef hat Veto eingelegt (Einstellungsstopp wegen Covid war der "Grund").

Als ich ihn angerufen hatte (war ca. 3 Monate beim Konkurrenten) war er happy und froh, dass ich wieder zurück wolle, müsse mich aber nochmals beweisen.
Hab jetzt wieder ein Mega Team, arbeit macht mir spass und bin sehr zufrieden.

Mein Tipp daher: Ruf dein alten Chef an und sag auf der anderen seite ist das Gras doch nicht so grün wie erhofft.
Ich persönlich habe bemerkt, dass Geld nicht alles ist und es wichtigeres gibt (bspw. das Tool mit dem du hauptsächlich arbeiten wirst, Team, was für ein Arbeitslaptop (ja für mich ein sehr wichtiger Faktor nach dem ich bei der Konkurrenz war, war ein Alptraum)).

LG

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WiWi Gast

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Fazit: Man sollte sich nicht nur wegen den angeblich interessanten Aufgaben abwerben lassen, mehr Gehalt kann Unglück auch nicht verhindern ("innerliche Kündigung")

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Voice of Reason

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Während meiner Zeit bei KPMG habe ich das insgesamt 6x erlebt, das Leute gegangen sind und dann während der Probezeit wieder zurückgekommen sind.

3x Accenture, 2x CapCo und 1x Sparkassengruppe.

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WiWi Gast

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Update: ich habe mit meinem Chef einen Gesprächstermin zum Mittagessen vereinbart. Er schrieb, er freue sich von mir zu hören und bat die gemeinsame Mittagspause von sich aus an. Gemäß Homepage ist bei dem Stellenausschreibungen nichts in seinem Bereich dabei (außer reine Sachbearbeiterstellen) und ich weiß ja, dass meine Stelle aktuell leider nachbesetzt wurde direkt nach meinem Abgang.
Keine Ahnung, ob ich mit Hoffnungen in das Gespräch gehen soll. Dass er so offen auf meine Kontaktaufnahme reagiert hat, hat mich gefreut.

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Mein ehemaliger Chef hat mir inzwischen tatsächlich eine mögliche Rückkehr offeriert bzw. in Aussicht gestellt - zu deutlich besseren Konditionen als bei meinem Weggang. Das hat mich seeehr gefreut.
Noch vor wenigen Wochen hätte ich hier wahrscheinlich ohne zu zögern zugesagt.
Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, rattern aber auf einmal ganz schön die Gedanken.

  • soll ich wirklich in der Probezeit hinschmeissen?
  • jetzt wo auf einmal die mögliche Alternative da ist, frage ich mich „ist wirklich alles so schlimm…?!
  • Nach wie vor schlechtes Gewissen dem neuen Chef ggü, der alles in seiner Macht stehende für mich tut und den ich jetzt wieder allein da stehen lassen würde
  • an sich habe ich mich in der alten Firma wohler gefühlt und die tasks haben mehr Spaß gemacht; zudem gibt es weitere Vorteile (Fahrtweg, Kantine, Gleittage, …). Andererseits macht mich nachdenklich, dass dort halt aktuell viele Leute gehen, was ja sicherlich auch ein Grund ist, warum man mich zurück möchte
  • was mich aber freut und ehrt, ist die große Wertschätzung, mit der versucht wird, mich zurück zu gewinnen. Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis und ich hatte beim alten Arbeitgeber schon auch eine Sonderrolle inne
  • zeitlich steht zudem beim neuen Arbeitgeber in Kürze eine Dienstreise auf dem Plan. Sollte ich die noch mitnehmen und dann direkt gehen, ziehe ich ja womöglich noch viel mehr Ärger auf mich

Sehr schwere Situation aktuell für mich.

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

WiWi Gast schrieb am 16.05.2022:

Mein ehemaliger Chef hat mir inzwischen tatsächlich eine mögliche Rückkehr offeriert bzw. in Aussicht gestellt - zu deutlich besseren Konditionen als bei meinem Weggang. Das hat mich seeehr gefreut.
Noch vor wenigen Wochen hätte ich hier wahrscheinlich ohne zu zögern zugesagt.
Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, rattern aber auf einmal ganz schön die Gedanken.

  • soll ich wirklich in der Probezeit hinschmeissen?
  • jetzt wo auf einmal die mögliche Alternative da ist, frage ich mich „ist wirklich alles so schlimm…?!
  • Nach wie vor schlechtes Gewissen dem neuen Chef ggü, der alles in seiner Macht stehende für mich tut und den ich jetzt wieder allein da stehen lassen würde
  • an sich habe ich mich in der alten Firma wohler gefühlt und die tasks haben mehr Spaß gemacht; zudem gibt es weitere Vorteile (Fahrtweg, Kantine, Gleittage, …). Andererseits macht mich nachdenklich, dass dort halt aktuell viele Leute gehen, was ja sicherlich auch ein Grund ist, warum man mich zurück möchte
  • was mich aber freut und ehrt, ist die große Wertschätzung, mit der versucht wird, mich zurück zu gewinnen. Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis und ich hatte beim alten Arbeitgeber schon auch eine Sonderrolle inne
  • zeitlich steht zudem beim neuen Arbeitgeber in Kürze eine Dienstreise auf dem Plan. Sollte ich die noch mitnehmen und dann direkt gehen, ziehe ich ja womöglich noch viel mehr Ärger auf mich

Sehr schwere Situation aktuell für mich.

Klingt ehrlicherweise nicht wie eine schwere Situation, sondern eine ziemlich klare. Du warst vorher glücklicher, kriegst jetzt bessere Bezüge und Wertschätzung. Wechsel zurück und mach dir nicht so viele Gedanken um den Rest. Man kann es sich halt auch selbst schwer machen im Leben, wenn man das ganze immer zu sehr zerdenkt.

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

WiWi Gast schrieb am 16.05.2022:

Mein ehemaliger Chef hat mir inzwischen tatsächlich eine mögliche Rückkehr offeriert bzw. in Aussicht gestellt - zu deutlich besseren Konditionen als bei meinem Weggang. Das hat mich seeehr gefreut.
Noch vor wenigen Wochen hätte ich hier wahrscheinlich ohne zu zögern zugesagt.
Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, rattern aber auf einmal ganz schön die Gedanken.

  • soll ich wirklich in der Probezeit hinschmeissen?
  • jetzt wo auf einmal die mögliche Alternative da ist, frage ich mich „ist wirklich alles so schlimm…?!
  • Nach wie vor schlechtes Gewissen dem neuen Chef ggü, der alles in seiner Macht stehende für mich tut und den ich jetzt wieder allein da stehen lassen würde
  • an sich habe ich mich in der alten Firma wohler gefühlt und die tasks haben mehr Spaß gemacht; zudem gibt es weitere Vorteile (Fahrtweg, Kantine, Gleittage, …). Andererseits macht mich nachdenklich, dass dort halt aktuell viele Leute gehen, was ja sicherlich auch ein Grund ist, warum man mich zurück möchte
  • was mich aber freut und ehrt, ist die große Wertschätzung, mit der versucht wird, mich zurück zu gewinnen. Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis und ich hatte beim alten Arbeitgeber schon auch eine Sonderrolle inne
  • zeitlich steht zudem beim neuen Arbeitgeber in Kürze eine Dienstreise auf dem Plan. Sollte ich die noch mitnehmen und dann direkt gehen, ziehe ich ja womöglich noch viel mehr Ärger auf mich

Sehr schwere Situation aktuell für mich.

Hä? Im Ursprungspost hast du gesagt du hast keine WLB, jeden Tag 10h und es reicht trotzdem nicht + die Aufgaben interessieren nicht. Hat sich das geändert? Wenn ja, wie ist es jetzt? Wie ist der gehaltliche Unterschied der beiden Angebote?

Wenn nein: Was überlegst du noch? Du hast geweint (!!) wegen deinem aktuellen Job, dass ist ein so klares Zeichen deines Körpers an dich dass du etwas tun musst. Jetzt kriegst du deine alte Stelle + bessere Bezüge und überlegst trotzdem? Völlig unverständlich für mich.

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Die 10h haben sich in letzter Zeit eher Richtung 8-9h entwickelt, viele davon verfallen aber, da die Zeit grundsätzlich nicht erfasst wird.
Es ist auch etwas ruhiger geworden und mein Chef versucht glaube ich mich auch aktuell zu schützen, viel selbst zu erledigen. Aber wenn es wieder mehr wird oder er ausfällt / Urlaub hat etc steh ich wieder allein da, „wie das Männlein im Walde“. Wirklich für die Aufgaben begeistern kann ich mich nach wie vor nicht, auch da es recht chaotisch zugeht teilweise.

Die Angebote liegen um ca 5 k fix p.a. ausseinander. Aber beim alten=neuen Arbeitgeber wird Zeit erfasst, deutlich entspannterer Arbeitsweg, weitere benefits wie bezuschusste Kantine usw

WiWi Gast schrieb am 16.05.2022:

Mein ehemaliger Chef hat mir inzwischen tatsächlich eine mögliche Rückkehr offeriert bzw. in Aussicht gestellt - zu deutlich besseren Konditionen als bei meinem Weggang. Das hat mich seeehr gefreut.
Noch vor wenigen Wochen hätte ich hier wahrscheinlich ohne zu zögern zugesagt.
Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, rattern aber auf einmal ganz schön die Gedanken.

  • soll ich wirklich in der Probezeit hinschmeissen?
  • jetzt wo auf einmal die mögliche Alternative da ist, frage ich mich „ist wirklich alles so schlimm…?!
  • Nach wie vor schlechtes Gewissen dem neuen Chef ggü, der alles in seiner Macht stehende für mich tut und den ich jetzt wieder allein da stehen lassen würde
  • an sich habe ich mich in der alten Firma wohler gefühlt und die tasks haben mehr Spaß gemacht; zudem gibt es weitere Vorteile (Fahrtweg, Kantine, Gleittage, …). Andererseits macht mich nachdenklich, dass dort halt aktuell viele Leute gehen, was ja sicherlich auch ein Grund ist, warum man mich zurück möchte
  • was mich aber freut und ehrt, ist die große Wertschätzung, mit der versucht wird, mich zurück zu gewinnen. Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis und ich hatte beim alten Arbeitgeber schon auch eine Sonderrolle inne
  • zeitlich steht zudem beim neuen Arbeitgeber in Kürze eine Dienstreise auf dem Plan. Sollte ich die noch mitnehmen und dann direkt gehen, ziehe ich ja womöglich noch viel mehr Ärger auf mich

Sehr schwere Situation aktuell für mich.

Hä? Im Ursprungspost hast du gesagt du hast keine WLB, jeden Tag 10h und es reicht trotzdem nicht + die Aufgaben interessieren nicht. Hat sich das geändert? Wenn ja, wie ist es jetzt? Wie ist der gehaltliche Unterschied der beiden Angebote?

Wenn nein: Was überlegst du noch? Du hast geweint (!!) wegen deinem aktuellen Job, dass ist ein so klares Zeichen deines Körpers an dich dass du etwas tun musst. Jetzt kriegst du deine alte Stelle + bessere Bezüge und überlegst trotzdem? Völlig unverständlich für mich.

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WiWi Gast

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Würde zurück

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Ich verstehe wirklich nicht wieso du da jetzt haderst. Ich lese auch keinen einzigen "echten" Grund raus warum du beim neuen Job bleiben willst. Dein einziges Argument ist, dass irgendjemand (dein Chef) nach deiner Kündigung sauer sein könnte. Du musst danach schauen, dass es dir gut geht und nicht danach, dass alle anderen glücklich sind...

WiWi Gast schrieb am 16.05.2022:

Die 10h haben sich in letzter Zeit eher Richtung 8-9h entwickelt, viele davon verfallen aber, da die Zeit grundsätzlich nicht erfasst wird.
Es ist auch etwas ruhiger geworden und mein Chef versucht glaube ich mich auch aktuell zu schützen, viel selbst zu erledigen. Aber wenn es wieder mehr wird oder er ausfällt / Urlaub hat etc steh ich wieder allein da, „wie das Männlein im Walde“. Wirklich für die Aufgaben begeistern kann ich mich nach wie vor nicht, auch da es recht chaotisch zugeht teilweise.

Die Angebote liegen um ca 5 k fix p.a. ausseinander. Aber beim alten=neuen Arbeitgeber wird Zeit erfasst, deutlich entspannterer Arbeitsweg, weitere benefits wie bezuschusste Kantine usw

WiWi Gast schrieb am 16.05.2022:

Mein ehemaliger Chef hat mir inzwischen tatsächlich eine mögliche Rückkehr offeriert bzw. in Aussicht gestellt - zu deutlich besseren Konditionen als bei meinem Weggang. Das hat mich seeehr gefreut.
Noch vor wenigen Wochen hätte ich hier wahrscheinlich ohne zu zögern zugesagt.
Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, rattern aber auf einmal ganz schön die Gedanken.

  • soll ich wirklich in der Probezeit hinschmeissen?
  • jetzt wo auf einmal die mögliche Alternative da ist, frage ich mich „ist wirklich alles so schlimm…?!
  • Nach wie vor schlechtes Gewissen dem neuen Chef ggü, der alles in seiner Macht stehende für mich tut und den ich jetzt wieder allein da stehen lassen würde
  • an sich habe ich mich in der alten Firma wohler gefühlt und die tasks haben mehr Spaß gemacht; zudem gibt es weitere Vorteile (Fahrtweg, Kantine, Gleittage, …). Andererseits macht mich nachdenklich, dass dort halt aktuell viele Leute gehen, was ja sicherlich auch ein Grund ist, warum man mich zurück möchte
  • was mich aber freut und ehrt, ist die große Wertschätzung, mit der versucht wird, mich zurück zu gewinnen. Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis und ich hatte beim alten Arbeitgeber schon auch eine Sonderrolle inne
  • zeitlich steht zudem beim neuen Arbeitgeber in Kürze eine Dienstreise auf dem Plan. Sollte ich die noch mitnehmen und dann direkt gehen, ziehe ich ja womöglich noch viel mehr Ärger auf mich

Sehr schwere Situation aktuell für mich.

Hä? Im Ursprungspost hast du gesagt du hast keine WLB, jeden Tag 10h und es reicht trotzdem nicht + die Aufgaben interessieren nicht. Hat sich das geändert? Wenn ja, wie ist es jetzt? Wie ist der gehaltliche Unterschied der beiden Angebote?

Wenn nein: Was überlegst du noch? Du hast geweint (!!) wegen deinem aktuellen Job, dass ist ein so klares Zeichen deines Körpers an dich dass du etwas tun musst. Jetzt kriegst du deine alte Stelle + bessere Bezüge und überlegst trotzdem? Völlig unverständlich für mich.

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WiWi Gast

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Alles was du schreibst, sind PROs für den alten AG. Daher definitiv zurück in den alten Job! Wie würdest Du dich denn fühlen, wenn der alte AG sein Angebot jetzt wieder zurückziehen würde? Ich vermute, dass Du gerade lediglich ein kleines "high" erlebst, weil Du Wertschätzung erfahren hast und Dir ein Ausweg aus Deiner aktuellen Misere aufgezeigt wird. Sobald Du diese Sicherheit nicht mehr hast, geht's wahrscheinlich wieder bergab. Zumindest ist das mein Eindruck, da Du kaum Positives über deine aktuelle Stelle schreibst. Der einzige Grund, der Dich noch dort hält, ist das schlechte Gewissen. So lese ich das zumindest raus.

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Danke für eure Antworten!
Die pro / contra Liste ergibt tatsächlich eigentlich mehr pro‘s für „zurück“ zum alten Job.
Was mich noch stutzig macht ist, dass teils alte Kollegen mir zur Vorsicht raten, weil die Stimmung schlecht sei und die Vorgesetzten sich so schlimm verhalten würden, weshalb ja alle gehen … das war aber im Prinzip auch schon die letzten 2-3 Jahre so, als ich noch da war. Ich persönlich hatte immer schon ein besseres Verhältnis zu den Chefs, da ich halt auch viele Sonderaufgaben übernommen habe und punkten konnte. Ich denke trotzdem könnten viele meine Rückkehr nicht verstehen, auch wenn mir das dann wohl egal sein muss.

Punkte für die aktuelle Firma / gegen den Wechsel:

  • toller Chef, der alles versucht zu meinem Wohl umzusetzen
  • prestigeträchtigeres UN
  • Lebenslauf „retten“
  • „vielleicht“ wird’s ja irgendwann besser bzw die Tätigkeiten machen dann mehr Spaß ?!?
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WiWi Gast

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Wenn du zurückgehst, musst du da auch erstmal bleiben. Nicht vergessen!

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.05.2022:

  • jetzt wo auf einmal die mögliche Alternative da ist, frage ich mich „ist wirklich alles so schlimm…?!
  • Nach wie vor schlechtes Gewissen dem neuen Chef ggü, der alles in seiner Macht stehende für mich tut und den ich jetzt wieder allein da stehen lassen würde

Bis auf das Gehaltsplus hast noch gar nicht erwähnt, warum du damals den Arbeitgeber gewechselt hast oder war das tatsächlich der einzige Grund? Jedenfalls habe ich bei so einem Satz den Eindruck, dass du die Vergangenheit zu sehr verklärst. Dich muss doch noch etwas anderes dazu gebracht haben, deine aktuelle Stelle anzutreten.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 16.05.2022:

Mein ehemaliger Chef hat mir inzwischen tatsächlich eine mögliche Rückkehr offeriert bzw. in Aussicht gestellt - zu deutlich besseren Konditionen als bei meinem Weggang. Das hat mich seeehr gefreut.
Noch vor wenigen Wochen hätte ich hier wahrscheinlich ohne zu zögern zugesagt.
Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, rattern aber auf einmal ganz schön die Gedanken.

  • soll ich wirklich in der Probezeit hinschmeissen?
  • jetzt wo auf einmal die mögliche Alternative da ist, frage ich mich „ist wirklich alles so schlimm…?!
  • Nach wie vor schlechtes Gewissen dem neuen Chef ggü, der alles in seiner Macht stehende für mich tut und den ich jetzt wieder allein da stehen lassen würde
  • an sich habe ich mich in der alten Firma wohler gefühlt und die tasks haben mehr Spaß gemacht; zudem gibt es weitere Vorteile (Fahrtweg, Kantine, Gleittage, …). Andererseits macht mich nachdenklich, dass dort halt aktuell viele Leute gehen, was ja sicherlich auch ein Grund ist, warum man mich zurück möchte
  • was mich aber freut und ehrt, ist die große Wertschätzung, mit der versucht wird, mich zurück zu gewinnen. Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis und ich hatte beim alten Arbeitgeber schon auch eine Sonderrolle inne
  • zeitlich steht zudem beim neuen Arbeitgeber in Kürze eine Dienstreise auf dem Plan. Sollte ich die noch mitnehmen und dann direkt gehen, ziehe ich ja womöglich noch viel mehr Ärger auf mich

Sehr schwere Situation aktuell für mich.

Zum alten AG zurückwechseln. Ist doch Schwachsinn sich das wochenlang zu wünschen und jetzt daran zu zweifeln. Sag schnellstmöglich zu und vergraule den alten AG nicht.

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Der Einkäufer

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Ohje, deine Situation hatte ich bei anderen Dingen im Leben auch (z.B. Hauskauf :-) )

Kann dir raten als Leidensgenosse, geh zurück und denk nicht weiter nach
Das waren deutliche Alarmsignale

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WiWi Gast

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Ich bin damals gewechselt, weil unter anderem die Stimmung und das Vorgesetztenverhalten tatsächlich nicht wirklich toll waren und viele Dinge einfach nicht funktioniert haben (Projekt, System, ..) ich war dort immer so eine Art Problemlöser - das dürfte sich inzwischen nicht zum besseren verändert haben. Zudem habe ich mir vom Wechsel versprochen, dass ich auf der neuen Stelle ganz andere Tätigkeiten lerne, die mich sicher weiterbringen und im Lebenslauf sehr gut machen, was auch sicherlich so sein wird. Mit der Hauptgrund war damals schon der neue Chef, der mich sehr überzeugt hat.

Ich wurde damals von einem Headhunter abgeworben und auch zu dieser Zeit war die Entscheidung bleiben / wechseln schon der reine Horror für mich (50:50, wusste einfach nicht was ich tun soll, schlaflose Nächte, …)
Im Prinzip so wie jetzt auch.

WiWi Gast schrieb am 16.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 16.05.2022:

  • jetzt wo auf einmal die mögliche Alternative da ist, frage ich mich „ist wirklich alles so schlimm…?!
  • Nach wie vor schlechtes Gewissen dem neuen Chef ggü, der alles in seiner Macht stehende für mich tut und den ich jetzt wieder allein da stehen lassen würde

Bis auf das Gehaltsplus hast noch gar nicht erwähnt, warum du damals den Arbeitgeber gewechselt hast oder war das tatsächlich der einzige Grund? Jedenfalls habe ich bei so einem Satz den Eindruck, dass du die Vergangenheit zu sehr verklärst. Dich muss doch noch etwas anderes dazu gebracht haben, deine aktuelle Stelle anzutreten.

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

WiWi Gast schrieb am 16.05.2022:

Danke für eure Antworten!
Die pro / contra Liste ergibt tatsächlich eigentlich mehr pro‘s für „zurück“ zum alten Job.
Was mich noch stutzig macht ist, dass teils alte Kollegen mir zur Vorsicht raten, weil die Stimmung schlecht sei und die Vorgesetzten sich so schlimm verhalten würden, weshalb ja alle gehen … das war aber im Prinzip auch schon die letzten 2-3 Jahre so, als ich noch da war. Ich persönlich hatte immer schon ein besseres Verhältnis zu den Chefs, da ich halt auch viele Sonderaufgaben übernommen habe und punkten konnte. Ich denke trotzdem könnten viele meine Rückkehr nicht verstehen, auch wenn mir das dann wohl egal sein muss.

Punkte für die aktuelle Firma / gegen den Wechsel:

  • toller Chef, der alles versucht zu meinem Wohl umzusetzen
  • prestigeträchtigeres UN
  • Lebenslauf „retten“
  • „vielleicht“ wird’s ja irgendwann besser bzw die Tätigkeiten machen dann mehr Spaß ?!?

Lebenslauf retten musst du nicht. In der Probezeit zum alten AG zurück zu gehen lässt sich doch problemlos verargumentieren. Wenn du eine Pfeife wärst, hätte der alte AG dich nicht zurück genommen. Der letzte Punkt ist kein Argument, aber das ist dir sicher selbst klar..

Ansonsten: es wird immer rumgemeckert und gejammert. Es ist bei dir ja keine 6 Monate her, dass du gewechselt bist. Da wird sich weder die Persönlichkeit der Chefs noch die Unternehmenskultur völlig geändert haben. Auch das Argument "es gehen so viele" hört man immer und überall. Unterm Strich sind die Fluktuationsraten dann meistens aber doch kein bisschen anders als all die Jahre davor.

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Ich danke euch für die Rückmeldungen.
Objektiv betrachtet scheint es ja eine recht klare Angelegenheit zu sein, subjektiv betrachtet geht es mir gefühlt von Tag zu Tag schlechter mit der bevorstehenden Entscheidung. Ich halt eine Probezeit-Kündigung immernoch für etwas total verpöhntes, das ich irgendwie kaum übers Herz bringen kann - insbesondere nicht meinem Chef ggü, der selbst dieses Jahr 2 Wochen ausgefallen war (soweit ich weiß wegen Erschöpfungszustand…..). Der tägliche Umgang miteinander ist herausragend gut, wie ich es noch nirgends erlebt habe, was es noch brutaler macht.

Wie würdet ihr euch in Bezug auf die in Kürze anstehende Dienstreise (Training) verhalten, solange noch nichts in trockenen Tüchern ist, sprich kein Vertrag unterschrieben usw?
Wenn ich ablehne, mache ich mich verdächtig, wenn die Firma weitere Tausend Euro für mich verbrennt umso „schuldiger“.

Ich hab wirklich so große Angst hinterher etwas zu bereuen und war gefühlt noch nie in einem so tiefen Loch wie gerade zurzeit.

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Noch eine Frage hierzu:
Würdet ihr lieber mit dem alten AG verhandeln, dass die bisherige Betriebszugehörigkeit angerechnet wird und evtl ein bisschen weniger Gehalt gezahlt wird oder „neu starten“ bei etwas mehr Gehalt?
Was bringt mehr Vorteile in Bezug auf die Betriebszugehörigkeit?

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Die Probezeit gilt für beide Seiten, mit diesem Risiko muss auch der Arbeitgeber rechnen / leben, auch damit wenn sie dich auf eine Weiterbildung / Training / Dienstreise schicken. Ein ehemaliger Chef von mir sagte in einer solchen Situation: Als Arbeitnehmer würde er ohne schlechtes Gewissen teilnehmen. Auch wenn es moralisch vielleicht nicht toll ist kurz danach zu gehen.

Vielleicht musst da einfach egoistischer sein und dir denken „so what“ - ich muss danach gucken, was mir gut tut, insbesondere in den nächsten Monaten und Jahren

WiWi Gast schrieb am 17.05.2022:

Ich danke euch für die Rückmeldungen.
Objektiv betrachtet scheint es ja eine recht klare Angelegenheit zu sein, subjektiv betrachtet geht es mir gefühlt von Tag zu Tag schlechter mit der bevorstehenden Entscheidung. Ich halt eine Probezeit-Kündigung immernoch für etwas total verpöhntes, das ich irgendwie kaum übers Herz bringen kann - insbesondere nicht meinem Chef ggü, der selbst dieses Jahr 2 Wochen ausgefallen war (soweit ich weiß wegen Erschöpfungszustand…..). Der tägliche Umgang miteinander ist herausragend gut, wie ich es noch nirgends erlebt habe, was es noch brutaler macht.

Wie würdet ihr euch in Bezug auf die in Kürze anstehende Dienstreise (Training) verhalten, solange noch nichts in trockenen Tüchern ist, sprich kein Vertrag unterschrieben usw?
Wenn ich ablehne, mache ich mich verdächtig, wenn die Firma weitere Tausend Euro für mich verbrennt umso „schuldiger“.

Ich hab wirklich so große Angst hinterher etwas zu bereuen und war gefühlt noch nie in einem so tiefen Loch wie gerade zurzeit.

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Vielleicht müsste ich das (egoistischer sein) ja. Aber ich will halt auch „fair“ sein, denn insbesondere mein jetziger Chef ist das ja auch in absolut hohem Maße. Bis der neue Vertrag vorliegt dauert wohl auch noch 2-3 Wochen aufgrund der Regularien in der alten Firma (erst intern ausschreiben, Betriebsrat, usw)… es wird also womöglich auf eine Überschneidung hinauslaufen und alles ohnehin sehr knapp mit dem Ende der Probezeit.

Ach Mann, ich male mir einfach immer das negative bei allen Varianten aus und bin in so einem Wahn, dass es mich langsam echt fertig macht und lähmt :-( wenn ich mit meinem jetzigen Chef zusammen in Meetings bin und sehe wie gut er mich behandelt, wird mir echt ganz schlecht beim Gedanken, was ich ihm womöglich bald für Nachrichten überbringen muss ……

WiWi Gast schrieb am 20.05.2022:

Die Probezeit gilt für beide Seiten, mit diesem Risiko muss auch der Arbeitgeber rechnen / leben, auch damit wenn sie dich auf eine Weiterbildung / Training / Dienstreise schicken. Ein ehemaliger Chef von mir sagte in einer solchen Situation: Als Arbeitnehmer würde er ohne schlechtes Gewissen teilnehmen. Auch wenn es moralisch vielleicht nicht toll ist kurz danach zu gehen.

Vielleicht musst da einfach egoistischer sein und dir denken „so what“ - ich muss danach gucken, was mir gut tut, insbesondere in den nächsten Monaten und Jahren

Ich danke euch für die Rückmeldungen.
Objektiv betrachtet scheint es ja eine recht klare Angelegenheit zu sein, subjektiv betrachtet geht es mir gefühlt von Tag zu Tag schlechter mit der bevorstehenden Entscheidung. Ich halt eine Probezeit-Kündigung immernoch für etwas total verpöhntes, das ich irgendwie kaum übers Herz bringen kann - insbesondere nicht meinem Chef ggü, der selbst dieses Jahr 2 Wochen ausgefallen war (soweit ich weiß wegen Erschöpfungszustand…..). Der tägliche Umgang miteinander ist herausragend gut, wie ich es noch nirgends erlebt habe, was es noch brutaler macht.

Wie würdet ihr euch in Bezug auf die in Kürze anstehende Dienstreise (Training) verhalten, solange noch nichts in trockenen Tüchern ist, sprich kein Vertrag unterschrieben usw?
Wenn ich ablehne, mache ich mich verdächtig, wenn die Firma weitere Tausend Euro für mich verbrennt umso „schuldiger“.

Ich hab wirklich so große Angst hinterher etwas zu bereuen und war gefühlt noch nie in einem so tiefen Loch wie gerade zurzeit.

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

In beiden Fällen muss der Millenial mit seiner Entscheidung und den Konsequenzen leben, das Berufsleben ist kein Computerspiel.

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Mich wundert, dass hier noch niemand den Elefanten im Raum angesprochen hat, Mir scheint, dass dass du eine unstete, entscheidungsschwache Person ist. Oftmals beschränkt sich das nicht nur auf solche Entscheidungen, sondern auf viele andere Lebensbereiche.

Hier würde ich dir empfehlen, einmal anzusetzen und versuchen, die Gründe dafür herauszufinden. Du musst in Zukunft deine Entscheidungsfähigkeit trainieren, notfalls auch mit professioneller Hilfe. Das würde ich dir wirklich ans Herz legen.

In deiner Situation würde ich beim aktuellen Arbeitgeber bleiben, es mal 2 Jahre zu machen, und, falls gewollt, danach zu einem dritten Unternehmen zu wechseln.

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Das ist absolut richtig. Meine Gedanken sind (derzeit) leider geprägt von

  • in der Vergangenheit schwelgen
  • übervorsichtig sein
  • immer vom negativen ausgehen (Pessimismus)
  • es anderen recht machen wollen
  • sich das Leben selbst schwer machen
  • schlechtes Gewissen
  • extremer Entscheidungsschwäche, selbst wenn hier auf der rationalen Pro-Contra-Liste mehr Argumente für den „Wechsel zurück“ stehen.

Ich lasse mich da wohl zu oft auch von Ratschlägen/Ereignissen anderer (vielleicht Unverständnis von Ex-Kollegen, Kündigungen beim Ex-AG, …) verunsichern

WiWi Gast schrieb am 20.05.2022:

Mich wundert, dass hier noch niemand den Elefanten im Raum angesprochen hat, Mir scheint, dass dass du eine unstete, entscheidungsschwache Person ist. Oftmals beschränkt sich das nicht nur auf solche Entscheidungen, sondern auf viele andere Lebensbereiche.

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Kann richtig sein, bringt dir aber jetzt auch nichts, darüber Trübsal zu blasen oder dich in Gedanken zu verlieren.

Würde mich an deiner Stelle folgende Fragen fragen:

  • Wenn du freie Wahl hättest, welche Informationen würde ich benötigen um möglichst vollinformiert eine Entscheidung zu treffen? (Ggf. mal mit anderen ehemaligen Kollegen aus dem Unternehmen offen sprechen um letzte Fragen zu klären)

  • Wenn alle Informationen auf dem Tisch liegen: Was ist so objektiv wie möglich betrachtet die richtige Entscheidung? Was ist mein Bauchgefühl? Wenn mein Bauchgefühl anders denkt als das Rationale, was sind die Gründe? Sprich die dann am besten mit jemandem Vertrauten an, vielleicht sträubt sich dein Bauchgefühl berechtigterweise gegen irgendeinen Aspekt, das gilt es einzuordnen. Wie hoch ist der mögliche Gewinn für dich persönlich aus einem Wechsel (Happyness, Harmoniebedürfnis, Gehalt) und was sind die Risiken wenn du falsch liegst?

Wenn du danach das Gefühl hast, dass du rational in eine Richtung entscheiden kannst und du dich damit wohlfühlst, zieh durch, du wirst es dir später danken.

VG
Jemand der auch gerade gewechselt hat

WiWi Gast schrieb am 20.05.2022:

Das ist absolut richtig. Meine Gedanken sind (derzeit) leider geprägt von

  • in der Vergangenheit schwelgen
  • übervorsichtig sein
  • immer vom negativen ausgehen (Pessimismus)
  • es anderen recht machen wollen
  • sich das Leben selbst schwer machen
  • schlechtes Gewissen
  • extremer Entscheidungsschwäche, selbst wenn hier auf der rationalen Pro-Contra-Liste mehr Argumente für den „Wechsel zurück“ stehen.

Ich lasse mich da wohl zu oft auch von Ratschlägen/Ereignissen anderer (vielleicht Unverständnis von Ex-Kollegen, Kündigungen beim Ex-AG, …) verunsichern

WiWi Gast schrieb am 20.05.2022:

Mich wundert, dass hier noch niemand den Elefanten im Raum angesprochen hat, Mir scheint, dass dass du eine unstete, entscheidungsschwache Person ist. Oftmals beschränkt sich das nicht nur auf solche Entscheidungen, sondern auf viele andere Lebensbereiche.

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Zurück zum Ex-Arbeitgeber macht Dich extrem abhängig. Erstmal kommst Du „als geläuterter Verräter“ zurück, nur aus der Not heraus „nimmt man Dich zurück“. Da sind die Unternehmen nachtragend, selbst wenn sie tun als wären sie froh, dass Eu zurückkommst. Und anschließend wissen alle, dass Du nicht so bald wieder dort weg kannst, egal wie gut oder schlecht Du geführt und behandelt wirst. Du bist zum Bleiben verdonnert, denn mit einem baldigen zweiten Abgang würdest Du Dich komplett disqualifizieren im Lebenslauf.

Wie hier schon jemand anderes schrieb: Du musst an Deiner Persönlichkeit arbeiten und stabiler und entscheidungsstärker werden. Beiß Dich im neuen Job durch, zeig Leistung, grüble nicht zu viel, und nach 3-4 Jahren kannst Du immer noch ggf. zu einer dritten Firma wechseln. Aber zurück geht man nicht, das wäre ein Fehler. Übrigens die Frage nach dem Anrechnen der Betriebszugehörigkeit im Zusammenhang mit Gehaltsverhandlung ist doch auch etwas unsinnig, sorry. Oder befürchtest Du eine baldige betriebsbedingte Kündigung dort? Im übrigen haben größere Unternehmen i.d.R. feststehende unverhandelbare Regelungen, wie frühere Betriebszugehörigkeiten gehandhabt werden, auch z.B. für Elternzeit-Rückkehrer etc.. Da gibt‘s nichts zu verhandeln.

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

WiWi Gast schrieb am 21.05.2022:

Zurück zum Ex-Arbeitgeber macht Dich extrem abhängig. Erstmal kommst Du „als geläuterter Verräter“ zurück, nur aus der Not heraus „nimmt man Dich zurück“. Da sind die Unternehmen nachtragend, selbst wenn sie tun als wären sie froh, dass Eu zurückkommst. Und anschließend wissen alle, dass Du nicht so bald wieder dort weg kannst, egal wie gut oder schlecht Du geführt und behandelt wirst. Du bist zum Bleiben verdonnert, denn mit einem baldigen zweiten Abgang würdest Du Dich komplett disqualifizieren im Lebenslauf.

Wie hier schon jemand anderes schrieb: Du musst an Deiner Persönlichkeit arbeiten und stabiler und entscheidungsstärker werden. Beiß Dich im neuen Job durch, zeig Leistung, grüble nicht zu viel, und nach 3-4 Jahren kannst Du immer noch ggf. zu einer dritten Firma wechseln. Aber zurück geht man nicht, das wäre ein Fehler. Übrigens die Frage nach dem Anrechnen der Betriebszugehörigkeit im Zusammenhang mit Gehaltsverhandlung ist doch auch etwas unsinnig, sorry. Oder befürchtest Du eine baldige betriebsbedingte Kündigung dort? Im übrigen haben größere Unternehmen i.d.R. feststehende unverhandelbare Regelungen, wie frühere Betriebszugehörigkeiten gehandhabt werden, auch z.B. für Elternzeit-Rückkehrer etc.. Da gibt‘s nichts zu verhandeln.

Was mich am meisten stören würde: Der Platz ist bereits anderweitig besetzt. Er bekäme einen anderen Job, andere Kollegen, anderen Vorgesetzten. - Habe ich doch richtig verstanden?

Ich würde nicht zurückgehen. Die Entscheidung wurde doch schon getroffen. Nicht einmal hüh und einmal hott! - Zusammenreißen, das Beste aus der jetzigen Situation machen, nach vorne sehen und nicht zurück! Das wird schon.

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Hier der TE: nein, aktuelles Angebot ist für die gleiche Position (ist wieder frei geworden), gleiche FK etc, eben zu verbesserten Konditionen.

WiWi Gast schrieb am 21.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.05.2022:

Zurück zum Ex-Arbeitgeber macht Dich extrem abhängig. Erstmal kommst Du „als geläuterter Verräter“ zurück, nur aus der Not heraus „nimmt man Dich zurück“. Da sind die Unternehmen nachtragend, selbst wenn sie tun als wären sie froh, dass Eu zurückkommst. Und anschließend wissen alle, dass Du nicht so bald wieder dort weg kannst, egal wie gut oder schlecht Du geführt und behandelt wirst. Du bist zum Bleiben verdonnert, denn mit einem baldigen zweiten Abgang würdest Du Dich komplett disqualifizieren im Lebenslauf.

Wie hier schon jemand anderes schrieb: Du musst an Deiner Persönlichkeit arbeiten und stabiler und entscheidungsstärker werden. Beiß Dich im neuen Job durch, zeig Leistung, grüble nicht zu viel, und nach 3-4 Jahren kannst Du immer noch ggf. zu einer dritten Firma wechseln. Aber zurück geht man nicht, das wäre ein Fehler. Übrigens die Frage nach dem Anrechnen der Betriebszugehörigkeit im Zusammenhang mit Gehaltsverhandlung ist doch auch etwas unsinnig, sorry. Oder befürchtest Du eine baldige betriebsbedingte Kündigung dort? Im übrigen haben größere Unternehmen i.d.R. feststehende unverhandelbare Regelungen, wie frühere Betriebszugehörigkeiten gehandhabt werden, auch z.B. für Elternzeit-Rückkehrer etc.. Da gibt‘s nichts zu verhandeln.

Was mich am meisten stören würde: Der Platz ist bereits anderweitig besetzt. Er bekäme einen anderen Job, andere Kollegen, anderen Vorgesetzten. - Habe ich doch richtig verstanden?

Ich würde nicht zurückgehen. Die Entscheidung wurde doch schon getroffen. Nicht einmal hüh und einmal hott! - Zusammenreißen, das Beste aus der jetzigen Situation machen, nach vorne sehen und nicht zurück! Das wird schon.

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

WiWi Gast schrieb am 22.05.2022:

Hier der TE: nein, aktuelles Angebot ist für die gleiche Position (ist wieder frei geworden), gleiche FK etc, eben zu verbesserten Konditionen.

WiWi Gast schrieb am 21.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.05.2022:

Zurück zum Ex-Arbeitgeber macht Dich extrem abhängig. Erstmal kommst Du „als geläuterter Verräter“ zurück, nur aus der Not heraus „nimmt man Dich zurück“. Da sind die Unternehmen nachtragend, selbst wenn sie tun als wären sie froh, dass Eu zurückkommst. Und anschließend wissen alle, dass Du nicht so bald wieder dort weg kannst, egal wie gut oder schlecht Du geführt und behandelt wirst. Du bist zum Bleiben verdonnert, denn mit einem baldigen zweiten Abgang würdest Du Dich komplett disqualifizieren im Lebenslauf.

Wie hier schon jemand anderes schrieb: Du musst an Deiner Persönlichkeit arbeiten und stabiler und entscheidungsstärker werden. Beiß Dich im neuen Job durch, zeig Leistung, grüble nicht zu viel, und nach 3-4 Jahren kannst Du immer noch ggf. zu einer dritten Firma wechseln. Aber zurück geht man nicht, das wäre ein Fehler. Übrigens die Frage nach dem Anrechnen der Betriebszugehörigkeit im Zusammenhang mit Gehaltsverhandlung ist doch auch etwas unsinnig, sorry. Oder befürchtest Du eine baldige betriebsbedingte Kündigung dort? Im übrigen haben größere Unternehmen i.d.R. feststehende unverhandelbare Regelungen, wie frühere Betriebszugehörigkeiten gehandhabt werden, auch z.B. für Elternzeit-Rückkehrer etc.. Da gibt‘s nichts zu verhandeln.

Was mich am meisten stören würde: Der Platz ist bereits anderweitig besetzt. Er bekäme einen anderen Job, andere Kollegen, anderen Vorgesetzten. - Habe ich doch richtig verstanden?

Ich würde nicht zurückgehen. Die Entscheidung wurde doch schon getroffen. Nicht einmal hüh und einmal hott! - Zusammenreißen, das Beste aus der jetzigen Situation machen, nach vorne sehen und nicht zurück! Das wird schon.

Okay, dann würde ich es mir an deiner Stelle evtl. doch noch überlegen... Weißt du, weshalb die Position frei wurde?

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Genaue Hintergründe kenne ich nicht. Denke aber, dass mein/e Nachfolger/in eine schwierige Startphase hatte… nicht so dolle Stimmung, Projekt lief nicht so rund, anders vorgestellt (eher auch Richtung Projektleitung), distanzierte Chefs, der Kollege, der länger krankheitsbedingt ausfiel, in kurzer Zeit ein paar Kündigungen innerhalb der Abteilung etc.

WiWi Gast schrieb am 22.05.2022:

Hier der TE: nein, aktuelles Angebot ist für die gleiche Position (ist wieder frei geworden), gleiche FK etc, eben zu verbesserten Konditionen.

WiWi Gast schrieb am 21.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.05.2022:

Zurück zum Ex-Arbeitgeber macht Dich extrem abhängig. Erstmal kommst Du „als geläuterter Verräter“ zurück, nur aus der Not heraus „nimmt man Dich zurück“. Da sind die Unternehmen nachtragend, selbst wenn sie tun als wären sie froh, dass Eu zurückkommst. Und anschließend wissen alle, dass Du nicht so bald wieder dort weg kannst, egal wie gut oder schlecht Du geführt und behandelt wirst. Du bist zum Bleiben verdonnert, denn mit einem baldigen zweiten Abgang würdest Du Dich komplett disqualifizieren im Lebenslauf.

Wie hier schon jemand anderes schrieb: Du musst an Deiner Persönlichkeit arbeiten und stabiler und entscheidungsstärker werden. Beiß Dich im neuen Job durch, zeig Leistung, grüble nicht zu viel, und nach 3-4 Jahren kannst Du immer noch ggf. zu einer dritten Firma wechseln. Aber zurück geht man nicht, das wäre ein Fehler. Übrigens die Frage nach dem Anrechnen der Betriebszugehörigkeit im Zusammenhang mit Gehaltsverhandlung ist doch auch etwas unsinnig, sorry. Oder befürchtest Du eine baldige betriebsbedingte Kündigung dort? Im übrigen haben größere Unternehmen i.d.R. feststehende unverhandelbare Regelungen, wie frühere Betriebszugehörigkeiten gehandhabt werden, auch z.B. für Elternzeit-Rückkehrer etc.. Da gibt‘s nichts zu verhandeln.

Was mich am meisten stören würde: Der Platz ist bereits anderweitig besetzt. Er bekäme einen anderen Job, andere Kollegen, anderen Vorgesetzten. - Habe ich doch richtig verstanden?

Ich würde nicht zurückgehen. Die Entscheidung wurde doch schon getroffen. Nicht einmal hüh und einmal hott! - Zusammenreißen, das Beste aus der jetzigen Situation machen, nach vorne sehen und nicht zurück! Das wird schon.

Okay, dann würde ich es mir an deiner Stelle evtl. doch noch überlegen... Weißt du, weshalb die Position frei wurde?

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Habe gerade eine ähnliche Situation, allerdings auf der anderen Seite. Hatten vor drei Monaten einen Mitarbeiter eingestellt und nun möchte er zurück zum alten Arbeitgeber.

Ja, er tut sich schwer, aber das wurde vorher alles mitgeteilt.

Hier bei uns der Akt mit Neueinstellungen ist der Wahnsinn, deswegen würde mich das über 100h kosten. Mal über die Perspektive nachgedacht?

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Okay, wenn das: "der Kollege, der länger krankheitsbedingt ausfiel, in kurzer Zeit ein paar Kündigungen innerhalb der Abteilung etc." für dich kein Problem ist, dann würde ich es höchstwahrscheinlich probieren und dann hat es vielleicht alles so sein sollen. Wahrscheinlich haben sie erkannt, was sie an dir hatten und sind froh, dass du zurückkommst und es wieder läuft. Wenn du das bejahen kannst, dann überleg es dir gut, ob du nicht zurück willst. - Spiel beide Möglichkeiten in Ruhe durch und entscheide. Denk nur an dich und was für dich das Beste ist (nicht nur jetzt, sondern auf Dauer) und lass die Anderen außen vor.

WiWi Gast schrieb am 22.05.2022:

Genaue Hintergründe kenne ich nicht. Denke aber, dass mein/e Nachfolger/in eine schwierige Startphase hatte… nicht so dolle Stimmung, Projekt lief nicht so rund, anders vorgestellt (eher auch Richtung Projektleitung), distanzierte Chefs, der Kollege, der länger krankheitsbedingt ausfiel, in kurzer Zeit ein paar Kündigungen innerhalb der Abteilung etc.

WiWi Gast schrieb am 22.05.2022:

Hier der TE: nein, aktuelles Angebot ist für die gleiche Position (ist wieder frei geworden), gleiche FK etc, eben zu verbesserten Konditionen.

WiWi Gast schrieb am 21.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 21.05.2022:

Zurück zum Ex-Arbeitgeber macht Dich extrem abhängig. Erstmal kommst Du „als geläuterter Verräter“ zurück, nur aus der Not heraus „nimmt man Dich zurück“. Da sind die Unternehmen nachtragend, selbst wenn sie tun als wären sie froh, dass Eu zurückkommst. Und anschließend wissen alle, dass Du nicht so bald wieder dort weg kannst, egal wie gut oder schlecht Du geführt und behandelt wirst. Du bist zum Bleiben verdonnert, denn mit einem baldigen zweiten Abgang würdest Du Dich komplett disqualifizieren im Lebenslauf.

Wie hier schon jemand anderes schrieb: Du musst an Deiner Persönlichkeit arbeiten und stabiler und entscheidungsstärker werden. Beiß Dich im neuen Job durch, zeig Leistung, grüble nicht zu viel, und nach 3-4 Jahren kannst Du immer noch ggf. zu einer dritten Firma wechseln. Aber zurück geht man nicht, das wäre ein Fehler. Übrigens die Frage nach dem Anrechnen der Betriebszugehörigkeit im Zusammenhang mit Gehaltsverhandlung ist doch auch etwas unsinnig, sorry. Oder befürchtest Du eine baldige betriebsbedingte Kündigung dort? Im übrigen haben größere Unternehmen i.d.R. feststehende unverhandelbare Regelungen, wie frühere Betriebszugehörigkeiten gehandhabt werden, auch z.B. für Elternzeit-Rückkehrer etc.. Da gibt‘s nichts zu verhandeln.

Was mich am meisten stören würde: Der Platz ist bereits anderweitig besetzt. Er bekäme einen anderen Job, andere Kollegen, anderen Vorgesetzten. - Habe ich doch richtig verstanden?

Ich würde nicht zurückgehen. Die Entscheidung wurde doch schon getroffen. Nicht einmal hüh und einmal hott! - Zusammenreißen, das Beste aus der jetzigen Situation machen, nach vorne sehen und nicht zurück! Das wird schon.

Okay, dann würde ich es mir an deiner Stelle evtl. doch noch überlegen... Weißt du, weshalb die Position frei wurde?

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

WiWi Gast schrieb am 22.05.2022:

Ja, er tut sich schwer, aber das wurde vorher alles mitgeteilt.

Was wurde genau mitgeteilt? Habt ihr im im Bewerbungsgespräch mitgeteilt, dass er sich hart tun würde - hää?

antworten
WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 23.05.2022:

WiWi Gast schrieb am 22.05.2022:

Ja, er tut sich schwer, aber das wurde vorher alles mitgeteilt.

Was wurde genau mitgeteilt? Habt ihr im im Bewerbungsgespräch mitgeteilt, dass er sich hart tun würde - hää?

Ja, ganz genau. Neu gegründetes Team, sprich eigenständige Arbeitsweise ist gefordert, da es keine existierende Prozesse gibt. Es gibt nicht DEN Projektfahrplan bei uns. Für ihn, der sehr prozessgetrieben ist, ist das schwierig.
Additional tut er sich sehr schwer mit Stakeholdern zu kommunizieren. Für einen PL mit 90k Gehalt erwarte ich einfach mehr von einem 30jährigen.

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Kann ich verstehen, offen gestanden sehe ich mich aber nicht in der Gehaltsriege und da man mir bereits sehr frühzeitig schriftlich mitgeteilt hat, dass ich die Probezeit bestanden habe beim aktuellen AG, denke ich mal, dass meine Arbeitsweise an sich erstmal nicht so falsch ist. Die Frage ist eher, ob ICH mich längerfristig in diesem Job / Bereich sehe. Insbesondere, da ich am Anfang diese „Symptome“ wie Unwohlsein, Schlafstörung usw hatte und mich nach wie vor nicht wirklich wohlfühle…

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

+1

WiWi Gast schrieb am 23.05.2022:

Okay, wenn das: "der Kollege, der länger krankheitsbedingt ausfiel, in kurzer Zeit ein paar Kündigungen innerhalb der Abteilung etc." für dich kein Problem ist, dann würde ich es höchstwahrscheinlich probieren und dann hat es vielleicht alles so sein sollen. Wahrscheinlich haben sie erkannt, was sie an dir hatten und sind froh, dass du zurückkommst und es wieder läuft. Wenn du das bejahen kannst, dann überleg es dir gut, ob du nicht zurück willst. - Spiel beide Möglichkeiten in Ruhe durch und entscheide. Denk nur an dich und was für dich das Beste ist (nicht nur jetzt, sondern auf Dauer) und lass die Anderen außen vor.

Genaue Hintergründe kenne ich nicht. Denke aber, dass mein/e Nachfolger/in eine schwierige Startphase hatte… nicht so dolle Stimmung, Projekt lief nicht so rund, anders vorgestellt (eher auch Richtung Projektleitung), distanzierte Chefs, der Kollege, der länger krankheitsbedingt ausfiel, in kurzer Zeit ein paar Kündigungen innerhalb der Abteilung etc.

Hier der TE: nein, aktuelles Angebot ist für die gleiche Position (ist wieder frei geworden), gleiche FK etc, eben zu verbesserten Konditionen.

Zurück zum Ex-Arbeitgeber macht Dich extrem abhängig. Erstmal kommst Du „als geläuterter Verräter“ zurück, nur aus der Not heraus „nimmt man Dich zurück“. Da sind die Unternehmen nachtragend, selbst wenn sie tun als wären sie froh, dass Eu zurückkommst. Und anschließend wissen alle, dass Du nicht so bald wieder dort weg kannst, egal wie gut oder schlecht Du geführt und behandelt wirst. Du bist zum Bleiben verdonnert, denn mit einem baldigen zweiten Abgang würdest Du Dich komplett disqualifizieren im Lebenslauf.

Wie hier schon jemand anderes schrieb: Du musst an Deiner Persönlichkeit arbeiten und stabiler und entscheidungsstärker werden. Beiß Dich im neuen Job durch, zeig Leistung, grüble nicht zu viel, und nach 3-4 Jahren kannst Du immer noch ggf. zu einer dritten Firma wechseln. Aber zurück geht man nicht, das wäre ein Fehler. Übrigens die Frage nach dem Anrechnen der Betriebszugehörigkeit im Zusammenhang mit Gehaltsverhandlung ist doch auch etwas unsinnig, sorry. Oder befürchtest Du eine baldige betriebsbedingte Kündigung dort? Im übrigen haben größere Unternehmen i.d.R. feststehende unverhandelbare Regelungen, wie frühere Betriebszugehörigkeiten gehandhabt werden, auch z.B. für Elternzeit-Rückkehrer etc.. Da gibt‘s nichts zu verhandeln.

Was mich am meisten stören würde: Der Platz ist bereits anderweitig besetzt. Er bekäme einen anderen Job, andere Kollegen, anderen Vorgesetzten. - Habe ich doch richtig verstanden?

Ich würde nicht zurückgehen. Die Entscheidung wurde doch schon getroffen. Nicht einmal hüh und einmal hott! - Zusammenreißen, das Beste aus der jetzigen Situation machen, nach vorne sehen und nicht zurück! Das wird schon.

Okay, dann würde ich es mir an deiner Stelle evtl. doch noch überlegen... Weißt du, weshalb die Position frei wurde?

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Pro / Contraliste nochmal durchgehen, aufs Bauchgefühl „hören“ und dann entscheiden.
Du eierst seit 2 Monaten an der Entscheidung rum. Niemals wirst Du alle Eventualitäten im Vorfeld ausloten können. Entscheidung treffen und dann vor allem keine Diskussion mit Dir selbst führen…“Was wäre passiert, wenn ich mich doch anders entschieden hätte…“ Wirst Du niemals herausfinden, das belastet nur.

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WiWi Gast

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Ich werde heute Abend sogar an einem Job-Coaching teilnehmen, um mal meiner Entscheidungsschwäche und meinen Gedanken auf den Grund zu gehen.

Heute kam zusätzlich das „Go“ zum buchen der Flüge + Hotel für die Auslandsreise / Schulung in 2 Wochen. Mir liegt der neue Arbeitsvertrag vom alten Arbeitgeber noch nicht vor und das dauert wohl auch noch 2 Wochen - überschneidet sich also.

Auch hier habe ich keine Ahnung, wie ich mich nun in Bezug auf die Buchung verhalten soll. Moralisch finde ich es ja selbst unterste Schublade da jetzt auf eine Reise zu gehen, mit dem mich der neue AG aufbauen möchte und ich dann ggfs kurz später zurück komme und die Probezeit-Kündigung auf den Tisch lege….

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.05.2022:

Ich werde heute Abend sogar an einem Job-Coaching teilnehmen, um mal meiner Entscheidungsschwäche und meinen Gedanken auf den Grund zu gehen.

Heute kam zusätzlich das „Go“ zum buchen der Flüge + Hotel für die Auslandsreise / Schulung in 2 Wochen. Mir liegt der neue Arbeitsvertrag vom alten Arbeitgeber noch nicht vor und das dauert wohl auch noch 2 Wochen - überschneidet sich also.

Auch hier habe ich keine Ahnung, wie ich mich nun in Bezug auf die Buchung verhalten soll. Moralisch finde ich es ja selbst unterste Schublade da jetzt auf eine Reise zu gehen, mit dem mich der neue AG aufbauen möchte und ich dann ggfs kurz später zurück komme und die Probezeit-Kündigung auf den Tisch lege….

Solange du keinen unterschriftsreifen Vertrag auf dem Tisch liegen hast arbeitest du einfach so weiter wie wenn du nirgends in Gesprächen wärst. Alles andere wäre leichtsinnig. Ergo Reise antreten.

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WiWi Gast

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Vielleicht überlegst du es dir aber in dieser Zeit auch anders - und bleibst!

WiWi Gast schrieb am 25.05.2022:

Ich werde heute Abend sogar an einem Job-Coaching teilnehmen, um mal meiner Entscheidungsschwäche und meinen Gedanken auf den Grund zu gehen.

Heute kam zusätzlich das „Go“ zum buchen der Flüge + Hotel für die Auslandsreise / Schulung in 2 Wochen. Mir liegt der neue Arbeitsvertrag vom alten Arbeitgeber noch nicht vor und das dauert wohl auch noch 2 Wochen - überschneidet sich also.

Auch hier habe ich keine Ahnung, wie ich mich nun in Bezug auf die Buchung verhalten soll. Moralisch finde ich es ja selbst unterste Schublade da jetzt auf eine Reise zu gehen, mit dem mich der neue AG aufbauen möchte und ich dann ggfs kurz später zurück komme und die Probezeit-Kündigung auf den Tisch lege….

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WiWi Gast

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Hier der TE mit einem Update:

Habe eben telefonisch die Konditionen des alten AG erhalten.

  • Betriebszugehörigkeit wird angerechnet
  • Einstieg ohne erneute Probezeit
  • Gehaltstechnisch sind wir leider nicht ganz bei meinem Wunsch gelandet, hier habe ich die Rückfrage gestellt, „ob man sich in der Mitte treffen könne“

An sich halte ich das Angebot aber für fair, mir wurde 0,0 das Gefühl von nachtragend zu sein (wir würden dich halt wieder nehmen…), sondern viel mehr, man will mich wieder und weiß was man an mir hatte vermittelt.

Die Schulung im Ausland nächste Woche beim aktuellen AG ist aber fix gebucht, bis dahin wird es auch zeitlich nix mit einem möglichen, beiderseitig unterschriebenen Vertrag. Ich verhalte mich dort zumindest nach außen hin bisher sehr integer und loyal.

Mein Unwohlsein und das schlechte Gewissen meinem super neuen Chef und Team ggü steigt damit aber jeden Tag.

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

WiWi Gast schrieb am 30.05.2022:

Hier der TE mit einem Update:

Habe eben telefonisch die Konditionen des alten AG erhalten.

  • Betriebszugehörigkeit wird angerechnet
  • Einstieg ohne erneute Probezeit
  • Gehaltstechnisch sind wir leider nicht ganz bei meinem Wunsch gelandet, hier habe ich die Rückfrage gestellt, „ob man sich in der Mitte treffen könne“

An sich halte ich das Angebot aber für fair, mir wurde 0,0 das Gefühl von nachtragend zu sein (wir würden dich halt wieder nehmen…), sondern viel mehr, man will mich wieder und weiß was man an mir hatte vermittelt.

Die Schulung im Ausland nächste Woche beim aktuellen AG ist aber fix gebucht, bis dahin wird es auch zeitlich nix mit einem möglichen, beiderseitig unterschriebenen Vertrag. Ich verhalte mich dort zumindest nach außen hin bisher sehr integer und loyal.

Mein Unwohlsein und das schlechte Gewissen meinem super neuen Chef und Team ggü steigt damit aber jeden Tag.

Dann bleib doch einfach.
Eigentlich willst du beides, aber du musst dich entscheiden. Ich persönlich würde nicht zum alten Arbeitgeber gehen. Entweder bleiben oder was anderes

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WiWi Gast

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und wie ist es jetzt ausgegangen?

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Update des TE:
Mir liegt leider der unterschriebene Vertrag vom alten / neuen AG immer noch nicht vor.
Aufgrund meines schlechten Gewissen und der anstehenden Reise nächste Woche, hatte ich nochmal das Gespräch mit meinem Chef gesucht und ihm sehr offen angedeutet, dass es mir aktuell nicht gut geht und ich mich in der neuen Rolle nicht angekommen/wohl fühle.

Seine Reaktion darauf war wieder vorbildlich, er bedankte sich mehrmals, sagt dass er das sacken lassen muss, er mich aber keinesfalls verlieren wolle, dass mein Wohl einen sehr hohen Rang bei ihm habe und er mir jegliche Unterstützung zusichere. Die kommende Reise solle ich zudem als Wertschätzung ansehen. Ein Chef, wie man ihn sich nur wünschen kann…
ABER: den Job an sich könne er natürlich auch nicht von heute auf morgen ändern.
Insgesamt zerreißt es einem fast das Herz.

Zusammenfassen kann man die Entscheidung glaube ich so:

Im aktuellen Job bleiben bei fantastischer Wertschätzung, etwas mehr Gehalt, möglicher Weiterentwicklung, aber unliebsameren Aufgaben und evtl auf Dauer leidender W/L-Balance, Freude oder gar Gesundheit

vs

Wechsel zurück ins alte Unternehmen, bei auch vorhandener Wertschätzung aber definitiv schlechterer Führungskultur und Betriebsklima, dafür Aufgaben, die mehr Spaß mach(t)en und insgesamt würde ich sagen besserer W/L-Balance.

WiWi Gast schrieb am 31.05.2022:

Hier der TE mit einem Update:

Habe eben telefonisch die Konditionen des alten AG erhalten.

  • Betriebszugehörigkeit wird angerechnet
  • Einstieg ohne erneute Probezeit
  • Gehaltstechnisch sind wir leider nicht ganz bei meinem Wunsch gelandet, hier habe ich die Rückfrage gestellt, „ob man sich in der Mitte treffen könne“

An sich halte ich das Angebot aber für fair, mir wurde 0,0 das Gefühl von nachtragend zu sein (wir würden dich halt wieder nehmen…), sondern viel mehr, man will mich wieder und weiß was man an mir hatte vermittelt.

Die Schulung im Ausland nächste Woche beim aktuellen AG ist aber fix gebucht, bis dahin wird es auch zeitlich nix mit einem möglichen, beiderseitig unterschriebenen Vertrag. Ich verhalte mich dort zumindest nach außen hin bisher sehr integer und loyal.

Mein Unwohlsein und das schlechte Gewissen meinem super neuen Chef und Team ggü steigt damit aber jeden Tag.

Dann bleib doch einfach.
Eigentlich willst du beides, aber du musst dich entscheiden. Ich persönlich würde nicht zum alten Arbeitgeber gehen. Entweder bleiben oder was anderes

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Warum hast du eigentlich einen anderen Job damals gesucht und angenommen, wenn beim alten Arbeitgeber alles so super ist/war?

WiWi Gast schrieb am 02.06.2022:

Update des TE:
Mir liegt leider der unterschriebene Vertrag vom alten / neuen AG immer noch nicht vor.
Aufgrund meines schlechten Gewissen und der anstehenden Reise nächste Woche, hatte ich nochmal das Gespräch mit meinem Chef gesucht und ihm sehr offen angedeutet, dass es mir aktuell nicht gut geht und ich mich in der neuen Rolle nicht angekommen/wohl fühle.

Seine Reaktion darauf war wieder vorbildlich, er bedankte sich mehrmals, sagt dass er das sacken lassen muss, er mich aber keinesfalls verlieren wolle, dass mein Wohl einen sehr hohen Rang bei ihm habe und er mir jegliche Unterstützung zusichere. Die kommende Reise solle ich zudem als Wertschätzung ansehen. Ein Chef, wie man ihn sich nur wünschen kann…
ABER: den Job an sich könne er natürlich auch nicht von heute auf morgen ändern.
Insgesamt zerreißt es einem fast das Herz.

Zusammenfassen kann man die Entscheidung glaube ich so:

Im aktuellen Job bleiben bei fantastischer Wertschätzung, etwas mehr Gehalt, möglicher Weiterentwicklung, aber unliebsameren Aufgaben und evtl auf Dauer leidender W/L-Balance, Freude oder gar Gesundheit

vs

Wechsel zurück ins alte Unternehmen, bei auch vorhandener Wertschätzung aber definitiv schlechterer Führungskultur und Betriebsklima, dafür Aufgaben, die mehr Spaß mach(t)en und insgesamt würde ich sagen besserer W/L-Balance.

WiWi Gast schrieb am 31.05.2022:

Hier der TE mit einem Update:

Habe eben telefonisch die Konditionen des alten AG erhalten.

  • Betriebszugehörigkeit wird angerechnet
  • Einstieg ohne erneute Probezeit
  • Gehaltstechnisch sind wir leider nicht ganz bei meinem Wunsch gelandet, hier habe ich die Rückfrage gestellt, „ob man sich in der Mitte treffen könne“

An sich halte ich das Angebot aber für fair, mir wurde 0,0 das Gefühl von nachtragend zu sein (wir würden dich halt wieder nehmen…), sondern viel mehr, man will mich wieder und weiß was man an mir hatte vermittelt.

Die Schulung im Ausland nächste Woche beim aktuellen AG ist aber fix gebucht, bis dahin wird es auch zeitlich nix mit einem möglichen, beiderseitig unterschriebenen Vertrag. Ich verhalte mich dort zumindest nach außen hin bisher sehr integer und loyal.

Mein Unwohlsein und das schlechte Gewissen meinem super neuen Chef und Team ggü steigt damit aber jeden Tag.

Dann bleib doch einfach.
Eigentlich willst du beides, aber du musst dich entscheiden. Ich persönlich würde nicht zum alten Arbeitgeber gehen. Entweder bleiben oder was anderes

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Naja, dass beim alten AG alles super war / ist, sage ich ja eben nicht, sonst wäre die Entscheidung wohl einfacher.

Ich habe damals zwar immer mal Bewerbungen geschrieben, auch um zu schauen, „was denn so geht“, hatte aber keinen Druck dort weg zu gehen. Dass Angebot für die neue Firma kam über Headhunting. Vielleicht hab ich mich von denen auch zu sehr belabern lassen (Provisionsgedanke und so)

Bei der alten Firma hatte mir halt damals die Wertschätzung gefehlt, Stimmung war nicht so toll und das Gehalt und die neuen Aufgaben klangen sehr reizvoll.

Wie gesagt jetzt neue Firma Wertschätzung / Gehalt 1A mit Sternchen, Unterstützung in jeder Hinsicht wird vom Chef zugesagt, aber der Job ist halt „anders“ und am Anfang ging es mir (auch körperlich / seelisch) nicht so gut…

Beim zurückwechseln besteht die angst, zu bereuen die Chance wegzuschmeißen und eben schlechtes Gewissen, sowie „spüren lassen“ vom alten = neuen Chef

Beim nicht-zurückwechseln schlage ich mir dann andererseits die Tür im alten UN komplett zu

WiWi Gast schrieb am 02.06.2022:

Warum hast du eigentlich einen anderen Job damals gesucht und angenommen, wenn beim alten Arbeitgeber alles so super ist/war?

WiWi Gast schrieb am 02.06.2022:

Update des TE:
Mir liegt leider der unterschriebene Vertrag vom alten / neuen AG immer noch nicht vor.
Aufgrund meines schlechten Gewissen und der anstehenden Reise nächste Woche, hatte ich nochmal das Gespräch mit meinem Chef gesucht und ihm sehr offen angedeutet, dass es mir aktuell nicht gut geht und ich mich in der neuen Rolle nicht angekommen/wohl fühle.

Seine Reaktion darauf war wieder vorbildlich, er bedankte sich mehrmals, sagt dass er das sacken lassen muss, er mich aber keinesfalls verlieren wolle, dass mein Wohl einen sehr hohen Rang bei ihm habe und er mir jegliche Unterstützung zusichere. Die kommende Reise solle ich zudem als Wertschätzung ansehen. Ein Chef, wie man ihn sich nur wünschen kann…
ABER: den Job an sich könne er natürlich auch nicht von heute auf morgen ändern.
Insgesamt zerreißt es einem fast das Herz.

Zusammenfassen kann man die Entscheidung glaube ich so:

Im aktuellen Job bleiben bei fantastischer Wertschätzung, etwas mehr Gehalt, möglicher Weiterentwicklung, aber unliebsameren Aufgaben und evtl auf Dauer leidender W/L-Balance, Freude oder gar Gesundheit

vs

Wechsel zurück ins alte Unternehmen, bei auch vorhandener Wertschätzung aber definitiv schlechterer Führungskultur und Betriebsklima, dafür Aufgaben, die mehr Spaß mach(t)en und insgesamt würde ich sagen besserer W/L-Balance.

WiWi Gast schrieb am 31.05.2022:

Hier der TE mit einem Update:

Habe eben telefonisch die Konditionen des alten AG erhalten.

  • Betriebszugehörigkeit wird angerechnet
  • Einstieg ohne erneute Probezeit
  • Gehaltstechnisch sind wir leider nicht ganz bei meinem Wunsch gelandet, hier habe ich die Rückfrage gestellt, „ob man sich in der Mitte treffen könne“

An sich halte ich das Angebot aber für fair, mir wurde 0,0 das Gefühl von nachtragend zu sein (wir würden dich halt wieder nehmen…), sondern viel mehr, man will mich wieder und weiß was man an mir hatte vermittelt.

Die Schulung im Ausland nächste Woche beim aktuellen AG ist aber fix gebucht, bis dahin wird es auch zeitlich nix mit einem möglichen, beiderseitig unterschriebenen Vertrag. Ich verhalte mich dort zumindest nach außen hin bisher sehr integer und loyal.

Mein Unwohlsein und das schlechte Gewissen meinem super neuen Chef und Team ggü steigt damit aber jeden Tag.

Dann bleib doch einfach.
Eigentlich willst du beides, aber du musst dich entscheiden. Ich persönlich würde nicht zum alten Arbeitgeber gehen. Entweder bleiben oder was anderes

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Für MICH persönlich wäre (bei gutem Gehalt) die WLB ausschlaggebend, weil ich mir nicht vorstellen kann, auf Dauer >40 Stunden zu arbeiten :) . Freizeit ist mir wichtig. Home Office-Möglichkeiten sind auch nett. Natürlich muss das Umfeld stimmen und die Arbeit abwechslungsreich sein (dürfte bei dir ja beides kein Problem sein).
Dann würde ich noch schauen, ob die Branche (gerade in der heutigen Zeit) zukunftssicher ist.
Du solltest dir überlegen, wo deine Prioritäten liegen. Ganz nüchtern und sachlich.

WiWi Gast schrieb am 03.06.2022:

Naja, dass beim alten AG alles super war / ist, sage ich ja eben nicht, sonst wäre die Entscheidung wohl einfacher.

Ich habe damals zwar immer mal Bewerbungen geschrieben, auch um zu schauen, „was denn so geht“, hatte aber keinen Druck dort weg zu gehen. Dass Angebot für die neue Firma kam über Headhunting. Vielleicht hab ich mich von denen auch zu sehr belabern lassen (Provisionsgedanke und so)

Bei der alten Firma hatte mir halt damals die Wertschätzung gefehlt, Stimmung war nicht so toll und das Gehalt und die neuen Aufgaben klangen sehr reizvoll.

Wie gesagt jetzt neue Firma Wertschätzung / Gehalt 1A mit Sternchen, Unterstützung in jeder Hinsicht wird vom Chef zugesagt, aber der Job ist halt „anders“ und am Anfang ging es mir (auch körperlich / seelisch) nicht so gut…

Beim zurückwechseln besteht die angst, zu bereuen die Chance wegzuschmeißen und eben schlechtes Gewissen, sowie „spüren lassen“ vom alten = neuen Chef

Beim nicht-zurückwechseln schlage ich mir dann andererseits die Tür im alten UN komplett zu

WiWi Gast schrieb am 02.06.2022:

Warum hast du eigentlich einen anderen Job damals gesucht und angenommen, wenn beim alten Arbeitgeber alles so super ist/war?

WiWi Gast schrieb am 02.06.2022:

Update des TE:
Mir liegt leider der unterschriebene Vertrag vom alten / neuen AG immer noch nicht vor.
Aufgrund meines schlechten Gewissen und der anstehenden Reise nächste Woche, hatte ich nochmal das Gespräch mit meinem Chef gesucht und ihm sehr offen angedeutet, dass es mir aktuell nicht gut geht und ich mich in der neuen Rolle nicht angekommen/wohl fühle.

Seine Reaktion darauf war wieder vorbildlich, er bedankte sich mehrmals, sagt dass er das sacken lassen muss, er mich aber keinesfalls verlieren wolle, dass mein Wohl einen sehr hohen Rang bei ihm habe und er mir jegliche Unterstützung zusichere. Die kommende Reise solle ich zudem als Wertschätzung ansehen. Ein Chef, wie man ihn sich nur wünschen kann…
ABER: den Job an sich könne er natürlich auch nicht von heute auf morgen ändern.
Insgesamt zerreißt es einem fast das Herz.

Zusammenfassen kann man die Entscheidung glaube ich so:

Im aktuellen Job bleiben bei fantastischer Wertschätzung, etwas mehr Gehalt, möglicher Weiterentwicklung, aber unliebsameren Aufgaben und evtl auf Dauer leidender W/L-Balance, Freude oder gar Gesundheit

vs

Wechsel zurück ins alte Unternehmen, bei auch vorhandener Wertschätzung aber definitiv schlechterer Führungskultur und Betriebsklima, dafür Aufgaben, die mehr Spaß mach(t)en und insgesamt würde ich sagen besserer W/L-Balance.

WiWi Gast schrieb am 31.05.2022:

Hier der TE mit einem Update:

Habe eben telefonisch die Konditionen des alten AG erhalten.

  • Betriebszugehörigkeit wird angerechnet
  • Einstieg ohne erneute Probezeit
  • Gehaltstechnisch sind wir leider nicht ganz bei meinem Wunsch gelandet, hier habe ich die Rückfrage gestellt, „ob man sich in der Mitte treffen könne“

An sich halte ich das Angebot aber für fair, mir wurde 0,0 das Gefühl von nachtragend zu sein (wir würden dich halt wieder nehmen…), sondern viel mehr, man will mich wieder und weiß was man an mir hatte vermittelt.

Die Schulung im Ausland nächste Woche beim aktuellen AG ist aber fix gebucht, bis dahin wird es auch zeitlich nix mit einem möglichen, beiderseitig unterschriebenen Vertrag. Ich verhalte mich dort zumindest nach außen hin bisher sehr integer und loyal.

Mein Unwohlsein und das schlechte Gewissen meinem super neuen Chef und Team ggü steigt damit aber jeden Tag.

Dann bleib doch einfach.
Eigentlich willst du beides, aber du musst dich entscheiden. Ich persönlich würde nicht zum alten Arbeitgeber gehen. Entweder bleiben oder was anderes

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Wie gesagt jetzt neue Firma Wertschätzung / Gehalt 1A mit Sternchen, Unterstützung in jeder Hinsicht wird vom Chef zugesagt, aber der Job ist halt „anders“ und am Anfang ging es mir (auch körperlich / seelisch) nicht so gut…

Wie kannst du "jede Unterstützung" zugesagt bekommen und super tolle Wertschätzung haben, wenn du jeden Tag >10h arbeiten musst? Widerspricht sich das nicht etwas? Wäre für mich jedenfalls kein Ort zum bleiben wenn die WLB und damit Zufriedenheit und Gesundheit extrem leidet.

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Erstmal BTW: vielen Dank für eure Beiträge, Meinungen & Ratschläge

Jetzt aktuell sind es die 10h in der Regel nicht mehr, sondern 8-9h und damit Normalzustand. Der Chef sagt auch, ich solle pünktlich Feierabend machen, wann immer das möglich ist. Keine Ahnung, ob das Pensum dann halt irgendwann wieder mehr / zu viel wird. Aktuell beschäftigen mich da eher mehr die Aufgaben / Job an sich, bei dem ich hinterfrage, ob es die richtige Richtung ist, weil ich nicht das „dafür brennen“ spüre.

WiWi Gast schrieb am 03.06.2022:

Wie gesagt jetzt neue Firma Wertschätzung / Gehalt 1A mit Sternchen, Unterstützung in jeder Hinsicht wird vom Chef zugesagt, aber der Job ist halt „anders“ und am Anfang ging es mir (auch körperlich / seelisch) nicht so gut…

Wie kannst du "jede Unterstützung" zugesagt bekommen und super tolle Wertschätzung haben, wenn du jeden Tag >10h arbeiten musst? Widerspricht sich das nicht etwas? Wäre für mich jedenfalls kein Ort zum bleiben wenn die WLB und damit Zufriedenheit und Gesundheit extrem leidet.

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

WiWi Gast schrieb am 03.06.2022:

Erstmal BTW: vielen Dank für eure Beiträge, Meinungen & Ratschläge

Jetzt aktuell sind es die 10h in der Regel nicht mehr, sondern 8-9h und damit Normalzustand. Der Chef sagt auch, ich solle pünktlich Feierabend machen, wann immer das möglich ist. Keine Ahnung, ob das Pensum dann halt irgendwann wieder mehr / zu viel wird. Aktuell beschäftigen mich da eher mehr die Aufgaben / Job an sich, bei dem ich hinterfrage, ob es die richtige Richtung ist, weil ich nicht das „dafür brennen“ spüre.

Bleib‘ und beiß Dich durch und zeige Leistung und hör auf, rumzugrübeln. Das ist letztlich wirklich einer Fach-/Führungskraft unwürdig. Die Wahrheit ist auf dem Platz, nicht labern und grübeln, sondern „Tore schießen“, d.h. Arbeitsergebnisse liefern. Und vor allem hör auf, Deine Chefs und Kollegen mit derartigem Wankelmut zu belästigen. Das mag kein Mensch, und wer‘s Dir nicht sagt, hält sich nur zurück, weil er Dich benutzt. Ganz ehrlich und um Dir zu helfen: lass das mit dem Grübeln und Problematisieren, und agier als erwachsene Persönlichkeit. Vorgesetzte sind nicht Deine Eltern, und Kollegen sind nicht Deine Freunde, und letztlich ist Arbeit als abhängig Beschäftigter eine Veranstaltung zum Geldverdienen und nicht zur „Selbstverwirklichung“, was auch immer sich manche von der Arbeit erhoffen … .

WiWi Gast schrieb am 03.06.2022:

Wie gesagt jetzt neue Firma Wertschätzung / Gehalt 1A mit Sternchen, Unterstützung in jeder Hinsicht wird vom Chef zugesagt, aber der Job ist halt „anders“ und am Anfang ging es mir (auch körperlich / seelisch) nicht so gut…

Wie kannst du "jede Unterstützung" zugesagt bekommen und super tolle Wertschätzung haben, wenn du jeden Tag >10h arbeiten musst? Widerspricht sich das nicht etwas? Wäre für mich jedenfalls kein Ort zum bleiben wenn die WLB und damit Zufriedenheit und Gesundheit extrem leidet.

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Du hast ja auch nicht ohne Grund gewechselt. Man sieht immer nur die positiven Seiten, gerade wenn man gewechselt hat und es nicht so läuft.
Ich persönlich würde mich eher parallel wo anders bewerben und bis dahin schauen, ob sich die Situation bessert.

Aus Sicht des ehemaligen Chefs wäre ich ziemlich skeptisch, ob du nicht in einem Jahr wieder das selbe abziehst. Das muss man dann schon sehr glaubhaft verkaufen, wieso das nicht so schnell wieder vorkommen sollte.

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Wie hast du dich entschieden bzw. was wirst du machen?

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Ich hatte nochmal das Gespräch mit meiner FK gesucht und bekomme wirklich vermittelt, dass sie mich mit aller macht halten will und an Punkten arbeiten möchte, die ich angesprochen habe…

Weiß halt leider nicht ob es dann so viel grundsätzliches ändert.. aber so hat man in der alten Firma nicht gekämpft bei meinem Weggang, das steht fest.

Insgesamt zerreißt mir die Situation gerade das Herz. Meinem jetzigen Chef trotz seiner Mühe Absagen zu müssen, allein die Vorstellung daran lässt mich erstarren

Keine Ahnung, weshalb ich mich gedanklich in der alten Firma wohler fühle, denke aber es liegt halt an den Aufgaben an sich und der W/L Balance…

WiWi Gast schrieb am 07.06.2022:

Wie hast du dich entschieden bzw. was wirst du machen?

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

WiWi Gast schrieb am 09.06.2022:

Ich hatte nochmal das Gespräch mit meiner FK gesucht und bekomme wirklich vermittelt, dass sie mich mit aller macht halten will und an Punkten arbeiten möchte, die ich angesprochen habe…

Weiß halt leider nicht ob es dann so viel grundsätzliches ändert.. aber so hat man in der alten Firma nicht gekämpft bei meinem Weggang, das steht fest.

Insgesamt zerreißt mir die Situation gerade das Herz. Meinem jetzigen Chef trotz seiner Mühe Absagen zu müssen, allein die Vorstellung daran lässt mich erstarren

Keine Ahnung, weshalb ich mich gedanklich in der alten Firma wohler fühle, denke aber es liegt halt an den Aufgaben an sich und der W/L Balance…

Wie hast du dich entschieden bzw. was wirst du machen?

Mein Gott bitte triff endlich eine Entscheidung. Merkst du eigentlich selbst nicht dass beide Jobs je was positives und was negatives haben? Und bei beiden Jobs kann die Welt in einem Jahr völlig anders aussehen (Krise, Wachstum, neuer Chef, neue Kollegen, andere Aufgaben, neuer Chef-Chef, Umstrukturierung, Firma wird aufgekauft...)

Wenn du mal FK werden willst, wirst du häufiger schwierige Entscheidungen zu treffen haben, dann wirst du hoffentlich entscheidungsfreudiger sein als jetzt.

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Bin gespannt, wie du dich entscheidest. Lass es uns bitte wissen!

Hast du eigentlich den AV mittlerweile bekommen?

WiWi Gast schrieb am 09.06.2022:

Ich hatte nochmal das Gespräch mit meiner FK gesucht und bekomme wirklich vermittelt, dass sie mich mit aller macht halten will und an Punkten arbeiten möchte, die ich angesprochen habe…

Weiß halt leider nicht ob es dann so viel grundsätzliches ändert.. aber so hat man in der alten Firma nicht gekämpft bei meinem Weggang, das steht fest.

Insgesamt zerreißt mir die Situation gerade das Herz. Meinem jetzigen Chef trotz seiner Mühe Absagen zu müssen, allein die Vorstellung daran lässt mich erstarren

Keine Ahnung, weshalb ich mich gedanklich in der alten Firma wohler fühle, denke aber es liegt halt an den Aufgaben an sich und der W/L Balance…

WiWi Gast schrieb am 07.06.2022:

Wie hast du dich entschieden bzw. was wirst du machen?

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Update TE: es geht zurück zum alten AG, ich habe das Angebot angenommen.

Hoffe, es war, ist & bleibt die richtige Entscheidung, denn ich gehe hier definitiv aufgrund des tollen Umgangs, der riesen Wertschätzung auch mit einem ganz großen weinenden Auge. Man war mir aber definitiv nicht so böse, wie ich dachte, hatte mit allen Mitteln, auch anderem Aufgabenbereich versucht mich zu halten, aber da war die Entscheidung eigentlich schon gefallen.
Mein Chef selbst weiß aber glaube ich auch nicht, ob er noch längerfristig bleibt, wenn ich so zwischen den Zeilen lese - jetzt wo ich gehe womöglich noch weniger…

Ergo: einerseits Freude auf die Rückkehr und Hoffnung dort wieder Spaß zu haben, andererseits Angst vor Reue, die Chance hier nicht ergriffen zu haben.

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

WiWi Gast schrieb am 15.06.2022:

Update TE: es geht zurück zum alten AG, ich habe das Angebot angenommen.

Hoffe, es war, ist & bleibt die richtige Entscheidung, denn ich gehe hier definitiv aufgrund des tollen Umgangs, der riesen Wertschätzung auch mit einem ganz großen weinenden Auge. Man war mir aber definitiv nicht so böse, wie ich dachte, hatte mit allen Mitteln, auch anderem Aufgabenbereich versucht mich zu halten, aber da war die Entscheidung eigentlich schon gefallen.
Mein Chef selbst weiß aber glaube ich auch nicht, ob er noch längerfristig bleibt, wenn ich so zwischen den Zeilen lese - jetzt wo ich gehe womöglich noch weniger…

Ergo: einerseits Freude auf die Rückkehr und Hoffnung dort wieder Spaß zu haben, andererseits Angst vor Reue, die Chance hier nicht ergriffen zu haben.

Wie es in der neuen Firma weitergegangen wäre, kannst du nie wissen, also nicht grübeln oder überhaupt darüber nachdenken, das sind alles nur Spekulationen. Du hast dich jetzt für die alte Stelle entschieden und gut ist :). Mach das Beste draus - und viel Erfolg!

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

WiWi Gast schrieb am 15.06.2022:

Update TE: es geht zurück zum alten AG, ich habe das Angebot angenommen.

Hoffe, es war, ist & bleibt die richtige Entscheidung, denn ich gehe hier definitiv aufgrund des tollen Umgangs, der riesen Wertschätzung auch mit einem ganz großen weinenden Auge. Man war mir aber definitiv nicht so böse, wie ich dachte, hatte mit allen Mitteln, auch anderem Aufgabenbereich versucht mich zu halten, aber da war die Entscheidung eigentlich schon gefallen.
Mein Chef selbst weiß aber glaube ich auch nicht, ob er noch längerfristig bleibt, wenn ich so zwischen den Zeilen lese - jetzt wo ich gehe womöglich noch weniger…

Ergo: einerseits Freude auf die Rückkehr und Hoffnung dort wieder Spaß zu haben, andererseits Angst vor Reue, die Chance hier nicht ergriffen zu haben.

Schreib dir auf wie besch*ssen es dir ging und lies das wenn du Zweifel bekommst. Im Grund reicht ja dein erster Post in diesem Thread.

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

WiWi Gast schrieb am 15.06.2022:

Update TE: es geht zurück zum alten AG, ich habe das Angebot angenommen.

Hoffe, es war, ist & bleibt die richtige Entscheidung, denn ich gehe hier definitiv aufgrund des tollen Umgangs, der riesen Wertschätzung auch mit einem ganz großen weinenden Auge. Man war mir aber definitiv nicht so böse, wie ich dachte, hatte mit allen Mitteln, auch anderem Aufgabenbereich versucht mich zu halten, aber da war die Entscheidung eigentlich schon gefallen.
Mein Chef selbst weiß aber glaube ich auch nicht, ob er noch längerfristig bleibt, wenn ich so zwischen den Zeilen lese - jetzt wo ich gehe womöglich noch weniger…

Ergo: einerseits Freude auf die Rückkehr und Hoffnung dort wieder Spaß zu haben, andererseits Angst vor Reue, die Chance hier nicht ergriffen zu haben.

Hey TE! Ich bin in exakt der gleichen Situation wie du. Sogar die Auslandsschulung trifft zu. Mich hält aber die Angst vor einem verschandelten Lebenslauf davon ab, nach <6 Monaten wieder zu gehen. Ich versuche zumindest 9 Monate durchzuhalten und wenigstens eine Beförderung mitzunehmen. Dir noch viel Erfolg im (neuen) alten Job.

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Hey, hier der TE.
Danke für eure Antworten und auch dem Vorredner vielen Dank für das teilen deiner Erfahrung. Ich dachte genau so wie du und wäre gerne nach 9 Monaten oder 1 Jahr frühestens zurück gewechselt. Bei mir gab es aber leider nur die Option zu- oder abzusagen stand jetzt. Wenn ich abgesagt hätte, wäre die Tür beim alten AG dann wohl auch immer zu gewesen. Das war auch ein pro Punkt.

Dir aber viel Erfolg weiterhin und ich wünsche dir, dass du die richtige Entscheidung triffst.

Vielleicht hilft dem ein oder anderen der Buchtipp, den ich bekommen habe: „ich bin mein eigener Coach“ von Urs Bärtschi.
Ist wirklich leicht zu lesen und interessant. Hab mich dabei in vielen Punkten wieder erkannt.

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Nach meiner Entscheidung schlägt so langsam auch die Stimmung bei meinem bisherigen Chef um.
Er stellt in Frage, wie er das alles allein schaffen soll, ist oft den Tränen nahe und distanziert sich bzw. macht sich Selbstvorwürfe.

Das müsste alles theoretisch nicht mein Problem sein, aber durch meine Einfühlsamkeit habe ich echt Mitleid und ein richtig schlechtes Gewissen…
Keine Ahnung, wie es jetzt bei ihm weiter geht.

Meine anfängliche Erleichterung über die Entscheidung weicht hier so langsam dem Mitgefühl, weil alle so geschockt sind und echt gar nicht verstehen können, dass ich gehe. Mir geht’s damit grade auch nicht so sonderlich gut bzw möchte ich rückblickend einfach nicht das Gefühl mitnehmen, „ich hätte hier doch bleiben sollen und habe das alles weggeschmissen..“

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Nach meiner Entscheidung schlägt so langsam auch die Stimmung bei meinem bisherigen Chef um.
Er stellt in Frage, wie er das alles allein schaffen soll, ist oft den Tränen nahe und distanziert sich bzw. macht sich Selbstvorwürfe.

Das müsste alles theoretisch nicht mein Problem sein, aber durch meine Einfühlsamkeit habe ich echt Mitleid und ein richtig schlechtes Gewissen…
Keine Ahnung, wie es jetzt bei ihm weiter geht.

Meine anfängliche Erleichterung über die Entscheidung weicht hier so langsam dem Mitgefühl, weil alle so geschockt sind und echt gar nicht verstehen können, dass ich gehe. Mir geht’s damit grade auch nicht so sonderlich gut bzw möchte ich rückblickend einfach nicht das Gefühl mitnehmen, „ich hätte hier doch bleiben sollen und habe das alles weggeschmissen..“

Dann soll dein Chef auch kündigen da es in dem Laden ja scheinbar alles ziemlich uncool ist.. Lass dir kein schlechtes Gewissen machen. Im Zweifel müssen sie halt mehr zahlen dann findet sich schon jemand. Blöd für den Chef, aber so ist das nunmal.

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Nach meiner Entscheidung schlägt so langsam auch die Stimmung bei meinem bisherigen Chef um.
Er stellt in Frage, wie er das alles allein schaffen soll, ist oft den Tränen nahe und distanziert sich bzw. macht sich Selbstvorwürfe.

Das müsste alles theoretisch nicht mein Problem sein, aber durch meine Einfühlsamkeit habe ich echt Mitleid und ein richtig schlechtes Gewissen…
Keine Ahnung, wie es jetzt bei ihm weiter geht.

Meine anfängliche Erleichterung über die Entscheidung weicht hier so langsam dem Mitgefühl, weil alle so geschockt sind und echt gar nicht verstehen können, dass ich gehe. Mir geht’s damit grade auch nicht so sonderlich gut bzw möchte ich rückblickend einfach nicht das Gefühl mitnehmen, „ich hätte hier doch bleiben sollen und habe das alles weggeschmissen..“

Kann ich verstehen, aber denk dran: Du hast dich entschieden und für das, was für DICH am besten ist. Du hast doch selbst irgendwo geschrieben, dass es sein kann, dass auch dein jetziger Chef nicht ewig in der Firma bleibt. - Sie finden bestimmt eine andere Person. So ist es halt jetzt.
Wie viele Tage hast du denn noch?

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Da ich noch Resturlaub und Überstunden habe ist’s noch knapp eine Woche…

Ja genau das hoffe ich ja, dass ich die für MICH beste Entscheidung getroffen habe. Ich weiß nicht ob’s am schlechten Gewissen liegt oder ich es mir vielleicht nur einreden lasse, dass ich die Chance nicht genutzt sondern das alles weggeschmissen habe - einen Chef, der zugleich guter Kumpel sein kann, der versucht hat, mit dem man gemeinsam wohl alles gewuppt bekommen hätte.

Ich hoffe es setzt nicht die Ernüchterung und genau dieses Gedankenkonstrukt ein, wenn ich wieder in der alten Firma bin. Ich hab da leider meine Gedanken nicht wirklich im Griff und denke immer, die andere Alternative wäre doch vermeintlich die bessere gewesen…

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Nach meiner Entscheidung schlägt so langsam auch die Stimmung bei meinem bisherigen Chef um.
Er stellt in Frage, wie er das alles allein schaffen soll, ist oft den Tränen nahe und distanziert sich bzw. macht sich Selbstvorwürfe.

Das müsste alles theoretisch nicht mein Problem sein, aber durch meine Einfühlsamkeit habe ich echt Mitleid und ein richtig schlechtes Gewissen…
Keine Ahnung, wie es jetzt bei ihm weiter geht.

Meine anfängliche Erleichterung über die Entscheidung weicht hier so langsam dem Mitgefühl, weil alle so geschockt sind und echt gar nicht verstehen können, dass ich gehe. Mir geht’s damit grade auch nicht so sonderlich gut bzw möchte ich rückblickend einfach nicht das Gefühl mitnehmen, „ich hätte hier doch bleiben sollen und habe das alles weggeschmissen..“

Kann ich verstehen, aber denk dran: Du hast dich entschieden und für das, was für DICH am besten ist. Du hast doch selbst irgendwo geschrieben, dass es sein kann, dass auch dein jetziger Chef nicht ewig in der Firma bleibt. - Sie finden bestimmt eine andere Person. So ist es halt jetzt.
Wie viele Tage hast du denn noch?

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WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Lass dich von Chef und Kollegen nicht verunsichern. Das ist völlig normal wenn jemand geht dass dann die Leute aus allen Wolken fallen. Dein Chef ist "den Tränen nahe"?? Sorry aber was für ein Laden ist das bitte wenn da gestandene MA wie dein Chef WEINEN?! Dein Chef sollte schleunigst zusehen dass er den Laden verlässt.

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Tatsächlich ein ernst gemeinter Rat: so wie du schreibst deutet das alles darauf hin, dass du eine gewisse depressive Ader hast. Du solltest dir ernsthaft überlegen mal mit einem Psychotherapeuthen zu sprechen um zu sehen ob da dann dieses ständige Grübeln und Zweifeln in den Griff bekommst. Das würde dein Leben wahrscheinlich deutlich positiver beeinflussen als jegliche berufliche Entscheidung.

WiWi Gast schrieb am 23.06.2022:

Da ich noch Resturlaub und Überstunden habe ist’s noch knapp eine Woche…

Ja genau das hoffe ich ja, dass ich die für MICH beste Entscheidung getroffen habe. Ich weiß nicht ob’s am schlechten Gewissen liegt oder ich es mir vielleicht nur einreden lasse, dass ich die Chance nicht genutzt sondern das alles weggeschmissen habe - einen Chef, der zugleich guter Kumpel sein kann, der versucht hat, mit dem man gemeinsam wohl alles gewuppt bekommen hätte.

Ich hoffe es setzt nicht die Ernüchterung und genau dieses Gedankenkonstrukt ein, wenn ich wieder in der alten Firma bin. Ich hab da leider meine Gedanken nicht wirklich im Griff und denke immer, die andere Alternative wäre doch vermeintlich die bessere gewesen…

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Nach meiner Entscheidung schlägt so langsam auch die Stimmung bei meinem bisherigen Chef um.
Er stellt in Frage, wie er das alles allein schaffen soll, ist oft den Tränen nahe und distanziert sich bzw. macht sich Selbstvorwürfe.

Das müsste alles theoretisch nicht mein Problem sein, aber durch meine Einfühlsamkeit habe ich echt Mitleid und ein richtig schlechtes Gewissen…
Keine Ahnung, wie es jetzt bei ihm weiter geht.

Meine anfängliche Erleichterung über die Entscheidung weicht hier so langsam dem Mitgefühl, weil alle so geschockt sind und echt gar nicht verstehen können, dass ich gehe. Mir geht’s damit grade auch nicht so sonderlich gut bzw möchte ich rückblickend einfach nicht das Gefühl mitnehmen, „ich hätte hier doch bleiben sollen und habe das alles weggeschmissen..“

Kann ich verstehen, aber denk dran: Du hast dich entschieden und für das, was für DICH am besten ist. Du hast doch selbst irgendwo geschrieben, dass es sein kann, dass auch dein jetziger Chef nicht ewig in der Firma bleibt. - Sie finden bestimmt eine andere Person. So ist es halt jetzt.
Wie viele Tage hast du denn noch?

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Hallo TE,
Wie hat sich dein Gehalt beim alten AG verändert in Vergleich zu damals wo du weg gegangen bist?

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Es sind jetzt ca 12% mehr beim alten = neuen AG, als bei meinem Weggang.

WiWi Gast schrieb am 23.06.2022:

Hallo TE,
Wie hat sich dein Gehalt beim alten AG verändert in Vergleich zu damals wo du weg gegangen bist?

antworten
WiWi Gast

In Probezeit zum Ex-Arbeitgeber zurück

Möglich, dass es die bessere Alternative gewesen wäre, aber es sind beide GUT, also kein Problem! :)

WiWi Gast schrieb am 23.06.2022:

Da ich noch Resturlaub und Überstunden habe ist’s noch knapp eine Woche…

Ja genau das hoffe ich ja, dass ich die für MICH beste Entscheidung getroffen habe. Ich weiß nicht ob’s am schlechten Gewissen liegt oder ich es mir vielleicht nur einreden lasse, dass ich die Chance nicht genutzt sondern das alles weggeschmissen habe - einen Chef, der zugleich guter Kumpel sein kann, der versucht hat, mit dem man gemeinsam wohl alles gewuppt bekommen hätte.

Ich hoffe es setzt nicht die Ernüchterung und genau dieses Gedankenkonstrukt ein, wenn ich wieder in der alten Firma bin. Ich hab da leider meine Gedanken nicht wirklich im Griff und denke immer, die andere Alternative wäre doch vermeintlich die bessere gewesen…

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

WiWi Gast schrieb am 22.06.2022:

Nach meiner Entscheidung schlägt so langsam auch die Stimmung bei meinem bisherigen Chef um.
Er stellt in Frage, wie er das alles allein schaffen soll, ist oft den Tränen nahe und distanziert sich bzw. macht sich Selbstvorwürfe.

Das müsste alles theoretisch nicht mein Problem sein, aber durch meine Einfühlsamkeit habe ich echt Mitleid und ein richtig schlechtes Gewissen…
Keine Ahnung, wie es jetzt bei ihm weiter geht.

Meine anfängliche Erleichterung über die Entscheidung weicht hier so langsam dem Mitgefühl, weil alle so geschockt sind und echt gar nicht verstehen können, dass ich gehe. Mir geht’s damit grade auch nicht so sonderlich gut bzw möchte ich rückblickend einfach nicht das Gefühl mitnehmen, „ich hätte hier doch bleiben sollen und habe das alles weggeschmissen..“

Kann ich verstehen, aber denk dran: Du hast dich entschieden und für das, was für DICH am besten ist. Du hast doch selbst irgendwo geschrieben, dass es sein kann, dass auch dein jetziger Chef nicht ewig in der Firma bleibt. - Sie finden bestimmt eine andere Person. So ist es halt jetzt.
Wie viele Tage hast du denn noch?

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Headhunter of the Year 2016 – Nominierte stehen fest

Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

32 nominierte Unternehmen aus der Personalberatungsbranche haben es in die Endauswahl geschafft und hoffen am 2. Juni auf den Preis „Headhunter of the Year 2016“. Der Preis „Headhunter of the Year“ wird in den Kategorien Candidate Experience, Executive Search, Recruiting Innovation, Best eBrand und Best Newcomer vom Karrieredienst Experteer vergeben. Insgesamt haben sich 88 Unternehmen beworben.

Personalberatung in Deutschland 2014/2015 - Führungskräfte mit IT-Know-how heiß begehrt

Ein Arbeitsplatz mit Laptop, einer Kaffeetasse, zwei Stiften und zerknüllten Zetteln.

Der Branchenumsatz der Personalberatung stieg in Deutschland im Jahr 2014 um 5,7 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Die Prognose für 2015 liegt bei 6,2 Prozent. Heiß begehrt sind Fach- und Führungskräfte mit Know-how in Digitaler Transformation. Jobsuchmaschinen, Expertenplattformen und Social-Media-Kanälen wie Xing oder Linkedin verändern die Branche.

Studie: Jeder zweite Deutsche unzufrieden im Job

Jobzufriedenheit Umfrage zum Arbeitsklima

Fast die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland ist mit ihrem Job nicht zufrieden. 45 Prozent der Arbeitnehmer wollen in den nächsten zwölf Monaten den Job wechseln. Der Wunsch nach mehr Gehalt, Abwechslung und Anerkennung geben häufig den Ausschlag.

Consultingstudie: IT-Berater wechseln am häufigsten ihren Job

Jeder fünfte Mitarbeiter eines Consultingunternehmens mit dem Schwerpunkt Informationstechnologie (IT) verlässt im Jahresverlauf sein Unternehmen. Damit weisen IT-Beratungen die höchste Fluktuationsrate in der Unternehmensberatungsbranche auf.

Rivalität am Arbeitsplatz: Wenn Wettbewerb zu weit geht

Kämpfende Hirsche, die mit ihrern Geweihen aufeinander losgehen.

Eine internationale Monster Umfrage zeigt, dass jeder fünfte Befragte bereits den Job gewechselt hat, um Arbeitsplatzrivalitäten zu entfliehen. Weitere 26 Prozent haben schon eine Kündigung aus diesem Grund in Betracht gezogen.

BDU-Marktstudie: Personalberatung in Deutschland 2013/2014 - Starker Stellenmarkt

Ein Anschluß für Starkstrom mit einer roten Abdeckung sowie 3 blau abgedeckte Stromdosen.

Der Branchenumsatz der Personalberatung in Deutschland stieg 2013 verhalten um 3,2 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Die Top-Manager identifizieren sich immer weniger mit ihren Unternehmen. Dies sind Ergebnisse der Marktstudie „Personalberatung in Deutschland 2012/2013“ vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.

Arbeitslosigkeit belastet auch Psyche des Partners stark

Ein 30 Meter hoher Werbescreen in London warnt davor, dass 3 Millionen UK Jobs vom Handel mit der EU abhängen und durch den Brexit in Gefahr sind.

Die Gesundheitskosten einer Arbeitslosigkeit werden unterschätzt. Eine Studie des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zeigt, dass die Psyche beider Partner in nahezu gleichem Maße leidet, wenn einer der beiden Lebensgefährten arbeitslos wird.

Wenig Zufriedenheit an deutschen Arbeitsplätzen

Ein Raum mit mehreren Tischen auf denen Computer, Tastaturen und Bildschirme stehen.

Deutsche Arbeitnehmer sind im Vergleich weniger glücklich mit dem Job. Insbesondere die jüngeren Arbeitnehmer zeigten sich überraschend unzufrieden. Das sind die Ergebnisse einer globalen GfK-Umfrage im Auftrag von Monster.

Jeder siebte mit Jobwechsel in diesem Jahr

Ein grünes Schild mit einem weißen, rennenden Männchen und einem Pfeil nach links mit der Bedeutung eines Notausganges.

In diesem Jahr heuert jeder siebte Deutsche bei einem neuen Arbeitgeber an. Damit liegt Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt von 18,3 Prozent. Das geht aus einer weltweiten Studie der internationalen Unternehmensberatung Hay Group hervor.

Sorge um Arbeitslosigkeit auf historischem Tiefstand

Für die Deutschen bleibt das Thema Arbeitslosigkeit zwar auch in diesem Jahr die Sorge Nummer eins, aber die Tendenz ist weiter rückläufig. So lautet ein Ergebnis der aktuellen Studie „Challenges of Europe“ des GfK Vereins, der die Bürger Europas jährlich nach den dringend zu lösenden Aufgaben in ihrem Land befragt.

Umziehen für den Job: Jeder vierte Deutsche hat's gemacht

Jeder vierte Deutsche ist allein aus beruflichen Gründen schon mindestens einmal umgezogen. Viele von ihnen mehrfach und ein kleiner Teil sogar ins Ausland. Dies zeigt eine repräsentative Infas-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

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